Bücher mit dem Tag "wiedergänger"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wiedergänger" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.808)
    Aktuelle Rezension von: TiraLi

    Peter Grant hat gerade seine Ausbildung als Police Constable abgeschlossen und geht einer mysteriösen Mordreihe nach. Dabei trifft er einen Geist und stellt fest, dass er eine Begabung für Magie hat. Grant landet in der Sondereinheit für „spezielle Fälle“ und wird der Lehrling des letzten aktiven Zauberers in London. Zusammen versuchen sie die Mordreihe aufzuklären.

    Meine Meinung:
    Zu Anfang konnte mich das Buch richtig begeistern. Eine tolle Mischung aus Krimi und Fantasy, die rasant und humorvoll erzählt wird.

    Der Protagonist Peter Grant ist ein intelligenter Mann der sich nicht so schnell aus der Fassung bringen lässt, auch nicht wenn ihm ein Geist gegenübersteht. Ihn zu begleiten ist wirklich spannend. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Peter geschildert. Mit dem Hang zum Sarkasmus, sind seine Gedankengänge sehr unterhaltsam.
    Im Laufe der Zeit macht sich Peter mit der Magie vertraut und lernt verschiedene übernatürlichen Wesen kennen. Am faszinierendsten fand ich dabei die Flussgeister, die in dem Buch eine große Rolle spielen.

    Die Mordfälle die Peter bearbeitet sind überaus merkwürdig und nichts für zart Besaitete, denn es wird ganz schön brutal und blutig. Glücklicherweise wird das mit dem lockeren Schreibstil und dem trockenen Humor gut ausgeglichen.
    Das Ganze wird sehr bildhaft erzählt, sodass man alles wie in einem Film vor sich sieht. Auch die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Sie sind mir nicht unbedingt sympathisch aber sie haben alle interessante Eigenschaften, die mich manchmal sehr überrascht haben.

    Leider lässt das Buch ab der Hälfte stark nach.
    Die Geschichte wird immer chaotischer und es fehlen einige Zusammenhänge. Irgendwann drehen sich die Ereignisse nur noch im Kreis wodurch die Geschichte lange Zeit nicht voran kommt. Der Protagonist verliert sich in langen Beschreibungen über Gott und die Welt. Da fiel es mir wirklich schwer weiterzulesen. Auch die Handlungen der Figuren waren später nicht mehr richtig nachvollziehbar.

    Zum Schluss bleiben viele Fragen offen, die wahrscheinlich in den Folgebänden geklärt werden. Für mich wurde die Story im späteren Verlauf viel zu sehr in die Länge gezogen. Das ist wirklich schade, denn es fing so gut an.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.930)
    Aktuelle Rezension von: JeyeL

    Denn zweiten Teil fand ich jetzt interessanter als den ersten Teil.

    Wenn man sich an die vielen Charaktere gewöhnt hat, dann macht das Lesen gleich viel mehr Spaß. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstiel und beschreibt alles sehr Detailliert, was mir sehr gefällt.

    Wer das Setting mag und wenn der Krieg nicht stört findet an dem Buch seine Freude.    

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.125)
    Aktuelle Rezension von: andheu

    https://andheu.com/2021/04/10/sturm-der-schwerter-george-r-r-martin/

  4. Cover des Buches Vampire Academy - Blutsschwestern (ISBN: 9783802582011)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Blutsschwestern

     (1.989)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Zu sehen ist ein düster geschminktes Mädchen, mit blauen Haaren in einer ehr hochnäsigen Pose, im Hintergrund vermutlich ein Stück der Academy mit Bäumen auf denen Vögel sitzen.

    Die Szene wirkt düster und ist passend zum Titel. 

    Allerdings bevorzuge ich ehr Cover ohne "Personen" drauf oder welche die dann "gemalt" sind und nicht wie ein Selfie wirken.

    Klappenbroschur

    287 Seiten (Story)

    mit Leseprobe Kimberly Raye-Suche bissigen Vampir fürs Leben, 

    304 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 6 teiligen Reihe.

    Die Vampire Academy ist wie der Name schon sagt, eine Ausbildungsschule für junge Vampire und Wächter. Rose und Lissa verbindet dazu noch etwas Besonderes, was das ist erfahrt ihr dann im Buch. ^-°


    Meine Meinung

    Vorab muss ich erwähnen, dass ich mich weder durch Rezensionen oder den Klappentext beeinflussen lassen habe, sondern ich einfach drauf los gelesen habe- mit ehrlich gesagt sehr neutraler Meinung! 

    Denn ich bin weder ein großer Vampir Fan noch finde ich sie langweilig, so gesehen war ich also bereit mich überraschen zu lassen, denn die Reihe lag sehr lange ungelesen in meinem Bücherregal ^^°

    Der Einstieg fing jedoch sehr verwirrend und rasant an, obwohl ich vorher nochmal die Reihenfolge verglichen hatte, ob ich auch mit dem richtigen "ersten Teil" anfange, kam es mir vor, als hätte ich was verpasst.. 

    Das lag daran, dass die Autorin sich dazu entschieden hatte, direkt mit einer Flucht zu starten, die für mich aber auch noch nach beenden des Buches sehr übertrieben rüber kam.... 

    Obwohl das Buch sehr kurz war und die Kapitel angenehm verteilt waren, habe ich wirklich lange für Band 1 gebraucht. Ich kam einfach nicht in die Geschichte rein und nichts wollte mich fesseln.

    Es hatte sich für mich wie eine Teenie/Highschool Drama-Clique gelesen. Pubertätsprobleme gemischt mit ein bisschen Vampirstyle, nur hießen diese Vampire hier Dhampire, wo ich die ganze Zeit erst dachte das wäre ein Druckfehler xD

    Die Charaktere(17+) sind einfach nicht mein Fall, ich finde sie leider sehr anstrengend, kindisch und sehr oberflächlich. Und als dann auch noch eine Schwärmerei los ging für den Mentor, der mit 24 in einer ganz anderen "Lebensphase" ist, als ein 17 jähriges Mädchen... wurde es mir dann doch zu kitschig.

    Ja man könnte sagen, Mädchen sind viel reifer das gleicht sich irgendwie aus.... aber Nö ich bin der Meinung in diesem Fall, liest man schon anhand der Gespräche, dass beide schon sehr unterschiedlich denken und das liegt nun mal am Alter....Deshalb wirkte die Liebesgeschichte für mich auch nicht authentisch, auch wenn sie vielleicht in späteren Bänden aufblühen könnte,... aber ich kann hier nur meinen Ersteindruck bezüglich des ersten Bandes beschreiben und der war bei mir leider so.

    Das erhoffte Fantasy-Feeling oder der Grusel blieben bei mir aus.

    Ich würde die Story als okay beschreiben, es gibt bessere aber als schlecht würde ich sie nun auch nicht betiteln. 

    Es gab immer wieder kleine Ansätze aus dem bestimmt eine klasse Story noch entstehen könnte, aber um 5 weitere Bände zu lesen, fehlt mir einfach die Motivation.

    Per Zufall ist mir dann aufgefallen, dass es wohl auch eine Verfilmung gibt, die werde ich mir dann stattdessen anschauen, vielleicht begeistert mich die Verfilmung mehr ;-)


    Mein Fazit

    Konnte mich leider emotional und Storytechnisch nicht catchen, hat aber mein Interesse für den Film geweckt.

    Deshalb vergebe ich 2,5-3*


  5. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.294)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein sehr interessanter Fantasy-Roman über die Schülerin Karou, die eine Kunstschule in Prag besucht und mit ihren blauen Haaren und seltsamen Augentattoos auf ihren Handflächen sowieso heraussticht. Doch niemand ahnt, dass sie eigentlich von vier mysteriösen Chimären aufgezogen wurde, die in einer komischen Zwischenwelt zu leben scheinen und sie des öfteren losschicken, um überall auf der Welt Zähne von Menschen und Tieren zu sammeln, ohne dass sie den wahren Grund dafür kennt. Ihre nicht ganz so normale Welt gerät plötzlich aus den Fugen als alle Portale, die zu ihrer Ziehfamilie führen, mit einem eingebrannten Handabdruck gekennzeichnet werden und ein seltsamer Fremder in ihr Leben tritt. Es dauert durchaus ein paar Seiten, bis man in die Story reinkommt, da der Anfang ein kleines bisschen gewöhnungsbedürftig ist, aber der Plot an sich ist dann eigentlich relativ einzigartig und sehr erfrischend, da jegliche Geheimnisse etc. so aufgelöst werden, dass man nicht wirklich so damit rechnet, auch wenn es tatsächlich überraschend ist, das so viel schon in diesem Band aufgelöst wird. Nur an einigen Stellen war das Buch dazu spannend und hat sich oft eher etwas gezogen, aber man wird durchaus neugierig darauf, was noch so in den Folgebänden passieren wird. Die Charaktere sind dabei relativ in Ordnung und zum Teil sind sie auch ganz sympathisch, aber auf ihnen liegt eher weniger der Fokus. Der Schreibstil ist dabei sehr präzise und ohne Schnickschnack, gibt aber an Stellen, wo es passt, durchaus ein paar Detailbeschreibungen an. (Allerdings hätte er auch gern noch detailierter sein können, da in der Geschichte wirklich viele schöne und verschiedene Orte besucht werden, die man gerne hätte bildgewaltiger beschreiben können.) Insgesamt jedenfalls ein gut gelungener Reihenauftakt, der zwar nicht ganz perfekt, aber durchaus mal was anderes ist und viel Potenzial bietet.

  6. Cover des Buches Winter People - Wer die Toten weckt (ISBN: 9783548286099)
    Jennifer McMahon

    Winter People - Wer die Toten weckt

     (224)
    Aktuelle Rezension von: wambamm

    Ich liebe mystisches Zeug und Spukgschichten fast so sehr wie ich Pizza liebe. Also sehr. Wirklich sehr. Okay. Mit “Winter People” von Jennifer McMahon habe ich nach langer Zeit wieder einen solchen Thriller gelesen, der mich bis zum Schluss mit jeder Seite fühlen ließ. Ein Buch, das mich bis zum Ende festhielt. Ich habe gebangt, war neugierig, habe Erleichterung verspürt. Nahezu jeder Charakter und die Umgebung haben mich für sich vereinnahmt. Die vielen Tagebucheinträge sind nicht nur die Erzählungen von früher, sondern so geschrieben, dass sie einen noch tiefer in die Story hineinziehen und lässt einen als ein Teil der alten Geschichte fühlen. Das Buch erzählt von zwei verschiedenen Zeiten, enger miteinander verknüpft als es zuerst den Anschein macht. Meist bin ich misstrauisch, wenn in Büchern des Öfteren Zeitsprünge passieren, aber hier mochte ich beide Zeiten, beide Geschichten so gern, dass ich auf jeden Sprung gespannt war. Die Atmosphäre war so schön, dass ich diese Welt am liebsten nicht verlassen hätte. Nur zu manchen Ereignissen hätte ich mir gewünscht mehr Informationen zu haben.
    Für mich der beste Thriller, den ich dieses Jahr gelesen habe.

    Persönliche Leseempfehlung für jene, die sich in längst vergangenen Geschichten wohlfühlen und dabei weder Spannung noch Horror missen wollen.

  7. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (388)
    Aktuelle Rezension von: selected_books

    Ehrlich gesagt kann ich die Bücher nur teilweise bewerten. Kurze Erklärung: Ich habe die Bücher vor  6 Jahren schon Mal gelesen und regelrecht inhaliert. Da ich sie damals nur ausgeliehen hatte, hab ich sie mir vor ein paar Monaten selbst nochmal gekauft und gedacht, dass ich sie ja nochmal lesen könnte. Schon beim ersten Band habe ich gemerkt, dass ich Bücher absolut nicht rereaden kann. Mir wurde super langweilig, denn umso länger ich gelesen habe, umso präsenter wurden wieder die Erinnerungen und es gab keine „Neuerungen“ mehr. Ich habe mich nicht abbringen lassen und die wichtigsten Stellen der drei Bände gelesen. Ich muss ehrlich zugeben, dass die Story bzw. die Grundidee des Buches fantastisch ist. Die ganze Welt der Revenants wurde gemeinsam mit Kate entdeckt und das alles in einem sehr angenehmen Tempo. Man kann jedes der drei Bände unter einem zentralen Thema zusammenfassen. Manche Handlungen haben mich zur Weißglut gebracht und ich hätte das Buch am liebsten weggelegt. Ich hatte teilweise echt das Gefühl, dem Buch entwachsen zu sein. Was ich mit 14 total geliebt habe fande ich jetzt einfach nur gruselig. Aber das war okay, denn wie gesagt, die Grundstory jedes einzelnen Buches hatte etwas besonderes. Spannungsgeladen, liebe- und humorvoll. Manche Passagen haben sich gezogen, aber das gehörte auch dazu, da so die Handlung viel realistischer wurde. Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich den Büchern 6 Jahre später gut gemeinte 3,5 von 5 Sternen ⭐️ geben kann. 


  8. Cover des Buches Poison Princess (ISBN: 9783570308981)
    Kresley Cole

    Poison Princess

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Einhornbeby

    Ich liebe die gesamte Reihe von Arcana Chronicles...

    Ehrlichgesagt kann ich gar nicht mehr zählen, wie oft ich die Reihe schon gelesen habe. 

    Das Buch hat alles was man als Fantasy-Leser/-in liebt! Eine Welt die sich komplett verändert hat, Action, Fantasy (in diesem Fall Tarot), Freundschaft und natürlich DIE Liebesgeschichte. 

    Aufgrund der Kämpfe der Jugendlichen untereinander, hat es ein wenig etwas von die Tribute von Panem. Jedoch stört mich dies gar nicht, da Poison Princess eher ins Fantasy geht. 

    Das Einzige was wirklich schade ist, ist dass die Buchreihe nur bis zum dritten Band auf Deutsch übersetzt wurde. Diesbezüglich war ich gezwungen den 4 und 5 Band auf Englisch zu lesen, was für mich nicht ganz einfach war.

    Die Reihe kann ich jedoch jedem empfehlen der gerne in eine etwas andere Welt abtauchen möchte.
  9. Cover des Buches Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit (ISBN: 9783570308998)
    Kresley Cole

    Poison Princess - Der Herr der Ewigkeit

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    „Ich merke sehr wohl, dass du auf meinen Hintern starrst, du Perverser“, blaffte ich den Tod an, der hinter mir ritt.
    //S.270//

    Der Tod bedachte sie mit einem wütenden Blick und ging davon.
    „Was habe ich dir gesagt, Evie ?“, flüsterte Lark mir zu. „Du bist eine ganz heiße Kandidatin für die nächste Mrs. Tod. Falls du das Spiel beenden willst, wäre das eine Möglichkeit.“
    //S. 407//

    Meine Meinung:
    Nach dem krassen Ende von Band 1 musste ich natürlich sofort den 2. Teil lesen und auch wenn mir etwas fehlte, bzw. nicht die gleiche herrliche Energie wie zuvor herrschte, zog mich Kole mit ihrem fantastischen Schreibstil und ihrer genialen postapokalyptischen Welt völlig in den Bann.

    Nachdem die Welt ja nun ihrem Untergang geweiht ist und Evie ihre Gabe akzeptiert, geht der Kampf um´s Überleben erst richtig los. Fadenscheinige Verbündete, bei denen ich immer wieder neu überlegte, ob man ihnen nun trauen kann oder nicht und Kannibalen, die mir eine fette Gänsehaut bescherten, treten Evie und ihren Freunden in den Weg.

    Cole überraschte mich immer wieder. Teils mit ihren grausamen und auch ein wenig ekligen Schilderungen ihrer Welt oder mit Offenbarungen, mit denen ich so nie gerechnet hätte.

    Allerdings finde ich es schon nervig und auch echt Standard, dass sie jetzt natürlich eine Dreiecksbeziehung mit einbaut. Ich kann es echt nicht mehr lesen und es hängt mir sowas zum Hals raus. In Band 1 findet das Mädchen ihren vermeintlichen Seelengefährten, nur um in Band 2 dann eine Alternative geboten zu bekommen....Kotz....

    Vor allem aber hat Cole das nicht einmal wirkloch subtil oder geschickt eingeflochten. Kaum verbringt Evie ein wenig Zeit mit dem Tod, da findet sie ihn rattenscharf und Jack....momentmal....wer war gleich noch mal Jack ? Den vergisst sie natürlich, bis sie es soweit mit den Tod treibt, dass da ein wenig Schuldgefühle auflackern.
    Sorry, aber ich fand das einfach nur mega nervig, zumal ein wenig die Story darunter litt und ich jetzt schon keine Lust mehr habe, zu hoffen, dass mein Favorit, eindeutig der Tod ;), das Rennen macht :D

    Denn das ist eigentlich nicht Coles Stil und in ihren anderen Büchern wurde es höchstens hauchzart angedeutet. Leider wurden die Bände nach dem 3. leider nicht mehr ins deutsche übersetzt, weshalb ich, trotz meiner miesen Englischkenntnisse, wohl doch auf das englische Original zurückgreifen muss. Und die Rezis im Netz diesbezüglich fielen teils nicht so prickelnd aus, weshalb ich befürchte, dass diese Dreiecksgeschichte wohl derart ins Rampenlicht gezerrt wird, dass der Rest untergeht...mal sehen...

    Es ist leider nicht mehr so viel Dynamik zu spüren und ich finde, dass sich Cole ganz schön auf den Erzählstrang auf dem Anwesen des Tod ganz schön ausgeruht hat. Beinahe ein Viertel, sogar bald die Hälfte dreht sich draum, wie sie mit dem Tod rumschäckert und nicht wirklich versucht, zu fliehen oder so und da enttäuschte mich Evie einfach so sehr...

    Hier ist Evie irgendwie heuchlerisch und macht sich selber ganz schön was vor. Jack ist ihre große Liebe, aber sie würde auch mit anderen Männern schlafen, wenn es ihr hilft...Okaay...da habe ich wohl ein anderes Moralempfinden als sie. Zudem scheint sie die Veführung von Tod wohl zu genießen und macht da echt Sachen, die ich einfach nur als nuttig empfinde. Zwar finde ich sie auch beharrlich und stark, aber ich mag es eben nicht so, wie sie mit Jack und dem Tod spielt.....zumal sie und der Tod eine weitreichende Vergangenheit eint, die mir nochmal die Luft aus den Lungen presste und echt krass ist.

    Der Tod...soll ich den wahren Namen verraten ? Ne....machen wir es mal spannend ;)
    Jedenfalls liebe ich den Tod. Sein ganzes Auftreten und seine Art sie so verflucht sexy, da kann ich Evie schon zum Teil verstehen. Was mir so an ihm gefällt sind seine ruhige und nachdenkliche Art. Er rastet nicht einfach so aus oder wechselt ständig seine Meinung. Zudem fand ich es einfach so süß, wie er sich gegen die Anziehungskraft zu Evie so wehrte. Tod ist einfach ein gradliniger Charaktere, der so eine Stärke und auch gleichzeitig Verletzbarkeit ausstrahlt.

    Ihre gemeinsame Geschichte ging mir unter die Haut und ich mag ihn ganz klar mehr als Jack, der mir hier richtig auf den Keks ging.
    Dieses hin und her in seinem Verhalten war einfach nur so nervig und er verhielt sich manchmal schlimmer als ein Mädchen mit PMS....ist so. Am liebsten hätte ich ihn gegen eine Wand gepfeffert und gebrüllt, was er denn nun eigentlich will. Und dieses mürrische "Ich bin ja so ein Bad Boy, der eigentlich total die Gefühle hat" zog im Vorgänger...hier nicht mehr. Zudem kamen Sachen über ihn raus, die ich schon leicht bedenklich fand und es zeigte wieder einmal, dass er ein Lügner ist, obwohl er Evie versicherte, ehrlich zu ihr zu sein. Ich mag einfach dieses Wechselmütige so gar nicht an ihm und finde die Chemie zwischen ihm und Evie auch nicht so prickelnd.

    Lark fand ich anfangs echt ätzend. Natürlich hat sie Evie und ihre Freunde verraten und auch während der Zeit auf der Burg mochte ich sie nicht. Das änderte sich nach und nach, als man sie näher kennenlernt und sie nicht die Hardcorezicke raushängen lässt. Eigentlich ist Lark eine sehr loyale und witzige Person und ich liebe ihre Unverfrorenheit. Sie konnte so frech und unverschämt sein...mega :D Und Lark zeigte auch sehr sanfte Seiten. Vor allem ihre Tiere, die sie dank ihrer Gabe ja beeinflussen kann, sind ihr ein und alles. Ich fand es so shcön, wie zärtlich sie mit ihnen umgegangen ist.

    Matthew ist immer wieder überraschend und ich glaube auch nach Band 2 kann ich ihn immer nich nicht so wirklich einschätzen. So oder so spielt er gewiss sein eigenes Spiel.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und super leicht lesbar. Spannend, emotional und gefühlvoll.

    Bewertung:
    Anders als Band 1, aber die Richtungen, die Cole dieses Mal gegangen sind, fand ich sehr spannend und ich hasse-liebe diese Frau eindeutig. Von mir gibt es knappe:

    5 von 5 Sterne
  10. Cover des Buches Der Oktobermann (ISBN: 9783423218054)
    Ben Aaronovitch

    Der Oktobermann

     (106)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Tobi Winter, Mitarbeiter der BKA Abteilung 'Komplexe und Diffuse Angelegenheiten', erhält den Auftrag nach Trier zu reisen, da sich dort ein verdächtiger Fall mit biologischer Charakteristika ereignet hat. Jörg Koch, ein durchschnittlicher Mensch, wurde tot aufgefunden, doch nicht nur das; er ist komplett in einer Pilzschicht eingehüllt. Durch die Unterstützung der Trierer Kollegin Vanessa Sommer gelangt er zum Weingut Stracker, an dessen Weinhängen die Leiche gefunden wurde. Sommer kann hierzu beitragen, dass eine gewisse Edel-Fäule für bestimmte Weine zur Reifung genutzt wurde; laut Jacqueline Stracker, der Besitzerin des Weinguts, wird damit aber nicht mehr gearbeitet. Allerdings weiß sie von der Mär einer Flussgöttin zu berichten, welche von ihrem Großvater gehuldigt wurde. Tobi folgt dem schlichten Ritual und kann tatsächlich Kontakt mit der Flussgöttin des Kyll herstellen. Informationen fließen allerdings spärlich. Immerhin gibt es sogar geschichtliche Zusammenhänge - eine unglückliche Liebe und eine dementsprechende Vergeltung; allerdings aus der Zeit der Römer. Doch warum musste Herr Koch sterben - gewiss nicht, weil er ein Mitglied eines Weinclubs war - bis ein weiterer Toter aufgefunden wird, was die Geschichte komplizierter macht...

    KOMMENTAR:
    Der britische Autor Ben Aaronovitch verzeichnete mit seiner Flüsse-von-London-Reihe nicht nur in Großbritannien Erfolge, auch hierzulande wird die Serie um den Polizei-Zauberer Peter Grant ziemlich gefeiert. Diesem zahlt der Schriftsteller mit dem Roman 'Der Oktobermann' nun Tribut und erschafft mit Tobi Winter einen Pendant zu seiner Londoner Charaktere Peter Grant. Die Grundzüge dessen Universums bleiben dabei erhalten, also sind zum Beispiel magische Spuren immer noch 'Vestigia' zu nennen, es wurde lediglich auf das europäische Festland erweitert. Hierbei erwies Aaronovitch seine außergewöhnliche Leidenschaft zu Recherchen, denn der mit gut 200 Seiten etwas dünne Roman strotzt vor Wissen über die Weinherstellung, dem Gebiet um Trier sowie der Geschichte der Römer in dieser Region. Daraus ergab sich zum einen ein schöner eigenständiger Roman in dem bekannten Universum, der allen Freunden der Serie gefallen sollte - ganz besonders natürlich den deutschen Fans und zum anderen kann das Werk als toller Einstieg in Aaronovitchs Welt der Flüsse und ihren Gottheiten genutzt werden. Des Weiteren öffnen sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf weitere Romane der Serie, welche zu Beginn an eigentlich auf gut sieben Romane angedacht war. Der Erfolg treibt allerdings voran und der Autor möchte auch mit der Serie fortfahren - könnte gleichzeitig mit 'Der Oktobermann' eine Sub-Serie gestartet haben. Außerdem ist es nun nicht unmöglich, dass ein gewisser Peter Grant sein geliebtes London für ein Abenteuer verlassen kann, ohne dem Ganzen eine Rechtfertigung zu suchen. Der Roman an sich ist ein ziemlich gelungenes, wenn auch knapp gehaltenes Stück Lesestoff - was allerdings wie erwähnt ja eigentlich nur als Dank an die deutschen Fans gedacht war. Da ich in diesem Jahr in der Gegend von Trier ein paar Tage Urlaub gemacht hatte, war ich natürlich auf eine gewisse Weise über den Roman entzückt. Ein schöner, kurzweiliges Buch - kann unbedarft jedem Freund des Mystischen empfohlen werden... 

    8,0 Sterne

  11. Cover des Buches Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert (ISBN: 9783785580554)
    Amy Plum

    Revenant-Trilogie – Von der Nacht verzaubert

     (1.028)
    Aktuelle Rezension von: Eziane

    Zu aller erst, habe ich mich bei diesem Buch natürlich in das Cover verliebt.
    Ist es nicht schön? 💞

    Anschließend in die Verzierung bei den Kapitel-Anfängen.
    Sie sind so zauberhaft!✨

    Zu guter letzt natürlich, in die wirklich süße und interessante Geschichte,
    welche sich von anderen abhebt.
    Zumindest kenne ich ansonsten keine Geschichte,
    in der es Fantasywesen gibt, die Selbstmord begehen um anderen Menschen das leben zu retten. (siehe Klappentext)
    Ihr etwa? 🤔

    Nicht so gefallen, hat mir der etwas holprige Schreibstil und das teilweise vorhersehbare und schnell abgehandelte Ende.

    Hätte ich dieses Buch als Jugendliche gelesen, hätte ich es aber mit Sicherheit nicht mehr aus den Händen legen können :D

  12. Cover des Buches Poison Princess - In den Fängen der Nacht (ISBN: 9783570310014)
    Kresley Cole

    Poison Princess - In den Fängen der Nacht

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Klappentext: Beinahe wäre Evie den Verlockungen im Reich des Todes verfallen, doch als sie erfährt, dass Jack in Gefahr schwebt, hat sie nur eins im Sinn – Flucht. Evie macht sich auf in die Außenwelt, die sich in eine eisige Ödnis verwandelt hat, um in jenem unerbittlichen Krieg mit ihren Verbündeten gegen die grausamsten aller Arkana anzutreten – die Liebenden. Doch damit dies gelingt, müssen sowohl der hitzköpfige Jack als auch der unwiderstehliche Tod an ihrer Seite kämpfen. Kann Evie die beiden überzeugen? Zu zart scheint manchmal die Grenze zwischen Liebe und Hass und Evie selbst ist zerrissen zwischen den beiden ungleichen Rivalen …

    Meine Meinung: eine weitere geniale und absolut spannende Fortsetzung :D

    Nach dem Ende von Band 2 war ich richtig neugierig auf den dritten Teil und musste natürlich sofort weiterlesen ;)
    Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht. Schon der Klappentext klingt absolut spannend und verspricht einiges ... und das Buch hält diese Versprechen auch. :D
    Evie versucht, Jack zu retten. Doch so einfach, wie das vielleicht anfangs aussehen mag, ist es nicht. Denn sie stehen einem grausamen Feind gegenüber - den Liebenden. Ich muss gestehen, dass ich die Karte der Liebenden anfangs sehr mochte, aber mittlerweile finde ich sie gruselig.^^ Was die beiden so anstellen, ist einfach nur grauenvoll und ich hab ehrlich gehofft, dass Evie, Jack und der Tod sie besiegen können. Doch Evie steht noch vor einer weiteren "Gefahr" - die Liebe für 2 Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sorgt für mehr als eine brisante Situation. Manche davon fand ich doch ein wenig lustig, andere waren schön, wieder andere einfach nur zum Kopfschütteln^^
    Zwischendurch erleben wir auch mal Sequenzen aus der Sicht der Nebencharaktere. Evie erlebt Visionen aus deren Sicht und ich fand das total interessant. :)
    Die Spannung in der Geschichte steigert sich immer weiter ... immer wieder gibt es Zwischen-Höghepunkte. Ständig dachte ich, dass es nicht noch spannender und fesselnder geht - und wurde eines besseren belehrt.
    Das Ende hat mich einerseits zu Tränen gerührt, anderseits hätte ich das Buch gerne gegen die Wand geworfen ... das Ende ist so ein fieser Cliffhanger und ich will eigentlich sofort wissen, wie die Geschichte weitergeht!

    Protagonistin des Buches ist Evie, aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Ich finde, dass sie sich in dem Band echt gut weiterentwickelt hat und ich bewundere ihren Mut und ihre Entschlossenheit. Wobei ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Entscheidungsfreudigkeit bezüglich ihrer Männerprobleme gewünscht hätte ;)
    Jack hat sich auch enorm weiterentwickelt und mehr als einmal hat er mich sehr überrascht. Ich mag ihn sehr :D
    Der Tod ... einerseits mag ich ihn, andererseits hätte ich ihm gerne mal in den Hintern getreten^^
    Selena, Finn, Matto, Jules, Gabriel, Tess ... wir treffen auch weitere Arkana wieder und ich bewundere immer wieder ihren Willen, sich zu einem Team zusammenzuschließen und füreinander einzustehen. :)

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Durch die fesselnde Spannung und die ständigen Höhepunkte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. :D

    Mein Fazit? Eine weitere fesselnde Fortsetzung, die wahnsinnig viel Spannung hat und einen immer wieder mit Höhepunkten reizt :D Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und ich bewundere immer wieder ihre Einstellung :) Das Ende ist wirklich fies ... ich freue mich jetz schon auf den nächsten Band <3

  13. Cover des Buches The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück (ISBN: 9783785584323)
    Seth Patrick

    The Returned – Die Vergangenheit kehrt zurück

     (57)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    In einer französischen Kleinstadt geschieht das Unmögliche. Die Toten kehren zurück! Nein, es sind keine Untoten mit Zombiecharme, sondern normale Menschen, die sich wundern, warum sich manches verändert hat. Denn sie wissen nicht, dass sie tot sind. Gleichzeitig schweben die Lebenden in Gefahr.

    „The Returned“ spricht wohl das gruseligste aller Themen an. Denn die Verstorbenen sind zurückgekehrt. Jeder kann sich dabei vorstellen, dass es nicht nur positive Seiten hat, wenn sich ein Toter zurück ins Leben schleicht. Denn die Hinterbliebenen sind weiter ihren Weg gegangen und werden plötzlich von der Vergangenheit eingeholt.

    Gleichzeitig ist es auch gruselig, weil man nicht weiß, wie es dazu gekommen ist. Zwar steht der geliebte Mensch - den man unwiderruflich verloren glaubte - vor einen und man möchte im ersten Moment nicht nur ihn sondern die ganze Welt umarmen, trotzdem stellt sich ein nagendes Gefühl bei den Hinterbliebenen ein. Denn woher weiß man, dass es tatsächlich dieser Mensch und kein bösartiges Wesen ist?

    Wie man merkt, ich mag diesen Mysteryton, ich mag Romane, die das Dunkle, Gruselige, aufgreifen und mit der Realität verflechten. Damit hat der Autor auf jeden Fall einen interessanten Roman geschaffen, der mir gut gefallen hat.

    Im Mittelpunkt der Wiederkehrer stehen die Jugendliche Camille, die bei einem Busunfall ihr Ende fand, Simon, der sich ausgerechnet an seinem Hochzeitstag das Leben nahm, und Victor, ein kleiner Junge, der keine Lust auf lange Gespräche als Lebender hat. Obwohl all diese Charaktere sehr mysteriös dargestellt sind, fehlte es mir leider am Hintergrund, weil keiner weiß, warum sie zurückgekehrt sind. Noch schlimmer, sie wissen anfangs nicht einmal, dass sie überhaupt gestorben sind!

    Die anderen Figuren sind quer durch die Bewohner der Kleinstadt gestreut. Neben den Toten stehen die Lebenden im Vordergrund, die es nicht nur mit ihren alt-neuen Familienmitgliedern, sondern auch mit realen Gefahren zu tun haben. Léna kann ihrer toten Zwillingsschwester nicht vertrauen, Simon macht seiner Verlobten Adéle Angst und Victor hat sich bei Krankenschwester Julie einquartiert, die gegen die Einsamkeit kämpft.

    Gleichzeitig driftet die ganze Stadt ins Chaos ab. Stromausfälle häufen sich, der Staudamm ist in Gefahr und unerklärlicherweise hat es die Polizei nach jahrelanger Pause mit einem altbekannten Triebtäter erneut zutun.

    Der Erzählstil ist in etwas langatmige Sequenzen eingeteilt. Man springt von Kapitel zu Kapitel, wechselt ständig die Figur und fragt sich, wo die Handlung letztendlich landen mag. Meiner Meinung nach merkt man hier stark, dass „The Returned“ eigentlich eine TV-Serie ist, weil es sich anfühlt als würde jeder dieser Abschnitte einer Folge im Fernsehen entsprechen.

    Gemangelt hat es mir eindeutig an Spannung und Hintergrundinformationen. Diese unzähligen Perspektivenwechsel mögen vielleicht im TV funktionieren, für ein Buch finde ich es allerdings schlecht umgesetzt.

    Jedenfalls soll hier nicht nur bekrittelt werden, weil es mir trotz der erwähnten Mängel gut gefallen hat. Ich mochte den gruseligen Unterton, die Idee, die hinter dem Roman liegt, die Figuren, die ich großteils als realistisch empfand, und das Ende, weil es Raum für eigene Gedanken gelassen hat.

    Für mich ist „The Returned“ eher ein ruhiger Gruselroman, der mit der grundlegenden Idee punkten kann, und sich gerade in der düsteren Jahreszeit gut lesen lässt.
  14. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453504073)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.908)
    Aktuelle Rezension von: stellagrace____

    Manchmal ist der Tod besser

    Hinter dem kleinen Tierfriedhof liegt eine verwünschte indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wird zum Albtraum für die Hinterbliebenen. 


    Stephen King hat zunächst viel zeit auf den Aufbau der Figuren sowie des Settings aufgebracht.

    Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und die Stimmung wird auch eher gemächlich aufgebaut.

    Der "horror"  für die Protagonisten entwickelt sich nach und nach . Für mich persönlich war der Horroranteil zu wenig (zu harmlos dargestellt) ich habe mir an der stelle etwas mehr erwartet. Dennoch war das Buch für mich sehr gut, vor allem als Einstieg in die Stephen King Bücher. 

    Louis trifft hier wahrscheinlich nicht die besten Entscheidungen, jedoch wollte er nur das beste für seine Familie nach allem was sie durchmachen mussten, er war sich wahrscheinlich der Konsequenzen nicht bewusst bzw. wollte diese nicht so wahrhaben.

  15. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten (ISBN: 9783958343702)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 1: Unheilige Zeiten

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Galax

    Ich habe das Buch leider abbrechen müssen. :/

    Anfänglich war ich echt begeistert von der Idee und dem angepriesenen Setting, dass ich mit großer Vorfreude angegangen bin.
    Dann aber erschlug mich gähnende leere, mittelmäßiger Satzbau und absolut nichts neues – und zu allem Überfluss hatte ich das Gefühl einen Manga für Mädchen ganz ohne Bilder zu lesen, sowie nahe angelehnt an die Buchreihe "Lockwood & Co"


    Ich bin ja im Grunde sogar Comicfan.
    Allerdings; das hier gezeigte Yaoi-Abziehbild, welches krampfhaft von einem Klischee ins nächste stürzt als gebe es kein Morgen, fand dann doch sein jähes Ende, als der fiese Schnöselschulbulli vom smarten Schönling am fies-sein gehindert wurde und der daraufhin 'sein Messer umklammerte bis die Knöchel weiß hervortraten' CUT!
    Meine Güte, diese Jahrzehntalte Phrase, die in jedem Amateurautorenkurs als erstes Vorgegeben wird, war schon ausgelutscht, da war noch der „Schnee, der sich wie ein Leichentuch über die Dächern legt“ neu …

    Abgesehen davon ist in der im Grunde interessanten Geschichte stilistisch verdammt viel mehr herauszuholen.

    Ich sags mal so: In Mangas werden Figuren bewusst überzeichnet – das ist so, das macht den Charme dieses Mediums aus, da es auch immer sehr schön abgemischt. Aber man kann doch keine an einen Manga angelehnte Figur nochmals überzeichnen und in einen Roman stecken.
    Ich weiß, dass das heutzutage eine Vielzahl an Autorinnen machen, weil die damals in den 90ern alle das Medium „Manga“ für sich entdeckt und als Novum erfahren haben, aber das war nicht wirklich neu, sondern nur in Europa.
    Die Handlung dieses Buches plätschert ohne Höhen oder Tiefen daher, und auch jede Figur bleibt dazu passend flach, auch wenn es einige interessante Momente gab.
    Wie ich inzwischen herausgefunden habe bleibt das ganze Buch so, bis hin zum Cliffhanger am Ende. Und was soll ich sagen: Ja, ich hasse Cliffhanger in einem Buch. Ist für mich ein NoGo.


    Im Endeffekt ist diese Geschichte sicher für Mädchen ab 12 super, da dort alles enthalten ist, was diese Zielgruppe sucht und favorisiert, daher mag die Begeisterung anderer Leser sehr wohl berechtigt sein. 

    Aber für Leser wie mich hat diese an eine Otaku-FF erinnernde Reihe trotz der noch immer sehr interessanten Grundidee jeden Reiz verloren, was ich sehr schade finde.

  16. Cover des Buches Steamtown - Die Fabrik (ISBN: 9783944544342)
    Carsten Steenbergen

    Steamtown - Die Fabrik

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Auf das Buch war ich richtig neugierig, weil ich schon die Fantasyreihe der Autorenbrüder T. S. Orgel über die Blausteinkriege kennen- und lieben gelernt habe. Der Ausflug ins Steampunk Genre war ein großer Anreiz, den in dem Bereich hab ich noch viel zu wenig gelesen.

    Den Anfang empfand ich ehrlich gesagt etwas schleppend - aber vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Die Vorstellung zwei der Protagonisten zog sich irgendwie, obwohl ich dann festgestellt hatte, dass es gar nicht so viele Seiten waren, aber es war auch nötig, um ihr Verhalten im Verlauf zu verstehen.
    Die große Schrift im Buch ist super - dafür waren die Zeilenabstände sehr eng, das erste Mal, das mir sowas auffällt. Das war zuerst etwas anstrengend, aber ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt.

    So, jetzt hab ich ein bisschen gemeckert, aber ich fand das Buch wirklich toll! Als ich nach dem etwas plätschernden Einstieg in die Geschichte reingekommen bin, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Die drei Hauptcharaktere sind in ihrer eigenwilligen Art so toll beschrieben und mir auch ans Herz gewachsen, auch wenn sie jetzt keine wirklichen Sympathieträger sind.

    Agent Eric von Valen ist noch am "nettesten". Ein junger Agent des Ministeriums, der seinen ersten Mordfall zu klären hat. Natürlich ist er noch unerfahren und unsicher in seinem Tun, aber entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Er gibt sich immer korrekt, aber er hat tief in seiner Erinnerung ein Geheimnis vergraben, das

    Pater Siberius Grand - ein Mann der Kirche, aber ein gefallener Mann. Warum - darauf möchte ich hier nicht eingehen, das müsst ihr selbst herausfinden! Aber ich fand ihn einfach herrlich! Entgegen der Vorstellung eines "Gottesmannes" wirkt er vom Aussehen her eher wie ein Schläger und ist auch mit seinen knapp über 50 Jahren noch top in Form. Er sagt was er denkt und ist dabei auch mit seiner Wortwahl nicht zimperlich und handelt sich damit regelmäßig Ärger ein. Mit seinem Auftreten schafft er sich seinen "Platz" und seinen Respekt, hat aber auch eine vortreffliche sarkastische Ader.

    Der dritte im Bunde, der den Mordfall aufklären soll ist der Forensiker Mister Ferret. Er kommt sehr unscheinbar und unauffällig daher, ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit einem gleichgültigen, trockenen Humor, der im Zusammenspiel mit Siberius Grand äußerst amüsant ist! Mister Ferret hat einige verborgene Talente, die das Team aus einigen bösen Überraschungen retten wird.

    Man merkt recht schnell, dass der Mord prekäre, politische Bedeutung hat und es hier einiges zu vertuschen gilt. Doch die drei lassen sich nicht unterkriegen und jeder auf seine Art

    Der Schreibstil ist erfrischend locker, teilweise flapsig gerade in den Dialogen und beim wörtlichen Schlagabtausch, was die doch recht düstere Atmosphäre zu einem unterhaltsamen Schauspiel macht; aber dabei nicht den Ernst der Lage außer Acht lässt. Bei den Männern geht es nunmal in einem etwas raueren Ton zu und Handgreiflichkeiten und Brutalität sind öfters vonnöten. Denn es ist gefährlich im fiktiven Steamtown und der viktorianische Einschlag wird sehr schön mit den typischen Elementen aus dem Genre verbunden: Plasmalichter, Ikonographen, Aetheromanten und viele kleine Details - dazu Ausflüge in die von Unrat überschwemmte Kanalisation und das düstere Sanatorium.
    Und! Die Geschichte kommt wunderbar ohne den unnötigen Zusatz einer Romanze aus!

    Die Handlung entwickelt sich dabei mit einem guten Tempo und die Spannung wird auch immer wieder angetrieben. Die Zusammenhänge formen sich langsam zu einem Bild, lassen aber noch genug Spielraum zum Rätselraten - vor allem auch durch überraschende Wendungen.
    Der Epilog hält dann auch noch einen bösen Zug bereit, wodurch sich noch Stoff für eine Fortsetzung ergeben würde. Ich würd mich jedenfalls darüber freuen!

    Fazit: 4.5 Sterne gerne aufgerundet!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  17. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.258)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  18. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  19. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 4: Feindschaften (ISBN: B0845Y4YV7)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 4: Feindschaften

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Riuna

    Der Schreibstil ist flüssig wie gewohnt. Die unterschiedlichen Perspektiven, die nahtlos ohne Irrungen oder Wirrungen wechseln, erlauben wieder tiefgehende Innenansichten. 

    Besonders Cam steht dabei wieder stark im Mittelpunkt. Er muss mit Widerständen von innen und außen kämpfen, mit normalen 'Teenies-Problemen', aber auch mit seiner Vergangenheit und seinen eigenen Geistern, die seine Träume nach wie vor heimsuchen. 

    Auch die restlichen Charaktere kommen nicht zu kurz. Jaz wächst mir immer mehr ans Herz. 💜

    Die Unheiligen Nächte rücken näher, die Geister werden heimtückischer - oder steckt eine andere Verschwörung dahinter? 🧐 Diesmal läuft nicht alles so glatt, wie zuvor... 

    Nadine Erdmann hat auch in Teil 4 mal wieder überzeugt und ich gebe dem Band die volle Punktzahl und nach wie vor eine klare Empfehlung für die Reihe! 🌟🌟🌟🌟🌟

  20. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 5: Hinterhalt (ISBN: B0853BPQTB)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 5: Hinterhalt

     (39)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Achtung: fünfter Band! Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf die Vorgänger enthalten.

    Dass man für den fünften Teil einer Reihe Vorwissen mitbringen sollte, muss ich nun wohl schon fast nicht mehr erwähnen. Und auch wenn es, wie bisher in jeder Fortsetzung, wieder ein „Was bisher geschah“ gibt, gibt einem das eben nur einen groben Überblick über die wichtigsten Geschehnisse, arbeitet aber keinesfalls auf, was zwischenmenschlich so passiert ist und was man schon alles über die Charaktere erfahren hat. Die Dynamik der Geschichte würde bestimmt verloren gehen, wenn man mitten drin einsteigen würde, was wirklich schade wäre.

    Geister und Wiedergänger sind nun nicht unbedingt die nettesten Wesen und besonders im Unheiligen Jahr, in direkter Nähe zur nächsten Unheiligen Nacht, sind die Biester besonders aggressiv. Doch was die Spuk Squads bei ihrem letzten Einsatz erlebt haben, geht noch über das hinaus, was sie bisher so kannten. Und auch so ist an den Vorfällen in der Wohnsiedlung einiges seltsam. Während die Polizisten versuchen den Rätseln auf die Spur zu kommen, geraten allerdings schon die nächsten Totenbändiger in Gefahr…

    Eigentlich hatte ich überlegt, ob ich die weiteren Bände der Reihe etwas weiter auseinander lese, um die Wartezeit bis zum erscheinen von Band neun im Herbst gut auszufüllen und nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Allerdings macht Autorin Nadine Erdmann es mir mit jedem Band und jedem fiesen Cliffhanger schwieriger, die Reihe zu unterbrechen. Am Ende von Buch fünf glaube ich nicht, dass ich es lange aushalten werde, bis ich zum nächsten Teil greifen werde, denn an der Stelle kann ich unmöglich aufhören zu lesen.

    Was ich besonders spannend und faszinierend finde, ist dass jeder Band so unterschiedlich ist. Mal stehen die Geister mehr im Fokus, mal die andere Aspekte, wie die Bemühungen um den Sitz im Stadtrat oder die persönliche Entwicklung der Charaktere, die zwischenmenschlichen Bindungen oder Einblicke in die Vergangenheit. So bleibt es in jedem Buch abwechslungsreich und man weiß vorher nie, wovon man am meisten erfahren wird. Alles zusammen sorgt für eine immer komplexer werdende Handlung mit unheimlich vielen Facetten, offenen Fragen, tollen Figuren, grässlichen Figuren und eben auch einer Menge Seelenloser.
    In „Hinterhalt“ standen besonders die düsteren Machenschaften und die Begegnungen mit den Geistern und Wiedergängern im Mittelpunkt des Geschehens. Es gibt neue Einblicke in die seelenlose Welt, in die Forschung und auch in die Trainingsmethoden, um Totenbändiger fit zu machen. So gruselig und teilweise auch unmenschlich das alles ist, so faszinierend und interessant fand ich es dennoch alles. Stück für Stück setzt sich ein genaueres Bild über die Welt zusammen, in der schon so viel passiert ist, von der man aber noch längst nicht alles weiß,
    Darüber hinaus erfährt man aber auch wieder neue Dinge über die Figuren und die Verbindungen zwischen ihnen. Und auch wenn die emotionalen Aspekte der Handlung in diesem Teil nicht so im Mittelpunkt standen, spürt man doch immer wieder, wie wichtig einige Charaktere einander sind und wie stark der Zusammenhalt ist.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und trotz all der gefährlichen Szenen und turbulenten Momente, gibt es auch immer wieder Augenblicke, in denen ich schmunzeln musste. Durch die sarkastischen oder ironischen Äußerungen einiger Figuren wird die Handlung immer wieder aufgelockert und man lernt die Charaktere zusätzlich immer besser kennen. Manche Situation lässt sich mit einem kleinen Spaß wohl auch einfach besser ertragen. Dabei wird der ernst der Situationen jedoch keinesfalls ins Lächerliche gezogen. Es sind meistens eher die Eigenarten der Personen, die dort zu Tage treten.
    Es gibt wieder Perspektivwechsel die einen umfassenden Blick auf die Handlung ermöglichen. Allerdings werden dabei häufig noch mehr Fragen aufgeworfen, als dass wirklich viel beantwortet wird. Einige Zusammenhänge und Verknüpfungen scheinen sich zwar langsam zu ergeben und wodurch man intensivere Einblicke in die Machenschaften der Figuren bekommt, kann man besser einschätzen, was da vor sich geht, doch viele spannende Punkte bleiben nach wie vor offen. Ich bin wirklich neugierig, wie viele Bomben da noch so platzen werden.

    Fazit

    Ein wieder turbulenter, düsterer, gefährlicher Band, in dem die Geister und Wiedergänger wieder im Fokus standen. Die Totenbändiger haben alle Hände voll zu tun mit den wild gewordenen Geistern. Es wird komplexer und komplizierter, immer interessanter und faszinierender, aber auch erschreckender, wenn man so erlebt, was einige Fieslinge da planen und organisieren. Der Cliffhanger am Ende macht es kaum möglich, den nächsten Band nicht direkt im Anschluss lesen zu wollen.

  21. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 3: Vollmondnächte (ISBN: B07ZP9HWJR)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 3: Vollmondnächte

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny

    Eine Hörbuch-Rezension

     

    Von Geistern, inneren Dämonen und gefährlichen Machenschaften …

     

    FAKTEN
     Es geht um die ersten vier Bände der ersten Staffel „Die Totenbändiger“ von Nadine Erdmann.

    Sie tragen die folgenden Titel:
    Band I: Unheilige Zeiten
    Band II: Die Akademie
    Band III: Vollmondnächte
     Band IV: Feindschaften

    Sie alle sind als eBook und Hörbuch erhältlich.
     Gesprochen wird das Hörbuch von Günter Merlau aus dem Verlag Lausch medien.

    Weitere Bände sind bereits erhältlich.

     

    KURZMEINUNG
     Diese Story begeistert! Zwischen Düsternis, Grusel und Humor.

     

    KLAPPENTEXTE
    BAND I – UNHEILIGE ZEITEN
    Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Geister zum Alltag gehören. Jeder sieht sie und jeder weiß, wie gefährlich sie uns Menschen werden können. In dieser Welt gibt es Verlorene Orte, die man den Geistern überlassen musste, und Unheilige Zeiten, in denen die Toten besonders gefährlich sind.
    Camren Hunt ist ein Junge ohne Vergangenheit. Im vergangenen Unheiligen Jahr fand man ihn im Keller eines verlassenen Herrenhauses – umgeben von Leichen mit durchschnittenen Kehlen. Niemand weiß, was dort passiert ist, nicht einmal Camren selbst.
     Jetzt, dreizehn Jahre später, schlagen sich die Menschen durch ein weiteres Unheiliges Jahr, in dem Geister und Wiedergänger noch gefährlicher sind als sonst. Plötzlich tauchen erneut Leichen mit durchschnittenen Kehlen auf …

    BAND II – DIE AKADEMIE
     Seit 17 Jahren lebt Jaz in der Akademie der Totenbändiger und hat sich widerwillig mit Mentalität und Erziehungsmethoden, die dort herrschen, arrangiert. Die neusten Pläne ihres Schulleiters treiben sie allerdings endgültig in die Flucht. Doch das Leben auf den Straßen Londons ist alles andere als ungefährlich …

    BAND III – VOLLMONDNÄCHTE
     Vollmond – für Spuk Squads die anstrengendste Zeit des Monats. Doch nicht nur die Geister sind aggressiver als sonst, in Hampstead treibt auch noch ein heimtückischer Wiedergänger sein Unwesen. Die Vollmondnächte sind aber nicht nur für Gabriel, Sky und Connor eine Herausforderung, auch für Cam halten sie einen besonderen Schock bereit …

    BAND IV – FEINDSCHAFTEN
     Topher sinnt auf Rache und auch sonst läuft für die Hunts in der Schule einiges mies. Gabriel, Sky und Connor werden unterdessen als Spuks in eine bewachte Wohnanlage gerufen. Eigentlich klingt alles nach einem Routineeinsatz. Eigentlich. Doch was lauert wirklich in den Häusern?

     

    SCHREIBSTIL & CHARAKTERE
     Zunächst zur Story, die mich wirklich begeistert hat! Nadine Erdmann hat eine Atmosphäre erschaffen, die eine Mischung aus Düsternis, Grauen, Grusel und Humor ausstrahlt. Dabei kann sie sich ebenso der persönlichen Tiefe ihrer Charaktere widmen wie den Ernst der Lage darstellen und die richtige Prise Witz in die Dialoge einfließen lassen.

    Man fühlt sich trotz der Thematik im Alltag. Es sind neben der Herausforderung, in einer Welt voller Geister, dem lauernden Tod und in dem Dasein als Totenbändiger bestehen zu müssen, die normalen Probleme, die der Geschichte diese reale Lebendigkeit schenken.

    Ich fühle mich wohl. Obwohl ich mich sehr häufig aufrege, wütend werde und mich richtig heftig grusle! Und zwar nicht nur vor den Gespenstern, Widergängern und anderen Kreaturen, die das Leben dort so anders machen. Es sind vielmehr die Schatten eines jeden Menschen, die Nadine Erdmann so gekonnt auf den Plan ruft. Es ist erschreckend, wie viel Wahrheit und Realität zwischen den Zeilen steckt.

    In jedem Fall werde ich diese Reihe weiterhin verfolgen. Ich habe mich schon so an die Hunts gewöhnt, dass ich gar nicht anders kann. ;o)

    Auch Günter Merlau verhilft dieser Geschichte zu ihrer Stimmung. Er färbt die einzelnen Charaktere gekonnt ein und zieht sprachlich das Tempo an, damit auch die notwendige Spannung aufkommt. Man erkennt bei ihm die einzelnen Leute wieder. Es ist, wie nach Hause zu kommen, wenn man den nächsten Band anspielt. Einzig die ab und an etwas seltsam gesetzte Betonung könnte ich bemängeln. Aber im Ganzen kann es die Freude an dem gut gelesenen Hörbuch nicht trüben – Günter Merlau macht einen tollen Job! Gerade bei so vielen verschiedenen Protagonisten ist es nicht einfach, eine so gute Leistung abzuliefern. Also, vielen Dank an dieser Stelle!

     

    MEIN FAZIT
     Eine sehr gelungene Reihe, die mich in ihren Bann gezogen hat. Ich freue mich schon auf die nachfolgenden Teile. Und jetzt versuche ich erst einmal, an die Printversion dieser Schätze zu gelangen. Die muss ich im Regal haben! ;o)

     

    MEINE BEWERTUNG FÜR DIE STORY
    Höchstwertung!
     5 von 5 Goldenen Zahnrädchen

    MEINE BEWERTUNG FÜR HÖRBUCH UND SPRECHER
     5 von 5 Zahnrädchen

    ©Teja Ciolczyk, 19.05.2021

     

  22. Cover des Buches Susannah (ISBN: 9783453879287)
    Stephen King

    Susannah

     (490)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle
    Nachdem die Wölfe aus der Calla vernichtet wurden und Susannah verschwunden ist, versuchen Roland und sein rechtliches Ka-Tet die Tür, durch die Susannah gegangen ist, wieder zu öffnen um ihr zu folgen. Aber auch um den Kauf des leeren Grundstücks von Calvin Tower abzuschließen.

    Das Cover ist wiedermal typisch und man braucht einen längeren Blick, um die Details zu erkennen.
    Die Geschichte setzt nahtlos beim Ende von Wolfsmond an und zunächst ist man bei Roland, Jake und Eddie und erfährt alles aus ihrer Sicht. Wie sie versuchen, die Tür zu öffnen um Susannah zu folgen, denn diese hat die schwarze Kugel mitgenommen.
    Über ihr Schicksal lässt King den Leser zunächst im Dunkeln und das macht es nur noch spannender. Generell konzentriert sich King in diesem Buch immer abwechselnd auf die verschiedenen Charaktere und lässt den Leser über die weiteren Wege der anderen lange Zeit im Unklaren.
    Wenn man dann in einer Geschichte drin ist, wechselt er dann zu einer anderen Person und lässt alle anderen links liegen.
    In diesem Buch geht der Weg unaufhaltsam auf den Dunklen Turm zu und man erhält doch einige Erklärungen, die mich schon überraschen konnten. Langsam laufen die Fäden zusammen, obwohl man immer noch nicht so genau weiß, warum Roland von dem Turm so besessen ist, oder habe ich das nur nicht mitbekommen?
    Der Preis den Turm zu finden ist nicht klar und ich habe mich immer öfter gefragt ob doch alles einfach nur so vorherbestimmt ist?
    King schreibt in seiner wohlbekannten, spannenden Art und kann einen trotzdem zwischendurch zum Schmunzeln bringen.
    Dabei ist er einfach so herrlich ehrlich und nimmt auf keiner Seite ein Blatt vor dem Mund. Damit muss man zurechtkommen, denn nicht immer ist das leicht verdauliche Kost bzw. es kann dadurch auch mal richtig derb in der Aussprache werden.
    Mittendrin scheint es als würde King schon eine Lösung für den Dunklen Turm anbieten und ich fragte mich ob es wirklich so einfach sein kann? Aber das wäre doch nicht nach Kings Stil oder?
    Interessant wäre es auf jeden Fall, aber im vorletzten Buch schon alles verraten? Nein, natürlich bekommt King da auch wieder die Kurve und mit dem Ende lässt er nochmal alles offen. An der spannendsten Stelle überhaupt beendet er Susannah um dann das letzte Buch Der Turm zu beginnen.
    Zum Abschluss präsentiert er dem Leser dann noch Tagebucheinträge, die von den Fakten her zum King’schen Leben passen, aber trotzdem war ich mir nicht sicher ob die echt sein könnten. Auf jeden Fall interessant und witzig. :)

    Mein Fazit: Dadurch das King in diesem Buch nicht Kapitelweise zwischen den Charakteren wechselt sondern zunächst seitenweise bei einer Person ausharrt um dann abrupt zu jemandem anderen zu Wechseln treibt er die Spannung nur noch mehr in die Höhe und gerade am Ende bleibt alles offen und man ist dem Dunklen Turm zwar einen Schritt näher, aber der Weg scheint trotzdem noch ziemlich weit. Es bleibt spannend und ich erwarte mit angehaltenem Atem den letzten Teil dieser Reihe.  
  23. Cover des Buches Die Totenbändiger - Band 7: Leichenfunde (ISBN: B088R5QXWS)
    Nadine Erdmann

    Die Totenbändiger - Band 7: Leichenfunde

     (34)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Achtung: siebter Band! Meine Rezension kann kleine Spoiler in Bezug auf die Vorgänger enthalten.

    Unaufhaltsam steuern wir auf das Staffelfinale zu. Die Spannung steigt, denn der Druck wächst an allen Seiten, Trümpfe werden gezogen, Gegner aus dem Weg geräumt, Gerüchte gestreut, Hass geschürt und immer mehr düstere Fakten kommen ans Licht.
    Wer bisher von der Reihe gefesselt war, der wird auch jetzt nicht enttäuscht. Wer der Reihe noch nicht verfallen ist, sollte mit dem ersten Band beginnen. 😉

    Wie bereits in der letzten Rezension gesagt, ist jedes Buch wie ein düsteres Überraschungspaket. Man weiß nie, was man bekommt und worauf der Fokus am meisten gelegt wird. Im Vergleich zu den zahlreichen, gefährlichen Geisterbegegnungen der letzten Bände, ist es im siebten Teil eher ruhig, zumindest was diesen Part der Handlung angeht. Denn Stillstand gibt es auf keinen Fall. Die Vorbereitungen für das Vorankommen auf politischer Ebene laufen auf Hochtouren und auch die rätselhaften Vorkommnisse der letzten Zeit wollen aufgeklärt werden. Noch liegen längst nicht alle Karten auf dem Tisch, es bleibt also spannend. Neugierig bin ich auch schon auf die Ergebnisse der weiteren Pläne, die geschmiedet werden, aber noch in der Zukunft liegen.

    Wie bisher in allen Büchern startete auch Band sieben mit einem kurzen „was bisher geschah“, in dem viele der elementaren Ereignisse zusammengefasst werden. Alles wird dabei nicht detailliert aufgegriffen, aber zum Füllen von kleinen Lücken und um wieder in die Handlung rein zu kommen, reicht das locker aus. Interessant finde ich dabei auch, worauf in den Zusammenfassungen besonderes Augenmerk gelegt wird, das fällt einem aber vermutlich nur auf, wenn man die Bücher, wie ich, alle hintereinander liest. Teilweise gibt es schon eine kleine Richtung vor, worum es im nächsten Buch gehen könnte. Denn die Baustellen sind ja zahlreich und nicht alles findet im Rückblick Erwähnung. Um die Beziehungen der Figuren untereinander und ihre Entwicklungen richtig verfolgen zu können, muss man die Geschichte jedoch von Beginn an lesen. Inzwischen hat man schon hinter einige Mauern geschaut, Charaktere stranden und wachsen sehen.
    Auch in diesem Buch gibt es wieder schöne Entwicklungen und trotz all des Chaos auch Momente, die das Herz wärmen. Und ich wurde auch wieder überrascht. Denn auch wenn man sich so seine Gedanken macht und Hoffnungen entwickelt, weiß man ja doch nie, was passieren wird. Mit einigen Aussagen und Aktionen hätte ich nicht gerechnet, fand sie jedoch toll. Naja also einige von ihnen, andere natürlich nicht. Schließlich sind nicht alle der Figuren friedlich und liebenswert.

    Durch die Perspektivwechsel kann man weiterhin die verschiedenen Stränge der Reihe verfolgen und begleitet dadurch sowohl Carlton und Blaine als Teil der Akademie und der besonders düsteren Seite, als auch die Hunts und ihre Freunde in unterschiedlichen Konstellationen. Da jedes Kapitel mit einer Zeitangabe beginnt, kann man sich auch gut orientieren und weiß auch, wenn Teile der Handlung parallel zueinander verlaufen oder sich überschneiden.

    Fazit

    Auch wenn es etwas ruhiger war, war der Band interessant und auf verschiedene Weise wichtig für die Charaktere. Es gab Kriegserklärungen und Liebesbekundungen, Zusammenhalt und Verrat. Ich bin unheimlich gespannt, was nun in Band acht alles schon aufgelöst wird und worauf man bis zur nächsten Staffel warten muss. Bei all den offenen Fragen, möglichen Intrigen, ungelösten Fällen und persönlichen Herausforderungen, die bereits angedeutet werden, gibt es auf jeden Fall noch genug Stoff für einige weitere Bücher.

  24. Cover des Buches Ein Gesicht in der Menge (ISBN: 9783499227943)
    Stephen King

    Ein Gesicht in der Menge

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Wayland

    Nach dem Tod seiner Frau ist Dean Evers nach Florida gezogen und genehmigt sich den ein oder anderen Drink, um seiner Einsamkeit zu entfliehen. Dabei sieht er gerne Baseball.

    Da die Geschichte auf nur 58 Seiten erzählt wird, ist es schwer eine Bindung zu Dean aufzubauen. Dennoch kommt die düstere Stimmung und die Melancholie sehr gut durch. Man wird selbst fast trübsinnig und still beim Lesen. 

    Mit dem Sport Baseball kann ich leider nicht so viel anfangen, weshalb mir auch diese Erzählungen nicht wirklich viel geben konnten.

    Ein klarer Pluspunkt für die Geschichte ist der mystische Aspekt, der mir durchaus Gänsehaut verursacht hat. Dean fängt an in den Zuschauermengen verstorbene Menschen zu sehen und eines Tages sieht er auch seine verstorbene Frau. 

    Es ist schon sehr unheimlich beschrieben und es macht Spaß zu lesen, da es auch spannend ist. Man darf aber einfach nicht zu viel erwarten und muss sich vor dem Lesen vor Augen halten, dass es ein kleiner Snack ist - und nicht mehr. 

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