Bücher mit dem Tag "wie alles begann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wie alles begann" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Das Silmarillion (ISBN: 9783608938296)
    J. R. R. Tolkien

    Das Silmarillion

     (772)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Beginn von Arda, Mittelerde und die Vorgeschichte zu "Der Hobbit" und "Der Herr der Ringe".
    Wer ein Fan von Tolkiens Elben ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es erzählt einige ihrer größten Geschichten. Von Feanor und den Silmarils, über Beren und Luthien bis hin zu Earendil, dem Fall von Gondolin und Saurons erstem Aufstieg in Mittelerde.

    Die vielen Orte und Namen der Charaktere können am Anfang ein wenig viel sein. Vor allem weil einige Charaktere im Laufe des Buches verschiedene Namen tragen. Gleichzeitig ist die Sprache Tolkiens ein wenig gewöhnungsbedürftig. Außerdem sollte man nicht eine fortlaufende Handlung erwarten. Das Silmarillion ist eher eine Sammlung vieler Geschichten, die miteinander verbunden sind. Beim ersten Lesen bekam ich ein wenig das Gefühl in einer Bibel zu lesen.

    Trotzdem ist es ein wunderschönes Buch und für jeden Tolkien-Fan ein absoluter Muss!!! In der Ausgabe, die ich besitze sind außerdem tolle Illustrationen von Ted Nasmith enthalten, die einen Arda direkt vor Augen führen.

  2. Cover des Buches My Dear Sherlock - Wie alles begann (ISBN: 9783570171523)
    Heather Petty

    My Dear Sherlock - Wie alles begann

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Yonania

    Jamie Moriarty die von allen nur Mori genannt wird, trifft während eines Feueralarms auf den verschrobenen Sherlock Holmes. Er ist schnell fasziniert von ihrer Schönheit und ihrem Scharfsinn. Die beiden beginnen gemeinsam eine Mordermittlung um die Todesfälle im Regent's Park. Je mehr Zeit sie verbringen, desto mehr nähern sie sich einander an. Als Mori ein Foto entdeckt, dass ihre verstorbene Mutter mit einem der Opfer zeigt, geraten sie in einen Strudel aus Geheimnissen. Welche Geheimnisse werden sie ans Licht bringen und kann ihre junge Liebe das überstehen?

    Vor Kurzem stieß ich durch Zufall auf die gesamte Trilogie und musste sie einfach haben. Ich mag Detektivgeschichten wahnsinnig gerne und freute mich deshalb umso mehr, die Reihe in einem Rutsch durchsuchten zu können.

    Bevor ich zum Inhalt des ersten Bandes komme, möchte ich erst einmal auf die Äußerlichkeiten eingehen.

    Ich mag die Cover sehr gerne, da sie zum einen sehr gut zueinander passen und zum anderen Sehenswürdigkeiten Londons aufzeigen wie z. B. das London Eye oder die Tower Bridge.

    Was mich jedoch stört ist, dass der erste Band einen Schutzumschlag hat während bei den anderen beiden Bänden die Buchdecke direkt bedruckt wurde. Mein armes Sammlerherz!

    Mit 319 Seiten ist die Geschichte relativ kurz, was mich weder erfreute noch störte.

    Dadurch das die Seiten relativ groß bedruckt sind und der Schreibstil sich gut lesen lässt, kam ich gut durch die Geschichte.

    Nun zum Inhalt: Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, ob mir die Geschichte gefallen hat. Sie konnte mich nicht mit sich reißen. Auch die Charaktere wurden mir von der Autorin nicht nahe gebracht und generell wurden für mich Situationen und Charaktere nicht gut genug beschrieben um mich wirklich zu interessieren und mitfühlen zu lassen.

    Natürlich ließen mich einige Geschehnisse nicht völlig kalt, aber insgesamt war das bei der Geschichte leider doch überwiegend der Fall. Mir fehlte es für die Thematik eindeutig an Tiefe.

    Andererseits darf man auch nicht vergessen, dass die Zielgruppe der Geschichte Jugendliche sind.

    Die Idee, dass Holmes und Moriarty sich verlieben und das die Geschehnisse unserer Zeit spielen, fand ich gut.

    Die Umsetzung fand ich rein vom Plot her gelungen, jedoch war sie eher ruhig und somit leider etwas langweilig.

    Es ging in dem Buch vor allem um Mori, ihr Leben und v. a. ihre Gedankengänge. Ich fand ihre Gedanken interessant und irgendwie anders, aber auf eine gute Weise.

    Mit der Art und Weise hätte ich nicht gerechnet. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich ihre Entscheidungen gut heiße.

    Alles in allem war es eine gute Idee mit einem guten Plot. Leider war die Umsetzung etwas langweilig und die Autorin hat es meiner Meinung nach nicht geschafft, den Leser abzuholen und an die Geschichte zu fesseln. Durch fehlende Beschreibungen fehlte es mir an Tiefgang. Eine ganz nette Geschichte, die andere vielleicht begeistern kann, es aber leider bei mir nicht geschafft hat. Ob ich weiterlese, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht.

  3. Cover des Buches Mein ist die Rache (ISBN: 9783442478248)
    Elizabeth George

    Mein ist die Rache

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Es sollte ein wunderbares Wochenende auf Lynleys Anwesen werden, an dem er im Kreise von Familie und Freunden seine Verlobung mit der Fotografin Deborah feiern wollte. Stattdessen muss sich Inspector Lynley um den grausamen Mord eines Journalisten kümmern, für den er zwar eigentlich nicht zuständig ist, aber der tief in die privaten Verhältnisse des Inspectors eingreift. Seine Gäste, sogar sein Bruder, stehen unter Verdacht. Es geschehen noch zwei weitere Morde und Lynley steht immer mehr unter Druck.

    Ich war sehr neugierig auf die Inspector Lynley-Reihe von der ich so viel Gutes gehört hatte. Umso enttäuschter war ich als ich einfach nicht mit der Geschichte warm werden konnte. Alles blieb mir fremd: der Schauplatz, die Charaktere, die Atmosphäre. Vielleicht hat mich das Buch in der falschen Lesestimmung erwischt, aber ich kam einfach nicht rein.

    Das Buch ist gut geschrieben, spannend konzipiert und weist ein ausgezeichnetes Verwirrspiel auf, aber der erste Band war trotzdem nicht mein Fall. Da mir der Inspector dessen ungeachtet sehr sympathisch war, werde ich es noch mal mit einem weiteren Buch der Reihe versuchen. Ich weiß wirklich nicht, woran ich hier gescheitert bin.

  4. Cover des Buches Magie (ISBN: 9783442375585)
    Trudi Canavan

    Magie

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Fantasy_Fox

    Bevor ich mit "Magie" begonnen hatte, war ich bereits sehr gespannt und hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich zuvor die erste Trilogie Trudi Canavans ("Die Gilde der Schwarzen Magier") gelesen hatte und mir diese sehr gut gefiel.

    Die Vorgeschichte fing auch sehr gut an, man lernt die Hauptfigur Tessia kennen und erfährt wie es zu der Entdeckung ihrer magischen Fähigkeiten kommt. Ich habe Tessia gerade zu Beginn des Romans als sehr sympathische Hauptfigur empfunden, da sie in dieser sehr von Männern dominierten Gesellschaftsschicht als starke und ambitionierte junge Frau hervorsticht, die nicht zögert, anderen zu helfen.

    Auch die anderen Figuren, aus deren Perspektive erzählt wurde, fand ich sehr spannend und gut eingebracht. Die Multiperspektivität hat das Buch meiner Ansicht nach bereichet. Besonders positiv aufgefallen, sind mir hierbei die sachakanischen Stimmen, da es sehr interessant war, die Geschichte beispielsweise mal aus der Sicht eines Sklaven erzählt zu bekommen, sodass man einen ganz anderen Blickwinkel auf das Geschehen hat. Die Perspektive Staras (die erst im weiteren Verlauf des Romans hinzu kommt) hat mir mit am besten gefallen, da sie ebenfalls eine sehr starke Frauenfigur ist, die das Leben in Sachaka dem Leser näherbringt.

    All dies hat mir gut gefallen, ebenso der Konflikt des Romans und der Kontrats zur im Beginn erwähnten Hauptreihe. Es war sehr interessant, die anderen Ansichten und Regeln der früheren Magier kennenzulernen.

    Ich glaube allerdings, dass das Buch nicht unbedingt über 700 Seiten hätte haben müssen. Die Mitte der Geschichte habe ich größtenteils als sehr langweilig und langatmig empfunden, was ich sehr schade fand, da ich die mit der Haupthandlung zusammenhängenden Figuren eigentlich sehr sympathisch gefunden habe. Die einzige Sicht, die im mittleren Teil für mich noch wirklich abwechslungsreich war, war die Staras. 

    Im Gegensatz zu den sich ziehenden 300 bis 400 Seiten, habe ich dann das Finale und gerade die letzten 100 Seiten als sehr schnell und überstürzt wahrgenommen. Ich fand es irgendwie seltsam, dass man erst so lange auf ein Ereignis hinarbeitet und dahingehend Spannung aufbaut und es dann so schnell schon wieder vorbei ist, sich dafür aber neue Handlungen auftun, die sich dann im Gegensatz zum restlichen Handlungsverlauf sehr rasant entwickeln.

    Also alles in einem, ein grundsätzlich sehr interessantes Buch, gerade wenn man "Die Gilde der Schwarzen Magier" gelesen hat. Es weist jedoch starke Längen auf, die bei mir persönlich dafür gesorgt haben, dass ich zwischenzeitlich trotz der vielschichtigen Charaktere nur wenig Lust hatte, weiterzulesen.  

  5. Cover des Buches Ophelia Scale - Wie alles begann (ISBN: 9783641242466)
    Lena Kiefer

    Ophelia Scale - Wie alles begann

     (140)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Dieses kleine eBook entführt einen mit vier kleinen Kapitel noch mal zurück in die Welt von Ophelia Scale und zwar zu dem Zeitpunkt, als sie zum ersten Mal auf den Widerstand trifft. Man trifft Know, bevor ihm das mit dem Clearing widerfahren ist und ja, ich habe mich wieder neu in ihn verliebt.


    Auch hier ist die Geschichte bereits mit dem ersten Satz spannend. Man ist mitten im Geschehen und findet mit Ophelia gemeinsam in die Szene. Grob weiß man, wie Ophelia zum Widerstand kam, aber es hier noch mal im Detail aufgeschrieben zu lesen, war cool und die 99 Cent mehr als Wert. Für alle Ophelia Scale Fans sehr empfehlenswert!

  6. Cover des Buches Die Erfindung von Alice im Wunderland (ISBN: 9783806242645)
    Peter Hunt

    Die Erfindung von Alice im Wunderland

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Sago68

    Zwei Männer und drei Mädchen in einem Boot - so nahm die berühmte Geschichte um "Alice im Wunderland" einst ihren Anfang. Obwohl ich das Buch und seinen Nachfolger "Alice hinter den Spiegeln" seit meiner Kindheit kenne und schätze, war mir sein Ursprung doch bisher völlig unbekannt. Ich ahnte ebenso wenig, dass ein Mädchen namens Alice Liddell reales Vorbild war, noch das Lewis Carroll lediglich der Künstlername des Autors und Mathematikdozenten Charles Dodgson war. Während einer Bootspartie mit den Töchtern seines Dekans fand die Idee zu diesem für die damalige Zeit völlig neuartigen Kinderbuch ihren Ursprung.

    Der Autor und Literaturprofessor Peter Hunt folgt von dort aus der Entstehung, Illustration und Veröffentlichung von "Alice". Mit den zahlreichen Hinweisen zu mir bisher verborgenen Anspielungen auf zeitgenössische Literatur, historische Vorbilder der Protagonisten aber auch auf mathematische Regeln, hat mir Hunt förmlich eine neue Tür in dieses Wunderland aufgestoßen.

    Ausgestattet ist das großformatige Buch mit Fotos von früheren Illustrationen sowie des Autors und seiner Inspirationsquellen. Mir persönlichen hat besonderen Spaß gemacht, dass ich von heutiger Fantasy-Literatur einen Bogen zurückschlagen konnte zu "Alice". Dass Joanne K. Rowlings Vorbild des Schnatz aus Harry Potter anscheinend aus "Alice" stammt, ist mir erst jetzt aufgefallen, wodurch sich für mich ein Kries geschlossen hat.

    Ein wahres Kunststück vollbringt Hunt bei der Auseinandersetzung mit der Frage, ob irgend etwas Unziemliches an der Faszination von Dodgson durch die junge Alice war. Dies bleibt letztendlich der Fantasie der Leser überlassen.



  7. Cover des Buches Gärten der Nacht (ISBN: 9783442091638)
    V. C. Andrews

    Gärten der Nacht

     (65)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Endlich ist Olivia verheiratet und träumt von der großen Liebe im idyllischen Familienheim. Das Anwesen Foxworth Hall erweist sich beim Einzug der jungen Braut als kalt und abweisend, genauso, wie es ihr frisch angetrauter Ehemann ist.

    „Gärten der Nacht“ ist der fünfte Band der Foxworth-Saga von V. C. Andrews. Jedoch ist dieser Teil zeitlich vor den vier anderen angesiedelt. Zwar lässt es sich unabhängig von den anschließenden Teilen lesen, aber für das Gesamtverständnis und wahren Lesegenuss empfehle ich, dass man zumindest den Auftakt der Reihe, „Blumen der Nacht“, vorher liest.

    Ich bin mit gewissen Vorurteilen an diesen Roman gegangen. Denn ich dachte, dass der Sog der bisherigen Foxworth-Saga aufgewärmt wird, und die Geschichte eher abgekupfert als intensiv werden wird. Was habe ich mich geirrt!

    In „Gärten der Nacht“ ist die Foxworth-Generation der Großeltern im Vordergrund. Andrews lässt die junge Olivia erzählen und zeigt, wie sie zu dem Wesen der alten Olivia aus dem ersten Teil gefunden hat. 

    Olivia ist eine junge Frau, die sich kaum äußerlicher Vorzüge erfreut. Sie ist sehr groß, ihre Arme sind ihrer Meinung nach zu lang und ihre Figur wirkt plump anstatt zierlich. Deshalb wundert es sie nicht, dass sie trotz ihres Alters von gut 20 Jahren ohne Ehemann da steht. Sie sehnt sich nach Anerkennung und Geborgenheit, was ihr nicht einmal ihr Elternhaus gibt. Plötzlich interessiert sich ausgerechnet der stattliche Malcolm Foxworth für sie und ein neues Leben fängt an. 

    Andrews beschreibt gewohnt intensiv das Innenleben ihrer Figur. Sie baut Olivias Charakter vielschichtig auf, sodass ich arg mit ihr fühlte. Die Autorin schildert den Werdegang dieser Figur, die in den weiteren Bänden eine wichtige Rolle einnimmt. Ich war von ihrer Entwicklung in hohem Maße erstaunt und mir gefällt, dass Andrews zeigt, warum und wie Olivia zu einer hasserfüllten Person wurde. 

    Damit beweist V. C. Andrews, ein unglaubliches Talent mit den Schattierungen ihrer Charaktere zu spielen. Allein, wie sie ständig Gut und Böse souverän in Szene setzt, ist atemberaubend. Zuerst stellt sie eine Figur in ein exaktes Licht und ändert später die Beleuchtung, wodurch Charakter und Geschichte gleich anders wirken. 

    Die Handlung selbst ist auf den ersten Blick simpel gestrickt, aber bei genauem Hinsehen komplex eingefädelt. Feinste Nuancen und Bezüge zu den anderen Teilen nehmen hier ihren Anfang und zu guter Letzt ergibt sich ein schockierendes Bild auf ein abstoßendes Familiendrama. Die Autorin streut emotionale Bomben ein, die erneut zeigen, dass sie die Meisterin der dunklen Gefühle ist. Sie schildert lebendig, fesselnd, faszinierend und konfrontiert mit misslichen Emotionen, denen man sich nicht entziehen mag. 

    „Gärten der Nacht“ ist dramatisch, packend und ein Roman, den man kaum aus der Hand legt. Ich habe die Gemäuer von Foxworth Hall mehrere Male besucht und bin mir sicher, dass es weitere Leser gleichfalls nicht mehr loslassen wird.


    Die Foxworth-Saga:

    1) Blumen der Nacht

    2) Wie Blüten im Wind

    3) Dornen des Glücks

    4) Schatten der Vergangenheit

    5) Gärten der Nacht

  8. Cover des Buches Der Jesus vom Sexshop (ISBN: 9783499624896)
    Helge Timmerberg

    Der Jesus vom Sexshop

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen
    Ich bin auf Helge Timmerberg über ein Interview aufmerksam geworden, das er bei SWR1 Leute gegeben hat. Meine Neugierde war geweckt. Das genügt mitunter, um mir ein Buch zu besorgen. "Der Jesus vom Sexshop" erschien mir als Einstieg geeignet.

    Wie der Untertitel "Stories von unterwegs" verrät, handelt es sich bei dem Buch um eine Ansammlung von Anekdoten, die sich an verschiedenen Schauplätzen der Welt zutrugen. Die zeitliche Einordnung bleibt hierbei im Verborgenen, was ich wirklich schade finde. Auf der letzten Seite des Buches erfährt man dann, dass es sich bei den Kapiteln zum Großteil um Reportagen und Texte handelt, die zwischen 1982 und 2009 in verschiedenen Medien veröffentlicht worden sind. Es ließe sich also vermuten, dass die Anekdoten eventuell chronologisch angeordnet sind.

    Bis zur Mitte des Buches finden sich längere Geschichten (Ein Hippie in Persien, Sieben Tage im Reich der Angst, Gold im Amazonas, Ana Marrakchi, mon ami), die überaus lesenswert sind. Nicht nur erhält der Leser Einblicke in meist fremde Welten, auch der Schalk des Autors blitzt zwischen den Zeilen immer wieder durch. Hier macht das Lesen richtig Laune.

    Leider fällt danach die Qualität der Texte spürbar ab. Die Reiseberichte weichen zugunsten von weniger interessanten Milieu-Studien und philosophischen Denkansätzen. Außerdem bemächtigt sich zunehmend der lebhafte Drogen-Konsum des Autors der eigentlichen Inhalte. Gegen Ende war dieser "Trip" kaum mehr zu ertragen, was mir auch das Buch gehörig verdorben hat.

    Fazit: Leider stammen nicht alle "Stories von unterwegs" - hätte der Autor dieses Versprechen eingelöst, wäre es wahrscheinlich eine richtig gute Anekdotensammlung geworden. Doch so bleibt am Ende bei mir nur Ernüchterung zurück. Trotzdem hätte ich nichts dagegen einzuwenden, Helge Timmerberg einmal persönlich kennenzulernen.
  9. Cover des Buches Gossip Girl - Wie alles begann (ISBN: 9783570307847)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl - Wie alles begann

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Buecherratte_Svetlana
    Jeder kennt sie. Gossip Girl. Sie weiß alles über jeden. Jeden Fehltritt und jede Entscheidung bleibt nicht ungesehen.
    Wer die Reihe rund um Serena, Blair und Nate gelesen hat, darf sich dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen! 
    "Wie alles begann" ist im gleichen Ton geschrieben wie die komplette Reihe. Es erzählt in kurzen Kapiteln was bei Blair, Nate, Serena, Dan, Jenny und Chuck passiert (obwohl Letzterer etwas hinten runter fällt in diesem Buch). Zwischendrin gibt es Updates von Gossip Girl, in denen sie das Geschehene zusammen fasst, ohne vollständige Namen zu nennen. Somit erfahren wir die ganze Geschichte um das erste Mal zwischen S und N. Und warum S so plötzlich die Upper Eastsider verließ.
    Wer die Reihe um Gossip Girl nicht gelesen hat, kann trotzdem zu diesem Leckerchen greifen, denn man braucht die vergangene Reihe nicht gelesen zu haben, um das hier Geschehene zu verstehen. Das ist toll!
    Das Buch liest sich wie immer frech mit witzigen Kommentaren von Gossip Girl und lebt das Motto der Pubertät und all ihren Problemen. Ich sag nur wachsende Brüste und Serena-verrückte-möchtegern-Dichter. Absolut lesenswert und super kurzweilig. Es war schön mal wieder bei den Reichen und Schönen vorbei zu schauen.
    Ihr wisst doch, dass ihr sie liebt.
    Xoxo Gossip Girl ;)
  10. Cover des Buches SQUIDS - Wie alles begann: (Prequel) (ISBN: 9783736858473)
    Leo Aldan

    SQUIDS - Wie alles begann: (Prequel)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: meinebuchinsel
    Kurz und knackig
  11. Cover des Buches Vlad: Der erste Seelenfänger (ISBN: B07CHQVSPT)
    Charlotte da Silva

    Vlad: Der erste Seelenfänger

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Calla66

    Das Cover:

    Das Cover ist, ich sag es mal so, etwas gewöhnungsbedürftig, der Ausschnitt eines Männergesichts. Ungefähr eine Gesichtshälfte. Durch das rote Auge wirkt es etwas gruselig und auch der Gesamteindruck des Gesichts bestärkt diesen Eindruck, nicht unbedingt ein sexy Gesicht, aber es macht schon etwas neugierig.

     

    Der Klappentext:

    Was geschieht, wenn die Seele weder Himmel noch Hölle verdient?

    1462: Das Osmanische Reich ist unter Sultan Mehmed II. auf dem Vormarsch.
    Der für seine Grausamkeit bekannte Fürst der Walachei, Vlad Drăculea, stellt sich den Türken mit all seiner Macht entgegen. Doch auch er droht zu scheitern, als ein Verbündeter des Sultans eine Schwachstelle des gefürchteten Herrschers ausnutzt.
    Um die drohende Niederlage abzuwenden, trifft Vlad eine folgenschwere Entscheidung …

    Dieser Roman ist der erste Teil der Seelenfänger-Reihe. Er ist abgeschlossen und kann für sich allein gelesen werden.

    Ein schön kurzer Klappentext, der wirklich wenig verrät und mich deshalb sehr neugierig auf dieses Buch gemacht hat.

    Zum Inhalt:

    Vampirgeschichten begleiten mich schon seit meiner Jugend und gerade Vlad stand da schon oft im Mittelpunkt. Eigentlich hatte ich jetzt so etwas wie den klassischen Vampirroman erwartet. Aber weit gefehlt, dieses Buch ist ganz anders.

    Der Begriff historischer Vampirroman, der auf dem Cover steht, passt. Denn die historischen Ereignisse nehmen ganz viel Platz ein. Ein Großteil des Buches beschäftigt sich mit Vlads Leben bevor er zum Vampir wird. Ja er ist grausam und verlangt von seinen Gefolgsleuten unbedingten Gehorsam.

    Und trotzdem empfindet man Sympathie, kann man seine Gefühle und Handlungen nachvollziehen.

    Über die Wandlung vom Mensch zum Vampir möchte ich jetzt nichts schreiben, nur dass auch hier keins der üblichen Klischees bedient wird. Auch hier kommen ganz neue Elemente ins Spiel. Spannend und sehr gut gemacht. Der Vampir Vlad ist anders als die bisherigen Vampire die ich aus Büchern kenne, er wirkt „menschlich“.

    Es gibt auch eine „Liebesgeschichte“ in diesem Buch, aber auch hier wieder in ganz ungewohnter Weise, Vlad ist nicht der sexy Vampir, der durch seine erotische Ausstrahlung die Frauen dahinschmelzen lässt. Erotik spielt keine Rolle in diesem Buch. Wieder eine völlig andere Ausrichtung als bei den meisten Vampirromanen.

    Die Protagonisten wirken alle sehr authentisch und passen gut in die beschriebene Zeit.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, flüssig und perfekt auf die Art der Geschichte zugeschnitten.

    Manchmal gibt es zwischen den Kapiteln Zeitsprünge, also z.B „10 Jahre“ später, aber dies stört den Lesefluss überhaupt nicht, ich hatte keine Probleme in der Geschichte zu bleiben.

    Handlungsorte und Personen waren sehr schön und bildhaft beschrieben, wirkten lebensecht und ich hatte das Gefühl alles vor Augen zu haben.

    Einige der „üblichen „ Vampirelemente werden zwar beschrieben, so kann Sonnenlicht gefährlich werden, Vlad mag keinen Knoblauch und auch der Blick in den Spiegel zeigt kein normales Bild. Aber auch hier werden diese Dinge nicht in der gewohnten Weise beschrieben.

    Wie schon erwähnt ist es mehr ein historischer Roman, aber die fantastischen Elemente kommen nicht zu kurz. Es werden sehr interessante Aspekte verarbeitetet.

    Auch das Ende passt perfekt ins Gesamtbild. Es sollen ja wohl noch mindestens 2 weitere Teile folgen und ich bin sehr gespannt darauf, ich werde sie auf jeden Fall lesen. Denn mich hat der Seelenfänger schon gefangen.

    Ich kann allen Lesern die eine Fantasystory abseits des Mainstreams suchen, dieses Buch nur sehr empfehlen. Nicht der übliche „Bad Boy Vampir“ sondern etwas völlig anderes, sehr überraschendes.

    Ein wirklich gutes und lesenswertes Buch, das mir eine völlig neue Sicht auf Vlad „Draculea“ eröffnet hat.

     

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