Bücher mit dem Tag "wildlife"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wildlife" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Die Terranauten – T.C.Boyle 

    „Nichts rein, nichts raus. Vier Männer, vier Frauen. Neue Welten, neues Leben.“ Das sind die Mantras der Crew von Ecosphere 2.

    Acht Menschen, die in einer überdimensionalen Glaskuppel eine neue Welt aufbauen sollen. Es soll versucht werden, in einem geschlossenen Ökosystem das Leben nachzubilden. Dieser Roman basiert auf realen Begebenheiten. Ein entsprechendes Experiment gab es tatsächlich. Aufgezogen wie eine Reality-Show, sind die Kandidaten ständig unter Beobachtung, dennoch auf sich selbst gestellt. Der Medien-Rummel ist riesig. Big Brother is watching you. 

    Wie ich finde, eine total spannende Ausgangssituation, die der Autor auf eine recht spezielle Weise weiterentwickelt. 

    Nun ja, die Protagonisten, drinnen wie draußen sind allesamt keine Sympathieträger. Alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin: der Einschluss, der zwei Jahre dauern soll, darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Darüber hinaus sind sie alle keine Teamplayer. Da wird von Anfang an sehr viel geschauspielert, nach außen hin, versteht sich. Im Inneren der Kuppel werden sehr bald erste Risse in der Gemeinschaft sichtbar. 

    Erzählt wird das Ganze aus drei Perspektiven: Ramsay und Dawn, beide in der Glaskuppel, und Linda, neidisch und missgünstig von außen. Sie verkörpert das voyeuristische Element, das teilweise recht stark ausgeprägt ist. 

    4 Männer, 4 Frauen. Eigentlich ist klar, wohin das führen wird. Insbesondere der Schönling Ramsay überlegt bereits im Vorfeld, welche der zur Verfügung stehenden Frauen er gerne beglücken würde. Und nun ist es tatsächlich so, dass im Verlauf des Romans, die technischen, biologischen etc. Details dieser besonderen Mission etwas in den Hintergrund geraten. Boyle zieht es vor, sich auf die zwischenmenschliche Schiene des Unternehmens zu konzentrieren. Und das bedeutet: sehr viele Oberflächlichkeiten und noch mehr Sex. Nun steht es bereits im Klappentext und ist somit kein Geheimnis, dass Ramsay es fertig bringt, seine Auserwählte Dawn zu schwängern. Ich erwähne das deshalb, weil es tatsächlich über weite Teile das beherrschende Thema dieses Buches ist. Die Frage stellt sich: kann die Mission fortgesetzt werden? 

    Stellenweise war ich bei der Lektüre dieses Romans etwas irritiert, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Mehr Fokussierung auf die naturwissenschaftlichen Fakten, das eigentliche Ziel. Das hier erinnert oftmals an eine schlechte Daily Soap. Boyle versteht, es seine Leser zu fesseln. Wenn auch zumindest oberflächlich betrachtet auf billige, voyeuristische Weise. Aber bei näherer Betrachtung: ist es nicht das Wesen des Menschen, all die Streitereien und Missgünste, Machtkämpfe, Rivalitäten, die letztendlich über unser Überleben auf welchem Planeten auch immer entscheiden? Sind diese zwischenmenschlichen Differenzen nicht ebenso wichtig wie Ackerbau etc.? 

    Dieser Roman wirkte provokativ auf mich, konnte mich aber trotzdem absolut fesseln. Ich flog nur so durch die Seiten, fühlte mich aber immer wieder an Trash-TV erinnert. Die eigentliche tiefsinnige Aussage hat Boyle sehr gut hinter Eitelkeiten und Sex versteckt: Wenn der Mensch sich auf der Erde schon zerfleischt, wird er das überall sonst früher oder später ebenso machen. 

    Im Nachgang sehr beeindruckend: 4 Sterne

  2. Cover des Buches The Wildlife of Star Wars (ISBN: 0811828697)
    Terryl Whitlatch

    The Wildlife of Star Wars

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Nierla
    Ich hatte das Glück, über dieses Buch in einem Sci-Fi-Laden zu stolpern. Wer Star Wars-Fan und des Englischen mächtig ist, sollte hier reinschauen. ein Großteil der aus Star Wars bekannten Tiere bzw. Wesen wird anhand kurzer Texte und diverser Zeichnungen detailliert dargestellt, inklusive Fortbewegung, Paarungsverhalten, Aufzucht der Jungen und Nahrung. Dabei gibt es einige überraschende neue Einblicke. Ich persönlich war fasziniert von den verschiedenen Entwicklungsstufen des Bantha von Tatooine. Für Fans der Star Wars-Fauna ein Muss!
  3. Cover des Buches Africa (ISBN: 9783832798666)
    Michael Poliza

    Africa

     (3)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Im Vorwort dieses sehr umfangreichen Bildbandes erfährt man, dass man eine verkleinerte Ausgabe von Polizas erfolgreichstem Buch gleichen Titels vor sich liegen hat. Auch bei der verkleinerten Ausgabe fällt ein Halten nämlich schwer. Der Band umfasst eine unglaubliche Anzahl extrem schöner Fotografien des Autors. Zugleich macht er Werbung für einen Tourismus, der dazu beiträgt, Infrastrukturmaßnahmen in Afrika auf den Weg zu bringen. Dass Poliza auf dieser Strecke sehr aktiv unterwegs ist, vergisst er nicht zu erwähnen.

    Polizas Fotografien besitzen einen hohen Wiedererkennungswert, nicht nur, weil sie dem Betrachter durchgängig einen ästhetisch Genuss bereiten, sondern auch weil sie ein Wahrnehmungsvermögen offenbaren, das ich bisher bei kaum einem anderen Fotografen in dieser Weise sehen konnte. Bei vielen Aufnahmen müssen Stunden vergangen sein, bis endlich der eine Moment kam, auf den der lauernde Fotograf in seinem Versteck gewartet hatte. Dann muss alles sehr schnell gehen. Wie es Poliza dennoch schafft, in solchen Augenblicken seinen Bildern ihre farbliche und geometrische Ästhetik zu verschaffen, zeugt eben von dieser sehr seltenen segensreichen Fähigkeit, nicht nur den einen Augenblicks zu sehen, sondern auch genau die Proportionen und Farben des entstehenden Bildes in ihm in seiner Vorstellung zu haben.

    Neben extremen Nahaufnahmen von Tiergesichtern oder anderen Körperteilen findet man in diesem Buch Aufnahmen von ganz speziellen Momenten, von Bewegungen großer oder kleiner Tiergruppen oder auch wie Stilleben wirkende Bilder von Tieren in einer verblüffenden geometrischen Schönheit. Dazu gesellen sich Fotografien, in denen ausschließlich die Farben wirken oder große Strukturen, die man nur aus der Luft sehen kann. Auch hier kann man nur voller Ehrfurcht den Blick loben, den Poliza dafür hat. Manche Bilder überraschen auch durch Witz und Komik und zaubern ein Lächeln ins Gesicht des Betrachters.

    Vielleicht kann man bedauern, dass einige der großen Bilder sich über zwei Seiten ziehen und durch ihre innere Symmetrie gerade in der Mitte interessant sind, wo sich aber auch der Buchknick befindet. Dass zu bemängeln, würde aber den Bogen völlig überspannen. Am Ende dieses Bandes findet man technische Details zu den Bildern und eine sehr interessante Kurzbiografie des Autors.

    Ein überragendes Buch, das man nicht genug loben kann.
  4. Cover des Buches Wildlife Fotografien des Jahres Portfolio 17 (ISBN: 9783894056964)

    Wildlife Fotografien des Jahres Portfolio 17

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Draußen unterwegs - Der Outdoor-Survival-Guide (ISBN: 9783957283795)
    Gerard Janssen

    Draußen unterwegs - Der Outdoor-Survival-Guide

     (2)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey

    Wenn ich so etwas in einem Buch mit dem Untertitel "Der Outdoor-Survival-Guide" lese, dann weiß ich, was die Stunde geschlagen hat. Vermutlich hätte es Gerard Janssen unter richtigen Kerlen schwer, denn er braucht selbst für eine solche einfache Erkenntnis, auf die man in drei Millisekunden kommen kann, eine wissenschaftliche Studie. Bei den Illustrationen dachte ich auch zunächst, ich hätte es mit einem Kinderbuch zu tun.

    Zum Lachen sind solche Bücher allemal, weil es gar nicht ums Überleben in der Wildnis geht, sondern um den Anschein, es versuchen zu wollen. Mit gelöster Rückfahrkarte, versteht sich. Nimmt man die Sache wirklich ernst, dann kann man nur staunen, was in diesem Buch so alles steht. Es ist tatsächlich hilfreich, sieht man vom wirklichen Ernstfall ab, etwa, wenn man sich in tatsächlicher Wildnis verlaufen hat und dann überleben muss.

    Aber hier geht es viel mehr darum, so zu tun als wäre das der Fall. Man hat alles Mögliche mit, nur keine Streichhölzer oder ein Feuerzeug. Dafür aber einen gut gefüllten Erste-Hilfe-Koffer, Planen, Tapes, Seile usw. usf. Das Anzünden eines Feuers ohne Hilfsmittel scheint der Höhepunkt des Überlebenstrainings zu sein. Da kriegt man wenigstens ein paar Blasen und kann Mutti erzählen, wie schrecklich anstrengend das alles war. Merke: Gehst du wirklich in die Wildnis, dann sei nicht so blöd und vergesse dein Feuerzeug.

    Um es kurz zu machen: Das Buch ist hilfreich für Leute, die glauben, sie müssten das Überleben in der Wildnis trainieren, obwohl es heute Handys gibt, mit denen man im Ernstfall wirklich Hilfe holen kann, sollte man sie brauchen. Mir kommen solche Bücher ziemlich kindisch vor, denn nur die wenigsten Menschen kommen je in ihrem Leben in eine solche Gefahr.

    Wer das "Überleben in der Wildnis" tatsächlich (und warum auch immer) trainieren möchte, findet in diesem Buch ganz gute Hinweise. Allerdings gibt es zu diesem Thema wesentlich ausführlichere Werke mit detaillierterer Beschreibung, beispielsweise von ehemaligen Elite-Soldaten.

  6. Cover des Buches Tier- und Pflanzenführer Westkanada, Alaska (ISBN: 9783440104514)

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