Bücher mit dem Tag "wilder westen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wilder westen" gekennzeichnet haben.

336 Bücher

  1. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  2. Cover des Buches Das geheime Vermächtnis (ISBN: 9783453355460)
    Katherine Webb

    Das geheime Vermächtnis

     (308)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich las diesen Roman unbewusst zum 2. Mal und war wieder begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und tiefgründig. Es war immer spannend. Beide Zeitebenen gefielen mir gleichermaßen gut. Daher 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir. Von Katherine Webb werde ich auf jeden Fall noch mehr lesen. 

  3. Cover des Buches The Hunger - Die letzte Reise (ISBN: 9783453319271)
    Alma Katsu

    The Hunger - Die letzte Reise

     (53)
    Aktuelle Rezension von: JosefineS

    Alles begann mit großer Hoffnung, als 1846 rund 90 Männer, Frauen und Kinder in Richtung Kalifornien aufbrachen. Doch der Siedler Treck, der später als „Donner Party“ in die Geschichte eingeht, steht bald vor einem Problem, die feindselige Umgebungen und das Klima machen die Reise zur Tortur. Bald halten Hunger und Zwistigkeiten Einzug. Als ein kleiner Junge verschwindet macht sich anfängliches, leises Misstrauen unter den Siedlern breit. Doch bald wird ihnen klar, dass sie in dieser einsamen Ebene keinesfalls alleine sind, irgendetwas folgt den Siedlern wie ein dunkler Schatten und es hat Hunger, unbändigen Hunger.

    Die Donner Party ist leider einer der bekanntesten Siedler Trecks dieser Zeit. Da hier leider alles schief ging, was nur schiefgehen konnte. Dank der Überlebenden und einigen Tagebucheinträgen der Reisenden, kann man im Nachhinein viele Geschehnisse und Abläufe gut nachvollziehen. Alma Katsu bedient sich dieser historischen Begebenheit und fügt fiktionale Elemente hinzu. Somit handelt es sich hier um keine reine Wiedergabe von geschichtlichen Fakten. Ich persönlich würde empfehlen, sich vor dem lesen etwas über die Donner Party zu informieren um vielleicht ihr fiktionales abweichen einschätzen zu können. Zumal sie auch eine eigene Interpretation von Charakteren mit einbringt. Interessante Podcast Folgen zum Thema habe ich bei „His2Go“ (Folge 25) und „Früher war mehr Verbrechen“ (Folge vom 25. Mai 2021) gehört. Ohne einige Hintergründe zu kenne, wäre ich wahrscheinlich nicht so in diesem Buch aufgegangen. Mich hat einfach die Umsetzung von Alma Katsu sehr interessiert, die Darstellung einiger handelnder Personen und Auslöser für Eskalationsmomente. Die „hungrigen Wesen“ sind selbstverständlich rein fiktiver Natur, ich mochte jedoch den möglichen Interpretationsspielraum, den sie uns damit ließ. Dauerhaft dem Hunger-/ Hitze- bzw. Kältetod ausgesetzt beginnt man schnell zu halluzinieren, vielleicht waren es auch die Schöpfungen der Autorin oder trieb tatsächlich einer der Mitreisenden sein wahnsinniges Spiel mit den Menschen. Auch der Grund für diese Erscheinungen war optional zu interpretieren. Somit wirkte die Geschichte sehr durchdacht und gut zusammengesetzt, wenn auch eher mit fiktionaler Spannung modifiziert als strikt geschichtlich. Mir fehlte, Aufgrund des Vorwissens, zwar die ein oder andere Begebenheit, die immense zeitliche Darstellung oder die Tiefe der vorherrschenden Verzweiflung. Ich bin aber insgesamt der Meinung, dass sie in ihrem Werk auch den Siedlern als Person sehr gerecht wurde, da diese Einblicke in deren Leben und Beweggründe gab und sie somit keine bloßen, arrangierten Statisten waren. Ein allumfassendes Buch, welches vor der Reise beginnt, sie detailliert beschreibt und sich auch intensiv mit der Rettung befasst, hätte einfach den Rahmen gesprengt. Somit ist die Kurzfassung jener Ereignisse zu entschuldigen, da es so vielleicht auch weniger historisch affine Leser begeistern könnte.

    Fazit: ich bin völlig in diesem Buch aufgegangen, da mich Alma Katsus fiktionale Umsetzung sehr interessiert hat. Ich empfehle sich zusätzlich vorher kurz über den historischen Hintergrund zu informieren.

  4. Cover des Buches Tara und Tahnee (ISBN: 9783522184670)
    Patrick Hertweck

    Tara und Tahnee

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Mermaidkathi

    Mein Fazit:

    Mir hat Tara und Tahnee sehr gut gefallen. Das Setting im Wilden Westen finde ich super. Zu Beginn hat mich der Sichtwechsel etwas gestört, da ich Tara’s Part zu Beginn recht langweilig fand im Vergleich zu Tahnee’s spannenden Teil. Danach wurde es aber immer interessanter und ich habe den Sichtwechsel sehr genossen. Es hat mir super viel Spaß gemacht Tahnee bei ihrer spannenden und gefährlichen Reise zu begleiten und Tara beim Lüften ihres Familiengeheimnisses über die Schulter zu schauen. Die Auflösung hat mir gut gefallen, auch wenn es keine große Überraschung war. Im Laufe des Buches kommt man recht bald auf die Verbindung der Mädchen. Der einfache, aber bildhafte Schreibstil hat mir gut gefallen und ich hatte das Gefühl mitten drin zu stecken. Das historische Feeling und das wunderschöne Cover gefallen mir ebenfalls richtig gut. Ein spannendes Kinderbuch mit tollen Charakteren, welches ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vergebe 4 bis 4,5 Sterne für das Buch. 

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Die Geschichte ist spannend und voller Abenteuer. Es macht super viel Spaß im Jahr 1856 mit Tara und Tahnee das Geheimnis zu entdecken und die Geschichte aus verschiedenen Sichten zu erleben. Der Wechsel zwischen den beiden Mädchen ist faszinierend zu verfolgen. Zu Beginn hatte mich der Sichtwechsel was gestört, aber es wurde immer spannender! Beide Mädchen haben ihr eigenes Leben, das sich total unterscheidet. Das sieht man bereits auf dem Cover, was ich sehr schön finde. Doch sind sie miteinander verbunden. Das Buch spielt im Wilden Westen und vor allem Tahnee erlebt so einiges an Action und Gefahren und muss so einige Male dem Tod entrinnen. Tahnee ist mit ihrem Vater „in der Wildnis“ aufgewachsen und ist dementsprechend recht taff und weltoffen. Tara, im Vergleich, wächst sehr behütet bei einem reichen Großvater auf. Sie wirkt dadurch zu Beginn recht zart und naiv. Tara’s Sicht ist zu Beginn (erste Hälfte etwa) auch recht langweilig. Man bekommt nur einige Fakten und Hintergrundinformationen in ihren Briefen an ihre verstorbene Mama. Aber mit der Weile bildet sich immer mehr ein Bild und die Geschichte wird klarer. Tara verändert sich, wird neugieriger und mutiger. Tahnee hat da mehr den spannenden Part. Sehr viel Action und gefahrenreicher macht sie sich mutig auf ins Abenteuer und trifft unterwegs tolle Freunde. Im letzten Drittel spitzt es sich schnell zu, wird sehr rasant (aus beiden Sichtweisen) und die Geschichte löst sich am Ende schön auf. Sehr überraschend war es dann doch nicht, da man im Laufe der Geschichte schnell die Verbindung der beiden Mädels erkennt. Trotzdem macht es Spaß die Vergangenheit der beiden Mädels aus verschiedenen Sichten kennenzulernen. Der Schreibstil ist recht einfach und doch sehr bildlich. Mir gefällt er richtig gut. Es ist gar nicht so leicht das Buch aus der Hand zu legen. Besonders bei Tahnee war es Action pur. Es ist sehr spannend sie durch die Wildheit nach San Francisco zu begleiten – und dass auch noch so schnell wie möglich. Bei Tara war es etwas ruhiger aber doch sehr interessant ihr beim Lüften des Familiengeheimnisses über die Schultern zu schauen. Insgesamt ist das Buch eine spannende Geschichte mit ganz viel Wild West Feeling und starken und interessanten Charakteren. Mir hat es gut gefallen und ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter. Das Historische Setting fand ich besonders spannend umgesetzt. 

     

    Meine Meinung zum Cover:

    Mir gefällt das Cover sehr gut. Die Farben harmonieren schön und lassen das Buch ein wenig mystisch wirken. Die Boote im Hintergrund und die Kleidung von Tara und Tahnee zeigen sofort, dass es ein historisches Abenteuer ist. Mich hat das Cover auf jeden Fall sofort angesprochen. Für alle Farbschnitt Liebhaber: Das Hardcover hat einen Lila Farbschnitt. 

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Tara und Tahnee im Jahr 1856. Eure MermaidKathi

  5. Cover des Buches Der Ripper (ISBN: 9783453675810)
    Richard Laymon

    Der Ripper

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London, 1888. In White Chapel treibt Jack the Ripper sein Unwesen. Der sechzehnjährige Trevor Bentley ist eigentlich nur nachts auf den Straßen unterwegs, um seinen Onkel zu suchen, der Polizist ist. Durch Zufall trifft er auf einen Mann, der aufgrund der Tat, bei der Trevor ihn beobachtet, nur der berüchtigte Ripper sein kann. Er erlebt den Mord an Mary Jane Kelley hautnah mit und muss vor dem brutalen Mörder fliehen. Trevor landet auf dem Boot eines amerikanischen Paares und sein Verfolger nutzt die Chance und flieht mit den Dreien als Geiseln über den Atlantik. An der amerikanischen Ostküste nimmt Trevor schließlich die Verfolgung auf, fest entschlossen, den Ripper aufzuhalten.

     

    Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja sehr weit auseinander. Richtige Laymon-Fans sind wohl Härteres des Horror-Meisters gewohnt. Ich hatte bisher nur ein Buch von ihm gelesen, irgendwas mit Vampiren und das fand ich stellenweise schon ziemlich ekelig. 

    "Der Ripper" hat mir gut gefallen, auch wenn der Titel etwas irreführend ist und ja auch nicht korrekt aus dem Englischen übersetzt wurde. Mit dem richtig übersetzten Titel würde man vielleicht mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangehen und es hätte mehr positive Meinungen gegeben. 

     

    Ich würde sagen, das Ganze ist ein gut erzählter Mix aus Thriller, Abenteuerroman, Western und ein bisschen Horror. Auf jeden Fall ist der Schreibstil flüssig und lebendig, man ist als Leser immer direkt mitten im Geschehen. Auch, weil in der ersten Person aus Sicht von Trevor erzählt wird. Man begleitet ihn von den düsteren Straßen Londons über den Ozean in die Neue Welt und besteht mit ihm zusammen allerlei Abenteuer. 

     

    Trevor fand ich jedenfalls sehr sympathisch. Über seine Gedankengänge musste ich manchmal schmunzeln. 

    Whittle war ebenfalls gut beschrieben, ein echt fieser Charakter, dem das Töten Spaß macht.

     

    Ob Whittle nun tatsächlich der Ripper war? Wer weiß. ;-) Ich denke aber auch nicht, dass Laymon mit seinem Buch diese Frage beantworten wollte. Aber es gibt ja tatsächlich immer wieder Vermutungen, dass Jack the Ripper sich nach Amerika abgesetzt haben könnte, da die Morde nach dem Tod von Mary Jane Kelley aufhörten.  Ein Rätsel, das vermutlich niemals gelöst werden wird.


    Wer für ein paar Stunden einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer fesselnden Geschichte, der liegt mit "Der Ripper" genau richtig. Man darf nur keine durchgehend vor Blut triefende Story erwarten. 

  6. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B07JNJD83H)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (40)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    1865: Briana Magees Wurzeln liegen in Irland, aber sie lebt schon lange in Baltimore. Sie ist die Vertraute und Freundin von Phoebe Ann Harrington. Eine junge Frau, die wohlbehütet aufgewachsen ist. Aber Phoebe ist nicht glücklich, sie will unbedingt in den Westen und einen Cowboy heiraten. Erst das Ende des amerikanischen Bürgerkriegs ermöglicht es ihr, sich diesen Traum zu erfühlen. Eine Heiratsannonce lockt sie nach Westen. Briana begleitet sie, immer mit der Hoffnung, bald selber frei zu sein und das Glück zu finden. Der zukünftige Ehemann von Phoebe hält leider nicht, was er versprochen hat. Er ist ein gesuchter Bandit. Aber dieses Wissen hält die Frauen nicht davon ab, sich auf die Reise immer weiter nach Westen einzulassen.


    Eigentlich lese ich recht wenige Bücher die im 19. Jahrhundert in Amerika spielen. Es ist nicht so meine Epoche und auch nicht mein Land. Für „Das wilde Herz des Westens“ habe ich eine Ausnahme gemacht. Ich lese die Bücher von Alexandra Fischer gern. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Detailreich erzählt sie von dem Land, von den Menschen und ihren Erlebnissen. Sie weist mit historischem Wissen dieser Zeit auf und vermittelt das Gefühl, genau so könnte diese Geschichte irgendwann einmal geschehen sein.


    Eigentlich war es sogar so, dass ich, als ich einmal zu lesen begonnen hatte, nicht mehr aufhören konnte. Die Handlung hatte mich ziemlich schnell gepackt.


    Briana und Phoebe sind zwei sehr unterschiedliche Frauen, die aber ein gemeinsames Ziel haben. Ihre Reise nach Westen hat mich gut unterhalten. Die Geschichte beginnt langsam, mit dem Leben der beiden in Baltimore. Erzählt von den Beweggründen, warum sie die Stadt verlassen wollen. Die Zeit des Bürgerkriegs wird kurz angerissen.


    Dann wird detailreich die Reise geschildert, und zwar so anschaulich, dass man förmlich das Steppengras rauschen hören konnte. Die Planwagen und die Prärie tauchten vor mir auf. Um es kurz zu sagen, Kopfkino pur.


    Gleichzeitig gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der von dem Leben der Kennedy-Brüder erzählt. Einer der beiden ist der Heiratskandidat für Phoebe. Die beiden Handlungsstränge treffen sich dann später, um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen. Zusammen lassen sie ein lebhaftes Bild dieser Reise und Epoche entstehen.


    Fazit:


    „Das wilde Herz des Westens“ hat mich in das 19. Jahrhundert nach Nordamerika entführt. Die Reise von Briana und Phoebe war spannend, dramatisch, abenteuerlich und gewürzt mit einer ordentlichen Portion Humor. Kurzum es hat mir gut gefallen.



  7. Cover des Buches Old Bones - Das Gift der Mumie (ISBN: 9783426524206)
    Douglas Preston

    Old Bones - Das Gift der Mumie

     (45)
    Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinken

    Auch der zweite Teil der Old Bones Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Archäologie hat mich schon immer fasziniert. Daher liebe ich den Mix aus Thriller und Archäologie in diesen Büchern.
    Wie schon im ersten Band, wurde auch hier wieder ein reales Ereignis aus der Geschichte mit der Handlung verwoben. Corrie und Nora müssen sich mit der Vergangenheit rund um die Stadt High Lonesome befassen und fördern erstaunliches zu Tage. Schatzsucher, das Militär und ungeklärte Tode geben immer neue Rätsel auf.
    Das Buch war spannend und in typischer Preston/Child Manier mit unvorhersehbaren Wendungen. Ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil,.

  8. Cover des Buches Butcher's Crossing (ISBN: 9783423145183)
    John Williams

    Butcher's Crossing

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Einmal im Monat lese ich ein Buch, welches ich sonst nie lesen würde, so wie diesmal „Butcher’s Crossing“ von John Williams. Manchmal möchte man auch mal etwas aus dem Literaturbereich lesen - ein Bereich, welcher irgendwie zu kurz kommt.

    Es war eine Reise in ein Land, das ich so vorher nicht greifen konnte, welches ich mir irgendwie nie vorstellen konnte. Western waren mir immer irgendwie zu plump. Die Büffeljagd ein unnötiges etwas, dem ich nie etwas abgewinnen konnte, da es für mich auch die Lebensgrundlage für die Indianer war und mir das Abschlachten wegen dem Fell unverständlich war und auch noch immer ist.

    Und irgendwie sind mir die kleinen Städtchen im Westen der USA auch immer zu weit weg. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dies kann nicht Ende des 19 Jahrhunderts sein. Der Western muss in einer viel früheren Zeit spielen.

    Es gibt also wesentlich bessere Startvoraussetzungen für ein Buch, da dies alles ist - nur nicht meins. Dies waren meine Gedanken, als ich das Buch in die Hand genommen habe.

    Will Andrews begibt sich also mehr oder weniger ans Ende der Welt - mitten in den Westen von Kansas in der Nähe der Grenze zu Colorado. Ich habe mich also mit Will Andrews nach Butcher’s Crossing bewegt, bin mit ihm die staubige Straße entlanggelaufen als er das erste Mal den Ort betrat. Und irgendwie hat der Ort es geschafft, mich dann auch mit aufzunehmen. Es ist nicht so, dass unwahrscheinlich viel passiert, aber man bekommt ein Gefühl für diesen Ort, auch wenn man ihn recht schnell wieder verlässt.

    Die Reise geht weiter ins Gebirge in die Nähe von Denver. Zumindest wird immer wieder gesagt, dass die nächste größere Stadt, von da wo Will, Schneider, Miller und Charley Hoge die Büffel jagen, Denver ist. Auf Grund der generell großen Distanzen und der damals dünnen Besiedelung ist „in der Nähe von“ schon sehr relativ zu sehen.

    Man fühlt sich so in die Personen ein, dass man selber meint, durch die Hitze der Reise nahe am Verdursten zu sein und spürt ihre verzweifelte Suche nach dem Tal. Man erlebt den Blutdurst nach Büffelblut teilweise so plastisch, dass man das Gefühl hat, dass das Blut an dem eigenen Körper klebt. Später erfährt man, wie es ist, wenn man nicht den richtigen Zeitpunkt für den Absprung schafft und mitten im Winter in den Rockies festsitzt.

    Es war eines der Bücher, wobei mir immer wieder heiß und kalt wird. Es sterben nicht nur die Büffel, sondern auch Menschen. Es wird nicht viel gesprochen, aber doch viel ausgesagt. Es ist auch ein Roman, der viele Fragen beantwortet ohne sie zu stellen. Ich habe mich sehr oft beim Nachdenken erwischt. Für mich ist es eine Perle der Literatur mit einer Vielschichtigkeit in den Personen, wie ich es selten erlebt habe. Für mich ist es ein Buch, welches ich vielleicht noch einmal in die Hand nehmen werde, da es sicherlich noch einen zweiten Blick wert ist. Man kann vielleicht noch etwas aus dem Buch ziehen, was ich jetzt möglicher Weise noch nicht gesehen hat.

    Es ist einfach schade, dass dieser Autor erst nach seinem Tod so richtig entdeckt wurde. Ich werde auf alle Fälle noch „Stoner“ und „Augustus“ lesen, die auch von John Williams sind. Mich hat der Roman auf noch viel viel mehr neugierig gemacht.

     http://www.literaturlounge.eu 

  9. Cover des Buches WEST (ISBN: 9783630876061)
    Carys Davies

    WEST

     (49)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Es ist das Jahr 1815 in Pennsylvania. John Cyrus Bellman hat seine Heimat England verlassen, um sich in der Neuen Welt niederzulassen. Doch seine Frau Elsie ist bei der Geburt der Tochter gestorben und Cy kann ein Verlust nicht überwinden. Erst als er einen Artikel in der Zeitung über den Fund eines riesigen Skeletts im Westen des Landes liest, keimt neue Hoffnung in ihm auf. Er ist davon überzeugt, dass diese riesigen Tiere leben und beschließt, sich selbst auf die Suche nach ihnen zu begeben.


    Der Roman begleitet Cy auf seiner Reise durch ein unbesiedeltes und zu großen Teilen noch völlig unentdecktes Land, das sich vor den Augen des Lesers entfaltet. Cys Hoffnung, in der wilden, unberührten Natur Erfüllung zu finden und seine Abenteuerlust durch sie stillen zu können, wird bald mit der Realität konfrontiert. Unbeholfen und klein wirkt der Mensch im Angesicht der Schlangen, Bären und Wölfe, der harten und menschenfeindlichen Winter und der gefährlichen Wege.


    Gleichzeitig hat der Westen, auf den die Träume des Protagonisten projiziert werden, etwas Großes und Mythisches an sich. Er ist nicht nur Gefahr, nicht nur wilde Natur, sondern repräsentiert auch den unerschütterlichen Glauben der Menschen und den Drang zu entdecken und zu erforschen.


    Davies erzählt unaufgeregt und in einer schlichten Sprache, die Bilder von großer Kraft und Ausdrucksstärke heraufbeschwört. Der Roman ist ein Western, der durch seinen poetischen und tiefgründigen Charakter hervortritt und sich von anderen vermeintlich ähnlichen Geschichten in dieser Hinsicht stark abhebt. Er verklärt die Zeit der Siedler nicht und zeichnet stattdessen ein glaubhaftes Bild von ihnen, das sich auch aus Vergewaltigungen und Betrügereien zusammensetzt.

    Ein besonderer und lesenswerter Roman!

  10. Cover des Buches Revolver Tarot (ISBN: 9783944544304)
    R.S. Belcher

    Revolver Tarot

     (21)
    Aktuelle Rezension von: LadySunny
    Dieses Buch hat mich zuerst durch sein Cover angesprochen und so habe ich eigentlich mit dem Lesen angefangen, ohne mich allzu sehr mit dem Klappentext zu beschäftigen. So war die Mischung verschiedener Genres in diesen Buch überraschend - aber auf eine gute Art und Weise. Das Cover und der Titel lassen zudem erahnen, dass wir uns im Wilden Western befinden, was wir tun. Revolver, Indianer, Pferde, Gauner, Silberminenarbeiter - all diesen typischen Figuren begegnet man auch hier.
    In den ersten Kapiteln folgen wir Jim, einem Jungen, der von Zuhause flieht und schließlich in einer Stadt namens Golgotha, am Rand der Vierzigmeilenwüste landet. Eigentlich nur als Zwischenhalt gedacht, wird die Stadt schnell zu etwas, das seinen ganz eigenen Charme - und Schrecken - verbreitet. Im Laufe der Handlung lernt man verschiedene Charaktere von Golgotha kennen, die nicht zuletzt mit kirchlichen / religiösen Hintergründen konfrontiert und hintermalt werden - die Geschichte befasst sich letzten Endes mit dem nahenden Weltuntergang, etwas, das ich so nicht erwartet hätte, aber auch etwas, das mich zunehmenden mehr in Beschlag nahm, sodass ich das Ende des Buches kaum abwarten könnte, um herauszufinden, ob die Guten oder doch die Bösen siegen.
    Das Buch ist spannend und gut geschrieben - einige wenige Rechtschreib-, Grammatik und / oder Flüchtigkeitsfehler sind den Editoren zwar durchgerutscht, was meinen Lesefluss manchmal beeinträchtigte, aber es waren keineswegs so viele, dass es mich wahnsinnig gestört hätte.
    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die vielfältigen Charaktere, die man nach und nach besser kennenlernt, obgleich damit teilweise ein mächtiges Head-Hopping entstanden ist. Auch bei all der Hektik zum Schluss hätte ich einen strikteren PoV besser gefunden. Einige Figuren sind mir außerdem Figuren etwas zu kurz gekommen. Zum Beispiel Biqa.  Dessen Wandlung bzw. Beweggründe zu dem zu werden, der er am Ende ist, kann ich nicht ganz verstehen / nachvollziehen…. Einiges wird aufgeklärt, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr von seiner Zerrissenheit gewünscht. Er macht Dinge aus einem Grund heraus, auch weil er sich in der neuen Welt verliert, aber das erklärt, meiner Meinung nach, nicht alles, was er getan oder nicht getan hat.
    Auch hätte ich gerne erfahren, ob Jim jemals erfährt, was mit seiner Familie ist.
    Ab und an bin ich zudem über ein paar Formulierungen gestolpert, bei denen ich mich gefragt habe, ob man diese damals (im 19. Jahrhundert) bereits verwendet hätte …. so etwas wie "klinisch rein". Ist das nicht eher ein Begriff aus der Neuzeit?
    Teilweise hatte ich also das Gefühl, dass Fäden aufgenommen, versponnen und dann wieder von der Nadel gerutscht sind und dass es zu oft ein zu großes Head-Hopping gab, das es schwerer machte mit den einzelnen Figuren mitzufühlen. Aber grundlegend hat mir die Lektüre von "Revolver Tarot" sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich gerne auf all die Facetten eingelassen, hätte mir aber an der ein oder anderen Stelle doch mehr Tiefgang gewünscht. In diesem Sinne gibt es von mir 4 von 5 Sternen.
  11. Cover des Buches Das wilde Herz des Westens (ISBN: B0844X9QQN)
    Alexandra Fischer

    Das wilde Herz des Westens

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Bibabuch

    Das Wilde Herz des Westens

     von Alexandra Fischer 


    "Zwei Frauen, eine Reise und der Traum vom großen Glück. Ein historischer Roman über die Mail Order Brides des Wilden Westens." (siehe Klappentext)


    Da ich aus der Generation der Western Serien stamme, war meine Neugier nach dieser Beschreibung sofort geweckt, und ich wurde auch nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an hat mich das Buch gepackt.

    Von Kapitel zu Kapitel habe ich mitgefiebert und es kam keine Langeweile auf. Die mehr als 600 Seiten haben mich bestens unterhalten!

  12. Cover des Buches Jäger der Macht (ISBN: 9783453529427)
    Brandon Sanderson

    Jäger der Macht

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Cole_Brannighan

    Mittlerweile ist der vierte Teil der Reihe, je nach Auflage, eine Rarität. Glücklicherweise bin ich im Besitz eines dieses seltenen Exemplare.

    Nach dem die Reihe Kinder des Nebels mit der eigentlichen Reihe endet, ist der vierte Teil eher als eigenständiges Werk zu betrachten. Die Kräfte sind schwäche und die Story ein ganz anderer Handlungsstrang. Am Anfang kommt man etwas holprig in die Geschichte, aber Sanderson gelingt es schnell, einen mit seinem Stil einzufangen. 

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und durch die Pistolen bekommt das Buch ein wenige Wild-West-Style, was eigentlich ganz gut passt. Der Prota ist gut beschrieben und handelt für sich logisch und authentisch.

    Da ich nicht zu viel verraten will, kann ich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  13. Cover des Buches Ein ungezähmtes Leben (ISBN: 9783453355620)
    Jeannette Walls

    Ein ungezähmtes Leben

     (136)
    Aktuelle Rezension von: maledictusm

    Die Autorin hat über ihre Großmutter geschrieben. Das Buch wurde auf "ich" Form geschrieben. Lily, die Großmutter der Autorin, ist eine sehr starke Frau Sie besuchte Kloster Schule bis ihr Vater das Geld für Hunde kaufen gegeben hat. So beginnt die Geschichte.  Das Buch ist geteilt in 9 Kapitel. In jeder Kapitel erfahren wir mehr über die Erfahrungen der Großmutter von Autorin. Man kann beim Lesen viel über die USA Anfang 20.Jahrhunderts lernen. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

  14. Cover des Buches Vom Suchen und Finden (ISBN: 9783791500409)
    Kenneth Oppel

    Vom Suchen und Finden

     (31)
    Aktuelle Rezension von: helenscreativeobsession
    Meine Meinung
    Cover und Titel: Das Cover sowie die Innengestaltung sind sehr aufwändig gemacht. Besonders die vielen Details, die es auf dem Cover zu entdecken sind, machen das Cover zu einem Blickfänger. Ich liebe auch die Zusammenstellung der Farben. Und nebenbei passt er übrigens auch perfekt zur Geschichte. Im Buch drinnen finden sich zwei Schrifttypen einer für Rachels Sicht und einer für die von Samuel. Auch der Titel ist sehr originell.

    Schreibstil: Der Schreibstil kommt ohne grossen Schnick-Schnack aus und ist erfrischend einfach gehalten. Die Gefühle kommen aber trotzdem sehr echt rüber.

    Inhalt: Als erstes: Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendetwas um 1912 herum (also auf jeden Fall nach dem Bürgerkrieg). Das allerdings ist mir erst nach den ersten 100 Seiten so richtig klar geworden. Ich bin zwar immer wieder über Dinge gestolpert wie Telegramme oder dass Frauen nicht zur Universität gehen können, gänzlich begriffen habe ich es allerdings erst, als sie eine Kutsche genommen haben. Ich bin schlichtweg gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt, da das so nur am Schluss in der Danksagung erwähnt wird.

    Die Zeit, die sich der Autor ausgesucht hat, ist eine sehr ereignisreiche Zeit, wie gesagt, der Bürgerkrieg lag erst wenige Jahre zurück. Die «Weissen» drangen immer weiter in den Westen vor und versuchten den Indianer ihr Gebiet wegzunehmen und sie in immer kleinere Reservate zu treiben. Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht war einiges los.

    Die Geschichte nimmt diesen geschichtlichen Hintergrund perfekt auf und verknüpft ihn auch mit Sams und Rachles Geschichte. Der Verlauf ist perfekt. Am aller aller besten ist es, dass es zwischen den beiden nie ein wirkliches Drama gibt. Natürlich, sie streiten und sind nicht immer gleicher Meinung, aber sie lieben sich, so einfach ist das. Erstaunlich ist, dass der Wettkampf ihrer Väter die beiden nicht auseinander treibt, sondert zusammenschweisst. Ich möchte keine einzige Seite dieser Geschichte missen müssen!

    Charaktere: Samuel Bolt, möchte um jeden Preis Paläontologe werden, wie sein Vater. Dieser hat es aber schwierig, da er keine Professur hat. Das reibt ihm vor allem Professor Cartland, Rachles Vater, gerne unter die Nase. Bolt, auch Rauf-Bolt genannt, kann aber ziemlich hitzköpfig sein, weshalb auch schonmal die Fäuste fliegen. Samuel schämt sich deswegen ein bisschen für seinen Vater und ist deshalb auch wütend auf ihn. Auch Samuel ist hitzköpfig, aber vor allem zielstrebig und impulsiv. Er will nicht etwas, er will alles.

    Rachel Cartland, Rachel ist eine sehr moderne junge Frau, die überhaupt nicht in ihre Zeit zu passen scheint. Auch sie will Wissenschaftlerin werden, weshalb sie ständig versucht ihren Vater zu überzeugen, sie zur Universität gehen zu lassen. An Rachel gefällt mir, ihre Unkompliziertheit. Sie nimmt die Dinge so wie sie sind. Das allerdings kann manchmal dazu führen, dass ihr der Mut allzu schnell schwindet. Rachel konnte mich von Anfang an auch mit ihrer Schläue und Selbstbestimmtheit beeindrucken.

    Samuel sowie Rachel machen im Verlauf der Geschichte grosse Veränderungen durch. Bevor sie sich kennenlernen hatten keiner von beiden eine Ahnung von Liebe, doch sie interpretieren diese fünf Buchstaben unter der brennenden Sonne der Badlands auf ihre ganz eigene wundervolle Weise.



    Fazit
    Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe und einem gut versteckten Dinosaurierskelett zusammengeführt werden.



    Bewertung
    ⭐⭐⭐⭐⭐
  15. Cover des Buches Anton Serkalows Nighthunter 1: Die Nacht der Ghule (ISBN: B07PMLDJWG)
    Anton Serkalow

    Anton Serkalows Nighthunter 1: Die Nacht der Ghule

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Nils_Krebber

                


     Ein witziger übernatürlicher Western mit ausgefallenen Charakteren. Es gibt einen Vampir und einen Gestaltwandler-Hauptdarsteller die im Spaghetti-Western-Stil durch den Westen ziehen und Monster jagen. Leider übertreibt es der Autor manchmal ein wenig mit den Adjektiven, dafür hat er Probleme Räume und Dimensionen zu beschreiben. Schon beim ersten Zugüberfall war ich kurz verloren wer jetzt wo stehen soll nachdem der dritte Charaktere über jemand gesprungen ist während es zu eng sein soll dass ich irgendjemand bewegen kann. Aber das sind Kleinigkeiten, ich werde der Serie weiter folgen um zu sehen wie er sich entwickelt viel Spaß für Freunde des Übernatürlichen Westerns der ja in auf Deutsch nicht so oft vertreten ist.
  16. Cover des Buches Bräute auf Abwegen (ISBN: 9783957344649)
    Karen Witemeyer

    Bräute auf Abwegen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Ich lese gern mal eine Liebesgeschichte und habe mich gefreut als ich dieses Buch mit gleich drei Geschichten geschenkt bekam. Drei verschiedene Autorinnen, drei Geschichten von je ca. 100 Seiten... Marietta versucht mit Charme und einigen Tricks den Angebeteten, der als Vorarbeiter auf der Farm ihres Vaters arbeitet, für sich zu gewinnen.... Katie und Josiah kennen sich schon immer, doch Missverständnisse brauchten sie auseinander. Als bei einem Unwetter ein eigenartiger Fremder auftaucht, bleibt Josiah an ihrer Seite und gibt sich als Ehemann aus.... Carrie flieht vor dem zwielichtigen Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hat. Der mutige Texas Ranger John steht ihr bei und erobert ihr Herz...

    Jede der Geschichten ist in sich abgeschlossen und so habe ich immer mal eine Geschichte gelesen. Wirklich überzeugt hat mich allerdings nur "Eine Braut auf der Flucht". Die anderen Geschichten waren vorhersehbar ("Das Ehemann-Manöver") oder eher verwirrend ("Der Bräutigam, der sich nicht traut"). Dennoch lassen sich alle Geschichten gut lesen und ich kann sie Freundinnen von historischen Liebesromanen gut empfehlen.

  17. Cover des Buches Wenn der geheime Park erwacht, nehmt euch vor Schabalu in Acht (ISBN: 9783522184458)
    Oliver Scherz

    Wenn der geheime Park erwacht, nehmt euch vor Schabalu in Acht

     (23)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Wir haben das Buch kennengelernt, da war mein Sohn 5 Jahre alt. Jetzt haben wir der Oma unseren Re-Read vorgelesen. Und so gibt es mal wieder eine 3-Generationen-Rezi über diese Erkundungstour durch einen zauberhaften, verlassen Vergnügungspark.

    Mein 8jähriger Sohn findet:

    Mir gefällt die Geschichte sehr, darum vergebe ich auch 5 Sterne. Das Buch haben wir jetzt so etwa drei Jahre und ich habe sie immer mal wieder gehört und gelesen. Schabalu – schon der Name ist toll.

    Mir gefällt besonders, dass die Holz- und Plastikfiguren dort lebendig werden. Auch das Karussell ganz oben auf dem Schloss kann viel mehr als ein in Karussell in der Realität. Klasse ist auch, wei die Kinder gegen die Piraten kämpfen, mit allem, was sie so in dem alten Schiff finden.

    Ich fand die Geschichte zwar nicht zu gruselig, aber ich fand es gerade mit 5 schon noch richtig spannend. Und da fand ich es gut, dass ich es nicht alleine gelesen habe. Jetzt ist das gar kein Problem mehr.

    Unsere Oma sagt:

    Das Buch ist sehr lustig, es hat aber im Endeffekt eine sehr wichtige Aussage: Irgendwann ist es nicht mehr lustig, wenn man nur Süßigkeiten isst und nur noch an seinen eigenen Spaß denkt. Als Kind wäre ich auch sehr gerne durch einen verlassenen Vergnügungspark spaziert! Oder dem Sheriff ausgebüchst. Das war sehr lustig, weil er es erst gar nicht gemerkt hat. Und die farbenfrohen Illustrationen fand ich sehr gelungen. 5 Sterne von mir.

    Meine Eltern-Meinung:

    Wir haben Oliver Scherz damals mit „Wir sind später wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ gelernt und haben schon bald danach dieses Buch hier gekauft, das ich fast noch gelungener finde. Im tieferen Kern zeigt es, wie Kinder wachsen und Verantwortung übernehmen – und doch Kinder bleiben können.

    Ein verlassener Vergnügungspark ist ein wundervoller Ort für eine Geschichte. Kennt ihr den Plänterwald in Berlin oder – noch verlorener – den Vergnügungspark in der Nähe von Tschernobyl? Magie und Grusel liegen hier ganz nah beieinander. Und genau zwischen diesen beiden Polen verortet sich auch die Geschichte um Schabalu. Er wird schon vom Sheriff als gefährlich eingestuft und er symbolisiert die große Gefahr, sich selbst verlieren zu können. Und wie schnell geht es, dass Jonathan denkt: Aus der Gondel des Riesenrads können wir doch gleich wieder raus. Aber dann kommt ein Windstoß und, schwupp, sie sind viel zu hoch oben.

    Trotzdem lässt sich die Geschichte ab etwa 5 Jahren vorlesen. Ganz ängstlichen Kindern würde ich sie aber bspw. nicht schenken, weil die Themen, Motive und Figuren schon ganz tiefe Seiten zum Klingen bringen. Die Kapitel enden aber nie mit einem fiesen Cliffhanger, sondern wird imemr schon immer innerhalb des Kapitel aufgefangen. Abendliches Vorlesen mit Unterbrechungen ist also durchaus möglich. 

    Vorlesen lässt sich die Geschichte übrigens hervorragend. Es macht mir immer wieder aufs neue Spaß, den Charakteren Leben einzuhauchen. Geübte Erstlesende können den Text auch schon gut selberlesen (ca. ab 2. Kasse), allerdings sollten sie schon wissen, dass das große I und das kleine l manchmal fast gleich aussehen können. 

    Schabalu verheißt den Kindern Spaß ohne Ende und es ist die große Leistung von Oliver Scherz, dass die Kinder selbst die Erfahrung machen dürfen, wo ihre Grenzen liegen. Ja, der Sheriff warnt sie zwar immer wieder vor Schabalu, aber manche Erfahrungen muss man wohl als Mensch selbst machen. Und da ist der jüngste, Mo, schon am Schlauesten. Es hält sich auch die Waage, nur Ordnung und Verantwortung ohne Spaß wollen die Kinder dann auch nicht haben. Und so sind am Ende alle drei Kinder innerlich gewachsen, wenn sie den Park wieder verlassen.

    Auch von Genderbild hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Kaja ist wild und mutig, später ist sie dann froh, als sie die von Schabalu aufoktroyierte Prinzessinnen-Rolle wieder ablegen kann. Schade ist allerdings, dass es ansonsten nur noch zwei weitere Frauen-Charaktere gibt, sonst nur Cowboys, Dinosaurier, Piraten, etc.) und – das zweite Manko an diesem Buch – „Ind*anern“ . Können wir bitte endlich mal die angemessen Begriffe benutzen. Hier hätte sich z.B. ganz unkompliziert angeboten, ganz konkret von z.B. Apachen oder Sioux zu schreiben. Von mir gibt es daher einen halben Stern Abzug.

    Fazit:

    Ein magischer Vernügungspark, der mit Spaß und einem mit leichtem, schönen Schauer aufwartet. Knappe 5 Sterne, in 3 Generationen empfehlen wir „Schabalu“ sehr gerne weiter.

  18. Cover des Buches Wo der Himmel die Prärie berührt: Roman (ISBN: B08QSK4NY5)
    Rebecca Maly

    Wo der Himmel die Prärie berührt: Roman

     (45)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Rebecca Maly hat mit "Wo der Himmel die Prärie berührt" einen historischen Roman geschaffen, der mich zwar nicht mega begeistern, jedoch gut unterhalten konnte.

    Ich habe Mary und Timothy gerne auf ihren Wegen begleitet. Den größten Teil der Geschichte gehen sie diese getrennt. Als sie sich dann endlich begegnen, hatte ich eigentlich mit starken Gefühlen gerechnet. Leider bleiben sie ein wenig auf der Strecke. Generell kommen Emotionen nicht wirklich an die Oberfläche, obwohl es davon reichlich zu finden gibt.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen,. Doch er hat mich nicht an die Seiten gefesselt. Zu sehr plätschert das Geschehene vor sich hin und es gibt nur wenige Stellen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

    Für mich also eine unaufgeregte Lektüre, die ich zwischendurch gerne gelesen habe, die jedoch nicht nachhallt und somit bald aus meinem Gedächtnis verschwunden sein wird.

    ©2022 a_different_look_at_the_book

  19. Cover des Buches Wer um Liebe ringt (ISBN: 9783868275551)
    Tamera Alexander

    Wer um Liebe ringt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir
    Buchinhalt:

    Nasville, Tennessee 1969, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Maggie Lindens Vater hat Schulden, es reicht kaum zum Überleben und die Farm steht vor der Zwangsversteigerung. Einzig Bourbon Belle, Maggies Rennpferd, ist der ganze Stolz des jungen Mädchens. Doch Maggies Traum vom Pferderennen steht auf der Kippe. Allerdings sind die Lindens nicht die einzigen, die in Schwierigkeiten stecken: auch Cullen McGrath, ein irischer Einwanderer, der in Tennessee Fuß fassen möchte, hat es nicht leicht. Als Ire ist es ihm verboten, ein Stück Land zu erwerben…. Bis Maggies Vater ihm ein Angebot macht, das reichlich ungewöhnlich ist….

     

    Persönlicher Eindruck:

    „Wer um Liebe ringt“ ist nicht mein erster Roman von Tamera Alexander – im Gegenteil. Auch dieses Mal war ich begeistert von ihrem Schreibstil und der Art, wie sie ihre Geschichten vor meinem inneren Auge lebendig werden lässt. Zusammen mit Protagonistin Maggie tauchte ich in die Welt des 19. Jahrhunderts ein und durfte im Amerika nach dem Ende des Bürgerkriegs zu Gast sein.

    Die Figuren machen es dem Leser leicht, der Geschichte zu folgen und immer mehr und mehr haben zu wollen. Es ist schwer, das Buch wieder beiseite zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen.

    Zunächst wartet der Roman mit zwei getrennten Handlungsfäden und Protagonisten auf, der jungen Reiterin Maggie und dem Iren Cullen. Nach einer Weile vereint sich die Handlung zu einem spannende Ganzen, das mich sehr berührt hat: das Leben in der damaligen Zeit sowie Hoffen und Bangen um die eigene Existenz wurden lebendig und anschaulich.

    Es handelt sich hier um einen Roman aus dem Genre christliche Literatur, von daher spielt der Glaube an Gott eine wichtige Rolle. Jedoch sind die christlichen Aspekte der Handlung angenehm und nicht zu aufdringlich in den Plot eingebunden, man hat durchaus eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.

    Cullen und Maggie nähern sich langsam an – zwei ganz unterschiedliche Zukunftsentwürfe. Während Cullen als Farmer sesshaft werden möchte und in seiner Vergangenheit keine guten Erfahrungen bezüglich Pferderennen gemacht zu haben scheint, will Maggie genau dieses: ihr Pferd Belle soll ein preisgekröntes Rennpferd werden… Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihre Wege werden zu einem gemeinsamen Weg und das Ende des Romans ist rund und stimmig.

    Fazit: absolut lesenswert, für alle, die einen historischen Roman mit christlichem Bezug zu schätzen wissen.

  20. Cover des Buches Das vorwitzige Frauenzimmer (ISBN: 9783957342348)
    Regina Jennings

    Das vorwitzige Frauenzimmer

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch habe ich bei meiner Buchhandlung gekauft und da ich sehr gerne auch etwas von mir unbekannten Autoren/innen lese, hatte ich mich für dieses Buch entschieden, aber leider wurde ich enttäuscht.

    Der Schreibstil mag zwar fließend und flott sein, aber mich konnte der Schreibstil nicht fesseln, weil es mir an Spannung und Tiefgang fehlte.
    Die Charaktere und Handlungsorte wurden gut beschrieben, aber der gesamte Inhalt, besonders die Liebesgeschichte war schon ersichtlich, wie sie enden würde.
    Ich konnte zwar an manchen, wenigen Stellen schmunzeln, aber humorvoll ist für mich persönlich etwas anderes.
    Betsy, wünscht sich ein unabhängiges Leben und dies wiederholt sich im gesamten Buch mehrmals, was mir auf die Nerven ging, denn es hätte gereicht, wenn es ein oder zwei mal genannt worden wäre. Die sogenannten Bösewichte waren zwar auch okay, aber nicht so spannend und was mich am allermeisten enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass es in diesem Buch an Tiefgang fehlte.
    Liebesgeschichte: Ja
    Humor: nicht wirklich
    Spannung: fast gar nicht

    Ich werde mir aber noch ein weiteres Buch der Autorin holen und hoffe dass mich dieses dann mehr begeistert.
  21. Cover des Buches Die Abendröte im Westen (ISBN: 9783499272400)
    Cormac McCarthy

    Die Abendröte im Westen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Wieder einmal habe ich mich durch einen Schinken hindurchgebissen, der schon nach einem Drittel eigentlich nicht mehr sehr vielversprechend ausgesehen hat. Wieder einmal habe ich auf eine Katharsis, ein verknüpfendes Element oder den Schluss eines Kreises gewartet. Und wieder einmal wurde ich enttäuscht. Ich habe gelesen, dass die Kritiken zu diesem Buch, bevor McCarthy zu Weltruhm gelangte, eher mau waren. Ich kann sehr gut verstehen, warum.
    Dabei muss man sagen, dass das Buch durchaus sehr gute Eigenschaften hat. Zuersteinmal ist da die Sprache, bei welcher der Autor -vornehmlich im englischen Original, im Deutschen geht das weitgehend verloren- den Versuch unternimmt, sich dem Stil aus der Mitte des 19. Jahrhunderts anzugleichen. Dies funktioniert sehr gut und wirkt überzeugend. Auch durch den spannungslosen Schreibstil kann man sich sehr gut glauben machen, man läse wirklich ein Buch aus dieser Ära.
    Zum zweiten muss man dem Autor wirklich Respekt zollen, in welcher Schonungslosigkeit er die Gewalttaten darstellt und wie er es schafft, trotz blumiger Ausdrucksweise nicht zu romantisieren. Hier liest man keinen dreckigen Western mit liebenswerten Antihelden. Man ließt ein Buch über Verbrecher, die einem kein Gefühl der Sympathie entlocken können. Das hat etwas.

    Dies ist aber auf der anderen Seite auch schon einer der großen Fehler des Buches: Es gibt keine sympathischen Charaktere. Verbunden mit dem, wie bereits erwähnt, absichtlich spannungslosen Erzählstil welcher sich bei allen Geschehnissen auf die reine Beschreibung beschränkt (wenn auch auf eine sehr gute) kommt bis ein das letzte Viertel des Buches hinein eigentlich keine Spannung auf. Immer wieder sterben Charaktere und man kommt kaum über ein „Ah ja, in Ordnung.“ nicht hinaus.
    Dabei ist es auch noch so, dass alles, was geschieht, einfach immer wieder passiert. Es wird zehn Mal in der Wüste fast verdurstet, es gibt ein Dutzend Massaker und endlose, endlose Verfolgungsjagden, die sich über Tage und Wochen hinstrecken. Die Beschreibungen ähneln sich dabei so stark, dass man häufig häftig von Dejavus geschüttelt wird. Hat jemand gezählt, wie oft in diesem Buch Wild geschossen und dessen Fleisch über dem offenen Feuer getrocknet wird? Hier hilft auch die Sprachgewalt des Autors wenig. Man kann einen blutigen Sonnenuntergang nur eine begrenzte Anzahl von Malen beschreiben, bevor es albern wird.
    Die Geschichte finden auch bis in das letzte viertel hinein kein Ziel und keinen roten Faden. Der Antagonist wird so langsam und so spät aufgebaut, dass es einem mittlerweile eigentlich schon egal ist, da man eigentlich gerne alle Charaktere tot sehen möchte. Sie sind einander zu ähnlich. Der Hauptcharakter ist nicht nur namenlos, sondern bar jeglicher Eigenschaften. Nur der Judge wird als Mensch deutlich und ist dabei aber so unmenschlich, dass er nicht mehr als eine Karikatur bleibt. Das Ende dann ist antiklimaktisch.

    Insgesamt hätte es dem Buch vermutlich gut getan, wenn es ein Lektor ein wenig zusammengestrichen hätte. So wie es ist, macht es einfach keinen Spaß zu lesen. Man wird einfach für die endlosen, trockenen Durststrecken durch die Wüsten an keiner stelle entschädigt.

  22. Cover des Buches Worte für die Ewigkeit (ISBN: 9783551317766)
    Lucy Inglis

    Worte für die Ewigkeit

     (172)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Erst war ich unentschlossen, wie ich das Ganze bewerten soll, aber da ich es erneut lesen würde, vergebe ich 4 Sterne.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich auch eine Woche nach dem Beenden noch Probleme damit habe, meine Gedanken zu diesem Buch in Worte zu fassen. Ich habe so viel gefühlt, gegen Ende hin vor allem Wut, aber so aufgewühlt, war ich definitiv schon länger nicht mehr.

    Anfangs plätscherte die Geschichte so vor sich hin und ich hatte keine Ahnung, wo das Ganze hinführen würde. Meredith fand ich so ätzend als Mutter, Hope tat mir sehr leid, sie war mit ihr echt gestraft. Generell waren mir alle Protagonisten, also Cal, Hope, Emily und Nate sehr sympathisch. Ich fand es schön, sie zu begleiten und ihre Liebe beginnen zu sehen. Allerdings fand ich die Kapitel aus der Vergangenheit zwischendurch etwas sehr langatmig und wollte lieber schnell wieder zurück in die Gegenwart. Ich fand es bei den Abschnitten aber schön, dass es immer ein einleitendes Zitat gab, da ich manche der damaligen Ansichten echt sehr unterhaltsam fand.

    Tja und viel mehr kann ich gar nicht sagen, weil ich nicht spoilern möchte. Ich kann nur sagen, dass es zwei besondere Liebesgeschichten mit einem tollen Setting sind, die mein Herz berührt und vielleicht ein wenig gebrochen haben...

    Dicke Empfehlung an alle, die eine Reise in die Vergangenheit unternehmen wollen und dort eine geanuso schöne Liebesgeschichte erleben möchten wie auch in der Gegenwart.

    4/5

  23. Cover des Buches Wenn du für mich bist (ISBN: 9783963620058)
    Jody Hedlund

    Wenn du für mich bist

     (16)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

     "Wenn du für mich bist" erzählt die Geschichte von Elise Naumann.

    Völlig mittellos und allein mit ihren Schwestern kämpft sie ums überleben. Doch das wird täglich schwieriger und Elise beschließt sich alleine in den Westen begeben um nach Arbeit zu suchen.


    Dort begegnet sie Thornton und findet ihn sympathisch.

    Thornton ist ein Städteplaner, sehr reich und mit seinem Bruder in einem Wettstreit der vom Vater initiiert wird.

    Diesen Wettstreit zu gewinnen ist alles was Thornton will, viel zu lange hat er im Schatten seines Zwillingsbruders gestanden.


    Elise ist eine liebenswerte Frau die warmherzig und tiefsinnig, aber auch schlagfertig beschrieben ist.


    Auch Thronton ist gut charakterisiert, ein starker, zielstrebiger Mann. Ein Mann der bereit ist sich zu reflektieren und zu verändern, ein Mann der über sich hinauswächst und der mir sehr gefallen hat.


    Die ganze Geschichte ist warm und bildhaft erzählt, man spürt die Not der armen Menschen und freut sich bei jeder Verbesserung mit.


    Ganz toll finde ich das Jody Hedlunds Roman auf wahren Begebenheiten basiert, das sie mit diesem Buch Schicksale beleuchtet die sonst vergessen wären.


    Eine wichtige Botschaft die sich in diesem Buch findet lautet:


    "... eine Stimme in ihm verlangte, dass er hier blieb und das Richtige tat, auch wenn er dafür einen hohen Preis bezahlen sollte." Zitat S. 56

    Genau darum sollte es in unserm Leben gehen. Lasst uns mit Gott das Richtige tun.


    Es ist ein toller Roman der kurzweilig, spannend und unterhaltsam die Geschichte zweier Menschen voller Fragen, Zweifel, Ängste und Unruhe im Jahre 1857 erzählt.

    Ein wundervoller Auftakt dieser Trilogie.

  24. Cover des Buches Der Sommer, der so viel versprach (ISBN: 9783868274295)
    Amanda Cabot

    Der Sommer, der so viel versprach

     (13)
    Aktuelle Rezension von: capitolinstrumentsx
    Zum Cover:

    Ich finde das Cover schon ziemlich ansprechend, da das Haus im Hintergrund schon einen richtig historischen Eindruck vermittelt. Den Vordergrund ziert hier eine schöne, junge Frau, die einen sehr passend nachdenklichen Gesichtsausdruck trägt. Doch mir fehlt dennoch das gewisse etwas bei dem Cover. Es ist wie bereits gesagt schon ansprechend, fällt aber in der breiten Masse nicht sonderlich auf.

    Zum Inhalt:

    Abigail Harding, die Hauptprotagonistin macht sich auf den Weg zu ihrer Schwester, die in Wyoming lebt. Doch bereits die Fahrt dorthin entpuppt sich als ein einziges Drama, als die Kutsche beinahe überfallen wird. Zum Glück kann der sympathische Ethan die Kutsche vor dem Überfall retten. Doch war dieser Überfall wirklich einmalig oder steckt ein weiteres Motiv hinter diesem Vorfall? 

    Als Abigail endlich bei ihrer Schwester ankommt, merkt sie, dass irgendwas mit ihr, Charlotte nicht stimmt und ist fest entschlossen herauszufinden, was es ist. Doch was ein ödes Wyoming! Oder vielleicht doch nicht? Findet Abigail sich am Ende vielleicht doch noch selbst und kann dieser Trip ihr Leben verändern?

    Meine Meinung:

    Mir hat die Geschichte um Abigail und den sympatischen Bewohnern von Wyoming wirklich gut gefallen. Die Geschichte ist unglaublich liebevoll geschrieben. Allerdings sollte man an dieser Stelle alle Action-Fans vorwarnen: Manchmal plätschert die Handlung nur so vor sich hin und es passiert mehrere Seiten lang nicht wirklich wichtiges, doch die Charaktere haben mich einfach erobert, sodass ich das Buch dennoch wirklich sehr gut fand.

    Bereits angesprochen habe ich die Charaktere. Die Protagonistin, Abigail scheint auf dem ersten Blick noch ziemlich langweilig und eitel, weil sie dem schönen Wyoming einfach keine Chance gibt und immer wieder ihr Spießerleben zurückwünscht. Doch schön finde ich, dass wir Abigail genau zuschauen können, wie sich ihr Eindruck verändert und sie plötzlich viel losgelöster und fröhlicher scheint. Man lernt viele neue Eigenschaften von ihr kennen und wird mehrmals von ihrem Wesen überrascht. 
    Sie ist sehr gutherzig, wird oft als eine wahre Schönheit bezeichnet und man kann auch sehr viel Spaß mit ihr haben.
    Genauso toll finde ich Ethan. Der ist es hauptsächlich, der Abigail endlich aufweckt und ihr zeigt, wie schön das Leben sein kann!

    Allerdings ist dieses Buch nicht nur romantisch und verleitet zum träumen, sondern ist auch sehr überraschend. So passieren einige Dinge, vorallem am Ende des Buches, mit denen man niemals gerechnet hätte. 

    Einiger kleiner Kritikpunkt, für den ich aber keine Sterne abziehen mag:
    Die Kutschenüberfälle werden mir zu selten erwähnt, sodass von Anfang bis Mitte des Buches diese eher im Hintergrund gehalten werden und ganz urplötzlich stehen diese Vorfälle richtig in den Vordergrund. So wirkt es fast, als würde Frau Cabot zu zwangshaft versuchen, dieser Geschichte noch eine kleine Portion Action einzuflößen, vorallem als Abigail ganz plötzlich auch so viel Interesse an den Überfällen zu scheinen hat.
    Doch das Ende ist so überraschend und wahrhaftig spannend, dass man auch darüber sehr schnell weggetröstet wird.
    Ein wirkliches Meisterwerk!

    Alles in allem vergebe ich aus diesem Grund auch 5 Sterne, weil es einfach ein so schönes Sommerbuch ist, das eben nicht besonders anspruchsvoll ist. So kann man das Buch sehr schnell lesen, vorallem auch weil das Buch sehr leicht geschrieben ist. 
    Deshalb kann ich auch es jedem empfehlen, der ein locker leichtes, romantisches Sommerbuch sucht, das auch eine Portion Action bereithält!

    An dieser Stelle nochmal vielen Dank für das Exemplar. Ich habe die Zeit mit Abigail, Ethan, Charlotte und co wirklich sehr genossen!

    Kleine Anmerkung: Hier handelt es sich um eine Trilogie! Das zweite Buch wird über die Schwester, Charlotte handeln! :)

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