Bücher mit dem Tag "wende"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wende" gekennzeichnet haben.

234 Bücher

  1. Cover des Buches Als wir unsterblich waren (ISBN: 9783426512067)
    Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

     (238)
    Aktuelle Rezension von: berliness

    Der Aufbau dass zwei Geschichten in zwei Zeiten erst parallel erzählt und dann zusammengeführt werden ist nicht neu, aber hier durch die - man ahnt es ziemlich früh - familiäre Verbindung sehr gut erzählt. Die Enkelin und die ihr unbekannte Vergangenheit ihrer Großmutter.  Die Geschichte der Großmutter als junge Frau wird spannend erzählt und gibt einen guten Einblick in die Zeit im dritten Reich. Die Auflösung ist ebenfalls gut gelungen nur die notwendige, sehr zufällige Begegnung am Anfang der Geschichte finde ich nicht gut gelungen. Das Aufeinandertreffen von Ostfrau und Westmann in der Wendenacht, deren Familien - Achtung Spoiler - sich schon vor dem Krieg kannten ist mir, nun ja, zu zufällig. Da hätte ich mir eine elegantere Lösung gewünscht, obwohl das Leben ja manchmal die verrücktesten Geschichten schreibt. Aber hier im Buch war mir das zu durchsichtig. 

    Die Geschichte ist dann aber sehr gut erzählt, schöne Details, sehr kurzweilig, guter Erzählstil für meinen Geschmack. Gerne mehr von der Autorin!

  2. Cover des Buches Still Broken (ISBN: 9783736309111)
    April Dawson

    Still Broken

     (246)
    Aktuelle Rezension von: tatze1672

    Als ich das Buch entdeckt habe hatte ich gedacht das es wieder einer dieser Typischen Lovestorys ist. Überraschender weiße hat mich das Buch völlig in seinen Bann gezogen. Es war sehr angenehm zu Lesen und ich habe sehr mit den Charakteren mitgefühlt. Das Ende hat mir dann nochmal den Rest gegeben. Die meisten Gefühle bestanden aus OMG-Nicht-Sein-Ernst-Momenten und Was-Das-Darf-Doch-Nicht-Wahrsein sowie aus Ist-Das-Gerade-Wirklich-Passiert aber am besten ihr überzeugt euch selbst davon.

  3. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (467)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  4. Cover des Buches Das Dorf der Mörder (ISBN: 9783442481149)
    Elisabeth Herrmann

    Das Dorf der Mörder

     (344)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Für mich kommt hier nicht wirklich Fahrt auf. Schade eigentlich. Während ich Sanela Beara und ihre Art recht sympathisch finde, kann ich mit Jeremy Saaler eher wenig anfangen. Für meinen Geschmack handelt er viel zu unüberlegt, nicht direkt unreif aber er denkt doch sehr mit seinem Geschlechtsteil statt mit dem Kopf. Zum Ende wird das Ganze wieder spannender. Obwohl es ja ein Sanela Beara Band 1 ist, kommt sie einfach zu kurz (und das mein ich nicht nur wegen ihren knapp 1.60m)

  5. Cover des Buches Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten (ISBN: 9783734103278)
    Anne Jacobs

    Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieses ist der erste Band einer Trilogie. Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich ein anderes Buch der Autorin bereits sehr gerne gelesen habe und hier nun eine Geschichte erwartete, die vornehmlich um den Zweiten Weltkrieg herum spielt. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach falsch, so dass mich die Geschichte nicht so fesseln konnte, wie ich es erhofft hatte. Der Großteil der Handlung spielt um 1990 herum, zu Zeiten der Deutschen Wiedervereinigung. Der Teil der Handlung, der in den 1940er Jahren spielt, ist leider verschwindend gering.
    Die Autorin kann schreiben, und das Buch ist bestimmt auch gut. Mir persönlich hat aber etwas gefehlt. Die Protagonisten waren mir nicht unbedingt sympathisch bzw. ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, daher konnte ich auch nicht wirklich mitfühlen und die Handlung mich somit auch nicht wirklich fesseln oder berühren.
    Ich glaube nicht, dass ich die nächsten zwei Bücher der Trilogie lesen werde.

  6. Cover des Buches Hafenmord (ISBN: 9783746628158)
    Katharina Peters

    Hafenmord

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Ein anonymer Anruf führt die Polizei zu einem alten Fabrikgelände am Sassnitzer Hafen. Dort wird die Leiche von Kai Richardt gefunden. Romy Beccare nimmt mit ihrem Team die Ermittlungen auf. Erste Befragungen ergeben, dass Kai Richardt nicht nur ein angesehener Geschäftsmann und Familienvater war, sondern außerdem begeisterter Triathlet. Zunächst lässt sich kein Motiv für den Mord an Kai Richardt erkennen. Bei der weiteren Untersuchung des Leichenfundorts wird sie skelettierte Leiche einer seit Jahren vermissten Frau gefunden. Romy Beccare beginnt hartnäckig in der Vergangenheit von Kai Richardt zu graben und schon bald bekommt die perfekte Fassade, die er allen präsentiert hat, erste Risse...

    "Hafenmord" ist der Auftaktband der Rügen-Krimis, in denen Romy Beccare ermittelt. Der Einstieg verläuft zunächst etwas gemächlich, da man die Ermittlerin und ihr Team kennenlernt. Dennoch wirken die Ermittlungen vom ersten Moment an authentisch und interessant.

    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei die Nachforschungen der Polizei allerdings im Zentrum liegen. Schnell wird klar, dass Kai Richardts nicht der Saubermann war, für den ihn alle hielten. Nach und nach tragen Romy Beccare und ihr Team Hinweise zusammen, die ein erschreckendes Bild ergeben. Deshalb nimmt die Handlung auch schnell Fahrt auf. Schon bald kann man sich dem Sog der Ereignisse nicht mehr entziehen. Denn der Fall nimmt äußerst verzwickte Wendungen, die kaum vorhersehbar sind. Krimi-Fans dürften hier voll auf ihre Kosten kommen und zum Miträtseln angeregt werden. 

    Ein gelungener Reihenauftakt, bei dem die Spannung im Verlauf der Handlung stetig steigt!

  7. Cover des Buches In Zeiten des abnehmenden Lichts (ISBN: 9783498057862)
    Eugen Ruge

    In Zeiten des abnehmenden Lichts

     (242)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieser Roman zeigt eine Familiengeschichte, die alle Facetten des 20. Jahrhunderts umfasst, Die großen politischen Umwälzungen dieser Zeit spiegeln sich in den Personen, vom Exil in Mexiko über schwierige Jahre in der Sowjetunion bis zu den engen Lebensumständen in der DDR und schließlich zur Zeit nach der Wende..Köstliche drastische Szenenbeschreibungen wechseln ab mit Versuchen der verschiedenen Personen, einander zu verstehen. Das gelingt kaum, zu wenig Gemeinsames findet sich, zu verschieden sind die Lebenserfahrungen. Der Großvater Wilhelm, dessen 90. Geburtstag  als Rahmenerzählung dient, ist genau so ein Charakterkopf wie sein Sohn Kurt und sein Enkel Alexander, aber jeder auf anderem Gebiet. Die Frauen werden liebevoll und teilweise skurril geschildert, so Kurts Schwiegermutter Iwanowna, die aus Russland geholt wurde und im Nachwende-Deutschland nicht zurechtkommt.. Insgesamt sind der leise Humor und die reflektierenden Gedanken des totkranken Alexander so bewegend, dass die etwas mühsam zu lesenden Mosaiksteine der verschiedenen Zeiten sich zusammenrfügen.
    Für geduldige Leser ein großes Lesevergnügen.

  8. Cover des Buches Nevernight - Das Spiel (ISBN: 9783596297603)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Das Spiel

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Grimpo

    Das Wordlbuilding ist mal wieder eine Eins plus mit Sternchen. Die unzähligen Anekdoten zu Festen, Feiertagen, Ortsnamen und wie sie dazu gekommen sind, etc. könnten ein eigenes Buch füllen. Mag nicht jedermanns Sache sein, da es den Lesefluss leicht unterbricht, ich fand es jedoch immer wieder spannend, was für Hintergründe Jay Kristoff zu scheinbar banalen Dingen noch so auf Lager hat.

    Mia Corvere ist sarkastisch, gewitzt und sprachlich teils wieder äußerst vulgär unterwegs, die derbe Sprache macht wirklich einen großen Teil des Lesevergnügens aus, weil sie sich knallhart durch die ebenfalls knallharte Handlung des Buches zieht. 

    Während der erste Teil noch großen Spaß gemacht hat durch die Assassinen-Ausbildung, geht es hier weitaus ruppiger zu. Mehr Gewalt, mehr Blut, mehr Kämpfe. Dadurch etwas weniger zum Mitdenken, aber spannend ist es allemal. Einige Plotttwists und fiese Intrigen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ich bin sehr gespannt auf Teil 3 und hoffe inständig, dass dieses Buch das Niveau halten kann. 

  9. Cover des Buches Die rote Löwin (ISBN: 9783404174768)
    Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Runja (18) und ihr Bruder Waldemar (14) sind die Kinder des Ritters Unger von Seeburg. Von ihrem Vater hat Runja auch das Kämpfen gelernt. Als die Burg angegriffen wird stirbt der Vater durch einen Verrat. Runja und Waldemar können fliehen, doch Runja schwört Rache. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Magdeburg. Dort geraten sie in die Fänge des Domdekans Laurenz. Dieser will Bischof von Havelberg werden, doch dabei steht ihm Pirmin von Paris im Weg. Laurenz will Runja dazu einsetzen, Pirmin aus dem Weg zu räumen, während er gleichzeitig versucht Waldemar in sein Bett zu locken...


    Thomas Ziebulla hat seine Geschichte um Runja, die rote Löwin, ins Jahr 1205 gelegt. Während die Hauptprotagonisten erdacht sind, tauchen im Umwelt historisch belegte Personen und Ereignisse auf. So macht er sich den großen Stadtbrand von Magdeburg im Jahre 1207 zu Nutze, um der Geschichte die nötige Dramatik zu verleihen.


    Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist kurzweilig und wirkt durch das historische Umfeld authentisch. Erzählt wird sie aus Sicht von Runja und Laurenz. Es ist eine Geschichte voller Intrigen, die am Ende viele Leben fordern.


    Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Das Küstengrab (ISBN: 9783734102189)
    Eric Berg

    Das Küstengrab

     (175)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Nachdem ich "Nebelhaus" mit grosser Begeisterung gelesen hatte musste es auch dieser Krimi sein. Diesmal hat mich der Autor etwas enttäuscht. Es dauerte eine Weile bis ich in der Geschichte drin war. Mit den Protagonisten wurde ich leider nicht warm. Das Ende war jedoch nicht voraussehbar doch es gab einige Längen im Buch für mich. Daher vergebe ich 3 Sterne für einen Krimi, der für mich nichts besonderes war. 

  11. Cover des Buches Liebe in Sommergrün (ISBN: 9783548287621)
    Heike Wanner

    Liebe in Sommergrün

     (49)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Nachdem mich "Rieslingssommer" von Heike Wanner so begeistern konnte musste ich auch diesen Roman lesen. Er war für mich etwas schwächer. 

    Das Cover mit den Kirschen passte für mich überhaupt nicht zur Geschichte. Da hätte ein Cover mit Gurken besser gepasst.

    Dieser Roman konnte mich ab der ersten Seite fesseln und wollte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ein netter Wohlfühlroman. 

    Mir hat der Roman gut gefallen. Doch Julian und Kathrin waren mir nicht so sehr sympatisch. Andere Figuren mochte ich lieber. Der Roman war sehr vorsehbar für mich was etwas schade war. Ich hätte mir da mehr Überraschungen gewünscht und noch mehr über die Zeit 1990 erfahren. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung von mir. 


  12. Cover des Buches Preiselbeertage (ISBN: 9783499291449)
    Stina Lund

    Preiselbeertage

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das war okay. Anders als erwartet, aber durchaus interessant. 

    Generell lese ich gerne über Familiengeheimnisse, und um das geht es in diesem Buch auch. 

    Gut gefallen hat mir, dass es verschiedene Zeitebenen gibt. Einmal sind wir in der Gegenwart, einmal gehen wir zurück ins Jahr 1988/1989 kurz vor dem Mauerfall. 

    Eine kurzweilige Familiengeschichte, die mir gut gefallen hat, allerdings wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Aber eine schöne Unterhaltung war es auf jeden Fall! 

  13. Cover des Buches Machandel (ISBN: 9783328100249)
    Regina Scheer

    Machandel

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Das Schweigen über diesem Dorf war so alt, so alt wie die Sagen von der Mahrte, so alt wie das Märchen vom Machandelboom, wohl ewe dusend Johr." - Regina Scheer, "Machandel"

    Mecklenburg-Vorpommern, 1985: Claras Bruder Jan möchte vor seiner Ausreise aus der DDR unbedingt noch einmal seinen Geburtsort, Machandel, besuchen. Er nimmt Clara mit, die sich sofort in eine alte Kate dort verliebt. Sie beginnt, das alte Wohnhaus zu renovieren und verbringt dort viele Sommer mit ihren Töchtern beim Schreiben ihrer Dissertation über ein altes Märchen. Doch das Dorf bringt sie auch ihrer Vergangenheit näher, der Verganhenheit ihres Vaters im KZ und später als Minister in der DDR, der Verganhenheit von Natalja, einer Ost-Zwangsarbeiterin des 2. Weltkriegs, der von Emma, die nach Machandel kam, um fremde Kinder zu hüten. Sie alle sind durch dünne und festere Fäden verbunden, die Clara nach und nach entwirrt...

    Regina Scheers Roman "Machandel" ist eine wahre Wucht! Er erfasst und verarbeitet so viel deutsche Geschichte und ist dabei so fesselnd und fantastisch geschrieben, dass ich ihn kaum weglegen konnte. Die Autorin erzählt geschickt durch ihre Figuren von Ostdeutschland im Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und darüber hinaus. Sie fängt menschliche Zwischentöne meisterhaft ein, lässt niemanden nur gut oder nur böse erscheinen, beleuchtet Verganhenheiten, die zu unmenschlichen Taten führten und Träume und Hoffnungen, die enttäuscht wurden. Ich war beim lesen dieses fast 500 Seiten starken Romans dauerhaft fasziniert, ich habe sehr viel gelernt auf dieser Reise in unser Gestern und hätte den Figuren noch seitenlang weiter folgen können. Auch das Setting ist wunderbar gewählt, der Roman spielt zwischen Ostberlin und dem kleinen Dorf Machandel in Mecklenburg-Vorpommern, und bildet so sowohl das Leben auf dem Land, als auch das Leben der Städter*innen ab.

    Ich bin ganz ohne Erwartungen an "Machandel" herangegangen, habe es mehr zufällig bei einer Bestellung mit in den Warenkorb gelegt. Wie schön, dass sich gerade so ein Roman als Lektüre genau nach meinem Geschmack entpuppt. Ein Stück deutscher Zeitgeschichte fantastisch erzählt - ein Lese-Muss, nicht nur für begeisterte Leser*innen historischer Romane!

    Hinweis: Im Buch wird das Z- und I-Wort verwendet.

  14. Cover des Buches Hunde von Riga (ISBN: 9783423212137)
    Henning Mankell

    Hunde von Riga

     (680)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Henning Mankell hat hier meinen liebsten Band der Wallander Reihe geschaffen.

    In "Die Hunde von Riga" geht es um ein kleines Boot, dass an die schwedische Küste geschwemmt wird. Die beiden toten Männer legen eine Spur bis nach Riga. So dass Kurt Wallander kurzerhand dort hin reist, um den Fall aufzuklären. Als er die wunderschöne Ermittlerin Liepas kennen. Gemeinsam versuchen sie den Fall zu lösen.


    Ich liebe dieses Buch. Es ist wahnsinnig spannend und man kann nicht aufhören zu lesen!
  15. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

  16. Cover des Buches Wir sehen uns zu Hause (ISBN: 9783810530868)
    Christiane Wünsche

    Wir sehen uns zu Hause

     (54)
    Aktuelle Rezension von: booksLOVEshare

    Was bedeutet für Euch das Wort „Zuhause“? Ist es ein Ort, wie ein Land, eine Stadt, oder ein Haus? Oder definiert Ihr Euer Zuhause eher über die Personen, die Euch umgeben? Kann man sich auch in einem Buch zuhause fühlen? Der neue Roman „Wir sehen uns zu Hause“ von Christiane Wünsche hat mir dieses Gefühl von der ersten bis zur letzten Seite gegeben und ist definitiv eines meiner Lesehighlights in diesem Sommer. Die Charaktere sind so unglaublich nahbar und die Geschichte mit geschickten stilistischen Mitteln so spannend und berührend geschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.


    Voller Vorfreude bereiten Anne und Peter alles für ihren gemeinsamen Campingurlaub nach Skandinavien vor, als das unvermeidliche passiert und Anne plötzlich ganz alleine ist. Ihre Tochter Alina ist mehr als skeptisch, als sich ihre Mutter trotz aller Umstände mit dem alten Wohnmobil auf den Weg machen will. Mit ihrer Trauer im Gepäck und ein paar vergilbten Fotos aus Peters Vergangenheit begibt sich Anne auf die Suche nach seinen Wurzeln, über die er all die Jahre nie gesprochen hat. Auf ihrer Entdeckungsreise durch den Osten Deutschlands erfährt sie überraschende Dinge, die das Bild des liebevollen Ehemanns und Vaters für Anne und Alina gewaltig ins Wanken bringen…


     Christiane Wünsche erzählt die Geschichte aus der Perspektive von Anne, Alina und Ronny – ein Charakter dessen Geheimnis im Verlaufe des Buches aufgedeckt wird. Zudem gibt es einige Kapitel, mit der Überschrift „Wenn Bilder sprechen könnten“. In diesen Abschnitten entführt die Autorin die Leser:innen in die Szenen der Fotos aus Peters Vergangenheit. Eine grandiose Idee, die ich vorher noch nie so gelesen habe und der Geschichte eine besondere Tiefe und Bildhaftigkeit verliehen hat. Die Liebe zum Detail zeigt sich auch in der Bezeichnung der Leseabschnitte, die nach dem Kilometerstand von Annes Reise in sieben Etappen eingeteilt worden sind.


     Die Geschichte lebt von wunderschönen detailreichen und damit unglaublich bildhaft beschriebenen Szenen und ganz tollen Charakteren. Angefangen bei Anne, die sich nicht nur auf die Reise in die Vergangenheit ihres Mannes macht, sondern auch auf eine Reise zu sich selbst. Auf ihrem Weg lernt sie viele interessante und liebenswerte Personen kennen, von denen ihr jeder auf eine besondere Art und Weise bei ihrem Vorhaben hilft. Dennoch hat sie sich für einen sehr einsamen Weg entschieden, ihre Trauer zu verarbeiten und dabei ein bisschen ihre Tochter vergessen. Auch Alina muss den Verlust ihres Vaters verarbeiten und steht zudem am Anfang einer ganz neuen Lebenssituation, von der ihre Mutter noch gar nichts ahnt. In Alina und ihre Gedankengänge konnte ich mich besonders gut hineinversetzten und habe ihre Zwiespälte, Hoffnungen und Ängste mitgefühlt. Ronny ist wie ein kleines Mysterium das plötzlich auftaucht. Man hat schnell eine vage Vermutung, um wen es sich handeln könnte, jedoch verdichten sich erst zum Ende der Geschichte die Hinweise auf seine Identität. Die Figur bringt viel Herzschmerz mit und man spürt die Unsicherheit und Verzweiflung durch die intensive Beschreibung von Christiane Wünsche regelrecht am eigenen Leib. 

     

    Wer nun denkt „Wir sehen uns zu Hause“ ist auf Grund des Trauer-Themas bedrückend oder gar schwere Kost, den belehre ich nun gerne eines Besseren. Den vielmehr geht es in dem Roman um den Blick nach vorne, neuen Lebensmut und um den Zusammenhalt in Familien. Das Buch wird von einer hoffnungsvollen und positiven Aufbruchstimmung geprägt und ist eine regelrechte Schnitzeljagd, die mir sehr viele schöne Lesestunden geschenkt hat. 

  17. Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783442719761)
    Juli Zeh

    Unterleuten

     (530)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Unterleuten ist ein kleines Dorf in Brandenburg, dort herrscht vermeintlich heile Welt. Aber hinter der Fassade gibt es alte Feindschaften, Seilschaften, Eifersucht, Neid und diverse Abhängigkeiten. Eigentlich will jeder nur sein Leben in Ruhe leben, aber es geschehen Dinge, die alles verändern.

    Es gibt nicht die eine Hauptfigur in "Unterleuten", jedes Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Dorfbewohners geschrieben. Somit gelingen der Autorin Juli Zeh die verschiedenen Innenansichten der einzelnen Figuren. Das ist klug und gut beobachtet geschrieben, aber dadurch auch manchmal sehr langatmig. Ich vermisse den Humor, einige Figuren sind mir zu stereotyp. Garantiert gib es solche Leute und auch solche Dörfer überall, nicht nur in Ostdeutschland. Das Buch ist gut geschrieben, hat mich aber nicht richtig gepackt.

  18. Cover des Buches Ich würde dich so gerne küssen (ISBN: 9783570307809)
    Patrycja Spychalski

    Ich würde dich so gerne küssen

     (160)
    Aktuelle Rezension von: veiru
    Das Buch ist sehr gut geschrieben, sehr angenehm zu lesen. 

    Die Handlung ist sehr gut beschrieben. Die Geschichte fand ich auch gut. Ein bisschen unrealistisch aber dennoch hat das Buch ein gewissen Biss. Die Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Frieda ist ein normales Mädchen die etwas wagt in ihrem Leben. Das Ende fand ich traurig. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil :). Ich werde es mir bald zulegen :) 
  19. Cover des Buches Vom Sinn unseres Lebens (ISBN: 9783841906847)
    Michael Nast

    Vom Sinn unseres Lebens

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Die_Parallelele

    Michael Nast weiss mit seinem Schreibstil und seiner Sprache alleine schon zu überzeugen. Humorvoll - ich konnte mich an einigen Stellen zum Verdruss meiner Busmitfahrer kaum halten -, stilistisch auf höchstem Niveau und absolut mit dem Inhalt harmonierend lässt uns dieser Wortkünstler nur so durch die Seiten schweben. Er versteht es mit Worten zu jonglieren und zaubert so Texte aufs Papier, welche mich als Leser nicht nur in ihren Bann zogen, sondern auch mit vielen offenen und neuen Gedanken weiterziehen liessen.

    Auch der Inhalt steht dieser Schreibkunst in Nichts nach: Mit einer Mischung aus Anekdoten, Erzählungen, Erinnerungen, Gesellschaftskritik und Zukunftsgedanken stellt er einen Inhalt zusammen, welcher von brisanten und treffend gewählten Themen wimmelt. Doch es ist nicht Ein Buch welches nur die 08/15 Themen unserer Zeit aufgreift. Mit unerwarteten Inhalten weiss er passend zu ergänzen und bewegt sich mit diesem Buch künstlerisch und sicher zwischen Klischee, Vorurteil und Realität, Erinnerung, und zwischen Schlechtmalerei und Lob. aus seiner eigenen reflektierten Sicht zieht er auch den Leser ohne jegliches Vorwissen über die DDR oder das Verhältnis von dazumals und heute zwischen Ost und West tief in die Geschichte hinein und weckt nicht nur das Interesse an der Geschichte selbst, sondern vor allem an den Personen und den Menschen, welche dahinter stehen. Dabei werden auch noch Bezüge zu unserer heutigen Zeit (Massenkonsum, Fotowahnsinn, Selbstoptimierung...) auf wunderbare Art und Weise gezogen und so dient dieses Buch nicht nur simpler Unterhaltung, denn das tut es trotzdem, sondern lässt den Leser gleichzeitig in sich gehen und über sich selbst und die Mitmenschen nachdenken.

    Dieses Buch ist wertvoll für alle möglichen Menschen. Egal ob sie schon Bezug zur DDR oder zu Deutschland haben, oder fern abseits nicht einmal das Land auf einer Karte benennen könnten, denn es geht weit über die Unterschiede zwischen den beiden Teilen Deutschlands hinaus. Es lässt uns den Menschen als Mensch sehen und uns unsere Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.

  20. Cover des Buches Kranichland (ISBN: 9783958620506)
    Anja Baumheier

    Kranichland

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe
    Johannes Groben ist auf der Flucht in Rostock gestrandet, dort lernt er seine zukünftige Frau Elisabeth kennen. Die Beiden gründen eine Familie und Johannes wird von seinem väterlichen Freund Kolja zur Staatsicherheit geholt. Er folgt ihm lange Zeit aus Dankbarkeit und der Überzeugung vom richtigen System blind. Darüber verliert er seine Frau und die beiden unterschiedlichen Töchter Charlotte und Marlene aus den Augen. Während die ältere Charlotte systemtreu ist eckt Marlene mit ihrem Wesen, ihrer Einstellung und ihrer Liebe zu dem Pfarrerssohn überall an. 
    Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, dadurch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, Beate Rysopp liest Schönes und Dramatisches gewohnt gekonnt ein. Das Zuhören macht Spaß.
    Das Drama  nimmt seinen Lauf, als Marlene und ihr Freund aus der DDR fliehen wollen und dabei verhaftet werden. Man erfährt, was diese Tragödie mit den einzelnen Beteiligten gemacht hat: wie es sie verändert und wozu es sie schließlich getrieben hat. Da Marlene schwanger war und das Kind nicht behalten durfte sind auch die nächsten Generationen betroffen. Eine Lebenslüge entsteht und kann nicht ohne weiteres aufgedeckt werden.
    Die beiden Zeitebenen rücken im Verlauf des Buches aufeinander zu bis sich das Ganze verbindet und die Wahrheit ans Licht kommt. Das ist gut gemacht, aber ich ziehe doch einen Punkt ab, da Kollege Zufall mir etwas zu oft im Spiel war.
    Sehr gut zu hören, die Geschichte und die Charaktere wirken authentisch, die DDR Geschichte wird gut dargestellt, auch die Erklärung zum Titel war sehr schön. 
  21. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  22. Cover des Buches Am kürzeren Ende der Sonnenallee (ISBN: 9783126757195)
    Thomas Brussig

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee

     (312)
    Aktuelle Rezension von: kekskruemeline

    ,,Klein aber fein", ein Zitat, welches das Buch Am kürzeren Ende der Sonnenallee von Thomas Brussig ziemlich genau beschreibt, wenn nicht sogar auf den Punkt bringt. 

    In knappen 157 Seiten schreibt der damals 35-jährige Author über die DDR und alles, was dazu gehört. Sie werden sich jetzt denken: ,,Klasse, ich bin aber nicht zu einer Geschichtsstunde hierher gekommen". Hand aufs Herz, so ging es mir am Anfang auch, die typische Schullektüre eben, doch Am kürzeren Ende der Sonnenallee ist einfach was ganz Anderes und eigen für sich.

     

    Zusammen als ,,Das Potential", welches aus Micha (Protagonist), Wuschel, Mario, Brille und dem Dicken besteht, haben die Jugendlichen nicht nur ordentlich Spaß, sie bauen auch das eine oder andere mal ziemlichen Mist. So bringen sie den ABV mit verbotener Musik auf die falsche Spur und blamieren sich in den Tanzstunden beim Tanzen. 

    Doch was wäre ein Jugendroman ohne die typische Lovestory?

    In Am kürzeren Ende der Sonnenallee liegt die Liebe praktisch in der Luft und wird durch Miriam, welche laut Micha das schönste Mädchen der Welt sei, zum typischen Handlungsteil, der sich durch das ganze Buch hindurch zieht.

    Was jedoch beim Lesen besonders auffällt, ist Brussigs Schreibstil. An Komik, Späßen und lustigen Geschehnissen wird hier nicht gespart. Durch ihn klingt der ,,Todesstreifen" doch gleich viel harmloser. 

    Tatsächlich ist dies jedoch bei den meisten Lesern der größte Kritikpunkt. Die DDR sei gar nicht so harmlos gewesen und würde in Brussigs Buch nicht ernst genommen werden. Doch so soll es auch gar nicht sein. Gerade dadurch will Brussig eine andere Seite der DDR zeigen und versucht, das Positivste aus der Sache zu ziehen.

    Meine Freude über dieses Buch hält sich in Grenzen. Ständige aus dem Kontext heraus gerissene Szenenwechsel erschweren das Lesen und auf einmal befindet man sich nicht mehr in Michas Zimmer, sondern in der Vergangenheit bei irgendwelchen Verwandten von ihm. Dennoch kann man nicht anders als zu schmunzeln und lachen, wenn man das Buch liest. Hat man einen guten Sinn für Humor und eventuell auch ein Interesse an der deutschen Geschichte, so ist Am kürzeren Ende der Sonnenallee mehr als empfehlenswert.

  23. Cover des Buches Wiedersehen in Virgin River (ISBN: 9783745700817)
    Robyn Carr

    Wiedersehen in Virgin River

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Bricki

    Die Handlung:

    John, von allen Preacher genannt, war mit Jack bei den Marines und auch im Einsatz. Als Jack das Bar-Restaurant in Virgin River eröffnete, wurde Preacher sein Partner und übernahm die Küche. An einem stürmischen Abend ist Preacher noch alleine in der Bar und will diese gerade schliessen, als Paige mit ihrem kleinen Sohn Christopher das Lokal betritt. Schnell erkennt Preacher, dass etwas nicht stimmt. Paige versucht zwar, die Verletzung im Gesicht mit einem Zwischenfall mit der Autotür zu erklären, aber es ist offensichtlich, dass sie geschlagen wurde. Preacher gelingt es, die gehetzte und misstrauische Paige zu überreden, in seinem alten Zimmer über der Küche zu übernachten. Paige ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigem Ehemann. Sie versucht über ein Netzwerk unterzutauchen, da alle bisherigen Versuche, sich von ihrem Mann zu trennen, die Situation nur verschlimmerten. Selbst eine Anzeige bei der Polizei und die Flucht in ein Frauenhaus brachten nichts, da ihr Mann nach aussen seriös und kontrolliert wirkt und Paige wegen ihres gemeinsamen Sohns unter Druck setzen kann. Das Risiko ihrer jetzigen Aktion ist, dass sie wegen Kindesentziehung angeklagt werden könnte, wenn sie den Staat mit ihrem Sohn gegen den Willen des Vaters verlässt. In Preacher ist der Beschützerinstinkt geweckt und er überredet Paige, vorläufig bei ihm in Virgin River zu bleiben. Obwohl auch Jack für Paiges Sicherheit sorgen will und dieser seine Beziehungen zur Polizei in L.A. (Marine-Kumpel Mike) und zur Staatsanwaltsschaft (Jacks Schwester Brie) aktiviert, wird es schwer, Paiges Mann endgültig aus dem Verkehr zu ziehen. 

    Meine Meinung:

    Preacher hat ein furchteinflössendes Äusseres und da er eher schüchtern ist, nutzt er dieses auch, um auf Distanz zu bleiben. Er ist sehr sanftmütig, weshalb der kleine Christopher schnell Vertrauen zu ihm fast. Preacher hat nicht viel Erfahrung mit Frauen und als er sich in Paige verliebt, ist er unsicher, wie er sich ihr annähern kann. 

    Paige ist in einer Situation, die wohl leider nicht so selten vorkommt. Als sie ihren Ehemann kennen lernt, ist dieser liebevoll und fürsorglich zu ihr und zeigt sein wahres Gesicht erst später. Mit ihrer Flucht riskiert sie alles und nimmt in Kauf, fortan am Rande der Legalität ein neues Leben aufbauen zu müssen. Trotz ihrer schlechten Erfahrungen erkennt sie, dass Preacher sie niemals verletzen würde und verliebt sich mit der Zeit in ihn. Leider passieren ihr bis zum Happy End noch ein paar schlimme Dinge.

    Auch der Nebenstrang mit Jacks Ziehsohn Rick und seiner Freundin Liz wartet mit Tragik auf. Wenn man die Inhaltsangaben der folgenden Bücher durchliest, weiss man, dass ihre gemeinsame Geschichte noch nicht zu Ende ist (Band 7: «Zurück in Virgin River»).

    Robyn Carrs Bücher werden oft als «Wohlfühlromane» bezeichnet. Natürlich gibt es eine Happy-End-Garantie, doch sie behandelt auch schwere Themen (Gewalt in der Ehe, Teenagerschwangerschaft, das Verlieren ungeborener Kinder). 

  24. Cover des Buches Mein Mauerfall (ISBN: 9783845831916)
    Juliane Breinl

    Mein Mauerfall

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Buchgarten

    schildert anhand einer fiktiven Familie die Geschichte des geteilten Deutschlands bis heute.

     

     

    Dabei kommen immer mal wieder die Familienmitglieder zu Wort, die gegensätzliche Einstellungen zur Wiedervereinigung und einen unterschiedlichen Blick auf die damalige Zeit haben. Ein anschauliches Bild – für die verschiedensten Einstellungen in der Bevölkerung.

     

    Das Buch selbst gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse/Eckdaten vom Ende des 2. Weltkrieges über die Machtverhältnisse kurz nach dem Krieg über den Maueraufbau, dem Leben in der DDR kurz nach dem Mauerfall und die Auswirkungen bis heute.

     

    Diese werden durch Bildern, Zeitzeugenberichten, Informationskästen, zum Thema passenden Fragen und Antwort sowie Witzen und deren Bedeutung aufgelockert.

     

    Mir als Leser wurde eine Stück Geschichte lebendig, von mehreren Seiten beleuchtet – nähergebracht.

     

    Schön fand ich, das die Informationen sachlich vermittelt wurden. Pro und Contra der DDR und BRD recht werteneutral vermittelt werden. (Denn nicht alles an der DDR war negativ. Sie hatte durchaus positive Seiten – Konsum spielte kaum eine Rolle)

     

    In meinen Augen eine umfassende und sehr verständliche Darstellung der Geschichte Deutschland vom 2. Weltkrieg bis heute.

     

    Trockene Fakten und Daten werden interessant vermittelt, sodass Kinder und Jugendliche hier eine Menge über die jüngste Geschichte erfahren – und selbst Erwachsene noch das ein oder andere mitnehmen.

     

     

    Fazit:

    Von mir eine klare Leseempfehlung.

    Ein Kinder-/Jugendsachbuch über die Deutsche Geschichte. 

    Sehr informativ und lehrreicht – „kindgerecht“ vermittelt.

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