Bücher mit dem Tag "wissen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wissen" gekennzeichnet haben.

1.307 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.079)
    Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinken

    Auf den ersten Blick habe ich mich sofort in das Cover verliebt. Hach! 😍 Und der Klappentext... England 1890, Bücher, Bibliothek... Das musste ich einfach lesen. Und ich bin nicht enttäuscht worden.
    Ein historischer Liebesroman mit sympatischen Charakteren, die ich alle ins Herz geschlossen habe. Allen voran Animant. Sie ist eine junge Frau, die sehr belesen ist, sagt was sie denkt und die sich manchmal über die gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit hinwegsetzt. Sie tritt in London eine Stelle als Bibliothekarsassistentin an und lernt neue Menschen kennen, die ihre Sicht auf ihre Welt verändern. Animant und Mr Reed, der Bibliothekar, geraten immer wieder aneinander und es entstehen amüsante Szenen.
    Das Buch hat mir von der ersten Seite an gefallen und ich habe mich in der Geschichte richtig wohlgefühlt. ❤

  2. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.183)
    Aktuelle Rezension von: boerdeschmetterling_liest

    Zum Inhalt: „Die Seelen der Nacht“ ist der erste Teil einer dreibändigen Reihe um die Hexe Diana Bishop und den Vampir Matthew Clairmont. Die Hexe und Geschichtsprofessorin Diana Bishop findet in der Bodleian Library in Oxford zufällig das verschollene und unter einem magischen Bann stehende Manuskript „Ashmole 725“. Als Folge davon wird sie von allen möglichen Kreaturen belagert und lernt den mysteriösen Vampir Matthew Clairmont kennen. Bei dem Versuch mehr über das Manuskript herauszufinden, kommen sich Matthew und Diana näher – eine verbotene Liebe, die die beiden mehr als einmal in Gefahr bringt.

     

    Klingt die Beschreibung des Buches zunächst einmal, wie der Inhalt vieler ähnlicher Romantasy-Bücher, so finde ich „Die Seelen der Nacht“ doch außergewöhnlich. Die beteiligten Charaktere sind gut ausgestaltet und es fiel mir sehr leicht, mich in Diana und Matthew hineinzuversetzen. Die Dialoge zwischen den beiden sind mitreißend und haben mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht. Auch die Charakterentwicklung beider Hauptcharaktere ist gut dargestellt. Dianas Akzeptieren ihrer magischen Fähigkeiten, Matthews Übergang vom „einsamen Wolf“ hin zum Rudelführer wirken natürlich und nicht an den Haaren herbeigezogen.
    Besonders gefällt mir, wie gut historische und naturwissenschaftliche Details dargestellt und recherchiert sind. Das gibt dem Roman eine Tiefe, die in vielen anderen Romanen fehlt. Relativ schnell nimmt die Geschichte an Fahrt auf, es treten viele Charaktere auf, deren Bedeutung und Motivation sich erst nach und nach erklären. 

     

    Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch. Wichtig zu wissen: es handelt sich um den ersten Teil einer Reihe mit drei Bänden. 

  3. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (791)
    Aktuelle Rezension von: tb29

    Dem großen Hype um dieses Buch und der Vielzahl der Empfehlungen in Listen von Büchern, die man gelesen haben sollte, ins Netz gegangen, habe ich dieses Buch gelesen. Nach den ersten 100 Seiten, habe ich es dann schon wieder ein paar Tage zur Seite gelegt, weil es bis dorthin unfassbar langweilig ist. Der Autor nimmt sich wahnsinnig viel Zeit, die neue Umgebung, in die sich die Protagonistin begibt, zu beschreiben, ohne eine tatsächlich tiefgehende Geschichte um sie herum aufzubauen. Wenn nach hunderten von Seiten der - teilweise viel zu detaillierten - Beschreibung mal so etwas wie Handlung einsetzt, folgen darauf wiederum zig Seiten der Beschreibung. Man hat das Gefühl, dass man den Höhepunkt des Buches noch nicht erreicht hat, bis man nach 500 Seiten realisiert, dass es diesen Höhepunkt nicht mehr geben kann und wird.

    Spannendes und sehr aktuelles Thema, dem zu Recht eine Bühne und Aufmerksamkeit verschafft wird, aber das wäre auf der Hälfte der Seiten möglich gewesen, ohne der Geschichte irgendetwas an Inhalt oder Spannung wegzunehmen. Teilweise gibt es im Verlauf neue Charaktere, die einen interessanten Eindruck machen, deren Geschichte jedoch nie wieder aufgenommen wird und die es niemals gebraucht hätte. Die große "Enthüllung" am Ende des zweiten Buches war schon 300 Seiten zuvor absehbar.

    Immerhin hat mir das Ende des Buches gefallen, dass den Lesenden den Spiegel vorhält und nachdenklich macht.

  4. Cover des Buches Das Kind in dir muss Heimat finden (ISBN: 9783424631074)
    Stefanie Stahl

    Das Kind in dir muss Heimat finden

     (188)
    Aktuelle Rezension von: beautiful_world_of_books

    Ich hatte das Sachbuch von Stefanie Stahl schon seit etlichen Monaten auf meiner Wunschliste stehen und musste es mir nun unbedingt kaufen, als es mich wieder einmal im Buchladen angelacht hat. Meine Erwartungen waren wegen des anhaltenden Hypes extrem hoch.

    Zunächst fand ich die Vorstellung eines inneren Schatten- und Sonnenkindes recht interessant und war gespannt darauf, mit Hilfe der Ausführungen meine Glaubenssätze und Schutz- bzw. Schatzstrategien herauszuarbeiten. Ich wollte mich tatsächlich sehr gern auf das Ganze einlassen und so viele Erkenntnisse wie möglich mitnehmen. Leider habe ich recht schnell bemerkt, dass die vielen integrierten Übungen größtenteils nichts für mich sind. Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber meiner Meinung nach eignen sich diese eher für Personen, denen in ihrer Kindheit durch die Erziehung ihrer Eltern oder anderer Bezugspersonen Schlimmes widerfahren ist und die diese Geschehnisse nie aufgearbeitet haben. Ich bin außerdem immer wieder auf Wiederholungen gestoßen, die mir stellenweise die Lust am Weiterlesen genommen haben. Die Praxisbeispiele, die Stefanie Stahl aus ihrem Alltag als Psychotherapeutin eingebracht hat, haben mir hingegen sehr gut gefallen, da diese die angesprochenen Problematiken veranschaulicht haben.

    Mir hat das Gelesene dabei geholfen, bestimmte Verhaltensweisen von Personen aus meinem näheren Umfeld zu deuten. Abgesehen von einer intensiven Selbstreflexion hat mir das Buch für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung jedoch nicht so viel gegeben, wie ich erhofft hatte.

  5. Cover des Buches Die Furcht des Weisen 1 (ISBN: 9783608938166)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen 1

     (897)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Langsam wird es immer spannender. Der Leser (und Kvothe) erfahren immer mehr über die Chandrian. Und ja, ich will jetzt auch wissen, wer oder was sie sind! Es bleibt spannend 

  6. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.995)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Nachdem ich „Illuminati“ und „Sakrileg“ von Dan Brown verschlungen hatte, habe ich mir natürlich auch den Thriller „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown gelesen und gehofft, dass er genauso gut ist wie seine Vorgänger. Die Story ist teilweise spannend, so wie von Dan Brown gewohnt. Das war's allerdings auch schon mit dem positiven. Zu den Charakteren in diesem Buch muss ich sagen, dass deren Hintergründe recht schwammig und trüb bleiben. Selbst nachdem die Geschichte so weit fortgeschritten ist, und in zahlreichen Zeitsprünge der jeweilige Backround der Person bekannt wurde, bleiben die Motive doch recht fraglich und unverständlich. Die letzten 100 Seiten, hätte er sich sparen können. Dieses absolut unnütze, esoterische Gefasel (nachdem die eigentliche Geschichte ja schon vorbei ist) macht das ganze buch zunichte.

  7. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.913)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Da bereits viele Rezensionen über das Buch existieren, hier nur kurz zusammengefasst meine Pro's und Con's:

    Pro's:

    - großartiger Schreibstil, der die Welt mit vielen bildreichen Metaphern zum Leben erweckt                                                                         

    - facettenreicher, hochinteressanter Protagonist mit Stärken und Schwächen  (wobei Stärken deutlich überwiegen); abwechslungsreiche und überzeugende Nebencharaktere, von denen einige fesseln können

    - authentische Dialoge teilweise mit intelligentem Humor und interessanten Gesprächsthemen

    - komplexes Magiesystem, das zusammen mit dem Protagonisten zu entschlüsseln, Spaß macht

    Con's:

    - für mich ist der Spannungsbogen etwas zu sehr gedehnt. Zwar passiert immer etwas, aber als spannend würde ich diese alltäglichen Konflikte eher weniger bezeichnen.

    - das Hauptziel (die Chandrian) wird sehr vernachlässigt. Nach über 900 Seiten weiß ich und der Protagonist kaum mehr als am Anfang über sie. Die Geschichte verliert sich immer wieder in Nebensträngen, die mitunter zur Charakterentwicklung beitragen, sonst aber wenig den Plot vorantreiben.

    Fazit: Schreibstil, Setting, Weltenaufbau und Charaktere sind top, Handlung eher ein flop, daher 4/5 Sternen.

  8. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.388)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  9. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.537)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Vorab: ich habe das Buch auf Ungarisch gelesen, "His Dark Materials" die Serie von HBO auf Englisch angeschaut, den Film kenne ich noch nicht. 


    Zum Inhalt des Buches schreibe ich nichts, der Klappentext steht ja oben :)
    Als Kind habe ich mich nicht für diese Trilogie interessiert und es ging an mir vorbei. Mein erster Berührungspunkt war mit der Serie "His Dark Materials".
    Weil mir die Serie so gut gefallen hat, hat mir eine Freundin den ersten Teil als Buch geschenkt.

    Mir gefällt das Buch bzw. die magische Welt mit ihren Daemonen (tierische Wegbegleiter), magischen Gegenständen und Personen sehr gut.
    Teilweise war ich am Anfang des Buches aber verwirrt, weil so detaillierte Straßennamen erwähnt wurden und ich überlegt hatte, ob es eine Karte gibt wie z.B. bei Herr der Ringe. So etwas in der Art habe ich im Internet jedoch nicht gefunden.

    Die Story gefällt mir sehr gut, es gab im Buch einige Szenen, da war ich mir nicht sicher, ob diese auch in der Serie gab. Teilweise kam es mir auch vor, als wenn Lee Scoresby einen anderen Charakter in der Serie hatte als im Buch.
    Als in allem, werde ich wohl trotz der Serie auch die anderen Bände lesen. 

  10. Cover des Buches Miroloi (ISBN: 9783446261716)
    Karen Köhler

    Miroloi

     (175)
    Aktuelle Rezension von: enalarson

    Ich fand es etwas zäh, aber zum Ende hin hat es mich dann doch noch gepackt.

  11. Cover des Buches BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit (ISBN: 9783841504869)
    Marah Woolf

    BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit

     (869)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Genre: Fantasie 

    Erwartung: Spannung, Magie und tolle Charaktere

    Meinung: 

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Schon der Prolog war spannend und die Spannung wurde durch das ganze Buch hindurch aufrecht erhalten.

    Lucy war mir als Charakter direkt sympathisch. Sie ist mutig und ein nettes Mädchen. Auch Nathan fand ich als Charakter ziemlich gut. Man spürt seine Unentschlossenheit und auch er hatte es nicht leicht.

    Die Thematik mit den Bücher fand ich total interessant. Es wurde auch sehr gut rüber gebracht, sodass die Atmosphäre gut spürbar war.

    Fazit: Sehr zufriedene 5 Sterne

  12. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  13. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.683)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Die "Tribute von Panem" Trilogie ist eine meiner absoluten Lieblings Buchreihen, die ich auch immer und immer wieder lesen kann und dabei wird es nie langweilig. Und das schon seit Erscheinen - ich bin also praktisch ein Fan der ersten Stunde.

    Ich habe während des Lesens mit Katniss gekämpft, gelitten und geliebt. Ich habe mich gemeinsam mit ihr gefürchtet, mit ihr geweint und bin mit ihr gewachsen. Nur selten habe ich mich in einem Buch wie diesem verlieren können und dabei die Emotionen so echt und intensiv empfunden.

    Gemeinsam mit der genialen Storyline/der Grundidee, der etwas eigenwilligen Hauptprotagonistin und dem Talent der Schriftstellerin Gefühle auf Papier zu bringen - auch gnadenlos - bildet sich für mich der perfekte Roman.


  14. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (762)
    Aktuelle Rezension von: Elchdame

    Ich bewerte hier das Hörbuch, das ich leider nicht eintragen kann. Gelesen habe ich das Buch nicht, aber mehrfach gehört.

    Ich liebe dieses Hörbuch einfach und ich höre es immer wieder. 

    Stephen Foxx, ein Student aus den USA nimmt als freiwilliger Helfer an einer archäologischen Ausgrabung in Israel teil. Dort findet er in einem Grab aus etwa dem Jahr 30 n.Ch. die Bedienungsanleitung für eine Sony Videokamera. Natürlich fragt er sich, was das Ganze zu bedeuten hat. Nach einigen Überlegungen kommt er zu dem Schluss, dass es sich bei dem Skelett in dem Grab um einen Zeitreisenden aus der Zukunft handeln muss, denn wie sich herausstellt, wird die Kamera, zu der die Bedienungsanleitung gehört, in frühestens drei Jahren auf den Markt kommen.

    Doch was hat es zu bedeuten, dass die Bedienungsanleitung in dem Grab lag? Er kommt zu dem Schluss, dass irgendwo in Israel die Kamera versteckt sein muss. Und dass der Zeitreisende vor 2000 Jahren nur ein Motiv zum Ziel gehabt haben kann: Jesus Christus.

    Zum selben Schluss kommt auch John Kaun, Geldgeber der Ausgrabung, der nach dem Fund an der Ausgrabungsstelle auftaucht und Experten zu Rate zieht, die mit ihren jeweiligen Fähigkeiten dazu beitragen sollen, das Versteck dieser Videokamera zu finden.

    Zwischen Stephen Foxx samt seinen Freunden Judith und Yehoshua Menez auf der einen Seite und dem Multimillionär John Kaun auf der anderen Seite entbrennt ein atemberaubender Wettlauf, in dessen Verlauf sich der Vatikan einschaltet, ein abgeschiedenes, fast vergessenes Kloster mit einer handvoll Mönchen und schließlich auch das israelische Militär eine Rolle spielen.

    Die Charaktere werden in diesem Buch sehr glaubhaft dargestellt und ich kann sie mir lebhaft vorstellen. Es wird zudem eine gute Spannung aufgebaut. Gelesen wird das Buch von Matthias Koeberlin sehr ansprechend und mitreißend. Er ist großartig!

    Schließlich das Resümee, welches Stephen Foxx aus den ganzen Ereignissen zieht – ich möchte natürlich nicht zu viel verraten. Aber ich finde das Resümee auch als gläubiger Christ als Gewinn. Auch wenn ich es nicht eins zu eins bejahen würde und mir das Geschenk der Vergebung fehlt, ist es doch für mich nachvollziehbar und ansprechend.

    Ich kann dieses Hörbuch wirklich von ganzem Herzen empfehlen – auch gegenüber der gekürzten Version, die ich zwar auch schon mehrfach gehört habe, der aber einfach einiges fehlt. Denn die Kürzungen sind zum Teil doch recht erheblich. Lasst Euch auf die unglaubliche Geschichte ein und verfolgt selbst den spannenden Wettbewerb, das ist meine Empfehlung.

  15. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (384)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Nachdem Evas Mann angeblich im Meer ertrinkt kurz nach ihrer Hochzeit beschließt sie in seine Heimat Tasmanien zu reisen um seine Familie und Freunde kennenzulernen.

    Jedoch ist die Familie alles andere als begeistert sie zusehen und will auch nichts sagen oder das Sie Freunde ihres Mannes kennenlernt. Sie beschließt länger zu bleiben und kommt Schritt für Schritt vielen Geheimnissen auf die Spur.


    Der Einstieg in das Buch gelingt gut, man kann Evas Gefühle und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, sie ist eine sehr tapfere und mutige Person, in dem Sie sich allem stellt und die Wahrheit herausfinden will, dabei verliert sie sich manchmal selbst. Im Nachgang wirkte sie in ihrerseits Beziehung zu Jackson total naiv bzw. Blind.
    Jacksons Gründe konnte ich bis zum Schluss nicht nachvollziehen, er ist für mich total egoistisch und unverantwortlich. Daher habe ich mich sehr über das Ende gefreut.

    Manchmal hätte ich mir etwas mehr Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Personen gewünscht, dennoch war es ein tolles Buch über die Liebe und die Wahrheit bzw. Lügen.


  16. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (616)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Eigentlich bin ich gar kein Fantasy-Fan, das Buch hatte ich nur gekauft, da es spannend geklungen hatte, die dunkle Seite hinter Peter Pan zu erfahren. Allerdings musste ich feststellen, dass das Buch bis auf den Aspekt, dass einer der Protagonisten Peter hieß und Kinder auf eine Insel brachte, auf der sie nicht erwachsen wurden, nicht viel mit dem Original zu tun hatte. Ich hatte eigentlich gehofft, Captain Hook und andere Bekannte wiederzufinden, doch das blieb mir verwahrt. Stattdessen bekam ich ein Buch mit Charakteren, zu denen ich nicht wirklich eine Verbindung aufbauen konnte, die ich nicht einmal mochte. Deshalb war es mir auch egal, als diese alle nach der Reihe starben. Peter konnte man ja quasi gar nicht mögen, da er in dieser Geschichte schließlich als böse dargestellt werden sollte, die „Teufel“ oder Elfen blieben mir zu blass und der zweite Protagonist Nick handelte auch nicht immer nett. Der anfängliche Teil in Manhattan und auch der danach, als Peter noch einmal zurück gekommen war, um noch zwei Jungen zu holen hatte mir eigentlich wirklich gut gefallen, doch sobald es nach Avalon gegangen war, traten für mich einige Längen und langweilige Stellen auf. Das Buch ist mit sechshundert Seiten wirklich dick, doch es kam mir nicht so vor, als wäre wirklich viel passiert. Ich denke, ich bin einfach mit einer falschen Erwartung in das Buch hereingegangen. Sicher steckt viel Arbeit darin, was auch die genannten Einflüsse zeigen, doch ich gehöre wohl einfach nicht zur Zielgruppe. Für Fantasy-Fans, die viele Schlachten und dergleichen lieben ist das Buch sicher etwas, für Leute, die einfach nur Peter Pan mögen und durch die angebliche böse Seite dessen angelockt werden eher nicht. Ob das, was er tat nun böse war, wurde nur am Rande von Nick, besonders am Ende thematisiert, im Vordergrund stand das Thema jedoch nie. Noch eine kleine Anmerkung: Als Peter Nick in New York rekrutierte kam eine Person namens Freddie vor. Diese wurde mal mit „y“ und dann wieder mit „ie“ geschrieben. Auf Seite einunddreißig liegen zwischen den zwei Varianten sogar nur drei Zeilen.

  17. Cover des Buches 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (ISBN: 9783406727788)
    Yuval Noah Harari

    21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Ich mutiere zu einem richtigen Fan von Yuval Noah Harari. Schon seine Bücher «Homo Deus», eine philosophische Aussicht auf unsere Zukunft, und die geschichtliche Abhandlung von mittelalterlichen Spezialkommandos «Fürsten im Fadenkreuz» haben mich wahnsinnig fasziniert.

    In diesem Buch widmet er sich unserer Gegenwart und der nahen Zukunft bis 2050. Sind die Dinge, die wir unseren Kindern vermitteln noch zeitgemäß? Dürfen wir darauf hoffen, dass der Beruf, den wir erlernt haben in 30 Jahren noch existiert? Ist Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wichtiger als tiefgehendes Fachwissen in nur einem Bereich? Was sagt uns die politische, gesellschaftliche und religiöse Landschaft unserer Zeit? Wie realistisch ist Sience-Fiction? Wie wappnen wir uns gegen aktuelle und kommende Herausforderungen?

    All diese Fragen und noch einige mehr werden in diesem Buch behandelt. Wie von Harari gewohnt in einer verständlichen, nachvollziehbaren und doch tiefgründigen Art und Weise. Immer wieder geht er in die Vergangenheit zurück und erklärt anhand von geschichtlichen Beispielen, was auch heute noch Gültigkeit besitzt und wie wir daraus lernen können.

    Die Einsichten sind sicherlich nicht gänzlich neu, aber dennoch in ihrer Aufmachung und umfangreichen Zusammenfassung äußerst lesenswert!

    Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der gerne etwas mehr über die Menschheit, die Gefahren, aber auch die Möglichkeiten, die sich uns bieten, erfahren möchte.

  18. Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (ISBN: 9783734162121)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

     (2.947)
    Aktuelle Rezension von: buecher-traumerin

    Das ist alles so überwältigend. Ich komme mir vor als lebe ich in einem Traum, in dem alles möglich ist 》Eragon

    Meine Meinung:
    Ich hab Eragon zuletzt in der 6. Klasse gelesen und war damals begeistert von den Geschichten um den Drachenreiter. Als ich in der Buchhandlung war und dieses Buch gesehen hab, wollte ich es unbedingt nochmal lesen nach 13 Jahren.

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter von Christopher Paoloini erschien in der deutschen Erstausgabe 2004. Die Aktuelle Taschenbuchausgabe hat 603 Seiten und kostet 13,00 €.

    Der Autor schafft es, mit seinen Worten dich in die Welt von Alagaësia eintauchen zu lassen. Ich hab schnell wieder in die Geschichte reingefunden. Es wird in der Erzählperspektive geschrieben.

    Eragon macht eine starke Entwicklung durch, vom Bauernjunge zum gefürchteten Drachenreiter und Hoffnungsträger im Kampf gegen König Galbatorix. Dabei wirkt er nie abgehoben, sondern bleibt bodenständig, treu gegenüber denen, die ihm was bedeuten, mutig und gerecht. Trotz seiner noch jungen Jahren.
    Doch Eragon ist nicht allein. An seiner Seite ist immer sein Drache Saphira, die ihn für ihr Leben beschützen würde und Eragon mit zusätzlicher Kraft und Rat auf der Reise beiseite steht.

    Auf der Reise durch Alagaësia wird es dem Leser nie langweilig und die 603 Seiten lassen sich kurzweilig durchlesen und mann trifft auf viele verschiedene interessante Charaktere. Eragon erlebt auch einige Momente der Trauer und des Verlustes, welches einen emotional etwas mitnimmt und einen ein Tränchen verdrücken lassen.

  19. Cover des Buches Die fünf Gaben (ISBN: 9783551583635)
    Rebecca Ross

    Die fünf Gaben

     (115)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Die fünf Gaben ist eines der Bücher, die leider seit nun fast 3 Jahren ungelesen in meinem Regal stehen. Obwohl es damals so gehypt wurde, kam ich erst jetzt dazu, in die Geschichte der jungen Brienna einzutauchen💚


    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und lässt sich super leicht lesen. Man taucht sehr schnell in die Geschichte ein und verliert sich in den Seiten. Das Buch spielt im Mittelalter und das kam auch beim Lesen sehr stark zum Ausdruck. Ich liebe Bücher mit Mischung aus Fantasy und Historik, sodass diese Geschichte genau das richtige für mich war😊

    Brienna war durch und durch eine sehr authentische und großartige Protagonistin. Ihre Sicht zu lesen war sehr angenehm und ich konnte mich sofort mit ihr anfreunde und mich mit ihr identifizieren.

    Vor allem die erste Hälfte des Buches konnte mich total von sich überzeugen. Die Idee das es Ardenschwestern gibt, welche jede für sich in einer der fünf Gaben ausgebildet wird (Esprit, Kunst, Wissen, Musik und Schauspiel) hat mir gut gefallen und war einfach mal etwas Besonderes. Auch die Freundschaft zwischen der Schwesternschaft war sehr innig und greifbar😘


    Die Romanze zwischen Brienna und ihrem Meister Cartier wurde super spannend aufgebaut. Ich musste beim Lesen immer wieder mal schmunzeln, weil die beiden als Team und auch als Paar so toll agiert haben.

    Der weitere Verlauf der Geschichte im Zusammenhang mit Machtergreifung und Schlachten war auch sehr fesselnd und gutgeschrieben, aber eben so, wie es in jedem Fantasybuch ist. An diesem Punkt hätte ich mir ein wenig was Einzigartigeres gewünscht, was einen kleinen Wiedererkennungswert besitzt. Aber das ist ja auch Mängeln auf hohem Niveau.

    Außer diesem kleinen Kritikpunkt hat mir das Buch aber echt gut gefallen und ich kann es euch nur wärmstens empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2, obwohl ich sehr gespannt bin, was mich dort erwartet, denn das Ende des Buches war in meinen Augen ziemlich abgeschlossen. 🤨❤


  20. Cover des Buches Papyrus (ISBN: 9783257071986)
    Irene Vallejo

    Papyrus

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Bücher_Tini

    Die Geschichte des Buches auf ganz wunderbare Weise dargelegt.

    Die Melodie die in den Worten von Irene Vallejo mitschwingt ist genau so schön,sagenhaft und stark wie die Geschichte des Buches selbst.

    Anfangs Roman ähnlich ,nimmt das Buch den Leser dann doch sehr in seinen Bann und benötigt den Willen in Geschichte und wissen einzutauchen.

    Auf den Weg von über 5000 Jahren erleben wir wie Bücher entstehen, Bibliotheken gegründet,bestückt und auf welche unheimlich schwierige weise sie bearbeitet wurden.

    Mit immer wiederkehrenden Ausflügen zu Beispielen auch im hier und jetzt wird erklärt wie das geliebte etwas was wir nur all zu gern in der Hand halten entstand und sich im laufe der Geschichte veränderte.

    Die Historie welche in dem Buch beschrieben wird ist zwar zumeist auf Griechenland und das römische Reich ausgelegt ,und genau da fehlt mir etwas das weitere Umfeld ,aber das geballte wissen ist schon jetzt manchmal schwer zu erfassen.

    Ich danke für dies Worte ,das wissen und all die Informationen wie das Buch von heute durch die Zeit entstand.


  21. Cover des Buches Steve Jobs (ISBN: 9783442744916)
    Walter Isaacson

    Steve Jobs

     (222)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Einfach Wow.

    Bevor ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich nicht viel über Steve Jobs. Er hat Apple gegründet und es gibt dieses Video auf YouTube, als er das erste iPhone vorstellt.

    Deshalb hat mich dieses Buch umso mehr begeistert. Einfach unglaublich wie Steve Jobs die Welt geprägt hat und wo er überall seine Finger mit drin hatte.

    Verbunden mit einer sehr guten und auch sehr detaillierten Erzählweise des Autors ist dieses Buch einfach eine Pflichtlektüre in der heutigen Zeit. Auch wenn man, wie ich, ein Windows und Android Nutzer ist.

    Also das Buch ist eindeutig eine absolute Empfehlung!

  22. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (269)
    Aktuelle Rezension von: tschulixx

    Ich habe schon einige Bücher von Trudi Canavan gelesen und war sehr gespannt auf diese neue Reihe von ihr, weil sie diesmal doch anders an die Magie herangeht. Ich habe mich sofort auf Band 1 gestürzt, denn als ich „der Archäologe“ las, musste ich das Buch sofort haben, weil das immer viel Mystisches mit sich bringt finde ich. Die Vergangenheit ist doch voll mit Magie, stimmt’s? ;) Das hört sich doch schon mal ganz spannend an, oder? Zwei Handlungsstränge die jedoch unterschiedlicher nicht sein können. Spannung und Langeweile kollidieren in diesem Buch… 


    Laut dem Klappentext geht ja hervor, dass es da diese besondere Frau gibt die gefangen in einem Buch lebt und unbedingt heraus möchte. Diese Zeile hat mich schon überzeugt und ich hab auch beim lesen große Augen gemacht. Tyen und Pergama versuchen also den Fluch zu lösen, was natürlich nicht so einfach wird. Dazu noch eine Liebesgeschichte die den Magier an seine Grenzen bringt. Ich finde den Bezug mit der Archäologie, auch wenn diese natürlich mit viel Fantasy verbunden ist, oder gerade deswegen, wirklich fabelhaft. Die Autorin zeichnet ein Bild der vergangenen Zeit und verfrachtet den Leser zurück in diese Zeit.

    Doch das ist noch nicht alles, nein, der Leser wird auch noch mit einem Mädchen auf die Reise geschickt. Wie ich es von Trudi Canavan kenne: ein Mädchen mit einer besonderen neuen Gabe in einer Schule. Nichts neues, aber trotzdem sehr spannend erzählt.


    Wie oben schon kurz erwähnt, ist das Buch auf zwei Handlungssträngen aufgebaut. Auf der einen Seite das Rätsel um Pergama und Tyen und auf der anderen die junge Rielle. Außerdem ist das Buch auch noch in elf Teile gegliedert die das Geschehen etwas übersichtlicher machen. Sehr gefällt mir wie Tyen und Pergama miteinander kommunizieren. Er schreibt in das Buch und sie antwortet im Buch. Romantisch! Er kann also nur ihre geschriebenen Worte sehen. Das wird im Buch fett gedruckt, ist also auch sehr überschaubar.

    Das Buch ist wirklich sehr gut aufgebaut und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Und jetzt kommt das große Aber: Die Autorin lässt sich wirklich sehr viel Zeit mit Tyen und Pergama. Ich dachte, dass die Hauptaufgabe im Buch ist, den Fluch zu lösen. Das zieht sich aber wahnsinnig in die Länge und Rielles Teile wurden mir immer lieber. Grundsätzlich schon spannend, aber einfach unnötig verlängert…


    Auch ließ das Ende finde ich sehr viel offen. Man erfährt irgendwie gar nichts und der Leser ist sozusagen gezwungen dazu, den zweiten Teil zu lesen, denn so darf ein Buch einfach nicht aufhören. Klar, Spannung und so, aber ein so offenes Ende ist dann auch doch ziemlich fies. Gott sei Dank ist der nächste Teil ja schon erschienen, jetzt ist das nicht mehr so schlimm. ;) 


    Ich weiß von den anderen Büchern die ich von der Autorin gelesen habe, dass sie auch hier wieder sehr tolle Personen aufs Papier zaubern wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Sie versteht es Bilder von Menschen zu zeichnen und gibt ihren Charakteren sehr nachvollziehbare und realistische Charakterzüge. Man hat sofort ein Bild von den Personen im Kopf und kann sich auch sehr gut in diese hineinversetzten. Die Autorin achtet in dieser Weise finde ich sehr aufs Detail. Die Gewänder die Lachfalten etc. 


    Wie ihr schon gelesen habt: auf der einen Seite spannend und auf der anderen Seite langweilig. Es lässt sich leider nicht anders sagen. Ich habe das Buch dann doch oft auf die Seite gelegt, weil es so schleppend voran ging. Obwohl eigentlich ziemlich viel passiert ist, hat trotzdem was gefehlt. 


    Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Sie baut zwischendurch immer wieder Spannung auf und lässt diese gekonnt stehen. (ich lass jetzt mal die langweilige Seite außen vor). Auch mag ich es, wie sie aufs Detail eingeht. Bei den Charakteren, der Umgebung der Gefühle. Sie beschreibt wie die Magie die Menschen beeinflusst und wie sich diese anfühlt. Ich finde so etwas immer sehr schön zu lesen und bin deswegen sehr gerne in ihren Welten unterwegs. Das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt: ihre erfundenen Welten. Sie wirken authentisch und sehr durchdacht. 



  23. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (889)
    Aktuelle Rezension von: Metalfischchen

    Das Negative zuerst: verglichen mit den ersten beiden Bänden, hat dieser die meisten Längen. Bei manchen Nebenstories hätte ich mir auf der anderen Seite etwas mehr Tiefe gewünscht, bzw. ein Ende, welches in seiner Länge und Wirkung der langen Anbahnung entsprochen hätte. Andererseits hätte die ohnehin schon komplexe Hauptgeschichte damit wohl an Fahrt verloren und es wären potenziell noch mehr Längen dazugekommen. 

    Bezüglich Hauptgeschichte ist es eine Freude, wenn am Ende endlich alles zusammenkommt, Sinn ergibt und es zu einem stimmigen Abschluss (trotzdem mit Potential für eine Fortsetzung) kommt. Die Charakterentwicklung der beiden jugendlichen Hauptcharaktere finde ich überzeugend und befriedigend – gerade Lyra hat mich mit ihrer anfangs sehr unreifen Art den einen oder anderen Nerv gekostet. 

    Ich bin ziemlich mitgenommen aus der Geschichte wiederaufgetaucht, da einige ans Herz gewachsene Charaktere entweder gar nicht oder nur mit einem harten Los davonkommen. Auf der anderen Seite bleibt nicht nur Melancholie, sondern auch die positive Botschaft der gesamten Reihe: Warte nicht brav aufs Himmelreich nach dem Tod, sondern baue dir und der Menschheit zuliebe dein eigenes Paradies.

  24. Cover des Buches exit RACISM (ISBN: 9783897712300)
    Tupoka Ogette

    exit RACISM

     (101)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Meine Reaktion direkt nach Beenden des Hörbuchs:

    Eine ausführliche Rezension folgt noch, aber eines kann ich schon jetzt sagen:

    Es ist unfassbar, wie unverschämt, ignorant und verletztend so viele Menschen in Deutschland mit POC oder anderen Personen, die für sie nicht deutsch oder weiß sind, umgehen. Ich habe so oft mit dem Kopf geschüttelt oder war einfach nur total frustriert und das als weiße CIS-Frau, die ja von Rassismus überhaupt nicht betroffen ist...


    Nun zur ausführlichen Rezension:
    Nachdem ich letztes Jahr „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ von Alice Hasters gelesen habe und da ich mich generell seit Beginn der Pandemie mehr mit Politik auseinandersetze, wollte ich unbedingt mehr über das Thema Rassismus lesen.
    Mehrere meiner Dozent:innen und auch von Rassismus betroffene Kommiliton:innen haben dieses Buch öfter erwähnt und teilweise auch empfohlen, weshalb ich die Möglichkeit genutzt und es mir auf Spotify angehört habe. Ich finde es toll, dass die Autorin es selbst gelesen hat.

    Ich finde den Titel sehr sinnvoll gewählt, da er weniger provokant ist als beispielweise der oben genannte, wobei ich finde, dass man bei einem solchen Thema durchaus provokant sein sollte und Alice Hasters trifft mit ihrem Titel ja auch wirklich den Nagel auf den Kopf. Ich finde aber hier gut, dass man etwas "softer" rangeht und sich so vielleicht auch mehr Menschen dazu bereitfühlen, um sich damit auseinander zusetzen. Auch den Schreibstil und die Art, wie die Autorin es vorgetragen hat, fand ich toll, man merkt, dass sie als Dozentin tätig ist und somit oft vor Menschen spricht, das macht das Hörerlebnis sehr angenehm.

    Tja und was soll ich sagen? Ich könnte wahrscheinlich noch hunderte Bücher über Rassismus lesen, ohne zu verstehen, was in den Menschen vorgeht, die nach wie vor rassistisch handeln und das Problem darin nicht erkennen. Mir haben die beiden Bücher schon gereicht, um mir vor Augen zu führen, was wir als Weiße mit unserem Handeln jahrhundertelang angerichtet haben und wofür es einfach keine Entschuldigung gibt.

    Ich bin ehrlich auch nach diesem Buch bin ich kein perfekter Mensch und frei von Rassismen, ich glaube, das ist niemand, der sein ganzes Leben lang so durch die Gesellschaft geprägt worden ist. Dennoch fühle ich mich ermutigt und merke Fortschritte bei mir selbst, beispielweise, indem ich anfange Menschen darauf hinzuweisen, dass sie sich rassistisch verhalten und diese Äußerungen in Zukunft nicht mehr verwenden sollten. Was definitiv weiterhin frustriert, ist die Erkenntnis, dass man trotz aller Weltoffenheit, Kontakt mit unterschiedlichen Kulturen oder Religionen, rassistisch sozialisiert ist, obwohl man es zu gerne von sich weisen würde. Aus diesem Grund fand ich auch die Logbucheinträge der Studierenden sehr interessant. Natürlich ist es noch ein langer Weg, aber ich denke, dass meine Generation (Generation Z) sich da schon deutlich mehr mit auseinandersetzt und Kritik äußert als beispielweise die meiner Eltern oder Großeltern.

    Und deshalb auch hier mein Wunsch, dass dieses Buch als Schullektüre eingeführt wird. Gerade in Anbetracht dessen, dass auch heute wieder sehr viele Geflüchtete in der deutschen Gesellschaft ankommen und für Menschen aus der Ukraine (die es natürlich trotzdem verdient haben) der Platz und die Hilfe geboten werden kann, die man den Menschen aus Syrien verweigerte.
    Ich denke, dass dieses Buch dafür besonders geeignet ist, weil die Vergleiche einfach so unfassbar treffend sind, beispielweise Mückenstich, Überfahrenener Fuß oder auch der unsichtbare Rucksack. Außerdem fand ich den Song der Ärzte sehr passend, leider habe ich mir den Songtitel nicht aufgeschrieben und weiß dementsprechend nicht mehr, um welchen genau es sich handelt, falls es jemand weiß, schreib es mir doch gerne!
    Für die Unterrichtsgestaltung finde ich es ebenfalls sinnvoll, weil es so vielfältig ist und es auch noch sehr viele Zusatzmaterialien auf der Website gibt, wie weiterführende Youtube-Videos, die angesprochene Themen noch konkreter aufgreifen.

    Fazit: Ein ganz wertvolles und sinnvolles Buch, welches ich allen ans Herzen lege, da es einem noch weiter die Augen öffnet, um das eigene Verhalten zu überdenken und dadurch auch wirklich weniger rassistisch zu leben. Sobald es das neue Buch ebenfalls zum Hören gibt, werde ich es mir ebenfalls zu Gemüte führen.


    4/5

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