Bücher mit dem Tag "wm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wm" gekennzeichnet haben.

62 Bücher

  1. Cover des Buches Vom Mentalen her quasi Weltmeister (ISBN: 9783871347764)
    Horst Evers

    Vom Mentalen her quasi Weltmeister

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Kleine, unterhaltsame Abschnitte - das Buch habe ich immer mal wieder zwischendurch zur Hand genommen. Obwohl die WM gefühlt schon Lichtjahre zurückliegt, war es sehr amüsant, die kleinen, humorvollen Prognosen von Horst Evers zu lesen.
    Es ist bei Weitem nicht sein bestes Werk und auch nicht sein lustigstes. Aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und das ist doch die Hauptsache!
    Das Buch ist unterteilt in die jeweiligen Kontinente, gespickt mit Klischees und persönlichen Erfahrungen mit den jeweiligen Völkern und ihren Eigenarten.
    Nette Unterhaltung und im Nachhinein sogar noch ein bisschen lustiger, weil man ja weiß, wer wie weit im Endeffekt gekommen ist.
  2. Cover des Buches Steirerkind (ISBN: 9783839213964)
    Claudia Rossbacher

    Steirerkind

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der dritte Fall der Grazer Ermittler führt sie zur alpinen Ski WM nach Schladming. In der Nähe wurde der seit Weihnachten vermisste Cheftrainer des ÖSV Teams gefunden – erschossen und in einem See versenkt. Auf der Suche nach dem Täter müssen sich Sandra Mohr und Sascha Bergmann diesmal durch Schneestürme und überfüllte Innenstädte kämpfen. Ihre Verdächtigen sind u.a. in der Ski Szene daheim und eigentlich total auf die WM fixiert bzw. kommen sie aus dem auch nicht so klarem Familienumfeld des Opfers. Genug zu tun für die Beiden, welche trotz aller Hektik ihre gegenseitigen Sticheleien nicht vergessen. Wie gewohnt springt Sandra regelmäßig auf das Machogebaren ihres Kollegen an und auch der Rest des Teams bekommt sein Fett weg. Nebenbei spielt Sandras etwas verworrenes Liebesleben eine Rolle, ohne jedoch vom Fokus der Ermittlungen abzulenken. Neu dagegen ist, dass Claudia Rossbacher mehr Dialekt einfließen lässt, was den fremdsprachlichen Leser zwar ab und an stutzen lässt, dem Lokalcolourit jedoch guttut. Hinzu kommen jede Menge Ausflugtipps für Schladmings Umgebung und auch das Nachtleben des Ortes wird ausführlich gewürdigt, was die Tourismusbranche freuen dürfte.

    Die Geschichte wird unterhaltsam, spannend und flüssig erzählt, bei der Vielzahl von Verdächtigen und Motiven muss man jedoch aufpassen, nicht die Übersicht zu verlieren. Leider war das Finale für meinen Geschmack etwas überhastet und nicht ganz schlüssig, das hätte man besser lösen können. Das Buch endet wieder mit einem Cliffhänger, der Lust auf den vierten Teil der Reihe macht.

  3. Cover des Buches Du bist das Böse (ISBN: 9783442746682)
    Roberto Costantini

    Du bist das Böse

     (33)
    Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth
    Im Sommer 1982 feiert ganz Italien ausgelassen den Titel als Fußballweltmeister, als in einer ruhigen Gegend in Rom eine 18jährige Angestellte des Vatikans verschwindet. Ihre grausam verstümmelte Leiche wird bald im Tiber aufgefunden. Der zuständige Commissario Michele Balistreri, ein junger Frauenheld, dem eigentlich mehr der Sinn nach Feiern steht, nimmt nachlässig die Ermittlungen auf. Dieser Teil wird aus der Perspektive Balistreris geschildert und so ist man ihm und seiner Sichtweise sehr nah. Mich faszinierte der junge Draufgänger, der eigentlich nur Sex, nächtliche Pokerrunden, Alkohol und Zigaretten im Kopf hat, obwohl er ein hochintelligenter Mensch mit eigenen Moralvorstellungen ist. Balistreri tritt respektlos auf und durch seine Arroganz entgehen ihm wichtige Details, die zur Aufklärung hätten führen können.
    Über 20 Jahre später, im Jahre 2006  ist der Fall immer noch ungelöst, es ist wieder Weltmeisterschaft, aber ansonsten ist alles anders. Aus dem jungen Balistreri ist ein desillusionierter, gesundheitlich angeschlagener Commissario geworden, der nur mit Magentabletten und Antidepressiver über den Tag kommt. Frauengeschichten gibt es schon lange nicht mehr und Zigaretten und Alkohol nur noch in Maßen. Ein Resultat seiner Schuldgefühle, die er zu verdrängen versucht, indem er jeglichen Freuden des Lebens entsagt.

    S. 284 Er war nur noch auf der Suche nach Mördern, nach Liebe ganz bestimmt nicht mehr.

    Als plötzlich wieder misshandelte und ermordete junge Frauen auftauchen, stürzt sich der vom Leben enttäuschte Balistreri verbissen in die Jagd nach dem Serienmörder, denn seinen Sinn für Gerechtigkeit hat er nie verloren. Endlich scheint Balistreri bereit dafür zu sein, die Wahrheit über den Täter und seine Opfer herauszufinden.  Das ist schwierig, muss er sich doch dafür seinen alten Fehlern und unbequemen Tatsachen stellen.

    S. 357 Er hatte Jahre gebraucht, um ein vernünftiger Erwachsener zu werden, der um seine Pflichten, Risiken und Fehltritte wusste. Nun bot sich die Gelegenheit, den oberflächlichen Mike Balistreri, den draufgängerischen, kompromisslosen Abenteurer endgültig zu begraben.

    Zusammen mit dem Commissario verfolgt man die mühsame Ermittlungsarbeit, entschlüsselt man ein Rätsel nach dem anderen, nimmt man teil an seinen Grübeleien und der eigenwillige Protagonist wächst einem ans Herz.
    Diesen Teil erzählt Roberto Costantini nun aus unterschiedlichen Perspektiven und man verfolgt als Leser gebannt jede Wendung und lange hat man keine Vorstellung davon, wie die Mordfälle mit dem alten Fall von 1982 zusammen hängen.
    Verschiedene Hinweise deuten auf das Casilino 900, einem Roma- Lager mitten in Rom und an der Aktualität dieses Themas hat sich nichts geändert.

    S. 192 Das wohlgenährte Land war überaltert, müde und faul. Der einzige Ausweg aus dieser Misere waren junge Einwanderer, vor denen man sich in Italien allerdings gewaltig fürchtete, zumal es keine Integrationspolitik gab, ganz zu schweigen von einem Wirtschaftskonzept, das eine solche hätte befördern können.

    Dem Autor, der sich als ein genauer Beobachter der Gesellschaft zeigt, gelingt es eindrucksvoll, vor allem die Machtspiele hinter den Kulissen der Politik und der Kirche darzustellen und rausgekommen ist ein sehr komplexer Thriller mit einem  intelligenten, genial konstruierten Plot.

    S. 88 Auf der anderen die Gauner und Betrüger, auch die vielen in Anzug und Krawatte, die in den Aufsichtsräten, im Parlament, in der öffentlichen Verwaltung und im Vatikan saßen.

    Die Vielschichtigkeit dieses anspruchsvollem Debuts verlangt dem Leser ein hohes Maß an Aufmerksamkeit ab, da der Autor sehr viele Charaktere in Szene setzt, die er alle vielschichtig und individuell angelegt hat. Besonders gut gelungen ist ihm dabei die Hauptfigur Michele und deren Entwicklung über den langen Zeitraum. Im Endeffekt war mir vielleicht der ein oder andere Schlenker zu viel und das Ende nicht ganz so glaubwürdig.

    Trotzdem ein packender Thriller auf hohem sprachlichem Niveau spannend bis zum Schluss. Den bereits erschienenen 2. Teil der Trilogie werde ich mir auf jeden Fall auch vornehmen.
  4. Cover des Buches Robert Enke (ISBN: 9783492273169)
    Ronald Reng

    Robert Enke

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Als Robert Enke den Freitod wählte, beschäftigte sich die deutsche Medienlandschaft erstmals mit einer Krankheit, die so noch nicht bekannt war. Depressionen sind schwer fassbar und für den Laien nicht diagnostierzierbar, dennoch ein Zustand, aus dem man aus eigener Kraft nicht herauskommt. Natürlich legte sich das Interesse wieder, als der Stoff medial nichts mehr hergab, umso wichtiger ist dieses Buch, weil der ehemalige Nationaltorwart der Krankheit ein populäres Gesicht gab und somit zumindest einige Informationen ans Licht brachte, die auch vom „normal Sterblichen“ aufgenommen werden konnten.

    Wobei der Anteil an Fakten über diese Krankheit hier gar nicht so groß ist, denn im Mittelpunkt steht das Leben des Torhüters mit allen Facetten, die der Beruf des Fußballers mit sich bringt. Autor Reng, ein anerkannter Sportjournalist und auch persönlicher Bekannter von Enke, musste sich beim Verfassen seines Buches auf einem schmalen Grat bewegen. Was durfte er preisgeben, wo fängt die Intimsphäre an, die auf keinen Fall verletzt werden darf, wieweit konnte er die persönlichen Aufzeichnungen von Robert Enke verwenden, wann bestand die Gefahr, Freunde und Weggefährten zu verletzen und nicht zuletzt musste er auch das Ziel im Auge behalten, das ihm Enke selbst vorgegeben hatte: Über die Krankheit zu berichten, aufzuklären und somit auch die Maske des Sportlers abzunehmen, die er ein ganzes Leben lang getragen hat. Mit der Unterstützung einiger Freunde und Mitarbeiter, sowie Enkes Frau Teresa, ist ihm eine großartige Biografie gelungen, die in der Sportwelt ihresgleichen sucht.

    Der begnadete Torwart Enke hatte eben nicht die „glatte, sportliche“ Karriereleiter erklimmen können, denn seine Krankheit legte ihm Steine in den Weg, genauso wie das gnadenlose Fußballgeschäft, die Wahl falscher Vereine, das Zusammentreffen mit Trainern, die die Persönlichkeit Enkes nicht verstanden. Denn das war er, eine Persönlichkeit, die sich Veränderungen unterwerfen konnte, deren soziale Kompetenz außerordentlich war und dem im Privatleben die ärgsten Prüfungen auferlegt wurden.

    Reng beschreibt ausführlich den Werdegang des Nationaltorhüters, verbindet keineswegs irgendwelche Statistiken mit Erfolg, sondern widmet sich den Wechselwirkungen von Vereinen und Orten auf den Menschen Enke. Das macht er so packend, dass man meint, man liest einen Kriminalroman.

    Wenn man nach der Lektüre das Buch zuklappt, dann spürt man eine große Beklemmung, gar Trauer und vielleicht den Gedanken, dass es sie „Besten immer zuerst erwischt“. Das ist natürlich eine recht banale Essenz, die dem Ganzen auch nicht gerecht wird, aber das Buch ist zutiefst emotional und erst dann lenkt es das Hauptaugenmerk auf die Ursachen. Wer sich damit weiterbeschäftigt, gehört zu denen, die Enke und sein Biograf ansprechen wollten. Deshalb darf man diesem Buch nicht nur eine ausgezeichnete Umsetzung der Recherchen attestieren, sondern auch eine große Nachhaltigkeit. Eines der besten Sportbücher, die man lesen kann.

  5. Cover des Buches Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde (ISBN: 9783499266850)
    Friedrich Christian Delius

    Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde

     (33)
    Aktuelle Rezension von: BrittaRoeder

    Um mich literarisch ein wenig auf das bevorstehende Fußball-Großereignis vorzubereiten, habe ich zu Delius‘ Erzählung „Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde“, gegriffen.

    Nur gut 100 Seiten umfasst die Erzählung. Friedrich Christian Delius führt uns darin zurück ins Jahr 1954. Ich-Erzähler ist ein elfjähriger Pastorensohn, ein Außenseiter, ein Stotterer, ein ängstlicher Junge, der unter dem strengen Regime des Vaters leidet. Religion und Tradition definieren die Zwänge des dörflichen Nachkriegs-Alltags, in dem keine Perspektive zur Flucht sichtbar ist.

    Delius beschreibt die enge Welt des Heranwachsenden sehr detailliert: Seine inneren Nöte, Gewissensbisse und Zweifel, um die er sich immer und immer wieder dreht, machen einen Großteil des Erzählens aus. Es ist eine Welt, in der das Kind sogar  seine Wünsche klein hält, aus Furcht den Ansprüchen der Umgebung nicht gerecht zu werden.

    Erst als der Junge am Radio das historische Finalspiel verfolgt, kommt es zur großen Wende. „Es gab also ein Können ohne Gehorsam und Gebet, ein Können, das nicht von oben gesegnet und abgesegnet war, und es gab Glück, ganz einfach Glück ohne Wenn und Aber und Scham und ohne die störenden Angriffe eines Gewissens …“
     Mit dem Weltmeistertitel erlebt der Junge eine innere Befreiung. „Der Sieg stieß mich in einen Zustand des Glücks … So leicht fühlte ich mich nie, und unter dem pulsierenden Siegesgefühl lag eine tiefe, verzweifelte Ahnung, was es heißen könnte, befreit zu sein von dem Fluch der Teilung der Welt in Gut und Böse …“

    Die letzten Seiten sind ganz ohne Frage der erzählerische Höhepunkt. Im Rhythmus der atemlosen Radiomoderation erlebt der Junge das Gefühl nicht alleine zu sein mit seiner Sehnsucht. Er spürt ein Wir-Gefühl, das nicht von Zwang geprägt ist.

    Nicht nur für Fußball-Fans eine packende Erzählung, für die es vielleicht ein wenig Geduld braucht um über die ersten beiden sehr deskriptiven Drittel hinweg zu kommen.

  6. Cover des Buches Keeper (ISBN: 9783551356987)
    Mal Peet

    Keeper

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Szacka
    Der grundsätzliche Aufbau dieses Werks ist ausgezeichnet gewählt. Ein Torwart, der nach seinem größten Triumph interviewt wird und von seiner Karriere erzählt. Diese ist ebenso außergewöhnlich wie erfolgreich und bringt die Psyche des Torwarts auf den Punkt.
    Feine Nuancen treiben mir noch heute ein Lächeln aufs Gesicht. Wenn ich daran denke, dass der Protagonist "El Gato" (Die Katze) lieber seine Fehler, bzw. die Stärken seiner Gegner beobachtet als eigene Glanztaten, kann ich mir gut vorstellen, warum er Profisportler geworden ist.
    Lediglich die Randgeschichte, der Antrieb für all diese Taten ist mir ein wenig zu fiktiv, ein wenig zu viel "Fantasy". Allerdings ist dies nur eine persönliche Note zu diesem sonst sehr starken Werk. 
  7. Cover des Buches Elf (ISBN: 9783779502838)
    Manfred Loimeier

    Elf

     (0)
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  8. Cover des Buches Keiner verliert ungern (ISBN: 9783869102016)
    Arnd Zeigler

    Keiner verliert ungern

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Minerva
    Meinung: Gerade zur EM haben mich die witzigen Kommentare von Fussballern, Trainern und Vereinspräsidenten zum lachen gebracht. Herrlich, kurzweilig - Buch muss man aber nicht besitzen, ausleihen reicht völlig!
  9. Cover des Buches Das Wunder von Bern (ISBN: 9783462047899)
    Christof Siemes

    Das Wunder von Bern

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Lexikon der Fussballmythen (ISBN: 9783821839530)
    Christian Eichler

    Lexikon der Fussballmythen

     (2)
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  11. Cover des Buches Piagnolia (ISBN: 9783730700969)
    Matthias von Arnim

    Piagnolia

     (10)
    Aktuelle Rezension von: moorlicht
    Italien, 1934.
    Die Fußballweltmeisterschaft steht an und Mussolini hat es sich in den Kopf gesetzt, dass sein Land den Titel holen wird. Koste es, was es wolle. Und damit bezieht sich der Duce nicht nur auf Geld.

    Es fließen Bestechungsgelder in alle Herren Länder und auch landesintern in alle Richtungen. Funktionäre, Schiedsrichter, Fußballer - alles, was empfänglich ist wird bestochen. Und wer nicht mitspielen will, wird anderweitig 'auf Kurs gebracht' oder als letzte Instanz eben aus dem Weg geräumt.

    Den Gegenpol dazu bildet das kleine Dorf Piagnola mit seinen durchaus liebenswerten und teilweisen etwas verschrobenen Einwohnern. Nicht von ungefähr fühlt man sich mehr als einmal an die s/w-Variante von Don Camillo erinnert.

    Neben dem heimgekehrten Guido Ventura spielen noch einige andere Dorfbewohner eine tragende Rolle.
    Vorrangig im Gedächtnis bleiben für mich der Bürgermeister Agostino, der von der Entwicklung, die sein geliebtes Italien da nimmt alles andere als begeistert ist und für das gesamte Dorf schon seit Jahren keine Steuern mehr zahlt!
    Als nächstes seine Hochwürden, der Dorfpfarrer Corello, der alle Hände voll zu tun hat, seine Schäfchen von irgendwelchen Dummheiten abzuhalten und nicht von ungefähr sich direkt mit 'dem Herrn' unterhält.
    Dazu kommt dann noch der etwas gedankenlos wirkende Bauer Filotti, der vor allem wegen seiner im weiteren Verlauf sehr passenden Ähnlichkeit mit einer anderen tragenden Figur der Geschichte und seiner Neigung zu unüberlegten Handlungen im Gedächtnis verblieben ist.

    Vom Sprachstil ist es eine ruhige unaufgeregte Sache. Sehr passend für die ländliche Gegend Italiens. Es werden keine große Worte gemacht. Meistens sind die auch nicht notwendig. Zu großen Teilen geht es um die anstehenden Fußballspiele und die Versuche der beiden Parteien, sich gegenseitig auszuspielen. Hohe Spannungsmomente kommen hier seltener auf.

    Damit wird die Geschichte nicht zwingend weniger verfolgenswert. Allerdings kann man sich beim Lesen recht gut vorstellen, in welche Richtung sich die ganze Sache weiter entwickeln wird. Vor allem auch deswegen, weil durch die historische Thematik der letztendliche Ausgang schon feststeht.

    Ich schwanke lange zwischen zwei und drei Sternen. Ein klarer Pluspunkt findet sich in der historischen Authentizität um die 2. Fußball-WM mit originalen Aufstellungen aus dieser Zeit. Damit werden die (politischen) Hintergründe auch einmal für Leser interessanter, die sich sonst nicht für den Fußball-Hype interessieren.

     Die Protagonisten sind detailliert und dabei auch sympathisch ausgearbeitet. Der Haken dabei ist, daß der Handlungsablauf stellenweise zu stereotyp gezeichnet erscheinen. Es lässt sich in diesen Momenten recht genau vorhersagen, was als nächstes geschehen wird.

    Zwei Sterne deswegen, weil die erhoffte Spannung über den größten Teil der Handlung im Hintergrund der Fußballspiele abläuft. Richtig spannend wird es erst zum Ende hin. Ein Ende, mit dem die handelnde Person mit einem Schlag lebendiger und greifbarer geworden ist als über den ganz vorigen Geschichtsverlauf.
    Schön wäre es gewesen, wäre diese Spannungshöhe über den ganzen Verlauf gehalten worden.
  12. Cover des Buches Fußball WM ( Weltmeisterschaft) 90. Italien (ISBN: 9783517011912)
  13. Cover des Buches Deutschland. Ein Sommermärchen (ISBN: 9783462037593)
    Sönke Wortmann

    Deutschland. Ein Sommermärchen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    In der Neuauflage bitte auch ein Kapitel über den WM-Kauf: Sönke erzählt, wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist, die deutsche Nationalmannschaft während ihrer Heim-WM und schon während ihrer Vorbereitung darauf zu begleiten. Deutlich bringt er seine Zweifel und Unsicherheiten im Vorfeld zum Ausdruck. Wirklich Neues findet man aber selten, der Verfasser ist nun mal ein Regisseur und kein Schriftsteller (merkt man schon auf der ersten Seite), und ich will wirklich nicht wissen, wie und wo Sönke Fußball gespielt hat.
  14. Cover des Buches Fussball WM ( Weltmeisterschaft) '94. USA (ISBN: 9783576102569)
  15. Cover des Buches Samba Kicker - Aufruhr im Fußballstadion (ISBN: 9783649613596)
    Fabian Lenk

    Samba Kicker - Aufruhr im Fußballstadion

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Antika18
    Samba Kicker - Aufruhr im Fußballstadion - Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien steht kurz bevor. In Rio de Janeiro wird fleißig am Maracana - Stadion gebaut, damit es rechtzeitig fertig wird. Die ganze Stadt ist bereits im Fußballrausch und fiebert der Weltmeisterschaft entgegen. Auch die vier Fußball - Freunde Tom, Julia, Adriano und Larissa ( sie nennen sich die “ Samba Kicker “ ) sind schon ganz aufgeregt und können es kaum erwarten. Als sie sich das neue Stadion anschauen, gibt es eine Explosion. Und nicht nur das: Es taucht auch ein Erpresserbrief auf und weitere Anschläge auf das Stadion werden angekündigt. Ist das Public Viewing im Maracana - Stadion in Gefahr? Kann der Attentäter vorher gefasst werden? Die ” Samba Kicker “ machen sich auf die Suche um das Schlimmste zu verhindern? Können sie es schaffen? Cover : Das Cover ist einfach wunderbar! In den Farben Brasiliens zeigt sich dort die Fußball-Weltmeisterschaft: Ein Spielfeld mit Spielern, der Pokal und ein Fußball. Dieses Buch fällt einem sofort ins Auge. Schreibstil: Ausdrucksweise und Schriftform sind kindgerecht verfasst, so dass sich die Kinder leicht einlesen können. Ebenfalls sind viele schöne Illustrationen vorhanden, welche die Geschichte unterstreichen und einzelne Passagen wunderbar in Szene setzen. Meine Meinung: Dieses Buch ist einfach klasse. Spannend vom Anfang bis zum Ende. Und zusätzlich erhält man noch viele Informationen rund um das Maracana - Stadion und ganz besonders über Rio de Janeiro, kulturell, sozial und kartografisch. Fazit: Fußballbegeisterte Kinder werden es lieben! Und ich freue mich auf die nächsten Abenteuer der “ Samba Kicker “.
  16. Cover des Buches Ich, Artur, zwei Tickets (ISBN: 9783404154845)
    Sascha Zeus

    Ich, Artur, zwei Tickets

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ben78
    Mir gerade in die Hände gefallen. Sehr lustige Lektüre, derzeit thematisch stimmig zur EM. Kein literarischer Höhenflug, aber kurzweilig und humorvoll. Mir hat es gut gefallen.
  17. Cover des Buches Urs Meier (ISBN: 9783667104441)
    Urs Meier

    Urs Meier

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Leyia
    Inhalt: 

    In der Biographie „Urs Meier – Mein Leben auf Ballhöhe“ von Urs Meier und Jürgen Pander geht es um das gesamte Leben von Urs Meier, von seiner Jugend an bis in die Gegenwart. In seinen frühen Jahren spielte er Fußball in der dritten Liga der Schweiz. Als ihm klar wurde, dass er als Fußballer keine große Karriere zu erwarten hätte, wurde es stattdessen Schiedrichter. Seine lange Laufbahn als Schiedsrichter ist dann auch der Hauptaspekt des Buches. Später ist er auch Fußballexperte bei der WM 2006 und Chef der Schweizer Spitzenschiedsrichter. 

    Meine Meinung: 

    Das Cover ist thematisch passend und wird jedem Fußballfan im Buchladen auffallen. Auch sein Name, der groß zu lesen ist, wird Fußballfans etwas sagen. Der Schreibstil war eher umgangssprachlich, aber dadurch flüssig zu lesen. Ab und an hat man gemerkt, dass es ein Schweizer geschrieben hat. Für eine Biographie aber sehr passend, es fühlte sich beim Lesen an, als würde Urs Meier das Buch selber vorlesen. 
    Für einen Fußballfan ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Man erfährt einiges über die Abläufe hinter den Kulissen und über die Gedankengänge von Schiedsrichtern. Auch wird die Interaktion zwischen Schiedsrichtern und Spielern während eines Fußballspiels beschrieben, was man von außen so nicht mitbekommt. Ebenso das Ränkespiel innerhalb der Schiedsrichter. Das war sehr interessant zu lesen. Auch wusste ich nicht, dass die Schiedsrichter die Spieler teilweise vor dem Fußballspiel in der Kabine besuchen. Die Highlights der Karriere von Urs Meier und seine Sicht auf bekannte Situationen, die man damals selbst von außen miterlebt hat, waren ebenfalls sehr interessant. Seine Ausführungen zur Zukunft der Schiedsrichter und die Veränderungen, die er vorschlägt, haben mir gefallen. Ich fand es wichtig, dass dies erwähnt wurde. Besonders toll sind auch die Bilder im Buch, nur leider sind sie oft mitten im Text eingefügt und thematisch nicht immer an der richtigen Stelle. 
    Gestört hat mich dagegen seine Doppelmoral. Er hat sich einige Male über andere Schiedsrichter ausgelassen, die bei Spielen nicht fit waren aber trotzdem gepfiffen haben. Er selbst hat sich dagegen für einige Spiele „fit spritzen“ lassen, z.B. bei der WM 2002. Manche Abschnitte waren auch sehr speziell, zum Beispiel der über die Pfeifen. Das war für mich nicht so spannend. Auch hatte ich das Gefühl es gab ab und an Wiederholungen. 
    Als Fußballfan gebe ich dem Buch 4 Sterne, ohne mein persönliches Interesse am Fußball wären es vielleicht eher 3 Sterne geworden. Das Buch ist mit ca. 250 Seiten auch relativ kurz. Aber es spricht ja nun eine spezielle Zielgruppe an und für diese ist es klar zu empfehlen. 

    Fazit: 

    Eine interessante Biographie, die Einblicke hinter die Kulissen des Fußballs und in das Denken von Schiedsrichtern gibt. Für Fußballfans auf jeden Fall zu empfehlen. Manchmal hat mich seine Doppelmoral etwas gestört. 
  18. Cover des Buches Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek, Band 2002 (ISBN: 9783866151529)

    Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek, Band 2002

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches FIFA 1904-2004 (ISBN: 9783895334429)
    Christiane Eisenberg

    FIFA 1904-2004

     (1)
    Aktuelle Rezension von: BRB-Jörg
    Zum 100jährigen Jubiläum gab der Weltfußballverband FIFA anno 2004 diesen Wälzer hinaus. Mit einem wertigen Einband versehen, kommt das Buch mit mehr als 300 Seiten, größtenteils in Farbe, die die Geschichte des Fußballs seit der Gründung der FIFA 2004 darstellen. Dies allein ist schon mehr als lesenswert. Was dieses Werk zum Pflichtkauf für alle Fußballfans macht, sind aber die zahlreichen Abbildungen, teilweise sehr seltene, und besondere Exponate und Devotionalien der letzten 100 Jahre. Angesichts des Jahres 2004 hätte man eigentlich eine makellose Jubelschrift erwartet, getrieben vom seit Jahren anhaltenden Trend der Kommerzialisierung. Das Gegenteil ist es geworden. Und so hat sich die FIFA selbst ein würdiges Denkmal gesetzt, welches es mittlerweile für kleines Geld bei eBay oder im modernen Antiquariat um die Ecke gibt. Zuschlagen!
  20. Cover des Buches Das Wunder von Bern (ISBN: 9783947185467)
    Marion Döbert

    Das Wunder von Bern

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Anders als erwartet (ISBN: 9783426783375)
    Stefan Kretzschmar

    Anders als erwartet

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In der Tat, das Buch ist wie der Titel schon verspricht 'Anders als erwartet'. Ließ sich gut und flüssig lesen, und zeigt einfach, dass nicht alles so ist wie es die Presse und die Medienlandschaft gerne darstellt. Trotzdem nicht ganz mein Fall. Nichts was ich ein zweites Mal lesen würde.
  22. Cover des Buches Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek, Band 1998 (ISBN: 9783866151598)

    Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek, Band 1998

     (1)
    Aktuelle Rezension von: metalmel
    Fußball mag ich nur zur WM oder EM. Alles andere interessiert mich nicht. Seit 1982 hab ich jede WM im Fernsehen verfolgt und so werde ich es auch diesmal wieder tun. Was da für ein Zirkus mit den Tickets veranstaltet wird – das geht mir dann doch zu weit. Ich kann mich erinnern, dass ich 1988 bei der EM im Münchner Olympiastadion saß und damals musste man sich nicht umständlich für Tickets „bewerben“, die dann noch nicht einmal übertragbar sind. Man ging einfach an eine Vorverkaufsstelle und kaufte sich ein paar. Ein schönes Spiel hab ich damals gesehen. Deutschland gegen irgendwen und wir haben gewonnen und ich hatte eine tolle große Fahne zum schwenken. Überhaupt war früher alles besser! Da gab es noch echte Fußballstars. Die faulen, satten, arroganten Bürscherl von heute, die kennt doch keiner mehr mit Namen! Damals, ja das waren Charakterköpfe! Wer erinnert sich nicht an den Ausspruch von Toni Schumacher nach seinem Foul an Patrick Battiston: „Dann zahl ich ihm seine Jacketkronen.“? Oder an die Spuckattacke von Frank Rijkaard gegen Rudi Völler im Achtelfinale der Fußball-WM 1990? Oder an den sensationell verschossenen Elfmeter von Roberto Baggio im Finale gegen Brasilien 1994? Überhaupt sind Schumacher und Völler meine allerliebsten Fußballer aller Zeiten und für immer! Von einem hab ich sogar ein echtes Autogramm. An einen Spieler erinnere ich mich immer besonders, nämlich an Lothar Matthäus. Der hat ja so ungefähr an jeder WM teilgenommen, die ich gesehen habe und er ist immer zu jedem Verletzten gerannt, der sich am Boden gewälzt hat und hat ihn angestarrt. Manchmal ist er auch um ihn herumgesprungen. Dabei war es egal, ob der Verletzte am anderen Ende des Spielfeldes lag. Da hat sich der Lothar nicht lumpen lassen und ist eifrig hingerannt. Warum er das mit dieser Beständigkeit getan hat, weiß ich bis heute nicht. Und damit man sich an all diese Dinge erinnern kann, gibt es von der Süddeutschen Zeitung die WM-Bibliothek. Mittlerweile bis auf den letzen Band komplett machen die Bücher eine wahre Freude. Jeder kann sich die Bände herauspicken, die einen interessieren und dann in Erinnerungen schwelgen. Ich habe mit 1982 angefangen, denn davor war ich noch zu klein, da kann ich mich nicht an Fußball erinnern. Meine liebste WM war aber 1986 in Mexiko. Völlig gebannt hab ich mir jede Menge Spiele angesehen und war in Tränen aufgelöst, als das Endspiel verloren war. Und alles nur, weil Toni Schumacher nach eigenen Angaben „gehalten hat wie ein Arsch“! Die Bücher sind voller wunderbarer Geschichten, Anekdoten, Bilder und Statistiken. Man findet alles, was man sucht und entdeckt sogar schon längst vergessene Gesichter und Namen. Oder erinnert ihr euch noch an Alain Sutter? Und ich hatte auch vergessen, dass der Kolumbianer Andrés Escobar wegen eines Eigentores später in Kolumbien erschossen wurde.
  23. Cover des Buches Sports from Hell (ISBN: 9783596187973)
    Rick Reilly

    Sports from Hell

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Rick Reilly hat als Sportjournalist von den größten Sportereignissen berichtet, bis ihn das Ganze nur noch angeödet hat und er sich auf die Reise machte, um die verrücktesten Sportarten der Welt zu finden. Er nimmt beim Extremsaunieren in Finnland teil, bei dem den Teilnehmern der obere Teil ihrer Ohren wegschmorte und man daumendicke Brandblasen davontrug, ebenso wie beim Bullenreiten im Hochsicherheitsgefängnis, das ua darin bestand, beim Bullenpoker am Pokertisch sitzen zu bleiben, während ein 900 kg schwerer Bulle auf einen zugeprescht kommt. Das Ganze ist sehr humorvoll geschrieben und insgesamt rundherum zu empfehlen!
  24. Cover des Buches Fußball - Weltmeisterschaft 1978. (ISBN: B0026Y03YG)

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