Bücher mit dem Tag "wilhelmshaven"
12 Bücher
- Frederike Labahn
Lametta, Lichter, Leichenschmaus
(13)Aktuelle Rezension von: buecher_t1naDieses Buch mit 24 weihnachtlichen Krimis hatte ich schon in 2022 angefangen, kam aber dann nicht mehr dazu, es weiter zu lesen. 2023 habe ich dort weitergemacht, wo ich aufgehört hatte.
24 weihnachtliche Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren klingt erstmal gut. Die ersten paar Geschichten fand ich auch auf ihre morbide Art lustig, aber entweder ich hatte an die ersten Geschichten eine falsche Erinnerung oder mein Geschmack hat sich geändert…
Je mehr es auf den 24.ten ging, desto merkwürdiger fand ich die Geschichten. Teilweise saß ich da und war mir gar nicht sicher, ob ich verstanden habe, was ich gelesen hatte…
Fazit ist, ich hatte schon mal Kurzgeschichten gelesen, diese waren aber von derselben Autorin. Schon da meinte ich, dass Kurzgeschichten vielleicht nichts für mich sind. Und nun waren es auch noch in einem Buch unterschiedliche Autoren. Somit war meiner Meinung nach auch der Schreibstil/Erzählstil nach jedem Kapitel eben anders. Was natürlich ist, da 24 Autoren - aber ich konnte mich nicht daran gewöhnen.An sich mag ich Krimis, ich denke aber ich bleibe pro Buch bei einem Autor :D
- Ulrich Hefner
Der Tod kommt in Schwarz-lila
(50)Aktuelle Rezension von: JqpmDer Auftakt der Reihe wirkt für mich sehr gelungen.
Der Protagonist ist nicht verbittert, nicht verhasst bei Kollegen und Kolleginnen, zeigt keine fragwürdigen Ermittlungstechniken. Eine sehr positive und schöne Abwechslung zum Klischee des unnahbaren Alkoholiker-Kommissars.
Ich hab mich gefreut Zeit zum Lesen des Buchs zu finden. Eindeutige Leseempfehlung, es ist jedoch eher leichte Kost, man sollte keinen anspruchsvollen Wälzer erwarten.
- Christiane Franke
Mord im Watt
(9)Aktuelle Rezension von: FuexchenDurch Zufall entdeckt Till Lorentzen in der Schaltzentrale der Nordsee-Raffinerie Wilhelmshaven, dass das System von außen kurzfristig fremdbestimmt wird. Kurze Zeit später ist er tot. Ein Unfall? Oberkommissarin Oda Wagner muss die Ermittlungen zunächst ohne Kollegin Christine Cordes beginnen, doch auch die wird auf ihrer Urlaubsinsel Langeoog mit in den Fall hineingezogen.
Dies ist der dritte Fall für Wagner und Cordes von Christiane Franke aus dem Emons Verlag.
Der Klappentext klingt ja schon mal gut. Zumal ich Kriminalromane mag, die an der Nordsee spielen. Die ersten beiden Fälle konnten mich nicht vollends überzeugen, da ich die Charaktere allen voran die beiden Ermittlerinnen zu anstrengend empfand.
Also war ich gespannt, was mich dieses Mal erwarten würde. Und zuerst war ich positiv überrascht, da Oda Wagner nicht viel Raum bekam. Aber mit mehr gelesenen Seiten bekam sie mehr Aufmerksamkeit.
Jeder Charakter darf natürlich so aufgebaut sein, wie die Autorin das so möchte. Aber ich muss nicht mit jedem sympathisieren, auch wenn sie authentisch dargestellt sind. Denn Lesen bedeutet für mich Abschalten vom Alltag. Und wenn ich dann mit anstrengenden Figuren konfrontiert werde, schmälert dies meinen Lesegenuss.
Wobei es bei einem Krimi in erster Linie um den Fall geht, das ist mir klar. Aber dennoch möchte ich mich in die Geschichte fallenlassen. Und das war mir hier nicht gegönnt.
So schnell gebe ich aber nicht auf, da ich trotz Meckern eine kleine Besserung spüre, vielleicht auch nur erhoffe. Nichtsdestotrotz möchte ich auch Band 4 lesen. Denn die Bücher unterhalten dennoch und bieten spannenden Stoff. Mal abgesehen davon ist es kein schlechtes Buch, sondern trifft einfach nicht zu hundert Prozent meinen Geschmack. Aber ein solides Buch ist es alle Mal.
Was mir also geboten wurde, ist ein spannender dritter Fall, dessen Story gut durchdacht ist. Die Auflösung konnte mich wirklich überraschen, denn damit habe ich so überhaupt nicht gerechnet.
Daher kann ich den Kriminalfall empfehlen. Von mir gibt es solide drei Sterne. - Olaf Büttner
Friesenschwindel
(14)Aktuelle Rezension von: dorliWilhelmshaven. Der 42-jährige Reent Reents hat seinen Beamtenjob im Einwohnermeldeamt nach einem dicken Lottogewinn an den Nagel gehängt und sich nach dem erfolgreichen Abschluss zahlreicher Seminare als Privatdetektiv selbstständig gemacht. Außerdem hat er ein Auge auf seine polnische Nachbarin Marietta geworfen. Um mit Marietta anzubandeln, nimmt er es sogar auf sich, sich mit deren Jack Russel Terrier Ricky gut zu stellen - und das, obwohl Reent mit Hunden eigentlich gar nichts im Sinn hat. Natürlich erklärt Reent sich auch sofort bereit, Ricky zu hüten, als Marietta für ein paar Tage verreisen muss. Doch Marietta taucht nicht wieder auf und schwuppdiwupp steckt Reent mittendrin in seinem ersten großen Fall…
Olaf Büttner lässt Reent durchweg selbst von seinen Erlebnissen erzählen – eine Möglichkeit, die der Detektiv ausgiebig nutzt. Der Leser erlebt alles, was Reent durchmacht und bewegt, sehr ausführlich mit. Reent berichtet über sich selbst, von seinen Vorhaben und Aktivitäten, er schildert sein Umfeld und lässt den Leser an seinen Gedanken, Ideen und Überlegungen sowie seinen Beobachtungen und Erkenntnissen teilhaben. Das alles ist interessant und vor allen Dingen sehr unterhaltsam, gerät aber hier und da etwas zu umfangreich und nimmt dem Krimi dadurch etwas an Spannung.
Da Olaf Büttner seinen Hauprotagonisten sehr gut kennt und er wusste, dass der Ordnungs- und Sauberkeitsfanatiker mit Hang zum Anlegen von Listen sich bei seinem ersten Fall womöglich ein wenig schwer tun würde, hat er ihm neben Ricky eine weitere Hilfe zur Seite gestellt: eine mysteriöse innere Stimme begleitet den Detektiv auf all seinen Wegen und unterstützt ihn kräftig bei der Spurensuche (es kann aber auch sein, dass es der Hund ist, der manchmal etwas vorlaut und hin und wieder sogar provokant mit Reent spricht :-))
Der Krimi wird zum Ende hin immer spannender und wartet mit einem Schluss auf, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Und Reent wahrscheinlich auch nicht.
Es hat Spaß gemacht, dieses ungewöhnliche Gespann - Reent, Ricky, Stimme - durch die Höhen und Tiefen der Ermittlungen zu begleiten. „Friesenschwindel“ ist ein Krimi, der nicht mit Höchstspannung daherkommt, dafür aber mit einem skurrilen, sehr sympathischen Privatdetektiv punkten kann. - Ulrich Hefner
Das Haus in den Dünen
(27)Aktuelle Rezension von: blueknightEin Feuerteufel treibt sein Unwesen um Wilhelmshaven. Immerwieder gehen Schuppen und Hütten in Flammen auf, ohne das der Täter Spuren hinterläßt. Bei einem der Brände stirbt ein "Penner". Dann wird in Wilhelmshaven ein Lkw-Fahrer ermordet - durch einen finalen Kopfschuss regelrecht hingerichtet. Auch hier keine Hinweise am Tatort - außer einem Hemdknopf neben dem Opfer. Erst Spuren deuten auf ein familiäres Motiv - weisen dann aber auf die organisierte Schleuserkriminalität. Nach einem 2. Mord an einem Lkw-Fahrer und dem Mord an einem Hafenarbeiter deutet alles auf einen Rachfeldzug. Gleichzeitig gelingt in der Fahndung nach dem Feuerteufel ein Durchbruch. Aber noch vor einer Festnahme wird der Feuerteufel ebenfalls durch den unbekannten Rächer hingerichtet. Hinweise in die Vergangenheit der Opfer führen zu einem Brand 19 Jahre zuvor auf Spiekeroog und einem Verbrechen, begangen durch fünf Jugendliche. Die Opfer damals: 2 junge Mädchen (Zwillinge). Ein missglückter Anschlag auf den 5. Täter von damals führt letztendlich zur Täterin und zu deren Festnahme. Man merkt am ganzen Roman, daß hier ein Autor am Werke ist, der sich mit der Polizei und den Ermittlungsmethoden sehr gut auskennt - keine Überraschung, den Ulrich Hefner ist Polizeibeamter und schöpft somit aus seinem großen Erfahrungsschatz. Es war eine Freude den Roman zu lesen. Endlich einmal ein toller klassischer Krimi mit allem was dazu gehört, ohne aber zu übertreiben. Man hat fast den Eindruck selbst an den Ermittlungen teilzunehmen und es ist nachvollziehbar, wie die Ermittler zu ihren Ergebnissen kommen. Die Fuldaer Zeitung verglich Ulrich Hefner mit Henning Mankell und seinen Ermittler Martin Trevisan mit Kurt Wallander - und kam zum Schluss, daß Mankell seinen Meister gefunden. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Ein Tipp für jeden Krimifan. - Antje Hansen-Käding
Verrechnet: ... und Carlo findet eine Leiche (Nora, Backe und Frau Zweikorn, Band 2)
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Doris Woggon
Das falsche Profil
(2)Aktuelle Rezension von: LennyDie 42jährige Tierärztin, Linda Wagner, führt nach einer Scheidung und einer beruflichen Pleite ein zufriedenes Leben. Das ändert sich schlagartig, als sie im Treppenhaus mit einem fremden Mann, der sie aus schwarzen Augen bedrohlich ansieht, zusammenstößt. Sie findet sich kurze Zeit später auf einer Reise, die einem Horrortrip gleicht, wieder. Die Menschen scheinen sie alle zu kennen, verzweifelt sucht sie nach Hinweisen, die Licht in das Dunkel bringen könnten. Schließlich kann sie die Realität nicht mehr von Wahnvorstellungen unterscheiden und wird zu der Frage gezwungen:
„Bin ich Linda Wagner, ist das meine wahre Identität?“
Finde diese Geschichte sehr spannend erzählt, und von dem Ende möchte ich hier nichts verraten!!! Es sind 154 Taschenbuchseiten - 8
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