Bücher mit dem Tag "wochenende"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wochenende" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551321282)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

    (4.010)
    Aktuelle Rezension von: asome

    Onyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.


    Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.


    Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.

  2. Cover des Buches Die Hütte (ISBN: 9783548069876)
    William Paul Young

    Die Hütte

    (630)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Schon lange hatte ich dieses Buch im Regal stehen, habe mich aber nie so richtig daran getraut, schließlich geht es hier um ein wirklich ernstes und auch sehr tiefgründiges Thema, welches nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.

    So geht es hier im ersten Teil darum, wie Mackenzie seine Tochter verliert und in ein tiefes Loch fällt. Im zweiten Teil, der um einiges länger ist, geht es um ein Treffen mit der heiligen Dreifaltigkeit in einer Hütte im Wald. Diese kommt in Gestalt einer schwarzen, mütterlichen Frau, eines palästinensisch aussehenden, jungen Mannes und einer asiatischen, ätherisch wirkenden Frau daher, die sich als Gott selbst, Jesus und den Heiligen Geist herausstellen. In zahlreichen, tiefgründigen Gesprächen lernt Mackenzie dabei die drei immer besser kennen, verstehen und findet immer mehr zurück zum Glauben und vor allem zum Vertrauen in Gott. Es geht aber auch um Vergebung, um Liebe und Gemeinschaft mit Gott, Jesus und dem Heiligen Geist. Diesbezüglich macht Mackenzie eine sehr emotionale Reise, die ihn nicht unbedingt zu einem besseren Mann macht, aber zu einem Mann mit Hoffnung, der sich nicht mehr von seiner Trauer verschlingen lässt. 

    Geschrieben empfand ich das Buch dabei als wirklich gut, vor allem die Zitate vor jedem Kapitel haben wirklich viel Aussagekraft und leiten das jeweilige Kapitel gut ein. Ich fand aber auch, dass der Fokus im Buch sehr auf Dialogen und Gesprächen lag, die vielleicht nicht unbedingt jeder versteht, die aber auch sehr zum Nachdenken anregen, gerade, wenn man noch keine innige Beziehung mit Gott führt und ihn oftmals nicht versteht. Was mir allerdings gefehlt hat, war ein kleiner Teil, der die sogenannte „Große Traurigkeit“ gezeigt hätte, um Macks Innenleben noch besser zu verstehen. Stattdessen geht es gleich nach dem Verschwinden von Milly mit dem Besuch in der Hütte weiter. Ansonsten war die Geschichte aber, trotz des traurigen Themas, super schön und hat mir persönlich einige neue Erkenntnisse gebracht. 

    Alles in allem hat dieses Buch, obwohl ich nicht komplett überzeugt davon war, wirklich viel Aussagekraft über den Glauben selbst, aber auch über die Beziehung zu Gott, und eventuell findet der eine oder andere dadurch noch etwas Zugang zu diesem Thema, wenn sie oder er sich dafür öffnet. Ich glaube aber auch, dass das Thema leider nicht jeden interessieren wird.  

  3. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462010589)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

    (630)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Roger

    Der Pfau von Isabel Bogdan ist wieder eines dieser Bücher, die einfach Spaß machen. Die Geschichte ist absurd, schräg und voller unerwarteter Momente. Genau das hat mich von Anfang an abgeholt. Die Figuren stolpern von einer peinlichen Situation in die nächste und man kann oft nicht anders, als zu lachen. Trotz all des Humors steckt auch viel Menschlichkeit in der Erzählung. Für mich ist es ein Buch, das man nicht nur liest, sondern genießt. Ich habe es über alles geliebt.

  4. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

    (936)
    Aktuelle Rezension von: Nynco

    Rock my Heart hat mich von der ersten Seite an begeistert! Die Geschichte von Rowan und Adam ist einfach wunderschön und voller Emotionen. Ihr erstes Treffen auf dem Konzert, der spontane Kuss und ihr Verschwinden wie bei Cinderella – einfach magisch! Später treffen sie sich wieder, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist, und diese Spannung war einfach zum Dahinschmelzen. Rowan ist klug, bodenständig und liebenswert, während Adam als Rockstar mit Herz sofort mein Herz erobert hat. Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich intensiv, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Jamie Shaws Schreibstil ist gefühlvoll, humorvoll und mitreißend.

  5. Cover des Buches Montauk (ISBN: 9783518427484)
    Max Frisch

    Montauk

    (156)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. 
    Das Wochenende verbringt er mit der 31-jährigen Amerikanerin Lynn, die ihn auf seiner Lesereise begleitet und mit der er eine Affäre hat.

    Die Affäre oder die Handlung auf Long Island steht dabei nicht im Vordergrund, vielmehr ist der Roman eine nach Frischs Angaben selbst aufrichtige Sicht auf sein Leben. "Montauk" ist deshalb sein persönlichstes Buch, in dem er sich selbst reflektiert. 

    Er erzählt von seinen Anfängen als Schriftsteller, von seiner Tätigkeit als Architekt, aber auch von seinen Ehen und den zahlreichen Reisen, die der Schweizer nach Frankreich, Italien oder eben auch die USA unternommen hat. Kritisch betrachtet er aber auch seine Berühmtheit, seinen Erfolg und den Reichtum, der ihn verblüffte. 

    Der Roman ist überwiegend aus der Ich-Perspektive, aber auch aus Sicht einer dritten Person geschrieben, um mutmaßlich aus der Distanz sein eigenes Verhalten objektiver und selbstkritischer betrachten zu können. 

    Für mich fehlte bei dem Roman ein roter Faden. Frisch scheint seine Gedanken aufgeschrieben zu haben, wie sie ihm gerade in den Sinn gekommen sind. Er selbst hatte aber auch nicht den Anspruch, dem Leser gefallen zu wollen. "Eine Literatur, die sich selbst genügt". 

    Ob der Titel "Montauk" so passend gewählt ist, sei dahin gestellt - zumindest gibt der Aufenthalt dort den Anlass die Liebesbeziehung mit Lynn zu verschriften und mit dem Roman gleichzeitig einen Rückblick auf sein Leben zu geben. 

    "Montauk" ist damit ein Buch für all diejenigen, die sich für die Person Max Frisch interessieren und mehr über sein Leben als Autor, aber auch als Mann mit seinen Beziehungen zu verschiedenen Frauen aus autobiographischer Sicht erfahren möchten. 
  6. Cover des Buches Die Villa (ISBN: 9783746641348)
    Jess Ryder

    Die Villa

    (197)
    Aktuelle Rezension von: wordsbylaraj

    Puh, was für ein Trip! „Die Villa“ von Jess Ryder hat mich heite den ganzen Tag an die Seiten gefesselt. Ich hatte die Geschichte tatsächlich schon einmal als Hörbuch begonnen, bin dann aber aufgrund begrenzter Stunden nicht weit gekommen. Rückblickend bin ich froh darum, denn als Buch hat mich die Story noch viel tiefer hineingezogen.

    Zugegeben, der Anfang verlangt dem Leser einiges ab. Die Handlung springt zwischen den Zeiten und wechselt nicht nur die Perspektiven der Freundinnen, sondern auch zwischen der Ich-Form und der dritten Person. Es dauert einen Moment, bis man die Puzzleteile sortiert hat und versteht, wer gerade welche Geheimnisse hütet. Aber genau das macht den Reiz aus! Sobald man den Durchblick hat, entwickelt das Buch eine unglaubliche Eigendynamik.

    Es ist diese Art von Thriller, bei der man ständig miträtselt und jede Aussage der Protagonistinnen hinterfragt. Als sich der Nebel des Vergessens (oder des Verschweigens?) langsam lichtet, kommen Wahrheiten ans Licht, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Es ist kurzweilig, durchdacht und handwerklich wirklich stark konstruiert.

    Fazit: Ein tolles Buch für alle, die psychologische Spannung und komplexe Beziehungsgeflechte lieben. Manchmal lohnt sich der zweite Anlauf bei einem Buch eben doch!


  7. Cover des Buches Ein Mord wird angekündigt (ISBN: 9783455021301)
    Agatha Christie

    Ein Mord wird angekündigt

    (157)
    Aktuelle Rezension von: Doreen_Klaus

    An jedem Wochentag macht der Postbote seine Tour durch das Dörfchen Chipping Cleghorn und steckt dabei den Bewohnern auch ihre Zeitungen in die Briefkästen. Jeder von ihnen hat da so seine eigenen Vorlieben, die Einen lesen die Times, die Anderen den Daily Telegraph, wieder Andere die Daily Mail, was aber bei jedem im Ort landet ist die Gazette, das örtliche Wochenblatt, das immer freitags verteilt wird. An diesem Freitag weckt ein Inserat das Interesse der Dorfbewohner, wird darin doch ein Mord bei einer der Nachbarinnen angekündigt. Die Dorfbewohner vermuten eine Art "Mörderspiel" , deuten das Inserat als etwas merkwürdige Art der Einladung und finden sich alle unter einem Vorwand pünktlich für das Spektakel ein. 

    "Ein Mord wird angekündigt" ist ein Fall für Miss Marple und auch wenn diese nicht direkt zu Beginn des Buches in Erscheinung tritt, leistet sie doch ihren Beitrag zu den späteren Ermittlungen. Wie in den meisten Agatha Christie Krimis findet ein Mord innerhalb einer geschlossenen Gruppe von Personen statt. Hier ist es für den Leser nicht immer ganz leicht den Überblick zu behalten, die vielen unterschiedlichen Figuren und besonders wieder die vielen, oft recht merkwürdigen Namen sind da schon eine Herausforderung. Wärend der Ermittlungen der Polizei und natürlich bei den Gesprächen, die Miss Marple mit den Beteiligten führt bekommt man einiges an Informationen zum mitermitteln, allerdings kann man sich hier nie sicher sein, was tatsächlich für den Fall wichtig und was eher nur eine falsche Spur der Autorin ist. 

    In gewohnter Manier und mit präzisem Blick zeichnet AC das Bild einer typisch englischen Dorfgemeinschaft, angefangen beim Pfarrer und seiner Frau, über den alten Kriegsveteranen, bis hin zur ältlichen Jungfer, die ihre kranke Schulfreundin bei sich aufgenommen hat. Jede dieser Figuren spielt eine Rolle für den Fall, manchmal nur als Statist im Hintergrund, manchmal aber auch als wichtiger Hinweisgeber und womöglich sogar als Täter. Der Mordfall ist sehr verworren, was anfangs eigentlich als recht klar und einfach dargestellt war, wird immer vielschichtiger und wie so oft bei AC bleibt es nicht bei einem Mord. Als Leser hat man natürlich einen Verdacht, so auch ich, allerdings war ich natürlich wieder nur teilweise auf der richtigen Fährte. Die finale Auflösung ist typisch für die Autorin konstruiert, wird aber letztlich nachvollziehbar von Miss Marple aufgelöst.

  8. Cover des Buches Nur du und ich (ISBN: 9783864931796)
    Laure van Rensburg

    Nur du und ich

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Nathaly_Schuster

    Elli fand ich von Anfang an super interessant und der Aufbau der Story haben dazu nur mehr beigetragen. Gerade am anfang blickt man noch gar nicht dahinter was hier alles passieren wird und was die Beziehung zwischen Steven und ihr eigentlich für einen Grund hat. Der Schreibstil und der Aufbau der Kapitel haben mir sehr gefallen. Die Abwechslung zwischen seiner und ihrer Geschichte und auch den Einblicken zu Wendy waren super gelungen und ich hab mich mitten in der Geschichte gefühlt. 


    Als man dann mit der Zeit alles über Steven erfahren hat war ich einfach nur geschockt und angeekelt. Das ist einfach wirklich widerlich und das er echt der Überzeugung ist das er nichts falsch gemacht hat und auch nicht bei Wendy ist einfach krass. 


    Was sich dann allerdings als wahrer Grund für Ellie ihr Handeln ergeben hat ist einfach heftig. Die Handlung und was sie alles umgesetzt hat waren krass grauenhaft und wie perfide sie das alles aufgebaut hat um am ende wirklich das Haus die Geschichte erzählen zu lassen, heftig. Diese ganze Planung und alles was sie darein gesteckt hat zeigt einfach wie krass wichtig ihr Wendy war und auch nach der Zeit merkt sie das es nicht aufhört und niemals aufhören kann. Auch wenn sie sich gerächt hat wird nie Ruhe einkehren. 

  9. Cover des Buches Das Mädchen aus der 1. Reihe (ISBN: 9783957512970)
    Jana Crämer

    Das Mädchen aus der 1. Reihe

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Larika

    Lea und Jule sind beste Freundinnen und ein ungleiches Paar. Während Lea, von Selbstzweifeln geplagt, nur ihre Problemzonen sieht und sich am liebsten verstecken würde, ist Jule mit ihrer Super-Figur das genaue Gegenteil; schlagfertig und weltoffen. In Leas Augen könnte Jule jeden haben, für sich selbst sieht sie jedoch schwarz, wer soll sie lieben, wenn sie sich selbst hasst? Außerdem ist da gar kein Platz für einen Freund. Zumindest bis sie mit Jule in diesem angesagten Club zum ersten Mal die Coverband sieht, so ein bisschen kann man so einen Sänger ja anschmachten, aus der Ferne... 

    Der Leser ist von der ersten Seite an mitten im Geschehen, Lea und Jule, die auf dem Weg zum angesagtesten Club der Stadt sind, Leas Gefühlswelt, als sie sich Gedanken zu ihrem Äußeren macht, Jules beschwichtigenden Worte - eine wahre Freundschaft und eine Geschichte, die direkt aus dem Leben gegriffen zu sein scheint.

    Mir kommt diese Konstellation bekannt vor, meine Jule kenne sie erst seit der 7. Klasse, aber die Art, Gespräche führen und miteinander agieren, lässt sich gut auf meine Freundin und mich übertragen - ich, in der Rolle von Lea, ohne Essstörung, aber mit ähnlichen Selbstzweifeln.

    Besonders vor diesem Hintergrund hat mich die Geschichte sehr berührt. Ich könnte mit den Protagonisten fühlen, an einigen Stellen schmunzeln oder herzhaft lachen, an anderen die Ängste und Sorgen spüren und sogar weinen. Das ist es auch, was ein gutes Buch für mich ausmacht - mitten in der Geschichte zu sein und sich in die einzelnen Gefühlswelten hineinversetzen zu können. Ich habe das Buch zügig durchgelesen und mir sind einige Szenen im Kopf geblieben und beschäftigen mich nach zwei Wochen immer noch leicht. Aus meiner Sicht enthält die Geschichte den Appell, sich selbst nicht immer auf das Abstellgleis zu setzen und - auch wenn es schwer fällt - für sich einzustehen. Das gelingt mit einer Freundin wie Jule natürlich noch besser als wenn man sich allein seinem Chaos stellen muss.

    Für mich ist "Das Mädchen aus der 1. Reihe" ein absolut lesenswertes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann.

  10. Cover des Buches Gregs Tagebuch 7 - Dumm gelaufen! (ISBN: 9783843210843)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch 7 - Dumm gelaufen!

    (227)
    Aktuelle Rezension von: Nickyvalentine

    In Band 7 geht es um den Abschluss Ball und dass Greg Schwierigkeiten hat ein Date für den Abend zu finden. Er heuert sein Freund Rupert als Wingman oder wie es im Buch heisst Flügelmann an. Die Gesamte Geschichte ist sehr witzig und unterhaltsam.  Was mir an Greg nicht so gut gefällt ist dass er oft zu egoistisch ist im Verhalten vorallem seinem Freund gegenüber. Ich kann das Buch allen Kindern und Jugendlichen empfehlen denn in allen Tagebüchern geht es um Themen die Kids interessieren und selbst im realen Leben beschäftigen. Dazu gibt es auf jeder Seite lustige Comics zum jeweiligen Leseabschnitt. Tolles Jugendbuch.

  11. Cover des Buches Schnee in Amsterdam (ISBN: 9783406727009)
    Bernard MacLaverty

    Schnee in Amsterdam

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Ich wollte dieses Buch schon lange lesen und bin jetzt ein wenig unschlüssig, denn ich möchte fair bewerten. Es ist ohnehin kein leichtes Thema, das Bernhard MacLaverty sich vorgenommen hat: ein älteres Paar in einer tiefen Krise, sie trägt sich mit Trennungsabsichten, er hat ein heftiges Alkoholproblem. Eine Reise von Glasgow nach Amsterdam soll retten, was noch zu retten ist - nur hat Stella dabei etwas völlig anderes im Sinn als Gerry, der Ehemann. Doch, es gibt eine Überraschung gegen Ende der Story und wir erfahren auch einiges über deny Hintergrund dieser Ehe, die sich in einer Sackgasse befindet: nur dauert das alles leider teilweise furchtbar lange und las sich manchmal eher quälend. Der Strom der Gedanken beider Hauptfiguren entfernt sich manchmal für meinen Geschmack recht weit vom eigentlichen Thema. Auch empfand ich es als ausgesprochen schwierig, mitzuerleben, wie wenig Alkoholiker Gerry sich seiner Situation bewusst ist- aber das ist vielleicht bei Suchtkranken einfach so. Deprimiert hat mich dann noch mal der Schluss: ein eher halbherziges „Wir bleiben zusammen“ , dem bereits die Gefahr innewohnt, dass sie weiter nebeneinanderher leben wie bisher: ohne rechte Freude, ohne Aufbruch. Bis Gerry in die Entzugsklinik muss?Oder Ins Altersheim? Das ist alles sehr wahrhaftig und glaubwürdig, aber auch unglaublich traurig. Ich hoffe nur, MacLaverty schreibt hier nicht aus eigenem Erleben...
  12. Cover des Buches Ein langes Wochenende (ISBN: 9783734113277)
    Gilly Macmillan

    Ein langes Wochenende

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Ich mochte das Buch an sich schon, ich bin glaube ich, aber kein Fan des Schreibstils. Mir ging es zu atemlos weiter und zu verwirrend waren die Absätze, bei denen man nicht unbedingt wusste, wer jetzt eigentlich handelt. Vor allem gegen Ende kamen zwar viele Plottwists, aber auf der anderen Seite war es schnell wieder vorbei und es zog sich irgendwie.

  13. Cover des Buches Cooper (ISBN: 9783596701513)
    Eberhard Rathgeb

    Cooper

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Lisa und Jakob haben ein Wochenendhaus gekauft. Sie wollen dort mit ihren beiden kleinen Töchtern das eine oder andere schöne Wochenende verbringen. Dann erleidet Lisa eine Panikattacke und muss in Behandlung. Später kommen Jakob und die Kinder bei einem Autounfall ums Leben. Lisa lebt dann allein in einem abgelegenen Dorf, wo sie auf den legendären Cooper, der dem Buch den Titel gab, trifft, der ihr das Leben erklärt: Alles kommt wie es kommt, wir wissen es nur vorher nicht. Alles war wir erleben, hinterlässt Spuren in uns und kann unser weiteres Leben beeinflussen.
    Sicher ist vieles hier symbolisch dargestellt. So begegnen wir dem Schicksal in Gestalt einer einäugigen schwarten Katze, die stets unerwartet irgendwo auftaucht und sich nicht fangen lässt.
    Im Ganzen erscheint mir die Geschichte ziemlich stumpf und pathetisch. Cooper ist der erhobene Zeigefinger: Denk immer daran, dass du gar nichts bist, Mensch. Am Ende bist du tot und dann ist sowieso alles egal.
    Ist das der resignierte Versuch von Herrn Rathgeb, dem Leben irgendwie die Zunge herauszustrecken?
    Vielleicht hab ich da was nicht verstanden. Dies ist kein Buch für jeden Geschmack.

  14. Cover des Buches Der perfekte Kreis (ISBN: 9783832166441)
    Benjamin Myers

    Der perfekte Kreis

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm

    Da ich schon das erste Buch " Offene See" von Benjamin Myers gelesen hatte und ich dieses sehr toll fand, musste ich auch das zweite Buch von ihm unbedingt lesen.
    Schon das Cover ist eine Kunst für sich. Hellblau mit einem goldenen (dem perfekten Kreis) Kreis und sonst nichts außer dem Titel und dem Autor auf dem Cover.
    Die zwei Freunde Redbone und Calvert, die sich zufällig kennen gelernt haben, wollen den perfekten Kornkreis schaffen. Sie ziehen von Feld zu Feld und suchen eine Möglichkeit frei von allen Zwängen und Obrigkeiten zu sein. Auch sind sie der Natur sehr verbunden und wollen diese erhalten wissen. Wenn sie den perfekten Kreis schaffen, dann können sie ihre Welt verändern...
    Wieder bedient sich der Autor einer philosophischen Schreibweise, die den Leser aber nicht anstrengt, sondern von Seite zu Seite weiterträgt.
    Redbone und Calvert sind zwei unterschiedliche Typen, aber gerade das trägt den Roman. Auch, dass sie beide negative Erfahrungen gemacht haben schweißt sie zusammen.
    Durch die eindringlichen Landschaftsbeschreibungen merkt man, wie wichtig dem Autor die Umwelt ist und fängt auch selbst über das eigene Verhalten mit dem Umgang der Natur zu reflektieren.


    Dieses Buch ist ein ruhigeres, aber nichts desto trotz ein ebenso gut geratenes wie der Erstling.

  15. Cover des Buches Weil Samstag ist (ISBN: 9783641215026)
    Frank Goosen

    Weil Samstag ist

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Trishen77

           "Ein Fußballspiel zu besuchen, an dem die eigene Mannschaft nicht teilnimmt, ist ein bisschen wie Ehebruch. Na gut, der Vergleich hinkt. Beim Ehebruch soll ja bisweilen eine Menge Leidenschaft mit im Spiel sein, was man beim fußballerischen Fremdgehen oft nicht behaupten kann."

    Frank Goosen, die kabarettistische Stimme des Ruhrpotts und der Mittvierziger, er hat immer wieder bewiesen, dass er auch ein hervorragender Schriftsteller ist, vor allem mit den Romanen Liegen lernen und So viel Zeit , die mir beide in ihrer Konzeption, vor allem aber in ihrer Authentizität, gut gefallen haben. Auch "Weil Samstag ist" hat mich positiv überrascht.

    Das beste Buch über Fußball wurde schon geschrieben: Fever Pitch von Nick Hornby, und es nicht Frank Goosens Schuld, dass wahrscheinlich nie ein Buch an dieses heranreichen wird, also sollte man auch aufhören alle Neuerscheinungen ins Sachen Fußballliteratur mit Hornbys Werk zu vergleichen (Memo an mich selbst!). Aber wenn es um Deutschland geht, dann hält man mit "Weil Samstag ist" wahrscheinlich das beste Buch in Sachen Fußball in der Hand, das besteingefangene Portrait dieses Sports, seiner Anhänger, seiner Emotionen und seiner Höhenflüge und seiner Abgründe - wobei es ja eigentlich wahre Abgründe für Fußballfans nicht gibt; das ist dann einfach das Leben insgesamt, das irgendwie schiefläuft ;=)

    Das Buch ist eingeteilt in 6 Kapitel. Zwei der Kapitel sind Blogs, also praktisch Tagebücher, der WM 2006 und der EM 2008. Die anderen 4 Kapitel enthalten dagegen Fußballgeschichten aus der Historie, Goosens Jugend (so vollzieht er sämtliche WMs und großen Turniere anhand seiner Biographie nach - nach dem Motto: Wo war ich als...), von eigenen Kindern und natürlich viel und hauptsächlich aus dem Stadion des Vfl Bochum. Jedoch: Wer Fussball mit Haut und Haaren, Bier und Schweiß erlebt hat, muss kein Anhänger dieses Vereins sein, um das Buch gerne und mit Lachen und Freude zu lesen.

    Denn allem voran, ist dieses Buch ein ehrliches Buch, schnörkellos und gekonnt, pointiert und doch stets greifbar. Goosen mag sich der humoresken Übertreibung bedienen, hier und da, aber zum Thema Fußball passt diese, manchmal schlichte, manchmal geniale, Stimmungsmache ganz gut. Und letztlich ist dies Buch, dieser Querschnitt durch den Fußball, etwas, dass mehr zum Nachempfinden ist, als zum kennenlernen. Unter diesem Gesichtspunkt: Fußballfans Deutschlands - vereinigt euch. Euer Manifest steht auf 160 Seiten!

  16. Cover des Buches KUNTH Endlich ab ins Wochenende (ISBN: 9783969650387)

    KUNTH Endlich ab ins Wochenende

    (2)
    Aktuelle Rezension von: wsch
    Aber leider nur dann, wenn es das Bankkonto hergibt. Blöd.

    Die Ziele sind nicht nach Regionen, sondern nach den Jahreszeiten angeordnet. Was sollte man beispielsweise im November in Hamburg, Lübeck, der Eifel oder auf Rügen während eines Wochenendes beginnen. Was nicht bedeuten soll, dass die eben genannten Städte und Regionen nicht ihren Reiz hätten, nicht schön wären. Aber um sie erleben und geniessen zu können, ist der November mit den Wochenenden Nummer 44 bis 48 nicht gerade ideal.

    Von Nummer 44 bis 48 schlagen die Autoren in dieser Reihenfolge das Erzgebirge, Freiburg im Breisgau, Köln, Mainz und Nürnberg vor. Wobei diese Reihenfolge nicht zwanghaft abzureisen ist. Hier gibt es dann schon Inkonsequenzen. Beispiel Freiburg, Wochenende Nummer 45, also so Anfang November: wie bei allen anderen Zielen werden zu Freiburg nicht nur die wichtigsten Ziele und Sehenswürdigkeiten genannt (leider ohne Angabe der Öffnungszeiten oder einer dazu gehörenden Internet-Adresse/Telefonnummer). Unter dem Stichwort 'Geniessen' wird die Hausbrauerei Feierling, deren 'Biergarten lauschig' ist und auch das Greiffenegg Schlössle genannt. Zitat: 'Mit einmaliger Aussicht auf die Altstadt diniert man auf der Außenterrasse des Schlössle'. Anfang November bei dem dafür typischen Wetter alleine im Biergarten oder auf der Außenterrasse sitzen? Da gibt es sicher angenehmere Plätze.

    Abgesehen von solchen Ungereimtheiten bietet der Bild-/Textband aber gute Vorschläge, was es an einem Wochenende in allen Ecken Deutschlands zu entdecken gibt. Um einen falschen Eindruck zu vermeiden: ausser den grossen und den Grossstädten werden auch eher unbekannte Landschaften vorgestellt. Wie das blaue Land, das Ruppiner Land oder die Sächsische Schweiz. Wer sich nicht vorstellen kann, was dort für Landschaften zu erwarten sind: alle Ziele sind mit in jedem Sinne guten Farbfotos illustriert.

    Schöner, erholsamer, Nerven schonender als ein Wochenende auf dem Ballermann sind alle 52 Ziele.

  17. Cover des Buches Non, rien de rien (ISBN: 9783960870166)
    Monika Detering

    Non, rien de rien

    (13)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Der See wurde zum Aquarell, Wolken sahen wie geriffelter Sand aus, die Bäume waren schwarz und hatten kranke Blätter...“

    Helene hatte sich den Fuß gebrochen. Deshalb erscheint an jeden Wochenende eines ihrer beiden Kinder, um ihr zur Hand zu gehen. Doch es wird immer mehr zur lästigen Pflicht. Dieses Wochenende hat keiner Lust.

    Plötzlich besinnt sich Helene darauf, sich ihre Träume und Wünsche zu erfüllen.

    Die Autorin hat eine nachdenkliche Geschichte geschrieben. Nachdenklich deshalb, weil sie hinterfragt, ob es nicht in jedem Lebensalter möglich ist, einen Neuanfang zu wagen.

    Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Obiges Zitat zeigt, dass die Autorin das Spiel mit Worten beherrscht.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie spiegelt ein Stück Lebenswirklichkeit wieder.

  18. Cover des Buches Endlich Wochenende! Die 30 schönsten Häkelprojekte für freie Tage (ISBN: 9783625174608)
  19. Cover des Buches Der Sunday Lunch Club (ISBN: 9783499276224)
    Juliet Ashton

    Der Sunday Lunch Club

    (51)
    Aktuelle Rezension von: ulliken

    Ein buntes, verrücktes Cover betreitet uns auf eine bunte, verrückte Familie vor, doch alles in allem passen die Blumen und die Getränke zu den Lunchs, die reihum angerichtet werden.


    Immer wieder sonntags trifft sich die Famile, eine Familie, die zusammenhält. Dies sind Anna und ihre drei Geschwister, ihre Großmutter, die die NICHT verstorbenen Eltern ersetzt, aber auch gute Freunde und Ex-Partner. Alle halten zusammen und geben einander Kraft. Doch fast jeder hat auch ein Geheimnis, selbst die Großmutter.


    Anna lässt als Erste die Bombe platzen, sie ist schwanger - von einem One-Night-Stand. Ihre Großmutter sieht es ihr sofort an. Überhaupt kann man dieser gegenüber nichts verheimlichen.  Auch Annas Geschwistern sieht sie ihre Geheimnisse an, ohne diese jedoch bloßzustellen. Auch Annas zweites Geheimnis kennt sie, doch sie behält es für sich, auch wenn Anna daran beinahe zugrunde geht.


    Es ist toll, wie sich diese Familie entwickeln konnte, trotz dieser Eltern!


    Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Ich wurde immer neugieriger, wie es wohl weitergeht. Der Roman steckt voller Wendungen, wenn man sie am wenigsten erwartet.


    Ein tolles Sommerbuch. Es wurde veröffentlicht im Rowohlt Taschenbuch Verlag.

  20. Cover des Buches Two Night Stand (ISBN: 9780991021000)
    Ellis Carrington

    Two Night Stand

    (1)
    Aktuelle Rezension von: LiehsaH

    Erster Satz: 

    A vintage song about girls, girls, and more girls chased Gabe Atcher out of The Escapade Gentlemen's Club.


    Meinung:

    Das Cover ist schlicht und schön. Gerade deswegen gefällt es mir so gut.

    Der Titel ist durchaus interessant, aber passt für mich nur so 90 % zur Geschichte. Er ist mir irgendwie zu flach.

    Die personale Erzählperspektive ist das Mittel zum Erzählen. Gabe und Lincon wechseln sich hierbei ab.

    Es fällt mir noch schwerer, englische Schreibstile einzuschätzen als deutsche. Der Text ist eher umgangssprachlich und flach, wenn man es so beschreiben kann.

    Die grundsätzliche Idee, aus einem One-Night-Stand mehr zu machen, ist nichts Neues. Dennoch hat mir dieser Teil der Geschichte sehr gefallen. Wahrscheinlich weil der Umgang der Charaktere miteinander so erfrischend war. Keine Liebe auf den ersten Blick, keine übertriebenen Gefühle und leere Versprechungen. So, wie es geschildert wurde, wirkte der Prozess des Näherkommens und Kennenlernens ziemlich realistisch auf mich.
    Dafür waren die im Klappentext angedeuteten Konflikte eher lahm. Als hätte man sie nur hinzugefügt, um mehr Spannung zu erzeugen. Dabei hätte mir dieses Mal ein wenig Fluff (Bezeichnung aus dem Fanfiktion-Bereich, wird für entspannt-niedliche Handlung verwendet) gereicht. Mit Gabes Exfreund habe ich mich auch noch anfreunden können. Der Konflikt war okay, wenn auch etwas schlecht herbeigeführt. Lincolns Problem aus der Vergangenheit hingegen ... Es war nicht unrealistisch, aber ich bin damit nicht warm geworden. Seine Erzählungen wirkten auf mich nicht schlimm genug, um sich dermaßen einzuigeln.

    Gabe und Lincoln sind beide ziemlich einsam und leben recht zurückgezogen. Es ist schön zu lesen, wie sie miteinander umgehen und aufblühen, obwohl sie sich nicht kennen.
    Aufgrund der Kürze der Geschichte und auch des kurzen, erzählten Zeitraums bleiben die anderen Charaktere blass und sind nicht mehr als Statisten. Gestört hat mich das nicht.


    Fazit:

    4*
    Ein wenig kurz, ein nicht allzu innovativer Plot. Aber trotzdem eine lesenswerte Geschichte!
  21. Cover des Buches Love at Third Sight (ISBN: 9783958189584)
    Sarah Glicker

    Love at Third Sight

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Buchprinzessin

    Ich habe wirklich versucht das Buch zu mögen, aber letztendlich hat es nicht ganz funktioniert. Dabei fand ich die Idee echt schön.

    Ich glaube, dass mein größtes Problem der Schreibstil war. Irgendwie war er mir manchmal zu abgehakt und auch zu leicht. Ganz genau kann ich nicht sagen, woran es lag, aber wenn der Schreibstil einem nicht zusagt, wird Lesen echt anstrengend.

    Leider war die Handlung auch ganz anders als erwartet. Jo spürt nämlich schon ab Seite 1 eine Anziehung zwischen ihr und Mike. Das fand ich irgendwie etwas verfrüht. Ich hatte gedacht, dass sie sich erst im Laufe des Buches zu ihm hingezogen fühlt. 

    Wie schon einige andere Leser angesprochen haben, war das Ende sehr abrupt. Ich glaube, 3-4 Seiten mehr hätten schon gereicht, damit das Ende auch für den Leser rund klingt und man nicht so "überrannt" wird.

    Nichtsdestotrotz war das Buch für mich kein totaler Reinfall. Ab der Hälfte wurde es für mich deutlich besser und ich kam auch mit dem Schreibstil zurecht. Leider hat mich die erste Hälfte des Buches kaum packen können und irgendwie war die Art, wie die Handlung beschrieben wurde, nicht so meins. Ich denke, dass es insbesondere der Schreibstil war, der mir die Freude an der Geschichte genommen hat. Ich bin mir aber sicher, dass es viele Menschen gibt, die Sarah Glickers Schreibstil toll finden, nur leider gehöre ich nicht dazu.

  22. Cover des Buches Schokolade am Meer (ISBN: 9783596810574)
    Antonia Michaelis

    Schokolade am Meer

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Nikla geht immer am Sonntag mit ihrem Papa ans Meer in ein Café. Sie trinkt eine Schokolade und für Papa gibt es immer eine Tasse Kaffee. Schön ist auch, dass es jeden Sonntag eine neue Geschichte für Nikla gibt. Die Ideen findet Papa in der Umgebung und wenn sie etwas tolles sieht oder etwas entdeckt, dann erfindet er ganz schnell eine tolle Geschichte dazu und es ist witzig, spannend oder auch aufregend. Tolle Geschichten zum vorlesen mit wunderbaren Bildern.


  23. Cover des Buches Haus der Versuchung (ISBN: 9783492303576)
    Marina Anderson

    Haus der Versuchung

    (13)
    Aktuelle Rezension von: Mandy_Kalous
    Eine Frau muss oft ihrem Mann stehen, im Privaten wie im Beruf. Wenn sich hier selbstbewusste Züge einschleichen, obwohl Frau ja nur ihre Arbeit gut machen möchte, kommt das gerade bei vielen männlichen Exemplaren eher negativ an. Fast hat man das Gefühl, die Männer haben Angst vor einem. Hat man da auch noch etwas Grips im Hirn, scheint das Dilemma groß. Nur, wie kann man da Abhilfe schaffen? Wird es Frau erst einmal bewusst, dass sie sich selber ändern möchte, welche Möglichkeiten werden ihr geboten?
    Hier nimmt uns Marina Anderson in ihr „Haus der Versuchung“ mit, sich selbst neu zu entdecken. Dort treffen sich Gleichgesinnte, entstehen neue Freundschaften und schließlich werden hier Türen geöffnet, um eine neue Zufriedenheit an sich zu entdecken und innere Ausgeglichenheit erleben zu dürfen.
    Eine wundervolle Story, die in einem schönem leichten Schreibstil gehalten ist und prickelnde Lesestunden versprechen. Vorausgesetzt, man lässt sich auf die Story ein und fragt nicht nach dem Warum. Menschen, die Vorurteile gegenüber allem Anderen haben und sich nicht in die Rolle einlassen können, werden dies bestimmt nicht mögen. Denn eine gewisse Aufgeschlossenheit sollte schon vorhanden sein, wenn man sich auf neue und bis dato fremde Partner einlässt.
    Lasst Euch auf ein intensives Wochenende ein und genießt den Aufenthalt im „Haus der Versuchung“.

    Viel Spaß beim Lesen,
  24. Cover des Buches Die ersten zwei Fälle für Ernestine und Anton: »Tod am Semmering» und »Tod an der Wien» (2in1-Bestseller-Bundle) (ISBN: 9783987073441)
    Beate Maly

    Die ersten zwei Fälle für Ernestine und Anton: »Tod am Semmering» und »Tod an der Wien» (2in1-Bestseller-Bundle)

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Chattys_Buecherblog

    Der historische Kriminalroman startet seinen Prolog im Herbst 1917, in dem das Land durch den ersten Weltkrieg beherrscht wurde.  Nationalstolz und die Rivalität der europäischen Großmächte dominierten das Weltgeschehen. 


    Dann erfolgt der Sprung ins Jahr 1922 und der Leser lernt Ernestine und Anton kennen. Man spürt direkt, dass sich die Autorin sehr viel Mühe mit der Ausarbeitung und Charakterisierung der Protagonisten gegeben hat, aber leider ist der Funkeln bei mir nicht übergesprungen. Ernestine erinnerte mich sehr an Miss Marple, vielleicht sogar ein bisschen zu sehr. Ihre altkluge Art ist zwar interessant, aber leider auch nicht besonders unterhaltsam. Anton zeigt sich sehr zurückhaltend, so dass auch hier wieder eine Parallele zu finden ist. 


    Das Setting wurde gut gewählt und auch hier ist erkennbar, dass die Autorin gut recherchiert hat. Näheres hierzu wird im Nachwort aufgeführt.


    Abschließend kann ich sagen, dass die Nachkriegszeit gut verknüpft wurde und über der gesamten Geschichte wie ein Damoklesschwert hing. Ich würde mir für die Nachfolgebände wünschen, dass die beiden Hauptprotagonisten ein Eigenleben entwickeln um mehr Sympathiepunkte erhalten.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks