Bücher mit dem Tag "wirklichkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wirklichkeit" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783785587294)
    Ursula Poznanski

    Layers

    (681)
    Aktuelle Rezension von: MayaB

    Ein weiterer spannender Thriller von Poznanski, der mich sehr schnell überzeugen konnte. Im letzten habe ich eine Weile kämpfen müssen, weil ich die Hauptfigur nicht wirklich mochte, hier war mir Dorian von Anfang an ziemlich sympathisch, und entsprechend habe ich mich wesentlich mehr für sein Leben interessiert.
    Die ganze Aufmachung der Geschichte ist verdammt spannend und auch ein wenig düster, und das ein oder andere Mal (gerade am Anfang) lag ich eindeutig falsch damit, worum es ging (ich bin aber ganz glücklich damit, weil für einen Jugend-Thriller wäre das in meinen Augen vielleicht doch etwas sehr düster geworden). Vieles konnte ich gerade ab einem gewissen Punkt dann doch irgendwie vorhersehen, oder habe zumindest damit gerechnet, dass es in entsprechende Richtungen gehen würde, bin gleichzeitig aber auch der Meinung, dass das Buch ein wenig zu einfach in entsprechende Schlussfolgerungen hineingespielt hat.
    Und das hat zwar für ein sehr spannendes Leseerlebnis gesorgt, gerade am Ende jetzt frage ich mich aber auch, inwiefern alles davon nun wirklich logisch war. Denn einige Dinge lassen zwar genau die Schlussfolgerungen zu, die Dorian auch macht, aber in Anbetracht der ganzen Auflösung ... weiß ich nicht, inwiefern ich die entsprechenden Handlungen noch abkaufen würde.
    Auch recht schwach fand ich wieder die Romanze bzw. generell das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Dorian und Leuten. Also auch seine Mutter wird ein paar mal erwähnt, aber in meinen Augen recht spät und auch sehr spärlich dafür, wie wichtig sie ihm angeblich ist.
    Zu lesen also wieder echt gut, und der Fall an sich auch verdammt spannend, ich sehe aber auch eindeutig ein paar Schwächen, und von allem, was ich bisher von Poznanski gelesen habe, befindet sich dieses Buch hier für mich eher im unteren Bereich. Dennoch nichts, was ich bereue gelesen zu haben, unterhalten hat das Buch mich eindeutig gut, auch mit den Schwächen!

  2. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783751202701)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

    (1.532)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Klappentext:

    Geliebter Mörder? Atemlos spannend - ein Meisterwerk von Antonia Michaelis! Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden? Ein temporeicher Thriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte – lässt nicht los! Eindrucksvoll, begeisternd und abwechslungsreich.

    Kommentar:

    Normalerweise kopiere ich keine Klappentexte als Einleitung zu einer Rezension. Ich versuche, den Inhalt in eigenen Worten zusammen zu fassen.

    Hier ist mir das nicht gelungen. Das Buch ist so vieles, es besteht aus unheimlich vielen Facetten und es weckt Emotionen in dem Lesenden, mir hat es teilweise das Herz zerrissen. 

    Der Roman erzählt eine Liebesgeschichte. Wer mich kennt weiß, dass ich das Genre meide. Das Buch wird als Jugendbuch gehandelt. Young adult meide ich ebenfalls. Warum also hat ausgerechnet dieses Buch so geflasht?

    Weil Antonia Michalis keinen geraden Weg geht, keine einzige Erwartung des Lesenden erfüllt und mich fassungslos zurückgelassen hat. Schon der Epilog lässt ahnen, dass es sich um kein einfaches Jugendbuch handelt, er ist blutig und brutal. Damit steht er im starken Kontrast zu den ersten Kapiteln des Buches. Wir lernen Anna kennen. Ein siebzehnjähriges Mädchen aus gutem Haus, wohlerzogen. Sie macht ihren Eltern keine Probleme und sie steht kurz vor einem erfolgreichen Abitur. Sie hat feste Pläne für die Zeit danach, ihr Lebensweg scheint vorgezeichnet.

    Auf der anderen Seite Abel Tannatek. Ein Außenseiter. Er wird der „Kurzwarenhändler“ genannt, Anna versteht nicht warum. Die Nachfrage eröffnet ihr eine bis dahin unbekannte Welt. Sie spricht den Jungen an, etwas, was sonst niemand in der Schule bisher getan hat. Für alle ist er nur der Pole, der Außenseiter bei dem sie ihre Partydrogen kaufen können. Anna sieht mehr, sie ist direkt und sie stellt Fragen. Abel kann ihr nicht ausweichen, auch, wenn er es versucht. So wird Anne in das Leben des Märchenerzählers hineingesogen, sie wird ein Teil des Märchens, das von der kleinen Klippenkönigin handelt. Das ist Abels kleine Schwester Micha, die der Junge abgöttisch liebt. Er würde alles tun, um Micha zu beschützen. Vor der Lehrerin, die ständig nach der Mutter fragt, vor den Sozialarbeitern, die ihm das Mädchen wegnehmen möchten, vor dem Stiefvater, den er hasst. Eine gewaltige Aufgabe für einen 17jährigen Jungen.   

    Die unberührte Welt von Anne bekommt Risse, sie muss erkennen, dass nicht alles nur schwarz oder weiß ist. Trotz aller Unterschiede verliebt sie sich in den Außenseiter. Alle warnen sie. Ihre Freundin Gitta, die nichts als Partys und Amüsement im Kopf hat, ihr Mitschüler Bertil, der selber in Anna verliebt ist und der beginnt, das Paar zu stalken. Auch ihre Eltern sind misstrauisch aber Micha erobert ihr Herzen im Sturm. Vor allem Linda, Annes Mutter, die sich immer ein zweites Kind gewünscht hat, verwöhnt Micha nach Strich und Faden. Und Abel gehört nun einmal zu Micha, ohne Abel keine Micha.

    Obwohl es sich um eine Liebesgeschichte handelt, wirkt die Geschichte von Beginn an unterschwellig gruselig. Ich hatte von Anfang an Angst, was wohl passieren mag. Und diese Angst hat sich von Seite zu Seite gesteigert, Man wünscht Anna und Abel nur das Beste und ahnt dennoch, dass diese Liebe unmöglich vom Glück gesegnet sein kann. Diese Liebe ist von Anfang an mit Tragik durchzogen. Abel möchte Anne nicht an sich heranlassen, sie lässt sich nicht abweisen. Sie gewinnt und Stück für Stück bröckelt seine Mauer. Das Märchen der kleinen Klippenkönigin bekommt neue Facetten und je weiter Abel das Märchen erzählt, umso mehr verstehen die Lesenden, dass sich Märchen und Realität nähern. Wie schon in den alten Märchen der Gebrüder Grimm, gibt es auch hier Bedrohungen und Gewalt, es wird mit den Ängsten der Zuhörenden und Lesenden gespielt. Doch immer wieder gewinnt das Gute, denn es ist ein Märchen. Im echten Leben gibt es keine Märchen und Abel weiß das.

    Ich habe bei den Top Ten Thursday viel über Antonia Michaelis gehört und gelesen und war sehr neugierig, warum sie so begeistert. Dies ist mein erstes Buch von ihr aber sicher nicht mein letztes. Die Autorin nutzt eine einfache und geradlinige Sprache, sie erzählt ihre Geschichte ohne Abschweifungen, direkt und klar. Zwei Menschen, die sich annähern, sich verlieben und beginnen, viel Zeit miteinander zu verbringen. Also alles normal. Nur, dass hier nichts normal ist. 

    Sehr gut haben mir die Bezüge zu den Songs von Leonard Cohen gefallen. Die melancholischen Texte passen wunderbar zu dieser Geschichte und „ballad for the young“ ist der perfekte Einstieg. Das Cover in diversen Grüntönen ist perfekt auf das Buch eingestimmt. Das Buch ist von 2012, ich habe keine Ahnung, warum mir diese Autorin bisher entgangen ist.

    Und gerade habe ich gesehen, dass es eine weitere Geschichte im Schatten des Märchenerzählers gibt.  


    Fazit:

    Für jeden, der außergewöhnliche und berührende Geschichten mag, die nie die Erwartungen des Lesenden erfüllen. Berührend, wunderschön, traurig und herzlich. 

    Titel: Der Märchenerzähler

  3. Cover des Buches Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid (ISBN: 9783442493937)
    Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

    (387)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Jessen

    Ich hatte mir von dem Buch mehr Humor erwartet. Dennoch wollte ich sofort wissen, was es auf sich hat mit Oma.

    Elsa (fast 8) und Oma wohnen in in einer Hausgemeinschaft mit vielen traurigen Schicksalen. Manchmal weint man vor Rührung, aber auch andere Stellen sind sehr emotional.


    Es gibt ein selbst ausgedachtes Märchen der Oma, welches ich nicht so ausführlich gebraucht hätte 

  4. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

    (965)
    Aktuelle Rezension von: SandraLief

    Mich hat schon lange kein Buch mehr so berührt. Ich hab das hübsche  Cover gesehen, fand den Klappentext interessant und dann hab ich angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören. Es ist so spannend und bis zu den letzten 6 Seiten wusste ich nicht, wie es ausgehen wird. Ich hatte eine Ahnung und es gab ein paar Hinweise aber dass es dann doch so schonungslos kommt...

    Rachel und ihre Freunde sind jung, attraktiv, lebensfroh und gerade mit der Schule fertig, als es zu einem folgeschweren Unfall kommt. Bei einem Abschiedstreffen in einem Restaurant, rast ein Auto in das Gebäude. Schlagartig ändert sich Rachels Welt und nichts ist mehr so wie es war. Sie verliert ihren besten Freund, ist vom Unfall gezeichnet, studiert nicht das was sie vor hatte, der geliebte Vater erkrankt schwer und sie trennt sich von ihrem Freund. 

    5 Jahre später geschieht Rachel erneut ein Unfall. Nun steht ihre Welt erneut auf dem Kopf. Allerdings ist diesmal alles zu schön um wahr zu sein. Sie lebt ein Leben, wie sie es sich immer gewünscht hätte, oder vielleicht doch nicht?

    Der Roman ist packend, tieftraurig und romantisch. Es geht um tiefe Freundschaft, Urvertrauen, beruflichen Erfolg, Hoffnung, und die große Liebe.

    Ich hab schon geahnt in welcher Situation sich Rachel befindet aber mit dem Ende habe ich wirklich nicht gerechnet. Es ist alles ganz wunderbar erzählt und sehr berührend. Dennoch, das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Ich werde die Geschichte sicher so schnell nicht vergessen, sie ging mir mitten ins Herz.

    Ich empfehle dieses Buch allen, die gern besondere Bücher mit viel Gefühl und einem unvorhersehbaren Ende lesen. 

     

  5. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499257858)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

    (648)
    Aktuelle Rezension von: Feather

    Wer nach einem Roman mit sehr viel Tiefgang sucht, der ist bei "Ruhm" genau richtig. Hier muss man zweimal hinschauen, um alles verstehen zu können.

    Was mich an diesem Buch so begeistert hat, war, dass sich diese neun einzelnen Geschichten, die man anfangs gar nicht in Verbindung gesetzt hat, plötzlich ein riesiges Konstrukt an versteckten Parallelen und Verbindungen ergeben haben. Ich habe nicht damit gerechnet, dass die einzelnen, in sich abgeschlossenen Geschichten, so große Handlungsstränge teilen – vielleicht das Überthema, aber sonst? Relativ schnell hat sich das dann als Irrtum herausgestellt und zum Glück für ein außergewöhnliches Leseerlebnis gesorgt.

    Der Schreibstil hat sich von Geschichte zu Geschichte unterschieden, war insgesamt auch flüssig, aber doch etwas langwierig. Vor allem anfangs ist es mir persönlich schwergefallen, in die erste Geschichte reinzukommen.

    Die Charaktere hingegen waren sehr gut ausgearbeitet und auch erzählt; sie hatten Wiedererkennungswert und mir hat es sehr gefallen, dass sie in ihren Unterschieden einen lebendigen und passenden Eindruck erweckt haben.

    Ich kann "Ruhm" jedem ans Herz legen, der gerne Bücher liest, über die man nachdenken und vielleicht sogar Stellen doppelt lesen muss. Es ist ein Roman zum kritischen Hinterfragen und Nachdenken, auch perfekt als Lektüre geeignet.

  6. Cover des Buches Das Buch (ISBN: 9783570306420)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Buch

    (430)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Insgesamt eine gutes Buch, das alles beinhaltet. Kein Bock zu arbeiten, keine Lust das Erbe anzutreten, die Erkenntnis, das Phantastische, gut erfasste Antagonisten, der Schleichende Abgrund mancher Protagonisten und letztlich der Endkampf gegen das Böse. Ein schönes Gefühl, ein Buch mal eben nicht so einfach zur Seite legen zu können. Angangs hat mich die Seitenzahl etwas abgeschreckt, aber die Seiten war gut gefüllt und wenig langatmig.
    Wie auch immer: Hohlbein kann's halt!

  7. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

    (547)
    Aktuelle Rezension von: RattusExlibricus

    Kategorie: Abenteuer |Action |Dystopie| Intrigen |Jugendroman |Moralische Fragen |Science fiction

    Worum dreht sich die Handlung?: In nicht allzu ferner Zukunft ist alles über einen Chip im Gehirn gesteuert. Schule, Privatleben, Beruf - alles findet nur noch in virtuellen Räumen statt. Außer, man ist ein Verweigerer. Jemand, der sich nur über altmodische VR-Sofas in diesen virtuellen Rummelplatz begibt. Und das auch nur sehr ungern. So wie Luna, die dafür gute Gründe hat, über die sie jedoch nie reden würde... Warum bekommt trotzdem ausgerechnet sie einen Platz für einen begehrten Test angeboten, der ihr nach die Schule die Aussicht auf einen Traumjob beim führenden Techunternehmen oder zumindest ein Studium an einer rennomierten Uni ermöglicht? Schon bei dem mehrtägigen Test hat sie das Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Und trifft auf andere, die auch misstrauisch sind. Als sie den Test wider Erwarten mit Bravour besteht und für einen hochkarätigen Think Tank rekrutiert wird, schrillen bei ihr endgültig die Alarmglocken. Kann es gefährlich sein, wenn man die virtuelle und die reale Welt zu gut auseinander halten kann und was hat der Konzern mit ihr vor?

    Große Themen in Hintergrund: Die (Über)Macht technischen Fortschritts | Realitätsverweigerung | Verantwortung und Intelligenz/Rationalität | Monopolisierung und Mundtotmachung

    • Handlung ***

    Die Handlung geht gut auf die gestellten Grundfragen / Hintergrundthemen ein. Jenseits dessen entsprechen die Handlungsstränge einem stabilen Jugendthriller. Die Motive sind nicht unglaublich originell, aber gut verarbeitet und fügen sich stimmig ins Gesamtbild. Leider gibt es mehrere plötzliche Brüche, die inkonsistent wirken, so zum Beispiel, dass während des ersten Teils prägend ist, dass die Hauptfigur keinen Chip hat, nachdem sie überredet/gezwungen wurde, sich einen implantieren zu lassen, ist sie nur 1-2 Kapitel lang irritiert, danach ist es für sich völlig normal. Die Liebesgeschichte ist leider etwas verkitscht und kommt auch irgendwie gezwungen rüber,. Trotzdem blieb meine Neugierde auf das Fortschreiten der Handlung konstant, es gab keine größeren Hänger und die Handlung hielt ein paar gute Wendungen bereit. Die Szenen in der virtuellen Welt und dem Hackerraum dahinter sind anschaulich geschildert und man kann sich alles gut vorstellen.

    • Aufbau **°

    Während am Anfang sehr ausführlich berichtet wurde, wirkte die Geschichte nach hinten ziemlich gerafft. Die Geschichte enthält einige Zeitsprünge, zwischendurch werden Gedächtnisse gelöscht. Die Handlung bleibt in sich trotzdem stimmig. Gerade nach hinten hin wird die Erzählung recht hektisch, lange vorbereitete Wiedersehen mit eventuell totgeglaubten werden dann doch recht sachlich in einem Kapitel abgerissen, die Begrüßung wird einfach übersprungen. Das mag vielleicht am Lektorat liegen, doch am Ende ging dem ganzen dann die Atmosphäre aus, alles geschah Schlag auf Schlag - über mehrere Kapitel und dann ging irgendwie die Puste aus. Schade.

    • Charakterzeichnung **°

    Die Charaktere sind wie die Handlung - nicht unglaubwürdig, nicht uninteressant, aber an manchen Stellen fehlte die Tiefe. Man hätte aus den vorhandenen Charakteren mit Sicherheit noch einiges herauskitzeln können, so bleibt es beim Potential, das durchaus vorhanden ist.

    • Sprache und Stil **°

    Der Stil ist sehr einfach gehalten, was bestimmt an Zielgruppe und Genre angepasst wurde. Die Beschreibungen der virtuellen Welt sind plastisch und gelungen, in der Realität wirkt es manchmal ein bisschen lieblos. Insgesamt zwar flüssig zu lesen und der Stimmung und Handlung keinen Abbruch bescherend, hat der Stil aber auch keine herausragenden Merkmale und die Sprache ist mehr Werkzeug als Ausdrucksmittel. Definitiv kein Problem bei dem Genre, aber ein kleines bisschen mehr Würze hätte bestimmt auch nicht geschadet.

    • Zielgruppe(n)

    Liebhaber dystopischer Jugendromane, die nicht vor Themen zurückschrecken, über die man eventuell auch nach dem Lesen noch nachdenkt und die den Alltag eventuell jetzt schon berühren. Allerdings sollten die Erwartungen an stilistische und sprachliche Feinheiten nicht zu hoch sein. Man sollte sich bewusst sein, dass es ein Buch zum schnell lesen ist und mit den Brüchen, gerade gegen Ende, klarkommen. Es hilft, sich auf die Spannung einzulassen und sich nicht zu lange Zeit zu lassen.

    • Fazit **°

    Die Hintergrundthemen und die Frage nach Intelligenz und Rationalität sowie der Übermacht von Technikkonzernen auf die Wahrnehmung sind gut gewählte und interessant umgesetzte Themen. Allerdings ist das Buch kein tiefsinniges Sci-Fi-Epos, sondern eher ein für schnelle Spannung generierter Jugendroman, der nicht ganz ohne Klischees auskommt und manchmal flach bleibt und Brüche aufweist. Gerade am Ende wird die Erzählung sehr schnell und etwas sprunghaft. Man bekommt nichts, was man nicht erwartet und ein klein bisschen weniger als man erwartet. Mit diesem Vorwissen ein Buch, das man zur Unterhaltung ganz gut lesen kann.

  8. Cover des Buches Woman in Cabin 10 (ISBN: 9783945386989)
    Ruth Ware

    Woman in Cabin 10

    (492)
    Aktuelle Rezension von: Julianchen

    Auch dieser Thriller von Ruth Ware hat es in sich. Eine junge Journalistin, ein Luxusschiff, eine illustre Runde reicher Passagiere und eine Frau, die plötzlich verschwindet. Laura ist sich sicher, einen Mord gesehen zu haben, aber niemand glaubt ihr. Nach und nach entwickelt sich die Suche nach dem Opfer zu einem Katz-und-Maus-Spiel auf dem begrenzten Raum eines Schiffes. Wem kann Laura trauen? Vielleicht nicht einmal sich selbst? Wie in allen ihren Thrillern setzt die Autorin eine junge Frau in den Mittelpunkt ihrer Geschichte. Laura ist mir offen gesagt nicht besonders sympathisch, zu ich-bezogen, zu emotional. Dennoch folge ich ihr gern und begebe mich Schritt für Schritt immer weiter auf die Jagd. Das Ende schreit förmlich nach einer Forderung, die es ja auch demnächst geben wird. Ich bin gespannt.

  9. Cover des Buches Scandor (ISBN: 9783743216594)
    Ursula Poznanski

    Scandor

    (245)
    Aktuelle Rezension von: bibliofuechschen

    Ein Spiel, dass den Sieger reich macht. Die Bedingung: absolute Ehrlichkeit. Der Verlierer muss einem absoluten Alptraum in die Augen sehen.

    100 Personen werden ausgewählt an dem "Spiel" teilzunehmen. Alle Teilnehmenden müssen ihre Alltag mit absoluter Ehrlichkeit bewähltigen. Fragen müsse  beantwortet werden, nur dre Gegenfragen sind pro Tag erlaubt. Sobald Scandor eine Lüge spürt, ist das Spiel vorbei. Plötzlich wird klar, wie oft wir in uns im Alltag kleiner "Not-"Lügen bedienen. Und nicht nur vor Fallstricken im gewohnten Umfeld sondern auch im Umgang mit Mitstreitern, ist höchste Vorsicht geboten. Könntest du gewinnen?

    Eine spannende Idee, viele verschiedene Charaktere mit eigenen Intentionen und Geheimnisse im Hintergrund machen das Buch unglaublich spannend. Leider gab es ein paar Längen im Mitteleteil, ansonsten handelt es sich aus meiner Sicht, aber um eines der besten Jugendbücher von Ursula Poznanski. 

  10. Cover des Buches Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert (ISBN: 9783948621162)
    Andreas Herteux

    Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert

    (56)
    Aktuelle Rezension von: MaurerHildegart


    Mir persönlich hat Andreas Herteux "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert sehr gut gefallen", da es ein innovatives und visionäres Buch ist, dass die Welt aus einer ganz anderen Perspektive zeigt.

    Der Autor führt zahlreiche neue Begriffe wie "Homo Stimulus", "Verhaltenskapitalismus", "Milieukampf" oder "kollektiver Individualismus" ein und verbindet das zu einem Gesamtbild unseres Jahrhunderts. 

    Ja, so kann man die Welt betrachten. Ja, so könnte sie sein. Ja, so könnte sie werden.

    Herteux Buch ist eine Bestandsaufnahme, aber auch eine Warnung, dringend selbst tätig zu werden. Es ist damit ein Aufruf zur Diskussion der Inhalte. 

    Der Schreibstil ist angenehm und unterhaltsam. Der Autor hat ein gutes Gefühl dafür, wenn man komplizierte Inhalte durch Vereinfachungen und Beispiele klarer darstellen muss. Die Einleitungen, die kreuz- und quer Analogien in der Weltgeschichte suchen, finde ich spitze. Herteux kann unterhaltsam und informativ gleichzeitig schreiben. 

    Ich persönlich halte Bücher wie das von Herteux für unglaublich wertvoll, da sie einerseits nachdenklich machen, aber auch zur Diskussion anregen. Und das auch dann, wenn man sie inhaltlich ablehnt. Wenn ein Buch es schafft, dass ich mir Gedanken mache, dann taugt es etwas. Das hier taugt sehr viel und sei allen empfohlen, die mehr von der Wirklichkeit wissen wollen.
    Anmerkung: Meine Kritik bezieht sich auf die 4. Auflage der Druckausgabe, die offensichtlch einige Seiten mehr hat (302) als das Ebook (294). Was genau die Unterschiede sind, kann ich nicht sagen.



  11. Cover des Buches BOHÈME (ISBN: 9783946112587)
    Jonas Zauels

    BOHÈME

    (12)
    Aktuelle Rezension von: c-m-mondstein

    Angezogen von dem mit vielfältigen Assoziationen belegten Titel und dem in tiefroter Bühnenvorhangfarbe gestalteten Einband, zieht der Roman Bohème von Jonas Zauels den Leser in die Gassen der Pariser Kulturszene. 

    Es ist ein Eintauchen in die Welt der Künstler: exzentrisch und voller Leidenschaft. Schein und Sein, oder wie der Klappentext verrät „Kunst und Künstlichkeit“, liegen dicht beieinander. Quasi rauschhaft zerrt die treibende und gleichermaßen hemmende Sehnsucht nach Anerkennung und Erfolg die Figuren zueinander hin und voneinander weg. Unstet und durch den Schleier von Alkohol und Drogen schlingernd, suchen die Protagonisten ihre eigene Identität und ihren Platz in oder jenseits der Gesellschaft. 


    Ein Roman, der in bildreicher, lebendiger Sprache den Leser in eine besondere Facette der „Stadt der Liebe“  eintauchen lässt. 


  12. Cover des Buches Nach einer wahren Geschichte (ISBN: 9783832164256)
    Delphine Vigan

    Nach einer wahren Geschichte

    (161)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    [𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]

    𝔹𝕦𝕔𝕙𝕔𝕝𝕦𝕓𝕓𝕦𝕔𝕙 im #Buchclub_Buchgefluester

    𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Nach einer wahren Geschichte
    𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Delphine de Vigan
    𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Dumont (TB) / Random House Audio (HB)
    𝔾𝕖𝕤𝕡𝕣𝕠𝕔𝕙𝕖𝕟 𝕧𝕠𝕟: Martina Gedeck
    𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟/𝔾𝕖𝕙𝕠𝕖𝕣𝕥 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
    𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Doris Heinemann (aus dem Französischen)

    𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr lieber Fiktion oder Bücher nach einer wahren Begebenheit?

    𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
    Spannend - Verwirrend - Gut

    𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
    Auf einer Party trifft Delphine auf L.
    Aus gelegentlichen Treffen, wird nach und nach eine Freundschaft. Langsam nimmt L. immer mehr Raum in Delphines Leben ein. Doch was als Freundschaft beginnt nimmt bald einen Verlauf, den Delphine nicht vorausgeahnt hat.

    𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
    Ich wusste nicht, was mich hier erwartet und wurde positiv überrascht.
    Das Buch ist spannend, auch wenn es zwischendurch ein paar verwirrende oder überflüssige Stellen gibt. 👀
    Vor allem beeindruckt hat mich die Darstellung von toxischen Charakteren und Freundschaften. 🤔
    Es gibt richtig viel zu interpretieren und im Laufe der Geschichte es wird immer mehr dem Leser überlassen, die Ereignisse zu interpretieren.
    Das Buch hat mich auf jeden Fall gut unterhalten und war eine schöne Abwechslung.
    In das Hörbuch habe ich auch rein gehört. Die Sprecherin macht einen guten Job, auch wenn ich das Hörbuch auf jeden Fall schneller stellen musste. 🤭

    𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
    Ja, hier kann ich eine Empfehlung aussprechen. Aber nicht für Leute, die am Ende keine offenen Fragen wollen. 😂

    𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

  13. Cover des Buches Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt (ISBN: 9783791500621)
    Nicola Yoon

    Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

    (1.220)
    Aktuelle Rezension von: Darcys_Lesestuebchen

    Maddie darf nicht raus. Nicht heute, nicht morgen, niemals, denn sie hat einen selten Immundefekt, der ihr bei der kürzestens Auseinandersetzung mit Viren, Pollen oder dergleichen das Leben kosten könnte. Sie hat sich auch mit diesem Leben arrangiert, bis nebenan ihr neuer Nachbar Olly mit seiner Familie einzieht und sie sich trotz der der Barrieren zwischen ihnen immer näher kommen. Sie will mehr und würde dafür alles riskieren.

    Meine Meinung:

    Als ich das Buch vor etlichen Jahren das erste Mal las, war es völlig um mich geschehen. Ich fand es unglaublich spannend, gefühlvoll und fieberte mit Maddie und Olly von Anfang bis Ende mit, wobei mir das Herz mehr als einmal gefühlt stehen blieb und ich atemlos war. Es war ein absolutes Jahreshighlight für mich und als es nun für eine Challange passte, traute ich mich auch an einen re-read ran.

    Leise, laut, schmerzvoll, traurig, unglaublich lebensbejahend, mutig und vor allem sensibel. Als ich wieder dieses Buch las, hatte ich keine großen Erwartungen, da in der Regel ein Buch einfach nicht die selben Emotionen in mir wecken kann wie beim ersten Mal, aber Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt kam in der Hinsicht verdammt nah dran. Es mag vielleicht nicht mehr so spannend gewesen sein, weil ich ja den Ausgang kannte, aber dennoch fieberte ich wieder mit den Figuren mit. Das lag vor allem an Yoons Stil, der unglaublich sensibel die fragile Emotionswelt ihrer Hauptfigur nachzeichnete, die trotz ihres Schicksals alles vom Leben haben wollte, auch, wenn sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem die Menschen in ihrem Umfeld verletzen könnte.

    Maddie war eine unglaublich starke Persönlichkeit, die manchmal ein wenig ungerecht werden konnte, dafür aber durchaus auch ihre Gründe hatte. Ihr ganzes Leben spielte sich in einen sterilisierten Umfeld ab und sie kannte nichts von der Welt da draußen. Kein Wunder, dass sie sich irgendwann nach mehr sehnte, vor allem, als diese Wünsche von ihrem neuen Nachbarn Olly geweckt wurden, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hatte und sie genauso brauchte, wie sie schließlich ihn. Sie war kreativ, fleißig, forderte sich selbst immer heraus und manchmal etwas alber, was ich süß fand.

    Die Chemie zwischen den beiden jungen Menschen passte vom ersten Moment an perfekt und ich liebte es, wie sie miteinander kommunizierten. Das war manchmal sehr schwer und ich fand ihre Kreativität sehr süß. Ihre Chats, Gespräche und Nachrichten gaben viel Aufschluss über ihre Wünsche, Träume und Hoffnungen und zeigten auch ihre Unsicherheiten und Ängste. 

    Die Geschichte spielte sich auf kleinsten Raum ab und machte zum Ende einen großen Sprung, der mir auch dieses Mal eine fette Gänsehaut bescherte. Es ging viel um Maddies persönliche Entwicklung, um ihre Wünsche, Träume und das Erwachsen werden. Olly blieb für mich dabei manchmal etwas auf der Strecke, weil es auch ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt wurde und ich gerne mehr Informationen über ihn und seine Hintergrundgeschichte gehabt hätte, aber dennoch konnte ich mir auch wieder ein gutes Bild von ihm machen. Seine Probleme waren anders als die von Maddie, aber auch bei ihm drehte es sich um seine Entwicklung und die Befreiung seiner "Dämonen". Es war etwas verschlossener, aber auch sensibler Teenager, der seine Talente im Verbrogenen ausüben musste.

    In den letzten Kapiteln war leicht die Luft raus, bevor das Ende mich wieder völlig mitriss. Sehr tragisch fand ich die Geschichte von Maddies Mutter, die mir das Herz zeriss. So war ihr Verhalten durchaus verständlich, auch wenn sie einen großen Fehler machte, der weitere nach sich zog, aber sie machte mich auch so unglaublich wütend.

    Yoon erzählte ihre Geschichte nicht nur rein mit Worten, die sie gekonnt einsetzte, sondern auch mit vielen Zeichnungen, die einem einen tiefen Einblick in Maddies Gefühlswelt gaben. Es ist etwas schwer für mich, dies gut zu erklären, aber ohne diese liebevollen Extras wäre das Buch nicht ganz so gut geworden. Sie wurden passend in die Geschichte eingesetzt und es kamen auch Tabellen, Artikel aus dem Internet und Zeichnungen von Maddie vor. Wie sie sich im Weltall vorstellte oder sich selbst sah; ein Kuss-Trainingsplan, ihre Schulaufgaben oder ihr Tagesplan. All das machte das Buch zu etwas Besonderen, was ich so auch nicht zuvor kannte. Der Stil der Autorin war sehr sensibel und ohne Effekthascherei. Er las sich sehr flüssig und war für mich ein auf und ab der Emotionen. 

    Fazit:

    Das Buch in Worten wiederzugeben ist nicht einfach für mich und ich würde noch so viel mehr schreiben, aber ich denke, es passt so ganz gut. Die Geschichte ist auch nach all den Jahren immer noch ein kleines Kleinod für mich, etwas ganz besonderes, was ich wieder sehr genossen habe. Die Figuren waren gut ausgearbeitet und wirkten authentisch. Zwar hätte ich Olly gerne etwas mehr im Zentrum gehabt, aber auch so erfuhr man viel über ihn. Die Liebesgeschichte wurde sehr sensibel erzählt und all die kleinen Zeichnungen und liebevollen Details machten das Buch sehr schön.

  14. Cover des Buches Der Geschmack von Glück (ISBN: 9783551320513)
    Jennifer E. Smith

    Der Geschmack von Glück

    (407)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Ellie lebt in Maine, in einer kleinen Küstenstadt. Sie hat einen Ferienjob in einer Eisdiele.

    Graham lebt in Kalifornien und ist ein berühmter Schauspieler. Alle Mädchen lieben ihn.

    Die beiden leben jeweils am anderen Ende der USA.


    Als Graham sich vertippt, landet seine E-Mail bei Ellie. Ohne, dass sie wissen, wer der andere ist, beginnt eine Freundschaft. Sie erzählen sich Sachen, die sie sich persönlich nie erzählt hätten.

    3 Monate nach der ersten Mail zwischen den beiden, schlägt Graham als Drehort für seinen neuen Film Ellies Stadt vor.


    Zum ersten Mal lernen sich die beiden richtig kennen. Die beiden wissen sofort, dass sie sich ineinander verliebt haben. Aber es ist für Ellie nicht leicht, mit einem Filmstar zusammen zu sein, wenn um ihn herum immer Paparazzi sind.




    Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Ellie und von Graham erzählt. Man erfährt immer mittendrin, etwas über ihre Vergangenheit.

    Ich finde das Buch einfach toll. Man hatte auch richtig das Sommerfeeling, das ich mir gewünscht habe, denn Ellies kleines Küstenstädtchen wird sehr gut beschrieben.


    Graham ist sehr nett. Er mag die Schauspielerei und das Filme drehen. Aber er hasst die Presse, die IMMER um ihn herum wuselt. Wegen Ellies Vergangenheit hat sie sich immer vor den Paparazzi verngehalten. Aber das wird immer schwerer, weil sie in Graham verliebt ist. Ellie ist sehr schlagfertig und witzig, sie hat aber auch Angst.



    Zitat: "Doch in Wahrheit war er ziemlich sicher, dass er sich in ein Mädchen verliebt hatte, dass er noch nie gesehen, ja, dessen Namen er nicht einmal kannte." (Graham)

  15. Cover des Buches Wenn das Eis bricht (ISBN: 9783442719259)
    Camilla Grebe

    Wenn das Eis bricht

    (116)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Im Haus des bekannten Unternehmers Jesper Orre wird eine geköpfte Frau gefunden, der Mann ist verschwunden. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren. Da der Fall an einen Fall von vor 10 Jahren erinnert, wird Hanne, die Kriminalpsychologin, die bei den Ermittlungen geholfen hat, auch bei diesem Fall hinzugezogen. Was geschah wirklich in Orres Haus und wie hängen die beiden Fälle zusammen?

    Das Buch ist in wechselnden Kapiteln zwischen Hanne, Emma und Peter erzählt. Hanne, die an beginnender Demenz leidet und beim letzten Fall eine Beziehung mit dem Ermittler Peter hatte, Peter, der nach der Sache damals keinen Kontakt mehr mit Hanne hatte, und Emma, die im aktuellen Fall eine Rolle spielt, von der man als Leser aber nicht genau weiß, wie diese Rolle aussieht. Gerade die Kapitel, die sich mit Emmas Leben beschäftigen, sind sehr spannend und haben mich total in ihren Bann gezogen. So wie das ganze Buch: Es entwickelt einen unerklärlichen Sog, obwohl es weniger spannend als einfach faszinierend ist.

    In allen Kapiteln erfährt man ganz nebenbei eine Menge aus den Leben der handelnden Personen, was sehr fesselnd ist. Obwohl ich die Zusammenhänge geahnt habe, war ich am Schluss doch überrascht, denn mit diesem Ablauf hatte ich nicht gerechnet.

    Ein psychologisch clever aufgebauter Thriller, der mich wirklich in seinen Bann gezogen hat. Gut!

  16. Cover des Buches Ein neuer Anfang (ISBN: 9783641175030)
    Esther Hicks

    Ein neuer Anfang

    (11)
    Aktuelle Rezension von: lili_1302

    „Ein neuer Anfang“ von Esther und Jerry Hicks ist ein inspirierendes Werk, das sich mit den Kräften unserer Gedanken und Gefühle beschäftigt. Ohne zu viel zu verraten, geht es darum, wie wir selbst Einfluss auf unser Leben nehmen können, indem wir unsere Aufmerksamkeit bewusst lenken und lernen, mit positiven Emotionen in Einklang zu leben. Das Buch lädt dazu ein, die eigene Sichtweise zu hinterfragen und neue Möglichkeiten zu entdecken, wie man mehr Freude, Klarheit und Zufriedenheit ins Leben bringt.


    Was mir besonders gefallen hat: Es hilft einem wirklich, die Augen zu öffnen. Man versteht plötzlich, wie entscheidend es ist, nicht in negativen Gedankenmustern hängen zu bleiben, sondern bewusst positive Gefühle herbeizurufen. Dadurch wird einem klar, wie viel Macht man selbst über das eigene Glück hat. „Ein neuer Anfang“ ist nicht einfach nur ein Ratgeber, sondern ein Buch, das die mentale Weiterentwicklung fördert und einem Mut macht, die eigene innere Haltung zu verändern. Es ist leicht verständlich geschrieben und vermittelt komplexe Themen auf eine sanfte, motivierende Art. Alles in allem: Ein tolles Buch, das man sowohl für die eigene Entwicklung als auch als Quelle neuer Inspiration sehr gut gebrauchen kann.


  17. Cover des Buches Alle Farben der Nacht (ISBN: 9783897413955)
    Jonas Zauels

    Alle Farben der Nacht

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Rezension

    Alle Farben der Nacht von Jonas Zauels

    Genre: Drama
    Seiten: 175
    Verlag: U.Helmer

    Klappentext:
    Schwarz. Wie immer. Die dicken Vorhänge sind zugezogen, das Licht ist aus und draußen greift die Nacht langsam, aber unaufhaltsam um sich.
    Sie weiß, dass es falsch ist; dass sie eigentlich ein ganz normales Leben führen sollte. Sich Ziele setzen und diesen folgen sollte, doch fällt es ihr so schwer. Sie würde sich gerne treiben lassen, wie die anderen in ihrem Alter, von denen sie nicht einen richtig kennt. Sie hört ihnen manchmal heimlich zu.

    Meine Meinung:
    Das war mal was anderes. Es ist eine Geschichte über die ich erstmal nachdenken musste, bevor ich diese Rezension schreibe. Es geht um Emilia und ihr wirklich schweres Leben. Sie stürzt immer mehr ab und es passieren ihr auch wirklich schlimme Dinge. Aber nichts ist so wie es scheint. Mit Emilia bin ich leider nicht ganz warm geworden. Es lag jetzt aber eher an mir und nicht an der schaffensweise des Autors. Ich komme im echten Leben schon nicht mit solchen Menschen klar und kann sie nicht verstehen. Der Autor hat da echt Charaktere geschaffen die meiner Meinung nach stark polarisieren. Das Cover mag ich mit seinen kräftigen Farben sehr gerne obwohl ich nicht so genau sagen kann ob es zum Inhalt passt.

    Fazit:
    Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen manchmal ein bisschen schockiert. Es ist nichts wie es scheint. Ich kann es Drama Liebhabern empfehlen, die auf wirren Tiefgang stehen. Ich brauchte am Ende eine Weile bis alles geordnet war. Wirklich toll!
  18. Cover des Buches Die Insel des vorigen Tages: Roman (ISBN: B005QMPDD6)
    Umberto Eco

    Die Insel des vorigen Tages: Roman

    (107)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, Umberto Eco at its best. Hierin geht es um Mut, Verzweiflung, Lebenfreude, Ohnmacht und Freundschaft, jede Menge Nautik und Astronomie. Unglaublich einfühlsam und rührend umgesetzt. 

    Zum Glück hab ich es als Buch gelesen, Tränen am E-Reader trocknen schlecht.

  19. Cover des Buches Remember Mia (ISBN: 9783423217095)
    Alexandra Burt

    Remember Mia

    (219)
    Aktuelle Rezension von: LenaTotzi

    Die junge Mutter Estelle Paradise liegt schwer verletzt im Krankenhaus, ihre sieben Monate alte Tochter Mia ist verschwunden. Doch was hat das eine mit dem anderen zu tun? Estelle kann sich an nichts erinnern, sie weiß nicht wo ihre Tochter geblieben ist. Ist sie verschwunden? Wurde sie gekidnappt? Wurde sie getötet? Oder hat sie ihr Baby sogar selber ermordet? Fragen über Fragen, die sich während des Buches erklären lassen. Was ist nur passiert?

    Alexandra Burt schreibt in ihrem Thriller über den Albtraum einer jeden Mutter. Das Kind ist verschwunden und der Mutter fehlt jede Erinnerung. Stück für Stück erfährt man was wirklich passiert ist. Man kommt zusammen mit Estelle auf die Spur. Die Geschichte bekommt einen unerwarteten Lauf, was es meiner Meinung nach zu einem sehr gelungenen Buch macht. Denn bis zum Schluss weiß man nicht ob es jemals ein Wiedersehen mit Mia geben wird. Ein Katz und Maus Spiel bis zum "bitteren" Ende. 

    Das Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden! Auch wenn man sich nicht genau mit der Thematik identifizieren kann, da man keine Mutter ist, kann man sich sehr gut in die Geschichte einfühlen und mit fiebern.

  20. Cover des Buches Ellin (ISBN: 9783931989835)
    Christine Millman

    Ellin

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Shunima

    Kurzer Inhalt:

    Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten. Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode. Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt. 


    Was ich erwartet habe:

    Fantasy gespickt mit Romance: Ellin wirkte im Klappentext wie eine starke Protagonistin (was ich sehr mag), die ihren Weg gehen wird. Dabei trifft sie auf Kylian, dem ich den üblichen Trope geheimnisvoll = verletzt unterstellte und natürlich werden sie ein Paar! Dabei erkunden sie ihre Vergangenheit und entdecken, dass auch sie zufälligerweise ein besonderes / mächtiges Fabelwesen ist wie Kylian mit seinem Gefolge. 

     

    Was ich bekommen habe:

    Eine Liebesgeschichte habe ich bekommen. Diese steht zwar gewissermaßen als treibende Kraft zwischen den Protagonisten im Vordergrund, ist dabei aber nicht aufdringlich. Das finde ich prinzipiell sehr gut, da mir in einigen Büchern aus dem Romantasy Genre die eigentliche Rahmenhandlung neben der Liebesgeschichte zu kurz kommt. Jedoch haben die beiden Protagonist*innen in „Ellin“ wenig Handlungszeit zusammen. Oft sind sie getrennt oder aber nicht alleine, sodass ich Schwierigkeiten hatte, Herzklopfen zu bekommen und ihre Entwicklung nachzuvollziehen.

    Ellin ist tatsächlich eine starrsinnige, aber doch recht schwache Protagonistin. Sie möchte ihren eigenen Weg gehen, sie widersetzt sich Gepflogenheiten und adaptiert sich an neue Orte und Gesellschaften – es ist ihre große Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen. Ihre Naivität passt zu ihr und ihrer Entwicklung. Sie versucht, für sich einzustehen, scheitert aber oft und andere entscheiden, was mit ihr geschieht. Sie wird gejagt, entführt, entwurzelt und es wird viel über ihren Kopf hinweg bestimmt. Es passt zwar zu ihrer Entwicklung, aber würde sie sich am Ende nicht doch weiterentwickeln, dann hätte ich hier einen Punkt abgezogen.

    Kylian wiederum ist mir zu sehr ein wandelndes Klischee. Er ist der düstere Love Interest mit tragischer Vergangenheit. Der Retter in strahlender Rüstung, der leidet für „seine“ Frau. Er ist stark, männlich, gutaussehend und wortkarg und ein Fabelwesen, über das man aber nicht viel erfährt. Da fehlte mir etwas. 

     

    Die Handlung war durchdacht und es zog sich bis zum Ende ein roter Faden, dem sich gut folgen ließ. Leider wirken einige Etappen aber eher so, als ob sie als Füllmaterial gedacht sind, z.B. als Ellin zum x-ten Mal von Kylian getrennt wird und sie sich zufällig mal wieder verpassen… da hätte ich mir mehr Originalität gewünscht. Auch fehlten mir Hintergrundinformationen, z.B. zu Kylians Vergangenheit, aber auch zu anderen Fabelwesen. Keins hat Tiefe bekommen, selbst die antagonistischen Wesen waren halt einfach… da. Warum? Woher?

    Der Schreibstil war ruhig, aber mitreißend und ließ mich trotz meiner Kritik durch die Seiten fliegen. Natürlich muss man sich auch bewusst machen, dass das Buch 2013 veröffentlicht wurde – das ist doch schon eine Zeit her und seitdem hat sich gesellschaftlich doch mehr getan als man denken mag. Leider fehlte dem Buch trotz Verlagsveröffentlichung ein gutes Korrektorat, sodass ich viele Fehler gefunden habe, die ich nicht verzeihen kann (dass / das, Groß-/Kleinschreibung etc). Bei einer Verlagsveröffentlichung erwarte ich ein besseres Korrektorat und Lektorat – allerdings steckte der Verlag 2013 auch noch in den Kinderschuhen, heute ist das anders.

    Der Schreibstil  von Christine Millmann rettet, was ein paar Plotlöcher und Rechtschreibfehler zu wünschen übrig lassen. Letztendlich ist er auch der Grund, warum das Buch letztendlich 4 und nicht nur 3 Sterne bekommt.

  21. Cover des Buches Seelenfeindin (ISBN: 9783740800833)
    Sabine Trinkaus

    Seelenfeindin

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Svenska_

    Dies ist eines dieser Bücher, die ich größtenteils wegen seines Covers gekauft habe, denn dieses ist wirklich fantastisch gelungen und macht neugierig auf das, was sich hinter der Geschichte verbirgt.
    Auch der Prolog allein ist schon fantastisch und so gut und echt beschrieben, dass es mich (um 2 Uhr nachts) schon ziemlich gegruselt hat. Er ist aus der Sicht der Patientin geschrieben, die weiteren Kapitel berichten aus der Sicht der Psychiaterin.

    *Spoilerwarnung*

    Und damit begann ein kleines Wirrwarr, denn die Hauptprotagonistin wirkte auch mich teilweise labiler als die Patientin, was es für mich schwierig machte, ihren Gedankengängen zu folgen und sie sympathisch zu finden.
    Auch die kursiv gedruckten Stellen im Text waren für mich persönlich teilweise verwirrend, wobei sich das nach und nach aufklärte. Alles in allem war es an manchen Stellen "too much", an anderen Stellen wiederum zu wenig. Es gab einige Kapitel, die fügten sich perfekt ins Geschehen ein und trugen zum Weiterkommen in der Geschichte bei. Und dann gab es Kapitel, die erschienen mir fast überflüssig und manchmal auch einfach nur komisch.
    Für mich waren die Entscheidungen der Psychiaterin, mit ihrem Chef zu schlafen, den Nachbarn zu versetzen, einen "Klienten" zu küssen und schließlich noch mit einem Polizisten ins Bett zu steigen einfach nur ein Indiz dafür, dass sie den Titel "erfolgreich" nicht verdient hat und sich besser selbst nach dem sie so traumatisierenden Erlebnis im alten Job in Therapie begeben hätte.
    Vielleicht war dieser Eindruck von der Autorin auch so gewollt, aber manche Stellen hätten echt nicht sein müssen, zogen das Buch nur unnötig in die Länge und sorgten dafür, dass eine immer größere Antipathie zu Nadja aufgebaut wurde.

    Das Ende hingegen war fantastisch.
    Das Gefühl, nicht zu wissen, wer hier böse ist und wer hier eigentlich wen gegeneinander ausspielt, wurde während des Lesens immer größer, wenn nicht sogar unerträglich. Umso erlösender erschien das Ende, wobei selbst hier mehrere Überraschungen warteten.
    Das hat die Autorin wirklich gut gelöst!

    Schlussendlich ist es ein gutes Buch mit einem zu Beginn vielleicht gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, in dem leider die ein oder andere Frage noch unbeantwortet blieb und das hin und wieder irgendwie seinen Reiz verlor.

  22. Cover des Buches Der Serienkiller, der keiner war (ISBN: 9783442715664)
    Dan Josefsson

    Der Serienkiller, der keiner war

    (62)
    Aktuelle Rezension von: BookLooker


    Schweden, 1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20 Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen, Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.

    Zum einen ist natürlich die Thematik an sich, dass einem unschuldigen Menschen eingeredet wurde, das dieser ein Psychokiller ist und das in Deutschland sehr schockierend.

    Ich fand die Lektüre äußerst spannend und auch die ganzen Informationen sind sehr präzise recherchiert.

    Ich würde das Buch jedem Krimi/ Thriller Fan empfehlen, da es auf jeden Fall die nötige Spannung beinhaltet.

  23. Cover des Buches Das Leben und Sterben der Flugzeuge (ISBN: 9783492310307)
    Heinrich Steinfest

    Das Leben und Sterben der Flugzeuge

    (16)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Ein Pariser Spatz der gleichzeitig wenn er träumt und somit schläft ein Kommissar ist. Und dieser Kommissar wenn er träumt und ebenso schläft ein Pariser Spatz ist. Was wirr tönt ist auch wirr und trumpft auf mit diversen Überraschungen. Ganz schön fantasievoll und voller Sprachwitz.

    Für mich aber leztlich doch zuviel des Guten.

  24. Cover des Buches Unendlich (ISBN: 9789963523795)
    Alana Falk

    Unendlich

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Lenas_Zeilenwelt

    Nach dem Abitur möchte Lena Chemie studieren und endlich ihre kleine Heimatstadt verlassen. Mit der Bewerbung für das Stipendium ist sie auf dem besten Weg dorthin. Sie will sich auf keinen Fall ablenken lassen, auch nicht von Cay dem geheimnisvollen Tutor. Dieser jedoch versucht um jeden Preis ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, weil für ihn mehr auf dem Spiel steht als nur ein Stipendium.

    Das Buch ist aus Lenas Sicht geschrieben. Gemeinsam mit ihr gerät man immer mehr in den Sog von Cay und dem Schloss, auf dem er lebt. Dass ihre Mutter, mit der sie in letzter Zeit häufig streitet, ihr den Umgang mit Cay verbieten will, treibt sie nur noch mehr zu ihm.

    Dabei versucht sie verzweifelt die Schule, Cay, ihr Pflanzenprojekt und ihren besten Freund Mike unter einen Hut zu bringen, was ihr nicht immer gelingt. Gerade Mike muss oft zurückstecken und ich hätte mir gewünscht, dass Lena ihr Versprechen ihm gegenüber auch mal hält. Aber ich finde es gut, dass er ihr zeigt, dass ihr Verhalten in einer Freundschaft nicht geht und gleichzeitig trotzdem für sie da ist.

    Obwohl ich das Buch vor Jahren schonmal gelesen hatte, fand ich es wieder sehr spannend und an der einen oder anderen Stelle auch gruselig. Das Schloss verbirgt so manches Geheimnis, das besser nicht gelüftet werden sollte.

    Die Handlung beginnt relativ ruhig und nimmt dann immer mehr an Fahrt auf. Emotional konnte ich gut mit Lena mitfühlen. Erst bei der Trauer um ihre Oma, später aber auch in dem Zwiespalt, in den sie mit ihren Gefühlen für Cay gerät.

    Ein toller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Ich freue mich auf Band 2.

    4.5 von 5 Sternen

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