Bücher mit dem Tag "weltreise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weltreise" gekennzeichnet haben.

310 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.840)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783764170721)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

     (583)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Wir fliegen wenn wir fallen war das letzte Buch im Jahr 2020, welches ich gelesen habe. Ich konnte das Buch in den letzten 2 Tagen noch wunderbar lesen. 


    Das Cover ist wunderschön. Die vielen Ornamente auf dem Cover, die auch Bestandteile der Geschichte sind, gefallen mir total gut. 


    Der Schreibstil von Ava Reed in diesem Buch ist sehr leicht und das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Die Autorin legte in der Geschichte nicht so Wert, auf elend lange Beschreibungen und auf jedes kleinste Detail, was auf irgend eine Weise abwechslungsreich ist. Es gab dadurch einfach keine überflüssigen Szenen oder langatmige Passagen. 


    Die beiden Charaktere Noel und Yara waren mir sehr sympathisch, auch wenn es etwas gebraucht hat, bis ich mit Noel warm wurde. Seine Abneigung gegenüber Yana fand ich ziemlich gemein. 
    Die Idee, mit Phil, welcher vor seinem Tod eine Liste erstellt hat, mit all den Dingen, die er in seinem Leben machen wollte, war so wunderschön und gleichzeitig so berührend. 
    Es machte wirklich sehr Spaß, Yana und Noels Geschichte zu lesen. Sie war sehr humorvoll. 
    Leider ging mir alles ein wenig zu schnell, damit meine ich vor allem die Beziehung von Yara und Noel. Die Gefühle kamen irgendwie überhaupt nicht rüber, was ich sehr schade fand. 


    Insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch, konnte mich aber nicht ganz von sich überzeugen 🤔❤


  3. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (536)
    Aktuelle Rezension von: alles.aber.ich

    Ob ich das Buch wirklich ab 13 empfehlen würde? Nein eher für 16 - 17jährige, damit man sich mehr mit den Hauptcharakteren identifizieren kann.


    Durch Zufall landet Julie bei einer College-Freundin ihrer Mutter und ihrer Familie. Sie wird aufgenommen und braucht sich keine neue Unterkunft suchen, dafür unterstützt sie Celeste die 13jährige Tochter im Alltag, die immer eine Pappfigur ihres großen Bruders mit sich herumschleppt.


    So süß wie Julie beginnt mit Finn emails zu schreiben und wie sie Celeste im Alltag hilft und ihre kleinen Streitereien mit Matt dem zweiten Bruder. Kann man sich nur aufgrund von Mails und einer Pappfigur verlieben?


    Man merkt aber sofort, dass irgendetwas größeres nicht stimmt in dieser Familie und ich war sehr gespannt was dahinter steckt.


    Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, aber Julie ist eindeutig im Mittelpunkt.

    Zeitweise witzig, zeitweise bedrückend, aber immer etwas ganz besonderes.


    Viel Spaß beim Lesen!

  4. Cover des Buches Die Mitternachtsrose (ISBN: 9783442479702)
    Lucinda Riley

    Die Mitternachtsrose

     (574)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿

    Innerlich aufgelöst kommt die amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf: ein junger Inder, den das Vermächtnis seiner Urgroßmutter Anahita nach Astbury Hall geführt hat. Und gemeinsam kommen sie nicht nur Anahitas Geschichte auf die Spur, sondern auch dem dunklen Geheimnis, das wie ein Fluch über der Dynastie der Astburys zu liegen scheint.

    (Quelle: Seite des Verlags)

    ✿ Meine Meinung ✿

    Ich bin Fan von Lucinda Riley und ihren tollen Romanen, aber von diesem hier bin ich sehr enttäuscht. Man weiß ja um ihren ausschweifenden Schreibstil, den ich sonst auch sehr gerne lese, nur diesmal fand ich den Plot einfach glanzlos heruntergeleiert. Mit den Hauptfiguren bin ich auch nicht eins geworden, wenn dann am ehesten noch mit der 100jährigen Anahita, die aber leider dann nur noch in den aufgeschriebenen Seiten ihres Lebens vorkommt. Mit der Ami-Schauspielerin Rebecca konnte ich gar nichts anfangen. Die Abschnitte aus Indien waren auch so gar nicht mein Ding, hier habe ich oftmals nur quergelesen und das heißt dann schon bei mir, das es mich nicht faszinieren konnte. Irgendwie hatte ich fast das Gefühl, das Lucinda Riley hier nicht selbst schreibt, sondern irgendeine Anfängerautorin, so enttäuscht war ich. Zum Glück konnten mich aber alle Bücher, die ich vorher von ihr gelesen hatte, begeistern und deswegen ist es nicht so schlimm, das ich einmal nicht so glücklich gemacht wurde. 

    ✿ Mein Fazit ✿

    An diesem Roman hat mir alles gefehlt, was ich sonst so an den anderen Büchern dieser Autorin liebe. Leider für mich keine Lektüre die ich weiterempfehlen würde.

  5. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (591)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    Die Handlung:

    Layla ist Partyfotografin und lernt als solche Tristan auf einem Festival kennen. Bald schon verbindet sie eine wundervolle Freundschaft, in der Tristan sie abends mit Essen im Büro überrascht, sie auf seiner Vespa entführt und ihr seine schönsten Ecken Stuttgarts zeigt. 

    Während Tristan für Layla einen Lieblingsmoment nach dem anderen zaubert, ist für beide klar, dass sie niemals mehr sein können, denn sie sind schließlich beide in einer festen Beziehung. 

    Doch die Beziehung von Layla und Oliver steckt in der Krise und bald schon muss Layla sich fragen, was möchte sie wirklich und um welchen Preis?

    „Lieblingsmomente“ ist Band 1 der gleichnamigen Reihe.


    Meine Meinung:

    Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch von meiner besten Freundin geschenkt bekommen und ich war damals schon absolut begeistert vom Klappentext. Auch das Cover gefiel mir auf Anhieb richtig gut. Aufgereiht an einer Schnur hängen dort Bilder, welche lauter Lieblingsmomente zeigen.

    Doch erst beim Lesen der Geschichte wird deutlich, dass dies alles Momente sind, die Layla und Tristan tatsächlich gemeinsam erleben, was das ganze für mich persönlich noch schöner macht.


    Der Einstieg in das Buch fiel mehr sehr leicht. Der Prolog ist zunächst eher ein Abschied, der schon fast das Ende der Geschichte erzählt, damit war mein Interesse natürlich schlagartig geweckt.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Immer mal wieder gibt es „Mail-Nachrichten“ zwischen den Protagonisten, welche mir besonders gut gefallen haben.

    Die Kapitel an sich sind recht kurz, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. 


    Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Layla, welche mir direkt ans Herz gewachsen ist. Man merkt schnell, dass Layla im Großen und Ganzen zwar zufrieden ist mit ihrem Leben, aber sie ist noch lange nicht da wo sie gerne wäre. Sie träumt davon als Fotografin Ausstellungen in Galerien füllen zu können und sich mit Bewunderern über diese Bilder unterhalten zu können. Doch da ist Oliver, ihr Freund, der ihre Fotografie eher für brotlose Kunst hält und so versucht Layla wenigstens mittels der Partyfotografie zur Haushaltskasse zusteuern zu können. Doch Oliver bewirkt noch viel mehr bei Layla und so merkte man schnell, dass sie sich immer wieder unterordnet und ihre eigenen Wünsche und Träume hinten anstellt.

    Und dann kommt Tristan ins Spiel, er schafft es, Layla aus der Reserve zu locken, ihr zu zeigen was in ihr steckt und an sich selbst zu glauben. Diese Entwicklung hat mir richtig gut gefallen und ich bin beim Lesen dabei nur so durch die Seiten geflogen.

    Frau trifft Mann, Mann trifft Frau, man mag sich und beschließt befreundet zu bleiben und merkt schnell, dass da wohl doch mehr als Freundschaft ist: diese Geschichte ist zwar nicht neu aber dennoch hat Adriana Popescu es geschafft, diese Geschichte für mich unter vielen anderen Geschichten hervorzuheben und sicherlich wird diese Geschichte noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt weil ich mich nun abschließend frage, warum dieses Buch so lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher ausharren musste. 


    Der Cliffhanger am Ende ist nicht ganz so „dramatisch“ wie in manch anderen Büchern, dennoch passt er für mich absolut zu diesem Buch und natürlich habe ich nur kurze Zeit später dann zu Band 2 gegriffen. 


    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne auch mal eine etwas kitschige und doch nachdenklich machende Story mag und sich gerne mit Layla und Tristan in ihre Lieblingsmomente hineinziehen lassen will.

  6. Cover des Buches The One (ISBN: 9783499273148)
    Maria Realf

    The One

     (178)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Es wird in zwei Zeitsträngen erzählt: Die Gegenwart, in der sich Lizzie und Alex wieder begegnen und Lizzies Erinnerungen, die in der Trennung endeten.

    Die Geschichte ist weder ungewöhnlich oder besonders, das Handeln der Charaktere vorhersehbar.

    Ich habe sie als sehr schön empfunden, entspannt gelesen und vor dem Hintergrund tatsächlicher Geschehnisse eine Liebesgeschichte verfolgt.
    Warum das Buch so gefeiert und hochgelobt wird, weiß ich nicht.
    Die Handlung ist seicht und wenig anspruchsvoll. Doch genau das hatte ich von diesem Roman erwartet und mich beim Lesen schön zurück lehnen können ohne viel zu grübeln.

  7. Cover des Buches Die Känguru-Offenbarung (ISBN: 9783548375137)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Offenbarung

     (396)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ


    Band 3 der Känguru-Chroniken möchte ich euch gern vorstellen. Marc- Uwe Kling hat wieder einmal zugeschlagen. Zum Kaputtlachen frech ist die Fortsetzung geschrieben, ich habe mich bestens amüsiert. Marc-Uwe - der Ich-Erzähler ist eine Zeit schon allein und in Depressionen verfallen. Dieser junge Intellektuelle der Berliner Kleinkunstszene und sein Känguru suchen nach dem Pinguin - und das nicht nur in Berlin und Deutschland, sondern auch in New York, Brüssel, Toronto, Seattle oder schließlich in Ho-Chi-Minh-Stadt. Wir lesen vom Asozialen Netzwerk, von der Zentrale der Pinguine oder davon, dass das Känguru der Meinung ist, dass die Pinguine die gesamte Welt in einen Flughafen umwandeln wollen.
    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert, wobei Teil 1 in verschiedene Episonden eingeteilt ist.Teil 2 beinhaltet aufeinander aufbauende Geschichten.
    Man kann sagen, dass das Geschriebene schon dem fantastischen Roman angelehnt ist, früher sagte man utopisch dazu.
    Wenn man einmal begonnen hat, sich mit den Chroniken zu beschäftigen, dann ist man infiziert, ich empfehle die Bücher - es ist kurzweilig spannende, amüsante Unterhaltung. 


  8. Cover des Buches Lieblingsgefühle (ISBN: 9783492304511)
    Adriana Popescu

    Lieblingsgefühle

     (260)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    „Es geht nicht darum, wie lange er in meinem Leben ist. Es geht darum, wie es vor ihm war.“ (S.153)

    Die Handlung:

    Nach etwas neun Monaten kehrt Layla von ihrer Weltreise zurück. Unglaublich groß ist ihre Freude auf das Wiedersehen mit Tristan, mit dem sie in dieser Zeit ständig in Kontakt war und ihm auch vom Ende der Welt aus Lieblingsmomente in Form von Fotos zugesendet hat. 

    Doch mit ihrer Rückkehr steht auch ihre erste eigene Foto-Vernissage an und ein Treffen mit ihrem neuen Galeristen. Leylas Träume sind wahr geworden, nicht zuletzt dank Tristan. Doch nun droht es Tristan zu verlieren.

    „Lieblingsgefühle“ ist Band 2 der Reihe „Lieblingsmomente“


    Meine Meinung:

    Nachdem ich Band 1 beendet hatte, was schnell klar, dass ich Band 2 möglichst zeitnah lesen möchte, um in der Geschichte von Layla und Tristan drin zu bleiben. 

    Auch Band 2 beginnt zunächst im Prolog wieder mit einem Abschied. Die Parallel gefällt mir hier sehr gut und sorgte erneut dafür, dass ich mich direkt in dem Buch verlor.

    Auch das Cover ist wie Band 1 mit Fotos verstehen. Der einzige Unterschied hier ist die Farbe des Covers, im Zusammenspiel gefallen mir die Farben rosa und blau jedoch sehr gut und sie harmonieren perfekt miteinander. 

    Der Schreibstil ist auch wie in Band 1 schon angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Mit ihren kurzen Sätzen zog mich die Autorin in den Bann und ich wollte das Buch so schnell nicht mehr weglegen.

    Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht von Layla erzählt.

    Nachdem ich Band 1 nur wenige Wochen vor diesem Buch gelesen hatte, waren alle Geschehnisse der bisherigen Geschichte noch so frisch, dass ich direkt gut in die Fortsetzung reingefunden habe. 

    In der kurzen Pause zwischen den beiden Bänden hatte ich mir jedoch schon so einige Szenarien zu Beginn von Band 2 ausgemalt und keine dieser Szenarien traf natürlich ein, was mich persönlich irgendwie kurzweilig enttäuschte, da ich mir die Fortsetzung wirklich anders vorgestellt hatte. 

    Dennoch konnte mich die weitere Geschichte zwischen Layla und Tristan wieder abholen und ich selbst hatte ein wenig das Gefühl gemeinsam mit Layla „nach Hause“ zu kommen.

    Damit die Geschichte nicht langweilig wird, erlebt man als Leser eine „neue“ Layla, die zeitweise leider doch sehr auf ihren Erfolg fixiert ist und dabei auch schonmal ihre Freunde und die Personen, die maßgeblich beteiligt waren an ihrem Erfolg, augenscheinlich erstmal vergisst. 

    Neben ein paar neuen Charakteren trifft man aber auch wieder auf Beccie, Laylas beste Freundin, sowie ihren guten Freund Thomas Pegram, welche ich beide schon im ersten Teil der Geschichte ins Herz geschlossen hatte. 


    Nachdem ich von vorherigen Band so begeistert war, bin ich vom zweiten Teil der Geschichte leider ein klein wenig enttäuscht. Mir persönlich fehlte es an den Gefühlen zwischen Layla und Tristan. Zwar sprechen sie immer mal wieder über ihre Gefühle, sowohl miteinander als auch mit anderen Protagonisten aber, dieses ineinander verliebt sein, was ich zum Ende von Band 1 zwischen den beiden spürte, kam dieses mal nicht in mir auf. Viel eher hatte ich das Gefühl, als wären sie beide schon so lange zusammen, dass sie sich eher aus den Augen „verlieren“ würden, die Streitereien die zeitweise bei ihnen entstanden, kamen mir aus der Luft gegriffen vor, beziehungsweise als würde einer von beiden es gezielt darauf anlegen wollen. 

    Am Ende jedoch, wie sollte es anders sein folgte ein Happy End, und für eine kleine Weile konnte ich mich nochmal in den Momenten zwischen den beiden verlieren und ihre Liebe und Zuneigung zueinander spüren.


    Ganz am Ende, findet man dann ein kurzes Kapitel aus der Sichtweise von Tristan zum Thema „wie alles begann“, dies hat mir persönlich gut gefallen und war einfach passend als Abschluss.


  9. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.163)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  10. Cover des Buches Kopf aus, Herz an (ISBN: 9783736304215)
    Jo Watson

    Kopf aus, Herz an

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Lilly kann es nicht fassen. Praktisch vor dem Traualter lässt sie ihr Verlobter sitzen. Spontan entscheidet sie sich die gebuchte Hochzeitsreise nach Thailand alleine anzutreten. Dabei lernt sie Damien kennen. Unglückliche Umstände ketten sie aneinander, wobei Lilly alles andere als einen unnützen Mann an ihrer Seite braucht. Und dazu noch so einen in Schwarz gekleideten und mit Tattoos garnierten Gruftie. Doch Damien zeigt ihr eine spontane Welt, die für Lilly bisher unvorstellbar gewesen ist. Kann sie über ihren Schatten springen?

    Dieses Buch ist der erste Band der Destination-Love-Reihe der südafrikanischen Autorin Jo Watson. Ich habe mich schon lange nicht so beim Lesen amüsiert. Lilly ist gefühlt die Schwester von Bridget Jones und versprüht durch ihre Tollpatschigkeit einen herzerwärmenden Charme. Ich freue mich sehr, dass es noch einen Band über ihre Freundin Annie gibt.

    Mein Fazit: Eine herzerwärmende, wirklich amüsante Liebesgeschichte, die eine absolute Leseempfehlung verdient. 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Drachenreiter (ISBN: 9783841502643)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter

     (765)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    Als ich mitbekam, dass Cornelia Funke an der Fortsetzung zu diesem Buch arbeitet, war mir sofort klar, dass ich es eines Tages lesen möchte, wenn es erschienen ist. Obwohl ich es schon (immer noch) seltsam finde, dass nach so vielen Jahren - »Drachenreiter« erschien erstmals 1997 - eine Fortsetzung geschrieben wird ...
    Ich frage mich, warum Cornelia eine Fortsetzung schrieb. Aber vielleicht werde ich es verstehen, wenn ich sie gelesen habe. (Sie steht auf meiner Leseliste für dieses Jahr.)
    Ich wusste allerdings, dass ich Band 1 lesen muss, damit ich »Die Feder eines Greifs« lesen kann.
    So kam ich zum Entschluss, »Drachenreiter« zu lesen.

    Ich kannte die Geschichte bereits seit ungefähr 20 Jahren. Mir wurde das Buch damals von einer Freundin im Urlaub vorgelesen. Das Buch hatte ich selbst nie gelesen. Deswegen war das Lesen dieses Buches nun eine ganz besondere Erfahrung für mich. Es war fast wie eine Zeitreise. Ich war wieder ein Kind in den Sommerferien im Garten des Vaters meiner Freundin und starrte auf das Gras und die Blumen bis ich vollends in der Geschichte versank. Das dauerte im Übrigen gar nicht so lange. Schon nach ein paar Seiten hatte mich das Buch gefesselt und meinen Geist zwischen seine Seiten gezogen...

    Der Einband dieser Ausgabe ist wunderschön. Man merkt sofort, dass er an die Einbandgestaltung der Fortsetzung angeglichen wurde. Aber ich finde das toll. Trotz der vielen Jahre dazwischen bilden die zwei Bücher eine Einheit. Und ich liebe das »Drachenreiter«-Logo. Dieses Symbol, das die Form eines Drachen hat, in der man die Silhouette eines Jungen erkennen kann. Clever gestaltet. Natürlich denkt der Leser sofort an Lung und Ben.
    Das Bild von Lung auf dem Einband, inkusive seiner "Passagiere", ist wunderschön. Man kann die ganze Pracht des Drachen erkennen und im Hintergrund den Mond. So detailliert und wunderschön, dass es mir viel besser gefällt als das Bild auf dem Cover der Originalausgabe. (Obwohl ich auch das damals sehr schön fand.) Das Bild sieht aus wie ein Gemälde, das ich mir gerne über meinen Fernseher hängen würde... ❤️

    Das ganze Buch ist versehen mit Illustrationen der Autorin.
    Ich finde es immer wieder faszinierend, dass Cornelia beides kann: Schreiben und Zeichnen. So kann sie ihre Charaktere einer Geschichte quasi zum Leben erwecken. Einfach traumhaft. Es unterstützt außerdem die Geschichte auf eine ganz besondere Art und Weise, was dazu führt, dass man in die Geschichte noch tiefer versinkt. Cornelia Funke umrandet ihr geschriebenes Wort mit kleinen Kunstwerken und ich liebe das sehr! So hat mir das Versinken in dieser Geschichte noch viel mehr Spaß gemacht als ohnehin schon.
    Jeder Kapitelbeginn ist geschmückt mit einer Szene aus dem Kapitel. Spoilerfrei. Und manchmal befindet sich in dem Kapitel eine große Zeichnung passend zum Text. Eine richtige Augenweide. Man sieht die Orte im Buch nicht nur durch die eigene Vorstellungskraft, sondern auch durch Cornelias Kunstwerke.

    Die Geschichte spielt in unserer Welt, was ich so gar nicht mehr erinnern konnte. Ich hatte gedacht, sie spielt in einer eigenen Fantasiewelt. Ich finde es aber viel faszinierender, dass sie in unserer Welt spielt. Damit hat die Fantasygeschichte einen realistischen Touch und man fragt sich, ob nachts nicht über unseren Köpfen Silberdrachen fliegen. 😉
    Aber mir war auch manchmal mulmig, wenn Orte genannt wurden, in denen heute der Krieg tobt... Das war seltsam zu lesen und ein paar Mal musste ich deswegen schlucken.
    Die Freunde kommen aus unterschiedlichen Gegenden und Ländern und verstehen sich trotzdem. Ihre Herkunft spielt gar keine Rolle. Das ist erschreckend schön, da Rassismus auch in der heutigen Zeit in unserer Welt noch immer eine Rolle spielt.
    Es geht um Liebe, Freundschaft, Verrat und Verzeihen ... Und um Zusammenhalt, denn nur gemeinsam ist man wirklich stark genug, Ungeheuer zu besiegen und das Unmögliche zu schaffen.
    Es ist unfassbar wie ich die Geschichte heute sehe. Was ich in ihr sehe. Als Kind habe ich das alles so nicht wahrgenommen.
    Die Geschichte ist in sich abgerundet und abgeschlossen, hat aber ein offenes Ende. Damals habe ich immer gedacht, dass dieses Ende dazu gedacht war, die eigene Fantasie anzuregen und sich auszudenken, was als Nächstes passieren könnte. Wie sieht Lungs weitere Geschichte aus?
    Durch die Fortsetzung bin ich mir nun nicht mehr so sicher darüber. Ich frage mich, ob Cornelia das Ende bewusst offen gestaltet hat, damit sie eines Tages eine Fortsetzung schreiben kann ...
    Vielleicht trifft hier ja auch ein wenig von beidem zu. 😊

    Mein Fazit:

    Wunderschöne Geschichte über Liebe, Freundschaft, Verrat, Vergebung und dem gemeinsamen Kampf gegen das Böse. Untermalt mit faszinierenden Zeichnungen der Autorin. Pageturner!

  12. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (689)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Die unglaubliche Geschichte von Nombeko Mayeki, die von Südafrika nach Schweden reiste – mit schwerem Gepäck... 

    Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie – und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen...
    (Quelle: Klappentext – Verlage carl’s books /Penguin


    Inzwischen habe ich alle Romane von Jonas Jonasson gelesen – bis auf „Die Analphabetin, die rechnen konnte“. Das Buch erschien erstmals im November 2013 und war damals der zweite Roman des Autors. Das habe ich nun nachgeholt – das Buch ist genau wie seine anderen Romane: Herrlich skurril mit absolut schrägem Verlauf. Hauptfigur hier ist die anfangs vierzehnjährige Nombeko Mayeki, die in einem Armenviertel in Südafrika aufwächst, als Latrinentonnenträgerin arbeitet und in einer kleinen Hütte lebt. Doch schon bald entdeckt Nombeko, die nie eine Schule besucht hat, ihre Leidenschaft für Zahlen und erstellt in Sekundenschnelle die kompliziertesten Berechnungen. Auch wird sie von der Analphabetin schnell zu einer begeisterten Leserin. Als sie es endlich schafft, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und sich von Soweto auf dem Weg zur Nationalbibliothek von Pretoria macht, wird sie prompt von einem Auto überfahren – und so nimmt das Schicksal schließlich seinen Lauf…

    Ab diesem Moment erlebt Nombeko einiges: Von einem hochgeheimen Projekt, das ein Ingenieur leitet, der eigentlich keine Ahnung hat, über eine Atombombe, die es eigentlich gar nicht gibt bis hin zu der Bekanntschaft von schwedischen Zwillingen, die auch nur zur Hälfte existieren.    

    Von Südafrika geht es für Nombeko zufällig nach Schweden, wo die ehemalige Analphabetin einiges durcheinanderbringt – und etwas im Gepäck hat, was mal eben alles aus den Angeln heben könnte. Auf ihrem Weg begleiten sie u.a. die Holger 1 und Holger 2, die ebenfalls schon ein ziemlich ungewöhnliches Leben hinter sich haben. Und natürlich läuft alles anders als geplant:

     „Wenn erst einmal der Wurm drin ist, dann ist er so richtig drin. Natürlich war die Bombe zum einzigen Schrottplatz auf der ganzen weiten Welt gebracht worden, zu dem sie nicht hätte gebracht werden dürfen.“ 
    – Seite 279


    Wie schon bei „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ mischt auch hier die Hauptfigur - eher unbewusst- in der Weltpolitik mit. Mal mit schwarzem, aber auch ziemlich  trockenem Humor schildert der Autor die aktuelle Lage. Die an sich schon schrägen Charaktere machen hier einiges mit.


    „Nombeko hatte den Fahrerwechsel vorgeschlagen. Schlimm genug, wenn sie mit einer Atombombe auf einem überladenen Anhänger durch die Gegend fuhren. Dann sollte der Fahrer zumindest den Führerschein haben.“ – Seite 284


    Das erste Drittel verlief zeitweise etwas schleppend, mache Ausführungen fand ich hier zu ausschweifend. Als Nombeko dann nach Schweden kommt, wird es interessant. Hier kommt Schwung in die Geschichte mit einigen Überraschungen. Die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und nimmt einen ziemlich verrückten und überraschenden Verlauf, in dem auch berühmte Persönlichkeiten nicht fehlen.

    Mein Fazit: Ein herrlich schräger Roman im typischen Jonasson-Stil. Die skurrile Handlung mit ihren besonderen Charakteren hält einige Überraschungen bereit. Anfangs etwas schleppend, nimmt die Story dann aber an Fahrt auf und entwickelt sich interessant und ziemlich unglaublich. Man muss sich auf die Geschichte einlassen, da sie schon sehr speziell ist. Doch in dieser Form ist sie gelungen und sehr unterhaltsam!

  13. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (887)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    Nach einer völlig desaströsen Scheidung und einer schmerzhaften Liebesbeziehung genießt die Autorin in Italien vor allem die Sprache und die kulinarischen Genüsse, findet später in einem indischen Ashram ihren Zugang zu Gott und letztendlich auf Bali die Liebe. Es ist eine Geschichte über die langsame Heilung einer verletzten Seele. Die Autorin schreibt unterhaltsam, aber gedanklich auch sehr anregend. Insbesondere die Passagen über Yoga fand ich, die ansonsten mit Spiritualität nicht unbedingt auf Du und Du lebt, spannend und habe ich zum Teil mehrmals gelesen. 

  14. Cover des Buches Die Känguru-Offenbarung (Känguru 3) (ISBN: 9783869091358)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Offenbarung (Känguru 3)

     (203)
    Aktuelle Rezension von: mirja94

    Besonders in der Audioversion sind einige Szenen leicht nervig. Es ist immer noch unterhaltsam und vertreibt mir Die Zeit im Auto, kann mit den ersten 2 Teilen auch inhaltlich leider nicht mithalten. Gut gefallen hat mir der rote Faden, der klarer war als in den vorangegangenen Teilen.

  15. Cover des Buches Mit 50 Euro um die Welt (ISBN: 9783863342098)
    Christopher Schacht

    Mit 50 Euro um die Welt

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Reidelbach

    Ich war erst etwas skeptisch, weil der Autor so jung ist und ich Angst hatte, dass das Buch nur von Saufeskapaden in australischen Hostels handelt. Auch die 50 Euro im Titel haben mich erst abgeschreckt, denn ich mag Schnorrer nicht gern. Doch zum Glück habe ich das Buch (als Hörbuch) doch noch gehört, denn beide Vorbehalte waren unberechtigt. Christopher ist weder ein Schnorrer, noch unreif. Ganz im Gegenteil! Seine Reise ist unglaublich spannend und voller einmaliger Erfahrungen. Eins der besten Reisebücher, die ich kenne. Absolute Empfehlung! 

  16. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

     (2.816)
    Aktuelle Rezension von: LaNasBuchclub

    Wie viele andere auch, bin ich erst durch die zauberhafte Verfilmung der Geschichte auf das Ursprungswerk gestoßen. Als ich das Buch dann eines Abends in die Hände nahm, um es endlich zu lesen, war ich doch etwas überrascht. Es ist ein Roman, aber keiner im 'herkömmlichen' Sinn. Auf 445 Seiten erleben wir die Geschichte von Rosie und Alex, dargestellt allein in Form von Briefen, E-mails, Chatnarchichten und SMS, die sie einander über Jahre ihres Lebens hinweg geschrieben haben. 

    Rosie Dunne und Alex Stewart sind unzertrennlich. Mit fünf Jahren wurden sie beste Freunde und ab da, gab es kein Zurück mehr. Selbst als Alex kurz vor ihrem gemeinsamen Schulabschluss mit seiner Familie nach Amerika umzuiehn muss, kann die Distanz an dieser Tatsache nichts ändern und sie schmieden gemeinsame Pläne. Nach dem Abschluss soll Rosie auch nach Boston ziehen, wo dann beide gemeinsam Studieren wollen. Aber es kommt ganz anders, als geplant und es Beginnt ein Leben voller Höhen und Tiefen.

    Und während alle Wellt zu wissen scheint, dass Rosie und Alex zu mehr als nur Freunden bestimmt sind, scheint ihnen das Leben immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Es ist wie verhext!

    Das Konzept eines "Brief-Romans" war eher neu für mich, deshalb war ich auf den ersten Seiten skeptisch, wie sich das auf den Lesefluss auswirken würde. Schnell habe ich aber gemerkt, dass eine ganz besondere Form des Lesens ist.
    Kennt ihr das, wenn ihr beim Aufräumen auf alte Krams-Schachteln stoßt, in die alte Erinnerungsstücke verbannt wurden, um in der Ecke zu verstauben? Solche Dinge, die man nur durch Zufall mal zwischen die Finger bekommt, von denen man sich aber irgendwie nie trennen kann? Und obwohl man ja aufräumen wollte, findet man sich plötzlich in der Situation wieder, wie man jedem Stück Aufmerksamkeit schenkt, jedes Bild mit einem Lächeln mustert und sich erinnert, und jeden Brief mit einem Interesse ließt, als wäre es das erste Mal... 

    So ging es mir beim Lesen dieses Buches. Als hätte man durch Zufall eine Schachtel gefunden und in ihr versteckt, ein ganzes Leben. 

    Ich bin von Brief zu Brief, von Nachricht zu Nachricht geflogen, weil ich nicht anders konnte, als zu erfahren, wie es weiter gehen wird. Und Rosie wie auch Alex haben es mir nicht leicht gemacht. 

    Es war intensiv, gefühlvoll, mit einer guten Prise Humor und Allem voran entsetzlich frustrierend. Wer sich auf eine leichte, locker-flockige Romanze mit Happy End freut, wird hier eine bittere Enttäuschung erfahren. Denn Alex' und Rosies Geschichte ist nicht leicht sondern gespickt mit Stolpersteinen. Andauernd habe ich mich dabei erwischt zu hoffen - obwohl ich es besser hätte wissen müssen - dass sie sich jetzt endlich finden würden, nur um wieder enttäuscht zu werden. Aber wer ein starkes Maß an Geduld mitbringt, wird die letzten Seiten dennoch mit einem seeligen Lächeln lesen können. 

    Die nötige Leichtigkeit erhält der Roman durch seine wundervoll ausgestalteten Protagonisten. Da man Alex und Rosie über Jahrzehnte ihres Lebens begleitet, ist es spannend mitzuerleben, wie sich ihre Einstellung zum Leben und all seinen Facetten stetig weiterentwickeln. Gerade Rosie, die über die Jahre mit vielen unerwarteten Wendungen des Schicksals fertig werden muss, imponiert sehr durch ihre sympatische, hoffnungsvolle Steh-auf-Männchen-Art. Hierin manifestiert sich auch eine sehr schöne Botschaft, die der Roman meines Erachtens zu vermitteln versucht: Das Leben hält sich an keinen Plan, aber nur weil es das eine Mal nicht klappt, heißt es nicht, dass es immer so bleiben muss. 

    Gerade weil es keine "perfekte" Liebesgeschichte ist, wirkte sie auf mich so authentisch. Für immer vielleicht ist auf eine Weise sehr realitätsnah in dem Sinne, dass es versucht die Eigenheiten des Lebens oder Schicksals oder wie man es nennen mag einzufangen. Und obwohl man Liebesromane heufig ja doch nur in die Hand nimmt, weil man eben keine von der Realität "vermurkste" Geschichte haben möchte, sondern gerade die idealisierte sowas-würde-mir-im-Traum-nicht-passieren Variante, sticht Für immer vielleicht meiner Meinung nach heraus, weil es genau das nicht ist.

    Es ist ein wundervolles und emotionales Buch, das zeigt, dass man auch über viele Umwege durchaus ans Ziel kommen kann. Die Umsetzung in Briefen und Texten kann man sehr toll finden, oder eben nicht. Mir persönlich hat es durch die Andersartigkeit gefallen und ich hatte einen guten Lesefluss. Ich denke man muss sich einfach darauf einlassen können. Am Ende ist Für immer vielleicht eine mitreißende Geschichte, die mich durch ihre liebenswerten Charaktere und authenitsche Art sehr überzeugen konnte.

  17. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (405)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  18. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.280)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  19. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.667)
    Aktuelle Rezension von: Theresamaria

    𝓓𝓾 𝓴𝓪𝓷𝓷𝓼𝓽 𝓭𝓮𝓲𝓷 𝓰𝓪𝓷𝔃𝓮𝓼 𝓛𝓮𝓫𝓮𝓷 𝓿𝓮𝓻𝓫𝓻𝓲𝓷𝓰𝓮𝓷, 𝓸𝓱𝓷𝓮 𝔃𝓾 𝓫𝓮𝓰𝓻𝓮𝓲𝓯𝓮𝓷, 𝓭𝓪𝓼𝓼 𝓭𝓪𝓼, 𝔀𝓪𝓼 𝓭𝓾 𝓼𝓾𝓬𝓱𝓼𝓽, 𝓭𝓲𝓻𝓮𝓴𝓽 𝓿𝓲𝓻 𝓭𝓲𝓻 𝓵𝓲𝓮𝓰𝓽.


    Ich habe dieses Buch verschlungen. Niemals hätte ich gedacht, dass es mich so in seinen Bann zieht, doch es hat es getan. Nach jedem Kapitel musste ich unbedingt wissen, was das nächste Jahr für Emma und Dex bringt. Oft saß ich verzweifelt da, und konnte mir nur die Haare raufen wegen Dexter. Er hat es mir nicht leicht gemacht ihn zu mögen mit seiner zu Beginn arroganten Art.
    Emma hingegen fand ich von der ersten Seite her toll. Ich konnte ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen und sie ist für mich ein sehr sympathischer Charakter.

    David Nicholls beschreibt die beiden Geschichten von Emma und Dex, die sich immer wieder Verbinden, authentisch und humorvoll, und obwohl es einfach eine Lebens- und Liebesgeschichte erzählt, war es nie langweilig.

    Zwei an einem Tag ist keine typische Liebesgeschichte. Sie zeigt die Höhen und Tiefen, die einem im Leben immer wieder begegnen, nicht nur in einer Beziehung.

  20. Cover des Buches Schiffbruch mit Tiger (ISBN: 9783596196982)
    Yann Martel

    Schiffbruch mit Tiger

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel ist ein Roman, den ich vor vielen Jahren geschenkt bekam von einer damaligen Freundin. Ich habe das Buch verschlungen. Ich musste in der Woche jeden Tag längere Zeit Zug fahren. In wenigen Tagen hatte ich es durchgelesen. Es geht in der Geschichte um den Sohn eines indischen Zoobesitzers: Pi Patel. Pi glaubt nicht an eine Religion. Er ist Christ, Muslim und Hindu und liebt die Tiere im Zoo seines Vaters, in dem er mit seiner Familie aufwächst. Eines Tages sieht er, wie ein Tiger ein anderes Tier reißt. Er lernt die Gefahr des Tigers kennen. Viele Jahre später muss sein Vater die Tiere verkaufen. Nach Übersee sollen sie geschifft werden. Mit an Bord: Pi und seine Familie. Sie möchten ein neues Leben anfangen. Das Schiff geht unter. Und mit ihm fast alle Tiere und Pi's Familie. Pi selbst rettet sich auf ein Boot. Doch da sind noch ein paar mehr Lebewesen drauf. Unter anderem der Tiger des Zoos von Pi's Familie. Pi versucht sich und die Tiere durchzubringen. In der Hoffnung, bald gerettet zu werden. Doch nicht alle schaffen es. Zuletzt gibt es nur noch Pi und den Tiger. Das Buch erzählt die Geschichte der beiden auf dem Boot. Die Geschichte ist atemberaubend. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, sah ich mir auch den Film an. Er ist wirklich gut gelungen. Dafür, dass es immer heißt, die Filme seien nicht so gut wie das Buch. Die Naturaufnahmen sind der Hammer. Am tollsten finde ich eine Szene, als bei Nacht ein Wal auftaucht und das Meer sich in tausend Lichter färbt. Ich kann das Buch jedem empfehlen und den Film ebenso. Ich würde beides jederzeit wieder zur Hand nehmen.

  21. Cover des Buches Der fremde Gast (ISBN: 9783442379279)
    Charlotte Link

    Der fremde Gast

     (543)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Rebecca Brandt wird von einem Bekannten in ihrem Haus in Südfrankreich besucht. Dieser bringt zwei trampende Studenten mit. In Deutschland wird ein grausames Verbrechen begangen. Im Laufe der Geschichte werden die Zusammenhänge zwischen den Personen aufgedeckt.

    Der Kriminalroman ist, wie man es von Charlotte Link gewohnt ist sehr spannend und voller unerwarteter Wendungen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen und den Leser in ihren Bann zu ziehen. Für mich war die Geschichte in sich schlüssig und nachvollziehbar, wenn auch überhaupt nicht vorhersehbar.

    Leider war ich von der Darstellung der einzelnen Charaktere sehr enttäuscht. Fast alle Frauen wurden als schwach dargestellt und haben sich von ihren Männern abhängig gemacht. Jede der dargestellten Beziehungen wies die gleichen schrägen Machtverhältnisse aus. Eine Notwendigkeit alle Beziehungen auf diese Weise auszugestalten bestand meiner Meinung nach nicht. Aus diesem Grund gab es für mich einen faden Beigeschmack. 

    Der Kriminalroman ist angenehm zu lesen und wirklich fesselnd. Aus der feministischen Perspektive gibt es allerdings ein paar Kritikpunkte. Ob man während dem Lesen darüber hinwegsehen kann, oder das als nicht problematisch ansieht, ist eine persönliche Entscheidung.

  22. Cover des Buches Der Blumensammler (ISBN: 9783608503739)
    David Whitehouse

    Der Blumensammler

     (99)
    Aktuelle Rezension von: bluesjj

    Verwirrung und viele Fragezeichen waren vorherrschend beim Lesen der ersten Kapitel des Romans „Der Blumensammler“ von David Whitehouse. Nichts passte augenscheinlich zusammen. Doch nach und nach setzen sich alle Puzzleteile an ihren Platz und die auf angenehme Art etwas verrückte Geschichte zog einen mehr und mehr in seinen Bann – nicht, ohne das eine oder andere Mal den detektivischen Spürsinn zum Leben zu erwecken. Die etwas verschrobene Art und das große Herz des Hauptprotagonisten rührten mich, ebenso seine Fähigkeit, in allem etwas Schönes zu sehen. Auch seine Entwicklung im Buch fand ich gelungen umgesetzt. Am Anfang einsam und zurückhaltend, aber mit dem Willen etwas zu verändern. Schritt für Schritt wächst er über sich hinaus, erweitert seinen Horizont, wie er es nie für möglich gehalten hat, verliert sich dabei aber nie selbst. Auf der Suche nach sechs besonderen Blumen reist er um die ganze Welt und findet mehr, als er zu hoffen gewagt hat. Doch das Glück hat Licht- und Schattenseiten… Fazit: Unbedingt lesen.

  23. Cover des Buches Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr... (ISBN: 9783404608850)
    Per J. Andersson

    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    P. K. Mahanandia (auch Pikay Mahanandia, eigentlich Pradyumna Kumar Mahanandia) ist ein in Indien geborener „Unberührbarer“. Das bedeutet soviel, dass er keiner Kaste angehört und somit in dessen Glaubensrichtung nichts wert ist. Doch diesem Schicksal möchte er sich nicht beugen. Er überredet seine Eltern, an eine Schule gehen zu dürfen, doch sein Lehrer und seine Klassenkameraden behandeln ihn trotz des politischen Wandels als Aussätzigen. Als er alt genug war und selbst entscheiden wollte, was er mit seinem Leben anfangen möchte, versuchte er sein Glück in Indien Hauptstadt Neu Delhi. Er war ein begabter Künstler und erhielt einen Studienplatz an einer guten Hochschule. Doch auch hier wurden ihm Steine in den Weg gelegt, denn das Geld reichte manchmal nicht mal für einen Schlafplatz. Um sich wenigstens ein paar Münzen zu verdienen, begann Pikay Portraits zu malen – mitten auf der Straße und erlangte so Anerkennung und Ruhm. Zu seinen Kunden zählten sich auch bald Adlige und Politiker.

    So traf er auch die Schwedin Charlotte von Schedvin (Lotta genannt), die sich schon als Kind für Indien interessierte und als sie alt genug war eine Reise gemeinsam mit ein paar Freunden antrat. Pikay und Lotta treffen sich ein paar Mal und genießen ihre gemeinsame Zeit und so verliebten sie sich ineinander. Doch als Lotta wieder abreisen muss, ist der Schmerz groß. Sie versprechen, dass sie in Briefkontakt bleiben und Lotta im Sommer zurück nach Indien kommen wird. Doch als dieser Plan nicht aufgeht, beschließt Pikay mit einem Fahrrad bewaffnet die lange Reise von Neu Delhi bis nach Boras (Lottas Heimatstadt) in Schweden anzutreten.

    Welche Strapazen, Rückschläge und Gefühlsausbrüche ihn auf diesem Weg begleiten, kannst du in dieser Biografie über Politik, Liebe und scheinbar unüberbrückbarer Probleme erfahren.

    Tatsächlich hatte ich mir das Buch etwas anders vorgestellt. Die Kindheit und Jugend und all die Strapazen, die Pikay vor seinem Entschluss, erlebte waren sehr ausführlich und nehmen einen großen Teil der Story ein. Es ging also bis über die Hälfte des Buches überhaupt nicht um die Reise selbst und das verwirrte mich etwas. Trotzdem bin ich total begeistert von diesem Buch. Es war die erste Biografie, die ich gelesen habe und ich freue mich, dass meine Wahl auf Pikays Geschichte gefallen ist.

    Es wurden Grenzen überwunden, große Taten vollbracht und definitiv Geschichte geschrieben. Ein ganz großer Liebesbeweis. Ich muss trotzdem ein Herz abziehen, da meiner Meinung nach die Gefühle der Protagonisten nicht so richtig zum Vorschein kamen. Lotta wirkte teilweise unterkühlt und ich hatte sogar ab und zu das Gefühl, dass sie ihn nicht so sehr liebte und seine Reise nur wenig unterstützte. Das nahm mir zwischendurch ein bisschen den Glauben an diese grandiose Geschichte der wahren Liebe. Letztendlich aber ein Buch, welches ich definitiv weiter empfehlen möchte.

  24. Cover des Buches Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur (ISBN: 9783570102060)
    Andrea Wulf

    Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Elisabeth_Rettelbach

    Ich liebe historische Reise- und Wissenschaftsbeschreibungen ohnehin sehr, und hier hat mich auch der lebendige Schreibstil mitgerissen. Das Werk befasst sich mit interdisziplinärem und universalem Weltwissen, das die Jahrhunderte überdauert: Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaft, Kunst, Soziologie … Auch machte Humboldt damals schon auf beginnende Umweltzerstörung aufmerksam und kritisierte den Kolonialismus und seine Auswirkungen auf Mensch und Natur durch Ausbeutung. Natürlich lässt sich nicht verhehlen, dass auch er selbst zwangsläufig ein europäischer Eindringling auf dem südamerikanischen Kontinent war und aus heutiger Sicht mit Sicherheit Ausbeutung betrieben hat – allein schon das Sammeln von Pflanzen und Tieren etc. Dennoch schien er für die damalige Zeit umsichtig vorzugehen und wirklich vor allem Wissensdurst stillen wollen, nicht sich selbst bereichern. Ein herrliches Buch, das ich Nächte durchgelesen habe. Sehr zu empfehlen.

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