Bücher mit dem Tag "wetter"
78 Bücher
- Anna Todd
After passion
(4.902)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAfter Passion ist der erste Band der bekannten After-Reihe und erzählt die Geschichte von Tessa Young und Hardin Scott. Tessa beginnt ihr Studium als eher ruhige, strukturierte Studentin mit klaren Zukunftsplänen – bis sie Hardin begegnet. Er ist das komplette Gegenteil von ihr: rebellisch, verschlossen und emotional schwer greifbar.
Der Roman liest sich insgesamt sehr flüssig . Besonders schön fand ich, wie leicht man in die Geschichte hineinkommt und wie schnell man durch die Seiten fliegt. Die emotionalen Momente zwischen Tessa und Hardin sind oft sehr intensiv geschrieben, sodass man als Leser(in) stark in die Beziehung der beiden hineingezogen wird.
Dabei besteht ein großer Teil der Handlung aus dem ständigen Auf und Ab zwischen den beiden. Streit, Versöhnung, Missverständnisse und erneuter Streit wiederholen sich relativ häufig. Dadurch kann die Beziehung teilweise etwas unnötig dramatisch wirken.
Andererseits macht gerade die Dynamik zwischen den Protagonisten einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus. Außerdem ergibt sich hieraus dann der Grundsetin für die Entwicklung der Charaktere, die ebenfalls prägend für das Buch ist und stark beschrieben wird.
After Passion ist ein interessanter, fesselnder New-Adult-Roman, der vor allem durch seine emotionale Intensität und die starke Anziehung zwischen den Hauptfiguren lebt. Wer Geschichten über komplizierte Beziehungen, große Gefühle und dramatische Wendungen - mit halbwegs viel Hin und Her - mag, kommt hier auf seine Kosten.
Fazit:
Ein sehr schöner Auftakt der Reihe mit viel Emotion und Spannung, der jedoch durch das häufige Hin und Her in der Beziehung etwas anstrengend werden kann… der aber andererseits gerade dadurch geprägt wird und mich damit stark fesseln konnte. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das Lust darauf macht, die Reihe weiterzulesen. - Sebastian Fitzek
Das Paket
(2.830)Aktuelle Rezension von: Stefania_Velvet_PagesWährend Emma versucht herauszufinden, wem sie überhaupt noch trauen kann, beginnt man selbst ständig mitzurätseln. Jede neue Erkenntnis wirft alles wieder über den Haufen – und genau das macht diesen Psychothriller so unfassbar intensiv.
✨ Was mich besonders begeistert hat:
• die dauerhaft bedrückende Atmosphäre
• die psychologische Spannung
• dieses Gefühl, niemals sicher zu sein
• Wendungen, die komplett unerwartet kommenFür mich einer der interessantesten Psychothriller von Sebastian Fitzek. Düster, nervenaufreibend und absolut fesselnd bis zur letzten Seite.
Ich habe beim Lesen ständig Theorien aufgestellt und sie wenige Seiten später direkt wieder verworfen. Genau dieses Spiel mit der Wahrnehmung macht die Geschichte so packend.
Wenn ihr Psychothriller liebt, die euch verunsichern, überraschen und bis zum Schluss nicht loslassen, dann solltet ihr euch dieses Buch unbedingt lesen.
- Raynor Winn
Der Salzpfad
(203)Aktuelle Rezension von: SchimmerDa wir selbst kleine Abschnitte des beschriebenen Coast Paths gewandert sind, habe ich das Buch mit besonderem Interesse gelesen.
Mag der wahre Grund des Aufbruchs aus sicherem Heim auch eventuell ein anderer gewesen sein, lesenswert ist der Roman wegen der Naturschilderungen, der Beschreibung der Schwierigkeiten, Glücksmomente und Begegnungen auf alle Fälle.
Mich hat schockiert, wie häufig das Phänomen der Obdachlosigkeit in GB Auftritt. Und meine Vorurteile zu diesen Menschen habe ich revidiert, zumindest bin ich überzeugt, dass nicht immer Selbstverschulden dazu führt.
- Bianca Iosivoni
Sturmtochter - Für immer verboten
(559)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Setting in Schottland ist einfach großartig und schafft von Anfang an eine Atmosphäre, die einen sofort in den Bann zieht. Die raue Landschaft, die Traditionen und die mystische Stimmung passen perfekt zur Geschichte.
Der Schreibstil von Bianca Iosivoni ist – wie man es von ihr kennt – lebhaft, leicht und sehr angenehm zu lesen. Dadurch fliegt man regelrecht durch die Seiten, ohne dass es je schwerfällig wird.
Auch die Charaktere sind sehr gelungen: Ihre Gedanken und Emotionen werden so eindringlich beschrieben, dass man gut mitfühlen und sich in sie hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich es außerdem, mehr über die Clans und die Magie der Elemente zu erfahren – diese Welt wirkt durchdacht und macht neugierig auf weitere Hintergründe.
Das Ende schließlich hat mir richtig große Lust auf die Fortsetzung gemacht, weil es genügend Fragen offenlässt und gleichzeitig Vorfreude schürt.
Insgesamt also eine gelungene Mischung aus atmosphärischem Setting, lebendiger Sprache und einer faszinierenden Welt, die Lust auf mehr macht. Ein Punkt Abzug, da mich dieses Buch nicht so gefesselt hat, wie Iosivonis andere Geschichten. Da geht noch ein Fünkchen mehr!
- Gudrun Pausewang
Die Wolke
(955)Aktuelle Rezension von: Perse- Details:
Ausgabe: Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1987
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Verlag: Ravensburger
Genre: Jugendliteratur
Seitenanzahl: 223
- Inhalt:
Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt einen atomaren Unfall. Die 14-Jährige Janna-Berta verliert ihre Familie und ist auf sich allein gestellt.
- Wie das Buch zu mir gefunden hat:
Das Buch hat mich über ein Verschenkeregal gefunden. Ich habe damals den Film im Schulunterricht gesehen und wollte schon immer das Buch dazu gelesen haben, jetzt habe ich es endlich getan...
- Meinung:
Das Thema dieses Buches ist unheimlich intensiv. Gudrun Pausewang erzählt die Geschichte klar, hart und absolut authentisch. Beim Lesen trifft einen der ungeschönte Realismus dieser Welt mit voller Wucht. Das Buch zeigt schmerzhaft, dass in unserer Gesellschaft und Politik eben nicht immer alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist.
- Fazit:
Zu Recht den Jugendliteraturpreis 1988 gewonnen. Dieses Werk gehört für mich zur Pflichtlektüre!
- Empfehlung:
Für alle, die qualitativ hochwertige Jugendliteratur suchen und/oder Fans von Gudrun Pausewang sind.
Eine Kauf- und Leseempfehlung von mir!
- Tipp:
Schaut euch den gleichnamigen Film von 2006 an.
- Lieblingszitate:
"Kein Ton von den Herren, die so gerne reden."
Prolog - Seite 7
"Versagen ist menschlich. Mit Versagen nicht zu rechnen, ist verantwortungslos und unmenschlich.''
Prolog - Seite 9
"»Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.«"
Kapitel 1 - Seite 23
"»Handeln Sie mit Verantwortungssinn!«"
Kapitel 2 - Seite 33
"Das also würde der neue Unterschied zwischen Arm und Reich sein."
Kapitel 8 - Seite 127
"»Die Leute fangen schon wieder an zu vergessen«,..."
Kapitel 10 - Seite 153
"»Menschen sind zu allem fähig«,..."
Kapitel 10 - Seite 154
- Cora Carmack
Stormheart - Die Rebellin
(355)Aktuelle Rezension von: Natiibooks
3 🌟🌟🌟Inhalt:
Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.
Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!
Meinung:
Hier bin ich schon seit langer Zeit Überlegung ob ich das Buch lesen will also habe ich beschlossen als Hörbuch zuhören. Es hat wirklich gut angefangen bis es für mich eine Richtung genommen hat die nicht mochte. Dadurch habe ich mehrmals darüber nachgedacht es Abzubrechen und war mir immer unsicher denn ich hatte wirklich viel Potenzial für die Geschichte. Ich hab beschlossen das Buch dann doch zu beenden aber kann bereits sagen das ich es in Zukunft wahrscheinlich nochmal eine Chance geben werde denn leider hat es mir nicht so gefallen wie erwartet. Und ich weiß nicht an was das gelegen hat aber ich gehe davon aus das ich es gleich nach ACOSAF gehört habe und das war der Fehler. Denn ich hab einfach zu viel erwartet und hatte Probleme mit der Protagonistin und ihre Endscheidungen denn manchmal kam ich damit nicht klar. Deswegen kann ich nicht viel sagen nur das Geschichte an sich aufregend anhört und ich in Zukunft es wahrscheinlich wieder lesen oder hören werde für denn Moment will ich es einfach nur zu Seite legen. Auch wenn es gegen Ende besser wurde.
- L. P. Hartley
Ein Sommer in Brandham Hall
(28)Aktuelle Rezension von: reneeDieses Buch ist ein ganz nettes und auch ein etwas verstaubtes Lesevergnügen. "Ein Sommer in Brandham Hall" ist eine literarische Reise in das Jahr 1900 und ein Blick auf eine sehr fragwürdige Moral. Aber gut, moralisierendes Verhalten und Denken hat oft eine mich wenig überzeugende Note und wirkt etwas verlogen und die menschlichen Eigenschaften ignorierend.
Der 12-jährige Leo Colston darf im Sommer für einige Zeit seinen Schulfreund Marcus Maudsley auf dem Landgut der Eltern besuchen und wird dort zum Boten für Marian, der Schwester von Marcus und dem Pächter Ted Burgess. Einerseits macht der Junge sich erst einmal keine Gedanken deswegen, spielt doch beim Charakter des Jungen auch eine gewisse Unterwürfigkeit der reicheren und deshalb mächtigeren Familie eine Rolle und auch deswegen möchte das Kind gefallen, weil es in den illustren Kreis der gehobeneren Gesellschaft aufgenommen werden möchte, wird auch dadurch zu einem Narren, einem Clown. Als er schließlich den Braten langsam zu riechen beginnt und seine bisherigen Sichten zu wanken beginnen, reagiert er folgenschwer.
Dadurch, dass ein Leo Colston mit über sechzig Jahren auf einen roten Karton stößt und darin sein Tagebuch findet, wird er zum Nachdenken gebracht, die bedeutsamen Ereignisse im Jahre 1900 werden wieder lebendig. Und das damalige Denken von Leo mit seinen heutigen Sichten verglichen. Und dies macht das Buch dann wieder interessanter, denn den 12-jährigen Leo fand ich persönlich etwas anstrengend, zu einem gewissen Teil auch etwas abstoßend. Auch wenn Leo ja für seine Erziehung und ihre Moralvorstellungen nichts kann. Aber dennoch macht dieser Charakter etwas mit mir! - Norbert Scheuer
Winterbienen
(101)Aktuelle Rezension von: NicolePEgidius Arimond lebt 1944 in ständiger Gefahr. Wehruntauglichkeit wegen Epilepsie und diverse Frauengeschichten sind noch harmlos. Er versucht, Juden in speziellen Bienenstöcken nach Belgien zu schmuggeln.
Die Geschichte besteht in erster Linie aus Tagebuchnotizen von Egidius. Dort ist in erster Linie über seine Arbeit und Tätigkeit als Imker zu lesen. Doch in leisen Zwischentönen erfährt der Leser viel über die damalige Zeit und wie die Menschen versucht haben, irgendwie hindurch zu kommen.
Dieser ruhig erzählte Roman regt auch zum Nachdenken an. Man sollte beim Lesen bedenken, dass Tagebucheinträge in erster Linie für einen Schreiber selbst als Erinnerung gedacht sind und daher ausführliche Beschreibungen zu Orten, Personen und Begebenheiten selten sind. Dafür bringen sie einem den Verfasser emotional sehr nahe. Mir hat das Buch sehr gefallen, und ich empfehle es gerne weiter.
- Charlotte Habersack
Bitte nicht öffnen 1: Bissig!
(128)Aktuelle Rezension von: Claudia_JunghansAbsolut ein witziges Buch für Groß und für Klein. Es liest sich schnell, es fehlt nicht an Spannung und es ist wirklich witzig.
Nemo ein Junge aus dem Ort Boring (allein die Namen sind schon der Brüllen) erhält ein sehr eigenartiges Paket.
Obwohl er es eigentlich zur Post bringen soll öffnet er es und startet somit eine Reihe ungewöhnlicher Dinge, die den Ort
Boring in Staunen und Aufregung versetzen.Zusammen mit zwei Freunden versucht er die Ordnung wieder herzustellen.
Die Kapitel sind sehr angenehm kurz gehalten und wirklich spannend. Es gab keinen Zeitpunkt, wo man der Geschichte nicht folgen konnte oder sich gelangweilt hat.
Für Kinder aber auch für Erwachsene gibt es von mir 5 von 5 Sterne.
- Frank Schätzing
Was, wenn wir einfach die Welt retten?
(58)Aktuelle Rezension von: Boris_GoroffNach "Der Schwarm" habe ich mich auf ein Sachbuch von Schätzing gefreut und wurde maßlos enttäuscht.
Als Sachbuch taugt es nichts, da keine einzige seiner Behauptungen und Fakten mit einer Quellenangabe belegt wird.
Als satirisches oder humoristisches Werk kann es leider auch nicht betrachtet werden, dafür erfüllt es die Kriterien nicht und liefert lediglich unwitzige und abgedroschene Plattitüden.
Der Autor sollte sich wieder Science Fiction und Fantasy widmen. Aber zum Profit machen kann man das Klima-Thema jederzeit hernehmen.
- Makoto Shinkai
Weathering With You
(21)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeDer 16-jährige Ausreißer Hodaka Morishima erreicht Tokio während einer Regenperiode. Beim Journalisten Keisuke Suga und seiner Mitarbeiterin Natsumi findet er eine Beschäftigung und Unterschlupf. Als er Hina Amano und ihren jüngeren Bruder Nagi kennenlernt, entsteht aus einer Geschäftsidee eine ganz besondere Freundschaft: Hina kann mit einem Gebet für Sonnenschein sorgen und die Menschen wünschen sich die Sonne zurück, wofür sie bereit sind auch zu bezahlen. Als echtes "Sonnenscheinmädchen" erwartet Hina allerdings ein Schicksal...
Ich hatte ein paar Schwierigkeiten einen richtigen Lesefluss zu finden. Erzählt wird in unregelmäßigen Wechseln aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei ist es leider nicht sofort ersichtlich, wer gerade spricht (Hodaka, Hina, Keisuke, Natsumi, ...) weshalb ich häufig ganze Seiten mehrfach lesen musste um den Sinn zu erfassen und Zusammenhänge zu verstehen bzw. der Handlung und den Gedanken der Person zu folgen.
Insgesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen, besonders das für mich wirklich unerwartete Ende.
- Laini Taylor
Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
(121)Aktuelle Rezension von: TiraLiAls Weep neue Hoffnung schöpft, kommt eine neue Bedrohung auf die Stadt zu die noch verheerender ist als die vorherige. Die Götter haben Spuren hinterlassen die schreckliche Folgen mit sich ziehen.
Wird man diesen Schmerz je überwinden?
Hinweis: „Muse of Nightmares“ ist die Fortsetzung von „Strange the Dreamer“. Im Original sind es insgesamt nur 2 Bücher, in Deutschland wurden sie auf 4 Bände aufgeteilt. Das hat der Geschichte nicht gutgetan. Daher empfehle ich die Bücher direkt hintereinander zu lesen.
Meine Meinung:
Der Anfang des Buches ist überaus spannend und sehr mitreißend.
Man erfährt viel über vergangene Zeiten und erhält dabei überraschende Erkenntnisse. Endlich gibt es einen Hoffnungsschimmer an den man kaum noch zu glauben gewagt hatte. Doch noch bevor man den Plänen nachgehen kann, ist auch schon die nächste Bedrohung da. Hier stirbt die Hoffnung nicht zuletzt sondern immer und immer wieder. Es ist eine sehr anstrengende Geschichte die viele Emotionen auslöst.
Die Autorin spielt mit den Gefühlen der Leser und treibt es dabei bis auf die Spitze. Das war mir hier eindeutig zu heftig. Die Geschichte wird noch finsterer als bisher. Lange Zeit geht es nur um Verzweiflung und Zerstörung ohne auch nur einen kleinen Lichtblick.
Der neue Handlungsstrang erzählt eine düstere und traurige Geschichte, bringt aber auch interessante Figuren mit sich. Obwohl man tief in die Psyche einiger Figuren eintaucht, waren manche Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Dadurch dass so viel neue Charaktere dazu kommen, gehen bekannte Figuren, die man liebgewonnen hat, ein bisschen unter. Das fand ich gerade in Lazlos Fall sehr schade. Gut gefallen hat mir die Entwicklung von Thyon. Durch die neuen Freunde macht er eine unglaubliche Wandlung durch.
Die Handlungsstränge auseinanderzuhalten ist manchmal schwierig, da sie nicht speziell markiert sind und mitten im Kapitel wechseln. Das führt nicht gerade zu einem guten Lesefluss.
Ereignisse, Feststellungen und Erinnerungen werden dauernd wiederholt. Als könnte man sich das keine 5 Seiten merken. Auch Ortsbeschreibungen wiederholen sich nach wenigen Seiten. Alles wird extrem in die Länge gezogen. Es fiel mir immer schwerer weiterzulesen und ich war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen.
So sehr ich von Strange the Dreamer fasziniert war, so sehr verärgert mich Muse of Nightmares. Das träumerische und poetische geht hier völlig verloren. Dafür gibt es von allem anderen etwas zu viel.
Zum Schluss versucht die Autorin alles wieder gut zu machen. Leider hatte ich da schon keine Lust mehr zu lesen und war völlig unberührt von den Wundern die kamen. Trotzdem bin ich davon beeindruckt wie die Autorin es geschafft hat die Geschichte zu einem sinnvollen Ende zu führen. Damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Der Weg dahin war allerdings sehr anstrengend und nervenaufreibend. Lesen sollte doch in erster Linie Spaß machen. Bei diesem Buch hatte ich nur sehr wenig davon.
Achtung: Die Buchreihe ist nur für unempfindliche Erwachsene geeignet. Es enthält Themen wie seelischer Missbrauch, Vergewaltigung, Krieg, grausame Tode, Gewalt gegenüber Kindern, Traumata usw. - Marion Perko
Vega 1 − Der Wind in meinen Händen
(123)Aktuelle Rezension von: Athene100776Vega ist als Charakter sehr sympathisch und zieht sowohl die Jugend als auch mich als Erwachsene in ihre Geschichte.
Durch den lockeren und leichten Schreibstil fliegt man geradezu durch die Handlung. Mir persönlich hat die Geschichte sehr angesprochen, die Thematik ist aktuell und so erklärt, dass auch jüngere Leser dem Buch mühelos folgen können.
Zu beachten ist jedoch, dass viele Fragen, die sich zu Beginn bis etwa bis zur Mitte des Buches hin stellen, erst im letzten Drittel nach und nach beantwortet werden. Zum Ende hin sind immer noch Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Buch beantwortet werden. Doch auch wenn es recht lange dauert, bis ich als Leser meine Antworten auf die Fragen bekam, so hat mir die Geschichte und somit der Weg dorthin sehr gut gefallen. An einigen Stellen empfand ich die Geschichte etwas langatmig, doch dann wurde sie wieder spannend und abwechslungsreich.
Alles in allem ein tolles Buch, das noch Luft nach oben hat, welches sich gut lesen lässt und oft zum Nachdenken anregt.
- Toni von Atens
Zwei Angsthasen in Sibirien: Ein Reisetagebuch zum Schmunzeln
(11)Aktuelle Rezension von: StreiflichtDa ich von der Autorin Toni von Atens bereits das Buch „Zwei Angsthasen in China“ gelesen hatte und es sehr interessant fand, war ich natürlich umso neugieriger auf dieses Buch. Wieder reisen die beiden Freundinnen gemeinsam in unbekanntes Gebiet. Dieses Mal nur zu zweit und nach einer für sie erarbeiteten Route. Natürlich wird es wieder sehr ereignisreich und lustig – zumindest für den Leser und sicherlich auch im Nachhinein, wenn man wieder gemütlich zu Hause auf der Couch sitzt.
Gut gefällt mir der beschreibende Stil, in dem Toni von Atens erzählt. Oft minutiös und auch kleine Begebenheiten, sodass es ist, als wäre man als Leser direkt dabei. Man ist ganz nah dran. Wie in einem Reisetagebuch, in dem oft eher Kleinigkeiten wichtig werden und nicht die großen Sehens-würdigkeiten. Die beiden Reisenden machen sich viele Gedanken und tun sich nicht immer leicht – genauso, wie es einem ergeht, wenn man in einem so fremden Land unterwegs ist. Ich denke, es war noch Glück, dass Toni wenigstens noch ein paar Worte Russische konnte. Sollte ich jemals in diese Gefilde aufbrechen, weiß ich das hoffentlich noch und lerne vorher auch ein bisschen was.
Ich musste immer wieder schmunzeln und wundere mich, dass die beiden Freundinnen überhaupt noch reisen wollen und das, obwohl sie doch selbsternannte Angsthasen sind. Gleichzeitig er-scheint es nie übertrieben oder so als würde etwas aufgebauscht, nur weil es in einem Buch bes-ser klingt. Und gerade das gefällt mir auch sehr. Es sind eben ihre Erfahrungen und Eindrücke und die sind bei jedem anders.
Ein authentischer und ganz persönlicher Reisebericht, den ich genossen habe, auch wenn mir der von China besser gefallen hat. Auf den Bericht, der die Indienreise beschreibt, bin ich nun noch gespannter! Dort war ich selbst schon und bin neugierig, wie sich unsere Erfahrungen überschneiden oder unterscheiden. - Abi Elphinstone
Die vier verborgenen Reiche 1: Caspar und die Träne des Phönix
(63)Aktuelle Rezension von: Alexandra_SchinkmannDas Cover gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht.
Es ist alles gut erklärt und beschrieben. Es gibt auch eine Übersichtskarte.
Caspar und Wilda haben mir gut gefallen, sympathisch und haben das Herz am rechten Fleck, ebenso hat mir Arlo sehr gut gefallen.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist lebendig und spannend geschrieben Es hat Spaß gemacht mit Caspar zusammen die Landschaften zu erkundigen und neue Charakter kennen zu lernen, die meisten Bewohner waren sehr sympathisch und manche auch etwas seltsam. Die Schneetrolle haben mir sehr gut gefallen und die Namen bzw. Übersetzungen von den Sonnenknirpse fand ich lustig z.B. Lisa Lesen ist sinnvolle Arbeit.
Mir hat auch sehr gut gefallen wie Caspar während des Abenteuers über sich hinaus gewachsen ist und erfahren hat was Freundschaft bedeutet, ebenso die Entwicklung von Wilda. Arlo muss man einfach lieb haben, denn wer kann schon einem süßem Drachen wiederstehen ?
Die Geschichte ist soweit abgeschlossen, aber es ist Teil 1 einer Reihe.
Insgesamt eine schöne magische und spannende Geschichte um Freundschaft und Zusammenhalt, zu zweit geht alles besser....
Meine Leseempfehlung hat sie.
- Rosemarie Doms
Wenn es Winter wird in meinem Garten …
(2)Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-BlogWahre Größe kommt von innen und so konnte ich hier nach dem Lesen meine erste, anfängliche und schnelle augenscheinliche Skepsis in das nur Postkartengroße Büchlein hinter mir lassen.
Denn, als ich das Buch aufschlug, fielen mir als erstes die Illustrationen und Fotos auf. Im ersten Moment, ich gestehe es, war ich enttäuscht, denn diese erschienen mir altmodisch. Das lag daran, dass ich mir etwas ganz anderes unter diesem Buch vorgestellt hatte. Ich dachte, es wäre in Landlust/Servus-Zeitschrift Manier ausgestattet. Und das war es nicht, im Gegenteil. So wirken die Illustrationen und Fotos dann doch eher beruhigend, auch wenn ich denke, dass manche eine Gratwanderung zwischen altbacken /altmodisch und modern sind. Im Endeffekt, und im Kontext mit dem Text, konnten sie mit ihrer ruhigen Ausstrahlung dann doch noch überzeugen. Es passt, und wahrscheinlich hätte das moderne und stylische hier nicht zu den reinen und winterlichen Natur-Impressionen gepasst.
Der Schreibstil ist auch etwas Besonderes. Ich habe zwar entfernt ähnliches schon in Gartenzeitschriften gelesen, aber ich finde, da nimmt man sich nicht so die Muse dafür. Dafür sind die Zeitschriften zu schnelllebig. Aber hier, mit einem Büchlein in der Hand, ist es eine andere Sache. Die Beschreibungen des winterlichen Gartens erinnerten mich vor allem an englische und amerikanische Dichter/Lyriker, so schön, verschnörkelt, poetisch, ja auch irgendwie nostalgisch, und dennoch auch so klar. Weiter oben im Text habe ich ein paar Zitate heraus geschrieben, es fiel mir schwer, mich auf diese paar zu beschränken. Denn es finden sich viele Inspirations-Quellen, für alle, die gerne mit Worten spielen. Manche Sätze sind so schön, dass ich sie mir auf einer entsprechenden Postkarte gut vorstellen könnte.
Am besten genießt man den Text in Häppchen, lässt ihn sich auf der Zunge vergehen. Am besten im Winter, wenn es drinnen warm und behaglich ist.
Alles in allem: Es ist ein bibliophiles und lyrisches Buch zugleich. Dennoch aber auch ein „schwieriges“ Buch, nicht jedem werden sich die Worte und Beschreibungen über die winterlichen Impressionen erschließen. Und ich habe leider manchmal das Gefühl, dass die Menschen, die solche Bücher lieben und verstehen immer weniger werden.
Sterne:
Ich gebe fünf von fünf Sternen, weil mich das Buch auf vielen Ebenen überzeugt hat. Nicht sofort, das gebe ich zu, aber spätestens nach ein paar Seiten des Lesens. Es ist manchmal wie schönes Gedicht aus alter Zeit. Es wäre sinnvoll, sich vor dem Erwerb des Büchleins die Leseprobe auf der Verlagsseite anzuschauen.
- David Nelles
Kleine Gase – Große Wirkung
(15)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch der beiden Studenten David Nelles und Christian Serrer „Kleine Gase – große Wirkung: Der Klimawandel“ ist zwar schon etwas länger auf dem Markt, aber diese Rezension ist trotzdem eine echte Herzensangelegenheit. Für gerade einmal fünf Euro bekommt man eine kleine aber äußerst feine Zusammenschau des aktuellen Standes zur Klimaforschung und vor allem zum Klimawandel. Dabei kommt das Buch vollkommen unaufgeregt daher. Es veranschaulicht mit einfachen und kurzen Texten sowie simplen aber gerade dadurch besonders einprägsamen Infografiken das komplexe Thema Klima(wandel).
Dieses kurze Buch kann selbstverständlich keine tiefergehende Recherche, Analyse oder Argumentationshilfe ersetzen, aber es kann Anregungen geben, das Interesse wecken und vor allem kann es Allen (!) einen schnellen undogmatischen Einstieg geben. Die gegenwärtige Pandemie wird bald wieder vorbei sein, der Klimawandel hingegen wird immer ein Thema bleiben. Was sind die Ursachen des Klimawandels? Was ist die Kryosphäre? Welche Rolle spielen die Ozeane? Was bedeuten Wetter- und Klimaextreme? Was ist eigentlich der Treibhauseffekt? Welchen Einfluss haben Sonne, Vulkane und Wolken? Welche Bedeutung haben Kohlenstoffdioxid-Emissionen und wie viel Einfluss hat nun eigentlich der Mensch auf den Klimawandel? Diese und viele weitere Fragen werden behandelt und kurz und verständlich erläutert.
„Da wir kein Buch finden konnten, das den Klimawandel verständlich auf den Punkt bringt, haben wir kurzerhand beschlossen es selbst zu schreiben!“
Das Buch gehört in jedes Buchregal, in jeden öffentlichen Bücherschrank, man kann es ruhig mal im Zug liegen lassen, der öffentlichen Bücherei schenken oder Bookcrossen. Egal was, sharing is caring.
Kleines Buch, große Wirkung
Die einfachen Texte und die grafische Aufarbeitung verleitet natürlich dazu, die Arbeit der beiden Studenten nicht ernst zu nehmen oder die Daten als Behauptungen abzutun. Deshalb gibt es auf der Website zum Buch ein ausführliches Literaturverzeichnis, welches zum Nachlesen und recherchieren einlädt. Hier wird alles transparent auf dem Stand der Forschung dargestellt. Über 100 Wissenschaftler*innen haben die Buchentstehung unterstützt. Mehr Wissen zum aktuellen Stand des Klimawandels wird man für gerade einmal fünf Euro nicht bekommen!
- Laura Ellen Anderson
Ria Regenbogen und die Wolkenmagie (Band 2)
(28)Aktuelle Rezension von: JennysKinderbuchweltDie Geschichte:
Ria Regenbogen hat immer noch Schwierigkeiten mit ihrer Regenbogenmagie, die durch die vielen verschiedenen Gaben echt schwe zu lernen und umzusetzen ist.
Doch das Ria etwas mit den verschwundenen Pustepuffs und den Wolkentieren zu tun haben könnte, will und kann man nicht glauben.
Was meint ihr ist Ria mit ihrer Regenbogenmagie schuld?
Fazit:
Band 2 hat mich genauso begeistert wie der erste Band. Die liebenswerten Charaktere aus dem ersten Band sind wieder dabei und man weiß sofort wieder, was passiert ist.
Die Handlungen sind spannend, unvorhersehbar, dieses Buch wird nicht langweilig.
Im Gegenteil, die Geschichte zieht einen so in den Bann, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Auch das Cover und die tollen schwarz weiß Illustrationen, die voller Farbe sprühen, sind klasse.
Wir sind super gespannt auf den 3. Band.
- Marie Hoehne
Der Schwur der Elemente: Die Erbin
(14)Aktuelle Rezension von: Lina94Hauptfigur Freia ist glücklich, endlich zusammen mit ihrem besten Freund eine Wohnung in London gefunden zu haben. Das Glück hält allerdings nicht sehr lange an, denn eines Tages wird sie plötzlich überfallen. Als sie dann auch noch einer Parallelwelt ankommt, wird bald klar, dass nichts mehr ist wie zuvor. Menschen, die sie kannte, haben sich verändert. Freia muss sich neuen und schwierigen Aufgaben stellen. So soll sie die dort entführte Erbin ersetzen, ansonsten würde die Welt nicht mehr lange existieren. Verständlich, dass sie als ganz normales Mädchen glaubt, dies nicht bewältigen zu können.
Das Buch ließ sich aufgrund des angenehmen Schreibstils gut lesen und als Leser war ich schnell in der Geschichte rund um Freias Reise drin. Die Idee einer Parallelwelt mit gleichen Personen, aber unterschiedlichen Charakteren ist sehr originell. Insgesamt war die Handlung recht spannend, aber auch lustig. Es gibt viele verschiedene Personen, die ihre eigenen Geschichten haben und teils sympathisch, teils unsympathisch sind. Ein Charakter ist eventuell etwas zu konstruiert geraten, aber insgesamt sind sie auf ihre Weise alle interessant und teilweise nicht leicht zu durchschauen. Vor allem hat mich am Buch das Cover überzeugt und es war der Anreiz, das Buch zu lesen. Die Farbtöne und Farbübergange gefallen mir ausgesprochen gut.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich bin gespannt auf den zweiten Teil.
- Andrea Walter
Wo Elfen noch helfen
(19)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Andrea Walter bekommt ein Stipendium bei einer isländischen Zeitung. Noch weiß sie nicht viel über das kleine Land im Nordatlantik. Außer, dass es dort Elfen geben soll und die Telefonbücher nach Vornamen sortiert sind, dass man im Winter die Bürgersteige beheizt und es das erste demokratische Land war, das eine Frau zum Staatsoberhaupt wählte. Dann lernt sie Island kennen und stellt fest: Es ist alles noch viel besser! So beginnt eine Liebe für eine außergewöhnlichen Fleck hoch oben im Norden, dessen Bewohner ebenso freiheitlich wie kauzig sind. Naturverbundene Individualisten mit einem liebenswerten Knall und dem Willen, niemals aufzugeben.
》EIGENE MEINUNG:
„Ich kenne den deutschen Ausdruck für isländischen Lebensstil. Er heißt: Extremismus. Wir gehen immer den ganzen Weg, die ganze Zeit.“
HELGI, ein Kollege vom Morgunbladid
Dieses Büchlein, mit 206 Seiten, habe ich zur Einstimmung auf unseren diesjährigen Island-Urlaub gelesen. Das Cover ist dabei einprägsam und doch locker leicht gestaltet. Der Titel, zusammen mit „typisch isländischen“ Dingen, lässt gleich das Herz vor Vorfreude höher schlagen und mich als Leser leicht schmunzeln.
Das Buch ist in zwei große Kapitel, mit vielen kleinen Unterkapiteln, eingeteilt:
Teil 1: Mein erster Besuch im Land der Wunder
Teil 2: Rückkehr ins Land der Wunder. Ist Island noch, was es einmal war?
Der Schreibstil ist locker und leicht; die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Einblicke werden subjektiv aus der Sicht der Autorin selbst geschildert und vor allem auch die beschriebenen Personen üben einen großen Reiz daran aus. Es fühlt sich an, als würde eine Freundin von ihren Erfahrungen berichten, einem Tipps für die Reise mitgeben oder etwas erklären.
Die einzelnen Abschnitte behandeln dabei völlig unterschiedliche Themen, sind jedoch immer spannend, interessant, humorig, kurios uvm. Island wird nie verkitscht oder auf niveaulose Art dargestellt. Es geht um Geschichte, Nachtleben, Spezialitäten, Natur, ein berühmtes Schachspiel, Gefängnisse, Museen,… Man hat das Gefühl zusammen mit der deutschen Autorin in Land, Leute und Lebensweise einzutauchen und sich in sie zu verlieben. Ich hatte durch das Buch eine noch größere Vorfreude auf unsere Reise und das Gefühl, schon etwas näher dran zu sein. Tatsächlich hat mir allerdings der erste Teil – in dem die Autorin das erste Mal nach Island reist – besser gefallen, als der zweite. In diesem geht es vor allem auch um die Situation in Island nach der Finanzkrise. Interessant, aber nicht mehr so gefühlvoll und spannend wie Teil 1.
„Wir glauben an das Leben vor dem Tod.“
DAGUR, noch ein Kollege vom Morgunbladid
》FAZIT:
Amüsantes Eintauchen in die Lebensart der Isländer und dieses wundervolle Land! Subjektiv, humorvoll, spannend und viel Vorfreude bereitend!
(4,5 Sterne)
- Barbara Gowdy
Kleine Schwester
(12)Aktuelle Rezension von: gstRose liebt Gewitter, seit sie entdeckt hat, was die in ihr verursachen. Sie kann es kaum erwarten, bis das nächste kommt und sie wieder in Harriets Haut schlüpfen kann. Wenn sie im Körper dieser fremden, schwangeren Frau ist, fühlt, hört und sieht sie, womit diese sich gerade beschäftigt. Neugierig geworden, sucht Rose nach Harriet und beginnt, sie zu stalken.
Zwischendurch blitzen Erinnerungen an ihre jüngere, bereits verstorbene Schwester Ava auf. Wir tauchen abwechselnd in die Jahre 1982 und 2005 ein und begleiten die Protagonistin durch ihre Arbeit im vom Vater geerbten Kino. Dabei werden ganz berühmte Filme erwähnt, so dass das Lesen auch bei mir viele Erinnerungen wach rief. Der beginnenden Demenz der Mutter nimmt die Autorin durch ihren Humor die Schärfe.
Ich habe das Buch der 1949 in in Windsor/Ontario geborenen, mit vielen Preisen ausgezeichneten Autorin sehr gern gelesen und gleich Informationen eingeholt, was sie noch alles geschrieben hat. Die Mischung aus Spannung, Fantasie und Humor gefällt mir sehr.
- Stefan Krücken
Sturmwarnung
(36)Aktuelle Rezension von: PaulDIn "Sturmwarnung" erzählt der Kolumnist und Kapitän Jürgen Schwandt aus seinem Leben. Angefangen bei seiner Kindheit im zweiten Weltkrieg und im zerstörten Hamburg der Nachkriegszeit berichtet er von seinem Weg in die Seefahrt, von Unglücken auf offener See, dem oft anstrengenden Leben auf See, fremden Ländern, Schmuggelei und ausartenden Landgängen, bis hin zu seinem (zumindest beruflichen) Abschied von der Seefahrt. Immer wieder schweift er auch zu anderen Themen ab, zu denen er, ganz wie in seinen Kolumnen, auf meist humorvolle Weise seine Meinung kundtut.
Der Schreibstil ist flüssig und äußerst unterhaltsam und spannend. Ergänzt wird die Lebensgeschichte des Käpt'ns noch durch einige seiner Kolumnen für die Hamburger Morgenpost.
Wie vom Ankerherz-Verlag gewohnt ist das Buch wunderschön aufgemacht. Angefangen beim Einband, den das Ankerherz-Logo in Silberprägung ziert, über teils spektakuläre Fotos aus allen Lebensabschnitten des Käpt'ns bis hin zu einigen wunderschönen Illustrationen.
- Ali Shaw
Der Mann, der den Regen träumt
(153)Aktuelle Rezension von: Buecherratte_SvetlanaNach "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" war klar, dass ich Ali Shaw's neustes Buch "Der Mann, der den Regen träumt" lesen muss. Dieses Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach besonders. Der Schreibstil ist einfach poetisch. Er schafft es mit wenigen Worten eine unglaublich imponierende Welt zu erschaffen mit fantastischen Details. Seine Ideen sind so kreativ - oftmals schwelgte ich lange in Gedanken, weil ich so beeindruckt war von Ali Shaw's Wortgewalt.
Die Geschichte handelt von Elsa. Nach dem Tod ihres Vaters flüchtet sie ins verschlafene Örtchen names Thunderstown. Dort ticken die Uhren und vor allem die Menschen anders. In den Bergen trifft sie den Einsiedler Finn. Es kursieren scheinbar absurde Gerüchte über den jungen Mann. Doch trotz aller Gegebenheiten hält Elsa zu Finn und stellen sich den Bewohnern von Thunderstown. Aber Finn birgt ein riesigen unvorstellbares Geheimnis.
Das Buch liest sich in einem Rutsch. Oftmals steht einem der Mund offen. Das erste für mich beeindruckende Element in der Geschichte sind die wilden Straßenhunde. Für die Bewohner des Ortes sind diese ein Unding und sogar dem Abschuss freigegeben. Doch immer wieder tauchen diese Wesen in der Nähe von Elsa auf. Bis einer dieser Hunde zum Ende des Buches hin in ihre Wohnung springt und nach den Geschenken ihrer Mutter schnappt. Da erwacht etwas in Elsa's Inneren und die Beziehung zwischen Mutter und Tochter rutscht wieder an den richtigen Platz. Denn vor Elsa's Flucht war die Bindung zwischen beiden sehr strapaziert. Diese Szene berührte mich sehr. Man spürte Elsa's Verzweiflung und die versteckten Gefühle. Das hat der Autor sehr gut herüber bringen können.Das zweite magische Element der Geschichte ist natürlich Finn.
**SPOILER ENTHALTEN**
Finn's Beschreibungen des Äußeren fand ich so imposant. Er - das menschlich gewordene Gewitter. Er - der das Wetter in sich trägt. Statt Blut, kommt Luft aus seinen Adern. Aus Verletzungen strömen Wolken und Nebel und wenn er glücklich ist, schimmert eine Aura um ihn. So gut konnte ich mir Passagen vorstellen und schaute oft in den Himmel draußen, der von schwarzen Wolken bedeckt war und dachte an die letzten Seiten des Buches, als Finn und Elsa attackiert werden und Finn mit Steinen beworfen wird und er sich in ein Gewitter auflöst. Ich habe so mitgelitten und die Bewohner mitgehasst und hoffte für Elsa auf ein Happy End, obwohl es nicht so aussah.
Ali Shaw hat einfach ein so unglaublich fantastisches Buch geschrieben, dass einfach jeder lesen kann. Es zeigt die Angst der Menschen vor dem Unbekannten. Das Unbekannte wird gleichgesetzt mit Gefahr und diese Angst ist gegenwärtiger denn je. Es zeigt Elsa's grenzenlosen Mut und Loyalität ihrem Finn gegenüber. Eine sehr starke Persönlichkeit.
Empfehlenswert ist das Buch für meinen Geschmack ab 16 Jahre, denn es gibt bestimmte Szenen, die sehr blutig oder düster waren. Aber wer Lust hat auf eine ganz besondere neue Liebesgeschichte mit dem perfekten Hauch von Magie ist hier sehr gut bedient. Ali Shaw kann definitv schreiben! Daumen hoch und mehr als 5 verdiente Sterne!!! - Uwe Laub
Sturm
(98)Aktuelle Rezension von: Felis2305Ein Wissenschaftsthriller der sehr gut gemacht und auch gut recherchiert ist. Es handelt von Wetterkapriolen die so geschehen könnten, oder halt auch erzeugt werden könnten. Man muss Verschwörungstheorien mögen, aber sollte sie nicht zu ernst nehmen.























