Bücher mit dem Tag "whodunit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "whodunit" gekennzeichnet haben.

137 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.318)
    Aktuelle Rezension von: blueberrymuffin

    Nachdem ich zu seiner Zeit sehr viel Stephen King und Sebastian Fitzek konsumiert habe, wollte ich diesmal einem anderen Thriller-Autor eine Chance geben, da sich der Inhalt der Autoren immer wieder wiederholt hat. Etwas neues habe ich in diesem Buch jedoch auch nicht finden können. Siehe da: Ich habe wieder genau das gleiche Buch mit anderen Charakteren gelesen und auch wenn der krönende Abschluss der Geschichte ein Page-Turner war, konnte ich eigentlich kaum erwarten, dass es endlich vorbei ist. 

  2. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783942656863)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.475)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    ich habe den ersten Teil gelesen, und fand diesen nach anfänglichen Holpereien eigentlich sehr stark und richtig gut geschrieben.
    nun war ich natürlich auf den zweiten Teil sehr gespannt, nun was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht
    der Anfang war diesmal schon sehr spannend und Fesselnd und ich habe mich sofort in dem Buch verloren, David Hunter war auch hier wieder ein absolut starker und sympathischer Protagonist den ich sehr gerne verfolgte.

    Ebenso fand ich die Story wahnsinnig stark und sehr spannend bzw fesselnd, ich glaube diesmal war sie sogar einen Ticken besser als die erste
    gerade am Schluss die ganzen Wendungen waren der Hit.
    Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde natürlich noch den dritten Teil lesen.

    Daher, auch für den zweiten Teil eine ganz klare absolute Empfehlung!

    Einfach Mega!!!

  3. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.576)
    Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerin

    Ein Jahr nach einem brutalen Angriff auf den Forensiker David Hunter ruft ihn sein Freund Tom zu einem Leichenfund in einer Jagdhütte. Viele Ungereimtheiten kommen zutage. Und gleichzeitig kämpft David mit Flashbacks zum brutalen Angriff auf sein Leben, bei dem die Täterin noch immer nicht gefasst ist.

    Es ist der dritte Teil mit David Hunter - leider habe ich die Vorgänger nicht gelesen und deshalb hatte ich massive Probleme, in die Geschichte zu finden. Der Sprachstil ist sehr ansprechend und hochwertig. Die Charaktere sind gut geschildert und interessant gestaltet. Das Ende hat mich überrascht.

  4. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.405)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    "Mord im Gurkenbeet" ist eine kurzweilige Geschichte über die Durchführung und Aufklärung eines philatelistischen Verbrechens. Das Setting im ländlichen England der 1950 Jahre und die witzige Ausgestaltung der Charaktere sorgen für eine tolle Atmosphäre im Buch. Insbesondere die gewandte Sprache und die inneren Monologe Flavias machen den Charme dieser Erzählung aus und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will. Ich freue mich schon, die nächsten Bände zu lesen!

  5. Cover des Buches Das Geheimnis von Sittaford (ISBN: 9783104021751)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis von Sittaford

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    „Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein ganz typischer Agatha-Christie-Krimi. Es ermitteln weder Miss Marple noch Hercule Poirot, ein übersinnliches Phänomen gibt Rätsel auf und eine scharfsinnige junge Frau will ihren Verlobten aus dem Gefängnis retten.

    Am Anfang steht wie so oft ein Mord: Captain Trevelyan, ein geiziger, alternder Junggeselle, wird tot aufgefunden. Die erbenden Verwandten scheinen allesamt ein Motiv zu haben – und fast alle zudem ein Alibi. Und dann ist da noch der merkwürdige Umstand, dass der Captain sein Herrenhaus im abgeschiedenen Sittaford während des Winters an eine Witwe und ihre Tochter vermietet und sich für kleines Geld in der nächstgelegenen Kleinstadt einquartiert hat.
    Inspektor Narracott versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen. Parallel ziehen Emily Trefusis, Verlobte des Hauptverdächtigen, und Charles Enderby, ein ambitionierter Journalist, Erkundigungen ein. Da die Anzahl von Dorfbewohnern und Familienmitgliedern nicht ganz klein ist, lässt sich dabei nur schwer miträtseln – ich hatte permanent den Eindruck, mindestens ein Drittel der Nebenfiguren nicht wirklich auf dem Schirm zu haben.

    Als solide Krimiunterhaltung geht „Das Geheimnis von Sittaford“ schon durch, aber ganz zufrieden war ich mit dem Leseerlebnis dennoch nicht. Freundschaftliche Beziehungen schildert Christie routiniert, aber ihre Liebespaare wirken meist etwas hölzern (was natürlich auch der Zeit geschuldet sein kann – dieser Krimi ist zum Beispiel von 1931). Oft treten sie erst zum Finale in Erscheinung, hier ist die verliebte Emily jedoch Hauptfigur. Doch so oft sie auch über ihren Verlobten spricht – was sie an ihm findet, bleibt ihr Geheimnis.
    Die Auflösung war mal wieder unvorhersehbar, aber in sich logisch. Die große Anzahl von Nebenschauplätzen und falschen Fährten war mir allerdings etwas viel und ich vermisste die üblichen Ermittler. „Das Geheimnis von Sittaford“ ist kein schlechter Krimi, aber von der Queen of Crime gibt es doch viele bessere.

  6. Cover des Buches Gefallene Engel (ISBN: 9783869134680)
    Seppo Jokinen

    Gefallene Engel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_KeJasBlog
    Anfänglich habe ich etwas gebraucht um Herr zu werden angesichts der ungewohnten finnischen Namen und Orte. Aber die Geschichte des Buches hat es wett gemacht.

    Erstmal zur Story : 
    Ein Toter wird gefunden, abgelegt zwischen 2 Containern, seine Identität wird schnell herausgefunden, hat er soch ein besonderes Merkmal - er war querschnittsgelähmt. 
    Kommissar Koskinen ermittelt mit seinen Team in einem Umfeld, dass ihnen weitestgehend unbekannt ist, denn die Spur führt in das Wohnheim für Behinderte 'Wolfsstube'.
    Der Tote lebte in dieser Einrichtung und war ein sehr unsympathischer Zeitgenosse. Doch wer ist so kaltblütig einen Menschen mit starker Einschränkung zu töten? Welches Motiv treibt den Mörder an?
    Koskinen macht sich große Gedanken, denn es bleibt nicht bei diesem einen Mord.

    Kommissar Koskinen - das finnische Pendant zu Barbarotti, Mankell und Co.
    Er hat es nicht leicht, kämpft er doch an vielen verschiedenen Fronten.
    Gegen die Frauen die er liebt und schätzt, gegen die Kollegen um seine Vorgesetztenstellung zu behaupten, gegen internes Mobbing und besonders gegen seinen eigenen Schweinehund, der ganz gerne mal wütend wird und aus der Haut fährt.
    Zum Glück trägt er meistens einen Windanzug, bei uns auch Fahrradfahrermontur genannt, der ihn schützt vor dem miesen Wetter und seiner eigenen Laune.
    Sein Stressausgleich ist das Laufen, er joggt gerne mitten in der Nacht und als Nicht -Autobesitzer radelt er so manche Strecke ab.
    Ein guter Mensch - ein besserer Kommissar.

    Seine Ermittler-KollegInnen sind ein bunt gemischter Haufen, die ständig um mehr Unterstützung beten aber gewissenhaft arbeiten.
    Milla, die Sekretärinanwärterin ist mein persönlicher Favorit in dieser Truppe. Obwohl Koskinen sich ein wenig vor ihr fürchtet und vieles komplett falsch interpretiert.

    Die Ermittlungsarbeiten sind sehr explizit erklärt, wer tut was, wann und warum.
    Die Suche nach dem Motiv des Mörders bringt so nebenbei noch manch anderen Kriminalfall ans Tageslicht.

    Die Einbindung der körperlich Schwerstbehinderten ist dem Autor auf eine sehr menschliche Art gelungen. Die Arbeiten in dem Wohnheim, wie auch die damit verbundenen 'Probleme'. Es wird nichts verschönt aber auch nichts verharmlost. Durch Koskinen und die Geschichte wird einem bewusst das vieles für selbstverständlich genommen wird, dass andere nicht (mehr) haben oder können.

    Der Krimi ist einer der leisen Art, trotz der Morde, der bedächtige Einstieg steigert sich im Laufe des Buches und macht neugierig auf Umstände und die Frage nach dem Tätermotiv.
    Lediglich die regelmäßigen Querelen innerhalb der Ermittler haben mich etwas gestört.
    Gerne vergebe ich 4 von 5 Sternen. 
    c ) K.B. 07/2015
  7. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Eine sehr gelungene Fortsetzung aus der Reihe um die junge Detektivin Flavia de Luce. Der Fall ist durchaus düster, die Erzählung allerdings gewohnt humorvoll. Die inneren Monologe der Protagonistin ließen mich laut lachen. Wenn man einmal anfängt zu lesen, ist es sehr schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Geschichte macht auf jeden Fall Lust auf mehr. 

  8. Cover des Buches Totgetanzt (ISBN: 9783943121902)
    Brigitte Lamberts

    Totgetanzt

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    In Düsseldorf wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Im Tellertutu und Ballettschuhen sitzt sie ganz friedlich da. Doch so friedlich starb sie leider nicht.

    Dies ruft Hauptkommissar Clemens von Bühlow und sein Team auf den Plan. Doch viel zu ermitteln gibt es nicht. Keiner der Verhörten hat etwas gesehen. Und doch ist der Tatort voller Spuren.

    Während das Team weiter auf Höchsttouren ermittelt, wird die zweite Leiche einer jungen Frau gefunden. Und wieder hat sie dieses Tutu und die Ballettschuhe an.

    Somit scheint ein Serienmörder sein Unwesen in Düsseldorf zu treiben. Doch was ist sein Motiv? Die Ermittlungen brennen …

    „Totgetanzt“ ist der zweite Krimi um Clemens von Bühlow und sein Team aus der Feder der Autorinnen Brigitte Lamberts und Annette Reiter.

    Ich habe die drei Krimis der Autorinnen nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen. Ich habe den dritten Teil zuerst verschlungen. Danach den ersten und jetzt den zweiten Band. Teil eins und drei sind wirklich der Hammer.

    Die Story in Band zwei fand ich jetzt mehr als zäh. Was mir bei den andern Fällen gar nichts ausmachte, fand ich hier schon sehr übertrieben. Hier in dem Buch wird mir zu viel Wert auf die verschiedenen kulinarischen Genüsse und Restaurants gelegt. Hier wird irgendwie mehr gegessen, als ermittelt. Bei den anderen Bänden fand ich die Mischung wesentlich besser und angenehmer.

    Das Team und der Humor sind natürlich wieder absolut klasse. Mir gefällt das Ermittlerteam außerordentlich gut. Schade, dass das Augenmerk hier wirklich in die falsche Richtung ging. Natürlich ist mir lieber, wenn es im Krimi um Essen geht und nicht um Bettgeschichten und gescheiterte Existenzen, trotzdem war es diesmal zu viel des guten.

    Auch war mir die Auflösung des Falles diesmal zu schnell und unausgereift. Sorry, aber es kam mir am Ende so vor, als müsste der Roman schnell noch vor dem Abgabetermin fertig werden.

    Der Krimi bekommt von mir deswegen 3 Sterne für das starke, humorvolle Ermittlerteam. Er kommt halt leider nicht an die 5 Sterne der anderen beiden Krimis heran. 
  9. Cover des Buches Der Hund von Baskerville, Schulausgabe (ISBN: 9783867600873)
    Arthur Conan Doyle

    Der Hund von Baskerville, Schulausgabe

     (457)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Sie waren sich alle darin einig, dass es ein riesiges Geschöpf war, leuchtend, schauderhaft und gespenstisch.«

     

    Ein geheimnisvoller Fluch liegt seit Generationen auf dem Geschlecht der Baskervilles, erst kürzlich kam Sir Charles Baskerville auf mysteriöse Weise ums Leben und nun wartet der Fluch auf seinen Erben. Ein teuflischer Hund soll auf dem Moor sein Unwesen treiben, erzählt man sich und schafft damit einen richtig verlockenden Fall für Meisterdetektiv Sherlock Holmes und seinen Gefährten Dr. Watson…

     

    Mich lockte es mal wieder, einen dieser Detektiv-Klassiker zu lesen und ich stellte fest, dass auch ein bekannter Fall Spaß machen kann, wenn er gut geschrieben ist. Der besondere Reiz liegt natürlich in der Figur des Sherlock Holmes und in seiner besonderen Art zu denken, zu ermitteln und sich auszudrücken. Regelmäßig musste ich schmunzeln und hatte manches Mal Mitgefühl mit Watson, der wirklich tolle Arbeit leistet, aber mit Holmes einfach nicht mithalten kann.

     

    Der Stil ist sehr angenehm zu lesen, die Atmosphäre sehr dicht. An Spannung mangelt es ebenfalls nicht und die Auflösung ist, dem Detektiv sei Dank, äußerst logisch und schlüssig.

     

    Fazit: Dieser Detektiv-Klassiker macht auch beim wiederholten Lesen Spaß!

     

    »Ich befürchte, mein lieber Watson, dass die meisten Ihrer Schlüsse falsch waren. Als ich sagte, dass Sie mich inspirieren, meinte ich damit, ehrlich gesagt, dass ich durch Ihre Fehlschlüsse gelegentlich auf die Wahrheit gebracht wurde.«

  10. Cover des Buches Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle (ISBN: 9783453441156)
    Stuart Turton

    Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Dieses Buch hat mich vor ein paar Herausforderungen gestellt. Es war nicht schlecht, keinesfalls, eher ungewohnt und überraschend.

    Die Grundthematik finde ich wirklich interessant und auch abgefahren, hier muss man sich wirklich drauf einlassen und dem "Seelenwandern" aufgeschlossen gegenüberstehen.

    Ich muss sagen, dass ich den Klappentext zu Erscheinen des Buchs gelesen habe, dadurch wanderte das Buch auf den Wunschzettel. Als ich das Buch nun begonnen habe, hatte ich den Klappentext nicht mehr im Kopf und auch nicht mehr gelesen, sodass die Geschichte schon einige Überraschungen für mich bereit hielt, die im Klappentext einfach bereits genannt werden. So war für mich die Entwicklung der Geschichte nochmal ein bisschen spannender.

    Schwierig war für mich das Hin- und Herspringen zwischen den einzelnen Tagen und Körpern. Ich lese häufig Familiensagas/historische Bücher auf mehreren Zeitebenen, aber hier wird in teilweise sehr kurzen Kapiteln hin und her gesprungen, man bekommt zwar immer zu Kapitelbeginn Tag und Uhrzeit/Tageszeit genannt, aber dennoch wurde es zwischendurch unübersichtlich.
    In der Mitte hat sich die Geschichte etwas gezogen und der Spannungsaufbau wurde irgendwie auf Pause gestellt, aber zum Ende hin wurde es nochmal richtig interessant und spannend.

    Durch diese häufigen Wechsel ist es definitiv ein Buch, bei dem man länger an einem Stück lesen muss, um nicht den Faden zu verlieren.
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und Stuart Turton ein Autor, den man im Auge behalten sollte. Der Tod und das dunkle Meer werde ich mir definitiv auch mal genauer anschauen.

  11. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (821)
    Aktuelle Rezension von: Grimnir

    Agatha Christie schafft es schon auf den ersten Seiten die besondere Atmosphäre der damaligen Zeit und der Institution "Orient Express" heraufzubeschwören. Ihr weltberühmter Detektiv Hercule Poirot wächst dem Leser sofort durch seinen scharfen Verstand, seine kleinen Eigenheiten und seinen Esprit ans Herz. Der Mord im Orient Express macht Lust auf mehr!

  12. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (301)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Die gute alte Jane Marple bekommt kurz vor Weihnachten Besuch von ihrer alten Freundin Elspeth McGillicuddy. Diese erzählt ihr, dass sie auf dem Weg von London nach St. Mary Mead einen Mord beobachtet hätte. Dieser ereilte sich in einem Zug, der neben dem ihren in die gleiche Richtung fuhr. Ein Mann habe eine blonde Frau im hellen Pelz erwürgt. Doch anders, als der Zugschaffner und der Bahnhofsvorsteher, glaubt Miss Marple ihrer Freundin. Als nach einigen Tagen immer noch keine Leiche aufgetaucht ist, beginnt Miss Marple auf eigene Faust zu ermitteln. Leider ist sie nicht mehr fit genug, um die Leiche selbst zu suchen, und so engagiert sie die tüchtige Haushaltskraft Lucy Eyelesbarrow, sie bei der Suche nach der Leiche zu unterstützen. 

    Ob sie die Leiche finden, wer die Tote ist und warum sie sterben musste, dass verrate ich nicht ;-)

    Es ist ein klassischer englischer Krimi. Abwechslungsreich und voller verdächtiger. Spannend bis zur Auflösung am Schluss, wie es für die Krimis von Christie üblich ist.

  13. Cover des Buches Ein Schritt ins Leere (ISBN: 9783104021935)
    Agatha Christie

    Ein Schritt ins Leere

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Daniel89
    Worum geht es in "Ein Schritt ins Leere";

    Bobby Jones geht mit einem Freund Golfen und hört einen Schrei, ein Mann fiel einen ungesicherten Graben herunter und liegt nun im Sterben. Bobby klettert hinab und die letzten Worte des Unbekannten sind "Warum haben sie nicht Evans gefragt?“. Er fragt einen anderen Golfer, ob der bei dem sterbenden bleiben würde und eilt Hilfe zu holen.
    Als er zurück kommt, ist der Mann Tod aber etwas stimmt nicht. Irgendwas an dem Mann hat sich verändert und so beginnt Bobby mithilfe einer Freundin über das Gesagte nachzudenken und was sich an dem Toten verändert hat.


    Meine Meinung;

    Ich fand den Aufbau des Buches recht eigenartig. Was genau wäre gespoilert.
    Miss Christie versucht zwar den Leser in die Irre zu führen aber wenn man 2 Minuten nachdenkt, stößt einen bestimmt etwas auf.
    Über ihren Schreibstil muss ich sicher nichts mehr sagen.
  14. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442487554)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (358)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Im Buch geht es um mehrere Personen, die ihre Geschichte und ihre Recherchen zu einem einzigen Mord erzählen, der schon 25 Jahre zurück geht. Dabei sagt der eine das Gegenteil vom andren und es bleibt bis zum Schluss rätselhaft was denn eigentlich passiert ist in der Mordnacht.

    Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden auf Grund des Covers. Ich finde es toll gemacht wie die Stadt sich spiegelt und dazu der Titel des Buches, passt perfekt.

    Es war zunächst eigenartig diesen Roman aus Sicht von 3 Protagonisten bzw erzählen zu lesen aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Ist auf jeden Fall eine super Idee und für mich noch nie dagewesen wie der Autor diesen Mordfall erzählt. Man ist vor jeder Person auf der Hut, die in Verbindung zum Mordfall steht.

    Sehr spannend gemacht, eine ganz eigene Idee, eine ganz eigene Schreibweise. Etwas sehr neues!
    Nur das Ende hat mich etwas ratlos zurück gelassen, da hätte ich gern nochmal die Sicht aus dem Manuscript gehabt....deshalb einen Stern Abzug. Ansonsten sehr gut gemacht!

  15. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (353)
    Aktuelle Rezension von: crime_fever_booklover

    In die Flut von Arno Strobel geht es um einen Serienmörder auf Amrum. Er tötet Pärchen, indem er sie betäubt, die Frau bis zum Hals im Sand am Strand eingräbt und den Mann in Reichweite sitzend an Posten fesselt. Mit dem Einlaufen der Flut ertrinkt die Frau und der Mann muss hilflos zusehen. Der Täter hält sich der Polizei überlegen und spielt seine Spielchen mit Hauptkommissar Harmsen und Diedrichsen. Der Mörder möchte rausfinden, wie sich Liebe anfühlt, da er nicht weiß, wie sich diese Emotion wirklich anfühlt. Zwei befreundete Pärchen auf Urlaub werden in die Geschichte mit hineingezogen als sie auf Amrum Urlaub machen.

    Es war mein erster Arno Strobel Thriller und er hat mich nicht 100%ig überzeugt. Die Spannung war super, allerdings das Ende zu abrupt und konstruiert. Ich hätte mir da mehr Raffinesse gewünscht.

    Aber vielleicht gebe ich nochmal einem zweiten Arno Strobel Thriller die Chance.

  16. Cover des Buches Wer auf dich wartet (ISBN: 9783455009972)
    Gytha Lodge

    Wer auf dich wartet

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Yasmin_Hein

    Im neuen Fall des DCI Jonah Sheens wird eine junge Frau ermordet, während ihr Freund via Webcam dabei zusehen muss.


    Wir verfolgen in der Geschichte wieder einige Blickwinkel auf die Geschichte, darunter die des DCI Sheens als auch die seiner Ermittlerin, die wieder von vielen persönlichen Verwicklungen gebeutelt wird, welche für die Geschichte kaum eine Rolle spielen. Wie auch schon im vorangegangenen Band frage ich mich, ob diese in einem der darauffolgenden Bände mal eine wirkliche Rolle spielen wird, oder ob sie einfach dazu da ist, Seiten zu füllen oder die Charakterentwicklung dieser Nebenfigur darzustellen. Die persönliche Verwicklung von DCI Sheens dagegen fand ich hier durch aus passend und nicht vollkommen überflüssig, auch wenn sie für die Geschichte an sich keine große Rolle gespielt hat. 

    Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut zu lesen, so dass ich auch recht schnell auf die Suche nach dem Mörder gehen konnte, was mir jedoch auch in diesem Band wieder nicht gelungen ist. Ich hatte jemand ganz anderen in Verdacht und wäre auf den/die tatsächliche Täter/in überhaupt nicht gekommen. Damit war das Buch auf jeden Fall wieder sehr spannend und unerwartet in seinen Wendungen.

    Auch zukünftige Bände der Reihe habe ich bzw. werde ich auch weiterhin lesen.

  17. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455008838)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Kosa

    Sie hatte eine faszinierende Art und Weise, ihre Geschichten zu entwerfen. "Das fehlende Glied in der Kette" ist eine brillante Kombination aus psychologischer Analyse und Verbrechen, und ich mochte besonders die analytische und brillante Persönlichkeit von Poirot und den Kontrast zum oft ahnungslosen Hastings. Es ist erstaunlich, wie sich die Puzzelstücke am Ende perfekt und logisch zusammenfügen. Christie verstand es meisterhaft, verschlungene Handlungsstränge zu spinnen, die einen immer zu wieder fesseln und in ihren Bann ziehen!

  18. Cover des Buches Die Morde von Pye Hall (ISBN: 9783458364153)
    Anthony Horowitz

    Die Morde von Pye Hall

     (135)
    Aktuelle Rezension von: likeastorm

    In diesem Buch gibt ein Bestseller-Krimi-Autor sein Manuskript an den Verlag. Doch es fehlt das letzte Kapitel mit der Lösung des Falls. Die Protagonistin, die Lektorin, macht sich auf die Suche nach dem letzten Kapitel und muss dabei selbst einen Mord aufklären: den des Autors.

    Dieses Buch hatte ein sehr spannendes Konzept, mit einem Buch in einem Buch und einem Kriminalfall in einem Kriminalfall. Tatsächlich habe ich zwischendurch ganz vergessen, dass das Manuskript ja nicht das eigentliche Buch ist, welches ich gerade lese. Das hat wirklich Spaß gemacht und ich würde eigentlich gerne wirklich die Atticus Pünd-Bücher lesen.

    Ich habe eigentlich von Anfang an gewusst, wer der Mörder war (vom Autor), aber wurde dann durch die ganzen Verdächtigen doch wieder von meinem Gefühl weggelenkt.

    Manchmal war mir die Protagonistin auch etwas zu langsam, wenn ich dachte, dass die Schlussfolgerung zu etwas bestimmten doch klar wäre. Das kam aber nicht sehr häufig vor.

    Ich habe das Buch sehr genossen und empfehle es auf jeden Fall weiter!

  19. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Calypso19

    Lang ist es her, dass ich Agatha Christies Meisterwerk „The Murder of Roger Ackroyd“ ( dt. Titel: „Alibi“ ) zum ersten Mal gelesen habe. Zu dieser Zeit war ich bereits ein Fan der englischen Kriminalautorin, von der ich auch heute, und unzählige Krimis und Thriller später, noch immer meine, dass sie den Titel „Queen of Crime“ völlig zu Recht trägt, mit ihrer Art zu schreiben sehr vertraut und mir sicher, auch diesmal, nach sorgfältigem Lesen und vermeintlichem Achten auf die vielen kleinen Hinweise, die sie clever in der Handlung versteckt, zu gegebener Zeit die Identität des Täters zu entdecken. Bis kurz vor Schluss hatte ich mir eine wunderbare und, davon war ich überzeugt, wasserdichte Theorie zusammengebastelt – und dann kam die Überraschung! Faustdick!

    Nie hatte ich mit einer solchen Auflösung gerechnet, die mich fast ein wenig ärgerte, betrachtete ich sie doch als etwas hinterhältigen Trick Dame Agathas, mit dem sie den Leser an der Nase herumführte. Wo waren sie, die sonst unfehlbar vorhandenen Hinweise, die den Leser in all ihren übrigen Krimis auf die rechte Spur führten? Die Puzzleteile hatte ich zwar eifrig gesammelt, doch wollten sie nicht ins Gesamtbild passen, ohne das eine, das entscheidende Teilchen, dass nur Agatha Christie persönlich kannte. Und so beschloss ich, „The Murder of Roger Ackroyd“ als Fehlschlag abzutun und schob ihn in die hinterste Ecke des Krimiregals, aus dem er kürzlich erst wieder, ganz unerwartet, zum Vorschein kam – um erneut gelesen zu werden? Obwohl ich den so unerwarteten Mörder noch immer präsent hatte? Kurzentschlossen schlug ich den vermeintlichen Fehlschlag auf und begann mit der Lektüre, aufmerksam wie damals auch, um dem einerseits gepriesenen und andererseits gescholtenen Meisterwerk, das 2013 von „The Crime Writers' Association“ zum besten Kriminalroman aller Zeiten gekürt worden war, eine neue Chance zu geben!

    Ob es daran lag, dass ich anstelle der siegesgewissen Überheblichkeit, mit der ich glaubte, einer Agatha Christie gewachsen zu sein, mit vorsichtigem Respekt zu Werke ging, mir wichtig erscheinende Passagen gleich zweimal las, um bloß nichts zu übersehen, was, so versicherten die begeisterten Kritiker dieses, Dame Agathas sechstem Kriminalroman, doch so augenfällig war? Und siehe da – von Anfang an war die Leuchtspur zu sehen, mit der die englische Lady auch dem blindesten unter ihren Lesern, zu denen auch ich mich zählen muss, den Weg gewiesen hat!

    Wenn man diese Spur nicht verliert in dem üblichen Labyrinth von falschen Fährten und geschickt eingebauten Nebensächlichkeiten, wie man denken könnte, wenn man die Tatsache ignoriert, dass es bei Dame Agatha keine Nebensächlichkeiten gibt, nichts, was überflüssig wäre, wenn man es denn logisch und folgerichtig interpretiert, also seine „kleinen grauen Zellen“ benutzt, auf denen der belgische Detektiv Hercule Poirot, der in dem verzwickten Krimi seinen dritten Auftritt hat, nicht müde wird zu insistieren – hier mehr als in jedem anderen Krimi, in denen der etwas lächerlich wirkende kleine Mann mit dem großen Schnurrbart und dem noch größeren Ego ermittelt -, dann führt sie unweigerlich zu demjenigen aus einer ansehnlichen Gruppe von Verdächtigen, die, was für Poirot von Anfang an klar ist, allesamt etwas zu verbergen haben, der den reichen Roger Ackroyd ins Jenseits befördert hat!

    Und dann erst erkennt man, wie klug und umsichtig, auch nicht das kleinste Detail außer Acht lassend, die berühmte Britin ihren Kriminalroman aufgebaut hat – und kann nicht umhin, ihr höchstes Lob zu zollen!

    Ein wahrhaft grandioser Whodunnit ist ihr da gelungen, einer, von dem ihre Biographin Laura Thompson sagte, er sei „der größte, der ultimative Kriminalroman“, der wegweisend war, der das Genre, dem sie sich verschrieben hatte, nachhaltig beeinflusste, denn sie wagte damit etwas ganz Neues, etwas, das inzwischen natürlich viele Nachahmer, aber keinen, der ihr gleich käme, gefunden hat.

    Zum Schluss meiner Überlegungen bliebe anzumerken, dass jeder Versuch einer ausführlicheren Inhaltsangabe die Gefahr birgt, dem unvoreingenommenen Leser Wissen zu vermitteln, das ihn allzu frühzeitig auf die richtige Spur bringt und ihn somit des Vergnügens beraubt, seine eigenen Theorien aufzubauen und daraus die richtigen – was schwer sein dürfte -  Schlüsse zu ziehen.

    Eines ist gewiss – es lohnt sich, diesen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman zu lesen, schon alleine, um dem klugen, von sich selbst und seinen überragenden Fähigkeiten – völlig zu Recht übrigens! - so überzeugten kleinen Detektiv, der sich eigentlich in King's Abbott, dem fiktiven Schauplatz des Romans, zur Ruhe gesetzt hatte, um dort ausgerechnet Kürbisse zu züchten, über die Schulter zu schauen und ihn mit der ihm eigenen Methodik und Systematik, unter Gebrauch der bereits erwähnten sehr aktiven kleinen grauen Zellen, den wohl erstaunlichsten Fall nicht nur seiner eigenen Karriere sondern auch derjenigen der Schriftstellerin Agatha Christie, geborene Miller, in zweiter Ehe verheiratete Mallowan, lösen zu sehen!

  20. Cover des Buches Sie kamen nach Bagdad (ISBN: 9783104021799)
    Agatha Christie

    Sie kamen nach Bagdad

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    Die junge Victoria ist sprunghaft und nimmt das Leben wie es kommt. Als sie, wiedereinmal, ihre Stellung als Stenotypistin verliert ist sie nicht lange unglücklich. Im Park trifft sie auf den gutaussehenden Edward und nach einem kurzen Gespräch ist ihr klar, sie muss den jungen Mann wiedersehen. Dumm nur, das dieser gerade zu einem längeren Aufenthalt nach Bagdad unterwegs ist. 

    Agatha Christie, die Queen of Crime kennen die meisten eher durch ihre Krimis um den schrulligen Hercules Poirot, oder die altjüngferliche Miss Marple. Allerdings hat die Autorin auch einige Spionagegeschichten verfasst und eine davon ist diese hier.

    In bekannter Manier werden die Figuren ei geführt, direkt zu Beginn allerdings gleich eine größere Anzahl, ohne dass der Leser weiß, wer davon wichtig ist und in welcher Beziehung die Figuren zueinander stehen. Leider macht das den Anfang etwas unübersichtlich. Ich liebe die Bücher der Autorin, habe aber oft Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, auch hier war das der Fall.

    Die Story an sich ist schon spannend, aber leider doch auch stark konstruiert und oft sehr undurchsichtig. Das typische "mitkriminalisieren", das ich bei ihren klassischen Krimis so liebe kommt hier eher nicht zustande, obwohl man zum Ende schon merkt, dass die Autorin ihrer Leserschaft durchaus Hinweise einstreut. 

    Die Geschichte lebt sehr von ihrer polarisierenden Hauptfigur, der fast kindlich naiven Victoria. Vielleicht nicht eines ihrer besten Bücher, aber ein guter Einblick in die weiteren Arbeiten der Autorin.

  21. Cover des Buches Wo ist Erkül Bwaroo? (Erkül Bwaroo ermittelt 6) (ISBN: B07DVX6MQP)
    Ruth M. Fuchs

    Wo ist Erkül Bwaroo? (Erkül Bwaroo ermittelt 6)

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Die Kinder des reichen Besenfabrikaten werden vermisst. Man vermutet eine Entführung. Nun ist es an Elfendetektiv Erkül Bwaroo die Geschehnisse dezent zu hinterfragen. 

    Doch anscheinend sind nicht nur die Kinder verschwunden. Wo steckt zum Beispiel das Stubenmädchen?

    Doch noch schlimmer wird es, als Erkül selbst nicht mehr auffindbar ist. 

    So nimmt Erküls Freund Dr. Artur Heystings die Zügel in die Hand. 

     

    Meine Meinung: 

     

    Auch wenn ich es immer wieder erwähne, ich liebe die Cover dieser Reihe. Genau so habe ich Erkül Bwaroo vor Augen und stelle ihn mir so vor. Dazu die liebevollen Details, einfach toll. 

     

    Mit diesem Teil habe ich alle Fälle vom Elfendetektiv gelesen und kann nur sagen: Bitte mehr davon liebe Ruth. 

    Ich bin ein großer Fan von Erkül Bwaroo geworden (und vom großartigen Orges). 

     

    Wortgewand, spritzig, witzig, skurril und spannend erzählt Ruth M. Fuchs ihre nächste Story rund um den besonderen Elfendetektiv Erkül Bwaroo, der mich mal wieder herrlich unterhalten hat. 

     

    Die Autorin schreibt mit ihrem besonderen und einzigartigen Charme, der mich einfach immer wieder in den Bann zieht und mir viele unterhaltsame Lesestunden schenkt. Ich genießen es immer wieder ein weiteres Abenteuer mit Bwaroo zu erleben. 

     

    Der belgische Elfendetektiv ist einfach Unterhaltung pur. Schon allein seine ständigen französischen Ausrufe bringen mich immer wieder zum Lächeln. Er ist eben etwas ganz besonderes und unvergleichbar. Außer natürlich an die gewollte Hommage an Krimiautorin Agatha Christie. 

     

    Der Krimi ist ruhig, kurzweilig und bietet viel Unterhaltung. Erneut kann man wunderbar miträtseln, was immer großen Spaß macht. 

     

    Erkül Bwaroo ist und bleibt mein Lieblingsermittler. Denn, wie soll es auch anders sein, ist er eben der Beste von allen, was er auch unter Beweis stellt. 

     

    Wer eine Mischung aus Krimi und Märchen mag, der wird diese Geschichte lieben. 

     

    Fazit:

     

    Ich bin schon etwas traurig, dass ich jetzt ein bisschen auf einen weiteren Fall von Erkül Bwaroo warten muss, aber die Vorfreude ist jetzt schon da. Ich wurde wieder einmal ganz wunderbar unterhalten und kann auch dieses Buch nur wärmstens weiter empfehlen. Ein Hoch auf Erkül Bwaroo, den Elfendetektiv. 

  22. Cover des Buches One of the Girls (ISBN: 9783423220682)
    Lucy Clarke

    One of the Girls

     (388)
    Aktuelle Rezension von: LadyRhapsody

    Handlung:

    (Eigentlich schreibe ich keine Handlung, aber heute hab ich irgendwie Lust)

    Grob gesagt, geht's in "One of the girls" von Lucy Clarke um sechs Frauen, die sich mehr oder weniger kennen (also manche kennen sich und manche kennen sich nicht) und zusammen einen Urlaub in Griechenland verbringen, der der Junggesellinnenabschied von einer von ihnen (Lexy) sein soll. Und für alle, die sich jetzt fragen, warum Lexy Frauen zu ihrem Junggesellinnenabschied einlädt, die sie nicht kennt: Sie kennt eigentlich alle bis auf eine und die ist die Schwester ihres Verlobten, die sie dort besser kennenlernen will, aber alle anderen kennen sich halt nicht gegenseitig. So...

    Und auf diesem Junggesellinnenabschied ist erst Mal alles super und alle sind furchtbar nett zueinander (mehr oder weniger), aber jede der Frauen hat halt ein großes Geheimnis von dem die Anderen nichts wissen und die kommen nach und nach ans Licht und es wird immer ungemütlicher in der einsamen Villa, die sie alle bewohnen und keine traut irgendwem mehr über den Weg...

    (Es ist also kein klassischer Mordfall, sowie es im Klappentext suggeriert wird (meiner Meinung nach), sondern dreht sich eher um die Geheimnisse der einzelnen Frauen und deren Geschichten.)


    Meine Meinung (enthält Spoiler, aber Fazit ist ohne):

    Ich möchte vorneweg sagen, dass jeder natürlich gut finden kann, was er will und es, wie es auch oben steht, alles nur meine ganz persönliche Meinung ist. 

    • Negativ: Ich glaube, dass ein Grund, warum ich mit dem Buch nichts anfangen konnte, darin besteht, dass ich mit einer anderen Handlung gerechnet habe, weil sowohl auf dem Cover (unten) als auch über dem Klappentext von einer Leiche gesprochen wird. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich die ganze Zeit auf die Leiche gewartet habe, die aber einfach nicht kam. Und ich meine nicht, dass sie auf Seite 100 noch nicht da ist, sondern erst IN DEN LETZTEN 50 SEITEN jemand stirbt und auch nicht direkt ermordet wird. (Ich glaube es wäre eher Totschlag.) Hinzu kommt, dass man als Leser bei der "Ermordung" dabei ist und deshalb auch weiß, wer es letztendlich getan hat. Also wer sich auf eine gut erzählte Mordaufklärung gefreut hat, kann das schon mal direkt vergessen. 
    • Negativ: Der nächste Punkt ist, dass bis zur Hälfte des Buches es auch mit den Geheimnissen der Frauen nicht wirklich was voran geht, sondern eigentlich nur beschrieben wird, was die verschiedenen Personen den lieben langen Tag so tun und wie blau das Meer ist und wie sehr sie so eine Auszeit gebraucht haben und blablabla. (Auch das fände ich nicht schlimm, wenn es ein einfacher Urlaubsroman mit Unterhaltungswert und netten Figuren wäre, aber auch das ist dieses Buch definitiv nicht!) Denn die Figuren haben eigentlich alle (manche mehr manche weniger) schwere Schicksalsschläge in ihrem Leben ertragen müssen, von denen man ab der Hälfte etwas mehr erfährt. Man kann aber auch nicht wirklich Mitleid für sie empfinden, da das Buch nicht aus der ich-Perspektive erzählt, sondern alles fast schon nüchtern geschildert wird. Es ist also auch nicht möglich einfach die Strand- und Urlaubsvibes zu genießen, weil einem die Figuren irgendwie schon leid tun, aber man alles auch nicht richtig greifen kann, da es eben so trocken erzählt wird. 
    • Negativ: Noch etwas, das mich gestört hat war, dass das Buch alle  paar Seiten (immer zwischen 4 und 20, so lang sind nämlich die Kapitel im Durchschnitt) den Erzähler wechselt. Oder nein eigentlich nicht, weil ja nicht die Person selbst in der ich-Perspektive schreibt, aber es wird immer die Perspektive zu einer anderen Frau gewechselt. Das ist nicht nur anstrengend, sondern hat es für mich am Anfang auch sehr schwierig gemacht, mitzukommen, weil ich die verschiedenen Figuren nicht auseinanderhalten konnte.
    • Negativ: Der letzte und für mich gravierendste Kritikpunkt ist einfach die fehlende Spannung. Es tut mir leid, aber wenn ich Rezensionen von Menschen lese, die davon schwärmen wie sehr sie das Buch mitgerissen hat und wie spannend sie alles fanden, Frage ich mich, ob ich das gleiche Buch mit einer anderen Geschichte gelesen habe, weil ich es einfach nur unglaublich langatmig, kompliziert und langweilig fand. Wie gesagt jeder kann mögen, was er will, aber ich weiß wirklich nicht, wo man da Spannung finden kann. Es wird wie gesagt eigentlich mehr die Umgebung und die Ausflüge der einzelnen Frauen beschrieben, als das Geheimnisse aufgedeckt werden. Auch der "Plottwist" am Ende war für mich zwar nicht vorhersehbar, aber auch nicht wirklich beeindruckend gemacht oder so und ich habe auch als die Geheimnisse dann gelüftet wurden keinerlei Spannung finden können. Vielleicht bin das aber einfach nur ich, keine Ahnung.

    Fazit:

    Ich fand "One of the girls" von Lucy Clarke trotz des Hipes leider weder mitreißend noch spannend und das ist es doch, was ein Thriller sein sollte!? Mir hat auch der Schreibstil und der Aufbau des Buches nicht gefallen, weswegen ich auch dafür keinen Stern mehr vergeben konnte und das Buch somit, zu meinem ersten Ein-Stern-Buch wird. Tut mir echt leid. Und nochmal: Es ist völlig in Ordnung wenn es euch gefallen hat, aber ich konnte halt wirklich nichts damit anfangen. Meine Bewertung habe ich dann auch einfach so aufgebaut, dass jedes Buch bei mir grundsätzlich vier Sterne hat... (Fünf kriegen nur wirklich außergewöhnliche Bücher, die mich in irgendeiner Form verändert haben. Zumindest bilde ich mir das ein.) ... Und für jeden negativen Aspekt (siehe oben) einfach einer abgezogen wird. Und bei vier negativen Aspekten wären es eigentlich null Sterne, aber da man null nicht geben kann, ist es dann eben bei dem einen geblieben. Das nur zum besseren Verständnis.


    (Ich hab übrigens gehört, dass "The Hike" auch von Lucy Clarke genauso sein soll, kann dazu aber nichts sagen, weil ich es nicht gelesen habe und wohl auch nicht mehr lesen werde.)

  23. Cover des Buches Die rätselhaften Honjin-Morde (ISBN: 9783746638232)
    Seishi Yokomizo

    Die rätselhaften Honjin-Morde

     (128)
    Aktuelle Rezension von: WolfgangPhilipp

    Hierbei handelt es sich um ein 1946 veröffentlichtes "Locked room murder mystery", das im Japan des Jahres 1937 spielt.
    Ein Brautpaar wird in der Hochzeitsnacht in einem abgeschlossenem Nebengebäude mit einem Katana (japanisches Langschwert) ermordet.
    Hauptverdächtiger ist ein unbekannter Landstreicher mit nur drei Fingern an seiner rechten Hand, dessen blutige Fingerabdrücke im Raum gefunden werden.
    Erster Auftritt von Konsuke Kindaichi, einem jungen, unscheinbar und oft ein wenig verwirrt wirkenden Meisterdetektivs, der auch in den späteren Kriminalromanen von Seishi Yokomizo die Hauptrolle spielen wird.
    Klassische Krimiversatzstücke, die Ihren Reiz hauptsächlich durch die Vermengung mit japanischem Lokal- und Historienkolorit gewinnen.
    Ganz nett, aber nicht zwingend.

  24. Cover des Buches Die Abenteuer des Sherlock Holmes (ISBN: 9783150205952)
    Arthur Conan Doyle

    Die Abenteuer des Sherlock Holmes

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ein Skandal in Böhmen 


    Eine delikate Angelegenheit wird an Sherlock Holmes herangetragen: ein kompromittierendes Foto befindet sich im Besitz von Irene Adler, die von Holmes immer nur als "die Frau" bezeichnet wird. Ein hochrangiger Adliger bitte ihn darum, das Foto wieder zu  beschaffen, um einer Erpressung vorzubeugen. Watson (frisch verheiratet) ist zufällig zugegen und hilft seinem Freund, seinen ungewöhnlichen Plan auszuführen. Allerdings hat Holmes nicht mit der Raffinesse "der Frau" gerechnet... Ein schöner Clou am Ende und ein guter Einstieg, in dem man Holmes Maskeraden schon gut kennenlernt ★★★★

     

    Der Bund der Rothaarigen


    Mr. Wilson sucht Sherlock Holmes auf, der er plötzlich eine doch lukrative und einfache Stellung verloren hat - und sich die Hintergründe nicht erklären kann. 

    Eine humorvolle und kuriose Geschichte, die mich anfangs sehr merkwürdig vorkam, ich aber dann doch recht schnell auf die Lösung gekommen bin, weil es diese Art von Kriminalfall in Filmen gab. Wahrscheinlich mit dieser Geschichte als Vorlage :) ★★★★



    Ein Fall geschickter Täuschung 


    Hier gibt ein verschwundener Bräutigam einige Rätsel auf. Kurz vor der Hochzeit verlassen ist die Braut todunglücklich und erhofft sich von Holmes, dass er ihn wieder findet. Keine aufregende Geschichte mit einer einfachen Erklärung, die mich aber doch überrascht hat. ★★★



    Der Mord im Tale von Boscombe 


    Holmes und Watson machen sich auf den Weg ins Boscombe Tal. Der erste Mordfall in den Kurzgeschichten bisher und nach den Indizien steht für Scotland Yard fest, dass der Sohn seinen Vater umgebracht hat. Aber die Ermittlungen ergeben schnell, dass einiges daran nicht zusammenpasst. Interessant aufgezogen mit einer guten Auflösung. Ich bemerke, dass Holmes doch öfter mal spöttelt bzw. einen gewissen Humor hat, das war ich bisher in den Adaptionen gar nicht gewohnt! ★★★★



    Fünf Apfelsinenkerne 


    Nach dem Erhalt von 5 Apfelsinenkernen sterben Onkel und Vater des jungen John Openshaw. Als er selbst ebenfalls solche Kerne per Post erhält, wendet er sich Hilfe suchend an Holmes. Die Lösung war etwas unbefriedigend und insgesamt eine etwas schwächere Geschichte. ★★



    Der Mann mit der Schramme 


    Direkt zu Beginn wird man mit den berühmt / berüchtigten Opiumhöhlen in London zu dieser Zeit konfrontiert. Um einem Freund zu helfen begibt sich Dr. Watson in eines dieser schrecklichen Etablissements und steckt direkt schon in einem neuen Fall mit Sherlock Holmes. Das mysteriöse Verschwinden eines Mannes gibt einige Rätsel auf. Ich fands eine amüsante Geschichte, auch wenn ich schon etwas zu schnell auf die Lösung kam. ★★★★



    Die Geschichte des blauen Karfunkel 


    In einer auf der Straße verlorenen Weihnachtsgans wird ein höchst seltener und teurer Edelstein gefunden. Für Holmes durch den bizarren Fundort ein höchst eigentümlicher Fall, den er natürlich aufzuklären versucht - vor allem, da dieser seltene blaue Stein vor einigen Tagen gestohlen worden ist. Eine amüsante Geschichte die wortwörtlich von einem zum anderen führt - und schließlich natürlich auch zum Täter. ★★★★



    Das gesprenkelte Band 


    Diese Geschichte ist mir wohl bekannt - ich glaube, auch eine der bekannteren? Jedenfalls wusste ich alles schon im voraus, was aber der vergnügsamen Aufklärung keinen Abbruch getan hat. 

    Eine junge Lady bittet Holmes um Hilfe, da vor einiger Zeit ihre Zwillingsschwester kurz vor der Hochzeit ums Leben kam - und sie nun befürchtet, in die gleiche Situation und vielleicht zu Tode zu kommen. Der herrische Stiefvater scheint hier von Anfang an verdächtig... 

    Diese Geschichte mag ich sehr und hab sie wieder total genossen! ★★★★★



    Der Daumen des Ingenieurs 

    Dr. Watson erzählt von seiner kürzlichen Heirat und dem Auszug aus der Baker Street im Sommer 1889. Als ein Patient bei ihm hereinschneit mit einer äußerst abstrusen Geschichte, bringt er ihn sogleich zu Holmes, der sich dieser natürlich annimmt. Irgendwie interessant, aber auch nicht so wirklich spannend. ★★★



    Der adlige Junggeselle 


    Hier gibt eine verschwundene Braut Rätsel auf. Eine Heirat in den höchsten Kreisen, über die sogar in den Zeitungen berichtet wird, lässt den Bräutigam Lord Robert St Simon in der Baker Street aufschlagen. Denn seine frisch angetraute Frau ist unter ungewöhnlichen Umständen plötzlich verschwunden - und natürlich kann Holmes alsbald das Rätsel lösen. ★★★


    Die Beryll-Krone  


    Ein Bankier ist in wahrer Not, denn die Beryll-Krone, die er zu hüten geschworen hat, wurde gestohlen - und auch noch sein Sohn scheint unter starkem Verdacht zu stehen. Sherlock Holmes allerdings ist wie immer nicht überzeugt, auf die offensichtlichen Details zu achten, sondern tiefer zu gehen und genauer hinzuschauen. Ein verzwickter Fall mit einer Auflösung, die mich dann doch nicht wirklich überrascht hat. Trotzdem unterhaltsam! ★★★★


    Die Blutbuchen


    Die Anstellung zur Gouvernante scheint eine junge Dame sehr zu befremden, weshalb sie Holmes um Hilfe zur Entscheidung bittet. Eine sehr seltsame Anfrage, die eigentlich nichts mit detektivischem Spürsinn zu tun hat - doch Holmes ahnt schnell, dass hier mehr dahintersteckt. 

    Der Fall war etwas verzwickt und für einen kurzen Moment auch leicht unheimlich. Mir hat er sehr gut gefallen und man konnte bei der Auflösung auch selber etwas mit rätseln! ★★★★★


    Mein Fazit

    Insgesamt war ich manchmal tatsächlich ein bisschen enttäuscht. Es ist natürlich schwierig, wenn man so viele verschiedene Übersetzungen liest, ich hab mir hier teilweise Bücher unterschiedlicher Ausgaben ausgeliehen - und ich glaube, dass hier auch viel verloren gehen kann wenn man nicht das Original liest. 

    Ich kenne viele der Geschichten als Hörspiele aus dem Maritim Verlag mit Christian Rode und Peter Groeger als Sprechern, die super gemacht sind, aber auch kleine Abweichungen zu den Originalen haben. Die aber auch oft noch die Spannung erhöhen und etwas ausbauen. 

    Vielleicht war ich hier deshalb manchmal etwas von der Kürze irritiert, aber ich freu mich trotzdem auf die weiteren Geschichten - sind auf jeden Fall immer wieder kleine Highlights dabei.

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