Bücher mit dem Tag "westen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "westen" gekennzeichnet haben.

131 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.391)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    2011, bevor die HBO-Serie anlief, hatte ich das Buch schon einmal gelesen und war damals verloren in der komplexen Welt, die George R.R. Martin erschaffen hat. 

    Elf Jahre später und als Fan der Serie habe ich mich nun noch einmal an die Bücher begeben; ... und bin begeistert. Viele Anspielungen erschließen ich nun fast von selbst und viele Personen sind mir über die Serie ans Herz gewesen.

    Überrascht bin ich, wie eng sich HBO an der Romanvorlage bewegt hat. 

    Mir hat die nachträgliche Lektüre richtig Spaß gemacht und Band 2 liegt schon bereit.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.944)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Wenn man das Spiel um Throne spielt, gewinnt man, oder man stirbt. Dazwischen gibt es nichts."


    "Das Erbe von Winterfell" ist der zweite Band der fulminanten Fantasy-Reihe "Game of Thrones" oder im Deutschen "Das Lied von Eis und Feuer" vom amerikanischen Star-Autor George R. R. Martin. Da das Ende der Serie nun schon einige Zeit her ist, habe ich mich dazu entschlossen die Bücher-Vorlage zu lesen und was soll ich sagen - diese Reihe ist ein wahres Meisterwerk und den weltweiten Hype definitiv wert.

    Inhalt: Die Intrigen und Machtkämpfe spitzen sich zu und der Frieden in Westeros ist vorüber. In Königsmund droht den Starks der Untergang und Krieg überzieht das Land. Gleichzeitig neigt sich der Sommer seinem Ende zu und der Winter mit all seinen Schrecken und vergessenen Legenden klopft an die Tür oder besser gesagt an die Mauer.

    Cover und Design: Ich habe mich für die älteren broschierten Ausgaben entschieden, obwohl es bereits neuere Design-Ausgaben im Hardcover gibt, da ich das Cover der älteren Ausgaben sehr viel ansprechender finde. Ich liebe den mittelalterlichen Stil dieser Ausgaben. Bei jedem Teil der Reihe ist am Cover ein Haus mit Wappen und dazugehörigen Leitspruch im Vordergrund. In diesem zweiten Band ist es der Löwe der Lennister. Auch der Buchrücken ist sehr schön mit der jeweiligen Nummer des Bandes gestaltet. Außerdem sollen die neuen Ausgaben gekürzt worden sein, wovon ich überhaupt kein Fan bin, vor allem nicht bei so einem Epos.
    Im Inneren der Klappenbroschur ist vorne und hinten eine illustrierte Karte von Westeros mit allen wichtigen Städten abgebildet. Um den Überblick zu behalten, befindet sich  auf den letzten Seiten des Buches Informationen über alle Häuser Westeros inklusive Stammbaum und Geschichte. Vor allem für Neulinge, die "Game of Thrones" noch nicht kennen, sind diese Seiten sehr wichtig, um nicht komplett überfordert zu werden.

    Meine Meinung: Auch wenn ich die Serie "Game of Thrones" bereits gesehen habe, war die Entscheidung auch noch die Bücher zu lesen goldrichtig. Auch im zweiten Teil hat sich das Buch noch nicht wirklich von der Verfilmung unterschieden, aber dies soll ja noch kommen. Auch wenn ich den Inhalt bereits kenne, ist der Schreibstil von George R. R. Martin ein wirkliches Highlight. Dieser Mann hat ein unglaubliches Talent und ich kann den Hype um die ganze Reihe wirklich so so so so gut nachvollziehen. Unglaublich wie komplex und einfallsreich die Fantasie des Autors ist. Gleichzeitig bringt er diese Fantasie so zielgerichtet und fast schon poetisch von seinem Kopf auf Papier. Mit "Das Lied von Eis und Feuer" hat er ein wahres Meisterwerk erschaffen, das mit nichts vergleichbar ist.

    Im zweiten Band der Reihe nimmt die ganze Story nun auch endlich Fahrt auf. Während der erste Teil noch eher dafür da war die verschiedenen Charaktere und die Welt kennen zu lernen, startet Teil 2 bereits mit Intrigen, Verrat und Spannung. Diese Spannung hat das ganze Buch hindurch nicht nachgelassen. Es gab zwar einige politische und kriegstaktische Unterhaltungen, die meine volle Aufmerksamkeit benötigten, jedoch waren diese sehr sinnvoll und auch notwendig um die Komplexität der politischen Situationen zu verstehen. Nun tritt auch endlich der Fantasy-Charakter der Geschichte in Erscheinung, auf die ich schon gewartet habe. Und Wow, was für ein Auftritt das war. Ich denke das Ende von "Das Erbe von Winterfell" hat jedem Leser und jeder Leserin den Atem geraubt.

    Die Charaktere sind alle so detailreich und einzigartig entworfen, dass man das Gefühl hat, dass es sich dabei wirklich um wahre Menschen handelt. Jeder hat eine eigene Persönlichkeit und obwohl man das Buch aus der Sicht von unglaublich vielen Charakteren verfolgt, wird man dieser Vielschichtigkeit nicht müde. Einige Charaktere liebt man, andere hasst man. Mache sind am Anfang noch unscheinbar, erleben im Buch aber eine starke Charakterentwicklung.

    Ich bin ehrlich überrascht wie gut ich die Bücher finde, obwohl ich die Serie dazu schon kenne und ich denke meine Begeisterung ist spürbar. 😅 Der Schreibstil ist fantastisch und die Story ein komplexer Wahnsinn. Die Seiten sind nur so verflogen, weil man die Story aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann.
    Das Spiel der Throne ist mit Band 2 eröffnet. 😉 

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.554)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Auch der dritte Teil von der Reihe "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Game of Thrones" geht genauso sagenhaft weiter wie die Teile vor ihm. Jeder Charakter bestreitet seinen Weg weiter, mehr oder weniger erfolgreich. Dabei wird keiner zu kurz behandelt. 

    Mittlerweile fiebere ich sogar richtig mit den Ereignissen mit. 

    Die Buchreihe nimmt mich gefangen in seiner Welt und lässt mich so schnell nicht wieder los. Trotz seiner länger lässt es sich insgesamt gut lesen. Manche Kapitel zehren ein wenig aber auch die gehören einfach dazu. 

    Ich bin gespannt darauf, wie es weiter geht. 

  4. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (788)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Auf der Welt bricht eine Supergrippe aus, aufgrund der die große Mehrheit der Menschen qualvoll zu Tode kommt. Es gibt allerdings Ausnahmen, die immun gegen dieses Virus sind. Sie alle haben Träume, Träume von Mutter Abagail, einer 108-jährigen netten alten Frau sowie von Randall Flagg, einem bösen Mann, den sie alle als den „dunklen Mann“ wahrnehmen. Und so machen sich die letzten Überlebenden auf den Weg, die „guten“ Menschen gehen zu Mutter Abagail und die nicht ganz so guten machen sich auf den Weg zu Randall Flagg.

    Beide Gruppen bauen jeweils erst einmal wieder eine Zivilisation nach ihren Vorstellungen auf. Im Laufe der Zeit passiert es aber, dass sich der ein oder andere doch etwas fehl am Platz vorkommt und die Seiten wechseln möchte, so dass es zu ersten Unruhen kommt.

    Umso mehr die Zeit vergeht, umso klarer wird – ein Zusammentreffen der beiden Seiten, bei dem nur das Gute oder das Böse überleben kann, wird unvermeidlich. Daher macht sich eine Gruppe von Mutter Abagail auf den Weg nach Las Vegas – auf den Weg zu dem dunklen Mann.

    „The Stand – Das letzte Gefecht“ hatte ich jetzt schon mehr als ein Jahr im Schrank liegen. Die 1.712 Seiten hatten eine leicht abschreckende Wirkung auf mich und ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass die Hälfte des Buches einfach langweilig ist.

    Aufgebaut ist „The Stand“ in drei Teilen – der erste Teil behandelt die Zeit während der Supergrippe. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen und erfährt, wie ihr jeweiliges Leben in der „alten Welt“ war. Im zweiten Teil dreht sich dann alles um die Zeit nach der Supergrippe und dem Aufbau der neuen Zivilisation und im dritten Teil geht dann um das letzte Gefecht.

    Die Geschichte konzentriert sich dabei nicht auf die Sicht einer einzelnen Person, sondern vielen verschiedenen. Am Anfang des Buches sind diese Personenwechsel etwas gewöhnungsbedürftig und ich kam anfangs zum Teil ein bisschen durcheinander. Nachdem jeder Charakter aber mehrmals „seinen Auftritt“ hatte, fiel es mir dann leichter, die Geschichten den einzelnen Personen zuzuordnen, bis es dann letztlich gar kein Problem mehr war. Ab dem zweiten Teil fließen die einzelnen Schicksale ohnehin ineinander.

    Meine anfängliche Befürchtung, das Buch könnte aufgrund der vielen Seiten ziemlich langweilig werden, hat sich nicht bewahrheitet. Dadurch, dass mehrere Personen im Mittelpunkt des Buches stehen, gelingt es Stephen King, dass das Buch kaum langatmig wird.

    Wirklich spannend wird es allerdings erst auf den letzten 150 Seiten, von denen der eigentliche „Endkampf“ auch nur einen kleinen Teil ausmacht. Da das Buch schon so dick ist, hätte ich mir gewünscht, dass das Ende noch ein bisschen spannender und vor allem auch umfangreicher ist.

  5. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  6. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

     (304)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich las diesen Roman unbewusst zum 2. Mal und war wieder begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und tiefgründig. Es war immer spannend. Beide Zeitebenen gefielen mir gleichermaßen gut. Daher 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir. Von Katherine Webb werde ich auf jeden Fall noch mehr lesen. 

  7. Cover des Buches Der Sucher (ISBN: 9783651025677)
    Tana French

    Der Sucher

     (110)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    „Der Sucher“ ist der Titel von Tana Frenchs neuestem Roman. Ob das Buch nun „meisterhaft“ ist, wie die Washington Post schreibt, sei dahingestellt, mich lässt es eher zwiegespalten zurück. Aber es ist ein durchaus unterhaltsames Buch mit vielen Wendungen, interessanten Charakteren und einem ansprechenden Setting. Das gemächliche Tempo, mit dem sich die Geschichte entwickelt, hat mich allerdings immer wieder zum Querlesen verleitet und oft habe ich mich gefragt, wo es überhaupt hinführen wird. Manche mögen es „atmosphärisch“ oder „charmant“, vielleicht sogar „literarisch“ finden – ich fand es über lange Strecken relativ langweilig.

    Aber von vorn. Der 48jährige ehemalige Polizist Cal verlässt Chicago und kauft sich ein Häuschen in der irischen Kleinstadt Kilcarrow. Die Idylle bekommt einen Knacks, als er mitbekommt, dass in seiner Nachbarschaft Schafe getötet werden. Und dann setzt der Satz des 13jährigen Teenies Trey „Mein Bruder ist verschwunden“ eine Dynamik in Gang, die Cal zu eigenen Ermittlungen bringt und ihm Einblicke ins Dorfleben gibt, auf die er vermutlich gerne verzichtet hätte. So weit, so spannend. Hätte es zumindest sein können. Doch das Verschwinden des 19jährigen Brendan schafft es nicht, das wirklich tragende Thema der Geschichte zu werden. Es geht schlicht immer wieder zwischen reichlich Dialogen und Beschreibungen unter, die nicht wirklich irgendwo hinführen, sie mäandern ebenso, wie der Fluss, an dem Kilcarrow liegt.

    Und ehrlich gesagt hat mich die Sprache der Autorin auch nicht wirklich begeistern können. Es war mein erstes Buch von Tana French und ich denke, es wird auch das einzige bleiben. Die Sätze sind teilweise sehr lang und verschachtelt und bei „Das Badezimmerfenster geht so reibungslos und leise auf, als wäre es mit Kontaktspray eingesprüht worden, was es auch wurde.“  oder „Die Spaghetti strapazieren die Kauwerkzeuge, und die Bolognesesoße ist kräftig mit Minze, Koriander und irgendwas gewürzt, das wie Anissamen schmeckt. Das Ganze passt irgendwie, solange Cal es nimmt, wie es ist.“ habe ich mich wirklich gefragt, was die Autorin damit eigentlich bezwecken will.

    Insgesamt ist mir das Buch zu klischeehaft und in manchen Punkten passt es nicht so richtig ins 21. Jahrhundert, da hilft auch die Verwendung von WhatsApp und Facebook nicht. Trey wird, obwohl schon 13 Jahre alt, immer wieder als Kind bezeichnet. Die meisten Männer sprühen nur so vor Maskulinität und die Szenen im Pub triefen vor Testosteron. Und wie Cal auf die Aussage kommt, dass 20 ein typisches Alter ist, um Suizid zu begehen, kann ich mir nicht erklären. Trey und Cal sind die beiden gut ausgearbeiteten Protagonisten des Buchs, wobei bei beiden auch sehr viel Stereotyp zum Tragen kommt. Cal ist ein typischer Städter auf dem Land (keine Ahnung, wie er überhaupt mit dem irischen Englisch der Bewohner klarkam und die mit seiner Sprache), außerdem ein klischeehafter Polizist, der einen Verdächtigen durch Folter zu einer Aussage bringt (die moralische Komponente an dieser Stelle war für mich einer der wenigen wirklich tiefgründigen Momente des ganzen Buchs). Abgesehen davon fand ich ihn eigentlich sympathisch. Mein Favorit ist allerdings Trey, das Kind aus schwierigen Verhältnissen, ein Teenie mit eigenem Kopf und Ecken und Kanten.  

    Rückblickend fand ich das Buch weder besonders schlecht noch übermäßig gut, höchstens solides Mittelmaß, vermutlich am ehesten etwas für Fans von Tana French und irischen Kleinstädten. Spannung sollte man auf jeden Fall nicht erwarten, wenn man anfängt das Buch zu lesen und auch Kleinstadt-Charme und gut beschriebene schrullige Bewohner sucht man eher vergebens. „Egal, was er tut oder nicht tut, er kann sich nicht vorstellen, wie diese Sache gut ausgehen soll. […] Hier gibt es kein Happy End.“ Ein Epilog hätte dem Buch dennoch gutgetan, denn obwohl der Schluss stimmig ist, kommt das ganze über ein „ist okay“ nicht hinaus. Daher vergebe ich 3 Punkte.

  8. Cover des Buches Familie der geflügelten Tiger (ISBN: 9783462048759)
    Paula Fürstenberg

    Familie der geflügelten Tiger

     (42)
    Aktuelle Rezension von: steffischenke_

    Normalerweise kriegt man mich mit DDR- und Wendeliteratur bzw. damit verwobenen Geschichten immer. Deshalb und auch weil es netterweise kein riesen Wälzer ist, fand das Buch auch überhaupt seinen Weg in unser Bücherregal. Auch das Cover ist mit einer Anlehnung an das Berliner ÖPNV-Netz ziemlich cool gestaltet und ich war richtig gespannt, als ich angefangen habe zu lesen. 

    Generell gefiel mir das ganze Berlin-Gefühl in dem Buch gut. Ich wohne selbst noch nicht lang dort und freue mich immer total über so kleine Entdeckungstouren in Büchern, die einen die Stadt immer besser kennenlernen lassen. Auch die Heldin fand ich zunächst total sympathisch mit der findeltieraffinen Mutter und der Ausbildung zur Tram-Fahrerin. 

    Trotzdem fühlte ich mich am Anfang irgendwie schon zu schnelle in die eigentliche Thematik des Buches und der 'Aufgabe' der Hauptfigur hineingeschmissen. Bis dahin hatte ich noch nicht das Gefühl, ein ausreichend literarisches Bild von der Lebenssituationen der Charaktere bekommen zu können. Deshalb ließ mich auch die ganze Zeit über der Eindruck nicht los, dieses Buch sei eigentlich nur geschrieben worden um genau diese eine Sachen zu klären, nämlich, warum Johannas Vater damals einfach verschwunden ist. Auf einmal bestimmt fast jeder Gedanke und jede Handlung die Antwortsfindung und nebenbei sollen die Lesenden selbst schon mal ein bisschen miträtseln, wenn wir die entsprechenden angeblichen "Stasi-Akten" zwischen den Kapiteln einsehen dürfen. 

    Die Protagonistin und alle anderen Mitstreiter*innen dieser Geschichte bleiben für mich irgendwie blass in ihrer Persönlichkeit und ihrer Biografie und irgendwie berechenbar.  Die Art und Weise, wie Johanna sich an ihrer Aufgabe zerbeißt macht die Gespräche, die sie mit ihren Mitmenschen führt, etwas reduntant. Die anfängliche Sympathie ist dann so langsam umgeschlagen in eine Entnervtheit über ihr unvernünftiges Verhalten (beispielsweise wirklich die Unterschrift fälschen zu wollen). Das Ende war durch die kleinen Aktenabschnitte dann leider schon gar keine wirkliche Überraschung mehr.

    Aber: Es ist eine rührende Geschichte. Die Thematik ist real und für viele eine sehr wichtige, denn die Trennung und Wiedervereinigung sind mehr als bloße historische Ereignisse. Der Einfluss auf Einzelschicksale und Familiengeschichte wird in dem Buch deutlich gezeigt und absolut nicht heruntergespielt, was die Handlung ja auch im Wesentlichen vorantreibt. Mit ganz viel Gefühl werden größtenteils auch die Begegnungen zwischen Johanna und ihrem Vater im Krankenhaus dargestellt. In diesen Situationen flammte meine Sympathie für sie und die Erzählung wieder auf. Was mir außerdem sehr gefallen hat, ist der Umgang den die Protagonistin gegen Ende der Geschichte entwickelt. Es sind gewissermaßen eine Emanzipation von den Geistern der Vergangenheit und das Erwachsenwerden, die zum Schluss eine große Rolle spielen und damit auch nochmal die Wendethematik des Buches widerspiegeln. Gerade deshalb finde ich es sehr schade, dass im großen Mittelteil so gradlinig durch die Handlung gesteuert wurde. Ich hätte gern noch viel mehr über alles erfahren.


  9. Cover des Buches Der Schwimmer (ISBN: 9783596510207)
    Zsuzsa Bánk

    Der Schwimmer

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Normal liebe ich Geschichten einfach aus dem Leben heraus. Es muss dabei kein großer Adrenalinstoß sein oder eine immense Biographie aber es sollte eine nette und unterhaltsame Geschichte sein, bei der man sich wohlfühlt und eingekuschelt in seine Decke auf der Couch liegt und einfach genießt. So habe ich mir diese Geschichte irgendwie vorgestellt, aber es lief anders...

    Geschichte: Ungarn, in den 60er Jahren. Isti und seine Schwester müssen den Verlust ihrer Mutter verkraften, die anscheinend einfach ohne ihre Kinder auf und davon gegangen ist. Der Vater , ein Träumer, der einfach Stunden oder Tagelang in seinem Kopf "wegtauchen " kann und Egoist und zu der Zeit auch ein Macho vor dem Herrn, ist sicher nicht in der Lage die beiden Kinder zu versorgen, zieht zur Verwandtschaft um die Kinder unterzubringen und sich weiter bekochen zu lassen. Doch auch das funktioniert nicht auf Dauer...

    Personen und Schreibstil:

    Davon abgesehen, dass mir fast alle Personen zu 100% Unsympathisch sind, ist der Schreibstil sicherlich nicht schlecht, aber die ganze Geschichte stößt mich derart ab, dass auch nicht der Mitleids-oder ich habe alle Lieb Effekt eintreten kann. 

    Meinung:

    Es gibt Geschichten wie Bsp. zuletzt gelesen Tender Bar oder Der Gesang der Flußkrebse, in denen die Autoren wirklich etwas zu erzählen hatten, oder mir etwas wie Natur oder eine Bar nahe bringen konnten. Im Vordergrund stehen natürlich die Personen und Ihr Verhalten. So auch bei Zsuzsa Bank, aber die Personen sind alle Verhaltensgestört. Warum sollte ich mir die Geschichte einer komplett verhaltensgestörten Familie in Ungarn antun ? Menschen die Tagelang auf einen Stuhl ins nichts schauen können, Menschen die absolut keine Verantwortung übernehmen wollen, Mütter die ohne Kinder in den Westen fliehen, Kinder die sterben, weil niemand aufpasst. Väter die nicht arbeiten wollen und zur Not auch im freien schlafen. Das hier hat nichts mit Romantik oder mit verklärter Schönheit zu tun. Das ist auch kein Schicksal welches auf unerklärliche Art einer Familie widerfährt, sondern einfache Dummheit und Verwahrlosung, bei denen die Verwandten reagieren sollten, aber selbst voller Probleme stecken, die wir nicht nachvollziehen können.

    Fazit:

    Das Buch hat mich angesprochen, aber auf eine Art und Weise , dass ich einfach nur wütend wäre, wenn ich auf solch dumme Menschen treffen würde. Ich kann leider den angeblichen Erfolg des Buches nicht nachvollziehen, da es mir einfach nichts gegeben hat aber Geschmäcker sind zum Glück verschieden.




  10. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.205)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich lese selten lustige Bücher und schaue ungern Komödien; mich kann man nur mit intelligentem Wortwitz und dem Spiel mit der Sprache aus der Reserve locken. Und das ist Sven Regener mit diesem Buch gelungen. "Herr Lehmann" ist herrlich witzig, häufig "um die Ecke gedacht" und voller Sätze, die so klug konstruiert sind, dass es Spaß macht, sie mehrmals zu lesen. Es handelt sich insgesamt eher um einen Lebensausschnitt, der dargestellt wird; große Entwicklungen und Ereignisse darf man als Leser also nicht erwarten. Vielmehr stellt Regener den Alltag seines Protagonisten dar, dessen Suche nach Sinn und Ziel, seine "Abnabelung" vom Elternhaus usw. Ich finde, dies alles las sich wirklich flüssig und ich habe Lust bekommen, mehr von Regener zu lesen.

  11. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783442452569)
    Noah Gordon

    Der Schamane

     (560)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Die Hautfarbe ist gleichgültig, alle möglichen Leute können Schweinehunde sein. Aber nicht jeder ist ein Schweinehund."


    "Der Schamane" ist der zweite Band der "Familie Cole - Zyklus" vom amerikanischen Autor Noah Gordon. Das Buch kann aber ohne Probleme eigenständig gelesen werden, da die Geschichte, außer der Herkunft des Namens des Protagonisten, keinerlei Bezug auf den ersten Band der Reihe nimmt. Mir hat "Der Schamane" mindestens genau so gut gefallen wie "Der Medicus", auch oder vor allem weil es ein komplett anderes Thema behandelt. Die einzige Gemeinsamkeit: die Medizin im Mittelpunkt.

    Inhalt: Rob J. Cole macht sich auf in die neue Welt und will dort in die Fußstapfen seines Namensvetters treten und eine medizinische Laufbahn starten. Nach ersten Erfahrungen als Armenarzt in Boston, landet er schlussendlich in einer neuen Ansiedlung am Mississippi als Landarzt. Dort kommt er in Kontakt mit einer indianischen Schamanin und wird in die heilenden Kräfte der Natur eingeweiht. Doch schon bald wird das ruhige Landleben von Unruhen und Bürgerkrieg überzogen ...

    Cover und Design: Das im Jahr 2014 neu designte Cover aus dem HEYNE-Verlag finde ich sehr ansprechend für einen historischen Roman und passt auch sehr gut zum Thema, jedoch bin ich mit der Qualität des Taschenbuchs überhaupt nicht zufrieden. Ich bin eine sehr vorsichtige Leserin, die sehr viel wert darauflegt, dass der Buchrücken von Taschenbüchern beim Lesen nicht bricht. Dies ist auch nicht passiert, aber beim Lesen ist die Folie, die man auf den ersten Blick am Buch gar nicht erkennen kann, durch das Halten in der Hand abgewetzt und teilweise runter gegangen. Dies ist mir bisher noch nie passiert und ich war wirklich schockiert, wie leicht sich die Folierung am Buch lösen lies. Das Buch sieht jetzt ziemlich hässlich aus. Da wäre die Wahl zum Ebook sehr viel besser gewesen.

    Meine Meinung: Nachdem mir "Der Medicus" auf Grund des vielen historischen Medizin-Wissens so gut gefallen hat, musste ich auch die weiteren Bücher dieser Reihe lesen. Außer dem Nachnamen Cole und natürlich den Bezug auf die Medizin, hat das Buch aber nichts mit seinem Vorgänger zu tun und kann ohne Probleme eigenständig gelesen werden.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr informativ und für mich trotz vieler Fakten leicht zu lesen. Das Buch kann in zwei große Hälften eingeteilt werden. In der ersten Hälfte verfolgen wir Rob J. Cole, der sich in der Neuen Welt ein Leben und eine Familie aufbaut. Später verfolgen wir auch seinen Sohn und dessen Leben und Karriere. Diesmal gibt es sehr viel spannendere und auch gefährliche Szenen als im "Medicus". Zwischendurch driftet der Inhalt zwar immer wieder in das langweilige und ruhige Familienleben in einer neuen Ansiedlung Amerikas ab, aber mir hat dies trotzdem gefallen, da sich das Leben im alten Amerika doch recht stark vom Europa der damaligen Zeit unterschieden hat. Ich habe bisher noch nicht viele Bücher über dieses Thema gelesen und ich habe das Wissen, das man beim Lesen dieses Romans erhält, quasi eingesaugt. Nicht nur die Neuansiedlung Amerikas, sondern auch die Grausamkeiten gegenüber den Ureinwohnern, der Einfluss der Politik, die Sklaverei und der Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten spielen eine sehr große Rolle in diesem Roman und wer sich für diese Zeit interessiert, dem wird das Buch ganz bestimmt gefallen. Der Autor hat viel Hintergrundwissen eingebaut und man kann auf jeder Seite spüren, dass Noah Gordon sehr viel Zeit in eine umfangreiche Recherche investiert hat.
    Der Inhalt und Werdegang des Romans ist glaubwürdig und es gibt auch einige sehr spannende Kampfszenen am Schlachtfeld des Bürgerkriegs. Dem Autor sind diese Szenen wirklich sehr gut gelungen, vor allem weil sie nicht aus der Sicht von Kämpfern, sondern aus Sicht der Rettungssanitäter geschrieben wurden.
    Das Leben und die Katastrophen der damaligen Zeit wurden perfekt geschildert und somit spielt der Fortbestand der eigenen Familie eine genau so wichtige Rolle wie wichtige historische Fakten. Eisige Winter, hartnäckige Seuchen und die grausame Vertreibung der Ureinwohner werden sehr realitätsnah und überzeugend beschrieben und man leidet sehr mit den Charakteren mit. Das Leben zu dieser Zeit war wahrlich kein Zuckerschlecken und Ungerechtigkeiten standen an der Tagesordnung. Trotzdem wurden auch liebevolle Familien- und Erfolgsmomente eingebaut, so dass man beim Lesen nicht melancholisch in eine Depression verfällt.

    Ich verstehe die vielen schlechten Kritiken hier wirklich nicht, denn mir hat dieser historischer Roman sehr gut gefallen. Ja, zwischendurch gibt es ruhigere Szenen aber es überwiegen die spannenden Momente und zahlreichen historischen Hintergrund-Informationen über die Medizin und die Geschichte Amerikas. Vor allem die Beschreibungen der amerikanischen Ureinwohner und wie mit diesen umgegangen wurde, waren sehr bildhaft und realitätsnah. Der Autor konnte mich mit mehreren Szenen tief berühren. Die grausame Vertreibung der amerikanischen Ureinwohner wird immer wieder tot geschwiegen und Noah Gordon hat sich als weißer, amerikanischer Autor sehr viel Mühe gegeben den Indianern eine Stimme zu geben.
    Für Fans der Fernsehserie "Charité" ist dieses Buch eine riesige Leseempfehlung. Aber auch wer sich für die amerikanische Geschichte interessiert, kommt hier auf seine Kosten. Ein sehr informativer, historischer Roman über die Mediziner-Familie Cole in der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs.

  12. Cover des Buches Dreieinhalb Stunden (ISBN: 9783499007583)
    Robert Krause

    Dreieinhalb Stunden

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer

    Dreieinhalb Stunden fand ich extrem spannend. In dem Zug D-151 sitzen viele unterschiedliche Charaktere, jeder mit seiner eigenen Geschichte und jeder von ihnen hat nun innerhalb kurzer Zeit eine wirklich wichtige Entscheidung zu treffen. Bleibe ich im Zug oder steige ich aus? Im Zweifelsfall zerstört die Entscheidung Familien. Robert Krause erzählt die einzelnen Geschichten richtig spannend. Anhand der Masse der Charaktere hatte ich hier und da mal kleine Probleme zu erkennen um wen es jetzt nun gerade geht, aber das lies sich immer sehr schnell auch wieder lösen. Das Buch hat mich wirklich gefesselt. Es ist ja ein Buch zum Film und da habe ich natürlich auch den Film schon geschaut nachdem ich das Buch beendet habe. Auch der Film ist richtig klasse. Es war vermutlich der erste Film, bei dem ich nicht ständig dachte: "Hä, das war aber im Buch ganz anders". Das fand ich sehr angenehm. Wer Geschichten aus der DDR mag, dem kann ich dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen. Sehr lesenswert!

  13. Cover des Buches Die Heimkehr der Störche (Die Gutsherrin-Saga 2) (ISBN: 9783864931703)
    Theresia Graw

    Die Heimkehr der Störche (Die Gutsherrin-Saga 2)

     (103)
    Aktuelle Rezension von: chrissysbooks

    1952, Dora wurde aus Ostpreußen, ihrer Heimat vertrieben. Ihr neues Leben als Hilfskraft auf dem fremden Hof in der Lüneburger Heide ist hart. Unbedingt möchte Dora ihren Traum verwirklichen und Tiermedizin studieren. Zu ihrer Freude bekommt sie eine Zusage an der Universität in Ostberlin. Dort findet sie auch endlich ihre große Liebe Curt wieder, doch dieser sitzt im Stasigefängnis. Mit allen Mitteln kämpft Dora um seine Freilassung und ihre Liebe.

    Mit „Die Heimkehr der Störche“ ist der Autorin eine wunderbare Fortsetzung gelungen, in dem der Leser erfährt, wie es im Leben von Dora Twardy weiter geht. Die Autorin hat es wieder geschafft mich mit ihrer Schreibweise zu fesseln. Gekonnt werden historische Ereignisse mit dem Leben der Familie Twardy verflochten. Deutsche Geschichte wird dem Leser packend erzählt und dramatisches Geschehen vor Augen geführt. Dora lernt die Ungerechtigkeit der zwei Klassengesellschaft in der DDR kennen und die Methoden der Stasi. Dabei habe ich die ganze Zeit die mutige Frau bewundert, die trotz so vieler Hindernisse in ihrem Leben nie aufgibt und für ihre große Liebe kämpft.

    Die stolzen 647 Seiten sind wie im Fluge vergangen, ich finde es immer bemerkenswert, wenn Autoren es schaffen, bei solch einer Seitenzahl, den Leser von Anfang bis Ende zu fesseln.

    Das Buch „Die Heimkehr der Störche“ hat mich wunderbar unterhalten, berührt und gefesselt. Ich bin begeistert von diesem historischen Roman, der eine besondere Liebesgeschichte beinhaltet. Gerne empfehle diese packende Fortsetzung weiter.

  14. Cover des Buches DANCE OR DIE (ISBN: 9783740808877)
    Jessika Westen

    DANCE OR DIE

     (43)
    Aktuelle Rezension von: geezie

    Eins meiner Highlights in diesem Jahr. Jeder weiß wie die Geschichte endet, aber dieses Buch ist wirklich emotional und sehr gut geschrieben. Wenn man beim Lesen Gänsehaut bekommt und einem die Tränen kommen .. 

  15. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (338)
    Aktuelle Rezension von: textinprogress_by_caro

    „Kein anderes Buch wird 2017 für so viel Hype sorgen. Wir können jetzt schon sagen:
    Das ist das Buch des Jahres.“ Instyle

    „Thriller des Jahres“

    „Die Weiterentwicklung des Psychothrillers. The Girl Before wird internationale Verlagsgeschichte schreiben.“

    Erstaunlich ist, wie schnell Verlagsmühlen arbeiten können: The Girl Before hat in kürzester Zeit die Welt erobert: Gerade erst in Amerika erschienen (Jan. 2017), kurz darauf schon die New York Times-Bestsellerliste erstürmt, in Großbritannien ähnlich erfolgreich sowie in 35 weiteren Ländern, letzte Woche in Deutschland veröffentlicht (25. April). Und eine Verfilmung ist natürlich auch schon in Planung.

    So etwas kann nicht in Gang gesetzt werden, wenn das Buch nicht für sich spricht. D. h. an jedem Gerücht findet man ein Quäntchen Wahrheit. Also, was blieb mir anderes übrig, als es selbst zu lesen? In einem anderen Kommentar heißt es nämlich, es reiche aus, nur die ersten beiden Kapitel zu lesen, danach könne höchstens noch ein Wirbelsturm einem den Thriller aus den Händen reißen.

    In den ersten beiden Kapiteln werden die beiden Figuren Emma und Jane vorgestellt, ihre Lebensgeschichten spielen zeitversetzt: Emmas im Damals, Janes im Heute. Beide haben kurz zuvor Schicksalsschläge erlitten, weswegen sie in London auf Wohnungssuche sind. Wer einmal selbst eine Wohnung gesucht hat, weiß, dass man einige Kompromisse eingeht, wenn die verfügbare Wohnung nur annähernd dem Budget, den Vorstellungen und Wünschen entspricht. So ähnlich auch hier. Ein Architektenhaus, im besten Londoner Viertel, mit High-Tech ausgestattet, minimalistisches luxuriöses Design zu einem dafür geringen Mietzins. Haken sind der Bewerbungsprozess, der Architekt sucht den Bewerber anhand eines Fragebogens (u. a. „Listen Sie alle Dinge auf, die in Ihrem Leben unverzichtbar sind.“) selbst aus, und seine strengen, zahlreichen Hausregeln: keine Möbel, keine Bücher, keine persönlichen Gegenstände etc. Das Haus soll seine Bewohner verändern/verbessern – nicht umgekehrt.

    (Ich habe angebissen und lese weiter.)

    Beide Frauen lernen den Star-Architekten Edward Monkford persönlich kennen. Simon, Emmas Freund, registriert das Knistern zwischen ihnen und muss sich kurze Zeit später dem Haus und Architekten widerwillig vorerst geschlagen geben. Jane spürt ebenfalls eine Anziehung zu Edward. Es entwickelt sich jeweils eine Beziehung, Edward zieht sogar ins Haus ein. Das Haus und neue Leben wirken positiv auf die beiden Frauen, stärken sie und verleihen ihnen wieder Selbstvertrauen. Es scheint alles perfekt zu sein. Bis Jane von dem Tod ihrer Vormieterin erfährt, neugierig wird und in dem Fall selbst ermittelt. Das Haus ist ihr daraufhin wohl nicht mehr gesonnen, so empfindet auch Emma, die nach dem Beziehungsende allmählich glaubt, in einer feindlichen Umgebung zu leben, beobachtet und boykottiert zu werden.

    Das abwechselnde Erzählen ihrer Schritte ermöglicht dem Leser, die Geschichten gegenüberzustellen, Parallelen zu ziehen und vorauszuahnen, was im Heute passieren wird – scheinbar. Delaney versetzt den Leser in den Glauben, mehr zu wissen als die beiden Figuren und somit auch zu wissen, welcher gemeinsame Nenner das Unglück herbeiruft. Ist es das Haus, das durch seine sterile, kalte Art den Menschen auf Dauer depressiv und paranoid macht? Die hochtechnische Überwachung jeder Bewegung und jedes Atemzuges, die einem das Gefühl gibt, kontrolliert und getadelt zu werden? Oder steckt der Erfinder Edward dahinter, der seine zwanghafte Perfektion auch auf andere überträgt, sie beeinflussen, beherrschen will? Ist er tatsächlich ein narzisstischer Soziopath, der nicht nur seine Frau und seinen Sohn, sondern auch Emma ermordete? Mit Jane geht der Leser auf die Suche nach Antworten, zweifelt mal an der Aufrichtigkeit der einen, mal an der der anderen Figur. Wie kann es so viele unterschiedliche Wahrnehmungen von einer Sache bzw. Person geben?

    Manchmal habe ich beim Lesen vergessen, dass es ein Thriller ist – es erschien mir dann eher wie eine verquere Dreiecksbeziehung. Die Spannung wird langsam aufgebaut, entlädt sich dafür auf den letzten Seiten explosionsartig. Die psychologische Komponente tritt anfangs auch eher beiläufig, fast banal auf, so meint man erst. Aber je mehr Seiten man liest, umso vielschichtiger und umfassender offenbart sich das wahre Innere der Figuren – unglaublich raffiniert!

    Fakt ist, es ist tatsächlich ein kreativer Psychothriller. Modern, mehrschichtig, unerwartet. Lest selbst, um zu beurteilen, ob Delaney mit The Girl Before alle anderen Thriller in diesem Jahr toppt.

  16. Cover des Buches Vertraute Gefahr (ISBN: 9783802583711)
    Michelle Raven

    Vertraute Gefahr

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Lilly_S__Corwin

    Autumn will endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Dafür zieht sie in einen anderen Bundesstaat und nimmt einen Job in einem Nationalpark an. Tatsächlich scheint ihr Plan zu funktionieren. Die Arbeit macht ihr Spaß und sie wird von (fast) allen freundlich aufgenommen. An ihrem ersten Tag lernt sie Shane Hunter kennen. Aber kann sie ihm trauen?

    Shane spürt sofort, dass seiner neuen Kollegin Autumn etwas schreckliches passiert sein muss. Sie ist misstrauisch und ständig auf der Hut. Dennoch ist er fasziniert von der jungen Frau, die niemandem zu trauen scheint. Niemandem bis auf den jungen Detective aus der Stadt. Zu spät bemerken sie, das Autumn in größter Gefahr schwebt.

    Hier lernen wir den ersten Sohn der Hunter-Familie kennen und auch der Rest gibt sich hier schon mal ein Stelldichein. Shane ist unglaublich sensibel und so gelingt es ihm schließlich, Autumns Vertrauen zu gewinnen. Ihr Schicksal hat mich sehr bewegt aber auch wie verständnisvoll und vorsichtig Shane sie beahndelt. Unglaublich berührend und spannend. Ich freue mich auf den Rest der Familie.

  17. Cover des Buches Die Menschenleserin (ISBN: 9783442372126)
    Jeffery Deaver

    Die Menschenleserin

     (212)
    Aktuelle Rezension von: DerBlaueVogel

    Zusammengefasst wurde das Buch hier schon gut. 

    Ich gebe 4 Sterne, weil es mir zeitweise zu langweilig und ausführlich war. Ich wollte die letzten 100 Seiten schon gar nicht mehr lesen, habe es dann aber zum Glück doch getan, weil die ein oder andere Überraschung ans Licht kam und das Buch letztendlich in Kombination mit locker vermitteltem Fachwissen der Kinesik einen guten Gesamteindruck bei mir hinterließ. 

  18. Cover des Buches Die Sturmrose (ISBN: 9783869091501)
    Corina Bomann

    Die Sturmrose

     (28)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Die Idee war eigentlich gut, die Umsetzung eher mittelmäßig.  Eine Erzählung von einem alten Boot, das in DDR-Zeiten Flüchtlinge aus der Ostsee aufgenommen hat. Darauf baut alles auf, es ergeben sich weitere Geschichten dazu, durch die Menschen, die damit zu tun hatten. Zwangsadoption, Flucht, Vertuschungen, Wiederentdeckungen. Einiges in den Geschichten war erschütternd. Dann gab es aber wieder jede Menge Klischee und Oberflächliches wie den Unruhe stiftenden Ex, der sich aufgrund einer Krankheit dann aber völlig ändert.

    Fazit: Das Hörbuch war nicht gänzlich schlecht, konnte mich aber nicht in seinen Bann ziehen.  Kaufen lohnt nach meiner Meinung nicht, lieber ausleihen.

  19. Cover des Buches Ein ungezähmtes Leben (ISBN: 9783453355620)
    Jeannette Walls

    Ein ungezähmtes Leben

     (134)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Jeannette Walls ist eine fabelhafte Geschichten-Erzählerin. In diesem Buch erzählt sie das Leben ihrer Grosseltern mütterlicherseits und ebenso wie in ihrem Roman „Schloss aus Glas“ ist man bereits nach wenigen Zeilen gefangen von dieser mitreissenden Story. Ob dabei alles immer hundertprozentig wahrheitsgetreu ist, bleibt unwichtig. Ihre Grossmutter ist eine kluge Frau, die sich im Leben durchsetzt, es burschikos mit jedem Cowboy aufnimmt. Trotz ihrer kessen und jungenhaften Art ist sie eine gute und fürsorgliche Mutter mit viel Rückgrat.

    Das Buch liest sich sehr leicht und ist trotzdem sehr ausdrucksstark. Meine Leseempfehlung bekommt es auf jeden Fall.

  20. Cover des Buches Vom Sinn unseres Lebens (ISBN: 9783841906847)
    Michael Nast

    Vom Sinn unseres Lebens

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Die_Parallelele

    Michael Nast weiss mit seinem Schreibstil und seiner Sprache alleine schon zu überzeugen. Humorvoll - ich konnte mich an einigen Stellen zum Verdruss meiner Busmitfahrer kaum halten -, stilistisch auf höchstem Niveau und absolut mit dem Inhalt harmonierend lässt uns dieser Wortkünstler nur so durch die Seiten schweben. Er versteht es mit Worten zu jonglieren und zaubert so Texte aufs Papier, welche mich als Leser nicht nur in ihren Bann zogen, sondern auch mit vielen offenen und neuen Gedanken weiterziehen liessen.

    Auch der Inhalt steht dieser Schreibkunst in Nichts nach: Mit einer Mischung aus Anekdoten, Erzählungen, Erinnerungen, Gesellschaftskritik und Zukunftsgedanken stellt er einen Inhalt zusammen, welcher von brisanten und treffend gewählten Themen wimmelt. Doch es ist nicht Ein Buch welches nur die 08/15 Themen unserer Zeit aufgreift. Mit unerwarteten Inhalten weiss er passend zu ergänzen und bewegt sich mit diesem Buch künstlerisch und sicher zwischen Klischee, Vorurteil und Realität, Erinnerung, und zwischen Schlechtmalerei und Lob. aus seiner eigenen reflektierten Sicht zieht er auch den Leser ohne jegliches Vorwissen über die DDR oder das Verhältnis von dazumals und heute zwischen Ost und West tief in die Geschichte hinein und weckt nicht nur das Interesse an der Geschichte selbst, sondern vor allem an den Personen und den Menschen, welche dahinter stehen. Dabei werden auch noch Bezüge zu unserer heutigen Zeit (Massenkonsum, Fotowahnsinn, Selbstoptimierung...) auf wunderbare Art und Weise gezogen und so dient dieses Buch nicht nur simpler Unterhaltung, denn das tut es trotzdem, sondern lässt den Leser gleichzeitig in sich gehen und über sich selbst und die Mitmenschen nachdenken.

    Dieses Buch ist wertvoll für alle möglichen Menschen. Egal ob sie schon Bezug zur DDR oder zu Deutschland haben, oder fern abseits nicht einmal das Land auf einer Karte benennen könnten, denn es geht weit über die Unterschiede zwischen den beiden Teilen Deutschlands hinaus. Es lässt uns den Menschen als Mensch sehen und uns unsere Unterschiedlichkeit zu akzeptieren.

  21. Cover des Buches Torstraße 1 (ISBN: 9783423215169)
    Sybil Volks

    Torstraße 1

     (92)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Sybil Volks ist auf sehr ansprechende Art gelungen, die wechselvolle Geschichte des Hauses Torstraße 1 in Berlin mit dem fiktiven Leben zweier Familien zu verbinden.

    An ihrem achtzigsten Geburtstag kehrt Elsa an dem Ort ihrer Geburt zurück. Im Haus Torstraße 1 findet heute eine exklusive Eröffnungsfeier für das Soho House Berlin statt. Elsa hofft hier Bernhard zu treffen und ihre Gedanken schweifen in die Vergangenheit.

    Hier wurde im Jahr 1929 das Kreditkaufhaus Jonass & Co. von der jüdische Familie Grünberg eröffnet, wo man Waren für ein Viertel des Preises mitnehmen konnte und der Rest auf Raten zu bezahlen war. Während der Eröffnungsfeier bekommt die unverheiratete Angestellte Vicky Springer auf dem Packtisch der Poststelle ein Baby. Keiner ahnt, dass der Sohn des Kaufhausinhabers Harry Grünwald der Vater des Kindes ist. Während der Geburt der kleinen Elsa wird Vicky von einer alten Frau und dem Zimmermann Wilhelm Glaser, der am Bau des Hauses mit beteiligt war, unterstützt. Später stellt sich heraus, dass auch Wilhelm Glaser zur selben Stunde Vater eines Sohnes wurde. Die beiden an diesem Tag geborenen Kinder Elsa und Bernhard sowie das Haus Torstraße 1, stehen im Zentrum dieses Buches.

    Die Autorin hat es geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ihr ist es hervorragend gelungen, das Zeitgeschehen der letzten achtzig Jahre mit einfließen zu lassen. Die Wirtschaftskrise ist da, die ersten antisemitischen Stimmen sind zu hören, der 2. Weltkrieg, die Rosinenbomber über Berlin, der Mauerbau und auch der Fall der Mauer. Ein Buch, das gleichzeitig Zeugnis ablegt über die wechselvolle Geschichte der Stadt Berlin und des Hauses Torstraße 1. 

    Das Schicksal der handelnden Personen hat mich bewegt. Die Familien um Elsa und Bernhard wirkten auf mich wie ganz „normale“ Familien, deren Leben so hätte ablaufen können in Ost- und Westberlin. Die Autorin wechselt immer wieder die Erzählperspektive, mal erfährt der Leser das Geschehen aus Sicht von Elsa und dann aus Sicht von Bernhard. Die damit verbundenen Zeitsprünge hätte die Autorin gern für mich noch mit Leben füllen können.

    Ein empfehlenswertes Buch, das neben der Familiengeschichte noch viel Zeitgeschichte vermittelt.

  22. Cover des Buches Am kürzeren Ende der Sonnenallee (ISBN: 9783126757195)
    Thomas Brussig

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee

     (311)
    Aktuelle Rezension von: kekskruemeline

    ,,Klein aber fein", ein Zitat, welches das Buch Am kürzeren Ende der Sonnenallee von Thomas Brussig ziemlich genau beschreibt, wenn nicht sogar auf den Punkt bringt. 

    In knappen 157 Seiten schreibt der damals 35-jährige Author über die DDR und alles, was dazu gehört. Sie werden sich jetzt denken: ,,Klasse, ich bin aber nicht zu einer Geschichtsstunde hierher gekommen". Hand aufs Herz, so ging es mir am Anfang auch, die typische Schullektüre eben, doch Am kürzeren Ende der Sonnenallee ist einfach was ganz Anderes und eigen für sich.

     

    Zusammen als ,,Das Potential", welches aus Micha (Protagonist), Wuschel, Mario, Brille und dem Dicken besteht, haben die Jugendlichen nicht nur ordentlich Spaß, sie bauen auch das eine oder andere mal ziemlichen Mist. So bringen sie den ABV mit verbotener Musik auf die falsche Spur und blamieren sich in den Tanzstunden beim Tanzen. 

    Doch was wäre ein Jugendroman ohne die typische Lovestory?

    In Am kürzeren Ende der Sonnenallee liegt die Liebe praktisch in der Luft und wird durch Miriam, welche laut Micha das schönste Mädchen der Welt sei, zum typischen Handlungsteil, der sich durch das ganze Buch hindurch zieht.

    Was jedoch beim Lesen besonders auffällt, ist Brussigs Schreibstil. An Komik, Späßen und lustigen Geschehnissen wird hier nicht gespart. Durch ihn klingt der ,,Todesstreifen" doch gleich viel harmloser. 

    Tatsächlich ist dies jedoch bei den meisten Lesern der größte Kritikpunkt. Die DDR sei gar nicht so harmlos gewesen und würde in Brussigs Buch nicht ernst genommen werden. Doch so soll es auch gar nicht sein. Gerade dadurch will Brussig eine andere Seite der DDR zeigen und versucht, das Positivste aus der Sache zu ziehen.

    Meine Freude über dieses Buch hält sich in Grenzen. Ständige aus dem Kontext heraus gerissene Szenenwechsel erschweren das Lesen und auf einmal befindet man sich nicht mehr in Michas Zimmer, sondern in der Vergangenheit bei irgendwelchen Verwandten von ihm. Dennoch kann man nicht anders als zu schmunzeln und lachen, wenn man das Buch liest. Hat man einen guten Sinn für Humor und eventuell auch ein Interesse an der deutschen Geschichte, so ist Am kürzeren Ende der Sonnenallee mehr als empfehlenswert.

  23. Cover des Buches Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat' (ISBN: 9783328100836)
    Jürgen Todenhöfer

    Inside IS - 10 Tage im 'Islamischen Staat'

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Frank_Schitty

    Habe das Buch aus Interesse am Islamischen Staat gekauft. Habe zuvor einen Bericht darüber im Internet gesehen.

    Ich war von der Berichterstattung von Anfang an mitgerissen. 

    Man konnte tiefe Einblicke in den Islamischen Staat erhalten, von der Ideologie und von den Menschen die dort leben.

    Es war sehr aufschlussreich und man erfährt Dinge die so nirgends gebracht werden.

  24. Cover des Buches Berlin – Beirut (ISBN: 9783863270360)
    Gitta Mikati

    Berlin – Beirut

     (15)
    Aktuelle Rezension von: vicky_1990
    Das Cover sieht sehr gewaltig und beeindruckend aus. Die Farben des Bildes und der Texte sind super aufeinander abgestimmt. BERLIN BEIRUT springt einem sofort ins Auge und zwingt einen (fast) dazu sich das Buch genauer anzusehen!

    Der Schreibstil und der Aufbau des Romans gefallen mir sehr gut. Der Roman ist leicht zu lesen und man kommt dadurch gut voran! Durch die Beschreibungen der Autorin kann man sich alles gut vorstellen auch wenn man, so wie ich, noch nie in Berlin war. Die Figuren sind gut ausgearbeitet, nur Maria war mir irgendwie zu sprunghaft.

    Der 'Prolog' im Jahr 2011 ist ein interessanter Einstieg in den Roman, obwohl dann der Großteil der Geschichte ab dem Jahr 1977 spielt und die Kapitel in der Gegenwart nur zwischendurch eingestreut werden. Es wird im Prinzip aus der Sicht von Maria erzählt, welche in der Gegenwart ihrer Tochter von ihrer Vergangenheit berichtet.
    Der Großteil des Romans spielt in Berlin, aufgrund des Titels 'Berlin - Beirut' hätte ich mir allerdings ein eher ausgewogeneres Ergebnis bezüglich der Handlungsorte erwartet. Deswegen muss ich auch einen Stern abziehen, meine Erwartungen an das Buch hinsichtlich des Titels wurde da leider nicht zur Gänze erfüllt. Außerdem bleiben meiner Meinung nach zu viele Fragen offen, deswegen noch ein Stern Abzug.

    Fazit:
    Der Autorin Gitta Mikati ist alles in allem betrachtet ein guter Roman gelungen. Die aufgegriffenen Themen wie Flüchtlinge und Schleußer sowie Ausbeutung und Unterdrückung sind gerade auch in der heutigen Zeit (wieder) aktuell. Schlimm dass es immer wieder Leute gibt welche sich am Leid anderer bereichern und moderne Sklavenhaltung betreiben, ich finde diese Tatsachen vermittelt die Autorin in einem spannenden Roman.

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