Bücher mit dem Tag "weser"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weser" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Neue Vahr Süd (ISBN: 9783442459919)
    Sven Regener

    Neue Vahr Süd

     (641)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Auf dieses Buch kam ich rein zufällig, da es mir versehentlich anstelle eines anderen Buches geliefert wurde. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht. Es liest sich leicht runter, ist ziemlich absurd an manchen Stellen, wobei sich manche Witze auch so durchziehen und Wiedererkennungswert haben. Das ist wohl der 2. Teil einer Trilogie, die aber in sich geschlossen zu sein scheinen. War ganz nett und unterhaltsam, aber die anderen Teile interessieren mich jetzt nicht so.

  2. Cover des Buches Flut und Boden (ISBN: 9783499269363)
    Per Leo

    Flut und Boden

     (14)
    Aktuelle Rezension von: michael_lehmann-pape
    Sehr ruhig und dicht erzählt

    Der eigne Großvater war eigentlich ein Fremder. Auch wenn klar war, dass er vorher ein intensives Leben gelebt hatte. Danach fühlte Per, als er den Großvater bewusst kennenlernte, eher Distanz.

    Aber nicht zur Großmutter. Das Symbol für „ein dazugehören wollen, einfach so“, ein Anker im Sturm des Lebens, eine Anlaufstelle, ein zu Hause.

    Als die Großmutter stirbt, das alte Haus langsam sich entseelt, irgendwann aus dem Leben verschwindet und Per selber nicht wirklich einen Fuß auf den „Boden des Lebens“ bekommt, nur „irgendwie Historiker“ als Beruf sich vorstellen könnte (vielleicht einfach aus der Begegnung mit einem konkreten Professors heraus, der ihn sehr beeindruckt hat), beginnt, er, Jahre später, die Geschichte des Großvaters, des „Nazi-Opas“, der „Obersturmbannführers“, des „Major der Waffen-SS) Schicht für Schicht näher zu ergründen.

    Mit deutlicher Distanz, zunächst. Mit Unverständnis, keine Frage. Und doch mit einem langsam sich öffnendem Zugang zu diesem Friedrich Leo. Ein Zugang, der noch erleichtert wird durch einend er Brüder seines Großvaters, den älteren Martin, der wie ein Gegenentwurf, wie ein „ganz anderes Leben“ in dergleichen Familien, zu gleichen Vorzeichen der Zeit aufwächst.

    Unterschiedliche Entwicklungen, aber auch innere Ähnlichkeiten, verschiedene Stellungen in der Familie, aber doch das gleiche Umfeld, verschiedene äußere Wege (der eine hinein und hoch hinaus im Militär, der andere intellektuell, fragend, forschend) aber doch ein nicht unvergleichbarer innerer Antrieb, je mehr sich der Historiker von heute in die Persönlichkeiten der jungen Männer damals hineinversetzt, desto klarer treten die Personen und Motive, die Familie und das Umfeld, die Atmosphäre der Zeit und die persönlichen Wege auch dem Leser vor Augen.

    Eine Erzählung auch, die dem Leser die geistige, aber auch räumliche Enge der vergangenen Zeit vor Augen führt. Diese Konzentration auf „die Familie“, auf den Respekt vor dem Vater, auf die Rituale im Jahresrhythmus, die Per in der Gegenwart noch erlebt hat, die ihm auf eine unnennbare Weise das Gefühl von guter Vertrautheit vermittelten (beim ersten Lied war es noch peinlich, ab dem dritten Lied auf Familienfesten dann fast wohlig).

    Eine Familie, die in den Hauptpersonen des Buches sich symbolhaft zu Grundhaltungen verdichten. Grundhaltungen, die wiederum im Zusammenspiel des „Hortes Familie“ und in ihrer stringenten Ausprägung die „Inhalte“ dann „flexibel“ gestalten. Und so dann aus der eigenen „Verwurzelung“ ein „richtig und falsch“ kreieren können, dass im „Geist der Zeit“ sich dann eben in „Herrenmenschen und Untermenschen“ manifestiert. Ebenso aber auch als Fan eines Vereins mit entsprechenden „Hymnen“ Ausdruck finden kann.

    Welche „deutschen“ Geisteshaltungen diese Zeiten geprägt haben (und bis heute wirken als „Typen“), das bindet Leo an konkrete Personen, familiäre Interaktionen und daraus entstehende emotionale „Hintergründe“, die wiederum die konkreten Personen in ihren je eigenen inneren Lebensweg senden.

    Sehr hintergründig, sehr intelligent verbindet Leo all diese inneren und äußeren Fäden, die abgehackte Ausdrucksweise des Großvaters mit dem breiten Gedankenfluss dessen Bruders, das Dunkle mit dem Hellen.

    Kurzweilig jedoch, das sei gesagt, ist dieser Roman nicht. In ausgefeilter Sprache und oft mit doppeltem Boden und notwendiger symbolhafter Interpretation ist dies eher ein konzentriert zu erarbeitendes (und nachzufühlendes) Buch als ein „Roman für nebenbei“.

    Eine sehr zu empfehlende, sprachlich geschliffene Lektüre, die aber nicht einfach zu lesen ist und hohe Ansprüche stellt.
  3. Cover des Buches Wer Schiffe klaut, kriegt nasse Füße (ISBN: 9783954941551)
    Rega Kerner

    Wer Schiffe klaut, kriegt nasse Füße

     (2)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Bei dem Cover konnte ich einfach nicht nein sagen. Ein gezeichnetes Boot, ein Mädchen am Bug und vorne ein Bild von einer jungen Frau, die in ein Steuerrad beißt. Das Bild hat mein Seefahrerherz sofort höher schlagen lassen und ich wollte unbedingt wissen, was sich hinter dem Titel „Wer Schiffe klaut, kriegt nasse Füße“ verbirgt.

    Für mich war die Geschichte ein spannendes Jugendabenteuer, das man so auf keinen Fall nach machen darf. Sehr schön finde ich dazu auch den Hinweis der Autorin am Ende der Geschichte. Doch worum geht es eigentlich? Das Buch handelt von zwei 17 jährigen Freundinnen, die aus zwei ganz unterschiedlichen Elternhäusern in Bremen stammen. Sie sind seit Kindertagen eng befreundet und gehen zusammen durch dick und dünn. Karla ist das Abenteuer und Risiko in Person. Sie sorgt dafür, dass das geordnete Leben von Lara regelmäßig aus der Bahn geworfen wird. Zusammen kapern sie ein Boot und stellen ihre Freundschaft auf eine harte Probe.

    Ich habe mich beim Lesen einfach gut amüsiert. Ich bin in Gedanken den Mädels in ihrem Boot, der Noortje auf der Landkarte gefolgt. So hatte ich ein ungefähres Bild vor Augen, wo sich die zwei gerade befinden. Wobei ich irgendwie auch immer ein Bild von Rhein und Mosel im Kopf hatte, wie dort die Binnenschiffe aneinander vorbeifahren. Vermutlich liegt das an unserer Flusskreuzfahrt, die wir im letzten Jahr dort unternommen hatten. So hatte ich vom Schleusen ein ganz genaues Bild vor Augen. Und musste schmunzeln, wie Lara von einem Poller zum anderen hechtet, damit die Leinen beim Schleusen nicht zu fest werden. So einen Vorgang muss man einfach mal selbst erlebt haben. Das habe ich im kleinen schon auf der Müritz mit dem Kanu erlebt und auch im großen auf dem Panamakanal. Ich finde es immer wieder faszinierend. 

    Für mich war es eine unterhaltsame Geschichte, die mich auf mein liebstes Fortbewegungsmittel gebracht hat. Es ist ein Buch mit Abenteuer und ganz viel maritimen Flair, also genau das richtige für kleine und große Seefahrer. Wer Lust hat ein wenig auf der Weser zu Schippern, der ist hier genau richtig.

  4. Cover des Buches SchattenHaut (ISBN: 9783827194039)
    Nané Lénard

    SchattenHaut

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Erst wird die Leiche von Pfarrer Fraas am Weserufer in Rinteln an Land gespült.Und es fehlen einige Körperteile,an ihm die so einige Fragen bei Kommissar Hetzer und seinen Kollegen Kruse aufgeben.
    Und dann wird noch der stadtbekannte Politiker Benno Kuhlmann vermisst.
    Werden sie ihn rechtzeitig finden,oder nur noch seine Leiche?
    Und welche schritte macht sie mörderische Seite als nächstes?Jedesmal wenn Hetzer denkt er ist dem Ziel etwas näher gekommen,ist die wiederum wieder einen weiter.
    Eine Suche hat begonnen,wo Hetzer und Kruse nur ahnen können,was als nächstes kommen würde.Aber liegen sie da auch richtig?

    Das Buch ist spannnend und einfach suuuper  geschrieben,und aufhören gibt es hier nicht.Denn das kann man nicht,weil es immer was gibt wo ich dachte,aahhh,ich muß wissen was da passiert,da kann es schon schwer sein aufzuhören,und an die eigene Arbeit zu denken.
    Hetzer ist ein Kommissar ,ganz nach meinen Geschmack,mit einen lockren Spruch auf den Lippen,seinen tierischen Mitbewohnern,einfach super.
    Und der Mann kann Kochen ......jedenfalls das was ich gelesen habe,las sich recht appetitlich.Und auch seine hauswirtschaftlichen Qualitäten,sind einfach bemerkenswert.
  5. Cover des Buches Werder Bremen (ISBN: 9783895331091)
    Norbert Kuntze

    Werder Bremen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Corvey - Ehemalige Reichsabtei und Residenz (ISBN: 9783942712187)
    Sándor Kotyrba

    Corvey - Ehemalige Reichsabtei und Residenz

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Gwenselah
    Dem Buch gelingt es auf 64 Seiten kurz und ausführlich über die Geschichte von Corvey zu informieren. Eine genaue Bebilderung und Beschreibung der wichtigsten Sehenwürdigkeiten im Schloss und der Umgebung runden das Buch ab. Einige Karten verdeutlichen genau, wo was zu finden ist. Somit kann man das Büchlein auch als kleinen Museumsführer benutzen. Die Auswahl der Bilder ist sehr gut gelungen. Da leider vieles nur sehr kurz angeschnitten wurde, ist das Buch nur für einen ersten Eindruck geeignet. Wer sich genauer mit Corvey auseinandersetzen möchte, kommt um andere Literatur nicht herum.
  7. Cover des Buches Entlang der Hase von Osnabrück über Quakenbrück nach Meppen (ISBN: 9783897027503)
    Heinrich Böning

    Entlang der Hase von Osnabrück über Quakenbrück nach Meppen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ein Bildband über den Fluß Hase und ihren Verlauf von der Quelle in Melle (also die Melle-Quelle) bis zur Einmündung in den Dortmund-Ems-Kanal und wenige 100m weiter in die Ems in Meppen (was "an den Mündungen" heißt). Eine Doppelseite zu Beginn klärt zunächst die Wortherkunft des Namens "Hase" und die historischen Hintergründe, soweit bekannt. Tolle geschichtliche Photos vom Quellteich (der Pfütze) über den Verlauf in Quakenbrück und Osnabrück (wo die Hase für die Stadtgründung wichtig war) bis ins Emsland. Natürlich waren für mich die Bilder aus Herzlake, Haselünne und Meppen (also aus meiner Region) interessanter als die Bilder aus den Orten, die ich nicht so kenne, unsere Hubbrücke war vorher eine Klapp- und eine Drehbrücke, wußte ich bisher nichts von.

  8. Cover des Buches Lieblingsplätze Wesermarsch und umzu (ISBN: 9783839226346)
    Natascha Manski

    Lieblingsplätze Wesermarsch und umzu

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Landleben

    Es sind viele Ausflugstipps in und um die Wesermarsch auf jeweils kurz beschrieben. Zu jedem Tipp gibt es ein Bild. In dem Buch kann man immer wieder stöbern und man findet immer wieder neue Ecken!
    Obwohl wir jetzt seit ca. 20 Jahren in der Wesermarsch wohnen, habe ich noch einige "Ecken" gefunden, die noch nicht bekannt waren.
    Sehr gut finde ich auch, das man die Tipps als e-book auf Handy laden kann. So muss man das Buch nicht immer mitnehmen.

  9. Cover des Buches Höxter und Corvey (ISBN: 9783864036989)
    Wilhelm Raabe

    Höxter und Corvey

     (3)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle
    Zunächst: Wir nicht bereit ist, den ein oder anderen Satz und vielleicht auch die ganze Erzählung zweimal zu lesen, braucht dieses Buch gar nicht erst anzufangen. Wie immer macht es Raabe seinen Lesern nicht unnötig leicht und wenn seine Geschichte in der frühen Neuzeit spielt, imitiert er die Sprache der frühen Neuzeit und das heißt nun einmal: Barock. Und wenn er findet, die Herrschaftsverhältnisse in Höxter sind verwirrend, dann erklärt er sie haarklein und so, dass sie völlig verwirrend sind.

    Das hat jetzt niemanden abgeschreckt, oder? Auch Leser lieben doch Herausforderungen!


    Dafür gibt es ein Dutzend interessante Personen und großartige Massenszenen. Im Mittelpunkt der Erzählung beschreibt Raabe, wie sich aus verzweifelter Armut und religiösem Eifer ein Gewaltausbruch entwickelt, der sich schließlich in einem Judenpogrom einen Ausweg sucht. Der Autor erklärt dabei zwar, woher die Brutalität kommt, aber er verurteilt sie dennoch. Man erfährt also ziemlich gut, wie Massen funktionieren - als Hinweis für die Freunde von aktuellen Themen.

    Als Kontrapunkt zu diesen Massen- und Gewaltszenen gibt es freundschaftliche Begegnungen am Rande und vor allem ein ungewöhnliches Gespräch. Am Totenbett einer alten Jüdin müssen sich ein alter Mönch und ein junger Student plötzlich fragen, ob sie den Sinn ihres Lebens gefunden haben. Das ist sehr berührend.

    Ich jedenfalls wusste nach der Lektüre, warum ich Raabe mag. 

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