Bücher mit dem Tag "wissenschaftler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wissenschaftler" gekennzeichnet haben.

539 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.843)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.212)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  3. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.199)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:                            

    In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein - doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung.

    Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn - und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit!


    Das Buch hat mir grundsätzlich und von der Idee her, sehr gut gefallen. Dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass das Verschwinden von Leons Frau sowie die Geschehnisse im Haus auch recht gut in eine abgeschwächte Horrorgeschichte gepasst hätten. Gerade die Idee mit der bewegungsaktiven Kamera ist ja oft ein Klassiker bei Horrofilmen. 

    Die Geschehnisse an sich sind oft sehr verwirrend und etwas durcheinander geschildert, was mich zeitweise etwas ratlos zurück gelassen hat. Klar habe ich auch schon Bücher gelesen, bei denen es beabsichtigt war, den Leser eben genau so zurück zulassen, aber bei diesem Buch hat es sich dann schon etwas gehäuft. Nichts desto trotz war die Geschichte spannend und mitreißend.

    Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Leon erzählt, sodass man selbst nicht viele lose Stränge hat, die man diversen Personen zuordnen muss. 

    Die Schreibweise von Sebastian Fitzek hat mich, wieder ein mal, gefesselt und dazu getrieben, das Buch innerhalb weniger Tage zu verschlingen.

    Die Charaktere waren dieses mal etwas undurchsichtig und ich wurde nicht 100%ig mit ihnen warm. 

    Allerdings kann ich mit Stolz behaupten, dass ich dieses Mal, was die Lösung des Buches angeht, nicht im Dunkeln getappt bin, sondern zumindest eine Ahnung hatte, wie das Buch ausgeht.

    Schlussendlich empfehle ich das Buch all den jenigen, die sich für Schlafwandelgeschichten interessieren und auch ein paar kleinen Horror-Vibes nicht abgeneigt sind. Es lohnt sich, durchzuhalten und dem teilweisen Durcheinander nicht nachzugeben.

  4. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Worum geht's? 

    Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau- Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. 


    Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion gehört definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher. Der Autor schafft es eine Liebeschgeschichte zu Papier zu bringen, die keinesfalls kitschig ist und ungemein lustig. Auch wenn es schon etwas her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, so konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und hab es in einem Rutsch gelesen. Der Hauptprotagonist Don Tillman hat leicht autistische Züge, die dem Asperger Syndrom zuzuordnen sind und erinnert beim Lesen stark an Sheldon Cooper aus Big Bang Theory. Oftmals gab es Momente, bei denen ich vor Lachen nicht mehr an mich halten konnte. Das Thema Asperger wird hier dem Leser auf eine lustige Art näher gebracht. Die beiden Hauptprotagonisten, Don und Rosie, sind mir im Laufe des Plots sehr ans Herz gewachsen. Getreu dem Motto Gegensätze ziehen sich an. In dem Plot traten für mich keine unnötigen Längen auf und ich kann diese Story jedem empfehlen, der eine lustige und kurzweilige Story lesen möchte mit Happy End. 

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen

  5. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (804)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo

    Kaum zu glauben, dass dieser phantastische Sciencefiction von 2014 an mir vorbeigehen konnte. Durch Zufall sprach eine gute Freundin davon und schon durch ihren Schilderungen leckte ich Blut. Eigentlich will ich Andy Weir nur eine neue Fünfer-Bewertung gönnen, denn gesagt wird in den vielen, vielen Rezensionen eigentlich alles. Die Story jedenfalls ist genau mein Ding.

    Es ist nun mal ein Hard-SciFi, und wem die technischen Details zu viel sind, der mag sie doch einfach getrost überlesen. Das schmälert nichts an der Spannung der Geschichte.

  6. Cover des Buches Everflame - Feuerprobe (ISBN: 9783791526300)
    Josephine Angelini

    Everflame - Feuerprobe

     (1.108)
    Aktuelle Rezension von: Eve_Wae

    Klappentext:

    Liebe schmerzt. Welten kollidieren. Feuer tötet. Feuerrote Locken, unglücklich verliebt und so ziemlich gegen alles allergisch, was es gibt: Lily Proctor ist 17 und die Außenseiterin an der Highschool von Salem. Lily wünscht sich nichts mehr, als von hier zu verschwinden – und findet sich in einem furchterregenden anderen Salem wieder, in dem mächtige Frauen herrschen. Die stärkste und grausamste dieser "Crucible" ist Lillian – und Lily wie aus dem Gesicht geschnitten. Sind Lilys Allergien und Fieberschübe tatsächlich magische Kräfte und ist sie selbst eine Hexe? In einem Strudel aus gefährlichen Machtkämpfen und innerer Zerrissenheit begegnet Lily sich selbst – und einer unerwarteten Liebe. Ein mitreißender Pageturner mit starken Gefühlen: schicksalhafte Entscheidungen, Magie, Spannung und Liebe mit einer Heldin zwischen zwei Männern, zwei Welten und zwei Identitäten.

    Meine Meinung:

    Ich hatte vorher noch nie ein Buch der Autorin gelesen, umso mehr hat es mich überrascht, wie schnell ich Zugang zu der Geschichte gefunden habe.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und einfach zu lesen.

    Die Handlung war durchwegs spannend, ich wollte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

    Die Protagonistin Lily Proctor war mir von Anfang an sympathisch. Sie leidet an lebensbedrohlichen Allergien, die sie in ihrem Alltag stark einschränken. Zu Beginn des Buches fehlt es ihr sehr an Selbstbewusstsein aber im Laufe der Geschichte macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch. Lily hat noch eine ältere Schwester namens Juliet, die Dynamik zwischen den Geschwistern hat mir sehr gut gefallen. Die Beiden passen immer auf und sein so lieb zueinander.

    Im alternativen Salem treffen wir dann auf Lilys Doppelgängerin Lilian. Die Beiden haben ähnliche Charakterzüge, sind aber letztendlich total verschieden. Lilian hat in der Vergangenheit viele grausame Dinge getan und tut sie auch immer noch, dennoch glaube ich nicht, dass sie gänzlich böse ist.

    Der männliche Protagonist heißt Rowan, er ist ein vielschichtiger und interessanter Charakter. In der Vergangenheit musste er sehr viel erleiden, dass in dann auch entsprechend geprägt hat. Aus diesem Grund konnte ich es auch gut nachvollziehen, dass er Lily gegenüber erstmal ziemlich skeptisch war und ihr misstraut hat.

    Das Ende war super spannend und unerwartet, ich bin sehr froh, dass ich mir bereits die nächsten Bände gekauft habe.

    Fazit:

    Dieser Auftakt der Everflame-Trilogie konnte mich vollkommen überzeugen. Aus diesem Grund bekommt das Buch auch eine dicke Leseempfehlung von mir.

  7. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.149)
    Aktuelle Rezension von: Kaho_liest

    Interessante Geschichte, aber zu Detailgenau

    Puh, das war nicht so ganz mein Fall. Alles fing wirklich gut an, war interessant und irgendwie auch packend geschildert, so dass ich beim Lesen echt spaß hatte. Ich konnte mich auch echt gut in die Protas reinversetzen, die ja zur Gattung Hexe und Vampir gehören, was beides Gestalten sind die ich sehr gerne mag. da machen Diana und Matthew keine Ausnahme. Sie verkörpern alles wirklich toll und wurden mir sehr schnell sympatisch.

    Vor allem erfährt man hier jede Menge Hintergrundinfos über verschiedene Gattungen, was einerseits natürlich toll ist, andererseits aber dafür sorgt, dass zu sehr ins Detail gegangen wird. Naja, irgendwie muss man ja 800 Seiten füllen und leider merkt man das auch. Die Autorin hat einen Drang Dinge viel zu genau zu beschreiben und ständig zu widerholen wodurch die Geschichte eher langatmig, statt spannend wird, was bei dem guten Start wirklich schade ist. Man merkt eben doch irgendwie den Professortitel der Autorin, denn genau in der Art ist diese Geschichte geschrieben. Das mag bei anderen Geschichten toll sein, hier fand ich es eher unpassend.

    Ich gebe zu, ich habe mir mehr versprochen, denn das Thema, der Klappentext und die TV Serie( A Discovery of Witches) haben mich neugierig gemacht, aber leider enttäuscht zurückgelassen. Ich glaube nicht, dass ich Teil 2 lesen werde, auch wenn die Grundgeschichte interessant war. Aber auch die Umsetzung spielt eine große Rolle, ob ich eine Geschichte weiterverfolge oder nicht. In diesem Fall begnüge ich mich wohl mit der TV Serie. Eigentlich schade.



  8. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.853)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  9. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Die Terranauten – T.C.Boyle 

    „Nichts rein, nichts raus. Vier Männer, vier Frauen. Neue Welten, neues Leben.“ Das sind die Mantras der Crew von Ecosphere 2.

    Acht Menschen, die in einer überdimensionalen Glaskuppel eine neue Welt aufbauen sollen. Es soll versucht werden, in einem geschlossenen Ökosystem das Leben nachzubilden. Dieser Roman basiert auf realen Begebenheiten. Ein entsprechendes Experiment gab es tatsächlich. Aufgezogen wie eine Reality-Show, sind die Kandidaten ständig unter Beobachtung, dennoch auf sich selbst gestellt. Der Medien-Rummel ist riesig. Big Brother is watching you. 

    Wie ich finde, eine total spannende Ausgangssituation, die der Autor auf eine recht spezielle Weise weiterentwickelt. 

    Nun ja, die Protagonisten, drinnen wie draußen sind allesamt keine Sympathieträger. Alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin: der Einschluss, der zwei Jahre dauern soll, darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Darüber hinaus sind sie alle keine Teamplayer. Da wird von Anfang an sehr viel geschauspielert, nach außen hin, versteht sich. Im Inneren der Kuppel werden sehr bald erste Risse in der Gemeinschaft sichtbar. 

    Erzählt wird das Ganze aus drei Perspektiven: Ramsay und Dawn, beide in der Glaskuppel, und Linda, neidisch und missgünstig von außen. Sie verkörpert das voyeuristische Element, das teilweise recht stark ausgeprägt ist. 

    4 Männer, 4 Frauen. Eigentlich ist klar, wohin das führen wird. Insbesondere der Schönling Ramsay überlegt bereits im Vorfeld, welche der zur Verfügung stehenden Frauen er gerne beglücken würde. Und nun ist es tatsächlich so, dass im Verlauf des Romans, die technischen, biologischen etc. Details dieser besonderen Mission etwas in den Hintergrund geraten. Boyle zieht es vor, sich auf die zwischenmenschliche Schiene des Unternehmens zu konzentrieren. Und das bedeutet: sehr viele Oberflächlichkeiten und noch mehr Sex. Nun steht es bereits im Klappentext und ist somit kein Geheimnis, dass Ramsay es fertig bringt, seine Auserwählte Dawn zu schwängern. Ich erwähne das deshalb, weil es tatsächlich über weite Teile das beherrschende Thema dieses Buches ist. Die Frage stellt sich: kann die Mission fortgesetzt werden? 

    Stellenweise war ich bei der Lektüre dieses Romans etwas irritiert, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Mehr Fokussierung auf die naturwissenschaftlichen Fakten, das eigentliche Ziel. Das hier erinnert oftmals an eine schlechte Daily Soap. Boyle versteht, es seine Leser zu fesseln. Wenn auch zumindest oberflächlich betrachtet auf billige, voyeuristische Weise. Aber bei näherer Betrachtung: ist es nicht das Wesen des Menschen, all die Streitereien und Missgünste, Machtkämpfe, Rivalitäten, die letztendlich über unser Überleben auf welchem Planeten auch immer entscheiden? Sind diese zwischenmenschlichen Differenzen nicht ebenso wichtig wie Ackerbau etc.? 

    Dieser Roman wirkte provokativ auf mich, konnte mich aber trotzdem absolut fesseln. Ich flog nur so durch die Seiten, fühlte mich aber immer wieder an Trash-TV erinnert. Die eigentliche tiefsinnige Aussage hat Boyle sehr gut hinter Eitelkeiten und Sex versteckt: Wenn der Mensch sich auf der Erde schon zerfleischt, wird er das überall sonst früher oder später ebenso machen. 

    Im Nachgang sehr beeindruckend: 4 Sterne

  10. Cover des Buches Das Buch der Spiegel (ISBN: 9783442314492)
    E.O. Chirovici

    Das Buch der Spiegel

     (345)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Literaturagent Peter Katz erhält den Anfang eines Manuskripts von Richard Flynn. Im Mittelpunkt steht der Mordfall an Professor Joseph Wieder, der vor 25 Jahren geschah und nie aufgeklärt wurde. Katz ist so sehr von der Geschichte fasziniert, dass er wissen möchte, wie sie weitergeht. Doch Flynn ist zwischenzeitlich verstorben. Katz macht sich auf die Suche nach dem restlichen Manuskript.

    Das Buch ist in drei Teile untergliedert. Neben Peter Katz wird die Geschichte noch durch zwei weitere Charaktere und deren Perspektive fortgesetzt. Alle Figuren sind interessant und gut ausgearbeitet. Die Spannung bleibt über das gesamte Buch auf einem guten Level.

    Der Kriminalroman zeigt sehr gut auf, wie unterschiedlich die Sicht auf Geschehnisse sein kann. Oft sind es die eigenen Gedanken, die einer anderen Person ein Verhalten unterstellen, welches diese wahrscheinlich nicht hat. So ergeben sich im Laufe des Buches mehrere mögliche Tatgeschehen und Täter. Jede dieser Varianten scheint möglich.

    Geschickt schafft es der Autor, bis zum Schluss Wendungen zu bieten, die überraschen. Es ist ein interessanter Roman, den ich gerne weiterempfehle.

  11. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.336)
    Aktuelle Rezension von: Wortgebastel-Buchrezensionen

    Mit 987 Seiten ist “Der Schwarm” ein ganz schön dicker Schinken, aber fesselnd und auf keiner Seite langweilig. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil die Spannungskurve immer steiler wurde und der Schreibstil unfassbar lebendig und anschaulich ist. Es ist kein gewöhnlicher Thriller mit Mord und Todschlag, sondern unvorhersehbar spannend und gleichzeitig informativ. Der Leser lernt über Ozeane, Geologie und Klimawandel, so wird aus dem Thriller nicht nur pure Unterhaltung, sondern ein mit Fakten verwobenes, realitätsnahes Meisterwerk. Es hat Tiefgang (badum tzz!), der den Leser nicht nur in die Tiefen der Meere tauchen lässt, sondern zum Nachdenken anregt: Wieso zerstören wir weiter unseren Lebensraum und den vielfältiger Pflanzen- und Tierarten? Warum hat die Spezies Mensch so wenig Respekt vor anderen Lebewesen und sieht sich selbst als Gott-gleiche Rasse? Warum richten Menschen in der kaum erforschten Tiefsee verheerende Schäden ohne absehbare Folgen an? Stürzen wir mit unserer Öl-Gier den Planeten ins Verderben oder gibt es noch eine Chance? Die dystopischen Zukunftsszenarien haben mich aufs neue bestürzt und mir aufs neue bewusst gemacht, wie wichtig es ist, unser Klima zu schützen. Und ich denke, genau das will der Autor bezwecken: ein vorwurfsvoller Aufmerksam-machen auf die Dringlichkeit von Veränderung. 

    Auch Schwierigkeiten, die aus politischen Interessenkonflikten entstehen, werden aufgegriffen. Es offenbart sich, wie wichtig eine Einigkeit und Zusammenarbeit der Menschen im Hinblick auf globale Probleme wäre. Hier spielt Schätzing auch mit dem Klischée der America first- Denkensweise.  


    DIE FIGUREN

    Mehrere Forscher werden detaillierter vorgestellt, während viele weitere Figuren nur am Rande in ihrer Funktion dargestellt werden, trotz mehrfacher Erwähnungen. Dadurch bleiben sie nicht so sehr im Gedächtnis, was es manchmal verwirrend macht, sie auseinander zu halten und bestimmten Geschehnissen zuzuordnen. Die relevantesten Figuren wiederum werden sehr greifbar rübergebracht: Der Forscher Johanson mit seiner Vorliebe für Wein und Literatur, der Meeresforscher Arawak mit seiner Liebe für die Wale oder die machthungrige Offizierin, nur um ein paar Beispiele zu nennen. 

    Wie die Personen miteinander interagieren und Handlungsstränge miteinander verbunden sind, ist genial umgesetzt. Weil manche Figuren auch persönlich und emotional vorgestellt werden mit ihren Charaktereigenschaften und Eigenarten, habe ich richtig mitgefiebert, dass ihnen doch bitte nichts zustoßen möge. Keine Spoiler hier, aber wenn dann doch schlimme Dinge passiert sind, saß ich teilweise wimmernd auf dem Sofa, erbost darüber was der Autor sich da erlaubt hat. 

    Ich kann den Thriller nur wärmstens weiterempfehlen an alle, die nicht vor einem Tausend-Seiter zurückschrecken. Auch an diejenigen, die eigentlich nicht für Thriller zu haben sind, denn ich zähle mich dazu. Nicht verwunderlich ist, dass Schätzung mit dem Buch einen Bestseller landete und das kurz nach dem Erscheinen.

    Aber genug von “Der Schwarm” geschwärmt, zum Abschluss noch ein Zitat aus dem Buch, das mich unter anderem nachdenklich gestimmt hat:

    „Man trank Milch aus einem Pappkarton und ekelte sich vor dem Inhalt eines Euters. Das Weltempfinden verkrüppelte, und damit einher ging Arroganz.“


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  12. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.972)
    Aktuelle Rezension von: Laura1896

    Illuminati war mein erstes Buch von Dan Brown und kurz gesagt: Ich bin wirklich begeistert. Sowohl die wissentschaftlichen Fakten, die präsentiert werden als auch die historischen Elemente sind wahnsinnig interessant. Dazu die spannende Geschichte um den Tod des Physikers und die Entwicklungen im Vatikan. Ein Wettlauf gegen die Zeit beschreibt es recht gut ohne zu viel zu verraten. Das Ende wiederum hat mich in einigen Teilen sehr überrascht.

    Von mir eine klare Leseempfehlung von mir.

  13. Cover des Buches Das Licht von Aurora (ISBN: 9783785579503)
    Anna Jarzab

    Das Licht von Aurora

     (248)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Skeptisch hätte Sasha reagieren sollen, als ihr heimlicher Schwarm und einer der beliebtesten Jungen der Schule sie zum Abschlussball eingeladen hat. Dummerweise hat sie es nicht getan und wurde von seinem Analog in ein fremdes Universum entführt, weil sie aussieht, wie deren verschwundene Prinzessin.
    Schnell muss Sasha entscheiden, wem sie vertrauen kann und wem nicht, um ihr Ziel, nach Hause zurückzukehren, nicht zu gefährden. Dumm nur, das ihr einziger Vertrauter der Mann ist, der sie belogen und betrogen und nach Aurora entführt hat und den sie deswegen hassen sollte. Jetzt muss sie das nur noch ihrem Herzen klar machen und hoffen, das sie das alles heil übersteht.


    Die Grundidee ist faszinierend und insgeheim freut man sich schon darauf, mit Sasha nach Aurora zu reisen. Gerade zu Beginn ist sie sehr widerspenstig und aufmüpfig und man würde ihr am liebsten zujubeln, weil sie sich nicht unterkriegen lässt. Das sind mit die besten Szenen im ganzen Buch.
    Leider hält dieser Zustand nicht allzu lange an, was zwar verständlich ist, aber leider auch das Tempo aus der Geschichte nimmt, die größtenteils innerhalb einer knappen Woche spielt.
    Dadurch ziehen sich auch die Kapitel in die Länge, in denen stellenweise fast nichts relevantes geschieht.
    Die Autorin versucht dem Leser ihre Welt zu erklären, was zu langatmigen und physiklastigen Szenen führt. Dummerweise erwähnen die Figuren ständig, das das meiste Theorien sind und sie vieles selbst noch nicht wirklich wissen, wodurch diese Stellen noch trockener und unwichtiger erscheinen. Außerdem ist es wenig zielführend, da sich dadurch nichts für Sasha ändert und man diese Informationen geballt auf ein paar Seiten bekommt, statt das sie nach und nach in die Geschichte einfließen. Dadurch macht man gedanklich irgendwann dicht und bekommt nur noch wenig von den wissenschaftlichen Erklärungsversuchen mit.
    Ein weiterer Minuspunkt ist die Tatsache, das die Geschichte recht vorhersehbar ist und man nur selten wirklich überrascht wird. Darunter leidet vor allem die Spannung, weswegen einem die Lust an dieser Geschichte vergeht. Zumal gerade Sasha manchmal viel zu naiv ist, was nicht wirklich zu ihrem Charakter zu passen scheint.
    Obwohl man meinen sollte, man würde diese Woche intensiv erleben, hat man das Gefühl, es wird eher an der Oberfläche vom Leben in Aurora gekratzt. Dadurch baut man kaum eine Bindung zu den Figuren oder dem Schicksal von Aurora auf, was dazu führt, das man nicht mit ihnen mitfiebert. Oder das es einen sonderlich interessiert, was mit ihnen oder ihrer Welt passiert. Das wiederum ist eine schlechte Voraussetzung für den zweiten Teil, der die Dilogie abschließt.
    Auch der Schreibstil schafft es nicht, den Leser zu begeistern. Eher ist es ein schwerfälliger Schreibstil, durch den es einem immer schwerer fällt, erneut zum Buch zu greifen. Daran trägt auch die recht unsinnige Länge schuld, da es zu viele Stellen gibt, die sich wie reine Platzhalter anfühlen. Der Spannung hätte es insgesamt gut getan, wenn man nichts über Julianas Verbleib oder ihre Handlungen wüsste. Durch dieses Wissen ist aber vieles zu offensichtlich. Da man Juliana kaum kennt, entsteht aber auch keine Bindung, durch die man mit ihr fühlen würde, wodurch es eigentlich überflüssig ist, das man Szenen durchs Paraband sehen kann.
    Der General ist so von Klischees behaftet, das es einem schwer gefallen ist, ihm seine anfängliche Rolle abzunehmen. Die letzten Szenen zwischen ihm und Sasha sind teilweise kaum verständlich und gleichzeitig so belanglos, das man sich wirklich fragt, wieso diese, so offensichtliche Rolle, nicht wenigstens anständig aufgebaut wurde.

  14. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.481)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974

    Titel: „Leichenblässe“ (3. Fall von David Hunter)

    Autor/Autorin: Simon Beckett

    Verlag: Rowohlt

    Erscheinungsjahr: 2010

    Seitenanzahl: 414

    Klappentext (Quelle: www.amazon.de)

    „Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …“
     

    Kurzeinschätzung:

    Nunmehr ist es der 3. Fall von David Hunter, den ich regelrecht verschlungen habe. Auch dieser konnte mich begeistern. Ich finde es sehr beeindruckend, wie es dem Autor immer wieder gelingt, mich an diese Thriller-Reihe zu fesseln.

    Auch dieser Fall war sehr spannend und für mich nicht vorhersehbar gestaltet. Simon Beckett findet für meinen Lesegeschmack immer den passenden Rahmen, wie auch die perfekte Anzahl an Beteiligten, um den jeweiligen Thriller „entspannt“ zu lesen und somit nicht den Überblick zu verlieren. Der Autor legt viel Wert auf eine bildhafte Schreibweise und sehr spannende Situationen und Geschehnisse. Die jeweilige Stimmung wirkt dann entsprechend stark auf mich. Somit fühle ich mich mittendrin im Fall und habe zudem Platz für meine eigenen Gedanken und Vermutungen zum Geschehen.

    Wieder ein aktionsreicher, gruseliger und spannender Band der David Hunter – Reihe. Schon jetzt freue ich mich auf den 4. Fall.

    Bewertung:

    5 von 5 Sterne

  15. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.501)
    Aktuelle Rezension von: Jersey9985

    Jedem der auf der Suche nach einer tollen Fantasy-Reihe ist würde ich dieses Buch empfehlen. Es ist einfach im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch.

    Bereits nach ein paar Seiten war ich tief versunken in dem Buch und in der Welt, die Philip Pullmann dort erschaffen hat. Auch weil es mir sprachlich gut gefallen hat - keine sprachliche Meisterleistung, aber unaufgeregt, klar und verständlich und genAu das erwarte ich von einem guten Fantasy-Roman.

    Absolut zu empfehlen!

  16. Cover des Buches Wer Wind sät (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Ein Kriminalroman, längst verfilmt, alt aber mit noch aktuellen Themen bekam ich von einem Freund: Nele Neuhaus „Wer Wind sät“. Natürlich ist sie ein Star unter den Kriminalromanautorinnen, selten aber fallen mir Bücher von ihr in die Hände. Und das, obwohl dieser Roman in meiner Heimat spielt, ich gedanklich durch die Straßen und Wälder spazieren kann.

    Aktuell ist er in der Hinsicht noch immer, dass das Thema Windkrafträder eine große Rolle spielt. Narzisstische Persönlichkeiten geben sich praktisch die Klinke in die Hand. Machtmissbrauch in vielerlei Hinsicht wird dargestellt, ob es die ältere Frau gegenüber einem jungen Mann ist oder das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Chef und Untergebener. Auch der verlassene Mann, an dessen Seele angepocht wird, bekommt seine Falle gestellt. Und die verschwiegene Kommissarin, die sich im Urlaub verlobt hat, fehlt auch nicht. Also alles wie gehabt und wie im richtigen Leben.

    Die Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff wird direkt am Ende ihres Urlaubs zu einem Todesfall gerufen. Sie hat nicht einmal mehr Zeit sich umzuziehen und der Schauplatz ist sehr heiß. Er liegt im Treppenhaus einer Gesellschaft, die den Bau von Windkrafträdern bauen lässt. Die Finanzierung ist schwierig, die Geldgeber ungeduldig, ein wichtiges Bauvorhaben kurz vor dem Abschluss. 

    Wäre da jetzt nicht der tote Nachtwächter. Er ist allerdings nicht der einzige Tote, ein Feldhamster auf dem Tisch des Inhabers hat ebenfalls das letzte Grashalm lange schon gefressen. Pia und ihr Kollege Oliver müssen nun in einem Umfeld ermitteln, bei dem ein traumatisierter Junge seinen Eltern misstraut und dafür den falschen Freunden vertraut. Bei dem eine große Summe für eine Wiese gezahlt werden soll, damit der Bau von Windkrafträdern weitergehen kann. Doch der Bauer, dem die Wiese gehört, wird auch ermordet. Seine Kinder geraten ebenso in Verdacht wie dessen Widersacher bei den Gegnern des Windparks. Der ist auch nicht gerade ein sauberes Früchtchen. 

    Eine wichtige Rolle spielen dabei die Gutachten und ihr Zustandekommen. Wer linkt hier wen und warum? Ein scheinbar unfassbares Spinnennetz wird hier gewebt mit sehr vielen Protagonisten, die ich hier nicht alle aufführen mag. Spannend ist es allemal, die Charakterzüge für meinen Geschmack wohl ersonnen mit jeweils passendem Ausgang.

    Lesespaß für diejenigen, die diesen nicht ganz neuen Krimi erst noch entdecken wollen. 

  17. Cover des Buches Die Bestimmung des Bösen (ISBN: 9783453359345)
    Julia Corbin

    Die Bestimmung des Bösen

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Kat_Von_I

    In der Nähe des Rheinufers werden 2 drapierte Frauenleichen entdeckt.

    Alexis Hall leitet die Ermittlungen. Gemeinsam mit ihrem Team und der Kriminalbiologin Karen Hellstern ermittelt sie auf Hochtouren. Aber es tauchen immer weitere Leichen auf, schnell wird klar sie haben es hier mit einer Mordserie zu tun. Aber der Täter scheint sein Muster geändert zu haben.... 

    Der Schock könnte nicht größer sein, als Alexis 2 weitere weibliche Leichen sieht. Die toten Frauen sind geschmückt mit weißen Anemonen, und diese kennt Alexis nur zu gut....

    Aus ihrer eigenen Kindheit!

    Alexis hat alles daran gesetzt das ihre Vergangenheit und das große furchtbare Geheimnis nie ans Licht kommen....

    Jetzt holt sie ihre Vergangenheit ein und für Alexis konnte das ernsthafte und gefährliche Konsequenzen haben.....


    Mein Fazit:

    Julia Corbin hat einen super Krimi und damit auch einen tollen Auftakt zu einer grandiosen Reihe 

    erschaffen. Witzigerweise habe ich Band 2 & 3 nämlich schon vor Band 1 gelesen 🙈🤣Aber das tut jetzt nichts zur Sache...

    Das Buch war von Anfang an total fesselnd und spannend 🤩 Man darf sich nur nicht von den vielen biologischen Aspekten abschrecken lassen, ich dachte anfangs es wird zu trocken, aber die ganzen Hintergrundinformationen sind mega interessant und natürlich auch wichtig für die Ermittlungen. Das mag ich besonders an den Büchern der Autorin 😊

    Den Schreibstil mag ich ebenfalls sehr! Er ist flüssig, sehr detailreich und bildhaft. 

    Die Hauptcharaktere waren mir natürlich schon bekannt und sie sind auch in diesem 1. Buch allesamt greifbar, sympathisch und charismatisch.

    Die Autorin erzählt in Unterschiedlichen Abschnitten aus der Sicht von den Beteiligten in der Gegenwart, die Erzählungen wechseln aber auch in die Vergangenheit. Da geht es um den Täter und  Alexis. Das macht es noch interessanter und man erhält viele Hintergrundinformationen. 

    Es gibt einige Wendungen und immer neue Fährten die in die Irre führen, diese haben die Spannung konstant aufrecht erhalten 😊 

    Der Showdown und diese krassen Wendungen am Ende fand ich genial. Ich kam aus dem mitfiebern nicht mehr raus und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen 🤩

    Aber eins muss ich zugeben, mir war klar wer die Täter sind 😉

    Lag vielleicht daran das diverse kleine Erinnerungsfetzen zu Band 2 & 3 aufkamen 🤷🏼‍♀️ Kann ich mir aber nicht vorstellen, es liegt schon eine ganze Weile zurück als ich die Bücher gelesen habe 🤔

    Ist aber auch nicht wichtig denn, dass war ein Krimi genau nach meinem Geschmack 🤩

    Alles ist logisch und ergibt Sinn und es bleiben keine offenen Fragen am Ende 😊

    Ich kann für jeden Thrillerliebhaber eine absolute Leseempfehlung der gesamten Reihe aussprechen und vergebe die vollen 🌕🌕🌕🌕🌕 

  18. Cover des Buches Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe (ISBN: 9783846600863)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Eril-Fane und sein Gefolge, und damit auch Lazlo, sind nun in der vergessenen Stadt eingetroffen und machen sich gleich an die Arbeit, im Versuch, die Zitadelle loszuwerden. Was die Bewohner:innen noch immer nicht wissen ist, dass die Zitadelle von fünf Überlebenden der „Götterbrut“ bewohnt wird. Und diese wappnen sich schon für einen Kampf. Sarai, die mit den Menschen sympathisiert und gerne ein Teil der Stadt wäre, ist auf der Suche nach einer friedvollen Lösung. Sie besucht Lazlo in seinen Träumen und gemeinsam versuchen sie, das lauernde Unheil abzuwenden.

    Es ist nicht sehr überraschend, dass der zweite Band genau da einsetzt, wo der erste endete. Im Original handelt es sich nämlich um ein Buch, das im Deutschen zweigeteilt wurde. Dementsprechend nahtlos geht die Geschichte weiter.

    Der Schreibstil ist malerisch und hat hin und wieder einen Touch von Poesie, was mir richtig gut gefallen hat. Hat man sich erstmal an den außergewöhnlichen Erzählstil gewöhnt, lässt er sich auch schnell und leicht lesen. Er macht die Welt mit den vielen Details einfach lebendig.

    Es passiert gleich zu Beginn des Buches recht viel und fängt somit spannend und actionreich an. Ein Zusammentreffen der Menschen und der „Götterbrut“ steht kurz bevor und niemand weiß, wie das für alle gut ausgehen soll. Das schöne an dieser Geschichte ist, dass man beide Seiten sehr gut kennenlernt und sich so auch für beide Seiten ein Happy End wünscht. Die Charaktere sind schön und mit viel Tiefe und Farbe ausgearbeitet. Man bekommt ein tiefes Verständnis für das Verhalten aller und sieht nur eine riesen Katastrophe anrollen, die unmöglich für beide Seiten ein gutes Ende bereithalten kann. In diesem Chaos erwächst zwischen Sarai und Lazlo eine tiefe Zuneigung und die Hoffnung steigt, dass die beiden gemeinsam eine zufriedenstellende Lösung für alle aus dem Hut zaubern können. So einfach ist es aber nicht…

    Nach dem nervenaufreibenden Einstieg folgt eine etwas lang gezogene Kennenlernphase zwischen Lazlo und Sarai. Die beiden sind ganz zauberhaft zusammen, beide irgendwie noch so jung und arglos, dass sie teilweise etwas unbeholfen, aber auch total süß zueinander finden. Die Szenen in Lazlos Träumen waren einfach magisch. Auch die Szenen in der Zitadelle waren stellenweise etwas lang und die Beziehung zwischen zwei der Bewohner:innen entwickelte sich in eine merkwürdige Richtung, die ich Stand heute eher überflüssig fand. Vielleicht wird das aber nochmal später relevant, wer weiß.

    Und dann plötzlich überschlagen sich die Ereignisse, eine Überraschung jagt die nächste und am Ende gucken alle wegen dieses sehr gelungenen Plot-Twists ganz schön verdutzt aus der Wäsche. Alles macht auf einmal Sinn, die ganzen Hinweise und vermeintlich unwichtigen Erwähnungen ergeben ein raffiniert eingefädeltes Gesamtbild, das ich so nicht erwartet hatte.

    Das Buch endet dramatisch, wobei es eigentlich so zu erwarten war, trotzdem bin ich noch ein bisschen schockiert… Wie soll diese komplexe Situation jetzt nur aufgelöst werden? Ich habe keine Idee dazu, bin aber extrem neugierig und gespannt auf die Fortsetzungen.

  19. Cover des Buches Der Rosie-Effekt (ISBN: 9783596031856)
    Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Don Tillman hat sein Ehefrauen Projekt erfolgreich abgeschlossen. Er ist glücklich mit Rosie verheiratet und lebt in New York. Nun ist seine Frau schwanger. Don will ein guter Vater werden und stürzt sich mit Eifer in das Schwangerschafts-Projekt. Er studiert die besten Schwangerschaftsratgeber, um Rosie genau sagen zu können, was sie essen darf und was nicht. Jede Woche malt er die tatsächliche Größe von Bud auf die Kacheln seines Arbeitszimmers. Bei einer Außerhausrecherche wird er verhaftet. Von alledem soll Rosie nichts erfahren, damit sie sich nicht unnötig aufregt und die Beziehung gefährdet wird. Seine Freunde Gene, Dave und George helfen ihm. Dabei übersieht Don was seine Rosie am wichtigsten braucht und setzt seine Beziehung aufs Spiel.


    „Der Rosie-Effekt“ von Graeme Simsion ist ein liebenswerter und humorvoller Roman mit einem großen Funken Wahrheit. Der Schreibstil ist lebendig. Der Leser nimmt das Buch in die Hand und kann es nicht mehr weglegen.

    Allerdings gibt es auch ein Manko. Im 1. Band wurde Don mit seinen Eigenheiten vorgestellt und Rosie als Gegenpart als normal. In diesem Band ist es eigentlich eher Rosie, die eigenartig ist. Nicht nur, dass sie mit ihren Schwangerschaftshormonen und ihren familiären Erfahrungen aus ihrer Kindheit zu kämpfen hat, sondern sie ist auch mit ihrer beruflichen Entwicklung nicht zufrieden! Natürlich bekommt dies der Mensch zu spüren, der ihr am Nahestehen ist: Don. Da das Buch aber aus Dons Sicht geschrieben ist, wirkt Rosie auf dem ersten Blick „zickig“. Das ist schade.

    Trotzdem gebe ich dem Buch meine volle Leseempfehlung.



  20. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (504)
    Aktuelle Rezension von: M_Rose-Everly

    Worum es in dem Buch geht:

    Es werden sechs verschiedene Lebensgeschichten beschrieben, alle in unterschiedlichen Zeiten.


    Einstieg ins Buch:

    Obwohl ich eine Vielleserin bin, fiel es mir nicht leicht, in das Buch einzusteigen. Der Erzählstil ist schon recht eigenwillig und verstrickt, weshalb ich einige Sätze noch einmal lesen musste, um hinter den Sinn zu steigen.

    Auch wenn David Mitchell sehr wortgewandt und intelligent rüberkommt, konnten sich meine Erzählungen nicht recht fesseln. Man merkt zwar, mit wie viel Hingabe der Autor über die verschiedenen Leben erzählt, aber der Funke will nicht so ganz überspringen.


    Fazit:

    Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, ein Buch zu Ende zu lesen.

    Insgesamt vergebe ich deshalb 2,5 Sterne.

  21. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Was würde passieren, wenn man die (Nicht-)Existenz von Jesus eindeutig beweisen könnte? Welche Parteien hätten an einer Veröffentlichung eines 2000 Jahre alten Videos Interesse und welche Gruppierungen würden eine solche Veröffentlichung mit allen Mitteln verhindern?

    Ich habe das Buch jetzt nach ein paar Jahren zum zweiten Mal gelesen und bin wieder (oder immer noch) total begeistert. Es fasziniert mich, dass Andreas Eschbach seine Ideen konsequent zu Ende denkt und in die heutige Welt einbettet, sodass einem das Szenario immer direkt vor den Augen steht. Ich freue mich schon darauf das Buch in ein paar Jahren ein drittes Mal hervorzuholen und erneut zu lesen.

    Absolute Leseempfehlung!


  22. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Se_zink

    Philip Pullman erschafft in seiner Reihe fantastische Welten, wie es nur die ganz großen Autoren beherrschen. In diesem zweiten Band wird die Geschichte um das Mädchen Lyra fortgesetzt, das eine geheimnisvolle Rolle in einem noch drohenden Krieg spielen sollen. Der Roman ist multiperspektivisch angelegt, was mir persönlich sehr gut gefällt, und der detailreiche Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich mir alles genau vorstellen konnte und zwischendurch sogar vergessen habe, dass ich nur eine erfundene Geschichte lese. Absolute Leseempfehlung für alle, die Fantasy lieben!

  23. Cover des Buches Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen (ISBN: 9783423086561)
    André Aciman

    Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Hofi
    Die Geschichte von Elio und Oliver hat mich innerhalb kürzester Zeit gefangen genommen. Das Buch ist in einem großartigen Stil geschrieben! Ich liebe die Sprache, die Art, wie der Autor die Szenen beschreibt, wie er mich dazu bringt, Dinge zu fühlen, zu sehen und zu riechen. Ich habe lange, wenn überhaupt schon irgendwann kein Buch mehr gelesen, das mich so gefangen gehalten, mich so viel fühlen lassen hat wie dieses.

    Jetzt, wo ich mit dem Buch fertig bin, bin ich traurig, dass es vorbei ist. Ich will mehr! Also, wer mir ähnliche Bücher empfehlen kann, immer her damit ;D

    Ganz große Empfehlung!


  24. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth (ISBN: 9783551313485)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - Im Labyrinth

     (1.672)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Die Auserwählten - Im Labyrinth von James Dashner

    Wow, ich muss ja mal sagen, dass ich echt Begeistert bin von dem Buch. Der Text ist flüssig geschrieben worden und man kommt gut in die Geschichte hinein.

    Vor Jahren habe ich mal den Film gesehen. Als dann das Buch im Angebot war, musste ich gleich zuschlagen. Ich wollte wissen, wie nah der Film an dem Buch es.

    Die Charaktere sind alle gut beschrieben worden und fast alle sympathisch. Die Beschreibung der Orte ist sehr detailliert und man kann sich das ganze sehr gut vorstellen.

    Freue mich schon auf den nächsten Teil. Klasse Buch.

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