Bücher mit dem Tag "wohnen"
51 Bücher
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.153)Aktuelle Rezension von: NefinaFür die Leserunde zum neuesten Band der Dunbridge Academy dachte ich mir, dass ich vorher vielleicht mal mit Band 1 anfangen sollte, um besser in die Reihe reinzukommen. Ganz ehrlich? Ich hatte erst meine Zweifel. Mit über 30 noch eine Geschichte über Internatsschüler lesen? Ich war mir nicht sicher, ob mich das wirklich abholen würde.
Tja. Und dann habe ich angefangen zu lesen und war komplett verloren.
Dieses Buch liest sich so unglaublich locker und leicht, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ehe ich mich versah, war ich völlig in der Welt der Dunbridge Academy angekommen und wollte sie gar nicht mehr verlassen. Das Internatssetting in Schottland hat einfach eine besondere Atmosphäre. Alte Gemäuer, Freundschaften, heimliche Treffen und dieses Gefühl von Zusammenhalt machen das Ganze unglaublich gemütlich.
Emma und Henry habe ich beide sofort ins Herz geschlossen. Emma wirkt stark, aber gleichzeitig sehr nahbar, und Henry war für mich einfach ein wundervoller Bookboyfriend. Die beiden harmonieren unglaublich gut miteinander und ihre Geschichte hat mich von Anfang bis Ende mitfiebern lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht von ständigem Drama lebt. Stattdessen stehen die Figuren, ihre Gefühle und ihre Entwicklung im Mittelpunkt. Dadurch wirkte alles sehr authentisch und emotional. Ich habe gelacht, mitgefiebert und an manchen Stellen auch ordentlich mitgelitten.
Aber nicht nur Emma und Henry konnten mich überzeugen. Auch die Nebencharaktere haben mich neugierig gemacht und dafür gesorgt, dass ich unbedingt mehr über die anderen Bewohner der Academy erfahren wollte. Genau deshalb musste ich nach diesem Buch natürlich direkt weiterlesen.
Sarah Sprinz hat einfach einen Schreibstil, der süchtig macht. Modern, emotional und gleichzeitig unglaublich leicht zu lesen. Für mich war Anywhere die perfekte Mischung aus Wohlfühlbuch, Liebesgeschichte und Internatsatmosphäre.
Fazit: Eigentlich wollte ich mich nur für die Leserunde einlesen, am Ende hat mich die Dunbridge Academy komplett für sich gewonnen. Emma und Henry habe ich geliebt und ich konnte gar nicht schnell genug zum nächsten Band greifen.
- Emma Donoghue
Raum
(928)Aktuelle Rezension von: pinkyliciousbooksEine schreckliche Geschichte aus Kinderaugen erzählt, die noch lange nachhallt und zum nachdenken anregt.
Für mich waren die Kapitel teilweise zu langatmig. Auch den Schreibstil der Autorin muss man mögen.
Da das Buch aus der Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist, muss man sich an seine Sprache gewöhnen, aber diese Art und Weise macht das ganze auch liebenswert. - Carina Bartsch
Nachtblumen
(342)Aktuelle Rezension von: anni_99Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.
Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.
Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.
Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.
- Louise Bay
King of New York
(254)Aktuelle Rezension von: Ramona_HHarper hat es bisher im Leben nicht leicht gehabt. Sie hat zwar einen äußerst vermögenden Vater, der sich aber nicht für seine Tochter zu interessieren scheint. Sie kennt ihn immer als abwesend und dass er seine Versäumnisse mit Geld wieder gut macht. Deswegen ist es für sie nicht überraschend, dass er ihr, entgegen ihren drei Stiefbrüdern, keinen Job in seinem großen Unternehmen anbietet. Harper kämpft sich alleine durch und beginnt bei Max King, dem New Yorker Topunternehmer an zu arbeiten.
Recht schnell ist auch Sex im Spiel. Max hatte jedoch noch nie eine ernsthafte Beziehung. Harper hingegen lässt die Männer auch nicht besonders nahe an sich ran, da sie bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Durch viele Missverständnisse beruflicher wie auch privater Art ist es zwischen den beiden immer ein Hin und ein Her. Obwohl dem Leser schnell klar ist, dass die beiden zusammengehören.
Doch lässt sich das wirklich vereinbaren? Vor allem wenn Max ein großes Ziel hat: Der Geschäftspartner von Harpers Vater zu werden...
Ein gelungener, leicht zu lesender Auftakt zu einer Reihe.
- Sarah Stankewitz
Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)
(507)Aktuelle Rezension von: MrsHetfieldIch habe die ersten Seiten gelesen und konnte nicht mehr aufhören. Mir haben die Charaktere des Romans richtig gut gefallen. In Brooke konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und habe mit ihr durch das ganze Buch hindurch gelitten. Auch Chase fand ich richtig sympathisch. Einzig den Zufall des Zusammenhangs zwischen Chase und Brookes Freund Thomas fand ich etwas konstruiert und unwahrscheinlich, aber dennoch hat die Story für mich einen Sinn ergeben und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, ob die beiden noch zueinander finden. Ich konnte das Buch tatsächlich nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug hindurch gelesen und direkt mit dem Nachfolgeteil angefangen. Ich liebe den sensiblen und emotionalen Schreibstil, der einfach das Herz berührt und der Geschichte viel emotionale Tiefe verleiht, denn es werden hier auch schwierige Liebes-Themen beschrieben. Ich kannte die Autorin vorher noch nicht und werde auf jeden Fall den zweiten Teil der Reihe und auch noch weiter Bücher von ihr lesen!
- Anika Landsteiner
Gehen, um zu bleiben
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.
Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.
Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.
Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!
- Sabine Schulter
Melody of Eden Blutgefährten
(103)Aktuelle Rezension von: YoyomausMelody of Eden - Blutgefährten von Sabine Schulter
Melodys Leben ist eigentlich ganz normal. Sie lebt in der Großstadt, hat einen guten Job und vor allem Freunde, mit denen sie sich gern trifft. Es könnte nicht perfekter sein. Als sie eines Abends mit ihrer Freundin Daisy unterwegs ist, möchte sie sich vergewissern, ob es wirklich Vampire gibt, so wie es in den Straßen der Stadt gemunkelt wird. Gegen den Willen ihrer Freundin finden sich die beiden Mädchen vor einem der Eingänge zur Kanalisation wieder und dort erlebt Melody zum ersten mal, was es bedeutet, um sein Leben zu bangen. Denn aus der Dunkelheit taucht ein unwirkliches Wesen auf. Ein Vampir. Ein Wilder, der ohne Sinn und Verstand existiert und nur noch für den Blutdurst lebt. Ein Wesen, das nichts mehr mit einem Menschen gemein hat. Ehe sich Melody versieht wird sie von jenem Wesen in die Kanalisation geschleppt. Rettende Hilfe bekommt sie von einem unbekannten Mann, der ganz genau zu wissen scheint, was er tut. Sofort ist sie von ihm fasziniert, obwohl sie ganz genau weiß, dass er ein Vampir und somit auch gefährlich ist. Doch Eden ist anders als die Wilden. Er ist ein zivilisiert und arbeitet für die Nachtpolizei, die es sich zur Aufgabe gemacht hat die Menschheit vor den Wilden zu schützen. Immer wieder kreuzen sich die Wege der lebensfrohen jungen Frau und des verschlossenen Vampirs. Doch dann gerät Melody in den Fokus von jemanden, der mit der Nachtpolizei noch ein Hühnchen zu rupfen hat.
Ich gab alles, um mich befreien zu können, und doch hätte ich mich genauso gut entspannen können. Denn all meine Bemühungen waren umsonst. Das Wesen war so stark, dass ich
absolut nichts ausrichten konnte.
Verzweifelt schluchzte ich, bäumte mich ein letztes Mal auf und schrie so laut um Hilfe, dass mir die Kehle schmerzte. Aber hier unten würde mich niemand hören, das dachte ich zumindest.(Melody begegnet einem Wilden)
Wer bereits Geschichten von Sabine Schulter kennt, der weiß, dass sie immer sehr viel wert auf Emotionen legt und diese auch wahnsinnig gut darstellen kann. Bereits ab den ersten Seiten ist man voll und ganz in der Geschichte von Melody und Eden gefangen und fiebert mit den beiden mit. Der wechselnde Erzählstil der beiden Protagonisten trägt dazu bei, dass man sich in beide Charaktere sehr gut hinein versetzen kann. Sabine schafft es ebenfalls wieder durch die vielschichtigen Charaktere zu begeistern. So treffen wir hier auf einen starken und grummeligen, aber herzensguten Anführer der Vampire. Wir haben außerdem eine kleine Dame als Vampirin, die Melody sofort ins Herz schließt und die man am liebsten nur noch knuddeln möchte. Aber wir haben hier auch einen durchtriebenen Gegner, der sich wahrlich etwas einfallen lässt, um der Nachtpolizei und den Menschen das Leben schwer zu machen. Neben detaillierten Beschreibungen und emotionalen Momenten punktet die Geschichte vor allem durch gepfefferte Dialoge und witzige Szenen, die den Leser unter anderem wild giggelnd von den Seiten aufschauen lässt. Diese Reaktion gibt es bei mir recht selten, aber Sabine Schulter hat es wieder einmal geschafft alle Emotionen auf mich zu übertragen. Ich habe gelacht und ich habe geweint. Es ist genau das, was man sich von einer guten Geschichte erhofft. Man wird einfach mitgerissen.
»Ivy, ist ein alter Freund unter ihnen?«
Wieder zuckten die Augen des Mädchens umher. »Ja«, war schließlich ihre Antwort.
Scott zeigte ein wildes Grinsen, das mir sogar an seinem Bart vorbeidie spitzen Eckzähne offenbarte. »Sehr schön, dann zeigen wir ihm mal, dass er sich wieder verkriechen kann.«
Zusammen traten Scott, Eden und Ivy an den schießenden Männern vorbei in den Tunnel.(Melody wird gerettet und erlebt die Macht der Vampire)
Melody als Charakter ist wirklich faszinierend. Sie ist ein aufgewecktes Mädel, was genau weiß, was sie im Leben erreichen will. Sie ist ehrgeizig und legt viel wert auf Freundschaft. Außerdem ist sie ein herzensguter Mensch der niemanden vorab verurteilt, sondern mit sehr viel Feingefühl auf ihr Gegenüber zugeht, was ihr vor allem bei den Mitgliedern der Nachtpolizei jede Menge Pluspunkte bringt. Außerdem ist Melody trotz ihrer Angst immer wieder eine Kämpfernatur und weiß ganz genau, wenn es darauf ankommt. Dass sie sich in den verschlossenen Eden verguckt ist ihr also nicht zu verdenken, da sie nicht nur das Äußere betrachtet, sondern auch versucht hinter die harte Schale zu gucken. Trotzdem ist sie sich bewusst, dass ein Mensch und ein Vampir nicht zusammen sein können. Sie erwartet nichts und ist mit dem zufrieden, was das Leben ihr bietet. Außerdem hält sie nie lange mit ihrer Meinung hinterm Berg und sagt alles so, wie sie es denkt, was sie in meinen Augen noch sympathischer macht.
Eden ist fast schon das Gegenteil von Melody. Wo sie offen und fröhlich ist, scheint er immer nur distanziert, ernst und verschlossen. Doch nach und nach lässt der Vampir seinen emotionalen Vorhang fallen und sich von Melody vereinnahmen. Er ist um die Sicherheit der Menschen besorgt und trägt sehr viele Schuldgefühle mit sich herum, was vor allem mit dem Gegner der Vampire – Rufus – zu tun hat. Oft hängt er seinen Gedanken nach und lässt es fast schon zu, dass sie ihn zu sehr beeinflussen. Trotzdem ist er immer bei der Sache und steht vollends für das ein, was die Nachtpolizei für ihn vermittelt. In Melody scheint er bald seinen Schwachpunkt gefunden zu haben, denn durch sie erlaubt er sich Gefühle und scheint für Rufus angreifbarer als je zuvor.
»Danke, Mel«, sagte er und ich hörte deutlich, wie tief empfunden diese beiden Worte gemeint waren.
»Wofür?«, fragte ich überrascht.
Ich erstarrte verblüfft, als der junge Vampir nach meiner Hand griff und sie in dem Licht des beginnenden Tages betrachtete.
»Dafür, dass du mir die Möglichkeit gegeben hast, mich in den letzten Stunden lebendig zu fühlen«, erklärte er, ohne mich anzusehen. Er ließ meine Hand los und sprang auf das Balkongeländer, bevor ich seinen Worten einen richtigen Sinn entnehmen konnte.(Melody schafft es den ernsten Eden ein paar Emotionen zu entlocken)
Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, dass ich es mit als Erste lesen durfte und weil es um Vampire geht, sondern auch, weil es mir gewidmet wurde und ursprünglich einmal mein Geburtstagsgeschenk war. Ihr könnt euch vorstellen, wie gerührt ich war, als ich es „auspacken“ durfte – ich hab geheult wie ein Schlosshund, weil ich weiß, wie viel Mühe hinter einem Buch steckt. Empfehlen möchte ich das Buch allen Vampirfans, die sich gern auf eine neue Art der Vampire einlassen möchten. Die Vampire von Sabine Schulter sind weder klischeebehaftet, noch sind sie unfehlbar. Diese Vampire haben alle einen verschiedenen Wesenszug und machen die Geschichte zu etwas ganz besonderem.
Idee: 5/5Charaktere: 5/5Emotionen: 5/5Logik: 5/5Details: 5/5
Gesamt: 5/5
- Format: Kindle Edition
- Dateigröße: 1697 KB
- Verlag: Dark Diamonds (25. November 2016)
- Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
- Sprache: Deutsch
- ASIN: B01M275J8Y
- Taschenbuch: 304 Seiten
- Verlag: Dark Diamonds (29. September 2017)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3551300917
- ISBN-13: 978-3551300911
- Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
- Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 2,5 x 21,3 cm
- Estelle Ellis
Mit Büchern leben
(21)Aktuelle Rezension von: RitjaEinfach nur schön - durch fremder Menschen Bibliotheken gehen und sehen, was sie an Büchern besitzen, wie sie ihre Bibliothek aufgebaut haben. Die Texte zu den Bildern sind gut geschrieben und stellen nicht nur die Bücherleidenschaft, sondern auch den Menschen hinter den Büchern vor. Zum immer wieder schmökern und eintauchen geeignet. - Wolfgang Gabler
Nie wieder New York: 2 Jahre New York City von Wolfgang Ga(e)bler
(9)Aktuelle Rezension von: vormiDer Titel ist leicht irreführend, denn ich bin ein Fan von New York und habe das Buch sehr gerne gelesen.
Allerdings wollte ich auch schon vor der Lektüre des Buches nicht unbedingt im Big Apple wohnen.
Wolfgang Gaebler erzählt, meistens, mit einem zwinkernden Auge von der alltäglichen Begebenheiten, die ein Neu-Bewohner der schillerndsten Stadt der Welt so zu ertragen hat.
Besonders in der ersten Hälfte des Buches musste ich oft laut lachen und habe ganz Kapitel komplett meinem Mann vorlesen müssen. Wir hatten viel Spaß damit.
Viele Situationen und Begebenheiten konnten wir sehr gut nachvollziehen.
Entweder als Eltern oder als Besucher New Yorks.
Besonders beeindruckend sind die Fotos, da hat der Autor echt ein beeindruckendes Talent.
Wunderschöne Aufnahmen. Tolle Perspektiven. Das ist auf jeden Fall ein Teil der auch New-York-Fans beeindrucken wird.
Das Buch ist in unterschiedlich lange Kapital aufgeteilt.
Auch schön, um hin- und wieder reinzulesen oder nur die tollen Fotos zu betrachten.
Leider wurden die Themengebiete in der 2. Hälfte etwas spezieller.
Dadurch wird der Lesegenuss geringfügig "eingeschränkt".
Ich musste leider nicht mehr ganz so häufig lachen und brauchte auch meinem Mann nichts mehr vorlesen.
Aber Themen über den ominösen Umlaut im Nachnamen Gaebler, der von den US-Behörden einfach gekürzt wurde, sind für uns einfach viel interessanter, da wir auch einen Umlaut im Nachnamen haben. Und schon bei unseren Urlauben wurde aus einem "ü" im Nachnamen kurzerhand ein "ue".
Das finden wir natürlich viel spannender, als Tennisplatzbuchungen im Morgengrauen in Manhattan.
Auch eine faszinierende Story, aber eben anders.
Daher gebe ich nur 4 Sterne, da der Autor es nicht geschafft hat, den "Spannungsbogen" gleichmässig hoch zu halten.
Trotzdem würde ich jederzeit einen Nachfolger lesen, der dann in Miami spilet. Auch diese Stadt haben wir schon besucht und interessieren uns sehr dafür.
Und allein auf Wolfgang Gaeblers tolle Fotos würde ich mich sehr freuen.
Auch kann man so mehr über die USA erfahren, denn auch, oder gerade, dort gibt es die verrücktesten Gesetze und Verbote.
Und das finde ich sehr interessant.
Also gerne weiter so... - Jelena Weber
Mehr vom Weniger
(51)Aktuelle Rezension von: ScheckentoelterIch bin über YouTube auf die Autorin aufmerksam geworden. Ihre Einstellung zum Thema Aufräumen und Ordnung fand ich sehr gut. Daher kaufte ich dieses Buch.
Gut am Buch finde ich:
- es wird auf verschiedene Ausmistmethoden eingegangen
- es gibt sehr gute DIY Anleitungen
- am Ende der einzelnen Kapitel gibt es eine gute Zusammenfassung
was ich eher schlecht fand:
-viele für mich Unnütze Informationen die ich nicht bräuchte
- das Bagua-Raster wurde für mich absolut nicht verständlich erklärt
Dieses Buch empfehle ich für alle die verschiedene Methoden des Aufräumens kennen lernen wollen. Tipps und Anweisungen für den Start von Ordnung und Sauberkeit.
- Salman Rushdie
Golden House
(11)Aktuelle Rezension von: JorokaMan kennt von Salman Rushdie vor allem die Satanischen Verse. In seinem 2017 erschienenen Roman rückt er jedoch das damalige Zeitgeschehen sowie seine eigenen Wurzeln in Indien in den Fokus.
Nero Golden flieht mit seinen drei Söhnen nach New York, doch ihre Vergangenheit holt sie ein. Das Land, das lange Zeit nicht beim Namen genannt werden darf, ist Indien. Was genau die Familie zur Flucht bewogen hat, klärt sich erst gegen Ende auf. An Geld mangelt es ihnen jedenfalls nicht. Die Geschehnisse werden aus der Sicht eines Nachbarn geschildert, der immer tiefer in die Verstrickungen der Familie hineingezogen wird.
Der Roman braucht einen langen Anlauf, bevor die Handlung wirklich an Spannung gewinnt. Zum Ende hin konnte ich jedoch kaum noch mit dem Zuhören aufhören. In Rückblicken wird die Geschichte der drei ungleichen Söhne und eines Nachzöglings detailliert aufgerollt.
Rushdie nimmt kein Blatt vor den Mund und ein gewisser Präsident wird bei ihm zur Figur des Jokers aus Badman.
Es handelt sich um eine vollständige Lesung mit ca. 14,5 Stunden Laufzeit, routiniert und packend gelesen von Simon Jäger.
Fazit: Nimmt erst in der 2. Hälfte an Fahrt auf - dann aber richtig.
- Wiebke Busch
Familie ist, wenn man trotzdem lacht
(38)Aktuelle Rezension von: Mika2003Bei diesem Buch kann ich ganz klipp und klar sagen, dass mit dem Klappentext Erwartungen geweckt wurden, welche dann aber leider absolut nicht erfüllt wurden.
Liest man sich den Klappentext durch, erwartet man irgendwie, dass ein Großteil der Geschichte spielen wird, nachdem die Familie in der Villa von Flora eingezogen ist. Doch der Teil der Geschichte ist irgendwie zum gesamten Buch gering.
Genauso übrigens wie das Thema Wohnungsnot und Wohnungssuche in Großstädten. Wir haben auch, wie viele andere auch, das Thema Wohnungssuche hinter uns. Zuerst als wir zusammengezogen sind und dann mit zwei Kindern in eine 4-Raum-Wohnung. Erschwerend kam hinzu, dass wir in der gleichen Wohngegend bleiben wollten, weil Kindergarten und Schule nicht gewechselt werden sollten. Also habe ich Erfahrung in dem „Bereich“ und wollte gern etwas Humorvolles zu dem Thema lesen. Doch es war alles andere, aber nicht das.
Da man ja wusste wohin Steffi mit ihrer Familie ziehen wird – der Klappentext hat ja die gesamte Geschichte quasi schon verraten – daher hat mich die unendliche Wohnungssuche von Steffi und die Interessenlosigkeit von Arno eher genervt als interessiert. Vielmehr hätte ich gerne viel über die Konstellation mit Flora lesen wollen.
Ein zweiter Fakt, der mich an dem Buch gestört hat, waren die Charaktere. Steffi, die arme überforderte Hausfrau, die mit zwei Kindern, Haushalt, Wohnungssuche und einem Mann, der Arbeiten ist und daher oft durch Abwesenheit glänzt. Steffi, die gerne mal ein Gläschen mehr trinkt und sich in ellenlangen Monologen selbst bemitleidet. Dazu Helen, die alleinerziehende Mama, welche den Männern abgeschworen hat und gefühlt alles gut im Griff hat, weil sie als Journalistin ja flexibel ist. Und wenn sie doch mal nicht kann springt natürlich die beste Freundin Steffi ein oder der Ex-Partner.
Genau wie beim Thema Wohnungssuche und Makler wird hier mit Stereotypen und Vorurteilen gespielt – was ich schon nicht mehr witzig finde. Dabei bin ich weder eine Hausfrau noch eine alleinerziehende Mama, fühle mich also weder angegriffen noch auf die Schippe genommen.
Ein dritter und letzter Fakt: Es ging nicht nur um das zentrale Thema Wohnungsnot und Wohnungssuche in Großstädten. Es wurden noch andere Themen am Rande angeschnitten, die aber nicht vertieft wurden, im Sande verliefen und die Geschichte eher hemmte.
Die ganze Geschichte liest sich irgendwie für mich nicht wie ein Roman, nicht wie eine humorvolle Geschichte. Eher wie ein noch unrundes Manuskript, wo man noch mal ansetzen müsste. So manche Szenen, so manche Absätze waren unrund, durch Monologe, stumme Zwiesprachen und auch dieses ständige überfordert-sein von Steffi.
Ich habe irgendwann nur noch quergelesen, da ich wissen wollte wie es endet. Normalerweise, hätte ich das Buch nicht im Rahmen der 4-Gewinnt-Challenge in einem Forum gelesen, wäre es ein Abbruch gewesen. Schade eigentlich, ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut.
Zumal es ja gute Ansätze hatte. Die Idee war gut, die Umsetzung leider nicht.
3 von 5 Sternen mit ganz viel Augen zu drücken, mehr geht nicht.
- Susanne von Meiss
BücherWelten
(21)Aktuelle Rezension von: MaggiEin wunderbarer, kleiner Bildband voller Eindrücke, Inspiration und fabelhaften Bildern. Zum schmökern, träumen und genießen! Für jeden Bibliophilen ein Hochgenuss und eine Ergänzung, keine Widerholung zu anderen Werken mit ähnlichem Titel wie z.B. "Mit Büchern leben", welches sich ebenfalls in meinem Besitz befindet. Die beiden Bücher doppeln nichts, trotz der totalen Inhaltlichen Überschneidung. Im Gegenteil, sie sind wie Geschwister, die zusammen eine unvergleichlich gelungene Symbiose eingehen! Volle Punktzahl für die gelungene Umsetzung eines meiner Lieblingsthemen! - Samira Mousa
Und morgen die Welt
(21)Aktuelle Rezension von: GothicQueen"Und morgen die Welt" ist die Geschichte von Samira Mousa, die junge Frau, die an Multipler Sklerose erkrankt ist, sich davon aber nicht einschüchtern lässt. Nach ihrer Diagnose muss sie erst mal lernen, besser auf ihren Körper zu achten, sich nicht dauernd zu stressen und sich zu viel vorzunehmen. Alles Dinge, die bei dieser Krankheit weitere Symptome hervorrufen können. Kurzerhand kündigt sie ihren sicheren Job, macht sich selbstständig, indem sie Schreibaufträge annimmt und reist. Ihren Laptop hat sie immer dabei, da sie von überall schreiben kann. Der Leser wird mit auf ihre Reise genommen und Samira Mousa erzählt neben den Orten, die sie bereist, auch von ihrem Leben und ihrer Krankheit. Und vor allem auch davon, was sie aus ihr macht und wie sie mit ihr umgeht. Samira ist eine sehr mutige und starke Frau. Sie ist hilfsbereit und offen für andere Menschen. Das, verbunden mit ihrer Art zu schreiben, haben mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch gern gelesen und habe auch fest vor das andere bereits von ihr erschienene Buch zu lesen. An manchen Stellen fand ich es ein wenig zu viel "Selbstmitleid" und "Gejammer", das ist aber denke ich voll im Rahmen, da es ja um eine Frau geht, die eine chronische Krankheit hat. Und da darf auch mal gejammert werden, wenn es einem schlechter geht. Es sollte schließlich nicht NUR ein Reisebericht werden. Sondern ein Reisebericht, der TROTZ chronischer Krankheit zustande kam. Ich für meinen Teil möchte mir ein Beispiel an Samira Mousa nehmen. Meinen Job werde ich vermutlich nicht kündigen, da ich kein Mensch bin, der für Risikos gemacht ist. Aber auch ich muss auch erst lernen nach meiner Diagnose auf meinen Körper zu hören, mir weniger Stress zu machen, das Leben JETZT zu genießen und einfach ich selbst zu sein. Das ist nicht immer einfach, vor allem wenn man diese Art zu leben von manchen Personen vorgeworfen bekommt. Veränderung ist nicht immer schlecht. Veränderung kann auch etwas Gutes bedeuten. Samira Mousa hat das mit diesem Buch bewiesen. Ohne die Multiple Sklerose hätte sie diese Reise SO nie angetreten. Lest dieses Buch!
- Annie Sloan
Bunter wohnen: Neue Farben für Möbel, Wände, Böden, Treppen und Türen
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Pierre Lota
Do it! 1 Stunde - 1 Objekt
(4)Aktuelle Rezension von: Lieblingsleseplatz
Der
Titel „Do it!“ hat mich direkt angesprochen – ich bin ja immer
für spontane Umdekorierungen (meine Familie kann ein Lied davon
stöhnen). Und die Aussicht darauf, ein Projekt innerhalb von einer
Stunde zu beginnen und auch abzuschließen hat mich ebenso
begeistert. Nichts ist schlimmer als stundenlange Trocknungszeiten,
dann steht das angefangene Projekt ewig herum … und wird
schlussendlich vergessen.
Ärgert
ihr Euch auch immer beim Lesen auf dem Sofa, dass die Tasse Tee oder
Kaffee soooo weit weg steht? Problem erkannt, Problem gebannt –
einfach mit zwei Kleiderbügeln und einer Stunde Bastelarbeit.
Oder
wie soll aus Zeitschriften, Klebeband und einen Stück Holz ein
stylischer Tisch werden?
Aber
mein absolutes Highlight sind die Beton-Fusion-Vasen! Genau mein
Geschmack. Beton ist ja immernoch voll im Trend und frau hat NIE
genug Vasen …
Bei
diesem Projekt seht ihr aber einen Kritikpunkt – der Beton muss 48
Stunden trocknen. Und auch bei anderen Projekten muss die Farbe oder
der Leim trocknen. Es ist also nicht so, wie ich es erwartet habe,
dass man in einer Stunde fix und fertig ist – die Stunde bezieht
sich auf die reine Fertigungszeit.
Do
it! ist toll bebildert, perfekt beschrieben … und doch kann ich nur
4 von 5 Lieblingslesesesseln vergeben. Leider passt das Buch nur
äußerlich sehr gut zu meinem Lieblingsleseplatz… die
vorgestellten Projekte sind zwar stylish und witzig, passen aber
nicht wirklich zu meinem Einrichtungsstil – außer die Vasen –
die will ich unbedingt haben! Und da ich immer nur subjektiv bewerte,
von mir selbst und meinem Geschmack ausgehe, komme ich zu dieser
Wertung, die ja trotzdem sehr gut ist! - SUSAN MALLERY
Wo sich die Sterne spiegeln
(63)Aktuelle Rezension von: peedeeLange ist man ein Einzelkind, und plötzlich tauchen zwei Halbschwestern auf! Genau so erging es Malcolm, als sein Grossvater auf einmal zwei weitere Geschwister präsentierte. Keine einfache Situation für Malcolm und die jüngeren Schwestern Callie und Keira. Das Einzige, was die drei verbindet, ist ihr verstorbener Vater. Ansonsten wissen sie nichts voneinander. Können sie eine Familie werden?
Erster Eindruck: Ein schönes Cover – durch die Lebkuchen etwas weihnächtlich anmutend.
Als Alberto, der Grossvater, zwei Jahre nach dem Tod seines Sohnes dessen Papiere durchgeht, findet er Nachweise, dass es nebst Malcolm, der seit seinem 12. Lebensjahr bei ihnen auf dem Anwesen lebt, zwei weitere Kinder von verschiedenen Müttern gibt: Callie und Keira. Callie ist, wie Malcolm, bereits erwachsen, doch Keira ist erst 12 Jahre. Er setzt alles daran, seine Enkel unter seinem Dach zu vereinen. Malcolm führt als Geschäftsmann das erfolgreiche Familienunternehmen. Er sorgt dafür, dass es seinen Schwestern materiell an nichts mangelt, aber von der sozialen Seite her muss er noch einiges lernen. Callie hat schwierige Jahre hinter sich und kann es nicht glauben, dass sie nun zu dieser Familie gehören soll. Ihr Bruder scheint ein ziemlich „trockener Knochen“ zu sein, aber das wird sich wohl noch geben. Keira wünscht sich sehnlichst eine Familie – und die Liebe ihres Bruders. Sie befürchtet, dass Malcolm sie wieder wegschicken wird.
Wenn ich mir vorstelle, dass plötzlich – quasi aus dem Nichts – Halbgeschwister auftauchen, wäre das schon eigenartig. Es ist sehr traurig, dass der Vater sich nie für seine Kinder interessiert hat. Umso schöner ist es, dass der Grossvater sich sehr darüber freut, zwei Enkelinnen dazuzubekommen. Es ist für die Geschwister nicht leicht, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen – der Weg zu „wir sind jetzt eine Familie“ ist steinig. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und hatte humorvolle, ernste und berührende Passagen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und erhält 4 Sterne. - Cary Telander Fortin
Simplify your Home
(8)Aktuelle Rezension von: cornflakeDieses Buch von Cary und Kyle hat mir unglaublich gut gefallen. Zu erst möchte ich das wunderschön gestaltete Cover hervorheben, denn es wirkt so minimalistisch und geradlinig. Überhaupt nicht aufdringlich sondern einfach nur schön. Dieses Buch hat mich dazu bewegt endlich mal wieder Ordnung in mein Chaos zu bringe, besser und strukturierter aufzuräumen und auch mal auszumisten. Einmal über den eigenen Schatten zu springen und sich auch von Dingen zu trennen. Doch in diesem Buch geht es nicht nur allein ums Ausmisten, sondern auch darum, wie ich im Haushalt minimalistisch leben kann. Zum Beispiel Dinge zum Saubermachen selber herstellen oder ähnliches. Auch werden viele Tipps gegeben um sich beim Aufräumen besser zu fühlen und strukturierter an die Sache zu gehen und das beste dabei ist, man bekommt Spaß daran!! Die beiden Autorinnen vermitteln mit viel Humor und Freude Dinge um das eigene Heim minimalistischer zu gestalten. Der Schreibstil der beiden ist sehr gut und einfach gehalten. Die Gestaltung und die Bilder um Buch sind toll ausgewählt und haben einen einheitlichen Stil und Wiedererkennungswert. Ein klasse Buch, das ich sehr empfehle!!! - Roberta Antonioni
Ein ZuHAUSe für alle
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine lustige Geschichte über Häuser, über verschiedene Wohnformen,
über alleine Leben und Freundschaft
über die Suche nach der besten Wohnqualität und der schönsten Lebensform
für Kinder ab 3 Jahren
Dieses Bilderbuch ist nicht nur wunderschön und lustig, es eignet sich auch ganz wunderbar als Vorlage für ein Rollenspiel und sogar für ein Kindertheaterstück.
Roberta Antonioni und Benedetta Sala erzählen uns von einer Stadt "Egalwo" in der "Suchmichdochstraße".
Dort stehen vier ganz unterschiedliche Häuser.
Das eine Haus ist sehr schmal, das andere recht hoch, eines ist groß und das Vierte sehr niedrige.
Nun ist das noch nicht weiter besonders werdet ihr sagen, doch wenn ich euch erzähle, wer in den Häusern wohnt, dann wird es bei euch im Kopf bestimmt anfangen zu rattern.
In dem sehr schmalen Haus wohnt ein großer Bär, der Orchideen liebt. In dem hohen Haus lebt eine kleine Maus, die Bücher über alles liebt. In dem großen Haus lebt eine schlanke Hasenfrau mit ihrer Freundin und in dem niedrigen Haus, da lebt die große Giraffe mit einem Kater zusammen.
Wenn ich euch jetzt sage, dass jeder mit seiner Wohnsituation nicht zufrieden ist, dann könnte es sein, dass ihr das nur all zu gut verstehen könnt.
Doch was kann man machen, um das zu verändern.
Jetzt könntet ihr das Buch weiterlesen, ihr könntet aber auch eine kleine Pause einlegen und erst einmal versuchen für die Tiere die ideale Lösung zu finden, um dann weiterzulesen und zu schauen, ob die Tiere es genauso gemacht haben.
Eines kann ich euch schon verraten, die Geschichte geht ziemlich sicher anders weiter, als ihr vermutet.
Die Tiere tauschen ihre Häuser, dich auch der Tausch ist nicht perfekt. Also beatschlagen sie und finden eine Lösung. Alles scheint gut zu sein, nur ob ihr es glaubt oder nicht jedem fehlt trotzdem etwas.
Aber sie haben eine neue Idee. Und die ist perfekt.
Ihr möchtet wissen, wie die Geschichte genau verläuft und was die Tiere letztendlich für eine Lösung finden?
Ja, dann schaut in dieses wirklich wundervolle Bilderbuch. Schmunzelt, überlegt und spekuliert mit, es macht soooo viel Spaß.
Die Geschichte besticht durch ihre Klarheit und im Grunde Einfachheit, die gar nicht so einfach ist, wie man es muten könnte.
Die Protagonisten sind ganz unterschiedliche Charaktere, die die Illustratorin ganz wundervoll und individuell in ihren Bildern zum Leben erweckt. Jede Wohnsituation ist originell und speziell. Das die Tiere zunächst in Häusern wohnen, die gar nicht zu ihnen passen, sorgt für sehr viel Situationskomik, die vor alle durch die Illustrationen so lustig wirken.
Gleichzeitig erzählt Roberta Antonioni so bildhaft, dass auch unser Gehirn das Kopfkino anknipst und wir schon bei dem Gedanken an das Gehörte schmunzeln müssen, weil unsere Vorstellungen Bilder aufflackern lassen,
die in Verbindung mit den Illustrationen die Situationen so lebendig werden lassen, dass man das Gefühl hat, alles ist in Bewegung.
Es ist so genial erzählt und illustriert, dass man zu jedem Zeitpunkt einfach begeistert und belustigt ist.
Das da noch etwas ganz besonderes auf den Leser wartet ist so nicht zu erwarten, macht aber alle sehr glücklich und lässt unsere Leserherzen mit einem warmen Gefühl glückshüpfen.
Einmal mehr wird einem bewusst, dass ein schönes, glückliches, zufriedenes Leben nicht nur von einem schönen Haus, einer schönen Wohnung abhängt, sondern noch viel mehr an..... .
Ja an was wohl?
Entdeckt diese wundervolle Geschichte, schmunzelt mit und euch wird ganz warm ums Herz.
Ihr werdet von der Geschichte, von den Charakteren und den Illustrationen begeistert sein und sicher werdet ihr mehr als einmal eine Wohnidee finden, die euch begeistert.
- Isabelle Ronin
Du bist mein Feuer
(11)Aktuelle Rezension von: DiezwinkerlingeSchwierig. Ich habe lange überlegt, ob ich nun 4 Bücherpunkte geben sollte oder 3 und ob ich es rein an der Story fest machen sollte oder die großen Pluspunkte des Aufbaus mit einfließen lassen sollte. Alles in allem mit einem Auge zugedrückt und dann wieder nicht tendierte ich dann doch zu 3 Bücherpunkten. Endlich mal ein Hörbuch mit dramatischer Titelmusik, welches klar erkennen lässt, wann die CD zu Ende ist. Im letzten Viertel des Romanes konnte sich die Qualität der Story zum Glück noch einmal deutlich steigern. Es ist wieder einer dieser typischen klischeehaften Romane, bei dem eine „arme“ Frau einen reichen gut aussehenden Typen trifft und am Ende das happy End kommt. Nicht zu vergessen natürlich eine Eifersüchtige Tussi und … . Es war im Verlaufe, vor allem in den ersten 2/3 wirklich zerrig. Ich fand es jetzt nicht schlecht und zwischendurch mal echt mega gut und dann wieder zerrig. Nach so vielen Jahren lesen, möchte ich einfach nicht immer das Gleiche. Klischee trifft Mädchenträume, aber wir befinden uns in keinem Kinder-, Jugendroman, sondern in einem für auch „ältere“ junggebliebene Frauen. Das Drama am Ende zog es nochmal in die Richtung 4 Punkte. Folgen konnte man der Geschichte gut und irgendwie wollte ich auch wissen, wie es weiter geht, obwohl mir nach dem ersten Viertel schon bewusst war, wie die Story endet und ich lese ja wie ihr wisst nie den Klappentext. Da steht nämlich meist schon das Highlight der Geschichte drauf.
Die Stimmen der Sprecher finde ich mega gut und Bessere hätte man für dieses Hörbuch nicht wählen können. Die Autorin hat die Charaktere bereits gut herausgearbeitet. Die Sprecher haben diese abgerundet und authentischer wirken lassen.
- Anna Yudina
Homeoffice
(1)Aktuelle Rezension von: Roswitha_BoehmWir möchten unser Arbeitszimmer neu einrichten und da wir nicht einfach nur neue Mainstream Möbel kaufen möchten, sondern etwas Besonderes möchten, sind wir auf der Suche nach Inspirationen.
Der Vorteil dieses Buches ist in jedem Fall schon einmal die Form. Dadurch dass es rechteckig, und damit relativ klein, ist, lässt es sich gut in der Hand halten. So kann man z.B. einfach im Raum damit umherwandern.
Wie der Untertitel bereits vermuten lässt, bietet das Buch Lösungen für verschiedene Räume, so ist es aufgeteilt in:
Statisch/ Mobil
Bei den mobilen Versionen handelt es sich um Lösungen für kleinere Räume. Hier wird oft etwas bereits Vorhandenes umgewandelt. Viele Lösungen sind leider für hohe Decken, so dass sie wohl eher selten für eine Mietwohnung umgesetzt werden können.
Horizontal / Vertikal
Bei diesen Ideen geht es darum, die Arbeitsplätze in den bereits vorhandenen Wohnraum zu integrieren. Hier werden z.B. Regale als Schreibtisch umfunktioniert. Doch leider sind auch hier die Lösungen eher für Lofts gedacht.
Klapplösungen / Raumteiler
Unter diesem Kapitel finden sich die kompakteren Versionen. Für kleinere Räume werden hier Klapplösungen gezeigt. So gibt es z.B. Lösungen bei denen unten gearbeitet und oben geschlafen wird oder der Arbeitsplatz kurzerhand hinter einer Spiegelwand versteckt.
Pop-Ups / Nischen
Für alle die ein strukturiertes Arbeiten bevorzugen. Hier sind alle Ideen sehr klar und auf das Wesentliche konzentriert. Das schöne hieran sind die Lösungen, bei denen Gegenstände umfunktioniert werden. So wird z.B. aus einem Regal ein rollbares Büro, bei dem ein Tisch ausgeklappt werden kann.
Integriert / Isoliert
Wie die Überschrift vermuten lässt, geht es hier um Lösungen, die mit bereits vorhandenen Teilen quasi verschmelzen oder aber komplett in einem anderen Raum, oft außerhalb des Hauses, untergebracht werden. So wird endlich der Platz unter der Treppe genutzt oder der Wintergarten kurzerhand umfunktioniert.
~°~ Fazit ~°~
Leider wirken alle Lösungen kalt und so gar nicht wohnlich. Klar, es handelt sich um Ideen für ein Arbeitszimmer, dennoch sollte es auch eine Spur gemütlich sein. Außerdem sind die meisten leider entweder für sehr große Räume oder Eigentumswohnungen gedacht. Vielleicht liegt es daran, dass es sich bei den vorgestellten Lösungen nicht um DIY-Ideen, sondern bereits vorhanden Raumlösungen von Designern handelt. Die jeweiligen Designer, sowie Ortsangaben sind zu jedem Projekt zu finden.























