Bücher mit dem Tag "wissenschaftlich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wissenschaftlich" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rosie-Projekt (ISBN: 9783596197002)
    Graeme Simsion

    Das Rosie-Projekt

     (1.397)
    Aktuelle Rezension von: Sasi_loves_books

    Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch zwar oft in den Buchhandlungen gesehen habe und auch viel von ihm gehört habe, jedoch stand es nie auf meiner Leseliste. Das Buch hat eher mich gefunden, denn es stand in einem Bücherschrank zwischen sehr vielen alten Schinken und da es oft bei den Empfehlungen meiner Stammbuchhandlung stand habe ich es einfach mitgenommen. Gelesen habe ich es aber auch nur weil ich in Urlaub gefahren bin und lieber ältere Bücher für den Pool mitnehme. Diese zufällige Begegnung mit dem Buch hat mir viele heitere Lesestunden beschert, denn das Buch ist einfach der Hammer.

     

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch aufgrund seines Covers nicht mal in die Hand genommen hätte, hätte es nicht auffällig in der Buchhandlung gestanden. Trotz dem ganz lustig klingenden Klappentextes hat mich das Buch nicht überzeugen können… bis es mich gefunden hat.

     

    Don ist auf den ersten Blick ein sehr seltsamer Mensch der viel zu viel analysiert und in seiner eigenen wissenschaftlich geprägten Welt lebt. Sozial ist er jedoch sehr unbeholfen und das ist auch wohl der Grund warum er noch single ist. Da er jedoch eine Ehefrau möchte entwickelt er, wissenschaftlich wie er nun mal ist, einen Fragebogen mit dessen Hilfe er die perfekte Ehefrau für sich finden möchte. Doch dann tritt Rosie in sein Leben, die mit ihrer schrillen auffallend anderen Art so ziemlich das Gegenteil ist was Don sich vorstellt. Aber auch Rosie hat ein Ziel, denn sie möchte ihren leiblichen Vater finden und da Don Genetiker ist bilden die beiden ein Team. Im Verlauf der gemeinsamen Zeit lernt Don eine ganz andere Welt kennen, die Welt der Emotionen und taucht langsam in diese ein. 

     

    Der Schreibstil des Autors Graeme Simsion ist einfach heiter und locker, was perfekt zu meiner Urlaubsstimmung gepasst hat, aber er erschafft auch eine Flucht aus dem eintönigen Alltag. Das Buch liest sich flüssig und ich musste eigentlich durchgehend schmunzeln und teilweise auch laut loslachen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und es war das reine Vergnügen. 

     

    Don ist ein liebeswert schrulliger Charakter, den man einfach lieben muss, aber über den man auch oft den Kopf schütteln muss. Ich glaube viele Menschen haben ihren inneren Don und so hat man doch viel Verständnis für seine angenehme Andersartigkeit. Manchmal erscheint er doch naiv, wie er so manche Situation interpretiert, aber das macht es umso besser. Rosie ist das komplette Gegenteil und doch können sich viele zum Teil in ihr wiederfinden. Sie ist laut und auffällig, hat aber auch eine ruhige besonnene Seite und für mich war sie einfach sympathisch, weil sie Don geholfen hat eine ganz andere Welt als die seine kennenzulernen. Das Zusammenspiel der beiden Charaktere ist einfach legendär und das ein oder andere Missverständnis, das der Leser bereits kennt, war zum Totlachen. 

     

    Das Buch macht einfach gute Laune und ich bin froh es gelesen zu haben und ich musste mir gleich den folgenden Band kaufen und bin sehr gespannt auf diesen. 

  2. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.474)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  3. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.158)
    Aktuelle Rezension von: Yukiomishima

    Das Buch hat ganz gut angefangen, aber es hat sich für mich kein erkennbarer Spannungsbogen aufgebaut. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und fing irgendwann an mich zu langweilen. 

    Leider werden die Nebencharaktere nie richtig beschrieben, sie sind eindimensional und man hat den Eindruck dass sie nur als Deko da sind und im Grunde unwichtig sind. Man lernt eigentlich nur Matthew und Diane kennen. 

    Auch die Orte werden nie detailliert beschrieben, was schade ist da Oxford sich wirklich dazu anbietet. Ich musste die Schauplätze googlen um mir etwas darunter vorstellen zu können. 

    Der Grund warum ich das Buch abgebrochen habe ist der, dass es mich extrem aufregt dass Diane von Matthew wie ein Kind behandelt wird. Das ist bei den meisten Vampirgeschichten so. Matthew entscheidet wann Diane schläft, isst, trinkt, überhaupt irgendwas tut. Er entscheidet ständig über ihren Kopf hinweg. Gut, das Buch ist 10 Jahre alt und die Autorin gehört zur älteren Generation, da ist alles etwas anders als bei uns. Trotzdem altert das Buch inhaltlich überhaupt nicht gut. 


    Alles in allem ein Durchschnittsschmöker. 

  4. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.350)
    Aktuelle Rezension von: wortkunstzauberei

    Frank Schätzing hat mit diesem Buch ein schockierendes Meisterwerk erschaffen. Auf fast 900 Seiten beschreibt er den Rachezug der Natur gegen den Menschen und öffnet Augen. 

    In dem Buch lernt man unter anderem die zwei Wissenschaftler Sigur Johanson und Leon Anawak kennen, die beide wirklich sehr starke Persönlichkeiten sind. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass Schätzing unfassbar tolle Charakter erschaffen hat. Kein einziger wirkte platt. Zu jedem gab es, und wenn auch nur grob angeschnitten, eine Geschichte und das hat mir wirklich sehr gut gefallen. 

    Das Buch nimmt auch relativ schnell an Fahrt auf. Dank Würmer, die Methan freisetzen und ganze Erdplatten zum Einsturz bringen, Wale, die plötzlich zu Killermaschinen werden und Menschen angreifen, explodierenden Hummern, Tsunamis und einer Krabbenplage fiebert man regelrecht auf jeder Seite mit. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und jeder Teil wurde Stück für Stück spannender. 


    Ich persönlich habe selbst noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen und um ehrlich zu sein, hat dieses Buch wirklich viele Richtungen. Von Endzeit Roman, bis Thriller, bis Science Fiction ist alles enthalten und diese bunte Mischung erschafft ein wirklich tolles Lesegefühl. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der Lust auf Spannung hat, denn die ist in diesem Buch reichlich vorhanden. 

    Ein wahres Meisterwerk, welches wie bereits erwähnt, Augen öffnet und die Message klar macht, dass man lieber im Einklang mit der Natur leben sollte, als gegen sie vorzugehen. 


    Hier noch ein Zitat aus dem Buch, welches wirklich tief geht:


    „Hat sich der Mensch je gefragt, wie es sich auf das Leben seiner Nachkommen auswirkt, wenn er ihnen einen verarmten Planeten hinterlässt? Wer wollte die Bedeutung einer Tierart für den menschlichen Geist wirklich bewerten? Wir sehnen uns nach Wäldern, Korallenriffen und fischreichen Meeren, nach sauberer Luft und reinen Gewässern. Doch weiterhin schädigen wir die Erde. Mit der Vielfalt der Lebensformen zerstören wir eine Komplexität, die wir nicht verstehen, und schon gar nicht können wie sie neu erschaffen.“

  5. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (607)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  6. Cover des Buches Der Rosie-Effekt (ISBN: 9783839813669)
    Graeme Simsion

    Der Rosie-Effekt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    Don Tillmans 》Projekt Ehefrau《 ist erfolgreich abgeschlossen. Zusammen mit Rosie lebt er in New York. Und Rosie ist schwanger! Don will natürlich der brillianteste werdende Vater aller Zeiten sein. Doch seine ungewöhnlichen Recherchemethoden führen erst einmal dazu, dass er auf einem Kinderspielplatz verhaftet wird. Was Rosie auf keinen Fall erfahren darf.
    Also muss Don improvisieren, seinen Freund Gene einspannen und die Sozialarbeiter Lydia von seinen Vaterqualitäten überzeugen. Nebenbei gilt es noch Genes Ehe und den Betrieb seines Freundes Dave zu retten. Bei alledem übersieht Don fast das Wichtigste: seine Liebe zu Rosie und die Gefahr, sie genau dann zu verlieren, wenn sie ihn am meisten braucht.

    Cover: Das Cover ist in einem schönen Babyblau gehalten. :) Die Farbe ist genauso knallig wie beim Auftakt- da war der Hintergrund jedoch Pink. :)
    Zu sehen ist ein schwarzer Umriss von einem laufenden Mann. Er hat einen Fahrradhelm auf und trägt eine Brille- er stellt definitiv Don dar.
    In der rechten Hand hält er eine rote Rose und in der linken Hand eine Uhr. Perfekt auf den Inhalt abgestimmt. :)
    Auf dem Boden liegt sein Fahrrad, von dem man allerdings nur noch ein Stück vom Rad sieht.
    Die Cover sind super aufeinander abgestimmt- auf dem Cover von dem ersten Teil fährt Don nämlich noch Fahrrad. :)
    Was das angeht kann ich daher nicht viel meckern.

    Höreinschätzung:
    🚫Achtung enthält Spoiler! Es handelt sich um den zweiten Teil der Reihe. 🚫
    Dieser zweite Teil der Rosie Reihe war nicht ganz so überzeugend, wie der Auftakt.
    Nach: Das Rosie Projekt, folgte nun der Rosie Effekt. :)
    Der Sprecher war Oliver Kube. Seine Stimme passte gut zu dem Hörbuch. Gerade zum Ende hin wurde ich immer wärmer mit ihm.
    Im Rosie Effekt geht es ordentlich zur Sache- Don wird Papa! Einfach unglaublich.
    Er versucht alles um Rosie zur perfekten Mama zu machen und zum perfekten Papa zu werden. Allerdings denkt Rosie das Don "Bud" den Embryo gar nicht liebt- was teilweise auch stimmt, er konnte noch keine Beziehung zu "Bud" aufbauen, was bei seiner Krankheit nicht weiter verwunderlich ist. "Bud" ist für ihn noch nicht real.
    Diese alltäglichen Schwierigkeiten scheinen das Ende für diese junge Ehe zu sein.. Oder?
    Insgesamt gibt es 6 CD's in denen wir mitfiebern und lachen können.. den Kopf schütteln und traurig sein können.
    Don ist wie immer einfach goldig! (:

    CD1:
    Ich brauchte tatsächlich die ganze CD lang um mich auf die neue Stimme von Oliver Kube einzustimmen, die alte Stimme von Robert Stadlober hat meiner Meinung nach besser gepasst. Obwohl Kube tatsächlich auch seine Vorzüge hat.
    Das Einzige was ich extrem nicht mochte, war seine Stimme von Rosie.
    Don wird also Papa und ist damit absolut überfordert. Aber auch irgendwie glücklich.
    Mehr und mehr zeigt sich das alltägliche Chaos welches ihm zu schaffen macht- er verliert seinen und Rosies Job als Cocktailmixer. Dann steht der Rauswurf aus ihrer Wohnung unmittelbar vor der Tür.
    Dons bester Freund Jean wurde von Claudia nun vor die tür gesetzt.. und soll bei Rosie und Don unterkommen.. viele Probleme und noch keine Lösung ist in Sicht.

    CD2:
    Don trifft sich mit Freunden und lernt Lydia kennen, eine schreckliche Person die er leider wieder sieht.. zu einem äußerst unpassenden Zeitpunkt.
    Die neue Wohnung wird jedoch ein absoluter Erfolg- Rosie ist begeistert- und sie ist kostenlos. Lauter positive Eigenschaften und damit eine Sorge weniger.
    Rosie bekommt immer häufiger komische Schwangerschaftsessmomente die einfach nur herrlich waren. :)
    Während Don ein anderes Problem hat: Um Kinder in ihrer Art und Weise zu studieren macht er sich auf um Kinder zu beobachten- und was ist da besser geeignet als ein Spielplatz? Jedoch wird er dummerweise festgenommen wegen des Verdachts auf Pädophilie. Wie das wohl ausgeht? Hört selbst. :)

    CD3:
    Don versucht immernoch Rosie zu schützen und engagiert Sonja damit sie vor Lydia Rosie spielt.. ob das mal gutgeht..
    Sonja und Dave haben allerdings auch ihre Probleme. Dave verliert vielleicht seinen Job und Sonja könnte dann arbeitstechnisch nicht ruhiger treten. Sonja ist deswegen total gestresst.
    Sie will es bei Lydia aber nochmal zusammen mit Don probieren-Rosie brauch Hilfe und Don muss sich darüber im klaren werden. Sieht er es ein- wird das Lydia besänftigen und Rosie muss vom Spielplatz nichts erfahren.
    Jugini redet mit Don- Jeans kleine 9 jährige Tochter. Ihre Naivität ist süß.. sie vermisst ihren Papa schrecklich. Claudia ist hin und weg über die Babyinfo..
    Aber Klaus Jeans Sohn sauer auf ihn..
    Phils Geschenk- ein Memoriering für Rosie zum ersten Hochzeitstag von ihrer verstorbenen Mutter war unendlich bewegend. Don gibt sich mit Rosie zusammen viel Mühe.
    Schließlich isst Rosie sogar heimlich Fleisch- muss Don sich Sorgen machen?

    CD4:
    Rosies Hormone drehen komplett durch- sie ist ziemlich böse und will sich nichts sagen lassen und will keine Hilfe. Hat sogar Lust auf Fleisch.
    Don soll sich keine Sorgen machen. Rosie scheint aber unglücklich zu sein.
    Die Sitzung mit Lydia läuft gut: Don soll nicht Rosie helfen eine gute Mutter zu sein sondern lieber ein guter Vater werden.
    Dave ist sehr abweisend zu Sonja, weil das Baby nicht seins ist. Fremde Spermien wurden ihr eingesetzt.
    Dons Mama ist voll gerührt wegen dem Baby. Don ist jedoch genau wie sein Vater- war süß mitanzuhören.
    Rosie und Don schlafen sogar getrennt.
    Alle (Dave, Don, Jean und Georg) erzählen sich Geheimnisse. Jean nur mit 5 geschlafen.. was für eine Offenbarung.
    Studie von Don ist sehr spannend- das Experiment: Das Babys angeblich beide Elternteile brauchen.
    Rosie will sich von Don trennen. Sie glaubt Don interessiert sich angeblich nicht für das Baby..
    Doktorarbeit von Rosie ist endlich fertig.

    CD5:
    Studie voller Erfolg. Don interessante Dinge herausgefunden.
    Es steigt auch eine Feier mit Studienkollegen von Rosie. Don macht einen super Eindruck.
    Jean hat sich in Inge verliebt. Sie ist allerdings geschockt und blockt ihn ab.
    Klinisches Jahr für Rosie einfach Horror wegen dem Unfall damals mit ihrer Mom.. wird sie sich überwinden können?
    Don ist wirklich ein guter Freund. Er ist für Jean da und geht mit ihm ins Theater.
    Rosie zunehmend genervter von Don. Dann ist sie mal wieder lieb zu ihm.. komisch!
    Bei dem Vorbereitungskurs für Schwangere ist Don mit dabei. Sehr informativ. Don ist sehr gut vorbereitet und kann auch hier beeindrucken.
    Rosie will nach Australien.. Don isz auch zu Dave gezogen.
    Rosie ist in einen anderen verliebt. Schrecklich.. Währenddessn trifft Georg endlich wieder auf seinen Sohn.
    Alle sind schwer geschockt, dass Rosie und Don sich trennen möchten- als dann auch noch Lydia, Don und Sonja (Die Rosie spielt) auf Gene und Rosie treffen, scheint es so als würde alles auffliegen.
    Jedoch hat Sonja Komplikationen mit ihrem Baby.. und das Chaos scheint perfekt zu sein. 


    CD6:
    Auf dieser CD überschlagen sich die Ereignisse. Rosie scheint entgültig abzuhauen.. Don kümmert sich liebevoll um die Probleme seiner Freunde.. aber scheint seine eigenen vollkommen vergessen zu haben..
    Kann Don seine Ehe retten? Wird er Gefühle zu "Bud" aufbauen?
    Mittlerweile sind Rosie und Don Eltern- der kleine Hudson ist geboren. :) Werden sie gute Eltern sein? Wird Don seine Aufgabe gut meistern? Das erfahren wir wohl erst im dritten Band der Reihe. :)

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 3,5 Sternchen. Für mich war diese Fortsetzung leider nicht ganz so überzeugend, wie der Auftakt, obwohl man gemerkt hat das man sich größte Mühe gemacht hat, diesen Teil genauso toll aufzubauen. :)
    Umso mehr bin ich auf den dritten Band gespannt.

  7. Cover des Buches #klimaretten: Jetzt Politik und Leben ändern (ISBN: 9783784132037)
    Rainer Grießhammer

    #klimaretten: Jetzt Politik und Leben ändern

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Jaq82

    In dem Buch „#limaretten“ von Prof. Dr. Rainer Grießhammer geht es um unsere Umwelt und was wir selber machen können aber auch ganz klar was die Politik ändern muss, um unsern Planeten zu erhalten. Es werden mehre Themen aufgenommen denn es gibt viele Stellschrauben z.B. der Energiesektor, die Mobilität, die Landwirtschaft, unsere Ernährung oder unser Wohnraum.

    Ich finde es sehr spannend zu lesen wie es aktuell läuft und was sich ändern muss und was ich selber im „kleinen“ schon ändern kann um die Welt auch für unsere Kinder erhalten zu können. Aber mir wird auch bewusst was die Politik ändern muss, um dies zu tun und die großen Firmen auf der Welt.

    Was ich positiv fand auch wenn es mach mal dadurch etwas langezogen ist, sind Wiederholungen in dem Buch, dadurch haben sich machen Sachen viel besser bei mir verfestigt. Auch die Informationsboxen haben mir gut gefallen. Dadurch das diese auf den Seiten hervorgehoben sind habe ich diese sogar besonders aufmerksam gelesen.

    Mache stellen fand ich etwas zu oberflächlich oder nicht ganz nachvollziehbar, aber ich denke bei dem komplexen Thema evtl. auch verständlich. Immerhin habe ich das Buch gelesen um etwas für mich mitzunehmen und nicht alles vorher zu wissen.

    Für mich ein interessantes Sachbuch mit vielen informativen und nützlichen Informationen.

  8. Cover des Buches Infiziert (ISBN: 9783453433632)
    Scott Sigler

    Infiziert

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Jofemalu

    Wie es mir immer mal wieder passiert, so stolperte ich am Grabbeltisch des hiesigen Supermarktes vorbei, um mir mal wieder etwas nettes zum Lesen zu besorgen. Ich hatte kurz vorher das Buch Meat von Joseph D’Lacey gelesen, einen dystopischen Thriller mit ziemlich plastischer Gewaltenschilderung. Ich bin einer, der die Bücher aufgrund des Covers kauft. Das „Meat“-Buch hat einen braunen Hintergrund, auf dem man einen Fleischerhaken sieht. Das Cover von Infiziert sieht diesem Buch ziemlich ähnlich. Es gibt einen rostbraunen Hintergrund und das ganze wird garniert von einer schneidend scharfen Geflügelschere. Aber: Hier handelt es sich nicht um Joseph D’Lacey sondern um Scott Sigler. Zu der Zeit wußte ich noch nicht, dass dieser Typ mein Lieblingsautor werden würde.

    Sigler lässt sich wenig Zeit mit der Charakterentwicklung. Es gibt einen alternden CIA-Agenten, der seinen Job nicht genug hasst, um damit aufzuhören. Es gibt die machthungrige Ärztin, die immer knapp an der Grenze dessen ist, was sie verarbeiten kann und dann gibt es noch die „Irgendwie-Hauptfigur“ Perry, einen ehemaligen Footballspieler, der mit einer Krankheit infiziert ist, aber nicht zum Arzt geht. Er behandelt sich selbst und ja – auch die Geflügelschere kommt zum Einsatz. Die Figurenzeichnung ist „blockbustermäßig“ und das meine ich nicht negativ. Man kann Typen mögen oder nicht, nur anhand der Art, wie sie sich selbst geben. Perry ist absolut kein Sympathieträger, er ist eigentlich sogar ein richtiges Arschloch. Aber er ist ein Arschloch mit Herz.

    Die Story ist am ehesten eine Mischung aus „sie leben“ und „Körperfresser“, unterscheidet sich aber von einem Stephen King Roman dadurch, dass Sigler ganze Kapitel mit wissenschaftlichen Abhandlungen über das Virus und dessen Ausbreitungstricks führt. Er beschreibt die Vorgänge im inneren des Körpers und benutzt oft auch die Fachausdrücke. Im Glossar gibt es am Ende auch noch eine sehr lange Liste mit Quellenangaben.

    Und tatsächlich funktioniert diese Geschichte wirklich gut. Es macht wirklich Spaß, den Figuren zu folgen und dem Katz- und Mausspiel zwischen den Personen und dem Virus bzw. den besessenen zu folgen. Es macht auch Spaß, zu lesen, wie eklig es sein kann, wenn bisher unbescholtene Bürger urplötzlich einen irren Blick aufsetzen, sich selbst mit der Axt ein Bein abhacken und sich anschließend auch noch anzünden. Infiziert ist sicherlich kein Buch für zartbesaitete Gemüter, denn Sigler schreibt doch recht plastisch. Blut wird gespuckt und so mancher Tod wird auch ordentlich ausgeschmützt.

    Ich halte Sigler seitdem für meinen Lieblingsautoren und werde alle weiteren Bücher von ihm hier vorstellen.

    Story: , Spaß: , Figuren: 

  9. Cover des Buches China Study (ISBN: 9783864010019)
    T Colin Campbell

    China Study

     (26)
    Aktuelle Rezension von: skommi
    Ernährungswissen für ein neues Leben.
  10. Cover des Buches Dem Tod auf der Spur (ISBN: 9783548377131)
    Michael Tsokos

    Dem Tod auf der Spur

     (158)
    Aktuelle Rezension von: burgitta_egg

    Michael Tsokos erklärt seine Arbeit sehr genau, so dass sie auch Laien verstehen. Die einzelnen Fälle sind respektvoll beschrieben. 

    Aha-Erlebnisse gab es zu Hauf und haben mir bei meinem Krimi sehr geholfen. Die Realität hat mit den Fernsehkrimis nichts zu tun. 

    Ich bin froh, das Buch gelesen zu haben. 


  11. Cover des Buches What if? Was wäre wenn? (ISBN: 9783328106906)
    Randall Munroe

    What if? Was wäre wenn?

     (172)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *Man sagt, es gibt keine dummen Fragen. Das ist ganz offensichtlich falsch. Aber wie sich herausstellt, kann es uns zu wirklich Aufregendem führen, wenn wir versuchen, eine dumme Frage gründlich und vollständig zu beantworten.*


    Wie lange hält ein Atom-U-Boot im Weltall aus? Was passiert, wenn alle Menschen gleichzeitig hochhüpfen? Was, wenn meine DNA spurlos verschwindet? Was ist das letzte Licht der Menschheit? Und wie sieht ein Periodensystem der Elemente aus, in dem wirklich jedes Element gesammelt wird?



    Über fünfzig „dumme“ Fragen sind es, denen sich der Autor hier stellt. Sie stellen eine Auswahl der Fragen vor, die er über seine Webseite beantwortet. Die Fragen sind hypothetisch – die skurrilsten von ihnen finden sich in den Abschnitten „Seltsame (und beunruhigende) Fragen“. Ebenso hypothetisch sind die Antworten. Allerdings sind diese wissenschaftlich fundiert, nur gehen sie oft über das real Machbare hinaus. Besonders interessant scheinen für die Leser (und den Autor) solche Fragen, bei denen die hypothetische Steigerung so weit läuft, dass die Szenarien die Zerstörung der Menschheit/der Erde mit einschließen. 


    Über ein Physikstudium zur NASA zum Comiczeichner – schon die Biografie des Autors fand ich interessant. Dass er weiß wovon er spricht und seine Antworten auch gründlich recherchiert hat, zeigen nicht nur die vielen – immer wieder auch humorvollen – Fußnoten, sondern auch die Erwähnungen der Experten, die er dazu befragt hat. Seine Comiczeichnungen lockern die Antworten. Nicht nur aus den Zeichnungen, auch aus den Texten und herangezogenen Vergleichen liest sich der Humor des Autors. Obwohl er sich bemüht wissenschaftlich fundierte Antworten zu geben, nimmt er sie selbst nicht immer ganz ernst. 


    Fazit: Die hypothetischen Experimente mit ihrer Steigerung bis ins scheinbar Absurde (das sich doch immer an die Faktenlage hält) waren eine interessante Lektüre. 

  12. Cover des Buches The Wall - Erwachen (ISBN: B00O6TM3MO)
    Thomas Thiemeyer

    The Wall - Erwachen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Als Letho aufwacht, findet er sich in einer Höhle wieder. Er weiß nicht, wie er dort hingekommen ist. Als er die Höhle erkundet, findet er seine Tochter, die jedoch tief und fest schläft. Als er weiter sucht, findet er eine weitere wache Person. Sie  erkunden zusammen weiter die Höhle, stoßen dabei auf weitere schlafende und wache Personen, wissen aber nicht, wo sie sind, wie sie hierher kamen und warum sie hier sind. Es mangelt an Wasser und Essen.

    Außerhalb der Höhle wabert ein gespenstiger Nebel und unheimliche Geräusche dringen zu der Gruppe herein. 

    Doch nicht nur außen lauert die Gefahr, auch die Menschen in der Höhle scheinen Geheimnisse zu besitzen. Doch alle müssen sich zusammenraufen, um der Höhle zu entkommen.

     

    Der Club der fetten Dichter besteht aus Rainer Wekwerth, Thomas Thiemeyer, Oliver Kern, Boris von Smercek, Andreas Eschbach, Wulf Dorn, Hermann Oppermann, Patricia Mennen, Uwe Laub, Lucinde Hutzenlaub, Claudia Pietschmann und Haroon Gordon, gestandene Autoren, die mit ihren Büchern zu begeistern wissen.

     

    Sechs dieser Autoren - Uwe Laub, Boris von Smercek, Hermann Oppermann, Oliver Kern, Thomas Thiemeyer und Rainer Wekwerth - haben sich zusammengetan und die erste Staffel zu "The Wall" geschrieben, wobei jeder Autor einen Teil der Serie übernommen hat. 

     

    Der erste Teil ist der Erklärende, wobei hier mehr Fragen als Antworten aufgeworfen werden.

     

    Wir lernen als erstes Letho kennen, der in einer Höhle aufwacht. Verwirrt durchsucht er die Höhle, stößt dabei auf seine schlafende Tochter, kann jedoch seine Frau nirgends finden. Weitere schlafende Personen liegen verstreut in verschiedenen Teilen der Höhle und wachen nach und nach auf.

     

    Der erste Teil ist schon düster und sehr packend, auch wenn gar nicht so viel passiert. Trotzdem kommt Spannung auf, weil man einfach wissen will, warum die Leute dort in der Höhle sind. 

     

    Geheimnisvolle Geräusche reiben die Menschen auf, der Durst und der Hunger führt zu Problemen und das fehlende Vertrauen führt zu Missgunst, Hass und Neid. 

     

    Es geht im ersten Teil weniger um das Warum, als mehr um den Umgang der Leute miteinander. Es werden natürlich ein paar Sachen aufgedeckt, die jedoch zu weiteren Fragen führen, aber trotzdem stehen eher die Persönlichkeiten im Vordergrund.

     

    Meggies Fussnote:
    Der erste Teil der 1. Staffel hat mich sehr überzeugen könne und ich freue mich auf die weiteren Teile. 

  13. Cover des Buches The Passage (ISBN: 9780345504968)
    Justin Cronin

    The Passage

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „The Passage“ von Justin Cronin ist ein Reread. Ich habe den Auftakt der gleichnamigen Trilogie 2011 schon einmal als „Der Übergang“ gelesen. Für mich stand nie Frage, dass ich „The Passage“ weiterverfolgen würde, aber die langwierige Veröffentlichungsgeschichte der deutschen Folgebände verzögerte dieses Vorhaben und schadete meinen Erinnerungen erheblich. Als das Finale 2018 als deutsches Taschenbuch erschien, wusste ich, dass ich von vorn beginnen musste. Während der Wartezeit veränderte sich allerdings mein Leseverhalten, sodass ich auf die deutschen Ausgaben nicht mehr angewiesen war. Amazon verführte mich mit einem günstigen E-Book-Deal für die gesamte Trilogie in Englisch und ich startete einen zweiten Anlauf mit „The Passage“ im Original.

    Peter Jaxon hat noch nie die Sterne gesehen. Er wurde in einer Kolonie in Kalifornien geboren, in der es niemals dunkel wird. Dicke Mauern und mächtige Strahler, die die Nacht taghell erleuchten, bieten Schutz vor den blutgierigen Monstern der Dunkelheit: Virals. Die animalischen Infizierten erinnern kaum an die Menschen, die sie einst waren. Angeblich waren die ersten Virals das Ergebnis eines fehlgeschlagenen Militär-Experiments vor beinahe 100 Jahren. Heute beherrschen sie die USA. Vielleicht sind die wenigen Familien, die in der Kolonie Zuflucht fanden, die letzten Überlebenden. Doch eines Tages entdecken die Wachen vor den Toren ein kleines Mädchen. Sie ist allein und etwa sechs Jahre alt. Niemand weiß woher sie kam. In ihrem Nacken befindet sich ein Chip, dessen gespeicherte Informationen eine verwirrende Geschichte erzählen. Das Mädchen heißt Amy und war Teil des gescheiterten Experiments, das die Virals erschuf. Der Chip sendet ein Signal. In der Hoffnung, Antworten und weitere Überlebende zu finden, beschließen Peter und seine Freunde, es bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen. Amys plötzliches Auftauchen muss etwas bedeuten. Könnte sie die Rettung der Menschheit sein?

    Ich möchte gleich zu Beginn meiner Rezension zu „The Passage“ darauf hinweisen, dass meine Inhaltsangabe lediglich einen Bruchteil der Handlung des Trilogieauftakts abdeckt. Ich habe mit anderen, umfangreicheren Versionen herumgespielt, aber es stellte sich heraus, dass jede Annäherung an den vollständigen Inhalt jeglichen Rahmen sprengte. Daraus könnt ihr ableiten, wie komplex die Geschichte ist, die Justin Cronin erzählt. Der erste Band teilt sich in zwei Zeitabschnitte: zuerst erleben die Leser_innen den Ausbruch der ursprünglichen zwölf Virals und den daraus resultierenden Zusammenbruch der modernen Zivilisation; danach folgt ein enormer Zeitsprung von knapp 100 Jahren in die Zukunft, der die kläglichen Überreste der Menschheit in der von Virals dominierten USA fokussiert. Klingt simpel, ist es aber nicht. Cronin liebt Details. Er ist ein penibler, perfektionistischer Autor, der keine Gelegenheit auslässt, exakte Beschreibungen einzuarbeiten und sein Epos groß aufzuziehen. Seine Zukunftsvision bietet eine spannende Perspektive auf den Vampirmythos, denn Virals sind im Grunde nichts anderes als äußerst grässliche Blutsauger, Glitzereffekt ausgeschlossen. Trotz dieser scheinbar übernatürlichen Thematik ist „The Passage“ vorstellbar und glaubwürdig. Cronin präsentiert fundiert wirkende wissenschaftliche Erklärungen, aus denen sich ein durchaus realistisches Szenario ergibt. Wer weiß schon, womit die Militärs dieser Welt im Geheimen herumpfuschen? In diesem Fall glaubte die US-Armee, sie hätte ein Allheilmittel gegen Krankheiten und den Tod gefunden. Sie injizierten zwölf Todeszelleninsassen ein Virus aus dem bolivianischen Dschungel und hofften auf einen medizinischen Durchbruch. Natürlich ahnten sie nicht, was sie erschufen. Auf gewisse Weise wurden ihre Hoffnungen sogar erfüllt, denn Virals sind albtraumhafte Spitzenprädatoren – unsterblich, beinahe unverwundbar und Menschen in vielerlei Hinsicht überlegen. Mich gruselte vor allem ihre primitive, inhumane Schwarmintelligenz. Diese Monster ließ die Army auf die Welt los, weil sie zu arrogant waren, um zu begreifen, dass ihre Kontrolle über die Virals lediglich Illusion war. Die explosive Eskalation, die Cronin beschreibt, erschien mir vollkommen plausibel. Diesen ersten Part der Geschichte fand ich rasant, atemlos und ausgesprochen aufregend. Mit dem Übergang zum zweiten Part flacht der Spannungsbogen jedoch abrupt ab. Cronin nimmt sich viel Zeit, um die Situation der Kolonie zu etablieren und ergeht sich in langatmigen Darstellungen des Alltags der neuen Figuren, die ich dadurch allerdings intim kennenlernte. Ich bin sicher, sie alle zuverlässig einschätzen zu können. Die Spannungskurve nimmt erst wieder Fahrt auf, als Peter und seine Freunde die Kolonie verlassen, um den Ursprung von Amys Chipsignal ausfindig zu machen. Ihre Reise ist der Beginn der grundlegenden Geschichte: der aktive Kampf um das Überleben der menschlichen Spezies.

    Als ich vor acht Jahren „Der Übergang“ las, war ich überwältigt. Diese Euphorie konnte ich mit der Lektüre von „The Passage“ zwar nicht wiederbeleben, doch das werfe ich Justin Cronin nicht vor. Ich habe seitdem eine Menge Dystopien und postapokalyptische Romane gelesen, weshalb es deutlich schwerer ist, in mir dieselbe Begeisterung zu entfachen. Nichtsdestotrotz beeindruckte er mich mit der gewaltigen, Spannungstiefs rechtfertigenden Dimension seiner Geschichte und der überzeugenden Umsetzung seiner interessanten Ideen. Seine Penibilität gefällt mir, weil ich das Gefühl habe, mich jeder Zeit auf seine Autorität als Autor verlassen zu können. Der einzige kleine Hickser in einem sonst stimmigen Buch ist der nicht zu leugnende christlich-religiöse Einschlag, mit dem ich als Atheistin nichts anfangen kann. Solange dieser jedoch diskret bleibt, werde ich mich daran nicht stören. Eine Vampir-Postapokalypse ist einfach faszinierend, christliche Motive hin oder her.

  14. Cover des Buches Ausgebrannt (ISBN: 9783404178773)
    Andreas Eschbach

    Ausgebrannt

     (375)
    Aktuelle Rezension von: queck2009

    Am Anfang des Buches muss man sich erstmal reinfinden. Viele verschiedene Schauplätze, Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und immer wieder andere Personen. Natürlich läuft das nach und nach alles zusammen und man versteht schnell die Zusammenhänge. Ich liebe Bücher, bei denen man etwas lernen kann und das ist bei diesem Buch definitiv der Fall. Immer wieder habe ich Infos gegoogelt, ob das jetzt Fiktion oder Realität ist. Und eigentlich war alles real. Unglaublich gut recherchiert! Klare Leseempfehlung! 

  15. Cover des Buches Draakk - Etwas ist erwacht (ISBN: 9781494448615)
    L.C. Frey

    Draakk - Etwas ist erwacht

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Virginy
    Gerade von einem Trip nach Peru zurückgekehrt, wird der Biologe Peter Singer vom Chef seines Instituts angerufen und zum sofortigen Einsatz verpflichtet, kurz darauf holt ihn ein Wagen ab und es geht in eine ihm unbekannte Forschungsstation mitten in der Pampa.
    Keiner der Wissenschaftler hier weiß, worum es überhaupt geht und als sie von einer neuen Lebensform hören, sind natürlich alle sehr gespannt.
    Die Neuentdeckung entpuppt sich als fast ein fast 3 Meter großer, menschenähnlicher Koloss, der bei der Untersuchung plötzlich merkwürdige Körpersäfte verspritzt...
    Kurz darauf wird Peter auf der Krankenstation wach, der ganze Komplex scheint wie ausgestorben, bis er auf die ersten Leichen trifft und ein Video findet, dass ihm zeigt, was passiert ist, der Koloss ist verschwunden...
    Nachdem er sich nach draußen gekämpft hat, sucht er als erstes seinen Chef im Institut auf, der sehr überrascht scheint, seinen Mitarbeiter lebendig vor sich zu sehen.
    Und das ist nicht alles, Peter hört mit, als sein Chef seine Beseitigung befiehlt, sofort flüchtet er und macht sich auf den Weg zu seiner Tochter, dem einzigen Menschen, der ihm noch geblieben ist, doch das Verhältnis zwischen den beiden ist nicht das Beste.
    Wird sie ihm überhaupt Glauben schenken? ...

    L.C. Freys "Draakk" erzählt vom Erwachen einer alten Macht, die mit der Menschheit so ihre ganz eigenen Pläne hat und die sind nicht besonders erfreulich.
    Peter Singer als Hauptprotagonist ist ein Charakter, in den man sich durchaus hineinversetzen kann, ebenso wie seine Tochter Antonia, lediglich über Martin hätte ich gern etwas mehr erfahren, zum Beispiel über jenen Unfall damals...
    Lange Refde, kurzer Sinn, "Draakk" bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

  16. Cover des Buches Magma (ISBN: 9783426636480)
    Thomas Thiemeyer

    Magma

     (146)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit
    Es fängt schon spannend an am Anfang. Die Spannung steigert sich dann im Laufe des Hörbuches. Es wird sehr gut vorgelesen. Ich hatte vor Jahren das Buch schon gelesen. Es war mein erstes von Thiemeyer. Seitdem bin ich ein großer Fan von ihm. Ich finde, seine Hörbücher kann ich mir gut anhören. Selten habe ich ein Buch so verschlungen, wie dieses. Es ist ein eher schnelles Buch. Sehr spannend und sehr fesselnd. 'Für jeden Fan zu empfehlen.

    Die Handlung beginnt am Anfang mit mehrere Hauptpersonen. Diese beschäftigen sich mit verschiedenen Phänomenen. Der Auto springt von einer Person zur nächsten. Aber es ist übersichtlich und auf keinen Fall verwirrend.
    Nach und nach wurde mir klar, daß sich die einzelnen Personen eigentlich nur mit einem einzigen Phänomen beschäftigen. Den mysteriösen Kugeln. So finden die Personen zusammen und die Handlung dreht sich um die eigentliche Hauptperson: Ella Jordan.
    Abschluss:
    Ein sehr interessantes Hörbuch, das mich total gefesselt und mitfiebern ließ.
  17. Cover des Buches Nullpunkt (ISBN: 9783499252662)
    Lincoln Child

    Nullpunkt

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Wolly
    Inhalt:
    Jahrtausende hat es geschlafen. Jetzt ist es erwacht. Fear Base, eine verlassene Militärstation in Alaska. Ein kleines Team von Klimaforschern untersucht einen Berg, der den einheimischen Tunit seit Urzeiten heilig ist. Angeblich soll es Unglück bringen, dem Berg sein Geheimnis zu entreißen. Als ein riesiges Stück vom Gletscher abbricht, wird eine Höhle freigelegt: Tief drinnen zwei gelbe Augen, eingefroren im Eis. Eine wissenschaftliche Sensation, die sogar ein Filmteam auf den Plan ruft. Entgegen allen Warnungen sägen die Dokumentarfilmer das Wesen aus dem Eis, um es vor laufender Kamera aufzutauen. Über Nacht verschwindet die Kreatur. Doch sie kommt wieder – und bringt den Tod.

    Meinung:
    Gewohnt spannend geht es auch in diesem Werk von Lincoln Child zu. Auch wenn ich das Autorenduo zusammen mit Douglas Preston bevorzuge, ist Child alleine auf jeden Fall lesenswert. Der Schreibstil des erfahrenen Autors ist gut zu lesen und passt zum Genre. Die Charaktere waren hier bunt gemischt und eine schöne Zusammensetzung. Kombiniert mit einem gelungenen Protagonisten, macht es Spaß die Figuren zu begleiten.
    So weit, so durchschnittlich. Die Besonderheit des Buches kommt erst mit ihrem Schauplatz. Eine alte Militärbasis im ewigen Eis verleiht ein Gefühl von ausgeliefert sein und Einsamkeit, das sich auf den Leser überträgt. Die Wahl des Ortes bildet so eine gute Grundlage für einen Thriller. Die Spannung gestaltet sich auch entsprechend, leider ist die Geschichte aber zu vorhersehbar, was Punktabzüge bringt.

    Fazit:
    Durchaus lesenswert.
  18. Cover des Buches Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! (ISBN: 9783499626098)
    Thorsten Havener

    Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!

     (56)
    Aktuelle Rezension von: PhaedrusBold

    Ich habe das Buch innerhalb von kürzester Zeit gelesen und fand es äußerst interessant. Der Autor arbeitet viel mit Versuchen und Beispielen um die erklärten Phänomene noch verständlicher zu machen, was auch funktioniert hat. Ich als absoluter Laie hatte zumindest das Gefühl, das meiste zu verstehen.

    An manchen Stellen geht er biologisch auch sehr in die Tiefe, was ich jetzt nicht so interessant fand. Zudem verweist er ein paarmal auf sein erstes Buch, was für jemanden, wie mich, der dieses nicht gelesen hat nicht so praktisch ist.

    Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen, ich fand es sehr gut.

  19. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783548375892)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

     (769)
    Aktuelle Rezension von: EkstasederKrawatte

    Ein Buch, das meine Badezimmereinrichtung nachhaltig verändert hat. Ich habe mir nämlich einen Hocker zugelegt ;) Die Autorin verrät den Leser*innen in diesem Buch jede Menge spannende und unterwartete Fakten über unseren Verdauungstrakt. Mit einfacher und sehr ulkiger Sprache wird ein Organ erklärt, das in der Medizin noch viel zu oft unterschätzt wird.

  20. Cover des Buches Die Abschaffung der Arten (ISBN: 9783518461457)
    Dietmar Dath

    Die Abschaffung der Arten

     (56)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Nachdem ich ein, zwei Folgen der Hörspielfassung dieses Buches im Bayerischen Rundfunk gehört hatte, habe habe ich mir eine Ausgabe ausgeliehen, da mich das gehörte sehr erstaunt und ein wenig begeistert hat. Ich glaubte, dass man in der Hörspielfassung wohl sehr vieles herausgelassen habe, da die Geschichte viele Sprünge machte und nicht sehr konsequent erschien. 

    Doch im Buch war dies nicht viel besser. Ehrlich gesagt was es sogar viel, viel schlimmer. Die Hörspielfassung macht vieles erträglicher. Außerdem hebt es den häufig interessanten Klang der Sprache, Namen und Worte hervor, der Dath anscheinend wichtig ist, beim Lesen jedoch nicht in den Vordergrund tritt.


    Ich möchte mich hier nicht über die vielen politischen, mathematischen und philosophischen Ergüsse aufregen, denn diese mögen -- wenn man von ihrer Sinnlosigkeit für den Plot einmal absieht -- tatsächlich mache interessieren. Nur so viel sei dazu gesagt: Wenn man in einem Werk so viel auf die Arbeit Anderer anspielen muss, sollten man sich überlegen, ob man wirklich noch etwas eigenes schreibt. 

    Ich möchte mich viel lieber über die plumpe und spannungslose Erzählweise echauffieren. Dath erschafft eine interessante, wenn auch geübten Science-Fiction-Lesern kaum neue Welt, die jedoch nur in wenig nützlichen Details erklärt wird. Ihre Mechanik selbst wird nicht verständlich, so dass man überhaupt keine Vermutungen anstellen kann, die über die nächsten kleinen Schritte im Plot hinausgehen. Man muss sich ständig fragen, ob getötete Charaktere wirklich tot sind, oder ob nicht auf den nächsten Seite eine neue biotische oder abiotische Technik ins Spiel kommt, die diesen das ewige Leben einhaucht. Der Autor verfällt teilweise in Technobabbel, das einer durchschnittlichen Star Trek TNG-Episode mit Wesley Crusher als Protagonisten die Schamesröte ins Gesicht gestiegen wäre. Er tut dies dabei nie, um zu erklären, wie etwas funktioniert, sonder lediglich genau jene Details zu verschleiern.
    Dies passiert so oft, dass Plot, Charakter und Gesetze der Physik vollständig inkonsistent sind und ständig alles und nichts passieren kann. Dies ist bekanntlich der schwerste und grundlegendste Fehler, den man als Science Fiction-Autor begehen kann. Es wäre befriedigender gewesen, wenn Dath einfach gesagt hätte, es wäre eben alles zauberei.
    Als schlimm empfand ich es auch, dass man über große Teile zu Beginn der Geschichte kein Gefühl für die Zeit bekommt. Äonen, Tage und Sekunden vergehen in gleicher Beschreibung, so das etwas, was gerade passiert ist, vielleicht schon Jahrzehnte zurück liegt.
    Hinzu kommt, dass Dath sich all zu sehr abmüht den Leser zu provozieren. Seine erotischen Szenen erinnern mich jedoch an die unheilige Verschmelzung von Robert Anton Wilson mit dem Furry-Fandom, wobei alle Spielweisen, die dort bereits beschrieben, aufgegriffen werden.

    Schlimmer noch, die gesamte Situation des Experimentum crucis und den Aristoi erinnert verdächtig an W. J. Williams Roman "Aristoi". Es ist wohl nicht ähnlich genug um den Vorwurf eines Plagiats zu erheben, doch der Leser bemerkt schnell, das Dath diesen Roman gelesen und seine Ideen daraus geschöpft haben muss. Da es sich bei Williams' Buch um einen gefeierten Klassiker handelt, ist das schon ein sehr starkes Stück finde ich. Man bemerkt, dass sich das Buch überwiegend an Leser richtet, die keine Science Fiction lesen und darum eventuell denken könnten, Daths Ideen seien etwas neues. Im Übrigen traut sich Williams bei weitem mehr als Dath, wenn es darum geht dem Leser das ungenehm Ungewohnte zuzumuten. Nur, bei Williams wird dies nicht aus dem Willen zur Provokation heraus getan, sonder um die Utopie einer idealen, schrankenlosen Gesellschaft zu beschreiben.

    Allein die Tatsache, dass dieses Werk so abgedruckt wurde, gab mir Anlass zum Nachdenken. Es ist eigentlich ziemlich klar: Das Buch wurde nicht verlegt, weil es gut ist - es liest sich wie das unüberarbeitete Erstlingswerk eines Abiturienten - sonder weil Dath bereits etabliert ist. Ein guter Science-Fiction-Roman ist es auf jeden Fall nicht. Auch was postmoderne Satire angeht, so ziehe ich die Illuminatus!-Triologie diesem Wälzer schon allein aufgrund des geringer erscheinenden Umfangs -- ich habe jetzt nicht nachgemessen -- vor.

  21. Cover des Buches Charaktere des Alltags – Wegweiser durch die Suppe des Lebens (ISBN: 9783903271937)
    B. Meier-Arian

    Charaktere des Alltags – Wegweiser durch die Suppe des Lebens

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Buchofant

    Mit "Charaktere des Alltags - Wegweiser durch die Suppe des Lebens" zeigt uns die Autorin, Gesprächstherapeutin u. Mental Coach Baha Meier-Arian auf humorvolle u. zugängliche Art, wie man im Alltag mit bestimmten Personentypen umgehen kann, damit man sie besser versteht.

    Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Baha Meier-Arian, die mich angefragt hat, ob ich ihr Buch rezensieren möchte. Ich habe mich sehr darüber gefreut 💚

    Klappentext:
    Kennen Sie das? Schon wieder Streiterei mit dem gleichen Kollegen? Der beste Freund hat wieder eine nervige Freundin, und er merkt es nicht? Der Chef beweihräuchert sich selbst, obwohl es alle besser wissen als er? Die Mutter mischt sich wieder ein?
    Wir sind ständig umgeben von verschiedenen Menschen, die uns im Alltag beeinflussen. Manche geben einem ein gutes Gefühl, manche ein schlechtes. Lernen Sie die Charaktere des Alltags besser kennen und Ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Tauchen Sie ein in die Suppe des Lebens und schwimmen Sie mit dem Schwätzer, dem Narzissten, der dominanten Mutter und dem ignoranten Chef!


    Baha Meier-Arian stellt in diesem Buch die verschiedenen Charaktertypen vor, die einem im Alltag begegnen können, z. B. "Der Schwätzer", "Der nervige Kollege", "Der Manipulative" oder auch "Der Schleimer".
    Egal, welchen der verschiedenen Typen man liest, jeder Charakter wird direkt aus dem Leben gegriffen u. dazu Situationen geschildert, die dem Leser so oder auf ähnliche Art u. Weise bestimmt schon einmal passiert sind, sodass alles total authentisch, realistisch u. alltagsnah rüberkommt.

    Dabei werden die einzelnen Charaktertypen in einzelnen Kapiteln vorgestellt, sodass man diese gut unabhängig u. getrennt voneinander lesen kann. Dabei macht es wirklich Spaß, die einzelnen Charakter zu lesen!

    Der Schreibstil der Autorin ist locker, angenehm u. äußerst humorvoll, sodass das Werk nicht nur wissenschaftlich aufgezogen wird. Ein sehr lehrreicher u. gleichzeitig unterhaltsamer Ratgeber, der einen zum Denken anregt u. erklärt, wie auch die verschiedenen Charaktertypen untereinander zusammenwirken. Dazu gibt es am Ende eines jeden Kapitels ein Fazit, das dem Leser Tipps u. Ratschläge für diesen Charakter mit auf den Weg gibt.

    Ein wirklich unterhaltsames Sachbuch, das Verhaltenspsychologie u. menschliche Handlungsmuster von einer ganzen anderen Seite aufzieht! Eine Leseempfehlung an alle, die sich für diese Themen generell interessieren.

    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!


    Zitat: Baha Meier-Arian: Charaktere des Alltags - Wegweiser durch die Suppe des Lebens, S. 7

  22. Cover des Buches Altern. Sterben. Tod. (ISBN: 9783579014715)
    Oliver Müller

    Altern. Sterben. Tod.

     (4)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


     

    Mit dem eigenen Altern, erst recht mit dem eigenen Sterben und dem eigenen Tod beschäftigt sich niemand gerne. Es sind schon lange Fragen, die in den Gesprächen, die wir mit anderen, auch unseren nächsten Angehörigen, führen, mit hohen und starken Tabus belegt sind.

    Erst dann, wenn wir persönlich damit konfrontiert werden, etwa durch das Sterben und den Tod von Freunden oder nahen Verwandten, rücken uns diese Themen auf den Leib und sickern in unsere Seele. Wir können ihnen dann nicht mehr ausweichen und verdrängen doch. Es ist ganz erstaunlich, wie sehr selbst im Falle persönlicher Betroffenheit Sterbende und Angehörige nicht über das sprechen, was gerade geschieht, wahrscheinlich aus Angst den anderen zu verletzen. Ich war als Pfarrer lange der Meinung, es sei auf jeden Fall besser, immer über alles zu sprechen. Doch mittlerweile bin ich mir nach Sterbefällen in der eigenen Familie nicht mehr so sicher.

     

    Das hat vielleicht auch mit dem eigenen fortgeschrittenen Alter zu tun und der langsam sich bemerkbar machenden eigenen Angst davor, irgendwann nicht mehr da zu sein, die ich vorher niemals verspürt habe.

     

    Wie auch immer: es ist diese mehr oder minder stark ausgeprägte Angst vor er eigenen Vergänglichkeit und die Angst um diejenigen, die ohne mich zurückbleiben werden, die die meisten Menschen vor den Themen Alter, Sterben und Tod zurückschrecken lässt.

     

    Das vorliegende Buch des Theologen, Mediziners und Naturwissenschaftlers Oliver Müller möchte hier aufklärend und unterstützend helfen. Mit einer auch für wissenschaftliche Laien meist verständlichen Sprache beschreibt er naturwissenschaftlich, was eigentlich passiert mit uns, wenn wir Menschen alt werden, wenn wir sterben und dann, wenn wir tot sind.

     

    Ohne große Sentimentalität wirft Oliver Müller einen nüchternen Blick auf die Biologie alles Lebendigen, erhellend und klug. Doch er tut es nicht ohne Empathie. Er will durch Wissensvermittlung das Tabu brechen und die Angst vor dem Thema lindern. Das wirkt auch deshalb tröstlich, weil er auch die spirituelle und theologische Dimension der beschriebenen biologischen Vorgänge im Auge behält.

     

    Er geht davon aus, dass man sich vor dem, was man kennt, nicht mehr so sehr fürchten muss. Ich bin jedoch sicher, es gibt Menschen, bei denen genau das Gegenteil der Fall ist.

     

    Seine Zusammenfassung jedoch sollten sich alle zu Herzen nehmen, weil sie meiner Meinung nach nicht nur richtig ist, sondern der einzige Weg, die quälenden Fragen nach dem Tod durch ein eigenes gelebtes Leben zu beantworten:

    „Die jedem Menschen geschenkte Zeit … ist begrenzt. Deshalb ist das eigene Leben genau wie auch das Leben jedes anderen Menschen unschätzbar wertvoll. Konsequenz dieser Erkenntnis muss eine zu jedem Zeitpunkt bewusste Lebensführung zum eigenen Wohl und zum Wohl anderer Menschen sein.“

     

     

     



  23. Cover des Buches Anfänge der Menschheit und Altes Ägypten (ISBN: 9783411175918)
  24. Cover des Buches Shadow and Bone Trilogy (ISBN: 9781250196231)
    Leigh Bardugo

    Shadow and Bone Trilogy

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Deiona

    Ich habe mich schon ein wenig in diese Bücher verliebt. Eine spannende Trilogie, die nahtlos von einem in in das nächste Buch übergeht und Ereignisse schlüssig und nachvollziehbar erzählt. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen, was sie so interessant macht. Viele interessante zwischenmenschliche Dynamiken, welche manchmal besser, manchmal weniger gut herausgearbeitet wurden. Am Ende realisieren einige, dass Zusammenarbeit doch wichtiger ist als zwischenmenschliche Konflikte.

    Viele Ereignisse passieren parallel zueinander und diese werden durch verschiedene Quellen gut zusammengefasst. Die inneren Konflikte der Protagonistin sind spannend und verleihen ihrem Charakter Tiefe, aber verlieren sich teils etwas und werden ein wenig repetitiv. Jedoch machen sie diese Bücher auch aus.

    Das Ende zeichnete sich zwar ab, aber verlief dann doch etwas anders als erwartet. Insgesamt war es ein versöhnliches Ende, welches mich jedoch nicht völlig zufrieden stellte und einige Fragen offen liess. Gut, dass es noch weitere Bücher in diesem Universum gibt.

    Bei allen drei Büchern tat ich mich etwas schwer damit, dass die Action manchmal etwas auf sich warten liess, und dann so schnell zu Ende ging, dass man die Stelle nochmals lesen musste, um zu verstehen, was eigentlich überhaupt passierte. Etwas ausführlichere Beschreibungen wären am Ende jeweils hilfreich gewesen und hätten am Anfang etwas kürzer ausfallen sollen. Zudem wurde man am Anfang ein wenig ins kalte Wasser geworfen und ein wenig mehr Beschreibung der Fantasy-Welt hätte mir gefallen.

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