Bücher mit dem Tag "widerstandsbewegung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "widerstandsbewegung" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches Honigtot (ISBN: 9783492307253)
    Hanni Münzer

    Honigtot

     (400)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich lese gerne Kriegsgeschichten aus dem Zweiten Weltkrieg, daher hat mich dieses Buch auch sehr interessiert.


    Zu Beginn der Geschichte ist man in der Gegenwart und folgt Felicity, die ihrer Mutter nach Rom folgt. Ihre Mutter hat eine Schatulle mit dem Familiengeheimnis gefunden und hat sich hals über Kopf aufgemacht nach Rom um dieses zu entschlüsseln. Wie sich herausstellt ist Felicitys Großmutter eine in München geborene Jüdin, die die Gräueltaten des Nazi Regimes überlebt aber nie überwunden hat.


    Ich muss sagen, dass ich die beiden Protagonisten der Gegenwart, Felicity und ihre Mutter, sehr anstrengend und überspitzt finde. Gerade die Mutter ist für meinen Geschmack, sehr an den Haaren herbeigezogen. Der eigentliche Handlungsstrang in der Vergangenheit ist sehr spannend und auch packend, aber als dann Deborah in den Vordergrund der Handlung kommt und sie eine komplett neue Persönlichkeit annimmt, wird das Buch für meinen Geschmack, etwas zu abstrakt. Gerade das letzte Drittel hätte mit der vorhandenen Handlung locker nochmals 200 Seiten gebraucht. Denn so erschien es viel zu gehetzt und für meinen Geschmack nicht abgeschlossen. Auch die Storyline zwischen Jakob und Deborah finde ich unnötig und weniger passend. Deborah war als Kind und junges Mädchen anders beschrieben als gegen Ende des Buches, was irgendwo auch verständlich ist, gegeben der Umstände und der Tragik in ihrem Leben. Nichtsdestotrotz finde ich gerade dann, dass sie sich nicht mir nichts dir nichts in den erst besten Mann verlieben würde und schon gar nicht wenn sie kaum ein Wort mit ihm gesprochen hat.


    Zusammenfassend finde ich das Buch spannend und okay aber ich würde es nicht nochmals lesen.

  2. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783733500382)
    Teri Terry

    Gelöscht

     (1.461)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Kylas Gehirn wurde neu programmiert, sie gehört zu einer Gruppe junger Menschen, die ein neues Leben beginnen dürfen, bei einer neuen Familie. Doch nichts ist so wie es scheint, Geheimnisse und Lügen erschweren ihr den Einstieg in ein unbekümmertes Leben.

    Schreibstil:
    Der Stil ist gut und mit wenigen Sätzen ist man schon in die Geschichte eingetaucht. Die Gedanken von Kyla sind greifbar, allerdings gibt es noch Platz für eigene Interpretationen und genau hier ist der Haken. Die Geschichte läuft ohne große Wendungen immer genau so wie in meinen Gedanken ab. Es war also immer ein „wusst ichs doch“ und „ah schön, so dachte ich mir das“. Es war also eher wie ein Unfall: das Buch weglegen geht nicht, kann ja doch noch was anderes passieren. Aber genau diesen Reiz „bleibt es jetzt so wie gedacht oder ändert sich was“ hat mir das Lesen versüßt und irgendwie freute es mich, immer recht zu behalten. Ich war also voll bei Kyla, hätte mich zwar teilweise anders entschieden, aber die Handlung nahm dann den Weg die sie nehmen musste. Die Verhaltens- sowie Ausdrucksweise ist passend für ein Jugendbuch, mit Niveau.

    Charaktere:
    Alle konnten mich auf ihre Art begeistern, sie verhielten sich ihrem Charakter angepasst und entwickelten sich – wie es ihnen möglich war. Auch gibt es noch unbekannte, was verheimlichen Kylas Eltern, was ist der wahre Grund hinter der missing Website und den Personen die dahinter stehen, was haben die RT mit dem ganzen zu tun. Es bleibt also spannend.

    Cover:
    Das Cover trifft die Situation sehr gut, ein halber Mensch, denn was bist du, ohne deine Vergangenheit?

    Fazit:
    Ein interessanter erster Band, der neugierig auf Teil 2 macht. Von mir gibt es, trotz der Vorhersehbarkeit, 4 Sterne, denn die Idee hinter der Handlung und die Charaktere haben mich überzeugt.

  3. Cover des Buches Pandemonium (ISBN: 9783551313683)
    Lauren Oliver

    Pandemonium

     (1.185)
    Aktuelle Rezension von: Apathy

    Achtung!...evtl. Spoiler, da Band 2 einer Reihe.

    Nach dem spannenden Ende wollte ich wissen, wie es mit Lena weitergeht. Nach ihrer Flucht muss sie sich in einem neuen Leben einfinden und sich an die Gegebenheiten gewöhnen. Nichts ist mehr so, wie es einmal war.

    Die Geschichte geht nicht nahtlos über, was für mich etwas überraschend kam. Es gibt einen Zeitsprung. Die Geschichte wird daher aus der Zeitperspektive "Jetzt" erzählt, aber man erfährt auch in dem Handlungsstrang "Damals", was nach der Flucht passiert ist. Nach der Einführung konnte man sich aber dennoch schnell in die Geschichte einfinden und alles gut nachvollziehen.

    In der Wildnis wird Lena von einer Gruppe aufgenommen. Nach dem ihre Wunden geheilt sind, muss sie bei den alltäglichen Begebenheiten mithelfen. Das Leben in der Wildnis ist nicht einfach und die Ressourcen knapp. Lena muss sich daher an die harte 'Arbeit' gewöhnen.
    Im jetzigen Geschehen hat sich Lena der Widerstandsgruppe angeschlossen und muss für diese auch Missionen erfüllen, u.a. Julian, den Sohn des Chefs der VDFA (Vereinigung für Deliria-freies Amerika) beschatten.

    Die Beschreibungen in der Wildnis konnte ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Die Autorin hat die Umgebungen vor meinen Augen aufflimmern lassen. Ich konnte alles gut nachvollziehen und war schnell in der ressourcenknappen Umgebung gefangen. Die Geschichte war somit angenehm und spannend zu lesen.

    Lena wirkte anfangs noch verletzlich und ausgebrannt. Zudem hat sie mit den Verlust von Alex zu kämpfen. Aber in der Wildnis wird ihr eingebrannt, dass es das Leben davor nicht mehr gibt. Lena muss sich an die Begebenheiten gewöhnen und auch an die anderen Leuten, die in der Wildnis miteinander leben. Mit der Zeit wird sie immer härter.

    Im zweiten Band tauchen somit neue Charaktere auf, die sich gut in die Geschichte einfügen. Man lernt sie nach und nach näher kennen. Es sind unterschiedliche Charaktere unterschiedlichen Alters, die in der Wildnis zusammenleben. Dennoch müssen sie immer auf der Hut sein, denn sie könnten von der Regierung entdeckt werden. Deshalb müssen sie zusammenhalten und für den Widerstand kämpfen.

    In manchen Aspekten war die Geschichte wieder etwas vorhersehbar, aber dennoch wurde immer wieder Spannung erzeugt. Außerdem gab es actionreiche Handlungen und unerwartete Wendungen, die zum Ende hin überrraschend waren. Mich konnte die Geschichte insgesamt fesseln und die dystopische Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Dennoch kann ich noch nicht sagen, wie sich insgesamt die Geschichte entwickelt bzw. endet.

    Auch hier entwickelte sich wieder eine kleine Liebesgeschichte. Zum Ende hin kommt dazu noch eine Wendung, die neugierig auf den dritten Band macht. Einerseits fand ich die Entwicklung von Lena schön, aber anderseits hatte ich genauso Hoffnung wie sie in eine andere Richtung, die sie dann fast schon gar nicht mehr glauben konnte.

    Fazit:
    Der zweite Band konnte mich auch zugleich fesseln, obwohl die Fortsetzung in zwei zeitlich unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt wird. Die Autorin konnte mir die Umgebung in der Wildnis sehr gut bildlich darstellen. Die Geschichte wird zudem spannend erzählt. Überraschende Wendungen sorgen außerdem für Dramatik und Nervenkitzel. Manches ist zwar wieder vorhersehbar, aber dennoch wurde ich von den Verlauf der Geschichte eingenommen und auch das Ende sorgt für eine Überraschung, sodass man gespannt auf den Finalband sein kann.

    Bewertung: 5- / 5

  4. Cover des Buches Alles Licht, das wir nicht sehen (ISBN: 9783442749850)
    Anthony Doerr

    Alles Licht, das wir nicht sehen

     (364)
    Aktuelle Rezension von: lillywunder

    Es gibt ja diese Romane, die sind einfach wunderschön, selbst wenn in ihnen gleichzeitig ganz schön viel Schrecklichkeit steckt. Einer davon ist der (mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete) Roman "Alles Licht das wir nicht sehen" von Anthony Doerr, der es meisterhaft versteht, die Grausamkeiten des Krieges genauso einzufangen wie den Zauber des Lebens. 


    Erzählt wird die Geschichte von zwei Kindern, die während des zweiten Weltkrieges aufwachsen. Werner, der mit seiner Schwester als Waisenkind im Ruhrgebiet aufwächst und dessen Zukunft als Bergarbeiter unter Tage schon festzustehen scheint. Und Marie-Laure, ein blindes Mädchen, das hunderte Kilometer entfernt in Paris bei ihrem Vater, einem Museumsmitarbeiter, aufwächst. Beide sind sie von Wissenschaft fasziniert, haben ein forschendes, lebendiges Interesse an der Welt. Werner, der schon in jungen Jahren ein Verständnis für Mathematik und Technik entwickelt und sich in der Nachbarschaft einen Namen macht, da er gelernt hat, Radios zu reparieren. Und Marie-Laure, die in Braille-Schrift einen Roman von Jules Verne nach dem anderen verschlingt, Ausflüge ins Museum macht und die kniffligen Rätsel ihres Vaters im Nullkommanix löst. Als der Krieg heraufzieht, kündigt sich auch in ihren Leben das Unheil an. Bei Werner, der mit seinen herausragenden technischen Fähigkeiten ins Visir der Nazis gerät und auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht landet. Und bei Marie-Laure, die mit ihrem Vater aus Paris fliehen muss und dabei den wohl wertvollsten Besitz des Museums vor den Deutschen retten muss.


    Anthony Doerr erzählt beide Handlungsstränge parallel, immer abwechselnd in sehr kurzen Kapitelchen von oft nur zwei bis drei Seiten und auch wenn mir diese Erzählweise in anderen Roman nicht immer zusagt, so passt es hier ganz großartig und das (doch recht dicke) Buch liest sich schnell weg, frei nach dem Motto "ein Kapitelchen les ich noch". Die beiden Geschichten sind am Anfang noch unverbunden, man merkt aber immer mehr, dass sie sich aufeinander zu bewegen und im August 1944, wenn die französische Küstenstadt Saint-Melo als letzte Nazi-Festung unter Bombenhagel steht, zusammentreffen werden. Bis dahin spielt das Radio ein wichtiges und verbindendes Element, dessen Wirkung beinahe magisch aufbereitet wird. Überhaupt ist Anthony Doerr ein Meister der poetischen Sprache, seine Sätze strotzen vor Ausdruckskraft und Schönheit, wenn sie beispielsweise die sinnlichen Wahrnehmungen der blinden Marie-Laure beschreiben und verfehlen dennoch auch ihre erschreckende Wirkung nicht, wenn die Grausamkeiten der Nazi-Umerziehung von Kindern oder der Bombardierungen beschrieben werden. Die sehr aufgeladenen Metaphern waren mir persönlich manchmal ein wenig zu viel des Guten und wirkten das ein oder andere Mal etwas angestrengt. Ein kleines Kritikpünktchen, über das ich gern hinwegsehe bei diesem ganz wunderbar erzählten Roman.

  5. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

     (940)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Lucy, Rain, Kyla – alle sind sie in einem Körper vereint. Und kommen immer mehr an die Oberfläche, das Slaten (auslöschen der Vergangenheit) hat nicht so richtig funktioniert. Gefangen in ihren Erinnerungen und als Spielball der Gegenwart sind die drei Persönlichkeiten verwirrter denn je …

    Schreibstil:
    Der Schreibstil passt sich dem ersten Band (Gelöscht) an. Viele Dinge passieren rein vom logischen her, es ist zu erwarten und immer wenn man denkt „ah jetzt kommt was ans Licht“, dann ist die Erinnerung nicht mehr greifbar. So können auch künstliche Cliffhanger erzeugt werden. Mal mag das ganz gut funktionieren, aber es ist dann doch zu oft. Ansonsten ist die Welt um Kyla gut beschrieben, es hat sich nicht viel verändert, die Autorin bleibt ihrer Schilderung von der Umgebung sowie der Landschaft treu. Es ist wie ein „kenne ich und fühle mich wohl“.

    Charaktere:
    Kyla steht die gespaltene Persönlichkeit. Interessant ist, dass sie in ihrem geslateten ich Eigenarten von Rain und Lucy verbindet. Das könnte noch spannend werden und auch, ob sie es schafft die Abspaltungen wieder zu integrieren, denn sie sind ja nur künstlich erzeugt worden.

    Kylas Mum war mir im ersten Teil sympathischer als ihr Dad, hier zeigt sich nun auch warum. Fraglich, ob sich nicht noch mal etwas ändert. Ich hoffe auf einen Überraschungsmoment.

    Cover:
    Das Cover passt zur Reihe und zur Geschichte, das Mädchen ist zersplittert.

    Fazit:
    Die Geschichte liest sich so weg, sie hat mich weder besonders begeistert noch hat sie mich gelangweilt, daher vergebe ich nur 3 Sterne und setze alles auf Band 3. eine Empfehlung gebe ich nur an Leser, welche Band eins bereits gelesen haben. Auch ein Einstieg in Band 2 ist möglich, weil wirklich alles in den entsprechenden Bereichen beiläufig erklärt wird, aber eine Trilogie in der Mitte zu beginne ist doch Käse.

  6. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.881)
    Aktuelle Rezension von: ChristianHartig

    es hat mir sehr gut gefallen, vor allem auch, weil es drei Bände sind...

  7. Cover des Buches Marlene (ISBN: 9783492309479)
    Hanni Münzer

    Marlene

     (128)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    An den Vorgänger kann ich mich leider nicht mehr so genau erinnern, "Marlene" ist zwar ein eigenständiger Roman, es wird aber immer wieder auf die Protagonisten von "Honigtot" verwiesen. Die jüdische Widerstandskämpferin versucht mit allen Mitteln, das Dritte Reich zum Fall zu bringen. Zimperlichkeit ist wahrlich nicht angebracht, die ganze Grausamkeit der Nationalsozialisten ist mit jedem Roman unbegreiflicher. Wie konnten so viele Menschen zu mordenden Tieren werden? Selbst dieser Vergleich ist unpassend, weil diese nicht aus Spaß töten. Wird es Marlene gelingen, ihren Todfeind zur Strecke zu bringen? Ein erschütternder Roman, der allerdings einige Male Querverbindungen aufweist, die ich nicht hundertprozentig nachvollziehen kann. Deswegen "nur" 4 🌟

  8. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.197)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2005)

    ISBN-13: 978-3570127766

    Originaltitel: The Golem’s Eye

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend und witzig


    Inhalt:

    Der junge Zauberer Nathanael lebt nun bei Jessica Whitwell, einer hochrangigen Zaubererin, die sein Talent erkannt hat. Ihrem Ministerium obliegt die Suche nach den Widerständlern, die London unsicher machen. Dem Chef der Nachtpolizei, Henry Duvall, ist dies ein Dorn im Auge. Er versucht, Nathanael immer wieder Prügel zwischen die Beine zu werfen. Nathanael weiß sich nicht anders zu helfen, als erneut den Dschinn Bartimäus zu beschwören, wovon dieser alles andere als erfreut ist.


    Meine Meinung:

    Die Handlung baut auf der des 1. Bandes auf. Daher ist es nahezu unabdingbar, diesen vorher zu lesen. 


    Schon der 1. Teil der Reihe hat mich köstlich amüsiert, da Bartimäus einfach witzig ist, besonders in den Fußnoten. Seine Perspektive ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Originalton dieses Unikats von Dschinn direkt erlebt. Er ist herrlich frech und zynisch, meckert an allen anderen rum und lobt sich selbst über den grünen Klee, was man einfach mit einem Grinsen im Gesicht lesen muss. 


    Nathanaels und Kittys (eine Angehörige des Widerstands) Perspektiven sind dagegen in der 3. Person geschrieben und deutlich gekennzeichnet. Kitty spielt in diesem Band eine größere Rolle als im ersten, was mir sehr gut gefiel, da sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist: tough, loyal, mutig und clever. Sie entwickelt sich hier richtig toll.


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Die Bedrohungen für die Londoner und für Nathanael werden immer massiver, und es ist kaum Rettung in Sicht. Es gibt einige Verfolgungsjagden und Kämpfe, bei deren anschaulicher Beschreibung man unwillkürlich den Atem anhält und an den Fingernägeln knabbert. 


    Aber am Ende kann man natürlich erst mal aufatmen. Eine Gefahr ist gebannt. Etwas anderes könnte man der jungen Leserschaft wohl auch nicht zumuten. Das Buch ist für lesebegeisterte Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet, die nicht allzu zart besaitet sind. Aber auch Erwachsene können aufgrund der nicht ganz einfachen Sprache und der komplexen Handlung ihren Spaß daran haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo 


    ★★★★★


  9. Cover des Buches Bezwungen (ISBN: 9783733504243)
    Teri Terry

    Bezwungen

     (731)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Kyla erhält noch eine Persönlichkeit mehr. Diesmal durch MIA und selbst gewählt. Mit ihrem neuen aussehen und ihrem neuen Namen macht sie sich auf nach Keswick, zu ihrer Mutter …

    Schreibstil:
    Die Zufälle häufen sich in diesem Band. Alle Fäden laufen zusammen und nicht nur das sich alles konstruiert liest, es ist alles so konstruiert worden. Fraglich, ob nicht zu viele Dinge einfach zu glatt gingen. Immer im richtigen Moment treffen die richtigen oder falschen Leute zusammen und immer hat irgendeiner eine Lösung. Es ist einfach alles zu glatt. Schön dagegen ist, dass der dritte Teil der Dystopie keinen gewaltsamen Showdown hat. Ja natürlich gibt es auch ein paar gewaltsame Auseinandersetzungen, aber es ist nicht so typisch. Die Beendigung der Schreckensherrschaft der Lorder geht sehr zivilisiert zu Ende, was für ein Jugendbuch auch mal sehr angenehm ist. Gewalt ist nämlich die Sprache der Dummen.

    Charaktere:
    Alle haben sich so entwickelt wie gedacht und es passt alles zusammen. Besonders schmunzeln musste ich bei Ben, denn diese Entwicklung habe ich mir erhofft. Ich glaube, dass man sich über Coachings, Manipulationen etc verändern kann, aber der wahre Charakter wird IMMER irgendwie durchscheinen.

    Cover:
    Es passt zu den anderen Teilen und damit auch zur Geschichte.

    Fazit:
    Eine interessante Dystopie, gerade weil es auch um die Abspaltung von 121Großbritannien geht und damit auch irgendwie aktuell ist. Schließlich haben die Aufstände um 2020 begonnen und damit begann das Drama. Von mir gibt es 4 Sterne, einfach weil mich die Geschichte gut unterhalten hat und ich das unblutige Ende als angenehm empfand. eine Leseempfehlung spreche ich eher an Jugendliche aus, die noch nicht so viel Erfahrungen mit dystopischen Geschichten gesammelt haben.

  10. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  11. Cover des Buches Ich warte auf dich, jeden Tag (ISBN: 9783426516058)
    Clarissa Linden

    Ich warte auf dich, jeden Tag

     (53)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge
    Kurz zur Geschichte:
    Erin findet auf dem Dachboden einen alten Brief, aus dem Jahr 1933, an ihrem verstorbenen Großvater Alexander, unterschrieben mit dem Namen „Lily“ und ein Flugticket nach Deutschland. Doch wer war Lily? Erin´s Großmutter hieß anders. Da Erin selbst im Moment einige persönliche Probleme zu verarbeiten hat, die Trennung von ihrem Mann und der Job in der Buchhandlung ihrer Freundin steht auf der Kippe, stürzt sie sich in die Vergangenheit ihres Großvaters und macht sich auf die Reise nach Deutschland um herauszufinden, wer Lily war und warum sie und ihr Großvater sich 60 Jahre nicht vergessen konnten.
    Wird es Erin gelingen, dem Geheimnis ihres Großvaters auf die Spur zu kommen?


    Meine Meinung:
    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1999 mit Erin und einmal im Jahr 1933 mit Lily. Doch zum Ende hin verknüpfen sich diese beiden Erzählstränge sehr harmonisch und logisch.
    Clarissa Linden hat es sofort geschafft, mir ihre beiden Hauptpersonen, Erin und Lily, sehr nahe zu bringen. Zwei Frauen die zwar zu unterschiedlichen Zeiten lebten, aber doch einiges gemeinsam haben. Sie müssen mit ihren eigenen und den Entscheidungen von Anderen klar kommen und ihr Leben neu ordnen.
    Der wundervolle Schreibstil der Autorin beschreibt selbst alltägliche Situationen so, dass man als Leserin sich alles sehr genau vorstellen kann. Das kommt vor allem sehr gut rüber, wenn es um Lily und Erin´s Opa Alexander geht und die schwere Nazizeit in Frankfurt.
    Wie stark und groß, muss diese Liebe zwischen Lily und Alexander gewesen sein? 60 Jahre in denen sie einander nie vergessen haben.
    Auch die Gedanken und Gefühle von Erin werden sehr gut ausgedrückt. Man erhält tiefe Einblicke in Erin´s Seelenleben man fühlt und leidet richtig mit ihr.

    Wer eine Geschichte sucht mit Geheimnissen, Sehnsucht, Entscheidungen, Wendungen, Annäherungen, Entfremdungen und dem Glauben an die einzige wahre große Liebe des Lebens, der kann es sich mit diesem Roman gemütlich machen und einfach in die Story versinken. 
  12. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die Leopardin" ist ein Spionagethriller von Ken Follett. Die Landung der Alliierten in der Normandie steht Ende Mai 1944 unmittelbar bevor. Ein Anschlag der Résistance auf die wichtige Fernmeldezentrale in Sainte-Cecile geht schief und die beteiligte britische SOE-Agentin Felicity Clairet entkommt mit knapper Not zurück nach England. Aber sie fasst einen neuen Plan und kann die Entscheidungsträger überzeugen. Ein Wettlauf gegen die Zeit um doch noch die wichtigste Nachrichtenübermittlungsstelle der Nazis zu zerstören und damit die Invasion entscheidend zu unterstützen. Dabei hat sie nur ein Team aus Frauen zur Hand, die bereits vorher an der harten Ausbildung scheiterten, ein Todeskommando gegen die brutalen Gegenspieler der Gestapo. Ken Follett beschreibt in diesem Spionageroman ein fiktives Ereignis, dass sich in den wenigen Tagen vor der Invasion abspielt. In der Realität gab es damals nur wenige Frauen, die als  Special Operations Executive Geheimagenten tätig waren. Ganze fünfzig wurden damals nach Frankreich entsandt, wobei sechsunddreißig ihre Einsätze überlebten. Der Autor wählt für diesen Roman historisch korrekte Rahmenbedingungen und bettet seine eigene Widerstandsgeschichte darin ein. Bei dieser bedient er sich sicherlich ein wenig klassischem Klischee, aber dies stört beim Lesen keineswegs. Denn die Geschichte ist sehr spannend erzählt, teils sicherlich auch brutal dargestellt, aber eben immer fesselnd. Vor vielen Jahren hatte ich bereits mal "Die Nadel" von Ken Follett gelesen und ich finde "Die Leopardin" ist ein weiterer sehr guter Spionageroman aus der Feder des Autors. Speziell das Katz- und Maus Spiel zwischen dem deutschen Major Dieter Franck und der Leopardin Flick hat mir dabei sehr gefallen. Wem Geschichten wie "Agenten sterben einsam" oder "Das dreckige Dutzend" gefallen, der findet auch mit "Die Leopardin" eine gute und spannende Unterhaltung.

  13. Cover des Buches Die Nacht (ISBN: 9783453527331)
    Guillermo del Toro

    Die Nacht

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wow! Ich hätte es nicht erwartet, aber es ist passiert: Der Abschluss der Trilogie ist ein absoluter Graus. Wie konnte es so weit kommen, nachdem der erste Teil so großartig und der zweite immer noch klasse war?

    Das fängt schon bei dem großen Zeitsprung an, der zwischen Teil zwei und drei liegt. Grundsätzlich ist das ja eine super Sache, es bringt frischen Wind ins Geschehen und positioniert alle Beteiligten neu. Hier aber hat dieser Zeitsprung für eine völlige Veränderung der Grundstimmung gesorgt. Als Leser steht man plötzlich vor vollendeten Tatsachen, alles wirkt pessimistisch, hoffnungslos und trist.

    Natürlich ist es clever, eine derart aussichtslose Lage zu kreieren, um die Hürden für die Charaktere zu erhöhen. Aber für mich hat hier einfach nichts mehr richtig gepasst. Dabei sind durchaus interessante Ideen (ich sage nur das Stichwort „Ernten“) vorhanden, werden aber leider nur oberflächlich abgehandelt. Dass Quinlan zur Truppe dazustößt, ist der einzige richtige Pluspunkt, der mir auffiel.

    Und auch das „Finale“ hat mich absolut nicht abgeholt. Nach den zwei Vorgängerbänden war ich auf alles vorbereitet, aber nicht auf so ein übertriebenes, unbefriedigendes Ende. Mir blieben einfach zu viele Fragen offen. Und vor allem spannungstechnisch kann „Die Nacht“ nicht ansatzweise mit den anderen Büchern der Trilogie mithalten. Ich bin vermutlich zu streng, aber nach „Die Saat“ konnte es fast nur bergab gehen.

    Fazit: Meine Frustration war nach dem Lesen von „Die Nacht“ ziemlich groß. Der dritte und abschließende Band der „The Strain“-Trilogie kann nicht mal ansatzweise mit seinen unterhaltsamen und spannenden Vorgängern mithalten. Leider kein würdiges Ende für einen grundsätzlich klasse Beitrag zum Vampir-Genre. Mehr als „Jetzt weiß ich, wie die Geschichte ausgeht“ hat mir der Roman einfach nicht gegeben.

  14. Cover des Buches Maddie - Immer das Ziel im Blick (ISBN: 9783843210980)
    Katie Kacvinsky

    Maddie - Immer das Ziel im Blick

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Die ersten beiden Teile haben mir gut gefallen, da wollte ich auch wissen, wie die Trilogie ausgeht. Der Kampf um die Jugend geht in die letzte Runde. Beginnen wir mit etwas positivem. Der Charakterentwicklung von Maddies Mutter, leider habe ich den Namen vergessen. Sie hat mir in diesem Teil am besten gefallen. Insgesamt fand ich sie viel lebendiger und offener, auch was ihre eigene persönliche Meinung angeht. Ein klarer Pluspunkt. Den nächsten bekommt Maddie, dafür, dass sie ein richtiger Familienmensch ist und ihre Familien einfach nicht aufgeben will und kann. Es wäre einfach wegzugehen und den Kampf auszutragen, es ist nicht einfach sich seinem „Widersacher“ zustellen, besonders wenn es der eigene Vater ist. Auch der große „Widersacher“ Maddies Vater, Kevin Freeman, ist ein Pluspunkt. Ich finde in dreidimensional, wenn auch nicht besonders durchschaubar, die Ereignisse, die ihn betreffen, fand ich beim Lesen überraschend und interessant. Was zum Schluss mit ihm passiert ist traurig und auch hart. Es hat mir wirklich wehgetan. Noch ein Pluspunkt ist eine neue Figur, die erst im dritten Band eingeführt wird: Jax. Er ist Künstler und ein DS-Aussteiger. Außerdem ist ein direkter Konkurrent für Justin, den Jax hat ein Auge auf Maddie geworfen. Ich fand das Liebesdreieck etwas typisch für Bücher dieser Art, aber es ist nicht negativ. Es hat noch zusätzliche Spannung gebracht und ich musste wirklich rätseln, für wen Maddie sich zum Schluss entscheidet. Was mir allerdings etwas sauer aufgestoßen ist, sind actionhaltige Szene, in denen hauptsächlich Jax und Maddie involviert sind. Diese fand ich übertrieben und hab beim Lesen auch ein oder zwei Mal die Augen verdreht. Was mir zu schnell ging waren Szenen, die ganz zum Schluss spielen und in denen Maddie und Justin vorkommen. Die werden mir etwas zu mechanisch abgehandelt. Es werden zwar Erklärungen abgeben, aber nur kurze, mir fehlt die Ausführlichkeit und die Tiefe in diesen Szenen. Alles in allem ist der Schluss aber gut. Ich kann damit leben, es macht Sinn und ist das was in diesen Momenten richtig ist für unsere Hauptcharaktere. Es ist zwar nicht unbedingt, dass was ich mir gewünscht habe als ich die Reihe vor einigen Jahren begonnen habe, aber das heißt nicht das es schlecht ist. Mir gefällt auch, dass das Ende zwar in sich abgeschlossen ist, aber noch offen ist für weitere Entwicklungen. Nur weil es jetzt passt heißt das nicht, dass sich Dinge ändern können.

  15. Cover des Buches Atlantis (ISBN: 9783453435711)
    Stephen King

    Atlantis

     (220)
    Aktuelle Rezension von: MaBoy

    Der Gedanke an den darauf basierenden Film "Hearts in Atlantis" mit Anthony Hopkins erweckt in mir stets ein Gefühl der Nostalgie. Dennoch bezieht sich der Film lediglich auf die erste Teilgeschichte des Buches. Die übrigen widmen sich dem Leben einzelner "Nebencharaktere". Leider ziehen sich die Geschichten etwas in die Länge und verlieren dabei ihre Essenz. In kürzester Zeit wirkten Einzelheiten wie im Meer versenkt.

  16. Cover des Buches Der letzte Pilger (ISBN: 9783548613734)
    Gard Sveen

    Der letzte Pilger

     (79)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Der Schreibstil ist so spannend wie die Überleitung von Maier zu Meier im Telefonbuch. Daran ändert auch nicht das rumgehüpfe zwischen zwei Zeitepochen. Nach vielleicht 80 Seiten für immer weg gelegt.

  17. Cover des Buches Staub zu Staub (ISBN: 9783328104995)
    Felix Weber

    Staub zu Staub

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buecherGott

    🌟🌟🌟🌟🌟 fünf Sterne weil für mich alles gepasst hat und ich den lese Spaß hatte

    Ich bin ganz ehrlich das ist nicht so meins aber dieses Buch ist irgendwo spannend beim Lesen,mal was anderes da mich das Cover auch neugierig gemacht hat .
    Der Klappentext und die Leseprobe haben mich dann doch überzeugt es zu lesen auch wenn ich anfangs durch die Zeit Ebenen Schwierigkeiten hat lohnt es sich das Buch zu lesen.
    Wer sich für die Kriegs Zeit im 2.Weltkrieg und das drum herum intressiert ist hier mit dem Buch genau richtig es spielt sich in den Niederlande um1949 ab.
    Staub zu Staub von Felix Weber ist sehr gut geschrieben sodass man mit kommt und es ist spannend und intressant auch wenn man sich anfangs warm lesen muss
    Aber es ist auch nicht ohne wenn man so bedenkt . .da fühlt aber jeder wieder anders beim Lesen
    Ja es ist schon ein Krimi aber nicht so ein Krimi den wir kennen
    Hier gibt es ein paar Zeitebene und Orte beim Kapitel Wechsel was wiederum ein verwirren könnte mit der Seiten Anzahl geht es aber dann .
    Es ist spannend und lesenswert😉📚

  18. Cover des Buches Der kretische Gast (ISBN: 9783462051056)
    Klaus Modick

    Der kretische Gast

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Das Buch zwei Erzählstränge, die ineinander verwoben sind. Einerseits ist es die Geschichte des leipziger Ärcheologen Johann Martens, der 1943 in das vom Deutschland besetzte Kreta zwangsversetzt wird und so der Front im Osten entkommt und den kretischen Widerstand kennenlernt. Anderseits des Studenten Lukas Hollbach der 1975 einen Trip nach Kreta macht, um etwas herauszufinden, von dem er selbst nicht genau weiß, um was es sich handelt. Er hat in Hamburg auf dem Flohmarkt ein Foto erstanden, auf dem ein Mann abgebildet ist, den ihn irgendwie an seine Kindheit erinnert. Natürlich gibt es auch noch eine tragische Liebesgeschichte.

    Das Hauptthema des Buches ist heikel, handelt es doch von der Besetzung Kretas durch die Nazis und die damit verbundenen Greueltaten. Kombiniert wird dieses Thema mit zwei Liebesgeschichten und der gastfreundlichen Urlaubsinsel Kreta in den 1970iger Jahren. Geht das gut? Das Buch ist gut geschrieben, schildert die Abgründe des Krieges ohne groß etwas zu beschönigen und bringt einem Land und Leute aus der Aussensicht näher. Ehrlich gesagt habe ich mit der Story etwas Mühe und die Liebesgeschichten sind zu kitschig als dass sie mit dem Abschlachten der Bevölkerung durch die Nazischergen kombiniert werden können. Das meine persönliche Meinung, aber vielleicht habe ich das Buch einfach falsch verstanden.

    Fazit: Aus meiner Sicht interessant, was man über Kreta im zweiten Weltkrieg erfährt, aber der Rest passt nicht wirklich dazu. Sehr bedingte Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Lügenland (ISBN: 9783865325501)
    Gudrun Lerchbaum

    Lügenland

     (20)
    Aktuelle Rezension von: SaraK

    Die Inhaltsangabe haben schon andere geliefert und ich würde sowieso empfehlen, dieses Buch unvorbereitet zu lesen. Der wahnwitzige und seltsamerweise gerade deshalb so glaubwürdige Plot entfaltet dann erst volle Wirkung.
    Das Ungewöhnlichste ist die Heldin, die anfangs voll unsympathisch rüberkommt und sogar eine Freundin (versehentlich?) tötet und durch ihre Entwicklung einfach jeden auf ihre Seite zieht. Man kann sich extrem gut vorstellen, selbst in eine Lage zu geraten, wo man den ganzen Druck nicht mehr aushält und ausrastet. Aber dann wieder zurückzufinden und mit der eigenen Tat klarzukommen und noch dazu seine politischen Glaubenssätze komplett über den Haufen zu werfen und einen guten Weg zu finden ... Hammer!
    Und über die politischen Verhältnisse, über das was uns droht, wenn Rechtsextreme an die Regierung kommen, muss man auch nochmal neu nachdenken. An manches hätte ich gar nicht so gedacht ...
  20. Cover des Buches Empört Euch! (ISBN: 9783550088834)
    Stéphane Hessel

    Empört Euch!

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin-Scheuer

    Über dieses Buch, das monatelange auf der Bestsellerliste stand, wurde bereits viel gesprochen und geschrieben. Für einige ist es wohl sogar zu einer Art "Bibel" geworden. Es geht zurück auf eine Rede Hessels, die viel Beachtung fand.
    Klar, dass ich dieses Werk auch einmal lesen wollte, um herauszufinden, was so besonders daran ist.

    Leider kann ich die allgemeine Euphorie nicht so ganz teilen.
    Bei dem dünnen Heftchen - ich würde es eher eine "Schrift" als ein "Buch" nennen - handelt es sich um den Aufruf eines 94jährigen an die jüngeren Generationen, sich endlich wieder mehr zu engagieren. Mich erinnerte dies etwas an das ewige "Früher war alles besser" und die ständigen "die Jugend von heute"-Klagen, die mich immer ärgern, weil sie schlicht und ergreifend falsch sind.
    Die Dinge, für wir uns engagieren sollen, liefert Hessel gleich mit. Neues hat er dabei nicht zu bieten: für Umwelt und soziale Gerechtigkeit, gegen die Macht der Banken und des Geldes, in Israel und den arabischen Ländern. Nunja.

    Was mich allerdings wirklich stark beeindruckte, war der Lebensweg von Hessel, von dem man das ein oder andere innerhalb der Schrift; wesentlich mehr jedoch in einem Nachwort erfährt. Hessel wurde in Deutschland geboren und flieht mit seinen Eltern während des Zweiten Weltkriegs nach Frankreich aus, nachdem es der jüdischen Familie gelang aus dem KZ "Buchenwald" zu entkommen. (Schon allein DAS finde ich zu tiefst beeindruckend; es geht aber noch weiter) Als Jugendlicher und junger Mann engeagiert er sich in der Resistance gegen Nazideutschland und schreibt schließlich nach Ende des Zweiten Weltkriegs an der Menschenrechtscharta mit. Später ist er als Botschafter für Frankreich an den unterschiedlichsten Orten weltweit im Einsatz. Wow!
    Mit diesem Hintergrund, finde ich, bekommt die Schrift doch gleich eine ganz andere Perspekitve. Wer sich stets so sehr für die eigenen Ideale und eine bessere Welt einsetzte, hat meiner Meinung nach alles Recht, sich über die heutigen Verhältnisse und die scheinbare Letargie der Jugend zu beschweren. Denn - sind wir mal ehrlich - so stark engagiert sind die wenigstens von uns. Natürlich sind die offensichtlichen Bedrohungen auch - gottseidank - geringer. Gründe, um sich zu engagieren - gibt es aber noch immer genug. Schön, dass uns so ein außergewöhnlicher Mensch hieran erinnerte.

    Unmittelbar nach der Lektüre dieses Werkes habe ich die Autobiografie von Stephane Hessel "Mein Tanz mit dem Jahrhundert" auf meine Wunschliste gesetzt. Ich bin wirklich schwer beeindruckt.

  21. Cover des Buches Walter Ulbricht. Mein Urgroßvater (ISBN: 9783985950034)
    Florian Heyden

    Walter Ulbricht. Mein Urgroßvater

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Hufnagl

    Dieses Buch ermöglicht dem Leser, einen Einblick in verschiedene Lebensabschnitte Ulbrichts zu erhalten. Dabei werden auch geschichtliche Hintergründe näher erläutert und man erhält auch einen Eindruck über das schwere Leben seiner Familienmitglieder.


    Das Buch ist gut gegliedert und enthält viele Infos. Fotos lockern alles etwas auf und veranschaulichen manches nochmal besser. Leider ist der Schreibstil teilweise etwas holprig, was vor allem den Einstieg erschwert. Später wird es besser und flüssiger. 


    Insgesamt kann ich das Buch trotzdem allen empfehlen, die mehr über die damalige Zeit und Ulbricht erfahren möchten. 

  22. Cover des Buches Mitternachtsfalken (ISBN: 9783404153237)
    Ken Follett

    Mitternachtsfalken

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Lio-nara

    Die MI6 Agentin Hermia Mount bildet im besetzten Dänemark eine Untergrundbewegung namens Mitternachtsfalken. Diese übermitteln auf unterschiedlichen Wegen geheime Informationen an die Briten.

    Zunächst durch Zufall bekommt Harald Olufsen den Standort der neuen Radarstation des Feindes mit. Diese fängt die Fliegerangriffe der Briten ab und fügt diesen großen Schaden zu. Harald erfährt, dass einige seiner Freunde und dann auch sein Bruder Mitglieder der Mitternachtsfalken sind. Er versucht, diese zu unterstützen und zeichnet die Einzelheiten der Radarstation zur Übergabe an die Briten auf.

    Jedoch wird die Untergrundbewegung aufgedeckt und die dänische Polizei, die zum Teil mit dem Feind sympathisiert, verfolgt die Mitglieder mit äußerster Härte.

    Als Harald als einziger noch übrig ist, versucht er gemeinsam mit seiner Freundin Karen, die Pläne zu überbringen. Heimlich reparieren sie das Flugzeug von Karens Familie, um von Dänemark nach England zu kommen. Eine Truppe der deutschen Besatzung nimmt das Haus von Karens Eltern in Beschlag und erschwert die Reparatur und gefährdet die Operation. Harald und Karen gelingt es jedoch, den Deutschen Benzin für das Flugzeug zu stehlen und im letzten Moment können sie mit dem Flugzeug fliehen.

    Mit einer großen Schippe Glück und den letzten Kräften überbringen sie den Briten die Pläne. Hermia Mount kann diese der Regierung überbringen und das Blatt für die britischen Flieger wenden.

    Fazit: Ken Follett gelingt es, eine Masse an historischer Information in einen flüssigen und lockeren Roman zu verpacken. Besonders positiv für mich ist, dass es keine übertrieben emotionale Liebesgeschichte mit Geschichte gefüllt wurde, sondern alles sehr realistisch und trotzdem schön zu lesen ist.


  23. Cover des Buches Die Stunde der Liebenden (ISBN: 9783458361794)
    Lucy Foley

    Die Stunde der Liebenden

     (89)
    Aktuelle Rezension von: ness

    Meiner Meinung nach ein sehr gewöhnungsbedürftiger Schreibstil. Mir sind am Anfang der Geschichte einfach zu viele Personen aufeinmal vorgekommen, weshalb ich möglicherweise auch länger gebraucht habe, um in die Geschichte zu finden. An sich war es aber ein schönes Buch. Vielleicht versuche ich es mit diesem Buch nochmal als Hörbuch.

  24. Cover des Buches Robocalypse (ISBN: 9783426509050)
    Daniel H. Wilson

    Robocalypse

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Ein Freund machte mich auf dieses Buch aufmerksam. Eigentlich bin ich ja nicht so für Science Fiction zu haben, aber dieses Buch konnte mich wirklich überzeugen.

    Es erzählt Schritt für Schritt vor Stunde Null und ab dieser, wie die Roboter langsam die Herrschaft übernehmen und die Menschen sich zur Wehr setzen. Klingt jetzt erstmal nicht so spannend, aber allein der Stil hat mich so sehr gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte! Ja, ich war sogar richtig traurig als ich gestern fertig geworden bin! Es hätte Potenzial für eine Fortsetzung...wer weiß, vielleicht kommt sogar mal eine?! Ich würde mich freuen!

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