Bücher mit dem Tag "will laurence"

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7 Bücher

  1. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 01 (ISBN: 9783442244430)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 01

     (362)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ich hatte eine ziemlich gute Vorstellung, worum es ging und wie sich die Geschichte entwickelt, doch trotzdem wurde ich immer wieder aufs Neue überrascht. Laurence, der seine Position, sein Schiff und alles, was er liebt aufgibt, für seine Pflicht. Die Pflicht, einen geschlüpften Drachen an sich zu binden und ihn (und damit sich selbst) seinem Land zu übergeben. Doch daraus wurde viel, so viel mehr. Es ist eine wundervolle Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, verfeindete Länder und Drachen, die mehr sind, als nur einfache Nutztiere.

  2. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 02 (ISBN: 9783442244447)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 02

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Eigentlich wollte ich den zweiten Band im Sommer lesen, doch ich konnte einfach nicht warten, denn meine Gedanken kreisten ständig darum, welches Abenteuer Laurence und Temeraire als nächstes erwarten würde und der Klappentext machte mich unglaublich neugierig. „Drachenprinz“ von Naomi Novik ist mittlerweile der zweite Band der neunbändigen Drachenfantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ und konnte mich wunderbar unterhalten! Zwar etwas schwächer als der Auftaktband „Drachenbrut“, aber die großartigen Spannungspunkte, eine schöne Atmosphäre, Naomi Noviks gewohnt packender Schreibstil, der absolut niedliche Drache Temeraire und sein ruhiger und loyaler Gefährte Kapitän Laurence konnten auch die Fortsetzung wieder für mich zu einem Highlight werden lassen. Und allmählich werden die Laurence-Temeraire-Bücher für mich zu einer regelrechten „Wohlfühl-Reihe“, genau richtig, um einen gemütlichen Tag zu verbringen.

     

    Eine lange und abenteuerliche Seereise – und viele weitere Probleme

     


    „Vor ihnen lagen nichts als die endlose blaue Weite des Ozeans und ein ungewisser Weg in ein noch ungewisseres Schicksal.“


     

    (S. 123 des eBooks „Die Feuerreiter Seiner Majestät – Drachenprinz“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

     

    „Drachenprinz“ spielt nicht lange nach den Geschehnissen aus „Drachenbrut“ und stellt Laurence und Temeraire vor ein schwieriges Problem: Eine chinesische Delegation, angeführt von dem chinesischen Prinzen Yongxing, ist in England aufgetaucht und fordert die Herausgabe Temeraires, damit dieser in seinem Heimatland China ein für einen Himmelsdrachen angemessenes Leben führen kann – und zwar ohne Laurence, der in ihren Augen kein geeigneter Gefährte für einen solchen Drachen ist. Doch Temeraire weigert sich hartnäckig und Laurence verteidigt Temeraires Wünsche, egal welche Konsequenzen dadurch auf ihn zukommen. Als die Chinesen sich jedoch dazu bereit erklären, dass Laurence Temeraire in den fernen Osten begleiten darf, beginnt für die beiden und ihre Mannschaft eine lange, abenteuerliche und auch nicht ungefährliche Reise nach China auf dem Drachentransporter Allegiance über das Meer. Und auch an ihrem Zielort Peking warten noch einige Probleme, aber auch viele neue Eindrücke auf sie.

     

     


    „Wenn ich wirklich sehr beleidigend werde, glaubst du, sie würden dann verschwinden?“ fragte er [Temeraire]. „Laurence, was wäre besonders empörend?“
    Hammond sah aus wie Pandora, nachdem sie die Büchse geöffnet und so den Schrecken in die Welt gesetzt hatte. Fast hätte Laurence gelacht, doch aus Mitleid unterdrückte er diese Regung.


     

    (S. 74 des eBooks „Die Feuerreiter Seiner Majestät – Drachenprinz“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

     

    Auch „Drachenprinz“ hat mir richtig Spaß gemacht zu lesen! Hier gibt es, wie bereits im Auftaktband, amüsante und nervenaufreibende Szenen, aber auch herzzerreißende, wenn Laurence und Temeraire wieder getrennt werden sollen – alles geschrieben in Naomi Noviks ruhigem und geschicktem Schreibstil, wodurch sie eine schöne Atmosphäre erschaffen hat und ein klares und sehr gekonntes Bild dieser Zeit und der unterschiedlichen Umgebungen zeichnet. Die Abenteuer, welche die Charaktere überstehen müssen, sind richtig spannend, denn die Seereise ist ziemlich abenteuerlich im Hinblick auf Seemonster und Angriffe, politische Probleme und Intrigen, ständige Versuche Laurence und Temeraire zu trennen und Mordanschläge – natürlich wird das dann auch am Land fortgesetzt. Und immer wieder wird die Freundschaft zwischen Laurence und Temeraire auf die Probe gestellt. Die Charaktere müssen sich mit einigen Fragen beschäftigen, die mir auch durch den Kopf geisterten, wie z. B. warum der chinesische Prinz so vehement auf Temeraires Rückkehr nach China besteht und wer hinter den Mordanschlägen auf Laurence steckt.

    Die Handlung selber ist in einem recht gemäßigten Tempo erzählt, nimmt jedoch bei actionreichen Szenen mehr an Tempo zu. Am meisten wird wieder Wert gelegt auf die Charaktere, zum Teil auch auf die Umgebung und auf die politischen Schwierigkeiten, wobei letzteres nicht trocken geschildert wird, wie man vielleicht denken könnte. Erneut wird die Geschichte aus Laurences Sicht in Form des personalen Erzählers erzählt, wodurch man seine Gedanken wunderbar mitverfolgen kann, denn in diesem Band drehen diese sich sorgenvoll, verzweifelt und wütend bezüglich der Ungewissen Zukunft hin und her, sodass er einen großen Teil der Story nicht besonders gut gelaunt ist.

    Ich habe mich sehr auf das Wiedersehen mit den herzerwärmenden Charakteren gefreut! Mit dabei sind wieder Leutnant Grandby, der eine wichtige Stütze für Laurence ist. Laurences ehemaliger Erster Offizier Riley. Einige aus dem ersten Band kommen aber leider nur kurz vor, dafür ist noch der britische Diplomat Hammond dazugekommen, der sie nach China begleitet, um zwischen England und China eine politische Beziehung aufzubauen. Hammond ist ebenfalls ein gut gezeichneter Charakter – und zwischen ihm und Laurence gibt es einige Meinungsverschiedenheiten. Ganz besonders freute ich mich allerdings auf Temeraire und Laurence. Ich finde es immer wieder total süß, wie Temeraire seine Besitzansprüche an Laurence zeigt und auf ihn aufpasst wie eine Glucke. Außerdem finde ich es toll, wie Laurence für Temeraires Wünsche kämpft. Oder auch ist es immer wieder amüsant und spannend, wenn Laurence Schwierigkeiten hat auf Temeraires philosophische Fragen die richtigen bzw. gut abgewägte Antworten zu geben. Denn der Besuch in China lässt Temeraires Gedanken kreisen, da zwischen dem Leben der Drachen in England und China ein riesiger Unterschied besteht. Mir hat es jedenfalls gefallen, wie das Leben der Drachen in China dargestellt wird.

    Am Ende gibt es eigentlich sogar zwei Showdowns bzw. Spannungshöhepunkte. Und darauf wartet dann ein überraschendes und interessantes Ende.

     

    Fazit:

    Mitreißend, Humorvoll, spannend – wieder ein großartiger Drachenfantasy-Roman der „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik. Mir hat auch der zweite Band „Drachenrpinz“ wieder richtig Spaß gemacht zu lesen! Ich kann es kaum erwarten den dritten Band anzufangen. Definitiv eine Reihe, die süchtig macht.

  3. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 03 (ISBN: 9783442244454)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 03

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Wie ich mich darauf gefreut habe, endlich diese Reihe weiterzulesen! „Drachenzorn“ ist der 3. Band der „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik mit dem genialen schwarzen Drachen Temeraire und dem ruhigen Kapitän Will Laurence. Die Abenteuer der beiden sind zu wahren „Wohlfühl-Geschichten“ für mich geworden, weil hier durch einen geschickten Schreibstil herzerwärmende Charaktere (ganz besonders sprechende Drachen) erschaffen worden, die spannende Abenteuer erleben, wobei eine schöne Atmosphäre geschaffen wird, Humor und Nervenkitzel hervorragend zur Geltung kommen und alles in einer realen, abgewandelten Vergangenheit spielt – nämlich zur Zeit der napoleonischen Kriege. Wie ich es gehofft hatte, so konnte auch „Drachenzorn“ für mich zu einem Highlight werden!

     

    Ein gefährlicher und mysteriöser Auftrag

     


    „Sag doch mal, mein liebes Temerairechen“, flötete Laurence übertrieben wohlwollend in die nun folgende Stille hinein, „was hast du ihnen denn so alles erzählt?“


    (S. 132 des eBooks „Drachenzorn“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

    „Drachenzorn“ knüpft an die Geschehnisse aus dem 2. Band „Drachenprinz“ direkt an. Temeraire und Laurence befinden sich noch in China und warten darauf, nach England aufbrechen zu können, als sie plötzlich von einem Boten namens Tharkay eine Nachricht vom Luftkorps bekommen. Auf sie wartet ein neuer Auftrag: Sie sollen so schnell wie möglich nach Istanbul reisen, dort drei Dracheneier abholen und diese nach England bringen. Da sie wegen einiger Probleme nicht übers Meer reisen können, bleibt ihnen nur der weite und gefährliche Weg über das Land. Laurence, Temeraire und ihre Mannschaft begeben sich auf diesen weiten Weg mithilfe des mysteriösen Boten Tharkay, der sie führt und berät. Doch nicht nur auf ihrer Reise warten allerhand Probleme – ihnen drohen gewaltige Rückschläge, die ihren gesamten Auftrag in Gefahr bringen. Und auch die Drachin Lien ist mit dabei und hat ganz genaue Vorstellungen, wie sie sich für den Tod ihres Gefährten an Temeraire und Laurence rächen könnte. Dabei spitzt sich der Krieg mit Frankreich immer mehr zu.

     

    Ein Spannungsbogen nach dem anderen

     


    „Hm“, brummte Temeraire zweifelnd, „den Dämon, der mich fressen kann, möchte ich gerne sehen.“ Denn dafür wäre zweifellos ein gewaltiger Teufel nötig.


    (S. 55 des eBooks „Drachenzorn“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

    „Drachenzorn“ hat eine gewaltige Menge an spannenden Ereignissen zu bieten – eine Gefahr folgt auf die nächste in rascher Folge. Temeraire, Laurence und ihre Mannschaft müssen über weite, einsame Steppen reisen, eine scheinbar unendliche Wüste durchqueren, Berge überfliegen, Hitze und Kälte überwinden, gegen tückische Windströmungen kämpfen, Überfälle überstehen, mit Orientierungslosigkeit, Sandstürmen, Hunger, Durst und Erschöpfung zurechtkommen. Und dabei bekommen sie Hilfe von ihrem Führer Tharkay, dessen wirkliche Absichten nicht klar ersichtlich sind. Einige Szenen sind später ein bisschen langatmig, sodass mir hier die Konzentration verloren ging, aber kurz darauf gibt es schon den nächsten Spannungspunkt, der alles wieder in Schwung bringt. Mit der Ankunft in Istanbul könnte man mit der Erfüllung ihres Auftrags rechnen, doch in Wirklichkeit geht es dann erst richtig los. Da ich jedoch nicht spoilern möchte, werde ich hierzu nichts mehr sagen. Nur eines: Es wird richtig gut! Und endet mit einem spannungsgeladenen und absolut nervenaufreibenden Showdown! Zwar wird das derzeitige Abenteuer mit diesem Band abgeschlossen, aber für die geliebten Charaktere wird es noch in sechs weiteren Bänden weitergehen.

     


    „Iiih“, schnaufte Temeraire, nachdem er sie beide hinüber in den Garten gehoben hatte und nun voller Abscheu die schleimigen Rückstände an seinen Vorderklauen begutachtete. „Aber mir ist es egal, dass du so entsetzlich stinkst, wenn du nur wieder da bist.“


    (S. 164 des eBooks „Drachenzorn“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     

    Der dritte Band ist in drei Teile unterteilt, wobei jeder Teil mit einem tiefen Schlag für die Reisegruppe endet. Berichtet wird wieder aus der Sicht des ehrenvollen, loyalen und ruhigen Kapitäns Laurence, wodurch der Schreibstil wie immer ganz wunderbar passt: ebenso ruhig, sachlich, geschickt – und kombiniert mit herrlich trockenem Humor, der mich zum Lachen bringen konnte.

    Mir hat „Drachenzorn“, wie auch schon der 1. und 2. Band, wahnsinnig viel Freude bereitet zu lesen. Besonders auf ein Wiedersehen mit Temeraire und Laurence habe ich sehnsüchtig gewartet. Durch Temeraire kommt es wieder zu absolut lustigen Szenen, die mich nicht nur zum Lachen, sondern allgemein zum Lächeln bringen konnten, denn Temeraire ist total herzerwärmend. Alles, was er sagt oder macht, sein Verhalten, seine Kommentare, die Liebe zu Büchern und Schmuck, seine Meinung, Eifersucht, Beschützerinstinkt, Hartnäckigkeit, Traurigkeit, seine Ideen und der starke Wille, für mehr Rechte für die Drachen einzutreten – er ist einfach genial, ein ganz besonderer Drache. Und dann seine Freundschaft zu Laurence, der für den schwarzen Himmelsdrachen das Beste möchte. Auch Leutnant Granby ist wieder mit dabei – und in diesem Band wartet eine ziemlich eigenwillige und kratzbürstige Überraschung auf ihn.

    Wie habe ich das alles vermisst! Und jedes Buch dieser Reihe macht gleich bessere Laune. Da mir diese Drachenfantasy-Reihe mittlerweile so viel bedeutet, habe ich mich doch dazu entschlossen, alle Bücher der „Die Feuerreiter Seiner Majestät“-Reihe von Naomi Novik als Print zu sammeln, anstatt als eBooks. Damit sie als schöne Erinnerung einen besonderen Platz in meinem Regal einnehmen können.

    Fazit:

    Auch der dritte Band „Drachenzorn“ konnte mich wieder begeistern und zu einem Highlight werden. Eine tolle Story, viele Spannungsbögen, Nervenkitzel, Humor und wundervolle Charaktere. Ein Buch, das, wie schon die vorherigen Bände, einfach unglaublich viel Lesespaß bereitet.

  4. Cover des Buches Drachenflamme (ISBN: 9783442265824)
    Naomi Novik

    Drachenflamme

     (78)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Der sechste und bislang letzte Teil der Serie rund um Temeraire und Will Laurence ist in meinen Augen auch der langweiligste gewesen. Endlose Flüge durch die australische Wildnis, ein Haufen Politik, seltsame Fantasiewesen, irgendwie fehlt der Esprit der Vorgängerbücher. Wobei Detlef Bierstedt in gewohnter Weise jede Figur mit viel Leben erfüllt und der Geschichte Profil verpasst, wo sie selbst zu wenig davon aufweist. Alles in allem könnte man sich diesen Teil eingentlich sparen, weil man wenig Neues über Temeraire und seine Freunde erfährt, letztendlich gehört es aber zur Serie, die , wie man aus dem Schluss recht leicht erkennen kann, wohl bald eine Fortsetzung erwarten lässt, die uns diesmal nach Südamerika führen wird. Hoffen wir, dass sich Frau Novik genügend Zeit lässt, damit ihr wieder ein paar spannende Ideen kommen!
  5. Cover des Buches Die Feuerreiter Seiner Majestät 04 (ISBN: 9783442265725)
    Naomi Novik

    Die Feuerreiter Seiner Majestät 04

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    „Drachenglanz“ von Naomi Novik ist der 4. Band der Drachenfantasy-Reihe „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ mit dem mutigen Drachen Temeraire und seinem loyalen Kapitän Will Laurence. Zugleich ist es, wie ich durch Weiterlesen mittlerweile weiß, gemeinsam mit dem 5. Band „Drachenwacht“ eines der emotionalsten Geschichten dieser fantastischen Reihe. Und es ist ebenso das erste Buch, welches ich in einer gemeinsamen Leserunde mit Petrissa von Morgenwald und Laura gelesen habe, was sehr viel Spaß gemacht hat. ^^

     

    Eine unbekannte Seuche…

     

    Das vierte Abenteuer beginnt gleich rasant: Temeraire, Laurence, ihre Mannschaft und die Wilddrachen zusammen mit Tharkay sind gerade auf dem Weg zurück nach Britannien, als sie von französischen Drachen angegriffen werden – doch sie erhalten merkwürdigerweise keine Hilfe von den britischen Drachen, die eigentlich an der Küste Patrouille fliegen sollten. Was dahinter steckt, trifft sie bitter: Eine schreckliche, unbekannte und tödliche Seuche ist bei den Drachen ausgebrochen – und die Drachen sterben qualvoll, während alle Versuche, diese Seuche zu bekämpfen, kläglich gescheitert sind. Noch dazu müssen sie diese Schwäche vor den Franzosen geheim halten, denn nie wäre es für Frankreich günstiger gewesen als nun eine Invasion zu starten, denn ohne die Drachen ist England hilflos gegenüber den französischen Drachen. Durch Zufall eröffnet sich jedoch eine letzte Chance: In Afrika könnte es ein Heilmittel gegen die Drachenkrankheit geben. Laurence, Temeraire und ihre Formation, u. a. bestehend aus dem Königskupfer-Drachen Maximus und dem Säurespucker Lily sowie deren Kapitäne, begeben sich, wieder mit Hilfe des Drachentransporters Allegiance, nach Afrika. Dort warten jedoch viele und unterschiedliche Gefahren auf sie.


    Spannung bis zum bitteren Ende

     

    Ich kann mich eigentlich nur wiederholen, denn „Drachenglanz“ hat alle positiven Aspekte, die auch schon die vorherigen Bände aufweisen: Eine spannende Drachenfantasy-Geschichte mit einem realen geschichtlichen Hintergrund und ganz wundervollen Charakteren. So viele Spannungspunkte, dass dazwischen kaum eine Pause bleibt. Eine richtig schöne Atmosphäre. Ein sachlicher, geschickter Schreibstil, in dem oft ein herrlich trockener Humor durchflackert. Dabei spricht Naomi Novik auch Probleme dieser Zeit an, wie z. B. den Sklavenhandel. Mit hervorragendem Detailwissen erschafft sie ein glaubhaftes Bild dieser Zeit und der Länder. Es gibt ruhige Szenen, actionreiche Szenen, humorvolle Szenen. Dabei wird es diesmal auch richtig dramatisch und emotional. Mehrfach hatte ich Tränen in den Augen vor Angst um die Drachen, die an dieser grauenerregenden Seuche leiden, denn das alles ist so unglaublich bewegend geschrieben – und es könnte jeden von ihnen treffen.

    In Afrika kommt es zu einigen Schwierigkeiten: Die verzweifelte Suche nach dem Heilmittel zehrt an ihren Nerven, die Situation ist wegen des Sklavenhandels äußerst gespannt, Probleme mit Wildtieren, besonders Wilddrachen, und eine Entführung sorgen dafür, dass ihre Mission nicht einfach zu bewältigen wird und man als Leser kaum eine Pause zum Durchatmen bekommt – ich konnte vor Spannung das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

     

    Ein Wiedersehen mit den Charakteren

     

    Natürlich spielt der geniale schwarze Himmelsdrache Temeraire mit seinem ruhigen und ehrenvollen Kapitän Will Laurence mit. Wie bereits geschrieben, so trifft man hier u. a. wieder auf den gewaltigen Königskupfer-Drachen Maximus und dem Säurespucker Lily sowie auch deren Kapitäne Berkley und Harcourt. Auch Tharkay und die Wilddrachen spielen zum Teil eine Rolle, ebenso wie Granby mit seiner kratzbürstigen und widerspenstigen Drachin Iskierka, die für nicht wenige lustige Szenen sorgt, aber auch regelrecht zum Wahnsinn bringen kann – ganz besonders den armen Granby. Aber in „Drachenglanz“ kann man sich auch noch auf weitere neue Charaktere freuen, die vielleicht sogar ein fester Teil der nachfolgenden Bände werden…

    In diesem Band bekommt man zum ersten Mal auch die Intelligenz der anderen Drachen deutlich mit, die sich alle gerne in eine Diskussion über mathematische Themen stürzen. Aber auch später, wenn sie untereinander einen Plan entwerfen, ohne die Hilfe ihrer Kapitäne, und dabei ihre jeweiligen Fähigkeiten entsprechend einsetzen.

     


    „So werden also Kriege geführt.“
    „Nein“, entgegnete sie müde. „So werden sie gewonnen.“


     

    (S. 455, „Drachenglanz“ von Naomi Novik, Blanvalet Verlag)

     


    Das Ende von „Drachenglanz“ ist unglaublich traurig, emotional und bitter. Die Fragen werden zwar alle geklärt, aber die Zukunft von Laurence und Temeraire steht mehr als schlecht. Was auf den letzten ca. 50 Seiten passierte, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Laurence und Temeraire müssen eine folgenschwere Entscheidung treffen, die nicht nur ihr Leben, sondern den Krieg zwischen England und Frankreich betrifft. Zwar musste ich dieses Ende erst mal verdauen, wirken lassen, fand aber einfach keine Ruhe, weil ich unbedingt wissen musste, wie es für die beiden und alle anderen Charaktere weitergeht. Deshalb habe ich „Drachenwacht“, die Fortsetzung, sofort danach angefangen. Aber dazu mehr in der nächsten Rezension. ^^

     

    Fazit:

    „Drachenglanz“ verspricht eine pausenlose Spannung – es wird witzig, actionreich, emotional und unglaublich nervenaufreibend. Bis jetzt der dramatischste Band der Feuerreiter-Reihe. Für mich wurde es ein geniales Highlight – mit einem Ende, welches mich regelrecht schocken konnte und mich mit Angst um Temeraire und Laurence zurückließ.

  6. Cover des Buches Drachenwacht (ISBN: 9783442265817)
    Naomi Novik

    Drachenwacht

     (109)
    Aktuelle Rezension von: tedesca
    Bei aller Liebe zu Laurence und Temeraire - dieses Buch war wirklich ein Gewaltakt! Der Anfang ging ja noch, der arme Drache im Zuchtgehege, total einsam und verlassen, total gelangweilt und in Trauer um seinen Freund. Dann endlich das glückliche Wiedersehen und dann.... endlose Schlachten, endlose Strategiebesprechungen zwischen Menschen und Drachen - viel Blabla, wenig spannende Handlung. Da war ja Teil 6, den ich aus Versehen davor gehört habe, noch besser, und von dem war ich schon recht enttäsucht. Schade! Denn Detlef Bierstedt gibt wirklich sein Bestes, um der langweiligen Handlung noch irgendwie Spannung zu geben, aber zaubern kann der leider auch nicht.
  7. Cover des Buches Die Feuerreiter seiner Majestät Sammelband (ISBN: B0024I5EI4)

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