Bücher mit dem Tag "wiedergänger"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wiedergänger" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.969)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Ich denke, die Handlung ist weitgehend bekannt. Entweder durch die tollen Rezensionen anderer Leser oder durch die Games Of Thrones Serie. Auf eine inhaltliche Beschreibung verzichte ich daher.

    Als treuer Serien-Fan bin ich am meisten überrascht darüber, das Buch 1 und 2 fast komplett in Staffel 1 untergebracht wurden. Bis auf geringe Abweichung entspricht die filmische Umsetzung der Romanvorlage. 

    Trotzdem ist es ein Genuss die Romanvorlage zu lesen. Martin schildert seine Welt farbenprächtig. Alles ist stimmig. Die Charaktere, die Dialoge, der Spannungsbogen. 

    Klare Leseempfehlung auch für Serienjunkies wie ich einer bin.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: Walther

    Es ist so viel über die Bücher (und die Filme) gesagt worden, dass ich mich ganz kurz fassen und auf einen Punkt fokussieren kann: Schlachten. Der dritte (fünfte) Band bringt die erste, richtig große Schlacht der Erzählung. 

    Das ist groß. Normalerweise wird in Fantasy-Romanen früh gefochten - hier ja auch, aber nie als Schlacht erzählt, sondern darüber berichtet. Bis zu diesem Band - Martin hat es nicht nötig, an die Stelle von Inhalt Kämpfe zu setzen. Das spricht für sich.

  3. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.321)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    Karou, ein Mädchen mit blauen Haaren und einer Kette aus Wunschperlen. Ein Mädchen mit einem Geheimnis und einer großen Frage: Wer war sie wirklich? 

    Als sie sich verliebt, kommt sie der Antwort auf die Frage immer näher, verliert aber auch sehr viel mehr. 

    In einer Welt voller Magie, Wünschen und Hoffnungen versucht Karou ihren Platz zu finden. 

    Meine Meinung:

    Erstmal zum wunderschönen Setting, welches hauptsächlich in Prag stattfindet. Eine Stadt, die viel zu selten in Büchern vorkommt und die mich extrem fasziniert hat. Die Beschreibungen von Prag, aber auch von der magischen Welt waren lebhaft und luden förmlich zu einem Kopfkino ein. 

    Nun zur Story, denn die hatte es in sich, obwohl es anfangs etwas verwirrend war, hat sich zum Ende hin doch alles aufgelöst, auch wenn das Buch mit einem Knall und einem fiesen Cliffhanger endet. 

    Obwohl keine Zauber gesprochen werden und man hauptsächlich "zaubert", indem man sich was wünscht, haben die Chimären und die Engel so viel Magie in die Geschichte gebracht, dass das ganze Buch einfach unglaublich magisch wirkt. 

    Doch trotzdem konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen. Mir ging es zu schnell zwischen den beiden, wobei ich da eher an die gemeinsame Vergangenheit anspiele, als an der Liebe, die in Prag entstanden ist. 

    Am meisten hat mir Karous beste Freundin gefallen, ihre Unbekümmertheit und ihre Direktheit war erfrischend und gaben der düsteren Stimmung etwas mehr Pepp. 

    Fazit:

    Tolles Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. 

  4. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem Ende von Band 2 war ich schockiert. So darf das nicht enden. 😱 Daher wollte ich es so schnell wie möglich weiterlesen. Ich war gleich wieder in der Geschichte drinnen, nachdem ich gestartet habe. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was für ein Abenteuer sie in diesem Teil erwarten wird. Einiges konnte ich mich ungefähr zusammenreimen, aber das wichtigste war echt überraschend. Obwohl es im Nachhinein betrachtet logisch war. Mit diesem Ende komme ich zurecht und trotzdem ist es schade, dass es nun vorbei ist und ich mit den Revenants keine Abenteuer mehr erleben darf. Ich weiß noch immer nicht warum ich diese Serie nicht schon früher gelesen und entdeckt habe. Aber eine Empfehlung von meiner Seite.

    4,5 Sterne

  5. Cover des Buches Poison Princess (ISBN: 9783570308981)
    Kresley Cole

    Poison Princess

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Einhornbeby

    Ich liebe die gesamte Reihe von Arcana Chronicles...

    Ehrlichgesagt kann ich gar nicht mehr zählen, wie oft ich die Reihe schon gelesen habe. 

    Das Buch hat alles was man als Fantasy-Leser/-in liebt! Eine Welt die sich komplett verändert hat, Action, Fantasy (in diesem Fall Tarot), Freundschaft und natürlich DIE Liebesgeschichte. 

    Aufgrund der Kämpfe der Jugendlichen untereinander, hat es ein wenig etwas von die Tribute von Panem. Jedoch stört mich dies gar nicht, da Poison Princess eher ins Fantasy geht. 

    Das Einzige was wirklich schade ist, ist dass die Buchreihe nur bis zum dritten Band auf Deutsch übersetzt wurde. Diesbezüglich war ich gezwungen den 4 und 5 Band auf Englisch zu lesen, was für mich nicht ganz einfach war.

    Die Reihe kann ich jedoch jedem empfehlen der gerne in eine etwas andere Welt abtauchen möchte.
  6. Cover des Buches Das Schwert der Totengöttin (ISBN: 9783426524527)
    Katharina V. Haderer

    Das Schwert der Totengöttin

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Während ich das Buch gelesen habe, schwankte ich zwischen einer drei- und vier-Sterne-Bewertung. Wäre es möglich, hätte ich 3,5 Sterne gegeben.

    Zu Beginn ist die Geschichte simpel: Zejn wurde aus bis dato unbekannten Gründen degradiert und versetzt, und zwar in die Provinz mit einer sehr unorganisierten Garde, die er nun befehligen soll. Die Gardisten sind ein unbeholfener, chaotischer Haufen Trunkenbolde, die leider jedes Klischee erfüllen und mir dadurch oftmals zu vorhersehbar waren.

    Die zweite Protagonistin ist die Einsiedlerin Mirage, die der Alchemie und Magie mächtig ist und dadurch Zeijns Zorn auf sich zieht, denn was sie tut, ist nicht legal.

    Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden, das durch das Auftauchen einiger Untoter erschwert wird.

    Langsam kam ich dann auch besser in die Geschichte und der Spannungsbogen wurde mehr und mehr aufgebaut. Insgesamt war alles einen Tick zu flach, die Charaktere könnten mehr Tiefgang in ihren Wesenszügen vertragen und auch die Landschaftsbeschreibungen dürften etwas ausführlicher sein. Während ich bei anderen Büchern oft das Gefühl hatte, tatsächlich an den Schauplätzen dabei zu sein, kam ich in Tradea und Svonnheim nicht so gut an. Gegen Ende hieß es einmal (sinngemäß zitiert), eine bestimmte Steinwand passe von ihrem Stil nicht nach Tradea. Wie aber der dortige Stil eigentlich aussieht, bleibt offen.

    Dennoch kann ich natürlich nicht nur Kritik üben. Mir gefiel gut, dass die Perspektive zwischen Mirage und Zejn wechselt, auch wenn nicht direkt aus der Ich-Perspektive erzählt wird. So gewinnt man mehr Einblick über ihre Handlungs- und Denkweisen. Bei Zejn bin ich mir tatsächlich noch unsicher, ob ich ihn als Person mag, aber Protagonisten müssen für mich auch nicht unbedingt perfekt sein.

    Außerdem wollte ich, spätestens als die Handlung nach Tradea wechselte, wirklich wissen, wie es weitergeht. Wie oben erwähnt, hoffe ich auf eine Steigerung in Band zwei.


    Fazit: für mich kein Must-Read, aber ein gutes Buch für zwischendurch, das nicht zu anspruchsvoll geschrieben ist und gut zur Herbst- und Halloween-Zeit passt.

  7. Cover des Buches Der Oktobermann (ISBN: 9783423218054)
    Ben Aaronovitch

    Der Oktobermann

     (116)
    Aktuelle Rezension von: LaluB

    Der Kurzroman behandelt einen magischen Fall in Deutschland. Als großer Fan der Peter Grant Fälle, hab ich dieses Buch sehr genossen.
    Auch, wenn hier stellenweise einiges erklärt wird, was die Magie und die Welt der Praktizierenden betrifft, empfiehlt es sich, diese Geschichte eher als Ableger der Peter Grant-Reihe, denn als eigenständigen Roman zu betrachten und zuerst den einen oder anderen in London stattfindenden Fall gelesen zu haben. Immer wieder wird auf diese und auf die Charaktere verwiesen.

    Den Fall selbst fand ich sehr spannend. Auch Tobi Winter hat mir als Hauptcharakter sehr zugesagt. Das Buch war angenehm zu lesen und der Schreibstil hat es mir - wie auch bei den anderen Fällen - sehr angetan. 

    Ich empfehle das diesen Kurzroman vor allem Fans der Peter Grant Reihe. Er bietet eine sehr angenehme Lektüre, um die Wartezeit auf den nächsten Fall der Hauptreihe zu überbrücken.

  8. Cover des Buches Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit (ISBN: 9783570308998)
    Kresley Cole

    Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Ich merke sehr wohl, dass du auf meinen Hintern starrst, du Perverser“, blaffte ich den Tod an, der hinter mir ritt.
    //S.270//

    Der Tod bedachte sie mit einem wütenden Blick und ging davon.
    „Was habe ich dir gesagt, Evie ?“, flüsterte Lark mir zu. „Du bist eine ganz heiße Kandidatin für die nächste Mrs. Tod. Falls du das Spiel beenden willst, wäre das eine Möglichkeit.“
    //S. 407//

    Meine Meinung:
    Nach dem krassen Ende von Band 1 musste ich natürlich sofort den 2. Teil lesen und auch wenn mir etwas fehlte, bzw. nicht die gleiche herrliche Energie wie zuvor herrschte, zog mich Kole mit ihrem fantastischen Schreibstil und ihrer genialen postapokalyptischen Welt völlig in den Bann.

    Nachdem die Welt ja nun ihrem Untergang geweiht ist und Evie ihre Gabe akzeptiert, geht der Kampf um´s Überleben erst richtig los. Fadenscheinige Verbündete, bei denen ich immer wieder neu überlegte, ob man ihnen nun trauen kann oder nicht und Kannibalen, die mir eine fette Gänsehaut bescherten, treten Evie und ihren Freunden in den Weg.

    Cole überraschte mich immer wieder. Teils mit ihren grausamen und auch ein wenig ekligen Schilderungen ihrer Welt oder mit Offenbarungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.

    Allerdings finde ich es schon nervig und auch echt Standard, dass sie jetzt natürlich eine Dreiecksbeziehung mit einbaut. Ich kann es echt nicht mehr lesen und es hängt mir sowas zum Hals raus. In Band 1 findet das Mädchen ihren vermeintlichen Seelengefährten, nur um in Band 2 dann eine Alternative geboten zu bekommen....Kotz....

    Vor allem aber hat Cole das nicht einmal wirkloch subtil oder geschickt eingeflochten. Kaum verbringt Evie ein wenig Zeit mit dem Tod, da findet sie ihn rattenscharf und Jack....momentmal....wer war gleich noch mal Jack ? Den vergisst sie natürlich, bis sie es soweit mit den Tod treibt, dass da ein wenig Schuldgefühle auflackern.
    Sorry, aber ich fand das einfach nur mega nervig, zumal ein wenig die Story darunter litt und ich jetzt schon keine Lust mehr habe, zu hoffen, dass mein Favorit, eindeutig der Tod ;), das Rennen macht :D

    Denn das ist eigentlich nicht Coles Stil und in ihren anderen Büchern wurde es höchstens hauchzart angedeutet. Leider wurden die Bände nach dem 3. leider nicht mehr ins deutsche übersetzt, weshalb ich, trotz meiner miesen Englischkenntnisse, wohl doch auf das englische Original zurückgreifen muss. Und die Rezis im Netz diesbezüglich fielen teils nicht so prickelnd aus, weshalb ich befürchte, dass diese Dreiecksgeschichte wohl derart ins Rampenlicht gezerrt wird, dass der Rest untergeht...mal sehen...

    Es ist leider nicht mehr so viel Dynamik zu spüren und ich finde, dass sich Cole ganz schön auf den Erzählstrang auf dem Anwesen des Tod ganz schön ausgeruht hat. Beinahe ein Viertel, sogar bald die Hälfte dreht sich draum, wie sie mit dem Tod rumschäckert und nicht wirklich versucht, zu fliehen oder so und da enttäuschte mich Evie einfach so sehr...

    Hier ist Evie irgendwie heuchlerisch und macht sich selber ganz schön was vor. Jack ist ihre große Liebe, aber sie würde auch mit anderen Männern schlafen, wenn es ihr hilft...Okaay...da habe ich wohl ein anderes Moralempfinden als sie. Zudem scheint sie die Veführung von Tod wohl zu genießen und macht da echt Sachen, die ich einfach nur als nuttig empfinde. Zwar finde ich sie auch beharrlich und stark, aber ich mag es eben nicht so, wie sie mit Jack und dem Tod spielt.....zumal sie und der Tod eine weitreichende Vergangenheit eint, die mir nochmal die Luft aus den Lungen presste und echt krass ist.

    Der Tod...soll ich den wahren Namen verraten ? Ne....machen wir es mal spannend ;)
    Jedenfalls liebe ich den Tod. Sein ganzes Auftreten und seine Art sie so verflucht sexy, da kann ich Evie schon zum Teil verstehen. Was mir so an ihm gefällt sind seine ruhige und nachdenkliche Art. Er rastet nicht einfach so aus oder wechselt ständig seine Meinung. Zudem fand ich es einfach so süß, wie er sich gegen die Anziehungskraft zu Evie so wehrte. Tod ist einfach ein gradliniger Charaktere, der so eine Stärke und auch gleichzeitig Verletzbarkeit ausstrahlt.

    Ihre gemeinsame Geschichte ging mir unter die Haut und ich mag ihn ganz klar mehr als Jack, der mir hier richtig auf den Keks ging.
    Dieses hin und her in seinem Verhalten war einfach nur so nervig und er verhielt sich manchmal schlimmer als ein Mädchen mit PMS....ist so. Am liebsten hätte ich ihn gegen eine Wand gepfeffert und gebrüllt, was er denn nun eigentlich will. Und dieses mürrische "Ich bin ja so ein Bad Boy, der eigentlich total die Gefühle hat" zog im Vorgänger...hier nicht mehr. Zudem kamen Sachen über ihn raus, die ich schon leicht bedenklich fand und es zeigte wieder einmal, dass er ein Lügner ist, obwohl er Evie versicherte, ehrlich zu ihr zu sein. Ich mag einfach dieses Wechselmütige so gar nicht an ihm und finde die Chemie zwischen ihm und Evie auch nicht so prickelnd.

    Lark fand ich anfangs echt ätzend. Natürlich hat sie Evie und ihre Freunde verraten und auch während der Zeit auf der Burg mochte ich sie nicht. Das änderte sich nach und nach, als man sie näher kennenlernt und sie nicht die Hardcorezicke raushängen lässt. Eigentlich ist Lark eine sehr loyale und witzige Person und ich liebe ihre Unverfrorenheit. Sie konnte so frech und unverschämt sein...mega :D Und Lark zeigte auch sehr sanfte Seiten. Vor allem ihre Tiere, die sie dank ihrer Gabe ja beeinflussen kann, sind ihr ein und alles. Ich fand es so shcön, wie zärtlich sie mit ihnen umgegangen ist.

    Matthew ist immer wieder überraschend und ich glaube auch nach Band 2 kann ich ihn immer nich nicht so wirklich einschätzen. So oder so spielt er gewiss sein eigenes Spiel.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und super leicht lesbar. Spannend, emotional und gefühlvoll.

    Bewertung:
    Anders als Band 1, aber die Richtungen, die Cole dieses Mal gegangen sind, fand ich sehr spannend und ich hasse-liebe diese Frau eindeutig. Von mir gibt es knappe:

    5 von 5 Sterne
  9. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.309)
    Aktuelle Rezension von: Michael-P-Kraus

    Eine amerikanische Kleinstadt namens Derry. Eine Stadt, wie viele Andere. Und doch eigenartig... Alle 27 Jahre geht das Grauen um. Menschen verschwinden oder sterben eines unnatürlichen Todes. Besonders Kinder.
    Hinter allem steckt eine finstere, bedrohliche Macht, die älter als die Menschheit ist. Sie lauert im Dunkeln, schläft und erwacht alle 27 Jahre wieder, um seinen diabolischen Hunger zu stillen. Doch als im Jahre 1958 der kleine George Denbrough ums Leben kommt, nimmt die Geschichte eine fatale Wendung...

    Die Geschichte hier jetzt nochmals wiederzugeben ist meiner Meinung nach sinnlos. "Es" zählt mittlerweile bereits zu den modernen Horrorklassikern, und wenn man sich die Geschichte mal genauer zu Gemüte führt, weiß man auch, warum.
    In meinen Augen bedient sich King vieler Vorlagen, ganz besonders bei Lovecraft. Auch bei "Es" ist es eine alte Macht, die aus der Verborgenheit heraus wirkt, eine Macht, die mit den Menschen spielt. Bis jedoch 7 Kinder in Erscheinung treten.
    King schafft es, eine hervorragende Atmosphäre aufzubauen, so dass man sich oftmals als Teil der Gruppe sieht. Man fiebert mit den Kindern mit, rennt mit ihnen vor den Raufbolden davon und kriecht mit ihnen unter die Veranda eines alten, verlassenen Hauses, um das Grauen selbst herauszufordern. Die ganze Atmosphäre ist einfach unbeschreiblich.
    Dann ist die Erzählmethode eine ganz Eigene. In der Gegenwart ( das Jahr 1985) treffen sich die erwachsenen Protagonisten wieder, und langsam aber sicher erinnern sie sich an die Geschehnisse aus der Kindheit. Dabei wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart in einem nicht erkennbaren Rhytmus gewechselt und doch schafft King es, beide Stränge fast gleichzeitig zum Höhepunkt zu bringen.
    King schafft es zudem, dass man sich unweigerlich fragt: Wie hätte ich an dieser Stelle reagiert? Man erinnert sich plötzlich an die eigene Kindheit zurück und die Schrecken, aber auch die Wunder, die es damals gegeben hat. Der kindliche Glaube, die Fantasie und die Gabe, die ganze Welt mit magischen Augen zu sehen, ist etwas ganz Besonderes, was man sich nie ganz nehmen lassen sollte. So könnte man "Es" fast als eine Art modernes Märchen bezeichnen, wenngleich auch ein Märchen mit seeeeehr düsterem Charakter. Dies ist für mich persönlich vielleicht der größte Pluspunkt dieser ganzen Geschichte.
    Für Leute, die es blutig und voller Gemetzel mögen ist King jedoch der falsche Autor. King spielt mit den Ängsten der Leser und bedient sich dabei der Magie der Worte. Sein Horror ist subtil, lauert im Dunkeln und kann dabei JEDEN treffen. Und er kann auch IN ALLEM stecken, selbst in Dingen, die Kindern vielleicht sogar Freude machen sollten, wie etwa ein Clown oder Luftballons.
    Der Clown wird für mich persönlich jedoch immer etwas zu stark in den Vordergrund gerückt. Der Clown, Pennywise, ist nur EINE von vielen Gestalten, die ES in der Geschichte annimmt. Die wahre Gestalt von ES ist weitaus böser, finsterer und gemeiner, und wenn man "Es" liest mag man vielleicht sogar zu dem Schluss kommen, dass ES eine Gestalt hat, die von Sterblichen nicht gesehen werden sollte.

    Fazit: Was soll man groß sagen? Dieses Buch ist einfach klasse. Stephen King ist der Meister der Horrorliteratur der Gegenwart. Man erkennt die Einflüsse, insbesondere H.P. Lovecraft blitzt für mich oftmals auf. Ich selbst habe mich lange gegen de Hype um King gesträubt. "Es" jedoch hat mich wirklich eines Besseren belehrt. Eine ganz klare Kaufempfehlung.

  10. Cover des Buches Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert (ISBN: 9783785580554)
    Amy Plum

    Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert

     (1.035)
    Aktuelle Rezension von: mineliest

    Nach dem Tod ihrer Eltern ziehen Kate und Georgia zu ihren Großeltern nach Paris - eine Stadt, die ihnen seit Kindertagen vertraut ist und doch Geheimnisse birgt, die sich keine von ihnen hätte ausmalen können. Zudem steht Kate bald vor schwierigen Fragen: Heißt sich zu verlieben für sie neu anzufangen oder immer wieder neu zu leiden?

    Dass die Handlung in Paris stattfindet, fand ich ganz zauberhaft und schön. Auch viele der Charaktere haben sich im Verlauf der Handlung als interessante Charaktere herausgestellt, sodass das Buch nicht nur oberflächliche Schönheit und Romantik aufweisen kann, sondern auch Tiefe gewinnt. Die Ideen sind interessant und die Umsetzung ist meiner Meinung nach gut gelungen. Das Ende war für mich unerwartet spannend und ereignisreich, die Hinführung aber nie langatmig. Nur der Schluss hat mich enttäuscht, weil er aus meiner Sicht schlicht überzogen und dennoch im Schlusssatz krampfhaft entzaubert wurde.

    Insgesamt ein schönes Leseerlebnis

  11. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten (ISBN: 9783958343702)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Der etwas längere Epilog lässt einen gleich direkt einsteigen. Man lernt die Familie der Hunts kennen, ihre Verbindung zu Thad, dem Polizisten und vor allem die Hintergründe, wie Camren in diese Familie gekommen ist.
    Auch zu den Geistern und Totenbändigern erfährt man schon einiges, was sich im Laufe der Geschichte weiter ausweitet. Übrigens gibt es dann auch hinten im Buch nochmal eine genaue Erläuterung, falls man dazu noch Infos nachlesen möchte.

    Die Idee, dass Geister entstehen, wenn Menschen gewaltsam zu Tode gekommen sind, fand ich cool. Diese Geister scheuen das Licht und sind somit nur nachts unterwegs und immer auf der Suche nach Nahrung: nämlich der Energie der Lebenden.
    Wie gut, dass es auch Totenbändiger gibt! Diese Menschen sind in der Lage, den Geistern ihre Totenenergie zu entziehen und sie somit unschädlich zu machen. Das ist aber nicht alles, denn ihre Fähigkeiten reichen weiter, so dass Ausgrenzung und Misstrauen ihnen gegenüber weit verbreitet sind.

    Nach dem Epilog reisen wir 13 Jahre weiter, ins nächste "Unheilige Jahr" und aus den Kindern der Familie Hunt (allesamt Totenbändiger) sind Erwachsene geworden. Zumindest zwei von ihnen sind schon ihrem Job bei der Polizei verpflichtet und helfen, Jagd auf Geister zu machen.
    Den anderen Kindern wurde endlich vom Stadtrat bewilligt, in eine öffentliche Schule zu gehen. Die Bedenken waren immer groß, aber der Versuch hat sich durchgesetzt. Dennoch sind nicht alle Lehrer und Schüler erfreut über ihre Aufnahme und insgesamt klingen ihnen von überall her Vorurteile und Ängste entgegen.

    Diesen Wechsel zwischen der Polizeiarbeit, die es mit einem schwerwiegenden Verbrechen zu tun bekommt und den ersten Erfahrungen in der Schule fand ich ein gutes Mittel, um für Abwechslung zu sorgen und so jeden Charakter schon einmal ein bisschen vorzustellen.
    Während Gabriel mit Sky und ihrem Freund Connor die Polizei unterstützen, sind Jules, Ella und Camren damit beschäftigt, bei den Schülern und Lehrern durch vorbildliches Benehmen aufzufallen - eine Menge Figuren, zu denen noch der ein oder andere Nebencharakter dazukommt.

    Trotzdem hat man schon einen guten Überblick gewonnen - es ist flüssig geschrieben mit anschaulichem Stil und abwechslungsreicher Dynamik in der Handlung. Es hat mich noch nicht umgehauen, aber durchweg gefesselt und deshalb bin ich gespannt, wie es weitergeht.


  12. Cover des Buches Poison Princess - In den Fängen der Nacht (ISBN: 9783570310014)
    Kresley Cole

    Poison Princess - In den Fängen der Nacht

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Klappentext: Beinahe wäre Evie den Verlockungen im Reich des Todes verfallen, doch als sie erfährt, dass Jack in Gefahr schwebt, hat sie nur eins im Sinn – Flucht. Evie macht sich auf in die Außenwelt, die sich in eine eisige Ödnis verwandelt hat, um in jenem unerbittlichen Krieg mit ihren Verbündeten gegen die grausamsten aller Arkana anzutreten – die Liebenden. Doch damit dies gelingt, müssen sowohl der hitzköpfige Jack als auch der unwiderstehliche Tod an ihrer Seite kämpfen. Kann Evie die beiden überzeugen? Zu zart scheint manchmal die Grenze zwischen Liebe und Hass und Evie selbst ist zerrissen zwischen den beiden ungleichen Rivalen …

    Meine Meinung: eine weitere geniale und absolut spannende Fortsetzung :D

    Nach dem Ende von Band 2 war ich richtig neugierig auf den dritten Teil und musste natürlich sofort weiterlesen ;)
    Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht. Schon der Klappentext klingt absolut spannend und verspricht einiges ... und das Buch hält diese Versprechen auch. :D
    Evie versucht, Jack zu retten. Doch so einfach, wie das vielleicht anfangs aussehen mag, ist es nicht. Denn sie stehen einem grausamen Feind gegenüber - den Liebenden. Ich muss gestehen, dass ich die Karte der Liebenden anfangs sehr mochte, aber mittlerweile finde ich sie gruselig.^^ Was die beiden so anstellen, ist einfach nur grauenvoll und ich hab ehrlich gehofft, dass Evie, Jack und der Tod sie besiegen können. Doch Evie steht noch vor einer weiteren "Gefahr" - die Liebe für 2 Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sorgt für mehr als eine brisante Situation. Manche davon fand ich doch ein wenig lustig, andere waren schön, wieder andere einfach nur zum Kopfschütteln^^
    Zwischendurch erleben wir auch mal Sequenzen aus der Sicht der Nebencharaktere. Evie erlebt Visionen aus deren Sicht und ich fand das total interessant. :)
    Die Spannung in der Geschichte steigert sich immer weiter ... immer wieder gibt es Zwischen-Höghepunkte. Ständig dachte ich, dass es nicht noch spannender und fesselnder geht - und wurde eines besseren belehrt.
    Das Ende hat mich einerseits zu Tränen gerührt, anderseits hätte ich das Buch gerne gegen die Wand geworfen ... das Ende ist so ein fieser Cliffhanger und ich will eigentlich sofort wissen, wie die Geschichte weitergeht!

    Protagonistin des Buches ist Evie, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ich finde, dass sie sich in dem Band echt gut weiterentwickelt hat und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Wobei ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Entscheidungsfreudigkeit bezüglich ihrer Männerprobleme gewünscht hätte ;)
    Jack hat sich auch enorm weiterentwickelt und mehr als einmal hat er mich sehr überrascht. Ich mag ihn sehr :D
    Der Tod ... einerseits mag ich ihn, andererseits hätte ich ihm gerne mal in den Hintern getreten^^
    Selena, Finn, Matto, Jules, Gabriel, Tess ... wir treffen auch weitere Arkana wieder und ich bewundere immer wieder ihren Willen, sich zu einem Team zusammenzuschließen und füreinander einzustehen. :)

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Durch die fesselnde Spannung und die ständigen Höhepunkte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. :D

    Mein Fazit? Eine weitere fesselnde Fortsetzung, die wahnsinnig viel Spannung hat und einen immer wieder mit Höhepunkten reizt :D Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und ich bewundere immer wieder ihre Einstellung :) Das Ende ist wirklich fies ... ich freue mich jetz schon auf den nächsten Band <3

  13. Cover des Buches The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück (ISBN: 9783785584323)
    Seth Patrick

    The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In einer französischen Kleinstadt geschieht das Unmögliche. Die Toten kehren zurück! Nein, es sind keine Untoten mit Zombiecharme, sondern normale Menschen, die sich wundern, warum sich manches verändert hat. Denn sie wissen nicht, dass sie tot sind. Gleichzeitig schweben die Lebenden in Gefahr.

    „The Returned“ spricht wohl das gruseligste aller Themen an. Denn die Verstorbenen sind zurückgekehrt. Jeder kann sich dabei vorstellen, dass es nicht nur positive Seiten hat, wenn sich ein Toter zurück ins Leben schleicht. Denn die Hinterbliebenen sind weiter ihren Weg gegangen und werden plötzlich von der Vergangenheit eingeholt.

    Gleichzeitig ist es auch gruselig, weil man nicht weiß, wie es dazu gekommen ist. Zwar steht der geliebte Mensch - den man unwiderruflich verloren glaubte - vor einen und man möchte im ersten Moment nicht nur ihn sondern die ganze Welt umarmen, trotzdem stellt sich ein nagendes Gefühl bei den Hinterbliebenen ein. Denn woher weiß man, dass es tatsächlich dieser Mensch und kein bösartiges Wesen ist?

    Wie man merkt, ich mag diesen Mysteryton, ich mag Romane, die das Dunkle, Gruselige, aufgreifen und mit der Realität verflechten. Damit hat der Autor auf jeden Fall einen interessanten Roman geschaffen, der mir gut gefallen hat.

    Im Mittelpunkt der Wiederkehrer stehen die Jugendliche Camille, die bei einem Busunfall ihr Ende fand, Simon, der sich ausgerechnet an seinem Hochzeitstag das Leben nahm, und Victor, ein kleiner Junge, der keine Lust auf lange Gespräche als Lebender hat. Obwohl all diese Charaktere sehr mysteriös dargestellt sind, fehlte es mir leider am Hintergrund, weil keiner weiß, warum sie zurückgekehrt sind. Noch schlimmer, sie wissen anfangs nicht einmal, dass sie überhaupt gestorben sind!

    Die anderen Figuren sind quer durch die Bewohner der Kleinstadt gestreut. Neben den Toten stehen die Lebenden im Vordergrund, die es nicht nur mit ihren alt-neuen Familienmitgliedern, sondern auch mit realen Gefahren zu tun haben. Léna kann ihrer toten Zwillingsschwester nicht vertrauen, Simon macht seiner Verlobten Adéle Angst und Victor hat sich bei Krankenschwester Julie einquartiert, die gegen die Einsamkeit kämpft.

    Gleichzeitig driftet die ganze Stadt ins Chaos ab. Stromausfälle häufen sich, der Staudamm ist in Gefahr und unerklärlicherweise hat es die Polizei nach jahrelanger Pause mit einem altbekannten Triebtäter erneut zutun.

    Der Erzählstil ist in etwas langatmige Sequenzen eingeteilt. Man springt von Kapitel zu Kapitel, wechselt ständig die Figur und fragt sich, wo die Handlung letztendlich landen mag. Meiner Meinung nach merkt man hier stark, dass „The Returned“ eigentlich eine TV-Serie ist, weil es sich anfühlt als würde jeder dieser Abschnitte einer Folge im Fernsehen entsprechen.

    Gemangelt hat es mir eindeutig an Spannung und Hintergrundinformationen. Diese unzähligen Perspektivenwechsel mögen vielleicht im TV funktionieren, für ein Buch finde ich es allerdings schlecht umgesetzt.

    Jedenfalls soll hier nicht nur bekrittelt werden, weil es mir trotz der erwähnten Mängel gut gefallen hat. Ich mochte den gruseligen Unterton, die Idee, die hinter dem Roman liegt, die Figuren, die ich großteils als realistisch empfand, und das Ende, weil es Raum für eigene Gedanken gelassen hat.

    Für mich ist „The Returned“ eher ein ruhiger Gruselroman, der mit der grundlegenden Idee punkten kann, und sich gerade in der düsteren Jahreszeit gut lesen lässt.
  14. Cover des Buches Steamtown - Die Fabrik (ISBN: 9783944544342)
    Papierverzierer Verlag

    Steamtown - Die Fabrik

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Auf das Buch war ich richtig neugierig, weil ich schon die Fantasyreihe der Autorenbrüder T. S. Orgel über die Blausteinkriege kennen- und lieben gelernt habe. Der Ausflug ins Steampunk Genre war ein großer Anreiz, den in dem Bereich hab ich noch viel zu wenig gelesen.

    Den Anfang empfand ich ehrlich gesagt etwas schleppend - aber vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Die Vorstellung zwei der Protagonisten zog sich irgendwie, obwohl ich dann festgestellt hatte, dass es gar nicht so viele Seiten waren, aber es war auch nötig, um ihr Verhalten im Verlauf zu verstehen.
    Die große Schrift im Buch ist super - dafür waren die Zeilenabstände sehr eng, das erste Mal, das mir sowas auffällt. Das war zuerst etwas anstrengend, aber ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt.

    So, jetzt hab ich ein bisschen gemeckert, aber ich fand das Buch wirklich toll! Als ich nach dem etwas plätschernden Einstieg in die Geschichte reingekommen bin, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Die drei Hauptcharaktere sind in ihrer eigenwilligen Art so toll beschrieben und mir auch ans Herz gewachsen, auch wenn sie jetzt keine wirklichen Sympathieträger sind.

    Agent Eric von Valen ist noch am "nettesten". Ein junger Agent des Ministeriums, der seinen ersten Mordfall zu klären hat. Natürlich ist er noch unerfahren und unsicher in seinem Tun, aber entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Er gibt sich immer korrekt, aber er hat tief in seiner Erinnerung ein Geheimnis vergraben, das

    Pater Siberius Grand - ein Mann der Kirche, aber ein gefallener Mann. Warum - darauf möchte ich hier nicht eingehen, das müsst ihr selbst herausfinden! Aber ich fand ihn einfach herrlich! Entgegen der Vorstellung eines "Gottesmannes" wirkt er vom Aussehen her eher wie ein Schläger und ist auch mit seinen knapp über 50 Jahren noch top in Form. Er sagt was er denkt und ist dabei auch mit seiner Wortwahl nicht zimperlich und handelt sich damit regelmäßig Ärger ein. Mit seinem Auftreten schafft er sich seinen "Platz" und seinen Respekt, hat aber auch eine vortreffliche sarkastische Ader.

    Der dritte im Bunde, der den Mordfall aufklären soll ist der Forensiker Mister Ferret. Er kommt sehr unscheinbar und unauffällig daher, ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit einem gleichgültigen, trockenen Humor, der im Zusammenspiel mit Siberius Grand äußerst amüsant ist! Mister Ferret hat einige verborgene Talente, die das Team aus einigen bösen Überraschungen retten wird.

    Man merkt recht schnell, dass der Mord prekäre, politische Bedeutung hat und es hier einiges zu vertuschen gilt. Doch die drei lassen sich nicht unterkriegen und jeder auf seine Art

    Der Schreibstil ist erfrischend locker, teilweise flapsig gerade in den Dialogen und beim wörtlichen Schlagabtausch, was die doch recht düstere Atmosphäre zu einem unterhaltsamen Schauspiel macht; aber dabei nicht den Ernst der Lage außer Acht lässt. Bei den Männern geht es nunmal in einem etwas raueren Ton zu und Handgreiflichkeiten und Brutalität sind öfters vonnöten. Denn es ist gefährlich im fiktiven Steamtown und der viktorianische Einschlag wird sehr schön mit den typischen Elementen aus dem Genre verbunden: Plasmalichter, Ikonographen, Aetheromanten und viele kleine Details - dazu Ausflüge in die von Unrat überschwemmte Kanalisation und das düstere Sanatorium.
    Und! Die Geschichte kommt wunderbar ohne den unnötigen Zusatz einer Romanze aus!

    Die Handlung entwickelt sich dabei mit einem guten Tempo und die Spannung wird auch immer wieder angetrieben. Die Zusammenhänge formen sich langsam zu einem Bild, lassen aber noch genug Spielraum zum Rätselraten - vor allem auch durch überraschende Wendungen.
    Der Epilog hält dann auch noch einen bösen Zug bereit, wodurch sich noch Stoff für eine Fortsetzung ergeben würde. Ich würd mich jedenfalls darüber freuen!

    Fazit: 4.5 Sterne gerne aufgerundet!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  15. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 5: Hinterhalt (ISBN: B0853BPQTB)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 5: Hinterhalt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Wie immer gibts am Anfang einen Rückblick "Was bisher geschah", was ich gerne wieder betone, denn sowas finde ich genial, da ja doch oft etwas Zeit verstreicht, bis man eine Reihe weiterliest und somit einen sehr guten Anschluss findet!

     

    In Band 5, Hinterhalt, geht es direkt weiter mit den Ermittlungen des Überfalls in der Wohnanlage der Elderly Flowers. Der Tod der vielen Senioren dort scheint ohne Sinn gewesen zu sein und vor allem interessiert die Spuk Squads, was es mit dem misshandelten und rot-äugigen Wiedergänger auf sich hat. 

     

    Ihre Fragen eröffnen viele Möglichkeiten und damit auch keine direkte Spur auf den- oder diejenigen, die dahinterstecken. Es gibt eine Menge Kämpfe und Nachforschungen, die den Zusammenhalt der Familie Hunt unterstreicht, aber auch den guten Freunden, die sie haben und dabei ist es egal, ob diese auch Totenbändiger sind oder nicht. 

    Überhaupt finde ich es toll, dass die Autorin hier sozusagen "alles in einen Topf schmeißt". Egal ob Mann oder Frau, egal welche sexuellen Vorlieben, Religion oder sonstige Richtungen, die Gemeinschaft hält zusammen, solange alle auf der gleichen Seite stehen. Nämlich der, das Gute zu verteidigen und gegen das Böse zu kämpfen. 

     

    Matt lernen wir hier etwas besser kennen, er ist der Ex von Gabriel und hat immer noch Gefühle für ihn, weiß aber, dass er zurzeit keine Chancen hat. Was aber okay ist, denn die Freundschaft zu Gabe ist ihm ebenfalls viel Wert. Ich bin gespannt, welche Rolle er noch spielen wird. 

     Am Ende gibts einen kleinen fiesen Cliffhanger, so dass ich mich gefreut hab, direkt mit der Unheiligen Nacht weiterzulesen. 

  16. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 4: Feindschaften (ISBN: B0845Y4YV7)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 4: Feindschaften

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Den vierten Band fand ich wieder etwas aufregender. Jaz, die ja in Band 2 zur Familie Hunt gestoßen ist, nachdem sie aus der Akademie floh, darf jetzt auch auf die öffentliche Schule. Und ihr kann keiner doof kommen, denn sie sagt jedem ihre Meinung und sie scheut sich auch nicht, sich zur Wehr zu setzen, mit allen Mitteln.
    Das Mobben hört nicht auf und auch von anderen Mitschülern kommt immer mehr Gegenwehr gegen die "Totenbändiger", denn auch Ella und Jules merken, dass Freundschaften hier nicht auf gegenseitigen Respekt beruhen, sondern auf dem Unterordnen der "angesagten" Schüler und deren Cliquen.

    Cam rückt auch hier wieder in den Vordergrund, denn seine mysteriöse Rolle als Kind vor 13 Jahren steht im Zusammenhang mit den neuerlichen Vorfällen, dem Verschwinden von Obdachlosen und einem seltsamen Vorfall in einer Senioren Residenz. Das war ein sehr spannender Schluss und auch die Einblicke in einen abseitigen Charakter, der keine guten Vorsätze hat, bringt neue Rätsel mit rein.

    Überhaupt ist viel los, denn auch die Wahl der Repräsentanten der Totenbändiger ist abgeschlossen. Dass diese so öffentlich präsentiert wurde und es überhaupt mehr Einblicke in die Entscheidungen geben soll, stört Gabriel, den Direktor der Akademie, ungemein. Auch er plant etwas, genauso wie sein Sohn Blaine, der es immer noch nicht verdaut hat, dass Jaz "so einfach" fliehen konnte und jetzt auch noch ein schönes Zuhause gefunden hat.

    Das Geisterjagen kennt man ja jetzt schon, aber die Autorin bringt immer wieder etwas neuen Schwung rein. Die Idee mit den verschiedenen Geisterarten und wie sie sich im Laufe der Zeit stärken können finde ich ziemlich gut - und hab ich eigentlich schon die Silberboxen erwähnt? Erinnert natürlich sofort an die "Ghostbusters" xD Mich würde interessieren, wo diese dann entsorgt/gesammelt werden, aber vielleicht kommt das ja noch. Der Tower wurde jetzt mehrmals erwähnt, die "Sammelstelle", wo auch die Ausrüstung für die Polizei bzw. die Spuk Squads herkommt. Ich hoffe hier erfährt man noch mehr!

    Besonders schön finde ich, dass es anfangs immer eine kleine Zusammenfassung gibt mit den wichtigsten Details, was bisher geschah. So findet man wirklich wieder schnell in die Geschichte und ich würde mir echt wünschen, dass das in Reihenbänden Standard wird. Nicht jeder hat so ein gutes Gedächtnis ;)

  17. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 3: Vollmondnächte (ISBN: B07ZP9HWJR)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 3: Vollmondnächte

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich war gespannt darauf, wie es weitergeht, denn die Bände lesen sich wirklich schnell und locker weg.

     

    Gleich zu Beginn gibt es eine spannende Szene, auf die noch andere folgen, denn das Jagen der Geister steht natürlich im Mittelpunkt der Familie Hunt und auch anderer Totenbändiger, da sie die einzigen sind, die sie in die Flucht schlagen können. Diese Kräfte allerdings sind für "normale" Menschen schwer einzuschätzen und die Angst vor Missbrauch hoch.

    Deshalb haben es Cam, Jules und Ella nicht leicht, als sie endlich die öffentliche Schule besuchen dürfen. Vor allem auf Cam haben sich einige Mobber eingeschossen, den sie als leichtes Opfer ansehen. Aber Jaz ist ja mittlerweile auch mit von der Partie, und die lässt sich nun wirklich nichts gefallen :D

     

    Es gibt eine Menge Charaktere, die man schon recht bald gut einschätzen kann und im Laufe der Zeit immer besser kennenlernt. Nach der Ankündigung im Klappentext von Band 3 hatte ich erwartet, etwas mehr über Cams seltsame Angstzustände herauszufinden, aber so wirklich schlauer bin ich nicht geworden. Allerdings hat er eine Möglichkeit gefunden, den Albträumen zu entgehen, was aber gefährliche Folgen haben könnte... 


    Die Jagd nach den Geistern ist spannend, aber ich bin wohl einfach zu ungeduldig, dass es mit der Handlung an sich und den vielen angefangenen Fäden weitergeht. Zu dem Massaker ganz zu Beginn gibts momentan nichts weiter, zu Cams Geheimnis hatte ich mir, wie gesagt, etwas mehr erhofft (hier gibts nur am Ende einen kleinen Hinweis, dass man wohl bald etwas mehr dazu erfahren wird) und die Wahl der Gilden rückt näher. Auch noch ein offenes Projekt, dass langsam Form annimmt. Denn die Totenbändiger hatten wenig Kommunikation untereinander, grade was Beschlüsse betrifft, die wichtig für sie sind. 

    Hier kommt natürlich Cornelius ins Spiel, wie sein Sohn Blaine, den wir in der Akademie in Band 2 kennengelernt haben. Da kommt sicher auch noch einige Schikanen auf die Hunts zu...


    Sehr zentral ist das Thema Ausgrenzung, Mobbing und Schubladendenken. Manchmal wird es mir etwas zu vehement aufs Auge gedrückt, denn so oft muss man es mir nicht sagen, damit ich verstehe, was gemeint ist ;) Natürlich ist es wichtig und hier sehr schön auf mehreren Ebenen gut eingebracht und manche brauchen auch vielleicht eine deutliche Sprache - mir persönlich war es einen Tick zuviel.


    Neben den düsteren Gefilden, den dunklen Vorahnungen und den potenziellen Konflikten gibts aber auch einen Schuss Humor und eine gute Unterhaltung. Ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht.

  18. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (402)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  19. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 7: Leichenfunde (ISBN: B088R5QXWS)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 7: Leichenfunde

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem in den letzten beiden Bänden eine Menge Geister bekämpft und gebändigt werden mussten, wurde es im 7. Teil etwas dahingehend etwas ruhiger. Nachdem zwei Leichen gefunden wurden, steht die Familie Hunt plötzlich unter Mordverdacht, weil keinerlei äußerliche Anzeichen an den Toten gefunden wurden. Und auch wenn der Verdacht sich erstmal nicht bestätigt, ist das natürlich ein gefundenes Fressen für Carlton, dem Leiter der Akademie.

    Carlton strebt ja die Stelle im Stadtrat an, damit die Totenbändiger die gleichen Recht haben wie die "normalen Menschen", doch seine aggressiven und rassistischen Ansichten sind den Hunts und vielen anderen Totenbändigern natürlich ein Dorn im Auge. Doch er weiß das ganze natürlich für sich auszunutzen.

    Dieser Band war sehr abwechslungsreich und wie gewohnt unterhaltsam. Eine wichtige Stadtratssitzung steht an, Camren sorgt durch seinen Kampf gegen die Repeater plötzlich für ungewollte Aufmerksamkeit und für Liebesbeziehunen tun sich neue Chancen auf - aber auch Newfield rückt mehr ins Licht, das Dorf, in dem Carlton "seine" Totenbändiger sozusagen vermehren will.
    Grade was die Liebe angeht ist die Autorin ja angenehm offen. Da die Totenbändiger an sich pansexuell sind, spielt ein bestimmtes Geschlecht für sie keine Rolle. Dadurch entstehen die verschiedensten Beziehungen auf ganz normaler Ebene, was ich wirklich toll finde.
    Etwas kompliziert empfinde ich die Beziehungen innerhalb der Familie Hunt. Natürlich sind die adoptierten Kinder nicht miteinander verwandt, aber ich könnte mir vorstellen, wie schön es in dem Moment auch ist, dass eine Trennung doch einige Schwierigkeiten mitbringt, wenn man im selben Haushalt lebt. Aber erstmal freut man sich, dass diejenigen zusammenfinden, die so starke Gefühle zueinander heben und da gibt es auch echt schöne Momente.
    Die heile Welt in der Familie Hunt wirkt zwar manchmal auch etwas seltsam, weil man es so einfach nicht kennt, dass alle aufeinander so eingehen und Verständnis haben - ist aber andererseits auch ein sehr gutes Vorbild. Denn genau so sollte es auch sein.

  20. Cover des Buches Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit (ISBN: 9783423718004)
    Virginia Boecker

    Witch Hunter - Herz aus Dunkelheit

     (319)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Spannend und fesselnd. 

    Die Erwartungen durch den ersten Teil werden erfüllt. Super

  21. Cover des Buches Ein Gesicht in der Menge (ISBN: 9783499227943)
    Stephen King

    Ein Gesicht in der Menge

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Wayland

    Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen und genehmigt sich den ein oder anderen Drink, um seiner Einsamkeit zu entfliehen. Dabei sieht er gerne Baseball.

    Da die Geschichte auf nur 58 Seiten erzählt wird, ist es schwer eine Bindung zu Dean aufzubauen. Dennoch kommt die düstere Stimmung und die Melancholie sehr gut durch. Man wird selbst fast trübsinnig und still beim Lesen. 

    Mit dem Sport Baseball kann ich leider nicht so viel anfangen, weshalb mir auch diese Erzählungen nicht wirklich viel geben konnten.

    Ein klarer Pluspunkt für die Geschichte ist der mystische Aspekt, der mir durchaus Gänsehaut verursacht hat. Dean fängt an in den Zuschauermengen verstorbene Menschen zu sehen und eines Tages sieht er auch seine verstorbene Frau. 

    Es ist schon sehr unheimlich beschrieben und es macht Spaß zu lesen, da es auch spannend ist. Man darf aber einfach nicht zu viel erwarten und muss sich vor dem Lesen vor Augen halten, dass es ein kleiner Snack ist - und nicht mehr. 

  22. Cover des Buches Die silberne Nadel (ISBN: 9783734101984)
    Andrea Schacht

    Die silberne Nadel

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Geschichte um Myntha und den Rabenmeister geht weiter. Wir befinden uns in Mühlheim bei Köln im 15. Jahrhundert. Eine Leiche wird in einem Mühlrad einer Rheinmühle gefunden. Myntha und der Rabenmeister werden mit in das Verbrechen mit einbezogen, denn Frederic Bowman zieht die Leiche aus dem Wasser und eine Freundin der beiden wird des Mordes beschuldigt und in den Turm gesperrt.

    Der zweite Band der Reihe hat mich schon gleich wieder von Anfang an gefesselt.
    Das Cover hat hohen Wiedererkennungswert. Wieder ist Myntha die Fährmannstochter darauf abgebildet. Wie entschlüpft aus einem Gemälde ihrer Zeit. Außerdem befindet sich am oberen Buchrand das selbe Stadtgemälde wie beim vorherigen Band.
    Muntha hält eine silberne Anstecknadel in Händen, die eine große und entscheidende Rolle in diesem Band spielen wird.

    Myntha, die ledige Fährmannstochter wird noch immer von Vikar Volmarus verfolgt. Er hetzt auch weiterhin seine Gläubiger gegen sie auf, so dass sie hin und wieder nach Köln fliehen muss um Ruhe zu finden.
    Außerdem wird weiter verhandelt, ob es letztendlich zu einer Eheschließung zwischen Myntha und dem Rheinmühlenbesitzer kommen kann.

    Der Rabenmeister findet im Rhein eine Leiche und es muss geklärt werden, wie sie dort hin kam und wer der Mörder ist.
    Sein Gehilfe Henning ist weiterhin verstockt, doch der Rabenmeister zieht Ermittlungen ein und kommt so dem Geheimnis Hennings auf die Spur.

    Viele verschiedene Handlungsstränge und von jedem seine eigene Geschichte fließen in diesem Buch wieder zusammen.
    Man sollte schon das erste Buch gelesen haben um es richtig genießen zu können und sich auch bewusst sein, dass noch drei weitere Bücher folgen, bis man endlich Klarheit hat wie es mit Myntha und dem Rabenmeister weiter geht.
    Ich finde den Schreibstil von Andrea Schacht sehr leicht lesbar und fühle mich mit ihren Büchern wunderbar ins Mittelalter versetzt und unterhalten.
    Ich erfahre vieles aus dieser Zeit, genieße die kleinen kriminalistischen Sequenzen und die immer über allem schwebende Liebesgeschichte, die eigentlich noch gar keine ist. Aber ich als Leser erhoffe es mir für die Protagonisten.

    Ich kann dieses Buch empfehlen Es gehört wie alle Bücher der Serie zu meinen Lieblingsbüchern und ich lese es gerade zum dritten Mal um mich auf den letzten Band vorzubereiten.

  23. Cover des Buches Totenbraut (ISBN: 9783473543915)
    Nina Blazon

    Totenbraut

     (797)
    Aktuelle Rezension von: DamarisMc

    Ich bin froh, dass ich im Voraus mehrere Rezensionen dazu gelesen habe. Wer nämlich aufgrund der Thematik Fantasy erwartet, wird enttäuscht sein. Es handelt sich eher um einen historischen Roman mit einem milden fantastischen Element.

    Ich habe dieses Buch richtig genossen und wem immer in der Nähe war alle paar Kapitel erzählt, wie toll es ist. Für mich hat das Pacing btw. das Erzähltempo genau gepasst. Nina Blazon demonstriert perfekt, wie man "show, don't tell" richtig umsetzt. Kein Wort zu wenig, kein Wort zu viel. Ich mochte alle Figuren. Sie sind wunderbar mehrschichtig, fühlen, denken und handeln wie Menschen zu dieser Zeit es vermutlich getan hätten. Die Protagonistin Jasna besticht durch ihre rasche Auffassungsgabe bzw. Schlagfertigkeit, ihre Ausdauer und ihre emotionale Reife, ohne dabei allzu modern aufzutreten.

    Auch die Dialoge sind wunderbar, es wird mit wenigen, treffenden Worten viel mehr gesagt und bewirkt, als in vielen anderen Büchern.

    Die Autorin skizziert die Zeit, inklusive Alltag, religiösen und kulturellen Aspekten auf atmosphärische Weise. Die Spannung des Buches basiert zum Einen auf den vielen Geheimnissen der Figuren, die Stück für Stück ans Licht kommen. Und zum Anderen wollte ich jeweils sehen, wie die Figuren auf die Ereignisse reagieren.

    Alles in Allem wirkte dieses Buch auf mich sehr authentisch und trotzdem mysteriös. Es war eine wahre Freude, dieses Buch zu lesen.

  24. Cover des Buches Das gefrorene Licht (ISBN: 9783442714414)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das gefrorene Licht

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Christianes_Buecherschatzkiste

    Leider wurden meine Erwartungen zu diesem Buch nicht erfüllt. Auch weil sich die „junge“ Anwältin als Mutter von zwei Kindern entpuppt, von denen eines sie schon zur Oma macht.
    Während der ersten 40 Seiten dachte ich WOW das wird ja knackig, eine Tote, ein wahrscheinlich totes Kind und es spukt. Leider drehte es sich dann nur noch, in einer für mich langatmigen Erzählweise um die schleppende Recherche der Anwältin.
    Am Ende des Buches wurde es dann wieder etwas spannender, wobei ich etwas genervt davon war das gefühlt auf jeder zweiten Seite Dora fest davon überzeugt war jetzt den richtigen Täter zu haben und zu beschuldigen. Der wirkliche Täter am Ende hat mich sehr überrascht, hab das Motiv aber nicht ganz nachvollziehen können. Für mich persönlich war es kein tolles Buch und hatte eigentlich auch nicht wirklich was von einem Thriller.

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