Bücher mit dem Tag "witzig"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "witzig" gekennzeichnet haben.

990 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.882)
    Aktuelle Rezension von: Magische_Buchwelt

    Meine Meinung:

    "Ein ganzes halbes Jahr" ist für mich eine der bewegensten Liebesgeschichten überhaupt. Eine Geschichte über Liebe und Hoffnung.

    Manchmal ändert ein Schicksalsschlag alles.

    Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

    Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

    Lou und Will haben mein Herz erobert beide sind authentisch gezeichnet, so dass man sich gut identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen konnte. Während Lou eine Lebensfreude pur ist Will auf Grund eines Unfalls verständlicher weiße oft depressiv. Beide machen im Verlauf eine große Charakterliche Entwicklung. Lou gewinnt an Stärke und Selbstbewusstsein, und Will sieht dass Leben Überraschungen bereit hält, wenn man es am wenigsten erwartet.

    Ich fande die Reise  die die beiden gemeinsam erleben wunderschön.

    Die Autorin hat hier eine gelungene Balance zwischen Dramatik und einem zarten Humor gefunden, der die Handlung immer wieder Leichtigkeit verlieh.Tortz Wendungen, gab es Zwischenzeitlich dennoch einige Längen. Ich habe bis zum  mit den beiden mitgeliefert,  gelacht und geweint.

    Das Ende hat mich wirklich traurig gemacht.

  2. Cover des Buches Obsidian 3: Opal. Schattenglanz (ISBN: 9783551321299)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 3: Opal. Schattenglanz

    (3.120)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Der dritte Band war für mich okay, aber nicht so stark wie die vorherigen. Mir hat die Story zwar gefallen, aber die Spannung war einfach nicht so hoch wie bei Obsidian oder Onyx.


    Es passiert zwar einiges, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Extra, das mich sonst komplett gepackt hat. Trotzdem mochte ich Katy & Daemon und bin gespannt, wie es weitergeht – aber dieser Teil bleibt für mich der schwächste bisher.


  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.952)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    "Richtig war nicht unbedingt das, was richtig war, sondern das, was von der maßgeblichen Person für richtig erklärt wurde."

    Die Geschichte fängt genauso an, wie der Titel es vorhersage. Der Hunderjährige Allan hat keine Lust seinen 100ten Geburtstag zu feiern und stieg aus dem Fenster des Altenheim und verschwand. Was dann passiert ist sowohl skurill und an manchen Stellen humorvoll. Weil ich mir einfach nicht das vorstellen konnte und kopfschüttelnd lachen musste um mir das was gerade passiert sein soll, vorstellen zu können.

    Insgesamt war es aber mehr eine Erzählung über Allan, wie er aus dem Fenster stieg und was dann passiert, sowie Rückblicke was alles in seinem Leben passiert ist. Fand durch die Erzählung der Schreibstil sehr monoton und dadurch viel es mir schwer manchmal dran zu bleiben, weil es auch schnell langatmig wurde. 

    Eine solide und skurille Geschichte, die bestimmt mal was anderes ist!

  4. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

    (2.020)
    Aktuelle Rezension von: AndreasW

    Ich habe Der Name des Windes eher zufällig gelesen – ohne konkrete Erwartung, einfach mit dem Wunsch, in eine neue Fantasywelt einzutauchen. Was ich bekommen habe, war weit mehr als das.

    Im Kern erzählt der Roman die Geschichte eines jungen Mannes, der nach einem tragischen Einschnitt alles verliert und sich aus Armut, Hunger und Ausgrenzung heraus seinen Weg in eine größere Welt erkämpfen muss. Ein wichtiger Teil dieser Reise führt ihn schließlich an eine magische Universität, an der Wissen, Disziplin und Talent eine zentrale Rolle spielen.

    Was dieses Buch für mich besonders macht, ist die Sprache. Sie ist präzise, ruhig, sehr bewusst gewählt und trägt das gesamte Werk. Welt, Figuren und Stimmung wirken dadurch außergewöhnlich dicht und lebendig. Auch das Worldbuilding ist komplex, aber nie überladen: Religion, Magie, Politik und Kultur fügen sich schlüssig zusammen und erschließen sich Schritt für Schritt aus der Perspektive des Protagonisten.

    Besonders schön fand ich die Rolle der Musik. Sie ist nicht nur ein Charaktermerkmal, sondern ein fester Bestandteil der Welt und ihrer Kultur, was dem Roman eine zusätzliche emotionale Tiefe verleiht.

    Schwächen im klassischen Sinne konnte ich kaum ausmachen. Das Buch ist anspruchsvoll und nimmt sich Zeit – wer schnelle Action oder einfache Fantasy sucht, könnte damit weniger anfangen.

    Mein Fazit:
    Der Name des Windes ist Fantasy für Leserinnen und Leser, die wirklich eintauchen wollen. Für Einsteiger möglicherweise etwas komplex, für alle anderen ein außergewöhnliches, sprachlich sehr starkes Werk, das lange nachhallt.

    Einen ausführlichen Analyse-Artikel aus Autorenperspektive zu Der Name des Windes habe ich hier veröffentlicht:

    https://open.substack.com/pub/andreaswoelfel/p/was-ich-als-fantasy-autor-aus-der?r=476xu4&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true

  5. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783949465215)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

    (7.459)
    Aktuelle Rezension von: GlitzerFehler

    Silber – Das erste Buch der Träume hat mich von der ersten Seite an begeistert. Kerstin Gier schafft es, eine faszinierende Mischung aus Realität, Romantik, Humor und Fantasy zu erzählen, die sich wunderbar leicht und gleichzeitig spannend liest.


    Die Protagonistin Liv ist eine sympathische, schlagfertige Hauptfigur, mit der man sofort mitfiebert. Besonders gefallen hat mir ihr trockener Humor und die authentischen Dialoge – typisch Kerstin Gier. Die Nebenfiguren, vor allem Livs Familie und die geheimnisvollen Jungs aus der Schule, sind liebevoll ausgearbeitet und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.


    Das Highlight des Buches ist eindeutig die Traumwelt. Die Idee, dass Menschen sich in gemeinsamen Träumen treffen können, ist originell umgesetzt und sorgt für eine geheimnisvolle, stellenweise sogar düstere Atmosphäre. Die Traumsequenzen sind kreativ, bildhaft und unterscheiden sich angenehm von klassischer Fantasy.


    Auch der Spannungsaufbau ist sehr gelungen: Nach und nach werden Geheimnisse enthüllt, ohne dass die Geschichte jemals langatmig wirkt. Gleichzeitig kommt die romantische Komponente nicht zu kurz, bleibt aber angenehm unaufdringlich.


    Insgesamt ist Silber – Das erste Buch der Träume ein fantasievoller, humorvoller und fesselnder Auftakt einer Reihe, der Lust auf mehr macht. Absolut empfehlenswert für alle, die moderne Fantasy mit Charme, Witz und einer Prise Romantik mögen!


  6. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783944668475)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

    (1.933)
    Aktuelle Rezension von: Juliane_Peter

    Der Typ (Peter) ist einfach ein ganz normaler Polizist. Kein Schicksal, keine Prophezeiung. Und dann steht er nachts am Tatort und nimmt die Aussage von einem Geist auf, als wäre das das Normalste der Welt. 


    Magie ist hier nichts Schönes oder Glitzerndes. Das ist Arbeit. Lernen. Fehler machen. Kopfschmerzen bekommen. Wenn du Mist baust, musst du mit den Konsequenzen leben .



    Und London ist nicht nur Kulisse, sondern fühlt sich wie eine eigene Figur an. Vor allem die Flussgötter – die Themse als politische Macht fand ich überraschend cool. Das ist Mythologie, aber komplett in den Alltag eingebaut.


    Plötzlich geht es nicht mehr nur um „oh, Magie ist ja spannend“, sondern darum, was das alles anrichtet. Der Bösewicht ist auch nicht einfach nur böse, sondern eher ein Warnschild: So endet es, wenn Magie ohne Kontrolle benutzt wird.


    Der Stil ist trocken, sehr britisch, teilweise fast nüchtern – das muss man mögen. 


    London ist viel älter, viel gefährlicher – und Magie ist da. Sie wird nur offiziell ignoriert.

  7. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

    (3.465)
    Aktuelle Rezension von: Schmoekertante303


    Endlich frei sein. Das wünscht sich Allie als sie zum Studium nach Woodshill zieht, weit weg von ihrer Heimatstadt Denver. Hier will sie neu anfangen, ihre Vergangenheit vergessen und endlich glücklich werden. Daran kann sie auch ihr grummeliger Mitbewohner Kaden nicht hindern, der sie mit seiner herrischen Art und seinen blödsinnigen Regeln auf die Palme aber auch ihre Gefühle ganz schön durcheinander bringt.


    Begin Again ist der erste Band der Again-Reihe von Mona Kasten. Sie schreibt fesselnd, gefühlvoll und sehr romantisch über Charaktere die nicht perfekt sind, aber eine glaubwürdige Entwicklung durchmachen. Sehr gut gefallen hat mir die langsame Entwicklung zwischen Allie und Kaden. Es gab ein paar spicy Szenen, die aber sehr gefühl- und geschmackvoll geschrieben sind und die Geschichte wunderbar abgerundet haben. 


    Allie ist eine beeindruckende junge Frau. Sie ist mutig und lässt sich von Kadens Sprüchen und seiner ruppigen Art nicht unterkriegen. Trotzdem ist sie voller Zweifel, ob sie das richtige tut und ihre Träume vor die Wünsche anderer stellen darf. 


    Kaden hingegen ist lange Zeit undurchschaubar. Er war mir stellenweise auch zu dominant und übergriffig. Aber seinen Freunden gegenüber ist er äußerst loyal und würde alles für sie tun. Je besser ich ihn und seine Dämonen kennenlernte, desto besser konnte ich seine Handlungen auch verstehen, wenn auch nicht immer gutheißen.


    Auch wenn sich der Roman hauptsächlich um die Geschichte von Allie und Kaden dreht, tauchen auch einige liebenswerte Nebencharaktere auf, von denen man in den Folgebänden hoffentlich noch mehr lesen wird.


    Fazit: Begin Again ist eine tolle, romantische Liebesgeschichte, die auch ernste Themen anpackt und ihrer Charaktere daran wachsen lässt. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände der Reihe. 

  8. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783548375892)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

    (865)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    KLAPPENTEXT

    Ausgerechnet der Darm! Das schwarze Schaf unter den Organen, das einem doch bisher eher unangenehm war. Aber dieses Image wird sich ändern. Denn Übergewicht, Depressionen und Allergien hängen mit einer gestörten Balance der Darmflora zusammen. Das heißt umgekehrt: Wenn wir uns in unserem Körper wohl fühlen, länger leben und glücklicher werden wollen, müssen wir unseren Darm pflegen. Das zumindest legen die neuesten Forschungen nahe. In diesem Buch erklärt die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders vergnüglich, welch ein hochkomplexes und wunderbares Organ der Darm ist. Er ist der Schlüssel zu einem gesunden Körper und einem gesunden Geist und eröffnet uns einen ganz neuen Blick durch die Hintertür.


    MEINUNG

    Ein Buch, das mich schon lange interessiert. Meiner Meinung nach ist es zwar als Buch wahrscheinlich im ein oder anderen Punkt sinnvoller zu lesen als es, wie ich als Hörbuch zu hören, trotzdem hat es mir gut gefallen. Denn es war von der Autorin selbst super gelesen.

    Ich mochte die Formulierungen, die oft sehr nett waren und mich zum Schmunzeln gebracht haben. Sie hat einen total sympathischen Umgang mit einem Thema, das man wohl mit den wenigsten Leuten bespricht und uns doch alle betrifft. 

    Ich habe einiges gelernt, auch wenn bestimmt viel zu wenig hängen geblieben ist. Dafür könnte ich mir vorstellen, dass die ein oder andere Darstellung aus dem Buch noch etwas besser weiterhilft. Insgesamt wirklich gut und ich habe direkt Lust mich für die guten Bakterien in mir Gemüse zu fermentieren. 

  9. Cover des Buches Silber - Das dritte Buch der Träume (ISBN: 9783596522910)
    Kerstin Gier

    Silber - Das dritte Buch der Träume

    (3.073)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Mit „Silber – Das dritte Buch der Träume“ verabschiedet sich Kerstin Gier von Liv Silber und ihrer traumhaften Parallelwelt – und schafft es, ihre Geschichte mit Wärme, Witz und ganz viel Herz zu Ende zu bringen. Schon nach wenigen Seiten war wieder dieses vertraute Gefühl da, als würde man alte Freunde treffen: Liv mit ihrer unverblümten Art, Mia mit ihrem klugen Sarkasmus, Henry mit seiner charmanten Unzuverlässigkeit und natürlich Grayson, der nach wie vor als Fels in der Brandung fungiert.

    Was ich an Kerstin Gier so schätze, zeigt sich hier noch einmal deutlich: Sie schreibt mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Zwischen all den humorvollen Dialogen, den Familienmomenten und den peinlich-ehrlichen Gedanken steckt erstaunlich viel Beobachtungsgabe. Sie trifft genau diesen Punkt zwischen Witz und Echtheit – so, dass man lacht und gleichzeitig denkt: Ja, genauso fühlt sich das an, sechzehn zu sein und die Welt nicht zu verstehen.

    Der Roman bleibt durchweg unterhaltsam, verliert aber ein klein wenig von der geheimnisvollen Spannung, die die ersten beiden Bände so stark getragen hat. Die Traumwelt, einst voller Rätsel und Andeutungen, tritt hier stärker in den Hintergrund. Stattdessen stehen die Figuren und ihre Beziehungen im Vordergrund – was schön ist, aber auch dazu führt, dass die Magie, die „Silber“ ursprünglich so besonders machte, ein wenig verblasst.
    Man merkt, dass Gier sich mehr auf das emotionale Finale konzentriert: auf Vertrauen, Freundschaft, Liebe und das Erwachsenwerden. Das ist feinfühlig umgesetzt, nimmt aber etwas Tempo aus der Handlung.

    Dennoch überzeugt der Abschluss durch seine gewohnt klugen Dialoge und den unverkennbaren Humor. Besonders Livs innere Kommentare sind wieder ein Highlight – herrlich ehrlich, manchmal leicht sarkastisch, aber nie verbittert. Auch die Dynamik der Familie Silber bleibt ein großer Pluspunkt: chaotisch, liebevoll, manchmal absurd, aber immer realistisch.

    Ich habe das Buch mit einem Lächeln geschlossen – und mit einem kleinen Stich Wehmut, weil sich diese Reihe für mich immer ein bisschen wie ein sicherer Ort angefühlt hat. Vielleicht, weil Gier es schafft, Geschichten zu schreiben, die leicht wirken, aber im Kern etwas ganz Menschliches erzählen: das Bedürfnis, verstanden zu werden – auch in einer Welt, die sich manchmal wie ein Traum anfühlt, aus dem man nicht ganz aufwachen will.

    4 von 5 Sternen.
    Ein warmherziger, humorvoller Abschluss, der weniger auf große Wendungen setzt, dafür aber auf echte Gefühle. Nicht der spektakulärste, aber der emotional ehrlichste Teil der Trilogie – und damit ein schöner Abschied von Liv Silber und ihrer wunderbaren Traumwelt.

  10. Cover des Buches Percy Jackson - Diebe im Olymp (ISBN: 9783551319470)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Diebe im Olymp

    (3.263)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Ich hatte Percy Jackson – Diebe im Olymp schon vor ein paar Jahren gelesen, wollte die Geschichte jetzt aber noch einmal auffrischen – und es hat sich absolut gelohnt! Obwohl ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte, war ich sofort wieder mitten im Geschehen.


    Percy ist einfach ein großartiger Protagonist: witzig, mutig und unglaublich sympathisch. Ich mochte ihn schon immer, aber im Buch kommt seine Persönlichkeit noch viel stärker zur Geltung. Rick Riordan schafft es perfekt, die moderne Welt mit der griechischen Mythologie zu verbinden – so geschickt und glaubwürdig, dass man fast meinen könnte, diese Götterwelt existiert wirklich irgendwo da draußen.


    Auch die Nebenfiguren fand ich richtig stark. Jeder bringt etwas Eigenes mit, und zusammen ergeben sie ein tolles Team, das man einfach ins Herz schließen muss. Riordans Schreibstil ist locker, witzig und dabei immer spannend – genau die richtige Mischung, um das Buch in einem Rutsch durchzulesen.


    Percy Jackson – Diebe im Olymp ist für mich ein echter Klassiker im Fantasybereich – unterhaltsam, clever und voller Herz. Ich würde es sowohl jüngeren als auch erwachsenen Leser*innen empfehlen, die Lust auf ein humorvolles, mitreißendes Abenteuer haben. ⚡


  11. Cover des Buches Silber - Das zweite Buch der Träume (ISBN: 9783596522903)
    Kerstin Gier

    Silber - Das zweite Buch der Träume

    (4.651)
    Aktuelle Rezension von: sozicu

    Vorab: mir ist klar, dass das Buch für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist. Die Tatsache, dass ich hier aus der Sicht eines schwer pubertierenden Mädchens lese, ist also kein Grund für den Abzug.

    Das Positive: Kerstin Gier kann einfach schreiben. Es liest sich flüssig und leicht. Es bleibt spannend. Die Fußnoten und Anmerkungen in den Klammern haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Die Idee mit den Traumtüren ist nach wie vor toll und der Plot wurde schlüssig und fesselnd weitergeführt.

    Was mir nicht gefallen hat: Die nicht vorhandene Kommunikation. Das ganze zwischen Liv und Henry tut beim lesen weh. Und nicht auf die “gute” oder “mitreißende” Art. Ich hasse solche Plots, die nur auf Missverständnissen und nicht miteinander Reden basieren. Jaaa, Teenager sind komisch und so. Aber man muss es ihnen ja nicht noch so als “normal” servieren, oder?

    Dann finde ich die Art wie Liv Grayson beschreibt befremdlich. Das ist dein Stiefbruder, lass das doch bitte…

    Fazit: Ja, es war unterhaltsam, konnte gut an Teil 1 anknüpfen. Aber ich bin doch etwas abgeneigt… ich bin aber zu neugierig und will wissen wer Secrecy ist…

  12. Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297580)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung

    (722)
    Aktuelle Rezension von: nique_stroven

    Nevernight ist der erste von drei Bänden und erzählt die Geschichte von Mia Corvetes Rachefeldzug gegen die Männer, die ihren Vater ermordeten und ihre Mutter einsperrten. 

    Mia ist kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt.

    Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Dieser ist jedoch ein Mitglied der "Roten Kirche" und bildet Attentäter für diesen Assassinenorden aus.

    Um ihre Ausbildung abzuschließen und zu einer "Klinge" zu werden - ihr einziger Weg, um an die Männer und ihre Rache zu gelangen - muss sie sich gefährlichen Prüfungen der "Roten Kirche" stellen.

    Sie ist keine Heldin, sondern ein Mädchen, das sich im Spannungsfeld zwischen Moral und Abgrund bewegt. Man kann sich nie sicher sein, wer Freund und wer Feind ist. Am Ende wartet ein großartiger und für mich unvorhersehbarer Plottwist auf.

    Die poetische, bildgewaltige Sprache sorgt für ein flüssiges und abwechslungsreiches Leseerlebnis. Es gibt viele explizite Gewaltdarstellungen, viel Blut und undurchsichtige Charaktere. 


    Ich bin schon sehr gespannt, wie Mias Rachefeldzug weitergeht!


  13. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783890296005)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

    (4.112)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    Nach einem Hörsturz und Gallenblasen-OP bricht Hape Kerkeling zusammen. Der bekannte Entertainer ist an einem Scheideweg und entscheidet sich im Sommer 2001 dazu, über den Jakobsweg zu pilgern. Eigentlich kein Wanderer durchlebt er körperliche Herausforderungen, denkt über das Leben nach und lernt die unterschiedlichsten Menschen kennen. 

    Für ihn wird die Wanderung auch ein Weg zu sich selbst, um sich klar zu werden, was für ihn im Leben wirklich zählt. 

    Kerkeling erzählt in der ihm eigenen Sprache, selbstironisch, heiter und doch mit viel Tiefgang und hat so ein Buch geschrieben, von dem man sich inspirieren lassen kann. Es muss vielleicht nicht immer die große Reise auf dem Jakobsweg sein, doch zu sich selbst ehrlich zu sein und sich Auszeiten im Alltag zu schaffen kann durch den manchmal turbulenten Alltag jeden Lebens helfen. 


  14. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

    (1.475)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Don Tillmann weiß, das soziale Interaktion nicht sein Fachgebiet ist. Als Professor und Forscher, der Umgang mit Analysen und rationalen Gedanken hingegen schon. Was liegt also näher als einen Fragebogen zu erstellen? Einen Fragebogen, um die perfekte Ehefrau zu finden? Don ist begeistert von seiner Idee und weiß, das sie erfolgreich sein kann. Doch dann trifft er Rosie. Rosie, die alle Fragen sprengt und sich einfach nicht um den Fragebogen schert, weil sie ein ganz anderes Ziel hat: Ihren leiblichen Vater zu finden.

    Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Es war erfrischend und einfach mal etwas total anderes. Und auch, wenn Don stellenweise echt anstrengend war, war es genau diese überzogene Darstellung, die das Buch für mich so einzigartig gemacht hat.

    Don und Rosie verfolgen ein gemeinsames geheimes Projekt. Und auch hier ist die Darstellung total überzogen und wahrscheinlich wenig realistisch. Aber genau das, macht es so einfach, sich auf das Buch einzulassen. Es besticht durch seinen trockenen Humor und einzigartige Charaktere.

    Das Buch vereint sämtliche Klischees und regt genau deshalb dazu an, nachzudenken. Seine eigene Einstellung zu hinterfragen, andere Perspektiven einzunehmen und die Geschichte einfach auf sich wirken zu lassen. Irgendwie kann sich sicher jeder in diesem Buch ein stückweit wiederfinden und das macht es so einfach, das Buch zu mögen.

    Ich habe den Schreibstil, den Humor, die Protagonisten und alles andere an dem Buch einfach sehr gemocht und freue mich schon total auf die anderen Bände.

  15. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453428881)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

    (877)
    Aktuelle Rezension von: Martin_Hildebrandt

     

    Da hat Karsten Dusse ein super Konzept entwickelt. Wir begleiten Björn durch seine Beziehungsprobleme, auch die mafiösen, bleihaltigen, und wie er ihnen mithilfe der Lektionen aus einem Achtsamkeitskurs begegnet. Banale Alltagsprobleme und Gebaren der kriminellen Mitspieler und Protagonist Björns eigene Gedanken bekommen durch den Wortwitz einen schwarzhumorigen Anstrich, der ACHTSAM MORDEN zu einem sportlichen Vergnügen macht – denn es trainiert die Lachmuskeln.

    Ich habe die 1. Staffel noch nicht gesehen, aber dachte, wenn das sogar verfilmt wurde, muss es ja tendenziell gut sein. Und nach dem 1. Teil, der mit einer Pointe endet, habe ich mir gleich den zweiten genommen … 

  16. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.294)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Roger

    Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams ist pures Chaos und genau das meine ich im besten Sinne. Der Humor ist schräg, trocken und oft völlig unerwartet. Man stolpert von einer verrückten Idee in die nächste und muss ständig schmunzeln oder laut lachen. Die berühmte 42 steht dabei fast sinnbildlich für den ganzen Wahnsinn dieser Reise. Trotz all der Absurdität steckt auch ein kleiner Gedanke über das Leben und das Universum dahinter. Für mich ist es ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.

  17. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

    (2.795)
    Aktuelle Rezension von: Anne_G_

    Ich liebe die Art und Weise mit der Carina Bartsch einen in ihre Geschichten einsaugt und die Gefühle wirklich spürbar macht. Ich habe das Buch schon viele viele Jahre, schon öfter gelesen und werde es auch wieder lesen. Die Stroy bringt mich zum Nachdenken, zum weinen und zum lachen. Ja, Emely kann manchmal anstrengend sein und man denkt sich nur, jetzt stell dich nicht so an, aber wenn man die eigenen Unsicherheiten in manch eigenen Situationen im Leben versetzt, kann man sie viel besser verstehen. Ich liebe die Geschichte um Emely und Elias und werde sie immer in meinem Herzen tragen!

  18. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783596521128)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

    (2.583)
    Aktuelle Rezension von: Jasminchen__s_Welt

    Eine Familiengeschichte die mich so in den Bann gezogen hat, als wäre ich dabei gewesen. Obwohl es schon länger her ist seitdem ich das Buch gelesen habe, ist mir Vieles in Erinnerung geblieben. Es geht um eine Junge Frau, die als junges Mädchen ihre Träume aufschrieb und diese als Erwachsene Frau (nicht ganz freiwillig) wieder vor Augen hat. Als Leserin habe ich Höhen und Tiefen mit den Hauptcharakteren erlebt, die Gefühle und Erlebnisse sind so lebendig beschrieben, dass mir die Geschichte mit all ihren Figuren und Wendungen sehr ans Herz gewachsen ist. 

  19. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548920771)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

    (1.253)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Eines Tages steht ein sprechendes Känguru bei dem Ich-Erzählers vor der Tür. Das Känguru zieht bei ihm ein und bringt Abwechslung, Schwung und Freude in sein Leben. Es ist der Beginn einer wunderbaren und außergewöhnlichen Freundschaft zwischen den beiden. Das Känguru fällt dem Ich-Erzähler aber auch des Öfteren ordentlich auf die Nerven. Es ist nämlich ziemlich frech und beratungsresistent. Außerdem eckt es manchmal mit seinen Ansichten zu gesellschaftlichen und politischen Themen an von denen es andere vehement zu überzeugen versucht… 

    „Was?“ ruft das Känguru. „Natürlich sind wir ein Paar, Mann! Wie Dick und Doof oder wie wie wie Stan & Olli oder oder oder…“ (S. 216)

    Meine Meinung:

    Die Grundidee ist originell und außergewöhnlich und wenn man sich darauf einlässt bekommt man eine erheiternde und kurzweilige Geschichte zu lesen.

    Es gibt keine Handlungshöhepunkte auf die die Geschehnisse zusteuern und daher auch keinen klaren roten Faden der sich durch die Geschichte zieht. Es handelt eher um eine Aneinanderreihung von lustigen und skurrilen Begebenheiten, die der Ich-Erzähler zusammen mit dem Känguru erlebt. In jedem der kurzen Kapitel (jeweils max. 5 Seiten) wird ein lustiger Auszug aus einer Unterhaltung oder ein denkwürdiges Erlebnis erzählt. Diese anekdotenhafte Erzählweise sorgt für eine hohe Dichte an lustigen Momenten. Außerdem wird dadurch verhindert, dass das Buch Längen hat. 

    Der Nachteil dieser Erzählweise ist allerdings, dass man manchmal das Gefühl hat, dass die Geschichte ein wenig „dahinplätschert“. Außerdem lernt man das Känguru und den Ich-Erzähler nur relativ oberflächlich kennen, weil der Schwerpunkt auf spritzigen Dialogen und lustigen Wortgefechten liegt.

    Das Känguru gibt einige wirklich lustige Bemerkungen von sich und stellt auch lustige Dinge an. Die Diskussionen zwischen dem Känguru und dem Ich-Erzähler sind stellenweise ziemlich erheiternd und haben mich für die Geschichte eingenommen. Hier ein paar Beispiele:

    „Das Tolle am Internet ist, dass endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann. Das Furchtbare ist, dass auch jeder es tut.“ (S. 103)
    „Pah“, sagt das Känguru. „Und mein Papa hat immer gesagt: Es ist besser, ein schlechter Gewinner zu sein, als ein guter Verlierer.“ (S. 27)
    „Reden, Hören oder Sehen. Auf was würdest du verzichten?“ – „Das ist einfach“, sage ich. „Aufs Hören. […] Dann müsste ich dein Geschwätz nicht mehr ertragen.“ – „Ach ja?“ sagt das Känguru. „Und ich würde liebend gerne aufs Sehen verzichten, um deine Hackfresse nicht mehr ertragen zu müssen.“ – „Ich finde, du solltest lieber aufs Reden verzichten“, sage ich. „Dann müsste ich nicht aufs Hören verzichten.“ (S. 24)

    Warum vergebe ich trotzdem bloß 3 Bewertungssterne? 

    Das liegt daran, dass mir die Geschichte in einigen Punkten etwas zu skurril, befremdlich und vulgär ist. Hier hat der Humor nicht meinen Geschmack getroffen. Dazu folgende Beispiele:

    Das Känguru pöbelt einen sich vollkommen friedlich verhaltenden Fußballfan an, weil dieser anlässlich eines Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft in Deutschlandfarben gekleidet ist. Das Känguru sagt, dass ein solcher Patriotismus ein Zeichen von Idiotie sei, es von da aus nicht weit bis zum Nationalismus sei und dadurch Rassismus entstehe. Als der Fußballfan deswegen verständlicherweise beleidigt ist und verbal Kontra gibt schlägt das Känguru ihn einfach k.o. und das fand ich wirklich abstoßend und verachtenswert. Leider ist es auch nicht der einzige Fall in dem das Känguru gewalttätig wird. Es schlägt auch noch einen Mann bloß deshalb bewusstlos, weil dieser für die GEZ-Gebühr zuständig ist. Zudem gibt es einem Vorfall im Park. Das Känguru tritt einen Hund, der ihm zu laut bellt, sodass dieser in hohem Bogen über die Weise fliegt. Das alles fand ich nicht lustig.

    Auch sonst verhält sich das Känguru schrecklich unhöflich und respektlos gegenüber Mitmenschen, die ihm überhaupt nichts getan haben. So fängt das Känguru z.B. absichtlich einen Streit mit einem McDonald’s-Mitarbeiter an indem es von diesem einen Whopper fordert, obwohl es genau weiß, dass es den nur bei Burger King gibt. Obwohl der Mitarbeiter höflich erklärt, dass das nicht geht und dem Känguru eine Alternative anbietet setzt es dem Mitarbeiter weiter zu und genießt das sichtlich.

    Außerdem hat es mir gar nicht gefallen, dass das Känguru sich abfällig über die Demokratie äußert und sagt, dass es die deutsche Justiz nicht anerkennt. Hinzu kommt noch, dass das Känguru ein Anhänger von Verschwörungstheorien ist. 

    Hier noch einige weitere Beispiele für Humor, der nicht meinen Geschmack getroffen hat, weil er mir zu plump bzw. vulgär war:

    „Der Titel ist ja total wichtig. Damit steht und fällt der Erfolg eines jeden Buches. Es muss was sein, wo die Leute sofort denken: Interessiert mich! Will ich! Kauf ich!“ Das Känguru nickt. […] „Wie wär’s mit ‚H*TLER, T*RROR, F*CK*N‘?“ (S. 199)
    „Kennt ihr das Bild von Brittney Spears ohne Slip, wo man ihre M*sch* sieht? Dass sollten die lieber hier aufhängen.“ (S. 202)

    Die genannten Beispiele haben das Lesevergnügen leider ziemlich geschmälert.

    Fazit:

    Es handelt sich um ein erheiterndes Buch, das man in kürzester Zeit ausgelesen hat und das einem mit einem positiven Gefühl zurücklässt. Manche der vorlauten Bemerkungen und frechen Aktionen des Kängurus sind richtig lustig. Es gibt jedoch leider auch so einige Stellen an denen die Geschichte meinen Humor nicht getroffen hat. Humor ist nun mal Geschmackssache! Ich bereue es dennoch insgesamt nicht, dass ich das Buch gelesen habe, aber noch einmal würde ich es nicht lesen.

    Zum Schluss noch ein interessantes Zitat aus dem Buch, das erklärt wie das Känguru einst zu seinem Namen gekommen ist:

    „Ich hab gehört, […] dass James Cook, der 1770 als erster Europäer ein Känguru zu Gesicht bekam, einen Aborigine gefragt haben soll ‚Was ist das für ein Tier?‘ – auf Englisch natürlich –, und der Aborigine antwortete ‚Känguru‘, weil er Cook nicht verstand und ‚Känguru‘ in seiner Sprache nun einmal ‚Ich verstehe such nicht‘ bedeutet.“ (S. 255/256)
  20. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

    (884)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »So sieht die Situation also aus. Ich bin auf dem Mars gestrandet und kann weder mit der Hermes noch mit der Erde Verbindung aufnehmen. Alle halten mich für tot. Ich sitze in einer Wohnkuppel, die einunddreißig Tage stabil bleiben soll. Wenn der Oxygenator versagt, ersticke ich. Wenn der Wasseraufbereiter versagt, verdurste ich. Wenn die Wohnkuppel nicht hält, explodiere ich einfach. Wenn das alles nicht passiert, geht mir irgendwann der Proviant aus, und ich verhungere.«

     

    Mark Watney hat wirklich mehr als Pech. Als ein enormer Sandsturm ihn und seine Crew zwingt, den Mars nur wenige Tage nach der Ankunft zu verlassen, gelingt allen anderen die Flucht, er allerdings wird von einem Trümmerteil getroffen, für tot gehalten und zurückgelassen. Als er verletzt aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein auf dem Mars, ohne Möglichkeit, mit der Crew oder der Erde Kontakt aufzunehmen und im Grunde ohne Hoffnung. Doch Mark Watney ist keiner, der schnell aufgibt…

     

    Dieses Buch lag ziemlich lang in meinem Regal, SciFi ist normalerweise nicht mein Genre. Doch nachdem ich wenige Seiten gelesen hatte, mochte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Mark nimmt mit großem Mut den Kampf um sein Überleben auf, er weiß, dass in vier Jahren die nächste Marsmission landen soll und analysiert und plant nun, was er anstellen muss, um so lang durchzuhalten. Absolut bewundernswert, was er sich alles einfallen lässt und was er nach zahlreichen Rückschlägen immer wieder umplant und neu angeht! Als er irgendwann Kontakt zur NASA herstellen kann, starten auch auf der Erde enorme Rettungsversuche, in ihrem Einfallsreichtum nicht weniger fesselnd.

     

    Fazit: Extrem spannend, obwohl SciFi eigentlich nicht mein Genre ist, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

  21. Cover des Buches Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht (ISBN: 9783596190454)
    C.C. Hunter

    Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht

    (2.277)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt:

    Kylies Leben ist im Wandel. Ihre beste Freundin entfremdet sich von ihr. Ihre Oma ist kürzlich gestorben. Ihre Eltern lassen sich scheiden. Ihr Freund hat sie für eine andere verlassen. Was kann da noch schief gehen? Anscheinend noch genug. Über den Sommer wird sie in ein Camp für schwierige Jugendliche geschickt, dass sich als Camp für übernatürliche Jugendliche entpuppt. Aber keiner kann ihr sagen, welche Sorte übernatürlich Kylie überhaupt ist. Und in dem Camp laufen eindeutig zu viele interessante Typen herum.


    Eindruck:

    Keine besonderen Plottwists, aber trotzdem eine gute Story und vorallem interessante Charaktere. Lese es gerne für kurzweilige Unterhaltung zwischendurch. Die Protagonistin wandelt immer auf dem schmalen Grad zwischen interessant und ziemlich anstrengend. Aber überwiegend mag ich sie und kann auch viele ihrer "Dramen" nachvollziehen.

    Das unvermeidliche Liebesdreieck (oder manchmal auch Viereck) hätte ich nicht gebraucht, aber gehört eben zu diesem Genre. Was mich besonders interessiert sind die verschiedenen übernatürlichen Wesen und ihre Kräfte. Und wie diese sich in die normale Welt integrieren oder eben auch nicht integrieren (können oder wollen). Das wird in der Geschichte umfassend dargestellt.

    Auch die übernatürliche Identitätssuche der Protagonistin ist spannend. Man kann als Leser*in gut mitraten.

    Fazit: Solide Romantasy-Academy-Story für Fans dieses Genres. :)

  22. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

    (877)
    Aktuelle Rezension von: Avada_Kaddavra

    Obwohl ich anfangs von dieser Cyber-Titanic-Atmosphäre gebannt war konnte mich das Buch im weiteren Verlauf nicht mehr so ganz abholen. Mir ist leider zu wenig passiert, zu wenig Spannung aufgekommen und auch die Beziehung zwischen den Charakteren überzeugt mich nicht ganz😐 Trotzdem werde ich die Reihe weiterverfolgen🙂

  23. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (882)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

    Stanislaw Lem wird der Satz zugeschrieben: "Ein Zukunftsroman hat entweder absolut nichts mit den bestehenden Verhältnissen zu tun oder er kritisiert sie." Wilhelm Busch, der unverbesserliche Spaßmacher, schrieb einmal: "Was man ernst meint, sagt man am besten im Scherz." Diese beiden Sätze fielen mir immer wieder ein, während ich "Qualityland" las. Erster aus simplen, zweiter aus komplexeren Gründen, die weiter unten noch einmal aufgegriffen werden.

    Ich habe, nach der erheiternden und teilweise inspirierenden Lektüre von Marc-Uwe Klings neustem Wurf, noch lange über diesen Roman nachgedacht. Irgendwie war ich trotz aller Freude, die ich beim Lesen empfunden hatte (hervorgerufen durch Gags, geniale Einfälle, wunderbare Spitzen und die hier und da eingestreuten Zitate und Verweise auf Popkultur, Geschichte und Wissenschaft, oft mit skurrilem Einschlag), nicht ganz sicher, wie ich das Buch verorten sollte. Sprachlich eher einfach und straight (wenn auch immer wieder mit gekonnten Stilwechseln und einer generellen Sicherheit im Ton, in der Darstellung), die Figurenzeichnung wunderbar komisch, aber nicht gerade tiefgründig und vielschichtig. Es wäre wohl auch unsinnig, solche Maßstäbe an ein Buch anzulegen, das seinen Fokus auf Themen und nicht auf Figuren legt.

    "Peter muss sich nicht die Mühe machen, relevante Informationen zu finden. Die relevanten Informationen machen sich die Mühe, Peter zu finden."

    "Qualityland" ist eine Zukunftsvision, doch ich zögere, es einen Sci-Fi Roman zu nennen, weil die darin beschrieben technischen Errungenschaften mit algorhytmischen Tendenzen im Prinzip nur die ausgewachsenen, (noch) totalsierteren Versionen der Einrichtungen und Systeme von heute darstellen. Natürlich hat Marc-Uwe Kling auch einige schöne Erfindungen erdacht – aber im Prinzip basiert die von ihm erschaffene Welt auf dem Weiterdenken und Zuspitzen derzeitiger Erscheinungen und Entwicklungen; knapp an der Übertreibung vorbei, aber eigentlich sehr realistisch, geradezu gegenwärtig, zeitgeistig; deswegen mein Zögern, „Qualityland“ einen Sci-Fi-Roman zu nennen. Aber auch Bezeichnungen wie „Satire“ würden zu kurz greifen.

    Wie einst George Orwell oder Aldous Huxley, gibt Kling seiner Welt zunächst den Anstrich einer utopischen Ausrichtung (wenn das Buch auch in zwei Versionen erhältlich ist, von denen eine mit utopischen Intermezzos, die andere mit dystopisch-zynisch-satirischen Intermezzos versehen ist; am Ende des Buches befinden sich ein QR-Code und ein Link, mit dem man sich die Inhalte des jeweils anderen Buches ansehen kann, sodass ein doppelter Kauf nicht nötig ist). In dieser Utopie ist personalisierte Digitalisierung in ihre Vervollkommnung eingetreten: jede/r findet den/die richtige/n Partner*in, die richtigen Freund*innen, bekommt die richtigen Gebrauchsgegenstände geliefert, ihm/ihr wird die passende Werbung angezeigt und es gibt eigentlich nichts, was der Mensch noch selbst machen muss, außer sich seiner Prägung entsprechend zu verhalten oder hier und da eine Aufstiegschance zu nutzen oder den potentiellen Abstieg zu verhindern, der ihn zur Nutzlosigkeit verdammen würde.

    Für diese durch-personalisierte Welt, die trotzdem von monopolistischen und totalitären Firmen und Dienstleistern quasi kontrolliert wird und in der es endgültig zu einer klar hervortretenden Klassengesellschaft gekommen ist, hat der Autor viele schöne Beispiele arrangiert, angefangen bei den Nachnahmen der Menschen, die den Berufen ihrer Eltern entsprechen, über einen Date-/Liebesdienst, der die Profile seiner Kund*innen einfach zusammenbringt & die angesprochenen Intermezzi, die meist aus absurd anmutenden Produktwerbungen und Nachrichtenmeldungen bestehen, bis hin zu vielen personalisierten Produkten:

    "In der Schule, sagt Peter, hatte ich mal eine Freundin, in deren Version von Game of Thrones keine einzige Figur gestorben ist. Die haben immer nur eine Sinnkrise bekommen und sind ausgewandert, oder so."

    Diese ganze Charade wirkt immer wieder aberwitzig, ist aber bei genauer Betrachtung selten weit von der Wirklichkeit entfernt, sodass es einen schon ein bisschen gruseln könnte, würde man es nicht gerade so witzig finden, was dem Protagonisten von seiner Umwelt alles zugemutet wird. Allerdings sollte man sich dann auch mal fragen, was einem selbst so alles zugemutet wird – und noch zugemutet werden könnte. Denn Peter Arbeitsloser ist eben nicht nur die Fortsetzung des Kleinkünstlers mit anderen Mitteln – er ist auch der Nachfahre einer Gesellschaft, die sich vom System übervorteilen ließ.

    "-Ich hab es einfach satt, dass immer keiner verantwortlich ist. Immer ist das System schuld. Aber es gibt eben doch auch Leute, die dafür verantwortlich sind, dass das System ist, wie es ist!-"

    Die Herren der Welt, wie Noam Chomsky sie nannte. Bei Marc-Uwe Kling treten sie als Witzfiguren auf, als selbstzufriedene und blöde Fatzkes (wie schon im Känguru, an der Stelle hat sich nix verändert), die entweder nicht den Intellekt haben, die Situation zu durchschauen oder nicht die moralische Integrität, sie zu ändern (manchmal erstaunlicherweise auch beides). Dass es vor allem der Stumpfsinn ist, der in den Köpfen dieser Herr*innen der Welt regiert, der blinde und unreflektierte Systemglaube, ist gleichsam entlarvend, aber hier und da wirkt dieses brachial-plumpe Pochen auf dieser Dummheit auch etwas vereinfacht. Natürlich: wer sich umsieht, wird merken, dass wir in einer teilweise ziemlich pervertierten Welt leben und viele Schriftsteller*innen haben den Fehler gemacht, ihren Charakteren nicht das übliche Maß an Dummheit zuzumuten, das nun mal durchaus in der Welt draußen floriert. Trotzdem: manches, was haarsträubend genug ist, wird so allzu sehr zur Karikatur, hinter der die beunruhigenden Facetten der Machtpositionen nicht mehr ganz hervorlugen.

    Wirklich beeindruckend an „Qualityland“ ist, wie Kling darin immer wieder Dialoge entspinnt, in denen ganz klar die Problematik und nicht nur die Komik des derzeitigen Systems und seiner Entwicklung hervorgehoben wird. Und nicht nur das: es werden konkrete philosophische und soziologische Dilemmata aufgeworfen und diskutiert, mit einer Leichtigkeit und Unwillkürlichkeit, die etwas leicht Gestelltes, aber auch etwas Geniales, Treffliches haben – vor allem wenn das Gespräch zwischen einem selbstfahrenden Auto und Peter Arbeitsloser stattfindet:

    "-Weißt du, was der entscheidende Unterschied zwischen euch und uns ist?-
    -Was denn?-
    -Wenn ein selbstfahrendes Auto einen Fehler macht, lernen alle anderen Autos durch diesen Fehler und machen ihn nicht wieder. Unterschiedliche Menschen machen immer wieder den gleichen Fehler. Ihr lernt nicht voneinander.
    - Ich verrate dir mal was-, sagt Peter. -Oft macht sogar derselbe Mensch den gleichen Fehler noch mal.-

    Diese Zusammenführung von komischer und kritischer Perspektive, von Witz und Nachdenklichkeit, von Lachen und Entsetzen manchmal, ist der bewundernswerteste Zug dieses Buches. Und ebenso erstaunlich ist, dass ich mir immer wieder gewünscht habe, dass es an der einen Stelle mehr ins Kritische, an der anderen mehr ins Komische, Anspielungsreiche geht und am Ende doch sagen muss: die Mischung macht’s. Nicht nur im Hinblick auf die Unterhaltung, sondern auch im Hinblick auf das Kritische. Vielleicht hatte Wilhelm Busch Recht.

    Wer in letzter Zeit wie ich Bücher wie „Was auf dem Spiel steht“ von Philipp Blom oder Noam Chomskys „Requiem auf den amerikanischen Traum“ gelesen hat, wird zweifellos ähnlich zweischneidig auf dieses Buch blicken, wo andere die entlarvende Komik einfach als eigenständige Erscheinung feiern werden – was ja auch wunderbar und vollkommen okay ist. Ich selbst komme, wie schon angedeutet, nicht umhin, eher die inspirierenden, kritischen Ansätze zu bemerken und mich zu fragen: wie ernst werden die Leute nehmen, was Kling hier präsentiert? Werden sie in der Komik das Entlarvende sehen oder doch eher das Überzeichnete? Werden sie in Passagen wie der folgenden (in denen der hyperintelligente Androide und Präsidentschaftskandidat John gerade von einer Wahlkampfveranstaltung fliehen musste) die Pointe genießen oder erkennen, dass sie die darin formulierte Problematik direkt und unausweichlich betrifft?

    "-Ich muss zugeben, es ist schwieriger als ich berechnet hatte-, sagt John.
    -Was genau?-, fragt Aisha.
    -Eine Antwort auf Betrand Russells Frage zu finden.-
    -Wer?-, fragt Tony.
    -Ein toter englischer Philosoph-, sagt Aisha. -Er hat gesagt: Die Frage heute ist, wie man die Menschheit überreden kann, in ihr eigenes Überleben einzuwilligen-"

  24. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783846601488)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

    (1.632)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die 17-jährige Anna verbringt mit ihren Eltern die Sommerferien in Venedig. Auf einem Fest wird sie plötzlich ins Wasser gestoßen und wird dann in eine rote Gondel gezogen. Kurz darauf findet sich Anna in Venedig im Jahr 1499 wieder. Ein aufregendes Zeitreiseabenteuer beginnt...
    ❤️ Ein schönes Jugendbuch für Leser ab 14. Zeitreisegeschichten habe ich irgendwie schon immer sehr gemocht, daher war ich auch total gespannt auf diese Reihe. Der erste Band war vielversprechend; spannend und unterhaltsam. Nun freue ich mich auf den zweiten Band! ❤️

    06.09.25 

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