Bücher mit dem Tag "witcher"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "witcher" gekennzeichnet haben.

9 Bücher

  1. Cover des Buches Someone Else (ISBN: 9783736311213)
    Laura Kneidl

    Someone Else

     (472)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Auri und Cassie sind beste Freunde, denn sie teilen sich ein vielleicht etwas unpopuläreres Hobby. Ihre Liebe zum LARP und zum Cosplay, von der außerhalb ihres kleinen gemeinsamen Freundeskreises niemand etwas weiß, schweißt sie zusammen. Denn ansonsten haben die beiden nicht sehr viel gemeinsam. Er ist ein allseits beliebter Footballspieler, während Cassie eher introvertiert ist und wenn sie sich entscheiden kann, immer das Sofa wählen würde. Trotzdem scheint zwischen den beiden mehr als Freundschaft zu sein. Doch wollen sie wirklich ihre Freundschaft für etwas riskieren, das am Ende vielleicht nicht hält?

    Nachdem ich Someone New so gefeiert hatte, hatte ich doch relativ hohe Erwartungen an das Buch. Ich war allerdings auch skeptisch, denn Friends-to-Lovers Geschichten hab ich bisher noch keine wirklich gute gelesen ^^ Das Buch war nicht schlecht, es hat mich aber auch nicht umgehauen.

    Grundsätzlich fand ich die beiden Hauptfiguren erstmal interessant. Ich hatte sie aber anders in Erinnerung aus dem ersten Band. Sie waren dann doch nicht so, wie ich erwartet hatte. Dass Auri zum Beispiel nicht offen mit seinem Hobby umgehen kann und Konfrontationen meidet, auch wenn ein Eingreifen oder ein Aufstehen seinerseits in einigen Situationen echt angebracht gewesen wäre, bleibt er oft stumm und setzt sich nicht für sich oder andere ein. Das war auch ein Hauptkonfliktpunkt der Geschichte, den ich ganz spannend fand und in dem ich Cassie auch vollkommen verstehen konnte, dass sie darüber enttäuscht und verärgert war. Auri fehlt es ein wenig an Rückgrat und es gibt einen Überschuss an toxischer Männlichkeit. Beides musste im Verlauf der Geschichte überwunden werden. Die Thematik und alle anderen, die noch mit reingebastelt wurden, waren schon echt spannend.

    Cassie mochte ich lieber. Sie steht zu sich selbst, hat zwar ihre Unsicherheiten, kennt diese aber und hat einen Weg gefunden, damit umzugehen. Auch sie hat ein Päckchen zu tragen und ich konnte sie ganz gut verstehen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich mehr wehrt, aber das ist eben manchmal nicht so einfach. Nur ihr Hin und Her und ihre Unsicherheit, was sie und Auri anging, das wurde mit der Zeit schon echt anstrengend.

    Das machte die Geschichte teilweise etwas zäh und wirkte künstlich in die Länge gezogen. Denn eigentlich war ja alles klar. Es fehlte dem Buch ein bisschen an Spannung, der Konflikt war eben immer derselbe und es hat sehr lange gedauert, ihn immer und immer wieder zu überwinden. Erst gegen Ende wurde es aufregender.

    Wie die beiden dann zueinander gefunden haben und sich gemeinsam weiterentwickelt und sich zusammengerauft haben, das hat mir sehr gut gefallen. Die beiden ergeben schon ein sehr außergewöhnliches Paar!

    Die Themen, die behandelt wurden, fand ich wieder sehr wichtig und schön eingebaut. Insgesamt fehlte es der Geschichte aber glaube ich an Tiefe.

    Tendenziell hat mir das Buch ganz gut gefallen. Im Vergleich zu den anderen Büchern der Autorin, war dieses aber ein bisschen langweilig. Trotzdem geht es locker als Wohlfühlroman durch und hat mich wirklich gut unterhalten.

  2. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (671)
    Aktuelle Rezension von: KerstinR

    Der Hexer – der letzte Wunsch von Andrzej Sapkowski

    Viele kennen die Spiele und sicher genauso viele die Netflix Serie von The Witcher.
    Ich habe das Spiel nie selbst gespielt, aber habe stunden damit verbracht meinem Mann dabei zuzuschauen. Die Serie Staffel 1 & 2 haben wir weg gesuchtet. Da war es doch klar, dass ich mir die Bücher kaufe.

    Der letzte Wunsch ist der erste von drei teilen der Vorgeschichte von der Hexer, also von Gerald. Wer die Staffeln gesehen hat, wird hier nicht all zu viel Neues entdecken, außer das manche Dinge ganz anders sind wie in der Serie.
    Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, er hat mich immer wieder an die Seiten gefesselt.

    Ich kann nur jeden raten, der das Spiel und/-oder die Serie liebt, sich die Bücher zu gönnen. So könnt ihr noch ein bisschen tiefer in die großartige Welt des Autoren eintauchen.

  3. Cover des Buches Das Erbe der Elfen (ISBN: 9783423262446)
    Andrzej Sapkowski

    Das Erbe der Elfen

     (447)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog
    In diesem ersten Band der Witcher-Saga geht es größtenteils um Ciri und ihre Ausbildung und Entwicklung. Es beginnt damit, welche harten Prüfungen sie in Kaer Morhen durchlebt, den beschwerlichen Weg zu Nenneke und die Ausbildung unter Yennefers Anleitung dort. Da der Krieg um sie herum andauert und jeder erkennt, welche (politische) Macht sie in sich trägt, wird sie schon bald zur meistgesuchten Person. Die Geschichte ist nicht so aufgebaut, dass alles ganz klein chronologisch erzählt wird. Es sind viel mehr verschiedene Szenen die beschrieben werden, wo mitunter ein paar kleinere Zeitsprünge dazwischen sind, was aber nicht weiter stört und dem Ganzen das Gewisse Etwas verleiht. Dennoch muss man sowas mögen. Zwischendurch gibt es immer wieder Andeutungen in die Vergangenheit. Darunter auch auf die Vorgeschichte, weswegen man diese unbedingt gelesen haben sollte. Manches bleibt aber noch ungeklärt und lässt sich zu dem Zeitpunkt nur erahnen. Was die anderen Charaktere und die Beziehungsgebilde anbelangt… Rittersporn ist nach wie vor einer meiner persönlichen Helden. Was die beiden Zauberinnen Yennefer und Triss anbelangt – ich mag die so gar nicht. Triss ist unglaublich zickig und wie ein pubertäres Mädchen und Yennfer kommt mir sehr grob vor. Fehlt nur noch die Peitsche, um die anderen anzutreiben und das Bild wäre perfekt.
  4. Cover des Buches Das Schwert der Vorsehung (ISBN: 9783423262651)
    Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

     (360)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    „Das Schwert der Vorsehung“ ist der 2. Band der Vorgeschichte von dem sagenumwobenen Hexer Geralt von Riva, auch, wenn er in vielen Büchershops als Teil 3 betitelt wird. Im Moment kennt wohl jeder Netflix-Abonnent diese Saga, zumindest die Werbung davon. Und nachdem ich von der Serie absolut begeistert bin und die ersten 2 Staffeln weggesuchtet habe, beschloss ich, die Buchreihe zu lesen.

    Der Schreibstil ist konform mit dem des 1. Bandes „Der letzte Wunsch“. Es ist einfach herrlich sarkastisch geschrieben und ist gespickt mit Ironie. Die Kurzgeschichten, in denen man Geralt besser kennenlernt als in der Serie, sind unterhaltsam, teilweise witzig, teilweise aber auch nachdenklich stimmend. Besonders die Story mit den Meeresbewohnern hat es mir angetan. Aber Vorsicht: Die Bücher sind NICHT identisch mit der Serie! Vor allem, wenn es um Ciri geht, wird dies mehr als deutlich! Die Werke von dem polnischen Autor Andrzej Sapkowski sind lediglich Vorlage zur Serie, es wurde aber viel abgewandelt und die Bücher sind KEINE Drehbücher. Ich finde es schade, wenn durch diesen Irrtum schlechte Rezensionen entstehen, denn die Werke sind einfach fantastisch und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ich mag es sehr, wie die Charaktere gezeichnet sind. Der Sarkasmus von Geralt ist einfach wunderbar eingeflochten, Rittersporn ist herzerfrischend und nur Yennefer hat nicht nur einmal mit ihrer überheblichen Art genervt. Aber das hat sie schon in der Netflix-Variante mehr als einmal 😉

    Fazit:

    Absolut empfehlenswert für alle Fantasy-Freunde, die sich vom Gedanken frei machen, hier eine 1:1 Kopie zur Serie zu finden. Ich freue mich jedenfalls jetzt sehr auf den 1. Teil der „Hauptgeschichte“, die da heißt: „Das Erbe der Elfen“.

  5. Cover des Buches Zeit des Sturms (ISBN: 9783423262668)
    Andrzej Sapkowski

    Zeit des Sturms

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Booktipps

    Erstmal vorab - für schwache Nerven ist das nichts - die Liebe zum Detail lebt der Autor auch in sämtlichen blutigen Kampfszenen voll aus.

    Wo wir schon beim Thema sind. In diesem Teil begleiten wir den raubeinigen Geralt von Rivia auf einem klassischen Hexerabenteuer das alle geliebten Charakterzüge der Geschichte in vollen Zügen darstellt. Es gibt Liebschaften mit einer arroganten Zauberin, gefährliche Situationen auf der Monsterjagd und mein persönlicher Lieblingsbarde Rittersporn steht Geralt in größter Not wie immer zur Seite.

    Es beginnt mit einem Auftrag der Zauberergilde von Rissberg bei dem sich schnell herausstellt, dass hier mehr dahintersteckt als zuerst vermutet - zu allem Übel muss Geralt dieses Mal ohne seine geliebten Schwerter auskommen, da ihm diese schon zu Beginn der Geschichte gestohlen werden. Neben der Hauptstory bekommen wir zusätzlich noch über kleine Zeitverschiebungen im Storytelling sowie Rückblicke einen tieferen Einblick in das Geschehen.

    Wieder ein voller Erfolg und der trockene Humor bringt das Buch nochmal besonders zum glänzen

    5/5 🐍🐍🐍🐍🐍

  6. Cover des Buches Der Schwalbenturm (ISBN: 9783423262460)
    Andrzej Sapkowski

    Der Schwalbenturm

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Bisher der schlechteste Band der Reihe, dabei hätte er inhaltlich viel zu bieten. Die distanzierte und unstrukturierte Erzählweise zerstört jegliche Spannung. 

    Andrzej Sapkowski hat ein Talent dafür, sich seitenlang mit Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Spannende Szenen werden absichtlich hochgepusht, nur um den Leser dann wieder fallen zu lassen Auch im vierten Band experimentiert der Autor mit den Erzählperspektiven. Dieses Durcheinander in der Erzählsicht lockert die Erzählung nicht gerade auf. Vielmehr macht es den Erzählfluss schwerfällig und unübersichtlich. Nach wie vor erscheint die Handlung wirr und unstrukturiert.  Andrzej Sapkowski verliert sich weiterhin in nebensächliche Handlungsstränge, weit weg von der Haupthandlung. Der Autor verschachtelt die Geschichte in nie dagewesener Weise. Es wird förmlich zwischen Ereignissen aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft hin und her gesprungen. In dem Gewirr aus Sinnlosigkeiten geht viel von der Spannung verloren und die Atmosphäre flöten.

    Berichtet wird aus vielen verschiedenen Perspektiven, mit Zeitsprüngen und Rückblenden und das alles in keiner unbedingt logischen Reihenfolge. Dadurch wird der Band stellenweise verwirrend und anstrengend zu lesen. Szenen- und Perspektivwechsel als erzählerisches Mittel anzuwenden ist durchaus in Ordnung und kann die Spannung erhöhen, aber hier hat der Autor komplett übertrieben.

     

    Die Erzählung beginnt, nach einem prologähnlichen Einstieg damit, dass der Einsiedler Visogota, Ciri schwer verwundet bei sich aufnimmt. Dann springt der Autor in der Geschichte einige Wochen (oder sind es Monate) zurück, als Ciri noch mit den Ratten unterwegs ist. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir jedoch, dass die Bande umkommen wird und Ciri schwer verwundet entkommt. Somit hat Andrzei Sapkowsi jegliche Spannung aus den darauffolgenden Ereignissen genommen, da wir das Ergebnis bereits kennen. Wir erfahren nur noch, wie es dazu kam. 

    Inhaltlich geht es um das Ende der "Rattenbande", der Ciri zeitweilig beigetreten war, und Ciris anschließender Gefangennahme durch einen Kopfgeldjäger - bis sie sich daraus wieder befreien kann. Andere Handlungsstränge kommen zu kurz.

    Zwischendurch begleiten wir Gerald auf seiner Suche nach Ciri, die nicht geradlinig verläuft. So müssen wir mehrere Umwege in unbedeutende Nebenhandlungen in Kauf nehmen. Was aus Yennifer und der Zauberinnen-Loge geworden ist, wird gerad am Rande gestreift. Über die Wilde Jagd erfahren wir kaum etwas. Dabei wären gerade auch diese Handlungsstränge spannend und auf den fünfhundertfünfzig Seiten eigentlich massig Platz dafür gewesen.

    In der Haupthandlung erfahren wir, wie Ciri und ihre Hanse, die Ratten, vom Kopfgeldjäger Bonhart gestellt werden. Von ihm wird Ciri fürchterlich misshandelt und erlebt ein Martyrium, bevor ihr die Flucht gelingt. In verlassenen Sümpfen vom Einsiedler Vysogota gefunden und gepflegt, vertraut sie sich ihm an. Und wendet sich dank ihm einem neuen Ziel zu ...

    Ciri schildert dem Einsiedler in mannigfachen Rückblenden ihre Erlebnisse, bis zu dem Punkt, an dem Vysogota sie fand. Später vermischen sich ihre Erinnerungen mit den Erzählungen Joanna Selbournes, die Teile von Ciris Erlebnissen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten weiß.

    Währenddessen machen sich Geralt und die Gruppe um ihn weitere Feinde, indem sie aus der Rivischen Armee desertieren, um weiter nach den Druiden zu suchen. Doch, vertrieben durch den Krieg Nilfgaards gegen die nördlichen Königreiche, sind diese weitergezogen. Der Hexer und seine Gefährten bleiben ihnen auf der Spur. 

    Die Handlung rund um den Hexer erscheint vorwärtsgerichtet. Dennoch versäumt es der Autor nicht, auch hier einen rückwärtigen Blick auf vergangene Ereignisse andernorts zu werfen und sogar einmal viele hundert Jahre in die Zukunft zu springen.

    Einige Geschehnisse erfahren wir aus Rittersporns handschriftlichen Memoiren, die verlorengehen. Diese öffnen sich wie ein beschwingtes Tagebuch. 

    Rittersporn! Schlaf nicht im Sattel!“ – „Ich schlafe nicht. Ich denke schöpferisch nach!“ „Andrzej Sapkowski: Der Schwalbenturm, S. 110)

    Geralt macht eine tiefgreifende Veränderung durch und verliert mehr und mehr von seiner Hexer-Identität. Zuerst muss er sich von seinem Medaillon trennen, dann proklamiert er, dass er kein Hexer mehr ist:

    Ich habe aufgehört, ein Hexer zu sein. Auf Thanedd, im Möwenturm. Im Brokilon. Auf der Brücke über die Jaruga. In der Höhle unter der Gorgo. Und hier, im Walde Myrkvid. Nein, ich bin kein Hexer mehr. Ich werde lernen müssen, ohne Hexermedaillon auszukommen.“ (Andrzej Sapkowski: Der Schwalbenturm, S. 336) 

    Da zieht es dem eingefleischten Fan vermutlich das Herze zusammen. Wo er doch schon so viel mit Geralt zusammen erlebt hat, jetzt auch das noch!

    All das wird begleitet von Geralts Leiden physischer und psychischer Natur: Seine alte Beinverletzung macht ihm zu schaffen und belastet ihn stärker und stärker, genauso wie der Gedanke an Ciri in Gefahr.

    Was mir speziell in "der Schwalbenturm" nicht gefällt, sind die ständigen Perspektivwechsel und das andauernde Wiederholen bereits bekannter Details und Geschehnisse. So wie der kleine Anhängsel jedes Mal nach Ciri und Vysogota ... Beim ersten Mal war es ja nett, aber der Autor bringt es jedes Mal erneut. Copy and Space lassen grüßen.

    Erzähltechnisch eindeutig der schlechteste Band.

  7. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783833720505)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Cover: Das Cover wirkt mystisch und passt somit zum Genre. Allerdings finde ich es jetzt nicht so auffällig und ansprechend.

    Sprecher: Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, so dass ich die ganze Geschichte gerne zugehört habe und ihm auch gerne wieder zuhören werde.

    Handlung: Ich bin sehr gut in die Geschichte hinein gekommen und war auch wie gebannt dann gleich dabei. Geralt ist ein sehr interessanter Charakter und ich war die ganze Zeit sehr interessiert, mehr über ihn und auch seine Vergangenheit zu erfahren. Ich habe ihn hier sehr gerne begleitet. Er ist ein recht ruhiger, aber starker und auch weiser Mann. Die ganze Geschichte spielt in einer anderen Welt und es ist faszinierend, welche Kreaturen es gibt, was diese machen und wie Geralt mit ihnen umgeht bzw. sie besiegt. Auch sind die Begegnungen zwischen Geralt und den menschen immer wieder interessant. Ich habe das Hörbuch an zwei Abenden komplett angehört.

    Fazit: Es ist eine andersartige Welt mit einem sehr interessanten Hauptcharakter. Gerne werde ich Geralt weiter begleiten. Ich kann das (Hör-)Buch sehr weiterempfehlen, an jeden ab vielleicht 14 Jahren, der gerne Fantasy mag.

  8. Cover des Buches Das Erbe der Elfen (ISBN: B00JRF6RCE)
    Andrzej Sapkowski

    Das Erbe der Elfen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Kapitel7

    Info vorab: Diese Rezension ist noch ausführlicher auf meinem Blog erschienen: https://kapitel7.de/andrzej-sapkowski-das-erbe-der-elfen-der-hexer-1-hoerbuch/


    Mein Eindruck ist, dass die Geschichte um Ciri sich nicht besonders gut für ein Hörbuch eignet. Zumindest nicht für jemanden, der noch wenig von der Welt der Hexer weiß. Sapkowski hat eine so umfangreiche Welt geschaffen, dass man sich regelrecht hineinarbeiten muss. Mich hat ein ziemlicher information overload getroffen.

    Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst ist die Welt der Geschichte vergleichsweise komplex. Neben einer Reihe an aktuellen politischen Machtspielen hat sie eine umfangreiche Vergangenheit mit Kriegen und noch mehr Machtinteressen. Die Bewohner dieser Welt sind mit Elfen, Menschen, Zwergen, Zauberern, zahlreichen Monstern, Kreaturen und den eigenartigen Hexern nicht weniger umfangreich und vielfältig. Oben drauf kommen das Magiesystem, die Sache mit der Quelle und die Vorhersehung.

    In Buchform ist die Geschichte in Vergleich zu anderer Fantasy dennoch vergleichsweise dünn. Wo andere Bücher 800 Seiten haben, hat dieses knapp 400. Wir haben all diese Hintergründe also auch noch auf engen Raum komprimiert.

    Und als wäre das noch nicht genug, hilft auch die Erzählweise nicht gerade dabei, den Überblick zu behalten. Neben verschiedenen Handlungssträngen warten Zeitsprünge durch Rückbleden oder Visionen Ciris, die es nötig machen, sich permanent auf eine veränderte Erzählsituation einzustellen.

    Weit weniger als am Inhalt habe ich an Oliver Siebecks Performance auszusetzen. An der ein oder anderen Stelle spricht etwas zu sehr gehaucht spricht, was daher kommt, dass er auf Tempo und Stimmung der Geschichte eingeht. Actionreiche Szenen spricht er schneller, nachdenkliche Szenen langsamer, was der Dramatik nur zuträglich ist. 

  9. Cover des Buches The Last Wish (ISBN: 0316029181)
    Andrzej Sapkowski

    The Last Wish

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Zeige:
    • 8
    • 12

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks