Bücher mit dem Tag "windenergie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "windenergie" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783442719761)
    Juli Zeh

    Unterleuten

    (675)
    Aktuelle Rezension von: Liden

    Datum : 07.11.2025


    ✨Handlung✨

    Unterleuten ist ein kleines 200 Einwohner Dorf in der alten DDR. Nun sollen Windräder in dem Dorf errichtet werden - Konflikte entstehen und alte Reibereien werden hochgeholt. Ein Gesellschaftsroman über Moral und Egoismus.


    ✨Protagonisten✨

    Es wird aus vielen, unterschiedlichen Sichten geschrieben - und jeder davon war kein riesengroßer Sympathieträger, dafür waren die Charaktere vielschichtig, verletzbar und vor allem eins: menschlich. Sie haben Fehler gemacht, haben sich mal mehr, mal weniger reflektiert und auch wenn man bei manchen Dingen dachte: Was stimmt nicht mit dir ?, so war es nie artifiziell sondern immer passend oder glaubwürdig. Ich musste so oft an Menschen aus meinem Umfeld denken und welche Gemeinsamkeiten sie mit den jeweiligen Protagonisten haben (mich selber eingeschlossen). Am meisten Mitleid hatte ich wohl mit Frederik Wachs und Elena Gombrowksi. 

    PS: Manfred Gortz (Linda Franzen ihre „Bibel“) ist ein rein fiktiver, satirischer Charakter genauso wie sein Buch „Dein Erfolg“. Keine Nachahmung bitte xD 


    ✨Setting✨

    Die Geschichte spielt sich in Brandenburg ab, Unterleuten, ein fiktives kleines Dorf mit alteingesessenen Einwohnern und frisch zugezogenen Personen. Meinungsverschiedenheiten sind vorprogrammiert und auch die Manier, wie diese geklärt werden. 


    ✨Schreibstil✨

    Die kurzen Kapitel der jeweiligen Protagonisten lässt einen durch das Buch fliegen. Jeder hatte auf seine Art und Weise irgendwie Recht gehabt und auch die Motive waren nachvollziehbar, wenn auch nicht moralisch korrekt. Die Sympathie zu den einzelnen Personen hat geschwankt und auch die Spannung um die jeweilige Geschichte. 


    ✨Fazit✨

    Das Soziogramm eines Dorfes. Hier ist nicht die Polizei die Judikative. Juli Zeh hat ein Werk geschrieben, welches mich nachdenklich zurücklässt, wie alle ihre Bücher. Ich freue mich, noch mehr Bücher von ihr zu lesen !

  2. Cover des Buches Wie wir die Klimakatastrophe verhindern (ISBN: 9783869525396)
    Bill Gates

    Wie wir die Klimakatastrophe verhindern

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Wir alle wissen, dass die Erderwärmung ein wichtiges globales Problem ist. Seit vielen Jahren untersucht der ehemalige Softwarefirmenchef Bill Gates daher die Möglichkeiten und Wege, wie wir den Klimawandel und die damit einhergehenden Auswirkungen reduzieren und verhindern können. Sein erklärtes Ziel ist die Netto-Null-Emission der Treibhausgase. Dass diese nicht einfach zu erreichen ist, wissen wir alle und auch Bill Gates geht da nicht mit Scheuklappen durch die Welt. Er untersucht die verschiedenen Aspekte, zeigt auf, was uns im Weg steht und wie wir diese Schwierigkeiten beseitigen können. Gates verwendet dafür leicht verständliche Erklärungen und bemüht sich, den mahnenden Zeigefinger zu vermeiden. Ich für meinen Teil war erstaunt, in welchen Prozessen unseres täglichen Lebens wir direkt oder indirekt den hohen CO²-Austoß verursachen, und welche Möglichkeiten zur Reduzierung es bereits gibt. Ebenfalls sehr lobenswert fand ich, dass Gates nicht eine Vorgehensweise als einzig richtige Lösung propagiert, sondern verschiedene Methoden vorstellt, die alle zum gewünschten Ergebnis führen könnten. Hilfreich waren zudem die Denkanstöße am Ende, was die Politik und was jeder Einzelne tun kann, damit unsere Erde weiterhin ein lebenswerter und bewohnbarer Planet bleibt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung geht neuneinhalb Stunden und wird souverän von Frank Arnold gelesen.

  3. Cover des Buches Wer Wind sät: Bodenstein & Kirchhoff 5 (ISBN: B019WFO4XM)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät: Bodenstein & Kirchhoff 5

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Ich bin ein Fan von Nele Neuhaus und mir hat die Geschichte  gut gefallen. Ein schöner und spannender Krimi.

    Hörbuch - gekürzte Lesung - 6 CDs - Dauer: 472 Minuten

    Inhalt:

    Ein Nachtwächter stürzt zu Tode. Ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen Euro wert ist, kostet einen alten Mann das Leben. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln im Kreise von Verdächtigen, die alle vorgeblich für eine gute Sache kämpfen. Doch jeder von ihnen hat sein eigenes Motiv - nichts ist, wie es scheint. Bis die Lügengebäude einstürzen, Rachsucht und Gier offenbar werden, Liebe in Hass umschlägt und Menschen büßen müssen.
  4. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

    (145)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Vor etlichen Jahren hat Michael Beard den Nobelpreis für Physik erhalten. Danach hat er beruflich nicht viele Neuerungen entwickelt, vielmehr hat er sich seinen Ehen und Affären gewidmet, die schließlich immer wieder in die Brüche gegangen sind. Doch nun ist seine Frau, die eine Affäre hat, mit einem Bauarbeiter. Es ist nicht zu fassen. Michael Beard kann es nicht begreifen, dass er seine eigene Medizin zu schmecken bekommt. Dennoch unternimmt er eine Reise zum Nordpol, die ganz anders verläuft als erwartet. Aus seine Heimkehr verläuft völlig anders als gedacht. Als Nobelpreisträger verfügt Beard über so etwas wie Intelligenz, was ihm dabei hilft aus einer verfahrenen Situation das Beste herauszuholen.


    Einen Nobelpreisträger würde man sich schon nobler vorstellen. Beard kommt mit vielem durch. Sowohl privat als auch beruflich. Dabei ist er eher klein, korpulent und weder gutem Essen noch einem Glas Alkohol abgeneigt. Sein Selbstbewusstsein ist dermaßen grenzenlos, dass ihn das eher noch beflügelt. Erst Patrice, seine fünfte Frau, zahlt es ihm mit gleicher Münze heim. Jetzt sieht er mal, dass es nicht so witzig ist, betrogen zu werden. Zu einer Läuterung führt das allerdings nicht. Eher überlegt sich Beard, wie er Patrice so manipulieren kann, dass die Ehe zumindest so lange hält, bis er sie beenden kann. 


    Michael Beard ist schon ein widerlicher Typ, manipulativ, selbstgerecht, großkotzig und wer weiß, was noch. Trotzdem muss man beim Lesen dieses Romans häufiger schmunzeln, weil er mit seiner Art mit einigen Dingen durchkommt, die eigentlich nicht sein können. Und er findet immer wieder Frauen, was einen allerdings etwas an den Frauen zweifeln lässt, denn er lügt nichtmal so übermäßig. Oder vielleicht ist es gerade das, sie meinen, wegen ihnen würde er sich ändern. Beard jedoch bleibt sich treu, möglicherweise mit seiner selbstherrlichen Art irgendwann auch das eine Mal zu viel. Nur eine Person liebt ihn selbstlos, doch retten kann sie ihn gewiss nicht. Möglicherweise fällt ihm schließlich doch alles vor die Füße, was er sich erschlichen hat.


    Ein Roman über die Frechheit und Dreistigkeit, mit der einige Menschen bei vielem durchkommen, bis sie eben den Bogen überspannt haben. 

  5. Cover des Buches Eine windige Affäre (ISBN: 9783453406339)
    Amelie Fried

    Eine windige Affäre

    (22)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear
    Name: Eine windige Affäre
    Autor: Amelie Fried
    Genre: Frauenunterhaltung, Erzählungen
    Preis: €7,99 Kindleversion | €19,99 Gebundene Ausgabe | €8,99 Taschenbuch
    Seiten: 384
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-453-26588-2
    Verlag: Wilhem Heyne Verlag

    Rückentext:

    Die vierzigjährige Bauingenieurin Katja erhält die Chance ihres Lebens: Sie soll einen Windpark in Litauen in Litauen bauen. Während zu Hause das Kinder-Chaos tobt, kämpft sie gegen korrupte Politiker und gewaltbereite Windkraftgegner. Mit Mut und Raffinesse überwindet sie alle Widerstände - doch dann taucht das attraktive Au-pair-Mädchen Sofia auf und will Katja offenbar den Platz an der Seite ihres Mannes streitig machen ....


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
    Das Buch hier habe aus einem offenen Bücherschrank genommen und war der Hoffnung, dass ich nach 4! hintereinander abgebrochenen Büchern endlich mal wieder eines habe, bei dem das Lesen Spaß macht. Zwar war das Buch nicht schlecht, aber auch nicht der Brüller.

    Doch mal von Anfang an: Die Hauptcharakterin Katja bekommt die einmalige Change, ein sehr großes Projekt zu leiten - wobei es eher ein Befehl als eine Bitte war. Da sie davor die Jahre in Elternzeit war und nun wieder in ihrem Beruf tätig werden möchte, kann sie zu dem Angebot nicht nein sagen. Nun hat sie aber ihren Mann, der abends oft weg, aus beruflichen Gründen und ihre zwei Kinder. Doch schon bei der Suche nach dem richtigen Au-Pair-Mädchen und welche "Regeln" in ihrem Haus herrschen, erinnnern mich an diesen Typ Mutter, den ich oft genug bei Frauentausch gesehen habe: Mütter, die von A bis Z alles durchplanen, ohne sie läuft nix, ohne sie geht nichts. Kind A macht das und mag das nicht, Kind B muss man so füttern, kein TV, denn das macht ja nur dumm usw. Klingt nach einem "perfekt" durchgeplanten, aber auch langweiligem und unflexiblen Leben. Wenn etwas nicht nach ihrer Nase läuft oder sie nicht die Kontrolle hat, dann wird Katja recht unbequem. Und das wird sie im Privaten sehr schnell, einmal hat sie recht random mit der Scheidung! gedroht, ohne es später auch nur irgendwie zu erwähnen, kommentieren oder entschuldigen.

    Ihr Mann ist by the way auch kein Heiliger, er kümmert sich vorangig nur um seinen Job und denkt: Joah, wird schon irgendwie laufen. Möglicherweise läuft es auch nur, weil seine Frau das sonst immer macht. Doch selbst, als sie in Litauen ist, hofft er darauf, dass es sich "schon von alleine regeln wird" und ist dann fast perplex, als er merkt, dass es eben nicht von alleine passiert, dass seine Probleme sich nicht von alleine lösen. Außerdem ist er ein wandelndes Goethe-Zitatebuch, was ihn leicht arrogant wirken lässt.

    Die Idee von dem Buch gefällt mir an sich, allerdings sind es zu viele Zufälle auf einmal. Person X ist zufällig korrupt oder Person Y ist zufällig genau die Person, die man gerade braucht. Natürlich gibt es solche Dinge im echten Leben, aber hier in diesem Buch wirkt es ein wenig aufgesetzt. Auch werden manche Dinge recht beiläuft gelöst oder geklärt, was ein wenig wirkt, als hätte die Autorin diese Dinge entweder vergessen oder schenkt ihnen weniger Beachtung wie im ersten Moment. Die Hauptcharakterin ist im Privaten, wie gesagt, eine Art Kontrollfreak (sie bezeichnet sich an irgendeiner Stelle selbst so oder ähnlich) - bei der Arbeit gibt sie eher oft kleinbei. Erst später lernt sie so richtig, sich zu behaupten. Mir kommt es ebenfalls seltsam vor, dass so viele gegen die Windkraft sind. So wirken die Litauer wie ein ländliches Bauernvolk mit absurten Angst-Fantasien und einer "Wir sind aus Prinzip dagegen"-Haltung auf unwissende Leute. Zwar kenne ich Litauen nicht und ich weiß nicht, ob es wirklich so korrupt oder so langsam ist, das kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur anmerken, dass mir das seltsam vorkommt.

    Die Hauptcharakterin, ihre Eifersucht und ihre Kontrollsucht nerven einen schon irgendwann. Sie ist auch eine der Personen, die sich für was besseres halten, nur weil sie nicht fernsehen. Sowas ist einfach nur bescheuert in meinen Augen, niemand ist automatisch ein besserer Mensch oder Mensch 1. Klasse, nur weil er aufs TV verzichtet. Das ist Schmarrn.

    Außerdem ist der Rückentext leicht irreführend, aber wenn man beachtet, dass das Buch aus der Sicht von Katja geschrieben ist, dann ergibt der Rückentext schon Sinn. Dennoch, wäre es ein Youtube-Video und der Rückentext der Titel davon, würde es "Clickbait"-Kommentare hageln. Auch wirkt so manche eifersüchtige Attacke wie aus den Fingern gesaugt. Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schaft. Muss wohl ihr Lebensmotto sein.

    Es gibt zwar hier und da ein paar "spannende" Szenen, aber so richtig spannend sind sie nicht. Zwar bekommt sie Drohbotschaften, aber es fiel mir ehrlich gesagt schwer, diese ernstzunehmen. Irgendwie ist der Autorin nicht so richtig gelungen, die Spannung gut aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Stattdessen bekam Katja auf ihrer Mission sehr viele Steine in den Weg gelegt und macht sich selbst privat durch ihre Eifersucht das Leben schwer. Um nur mal ein Beispiel für ihre krankhafte Suche zu nennen: Sie versteht sich gut mit ihrem neuen Au-Pair-Mädchen - und denkt prompt, dass Sofia ihr die Familie ausspannen möchte.

    Was dagegen positiv sind, sind der Schutzumschlag und der angenehme Schreibstil.


    Leseprobe (die ersten 10 Sätze):
    Es gibt Momente im Leben einer Frau, die sie nie mehr vergisst. Den ersten Kuss. Das erste Mal. Das erste Kind. Das erste Au-pair-Mädchen.
    Unseres hieß Olga. Lange hatten wir uns nicht entscheiden können, ob sie es sein würde oder eines der vielen anderen Mädchen, die uns angeboten worden waren. Immer wieder lasen wir im Internet die Beschreibungen und verglichen die Vor- und Nachteile der Bewerberinnen miteinander.
    "Diese kann Auto fahren", sagte Michael.
    "Aber sie hat so gut wie keine Deutschkenntnisse", wandte ich ein.


    Fazit:
    Nun, das Buch war keine Enttäuschung, es war eine willkommene Abwechslung nach all den ganzen Pleiten, die ich büchermäßig die wenigen Wochen davor hatte. Daher war ich recht zufrieden, dennoch ist da noch Luft nach oben. Der Schutzumschlag ist sehr bunt und gefällt mir richtig gut, ich mag die Farben. Das Buch selbst ist in einem schönen Orange gehalten, also genauso ansehnlich. Auch finde ich den Stil gut, auch wenn er nicht perfekt ist. Dennoch überwiegen die Schwächen, besonders der Kontrollfreak Katja würde mich nur nerven, wenn ich mit ihr persönlich zu tun hätte, zumindest privat. Ihr Mann würde mich aber genauso nerven, dadurch, dass er eine "Ist mir egal, was hier passiert, mich geht das nichts ein" - Haltung hat. Normal bin ich nicht so drauf, aber dem würde ich schon was dazu erzählen.

    Nun, wer über diese Schwächen hinübersehen kann oder einen einfachen "Frauenroman" braucht, für ne Zugfahrt oder wenn man am Pool liegt, dem kann ich das Buch empfehlen. Ansonsten ist es jetzt keins, das man unbedingt lesen muss. Die ganze Zeit schwankte ich, was die Rubin-Anzahl angeht, aber ich denke, ich bleibe einfach mal bei den 3 Rubinen. Sollte ich jemals wieder ein anderes Buch der Autorin in die Hände bekommen, werde ich ihr auf jeden Fall eine zweite Chance geben. Dem Buch allerdings weniger, möglicherweise gehöre ich aber auch nicht zur Zielgruppe. Besonders, da ich weder Hausfrau noch Mutter bin und derartige Kontroll- und Eifersuchtsszenen einfach nur als nervig und unnötig empfinde.

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