Bücher mit dem Tag "wilder westen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wilder westen" gekennzeichnet haben.

335 Bücher

  1. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (634)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Verehrte Leser,

    Nur wer reinen Herzens ist, mag auf die Seiten dieses Buches blicken. Jede umgeblätterte Seite, jedes gelesene Kapitel bringt ihn dem Ende näher. Nicht alle werden es schaffen. Die zahlreichen unterschiedlichen Handlungsstränge und Stilrichtungen mögen manch einen verwirren und blenden, und obwohl sie gleich vor ihm liegt, ihn während der ganzen Zeit unablässig nach der Wahrheit suchen lassen. Die Dunkelheit wird kommen, und mit ihr großes Übel. Diejenigen, die dieses Buch gelesen haben, werden das Licht vielleicht niemals wieder erblicken.               Anonymus

    Eine Stadt Namens Santa Mondega. Und eine immer wieder alle 5 Jahre wiederkehrende Sonnenfinsternis. Und wie jedes Mal wird auch diese Sonnenfinsternis wieder einmal sehr blutig werden.

    Fazit.: Ich weiß nicht was ich schreiben soll. Schon ab der ersten Seite hat mich dieses Buch gefesselt. Ich wusste überhaupt nicht auf was ich mich da eingelassen habe. Es ist auch das erste Buch das ich in dieser Art gelesen haben. Und ich bin sprachlos. Einfach nur WOW. MEGA. HAMMER. GENIAL. Sucht es euch aus. Zu den Charakteren kann ich leider nicht viel schreiben. Da es so viele Charaktere sind und es jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters erzählt wird. Das es einfach zu viel wäre um es hier zu schreiben. Es sei aber dazu gesagt das der Autor es wirklich Hammer hinbekommen hat das man über all die Charaktere den Überblick behält. Zum Glück hab ich mir die anderen Teile gleich alle dazu gekauft. Somit kann ich gleich Mal weiterlesen. Wenn ihr ein aussergewöhnliches Buch lesen wollt müsst ihr euch dieses Buch unbedingt holen. Den es liest sich wirklich wie ein Film von Quentin Tarantino nur eben als Buch. Man sieht es regelrecht vor seinem innerem Augen. Einfach der Wahnsinn. Ich bin definitiv total begeistert von diesem Buch. Es wird sich sowas von zu meiner Liste meiner Lieblingsbücher miteinreihen.

  2. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

    .

    🗺 Inhalt

    .

    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

    .

    🗺 Was hat mir gefallen?

    .

    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

    .

    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

    .

    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

    .

    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

    .

    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

    .

    🗺 Fazit

    .

    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  3. Cover des Buches Wie viel von diesen Hügeln ist Gold (ISBN: 9783103973921)
    C Pam Zhang

    Wie viel von diesen Hügeln ist Gold

     (72)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Was macht ein Zuhause zum Zuhause?

    Wer die ersten hundert Seiten geschafft hat, liest weiter, die anderen haben das Buch früher beiseitegelegt.

    Die chinesisch-amerikanische Schriftstellerin C Pam Zhangs erzählt mit ihrem teilautobiographischen Debütroman „Wie viel von diesen Hügeln ist Gold“ von der Geschichte einer chinesischen Einwandererfamilie auf Goldsuche in Amerika Mitte des 19. JH. 

    Es ist die Geschichte von zwei Geschwistern, der zwölfjährigen, schlauen Lucy und der elfjährigen, trotzigen Sam (eigentlich Samantha), die aus ihrer Hütte, einem ehemaligen Hühnerstall fliehen und  sich auf die Suche nach einem Zuhause und einer geeigneten Begräbnisstelle für ihren verstorbenen Vater Ba begeben. Ihre Mutter Ma, eine chinesische Immigrantin, ist schon ein paar Jahre tot. Mit Nellie, einem dem Lehrer gestohlenen Pferd und der Leiche des Vaters in einer Kiste begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch die Weiten Kaliforniens. Ohne „Wild Wild West“-Romantik.

    In einer Rückblende wird das Leben drei Jahre zuvor, als die Mutter noch bei ihnen war, als Lucy noch zur Schule ging und Sam als Bub getarnt mit dem Vater in das Kohlenbergwerk ging, aufgerollt. Als chinesische Immigranten – obwohl nur Mutter Ma aus China stammt, Vater und Kinder sind in Amerika geboren – haben sie es schwerer als andere Bergarbeiterfamilien, ihr Leben in der engen Hütte ist geprägt von Entbehrungen.

    In einer dritten Ebene erzählt Lucy von der Zeit, da sie in Sweetwater eine neue Heimat gefunden hat. Die rebellische Sam ist nicht mehr da, irgendwann ist sie Lucy abhandengekommen, weil sie einen anderen Weg eingeschlagen hatte.

    Im letzten Teil werden Sam und Lucy bewusst, dass nur noch die Indianer unter ihnen „geschichtet“ sind.

    Die Geschichte der Chinesen im US-amerikanischen Westen der Pionierjahre ist aus dem kollektiven Gedächtnis der USA weitgehend ausgeklammert. Der vergessenen Präsenz der Migranten aus China, die für den Bau der ersten interkontinentalen Eisenbahnstrecke schufteten setzt Zhang im weißgewaschenen Wilden Westen ein literarisches Denkmal.

    Der Roman hat es auf Barack Obamas Leseliste geschafft, sicher nicht auf die aus Trumps Kosmos.

  4. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Nachdem ihre Großmutter Meredith im hohen Alter verstarb, erben ihre beiden Enkelinnen Erica und Beth überraschend das Anwesen Storton Manor, das sich schon viele Jahre im Familienbesitz befindet. Bereits Merediths Mutter, Caroline, die das hohe Alter von hundert Jahren erreichte, bevor sie starb, lebte dort.

    Erica und Beth waren in ihrer Kindheit oft in den Sommerferien zu Besuch auf Storton Manor und liebten es im Park herumzutollen und im Teich zu baden. Auch Griesgrämigkeit und Standesdünkel der damals schon betagten Caroline und ihrer Tochter Meredith konnten den Mädchen das Leben nicht schwer machen. Einzige Ausnahme war jedoch ihr bösartiger Cousin Henry, der ebenfalls seine Sommerferien in Storton Manor verbrachte und sich einen Spaß daraus machte, Beth, Erica und ihren Freund Dinny zu quälen.
    Eines Tages verschwand Henry spurlos und wurde nie wieder aufgefunden, obwohl die Polizei ermittelte und Erica und Beth kehrten seit diesem Sommer nie wieder zurück nach Storton Manor. Als sie jedoch nun nach so vielen Jahren zurückkehren, ahnt Erica instinktiv, dass Beth ihr über Henrys damaliges Verschwinden etwas verschweigt. Mehr noch, es scheint Beth immer noch, nach so vielen Jahren zu beschäftigen- denn Beth ist hochgradig depressiv und weicht Erica, die nachbohrt, stets aus.

    Um Beth ein wenig Ablenkung zu beschaffen, beginnt Erica damit, sich näher mit der weiter zurückliegenden Familiengeschichte zu beschäftigen und findet bei ihren Nachforschungen auf dem Dachboden ein Photo dass Caroline mit einem dunkelhaarigen Baby zeigt. Doch laut Papieren hatte Caroline zu der Zeit als das Bild gemacht wurde, noch kein Kind und war auch noch unverheiratet. Wie kann das sein? Und dann fallen Erica auch noch Briefe in die Hände, die in ihr einen bösen Verdacht aufkommen lassen und ihr den Grund für Carolines und Merediths unterkühltes Verhalten anderen Dörflern und den Zigeunern zu denen auch Dinny gehörte, gegenüber liefern.

    Der Kreis schließt sich, als nach Beth und Erica auch noch Dinny nach so vielen Jahren wieder zurückkehrt nach Storton Manor. Ist er der Schlüssel zur Auflösung rund um Henrys Verschwinden?

    Wer rätselhafte Romane liebt, in denen zugleich die Geschichte einer Familie geschildert wird, wird genauso wie ich, sicherlich sehr viel Lesefreude an „Das geheime Vermächtnis“, haben, denn der Roman verbindet die Elemente Familiensaga und Spannung auf gekonnte Art und Weise zu einer unterhaltsamen Lektüre.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht zwar Erica, die die Geschehnisse der unmittelbaren Gegenwart in „Ich-Form“ erzählt und den Leser auch immer wieder in Rückblenden an Geschichten ihrer Kindheit teilhaben lässt, doch man erfährt auch abwechselnd die Lebens und Liebesgeschichte von Urgroßmutter Caroline, die um die Jahrhundertwende ihr Glück im wilden Westen suchte. So wird das Geheimnis der Großmutter für die Leser etwa ab der Mitte des Romans gelüftet, während Erica immer noch im Dunklen tappt. Dennoch ist dieser Roman ein echtes Lesehighlight für mich gewesen, denn die Autorin hat einen wunderbar eindringlichen, sehr bildhaften Schreibstil und die Atmosphäre rund um Storton Manor bleibt trotz allem nicht weniger düster. Schließlich gilt es auch noch für Erica herauszufinden, was damals mit ihrem Cousin geschah. Ich kann nur allen neugierigen Lesern empfehlen, es tunlichst zu unterlassen zunächst die letzten Seiten zu lesen, es würde viel von der Spannung nehmen und das wäre schade.

    Während Erica eine sympathische Hauptfigur ist, die man sehr schnell in sein Leserherz schließt, hat man dafür mich Sicherheit größere Probleme bei Caroline. Man wird sie nicht unbedingt mögen, aber dank der Tatsache dass die Autorin Caroline sehr gut charakterlich beleuchtet und auch schildert, was sie zu der unterkühlten Frau hat werden lassen, kann man zumindest Verständnis für sie aufbringen. Sowohl Spannung, Dramatik, Liebe und Familiensinn werden in diesem Roman groß geschrieben und man liebt und leidet mit den Romanfiguren mit.

  5. Cover des Buches The Hunger - Die letzte Reise (ISBN: 9783453319271)
    Alma Katsu

    The Hunger - Die letzte Reise

     (48)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

     

    Klappentext:

    Mitte April 1846 bricht die so genannte »Donner Party« – insgesamt fast neunzig Männer, Frauen und Kinder – aus Springfield, Illinois, auf. Ihr Ziel ist Kalifornien. Ein Ort, an dem alles besser ist. An dem schon viele Siedler ihr Glück gefunden haben. Doch schon bald sind die Nerven zum Zerreißen angespannt: der Hunger, das Klima und die Feindseligkeiten innerhalb der Gruppe verwandeln den Wagentreck in ein Pulverfass. Dann kommt ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen zu Tode, und ein Siedler nach dem anderen verschwindet spurlos. Langsam aber sicher wird klar, dass die Donner Party in den Weiten der Prärie nicht alleine ist. Dass »Etwas« sie begleitet. Etwas, das großen Hunger hat ...

     

    Meine Meinung:

    Mir war die „Donner Party“ überhaupt kein Begriff, erst in einer privaten Leserunde zu dem Buch erklärte mir eine liebe Mitleserin das es auf eine wahre Begebenheit beruht, was im Nachwort auch erläutert wird, aber ich war erstmal überrascht.

    Die Ereignisse um die Reise der Siedler nach Kalifornien sind eindrücklich geschildert, allerdings werden sie hier zusätzlich ein wenig mystisch aufbereitet, was mir im Großen und Ganzen gut gefallen hat. Das Buch lebt von seiner Geschichte, aber vor allem von der Atmosphäre, die immer dichter und dunkler zu werden scheint. Die Entwicklungen innerhalb der Gruppe und der einzelnen  waren gut ausgearbeitet und nachzuvollziehen.

    Im Ganzen spannend erzählt, einzig der Schluss konnte mich nicht so ganz abholen. Der Ausgang war dadurch das es sich ja um eine wahre Begebenheit handelt vorgegeben, aber das Ende war nicht wirklich elegant und für mich zum Rest der Geschichte und Personen auch nicht ganz passend erzählt.

    Mein Fazit:

    Das Buch lebte für mich durch die Atmosphäre und die Entwicklung der einzelnen Charaktere, einziges kleines Manko war das geschilderte Ende.

  6. Cover des Buches Das Buch ohne Staben (ISBN: 9783404206407)
    Anonymus

    Das Buch ohne Staben

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_SaSa

    Jeder der das Buch ohne Namen las ist TOT. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.

    Auch ein Massenmörder will in Rente gehen. Und nach 18 Jahren Gemetzel und einer höllischen Menge an Bourbon war es definitiv Zeit das sich Bourbon Kid zur Ruhe setzte. Aber naja. So einfach war das leider nicht wirklich. Den drei Vampire und zwei Werwölfe begingen einen ziemlich großen unverzeihlichen Fehler. Sie nahmen dem Bourbon Kid etwas was ihm lieb und teuer war. Jetzt tötete er nicht weil er es konnte oder wollte. Jetzt ging er auf die Jagd weil er Rache ausüben wollte. Also aufgepasst Santa Mondega der grausamste und gefährlichste Massenmörder von ganz Santa Mondega sinnt nach Rache.

    Fazit.: Auch hier weiß ich nicht was ich schreiben soll. Der zweite Teil der Bourbon Kid Reihe ist einfach fantastisch. Wobei ich sagen muss das "Das Buch ohne Staben" wesentlich blutiger ist als der erste Teil. Manches Mal überkam mich ein frösteln. Den der Autor Anonymus hat es wieder geschafft es so bildlich zu schreiben das man es sich definitiv bildlich vorstellen konnte. Auch das springen von Kapitel zu Kapitel zwischen den verschiedenen Charakteren ist wieder super gelungen. Man hat nicht das Gefühl das man irgendwas verpasst. Sondern ganz im Gegenteil. Es erhöht eher die Spannung.

    Diesen Teil kann ich euch nur empfehlen wenn ihr wie beim ersten Teil ein Film in Buchform anschauen sprich lesen wollt. 

  7. Cover des Buches Tara und Tahnee (ISBN: 9783522184670)
    Patrick Hertweck

    Tara und Tahnee

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Franci_Becker

    Obwohl es sich um eine Geschichte handelt, die dem Kinderbuchbereich zugeordnet wurde, möchte ich das Abenteuer von Tahnee und Tara jedem empfehlen. Patrick Hertweck weiß wie man jung & alt unterhält.

    Ich bin durch die äußerst angenehme, wenn nicht sogar mitreißende Sprechstimme von Christiane Marx nach Sierra Nevada der 1856er gereist. Während Tahnee im Wilden Westen bei ihrem Vater aufwächst, bis dieser spurlos verschwindet und das junge Mädchen bedroht wird, lebt Tara behütet mit ihrem Großvater in San Francisco. Erzählt wird aus der Sicht beider Elfjähriger, sodass man die gefährliche Flucht von Tanneh samt der beschwerlichen Reise hautnah miterlebt, andererseits Tara durchTagebucheinträge kennenlernt – solange, bis sich die beiden Kinder treffen & das Geschehen zusammen läuft.

    Obwohl leicht & altersgerecht geschrieben wurde, baut der Autor eine Spannung auf, die der greifbaren Atmosphäre in nichts nach steht. Die Handlung ist lebendig &, trotz einer gewissen Ahnung wie alles zusammen hängt, bleibt das Interesse konstant aufrecht. Ich finde, dass das typische Wild-West-Feeling wurde gekonnt umgesetzt & die Charaktere detailliert ausgearbeitet wurden, sodass der Leser / Hörer nicht umhinkommt dieses Buch ins Herz zu schließen. Natürlich gibt es weitere Figuren, die der Geschichte zuträglich & wichtig für den Verlauf sind.

    Zusammen gefasst: Kinder, die durch ihre Stärke & ihren Mut faszinieren & eine wunderbare Vorbildfunktion abgeben. Knapp sieben Stunden bangte, hoffte ich mit, während ich der fabelhaften Sprecherin lauschte.

    Ein ereignisreicher Abenteuerroman, der von Patrick Hertweck prall gefüllt wurde – nicht zuletzt mit Freundschaft & Spannung.

  8. Cover des Buches Der Ripper (ISBN: 9783453675810)
    Richard Laymon

    Der Ripper

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London, 1888. In White Chapel treibt Jack the Ripper sein Unwesen. Der sechzehnjährige Trevor Bentley ist eigentlich nur nachts auf den Straßen unterwegs, um seinen Onkel zu suchen, der Polizist ist. Durch Zufall trifft er auf einen Mann, der aufgrund der Tat, bei der Trevor ihn beobachtet, nur der berüchtigte Ripper sein kann. Er erlebt den Mord an Mary Jane Kelley hautnah mit und muss vor dem brutalen Mörder fliehen. Trevor landet auf dem Boot eines amerikanischen Paares und sein Verfolger nutzt die Chance und flieht mit den Dreien als Geiseln über den Atlantik. An der amerikanischen Ostküste nimmt Trevor schließlich die Verfolgung auf, fest entschlossen, den Ripper aufzuhalten.

     

    Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja sehr weit auseinander. Richtige Laymon-Fans sind wohl Härteres des Horror-Meisters gewohnt. Ich hatte bisher nur ein Buch von ihm gelesen, irgendwas mit Vampiren und das fand ich stellenweise schon ziemlich ekelig. 

    "Der Ripper" hat mir gut gefallen, auch wenn der Titel etwas irreführend ist und ja auch nicht korrekt aus dem Englischen übersetzt wurde. Mit dem richtig übersetzten Titel würde man vielleicht mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangehen und es hätte mehr positive Meinungen gegeben. 

     

    Ich würde sagen, das Ganze ist ein gut erzählter Mix aus Thriller, Abenteuerroman, Western und ein bisschen Horror. Auf jeden Fall ist der Schreibstil flüssig und lebendig, man ist als Leser immer direkt mitten im Geschehen. Auch, weil in der ersten Person aus Sicht von Trevor erzählt wird. Man begleitet ihn von den düsteren Straßen Londons über den Ozean in die Neue Welt und besteht mit ihm zusammen allerlei Abenteuer. 

     

    Trevor fand ich jedenfalls sehr sympathisch. Über seine Gedankengänge musste ich manchmal schmunzeln. 

    Whittle war ebenfalls gut beschrieben, ein echt fieser Charakter, dem das Töten Spaß macht.

     

    Ob Whittle nun tatsächlich der Ripper war? Wer weiß. ;-) Ich denke aber auch nicht, dass Laymon mit seinem Buch diese Frage beantworten wollte. Aber es gibt ja tatsächlich immer wieder Vermutungen, dass Jack the Ripper sich nach Amerika abgesetzt haben könnte, da die Morde nach dem Tod von Mary Jane Kelley aufhörten.  Ein Rätsel, das vermutlich niemals gelöst werden wird.


    Wer für ein paar Stunden einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer fesselnden Geschichte, der liegt mit "Der Ripper" genau richtig. Man darf nur keine durchgehend vor Blut triefende Story erwarten. 

  9. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B07JNJD83H)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    1865: Briana Magees Wurzeln liegen in Irland, aber sie lebt schon lange in Baltimore. Sie ist die Vertraute und Freundin von Phoebe Ann Harrington. Eine junge Frau, die wohlbehütet aufgewachsen ist. Aber Phoebe ist nicht glücklich, sie will unbedingt in den Westen und einen Cowboy heiraten. Erst das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs ermöglicht es ihr, sich diesen Traum zu erfühlen. Eine Heiratsannonce lockt sie nach Westen. Briana begleitet sie, immer mit der Hoffnung, bald selber frei zu sein und das Glück zu finden. Der zukünftige Ehemann von Phoebe hält leider nicht, was er versprochen hat. Er ist ein gesuchter Bandit. Aber dieses Wissen hält die Frauen nicht davon ab, sich auf die Reise immer weiter nach Westen einzulassen.


    Eigentlich lese ich recht wenige Bücher die im 19. Jahrhundert in Amerika spielen. Es ist nicht so meine Epoche und auch nicht mein Land. Für „Das wilde Herz des Westens“ habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich lese die Bücher von Alexandra Fischer gern. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Detailreich erzählt sie von dem Land, von den Menschen und ihren Erlebnissen. Sie weist mit historischem Wissen dieser Zeit auf und vermittelt das Gefühl, genau so könnte diese Geschichte irgendwann einmal geschehen sein.


    Eigentlich war es sogar so, dass ich, als ich einmal zu lesen begonnen hatte, nicht mehr aufhören konnte. Die Handlung hatte mich ziemlich schnell gepackt.


    Briana und Phoebe sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die aber ein gemeinsames Ziel haben. Ihre Reise nach Westen hat mich gut unterhalten. Die Geschichte beginnt langsam, mit dem Leben der beiden in Baltimore. Erzählt von den Beweggründen, warum sie die Stadt verlassen wollen. Die Zeit des Bürgerkriegs wird kurz angerissen.


    Dann wird detailreich die Reise geschildert, und zwar so anschaulich, dass man förmlich das Steppengras rauschen hören konnte. Die Planwagen und die Prärie tauchten vor mir auf. Um es kurz zu sagen, Kopfkino pur.


    Gleichzeitig gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der von dem Leben der Kennedy-Brüder erzählt. Einer der beiden ist der Heiratskandidat für Phoebe. Die beiden Handlungsstränge treffen sich dann später, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zusammen lassen sie ein lebhaftes Bild dieser Reise und Epoche entstehen.


    Fazit:


    „Das wilde Herz des Westens“ hat mich in das 19. Jahrhundert nach Nordamerika entführt. Die Reise von Briana und Phoebe war spannend, dramatisch, abenteuerlich und gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor. Kurzum es hat mir gut gefallen.



  10. Cover des Buches The Revenant – Der Rückkehrer (ISBN: 9783492305655)
    Michael Punke

    The Revenant – Der Rückkehrer

     (63)
    Aktuelle Rezension von: renee

    Ein interessantes und sehr spannendes Abenteuerbuch! Es entführt die Leser in eine vergangene Zeit, in eine vergangene Welt, in die nördlichen Prärien des frühen 19. Jahrhunderts. Auch dieses Buch transportiert keine Wildwestromantik, sondern zeigt eine eher grausame Realität. "The Revenant - Der Rückkehrer" ist eine abenteuerliche und auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte, die die Natur und die Gewalt der Menschen und die Grausamkeit und Gleichgültigkeit der Natur zeigt. Es geht um ein aggressives Geschehen und eine Reaktion darauf, den Wunsch nach Rache. Hugh Glass wird von seinen Reisegefährten beraubt und schwer verletzt in den Prärien zurückgelassen. Dennoch kann er sich retten und dürstet nach Rache. Vielleicht hat ihn auch gerade die Tat seiner Reisegefährten wieder ins Leben zurückgeholt. Wer weiß das schon?!?! Mir erschien es auf jeden Fall so. Dabei fand ich die Schreibe interessant und das Thema gut rübergebracht, etwas gestört hat mich nur, dass die indianischen Bewohner Amerikas hier nicht so gut wegkommen, aber hier spricht nur mein Wunsch und vielleicht auch meine Romantik. Denn beide Bevölkerungsgruppen werden authentisch und menschlich gezeichnet, wir leben ja auf keinem rosaroten Ponyhof. Die lebensfeindlichen Witterungsbedingungen werden perfekt geschildert und der Leser bekommt eine Ahnung davon, was es heißt damals und an diesem Ort gelebt und überlebt zu haben. Ebenso finde ich, dass dieses Buch ein Winterbuch ist, denn in dieser Jahreszeit wird der Geist des Buches noch etwas besser transportiert.

    Interessant finde ich auch, dass das Buch recht wenig Ähnlichkeit zu dem Film aufweist. Und das Buch durchaus realer rüberkommt und damit bekommt der Film, den ich auch sehr schätze, einige Minuspunkte ab. Denn die Figur des Hugh Glass kommt in dem Buch weniger reißerisch rüber, ist aber dafür deutlich lebensechter! Wenn das Drehbuch des Films sich mehr an dem Buch orientiert hätte, wäre der Film ebenso toll geworden. Schade!

  11. Cover des Buches Butcher's Crossing (ISBN: 9783423145183)
    John Williams

    Butcher's Crossing

     (104)
    Aktuelle Rezension von: notaboo

    Unglaublich spannend und doch gemütlich zu lesen - ein richtiges Outdoor-Erlebnis

  12. Cover des Buches Der Schamane (ISBN: 9783442452569)
    Noah Gordon

    Der Schamane

     (559)
    Aktuelle Rezension von: Schatzfrau37
    Also diesen Roman habe ich vor einiger Zeit gelesen und er könnte mich so gar nicht begeistern und fesseln. Ich fand ihn sehr zäh und langatmig auch wenn er in der Mitte des Buches doch noch etwas spannend und interessant wurde. Mir persönlich hat dieser Roman nicht so wirklich begeistert und würde ihn auch nicht noch einmal lesen wollen.
  13. Cover des Buches WEST (ISBN: 9783630876061)
    Carys Davies

    WEST

     (49)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Es ist das Jahr 1815 in Pennsylvania. John Cyrus Bellman hat seine Heimat England verlassen, um sich in der Neuen Welt niederzulassen. Doch seine Frau Elsie ist bei der Geburt der Tochter gestorben und Cy kann ein Verlust nicht überwinden. Erst als er einen Artikel in der Zeitung über den Fund eines riesigen Skeletts im Westen des Landes liest, keimt neue Hoffnung in ihm auf. Er ist davon überzeugt, dass diese riesigen Tiere leben und beschließt, sich selbst auf die Suche nach ihnen zu begeben.


    Der Roman begleitet Cy auf seiner Reise durch ein unbesiedeltes und zu großen Teilen noch völlig unentdecktes Land, das sich vor den Augen des Lesers entfaltet. Cys Hoffnung, in der wilden, unberührten Natur Erfüllung zu finden und seine Abenteuerlust durch sie stillen zu können, wird bald mit der Realität konfrontiert. Unbeholfen und klein wirkt der Mensch im Angesicht der Schlangen, Bären und Wölfe, der harten und menschenfeindlichen Winter und der gefährlichen Wege.


    Gleichzeitig hat der Westen, auf den die Träume des Protagonisten projiziert werden, etwas Großes und Mythisches an sich. Er ist nicht nur Gefahr, nicht nur wilde Natur, sondern repräsentiert auch den unerschütterlichen Glauben der Menschen und den Drang zu entdecken und zu erforschen.


    Davies erzählt unaufgeregt und in einer schlichten Sprache, die Bilder von großer Kraft und Ausdrucksstärke heraufbeschwört. Der Roman ist ein Western, der durch seinen poetischen und tiefgründigen Charakter hervortritt und sich von anderen vermeintlich ähnlichen Geschichten in dieser Hinsicht stark abhebt. Er verklärt die Zeit der Siedler nicht und zeichnet stattdessen ein glaubhaftes Bild von ihnen, das sich auch aus Vergewaltigungen und Betrügereien zusammensetzt.

    Ein besonderer und lesenswerter Roman!

  14. Cover des Buches Revolver Tarot (ISBN: 9783944544304)
    R.S. Belcher

    Revolver Tarot

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LadySunny
    Dieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.
    In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.
    Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.
    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa.  Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.
    Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.
    Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?
    Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
  15. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B0844X9QQN)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Bibabuch

    Das Wilde Herz des Westens

     von Alexandra Fischer 


    "Zwei Frauen, eine Reise und der Traum vom großen Glück. Ein historischer Roman über die Mail Order Brides des Wilden Westens." (siehe Klappentext)


    Da ich aus der Generation der Western Serien stamme, war meine Neugier nach dieser Beschreibung sofort geweckt, und ich wurde auch nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich das Buch gepackt.

    Von Kapitel zu Kapitel habe ich mitgefiebert und es kam keine Langeweile auf. Die mehr als 600 Seiten haben mich bestens unterhalten!

  16. Cover des Buches Jäger der Macht (ISBN: 9783453529427)
    Brandon Sanderson

    Jäger der Macht

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Cole_Brannighan

    Mittlerweile ist der vierte Teil der Reihe, je nach Auflage, eine Rarität. Glücklicherweise bin ich im Besitz eines dieses seltenen Exemplare.

    Nach dem die Reihe Kinder des Nebels mit der eigentlichen Reihe endet, ist der vierte Teil eher als eigenständiges Werk zu betrachten. Die Kräfte sind schwäche und die Story ein ganz anderer Handlungsstrang. Am Anfang kommt man etwas holprig in die Geschichte, aber Sanderson gelingt es schnell, einen mit seinem Stil einzufangen. 

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und durch die Pistolen bekommt das Buch ein wenige Wild-West-Style, was eigentlich ganz gut passt. Der Prota ist gut beschrieben und handelt für sich logisch und authentisch.

    Da ich nicht zu viel verraten will, kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  17. Cover des Buches Anton Serkalows Nighthunter 1: Die Nacht der Ghule (ISBN: B07PMLDJWG)
    Anton Serkalow

    Anton Serkalows Nighthunter 1: Die Nacht der Ghule

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Nils_Krebber

                


     Ein witziger übernatürlicher Western mit ausgefallenen Charakteren. Es gibt einen Vampir und einen Gestaltwandler-Hauptdarsteller die im Spaghetti-Western-Stil durch den Westen ziehen und Monster jagen. Leider übertreibt es der Autor manchmal ein wenig mit den Adjektiven, dafür hat er Probleme Räume und Dimensionen zu beschreiben. Schon beim ersten Zugüberfall war ich kurz verloren wer jetzt wo stehen soll nachdem der dritte Charaktere über jemand gesprungen ist während es zu eng sein soll dass ich irgendjemand bewegen kann. Aber das sind Kleinigkeiten, ich werde der Serie weiter folgen um zu sehen wie er sich entwickelt viel Spaß für Freunde des Übernatürlichen Westerns der ja in auf Deutsch nicht so oft vertreten ist.
  18. Cover des Buches Ein ungezähmtes Leben (ISBN: 9783453355620)
    Jeannette Walls

    Ein ungezähmtes Leben

     (134)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Jeannette Walls ist eine fabelhafte Geschichten-Erzählerin. In diesem Buch erzählt sie das Leben ihrer Grosseltern mütterlicherseits und ebenso wie in ihrem Roman „Schloss aus Glas“ ist man bereits nach wenigen Zeilen gefangen von dieser mitreissenden Story. Ob dabei alles immer hundertprozentig wahrheitsgetreu ist, bleibt unwichtig. Ihre Grossmutter ist eine kluge Frau, die sich im Leben durchsetzt, es burschikos mit jedem Cowboy aufnimmt. Trotz ihrer kessen und jungenhaften Art ist sie eine gute und fürsorgliche Mutter mit viel Rückgrat.

    Das Buch liest sich sehr leicht und ist trotzdem sehr ausdrucksstark. Meine Leseempfehlung bekommt es auf jeden Fall.

  19. Cover des Buches Bräute auf Abwegen (ISBN: 9783957344649)
    Karen Witemeyer

    Bräute auf Abwegen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Ich lese gern mal eine Liebesgeschichte und habe mich gefreut als ich dieses Buch mit gleich drei Geschichten geschenkt bekam. Drei verschiedene Autorinnen, drei Geschichten von je ca. 100 Seiten... Marietta versucht mit Charme und einigen Tricks den Angebeteten, der als Vorarbeiter auf der Farm ihres Vaters arbeitet, für sich zu gewinnen.... Katie und Josiah kennen sich schon immer, doch Missverständnisse brauchten sie auseinander. Als bei einem Unwetter ein eigenartiger Fremder auftaucht, bleibt Josiah an ihrer Seite und gibt sich als Ehemann aus.... Carrie flieht vor dem zwielichtigen Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Der mutige Texas Ranger John steht ihr bei und erobert ihr Herz...

    Jede der Geschichten ist in sich abgeschlossen und so habe ich immer mal eine Geschichte gelesen. Wirklich überzeugt hat mich allerdings nur "Eine Braut auf der Flucht". Die anderen Geschichten waren vorhersehbar ("Das Ehemann-Manöver") oder eher verwirrend ("Der Bräutigam, der sich nicht traut"). Dennoch lassen sich alle Geschichten gut lesen und ich kann sie Freundinnen von historischen Liebesromanen gut empfehlen.

  20. Cover des Buches Wenn der geheime Park erwacht, nehmt euch vor Schabalu in Acht (ISBN: 9783522184458)
    Oliver Scherz

    Wenn der geheime Park erwacht, nehmt euch vor Schabalu in Acht

     (23)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Wir haben das Buch kennengelernt, da war mein Sohn 5 Jahre alt. Jetzt haben wir der Oma unseren Re-Read vorgelesen. Und so gibt es mal wieder eine 3-Generationen-Rezi über diese Erkundungstour durch einen zauberhaften, verlassen Vergnügungspark.

    Mein 8jähriger Sohn findet:

    Mir gefällt die Geschichte sehr, darum vergebe ich auch 5 Sterne. Das Buch haben wir jetzt so etwa drei Jahre und ich habe sie immer mal wieder gehört und gelesen. Schabalu – schon der Name ist toll.

    Mir gefällt besonders, dass die Holz- und Plastikfiguren dort lebendig werden. Auch das Karussell ganz oben auf dem Schloss kann viel mehr als ein in Karussell in der Realität. Klasse ist auch, wei die Kinder gegen die Piraten kämpfen, mit allem, was sie so in dem alten Schiff finden.

    Ich fand die Geschichte zwar nicht zu gruselig, aber ich fand es gerade mit 5 schon noch richtig spannend. Und da fand ich es gut, dass ich es nicht alleine gelesen habe. Jetzt ist das gar kein Problem mehr.

    Unsere Oma sagt:

    Das Buch ist sehr lustig, es hat aber im Endeffekt eine sehr wichtige Aussage: Irgendwann ist es nicht mehr lustig, wenn man nur Süßigkeiten isst und nur noch an seinen eigenen Spaß denkt. Als Kind wäre ich auch sehr gerne durch einen verlassenen Vergnügungspark spaziert! Oder dem Sheriff ausgebüchst. Das war sehr lustig, weil er es erst gar nicht gemerkt hat. Und die farbenfrohen Illustrationen fand ich sehr gelungen. 5 Sterne von mir.

    Meine Eltern-Meinung:

    Wir haben Oliver Scherz damals mit „Wir sind später wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ gelernt und haben schon bald danach dieses Buch hier gekauft, das ich fast noch gelungener finde. Im tieferen Kern zeigt es, wie Kinder wachsen und Verantwortung übernehmen – und doch Kinder bleiben können.

    Ein verlassener Vergnügungspark ist ein wundervoller Ort für eine Geschichte. Kennt ihr den Plänterwald in Berlin oder – noch verlorener – den Vergnügungspark in der Nähe von Tschernobyl? Magie und Grusel liegen hier ganz nah beieinander. Und genau zwischen diesen beiden Polen verortet sich auch die Geschichte um Schabalu. Er wird schon vom Sheriff als gefährlich eingestuft und er symbolisiert die große Gefahr, sich selbst verlieren zu können. Und wie schnell geht es, dass Jonathan denkt: Aus der Gondel des Riesenrads können wir doch gleich wieder raus. Aber dann kommt ein Windstoß und, schwupp, sie sind viel zu hoch oben.

    Trotzdem lässt sich die Geschichte ab etwa 5 Jahren vorlesen. Ganz ängstlichen Kindern würde ich sie aber bspw. nicht schenken, weil die Themen, Motive und Figuren schon ganz tiefe Seiten zum Klingen bringen. Die Kapitel enden aber nie mit einem fiesen Cliffhanger, sondern wird imemr schon immer innerhalb des Kapitel aufgefangen. Abendliches Vorlesen mit Unterbrechungen ist also durchaus möglich. 

    Vorlesen lässt sich die Geschichte übrigens hervorragend. Es macht mir immer wieder aufs neue Spaß, den Charakteren Leben einzuhauchen. Geübte Erstlesende können den Text auch schon gut selberlesen (ca. ab 2. Kasse), allerdings sollten sie schon wissen, dass das große I und das kleine l manchmal fast gleich aussehen können. 

    Schabalu verheißt den Kindern Spaß ohne Ende und es ist die große Leistung von Oliver Scherz, dass die Kinder selbst die Erfahrung machen dürfen, wo ihre Grenzen liegen. Ja, der Sheriff warnt sie zwar immer wieder vor Schabalu, aber manche Erfahrungen muss man wohl als Mensch selbst machen. Und da ist der jüngste, Mo, schon am Schlauesten. Es hält sich auch die Waage, nur Ordnung und Verantwortung ohne Spaß wollen die Kinder dann auch nicht haben. Und so sind am Ende alle drei Kinder innerlich gewachsen, wenn sie den Park wieder verlassen.

    Auch von Genderbild hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Kaja ist wild und mutig, später ist sie dann froh, als sie die von Schabalu aufoktroyierte Prinzessinnen-Rolle wieder ablegen kann. Schade ist allerdings, dass es ansonsten nur noch zwei weitere Frauen-Charaktere gibt, sonst nur Cowboys, Dinosaurier, Piraten, etc.) und – das zweite Manko an diesem Buch – „Ind*anern“ . Können wir bitte endlich mal die angemessen Begriffe benutzen. Hier hätte sich z.B. ganz unkompliziert angeboten, ganz konkret von z.B. Apachen oder Sioux zu schreiben. Von mir gibt es daher einen halben Stern Abzug.

    Fazit:

    Ein magischer Vernügungspark, der mit Spaß und einem mit leichtem, schönen Schauer aufwartet. Knappe 5 Sterne, in 3 Generationen empfehlen wir „Schabalu“ sehr gerne weiter.

  21. Cover des Buches Wo der Himmel die Prärie berührt: Roman (ISBN: B08QSK4NY5)
    Rebecca Maly

    Wo der Himmel die Prärie berührt: Roman

     (42)
    Aktuelle Rezension von: tammysbooks

    Danke für das Rezi-Exemplar! 

    In dieser Geschichte geht es um Mary und Timothy.
    Mary streift mit ihrem Vater durch die Gegend, verkauft Wundermittel und wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher, als endlich ihren Platz zu finden.
    Auch Timothy muss nach dem Tod seines Vaters allein zurechtkommen, schließt sich aber schließlich zwei Kopfgeldjägern an.
    Beide treffen durch ihr Schicksal geleitet aufeinander und verlieben sich - doch diese Liebe darf nicht sein. Denn Mary ist eine angesehene Christin und Timothy ein Halbblut-Cree. 

    Dieses Buch ist wirklich wundervoll. Ich liebe einerseits dieses Setting, das 1871 spielt, aber auch beide Protagonisten. 

    Mary gibt sich viel Mühe, das Richtige zu tun, lernt aber nach und nach auch, für sich selbst einzustehen. Doch gerade das ist nicht leicht, denn ihr Vater nutzt auch gerne mal seine Hand, um seiner Tochter seinen Willen aufzuzwingen. 

    Auch Timothy habe ich schnell ins Herz geschlossen. Als Halb-Indianer hat er es nicht leicht in der damaligen Zeit und Glück, dass er von einem Kopfgeldjäger und seiner Indianer-Freundin aufgenommen wird.
    Auch er kämpft gegen das Schicksal an, will doch eigentlich nicht Menschen jagen. 

    Das Buch wird nie langweilig, denn beide müssen reichlich Stolpersteine überstehen. Gespannt habe ich ihre Geschichten verfolgt. Und als sie endlich aufeinandergetroffen sind, wurde es noch viel besser. 

    Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen und das Tempo auch genau richtig. Ich mag generell das Cowboy-Zeitalter und interessiere mich auch für die Kultur amerikanischer Ureinwohner. Darauf liegt kein großer Fokus im Buch, dennoch konnte ich gut nachvollziehen, wie schwer das Leben für Timothy zu dieser Zeit sein musste. 

    Insgesamt wirklich eine wunderschöne Geschichte, die aber auch viele spannende Momente hat.

  22. Cover des Buches Das vorwitzige Frauenzimmer (ISBN: 9783957342348)
    Regina Jennings

    Das vorwitzige Frauenzimmer

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch habe ich bei meiner Buchhandlung gekauft und da ich sehr gerne auch etwas von mir unbekannten Autoren/innen lese, hatte ich mich für dieses Buch entschieden, aber leider wurde ich enttäuscht.

    Der Schreibstil mag zwar fließend und flott sein, aber mich konnte der Schreibstil nicht fesseln, weil es mir an Spannung und Tiefgang fehlte.
    Die Charaktere und Handlungsorte wurden gut beschrieben, aber der gesamte Inhalt, besonders die Liebesgeschichte war schon ersichtlich, wie sie enden würde.
    Ich konnte zwar an manchen, wenigen Stellen schmunzeln, aber humorvoll ist für mich persönlich etwas anderes.
    Betsy, wünscht sich ein unabhängiges Leben und dies wiederholt sich im gesamten Buch mehrmals, was mir auf die Nerven ging, denn es hätte gereicht, wenn es ein oder zwei mal genannt worden wäre. Die sogenannten Bösewichte waren zwar auch okay, aber nicht so spannend und was mich am allermeisten enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass es in diesem Buch an Tiefgang fehlte.
    Liebesgeschichte: Ja
    Humor: nicht wirklich
    Spannung: fast gar nicht

    Ich werde mir aber noch ein weiteres Buch der Autorin holen und hoffe dass mich dieses dann mehr begeistert.
  23. Cover des Buches Die Abendröte im Westen (ISBN: 9783499272400)
    Cormac McCarthy

    Die Abendröte im Westen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Wieder einmal habe ich mich durch einen Schinken hindurchgebissen, der schon nach einem Drittel eigentlich nicht mehr sehr vielversprechend ausgesehen hat. Wieder einmal habe ich auf eine Katharsis, ein verknüpfendes Element oder den Schluss eines Kreises gewartet. Und wieder einmal wurde ich enttäuscht. Ich habe gelesen, dass die Kritiken zu diesem Buch, bevor McCarthy zu Weltruhm gelangte, eher mau waren. Ich kann sehr gut verstehen, warum.
    Dabei muss man sagen, dass das Buch durchaus sehr gute Eigenschaften hat. Zuersteinmal ist da die Sprache, bei welcher der Autor -vornehmlich im englischen Original, im Deutschen geht das weitgehend verloren- den Versuch unternimmt, sich dem Stil aus der Mitte des 19. Jahrhunderts anzugleichen. Dies funktioniert sehr gut und wirkt überzeugend. Auch durch den spannungslosen Schreibstil kann man sich sehr gut glauben machen, man läse wirklich ein Buch aus dieser Ära.
    Zum zweiten muss man dem Autor wirklich Respekt zollen, in welcher Schonungslosigkeit er die Gewalttaten darstellt und wie er es schafft, trotz blumiger Ausdrucksweise nicht zu romantisieren. Hier liest man keinen dreckigen Western mit liebenswerten Antihelden. Man ließt ein Buch über Verbrecher, die einem kein Gefühl der Sympathie entlocken können. Das hat etwas.

    Dies ist aber auf der anderen Seite auch schon einer der großen Fehler des Buches: Es gibt keine sympathischen Charaktere. Verbunden mit dem, wie bereits erwähnt, absichtlich spannungslosen Erzählstil welcher sich bei allen Geschehnissen auf die reine Beschreibung beschränkt (wenn auch auf eine sehr gute) kommt bis ein das letzte Viertel des Buches hinein eigentlich keine Spannung auf. Immer wieder sterben Charaktere und man kommt kaum über ein „Ah ja, in Ordnung.“ nicht hinaus.
    Dabei ist es auch noch so, dass alles, was geschieht, einfach immer wieder passiert. Es wird zehn Mal in der Wüste fast verdurstet, es gibt ein Dutzend Massaker und endlose, endlose Verfolgungsjagden, die sich über Tage und Wochen hinstrecken. Die Beschreibungen ähneln sich dabei so stark, dass man häufig häftig von Dejavus geschüttelt wird. Hat jemand gezählt, wie oft in diesem Buch Wild geschossen und dessen Fleisch über dem offenen Feuer getrocknet wird? Hier hilft auch die Sprachgewalt des Autors wenig. Man kann einen blutigen Sonnenuntergang nur eine begrenzte Anzahl von Malen beschreiben, bevor es albern wird.
    Die Geschichte finden auch bis in das letzte viertel hinein kein Ziel und keinen roten Faden. Der Antagonist wird so langsam und so spät aufgebaut, dass es einem mittlerweile eigentlich schon egal ist, da man eigentlich gerne alle Charaktere tot sehen möchte. Sie sind einander zu ähnlich. Der Hauptcharakter ist nicht nur namenlos, sondern bar jeglicher Eigenschaften. Nur der Judge wird als Mensch deutlich und ist dabei aber so unmenschlich, dass er nicht mehr als eine Karikatur bleibt. Das Ende dann ist antiklimaktisch.

    Insgesamt hätte es dem Buch vermutlich gut getan, wenn es ein Lektor ein wenig zusammengestrichen hätte. So wie es ist, macht es einfach keinen Spaß zu lesen. Man wird einfach für die endlosen, trockenen Durststrecken durch die Wüsten an keiner stelle entschädigt.

  24. Cover des Buches Worte für die Ewigkeit (ISBN: 9783551317766)
    Lucy Inglis

    Worte für die Ewigkeit

     (171)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Erst war ich unentschlossen, wie ich das Ganze bewerten soll, aber da ich es erneut lesen würde, vergebe ich 4 Sterne.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch eine Woche nach dem Beenden noch Probleme damit habe, meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Ich habe so viel gefühlt, gegen Ende hin vor allem Wut, aber so aufgewühlt, war ich definitiv schon länger nicht mehr.

    Anfangs plätscherte die Geschichte so vor sich hin und ich hatte keine Ahnung, wo das Ganze hinführen würde. Meredith fand ich so ätzend als Mutter, Hope tat mir sehr leid, sie war mit ihr echt gestraft. Generell waren mir alle Protagonisten, also Cal, Hope, Emily und Nate sehr sympathisch. Ich fand es schön, sie zu begleiten und ihre Liebe beginnen zu sehen. Allerdings fand ich die Kapitel aus der Vergangenheit zwischendurch etwas sehr langatmig und wollte lieber schnell wieder zurück in die Gegenwart. Ich fand es bei den Abschnitten aber schön, dass es immer ein einleitendes Zitat gab, da ich manche der damaligen Ansichten echt sehr unterhaltsam fand.

    Tja und viel mehr kann ich gar nicht sagen, weil ich nicht spoilern möchte. Ich kann nur sagen, dass es zwei besondere Liebesgeschichten mit einem tollen Setting sind, die mein Herz berührt und vielleicht ein wenig gebrochen haben...

    Dicke Empfehlung an alle, die eine Reise in die Vergangenheit unternehmen wollen und dort eine geanuso schöne Liebesgeschichte erleben möchten wie auch in der Gegenwart.

    4/5

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks