Bücher mit dem Tag "westeros"
30 Bücher
- George R. R. Martin
Game of Thrones
(5.520)Aktuelle Rezension von: KlaraWg„A Song of Ice and Fire“ Game of Thrones ist eine beeindruckende und zugleich anspruchsvollste Fantasy-Reihen der Gegenwart. Der Autor erschafft eine düstere, realistische Welt voller Machtkämpfe, Intrigen und moralisch ambivalenter Figuren, in der es keine strahlenden Helden und kaum eindeutige Wahrheiten gibt. Gerade die enorme Tiefe der Charaktere macht den besonderen Reiz aus: Jede Figur handelt aus nachvollziehbaren Motiven heraus, selbst dann, wenn diese grausam oder egoistisch erscheinen.
Die Handlung ist geprägt von politischen Ränkespielen, überraschenden Wendungen und einer ständigen Bedrohung durch Gewalt und Verrat. Drachen, uralte Mächte und mythologische Elemente sind zwar vorhanden, stehen jedoch nie im Vordergrund, sondern fügen sich organisch in die komplexe Welt ein. Dadurch wirkt die Geschichte ungewöhnlich glaubwürdig, erwachsen und beklemmend.
Der Einstieg fiel mir allerdings schwer. Die teilweise sehr derbe, rohe Ausdrucksweise sowie die explizite Darstellung von Gewalt haben mich zunächst abgeschreckt, so sehr, dass ich mehrfach neu beginnen musste. Den Stil war stellenweise vulgär, drastisch und mitunter repetitiv. Dabei hängt die Wortwahl stark von der jeweiligen Perspektivfigur ab, aus deren Sicht das Kapitel erzählt wird, was die Unterschiede im Ton erklärt, aber nicht unbedingt angenehmer macht.
Im Vergleich zur Fernsehserie „Game of Thrones“ sind viele Szenen in den Büchern sogar noch deutlich direkter und expliziter formuliert, sowohl in Bezug auf Gewalt als auch auf Sexualität. Diese sprachliche Härte passt zwar zur gnadenlosen Welt der Geschichte, ist jedoch nicht für jeden leicht zu lesen. Auch der Schreibstil selbst ist nicht unbedingt überwältigend, sondern eher nüchtern und funktional. Seine Stärke liegt weniger in sprachlicher Schönheit als in der erzählerischen Wucht und Komplexität der Handlung.
Hat man sich jedoch eingelesen, entfaltet die Reihe eine enorme Sogwirkung und belohnt mit außergewöhnlicher Spannung, vielschichtigen Figuren und einer epischen Geschichte, die lange nachwirkt. Für Leserinnen und Leser, die politische, düstere und anspruchsvolle Fantasy schätzen, gehört „A Song of Ice and Fire“ zweifellos zu den herausragendsten Werken des Genres.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 02
(2.033)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Auch wenn ein verheerender Krieg aufzuziehen droht, glaubt Eddard Stark noch immer daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Nachdem dann auch noch König Robert stirbt, droht das gesamte Reich unterzugehen – wenn es nicht eine Chance gäbe, die rebellierenden Völker wieder zu vereinen.
Meine Meinung
Band eins der Reihe konnte mich auf jeden Fall überzeugen, auch wenn die vorherrschende Gewalt natürlich ein Punkt war, der nicht unbedingt jeden ansprechen wird und auch mich nicht immer begeistert hat. Nichtsdestotrotz war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit Familie Stark, ihren Anhängern und ihren Feinden weitergeht, deswegen konnte ich Band zwei dann auch nicht wirklich lange im Regal liegen lassen.
Die wechselnden Perspektiven haben mir auch hier wieder gut gefallen, primär weil die Handlung an unterschiedlichen Orten nun insgesamt an Fahrt aufgenommen hat und es somit kaum Momente gab, die sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen haben. Da ich mich mittlerweile auch wesentlich besser innerhalb des Settings zurechtgefunden habe, habe ich mich gleichzeitig auch wesentlich leichter damit getan, der eigentlichen Geschichte zu folgen und war wesentlich weniger darauf angewiesen, mir die Karten und die Anhänge anzuschauen.
Auch die Figuren selbst fand ich mittlerweile wesentlich interessanter, da man bei den meisten schon die ein oder andere Motivation erkennen konnte und es somit wesentlich spannender war, ihr Handeln und ihre Interaktion mit anderen Charakteren zu beobachten. Da man zumindest den Großteil der Figuren schon einen Augenblick lang begleitet hat, war die Charakterentwicklung hier dann auch wesentlich interessanter, als das zu Beginn für mich der Fall war.
Überzeugen konnte mich auch das Tempo der Geschichte, da der durchaus monumentale Charakter zwar konstant geblieben ist, ich mich beim Lesen aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Teilweise war ich sogar sehr positiv überrascht davon, wie kurz mir das Buch insgesamt vorgekommen ist. Die Gesamtseitenlänge war nichtsdestotrotz nötig, um die Handlung insgesamt im Buch unterzubringen – auch wenn ich persönlich sehr froh darüber bin, dass die Bände in der deutschen Übersetzung nicht ganz so lang sind wie in der Originalfassung bzw. auf zwei Bücher aufgeteilt wurden.
Fazit
Bisher konnte mich diese Reihe auf jeden Fall überzeugen, auch wenn ich persönlich kein allzu großer Fan der vorherrschenden Gewalt in dieser Geschichte bin. Die zahlreichen Figuren, ihre Ränkespiele und Motivationen untereinander fand ich aber wirklich spannend zu verfolgen, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf Band drei der Reihe bin.
Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 03
(1.622)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
In Westeros ziehen dunkle Zeiten auf, als nach dem Tod von König Robert die Frage um seine Nachfolge geklärt werden soll. Vier Könige sind dabei drei zu viel – und so muss Robb Stark nicht nur alles dafür tun, um als König des Nordens zu bestehen, sondern auch seine Familie beschützen, die in den Händen der Lennisters alles andere als sicher ist.
Meine Meinung
So lange wie ich diese Reihe vor mir hergeschoben habe, mit umso mehr Begeisterung arbeite ich mich aktuell durch die Bände. Auch Band drei hat mich wieder gut unterhalten, wobei ich noch immer ein paar Probleme dabei habe, die zahlreichen Nebenfiguren und Schauplätze sauber auseinanderzuhalten.
Mit dem Schreibstil komme ich mittlerweile sehr gut zurecht und lese ihn tatsächlich auch gerne, was es leicht macht, recht schnell voranzukommen. Auch der Handlungsbogen konnte mich hier recht schnell packen, da die häufigen Perspektiv- und Ortswechsel eine hohe Dynamik mit sich bringen und praktisch keine unnötigen Längen zulassen.
Schwierig wurde es für mich daher tatsächlich nur bei den Allianzen, Intrigen und taktischen Schachzügen, da ich noch immer ein relativ großes Problem mit den Namen der zahlreichen Nebenfiguren habe und mich nicht so leicht mit der Orientierung tue. In Hinblick auf das Geschehen ist zwar bisher noch nicht weltbewegend viel passiert, Tempo und Ereignisse haben mich aber trotzdem auf keinen Fall gelangweilt und machen neugierig darauf, was mit Familie Stark und ihren Gegenspielern noch so alles passieren wird.
Fazit
Auch wenn ich mich bei den ganzen Namen ehrlicherweise noch immer ein bisschen orientierungslos fühle, hatte ich auch hier wieder viel Freude beim Lesen. Für das Setting und den Handlungsbogen lohnen sich die kleinen Unsicherheiten daher in meinen Augen auf jeden Fall, auch wenn man so wirklich aufpassen muss, um der Geschichte folgen zu können.
Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.
- George R. R. Martin
A Game of Thrones
(446)Aktuelle Rezension von: Nicolai_LevinAn George Martin scheiden sich die Geister. Die einen (die meisten, ehrlicherweise) feiern seine Game-of-Thrones-Reihe als unglaublich gut, fesselnd, innovativ und raffiniert gestrickt. Eine Minderheit dagegen lehnt die Saga als platt, vorhersehbar, gewaltverherrlichend und frauenfeindlich ab. Ich finde mich nach der Lektüre des ersten Bandes mal wieder zwischen allen Stühlen mit meinem Befund: spannend, kurzweilig, unterhaltsam, empfehlenswert - zumindest für alle Freunde des Genres -, aber eben auch nicht der ganz große geniale Wurf.
Worum geht's? Um Macht. Und zwar um die Macht im Königreich Westeros, das von sieben Adelsfamilien ("Houses") getragen wird, denen ein König voransteht.
Die Welt, die George Martin uns vorsetzt, ist ein Abbild spätrömischer Diadochenkämpfe und -intrigen, die in einer Umgebung stattfinden, die vom technischen Stand und den äußeren Umständen her sehr dem England der Rosenkriege gleicht, in dem die Häuser (aha!) York und Lancaster darum stritten, wer den englischen Königsthron haben sollte. Ein säkulares Spätmittelalter also, in dem die Menschen in machiavellistischer Fokussierung nur Macht (und Sex) im Kopf haben. Das "Game of Thrones", das rücksichtslose Schachspiel um die Macht, erinnert streckenweise auch stark an Mario Puzos Paten und seine ewige Saga von Treue und Verrat. Fantastische Elemente spielen jedenfalls nur sehr am Rande mit, die Feinde, die das Reich von außen bedrohen, sind Zombies und eine Art Werwölfe, aber das wirkt in der Logik auch nicht anders, als wenn finstere Mauren, Hunnen und Mongolen das reale Europa bedroht haben.
Die Erzählweise lebt von cleverer Reduktion. Da kann man viel von George Martin lernen. Er fokussiert sich auf die Story und belästigt uns nicht mit Erklärungen seiner Welt, die durchaus breit und fundiert und komplex gebaut sein mag. Aber weder Spiritualität und Religion noch Kultur, Politik, Verfassung und Recht interessieren uns groß - es geht um die Macht und es geht zur Sache. Da fragt man sich dann zwischenrein schon, welche Rechte der König gegenüber den Häusern ausüben kann und welchen Reiz es eigentlich hat, der Erste in diesem Reich zu sein, und ob König Robert Baratheon, der Obelix der Geschichte, der nur prügeln, saufen und vögeln will, all das nicht auch als ganz normaler Lord hätte haben können. Aber solche Details für Logiknerds werden weggeschoben - alles strukturelle Drumherum ist für ein modernes westliches Publikum so halbwegs plausibel dargelegt, und vor irgendwelche Entscheidungen, die vielleicht nur in Martins Welt schwierig oder knifflig sein könnten, stellt er seine Figuren erst gar nicht.
Die Geschichte wird uns aus acht Perspektiven erzählt. Das ist eine ganze Menge, aber es funktioniert, da die Beziehungen der Figuren zueinander eher simpel gestrickt sind und man daher gut in die Menge des Personals findet. Auch hier wieder die Kunst der Reduktion: Die konkurrierenden Familien sind auch über Jahrhunderte schlank und überschaubar geblieben: keine Mischungen, keine Abspaltungen, weder irgendwelche Nebenlinien noch Cousinen und Schwager vernebeln die Sicht. Von sieben Familien ("Häusern"), die das Königreich bilden, spielen nur zwei in diesem ersten Band als Rivalen eine echte Rolle, zwei oder drei liefern ein bisschen bei und die restlichen werden auf über achthundert Seiten überhaupt nicht erwähnt. Das ist Ökonomie!
Dafür schöpft Martin beim schnellen Wechsel der Perspektiven aus dem Vollen. Dadurch dass die große Geschichte sozusagen an acht Punkten gleichzeitig beginnt, erkundet man von Anfang an verschiedene Ecken des Reiches und man ist auch gleich überall mitten im Geschehen! Martin verschwendet keine Zeit mit langwierigen Einführungen oder umständlichen Heldenreisen, das macht das Lesen spannend und kurzweilig. Das Ausmaß an Komplexität habe ich insgesamt als angenehm empfunden, die Figuren tragen keine bewussten Geheimnisse, an keiner Stelle sind die Wendungen überfordernd oder über die Maßen verwirrend, aber es ist alles auch nicht so schlicht und platt gestrickt, dass ich alle Plot-Strukturen erkenne und vorhersehen kann und als Leser meine Intelligenz beleidigt fände.
Ein weiterer großer Pluspunkt in seiner Erzählweise sind nach meinem Eindruck Dekor und Ausstattung. Martin schildert uns mit Freude am Detail plastisch und lebendig die Kleider und Waffen, die Gebäude und Speisen. Das geschieht in derart anschaulicher und greifbarer Form, dass es eine echte Freude ist und uns bereitwillig eintauchen lässt in diese Welt.
Demgegenüber sind die Figuren charakterlich eher mit dem groben Holzschnittmesser umrissen, wie das im Genre leider die Regel ist. Jede hat ihre Funktion in diesem Schachspiel, aber darauf bleiben sie auch begrenzt, sie wirken eindimensional und entwickeln sich nicht so richtig. Schnell kristallisiert sich, wer zu den Bösen zählt und wer zu den Guten: Hie die fiesen intriganten Lannisters, dort die zum Gähnen edelmütigen Starks. Zwischentöne sind selten.
Wie in so vielen Fantasygeschichten sind es auch hier die wenigen ambivalenten Figuren, die den meisten Reiz ausströmen. Sansa etwa, die Tochter der Starks, eine Nervensäge, naive, treudoofe Tussi, die dennoch nicht dumm ist und viel zu spät erkennt, wie übel ihr mitgespielt wird. Da ist Entwicklung zu sehen, die spielt hoffentlich in weiteren Bänden noch eine Rolle. Oder Tyrion, das schwarze Schaf der Lannisters, kleinwüchsig und allerseits als Zwerg verachtet, aber clever, zynisch, wortgewaltig, der sich zu wehren gelernt hat gegen die Welt und sie dennoch zu genießen weiß und der im Grunde das Herz auf dem rechten Fleck hat.
Die verschiedenen Perspektiven schaffen Vielfalt: Die junge Sansa beobachtet andere Dinge als der reife Ned. Aber stilistisch könnte man sich mehr Variabilität im Erzählen wünschen: Es gibt zwar sehr viele Perspektivträger, aber vom sprachlichen Duktus unterscheiden sie sich kaum, egal ob gerade Arya, die wilde kleine Tochter der Starks, erzählt, oder Tyrion, der Zyniker, Bruder der Königin. Einen spezifischen Tonfall im Erzählen findet leider keiner.
Und es ist - bei aller Kurzweil und Spannung - schon eine arg männerlastige Welt, in der alle nur nach Macht gieren und legitime Erben wollen und ihren Samen möglichst weit hinauf in die Welt zu tragen versuchen. Die Frauen sind zum Kinderaustragen da und zur Lustbefriedigung, die mit Eintritt der Geschlechtsreife legitim ist. Am Wildesten treiben es die Dothraki im Osten - da wird dann gleich auf der Tanzfläche vergewaltigt und der Rivale abgestochen. Das ist schon in sich stimmig, aber ich muss es nicht unbedingt haben, zumal mir irgendwie ein Gegengewicht fehlt, das die testosteronschwere Machowelt zumindest punktuell einbremst.
Humor ist eher rar gesät (von den witzigen Einwendungen und Erwiderungen Tyrions mal abgesehen). Daher einen Extraapplaus für das Osterei, dass der fahrende Sänger im Mittelteil auf den Namen Marillion hört - die Progrocker aus Aylesbury wird es gefreut haben.
Richtig gute phantastische Literatur sagt uns stets etwas über den Menschen, seine Natur, seine Verfasstheit, seine Abgründe oder sein Potenzial. Im 'Herrn der Ringe' kann man eine Fabel über die Freiheit lesen, die vom Totalitarismus bedroht wird, und ein Lob der gut britischen (gelegentlich exzentrischen) Individualität und Vielfalt. Die dystopischen Geschichten von Philip K. Dick oder George Orwell oder Margaret Atwood warnen uns vor dem, was wir als Gesellschaft riskieren, wenn wir nicht gegen die Bedrohungen unserer freiheitlichen Werte eintreten. Derartig Tiefschürfendes und zum Weiterspinnen Anregendes suchen wir hier vergebens. Auf der Metaebene sieht es bei George Martin eher leer aus - "A Game of Thrones" bietet packende Unterhaltung, über den Menschen an sich lernen wir nichts wirklich Neues.
Im Ganzen bietet "A Game of Thrones" also eine spannende Mantel- und Degenunterhaltung für schlichte Gemüter, die sich richtig gut verschlingen lässt - schlüssig konstruiert und gebaut, nicht übermäßig innovativ und filigran gedacht, auch vom Personal her wären ein paar Fein- und Grautöne ganz wünschenswert gewesen.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 04
(1.383)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im vierten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Die politischen Intrigen am Hof von König Joffrey Baratheon eskalieren, während Robb Stark im Norden seine Herrschaft festigen muss. Gleichzeitig wächst die Bedrohung durch die Weißen Wanderer, und Daenerys Targaryen sammelt in Essos Verbündete für ihren Anspruch auf den Eisernen Thron. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. ⚔️👑💰
- George R. R. Martin
Feuer und Blut - Erstes Buch
(155)Aktuelle Rezension von: Kevin_WDas Werk beginnt mit Aegons Eroberung der sieben Königreiche und erzählt die Geschichte der Targaryen-Könige der ersten 140Jahre nach der Eroberung. Hier wird auch der Tanz der Drachen beschrieben und dient als Vorlage der Serie „House oft he Dragon“.
Was nach einem spannenden Buch voller Abenteuer, Intrigen, Helden und Opfer klingt, entpuppt sich aufgrund des Schreibstils jedoch als dröges, langatmiges und in Teilen verwirrendes Werk. Es erinnert mehr an schlechte Geschichtsbücher aus Schulzeiten als an die epischen Romane der Reihe „Das Lied von Eis und Feuer“, zu dem es die Vorgeschichte sein soll. Als Blindkauf eine große Enttäuschung.
Zumindest bereitet das Intro den Leser auf das kommende vor. „Eine Chronik der Targaryen-Könige von Westeros“. Stichwort Chronik, hier bleibt sich George Martin während des gesamten Werkes treu. Es handelt sich um eine emotionslose und distanzierte Zusammenfassung von 140 Jahren Geschichte, ohne echten Einblick in die Charakterperspektiven und ohne merklichen Spannungsbögen.
Mit großer Regelmäßigkeit wird über das Leben und den Tod der verschiedensten Angehörigen der großen wie auch kleinen Häuser Westeros berichtet, sei es durch Intrigen, Schlachten oder auch Seuchen. Dies geschieht jedoch so komprimiert und dicht gepackt, dass die Spannung gänzlich fehlt und auch schnell der Überblick verloren geht. Dadurch notiert man gedanklich vielleicht ein Drittel der Hausnamen der betroffenen Personen, es fühlt sich aber ab wie ein großer Einheitsbrei aus Leid und Tod.
Dies ist auch ein Problem für die „Protagonisten“ der Geschichte. Es dauert eine Weile, bis man diese in der schieren Masse unbekannter Namen erkennt. Dennoch ist es schwer, sich in irgendeiner Form mit den Charakteren tiefer auseinanderzusetzen, da die Egoperspektiven und damit auch der Blick hinter die Fassaden der Charaktere fehlen.
Man kann George Martin jedoch zugutehalten, dass er dem gewählten Stil konsequent treu bleibt und auch sehr gut umsetzt, jedoch passt dieser leider überhaupt nicht zu meinem Geschmack, weshalb das Buch auch lediglich eine zwei Sterne Bewertung erhält.
Wer eine Vorliebe für einen emotionslosen und distanzierten Blick auf eine fiktive Geschichte hat wird an diesem Buch seine Freude finden, ich leider nicht.
- George R. R. Martin
Game of Thrones - Der Winter naht
(152)Aktuelle Rezension von: DerfreundlicheLeserKaum ein Fantasyroman hat das Genre so geprägt wie Game of Thrones, der erste Band von George R. R. Martins monumentaler Saga Das Lied von Eis und Feuer. Schon auf den ersten Seiten wird klar: Hier gibt es keine einfachen Helden und keine typischen Märchenstrukturen. Stattdessen entfaltet sich ein komplexes Netz aus Macht, Intrigen und Moral – angesiedelt in der rauen Welt von Westeros, wo der Winter nie weit entfernt ist.
George R. R. Martin schreibt dicht, bildreich und mit einer erstaunlichen Liebe zum Detail. Jede Perspektive (es gibt mehrere wechselnde Erzählstränge) ist lebendig und glaubwürdig. Besonders beeindruckend ist, wie Martin es schafft, selbst Nebenfiguren Tiefe zu verleihen.
Die Atmosphäre schwankt zwischen frostiger Kälte und lodernder Leidenschaft – perfekt passend zum Titel „Eis und Feuer“. Politik, Verrat und Familiendramen werden mit einer Härte erzählt, die in der Fantasy damals neu war.
Game of Thrones ist kein Buch für zwischendurch, sondern ein Epos, das Geduld, Aufmerksamkeit und eine gewisse Leidensfähigkeit verlangt. Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einer der tiefgründigsten und faszinierendsten Fantasywelten unserer Zeit belohnt.
Empfehlung: Für alle, die düstere, politische und vielschichtige Fantasy lieben – und keine Angst davor haben, dass ihre Lieblingsfiguren sterben könnten.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 08
(892)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im achten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die letzte der Drachenkönige, bereitet ihre Rückkehr in die Sieben Königreiche vor, während sich im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer mehr zuspitzt. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Charaktere und die düstere Atmosphäre, die George R. R. Martin meisterhaft einfängt. Ein Muss für alle Fans von epischer Fantasy! ⚔️👑🌑
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 05
(1.191)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im fünften Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte mit noch mehr Spannung und Komplexität. Der Bürgerkrieg in den Sieben Königreichen eskaliert, und Robb Stark, der junge König des Nordens, steht vor der Herausforderung, seine Herrschaft zu festigen. Gleichzeitig wächst die Bedrohung durch die Weißen Wanderer im Norden, und Daenerys Targaryen sammelt in Essos Verbündete für ihren Anspruch auf den Eisernen Thron. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. ⚔️🔥👑
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 09
(767)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im neunten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die letzte der Drachenkönige, steht vor der Herausforderung, ihre Herrschaft in Essos auszubauen, während im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer realer wird. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🐉⚔️👑
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 07
(1.002)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im siebten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die letzte der Drachenkönige, bereitet ihre Rückkehr in die Sieben Königreiche vor. An der Spitze einer riesigen Streitmacht und unterstützt von drei Drachen will sie die Krone zurückfordern. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🦅⚔️👑
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 06
(1.093)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im sechsten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die Königin der Drachen, steht vor der Herausforderung, ihre Herrschaft in Essos auszubauen, während im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer realer wird. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. George R. R. Martin gelingt es meisterhaft, verschiedene Handlungsstränge miteinander zu verweben und die Charaktere in moralisch komplexe Situationen zu bringen. Die düstere Atmosphäre und die unerwarteten Wendungen machen dieses Buch zu einem fesselnden Erlebnis für alle Fans von epischer Fantasy. 🐉🔥👑
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 10
(742)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_Happyendings"Ein Traum von Frühling" führt die monumentale Geschichte von Westeros zu ihrem dramatischen Höhepunkt. George R.R. Martin beweist ein letztes Mal sein außergewöhnliches Talent für komplexes Storytelling und überraschende Wendungen.
Die Bedrohung durch die Weißen Wanderer erreicht ihren Höhepunkt, während sich gleichzeitig die politischen Konflikte in den Sieben Königslanden zuspitzen. Die verschiedenen Handlungsstränge verdichten sich zu einem epischen Finale, das keine Wünsche offen lässt.
Die Charakterentwicklung erreicht ihre Vollendung. Besonders die Entwicklungen um Daenerys Targaryen und Jon Schnee kommen zu einem befriedigenden Abschluss. Die komplexen Beziehungen zwischen den Charakteren werden auf meisterhafte Weise aufgelöst, während sich das Schicksal von Westeros entscheidet.
Martins Schreibstil bleibt bis zum Ende brillant. Er versteht es, die verschiedenen Handlungsfäden zusammenzuführen und dabei die Spannung bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten. Die düstere Atmosphäre weicht langsam der Hoffnung auf einen neuen Frühling.
Fazit
"Ein Traum von Frühling" ist ein würdiger Abschluss der epischen Saga. Das Buch vereint alle Stärken der Serie - von den politischen Intrigen bis zu den fantastischen Elementen - zu einem befriedigenden Finale. Die komplexe Geschichte findet einen angemessenen und überzeugenden Abschluss.
Besonders empfehlenswert für:
- Fans epischer Fantasy-Literatur
- Leser, die komplexe politische Intrigen zu schätzen wissen
- Menschen, die sich für vielschichtige Charakterentwicklungen begeistern
- Alle, die wissen möchten, wie die Geschichte von Westeros endet
- George R. R. Martin
Dance with Dragons. Movie Tie-In
(146)Aktuelle Rezension von: SuSaEin kurzer Einblick
Zu der Riege der Verstorbenen hat sich nunmehr auch Tywin Lannister hinzugesellt. Mithilfe von Varys schafft es Tyrion nach dem Mord an seinem Vater, unbemerkt nach Essos zu gelangen und macht sich auf den mehr als steinigen Weg, um Daenerys in Meereen zu treffen. Diese muss unterdessen immer mehr feststellen, dass die Herrschaft über die Stadt kein Kinderspiel ist und ihr starke Widersacher gegenüberstehen. Zudem ist sie hin und her gerissen zwischen ihren drei mittlerweile ausgewachsenen Drachenkindern und der Sicherheit der Bevölkerung.
Und während Jon Snow als Kommandant an der Mauer unpopuläre Entscheidungen treffen muss, die ihm Feinde in den eigenen Reihen einbringen, offenbart sich ein neuer Mitspieler im Spiel um den Eisernen Thron …Bewertung
In diesem „Schwesterband“ zu „A Feast for Crows“ trifft der Leser einige Charaktere wieder, die bereits im Band zuvor zu Wort gekommen waren. Dazu kommen auch endlich wieder die altbekannten Gesichter Tyrion, Daenerys und Jon, welche durch weitere ergänzt werden, wie z.B. Ser Barristan und Quentyn Martell, die die Geschichte abrunden.
Und auch wenn ich diesen fünften mit Freuden angefangen hatte zu lesen und er mir bei weitem auch besser gefallen hat als der Vorgängerband, muss ich doch zugeben, dass ich ganze sechs Monate zum Lesen gebraucht habe. Der Grund dafür ist einfach: Sicherlich zieht sich die ein und andere Stelle im Buch aufgrund der Ausführlichkeit der täglichen Handlungen doch ganz schön, aber hauptsächlich liegt es einfach am Umfang des Buches. Ich habe nunmehr innerhalb eines Jahres ziemlich genau hintereinander alle fünf bisher erschienen Bände gelesen und irgendwann hat sich leider einfach eine gewisse Lesemüdigkeit eingeschlichen. Von daher bin ich ganz froh, dass ich jetzt erst einmal eine Zwangspause einlegen und warten muss, bis der nächste Band erscheint.
Nichtsdestotrotz hat mir „A Dance with Dragons“, wie gesagt, wieder besser gefallen als Band vier und das liegt vor allem an den interessanten Wendungen und die spannende Entwicklung meiner Lieblingscharaktere Tyrion und Daenerys. Gerade Tyrion lernt auf seinem Irrweg nach Meereen so manche unterhaltsame und aufschlussreiche Person kennen und sorgt in den entsprechenden Situationen mit seiner speziellen Art für viel Witz, aber auch unerschütterlichen Optimismus. Und so hin und hergerissen sich Daenerys den ganzen Band über scheinbar fühlt, so hat sie wohl zum Ende hin wieder zu sich und ihren Kindern gefunden. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Auch ist es immer wieder faszinierend zu erleben, wie Autoren es schaffen, einen nach bereits so vielen gelesenen Seiten zu überraschen und mitzureißen. Allein die letzten zwei Seiten des Epiloges waren atmosphärisch so intensiv, dass ich die gebrauchten sechs Monate nicht bereue. Sie waren es definitiv wert.Fazit
Politik und dunkle Geheimnisse wechseln sich ab mit Kriegstrommeln und dem knallharten realen Leben in Westeros und Essos. „A Dance with Dragons“ hält dabei das Niveau der bisherigen Bände und lässt den Leser gespannt auf den nächsten warten.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer - Die Herren von Winterfell Bd. 1
(161)Aktuelle Rezension von: buchgestapelWorum geht’s?
Lord Eddard Stark trägt als Wächter des Nordens nicht nur die Verantwortung für seine Familie und seine Leute, sondern wird nach dem Tod der Hand des Königs zu dessen neuem Berater – und wird mitten hinein in ein Netz aus Verrat und Intrigen geworfen, das früher oder später ein Opfer von jedem fordert, erst recht dann, wenn man eigentlich gar kein Interesse an Macht und Einfluss hat.
Meine Meinung
Auch wenn es mich selbst fast ein wenig erschreckt, aber sowohl die Serie, als auch die entsprechende Buchvorlage zu Game of Thrones sind bisher komplett an mir vorbeigegangen. Das musste also auf jeden Fall mal geändert werden – und ich wurde dabei definitiv nicht enttäuscht.
Der Schreibstil war im ersten Moment zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, da man dann doch ein bisschen merkt, dass die Geschichte schon etwas älter ist, angenehm zu lesen fand ich sie aber bis zum Schluss trotzdem.
Die Menge an Figuren, Namen und Handlungsorte war zu Beginn wirklich verwirrend für mich, da ich mich nicht ganz so leicht mit der Orientierung getan habe und immer wieder überlegen musste, wer denn nun überhaupt wer war. Mit der Zeit wurde das dann allerdings tatsächlich schnell besser, was es mir dann auch leichter gemacht hat, die einzelnen Charaktere und zumindest einen Teil der Verbindungen zwischen ihnen zuzuordnen. Das Register war trotzdem sehr hilfreich, da insbesondere die Menge der Allianzen für mich andernfalls überhaupt nicht klar geworden wäre.
Durch die häufigen Wechsel der Erzählperspektive war der Handlungsbogen definitiv sehr dynamisch, was die Geschichte trotz der eigentlich recht harmlosen Ereignisse zur Hinführung des übergreifenden Konflikts durchgehend spannend gemacht hat. Die etwas langatmigen Passagen zum Worldbuilding waren in meinen Augen aber trotzdem noch interessant genug, um mich beim Lesen nicht zu langweilen, sondern gespannt auf den Konflikt oder eine anderweitige Eskalation zu warten.
Insgesamt hat mich dieses Buch daher auf jeden Fall neugierig auf Band zwei der Reihe gemacht, was ich angesichts des großen Umfangs des Epos definitiv positiv finde. Die investierte Zeit, die sicherlich dafür nötig ist, war in meinen Augen bisher aber definitiv nicht verschwendet und daher ein zuverlässiger Indikator dafür, die Reihe zumindest fortsetzen zu wollen.
Fazit
Auch wenn ich definitiv einen Augenblick gebraucht habe, um in dieses Universum hineinzufinden, konnte mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten und hat mich neugierig auf die weiteren Bände der Reihe gemacht. Die Gewalt und der Fokus auf unschöne Szenen ist dabei allerdings sicherlich ein Aspekt, der nicht jedem zusagen wird, mich aber an einem mittelalterlich inspirierten Setting ehrlich gesagt nicht wirklich stört.
Dafür vergebe ich vier Bücherstapel.
- George R. R. Martin
Der Heckenritter von Westeros
(308)Aktuelle Rezension von: LibrariansguidetogalaxyDuncan der Große (im Englischen „The Tall“, was meines Erachtens doch einen Unterschied macht), zieht nach dem Tod seines Herren als Heckenritter durch Westeros, wo er immer wieder sehr zufällig in große geschichtliche Ereignisse stolpert und diese maßgeblich prägt…
Obwohl ich schon zweimal an Herren von Winterfell gescheitert bin, bin ich durch dieses Buch wirklich gut durchgekommen. Einerseits ist es wesentlich kürzer als die Bücher der Game of Thrones Reihe, andererseits sind die drei Geschichten überschaubarer. Ja, die üblichen Namen werden herumgeworfen, und gewisse Teile der Lore sind mit Hintergrundwissen leichter verständlich, aber die für die Handlung wirklich wichtigen Charaktere halten sich in Grenzen und dadurch, dass Duncan etwas … ja, dumm ist, wird ihm vieles sehr genau erklärt. Nur mit der Übersetzung hatte ich meine Probleme: Die eingangs erwähnte Übersetzung von „The Tall“, Ei, der als Egg ja auch eine Abkürzung ist oder auch andere Wortwitze … Ich weiß, es ist verdammt schwierig, aber hier sind doch ein paar wichtige Ebenen verloren gegangen.
Was ich gehört habe, soll die Serie nahe am Buch sein und ziemlich gut, wahrscheinlich werde ich mir die auch einmal ansehen.
- George R. R. Martin
Game of Thrones - Unser ist der Zorn
(63)Aktuelle Rezension von: Sandra8811Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe die Reihe der Neuauflage bei einer Verlosung gewonnen und wollte nun endlich mal meine ungelesenen Bücher im Regal lesen.Cover:
Ich finde die ganze Aufmachung der Neuauflage-Bücher sehr gelungen. Sie machen sich wirklich super im Regal. Die Grautöne passen einfach perfekt, es sieht auch ein wenig edel aus. Sie überzeugen durch ihre Schlichtheit und wirken etwas wie Geschichtsbücher. Ich liebe sie!Inhalt – Achtung, spoilert Vorgängerband:
Nachdem Robert Baratheon tot ist, trat Jeoffrey die Thronfolge an. Es gibt allerdings mehrere Parteien, die seine Herrschaft anfechten, auch aus den Reihen seiner Familie. Währenddessen kämpft Jon Snow im Norden gegen eine andere Gefahr, von der der Süden noch nichts ahnt. Daenerys Targaryen hat in der Zwischenzeit zwar ihren Mann verloren, jedoch ist sie nun die Mutter der Drachen. Sie setzt alles daran, ihren rechtmäßigen Anspruch auf den Thron einzufordern und nach Königsmund zu gelangen.Handlung und Thematik:
Wer die Serie kennt, kennt im Prinzip den Inhalt des Buches. Dennoch ist es auch hier wieder ein minimal anderes Gefühl. Man nimmt Charaktere anders wahr und es ist doch spannend, da man immer darauf wartet, dass das Buch von der Serie abweicht. Auch zu manchen Punkten gibt es noch mehr Infos und teilweise brutalere Ausführungen als es in der Serie der Fall ist. In diesem Buch nimmt gefühlt die Gewalt noch etwas mehr zu. Im Großen und Ganzen aber ein wirklich perfekt ausgeklügeltes Fantasy-Setting!Charaktere:
Man erlebt die Geschichte durch viele verschiedene Charaktere und Sichten. Genau wie in der Serie begleitet man unter anderem die Starks und die letzten überlebende der Targaryen. Man nimmt die Charaktere anders wahr, kann sich aber gut in diese hineinversetzen. Durch die Charakternennung am Kapitelanfang weiß man immer direkt, bei wem man ist. Die Charakterauflistung im Anhang war sehr hilfreich, so konnte man in jeder Familie bzw. jedem Gebiet die Charaktere gut unterscheiden.Schreibstil:
Wird dem Titel „Größte Fantasy-Saga unserer Zeit“ nicht nur aufgrund der Seiten gerecht. Es ist wirklich Wahnsinn, was für eine tolle Welt George R. R. Martin hier erschaffen hat. Auch wenn sich die Inhalte des Buches noch nicht wesentlich von denen der Serie unterscheiden, so lernen wir dennoch die Charaktere von einer anderen Seite kennen bzw. erfahren mehr zu manchen Hintergründen. Es gibt sogar nochmal mehr Karten als im ersten Teil, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Auch die Charakterbeschreibungen im Anhang sind wieder super hilfreich, wenn man mal gerade unsicher ist, wer wer ist. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, auch wenn die Seitenzahl anfangs etwas abschreckend ist. Ich bereue es nicht, die Reihe angefangen zu haben. Die Charakter-Sprünge mit den vielen Handlungssträngen sind vielleicht anfangs etwas überfordernd, aber wenn man bereits die Serie kennt, fällt es leicht.Persönliche Gesamtbewertung:
Geniales Fantasy-Setting und macht Spaß es zu lesen, auch wenn man vielleicht die Serie schon kennt. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung für Fantasy-Fans und Leute die sich von der Seitenzahl nicht abschrecken lassen.Serien-Reihenfolge (Neuauflage):
1. Game of Thrones – Der Winter naht
2. Game of Thrones – Unser ist der Zorn
3. Game of Thrones – Hört mich brüllen
4. Game of Thrones – Hoch hinaus
5. Game of Thrones – Ein grimmiger Feind, ein treuer Freund
6. ??? (der Autor hat leider nicht weitergeschrieben) - George R. R. Martin
Westeros
(134)Aktuelle Rezension von: Lisa_TixIch war erst etwas abgeschreckt von dem Preis, aber der lohnt sich alle Male. Es gibt selten soviel Lesestoff, so tolle Illustrationen und Detail Verliebtheit in einem Buch!
Sehr unterhaltsam und anschaulich beschrieben und tolle Erweiterung zu das Lied von Eis und Feuer. Leider fehlt ein komplette Karte von Westeros und Essos.
- George R. R. Martin
A Storm of Swords
(171)Aktuelle Rezension von: happy_reading_lifeIch habe sehr lange gebraucht, um den 3. Band der Game of Thrones Reihe weiterzulesen. Ich mochte Teil 1 sehr, Teil 2 fand ich etwas schwächer und der jetzige Teil "A Storm of Swords" hat mir wieder besser gefallen. Nach wie vor weiß ich nach einem Kapitel nicht, ob ich weiter lesen will oder nicht, weil es einfach mit einem ganz anderen Storyteil weitergeht.
Es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie G. R. R. Martin die Charakter in diesem Buch weiterentwickelt, gerade Jon und Jamie werden enorm detailliert präsentiert mit all ihren Gedanken und Gefühlen. Dennoch hat der Autor nach wie vor auch den Mut Hauptcharaktere fallen zu lassen und zu töten. Ich fand es schön zu sehen, wie in diesem Band die einzelnen Teile stärker zusammengeflossen sind, auch wenn es nach wie vor viele einzelne Geschichten sind.
Es gibt immer wieder sehr überraschende Twists in der Geschichte, die der Geschichte wirklich etwas Besonderes geben. Dennoch verlieren die Bücher durch den Hype und die Serie aus meiner Sicht an Stärke und es ist einfach schade, dass noch nicht alle Bände veröffentlicht sind.
- George R. R. Martin
Königin im Exil
(34)Aktuelle Rezension von: querbeetgelesenDieses Buch besteht aus sehr unterschiedlichen Kurzgeschichten. Jeder findet hier etwas für seinen Geschmack, da die Auswahl wirklich breit gefächert ist. Für mich persönlich war recht wenig dabei, die wenigsten Geschichten haben mich tatsächlich angesprochen. Trotzdem lohnenswert, da ich so einige spannende Autoren kennengelernt habe.
- George R. R. Martin
Fire and Blood: 300 Years Before A Game of Thrones (A Targaryen History) (A Song of Ice and Fire)
(4)Noch keine Rezension vorhanden - George R. R. Martin
Game of Thrones - Hört mich brüllen
(44)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn der ersten Hälfte geht es noch ruhig zu. Alle sind irgendwie unterwegs, auf den Straßen, in den Wäldern, hinter der Mauer. Keiner weiß so recht, wo er hingehört. Es wird viel an der Charakterentwicklung gewoben. Dann in der Mitte ein Paukenschlag und ein Storystrang nach dem nächsten gipfelt in einem lang ersehnten Höhepunkt - eine irre Aneinanderreihung von Wendungen, Pay Offs, Neuanfängen, unerwarteten Begegnungen und schmerzhaften Schlägen in die Magengrube. Ein Riesenspaß!
- Jean-Sébastien Steyer
Die Wissenschaft von Game of Thrones
(49)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_Clouds- Rezensionsexemplar, dies beeinflusst nicht meine Meinung -
Es handelt sich bei dem Buch NICHT um einen Bildband zur Serie, sondern um ein Sachbuch zur Erklärung der wissenschaftlichen Hintergründe zur Serie. Dabei sind zwar ein paar Zeichnungen vorhanden, der Fokus liegt jedoch klar auf den Beschreibungen der Hintergründe und es ist deutlich mehr Text vorhanden als ich erwartet hatte.
Unterteilt ist das Buch in mehrere Abschnitte, dabei werden sowohl die Parallelen zu unserer Welt beschrieben, als auch die Unterschiede und Besonderheiten.
Einzeln beleuchtet werden unter anderem das Klima, die Sprache und auch die psychologischen Beurteilungen einzelner Charaktere und Handlungen beleuchtet. Dabei werden einzelne Aspekte sehr detailiert und in die Tiefe interpretiert und beschrieben.
Insgesamt ist das Buch vor allem etwas für Fans, die sich mehr mit Geschichte und Hintergründen der Serie auseinandersetzen wollen und dabei nicht von viel Text und tiefen Interpretationen abgeschreckt werden.























