Bücher mit dem Tag "wohltätigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wohltätigkeit" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Flirting with Fire (ISBN: 9783958184176)
    Piper Rayne

    Flirting with Fire

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Maddie ist fett, trägt eine Zahnspange sowie eine Brille und ist absolut in Mauro Bianco verliebt. Es scheint aussichtslos, ihm jemals nahezukommen, bis er sie auf dem Schulball bittet, ihn nach Hause zu bringen...

    Schreibstil:
    Die Geschichte wirkt absolut konstruiert, ist voller Klischees und die Ausdrucksweise ist so fürchterlich mitleiderregend - jeder kann sich doch entwickeln, warum also immer auf einem Standpunkt bleiben?! Auch eine Brille sowie Zahnspange sind doch nichts Schlimmes. Es wirkt fast, als würden die Autorinnen sich über Brillenträgerinnen lustig machen. Zudem sind einige Szenen absolut überzogen. So möchte Mauro Maddie küssen, kommt an ihre Zahnspange und reißt sich die Lippen blutig. 1. ist das eklig und 2. müssten ihre dann erst recht offen sein. Das ist doch alles quatsch!

    Charaktere:
    Die Protagonistin wird als absolute Nullnummer hingestellt (fett, Brille und Zahnspange) und der heiße Typ mit viel Muskelmasse und der Schwarm aller. Nunja ist ja meistens so. Aber das Maddie nichts aus sich macht und das alle hübscher und besser sind und sie in Selbstmitleid ertrinkt - es ist einfach schlimm.
    Mauro ist nicht wirklich greifbar. Er wirkt distanziert und möchte gar kein Hingucker sein, aber er sieht auch nicht, was um ihn herum passiert. Er wirkt einfach absolut konstruiert und ist halt da.

    Cover:
    Das Cover verspricht einen heißen Roman - der Inhalt liefert aber leider nicht.

    Fazit:
    Ich habe das Buch bedauerlicherweise abbrechen müssen. Die Charaktere waren mir zu eindimensional, zu konstruiert und die Handlung gab auch nichts her. Daher nur 1 Stern und keine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Böser Wolf (ISBN: 9783548285894)
    Nele Neuhaus

    Böser Wolf

     (760)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Meiner Ansicht nach das beste Buch bisher aus der Reihe. Ich hoffe die nachfolgenden Bücher sind auch so gut. 

    Es ist wirklich erschreckend, wie Wahr der Inhalt dieses Buches wahrscheinlich ist. Ab und an musste ich wirklich das Buch zur Seite legen, da ich das bereits gelesene erst einmal verarbeiten musste. 


    Die Handlung des Buches war wirklich super! Von Anfang bis zum Ende war es spannend. Oft hatte ich Gänsehaut und musste erst einmal begreifen was ich gelesen hatte. 

    Von mir erhält das Buch 5 Sterne! Ich hoffe die nächsten Bücher von Nele Neuhaus sind genauso gut! 

  3. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (680)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Bücher begeistern mich immer dann, wenn ich die Figuren in meinem Kopf sprechen hören kann und das Bedürfnis habe, mit ihnen in Kontakt zu treten und meine Güte, was hat mich dieses Buch mitgenommen. 

    Es geht um Geschichten, die erzählt werden müssen, um Kommunikation zwischen Lebenswelten, die teils weit voneinander entfernt sind, aber eben oft auch nicht und um Grenzen im Kopf, die keine sein müssen. 

    Uneingeschränkte Leseempfehlung! 

  4. Cover des Buches Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein? (ISBN: 9783570302088)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl - Ist es nicht schön, gemein zu sein?

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Simba99
    Als Fan der Fernsehrserie musste ich nun auch mal mit den Büchern beginnen. Eins vorweg, der Aufbau der Familien ist ganz anders als in der Serie. Ich hoffe das lässt drauf schließen, dass auch die Story eine ganz andere ist. Das fänd ich super!

    Der Einstieg mit dem ersten Buch war schonmal super! Bin ich mal gespannt wies weitergeht!
  5. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.550)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  6. Cover des Buches Sehnsucht nach Sansibar (ISBN: 9783442476664)
    Micaela Jary

    Sehnsucht nach Sansibar

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    3.5


    1888 sind drei Frauen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach Sansibar. Da ist zum einen Viktoria, eine Reederstochter, die nach einem Skandal Hamburg verlassen soll, um ein wenig Gras über die Sache wachsen zu lassen, zum anderen Antonia, die einen Forscher als seine Sekretärin auf einer Expedition begleitet und Juliane, ein verwöhnte junge Frau aus reichem Hause. An Bord freunden die sich drei Frauen und starten in ihr Abenteuer auf Sansibar.


    Mich konnte die Geschichte um die drei Frauen sehr gut unterhalten und ich fand ihre unterschiedlichen Lebensweise und Lebenshintergründe sehr interessant. Wir begleiten die drei Frauen auf ihrem Abenteuer in einem fremden Land, wie sie sich zurechtfinden müssen und neue Dinge auf sie warten.


    Auch die Umgebung und das Land werden mit vielen Details beschrieben und man hat das Gefühl alles genau vor Augen zu haben. Dennoch haben sich ab und an ein paar Längen eingeschlichen und mir fehlte manchmal ein wenig ein roter Faden. Die Geschichte konnte mich aber auch des öfteren überraschen.


    Insgesamt war das Buch für mich ein unterhaltsamer historischer Roman, der mit einem tollen Setting überzeugen kann.

  7. Cover des Buches London Prince (ISBN: 9783736314429)
    Louise Bay

    London Prince

     (62)
    Aktuelle Rezension von: divergent

    Ich weiß auch nicht was los ist, aber in letzter Zeit konnten mich die Bücher von Louise Bay alle nicht sonderlich groß begeistern und überzeugen. Die Geschichten sind alle so gleich, haben nur andere Protagonisten und andere Schauplätze.

    So fand ich das Buch ja ganz süß. Es ist ein netter, harmloser Liebesroman, den ich so aber schon 50x gelesen habe und das auch noch besser! Die Liebesgeschichte ist ganz nett - aber nicht mehr!


  8. Cover des Buches Gottlos glücklich (ISBN: 9783596298808)
    Philipp Möller

    Gottlos glücklich

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo

    Teilweise ein bisschen konfus und langatmig. Als Autor hat der Autor noch Luft nach oben. Als Atheist ist er genau richtig ;)

  9. Cover des Buches Ein einziges Geheimnis (ISBN: 9783736309685)
    Simona Ahrnstedt

    Ein einziges Geheimnis

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Alexander de la Grip ist bekannt für sein Aussehen und seine Frauengeschichten. Isobel Sorenson ist Ärztin, welche sich in gefährliche Kriegsgebiete gibt, um dort Menschen zu helfen. Die beiden treffen aufeinander, als Isobel Geld für ihre Hilfsorganisation braucht, welches Alexander im Überfluss hat. Die beiden kommen sich nach und nach näher und Isobel merkt, dass Alexanders Verhalten nur Fassade ist.

    Das Buch umfasst 669 Seiten. Es handelt sich um den zweiten Teil der Reihe. Dieser kann jedoch auch unabhängig der anderen Teile gelesen werden. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Neben Alexander und Isobels Perspektive gibt es auch noch die von Alexanders Familie und Bekannten. Das gefällt mir sehr gut, da man hier auch noch etwas von Natalia, Alexanders Schwester, und David mitbekommt, welche im ersten Teil die beiden Hauptcharaktere waren. Schade finde ich, dass Peters Liebesgeschichte, der Bruder von Alexander, hier auch abgehandelt wird. Über ihn hätte ich mir gerne den dritten Band gewünscht.

    Die Geschichte ist sehr gutgeschrieben und ich war von Anfang an drin. Isobel war mir sehr sympathisch, doch auch Alexander gefiel mir charakterlich gut. Man erfuhr hier so viel mehr über ihn und was in ihm vorgeht. Die Beziehung die sich zwischen den beiden entwickelt, hat mir gut gefallen. Ich konnte Isobels Abneigung ihm gegenüber nachvollziehen und kann mir vorstellen, dass es wohl vielen Frauen so gegangen wäre, die auf der Suche nach etwas Echtem sind. 

    Der Schluss gefiel mir sehr gut. Als Alexander Isobel zu Hilfe kam, hat Isobel gemerkt wie wichtig er ihr ist. Allgemein eine klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Mit den Augen meiner Schwester (ISBN: 9783453356597)
    Julie Cohen

    Mit den Augen meiner Schwester

     (66)
    Aktuelle Rezension von: katha_dbno
    Rezension auf Buntes Tintenfässchen

    Der Roman war für mich nicht gerade Liebe auf den ersten Blick (bzw. Satz). Vielmehr hat er sich Kapitel zu Kapitel von einem Fremden zu einem Bekannten hochgearbeitet bis auch ich langsam mein Herz für die Geschichte öffnen konnte. Dennoch ist es nicht zu einem Highlight meiner gelesenen Bücher avanciert, was mehrere Gründe hat.
    Zum einen hatte ich einige Startschwierigkeiten, da ich mich nur bedingt auf Liza einlassen konnte. Ich mochte zwar ihre toughe, nüchterne Art ganz gerne, aber diese Eigenschaften machen einen Menschen nicht unbedingt (besonders nicht für den Leser) zugänglich. Auch später im Roman habe ich öfter mit ihr gehadert, da ich mit ihrem Verhalten nicht immer einverstanden war bzw. mir dieses nicht logisch erklären konnte. Zum anderen hatte ich auf den ersten hundert Seiten große Probleme, die Namen der Schwestern auseinanderzuhalten. So unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sein mögen - ihre (Spitz-)Namen sind es ebenso wenig wie ihr Aussehen. Lee ist der aufopfernde, emotionale Zwilling und führt ein scheinbar idyllisches Leben, da sie von allen geliebt und respektiert wird. Neben ihr wirkt Liza mit ihrem aufbrausendem, impulsivem Gemüt wie der Störenfried schlechthin. Das führt natürlich zu allerlei Spannungen. Wie das zwiegespaltene Verhältnis der beiden herausgearbeitet wurde, hat mir jedoch durchaus gut gefallen. Es ist diese (mehr oder weniger) typische Hass-Liebe: einerseits haben sie keinerlei Verständnis für den Lebenstil der anderen und bestehen demonstrativ darauf, als Individuen behandelt zu werden. Andererseits könnten sie niemals ohne die Andere leben. Und insgeheim beneiden sie sich gegenseitig um die scheinbaren Vorzüge der jeweiligen Lebenssituationen. Zwischen den beiden wird also eine Art Katz-und-Maus-Spiel gespielt, welches den Hauptkonflikt der Geschichte darstellt. Es mag merkwürdig klingen, aber bei Büchern dieser Art fühle ich mich extrem stark mit meiner Schwester verbunden.
    Zur schwesterlichen Krisenherd kommt noch eine kleine Portion Liebeswirrwarr hinzu - in Form von Will, dem Freund/Ex-Freund von Lee, der Lizas Blut zum Pulsieren bringt. Mit diesem Aspekt der Story war ich weniger zufrieden. Will entsprach überhaupt nicht meiner Vorstellung von einem Traummann. Er war mir etwas zu steif und hatte nur wenige aufregende Züge an sich, die bei mir auf Interesse gestoßen wären. Komischerweise ging es Liza ähnlich - und doch fühlt sie sich relativ schnell zu ihm hingezogen. Das hat bei mir vor allem Skepsis hervorgerufen, weil sich diese zwei Aspekte einfach zu sehr widersprochen haben. Ich muss jedoch auch sagen, dass Will mir gegen Ende des Buches besser gefallen hat, weil er irgendwann aufgetaut ist und mehr Leidenschaft an den Tag gelegt hat. Weiche Knie würde ich zwar dennoch nicht bei ihm bekommen, aber zumindest konnte ich mich mit ihm 'anfreunden'.
    Den Spannungsbogen an sich habe ich als zu flach empfunden. Es war zwar nie langweilig, aber bis es zur Entladung der angesammelten konfliktreichen Energie kam, musste ich lange warten. Zudem war die Explosion nicht so markerschütternd, wie ich es erwartet hätte, sodass sie kaum weitreichende Konsequenzen nach sich zog. Das hat vor allem damit zu tun, dass einige Handlungsbausteine grob vernachlässigt wurden. Obwohl mir von vornherein bewusst war, dass Liza im Zentrum des Geschehens steht, ist meiner Meinung nach Lee's Part zu klein geraten. Man verfolgt zwar ihre Entwicklung mit, aber man bekommt immer nur Bruchstücke ihres (Innen-)Lebens präsentiert. Ein wenig frage ich mich da schon, welchen Sinn es überhaupt gemacht hat, ihre Perspektive zu schildern. Ein ähnliches Gefühl hatte ich auch bezüglich ihrer Mutter. Sie spielte zwar kontinuierlich eine Rolle - besonders durch ihre Alzheimererkrankung und welchen Effekt diese auf beide Schwester hat - aber wirklich tiefgründig wurde sich nicht mit ihr und dem Thema auseinandergesetzt. Meiner Meinung nach ist das verschenktes Potenzial.
    Um jedoch mit einigen positiven Worten meinen Eindruck zu beenden, möchte ich festhalten, dass Julie Cohen ihre Geschichte ansprechend zu verpacken bzw. zu präsentieren weiß. Es gab einige Passagen, die waren so gut formuliert, dass sie nicht spurlos an mir vorüber gegangen sind. Biespielsweise hat sie in mir einerseits unglaubliche Lust auf Eis ausgelöst, andererseits gab es eine Passage, in der sie Lizas Abneigung gegen diese Süßigkeit so anschaulich geschildert hat, dass sie mir gehörig das Bedürfnis danach verdorben hat. Das schaffen nur wenige.

    Fazit

    Den Ansatz der Geschichte bzw. den zentralen Familienkonflikt fand ich sehr gut. Leider hat mich das Drumherum nicht überwältigt und damit meinen positiven Eindruck negativ beeinflusst. Als ich beim letzten Satz ankam, war ich nicht zufriedengestellt. Meines Erachtens gibt es einfach zu viele lose Enden und unausgeschöpftes Potenzial.
  11. Cover des Buches Sühnetag (ISBN: 9783442473472)
    James Patterson

    Sühnetag

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Klaus70
    Ich habe fast alle Romane der Alex-Cross Reihe verschlungen und James Patterson hat an sich noch nie sonderlich anspruchsvolle Bücher geschrieben. Sein Schreibstil war einfach und die Bücher ließen sich einfach so weg lesen. Das machte mir aber nie etwas aus; war halt mal was schnelles für zwischendurch aber immer spannend. Was ihn bei der Erfindung des neuen Charakters Mike Bennet geritten hat weiß ich nicht. Alleinerziehender Vater von ZEHN Adoptivkindern, selbstverständlich alle mit unterschiedlichen Hautfarben um ihn noch ein kleines bißchen mehr als den absoluten, toleranten Gutmenschen erscheinen zu lassen??? Und wenn er dann doch einmal schwach wird und sich nicht zwischen zwei Frauen entscheiden kann, dann gibt es ja noch den weisen Großvater der natürlich nebenbei Priester ist und immer für den mahnenden Zeigefinger sorgt. Ich frage mich wirklich ob Patterson gemeinsam mit Patricia Cornwell einen schlechten Joint geraucht hat als er das Buch geschrieben hat. Die 2 Sterne gibt es, weil die Story wieder spannend geschrieben war. So, und jetzt geh ich ins Badezimmer und werde mich übergeben.
  12. Cover des Buches Leidenschaftliche Rache (ISBN: 9783442376612)
    Tessa Dare

    Leidenschaftliche Rache

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Die rote Frau (ISBN: 9783837141306)
    Alex Beer

    Die rote Frau

     (10)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Was waren das für Leute, die tagtäglich Abertausende von Kronen dafür ausgaben, Scheinwelten zu erschaffen, während zur selben Zeit in derselben Stadt Menschen kläglich an Hunger, Kälte und Seuchen verreckten?‘ (CD 1, Track 13)

    Wien im Jahre 1920: Die Stadt hat immer noch mit den Nachwehen des Ersten Weltkriegs zu kämpfen, und Rayonsinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter sind aufs Abstellgleis geraten. Zwar sind sie mittlerweile in der Abteilung ‚Leib und Leben‘ der Wiener Polizei beschäftigt, aber statt sich mit spannenden Kriminalfällen zu beschäftigen, dürfen die beiden nur Sekretärinnentätigkeiten erledigen.

    Emmerich ist frustriert, aber es soll noch schlimmer kommen, denn die Schauspielerin Rita Haidrich begibt sich ins Präsidium, da ihrer Meinung nach ein Fluch auf den Dreharbeiten zu ihrem aktuellen Film lastet. Emmerich und Winter sollen sich um diese schnöde Angelegenheit kümmern.

    Bald stecken Emmerich und Winter jedoch unverhofft mitten in einem spannenden Fall und kommen einem Mordkomplott auf die Spur.

    Ich habe den ersten Band der Reihe (‚Der zweite Reiter‘) mit großer Begeisterung als Hörbuch gehört, und auch der zweite Fall hat mir gut gefallen, obgleich ich das erste Buch der Reihe um Emmerich etwas besser fand.

    Alex Beer ist es auch diesmal gelungen, eine besondere Stimmung aufzubauen und den Leser/Hörer ins Wien der 1920er Jahre zu versetzen. Gelesen wird das gekürzte Hörbuch von Cornelius Obonya, der der Geschichte die passende Intonation und einen wunderbaren Wiener Zungenschlag gibt.

    Auch wenn mir das Hörbuch insgesamt gefallen hat und ich mich auf den dritten Band der Reihe freue, ist bei ‚Die rote Frau‘ nicht recht der Funke übergesprungen. Ob dies an der Schusseligkeit von Emmerich lag, die zwar amüsant war, aber wenig überzeugend wirkte, oder daran, dass die Geschichte auf mich einfach etwas zu chaotisch wirkte, oder ob die Kürzungen für das Hörbuch vielleicht doch zu umfassend waren, weiß ich nicht, aber beim Hören musste ich mich oft ermahnen, weiter zuzuhören, nicht abzuschweifen, war nicht so gefesselt, wie ich das nach dem ersten Band erwartet hatte. Nichtsdestotrotz werde ich die Reihe weiterverfolgen und freue mich auf ‚Der dunkle Bote‘.

  14. Cover des Buches Das Leben adeliger Frauen (ISBN: 9783852188928)
    Martina Winkelhofer

    Das Leben adeliger Frauen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Tialda
    x Autorin: Martina Winkelhofer x Titel: Das Leben adeliger Frauen: Alltag in der k.u.k. Monarchie x Originaltitel: Adel verpflichtet – Frauenschicksale in der k.u.k. Monarchie x Genre: Sachbuch x Erscheinungsdatum: 25. August 2011 x 256 Seiten x Haymon Verlag x ISBN: 385218892X x Erste Sätze: „Adel verpflichtet“ – Wozu? Dieses Buch beleuchtet die persönliche und gesellschaftliche Lebenswelt adeliger Damen in der ausklingenden Donaumonarchie. Es will aber – wie der Titel verraten soll – nicht nur die besonderen Rechte, die Frauen adeliger Abstammung im Zeitalter Kaiser Franz Josephs genossen, sondern insbesondere auch die Pflichten beschreiben, an die diese oft herausragenden Persönlichkeiten gebunden waren. Klappentext: Was verbarg sich hinter der äußerlichen Pracht adeliger Frauen in der k.u.k. Monarchie? Martina Winkelhofer gewährt noch nie dagewesene Einblicke in das Alltagsleben der Aristokratinnen unter Kaiser Franz Joseph. Tagebücher, Korrespondenzen und die Erinnerungen zahlreicher Aristokratinnen lassen die glorreiche Seite der Monarchie wieder auferstehen, zeigen aber gleichzeitig Frauenleben im Widerstreit zwischen Konventionen, Verpflichtungen, gesellschaftlichen Erwartungen und individuellen Lebensentwürfen. Rezension: „Das Leben adeliger Frauen“ ist ein sehr umfassendes Werk über den Alltag der adeligen Frau in der königlichen und kaiserlichen Monarchie. Martina Winkelhofers Schreibstil ist zwar sachlich aber trotzdem angenehm zu lesen und so vermittelt sie dem Leser interessant einen Teil der Geschichte der Donaumonarchie. Aufgeteilt ist das Buch in 12 grobe Kapitel und am Anfang jeden Kapitels stehen in Stichpunkten welche Themen das Kapitel genau behandelt. Es wird nicht unnötig kompliziert herumformuliert – die Autorin erzählt frei heraus, als würde sie einem gegenübersitzen und deckt dabei eigentlich jedes interessante Thema ab. So geht es um die Kindheit und die Jugend, Verlobung und Heirat, Ehe und Familienleben, wie es unverheirateten Frauen erging und welche Traditionen und Werte allgemein galten. Auch wird ein genaueres Augenmerk auf die Charity-Events der Kaiserzeit, das Vermögen der Aristokratie, Krankheiten und vor allem Depressionen und das Alter bis hin zum Tod gelegt. Abgeschlossen wird das Buch mit einem Kapitel, das sich mit dem Ende des Adels in Österreich beschäftigt. Am interessantesten fand ich vor allem die Kapitel der Aristokratischen Salonkultur und dem Jahresablauf der Aristokratie. So steckte hinter der Salonkultur ein richtiges System, wann man wen zu besuchen hatte und was dies für Konsequenzen hatte, wenn man dabei etwas wichtiges vergaß. Beim Jahresablauf wird auf die verschiedenen Wohnsitze zu den verschiedenen Jahreszeiten und auf die unterschiedlichen „großen“ Feste des Adels eingegangen. Abgerundet wird das Werk mit Zitaten aus Briefen und Tagebucheinträgen (sowohl von Männern als auch von Frauen) und vielen schwarz/weiß Fotos um noch tiefer in die Welt der Aristokratie im späten 19. Jahrhundert eintauchen zu können. Zudem findet man am Ende des Buches ein Glossar, in dem die wichtigsten Worte erklärt werden, ein Quellen- und Literaturverzeichnis, was die verschiedenen Fußnoten bedeuten und ein Register mit allen Namen der Aristokraten, die im Buch Erwähnung finden. Fazit: Ausgezeichnet recherchiert wird einem ein Stück Frauengeschichte näher gebracht.
  15. Cover des Buches DORK Diaries - Nikki als (nicht ganz so) graziöse Eisprinzessin (ISBN: 9783505128639)
    Rachel Renée Russel

    DORK Diaries - Nikki als (nicht ganz so) graziöse Eisprinzessin

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Inhalt:
    Achtung! Band 4 einer Reihe.
    Nikkis Tagebuch vom 01. - 31. Dezember. Dieses Mal gibt es nicht nur Weihnachtsstress mit Plätzchen backen, sondern Nikki muss sich auch als Eiskunstläuferin beweisen, damit das örtliche Tierheim nicht geschlossen werden muss. Gar nicht leicht, da Nikki in dieser Sache kein Talent hat, sondern immer auf dem Hintern landet.

    Genre: Kinderbuch im Stil von Gregs Tagebuch nur für Mädchen.

    Wie fand ich das Buch? Ich muss gestehen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, auch wenn ich nun wirklich nicht mehr zur Altersgruppe gehöre. Die ganze Geschichte ist süß und auch ein wenig durchgeknallt. Ich habe sehr die kleinen und größeren Reibereien zwischen den Schwestern Nikki und Brianna genossen. Außerdem hat es mich zurück in meine eigene Jugend versetzt, als ich selbst im Manga-Stil gezeichnet und so meine Tagebücher verschönt habe. Es hat mir so gut gefallen, dass auch die anderen Bände bei mir einziehen werden.
    Insgesamt kam ich mit Leichtigkeit wieder in die Buchreihe rein, obwohl ich Band 1 vor Jahren gelesen habe und die zwei Zwischenbände nicht kenne.

    Bemerkenswert? Dieses Buch ist liniert wie bei einem Tagebuch und größere Zeichnungen lockern den Text auf, ebenso größer geschriebene Wörter - Eben wie bei einem echten Tagebuch.

    Gab es etwas zum Nachdenken und/oder Nachforschen? Wer es noch nicht kennt, wird vielleicht ein Interesse entwickeln an dem Ballett 'Der Nussknacker'.

    3 passende Wörter zum Buch? Weihnachten - Eislauf - Tierheime

    Wem empfehlen? Mädchen, die vielleicht sogar weniger gerne lesen, da der Text oft aufgelockert wird und im leichten Ton daher kommt. Außerdem allen Mädchen, die gerne zeichnen.
  16. Cover des Buches Rocky Mountain Snow (ISBN: 9783906882314)
    Virginia Fox

    Rocky Mountain Snow

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ariane-AYNIALB

    Der Klappentext:

    „Schwarzer Engel“, so nennen die Bewohner der Trailerparks die dunkle Gestalt, die ihnen im Schutz der Dunkelheit kleine Geschenke vor die Haustür legt. Astrid Stone hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bedürftigen in und um Independence das Leben zu erleichtern, nachdem ein Aufruf an die Einwohner des Städtchens gescheitert war. Mouse, ein Mitglied der örtlichen Bikergang True Warriors und heimlicher Bücherfreak, der schon lange ein Auge auf die hübsche Astrid geworfen hat, entdeckt ihr Geheimnis und macht es sich zur Aufgabe, sie auf ihren nächtlichen Abenteuerfahrten zu beschützen. Ein guter Plan, bei dem sich die beiden unverhofft näherkommen. Gemeinsam stellen sie sich der Opposition der Leute und kämpfen um ihr gemeinsames Glück.

    Meine Meinung:

    Romantisch und spannend geht es weiter. Mouse ist ein wundervoller Charakter und wie alle Biker des Buches ein richtiger Typ, dem man vorwerfen könnte eine raue Schale, aber einen weichen und herzlichen Kern zu haben. Für mich einer der sympathischsten Protagonisten der ganzen Reihe,

    Astrid finde ich ebenfalls wundervoll, auch wenn ich ihre Selbstzweifel hier und da etwas übertrieben finde. Zusammen bilden sie aber ein gutes Gespann.

    Ich muss zugeben, erst war ich vom „Crime Faktor“ des Buches ein wenig enttäuscht, allerdings ging es in den letzten Kapiteln so unerwartet hoch her, dass ich voll entschädigt wurde.

    Ich bin wieder voll auf meine Kosten gekommen und vergebe eine klare Empfehlung und 5 Sternchen.

  17. Cover des Buches Spiel und Verführung (ISBN: 9783899418101)
    Candice Hern

    Spiel und Verführung

     (11)
    Aktuelle Rezension von: SnowWhite_
    Und was für eine Anhäufung von Widersprüchen sie doch war. Einerseits aufreizend gekleidet, beinahe unnahbar. Ihr Kostüm bot tiefste Einblicke, gleichzeitig aber hüllte sie sich in ihre Wohlanständigkeit wie in einen Mantel. 


    Inhalt:
    Sie soll sich einen Liebhaber nehmen? Dem frivolen Rat ihrer Freundinnen vom Club der Fröhlichen Witwen kann die schöne Grace wenig abgewinnen. Hat nicht ihr verstorbener Ehemann, der Bischof von London, stets jede Lust verdammt? Da wird ihre Tugendhaftigkeit jäh auf die Probe gestellt: John Grayston, Viscount Rochdale, beginnt sie zu umwerben – ausgerechnet Londons bekanntester Frauenheld! Vergeblich versucht Grace, ihm zu widerstehen, seine Küsse wecken einfach zu köstliche Gefühle in ihr. Was kann daran Verwerfliches sein? Verliebt lässt sie alle Vorsicht fahren – bis sie fürchten muss, dass John nur ein gemeines Spiel mit ihr treibt …

    Meine Meinung :
    Nach Marianne im ersten und Beatrice im zweiten Buch, ist nun die Witwe Grace an der Reihe, sich einen Liebhaber zu nehmen.Obwohl Grace Mitglied der "Fröhlichen Witwen" ist, kann sie nur schwer nachvollziehen, dass ihre Freundinnen beschlossen haben, sich alle einen Liebhaber zu nehmen. So ein frivoles Verhalten kommt für die nicht in Frage... Denkt sie.
    Daher hat sie für John, Viscount Rochdale lediglich Verachtung übrig, als er damit beginnt ihr nachzustellen. Womit sie nicht rechnet ist die Leidenschaft die John in ihr entfacht. Aber hat ihr verstorbener Ehemann, ein Mann der Kirche, ihr nicht immer wieder vor der leidenschaftlichen Natur der Frau gewarnt.
    Johns Motive, der schönen Grace nachzustellen sind nicht ganz so eindeutig, denn der Lebemann hat eine Todsichere Wette abgeschlossen. Die schöne Grace ist Bett zu bekommen...


    Fazit: Mir hat der Roman sehr gut gefallen.. Es ist sehr gefühlsvoll geschrieben und für mich der beste der drei "Witwen" Bücher.


    1. Ein Liebhaber und Gentleman
    2. Verwegene Leidenschaft
    3. Spiel und Verführung
  18. Cover des Buches ROOTS (ISBN: 9783442142453)
    Sara Nuru

    ROOTS

     (8)
    Aktuelle Rezension von: miasanker

    Das Förmliche

    Das Buch liest sich leicht und angenehm. Die Kapitel sind unterschiedlich lang, aber in sich schlüssig und abgeschlossen. Zudem enthält das Buch mehrere Fotografien, die einen visuellen Einblick in Saras Leben geben und die Vorstellungskraft beim Lesen erhöhen.

    Der Inhalt

    Sara Nuru erzählt ihre Geschichte von Beginn an. Wie ihre Familie nach Deutschland floh, wie sie als das erste Schwarze Baby im Erdinger Krankenhaus geboren wurde, und wie sie in Bayern mit ihren Geschwistern aufwuchs. Die Einblicke ihrer Kindheit fand ich besonders interessant und haben mir immer wieder verdeutlicht, wie wichtig Sara ihre Familie ist.

    Mit dem Sieg bei Germany’s next Topmodel beschreibt Sara den Anfang ihrer Karriere und ihren weiteren Werdegang, der nicht immer linear verläuft. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, und wirkt trotz ihrer ehrlichen Worte freundlich und liebenswert. Ihre Entwicklung wird von Seite zur Seite immer spürbarer. Eben noch ein Model, wird sie später Unternehmerin und verkauft Kaffee.

    Äthiopien

    Am Buch besonders geschätzt habe ich Saras Bezug zu Äthiopien, dem Land, aus dem ihre Familie stammt. Mit den Jahren zieht es sie immer wieder dorthin, prägt und verändert sie. Ihr Wunsch, etwas Fundamentales zu bewirken wird so übermächtig, dass sie und ihre Schwester sich selbstständig machen, um Frauen in Äthiopien mit ihrem verkauften Kaffee Mikrokredite zu ermöglichen.

    Germany’s next Topmodel

    Natürlich hat mich Saras Erfahrung bei Germanys next Topmodel besonders interessiert, da die Show überhaupt der Grund ist, warum ich sie kenne. Damals schaute ich jede Folge und hoffte aus tiefstem Herzen, dass sie gewann. Ihre Perspektive zu lesen, fand ich sehr aufschlussreich. Die Passage bestätigte mir außerdem das, was ich ohnehin wusste: Im Fernsehen ist gefühlt alles geskriptet und viel zu überzogen dargestellt.

    Kritik

    An vielen Stellen fehlte es mir inhaltlich an Tiefe, so, wenn es beispielsweise um Rassismus ging. Sara merkt zwar an, dass sie in ihrem Leben glücklicherweise nicht viel Rassismus erlebt hat, geht meiner Meinung nach aber trotzdem zu wenig auf das Thema ein. Es wird nur hier und da mal angerissen, aber nicht weiter ausgeführt.

    Auch hat sie meiner Meinung nach viel zu wenig die Modelbranche kritisiert. Sie beschreibt nur einige harte Bedingungen, beispielsweise, dass Models als austauschbar gesehen werden und starken Druck haben, was ihre Maße angeht. Aber wie brutal es tatsächlich zugeht, erwähnt sie nicht.

    Ebenfalls sehr gestört hat mich ihr Bezug und ihre Ausführung zum Thema Körper. In einer Passage spricht sie darüber, wie sie und ihre Schwester in ein Abnehmcamp gehen, weil sie sieben Kilo zugenommen hat. Als Vorbild finde ich, dass es in ihrer Verantwortung liegt, keine ungesunden Werte zu vermitteln.

    Dennoch fand ich das Buch sehr lesenswert und wertvoll. Es ist keine übliche Biographie, sondern vielmehr die Geschichte eines jungen Mädchens, das seinen Weg geht und erfolgreich wird.

  19. Cover des Buches Im Leiden beginnt mein Sterben - Das kurze Leben der Großherzogin Caroline von Sachsen-Weimar-Eisenach, Prinzessin zu Reuß, ä. L., 1884-1905 (ISBN: 9783957534378)
    Silke Ellenbeck

    Im Leiden beginnt mein Sterben - Das kurze Leben der Großherzogin Caroline von Sachsen-Weimar-Eisenach, Prinzessin zu Reuß, ä. L., 1884-1905

     (15)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Jener Tag hatte einmal etwas besonderes in meinem Leben werden sollen, so wie im Leben jeder Frau, und doch hatte ich keine müden Füße, zertretenen Schuhe von den schwungvollen freudvollen Tänzen gehabt. Stattdessen ließ ich mich widerwillig von meinem Manne im Takt drehen...“


    Prinzessin Caroline Elisabeth Ida zu Reuß ä. L. erblickt 1884 in Greiz das Licht der Welt. Die Mutter stirbt 1891 bei der Geburt der Tochter Ida. Der Vater hat nie wieder geheiratet. Zuvor hat schon ein anderer Schicksalsschlag die Familie getroffen. Heinrich, einziger Sohn und Nachfolger, ist behindert und wird das Haus Reuß nie führen können.

    Nach dem Tode des Vaters regiert deshalb Heinrich XXVII. zu Reuß j. L. mit den Stammsitz in Gera und Schleiz. Die Vormundschaft für die Mädchen geht an Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe.

    Emma ist schon verlobt, für Caroline wird dringendst ein Bräutigam gesucht. Da kommt der Antrag von Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach gerade recht.

    Die Autorin hat einen tiefgründigen Roman über das Leben der Großherzogin Caroline von ihrer Hochzeit bis zum Tod geschrieben.

    Das Buch zeuigt von intensiven Quellenstudium der Autorin. Sie hat dem eigentlichen Geschehen die Lebensläufe der Protagonisten Caroline und Wilhelm Ernst vorangestellt, sie beiden selbst in den Mund legt. Schon hier werden die künftigen Probleme deutlich. Während das Geschlecht Reuß eher zu den kleineren gehört, hat der Weimarer Hof Beziehungen bis zum Kaiserhaus. Das zeigt sich auch bei der Erziehung der Kinder. Die war in Greiz relativ frei und kulturell orientiert. Kontakte zu den Untergebenen waren die Regel, nicht die Ausnahme. Großherzog Wilhelm Ernst dagegen wurde von den Prinzipien des preußischen Militärs geformt. Darauf gründet auch seine Jagdleidenschaft.

    Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Die Geschichte wird in Tagebuchform erzählt. Allerdings hat Caroline nie Tagebuch geführt. Hier wirkt die schriftstellerische Freiheit. Der Vorteil davon ist, dass die Erzählung sehr lebendig ist und die Gedanken der jungen Frau in die Handlung einfließen.

    Caroline hätte am liebsten die Hochzeit abgesagt. Doch da selbst der Kaiser involviert war, war dies keine Option. Auch Wilhelm Ernst ist sich kurz vor der Hochzeit nicht mehr sicher, ob diese Ehe eine gute Idee ist. Zu verschieden sind die Vorstellungen der beiden. Wilhelm Ernst erwartet, dass sich Caroline dem strengen und steifen Regime des Weimarer Hofs beugt. Hinzu kommt, dass Caroline aus ihrem Elternhaus weder Missgunst, noch Intrigen der Bediensteten gewöhnt ist, damit in Weimar aber schnell konfrontiert wird. Die Etikette erlaubt ihr nicht einmal, an der Hochzeit ihrer Schwester Emma teilzunehmen, da sie unter Stand geheiratet hat. Allerdings ermöglicht Wilhelm Ernst häufig den Besuch der beiden anderen Schwestern.

    Das Eingangszitat gibt Carolines Eindruck von ihrer Hochzeit mit bitteren Worten wieder.

    Die Briefe, die zwischen den Geschwistern ausgetauscht werden, zeugen vom innigen Verhältnis. Sie zeigen aber auch, wie unterschiedlich die Schwestern charakterlich sind. So nimmt sich Hermine durchaus heraus, Caroline für ihr Verhalten gegenüber Wilhelm zu tadeln.

    Gekonnt werden in das persönliche Geschehen die historischen Gegebenheiten eingeflochten.

    Dem Buch sind viele Originalfotos beigefügt. Die Bilder veranschaulichen das Leben der Protagonisten und geben ihnen ein Gesicht.

    Eine Bibliographie und ein Nachwort vervollständigen den biografischen Roman.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, welchen Zwängen Frauen in der damaligen Zeit unterworfen waren.

  20. Cover des Buches Audrey Hepburn (ISBN: 9783894874759)
    Sean Hepburn Ferrer

    Audrey Hepburn

     (25)
    Aktuelle Rezension von: lesefreude_book
    Audrey Hepbruns Sohn schreibt ein sehr berührendes Buch über das Leben seiner Mutter. Über ihr Aufwachsen während des Krieges, ihre Ehen, die Entscheidung: zuhause bei den Kindern oder Karriere, aber auch über die Krebsdiagnose bis hin zum Tod. Das Buch kommt perfekt ohne Skandale, ohne hinhacken auf Kollegen, ohne Scheidungsschlammschlachten aus. Es berichtet "einfach" nur wie das Leben der Audrey war und das auf eine wunderbar fesselnde Art und Weise. Ich musst das Buch in einem Zug fertig lesen, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Als Draufgabe gibt es Fotos aus ihrem Familienalbum, aber auch Fotos großartiger Fotografen wie Steven Meisel oder Richard Averdon. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Audrey Hepburn-Fan und für die, die es noch werden wollen.
  21. Cover des Buches Mads Mikkelsen (ISBN: 9783862654642)
    Thorsten Wortmann

    Mads Mikkelsen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Eine tolle Biographie über einen der interessantesten Schauspieler unserer Zeit, in der man sowohl etwas Persönliches über den Mann Mads und über seine Einstellung zum Leben lernt wie auch über seinen Karriereweg mit Klassikern wie "Adams Äpfel" und "Die Jagd". Ein ganz bescheidener, bodenständiger Mensch aus einem tendenziell kommunistischen Elternhaus, der in einem sympathischen Land aufwächst, das seine Stars nicht zu groß werden läßt. Über manche Filme hätte man gern noch mehr erfahren, aber die Person hinter dem Schauspieler wird tiefschürfend präsentiert, und alles mit tollen Bildern abgerundet.

  22. Cover des Buches CROSSMATCH: das Todesmerkmal (ISBN: B00AAHHKX8)
    Stefanie Koch

    CROSSMATCH: das Todesmerkmal

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    "Crossmatch" von Stefanie Koch hat durchaus seine Stärken, aber teilweise auch einige Schwächen... Zu Letzterem zählen meiner Meinung nach u.a. die Länge bzw. die Story, die sich etwas zu sehr zieht.....

    Worum geht es denn? Protagonistin ist Lia Willach, eine Polizistin, die auf die Spur der Organmafia gerät. Als die Leiche eines jungen Mannes ausgeweidet vorgefunden wird und dieser alle lebenswichtigen Organe fehlen, nimmt Lia die Ermittlungen auf... Gleichzeitig muss sie sich aber auch mit einem schweren Schicksalsschlag auseinandersetzen, der sie mehr als mitnimmt.... Ebenso hat sie es alles andere als leicht mit ihrer Familie und einigen privaten Beziehungen....

    Je mehr Lia mit ihrem Team gräbt, desto schneller gerät sie an zwielichtige Personen, bei denen sie nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann.....

    Insgesamt ist der Schreibstil ganz gut, aber teilweise ist es mir auch etwas schwergefallen, bei den Beziehungsgeflechten durchzublicken.... Auf den letzten 20 Sachen kommt es zu einem ganz guten Showdown, das Ende ist aber sehr abrupt... Vielleicht ist da noch eine Fortsetzung geplant? 

    Letztendlich reicht es für mich zu ordentlichen, aber nicht überragenden 3 Sternen! 

  23. Cover des Buches Audrey Hepburn (ISBN: 9783596174430)
    Donald Spoto

    Audrey Hepburn

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Tally99
    Meiner Meinung nach eine etwas zu detaillierte, aber dennoch spannenende Erzählung über das Leben der Schauspielerin Audrey Hepburn. Trotz ihres Ruhms und der Anerkennung aller Welt, erlitt sie jedoch in ihrem gesamten Leben immer wieder neue Schicksalsschläge die sie langsam brechen ließen. Sie hat ihre eigene äußere und innere Schönheit nie erkannt und das wird in diesem Buch sehr deutlich. Eine ehrgeizige Frau die auf der Suche nach dem großen Glück war ❤
  24. Cover des Buches Freundlichkeit (ISBN: 9783608946093)
    Adam Phillips

    Freundlichkeit

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Freundlichkeit, eine unzeitgemäße Tugend? Stimmt das? Oh, ja! Das wird jeder bestätigen können, der wie ich als Zugezogene unter der typischen Berliner Rauhbeinigkeit leidet und sich jedesmal, wenn wieder ein Busfahrer kalt lächelnd losfährt, obwohl man noch vor der Tür steht, wünscht, dass Freundlichkeit etwas Selbstverständliches wäre. Leider wird Freundlichkeit, wie auch die Autoren dieses hervorragenden und liebevoll gestalteten kleinen Büchleins konstatieren, heutzutage als Schwäche gedeutet und ist daher verpönt. Wie ist es dazu gekommen? Zur Klärung dieser Frage nehmen Philipps und Taylor uns mit auf eine Reise durch Kulturgeschichte und Psychoanalytik. Schon seit der Antike ist der Begriff Freundlichkeit umstritten. Die – durch alle Epochen hinweg – zentrale Frage ist, ob der Mensch von Natur aus freundlich oder selbstsüchtig sei. Während Seneca der Meinung war, das keiner glücklich leben könne, wenn er nur auf seinen eigenen Vorteil aus sei, definierte Aristoteles Freundschaft als nach außen gewendete Selbstliebe. Gemeinsam war der klassisch-antiken Interpretation von Freundlichkeit, dass sie nichts mit Selbstaufopferung zu tun hatte. Dies änderte sich mit dem Übergang zum Christentum, der eine entscheidende Wende in der Geschichte der Freundlichkeit mit sich brachte. Jetzt stellte sich die Frage, ob die sich selbst aufopfernde caritas eine menschliche Tugend oder ein Geschenk Gottes sei. Die Reformation brachte eine Institutionalisierung und Eingrenzung der caritas mit sich, die nunmehr zur Wohlfahrt mutierte. Im 18. Jahrhundert mündete das Unbehagen über die Auswirkungen des Kapitalismus in den humanitären Aktivismus der Benevolisten gegen Sklaverei, Kindervernachlässigung und Tierquälerei. Hier wurde das Gutmenschentum begründet. Die caritas wurde auf philanthropische Aktivitäten zurückgestutzt. Die Unterstützung der „bedürftigen Armen“ verpflichtete im Gegenzug das einfache Volk zu Gehorsam und Unterwürfigkeit. Aufdringliche Freundlichkeit, verbunden mit Macht, droht in „moralin-süßsaure Bevormundung“ umzukippen. Diese Haltung ist leider bis heute aktuell und findet sich im Umgang mit Hartz IV-Empfängern und anderen Benachteiligten wieder. Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Feminisierung der Freundlichkeit, die nunmehr als weibliche Schwäche abgetan wurde und als hochgehaltenes weibliches Merkmal wie Tugend und Keuschheit genauso gesellschaftlich irrelevant wurde wie diese. In der Psychoanalyse wurde Freundlichkeit nur noch als sexuell verstanden. Mitleid und Altruismus fanden kaum Eingang in psychologische Theorien. Freundlichkeit wurde als erschreckende Abhängigkeit von der Mutter gedeutet, als Gefahr, dass die Distanzierung von den Eltern ausbleibt und in Regression mündet. Freundlichkeit erhielt den Status einer Tauschbeziehung in der Eltern-Kind-Beziehung. Eine „robuste“ Freundlichkeit könne nur entstehen, wenn Ambivalenzen und Hass, gerade auch in der Mutter-Kind-Beziehung, zugelassen werden. Ein menschliches Wesen ohne freundschaftliche Bindung kann sich nicht wohlfühlen; alle Menschen sind voneinander abhängig. Die moderne Gesellschaft will hiervon allerdings nichts wissen. Unabhängigkeit ist das höchste Gut, Selbstgenügsamkeit, Autonomie und Individualismus sind die neuen Tugenden. Der wettbewerbsorientierte Individualismus ist die uneingeschränkt herrschende Ideologie – „Der Kapitalismus ist nun einmal einfach kein System für einfühlsame Gemüter.“ Nun, am Ende der Reise durch die Denkmodelle der Jahrhunderte, kommen wir der Beantwortung der Eingangsfrage näher. Die freie Marktwirtschaft zersetzt die Gesellschaft, die ihre Grundlage ist: Familie, Karriere, Gemeinschaft. Befristete Verträge, erzwungene Mobilität und Überstunden führen zu Existenzangst, Isolierung und schon bei Grundschulkindern zu Stress und bereiten den Boden für die heute vorherrschende Unkultur der Härte und des Zynismus. „Eine nur auf Wettbewerb beruhende Gesellschaft, die ihre Mitglieder in Gewinner und Verlierer aufteilt, landet zwangsläufig in misanthropischer Unfreundlichkeit.“ Womit die Unfreundlichkeit der Berliner Busfahrer etwas verständlicher wird. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil die kulturgeschichtlichen und psychoanalytischen Erklärungen verständlich und spannend geschrieben sind.

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