Bücher mit dem Tag "wertschätzung"
46 Bücher
- Bonnie Garmus
Eine Frage der Chemie (Schmuckausgabe)
(797)Aktuelle Rezension von: 4nniDas Buch hat mich wirklich komplett mitgenommen: Freude, Liebe, Wut, Trauer, Fassungslosigkeit ... Binnie Garmus hat mit der Hauptfigur Elizabeth eine Frau erschaffen, die viele als Vorbild nehmen sollten, mich eingeschlossen!
Elizabeth hat eine super trockene und direkte Art, was ich komplett gefeiert habe! Vor allem ist sie selbstbewusst und steht für sich und ihre Träume ein. Auch wenn ihr Weg nicht immer wie geplant verläuft, gibt sie nicht auf.
Wirklich ein unglaublich tolles und inspirierendes Buch!
Auch den süßen Hund Halbsieben habe ich direkt ins Herz geschlossen. Zwischendurch erfährt man immer mal wieder seine Sicht auf die Situationen und seine Gedanken dazu. Das bringt einen zwischendurch auf alle Falle ofter zum Lachen.
Die Geschichte spielt zwar in den 60ern, aber leider gibt es selbst heutzutage teilweise noch ahnliche Vorurteile gegenüber Frauen und das Thema ist weiterhin aktuell!
In diesem Sinne: »Fordern Sie sich heraus, Ladys. Nutzen Sie die Gesetze der Chemie und verändern Sie den Status quo.«
- Erich Fromm
Die Kunst des Liebens
(269)Aktuelle Rezension von: JazRealErich Fromms Die Kunst des Liebens ist nicht ohne Grund sein bekanntestes Werk und ein absoluter Klassiker der psychologischen und philosophischen Literatur.
Man muss beim Lesen fairerweise im Hinterkopf behalten, dass das Buch aus den 1950er Jahren stammt. Sprachlich und auch hinsichtlich mancher gesellschaftlicher Rollenbilder merkt man ihm an, dass es ein wenig in die Jahre gekommen ist. Aber – und das ist für mich der absolut entscheidende Punkt – der Kern seiner Botschaft ist heute noch ganz genauso aktuell und zutreffend wie damals. Vielleicht sogar noch mehr.
Fromms grundlegender Ansatz, dass Liebe nicht einfach nur ein glücklicher Zufall oder ein Gefühl ist, in das man passiv „hineinfällt“, sondern eine echte Kunst, die man erlernen, pflegen und aktiv praktizieren muss, ist unglaublich augenöffnend. In unserer heutigen, oft sehr schnelllebigen Zeit, in der Beziehungen manchmal wie Konsumgüter behandelt werden, erdet dieses Buch ungemein. Es liefert tiefgründige, kluge Denkanstöße über Hingabe, Respekt, Verantwortung und nicht zuletzt auch über die Liebe zu sich selbst.
Ich bin fest davon überzeugt: Dieses Buch sollte wirklich jeder einmal im Leben gelesen haben. Es erweitert den eigenen Horizont und lässt einen das eigene Beziehungsverhalten noch einmal ganz neu reflektieren.
Fazit:
Ein philosophisches und psychologisches Meisterwerk, das trotz seines Alters nichts von seiner Relevanz eingebüßt hat. Wer bereit ist, sich auf den etwas älteren Schreibstil einzulassen, wird mit wertvollen Erkenntnissen belohnt. Von mir gibt es volle und hochverdiente 5 Sterne.
- David Safier
Happy Family
(620)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisEine Familie findet durch unzählige Widrigkeiten wieder zusammen – jedes Mal eine schöne Idee für eine Geschichte. Eigentlich…
Es handelt sich hierbei um ein typisches »David Safier«-Buch, welches man nicht unbedingt gelesen haben muss. Kurzer Hinweis für die, die David Safier als Autor nicht kennen. Er schreibt Bücher die übertrieben, absurd und sehr auf Komik bedacht sind. Seine Charaktere haben kaum Tiefgang, sind eindimensional und meist auch sehr klischeebehaftet. Ich habe keine hohen Erwartungen an solche Bücher. Dennoch mag ich es, hin und wieder Geschichten zu lesen, die verrückt sind und bei denen man auch einfach mal das Hirn ausschalten kann. Aber das hier? Ich mochte »Traumprinz«, »Mieses Karma« und »Mieses Karma hoch 2« waren durchschnittlich und »Plötzlich Shakespeare« fiel sogar auf 2 Sterne runter. Dieses Buch hier wird sich in etwa auch dort einpendeln.
Irgendwie ist die Luft raus. Die Komik in dem Buch wirkt zu gewollt und zu konstruiert. Der Leser rennt von einem Abenteuer ins nächste, ohne einen roten Faden – das Ganze hätte wohl ewig so weitergehen können. Ein Monster da, ein neues Monster dort, usw. Und dann taucht natürlich auch noch Imhotep auf. Der glaubt, in der Tochter der Wünschmanns, seine Anck-Su-Namun zu erkennen. Da winkt aber der Film „Die Mumie kehrt zurück“ gerade sehr auffällig mit dem Zaunpfahl. Na, hat da jemand eine Idee abgeguckt? Na ja, solche Dinge finde ich grundsätzlich nicht verkehrt und auch in Ordnung, wenn man etwas anderes/eigenes daraus macht.
Was soll ich sagen? Es war okay, mehr aber auch nicht. Es ist kein Buch, welches ich weiterempfehlen würde oder welches Erinnerungspotenzial hat. Es ist auch kein Buch, welches ich jemals wieder re-readen würde. Aber ich kann auch nicht behaupten, dass dieses Buch völlig unlustig war. Nein, natürlich nicht. Es gab durchaus den ein- oder anderen Lacher aber dennoch nicht genug, wenn man bedenkt, dass dieses Buch humoristisch sein soll.
Absolutes Highlight sind jedoch die Kapitel aus Franks Sicht, die in Comicform wiedergegebenen worden sind.
Der Schreibstil des Buches ist nach wie vor sehr einfach gehalten, weshalb sich das Buch schnell lesen lässt.
Fazit:
Es ist kein Buch, welches ich weiterempfehlen oder noch einmal lesen würde.
Jetzt darf es sein Leben in meinen Bücherregalen fristen, bis ich zu wenig Platz habe für neue Bücher. Dann muss es ausziehen.
Sternewertung:
1.5 Sterne
- Ada Dorian
Betrunkene Bäume
(108)Aktuelle Rezension von: FortiDas Buch startet in Sibirien, schätzungsweise irgendwann in den 1960'er Jahren. Weiter geht es dann in Berlin im 21. Jahrhundert. Dort spielt sich die Handlung dann größtenteils ab – irgendwie hatte ich mehr Wechsel zwischen den Zeitebenen erwartet, vielleicht mein Fehler. Die beiden Zeitstränge sind durch Erich verbunden – einem Baumliebhaber und -forscher. Das Thema Bäume fand ich interessant behandelt. Das hätte gerne noch vertieft werden können, denn die Geschichte in der Gegenwart mit Katharina fand ich nicht so überzeugend. Auch die angekündigte Freundschaftsgeschichte zwischen Katharina und Erich wurde etwas kurz abgehandelt. Was das Buch aber schafft (soweit ich das beurteilen kann): das Altern ehrlich zu beschreiben.
Erzählt ist das Buch in einer sehr klaren, schnörkellosen Sprache. Vielleicht auch dadurch erinnerten mich die Passagen über Katharina manchmal an ein Jugendbuch (was nicht schlimm ist).
Auf garkeinen Fall ein schlechtes Buch, aber auch nicht herausragend. Vielleicht wurde hier einfach zu viel zusammen gemischt. - Ciara Geraghty
Das Leben ist zu kurz für irgendwann
(80)Aktuelle Rezension von: FlotteLotteIn dem Buch geht es um eine Freundschaft zwischen 2 Frauen. Nach einer schweren Diagnose entschließt sich Iris zum Sterben nach Europa zu gehen. Ihre Freundin begleitet sie nach einem turbulenten Hinterherreisen zusammen mit ihrem Vater der dement ist. Sie begleiten Iris auf ihrer letzten Reise durch aufregende, manchmal außergewöhnliche, manchmal turbulente Situationen. Es zeigt dass man das Leben eines anderen nicht ändern kann und so sehr man an einer Vorstellung festhält was richtig ist, nicht mitentscheiden kann sondern einfach Umdenken sollte und die gemeinsame Zeit die bleibt genießen sollte und auch mal was riskieren sollte, aus dem vielleicht festen und geregelten Leben ausbrechen sollte und neues ausprobieren sollte.
Einfach schön zu lesen und empfehlenswert!!!
- Helen Russell
Laura Clark ist dann mal weg
(75)Aktuelle Rezension von: Tanja_RadiGrundsätzlich mag ich die Idee dieses Romans, dass eine Frau, die immer nur für andere da ist, von einem auf den anderen Tag einfach hin schmeißt. Tatsächlich hoffe ich aber, dass niemand wirklich noch so lebt, wie Laura Clark. Mit Familienangehörigen, die ohne sie gar nichts können, nicht kochen, nicht Wäsche waschen und anscheinend nicht einmal einkaufen. Das klingt für mich mehr nach den 50er Jahren als nach unserer Zeit. Wirklich lustig fand ich das auch nicht, sondern eher ziemlich grauenhaft und gruselig.
Die Protagonistin Laura kommt im Buch fast gar nicht zu Wort. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Familie, einer Freundin, Arbeitskolleg*innen und des Hausarztes erzählt. Es sind schon sehr skurrile Personen, was immer wieder zu witzigen Momenten führt. Aber deren Entwicklung ist wirklich sehr geringfügig. Außerdem gibt es immer wieder Kapitel, in denen ich deren Doomscrolling oder Internetrecherchen mitverfolgen musste. Das fand ich wirklich super langweilig. Diese Stellen habe ich irgendwann nur noch quer gelesen.
Außerdem muss ich bemängeln, dass der Hausarzt Lauras Anzeichen von Depressionen gar nicht ernst nimmt. Ganz ehrlich Leute, wenn ihr euch fühlt wie Laura, sucht euch Hilfe! Wenn ihr völlig am Ende seid will mit Sicherheit keine gute Therapeutin von euch, dass ihr Dankbarkeitstagebücher schreibt - wie hier im Buch-, sondern ihr bekommt wirklich geholfen.
Da Laura selbst kaum eine Rolle spielt, sondern nur über sie gesprochen wird, gibt es wenig Reflexion im Buch. Dabei wäre die Frage doch wirklich spannend gewesen, was Laura die ganzen Jahre angetrieben hat sich so zu verhalten. Ich weiß gar nicht, wen der Roman ansprechen soll. Mich hat er auf jeden Fall nicht angesprochen.
- Metin Dogru
Pflegers Diary
(22)Aktuelle Rezension von: trollchenPflegers Diary
Herausgeber ist Edition Michael Fischer / EMF Verlag und hat 224 Seiten.
Kurzinhalt: Wenn Metin nach Feierabend mal wieder an seine Kühlschranktür klopft, weiß er, dass an diesem Tag sehr viele Patient*innen nach ihm gerufen haben – Er ist Krankenpfleger durch und durch, und ohne diese Leidenschaft geht das in seinen Augen auch gar nicht. Denn das kaputtgesparte Gesundheitssystem, der stressige Klinikalltag und die mangelnde Wertschätzung machen seinen Job zu einer Herausforderung.
Doch die Patient*innen stehen immer an erster Stelle und das Team hält zusammen. Metin kennt sie alle: die kratzbürstige Schwester Rabiata, ihre Kollegin Uschi, die gute Seele der Station, oder die jungen Auszubildenden, die angesichts des täglichen Wahnsinns versuchen, nicht durchzudrehen. Sie alle entscheiden sich jeden Morgen aufs Neue dafür, ihrem Beruf mit Professionalität und Engagement nachzugehen.
In seinem ersten Buch erzählt Metin (@ metinlevindogru) von einem Berufsalltag zwischen Hoffnung und Verzweiflung, von berührenden Schicksalen und urkomischen Momenten. Seine Geschichten machen deutlich, was schiefläuft, aber zeigen auch, warum Metin trotz allem nicht aufgibt – für uns alle.
Meine Meinung: Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich den Metin Degru auf den sozialen Medien ihn folge und ich finde, es hat Hand und Fuss , was er erzählt über die Pflege. Das Buch beschreibt die einzelnen Fazetten der pflege, mit denen wir täglich zu kämpfen haben , aber es zeigt auch von ihm die verschiedenen Gesichter, ob es nun Schwester Rabbiata ist ( die ich sehr gern habe, weil ich auch so in etwa bin) oder Schwester Uschi, jeder hat seine Berechtigung in der Pflege zu arbeiten. Ich finde ihn einfach sehr ehrlich und er beschreibt auch nicht nur die negativen seiten des pflegealltags, sondern auch die positiven. Das Buch ist sehr unterhaltsam geschrieben und man kann sich gut damit identifizieren, wenn man in der Pflege arbeitet.
Mein Fazit: Ein tolles Buch über den Pflegealltag, der humorig und unterhaltsam geschrieben wurde. Ich werde ihn auf jeden fall weiter folgen und hoffe, dass er noch viele gute Jahre in der Pflege hat. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch jedem empfehlen.
- Isabelle Schumacher
Im Herzen berührt
(46)Aktuelle Rezension von: labelloprincessIch finde das Cover wunderschön. Die Farben und ihr Verlauf sind traumhaft und das goldene Herz finde ich ebenfalls toll, es passt auch perfekt zum Inhalt des Buches. Das Cover ist insgesamt sehr stimmig und harmonisch.
Ich finde, dass sich das Buch recht angenehm lesen lässt. Aufgrund der kurzen Kapitel fällt einem nach einer Pause der Wiedereinstieg ins Buch leicht.
Die Autorin zeigt uns in ihrem Buch wie wichtig die Funktion unseres Herzens ist, damit meine ich nicht nur als „Organ“. Das Herz spiegelt unsere Stimmung und unser Wohlbefinden wider. Geht es uns gut, geht es unserem Herzen und auch unserem Körper gut. Ich bin eigentlich eher der Kopfmensch, es war aber einmal interessant die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, so ganz überzeugt bin ich aber noch nicht.
Am liebsten habe ich die medizinischen Aspekte und Erklärungen gelesen. Die Meditationen und Übungen haben mir nicht so gut gefallen. Sie wiederholen sich sehr oft und ich persönlich kann damit einfach nichts anfangen. Im Buch waren sehr interessante Ansätze zu finden, jedoch würde ich die eher (wie schon geschrieben) auf den Kopf als auf das Herz beziehen.
Beim Lesen des Buches beginnt man natürlich über sich selbst und sein Leben nachzudenken, was tut mir gut/was eher nicht so und ähnliches. Von Zeit zu Zeit über solche Themen etwas genauer nachzudenken, schadet auf keinen Fall. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sterne.
- Ellie Mattes
Ponyschule Trippelwick – Da lachen ja die Ponys
(3)Aktuelle Rezension von: Luna_LavendelaDie Ponyschule Tripplewick ist eine besondere Schule, denn hier lernen Kinder das Ponyflüstern. Annie ist eine von den Glücklichen, die diese Gabe in sich tragen und erlebt mit ihren Gefährtenpony Henry während ihrer Zeit in Tripplewick immer wieder Neues. Im fünften Band "Da lachen ja die Ponys" von Ellie Mattes geht es für Annie, Henry und ihre Mitschüler auf Klassenritt. Dabei wartet nicht nur ein großes Abenteuer auf sie, sondern auch einige Überraschungen.
Schon das farbenfrohe Cover ist herrlich anzusehen. Es zeigt einen kleinen Zeltplatz umgeben von Bäumen mit Lagerfeuer. Hier sitzt Annies Lehrer und um ihn herum Annies Freunde samt Gefährtenponys sowie Annie und Henry selbst natürlich. Es weckt die Neugierde und macht direkt gute Laune.
Auch innen ist das Hardcoverbuch wieder wunderschön gestaltet. Wie in jedem Buch begrüßen uns auch hier wieder die Landkarte von Tripplewick und dessen Leitspruch. Darin kann man sich stundenlang drin verlieren.
Die Illustrationen sind wieder sehr ausdrucksstark und ergänzen die abenteuerliche Geschichte perfekt. Die warmen, fröhlichen Farben geben den Zeichnungen das gewisse Etwas und ein wohliges Lesegefühl. Es gibt viel zu entdecken.
Ellie Mattes hat mit diesem Band wieder wahrhaft mit den Worten gezaubert. Es liest sich alles für das empfohlene Lesealter von 8 Jahren flüssig und gut verständlich. Besonders die Wortspiele wie Poflü, Pofu oder Meflü sind herrlich und begeistern. Was das genau bedeudet, erfährt ihr, wenn ihr euch nach Tripplewick begibt. ;)
In "Da lachen ja die Ponys" gibt es berührende, höchst spannende und sehr bewegende Szenen. Von einem Rodeopferd, das seinen Reiter vergisst, einem eifersüchtigen, verliebten Pony, Herausforderungen und Prüfungen für die Tripplewickschüler und ihre Gefährtenponys bis hin zu mutigen Taten und Szenen, die einfach nur zum Schmunzeln sind.
Wahre Freundschaft, Mut über seinen eigenen Schatten zu springen, füreinander dasein und einstehen, jede Menge Infos über den Umgang mit Ponys und Pferden, die spielerisch in der Geschichte verwoben sind und Wertschätzung anderer in all seinen Facetten sind nur einige Themen, die im Buch eingebettet sind und es daher auch pädagogisch wertvoll machen.
Doch mehr wird hier nun nicht verraten. Wer Tripplewick bereits kennt, wird diesen Band lieben. Man kann die Reihe unabhängig voneinander lesen. Ich empfehle jedoch mit Band 1 zu starten, da man hier in die zauberhafte Welt der Ponyschule eingeführt wird und es danach umso schöner ist, die Folgebände zu lesen.
"Ponyschule Trippelwick Da lachen ja die Ponys" ist ein Buch voll Freundschaftszsuber, Humor und einem großen Herzen für die Ponys und Pferde. Es schenkt so viel Lesefreude und wartet darauf auch von dir entdeckt zu werden.
- Carl Wilkinson
Wunder der Natur zum Entdecken und Verstehen
(7)Aktuelle Rezension von: Ninasan86Endlich mal eine Rezension zu einem Kinderbuch. Oder aber auch zu einem Buch, das für Kinder und Erwachsene geeignet ist, denn auch wie Großen können daraus viel für uns mitnehmen.
Das Buch ist wunderschön gestaltet! Es enthält viele farbige Illustrationen und ist voller Fachwissen, das jedoch so spannend und interessant rüberkommt, dass es wirklich die Neugier weckt. Dieses Buch der Reihe widmet sich den Themen rund um die Natur-Phänomene unserer Welt. Das in ihm enthaltene Wissen wird kindgerecht, aber trotzdem fundiert erklärt und enthält viele nützliche Details und spannende Fakten, die auch mich überrascht und gefesselt haben. Wusstet ihr beispielsweise, dass nicht aus jeder Eichel ein Baum wächst? Sondern nur aus einer aus rund 10.000? Oder warum Steine auf dem Wasser hüpfen können? Wie entstehen Dinosaurier-Fossilien? Und was genau geschieht, wenn ein Vulkan ausbricht?
All diese Fragen und noch viele weitere werden in diesem Buch anhand von wunderschönen Illustrationen erklärt. Für meinen 2 1/2 jährigen Sohn ist es noch nichts.Bis auf die Bilder kann er damit nicht wirklich etwas anfangen, aber das Buch ist auch erst für Kinder ab 6 Jahre geeignet. Das würde ich hier auch vollkommen unterschreiben, denn die Fragestellungen werden anhand von physikalischen, biologischen und chemischen Vorgängen erklärt. Da muss man schon etwas Grundwissen mitbringen bzw etwas aufgeweckter sein. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen und ich werde es meinem Sohn definitiv in ein paar Jahren näher bringen, denn unsere Erde hält so viele tolle Wunder bereit, die es wert sind, entdeckt und verstanden zu werden.
- Metin Dogru
Pflegers Struggle
(43)Aktuelle Rezension von: Melli_00Das Cover, passend mit Bild von Metin, ist seinem Genre entsprechend gewählt. Es handelt sich um ein zweites Buch von Metin, ich selbst habe sein erstes nicht gelesen und dieses hier ist auch ohne das andere lesbar.
Metin "kenne" ich schon eine Weile von seinem Instagram Account und dort folge ich ihm sehr gern. Da auch einige aus Familien- und Freundeskreis in der Pflege arbeiten, war ich sehr gespannt auf das Buch.
In dem Buch erzählt Metin von seinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen aus der Pflegewelt, unterstützt mit Berichten von anderen und Einschüben der bekannten "Schwester Rabiata". Es klingt nach einer tollen Mischung, doch leider fehlte für mich an manchen Stellen der rote Faden bzw. der Zusammenhang. Dies tat dem Lesefluss leider einen Abbruch, da im Gegenzug passend dazu der Schreibstil sehr leicht zu folgen war.
Dennoch einen riesen Respekt an Metin, dass er so offen und schonungslos über die Pflegewelt berichtet.
Fazit: ein ehrliches Buch über die Pflege, was ich jedem nur empfehlen kann mal zu lesen. - Abby Fabiaschi
Für immer ist die längste Zeit
(180)Aktuelle Rezension von: abuelitaDas ist irgendwann noch mein Ruin, da kann ich einfach nicht dran vorbei gehen…. 😊
Ich mag so Bücher, wo jemand stirbt, aber doch – noch – nicht „weg“ ist. Hier geht es um Maddy, vom Dach der Bibliothek gestürzt und jeder geht davon aus, dass es Selbstmord war. Sie blickt nach wie vor aus kurzer Höhe auf Ihre Tochter Eve und ihren Ehemann Brady, die beide einfach verloren sind ohne sie. Vor allem in ganz einfachen Alltagsdingen – was kann Sie nun tun, um den beiden irgendwie zu helfen? Mit etwas Übung kann sie „Botschaften“ schicken.
Der Anfang war etwas seltsam, aber nach und nach kam ich rein in die Geschichte und sie gefiel mir ganz gut. Es geht um Trauer, Wut und Selbstvorwürfe, hat aber auch humorvolle Szenen.
Die Protagonisten lernt man sehr gut kennen und vieles ist durchaus vorstellbar. Auch, wie Vater und Tochter sind wieder langsam einander annähern ist gut geschildert.
Das Ende bietet dann eine Überraschung, aber die verrate ich natürlich nicht…😊
- Reinhard Haller
Das Wunder der Wertschätzung
(13)Aktuelle Rezension von: heinokoFachlich kompetente Analyse
Bewundernswert, wie es dem Autor gelingt, als Fachmann und mit immensem Hintergrundwissen ausgestattet, das Thema so umfassend und gleichzeitig verständlich zu behandeln. Wer allerdings einen der vielen Allerweltsratgeber erwartet hat, wird enttäuscht das Buch wieder zuklappen.
Dr. Haller hat mit dem vorliegenden Buch einen Wegweiser durch den Dschungel der Begrifflichkeiten geschrieben, und das macht er einerseits fachlich kompetent und präzise, andererseits aber auch für Laien verständlich, mit Fällen aus der Praxis veranschaulicht, mit Zitaten aus der Welt der Literaten unterstrichen und mit in Kästchen gesetzten Quintessenzen zum jeweiligen Kapitel nochmals zusätzlich untermalt. In unserer Zeit der zunehmenden sozialen Kälte, die in der Formel „Ich- icher-am ichesten“ mündet, in einer Zeit des wachsenden Narzissmus, wäre wertschätzendes Verhalten ein unendlich wichtiger und wertvoller Gegenpol. Ich wähle allerdings hier bewusst den Konjunktiv. Denn Wertschätzung bedingt einerseits reale Begegnung zwischen Menschen, wobei die zunehmende Digitalisierung genau diese immer seltener werden lässt. Und zum anderen gelingt echte Wertschätzung nur Menschen, die sich in andere empathisch einfühlen können, also mit emotionaler Intelligenz ausgestattet sind, die selbstsicher, gelassen, achtsam und respektvoll sind. Da unsere reale Welt all diesen wunderbaren Eigenschaften wenig Wachstumschancen einräumt, bleibt für mich das Wunder der Wertschätzung ein Konjunktiv, eine stille Hoffnung vielleicht.
Angeregt durch das vorliegende großartige Buch wäre zu wünschen, dass der eine oder andere Leser neu motiviert wird, an seinem inneren Wachstum zu arbeiten und Wertschätzung als kostbarstes Mittel, sozusagen als Grundnahrungsmittel zu einem besseren Miteinander zu erkennen.
Fachlich kompetente Analyse
Bewundernswert, wie es dem Autor gelingt, als Fachmann und mit immensem Hintergrundwissen ausgestattet, das Thema so umfassend und gleichzeitig verständlich zu behandeln. Wer allerdings einen der vielen Allerweltsratgeber erwartet hat, wird enttäuscht das Buch wieder zuklappen.
Dr. Haller hat mit dem vorliegenden Buch einen Wegweiser durch den Dschungel der Begrifflichkeiten geschrieben, und das macht er einerseits fachlich kompetent und präzise, andererseits aber auch für Laien verständlich, mit Fällen aus der Praxis veranschaulicht, mit Zitaten aus der Welt der Literaten unterstrichen und mit in Kästchen gesetzten Quintessenzen zum jeweiligen Kapitel nochmals zusätzlich untermalt. In unserer Zeit der zunehmenden sozialen Kälte, die in der Formel „Ich- icher-am ichesten“ mündet, in einer Zeit des wachsenden Narzissmus, wäre wertschätzendes Verhalten ein unendlich wichtiger und wertvoller Gegenpol. Ich wähle allerdings hier bewusst den Konjunktiv. Denn Wertschätzung bedingt einerseits reale Begegnung zwischen Menschen, wobei die zunehmende Digitalisierung genau diese immer seltener werden lässt. Und zum anderen gelingt echte Wertschätzung nur Menschen, die sich in andere empathisch einfühlen können, also mit emotionaler Intelligenz ausgestattet sind, die selbstsicher, gelassen, achtsam und respektvoll sind. Da unsere reale Welt all diesen wunderbaren Eigenschaften wenig Wachstumschancen einräumt, bleibt für mich das Wunder der Wertschätzung ein Konjunktiv, eine stille Hoffnung vielleicht.
Angeregt durch das vorliegende großartige Buch wäre zu wünschen, dass der eine oder andere Leser neu motiviert wird, an seinem inneren Wachstum zu arbeiten und Wertschätzung als kostbarstes Mittel, sozusagen als Grundnahrungsmittel zu einem besseren Miteinander zu erkennen.
- Veit Lindau
Seelengevögelt
(22)Aktuelle Rezension von: n8eulchenMein Eindruck:
Autor:
Ich habe Veit Lindau durch “Zufall” auf der Social Media Plattform Facebook kennengelernt. Zufall war es insofern nicht, da solche Plattformen ja generell relevante Beiträge vorschlagen, die von meinen Suchbegriffen “inspiriert” sind. Diese Technik stört mich eigentlich sehr, aber im Fall von Veit Lindau, war es für mich ein Segen. Begeistert von seiner extrem charismatischen und sympathischen Ausstrahlung in seinen Videos, drangen seine Worte mich Leichtigkeit zu mir vor. Und so dauerte es auch nicht lange, bis sein Werk “Seelengevögelt” auf meinem E-Reader landete.
Eins Vorweg, sein Schreibstil ist alles andere als gewöhnlich. Er spricht den Leser direkt an, duzt ihn und gibt einem das Gefühl, als wären seine Worte ausschließlich für ihn geschrieben worden. Zuerst war das irgendwie befremdlich und beängstigend. Aber da seine Worte schnell den ein oder anderen wunden Punkt bei mir getroffen haben und das wiederum sein gewolltes “ich kenne dich, ich kenne dein Problem und ich kann dir helfen” betonte, vertraute ich ihm schnell.Auch seine Wortwahl ist befremdlich. Er schreibt wie er spricht, so seine eigenen Worte. Mir war das sehr sympathisch. Viel sympathischer als irgendein trockenes und hochgestochenes Fachsimpeln bei dem ich jeden Satz fünf mal lesen muss, um ihn auch nur andeutungsweise zu verstehen. Aber das ist reine Geschmackssache…
Titel:
Ja, es wurde bestimmt schon oft gesagt. Der Titel ist provokant und wird bestimmt als Lockvogel à la Clickbait missverstanden. Veit Lindau erklärt wie der Titel zustande kam und ich würde wirklich gerne ein anderes Wort finden, aber nichts umschreibt das, was er meint und das was er dem Leser zeigen will, das Gefühl, das angestrebt wird, besser.
Inhalt:
Seelengevögelt ist kein Vergnügen. Zumindest nicht immer. Zumindest nicht dann, wenn man einen ernsthaften Grund hat dieses Buch zu lesen. Zumindest nicht dann, wenn man ehrlich zu sich und mit sich selbst ist.
In verschiedenen Kapiteln bekommt der Leser gnadenlose Hinweise, wie blind und leichtsinnig er bisher durchs Leben ging. Wie viel besser und leichter sein Leben sein könnte, wenn man endlich “erwacht”. Und dabei geht es nicht um komplizierte Techniken für die man viel Geduld, Ausdauer und Zeit braucht. Im Grunde muss man nur mal tief durchatmen und sich selbst zuhören.
Fazit:
Für mich war Seelengevögelt eine Offenbarung zur richtigen Zeit. Eine wertvolle Hilfestellung um mich wieder zu sehen, wertzuschätzen, zu lieben, loszulassen was mir schadet, zuzulassen was mir gut tut.
Ich bin gestorben um zu leben. Danke.
- Barbara Rieger
Mutter werden. Mutter sein.
(36)Aktuelle Rezension von: LeprachaunEin Buch über Mütter - passt irgendwie für uns alle, ob Mutter oder Tochter oder Sohn, jeder hat da eine Verbindung.
Zum Äußeren: mich erinnert der Einband auch mit der Covergestaltung irgendwie an einen alten Ratgeber, vielleicht irgendwas aus den 70er Jahren oder so. Ist mal was anderes, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, dass es wirklich zum Inhalt passt, auch wenn es natürlich Geschichten gibt, deren Inhalt bereits etwas zurückliegt. Das Material (Leinen?) wirkt jedenfalls robust, ohne zu rustikal zu erscheinen, macht sich gut im Regal.
Zum Inhalt: Die Geschichten sind so unterschiedlich wie die Mütter und auch wie die Kinder selbst, deshalb ist es auch unterschiedlich, ob man sich darin wiederfinden kann oder nicht. Bei manchem habe ich geschmunzelt und gedacht "wie wahr! wie kann man das nur so vortrefflich in Worte fassen?!" bei anderem habe ich mich gewundert und gestaunt, weil es mir abwegig erschien und manches habe ich sicherlich auch lernend mitgenommen, weil eben jeder Mensch ob Mutter oder Kind doch andere Erfahrungen mit anderer Rezeption macht. Zumindest gehe ich von Erfahrungen aus, wenn es doch Fiktion sein sollte, so sind die Figuren sehr authentisch.
Insgesamt ein schönes buntes Werk, das sich auch gut lesen lässt, die Autorinnen sind gut zusammengestellt. - Heike Malisic
Body, Spirit, Soul
(10)Aktuelle Rezension von: LujomaInhalt (Klappentext):
Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit und sind untrennbar miteinander verbunden. Oft konzentrieren wir uns jedoch mehr auf die äußerlichen Aspekte, vor allem auf unser Aussehen und unsere Gesundheit. Doch nur, wenn wir einen starken Geist entwickeln und und unsere Seele Frieden findet, werden wir wirklich erfüllt, zufrieden und glücklich sein.
Wie bei einem Plausch auf dem Sofa unter Freundinnen erzählen Heike Malisic und Beate Nordstrand, was ihnen dabei geholfen hat, ganzheitlich leichter zu leben. Sie berichten, wie sie den Sinn ihres Lebens bei Gott gefunden haben. Anschaulich, zeigen sie, wie wir mit uns selbst und anderen ins Reine kommen können - sodass unser Leben ein Bestseller wird.
Meine Meinung:
Mit seinem, in verschiedenen Grüntönen gehaltenen Einband und als Hartcoverausgabe wirkt das Buch schon auf dem 1. Blick sehr hochwertig. Auch im Innenteil findet man das Grün wieder… in den Überschriften und in den grün-unterlegten Beispielgeschichten aus dem Leben der Autorinnen.
Das Buch ist nach der Einleitung dreigeteilt, wie man ja schon aus dem Titel schließen kann:
Body - Körper, Spirit - Geist, Soul – Seele.
Der 1. Teil zum Körper ist vertraut. Jeder Mensch macht sich (zumindest ab und zu) Gedanken zu seinem Aussehen und zur Gesundheit. Interessant fand ich den Gedanke, was mein Körper wohl erzählen würde, wenn er die Chance dazu hätte… Vielleicht, dass Narben überstandene Krisen sind? Dass ich die Erkältung bekomme, weil ich gerade Ruhe brauche und anders nicht zu stoppen bin? Dass die Pölsterchen auf der Hüfte als Puffer für flatternde Nerven gebraucht werden?
Es gibt in diesem Teil Hinweise für eine gesunde Lebensweise (Essen, Bewegung, Grenzen annehmen) und wie ich das Älterwerden akzeptieren und genießen kann….
Teil 2 beschäftigt sich mit dem Geist und ist damit nicht mehr so greifbar. Die Autorinnen schreiben dazu: „In diesem Buch meinen wir mit Geist also nicht den Verstand, die Intelligenz oder das Bewusstsein. Wir meinen unser eigentliches „Ich“, das von Gott, der ebenfalls Geist ist, nach seinem Ebenbild geschaffen wurde. Dieser Kern unserer Persönlichkeit sehnt sich nach Gott….“ (s.S. 107) Die Kapitel handeln von der Suche nach Glück (durch Besitz, Anerkennung, Sport, Beziehungen) und nach Spiritualität und sie zeigen den Weg zu Gott auf, der uns geschaffen hat und liebt und sich danach sehnt, dass wir zu ihm kommen.
Im Teil 3 geht es dann um Soul, die Seele. Die große Überschrift lautet: „Vor allem behüte dein Herz“ und man beschäftigt sich mit den Fragen: Wie gehe ich mit Problemen und Verletzungen um? Was lasse ich in mein Herz? Mit welchen Menschen und Dingen verbringe ich Zeit?
Ich habe das Buch während des Urlaubs Stück für Stück gelesen. Manches war mir bekannt, anderes habe ich noch nie in diesem Zusammenhängen betrachtet. Es gab auch Aha-Erlebnisse. Sehr interessant sind die persönlichen Erfahrungen der Autorinnen, die sie mit großer Offenheit teilen. An so manches Stelle findet man sich wieder.
Insgesamt bietet das Buch eine Fülle von Anregungen, die es sich zu bedenken lohnt, und so wird es wohl auch in Reichweite stehen bleiben.
Fazit: „Body, Spirit, Soul“ ist ein sehr persönlicher, gut gelungener Ratgeber, voller Anregungen. Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
- Anke Fröchling
Wertschätzend korrespondieren
(5)Aktuelle Rezension von: A_N_N_4Mir ist aufgefallen, dass dieses Buch an sich ein gutes Beispiel für wertschätzende Korrespondenz wäre – viele Tipps sind gleich in den erklärenden Text eingebaut:
Zitat (S.23):
„Wenn ich etwas auf den Punkt bringe, ist das lesefreundlich. Ich schätze die Zeit der Leserinnen und Leser wert. Ich mute ihn nicht zu aufgeblähte schwülstige umständliche schwammige Texte zu quälen. Und ich erfreue sie mit einer klaren schönen Sprache.“Diese Aussage passt ziemlich gut auf das ganze Buch.
Alles ist sehr geordnet und logisch aufgebaut. Und ich habe mich die ganze Zeit sehr abgeholt und unterstützt gefühlt.
Das Buch hat mich auf viele unpassende Ausdrücke und Floskeln aufmerksam gemacht hat, die ich früher verwendet habe, weil alle anderen sie auch verwenden. Ich konnte schon einige der Ratschläge auf der Arbeit austesten und bin sehr positiv überrascht von den Rückmeldungen. Besonders in Kapitel zwei habe ich mir ziemlich viele Stellen markiert. Die übersichtlichen Tabellen und die kurzen und strukturierten Abschnitte machen es einem einfach, sich zurechtzufinden. Man bekommt einen umfassenden Überblick über passende und dem Empfänger gerechte Formulierungen, ohne aber seine eigenen Ansichten zu übergehen oder sich verstellen zu müssen.Neben der kurzen Hilfe zur Wortwahl, Struktur und Netiquette geht es im zweiten Abschnitt darum, die Psychologie dahinter besser zu verstehen. Mit dem zweiten Teil habe ich mich sehr lange beschäftig und werde es wohl auch noch weiterhin immer mal wieder tun. Es hat mir sehr geholfen, mich in mein Gegenüber und sich auch mich selber hineinzuversetzen. Ich meine nun deutlicher verstehen zu können, wie Menschen unterschiedlich reagieren und was sie brauche, um sich im Austausch wohlzufühlen. Außerdem hat es mir sehr geholfen, Inhalte und Ziele angemessen zu transportieren, Bedürfnisse zu hinterfragen und Bitten so zu formulieren, dass keine Missverständnisse entstehen. Es gibt in diesem Ratgeber verständliche und einfach anzuwendende Modelle, die einem dazu einen kleinen Leitfaden geben. Und natürlich wird auch auf Psychohygiene und Selbstwertschätzung eingegangen.
Neben Informationen, Tipps, Tabellen, Tests, Abbildungen, Modellen und sehr treffenden und aktuellen Beispielen gibt es immer wieder Platz für die eigene Reflektion des Gelesenen oder um sich Notizen zu machen. Dies war hilfreich, das Gelernte zu vertiefen und zu verinnerlichen. Bei einigen der Tests habe ich auch sehr viel Neues über mich selber herausgefunden; mein Buch ist voller Markierungen.
Fazit:
Die Formschönheit aus dem ersten Teil fügt sich sehr schön in den psychologischen Teil zusammen und man bekommt einen allumfassenden Blick für das ganze Thema. Auch die verschiedenen Modelle lassen sich nahtlos ineinanderfügen und bilden gute Grundlage. Die vielen Reflexionen und Übungen machen es einem leichter, das Gelesene in seine Gewohnheiten zu integrieren.
Nach längerem Austesten und Anwenden der Tipps in meinem Berufsalltag kann ich sagen: Dieses Buch hat mir geholfen, die richtigen Ansätze und Worte passend zu jedem Kommunikationspartner zu finden, sodass der geschriebene Text genau so freundlich rüber kommt, wie ich es gemeint habe. - Charlie Mackesy
Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd. Eine bewegte Geschichte
(163)Aktuelle Rezension von: RainEs ist mitten im kalten Winter. Ein Junge ist auf der Suche nach einem Zuhause. Man erfährt nicht seinen Namen oder etwas über seine Vergangenheit. Auf seinem Weg durch die Landschaft begegnet er einem Maulwurf, der Kuchen liebt, einem abweisenden Fuchs und einem Pferd, das ein Geheimnis hütet.
In wunderschönen Bildern und mit sachter Einfachheit, die jedoch die große Kraft der Freundschaft entfaltet, bringt Charlie Mackesy diese Geschichte auf jeder Seite zum Leuchten.
Man spürt förmlich, was er zu sagen hat: Hab keine Angst, du zu sein. Du bist nicht allein, du bist genug, wie und wer du bist.
Ich bin erst aufgrund des Filmes auf das Buch gestoßen, weil die Handlung mich so fasziniert hat.
Wir halten viel zu wenig inne und wissen das, was wirklich wichtig ist, oft weniger zu schätzen. Es gibt traurige Stellen in der Geschichte, welche zum Lachen und andere, die zum Nachdenken anregen.
Text gibt es wenig, dafür sprechen die Bilder. Und wenn es nur einen Satz manchmal gibt, ist dieser weise oder poetisch.
Der Autor richtet sich im Buch mit Grußworten an die LeserInnen, was dem Ganzen noch etwas Persönliches verleiht.
Viele Emotionen, getragen von einer kurzweiligen und doch im Gedächtnis lang anhaltenden Geschichte, die man sich zu Herzen nimmt.
5 Sterne.
- Melanie Pignitter
Wenn ein Satz dein Leben verändert
(49)Aktuelle Rezension von: JuliesBookhismusEs ist wirklich toll, wie hier Affirmationen und positives Denken gelehrt werden, ohne
aufdringlich oder toxisch rüberzukommen. Dazu kommen die vielen Affirmationen, die ich
mir auf jeden Fall in mein Glas lege, denn die gehen mir regelmäßig aus.
Liebe den Schreibsti, der Autorin und ihren IG-Kanal. Kann ihre Bücher absolut empfehlen.
- Pascal Etienne Harm
Im Strom der Zeit: Ausschnitte eines Lebens
(7)Aktuelle Rezension von: AnjaKoenigein sehr bewegendes buch über eine langjährige freundschaft. sehr viele geschichtliche details sind in dieser lebensgeschichte beschrieben und erwähnt. die gedanken und gefühle, die zweifel und unsicherheiten der beiden sind sehr schön geschildert. wunderschöner schreibstil, etwas anders, dadurch besonders. für mich ein empfehlenswertes und gutes buch, das mir sehr gefallen hat und das ich gerne weiter empfehle.
- Tommy Warzecha
#FOR99DAYS
(3)Aktuelle Rezension von: jens80aktuell versucht sich der Autor heute in elektronische Musik sicher mit sicher viel Erfolg,denn er trifft ja oft den "Nagel auf den Kopf" was Trendsets angeht. (Meine zu glauben das er jeden zweiten Monat eine neue Platte veröffentlicht?!) Keinesweges Faul der Gute. Multitalent und das meine ich in der Tat. Wäre toll,wenn er nochmal ein Buch schreiben täte, denn in der Schreibart und Stil absolut köstlich und völlig anders als alles was ich bisher gelesen habe
- Katy Evans
Ladies Man - Wenn du mich loslässt
(78)Aktuelle Rezension von: KreativiiaDer dritte Teil der Reihe widmet sich als erster nicht Rachel und Saint, sondern zwei anderen Charakteren. In diesem Teil sind es Gina und Tahoe.
Gina arbeitet in der Kosmetikabteilung eines großen Kaufhauses und lebt mittlerweile alleine in der Wohnung, die sie sich einst mit ihrer Freundin Rachel geteilt hatte. Ihr Bekanntenkreis ist sehr klein. Ihr Charakter ist eher verschlossen und verunsichert, was vorallem daran liegt, dass sie in ihrer letzten Beziehung sehr verletzt worden ist. Nur einer scheint gut hinter ihre Mauern schauen zu können: Tahoe.
Tahoe ist erfolgreicher Geschäftsmann und Manwhore in einer Person. Er lässt nichts anbrennen und so ist Gina seine einzige Freundin ohne gewisse Vorzüge.
Gut gefallen hat mir die Charakterentwicklung der beiden. Beide schaffen es ihre eigenen Fassaden immer mehr abzubauen. Außerdem gibt es mit Rachel und Saint einen kleinen Nebenplot.
Die Schwäche des Buches ist der Charakter Trent. Gina lernt ihn in der Eingangsszene auf Tahoes Geburtstagsparty kennen und schleppt ihn ab. Obwohl es einige Hindernisse und sie sich ihrer Sache nie wirklich sicher ist, kommt sie mit ihm zusammen. Sie macht in meinen Augen genau das, was ihr Ex mit ihr gemacht hat. Und leider macht sie das auch ziemlich lange. Trent ist mir ziemlich auf die Nerven gegangen, deswegen nur die 3 von 5 Sternen.
- Jutta Teubert
Gemeinsam besser
(7)Aktuelle Rezension von: strickleserlFrüher waren Mehrgenerationenhaushalte selbstverständlich. Oma half mit bei der Versorgung der Kinder, und alle waren für die ältere Generation da. Heute lebt oft jede Generation für sich. Dabei könnten Alt und Jung voneinander profitieren.
Dieses Buch plädiert für ein liebevolles und verständnisvolles Miteinander der Generationen, ob Zuhause, in der Gemeinde, oder an anderen Orten. Drei Hauptabschnitte beleuchten diesen wichtigen Zusammenhalt. Im ersten Teil geht es um das Sehen und Wahrnehmen, im zweiten Teil um Übungen zum besseren Verständnis, und im dritten Teil um Wertschätzung.
Zu den Themen Verständnis, Kommunikation, Begegnungen und mehr finden sich viele praktische Vorschläge und sozialpädagogische Übungen. Fabeln und Märchen helfen oft die Probleme zu verstehen, die zwischen den Generationen herrschen. Das Ziel ist ein Miteinander „auf Augenhöhe“. Niemand schaut auf den anderen herab.
Neben der Autorin, kommen auch andere in Form von Interviews oder Berichten zu Wort. Ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt wird ebenso vorgestellt, wie eine Theatergruppe von Alt und Jung. Außerdem berichten Menschen vom positiven Miteinander in der Großfamilie oder in der Gemeinde.
Viele Vorschläge beziehen sich auf Gemeindegruppen, sie können aber ebenso gut in anderen Bereichen umgesetzt werden.
Da, wo es zwischen Alt und Jung Konflikte gibt, kann dieses Buch helfen; ob in der Gemeinde oder in der Familie. Für viele Menschen ist aber ein problemloses Miteinander selbstverständlich. Wo das der Fall ist, ist dieses Buch weniger relevant.
Fazit: Zu empfehlen für alle, die sich ein besseres Miteinander von Alt und Jung wünschen. Mit praktischen Vorschlägen zur besseren Verständigung und vielen Impulsen zum Gespräch, kann dieses Buch bei festgefahrenen Konflikten helfen.























