Bücher mit dem Tag "wien-krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wien-krimi" gekennzeichnet haben.

145 Bücher

  1. Cover des Buches Der Preis des Lebens (ISBN: 9783710900846)
    Bernhard Kreutner

    Der Preis des Lebens

     (53)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Dieser Krimi geht an die Nieren!
    …oder an Herz, Lunge oder ein anderes Organ, das ein finanzkräftiger Patient gerade benötigt. Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind spezialisiert auf Organtransplantationen – besser gesagt: Organraub.
    Der österreichische Autor Bernhard Kreutner taucht tief in die Welt des organisierten Verbrechens ein: Überwachung und Datenklau, Auftragsmord und illegaler Organhandel, alles unter der schützenden Hand einer korrupten Politik.
    Für ihre Kunden, die allesamt vermögend und über jeden moralischen Zweifel erhaben sind, besorgen die beiden Ärzte mit ihrem Team aus ehemaligen Söldnern jedes gewünschte Organ. Alles verläuft reibungslos, bis am Wiener Zentralfriedhof ein Fauxpas passiert und zwei strafversetzte Polizisten einer Wiener Sondereinheit zu ermitteln beginnen. 

    Meine Meinung:
    Durch Titel und Cover kann man schon so seine Rückschlüsse ziehen, was einen erwartet. Der Klappentext bestätigt das Ganze und schürt Vorfreude.
    Dank dem tollen Schreibstil bin ich schnell in der Geschichte angekommen und konnte mich schnell mit den Charakteren bekannt machen. Etwas schade fand ich, dass man recht schnell über vieles Bescheid wusste, da man die Geschichte durch beide Seiten erlebt. Dadurch fehlen ein bisschen die Überraschungen, was die Spannung meiner Meinung nach nochmal etwas nach oben getrieben hätte. Das ist aber der einzige Kritikpunkt. Denn ansonsten war die Spannung vorhanden und man hatte wirklich Spaß beim Lesen.
    Das Thema an sich finde ich persönlich recht interessant, denn es ist aus dem wahren Leben gegriffen. Die Umsetzung war dabei auch sehr gelungen, so dass man am Ende wirklich nachdenklich zurück bleibt.

    Fazit:
    Realitätsnahes Thema, was im Großen und Ganzen spannend umgesetzt wurde.

  2. Cover des Buches Der Tote vom Zentralfriedhof (ISBN: 9783442480692)
    Beate Maxian

    Der Tote vom Zentralfriedhof

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Der Tote vom Zentralfriedhof" ist der vierte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Bei Recherchen zu ihrer neuen Serie "Mystisches Wien" erhofft sich die Journalistin Sarah Pauli wichtige Informationen von der Fremdenführerin Erika Holzmann. Doch zu einem geplanten Treffen erscheint diese nicht. Als auch noch der Sarg des Onkels von Erika aus einem Mausoleum im Wiener Zentralfriedhof entwendet wird, kann Sarah nicht mehr nur an Zufälle glauben. Ihre Neugier und ihr detektivischer Spürsinn ist geweckt. Auch diesmal wählt die Autorin mit dem Zentralfriedhof einen bekannten Wiener Ort, um ihre Geschichte darum zu erzählen. Geschickt werden dabei für den Leser Mystik und Okkultes mit eingewoben, so dass ein stimmiger Krimi entsteht. Die Protagonistin und ihr Umfeld wirken dabei wieder sympathisch und angenehm. Obwohl dieser Krimi nicht immer am Spannungslimit fährt, gefällt er mir trotzdem gut. Er liest sich flüssig und ist auch wieder mit dem nötigen Lokalkolorit gewürzt. Ein weiterer gut erzählter Fall aus dieser Reihe, von der ich sicherlich noch weitere Bände lesen werde.
  3. Cover des Buches Tödliches Rendezvous (ISBN: 9783442474264)
    Beate Maxian

    Tödliches Rendezvous

     (44)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Nachdem ich schon einige Romane der österreichischen Autorin Beate Maxian genießen durfte, habe ich mich jetzt endlich an ihre Krimireihe um die Reporterin Sarah Pauli gemacht. Sarah kommt zum Enthüllungsjournalismus, wie die sprichwörtliche Jungfrau zu dem Kinde. Naja, das stimmt nicht ganz, denn die arme Hilde Jahn musste dafür ihr Leben lassen. Die ehrgeizige, taffe Reporterin Hilde, deren Versessenheit auf eine sensationelle Geschichte ihr zum Verhängnis wurde. Nun hat die junge und noch recht unerfahrene Sarah ihr Erbe angetreten und begibt sich schnell selbst in Lebensgefahr, denn der große Unbekannte mordet weiter …

    Ich bin ja großer Fan von Lokalkrimireihen, in denen neben den Kriminalfällen auch die Einblicke ins Leben der Protagonisten nicht zu kurz kommen. So habe ich mich dann gleich auch hier ein wenig an Wien, seine Einwohner und ihre manchmal wohl typisch österreichischen Gepflogenheiten gewöhnt. Man trinkt keinen Becher Tee sondern ein Haferl und ein Kaffee verwandelt sich schnell in eine Melange oder einen Einspänner – herrlich. Auch die Atmosphäre in der Redaktion fühlt sich gleich so an, als gehöre man schon ewig dazu. Der Krimi las sich flüssig, wenn auch echte Spannung erst zum Schluss aufkommen wollte. Gegen Ende wusste ich dann zwar schon, wer der Täter war, doch die Idee um die Aufklärung hat mir gut gefallen. Nicht auszudenken, wenn er damit erfolgreich gewesen wäre. 

    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon auf den nächsten Fall für Sarah, Gruber und Kollegen. Von mir gibt es – da noch ein wenig Luft nach oben ist – verdiente vier von fünf Sternen und eine Lesempfehlung für alle, die Krimis mit Lokalkolorit mögen.  

  4. Cover des Buches Tod in der Hofburg (ISBN: 9783442482856)
    Beate Maxian

    Tod in der Hofburg

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Tod in der Hofburg" ist der fünfte Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Gleich zu Beginn beginnt es mit einem Paukenschlag. Eine Erpressung geht schief, denn das vermeintliche Opfer wird zum Täter. Szenenwechsel - Die Journalistin Sarah Pauli und ihr Freund und Chef David Gruber verlassen gerade das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, als ein Heckenschütze auf die Besucher schießt. Eine junge Schauspielerin wird verletzt und ein Ehepaar stirbt dabei. Zwei Ereignisse innerhalb kürzester Zeit, die Wien erschüttern. Erst unter Schock, aber dann in ihrem Element beginnt die Journalistin des Wiener Boten ihre eigenen Recherchen, denn eine ehemalige Cellistin war ebenfalls vor Ort und scheint mehr zu wissen und so kreuzen sich beider Wege. Die Autorin legt früh mehrere Spuren für den Leser, denen es zu folgen gilt. Einige natürlich als Irrwege und so bleibt die Suche nach dem Motiv spannend. Natürlich hat auch in diesem Band das Privatleben von Sarah Pauli seinen Anteil, überlagert aber nicht den Kriminalfall, sondern ergänzt und rundet die Story ab. Wie immer bindet die Autorin auch wieder Wiener Schauplätze ein, die den Leser einladen für eigene Spaziergänge in dieser schönen Stadt. Die Journalistin ermittelt diesmal nicht alles auf eigene Faust, sondern der Kommissar Stein löst auch einiges praktisch im Hintergrund der Geschichte. Damit entsteht ein kleiner Sprung in der Story, der nicht immer alles eindeutig schlüssig erscheinen lässt. Trotzdem rundet die letztendliche Auflösung des Fall diesen Band dann wieder stimmig ab. Mir gefällt diese Reihe gut und ich werde sicherlich noch die weiteren Bände ebenfalls lesen.

  5. Cover des Buches Tod an der Wien (ISBN: 9783740802219)
    Beate Maly

    Tod an der Wien

     (34)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einer Operettenpremiere wird die Diva tot aufgefunden. Ernestine Kirsch und ihr Freund Anton Böck waren an dem Abend im Theater und machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Als auch noch die Hausmeisterin des Theaters tot aufgefunden wird, wird ihnen klar, dass mehr hinter den Toden steckt. Doch wer hat etwas vom Tod der beiden Frauen?

    Auch dieser zweite Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck ist wieder gut zu lesen und amüsant. Der Fall ist spannend und reicht weit zurück in die Schulzeit des Täters. Das Motiv liegt lange im Verborgenen, aber Ernestine und Anton in ihrer unvergleichlichen Art finden die Wahrheit heraus.

    Gut gefällt mir auch, dass es die Autorin so gut versteht, historische Details in ihren Romanen unterzubringen, so dass man ganz nebenbei viel aus der Zeit erfährt, in denen die Handlung angesiedelt ist. Das macht Spaß und vermittelt die Details auf interessante Art.

    Mir hat auch dieser zweite Teil um das charmante Ermittlerpaar im Wien der 1920er Jahre gut gefallen. Die Themen sind wichtig und gut umgesetzt und die Ermittlungen spaßig und vor allem in kulinarischer Hinsicht ansprechend. Da ich gerne esse wie Anton lief mir bei der Beschreibung der leckeren Mehlspeisen ständig das Wasser im Mund zusammen. Davon und natürlich von Ernestine und Anton will ich mehr. Gut!

  6. Cover des Buches Schönbrunner Finale (ISBN: 9783839222102)
    Gerhard Loibelsberger

    Schönbrunner Finale

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Zauberfluch

    Ich möchte gar nicht so weit ins Detail gehen. Wer diesen Band gelesen hat, hat wahrscheinlich auch die anderen Teile gelesen.


    Das Ende des Krieges ist somit auch das Ende des Bücher um Nechyba. 

    Jedes Buch war spannend zu lesen und durch jedes Buch konnte ich mehr über Wien lernen. Nebenbei gute Kochideen der alten Küche und natürlich ein Mord, welcher aufgeklärt werden muss.

    Wer diese Kombination mag und gerne dazulernt, ist bei diesen Wien-Krimis gut aufgehoben.

    Das Ende der Buchreihe ist sehr realistisch. Was mich als Leserin sehr freut, mich jedoch genauso mit den Charakteren mitfühlen lässt.


    Ich kann nur sagen: "Daumen hoch!"

  7. Cover des Buches Der Falter (ISBN: 9783426216767)
    Michael Seitz

    Der Falter

     (21)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Der Falter ist der zweite Band der zweite Band der Krimireihe um den Privatdetektiv Falco Brunner. Der Roman ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe und auch dieses Mal widmet er sich eines brisanten Themas-Häusliche Gewalt. Wie man es von Michael Seitz kennt, hat er auch zu diesem Thema glänzend recherchiert.
    In diesem Fall ist Falco noch persönlicher in den Fall involviert als üblich, hat er doch vermeintlich eine Frau überfahren. Doch was steckt da wirklich dahinter?
    Gleich auf den ersten Seiten hat er mich wieder abholen können. Nein, nicht nur abholen, sondern er hat es wieder geschafft mich zu fesseln. Nach jeder gelesenen Seite, bleibt der Leser dank der tollen Schreibweise, neugierig auf das folgende.
    Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben. Die Figuren erscheinen lebendig und echt. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die ich mir persönlich durchaus so im realen vorstellen könnte.
    Die Spannung zu Beginn eher sachte, doch je weiter man in der Story kam umso mehr stieg die Spannung an, so sehr das man irgendwann das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Einziges Manko für mich, durch sehr geschickt eingefügte Wendungen ist es fast unmöglich mitzuermitteln, denn fast jedes Mal hat er mir durch eine solche Wendungen meine Verdächtigen genommen. Das ist großartig, so muss ein moderner Krimi geschrieben werden.
    Ich habe den Autor mit einem historischen Roman kennen gelernt, doch ich denke, dass er mit seinen Kriminalromanen seine wahre Passion gefunden hat.
    Mich konnte Michael Seitz mit diesem Krimi aufs Beste Unterhalten und so freue ich mich für diese Story die volle Punktzahl zu vergeben.
    5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!
  8. Cover des Buches Der dunkle Bote (ISBN: 9783734108976)
    Alex Beer

    Der dunkle Bote

     (52)
    Aktuelle Rezension von: bigpanda

    Auch in diesem Band kämpfen Emmerich und sein Assistent Winter wieder gegen das Verbrechen Wiens in der politisch sehr bewegten Zeit der 1920er Jahre. Während der dunkle Bote in der Stadt die Armen und Wehrlosen brutal zu rächen scheint und Emmerich und Winter vor immer größere Rätsel stellt, spitzt sich Emmerichs persönliche Fehde mit Xaver Koch immer mehr zu. Einer der besten historischen Krimis die ich kenne. Alex Beer versteht es fantastisch das Wien dieser Tage aufleben zu lassen, natürlich nicht ohne Cliffhanger am Ende.

  9. Cover des Buches Die Tote vom Naschmarkt (ISBN: 9783442475841)
    Beate Maxian

    Die Tote vom Naschmarkt

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Toad_Rainbow

    nachdem ich den ersten teil der sarah pauli -reihe noch nicht so toll fand, hat mich ihr zweiter fall von anfang an mitgerissen. im gegensatz zu band 1 zieht sich dieser teil zu beginn nicht in die länge, sondern packt dich von den ersten seiten an. 

    das einzige an diesem band, was nicht so ganz meines ist, ist die beginnende romanze von sarah. 

  10. Cover des Buches Tod in der Kaisergruft (ISBN: 9783442484720)
    Beate Maxian

    Tod in der Kaisergruft

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Tod in der Kaisergruft" ist der achte Band aus der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. In der  Kaisergruft in Wien kommt es zu einer Geiselnahme mit tödlichem Ausgang. Am Ende stehen drei Tote, darunter eine prominente Modedesignerin und der Täter, der sich selbst richtet. Sarah Pauli ist Journalistin beim Wiener Boten und natürlich als eine der ersten mit am Schauplatz des Geschehens. Und natürlich ist erneut ihr Spürsinn geweckt, als sie über Opfer und Täter recherchiert. Denn das Motiv ist völlig unklar und so beginnt sie mehr über den Täter in dessen Familie zu ermitteln. Und je mehr sie herausfindet, umso mehr zweifelt sie an einer alleinigen Tat. Beate Maxian schickt ihre sympathische Journalistin Sarah Pauli mittlerweile zum achten Mal auf Ermittlerspuren. Wie immer hält sie dabei eine gute Balance des Berufs- und Privatlebens ihrer Protagonistin. Gerade deren Werdegang im "Wiener Boten", aber auch ihrer familiäre Entwicklung ist gewohnt angenehm zu verfolgen. Ihre kriminalistische Spürnase ist auch in diesem Band gut ausgeprägt, nur leider hatte ich diesmal sehr früh einen Täterverdacht, der sich letztendlich auch bewahrheitete. Hier wäre es schön gewesen wenn ich als Leser länger auf die falsche Fährte gelockt worden wäre. Denn dadurch empfand ich diesen Fall weniger spannend als andere aus der Reihe, ich war teilweise nur bestätigt in meinem frühen Verdacht. Nichtsdestotrotz vermittelt auch dieser Band guten Lokalkolorit von Wien und er lässt sich angenehm lesen. Dies ist dem kurzweiligen und flüssigen Schreibstil der Autorin geschuldet. Als Einzelband gesehen vielleicht nicht ganz das große Krimihighlight, aber in der Sarah-Pauli-Reihe gesehen ein stimmiger Baustein. Daher bin ich durchaus noch auf die weiteren Bände der Reihe, die ich noch nicht gelesen habe, gespannt.

  11. Cover des Buches Mord auf dem Eis (ISBN: 9783740812027)
    Beate Maly

    Mord auf dem Eis

     (23)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    "Alles Geld der Welt kann eine glückliche Kindheit nicht ersetzen." (S.237)

    Leider fiel mir der Einstieg in diese Lektüre erst einmal schwer, denn bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt, zieht sie sich ganz schön. 

    Ich war schon kurz davor abzubrechen, als mich die Handlung dann doch gepackt hat, was allerdings eher den sympathischen Protagonisten zuzuschreiben ist. 

    Ernestine und Anton sind ein wahrlich herziges Ermittlerduo. 

    Wer durchhält, wird in diesem Fall belohnt mit österreichischer Redens- und Lebensart. 

    Ich hatte fortwährend Lust auf Melange und Lebkuchen. 

    Schade, dass ich das Buch nicht im Winter gelesen habe; hätte ich mir auch sehr gut für einen verschneiten, kalten Wintertag/abend vorstellen können. 

  12. Cover des Buches Mord in Schönbrunn (ISBN: 9783442482962)
    Beate Maxian

    Mord in Schönbrunn

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Mord in Schönbrunn" ist der sechste Band der Sarah-Pauli-Reihe von Beate Maxian. Gemeinsam mit ihrer Freundin Ruth führt Valentina Macek eine Hochzeitsagentur und steht selbst kurz vor der Heirat mit einem Hotelier. Bei ihrer morgenlichen Joggingrunde entdeckt sie eine als Schneewittchen aufgebahrte Frauenleiche im Schlosspark von Schönbrunn. Bei der Leiche handelt es sich um eine vor fünf Jahren verschwundene junge Frau. Sie war die damalige Braut ihres zukünftigen Ehemannes. Zeitgleich recherchiert die Journalistin Sarah Pauli Hochzeitsbräuche für ihre Kolumne im Wiener Boten. Sehr schnell entdeckt sie Ungereimtheiten, denen sie auf die Spur geht. Was haben all die Beteiligten zu verbergen? Die Thematik von Grimm's Märchen verbunden mit dem neuen Kriminalfall der Sarah Pauli gefällt dabei gut. Beate Maxian kombiniert Paulis Faible für Aberglauben erneut gut mit der Mordstory. Nach und nach erfährt der Leser mehr über die Beteiligten und verschiedenste Spuren werden gelegt. So bekommt man das Gefühl, dass  so etliche der Freunde ein Motiv hätten. Dieser Krimi hatte für mich fast ein wenig von "Eine Leiche zum Dessert". Die Spannung ist dabei gut aufgebaut, man bleibt als Leser bei der Stange. Mittlerweile habe ich einige Bücher dieser Reihe gelesen und ich finde sie wird immer besser. Keinerlei Abnutzungserscheinungen, im Gegenteil. Für mich ist "Mord in Schönbrunn" ein weiterer Grund auch noch die ausstehenden Bände dieser Reihe zu lesen.

  13. Cover des Buches Mord im Hotel Sacher (ISBN: 9783442487820)
    Beate Maxian

    Mord im Hotel Sacher

     (22)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „..“Meine Schwester kann nicht anders“, meinte Chris. „Immer im Dienst und immer auf der Suche nach Geschichten.“...“


    Damit wird Sarah gut beschrieben. Die Journalistin hat einen Blick dafür, wo etwas passiert. Und gerade ist ihr eine Frau aufgefallen, die auf die ein Mann zugeht. Einige Zeit später wird die Frau tot in der Toilette des Hotel Sacher gefunden.

    Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben, den sie im bekanntesten Hotel von Wien ansiedelt.

    Iris, die Tote, war eine begabte Konditorin. Als Täter kommt in erster Linie Max Brückner infrage, ihr Chef und Ex – Freund. Aber es bleiben zu viele Fragen offen. Und denen geht Sarah nach. Klar, sie soll über den Fall berichten und nicht ermitteln, aber irgendwie greift beides ineinander.

    Sarah beschäftigt sich gerade mit Aberglauben und der Bedeutung von Symbolen.


    „...In Europa galt die Marille wie Schokolade als Aphrodisiakum. Selbst Casanova trank Schokolade zur Stimulation...“


    Sarah fällt auf, dass Iris bei der Verzierung ihrer Torten auf die Blumensprache zurückgegriffen hat. Entsprechend dem Anlass wurden gezuckerte Blüten gewählt. Daraufhin analysiert sie die Torten, die Iris für ihren Freundeskreis kreiert hat. Ihr kommt ein Verdacht.

    Der Krimi ist eher von der leisen Art. Es geht um die Ermittlungen, aber auch um die Reaktion der Freunde auf Iris´ Tod, nicht um spektakuläre Aktionen.

    Doch die Tote ist nicht der einzige Fall, der die Polizei beschäftigt. Eine Frau hat ihren Mann als vermisst gemeldet. Der war zuletzt im Sacher gesehen worden. Gibt es einen Zusammenhang?

    Natürlich spielt im Buch auch eine Menge Wiener Schmäh eine Rolle. Das gibt der Geschichte ihr Lokales Flair.

    Der Krimi hat mir sehr gtu gefallen. Es wird nicht mein letzter von der Autorin gewesen sein.


  14. Cover des Buches Der zweite Reiter (ISBN: 9783734105999)
    Alex Beer

    Der zweite Reiter

     (132)
    Aktuelle Rezension von: MarcLehmann

    Das Buch bietet neben einer guten Geschichte v.a. einen Eindruck wie die Gesellschaft in Wien nach dem 1. Weltkrieg ausgesehen hat und wie gut es uns heute im Vergleich geht!

  15. Cover des Buches In der Hitze Wiens (ISBN: 9783839224076)
    Günter Neuwirth

    In der Hitze Wiens

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Holger_Castrian

    Spannend bis zur letzten Seite. 

  16. Cover des Buches Der Tod ist ein Wiener (ISBN: 9783709979013)
    Edith Kneifl

    Der Tod ist ein Wiener

     (24)
    Aktuelle Rezension von: abetterway
    Inhalt:
    " Die Drei vom Naschmarkt: Toughe Ladies mit Wiener Schmäh und Pfeffer ermitteln!
    Die Detektivin Magdalena und ihre Freundinnen Elvira und Sofia sind drei selbstbewusste Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dennoch bringt das wienerische Team mit Stützpunkt am Naschmarkt nichts so schnell aus der Ruhe. Schon gar keine Morde oder andere Katastrophen! Mit Köpfchen, Charme und einer guten Portion schwarzem Humor geht das Trio infernale auf Verbrecherjagd in Wien. Ein neuer Fall führt die Drei vom Naschmarkt in eine Jugendstilvilla am Rande des Wienerwalds. Im Auftrag der ehemaligen Kunsthändlerin Adele sollen sie die zur Adoption freigegebene Tochter ihrer bester Freundin Larissa ausfindig machen. Der möchte Adele ihre Kunstsammlung vermachen. Klingt nach Routinearbeit für erprobte Detektivinnen. Aber weit gefehlt!"

    Meinung:
    Für mich war das das erste Buch der Autorin welchen ich lesen durfte. Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, da der Schreibstil sehr gut gefallen hat. Der Spannungsbogen ist sehr gut gehalten. Im Gegensatz zu andern Krimis ist dieser eher undurchsichtig und es ist wirklich die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
    Was mir noch sehr gut gefallen hat ist das der Humor trotz Krimis nicht zu kurz kommt.

    Fazit:
    Hat mir sehr gut gefallen. Ein gutes Buch für ein paar spannende Stunden.
  17. Cover des Buches Der Tote im Fiaker (ISBN: 9783442487837)
    Beate Maxian

    Der Tote im Fiaker

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Im nun schon 10. Fall für Sarah Pauli geht es um viel Mystik und Religion. Kreuze, verschlüsselte Botschaften und ein Toter rufen Sarah auf den Plan, die dahinter eine reißerische Story für ihre Zeitung wittert. Und so ist sie wieder einmal mir nichts dir nichts mitten drin in einem neuen Fall...

    Wer die neun Vorgängerbände (noch) nicht kennt, dem sei gesagt, dieses Buch kann man getrost auch als Standalone lesen. Die Beziehungen der Hauptfiguren sind verständlich erklärt und ein Nichtkennen schmälert das Lesevergnügen für diese Geschichte nicht. Der Krimi ansich ist nicht schlecht, doch wirkte er auf mich an einigen Stellen etwas bemüht und konstruiert. Auch das Tatmotiv hat mich nicht wirklich überzeugen können. 

    Alles in allem ein gut zu lesendes Buch mit viel Wiener Charme und Atmosphäre, aber für meinen Geschmack nicht das Beste der Reihe.  

  18. Cover des Buches Bilder des Bösen (ISBN: 9783958249912)
    Britta Hasler

    Bilder des Bösen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Angeliques_Leseecke
    *Inhalt*
    Wien 1906, ein Serienmörder treibt in der Stadt sein Unwesen. Er tötet Prostituierte und hackt anschließend eine Hand ab. Leutnant Tscherba bittet die beiden Privatdetektive Rudolph Lischka und Julius Pawalet um Mithilfe. Kurze Zeit später wird Julius Pawalet dabei beobachtet, wie er einen neuen Tatort verlässt, er wird zum Hauptverdächtigen.
    Parallel ermittelt die beiden in einem Fall von Erpressung. Eine Dame der Gesellschaft wird mit pikanten Bildern ihres Ehemanns erpresst.
    Nach und nach decken die beide die dunklen Machenschaften der sogenannten gehobenen Gesellschaft auf. Dabei kommen sie dem Mörder gefährlich nahe…

    *Meine Meinung*

    "Bilder des Bösen" von Britta Hasler ist der Nachfolgeband zu "Das Sterben der Bilder". Die Kriminalfälle sind spannend und sehr interessant.
    Mit ihren bildhaften und fesselnden Schreibstil schafft es die Autorin mich in die Geschichte hineinzuziehen. Und auch wenn mich die erotischen Szenen etwas stören, möchte ich wissen, wer der Mörder ist.
    Nach und nach offenbart sich dem Leser die Moral und die Abgründe dieser Zeit. Die Polizei schaut bei der Prostitution und bei dem Mädchenhandel weg, hält vielleicht sogar die Hand auf. Der Blick in die menschlichen Abgründe ist der Autorin gut gelungen.

    Die Charaktere sind facettenreich und entwickeln sich im Laufe des Buches.

    *Fazit*

    Ein gut recherchierter Krimi aus vergangener Zeit, spannend und mit einigen erotischen Szenen. Von mir gibt es 4 Sterne.
  19. Cover des Buches Das giftige Glück (ISBN: 9783709981498)
    Gudrun Lerchbaum

    Das giftige Glück

     (32)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    So eine Katastrophe hat man noch nie gelesen. Da wird schnöder Bärlauch von geheimnisvollem Irgendwas befallen und wirkt dann tödlich, wenn man ihn isst. Vorher bekommt man aber noch den Rausch seines Lebens, schöner kann man nicht sterben.

    Mitten im Wiener Stadtwald hat man diese Pflanzen gefunden und das stellt das Leben dort in kürzester Zeit auf den Kopf. Bevor man verstanden hat, dass man eigentlich nicht mehr essen gehen kann, kann man schon tot sein.

    Das ist eine originelle Idee, die hier mit der Geschichte einiger Menschen verbunden wird, die Probleme haben und die aus unterschiedlichen Gründen über die Verwendung dieses Wunderkrauts nachdenken.

    Die Sprache ist erfrischend bis flapsig, je nach dem wer spricht, die Figuren höchst originell, dieses Buch ist spannend und macht Spaß. Trotzdem ist da ein „ABER“, das ich gar nicht so recht greifen kann. Ich habe mehr erwartet, mehr Katastrophe, mehr Tiefgang, mehr Verwirrung. Ein klein wenig überlegt man schon, ob es sich lohnt zu leben, wenn sterben so schön sein kann, aber hauptsächlich beschäftigen wir uns mit Jasse und ihrem Vater, Kiki und Olga, Myko und dem Rest der Welt, deren Geschichten wirklich kunstvoll miteinander verwoben sind. Und trotzdem fehlt etwas.

    Man kann einem Buch nicht vorwerfen, nicht den Erwartungen zu entsprechen, wenn es doch objektiv betrachtet ein recht gutes Buch ist und das ist es. Es ist halt nur gute Unterhaltung statt tiefschürfender Katastrophe, das ist nicht der Fehler des Buches. Einen Stern ziehe ich trotzdem ab für Jasses spontane religiöse Erweckung, das hätte es nicht gebraucht.

  20. Cover des Buches Morphium, Mokka, Mördergeschichten (ISBN: 9783839225028)
    Gerhard Loibelsberger

    Morphium, Mokka, Mördergeschichten

     (30)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover des Buches ist etwas speziell, es gefällt sich nicht jedem, passt sich aber vom Aussehen her sehr gut in die anderen Bände der Nechyba-Saga mit ein. Es ist eben kein klassisches Buchcover. 

    Gerhard Loibelsberger präsentiert in diesem Buch 13 Kriminalkurzgeschichten, die im Alten Wien um 1900 angelegt sind. Die Charaktere sind vor allem sehr gut in die Zeit eingepasst, auch das Wien in der Zeit sind gut widergespiegelt. 

    Jede der 13 Geschichten hat einen anderen Handlungsort und so erleben wir viel von Wien, aber erleben auch immer wieder neue handelnde Charaktere, nur Joseph Maria Nechyba ist immer der Ermittler und bietet damit den Drehpunkt in den Geschichten. Ein weiterer elementarer Punkt in jeder Geschichte ist das Essen, das ist in jeder Geschichte mit eingebaut und teilweise sind es wirklich spannende Gerichte.  

    Die Geschichten setzen sich zusammen aus realen und fiktiven Personen und so werden auch die Geschichten im Zeitraum zwischen 1873 bis 1917 zusammengetragen. 

     Gerhard Loibelsberger hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt, auch fliessen immer wieder typisch wienerische Begriffe in seine Geschichten mit ein. Für alle, die damit nicht so vertraut sind, findet sich am Ende des Buches ein Glossar. 

    Da wir in den 13 Geschichten immer wieder historischen Persönlichkeiten begegnen, ist deren Auflistung zu Beginn des Buches wirklich gut, so kann man nachlesen, wenn einem ein Erzbischof oder ein Name in der Geschichte nichts sagt, kann man da schnell nachschlagen. 


    Fazit:

    Gerhard Loibelsberger hat eine kleine Sammlung von 13 kurzen Kriminalgeschichten geschrieben, die man sehr gut lesen kann und die sich stilistisch sehr gut in die Zeit einpassen und bei der man viel vom Wien um 1900 lernen kann. Der wienerischer Charme kommt auch in der Sprache zu tragen und auch davor muss man sich nicht fürchten, weil das Glossar hinten im Buch ist sehr aufschlussreich. 

  21. Cover des Buches Der Tod fährt Riesenrad (ISBN: 9783852188782)
    Edith Kneifl

    Der Tod fährt Riesenrad

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Edith Kneifl – Der Tod fährt Riesenrad

    „Der Tod fährt Riesenrad“ ist ein historischer Kriminalroman von Edith Kneifl, der 2012 bei Haymon erschienen ist. Dies ist der Auftakt der Serie um den Wiener Privatdetektiv Gustav von Karoly.

    Zum Autor:
    Edith Kneifl, geboren in Wels, lebt und arbeitet als Psychoanalytikerin und freie Schriftstellerin in Wien. Zahlreiche Literaturpreise und -stipendien, erhielt u.a. 1992 als erste Frau den Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman des Jahres. Übersetzungen in mehrere Sprachen. ROMY 2003 für die Verfilmung des Romans Ende der Vorstellung, Regie Wolfgang Murnberger. 20 Kriminalromane und ca. 50 Kurzgeschichten.

    Klappentext:
    MORD IM WIENER PRATER!
    WIEN UM 1900: Die fünfzehnjährige Leonie ist verschwunden. Alle Indizien deuten darauf hin, dass das Mädchen entführt wurde. Kurz darauf geschieht ein zweites Verbrechen: In einer Gondel des Riesenrades wird ein toter Zwerg entdeckt.
    Der Privatdetektiv Gustav von Karoly wird von der besorgten Mutter Leonies mit den Ermittlungen beauftragt. Unterstützung bekommt er von Artisten und Hellseherinnen, Jockeys und Praterstrizzis.
    Nur der reiche, tyrannische Großvater Leonies hält nichts von Karolys Bemühungen. Hat er gar etwas mit dem Fall zu tun?


    Meine Meinung:
    Der Krimiteil dieses Buches hat mich total enttäuscht. Spannung ist kaum zu spüren und meist merkt der Leser wenig von den Bemühungen des Privatdetektivs, den Fall lösen zu wollen. Stattdessen ist es eher ein Sittengemälde Wiens um 1900. In aller Ausführlichkeit erleben wir die Lebensweise und die Gedanken des Ich-Erzählers Gustav von Karoly. In seinem Tun treffen adliger Standesdünkel und abnehmende Bedeutung der adligen Herkunft aufeinander. Er ist gut vernetzt und der Kommissar ist ein alter Bekannter. Gustav von Karoly ist kein besonderer Sympathieträger, aber im Laufe der Geschichte wird es besser. Der Leser erfährt einige prägende Gedanken dieser Zeit und so wird sein Handeln verständlich. Als ihm der Zufall zu Hilfe kommt, greift er beherzt zu.

    Fazit:
    Der Kriminalfall enttäuschte, aber das Sittengemälde hat mir gefallen. Insgesamt gibt es drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten). Empfehlen kann ich das Buch denen, die an einer atmosphärischen Schilderung jener Zeit interessiert sind.

  22. Cover des Buches Der Stempelmörder (ISBN: 9783839228104)
    Torsten Schönberg

    Der Stempelmörder

     (26)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Ich liebe skurrile Krimis, also auf zum Stempelmörder. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir zu skurril werden kann. Wieder was gelernt. 

    Natürlich gibt es weder die Einbürgerungsgruppe Piefke 5 (aber einen fragwürdigen Umgang mit Asylanten), noch die unterirdische Leichenpost (wurde ernstlich geplant), das Buch ist halt eine Satire. Mag ich durchaus auch. Allerdings ist die Geschichte nicht flüssig genug erzählt, die verschwenderischen Absätze bremsen, da sie keine zeitliche oder thematische Unterteilung sind, sondern einfach nur ständig verwendet werden. Auch die Anschluss-Szenen holpern oft, wenn man sich die Absätze korrekt denkt. 

    Der Piefke spricht übrigens besser Wienerisch als die Wiener (»Piefke 5ler« würde hier keiner sagen, wir Österreicher »er«n nur: Wissenschafter, Gewerkschafter, 5er). Lustig fand ich, welche Arbeiten die Einbürgerungswilligen zu verrichten hatten und die Idee mit den Misteseln wird hoffentlich aufgegriffen - mit der Handkurbel (die armen Viecher, gequetschter Dreck wiegt ja nicht weniger) 

    Der Kriminalfall hat mich irgendwie ratlos zurückgelassen, wie die Geschichte davor. Es passiert viel, es wird viel herumgefahren - der Autor kennt Wien sehr gut - es wird viel verpfuscht. Gute Ideen sind da, die Ausarbeitung müsste verfeinert werden. Der ORF hat sich sicher schon die Rechte gesichert, der liebt seltsame Wien-Geschichten, in der ein Deutscher die Hauptrolle spielt, weil da zahlt das deutsche Fernsehen mit und die Deutschen können sich einreden, dass es hier wirklich so läuft. Warum nicht :-)

  23. Cover des Buches Verkauft (ISBN: 9783800080014)
    Constanze Dennig

    Verkauft

     (44)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt, die erste Beobachtung zu dem Fall macht Alma Liebekind auch in einer Klink und auch die Stimmung des Bildes passt sehr gut zu der Handlung, die dann folgt. 

    Als Alma Liebekind eine seltsame Beobachtung in einem Wiener Sanatorium macht, in dem sie wegen einer Fehlgeburt behandelt wird, fragt sie sich, ob man hier ein Verbrechen verschleiern möchte und beginnt sich zusammen mit ihre Mutter auf eine nicht ganz ungefährliche Spurensuche...

    Constanze Dennig streift im Buch das sehr aktuelle Thema der Flüchtlingspolitik, aber das auch nur am Rande und das ist etwas schade, weil das hätte man etwas mehr einbinden können. Es fehlt hier einfach etwas der Fokus auf die Herkunft der Frau, die nachts ins Sanatorium eingeliefert wird. 

    Alma ist als Hauptprotagonistin etwas schwierig, sie ist irgendwie keine Figur, die man ins Herz schliesst, aber so ergeht es dem Leser mit allen Figuren, sie bleiben etwas blass, man kann sie nicht wirklich greifen. 

    Constanze Dennig beginnt nicht gleich mit dem wirklichen Fall, sie legt die Geschichte so an, dass man erstmal etwas die Charaktere und deren Einbettung in ihr Leben, so das es zu Beginn nicht wirklich wie ein Krimi anmutet, leider wird das auch im Verlauf des Buches nicht besser, weil der Spannungsbogen nicht wirklich vorhanden ist. 

    Constanze Dennig hat einen sehr interessanten Schreibstil, man kommt sehr gut in die Geschichte rein und durch ein paar kleine wienerische Feinheit kommt auch etwas der österreichische Charme des Buches durch. Sie hat eine sehr auffallende Sprachwahl, so dass man immer wieder Begriffe aus dem lateinischen oder dem Dialekt als Fussnote erklärt werden muss. Gewollt spannend legt sie kleine Spuren, die sie dann später im Buch wieder aufnimmt und deren Bedeutung erst dann klar wird, aber die auch nicht wirklich zur Spannung beitragen. 

    Dieser Band ist bereits der 4. Band der Reihe, an sich ist der Fall abgeschlossen, wer sich aber für die Figuren an sich interessiert und gerne mehr als den Steckbrief zu Beginn des Buches haben möchte, sollte mit Band 1 der Reihe starten. Wenn man erst mit Band 4 einsteigt, ist es etwas schwierig, die Personen immer klar zuzuordnen und sich die Beziehungen der Charaktere zu erschliessen. 


    Fazit: 

    Die Idee des Krimis ist wirklich gut, aber in der Umsetzung ist es eher ein spannender Roman als ein Krimi. Irgendwie steht der Fall eher so neben den Beziehungen zwischen den Charakteren und gewinnt nicht wirklich die Oberhand. 

    Constanze Dennig hat einen etwas spezielle Art zu schreiben, an die man sich gewöhnen muss und die sicher nicht jeder so gut findet, weil man manchmal eben erstmal die Fussnoten lesen muss und das schon im Lesefluss etwas stört. 

    Alles im allem kann man sagen, der Plot ist gut, das Cover auch, aber der Schreibstil, die Charaktere und auch der Fortgang der Handlung überzeugt nicht. Man muss sich sehr auf das Buch einstellen, weil der Humor und auch das Ermittlerduo aus Mutter und Tochter nicht wirklich zu der Krimiidee passen wollen. 

  24. Cover des Buches Das Sterben der Bilder (ISBN: 9783839218181)
    Britta Hasler

    Das Sterben der Bilder

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Britta Hasler entführt uns in das historische Wien und verstrickt uns in einen gekonnt aufgebauten Thriller vor wahrhaft künsterlischer Kulisse. Wer sich in der Kunst rund um Rubens und Co. etwas auskennt, bzw. sich für Kunst interessiert, der wird hier wahrhaft genüssliche Stunden verbringen. Die Autorin verstrickt hier sehr gekonnt die Liebe zur Kunst mit verschiedenen Handlungssträngen in einem Spannungsbogen bis zum Schluss. Schön zu erkennen ist auch hier wieder die Vorliebe der Autorin am "Abseitigen" und Ungewöhnlichen. Mir gefallen sehr die feinen, eingeflochtenen Nuancen darin, mit der sie die Geschichten zu etwas Besonderem macht.

    Die Sprache ist wie immer wunderschön, voller Metaphern und anderen Stilelementen. Dadurch wird das Buch richtig lebendig und gehaltvoll und schafft es so, sich von den vielen anderen Thrillern abzuheben.

    Ich kann hier definitiv eine Leseempfehlung aussprechen!

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