Bücher mit dem Tag "wille"
25 Bücher
- Richard David Precht
Wer bin ich - und wenn ja wie viele?
(667)Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerinRichard David Precht erklärt in diesem Sammelroman in verschiedenen kurzen Einzelgeschichten die essentiellen Fragen des Lebens. Er flechtet dabei gekonnt, die Lebensläufe der berühmtesten Philosophen der vergangenen Jahrhunderte und deren Denkweise ein. Die Geschichten sind rasch zu lesen, sind so geschrieben, dass auch Laien (so wie ich) es gut verstehen und dennoch ansprechend, dass man gerne weiter liest. Die Fragen gehen nicht in die Tiefe, geben jedoch einen kleinen Einblick in die Philosophie unserer westlichen Welt.
- Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.278)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 08
(893)Aktuelle Rezension von: Booknerd232Im achten Band der epischen Reihe Das Lied von Eis und Feuer entfaltet sich die Geschichte weiter mit noch mehr Spannung und Komplexität. Daenerys Targaryen, die letzte der Drachenkönige, bereitet ihre Rückkehr in die Sieben Königreiche vor, während sich im Norden die Bedrohung durch die Weißen Wanderer immer mehr zuspitzt. Gleichzeitig kämpfen die verschiedenen Häuser in Westeros um Macht und Einfluss. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung der Charaktere und die düstere Atmosphäre, die George R. R. Martin meisterhaft einfängt. Ein Muss für alle Fans von epischer Fantasy! ⚔️👑🌑
- Julia Dippel
Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
(988)Aktuelle Rezension von: Alice_KCassardim – Jenseits der goldenen Brücke von Julia Dippel ist der erste Band der Cassardim-Reihe und auch mein erstes Buch der Autorin.
Amaia (oder auch Maia) ist anders. Sie und ihre Familie altern viel langsamer und sie sehen sich auch irgendwie alle nicht im Geringsten ähnlich. Was es damit auf sich hat? Das würde sie gerne herausfinden.
Doch eines Tages wird die Familie angegriffen und sie muss mit ihren Geschwistern fliehen. Dabei bleibt ihnen nichts anderes übrig, als dem mysteriösen Noár zu vertrauen.
Ob das die richtige Entscheidung war?
All die Jahre wartete diese Geschichte in meinem NetGalley-Bücherregal darauf von mir gelesen zu werden und ich habe es ungerecht behandelt. Einfach ignoriert und andere Bücher diesem vorgezogen. Doch jetzt habe ich die Geschichte wieder entdeckt, einfach mal angefangen zu lesen… UND KONNTE NICHT MEHR AUFHÖREN!
OH MEIN GOTT! 😯🤗❤️
Als ich dann das Hörbuch dazu fand, war das Erlebnis PERFEKT! Lesen und hören? Eine grandiose Kombination! Und Yara Blümel als Sprecherin? EIN TRAUM! Sie haucht Maia Leben ein. Ihre Stimme verleiht der magischen Welt das gewisse Etwas. 🤗
Von Anfang an zog mich die Geschichte um Maia in ihren Bann.
Maia ist eine tolle Protagonistin, die im Laufe der Geschichte mit so einigen Herausforderungen konfrontiert wird. Puh, aber das macht sie echt beeindruckend gut!
Und dann ist da noch Noár. Dieser unheimlich gutaussehende, mysteriöse, aber auch nervtötende Chaoswandler.
Des Öfteren raubte er mir den letzten Nerv und im nächsten Moment war auch schon wieder alles vergeben und vergessen. Tja, Maia ging es genauso.
Hach, diese Chemie zwischen ihnen hat mich ein ums andere Mal dahinschmelzen lassen! 🥰😍
Anfangs ist Maia ihm gegenüber noch misstrauisch, aber auch irgendwie fasziniert. Dann mit der Zeit lernt sie ihm zu vertrauen. Muss es auch, um für ihre Geschwister da zu sein. Und bei all den Abenteuern, die sie gemeinsam erleben, kann sie sich der Anziehung auch nicht ganz entziehen.
Die Reise in Cassardim selbst bzw. diese magische Welt hat mich komplett begeistert und überwältigt. Ich war genauso erstaunt wie Maia und ihre Geschwister, als diese herausfanden, wer oder was sie wirklich sind. Ich werde da jetzt auch nicht so ins Detail gehen, um nicht zu spoilern.
AUF ALLE FÄLLE HAT ES MICH UMGEHAUEN!!! ALLES was da so passiert!
😯😯😯😯😯😯
Um es mit einem Zitat von Noár zu untermalen: „Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen.“
OMG, diese Worte fassen das Ganze perfekt zusammen. Da krieg ich richtig Gänsehaut. 🫠🫠🫠🫠
Wer also Lust auf eine große Portion voller Magie, Spannung, Action, Anziehung, Zusammenhalt, Vertrauen, Zuversicht und vieles mehr hat, sollte Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke definitiv lesen!
Die gute Nachricht? Das war erst der Auftakt! Es gibt noch 2 weitere Teile, die ich definitiv auch lesen werde. 😊
Vielen lieben Dank an Julia Dippel und den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar via NetGalley Adventskalender.
Dies ist meine ehrliche Rezension mit meinen eigenen Worten.
- Julia Dippel
Cassardim 2: Jenseits der Schwarzen Treppe
(535)Aktuelle Rezension von: insanebookpersonHeute habe ich euch den zweiten Teil der Cassardim Reihe mitgebracht, den ich wieder sehr schnell inhaliert habe! Langsam aber sicher beginnt Amaia die Welt Cassardim zu und ihre Eigenheiten zu verstehen und auch keinen Moment zu spät, denn sie ist, ob sie will oder nicht, dazu bestimmt eines Tages die Kaiserin zu werden. Doch wird Amaia dem Druck und den Intrigen am Kaiserhof trotzen können? Gemeinsam mit Noár, seinen Freunden und ihrer Geisterfreundin versucht sie nicht nur ihre Geschwister und Noár und seine Freunde, sondern auch ihr Herz zu schützen. Kann sie überhaupt jemandem trauen?
Ich habe wieder alles an diesem Buch geliebt, ich habe ja bereits von den Charakteren geschwärmt und stehe immer noch zu allem, was ich in der vorherigen Rezi auch gesagt habe! Die Twists und der Herzschmerz haben das Buch zu einer Sucht von mir werden lassen und ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber ich habe Angst den letzten Band der Reihe zu Lesen hahaha.
- Ava Reed
Wir fliegen, wenn wir fallen
(636)Aktuelle Rezension von: AlenaxplsIch fand das Buch wirklich schön und an vielen Stellen auch berührend und besonders der Einstieg mit Phil hat mich emotional direkt gepackt. Besonders mochte ich, wie Yara und Noel durch die Erlebnisse, die sie gemeinsam von ihrer Liste abhaken, immer mehr zusammenwachsen. Dabei reisen sie an verschiedene Orte auf der Welt, was der Geschichte viel Abwechslung und Spannung verleiht. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen besonderen Momenten gefüllt ist. Allerdings ist es eher für ein jugendliches Publikum geschrieben. Man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen. Von mir bekommt es drei Sterne😊 Für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre. Auch wenn es nicht mein absolutes Highlight war, hat es mich durch die interessante Idee und die gefühlvolle Umsetzung dennoch überzeugt.
- Dave Pelzer
Sie nannten mich "Es"
(604)Aktuelle Rezension von: Sheelly93"Ich bin Frei."
Ich hatte gehört, dass diese Biographie eine sehr schwere Kost sein soll und vorallem unter die Haut gehen soll... Doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich währenddessen einfach einen Cut machen wollte, und mich weinend unter meiner Dusche verziehen wollte.
Ich war danach einfach leer und gebrochen. Ich habe vieles gesehen oder auch gelesen, doch was der kleine David erleiden musste wünsche ich niemanden.
Vorab möchte ich mit Nachdruck erwähnen, dass nur jemand dieses Buch lesen sollte, der sich dafür bereit fühlt. Es werden physische und psychische Gewalt gegenüber eines Kindes deutlich erklärt und beschrieben. Also achtet auf euch‼️
Das Buch wird aus der Sicht von Dave, einen Jungen der nach Jahren der Gewalt nur noch an sich zweifelte und glaubte, dass er schlecht sei und deswegen alles schlechte verdient hätte.
Seine Hölle durchlebte er bis zu seinem 12. Lebensjahr...
Ich frage mich jetzt noch, wie er es überhaupt geschafft hat:
● Essensentzug
● Schläge
● Verwahrlosung
● Unmögliche Aufgaben
● Und ein Leben in der Garage
Zu überleben....
Und wem hat er es zu verdanken? - Seiner Mutter.
Doch es wäre zu einfach zu sagen, dass sie es alleine war. Denn es gab eine ganze Familie, Nachbarn, Mitschüler und Lehrer.
Ich möchte hier nicht mehr erzählen, weil diese Geschichte muss selbst erlebt werden.
Ich werde definitiv die Folgebänder lesen.
Von mir bekommt das Buch 4,5⭐️
- Tanja Voosen
Cursed Love
(77)Aktuelle Rezension von: letisbookworldIch fand die Geschichte so unglaublich gut. Die Charaktere sind so raffiniert erstellt worden, dass man sie sofort ins Herz geschlossen hat. Ich habe mich davor gar nicht für Bücher mit Liebesgeschichten interessiert, aber nach dem Buch habe ich fast nur noch Romance gelesen. Ich habe direkt danach My first love von Tanja Voosen gelesen und war auch begeistert. Weil ich das Buch im Winter gelesen habe, habe ich dieses Summerfeeling nicht gefühlt, aber selbs schuld 🤦🏼♀️.Allumfassend kann man sagen, äußerst lesenswert.
- Hollis Seamon
Einer da oben hasst mich
(58)Aktuelle Rezension von: Sanni...wenn man im sterben liegt? Was ist dein wille und vor allem wie stark und kraftvoll bist du noch? Ein Buch das zum Nachdenken angeregt. Die Zeit hält nie an. - Marc Stehle
Dunkler Herrscher
(9)Aktuelle Rezension von: ThijaraMenden ist mit Leib und Seele Paladin. Er dient seinem Orden und beschützt die Bewohner der sechs Reichen Thersias.
Der Autor schmeißt den Leser direkt mitten ins Geschehen. Ein Dorf, wird von einer verunstalteten Tiermenschenrasse angegriffen und die Paladine des Feuerordens allen voran Menden und seine Freunde Edmûnd und Denzél kämpfen mutig und entschlossen, um die Bewohner zu retten. Der Heldenmut der Drei findet ausgerechnet in den eigenen Reihen in Person von Lorkirk und seinen Getreuen nicht nur Zuspruch, sondern trifft auf Neid und Missgunst. Die Dörfler haben noch ein weiteres Problem dessen sich die Paladine annehmen sollen, eine Hexe. Während Menden sich für die Freilassung der jungen Frau einsetzt, ist Lorkirk skeptisch und würde sie Frau am liebsten direkt vor Ort töten.
Marc Stehle hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Mir hat die Abwechslung extrem gut gefallen: am Anfang wird man direkt in die Handlung geschmissen, dann kommen immer wieder Abschnitte, in denen sich die Ereignisse schier überschlagen und Abschnitte, in denen sich der Autor mit viel Liebe zum Detail dem Setting widmet und man Menden und die vielen weiteren Charaktere, Rassen und Landstriche Thersias mit gut dosierten Informationen besser kennen lernen kann. Vieles bleibt bewusst unklar, welche Rolle hat Stefanie Menden zugedacht? Soll er Thersias für sie ins Chaos stürzen oder retten? Im Verlaufe des Buches zeichnet sich auch ab, dass die Guten einiges zu verbergen haben.
Ein sehr gutes Fantasy Buch ich bin gespannt, wie es weiter geht.
- Bianca Iosivoni
Feeling Close to You
(414)Aktuelle Rezension von: Bookworm_99Das Buch hat mir recht gut gefallen, auch wenn der Einstieg für mich persönlich recht holprig war. Ich hatte ziemliche Anfangsschwierigkeiten und habe einige Kapitel gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Die Chats zwischen den beiden Protagonisten fand ich einfach nur süss und sie haben beim Lesen aufgelockert. Die Chemie zwischen den beiden ist spürbar und einfach nur toll. Besonders gerne mochte ich die Schlagfertigkeit zwischen Teagan und Parker, das hat der ganzen Geschichte lebendig gemacht und mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Leider wurden manche Themen nur am Rande erwähnt und wir haben kaum etwas dazu erfahren, beispielsweise was es mit der ganzen Geschichte mit der Mutter von Teagan auf sich hat. Da hätte ich mir etwas mehr Details dazu gewünscht.
Insgesamt aber eine emotionale und schöne Geschichte trotz Startschwierigkeiten.
- Royce Buckingham
Der Wille des Königs
(32)Aktuelle Rezension von: StolliNach Dämliche Dämonen (Sammelband 1-3), Im Zweifel für das Monster und Die Karte der Welt, Monster Anwalt von Royce Buckingham, habe ich mich als nächste Lektüre für Der Wille des Königs entschieden, den Inhalt findet Ihr im o.a Link daher wie üblich meine eigene Meinung:
Fazit:
Auch in diesem Buch gab es wieder eine Karte in der sich eingezeichnete Details wie "noch" nicht vorhandene Städte später in der Realität existieren, auch das Klansmannbuch hat eine wichtige Rolle gespielt.
Eine der wichtigsten Figuren sowie die Dunkelheit sind teilweise doch arg im "Dunklen" geblieben, hier hätte mehr Fleisch an den Knochen gehört.
Eine am Anfang doch gar nicht so bedeutende Figur wie Ian Krystall ist irgendwie aus dem Nichts zum wichtigsten Player in diesem Buch geworden.
Es wurde doch arg viel gemeuchelt, die Leute sind gestorben wie die Fliegen und am Ende war die glückliche Wendung zu Gunsten von Ian und Co. doch arg konstruiert, mir schien, dass das Buch ein Ende finden sollte.
Insgesamt war es jedoch spannend und lesenswert und ich gebe dem Folgeband "Die rubinrote Königin" eine Chance.
- Christin Burger
Im Kreis der Sieben
(17)Aktuelle Rezension von: PunixKurz zum Inhalt:
Laras Leben hat sich komplett verändert, aber sie hat einen Plan für ihre Zukunft und in andere Welten reisen gehört sicher nicht schon wieder dazu. Mila und Styx haben aber andere Pläne mit Lara, denn sie soll Isabel wieder zurück in ihre Welt holen und dafür muss Lara erneut die Weltenreise antreten. Die Reise setzt eine Reihe an Ereignissen in Gang und nur der Kreis der Sieben kann die Menschheit retten.
Meine Meinung:
Auch der dritte und abschließende Teil der Reihe hat mich vollkommen überzeugen können. Einmal angefangen zu lesen, lässt sich das Buch kaum aus der Hand legen.
Es war spannend und sehr emotional. Ich hab mit Lara mitgefiebert und hab bis zum Ende gehofft, dass alles gut ausgeht. Wie auch in den ersten Bänden, greift Christin Burger viele ethische und philosophische Themen auf, was auch nach dem Lesen noch zum Nachdenken anregt.
Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, denn bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob es wirklich ein Happy End geben könnte.
"Der Wille auf eurer Welt ist einzigartig in unseren sieben Welten." Zitat Seite 121
Fazit:
Schade, dass die Reihe vorbei ist, ich bin gerne mit Lara durch die Welten gereist, aber Christin Burger hat einen tollen Abschluss für die Reihe gefunden. Kann ich nur empfehlen
- Nils Nöske
Choices - Die Verborgenen
(16)Aktuelle Rezension von: laviniadierssen>> Wer willst du sein? Das ist die einzige Frage, die dir das Schicksal immer wieder stellt. Und allein die Tatsache, ob du in einem Moment wirklich daran glaubst, dieser Jemand sein zu können oder nicht, entscheidet am Ende darüber, ob du eine Maske aufsetzt oder ob du diese Person einfach bist. <<
Nils Nöske entführt uns in seinem fantasievollen Werk "Choices - die Verborgenen" in ein spannendes Abenteuer voller Gefahren, Intrigen, Liebe, Trauer - und Feen. Bauchgefühle, Irrlichter, Gestaltwandler, Zufälle, das Schicksal und sogar der Tod leben in einer magischen Feenwelt mit direkter Auswirkung auf uns Menschen in unserer vergleichsweise kleinen Realität. Das alles geschieht, ohne, dass wir es wirklich mitbekommen. Doch was passiert, wenn man zufällig in den Besitz magischer Masken gelangt, mit denen man einen Teil seiner Persönlichkeit verstärken und die Welt der Feen wahrnehmen kann? Dieser Frage stellen sich unsere Protagonisten Fern und Pheo.
Während Cratulla, ein Zufall, Pheo zugewiesen wird und versucht sie zu leiten und sie von der Maske abzuhalten, trifft Fern auf Radul, einen Albtraum, der ihn nicht nur verführt die Maske anzunehmen, sondern ihm auch die Wahrheit über die Masken offenbart. Neben dem emotionalen Drama zwischen Fern und Pheo sehen sich die Beiden gezwungen sich einem noch größeren Problem stellen zu müssen: dem Feenkönig, der ganz besondere Pläne für die Beiden parat hält. Fern und Pheo müssen sich entrissenen und gefährlichen Feen stellen, treffen neue Freunde, wie Siela, Lanjel oder Ketsch, ein Shepran-Prinz, der seine Rolle nie so wirklich ernst genommen hat und müssen sogar am Ende feststellen, dass vermeintliche Feinde dann zu Freunden werden können, wenn sie einen gemeinsamen noch größeren Feind haben.
Nils Nöske hat hier eine sehr gut durchdachte und spannend aufgebaute Geschichte verfasst, die gespickt ist mit schwierigen Charakteren, die dennoch alle eine wichtige Rolle im Theaterstück des Schicksals spielen. Selbst wenn man mal für längere Zeit das Buch zur Seite legt, wie es bei mir Umzug-bedingt der Fall war, findet man sofort wieder rein und möchte es gar nicht mehr zur Seite legen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lädt den Lesenden förmlich in dieses Abenteuer ein. Die Gestaltung des Buchcovers gefällt mir sehr gut, ich hätte nur den Buchrücken "schöner" gestaltet und würde dem Buch einen festeren Einband empfehlen, da es viel zu schade ist, um nach einmaligem Lesen schon Knicke und Leserillen zu haben.
Alles in allem gebe ich 5 Sterne für dieses Werk und wünsche dem Autoren alles Gute für die Zukunft!
- Christine Millman
Ellin
(124)Aktuelle Rezension von: ShunimaKurzer Inhalt:
Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten. Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt.
Was ich erwartet habe:
Fantasy gespickt mit Romance: Ellin wirkte im Klappentext wie eine starke Protagonistin (was ich sehr mag), die ihren Weg gehen wird. Dabei trifft sie auf Kylian, dem ich den üblichen Trope geheimnisvoll = verletzt unterstellte und natürlich werden sie ein Paar! Dabei erkunden sie ihre Vergangenheit und entdecken, dass auch sie zufälligerweise ein besonderes / mächtiges Fabelwesen ist wie Kylian mit seinem Gefolge.
Was ich bekommen habe:
Eine Liebesgeschichte habe ich bekommen. Diese steht zwar gewissermaßen als treibende Kraft zwischen den Protagonisten im Vordergrund, ist dabei aber nicht aufdringlich. Das finde ich prinzipiell sehr gut, da mir in einigen Büchern aus dem Romantasy Genre die eigentliche Rahmenhandlung neben der Liebesgeschichte zu kurz kommt. Jedoch haben die beiden Protagonist*innen in „Ellin“ wenig Handlungszeit zusammen. Oft sind sie getrennt oder aber nicht alleine, sodass ich Schwierigkeiten hatte, Herzklopfen zu bekommen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen.
Ellin ist tatsächlich eine starrsinnige, aber doch recht schwache Protagonistin. Sie möchte ihren eigenen Weg gehen, sie widersetzt sich Gepflogenheiten und adaptiert sich an neue Orte und Gesellschaften – es ist ihre große Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihre Naivität passt zu ihr und ihrer Entwicklung. Sie versucht, für sich einzustehen, scheitert aber oft und andere entscheiden, was mit ihr geschieht. Sie wird gejagt, entführt, entwurzelt und es wird viel über ihren Kopf hinweg bestimmt. Es passt zwar zu ihrer Entwicklung, aber würde sie sich am Ende nicht doch weiterentwickeln, dann hätte ich hier einen Punkt abgezogen.
Kylian wiederum ist mir zu sehr ein wandelndes Klischee. Er ist der düstere Love Interest mit tragischer Vergangenheit. Der Retter in strahlender Rüstung, der leidet für „seine“ Frau. Er ist stark, männlich, gutaussehend und wortkarg und ein Fabelwesen, über das man aber nicht viel erfährt. Da fehlte mir etwas.
Die Handlung war durchdacht und es zog sich bis zum Ende ein roter Faden, dem sich gut folgen ließ. Leider wirken einige Etappen aber eher so, als ob sie als Füllmaterial gedacht sind, z.B. als Ellin zum x-ten Mal von Kylian getrennt wird und sie sich zufällig mal wieder verpassen… da hätte ich mir mehr Originalität gewünscht. Auch fehlten mir Hintergrundinformationen, z.B. zu Kylians Vergangenheit, aber auch zu anderen Fabelwesen. Keins hat Tiefe bekommen, selbst die antagonistischen Wesen waren halt einfach… da. Warum? Woher?
Der Schreibstil war ruhig, aber mitreißend und ließ mich trotz meiner Kritik durch die Seiten fliegen. Natürlich muss man sich auch bewusst machen, dass das Buch 2013 veröffentlicht wurde – das ist doch schon eine Zeit her und seitdem hat sich gesellschaftlich doch mehr getan als man denken mag. Leider fehlte dem Buch trotz Verlagsveröffentlichung ein gutes Korrektorat, sodass ich viele Fehler gefunden habe, die ich nicht verzeihen kann (dass / das, Groß-/Kleinschreibung etc). Bei einer Verlagsveröffentlichung erwarte ich ein besseres Korrektorat und Lektorat – allerdings steckte der Verlag 2013 auch noch in den Kinderschuhen, heute ist das anders.
Der Schreibstil von Christine Millmann rettet, was ein paar Plotlöcher und Rechtschreibfehler zu wünschen übrig lassen. Letztendlich ist er auch der Grund, warum das Buch letztendlich 4 und nicht nur 3 Sterne bekommt.
- Eva Lirot
Seele in Fesseln
(25)Aktuelle Rezension von: yadahEs macht gar nichts, dass man keine Teile der Reihe kennt, dieses ist jeden falls nicht der 1. ( der 5. oder so ??) Ich bin sofort in die Geschichte `rein gekommen. Super geschrieben und sehr spannend mit Überraschungen am Ende. Die Teile , in dem der Täter sich seine Gedanken macht fand ich teilweise etwas langatmig und die Teile , in der es um eins der Opfer geht habe ich dann überlesen , war mir zu heftig
- Johann Seeger
Die Schule der Redner
(62)Aktuelle Rezension von: walli007Sein Mentor hat ein geheimnisvolles Buch bei ihm versteckt. Doch Leon wird gefangen gehalten und so kann er den Auftrag, das Buch in Sicherheit zu bringen, nicht erfüllen. Es ist das Jahr 1246 und Leon ist der Neffe von Rudolf von Habsburg. Der junge Mann beschließt, zu fliehen und das Buch an die Schule der Redner zu bringen. Allerdings scheitert seine Flucht beinahe. Nur mit knapper Not entrinnt er dem Tod und mit Mühe können seine Retter seine Gesundheit stabilisieren. Als Leon sich wieder dazu in der Lage fühlt, entscheidet er sich, seine Reise nach St. Gallen fortzusetzen.
Ein Geheimnis um ein Buch, über das sein Mentor ihm kaum etwas erklärt hat. Wieso bringt es Leon in so große Gefahr? Schon zu Beginn seiner Flucht, wollen die Häscher ihm die Schrift entreißen. Leon kann allen Gefahren trotzen und er schafft es nach St. Gallen, wo einige Gelehrte die Schule der Redner betreiben. Dort will er das Buch übergeben und mit dem Studium der Worte beginnen. Und er will seine hoffnungslose Liebe überwinden. Im letzten Moment entscheidet sich Leon, das Buch zu verstecken. Während der nächsten Wochen und Monate lernt Leon seine Mitstudenten kennen, von denen nicht alle ein freundliches Gesicht zeigen.
Wenn man das Buch auf dem Tisch mit den Mängelexemplaren entdeckt, denkt man so einen historischen Roman könnte man auch mal wieder lesen. Ganz genau erahnt man nicht, was einen erwartet. Diese abenteuerliche Geschichte jedenfalls nicht. Geht es in Romanen um Bücher, ist man vielleicht angefixt. Hier liegt ein spannender historischer Roman vor. Zwar kommt einem dieses Mittelalter in Teilen recht modern vor und das Reisen scheint leichter zu gehen als man vermuten würde. Aber die Jagd nach dem Buch und alles, was damit zusammenhängt, fesselt ungemein und es hält einen bei der Stange. Das mittelalterliche Setting und ein gewisser historischer Rahmen, mit dem auch Personen der Geschichte zu Wort kommen, tun ein Übriges.
- Dean Koontz
Suizid
(65)Aktuelle Rezension von: LeseGernDie zugrundeliegende Idee der Gehirnmanipulation ist interessant und bei dem technologischen Fortschritt in Zukunft gar nicht einmal unrealistisch. Die Spannung wird den kompletten Roman über hoch gehalten und die die Figuren sind interessant dargestellt. Vor allem Jane ist so detailliert gezeichnet, dass man gut mitfühlen kann.
- Susanne Gavénis
Gambler-Zyklus III: Schwärme
(2)Aktuelle Rezension von: KristinSchoellkopfDie Rezension zu einem Zyklus ist niemals einfach. Wo beginne ich und wo kann ich aufhören? Nachdem ich den „Gambler“-Zyklus von Susanne Gavénis beendet hatte, saß ich einige Tage ratlos vor dem Computer und machte mir Gedanken. Bis ich beschloss, dass ein Zyklus nur in seiner Gesamtheit existieren kann, wie auch dessen Rezension.
Ich durfte schon einige Werke von Susanne Gavénis lesen und freute mich diesmal besonders auf ein Genre, in welchem ich wenig Erfahrung habe: Science Fiction. Wir befinden uns in der Galaxie, auf der Gambler-Circus, die mit menschlichen Problemen kämpft. Gambler sind in ihren Fähigkeiten den „gewöhnlichen“ Menschen überlegen und werden durch ihre Superiorität ausgegrenzt. Doch als eine Bedrohung auftritt, gegen welche nur die so beneideten und zugleich verhassten Gambler etwas ausrichten können, macht sich ein junger Gambler auf den Weg herauszufinden, wer er selbst ist. Und dass er doch nicht so übermächtig ist, wie es immer den Anschein machte.
Natürlich werden viele jetzt denken, die Geschichte sei für einen Science Fiction – Roman typisch, doch was dem Leser des Zyklus nicht entgeht, sind die implizierten Veränderungen, die die Geschichte im Leser auslöst. Was macht Neid mit mir? Woher kommt Hass in der Gesellschaft? Was macht eine gemeinsame Bedrohung mit einer entzweiten Gesellschaft? – Fragen wie diese begleiten den Leser während der Lesezeit, aber auch noch weit darüber hinaus. Eine solche Übertragung der Konflikte und Vorkommnisse in einem literarischen Werk auf die unsrige macht einen Roman für mich zu einem beachtenswerten Werk.
Danny – ausgegrenzt und mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Jeder, der sich in großen Gesellschaftsgruppen nicht so gut einfindet, kann mit dem jungen Gambler mitfühlen. Man fühlt sich überflüssig und sieht keine Chance, jemals zu zeigen, wer man wirklich ist. So wird die Figur so authentisch beschrieben, dass der Leser sich in einzelnen Charakterzügen wieder erkennt und eine Empathie aufbaut, die einer menschlichen Beziehung gleicht. Die schon so häufig von mir bewunderte Metaphorik in Susannes Werken hat mich auch hier wieder staunen lassen: Danny will nichts mehr, als zu fliegen. Er will nicht mehr, als die Flügel auszubreiten und er selbst zu sein. Sein Charakter entwickelt sich wie ein Vögelchen das Fliegen lernt. Schlichtweg brillant!
Als er die Sicherheitsgurte löste, zitterten seine Hände. Mit einem defekten Computer konnte im Weltraum alles geschehen. (Band II)
Ich erwähne immer wieder die sprachliche Eloquenz von Susannes Werken und kann auch bei dem Gambler Zyklus nur staunen. Nun möchte ich allerdings auch auf die Dynamik in ihren Werken eingehen; die Spannung wird durch Susannes Worte so wunderbar erzeugt, dass ich immer wieder schwer schlucken musste und sich die Seiten gar nicht so schnell umblättern ließen, wie ich es mir wünschte.
Ich bin, wie schon erwähnt, nicht sehr bewandert im Genre Science Fiction und kenne mich weder mit Computern, noch mit Raumschiffen gut aus. Doch Susanne Gavénis schafft es, dass kein Leser zurückbleibt. Sie beschreibt die galaktische Welt in einer Engelsgeduld und erschafft eine Geschichte, die den Leser vollkommen in ihren Bann zieht.
FazitDer Gambler- Zyklus ist für mich ein zusammengehöriges Werk, da sich alle Kapitel untereinander bedingen und Susanne Gavénis eine Komplexität in ihrem Zyklus erschafft, die nur in ihrer Gesamtheit ihre wahre Größe zeigt. - Julie Garwood
Wie ein Feuer in dunkler Nacht
(9)Aktuelle Rezension von: MimabanoNa ja...Was soll ich sagen.Das Buch habe ich schon vor langer Zeit gelesen und leider gehört es nicht zu meinen Favoriten.Die Protagonisten sind farblos und bleiben einem nicht besonders lang in Erinnerung.Es wurde viel geredet und zwischendurch gekämpft und gestritten.Es kam mir auch so vor als hätte die Geschichte Ähnlichkeit mit einem anderen Buch der Autorin,dessen Titel ich leider nicht mehr weiss.Ich habe schon sehr sehr viele Bücher aus diesem Genre gelesen und weiss daher das es auch besser geht.Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen.Bei Interesse in diesem Genre würde ich dieses Buch nicht unbedingt empfehlen.Klappentext : 📖 Nur knapp einem Massaker entkommen, in dem ihre Familie getötet wurde,muss die schöne Elizabeth Montwright aus der Burg ihrer Vorfahren fliehen.Sie schwört blutige Rache.Dabei wendet sie sich an den mutigen Ritter Geoffrey ,der die Mörder vertrieben hat.Er soll sie bei der Einforderung ihrer Güter unterstützen,doch er plant eine weitaus reizvollere Eroberung... - Julie Powell
Julie & Julia
(65)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Durch einen Zufall entdeckt Julie das Kochbuch von Julia Child und nimmt sich vor alle Rezepte innerhalb eines Jahres nach zu kochen. Das ganze hält sie in einem Blog fest.
Und aus diesem Blog ist dann irgendwann dieses Buch und später sogar ein Film entstanden.
Ich habe hier zuerst das Buch gelesen und anschließend den Film gesehen. Um ehrlich zu sein, hat mich der Film mehr begeistert als das Buch (was vielleicht an der tollen Besetzung liegt). Nichts desto trotz fand ich die Idee die dahinter steckt faszinierend. Wie viel Willen und Disziplin dahinter stecken muss das durch zu ziehen, denn es sind nur 365 Tage aber weit über 500 Rezepte. Und ich fand es toll wie schonungslos Julie Powell in diesem Buch war. Die Beziehungsprobleme die entstanden sind, dann die Vereinbarkeit von Beruf und Blog und dann noch die Reaktion von Julia Child auf ihren Blog. - Hera Lind
Kuckucksnest
(39)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderHera Lind hat mit ihren Bestsellern Das Superweib und ein Mann für jede Tonart aufhorchen lassen. Seither veröffentlicht sie viele Bücher und auch richtig tolle Sachen. Seit ein paar Jahren nimmt sie wahre Geschichten und macht einen Roman daraus. Super Sache, aber nicht immer gelungen. In Kuckucksnest geht es um die Zwillings Schwestern Senta und Sonja. Sei teilen alles und auch die Liebe zu Kindern. Leider können sie aber beide keine Kinder bekommen. Aus dem Tal kommen sie erst heraus, als die Idee einer Adoption Thema wird und so machen sich beide mit ihrem Partner auf ins Amt. Der Anfang des Buches ist noch gut und schlüssig und man fiebert mit und freut sich auch über das Kind, aber dann wirds doch sehr abenteuerlich. Immer mehr Kinder sollen es werden und man nimmt einfach eins nach dem anderen auf und der Wunsch ist nicht gestillt. Da wird der Ehemann mitten in einer Adoptionsphase gegen einen Anderen getauscht und es gibt nie die Frage nach den Finanzen und wie man das alles stemmen kann. Vielleicht weil es genug Geld gibt und deshalb auch das Amt schlüssiger bzw. schneller entscheidet? Also ich bin selbst adoptiert und weiß wie lange meine Eltern gesucht und gewartet haben und auch in meinem Freundeskreis gibts den Wunsch nach einer Adoption, aber so schnell und einfach wie hier, geht das leider überhaupt nicht. Schade. Hera Lind mag ich, aber das Buch ist furchtbar.
- Jennie Allen
Mach doch, was du liebst
(13)Aktuelle Rezension von: Traeumerin109Kennst du es auch, dieses Gefühl, dass da noch mehr sein muss in deinem Leben? Eine meistens unbestimmte Sehnsucht nach etwas, das du nicht genau benennen kannst? Vielleicht kennst du auch Gedanken wie diese: Mein Leben ist nichts Besonderes, wozu soll das alles gut sein, was fange ich nur mit all meinen angefangenen Lebensfäden an? Dann ist dieses Buch von Jennie Allen genau das Richtige für dich. Und auch wenn du denkst, dass dein Leben eigentlich ganz in Ordnung so ist, wie es ist: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besonders viele Menschen gibt, denen man dieses Buch nicht ans Herz legen sollte.
Für mich war es mal wieder eins von den Büchern, die erst lange ungelesen im Regal stehen, mich aber dann, kaum dass ich angefangen habe zu lesen, so begeistern, dass ich es bereue sie nicht schon viel früher gelesen zu haben. Der Titel klingt wie der eines ganz normalen Ratgebers für Frauen, den man zur Hand nimmt und ohne großen Gewinn hinterher wieder ins Regal stellt – und brauchen wir überhaupt so etwas, Ratgeber für Frauen? Nun, zunächst einmal denke ich, dass dieses Buch auch von Männern gelesen werden kann. Da steckt so viel drin, dass wahrscheinlich jeder das ein oder andere daraus ziehen kann. Und ich persönlich bin sehr dankbar für dieses Buch, das mich immer wieder überrascht und bereichert hat.
Jennie Allen schreibt sehr warm, offen und einfühlsam. Ihr Thema ist groß und sehr allgemein, und doch hat sie es geschafft, dass es alles andere als allgemein wirkt. Im Gegenteil, es wirkt immer wieder sehr persönlich und intim, aber nicht aufdringlich. Ja, was macht man nun mit seinen Lebensfäden, mit seinen Talenten und Sehnsüchten, und noch viel wichtiger: Welche Talente und Sehnsüchte habe ich überhaupt und erlaube ich ihnen auch, sich zu zeigen? Was ist meine Aufgabe an genau dem Ort, mit genau den Voraussetzungen und den Menschen, die ich um mich habe, genau für mich? Auch wenn die Antwort darauf beim ersten Nachdenken vielleicht lautet: Nichts Besonderes, ein ganz normales Leben eben, ist Jennie der Meinung, dass es kein Leben und keine Aufgaben gibt, die man einfach so abtun sollte. Es geht natürlich schon darum, wie der Titel des Buches sagt, das was man macht zu lieben. Aber das fängt im Kleinen und Alltäglichen an und bedeutet nicht für jeden etwas Großes, weithin Sichtbares.
Fazit: Es ist nicht so leicht, Worte für den Inhalt des Buches zu finden, deshalb überlasse ich es euch, es einfach selbst zu lesen. Ich kann nur sagen: Lasst euch vom relativ harmlosen Äußeren nicht täuschen. Ich war und bin immer noch sehr begeistert von dem Buch. Es steckt so viel Weisheit und so viel Wahres darin, so viel Ermutigendes, dass es definitiv einen festen Platz in meinem Bücherregal bekommen wird. Und ich bin Jennie sehr dankbar dafür, dass sie ihre Aufgabe, die unter anderem darin bestand, dieses Buch genau für mich und hoffentlich viele andere zu schreiben, so gut und liebevoll gemeistert hat. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch mehr als fünf Sterne geben.
- Franziska Zürcher
Stunde für Stunde
(1)Aktuelle Rezension von: MissRichardParkerFranziska ist kaum über 30 und erhält die schockierende Diagnose Krebs. Doch anstatt in Selbstmitleid zu versinken kämpft Sie, und lässt uns an ihrem Kampf teilhaben. Das tut sie mit einem unglaublich ansprechenden und flüssigen Schreibstil, dass man schon ab den ersten Seiten das Buch nicht mehr weg legen kann.
Den Humor hat Franziska nie verloren und auch wenn das Buch vielleicht auf den ersten Blick nach "Krankheitsbuch" aussieht, ist es eine Liebeserklärung an das Leben und das, was wirklich zählt!
Ob Krebspatient oder nicht: Dieses Buch ist für jedermann eine Inspiration.
Ich kann nur allen dieses Buch wärmstens empfehlen. Mich hat es tief berührt und es wird mich wohl nie wieder los lassen, aber das im positiven Sinne.
Danke Fräni!























