Bücher mit dem Tag "wissenschaftsthriller"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wissenschaftsthriller" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

    (1.613)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin72

    Thriller oder Realität? 

    Diese Frage geht dem Leser nicht mehr aus dem Kopf. Denn die Story kann jederzeit, überall Realität werden. Beim Lesen wird einem bewußt, wie angreifbar, verletzlich und ungeschützt die Welt gegenüber solchen Attacken ist. Und wie schnell Chaos und Kriminalität ausbrechen, wenn es ums Überleben geht. Und das es ums Überleben geht, vor allem bei eisigen Minustemperaturen, sollte jedem klar sein.

    Packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Terroristen und dem Rest der Welt.

  2. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (420)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844549041)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

    (257)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann

    "Der Schwarm“ ist definitiv mal etwas anderes. Sci-Fi aber neu und ungewohnt, mit einer guten Portion Wissenschaft, die aber keinesfalls trocken rüberkommt, sondern spannend und das alles sogar aus Deutschland (kein importierter US-Roman, wie dies ja sonst oft bei Bestsellern der Fall ist). Das Buch liest sich flott, 200 Seiten weniger hätten ihm aber auch nicht geschadet.

    Richtig spannend wird es meiner Meinung nach erst gegen Ende – vorausgesetzt, man hat die letzten 15 Jahre unter einem Stein gelebt und noch nicht mitbekommen, worum es im Roman geht. Falls Sie tatsächlich noch nichts darüber wissen – lesen Sie das Buch. Der Genuss dürfte doppelt so groß sein.
    Was mich etwas genervt hat, waren die Passagen, in denen Schätzing anfängt, seine teils krude Weltsicht auszupacken. Da wird der Mensch zum Tier gemacht und als böses Wesen dargestellt, das den Planeten runterrockt und ständig geht es irgendwie um Gott und darum, dass der Mensch ja wohl doch nicht die Krone der Schöpfung sei?


    Zur Evolutionstheorie kann man stehen, wie man will und manche von Schätzings Gedanken sind auch folgerichtig. Aber das ganze Gejammer wiederholt sich dreimal extensiv in diesem Buch und das ist einfach zweimal zu viel. Doch diese Passagen gehen vorüber...
    Ich glaube übrigens, dass Schätzing sich in der Figur des Sigur Johanson selbst ins Buch gesetzt hat – graumelierter Herr, exzentrischer Lebemann, intellektueller Weintrinker, heimlicher Held neben der offiziellen Hauptfigur Leon Anawak und natürlich mit einer Ausstrahlung gesegnet, der das weibliche Geschlecht nichts entgegenzusetzen hat. Bisschen peinlich, aber okay. Der Autor ist ja Herr seiner eigenen Welt.

    Fazit: Solides Werk mit stellenweise nerdigem B-Movie-Touch. Wäre es damals nach dem Tsunami nicht so gehypt worden, hätte es wohl nicht diese krasse Berühmtheit erreicht.

  4. Cover des Buches Attic (ISBN: B004X2X4A4)
    Douglas Preston

    Attic

    (293)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Aus einem Abwasserkanal werden  zwei kopflose Leichen geborgen. Lieutenant D’Agosta soll die zwei Mordfälle klären und  muss bald feststellen, dass eine grauenhafte Mordserie auf ihn und die ganze Stadt zukommt. Aufgrund einiger Details wird die Biologin Margo Green hinzugezogen, die die Leichen untersuchen soll und schon sehr bald kommen böse Erinnerungen und viele Fragen auf. Die Spuren führen in das weit verzweigte Tunnelsystem unter New York City und die Zeit drängt.

    Dies ist die Fortsetzung zum ersten Band „Relic“ und die Handlung setzt etwa 18 Monate nach den vorherigen, furchtbaren Ereignissen ein. Geschickt werden die bekannten Protagonisten in ihrem „Leben danach“ wieder in die Geschichte integriert. Dies und viele Verweise auf die Vorkommnisse vor 18 Monaten macht es allerdings mehr als sinnvoll auch den ersten Teil gelesen zu haben, bevor man „Attic“ zur Hand nimmt. Die Geschichte wird logisch weitergeführt, baut schnell Spannung auf und ist geschickt konstruiert und umgesetzt. Beeindruckend und erschreckend sind die Beschreibungen der Stadt unter der Stadt, das Leben in den enormen Tunnelanlagen unter New York City. Die Autoren spielen mit allerlei Klischees und Vorurteilen der Gesellschaft und der Menschen im Allgemeinen und kritisieren so ganz nebenbei die Ignoranz und Oberflächlichkeiten , die wohl überall zu finden sind. Wie auch im Vorgänger wird an düsteren, schaurigen, teils ekelhaften und oft blutigen Szenen nicht gespart und trotzdem wird Alles nachvollziehbar logisch, wissenschaftlich erläutert und wirkt damit sehr plausibel, so weit dies in einer derartigen Fiktion möglich ist. Auch wenn der Leser im letzten Drittel des Buches die Auflösung schon ahnt, bleibt es durchweg so unterhaltsam und spannend, dass es dem Lesegenuß nicht schadet.

    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die nicht ohne Kenntnis des ersten Teiles gelesen werden sollte. Das Buch unterhält und fesselt und ist ein echter Page-Turner. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, war aber auch froh es hier im Dorfe mit Blick aus dem Fenster bei herrlichem Wetter zu lesen. In der U-Bahn oder in irgendeinem dunklen Gemäuer hätte es mich durchaus an einigen Stellen ernsthaft gruseln können. 

  5. Cover des Buches GhostHunter (ISBN: B06VW8T3T6)
    Derek Meister

    GhostHunter

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Merkwürdige Dinge gehen vor sich. Lichter die tödlich sind treiben ihr Unwesen. Ein Großvater bleibt verschwunden und überall auf der Welt berichten Menschen von einem tödlichen Licht und merkwürdigen Vorkomnissen. Eine Gruppe Jugendlicher die überall auf der Welt leben schließen sich zusammen und fangen an zu ermitteln. Spannend, geheimnisvoll und mit vielen Überraschungen.

  6. Cover des Buches Bios (ISBN: 9783499291333)
    Daniel Suarez

    Bios

    (61)
    Aktuelle Rezension von: Stephanva

    Bios greift die Idee auf, wie wohl eine Welt aussieht, in der Fakten, wie ein eindeutiges DNA-Profil, nicht mehr verlässlich sind. Das ist eine spannende Idee und ich konnte mich gut in den Protagonisten hineinversetzen. Nur, weil etwas auf den ersten Blick technisch unmöglich scheint, muss es nicht so sein. Auch zeigt Daniel Suarez ganz schonungslos auf, was die Menschen mit Technologien machen, wenn sie sie einsetzen können (hier z. B. die illegalen Reproduktionszentren mit genmanipulierten Babys). Dieses Buch treibt so manche Idee auf die Spitze und sollte auch als eine Art Weckruf dienen, dass sich technologischer Fortschritt auch gegen uns richten kann.

  7. Cover des Buches Die Abschaffung des Todes (ISBN: 9783404194988)
    Andreas Eschbach

    Die Abschaffung des Todes

    (87)
    Aktuelle Rezension von: LeseHexe87

    Stellen Sie sich vor, es wäre möglich, der Sterblichkeit ein Schnippchen zu schlagen. Was wäre Ihnen das wert? Wie weit würden Sie für das ewige Leben gehen? – In knappen Worten ist das die Grundidee hinter „Die Abschaffung des Todes“ von Andreas Eschbach.

     

    Ich habe einige Zeit gehadert, ob ich das Buch überhaupt lesen soll – auch wegen der anfangs kritischen und enttäuschten Rezensionen. Mit dem Hinweis „Lies es einfach wie einen Roman, nicht wie einen Thriller“ gab ich dem Schmöker dann doch eine Chance und wurde positiv überrascht.

     

    Eschbach zeichnet eine gewagte, wenn auch nicht neue Idee, die gesellschaftlich, politisch und medizinisch großes Potenzial für Polarisation und eigene Auseinandersetzung mit dem Stoff bietet: Der Upload des menschlichen Gehirns in eine digitale Umgebung.

     

    Die Idee der „Windover View“, einer nachrichtendienst-ähnlichen Zeitung für Superreiche mit höchst elitärem und selektivem Zugang zu den exklusiv erhobenen Informationen, hat mich sehr angesprochen. Ein solches Medium fände wohl auch im echten Leben viel Anklang und die breite Masse der Weltbevölkerung hätte keine Ahnung, was da eigentlich vor sich geht. – Bei genauerem Nachdenken könnte eine solche Publikation auch heute schon existieren, sicher verborgen vor den Augen der breiten Öffentlichkeit.

     

    Dem allgemeinen Lesevergnügen standen mir zeitweise die zahlreichen Charaktere im Wege, die gut auch hätten reduziert werden können, um der Leserin / dem Leser den Überblick etwas zu erleichtern. Auch waren mir persönlich zuweilen die medizinischen Ausführungen für eine belletristische Lektüre zu ausführlich, auch wenn es auf die Glaubwürdigkeit des Unterfangens und der grundsätzlichen Machbarkeit der Idee einzahlt.

     

    Unter dem Strich eine gelungene Lektüre, wenn auch sicherlich kein Thriller, wie die Angabe auf dem Titel verspricht. Mit der Erwartungshaltung an einen in Teilen durchaus spannenden Roman decken sich, meiner Einschätzung, Inhalt des Buches und die Erwartungshaltung der Leser:innen deutlich besser.

  8. Cover des Buches Gestohlene Erinnerung (ISBN: 9783442492312)
    Blake Crouch

    Gestohlene Erinnerung

    (101)
    Aktuelle Rezension von: Seshia

    Den Anfang fand ich gut, spannende Story bei der man wissen möchte wie es weitergeht.

    Allerdings hat es mich ab der Hälfte dann nichtmehr gefesselt. 

    Hier gabs es für mich zu viele Zeitsprünge und es wurde sehr unübersichtlich. Irgendwann hab ich dann nurnoch die Seiten überflogen weil es sehr langatmig wurde.

  9. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783837124972)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

    (48)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt

    Ein Junge wird bei einer Verfolgungsjad durch London erschossen. Journalistin Cynthia Bonsant will der Sache auf den Grund gehen. Sie stößt  auf die beliebte Internetplattform Freeman. Alle lieben die App. Nur einer warnt davor: Zero. Und Cynthia muss bald erkennen, dass die Warnung berechtigt ist...


    Bewertung

    "Zero", gelesen von Steffen Groth, ist der zweite Roman von Marc Elsberg nach "Blackout". Der Roman beschäftigt sich mit einem aktuellen Thema, nämlich der Kontrolle/Überwachung von Menschen durch Internetfirmen. Das ist eine interessante Grundidee, die aber leider nicht ganz so gut umgesetzt ist. Zero ist nicht langweilig, man kommt aber auch nicht in Versuchung, das Hörbuch in einem Zug durchzuhören. Trotzdem sollte man dem Hörbuch eine Chance geben...

  10. Cover des Buches Toxin (ISBN: 9783785728390)
    Kathrin Lange

    Toxin

    (52)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Beim Auftauen des Permafrostbodens in Alaska durch den Klimawandel, wird ein Berg verendeter Karibus freigelegt. Sie wurden damals von Milzbrandbakterien dahingerafft.  Schnell beginnen sich die ersten Menschen zu infizieren.

    Jahre später forscht der Mikrobiologe Gereon Kirchner an diesem Bakterienstamm, um mit dessen Hilfe ein Mittel gegen Krebs herzustellen. Aber ist das nicht zu gefährlich ?

    Zunächst mäßig spannend und etwas langatmig, hat mich eigentlich nur Toms Figur bei der Stange gehalten, weil ich den Charakter sehr sympathisch fand. Die letzten 100 Seiten habe ich das Buch aber verschlungen, weil es dann richtig spannend wurde. Gut fand ich auch die Infos über den auftauenden Permafrostboden und wieviel CO2 er dadurch freisetzt. Das war mir nicht so bewußt und ich finde es gut, dass die Autorinnen diese wichtige Information unter´s Volk bringen. Effektiver hätte ich es gefunden, wenn sie nicht schon vorher im Buch immer wieder auf dem Thema Klimawandel rumgeritten hätten.

    Alles in allem spannend, vor allem gegen Ende. Aber ich werde kein weiteres Buch aus der Reihe lesen, weil mich die meisten Charaktere nicht angesprochen haben und ich zuviele andere ungelesene Bücher habe. Sonst vielleicht schon.



  11. Cover des Buches Das Einstein Enigma (ISBN: 9783946621003)
    J.R. Dos Santos

    Das Einstein Enigma

    (80)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe.

    Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes. 

    Man muss sich auf das Buch einlassen und kann es nicht einfach so nebenbei lesen.

  12. Cover des Buches Der Riss (ISBN: 9783404193059)
    Thilo Winter

    Der Riss

    (123)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Der Riss stand schon sehr lange auf meiner Lesewunschliste und endlich habe ich dieses Werk vom SUB geholt. Das Cover ist wirklich auffällig und meiner Meinung nach wunderschön. Ja, man soll ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen, aber ich gebe es zu: Solche Cover ziehen mich einfach magisch an.

     

    Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Thriller? Antonia reist in die Antarktis und die Vulkane dort sind nicht das Einzige, was sich untersuchen möchte. Ihr Bruder ist ein paar Wochen zuvor im ewigen Eis verschwunden und Antonias größter Wunsch ist, ihn zu finden. Aber sie muss bald vorstellen, dass irgendwas in der Forschungsstation nicht stimmt und ihr Bruder wohl eine phänomenale Entdeckung gemacht hat, die ihn womöglich das Leben gekostet hat.

     

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich habe leider lange gebraucht, um richtig reinzukommen. Die Kapitel sind zum Glück kurz, so dass es sich schnell weglesen lässt. Ich hatte meine Schwierigkeiten mit Antonia und fand ihren Charakter einfach nur nervig, selbstgerecht und enorm egoistisch. Ein paar Begebenheiten waren mir zu konstruiert, z. B. dass Antonia bereits beim zweiten Versuch ein Passwort von jemanden knackt, den sie überhaupt nicht kannte. Das war mir dann doch etwas zuviel des Guten. Arno war mir nur minimal sympathischer, generell fand ich die Protagonisten sehr farblos. Am Meisten hat mir da noch gefallen, dass Arno Gedichte las. Ich war sehr froh darüber, dass dieses Werk nicht in der Ich-Version geschrieben wurde, denn ich glaube, da hätte ich mich dann noch schwerer getan. Gelungen fand ich aber den Aufbau des Buches. Der Leser trifft immer wieder auf eine Person in der Forschungsstation, die (mitunter) hinter all dem steckt und als die Identität dieser Person aufgedeckt wurde, war ich doch überrascht. Zum Schluss fand ich die Geschichte auch echt noch spannend, nur leider etwas zu spät.

     

    Fazit:

    Ich finde diesen Thriller solide für zwischendurch, aber leider nichts, was mir im Gedächtnis bleiben würde. Grandios fand ich die wahren Hintergründe über die Antarktis, z. B. war mir vollkommen neu, dass so viele Vulkane dort schlummern.

  13. Cover des Buches Der Stich (ISBN: 9783757700041)
    Thilo Winter

    Der Stich

    (63)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Die Firma DNArtists entlässt genmanipulierte Mücken in die freie Wildbahn der Florida Keys, sie sollen helfen, das Gelbfieber einzudämmen. Der Biologiestudent Quito Mantezza versucht alles, das zu verhindern, denn er ist überzeugt, dass damit viel Schaden angerichtet werden könnte. Am Ende kostet es ihn sein Stipendium, und die Mücken sind trotzdem draußen unterwegs. Als sich eine tödliche Seuche auf den Keys ausbreitet, ist Quito sicher, dass die Mücken daran schuld sind, doch niemand glaubt ihm, und Beweise zu finden gestaltet sich sehr gefährlich.

    Mücken können schon eine richtige Plage sein, wenn sie keine Krankheiten übertragen, die, die hier ihr Unwesen treiben, haben es aber so richtig in sich. Innerhalb kurzer Zeit töten sie Menschen, alleine durch ihren Stich. Wie soll man sich davor schützen? Was kann man gegen sie tun? Ist wirklich der Freilandversuch daran schuld oder steckt etwas anderes dahinter?

    Der Roman liest sich sehr spannend, auch wenn die Entwicklung des Geschehens manchmal etwas übertrieben wirkt. Man entkommt aber der Atmosphäre, die sich entwickelt nicht, denn zum Beispiel das Sirren einer Mücke kennt jeder, jeder wurde schon einmal gestochen, und es gibt ja tatsächlich Mücken, die Krankheiten übertragen, die tödlich sein können. Das Setting passt gut dazu, auch, weil die Bedrohung zunächst gut eingegrenzt erscheint.

    Quito mochte ich von Anfang an, er ist jemand, der sich Gedanken macht, der sich für Tiere interessiert, und der hartnäckig bleibt, wenn er von etwas überzeugt ist. Andere Charaktere sind nicht ganz so gut gezeichnet wie er, dennoch kann man sie sich gut vorstellen. Ein paar davon sind sehr unangenehme Vertreter, und erscheinen mir manchmal etwas überzeichnet. Mir ist aber auch klar, dass es tatsächlich Menschen gibt, die über Leichen gehen, um ihr Ziel zu erreichen.

    Ich fürchte, ich sehe Mücken ab sofort mit anderen Augen, auch wenn ich sie schon bisher ziemlich unangenehm fand. Interessant zu lesen ist das Nachwort, und auch ein bisschen erschreckend, vor allem nach diesem Roman.

    „Der Stich“ ist ein spannender Thriller, den man kaum aus der Hand legen mag. Manches schien mir allerdings ein bisschen überzogen, vor allem gegen Ende. Dennoch hat mich der Roman gut unterhalten und ich bin gespannt auf weitere Werke des Autors.

  14. Cover des Buches Cobra (ISBN: 9783426619520)
    Richard Preston

    Cobra

    (68)
    Aktuelle Rezension von: kointa
    Eigentlich ist dieses ein sehr spannender Thriller. Und zum Schluss konnte ich ihn auch kaum noch aus der Hand legen, doch leider hat er auch einige Längen. In manchen Kapiteln geht der wissenschaftliche Hintergrund und die Entstehungsgeschichte von Biowaffen einfach zu sehr ins Detail. Dies stört den Spannungsbogen und meiner Meinung nach braucht man diese Info`s auch nicht wirklich. 
    Ansonsten ist das Buch sehr gut geschrieben und teilweise auch etwas eklig, denn auch bei den Symptomen des Virus und der Autopsien geht der Autor ins Detail.
    Gefallen hat mir auch, dass die Geschichte ohne eine intensive Liebesbeziehung auskommt.
  15. Cover des Buches Subliminal. Das Experiment (ISBN: 9783920793467)
    Thorsten Oliver Rehm

    Subliminal. Das Experiment

    (99)
    Aktuelle Rezension von: MotherGoose

    Nachdem mir schon „Der Bornholm-Code“ sehr gut gefallen hat, konnte mich auch der Nachfolgeband überzeugen. In „Subliminal“ begegnet man einigen Protagonisten aus dem Vorgängerbuch, diese nehmen diesmal aber eher Nebenrollen ein und man kann „Subliminal“ unabhängig vom Vorgängerbuch lesen.

    Im Mittelpunkt steht diesmal Natascha da Silva, eine alleinerziehende Mutter und engagierte Journalistin. Ungewöhnliche Geschehnisse, die Häufung von Brutalität und Gewalttätigkeiten unter Jugendlichen wecken ihre journalistische Neugier. Sie nimmt im Zuge ihrer Recherchen Kontakt zum renommierten Neurowissenschaftler Dr. Stenzel auf. Doch wird sich ihre Arbeit lohnen? Wird daraus eine Story, die Natascha den dringend benötigten beruflichen Erfolg bringt? Wohin wird es führen, dass sie auch noch weitere Wissenschaftler befragt?

    Währenddessen geschehen in Habitaten, die unter Wasser liegen und in denen Versuche durchgeführt werden, merkwürdige Dinge. 

    Es gibt einen geschickten Wechsel zwischen den unterschiedlichen Erzählsträngen. Anfangs musste ich mich etwas konzentrieren, um den Überblick über die beteiligten Personen nicht zu verlieren, doch nach und nach fiel mir das immer leichter.

    So manche Zusammenhänge und Geheimnisse, bestehende Connections und im Hintergrund wirkende Mächte werden nur Stück für Stück enthüllt. Und Natascha gerät durch ihre Recherchen zur Wirkung subliminaler, im Hintergrund ablaufender Beeinflussung in große Gefahr. 

    Das Buch regt zum Nachdenken darüber, wie weit Wissenschaft gehen darf, welche Werte wichtig sind, von welchen Mächten wir uns führen lassen und von wer in unserem Leben die Kontrolle hat, an und bietet außerdem spannende Unterhaltung.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.

  16. Cover des Buches Sturm (ISBN: 9783453419803)
    Uwe Laub

    Sturm

    (98)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein Wissenschaftsthriller der sehr gut gemacht und auch gut recherchiert ist. Es handelt von Wetterkapriolen die so geschehen könnten, oder halt auch erzeugt werden könnten. Man muss Verschwörungstheorien mögen, aber sollte sie nicht zu ernst nehmen.

  17. Cover des Buches ICH Inkognito (ISBN: 9783734793219)
    Guido Kniesel

    ICH Inkognito

    (66)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist schlicht und trotzdem weckt es die Neugierde. Mit dem Binärcode gibt es schon einen ersten Hinweis auf den Inhalt.

    Der Schreibstil fiel mir etwas schwerer zu lesen. Ich musste mich sehr konzentrieren, damit ich alles gut mitbekam. So kam ich etwas langsamer voran. Leider konnte mich die Geschichte auch nicht so recht fesseln, ich musste mich immer etwas zum Lesen motivieren. Den Wechsel der Perspektiven (Lucy, Robert, Tiefenbach, usw.) fand ich gut gemacht. Die Perspektive der KI aus der ICH-Sichtweise hat mir leider nicht wirklich zugesagt.

    Die Idee hinter dem Buch fand ich interessant, spannend und auch sehr wichtig. Mit den Charakteren hatte ich aber leider ein paar Schwierigkeiten, sie waren mir zu distanziert und ich konnte keine gute Verbindung zu ihnen aufbauen, dadurch konnte mich das Buch sicher nicht so richtig catchen. Vor allem zum Schluss war ich dann doch sehr verwirrt und verstand das große Ganze irgendwie nicht wirklich, aber das wird sicherlich an mir liegen.

    Ich finde das Thema rund um KI und wie weit ihre Fähigkeiten in Zukunft gehen werden, sehr spannend und auch wichtig. Die Umsetzung konnte mich leider nicht ganz so von sich überzeugen. Ich vergebe für das Buch 2,5 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches OCEAN – Insel des Grauens (ISBN: 9783839818275)
    Douglas Preston

    OCEAN – Insel des Grauens

    (3)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Vor der Küste Floridas werden abgetrennte Füße angeschwemmt und jeder ist noch in einem Schuh, alle identisch. Pendergast wird dazu gerufen und er ist sich schnell sicher, dass hier mehr dahintersteckt.

    Ich bin eigentlich ein Fan des Agenten und mag die skurrile Art und Herangehensweise. Allerdings hat mich das Buch ein wenig enttäuscht. Das ganze Hingeplänkel, eh die Spannung aufgebaut wurde, hat mir persönlich einfach zu lange gedauert. Die Hintergründe dann waren schon echt heftig und gut erläutert, aber bis dahin ist ein Stück Weg.

    Auch der Sprecher Detlef Bierstedt hat wieder total überzeugt und reißt hier so einiges raus.

  19. Cover des Buches Redemptio (ISBN: 9783986600440)
    Volker Gerling

    Redemptio

    (34)
    Aktuelle Rezension von: lucyca

    Dies ist mein erster Thriller, wo die KI die Hauptrolle übernimmt.

    Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn so was in Wirklichkeit geschieht. Gleich von der ersten Seite an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Lange war für mich nicht klar, wer der Vater hinter dieser brutalen Software sein könnte. Was alles geschehen kann, wenn der Mensch ein solches Instrument in seine Hände bekommt und dieses noch selbständig wird.

    Spannung, brutale Szenen, egoistische machtgierige Menschen, alles ist hier in diesem Buch enthalten. Die einzelnen Charaktere gut intrigiert. Sogar der Schluss lässt offen, ob Redemptio wirklich besiegt und kaltgestellt wurde.

    Das Cover passend gewählt mit dem Tiefblau, denn es ist ein technischer Thriller, kalt und unberechenbar.

    Ich habe mich bestens unterhalten.

  20. Cover des Buches Credo (ISBN: 9783785735732)
    Douglas Preston

    Credo

    (9)
    Aktuelle Rezension von: tob82
    Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch von Lübbe Audio (6 CDs, gelesen von Johannes Steck)

    Die Story von "Credo: Das letzte Geheimnis" von Douglas Preston dreht sich rund um den Teilchenbeschleuniger "Isabella", der von der US-Regierung für 40 Mrd. Dollar im Gebiet der Navajo in der Wüste Arizonas gebaut wurde. Ziel des Projektes ist die Erforschung der Bedingungen während des Urknalls. Bei den Testläufen Isabellas stößt die kleine Crew aus Wissenschaftlern vor Ort auf immer neue Probleme, halten diese aber vor Washington geheim. Kurz drauf kommt es zum Selbstmord des leitenden Computerwissenschaftlers. Zur Aufklärung sendet daraufhin der wissenschaftliche Berater des Präsidenten den Ethnologen und Kybernetiker sowie Ex-CIA Agenten Wyman Ford nach Arizona.
    Zeitgleich kündigt die Regierung der Navajo ihren Vertrag mit einem Washingtoner Lobbyisten, der sich in Washington für sie für den Bau Isabellas auf ihrem Land einsetzte. Um sie umzustimmen und in eine neuen Vertrag hineinzumanipulieren, heuert dieser einen fundamentalistischen Fernsehprediger an, um seine Anhänger gegen Isabella aufzuhetzen. Dessen Message trifft auf fruchtbaren Boden bei einem abgehalfterten Erweckungsprediger namens Russell Eddy, der seine Zelte im Navajo-Reservoir aufgeschlagen hat. Für ihn ist Armaggeddon gekommen, denn er hält Isabella für das Tier aus der Offenbarung und den Leiter des Projektes, den Nobelpreisträger Gregory North Hazelius, für der Antichrist. Mit einer Schar Gleichgesinnter marschiert er auf den Isabella-Komplex zu. Dort führen Hazelius und sein Team währenddessen einen weiteren Testlauf durch. Als Isabella annährend volle Leistung erreicht, taucht plötzlich eine seltsame Nachricht auf dem Monitor auf. Der Absender der Nachricht stellt sich als Gott selbst vor...

    "Credo" ist für mich eine sehr zwiespältige Angelegenheit. Die Geschichte hat sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen. Sie ist insgesamt recht kurzweilig und unterhaltsam. Der Disput zwischen Wissenschaft und Religion ist auf der einen Seite spannend und gut erzählt, auf der anderen Seite nervig und klischeehaft. Die (wissenschafts-)philosophischen Aussagen "Gottes" finde ich größtenteils interessant. Hier hat der Autor viel aus der aktuellen Kommunikation zwischen westlicher Wissenschaft und östlicher Philosophie genommen. Der unglaubliche Dogmatismus und die Menschenverachtung der Erweckungschristen hat mich immer wieder sehr stark "gestört" (fast schon angewidert). Dies kann man auf der einen Seite als gute Arbeit des Autoren (Stichwort: Intensität) oder auf der anderen Seite als Griff in die Klischee-Mottenkiste sehen ("Gut" vs. "Böse" in einfachster Form).
    Sehr blass bleibt für mich der eigentliche Protagonist Wyman Ford. Sein Anteil an der Handlung ist gering und eine emotionale Bindung konnte ich zu ihm nie aufbauen.
    Ab einem gewissen Punkt der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse förmlich und wirkten auf mich teilweise zu konstruiert und übertrieben. Einiges lässt sich dabei wohl auf die starken Emotionen und Motivationen Hazelius' und Eddys zurückführen, aber etwas mehr Zurückhaltung in der Entwicklung der Handlung hätte der Geschichte sicherlich gut getan.

    Unter dem Strich steht eine Geschichte, die auf einem schmalen Grat zwischen guter Wissenschaftsthriller-Unterhaltung und Klischee-Action basierend auf den üblichen Bausteinen wandelt.

    3(,5) Sterne
  21. Cover des Buches Pandemie (ISBN: 9783742787071)
    Thor Ansell

    Pandemie

    (6)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Dieser Endzeitthriller konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Nach einem interessanten Anfang, wird die Geschichte leider zu einer lahmen Erzählung, die zwischendurch mit ein paar blutigen Szenen garniert werden. Die Protagonisten, ein „Expertenteam“ aus einer Handvoll von Personen, die in eine geheime Bunkeranlage mit den Erstinfizierten eingeschlossen werden um zu forschen, sind alles, aber bestimmt nicht das was eine Regierung in Deutschland an Experten aufbieten kann um einen Pandemiefall zu untersuchen. Die Zusammenstellung dieser Personengruppe hat sich mir nicht wirklich erschlossen und empfand es total unrealistisch. Auch werden bei den Protagonisten, gängige Stereotypen genutzt, wie z. B. die Frau, die nicht ernstgenommen wird und sich durchkämpfen muss oder den Supersoldaten. Neben endlosen Beschreibungen des Bunkers und seiner Einrichtung, macht es einfach keinen Spaß diesen Personen durch die Geschichte zu folgen. Der Pandemiefall, war zwar eine nette und interessante Idee, aber leider zum Ende hin nicht gut ausgearbeitet um überzeugend zu wirken.

  22. Cover des Buches Biosphere (ISBN: B0058GTMVY)
    Warren Fahy

    Biosphere

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Locked In: Das zweite Leben (ISBN: B07N7LTSC8)
    Martin H. Wilhelm

    Locked In: Das zweite Leben

    (10)
    Aktuelle Rezension von: parden
    THRILLER ODER NICHT?

    Tom ist ein junger Familienvater und recht erfolgreich in seinem Beruf als Übersetzer. Nach einem Streit mit seiner Frau macht sich Tom eines Morgens zu spät auf den Weg zu einem Auftrag - und gerät in einen Autounfall. Dann wird alles schwarz um ihn. Als er wieder zu sich kommt, befindet er sich im Krankenhaus. Und kann sich nicht mehr bewegen - kein einziger Muskel seines Körpers gehorcht ihm noch. Locked-In-Syndrom, so lautet die Diagnose - eingeschlossen im eigenen Körper. Obschon Tom bei Bewusstsein ist und versucht sich bemerkbar zu machen, erkennt die Umwelt zunächst nichts davon. Toms Verzweiflung wächst stündlich...

    Endlich wird deutlich, dass Tom auf bestimmte Reize reagiert. Er lässt sich auf eine riskante Hirnoperation ein, weil es danach möglich sein könnte, dass er über computergesteuerte Signale einen Teil seiner Muskelfunktionen zurück erhält. Mühsame Therapien und kleinste Fortschritte folgen - eine zermürbende Zeit für Tom. Seine Familie sieht er nur am Wochenende, und die Zweifel wachsen, ob seine Ehe unter diesen Voraussetzungen noch eine Zukunft hat. An manchen Tagen fällt es Tom schwer, nicht zu verzweifeln.

    Doch hat er plötzlich noch ein ganz anderes Problem. Er hört unvermittelt Töne in seinem Kopf, später auch noch eine Stimme. Verliert er jetzt zu alledem auch noch den Verstand?! Als diese Stimme ihm mitteilt, dass sie aus der Zukunft zu ihm spricht, hofft Tom, dass niemand merkt, dass er am Abgrund des Wahnsinns steht. Doch die Versprechungen der Stimme sind enorm verlockend. Sollte es tatsächlich möglich sein, dass Tom, so wie die Stimme es ihm zusichert, in einer anderen Zeit in einem Klon seines Körpers ein anderes Leben führen kann - ein Leben ohne Behinderung? Er lässt sich auf das Wagnis ein - und überschreitet damit mehr als eine Grenze...

    "Ein Wissenschaftsthriller, der die heutigen Möglichkeiten der Technik und der Medizin konsequent weiterdenkt" - so verspricht es der Klappentext.

    Tatsächlich bietet dieser Roman ein interessantes Gedankenexperiment, wobei das Locked-in-Syndrom eine zentrale Rolle spielt. Eine akribische Recherchearbeit des Autors ist hier erkennbar, was dieses Syndrom anbelangt, und Martin H. Wilhelm, selbst Mediziner, führt schlüssig und eindringlich vor Augen, was solch ein Zustand für den Betroffenen bedeutet - und für seine Angehörigen. Die Verzweiflung, das Hoffen, die Ungeduld, das Gefühl der Aussichtslosigkeit, der Abschied von Lebensplänen... All dies wird für den Leser nahezu spürbar.

    Die Ausblicke in die Möglichkeiten von Technik und Medizin sind gleichzeitig spannend und gruselig - weil nicht ganz unvorstellbar. Wer weiß schon, welche Fortschritte in absehbarer Zeit möglich sind? Den Sprung in die Zukunft sehe ich hierbei nur als Mittel zum Zweck, um diese etwaigen Möglichkeiten auszuleuchten - wirkliche Science Fiction stelle ich mir anders vor. Interessant und wichtig finde ich hier, dass der Autor mit seinem Protagonisten diese Fortschritte durchaus auch hinterfragt. Ein Weiterleben in Klonen würde Unsterblichkeit bedeuten. Für wen? Und zu welchem Preis? Und welche Unruhen würden entstehen, wenn man diese Möglichkeit nicht allen Menschen zugänglich macht? Philosophische Anklänge, die im Roman nicht dominieren, aber doch nachdenklich machen. Wieder einmal die Frage: darf alles sein was möglich scheint?
     
    Genau diese benannten Fragestellungen stecken letztlich auch hinter dem Thrilleranteil, der sich für mein Empfinden jedoch lediglich auf das letzte Viertel des Romans beschränkt, was für mich nicht ausreicht, um von einem wirklichen Spannungsbogen oder von einer durchgehenden Spannung im Roman zu sprechen. Der Begriff 'Wissenschafts-Thriller' scheint für mich insofern falsch gewählt.

    Der Spannungsteil war in meinen Augen noch dazu recht unspektakulär und konnte mich leider nicht überzeugen. Während sich der Autor in den vorhergehenden Abschnitten Zeit bei der Erzählung ließ, um die Problematiken und Fragestellungen ausreichend auszuleuchten, überstürzten sich im letzten Teil die Ereignisse, und insgesamt wirkte die Handlung für mich zu bemüht konstruiert und teilweise für auch nicht nachvollziebar. Der Roman musste irgendwie zu einem Ende geführt werden. Für mich letztlich ernüchternd - und ein wenig fühlte ich mich da einfach im Regen stehen gelassen...

    Da ich aber abgesehen von der Frage 'Thriller oder nicht' den Roman mit großem Interesse gelesen habe, würde ich hier gerne 3,5 Sterne vergeben, die ich nun auf 4 Sterne aufrunde, denn Martin H. Wilhelm präsentiert dem Leser letztlich etwas, über das es sich nachzudenken lohnt.


    © Parden
  24. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783785748565)
    Dan Brown

    Meteor

    (84)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Inhalt 

    Mit Hilfe modernster Satelliten-Technologie macht die NASA eine unglaubliche Entdeckung: Einen Meteoriten, in dem es Hinweise auf außerirdisches Leben gibt. Rachel Sexton reist sofort zum Fundort, um die Sache näher in Augenschein zu nehmen. Doch es gibt jemanden, der nicht will, dass dieser Fund öffentlich wird. Und dieser jemand ist bereit, über Tote zu gehen...


    Bewertung 

    "Meteor", gelesen von Anne Moll, ist ein weiteres Hörbuch von Dan Brown, das nicht zu den Robert Langdon-Romanen. Mag ich die Langdon-Romane sehr, konnte mich diese Geschichte jetzt nicht so überzeugen. Das mag aber auch an dem Thema mit dem außerirdischen Leben liegen. Science Fiction ist nicht so mein Genre. Ich habe das Hörbuch aber trotz dieses "Makels" ganz gern gehört und ich mochte auch die Protagonisten. Rachel war mir durchaus sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert als es ans Eingemachte ging. Ich muss aber zugeben, dass ich mir einen anderen Sprecher gewünscht hätte.

    Fazit;  3 1/2 Sterne

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