Bücher mit dem Tag "werkzeuge"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "werkzeuge" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Jäger der Nacht (ISBN: 9783802581625)
    Nalini Singh

    Jäger der Nacht

     (588)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  2. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (45)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Mit der Erfindung von Robotern hat die Menschheit im auslaufenden 20. Jahrhundert riesige Schritte in der Entwicklung von Antrieben und die somit der Erkundung des Weltalls gemacht. Die Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin hat diesen Aufstieg des führenden Unternehmens U.S. Robot Company innerhalb dessen Reihen mitgemacht und weiß dementsprechend zu berichten, wie die Roboter in den Alltag der Menschen eingefügt wurden und auch, welche Zweifel sowie Diskussionen es über die obersten Roboter-Gesetze gab. Ein Menschenleben zu bewahren, ist die oberste Priorität - doch lässt sich dies immer zu den jeweiligen Situationen vereinbaren? Calvin fallen da viele Geschichten ein, bei denen die Grenze womöglich überschritten wurde ... was gleichbedeutend mit dem Tod von Menschen zu setzen wäre!

    KOMMENTAR:
    Das Werk 'Ich, der Roboter' ist eigentlich kein Roman. In diesem Buch wurden die ersten Kurzgeschichten des amerikanischen Autors Isaac Asimov geschickt umschrieben zusammen gepackt. So erscheint es, dass die Protagonistin Dr. Susan Calvin die Geschichten einem Reporter erzählt. Beginnend bei der einfachen Story von 'Robbie' und der Beziehung eines kleinen Mädchen zu ihrem mechanischem Freund, wird sich in den Novellen zum einen mit den drei Geboten der Robotik sowie den ethischen Fragen hierzu auseinander gesetzt. Vor allem die Techniker Gregory Powell und Michael Donovan werden oft damit bei ihren Außeneinsätzen auf den verschiedensten Planeten des Sonnensystems damit konfrontiert. Die Geschichten von Asimov sind dabei weniger action-geladen und leben von starken Dialogen wie auch Gedankengängen, welche beim Lesen wirklich zum Nachdenken anregen. Besonders stark sind hierbei die Stories 'Ein Lügner' in der der Roboter Herbie die Gedanken der Menschen vorausschauend erkennen zu scheint und somit die komplette Führung der U.S. Robot Company verwirrt, sowie 'Kleiner verlorener Robot', in der ein Roboter untertaucht und auf beinahe kriminalistische Art und Weise unter vielen anderen Roboter-Exemplaren wieder herausgefischt werden muss. Das Buch wurde so zum Grundstein für das gesamte Asimov-Universum, wobei man schon hier erkennt, wie durchdacht die gesamte Problematik des Verhältnis von Roboter zu Mensch war. Obwohl die Geschichten aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind, brachten sie wegweisende Artefakte hervor. Das positronische Gehirn, welches die komplexen Gedankengänge und Analysen der Roboter verarbeitet, ist nur eine von vielen. Asimov, der in seiner Abstammung zu russischen Auswanderern gehörte, war ein wahrhaftiger Vorreiter in dieser Sparte und belebte das Genre Science Fiction damit regelrecht. Die Geschichten sind trotz vieler technischer Erklärungen immer noch sehr spannend lesbar und halten den Schmöker-Freund bei der Stange. Besonders, weil sich die Gebote der Robotik auch beim Leser unbewusst in die Hirnwindungen fressen. Sehr nachhaltig angebracht von dem Autor. Wer sich mit dem großen Zukunfts-Epos von Isaac Asimov auseinandersetzen möchte, dem sei wirklich empfohlen mit diesem Buch zu starten. Es vermittelt gerade in der heutigen Zeit ein sehr unheimliches Gefühl, denn Asimovs Zukunft ist heute schon da: Dr. Susan Calvin stieß im Jahre 2007 zur U.S. Robot Company - vor zwölf Jahren also!
    7,9 Sterne

  3. Cover des Buches Insomnia (ISBN: 9783499268571)
    Jilliane Hoffman

    Insomnia

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek



    Ich hatte diese Woche mal wieder richtig Lust, einen Roman von Jillian Hoffman zu lesen 


    "Cupido" ist sicherlich den meisten Thriller Fans ein Begriff, und diese wissen auch, dass Jilliane Hoffman es schafft, spannende Geschichten zu Blatt zu bringen, in denen nicht alles ist, wie es scheint - überraschende Plotttwists - und individuelle Charaktere zu zeichnen.


    [ Achtung: kleiner Spoiler] 

    In diese Buch treibt der Hammermörder sein Unwesen. Die Teenagerin Malory, verschwindet für ein paar Tage. Ihre Probleme - Liebe, Betrug, ihr Stiefvater - sind ihr über den Kopf gewachsen, als junge Frau weiß sie nicht damit umzugehen. Da die Medien ihr Verschwinden sofort mit dem umhergehenden Serienmörder, sie passt perfekt in sein Profil, in Verbindung bringen, nimmt sie dies als Ausrede. Der gewiefte Ermittler Bobby Dees bemerkt dies aber ziemlich schnell, woraufhin dem Mädchen, dass nun von Shitstormen und Drohungen überrannt wird, kein normales Leben mehr möglich ist. Sie zieht weg, ändert ihre Identität und vermeidet tiefere Beziehungen, aber durch ihre Lügen hat sie das Interesse des Killers geweckt... 


    Malory versucht, vier Jahre nach dem Vorfall, mit ihrer neuen Identität Callie in ein neues Leben zu starten und lernt einen Mann kennen, dem sie, obwohl sie versucht niemanden an sich ran zu lassen, nicht abgeneigt scheint. 

    Abgesehen von dem spannenden Fall um den Serienmörder hat mich diese Romanze besonders gefesselt. Vor allem, weil ich bei Jilliane Hoffman vorher das Gefühl hatte, das  die weiblichen Charaktere immer nur auf die Avancen ihrer männlichen Gegenstück reagieren, sich Stereotype verhalten, zuweilen sogar dumm. Eine wirklich schöne Geschichte in der Geschichte 


    Das Ende... na ja...ist super, bis der Plotttwists kommt. Wenn ihr meine Rezi aufmerksam lest, wisst ihr, dass ich Realität über Spannung stelle. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass fast alle Thriller Autoren einem bestimmten Muster folgen, deshalb, und weil es zudem nicht wirklich vorrausschaubar ist. Ich bin halt auch ne Meckerziege. Trotzdem oder gerade deshalb eine klare Empfehlung! 


  4. Cover des Buches Closer (ISBN: 9783426637036)
    Donn Cortez

    Closer

     (200)
    Aktuelle Rezension von: LoveLy_Ivii

    Jack war ein aufstrebender Künstler – seit seine Familie einem brutalen Mord zum Opfer fiel, kennt er nur noch ein Ziel: Gerechtigkeit für alle, denen ein geliebter Mensch genommen wurde! Jack und seine Partnerin Nikki haben sich darauf spezialisiert, Killer aufzuspüren und sie zu einem Geständnis zu zwingen. Nikki übernimmt die Rolle des Lockvogels, Jack führt die Verhöre. Durch eins seiner Opfer erfährt er von einer geheimen Serienmörder-Community im Internet. Jack schleust sich dort ein, um ein Mitglied nach dem anderen auszuschalten. So stößt er auch auf einen Killer, der sich The Patron nennt – und kein anderer ist als der Mörder seiner Familie! Jack versucht, ruhig zu bleiben. Es geht ihm um Gerechtigkeit, nicht um Rache. Doch wer zu lange Bestien jagt, läuft Gefahr, selbst eine zu werden …

    Zu Beginn tat ich mich etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen, das lag nicht am Schreibstil oder an der Story selbst sondern eher an die Aufmachung. Der Anfang zog sich ein wenig in die Länge, weil viele Informationen vermittelt worden sind. Zwischendurch gab es dann aber spannende Passagen an denen das weiterlesen mir ein wenig leichter fiel.
    An die Protagonisten konnte ich mich schwer gewöhnen, sie vermittelten nicht die Sympathie, die ich sonst aus anderen Büchern kenne. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber an die Protagonisten. Auf dem Cover ist ein Sticker drauf geklebt auf dem steht "Nichts für schwache Nerven" den kann ich nicht ganz beipflichten, denn dafür waren eindeutig zu wenige Schockmomente und/oder blutige Szenen drin. Aber wenn dann mal so eine Stelle kam, musste ich vom Buch aufschauen und mal tief durchatmen.
    Der Schreibstil an sich ist flüssig und sehr gut bildlich beschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und besonders aufregend fand ich die "Zwischenspiel" Kapitel. Bis zum Ende hatte ich keinerlei Ahnung wie dies mit der ganzen Story zusammenpasst und der Übergang ist dem Autor sehr gut gelungen.
    "Closer" ist ein mittelmäßiger Thriller. Leichte Spannung ist da, gute Story aber leider zu wenige blutige Stellen. Ich hätte mir da ein wenig mehr gewünscht. Nichtsdestotrotz kann man dieses Buch lesen.

  5. Cover des Buches Böse Mächte (ISBN: 9783570380086)
    Cate Tiernan

    Böse Mächte

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Morgan ist hin und her gerissen: Ihre Gefühle für Hunter werden jeden Tag stärker, doch auch die Beziehung mit Cal ist für sie noch nicht überwunden. Er war es, der sie an die Magie heran geführt, ihren ersten Zirkel geleitet hat. Er war ihre erste Liebe. Nun nagt die Ungewissheit über seinen Aufenthaltsort und weiteren Plänen an ihr. Wird er eines Tages zu ihr zurückkehren? Und wird es sein um erneut zu versuchen sie zu töten? Will sie sich schützen benötigt sie umfassendes magisches Wissen – und das so schnell wie möglich…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Auch bei Band 6 zeigt sich der Hintergrund des Covers komplett schwarz. Titel, ein Objekt sowie feine Schnörkel befinden sich darauf – diese sind alle in der Farbe Grün gehalten. welches zu brennen oder rauchen scheint. Zentral ist dieses Mal ein verzierter Kelch mit Henkel zu sehen. Auch von ihm scheinen wieder Rauchschwaden auszugehen.

    Dieser Teil konnte bei mir vor allem punkten, weil er viel über einzelne Charaktere enthüllt. Es gibt kein Friede, Freude, Eierkuchen, sondern jeder hat sein Päckchen zu tragen. Werden dann Pärchen gebildet ist auch das nicht automatisch wie im Märchen – für mich dafür allerdings umso realistischer! Will man eine Freundschaft wieder beleben geht dies eben nur Schritt für Schritt und Vertrauen muss langsam zurück gewonnen werden. Hat man Leid erlitten, so muss dies eben erst verarbeitet werden. Und Charaktere entwickeln sich, man erfährt Neues, sie haben Ecken und Kanten, Einstellungen und Vergangenheiten.

     

    Es wird klar, dass Morgan zwar unheimlich begabt ist (schade, dass es jetzt so extrem dargestellt wird), aber auch sie zu lernen hat. Hier wird deutlich über welch kurze Zeitspanne die ersten 6 Bände spielen. Morgan weiß erst seit wenigen Monaten überhaupt von ihren Kräften und ich hätte gerne über längere Zeit mit ihr gelernt und mehr über Wicca herausgefunden. Damit die Geschichte in Schwung bleibt kommt in diesem Band allerdings ein gewisser Kniff zum Einsatz, bei dem ich hin und her gerissen bin. Morgan lernt schnell hinzu, ich als Leser hatte aber eher weniger davon, weil ich nicht „mitgelernt“ habe. Das zeigt sich besonders beim Ende das ich „eigentlich“ als völlig hirnrissige Aktion eingeschätzt hätte – die Geschehnisse gehen dann in die Richtung „Superwoman“.

     

    Erneut hat mich die Familiengeschichte von Morgans Adoptivfamilie in ihren Bann gezogen. Ich finde es schön, dass die Magie bei ihr nicht alles andere in den Hintergrund rücken bzw. unwichtig werden lässt! Aber auch die Geschichte ihrer leiblichen Familie wird mit neuem Material unterfüttert!

    Wer Angst vor Dreiecksgeschichten hat, dem kann ich Entwarnung geben. Dagegen taucht man immer mehr in die dunkle Seite der Magie ein. Auch die Zirkel in Morgans Leben entwickeln sich weiter – wie sie selbst. Das Erwachsenwerden bringt Entscheidungen mit sich.

     

    Das Muster mit kursiven Textstellen/Tagebuch-/Buch der Schatteneinträge am Anfang jeden Kapitels wird beibehalten. Auch der angenehme Schreibstil, die kurzen Kapitelüberschriften, die knappe Seitenanzahl und der Cliffhanger am Ende sind wieder zu finden! Die Geschichte um Morgan hat wirklich Suchtpotential!

     

    Anbei noch die Titel vollständige Reihe, die leider nicht komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Band 8 ist dabei auch schon nur noch als e-Book erhältlich.

    (englischer bzw. deutscher Titel)

     

    1. Book of Shadows – Verwandlung

    2. The Coven – Dunkle Gabe

    3. Blood Witch – Bluthexe

    4. Dark Magick – Flammende Gefahr

    5. Awakening – Dunkle Zeichen

    6. Spellbound – Böse Mächte

    7. The Calling – Schwarze Seelen

    8. Chagenling – Verwandte Geister

    9. Strife

    10. Seeker

    11. Origins

    12. Eclipse

    13. Reckoning

    14. Full Circle

    15. Night’s Child

     

    FAZIT:

    Hier wurde wieder ein besseres Verhältnis zwischen Magie, Jugendbuch und Familiengeschichte gefunden. Es ist spannend, emotional und interessant!

  6. Cover des Buches Ein Roman in einem Jahr (ISBN: 9783866710719)
    Louise Doughty

    Ein Roman in einem Jahr

     (13)
    Aktuelle Rezension von: RenaM

    Entstanden ist dieses Buch aus einer wöchentlichen Kolumne, die Louise Doughty im Daily Telegraph veröffentlichte. Hier führte sie Schritt für Schritt durch das Entstehen eines Romans.

    Dabei beschränkt sie sich nicht auf die üblichen technischen Anleitungen hinsichtlich Plot, Dialogen oder Figuren. Ihr geht es vielmehr darum, Menschen, die gerne schreiben möchten, die einen ganzen Roman verfassen möchten, auf den Weg zu bringen. Sie lässt dabei beispielsweise auch die „Schrecknisse“ nicht unerwähnt. So zitiert sie den australischen Autor Elliot Perlmann, der auf die Frage, welchen Rat er jemanden geben würde, der einen Roman schreiben wolle, erwidert: „Überleg dir, was du zu opfern bereit bist.“ (S. 10).

    Louise Dougthy vermeidet es in ihrem Buch sehr geschickt, als allwissende, gestrenge Lehrmeisterin aufzutreten. Sie nimmt die angehenden Autoren an die Hand, beginnt mit leichten Übungen, die aus der eigenen Biografie Ideen generieren. So folgt nach jedem zweiten Kapitel eine solche Übung, die mal daraus besteht, einen Satzanfang aufzugreifen, den Satz zu vollenden und daraus vielleicht eine Romanidee zu entwickeln. Andere Übungen regen dazu an, Recherchen zu betreiben, ermutigen dazu, auch über Unbekanntes zu schreiben, sich nicht einzuschränken.

    Natürlich folgen dann auch Anregungen zur Figurengestaltung oder zu Beschreibungen von Settings. Manche Kapitel drehen sich auch um die Autor:innen, wie sie mit ihren Texten umgehen, kürzen, überarbeiten, wie sie Selbstvertrauen gewinnen und vieles mehr. Ich möchte das Buch gar nicht unbedingt als Ratgeber bezeichnen. Es ist kein Lehrbuch mit strikten Anleitungen. Es verführt vielmehr zum spontanen Schreiben, zum Ignorieren des inneren Kritikers und der Selbstzweifel. Es zeigt, wie und wo man Ideen findet und wie man damit umgeht, so dass aus ihnen schließlich vielleicht sogar ein ganzer Roman entsteht.

    Geschrieben ist das Buch in einem leichten, gut lesbaren, frischen Stil. Ein wenig wirkt es, als spräche die Autorin mit der Leserin, so lebhaft ist die Sprache von Louise Doughty.

    An manchen Stellen waren mir die Anleitungen und Ratschläge ein klein wenig zu oberflächlich. Doch die vom sonst Üblichen angenehm abweichenden Übungen sind in jedem Fall lohnenswert. Daher bin ich bin auch überzeugt, dass dieses Buch besonders für Schreibanfänger sehr geeignet ist. Denn es macht Mut, es regt dazu an, es doch zumindest zu versuchen, das Schreiben.

    Louise Doughty – Ein Roman in einem Jahr: Eine Anleitung in 52 Kapiteln
    Autorenhaus Verlag, 2015
     Taschenbuch, 277 Seiten, 9,80 €

  7. Cover des Buches Lunatico oder Die nächste Welt (ISBN: 9783453065918)
    Isaac Asimov

    Lunatico oder Die nächste Welt

     (7)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Eine zusammenführung dreier Novellen, die jeweils die verschiedenen Sichten beschreiben, eine von Asimov stärksten Büchern. Was dem einen gut tut ist des anderen Verderben und man sollte nicht alles tun was man tun kann. Der Titel kommt zwar nicht mehr im Buch vor, aber es ist eben auch eine etwas alterstümliche Übersetzung.
  8. Cover des Buches Flammende Gefahr (ISBN: 9783570380062)
    Cate Tiernan

    Flammende Gefahr

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Morgan ist tief getroffen: Eigentlich sollte sie, glücklich mit ihrem Partner Cal, ihren 17. Geburtstag feiern, doch denken kann sie nur an Hunter. Hunter der mit einer klaffenden Wunde an der Kehle ihretwegen eine Klippe hinab gestürzt ist. Gibt es eine Chance, dass er diesen Sturz in den eiskalten Fluss überlebt hat? Der Gedanke für den Tod eines Menschen verantwortlich zu sein, lastet schwer auf ihr. Als sich kurz darauf herausstellt, dass Cal sie wegen seiner Herkunft belogen hat fängt Morgan an sich in ihrem eigenen Zirkel nicht mehr wohl zu fühlen. Wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

     

    EIGENE MEINUNG:

    Nach wie vor finde ich es besonders schön, dass die 8 Bände dieser Reihe (die ins Deutsche übersetzt wurden) im Regal wunderbar zusammen passen! Der Hintergrund ist jeweils komplett schwarz und trägt den Titel und ein Objekt in der gleichen Farbe, sowie feine Schnörkel. Hier beim vierten Teil sieht man eine Athame, mit einem Totenkopf am Griff, welche zu brennen oder rauchen scheint.

    Wir bleiben weiter im Bereich Jugendbuch, Fantasie und dabei vor allem Hexen, Wicca, Magie! Für mich ist es nach wie vor erstaunlich wie wenige gute Titel es in diesem Bereich gibt und ich genieße besonders die Hintergründe der Zauber, Rituale und Zirkel!

    Die Geschichte ist ganz klar weiter auf jugendliche Leser ausgerichtet. Es geht um die erste Liebe, zu sich selbst zu finden, Freundschaften, Familie, Streitigkeiten, etc. Diesen Teil habe ich besonders genossen, weil Morgan endlich aufwachen muss. Sie beginnt vorsichtiger zu werden, mehr zu hinterfragen und sich dadurch auch mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Als Leser fühle ich mich ihn nun wieder näher, da sie erkennt, was ich schon einige Zeit geahnt habe. Cal entwickelt sich entsprechend ebenfalls – teils war das wirklich erschreckend, aber sehr spannend und rund. Andere Figuren rücken mehr in den Mittelpunkt – Langeweile ist bei mir nicht aufgekommen! Zeitlich gesehen erstrecken sich die ersten Bände über ca. 2 bis 3 Monate.

    Bei den ersten Teilen ist es etwas störend, dass es keinen gut eingearbeiteten Rückblick am Anfang eines Buches gibt, sondern wirklich einfach das komplette letzte Kapitel des Vorgängerbandes wiederholt wird. Der Schreibstil war allerdings wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Bücher sind weiter nicht besonders dick. Auch bei diesem Band war ich wieder froh den nächsten Teil schon im Regal zu haben. Diese Reihe zeichnet sich für mich wirklich durch sehr gut gesetzte Enden aus. Besonders liebe ich ja immer die kursiven Textstellen/Tagebuch-/Buch der Schatteneinträge am Anfang jeden Kapitels. Da diese nur mit den Hexennamen der Schreiber unterzeichnet sind dauert es teilweise eine ganze Weile um dahinter zu kommen welche privaten Gedanken wir hier gerade zu lesen bekommen! Dazu erhält man Jahreszahlen die einen weiteren Hinweis darstellen. Für mich extrem spannend! Auf diese Weise erhält man ganz besondere Einblicke in die Gedanken, Gefühle und Erlebnisse von Personen aus der Gegenwart und Vergangenheit, die man sonst nie hätte!

     

    Mein größtes Problem mit der Reihe bleibt, dass sie nicht vollständig ins Deutsche übersetzt wurde. Ab Band 9 geht es nur noch in Englisch weiter… Band 8 war dabei auch schon nur noch als e-Book erhältlich.

    Die vollständige Reihe:

    (englischer bzw. deutscher Titel)

     

    1. Book of Shadows – Verwandlung

    2. The Coven – Dunkle Gabe

    3. Blood Witch – Bluthexe

    4. Dark Magick – Flammende Gefahr

    5. Awakening – Dunkle Zeichen

    6. Spellbound – Böse Mächte

    7. The Calling – Schwarze Seelen

    8. Chagenling – Verwandte Geister

    9. Strife

    10. Seeker

    11. Origins

    12. Eclipse

    13. Reckoning

    14. Full Circle

    15. Night’s Child

     

     

    FAZIT:

    Erneut ein spannender Band mit einem fulminanten Ende! Besonders Morgan muss sich weiter entwickeln und alle Informationen über ihre Magie erwarte ich sehnsüchtig!

  9. Cover des Buches Die Stahlhöhlen (ISBN: 9783453527942)
    Isaac Asimov

    Die Stahlhöhlen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Gallert-Oktaeder

    Auf einer Erde in der die Weltbevölkerung auf 8 Billionen angewachsen ist, haben die Menschen sich gigantische Stadtkomplexe unter stählernen Kuppeln erschaffen. Stahlhöhlen, wenn man so will. Wie lange dieses System noch bestehen kann, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt ist nur eine Frage der Zeit. Wenn die Lebensmittelversorgung irgendwo auch nur für kurze Zeit ausfallen sollte, könnte das schwerwiegende Folgen haben. Die Medievalists sprechen von einer Rückkehr zu einem Leben unter freiem Himmel (in den Augen der meisten Menschen ein mittlerweile völlig unvorstellbarer und grauenerregender Gedanke), während die Spacer, die selbst die Erde vor langer Zeit verlassen hatten als einzigen Ausweg die Kolonisierung neuer Planeten sehen.

    Als ein Mord auf der Station der Spacer nahe der Megapolis von New York geschieht, fällt der Fall dem Polizeibeamten Elijah „Lije“ Bailey in die Hände. Schnell ist klar, dass dieser Mord die Beziehungen zwischen Stadtbewohnern und Spacern stark beeinträchtigen könnte. Für die Aufklärung wird Elijah von den Spacern R. Daneel Olivaw zur Seite gestellt, einer der von ihm so sehr verhassten Roboter.


    Auch wenn sich Isaac Asimovs Zukunftsvision nicht mit der Welt, in der wir heute leben, gleichsetzen lässt, sind seine Thematiken immer noch aktuell. Die Erdbevölkerung wächst weiter an – im Jahr 2100 sollen es knappe 11 Milliarden sein. Die Angst, dass irgendwann ein Roboter den eigenen Job ersetzt ist momentan weniger spürbar, doch verstärkter Einsatz von Robotern ist ein fortschreitender Prozess, der im Laufe der nächsten Jahrzehnte bestimmt noch an Bedeutung zunehmen wird. Dafür das dieser Roman also nun schon vor fast siebzig Jahren geschrieben wurde, hat er kaum etwas von seiner Aktualität verloren.

    Auch was den Schreibstil angeht, empfand ich beim Lesen, dass der Text gut gealtert ist. The Caves of Steel ließen sich für mich sehr flüssig lesen, insbesondere die Dialoge zwischen Elijah Bailey und seinem Roboterkollegen Olivaw stellten sich als sehr unterhaltsam heraus. Die Kombination dieser beiden Charaktere und ihr Vorgehen als Ermittlerduo war wirklich großartig und machte Spaß zu verfolgen.

    Die Geschichte lässt sich insgesamt als eine Mischung zwischen Krimi und Sci-Fi-Literatur beschreiben, wobei sich Isaac Asimov vor allem intensiv mit dem Thema Roboter auseinandersetzt. Intelligent und spannend geschrieben. 

  10. Cover des Buches Einführung in die Informatik (ISBN: 9783486597110)
    Heinz-Peter Gumm

    Einführung in die Informatik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Puspe
    deckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.
  11. Cover des Buches Science Fiction Kriminalgeschichten (ISBN: B002053DTI)
    Isaac Asimov

    Science Fiction Kriminalgeschichten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    10 wissenschaftlich logische SF-Kriminalgeschichten von dem berühmten Autor. Kurzweilig und gut zu lesen.
  12. Cover des Buches Geliebter Roboter (ISBN: 9783453528437)
    Isaac Asimov

    Geliebter Roboter

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

    Klappentext:
    Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus.

    Zum Inhalt:
    Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor.

    Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat.

    Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint.

    Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist.

    Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert.

    Meine Meinung:
    „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden.

    Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen.

    Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“.

    Meine Wertung:
    4,75 von 5 Robbie`s

  13. Cover des Buches Der fiebernde Planet (ISBN: B0000BFY8B)
    Isaac Asimov

    Der fiebernde Planet

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Band 8 der ursprünglichen fünzehnbändigen Trantor Foundation Reihe. Spannender Thriller um einen Mann der sein Gedächtnis verlor und bei der Erinnerung plötzlich von Geheimdiensten verfolgt wird. Auch wissenschaftlich unterlegter Roman.
  14. Cover des Buches Python von Kopf bis Fuß (ISBN: 9783897213180)
    Paul Barry

    Python von Kopf bis Fuß

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Innere Medizin: verstehen - lernen - anwenden. Band 1 (ISBN: 9783134443080)
  16. Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)
    Isaac Asimov

    Der Zweihundertjährige

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BettinaR87

    Bei "Der Zweihundertjährige" handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die sowohl zueinander in Beziehung stehen als auch nicht zwangsläufig zueinander gehören. Das heißt, amn kann sie unabhängig voneinander lesen, dennoch bilden sie ein gemeinsames Konstrukt. Inhaltlich streut diese Ausgabe des Sci-Fi-Meisterautors sehr weit: Von einem Roboter, der zu einem Mensch werden möchte zu einer Gesellschaft, die Angst vor Robotern hat - und dies vielleicht auch ein wenig berechtigt. Von einer Masschine, die von Freiheit träumt zu Unternehmen, die in AI nur ein Produkt sehen, das sich angeblich nicht weiterentwickeln kann, als der Mensch es festlegt. Schaffen die Wissenschaftler eine Realität, die sie in Zukunft nicht mehr kontrollieren können?

    Es ist absolut erstaunlich, wie weit Isaac Asimov schon vor Jahrzehnten in die Zukunft gedacht hat: Diese Kurzgeschichten sind schon Mitte der 70er veröffentlicht worden. Das Bild, das Asimov von unserer zukünftigen Gesellschaft zeichnet ist dabei höchstwahrscheinlich zutreffend: Öffentliche Ressentiments gegenübern Robotern, die dazu führen werden, dass sie kein eigenes (Positronen-)Gehirn haben werden - sondern zentral gesteuert. Daraus könnte sich eine Instanz künstlicher Intelligenz entwickeln, die sehr wohl aktiv in das Leben der Menschen eingreifen kann - und damit nicht nur die Exekutive beinhalten könnte, sondern zwecks AI auch die Judikative ...

    Damit ist einer klar: Isaac Asimov drückt sich nicht vor den schwierigen Themen. Kann ein Roboter frei sein? Sich Freiheit wünschen? Wie argumentiert man dafür aus legaler Sicht? Manchmal bekommt man bei der Lektüre echt das Gefühl, dass Isaac Asimov die wichtigen Diskussionen der Zukunft schon geführt und entschieden hat und wir einfach nur seiner Lead folgen könnten. Von Geschichten, die vor über 30 Jahren veröffentlicht wurden ...

    Dabei setzt der Autor nicht auf Panik oder Angst als Stilmittel der Wahl, sondern Logik. Spock wäre ein Fan der Dialoge, die Asimov sich für seine Roboter ausgedacht hat, denn sie kommen unweigerlich zu einem Schluss: Roboter sind die besseren Menschen und wir sind ganz schön am Arsch.
  17. Cover des Buches Reparaturen zu Hause (ISBN: 9783931908515)

    Reparaturen zu Hause

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Der Mann von drüben (ISBN: 9783453300019)
    Isaac Asimov

    Der Mann von drüben

     (7)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Ein SF Kriminalroman von Isaac Asimov den man lesen sollte bevor man Die nackte Sonne liest. Wie immer bei Asimov sehr anspruchsvoll, wissenschaftlich angelegt, sehr logisch, aber durch das Alter doch etwas "oldfashioned". Wenn man sich daran nicht stört bekommt man Spannung und einen guten SF Roman zu lesen, der auch als Grundlage der RoboterRomane zu sehen ist.
  19. Cover des Buches Innere Medizin: verstehen - lernen - anwenden. Band 2 (ISBN: 9783134444087)
  20. Cover des Buches Sterne wie Staub (ISBN: 9783453528406)
    Isaac Asimov

    Sterne wie Staub

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506
    „The Stars, Like Dust“ von Isaac Asimov ist der erste Roman aus der Imperium-Trilogie und ist erstmals 1951 erschienen. Heyne hat den Roman 2015 unter dem Titel „Sterne wie Staub“ erneut auf deutsch veröffentlicht.

    Biron Farrill ist kurz davor sein Studium auf der Erde abzuschließen als er von Sander Jonti vor einem Attentat auf sein Leben gerettet wird. Hierbei erfährt er, dass sein Vater von den Tyranni, die über 50 Welten herrschen, als Verräter verurteilt und getötet worden ist. Von Sander Jonti nach Rhodia geschickt, kommt er auf die Spur einer Welt, die die Herrschaft der Tyranni brechen will. Auf Rhodia angekommen, gerät er in eine erneute Verschwörung, kann jedoch fliehen und macht sich auf den Weg, die Rebellen-Welt zu finden.

    Diesen Roman von Isaac Asimov würde ich als typischen Science-Fiction Roman bezeichnen. Zumindest stelle ich mir diese ungefähr so vor. Man reist durchs Weltall zu anderen Planeten, es wurde eine Möglichkeit gefunden, große Distanzen im Weltall zu überbrücken (immerhin kann man ja nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen) und es gibt ein Imperium, das man bekämpfen kann/muss. Ein bisschen hat es mich tatsächlich auch an Star Wars erinnert, auch wenn es hier keine Lichtschwerter gibt.
    Der Schreibstil war wie immer gut zu lesen, auch wenn es aufgrund der mehr oder weniger wissenschaftlichen Erklärungen nicht immer ganz einfach war der Geschichte zu folgen. Man muss auch immer ein bisschen sein Gehirn bei Romanen von Asimov anstrengen, um alles mehr oder weniger nachverfolgen zu können. Dennoch finde ich die Welt, die der Autor erschaffen hat, sehr interessant. An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass der Roman bereits 1951 erschienen ist, dennoch finde ich, dass die Geschichte alles andere als angestaubt wirkt, sondern immer noch futuristisch.
    Mir haben die Roboter in diesem Roman allerdings sehr gefehlt, muss ich zugeben, und auch Asimovs Humor scheint in diesem Roman nicht wirklich durch. Es war eine ernstere Geschichte rund um eine Verschwörung, die so manch eine überraschende Wendung zu bieten hat.
    Trotz der ein oder anderen Schwäche hat mich der Roman dennoch gut unterhalten. Froh stimmt mich auf jeden Fall, dass in den weiteren Romanen auch R. Daneel wieder auftauchen wird, wenn auch unter anderem Namen. Ich bin sehr gespannt, wie er die Geschichte aufmischen wird und dies ist auch ein wichtiger Grund weswegen ich den Foundation-Zyklus weiter verfolgen werde.

    Fazit: Eine solide Geschichte, die zwar nicht unbedingt die großen Stärken Asimovs hervorhebt, aber durchaus einen interessanten Einstieg in den Foundation-Zyklus bietet. Wenn ihr euch an Asimov heranwagen wollt, würde ich aber immer noch die Roboter-Kurzgeschichten empfehlen.
  21. Cover des Buches Robinson Crusoe - Vollständige Ausgabe (ISBN: 9783730691038)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe - Vollständige Ausgabe

     (551)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya

    Wer kennt den Klassiker "Robinson Crusoe" nicht, die Geschichte über den Seefahrer, der auf einer einsamen Insel strandet und sich dort mit einem Einheimischen anfreundet, den er Freitag nennt. Gelesen hat das Buch heute wohl aber kaum jemand. Kein Wunder, es wurde ja schliesslich dieses Jahr schon 300 Jahre alt, und wer will sich solche alten Schinken schon antun?


    Wie ihr wohl vermutet, habe ich es getan und das Buch gelesen (wäre ja sonst auch ziemlich anmassend, eine Rezi zu veröffentlichen). Hat es sich gelohnt? Na ja. Immerhin kann ich jetzt von mir behaupten, einen Klassiker mehr gelesen zu haben. Wirklich fesseln konnte mich das Buch allerdings nicht. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive des Protagonisten Robinson in Form eines Tagebuchs erzählt. Viel Spannendes passiert Robinson aber eigentlich nicht, trotz seines bewegten Lebens. Über viele viele Seiten hinweg schildert er, wie er Nahrung sucht oder Ziegen züchtet. Wenn dann aber mal etwas wirklich Spannendes passiert, beispielsweise der Schiffsuntergang oder die erste Begegnung mit "den Wilden" auf der Insel, so wird das mit wenigen Sätzen abgehandelt. Dann gibt es wieder riesige Zeitsprünge von teilweise mehreren Jahren. Ausserdem ist mir Robinson einfach zu religiös. Alles was ihm passiert, ist seiner Ansicht nach gottgewollt. Allerdings man das Buch auch im zeitlichen Kontext betrachten. Vor 300 Jahren war "man" halt einfach religiös und rassistisch, Crusoe ist da keine Ausnahme. 


    Vor 300 Jahren, als es noch kein Fernsehen oder Internet gab, eine Reise ins benachbarte Ausland schon als exotisch galt und Bücher nur von der Reichen Schicht gelesen wurde, die weder Hunger noch Erschöpfung kannte, da mögen Robinson Crusoes Abenteuer die Leser noch vor Spannung erschaudern lassen haben. Heute ist es ein nettes Buch, dass aber über weite Strecken hinweg schlicht zu langatmig geraten ist. 


    Mein Fazit

    Langatmig

  22. Cover des Buches Die Drei und der kopflose Reiter (ISBN: 9783866293823)
    Die Dr3i

    Die Drei und der kopflose Reiter

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Jupiter, Peter und Bob können es nicht glauben: Seit einigen Nächten scheint ein unheimlicher Reiter ohne Kopf die Bewohner Rocky Beachs in Angst und Schrecken zu versetzen. Zwischen Nebelschwaden taucht er um Mitternacht auf und reitet, mit einem feurigen A auf der Brust, durch die Stadt. Handelt es sich bei ihm wirklich um den Geist eines alten Indianers – Ashoona Apeh – der auf Rache sinnt? Oder hat der Urenkel des Indianers etwas mit den nächtlichen Auftritten zu tun? Die Drei kommen diesem geisterhaften Gegner und seinem Schwert bald gefährlich nahe…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Wegen eines Rechtsstreites zwischen SonyBMG und Kosmos erschienen zwischen 2005 und 2008 keine Die Drei Fragezeichen-Folgen. Stattdessen publizierte SonyBMG die Interimsserie „DIE DR3I“, mit Originalsprechern, aber teils abgeänderten Namen. Folge 120 – Die Drei Fragezeichen und der schwarze Skorpion – war bis zur Einigung 2008 erst mal die letzte Folge in „gewohntem“ Gewand. Danach erschienen 8 Folgen (+ die Sonderfolge „Hotel Luxury End“) von „DiE DR3i“. Die Original-Hörspiele der Serie wurden zum 1. Januar 2009 eingestellt und sind im Handel nicht mehr regulär erhältlich.

     

    Auch die äußere Aufmachung der Hörspiele hat sich verändert. Allerdings kann man auch diese durch die schwarze obere Hälfte und das eingepflegte Bild als inoffizielle Fortsetzung sehen. Die Bilder wirken allerdings viel weicher, eher wie Aquarelle. Mir persönlich gefällt dieser Stil sehr gut! Gerade auch, dass viel mehr Details auf den Bildern zu sehen sind! In diesem Fall ist es die Szene aus dem Hörspiel die mir noch am besten gefallen hat. Sie zeigt den Blick aus dem Auto der drei Detektive auf den kopflosen Reiter und dem funkensprühenden Auftreffen seines Schwertes auf die Motorhaube.

     

    Der Rest der Folge konnte mich leider weniger begeistern. Ich fand die Nebendarsteller alle blass und ziemlich uninteressant. Selbst die, eigentlich spannende, Geschichte des alten Indianers aus vergangenen Zeiten konnte mich nicht wirklich packen. Die Ermittlungsarbeit war mäßig mitreißend, aber vor allem das Ende war einfach nur doof. Ein Auftritt in Verkleidung der alle panisch werden lässt und eine maximal langweilige Erklärung rund um Werkzeuge. Die „Kopflosigkeit“ fand gar keine Erklärung und insgesamt fand ich die Erzählung eher unrealistisch. Nein, das war für mich nichts…

     

    Trivia:

    • Europa hat bei den Hörspielen der DR3i verschiedene Easter Eggs versteckt. An mehreren Merkmalen wird auf eine Verbindung zwischen den Drei Fragezeichen und den DR3i hingewiesen.

    -       Offenbar wurde für die Fans die alte Nummerierung (d. h. nach Folge 120) weitergeführt, wenn auch in versteckter Art und Weise. Die inoffiziellen Nummern finden sich direkt auf dem Coverbild:

    Folgennummer der Drei ???

    Folgennummer der Dr3i

    Hinweis

    121

    1

    Teil 1: Auf dem Schild, das zu dem Boot gehört; Teil 2: Auf der Telefonnummer, die unter dem Schild klebt

    122

    2

    Hausnummer auf der linken Seite

    123

    3

    Unterhalb der Tragfläche des Flugzeugs

    124

    4

    Auf der Postkarte als Hausnummer der Anschrift

    125

    5

    Auf dem Gürtel neben dem geöffneten Karton

    126

    6

    Auf dem Ringbuch, das auf dem Mischpult liegt

    127

    7

    In der Digitalanzeige des Autos

    128

    8

    auf dem Notizblock vor dem Teller mit dem Kuchenstück (auf dem CD-Cover teilweise vom N des Schriftzugs Neues aus Rocky Beach verdeckt)

    ·         Auch in Folge 7 „…und der kopflose Reiter“ findet man Hinweise auf die Folge 34 der Drei ??? „…und der rote Pirat“ durch ein Zombiefilmzitat. Eine weitere, vermeintliche Anspielung ist mit der Folge 125 der Drei ??? Feuermond zu erkennen, in der die Zentrale wieder unter Schutt begraben wird. Die Dr3i planen, die Zentrale wieder eindeutig zu verstecken, um sich wieder näher an den alten Originalgeschichten zu positionieren und die Geheimgänge besser nutzen zu können.

    ·         In jeder Folge - sowohl bei Die drei ??? wie auch bei DiE DR3i - wird mindestens einmal die Visitenkarte der Detektive angeboten. Bei Die drei ??? wird diese auch immer vorgelesen, entweder komplett oder zumindest in Auszügen. Bei DiE DR3i hingegen lehnen die Empfänger der Karte jedes Mal dankend ab.

    ·         Ursprünglich sollte die Folge am 8. Juli 2007 erscheinen, doch einige Tage vor diesem Datum gab Europa bekannt, dass die Folge "aufgrund laufender Verhandlungen" vorerst nicht erscheinen sollte. Eine geringe Stückzahl gab es in der Schweiz dennoch zu erwerben: Anscheinend wurden wenige Folgen unbeabsichtigt schon dorthin geliefert. Einige Zeit gab es die Folge auch in Schweizer Downloadportalen zum Herunterladen.

    ·         Die Geschichte erinnert einen an den Film Sleepy Hollow mit Johnny Depp.

    (Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/DiE_DR3i, https://diedreifragezeichen.fandom.com/wiki/Der_kopflose_Reiter)

     

    FAZIT:

    An der ein oder anderen Stelle atmosphärisch und spannend, aber meistens eher mau. Uninteressante Nebencharaktere und eine unglaubliche Auflösung rund um Werkzeuge. Nein, das war nichts für mich.

  23. Cover des Buches Gut kopiert ohne Auftrennen (ISBN: 9783830709725)
    Steffani Lincecum

    Gut kopiert ohne Auftrennen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Bildquelle: Stiebner Verlag Presse Download
    Gut kopiert ohne Auftrennen
    Schnittmustererstellung von Lieblingskleidung
    von Steffani Lincecum
    176 Seiten
    1.Aufl. 2017
    Stiebner Verlag
    ISBN: 978-3-8307-0972-5
    26,90€

    Lieblingsstücke?
    Bitte mehr!
    Ja!
    Dann ist dieses Buch genau das Richtige!!

    Wer kennt das nicht, da kauft man irgendwo ein tolles Shirt Kleid oder Hose, dass einfach wie angegossen passt, in dem man sich sooo wohlfühlt.
    Was macht man?
    Mann geht in den Laden um noch mehr zukaufen. Wenn man glückt hat gibt es das gute Stück noch mal. Meistens  jedoch hat man Pech.
    Ist aber auch gar nicht nötig, denn man kann es gut anhand des Modells was man zuhause hat nach nähen. Doch dann steht man vor der Frage "WIE?"
    Auftrennen, kopieren?
    Wäre doch nicht so gut.
    Und nun kommt dieses wunderbare Buch ins Spiel.
    Die Modedesignerin Steffani  Lincecum hilft uns dabei unsere Lieblingskleidung zu kopieren, zu duplizieren ohne das Grundmodell auseinander zu trennen.
    So kann man sich schöne Stoffe kaufen und sein Lieblingsstück individuell nach nähen. Mehr noch sie zeigt uns im zweiten Teil des Buches auch noch, wie man das Modellindividuell etwas abwandeln, verändern kann.

    Es ist schon erstaunlich welche Wirkung man erzielen kann wenn man Kleinigkeiten ändert.
    *
    Ich bin so jemand der gern und viel näht aber ich habe auch meine Lieblingsstücke, die gekauft sind.
    Dann sieht man einen tollen Stoff und würde das Teil gern in dem Stoff nach nähen.
    Bislang habe ich dann entweder einen Schnitt gesucht der ähnlich war, oder wenn das Lieblingsteil schon etwas gelitten hatte, dann habe ich es aufgetrennt.
    *
    Jetzt mit diesem Buch ist alles anders und deshalb musste ich es unbedingt haben. Ich entdeckte das Buch mehr durch Zufall, dem ich wirklich dankbar bin.
    Seit dem habe ich alle meine Lieblingsteile aus dem Schranksortiert und von ihnen Schnittmuster erstellt.
    Ich gebe zu anfangs habe ich nur kopiert doch mittlerweile habe ich mich auch schon bei mehreren Teilen heran getraut sie etwas abzuwandeln.
    Die Passform bleibt so ja gleich nur die Optik wandelt sich etwas. Einfach genial.
    Das Buch beginnt mit der Schnittabnahme, bei der es zwei Varianten/Möglichkeiten gibt
    Schritt für Schritt mit vielen Bildern wird erklärt wie es geht. Die Anleitungen sind leicht verständlich (auch für Anfänger!!!!).
    Die eine Möglichkeit ist es den Schnitte auf Papier zu übertragen,
    der zweite es auf Stoff zu übertragen.
    Ich bevorzuge die Stoffmethode, da es schonender ist.
    Nach einer kurzen Vorstellung der beiden Methoden, auf die im späteren Verlauf näher eingegangen wird, konzentriert Steffani Lincecum sich zunächst einmal darauf uns zu erklären welches Werkzeug bzw. welche Ausrüstung wir benötigen.
    Es geht weiter mit einer Stoffkunde und der Vorstellung der spezifischen Besonderheiten, die beim Nähen zu beachten sind.
    Ein ganz wichtiger Punkt ist immer das Berechnen des Stoffverbrauchs und
    das Maßnehmen.
    Auch wenn man sich an solche Projekte wohl erst heran wagen wird wenn man schon etwas Näherfahrungen hat führt sie auch in die Grundlagen des Nähens ein.
    Dann geht es an die Praxis.
    Sie erklärt zunächst die Schnittabnahme mit Papier bei einem Rock und  lässt uns such  nach der Schnitterstellung nicht allein sondern erklärt alles bis zum fertig genähtem Rock. Mehr noch, sie erklärt Möglichkeiten zu variieren.
    Dann gibt es gleiche Anleitungen für  Kleider und  Blusen.
    Der besondere Clou Steffani Lincecum zeigt uns wie man seine Lieblings Handtasche duplizieren kann.
    *
    Das Buch ist ein Grundlagenwerk, dass man einfach haben muss.
    Unzählige Hinweise, Tipps und Tricks führen uns  und  helfen uns ein perfektes eigenes Lieblingsstück zu zaubern.
    *
    Etwas schade finde ich, dass sie keine Anleitung für Shirts liefert jedoch ist es absolut simpel dies abzuleiten.
    *
    So, nun wünsche ich allen gutes Gelingen!!
  24. Cover des Buches Mosaik - Grundkurs (ISBN: 9783772450570)
    Bruno Rodi

    Mosaik - Grundkurs

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden

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