Bücher mit dem Tag "whisky"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "whisky" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Where the Roots Grow Stronger (ISBN: 9783492062916)
    Kathinka Engel

    Where the Roots Grow Stronger

    (341)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_ts

    3 Jahre nach ihrem plötzlichen Verschwinden taucht Fiona wieder in ihrer Heimatstadt auf. Doch über diese drei Jahre hat sie mit jedem aus ihrem alten Leben den Kontakt abgebrochen. Diesen Leuten muss sie sich nach ihrer Rückkehr wieder stellen, vor allem ihrem Ex-Freund Connal.
    Ich habe von diesem Buch nie etwas auf Social Media gehört und habe es zufällig bei den Mängelexemplaren gefunden und gekauft. Dann stand es für Ewigkeiten in meinem Regal herum und jetzt kann ich nicht glauben, dass ich es nicht früher gelesen habe.
    Dieses Buch ist die perfekte cozy small town romance. Kein Drama und keine toxische Beziehungen. Die Handlungen aller Charaktere waren verständlich. Natürlich geht es nicht so schnell, dass man wieder Vertrauen zu einer Person aufbaut, von der man so stark verletzt wurde.
    Der Schreibstil war flüssig und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das ganze hat mich irgendwie a Lilly Lucas Bücher erinnert, von welcher ironischerweise auch noch ein Kommentar auf das Buch gedruckt wurde.
    Alles in allem eine schöne Wohlfühlgeschichte über Vergebung, die ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. 

  2. Cover des Buches Irisches Tagebuch (ISBN: 9783423146043)
    Heinrich Böll

    Irisches Tagebuch

    (213)
    Aktuelle Rezension von: Norados

    Ich habe mir dieses Buch 2013 vor einem 3 Monate langen Aufenthalt in Irland gekauft, es jedoch für die Zeit danach zur Seite gelegt, da ich Irland möglichst offen Begegnen wollte. Im Anschluss habe ich dieses Buch gelesen und die Zeit ein zweites Mal erlebt... bis heute lese ich immer wieder gerne einzelne Kapitel und erinnere mich an die 3 traumhaften Monate zurück. Heinrich Böll beschreibt Irland wie es ist und wie man es vorfindet, wenn man es offen angeht. Sicherlich wird heute nicht mehr in Kinos geraucht, aber die Seele Irlands, die in diesem Buch transportiert wird, ist literarisch perfekt dargestellt und entspricht 1:1 dieser wunderbaren Insel und ihrem absolut freundlichen Volk.

  3. Cover des Buches Whisky mit Mord (ISBN: 9783746633916)
    Melinda Mullet

    Whisky mit Mord

    (55)
    Aktuelle Rezension von: Libertine

    Die begabte und erfolgreiche Journalistin Abigail Logan erbt die Destillerie ihres Onkels in Schottland. Doch Abi ist alles andere als eine Kennerin von Whiskys und froh, dass sie das Erbe ihres Onkels nicht allein besichtigen muss.

    Obwohl sie ihrem Onkel sehr nah stand, hat sie die Destillerie noch kein einziges Mal besucht. Und in Schottland wird sie jeden Verbündeten brauchen.

    Schon bevor Abi an der Destillerie ankommt, erhält sie seltsame Post, doch bei Abbey Glen angekommen, häufen sich die Drohungen gegen sie. Allzu deutlich macht man ihr, dass weder eine Fremde noch eine Frau als neue Besitzerin der Destillerie geduldet werden würde. Doch Abi wäre nicht Abi, wenn sie sich dadurch entmutigen lassen würde.


    »Ben war in meiner dunkelsten Stunde für mich da gewesen, und am Ende hatte ich ihn im Stich gelassen. Über fünfundzwanzig Jahre waren vergangen, doch die Erinnerung daran, wie ich allein und verängstigt im Krankenhaus aufwachte, war mir noch so frisch im Gedächtnis, als wäre es gestern gewesen.«


    Doch Drohungen und seltsame Post sind nicht das Einzige, das Abi in Schottland erwartet. Unbekannte schleichen um ihr Haus und sabotieren die Destillerie. Selbst bei diesen Taten bleibt es jedoch nicht, kurz nach ihrer Ankunft wird eine Leiche in einem Whiskey-Fass in Abbey Glen gefunden.

    Für die Polizei ist klar, dass Abi sich aus den Ermittlungen raushalten soll. Doch dies hält die Journalistin nicht davon ab, mit Erfolg eigene Nachforschungen anzustellen, die sie einen genauen Blick auf die Geschichte der Destillerie und der dort arbeitenden Menschen werfen lässt.


    »Abbey Glen, das ist einer der angesagtesten aufstrebenden Hersteller von Single Malt Whisky in Schottland. Klein und sehr teuer, eine Nobeldestillerie. Wirklich etwas, das zu Ben passt. Echte Klasse.«


    ›Whisky mit Mord‹ lebt von vielfältigen Charakteren, einer Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist, und dem Zauber Schottlands. Fast jeder scheint etwas zu verbergen zu haben und auch um die Destillerie ranken sich zahlreiche Geschichten.

    Die Handlung ist dicht, die Ereignisse nachvollziehbar und zugleich überraschend. Nach und nach entsteht so durch die Hinterbliebenen ein Bild von Abis Onkel Ben, der sich mit dem Erbe einiges gedacht zu haben scheint.

    ›Whisky mit Mord‹ ist eine spannende Kombination aus Geheimnissen, der Aufklärung eines Verbrechens und den persönlichen Beziehungen, der Leute um Abby Glen. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt, wie es mit der Reihe weitergehen wird und was Abigail Logan im zweiten Band, ›Whisky für den Mörder‹ erwarten wird.

  4. Cover des Buches Der Fall Kallmann (ISBN: 9783442718320)
    Hakan Nesser

    Der Fall Kallmann

    (115)
    Aktuelle Rezension von: Athene100776

     

    Mir gefiel dieser Roman des Autors gut, auch wenn andere Bücher vom ihm um einiges spannender sind.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und locker gehalten, so dass man gerade zu durch das Buch gleitet.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass es sowohl Rückblicke in die Vergangenheit gibt, als auch die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird.

    Die Idee des Buches empfand ich als sehr ansprechend und auch die Umsetzung gelang dem Autor.

    Die Spannung war vorhanden, wenn auch nicht in der Menge und so tiefgründig, wie ich es aus anderen Büchern von ihm gewohnt bin.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und entwickeln sich im Laufe der Geschichte, was mich freute.

    Ich konnte die Charaktere gut greifen, mit ihnen mitfühlen oder sie auch einfach nicht mögen, der Autor lässt in diesem Roman kaum eine Gefühlsregung aus.


    Alles in allem ein schöner Roman, denn man gut und gerne weiterempfehlen kann.

  5. Cover des Buches Winterwundertage (ISBN: 9783442487776)
    Karen Swan

    Winterwundertage

    (87)
    Aktuelle Rezension von: RamonaFroese

    Hier geht es um die junge Alex die Lochlan helfen soll besser zu werden in seinem Job in der Whiskey Brennerei, oder soll sie nicht?

    Sie gaukelt es im jeden falls vor. Sie verlieben sich und da Alex Arbeit und Privat trennt denkt sie es geht eh nicht. Vorallem ist sie ja am anfang die einzige die ihren wahren Auftrag kennt.

    Dann gibt es ein Feuer in der Brennerei und Lochlan kommt nur knapp mit dem Leben davon.

    Dann liegt es gleichzeitig um 1918 um die SS Tuscania. Genauer gesagt um die Familiengeschichte von Lochlan und die Geburt seines Großvaters.

    Nach und nach verschmelzen beide Zeitstränge in dem Mann in 2017 mehr über 1918 erfährt. 

    Generell fand ich die Geschichte sehr sehr spannend und doch so schön sie ist auch sehr traurig.

    Manchmal war es mir etwas viel, mir zum 3. Mal durch zu lesen wie die Gegend aussieht, aber es ist ok.

  6. Cover des Buches Doggerland – Tiefer Fall (ISBN: 9783471351833)
    Maria Adolfsson

    Doggerland – Tiefer Fall

    (113)
    Aktuelle Rezension von: Wirkommu

    Die Kollegen im Grippe-Krankenstand oder in Weihnachtsurlaub, sie selbst eigentlich auch noch krankgeschrieben: Aber ein Todesfall in Noorö führt Karen Eiken Hornby zurück in die alte Heimat. Die Polizisten vor Ort über die „Einmischung“ nicht gerade erbaut, sind nur bedingt eine Hilfe, die zugesagte Unterstützung trifft erst ein, als es einen weiteren Todesfall gibt, der genauso wie der erste, ein Mord war. Zudem zwingen dramatische Entwicklungen im privaten Umfeld sie dazu, ständig zwischen ihrem privaten Wohnort und den Tatorten hin- und herzufahren, bei schlechtestem Wetter. Es entwickelt sich eine schwierige und aufwändige Motiv- und Tätersuche, die sie schließlich in größte Gefahr bringt, denn der Täter wusste sehr geschickt alle in seinem Umfeld und auch die Ermittler zu manipulieren und zu täuschen. Dicht gewebt wird eine Geschichte von Hass und Habsucht, Selbstüberschätzungen und intriganten familiären Verstrickungen erzählt, dabei auch die Vorgeschichten der Protagonisten eingewoben. Bildhafte Sprache, angenehmer Schreibfluss, gute Spannungsbögen sorgen für eine spannende, wendungsreiche Lektüre, die fast schon Pageturner Qualität hat.

  7. Cover des Buches Schnee in Amsterdam (ISBN: 9783406727009)
    Bernard MacLaverty

    Schnee in Amsterdam

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Ich wollte dieses Buch schon lange lesen und bin jetzt ein wenig unschlüssig, denn ich möchte fair bewerten. Es ist ohnehin kein leichtes Thema, das Bernhard MacLaverty sich vorgenommen hat: ein älteres Paar in einer tiefen Krise, sie trägt sich mit Trennungsabsichten, er hat ein heftiges Alkoholproblem. Eine Reise von Glasgow nach Amsterdam soll retten, was noch zu retten ist - nur hat Stella dabei etwas völlig anderes im Sinn als Gerry, der Ehemann. Doch, es gibt eine Überraschung gegen Ende der Story und wir erfahren auch einiges über deny Hintergrund dieser Ehe, die sich in einer Sackgasse befindet: nur dauert das alles leider teilweise furchtbar lange und las sich manchmal eher quälend. Der Strom der Gedanken beider Hauptfiguren entfernt sich manchmal für meinen Geschmack recht weit vom eigentlichen Thema. Auch empfand ich es als ausgesprochen schwierig, mitzuerleben, wie wenig Alkoholiker Gerry sich seiner Situation bewusst ist- aber das ist vielleicht bei Suchtkranken einfach so. Deprimiert hat mich dann noch mal der Schluss: ein eher halbherziges „Wir bleiben zusammen“ , dem bereits die Gefahr innewohnt, dass sie weiter nebeneinanderher leben wie bisher: ohne rechte Freude, ohne Aufbruch. Bis Gerry in die Entzugsklinik muss?Oder Ins Altersheim? Das ist alles sehr wahrhaftig und glaubwürdig, aber auch unglaublich traurig. Ich hoffe nur, MacLaverty schreibt hier nicht aus eigenem Erleben...
  8. Cover des Buches Sinful Queen (ISBN: 9783736308206)
    Meghan March

    Sinful Queen

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Diese Entscheidung triffst nicht du. Aber ich werde dir noch ein weiteres Versprechen geben: Brett Hyde mag von den Toten zurückgekehrt sein, aber es wird nicht lange dauern, bis du wieder Witwe bist." - S.59 Lachant


    Teil zwei der Reihe und oh Wow, wie war ich begeistert!

    Keira und Lachant müssen über einiges reden, aber auch einiges meistern.

    Es war wieder voller Spannung und sehr feurig, die beiden sind einfach unersättlich. Es war addictive und auch gern mal düster.

    Vor allem die Entwicklung von Lachant hat mir so gefallen und auch überzeugt!

    Die Verbindung der beiden hat sich immer weiter gefestigt, wenn auch mit ein paar Stolpersteinen und einige Aussagen waren echt heftig.

    Dennoch hat sich die Reihe definitiv gelohnt und das Ende hat mich umgehauen. Das Finale wartet nun diesen Monat auf mich und ich freue mich jetzt schon!

  9. Cover des Buches Highland Hope 3 - Eine Destillerie für Kirkby (ISBN: 9783453425118)
    Charlotte McGregor

    Highland Hope 3 - Eine Destillerie für Kirkby

    (53)
    Aktuelle Rezension von: bookslove01

    Nachdem mich die ersten beiden Teile ziemlich begesitert haben, hat mich dieser Teil leider entwas enttäuscht. Die Geschichte war für mich leider ziemlich zäh zu lesen, ein großer Grund dafür war, dass mir die Protagonistin leider gar nicht sympathisch war. Am Anfang war alles noch in Ordnung, mit der Zeit ist sie leider immer nerviger geworden, unreif für ihr Alter. Der Proatgonist war dafür etwas sympathischer, was mir das weiterlesen, dann doch etwas angenehmer gemacht hat, mit ihm konnte ich deutlich besser mitfühlen. Die ganze Geschichte um das Kind war auch so eine Sache die ich sehr nervend fand, damit meine ich wie mit der ganzen Situation im Allgemeinen umgegeangen wird, sehr schade. Trotz allem freue ich mich bald wieder mit "Highland Hope 4" zurückzukehren.

  10. Cover des Buches Ein Kilt macht noch keinen Schotten (ISBN: B0BGBVK1WT)
    Pia Guttenson

    Ein Kilt macht noch keinen Schotten

    (17)
    Aktuelle Rezension von: AmberStClair

    Klappentext:

    Der englische Playboy Aidan Jones hat ein Problem.
    Als einziger Sohn und CEO des millionenschweren Spirituosenhändlers Jones & Son droht ihm nach einer folgenschweren Schlagzeile in der Boulevardpresse jede Menge Ärger.
    Das Ultimatum des verhassten Vaters und Besitzers des Unternehmens lautet:
    Heirat innerhalb einer Woche oder Verlust von Job und Erbe.
    Doch woher eine Braut nehmen?
    Eher zufällig erwischt Aidan Praktikantin Mackenzie Buchanan bei einem fatalen Fehler.
    Ertappt und vor die Wahl gestellt, alles zu verlieren, was ihr lieb und teuer ist, geht sie auf einen fragwürdigen Deal ein.
    Aber Pläne entwickeln Eigenleben - besonders wenn unerwartet Gefühle ins Spiel kommen …


    Meine Meinung:

    Turbulente, humorvolle Liebesgeschichte. Das Buch ließ sich sehr gut lesen da der Schreibstil flüssig ist. Aber auch die Charaktere kamen gut herüber und sind starke Persönlichkeiten, die nicht auf dem Mund gefallen sind und starke Persönlichkeiten darstellen. Man konnte die Geschichte gut folgen und es hatte Spaß gemacht diesen Liebesroman der nicht langweilig ist, zu lesen.

    In allem eine schöne, humorvolle Liebesgeschichte für zwischendurch.

  11. Cover des Buches Verliebt aus heiterem Himmel (ISBN: B01HQCES34)
    Nelly Berlin

    Verliebt aus heiterem Himmel

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Tina_s_Leseecke
    Das Buch "Verliebt aus heiterem Himmel" von Nelly Berlin ist mein erstes Buch zur Büchersommer Challenge.
    Die Handlung spielt im Frühsommer in Berlin, Edinburgh, New York und auf Hawaii.

    Marielle Holtmann wird nach Hamburg zu ihrer Cousine gerufen. Sie hat sowohl berufliche als auch private Probleme und ihre Mutter macht sich schreckliche Sorgen um sie und hofft das Marielle helfen kann. Leider kann Marielle nicht nein sagen und so macht sie sich mit einer Werbepräsentation von ihrer Cousine auf den Weg nach Edinburgh zu Arthur McLynmore, einem Whiskey-Destilleur. 
    Dieser hatte sich kurz vorher mit seinem Bruder Brandon gestritten und überredet Marielle auch noch nach New York zu reisen und Brandon versöhnlich zu stimmen. Natürlich fliegt Marielle nach New York und versucht Brandon ausfindig zu machen um mit ihm zu reden.

    Gleichzeitig fliegt Marielle's Mutter nach Hawaii um mit ihrer Vergangenheit aufzuräumen.
    und Hannah, die besten Freundin von Marielle, hat auch noch ihre kleinen und großen Sorgen.

    Doch wie passen alle Stränge am Ende zusammen und kann Marielle Brandon und Arthur wieder versöhnen und die Werbekampagne für ihre Cousine ergattern?

    Mein Fazit:
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und die beschriebenen Charaktere schließt man fast sofort ins Herz. Allen voran Marielle mit ihrer Unbeschwertheit und Fröhlichkeit.
    Besonders schön fande ich, dass ich mit Ausnahme von Hawaii schon in allen Städten gewesen bin. So konnte ich mich etwas an die Urlaube zurück erinnern und in Erinnerungen schwelgen. 

    Die Geschichte hat 4 einzelne Handlungsstränge, welche sich am Ende des Buches zu einem zusammenführen. Allerdings hat ein Erzählstrang stellenweise mehrere Personen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird.
    Am Anfang habe ich mich noch gefragt, wie die Geschichte um Hannah mit in das Gesamtkonzept passt. Dies wurde aber mit der Zeit auch klar.

    Im Cover ist sehr viel Rosa. Allem voran der Hintergrund. Der Name der Autorin steht auf einem pinken Banner, welches von einem Flugzeug über den Himmel gezogen wird.
    Am unteren Rande des Covers befindet sich eine Stadt und davor eine Frau mit Rollkoffer und ein Baum mit pinken Herzen. Ebenso gibt es einen Herzheißluftballon.
    Das Cover macht deutlich das es ein Frauenroman ist, der um Liebe geht. Was man aber auch auf Grund des Titels schon merkt.

    Der Roman ist ein klassischer Liebesroman mit gleich 3 Geschichten, anstatt nur einer. Es geht zwar nebenbei noch um andere Themen, aber das Hauptthema ist ganz klar die Liebe. 

    Das Buch bekommt von mir 4 Sterne da es ein sehr schöner leichter Sommerroman ist. Durch den Wechsel zwischen den einzelnen Handlungssträngen ließt man automatisch weiter, da man wissen möchte, wie es in der anderen Handlung weitergeht.
    Lediglich das Ende ist mir zu sehr "Friede, Freude, Eierkuchen" und geht mir persönlich zu schnell. Deswegen werden es keine 5 Federn. Hier hätte die Autorin lieber im Vorfeld weniger Handlung bringen sollen und dafür dem Ende mehr Raum gegeben.
  12. Cover des Buches Where the Waves Rise Higher (ISBN: 9783492062923)
    Kathinka Engel

    Where the Waves Rise Higher

    (228)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Als älteste von drei Schwestern musste Nessa viel zu früh erwachsen werden. Mit ihrer eigenen Mikrodestillerie erfüllte sie sich endlich einen Traum, und langsam gewinnt ihr Whisky auch über Shetland hinaus Bekanntheit. Als die nordschottische Whiskymesse ansteht, hat sie vor allem ein Ziel: Sie will es ihrem Erzfeind Boyd Tulloch, Erbe der größten Destillerie der Insel, ein für alle Mal zeigen. Doch schon bald muss Nessa zugeben, dass Boyd nicht nur ein arroganter, sondern auch ein ziemlich attraktiver Idiot ist. Und der Konkurrenzkampf wird ganz neu angeheizt. 

    Meine Meinung:

    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum Where the Waves Rise Higher von Kathinka Engel so lange auf meinem SuB lag. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderschön und hat mich sofort wieder komplett abgeholt.

    Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und gefühlvoll, sodass man das Buch wirklich fast in einem Rutsch weglesen kann.

    Die Geschichte rund um Nessa, die älteste der drei Schwestern, hat mich direkt gepackt. Sie musste viel zu früh erwachsen werden, hat immer Verantwortung übernommen und alles im Griff. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Henry führt sie eine eigene Micro Destillerie für Whisky – und dann ist da noch Boyd Tulloch, ihr Erzfeind und Erbe der größten Destillerie der Insel.

    Und ja… das ist wirklich Enemies to Lovers. Aber so richtig. Die beiden hassen sich wirklich, und genau das hat man auf jeder Seite gespürt. Fast schon ein bisschen zu sehr, denn mir ging die Entwicklung zwischen ihnen stellenweise etwas zu schnell. Ein paar Seiten mehr hätten der Beziehung gutgetan, um das Ganze noch greifbarer zu machen.

    Trotzdem habe ich die Geschichte unglaublich genossen. Das Setting auf den Shetlands ist einfach traumhaft und die Atmosphäre so lebendig, dass man sich direkt dorthin wünscht.  Bin ich eigentlich die Einzige, die nach solchen Büchern sofort schaut, ob man dort Urlaub machen kann? 😅

    Die Story hält genau das, was der Klappentext verspricht: eine prickelnde Enemies to Lovers Lovestory voller Reibung, intensiver Dialoge, aber auch leiser, melancholischer Momente. Besonders schön fand ich, dass auch die Beziehung der drei Schwestern nicht zu kurz kommt. Die Verbundenheit zwischen Nessa, Fiona und Effie war richtig spürbar und hat der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben.

    Fazit:

    Für mich eine wunderschöne, kurzweilige Geschichte mit tollem Setting, kleinen Schwächen im Tempo der Liebesentwicklung, aber ganz viel Herz.

  13. Cover des Buches Die grünen Hügel Afrikas (ISBN: 9783499226083)
    Ernest Hemingway

    Die grünen Hügel Afrikas

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Die grünen Hügel Afrikas von Ernest Hemingway sind sicher oft genug beschrieben, rezensiert, gedeutet worden. Ich habe eine 2. Auflage des Aufbau-Verlages Berlin und Weimar von 1977 bekommen und nun während meiner langen Busfahrten zur Arbeit gelesen. Im Abspann ist eine Rezension von Karl-Heinz Schönfelder zu finden, der vor allem auf die zeitlichen Bezüge des Textes, aber nicht nur, eingeht. Dazu nutzt er die Bücher Hemingways als Vergleich und auch Zeitungsartikel der damaligen Zeit. Im Buch beschreibt Hemingway auch andere Künstler, sei es ebenfalls Schriftsteller oder auch Maler. Die, mit denen er gut kann, bekommen Lob von ihm, auf die er nicht gut zu sprechen ist, wird negativ berichtet, ohne echte Namen zu nennen. Daher ist die Rezension am Ende recht hilfreich, weil sie erläutert, warum und wer seinen Unmut geweckt hat.

    Das Buch ist eine Reisebeschreibung einer Jagdgesellschaft, bei der Hemingway mit seiner Frau verschiedene Leute trifft, sich mehr oder weniger gut mit ihnen unterhält und der Autor versucht, bei der Wahrheit zu bleiben. Das ist für ihn das Wichtigste bei diesem Versuch, mal andere Wege der Schriftstellerei auszuprobieren. Die Dialoge sind den Charakteren angepasst und lockern auf. Herrlich ist das vermeintliche Interview eines Gastes, den er im Bezug auf dessen Fragen, wie es denn so ist, als Schriftsteller zu leben, regelrecht auflaufen lässt. Für viele Leser ist es sicher abstoßend, wenn der Autor bis ins kleinste Detail beschreibt, wie die Jagd vonstatten geht. Dabei machte er es sich damals nicht leicht, hielt sich so gut es ging an die Regeln, zum Beispiel an die Jagdkarte, bei der er nur eine bestimmte Anzahl von Tieren töten durfte. Er schimpft auf die angeblichen Jäger, die vom Auto aus ein Tier töten, ganz ohne Spuren zu lesen, es aufzuspüren, stundenlange Märsche die Hügeln hinauf und hinunter, Schluchten durchquerend, Täler mit mannshohen oder noch höheren Gräsern durchstreifend und sie am Ende erlegt. Und immer dabei oder doch fast immer, wenn es auf die Pirsch geht, der angeheuerte Großwildjäger, sein Waffenträger und die Ehefrau Hemingways. Wenn mir auch bei jedem erschossenen Großwild im Nachhinein ein tiefer Seufzer ob des Verlustes kommen will, so hat er doch an einer Stelle ein wahres Wort geschrieben, was zu jeder Zeit Bestand haben wird. Nämlich, dass die Einheimischen mit ihrer Natur sehr gut zurechtkamen, bis wir, die wir uns anmaßen es besser zu können, kommen, um alles zu zerstören.

    Andere Einheimische werden auch beschrieben, doch Vorsicht, immer daran denken, zu welcher Zeit dieses Buch verfasst wurde. Hemingway bewundert die Kraft und die Stärke mancher Stämme und will doch auch manche von seinen Helfern davonjagen, weil sie seiner Ansicht nach zu nichts zu gebrauchen sind. Die einleitenden Worte können einen dazu bringen zu denken, hier würde an der Gefühlswelt gespart. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Autor beschreibt, wie er voller Neid, den er immer wieder bekämpft, auf die Jagderfolge eines Mitreisenden reagiert. Wie er sich manchmal mit seiner Frau kabbelt und doch ganz schnell wieder verträgt. Wie launig er ist und sich mit Whisky am Feuer beruhigen muss oder sich bei deutschem Bier vergnüglich zeigen kann. Dass er sich beeilen muss „zu Schuss“ zu kommen, bevor die Regenzeit kommt. Und wie er sich gegenüber der Natur fühlt, den Menschen, die dort leben, die Tiere, die unter seinen Fehlschüssen leiden müssen, weil er nicht ruhig und sicher genug, nicht abgewartet hatte. Vor allem der letzte Punkt hat ihn maßlos geärgert und er schämt sich dafür, dass das Tier, welches er Waidwund geschossen hat, es nun nach stundenlanger Suche an die Hyäne verloren glaubt.

    Der Schreibstil ist für die heutige Zeit ungewöhnlich, manche Wörter werden inflationär oft benutzt, wie zum Beispiel das Wort „und“. Das Satzzeichen „Komma“ sowie das „Semikolon“ werden ebenfalls viele Male gebraucht, seine Sätze sind jedoch zum Teil ausufernd. Aus über vierhundert Worten besteht eines der Sätze, bei dem ich mehrmals nachschauen musste, ja, da ist tatsächlich noch kein Schlusspunkt. Auch bin ich nicht so ganz damit einverstanden damit, dass es immer nur um „Hügel“, wenn es etwas höher geht auch mal „Berge“, „Schluchten“ und ähnliche Begrifflichkeiten der Landschaft zur Beschreibung der Plätze, auf denen die Jagd stattfindet, geht. Seine Vergleiche mit ähnlichen Landschaften von Orten, die er bereits besucht hat, helfen dann schon eher zu verstehen, wo er sich befindet. Es ist kein herausragendes Buch von ihm, doch zeigt es die Lebenswelt einer Zeit, die uns immer fremder wird.

  14. Cover des Buches Sinful King (ISBN: 9783736308084)
    Meghan March

    Sinful King

    (255)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Uff, ich liebs.

    Ich bin wirklich absolut verliebt in dieses Buch.

    Ich liebe die Charaktere, den Schreibstil, die Story, die Erotik, einfach alles.

    Dieses Buch ist ein absolutes Meisterwerk.

    Die Sinful-Reihe hat absolutes Potenzial zu einer meiner Lieblingsreihen zu werden. (Spoiler: Wurde sie auch)

    Es ist heiß, spannend und endet natürlich mit einem riesen Cliffhänger.

    Man muss einfach Band 2 haben wollen.

  15. Cover des Buches Inspektor Takeda und der leise Tod (ISBN: 9783746633008)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Inspektor Takeda hat alles und von allem zu viel. Er wirft das Geld nur so aus dem Fenster hinaus (Whiskey für 450 € am Abend), ständig neue Schuhe, die teuersten Anzüge, er geht immerzu essen, dass man sich fragt, von welchem Gehalt er das bezahlt. Auslandsspesen vielleicht. Unglaubwürdig, woher sein Reichtum stammt. Außerdem sind Claudia und er schwere Trinker, sodass ich mich nicht frage, warum sie so lange für die Fälle brauchen und immer die falschen Spuren zuerst verfolgen.

    Wäre nicht der Humor des Autors, hätte ich das Buch längt weggelegt, so aber und mit etwas Spannung ist es kurzweilig und unterhaltsam. Beim zweiten Band geht mir das Sendungsbewusstsein des Autors etwas auf den Zeiger. Ständig wird betont, wie multikulti wir alle sind und wie toll das im Grunde ist. Erkennt er als Japaner besser als wir Deutschen selbst. Zum Glück sind die Bücher bei Unlimited, sonst hätte ich bereits aufgegeben. 

  16. Cover des Buches Abenteuer Highlands: Mein etwas anderes Leben im schottischen Hochland (ISBN: 9781980806318)
    Nellie Merthe Erkenbach

    Abenteuer Highlands: Mein etwas anderes Leben im schottischen Hochland

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Katrin87
    Das Buch "Abenteuer Highlands - mein etwas anderes Leben im Schottischen Hochland" von Nellie Merthe Erkenbach ist ein Tatsachenbericht ähnlich einem Tagebuch. Unterteilt in die 12 Monate des Jahres schildert die Autorin amüsant die großen und kleinen Pannen und Begebenheiten des Alltags in den Highlands. Was für einen Schottten das normalste der Welt ist, ist für uns Deutschen mitunter etwas kurios oder zumindest gewöhnungsbedürftig. Nellie Merthe Erkenbach geht auch auf einige Klischees ein, über die sie während ihres Aufenthalts im Norden mehr oder weniger stolpert. Sie erzählt von Schafen, Whisky, einer Wäscheleine, vom Fisch und dem Fischer der ihn bringt, von der Bank und dem Problem des Geldabhebens, von der Mülltrennung, dem Wetter, von Wandern und schönen Landschaften. Die Autorin schreibt in einem so witzigen Stil, dass ich mehrmals lachen musste und das Geschriebene bildlich vor mir sah. Nellie Merthe Erkenbach beschwört die Landschaft vor dem Inneren Auge herauf und die historischen Ausführungen geben einen guten Einblick in die Geschichte Schottlands. Für mich ein tolles Buch über die Highlands und Schottland für alle Fans von fremden Ländern, Reisen oder auch witzigen Geschehnissen im Alltag. Volle Punktezahl! Ich hoffe auf eine Fortsetzung. 
  17. Cover des Buches Single Malt Whisky: Basiswissen in 30 Minuten (ISBN: B00YW8O0IE)
  18. Cover des Buches DUNKLE ZEITEN (ISBN: 9783958358485)
  19. Cover des Buches Harry Rowohlt erzählt sein Leben von der Wiege bis zur Biege (ISBN: 9783893202171)
    Harry Rowohlt

    Harry Rowohlt erzählt sein Leben von der Wiege bis zur Biege

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Harry Rowohlt erzählt sein Leben von der 
    Wiege bis zur Biege

    Er hatte ja eine besondere und knarzige
    Stimme und eine offene und ehrliche Art,
    die er so manchem ins Gesicht gesagt hat.
    Sehr unterhaltsam, was Harry R. aus seinem
    ganzen Leben so berichtet.

    Vieles ist dem Hörer nicht bekannt, was
    er da ausplaudert. Seine wenig glückliche
    Jugendzeit, dem angespannten Verhältnis
    zu seinen Eltern (seine Mutter war
    Schauspielerin) und dem Rowohlt Verlag,
    den er absolut verabscheut hat. Als Volontär
    hat er sich dort versucht, später als
    Übersetzer, von schwierigen Kollegen und
    Schriftstellern (David Sedaris z.B.) seine
    Zeit bei der Lindenstrasse und Freunden
    und Leuten, die er nicht mochte. Hier erfährt
    der Hörer, wie Harry Rowohlt als Mensch
    war, was er mochte und was er verabscheute.
    Gemocht hat er den Alkohol sehr.

    Diese Memoiren kann ich nur als Hörbuch
    empfehlen, denn nur so kann man ihn auch
    besser verstehen. Da ist er authentisch, 
    denn  es waren Aufzeichnungen, die er für 
    seine  Autobiografie gemacht hatte. 
    Zwar  sind  die  Tonaufzeichnungen 
    stellenweise nicht  immer ideal, aber dann 
    muss man halt  lauter  stellen.  An was er 
    sich alles erinnerte,  obwohl  er dem Alkohol 
    doch immer sehr  zugesprochen  hat, 
    hatte  seinem Gedächtnis  keinen Schaden    
    verursacht.  Ein großes Talent  hat die Bühne   
    verlassen.  M an wird ein wenig  wehmütig, 
    wenn man das  alles hört.  

  20. Cover des Buches Die Stripperinnen vom Burbank & 16 andere Stories (ISBN: B001FWW3SY)
    Charles Bukowski

    Die Stripperinnen vom Burbank & 16 andere Stories

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Short stories vom "Gossenpoeten", immer mit dem Sound der Straße und häufig mit ordentlich schwarzem Humor gewürzt. Bei der Titelgeschichte wäre man gerne dabei gewesen, man wäre gerne mit Baldy und Jimmy und em Ich-Erzähler befreundet gewesen. Auch wenn man über wenig Geld verfügte, wußte man doch das Optimum an Spaß herauszuholen (in der Hot dog Bude, am Flipper-Automaten, in der Stripshow, in der jeder sein favorisiertes Girl hatte). Manche Geschichten sind schon woanders erschienen, bocken und rocken aber immer noch, die Stories vom harten Leben der Zukurzgekommenen.

  21. Cover des Buches Wasser, Gerste, Leiche (ISBN: 9783980934466)
    Ralf Bernhardt

    Wasser, Gerste, Leiche

    (4)
    Aktuelle Rezension von: oztrail

    Das Cover in Blau gehalten, kann man hier das Wasser vermuten. Das kleine Bild, zeigt eine Wash Still mit einem Gesicht. Schon der Hinweis auf Tote.

    Zum Inhalt:

    Die Toten werden in verschiedenen Brennereien gefunden. Bei dem ersten Toten ging man von einem Unfall aus. Bis die Leichen sich häuften. Dann war klar, hier ist ein Serientäterunterwegs. Welcher Zusammenhang, besteht zwischen den Toten und den Brennereien. Kann der Täter gestoppt  werden? Die Fragen werden auf jeden Fall beantwortet.

     Mein Fazit:

    Ich liebe Whisky und habe mir auf der  Messe Whisky Fair 2018 den ersten Band um den Kommissar Alan Derringer gekauft. Die fast 500 Seiten schrecken zu erst ab aber nach den ersten Seiten, habe ich den Krimi richtig verschlungen. Die Autoren haben auf jeden Fall Ahnung von der Whiskyherstellung, diese Thematik wird sehr genau unter die Lupe genommen. Auch die Recherchen zu den Morden sind hervorragend. Die Rundreisen die der Täter  absolviert werden mit einer genauen Beschreibung der Landschaft und der Sehenswürdigkeiten abgerundet.

    Stellenweise hatte man das Gefühl, mitten in Schottland zu sein und einen Reisebericht zu lesen.

    Trotz der sehr detailreichen Beschreibungen kam nie Langweile auf und die Spannung stieg von Kapitel zu Kapitel. Die letzten Seiten waren dann im so rasanten Tempo, das man gar nicht wahrnahm, dass es gleich vorbei ist. Muss gestehen, ich habe die letzten Seiten dann nochmals gelesen.

     

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf die nächsten Bände.

  22. Cover des Buches Skye In Our Hearts: April On My Mind (ISBN: 9783365008409)
    Elliot Fletcher

    Skye In Our Hearts: April On My Mind

    (117)
    Aktuelle Rezension von: Maggi201

    An diesem Buch hat mich das Setting gereizt, da Schottland etwas Magisches ausübt und ich die Landschaft atemberaubend finde. „Skye in our hearts“ ist eine Liebesgeschichte mit viel Spice und abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten – April und Malcolm – geschrieben. 

    April kehrt nach dem Tod ihres Großvaters und ihrer nicht gerade glücklich verlaufenden Karriere als Schauspielerin in ihre alte Heimat Schottland zurück, um die Whisky-Brennerei zu übernehmen. Dort arbeitet der mürrische Malcolm, der aber in Wahrheit einen sehr weichen Kern hat. Zunächst macht er April das Leben schwer, kann sich aber bald der gegenseitigen Anziehung nicht mehr erwehren ... 

    Die Geschichte ist ganz klassisch: Zuerst mögen sich die beiden nicht oder schätzen den anderen falsch ein (Malcolm glaubt unentwegt, April sein eingebildet, hätte sich nicht für ihren Großvater interessiert etc.), um sich am Ende doch zu (ver-)lieben. Mir waren die Figuren ganz sympathisch und ich konnte die Chemie zwischen den beiden spüren, aber ich hätte mir mehr Einbindung ihrer Vorgeschichte gewünscht, um ihr Verhalten besser einordnen zu können und den Figuren mehr Tiefe zu verleihen. Viele „Geheimnisse“ wurden erst auf den letzten 20 Seiten gelüftet, ich hätte es schön gefunden, wenn die Protagonisten diese vorher schon miteinander geteilt hätten. 

    Vom Setting habe ich mir etwas mehr erwartet, bis auf den Whisky und das gelegentliche „Aye“ des Protagonisten gab die Erzählung nicht mehr her. Der Schreibstil war nicht besonders einnehmend, ich habe verhältnismäßig lange für das Buch gebraucht. Trotzdem ließ es sich flüssig lesen. 

    Ab dem Zeitpunkt, wo die beiden (zumindest körperlich) zusammengefunden haben, ging es irgendwie um nichts anderes mehr. Ich habe mich fast gelangweilt, weil in der Story nichts passiert ist. Und es war für mich maximal unangenehm zu lesen, dass ein über 30-Jähriger seine (Fast-)Freundin ständig „Prinzessin“ nennt ... 

    Alles in allem für mich nichts Besonderes (bei anderen Liebesgeschichten hatte ich schon mehr Herzklopfen), trotzdem gibt es einige schöne romantische Momente und das Buch ist leicht zu lesen. Einen eventuellen zweiten Teil werde ich mir jedoch nicht kaufen. 

  23. Cover des Buches Tim und Struppi: Tim und Struppi Dialektausgabe: Tim un die Picaros (ISBN: 9783551785794)
    Hergé

    Tim und Struppi: Tim und Struppi Dialektausgabe: Tim un die Picaros

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Tim und Haddock erfahren, daß ihre Freundin, die "Mailänder Nachtigall" Signora Castafiore, während einer Tournee in San Theodorus verhaftet wurde, weil man ihr vorwirft, Teil einer ausländischen Verschwörung zu sein, die den Diktator Tapioca zu stürzen beabsichtigt. Via TV und damit rund um die Welt beschuldigt besagter Diktator auch die Bewohner von Schloß Mühlenhof, Teil der Verschwörung zu sein, in hetzerisch-aufbrausender Weise (womit er bei Haddock natürlich gerade an den Richtigen gerät). Haddock und Bienlein reisen nach San Theodorus, um die Sache zu klären, während Tim dem versprochenen freien Geleit nicht traut und erst mal nicht mitfährt. Im zweiten Teil des Buches entwickelt sich die Geschichte zu einer tollen Satire auf selbsternannte Revoluzzer a la Castro und Guevara. Und hoffentlich wurde Haddock inwischen von seiner Alkoholunverträglichkeit geheilt!
  24. Cover des Buches The Pub - 3 Frauen, Kleinkind, Koi und Mops (ISBN: 9783741263392)
    Pia Guttenson

    The Pub - 3 Frauen, Kleinkind, Koi und Mops

    (4)
    Aktuelle Rezension von: starone
    Zum Inhalt: 
    Der Titel ist schon fast Programm und umreizt ganz gut, welche Personen man im Roman erleben darf. Drei Frauen in Hamburg versuchen einen Neustart im fernen Schottland. Doch jeder hat da so ihr  Problem, da ist die  junge Türkin, die zwangsverheiratet werden soll, aber lieber mit der Mitgift,einem wertvollen  Koi leben möchte statt mit einem alten Ehemann und die Freundin T. mit ihrer behinderten Tochter  Lucy, die mit vielen Vorurteilen um sich und ihre Tochter jeden Tag auf das Neue auseinandersetzen muss und einfach so nicht mehr leben möchte   und zum Schluss Lizzy, eine Halbschottin mit ihrem Mops Brutus. Die nach negativ Erfahrung im Beruf und mit dem   korrupten Polizisten Hanno keine andere Möglichkeit sieht als zurück in ihre Heimat Schottland zurück zukehren und da wieder im Familienclan ein Pub zuführen. Dumm nur das Lizzy, vom der  Clanfamilie und ihre Exfreund  Stuart  nicht unbedingt mit offenen Armen aufgenommen wird. Was durchaus in der Folge erklärt wird. 

    Kein guter Anfang für Lizzy oder? Aber es wird noch extrem als der Hambuger Polizist Hanno Lizzy bis nach Schottland folgt um sie zu töten. 


    Meine Meinung: 


    Die Autorin Pia Guttenson verbindet hier geschickt aktuelle Themen wie gewalttätige Männer, Zwangsverheiratung oder einfach immer noch die vielen Vorurteile gegenüber Behindertern mit ihrer Liebesgeschichte. Da wird es dann schon mal sehr ernst in der Geschichte, auf der anderen Seite auch wieder sehr lustig wenn man sich vorstellt, wie die junge Türkin Fatima versucht ihren zukünftigen Mann z.B. per Koran erschlagen zu wollen, was aber klar nicht gelinkt und sie statt dessen im  Wassereimer einfach einen  Koi mitnimmt. 


    Kunterbunt..mal ernst, mal lustig mit viel Liebe und Gefühl für die Akteure und ihr Tuen gelingt der Autorin hier auf 144 Seiten eine flotte und unterhaltsame Geschichte. 


    Was will man mehr als Leser oder Leserin. 


    Zweiter Teil dazu folgt wahrscheinlich im Sommer 2017. 

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