Bücher mit dem Tag "wohnen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wohnen" gekennzeichnet haben.

165 Bücher

  1. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492301299)
    Emma Donoghue

    Raum

     (889)
    Aktuelle Rezension von: xbuchmagiex

    Dies ist ein Buch über eine sehr spannende und herzzerreißende Geschichte, die mich emotional sehr umgehauen hat und einfach niemals loslassen wird.
    Es hat mich sehr beeindruckt, wie die Mutter aus Liebe zu ihrem Sohn Jack, so eine kleine Welt zu einer so "Großen" gemacht hat.
    Jack ist fünf Jahre und lebt zusammen mit seiner Mutter in einem sehr kleinen RAUM, nur das was sich im Raum befindet, kennt er. Mehr kennt Jack nicht. Draußen ist er nie gewesen, bis zu dem einem entscheidenen Tag .... (ihr glaubt garnicht wie ich hier mitgelitten und gebangt habe)
    Die Autorin hat es geschafft die Gefühle und Gedanken des Kindes so einfühlsam und gut darzustellen, dass ich immer wieder geschockt war und ständig mitgefühlt habe.
    Ich werde die Gefühle und die Geschehnisse der beiden niemals vergessen.
    Aufjedenfall ist dies einer der beeindruckensten Bücher, die ich je gelesen habe und gehört definitiv zu meinen Highlights.

  2. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783499291081)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

     (321)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    ">Schlimm <, seufzte Collin. >Da sind wir die angebliche Körnung der Schöpfung, und trotzdem ist der Mensch nicht vor den kleinsten Hindernissen beim Geradeauslaufen gefeit. Ist das nicht tragisch?<" - 137 Collin

    ">Wenn du scheiterst <, fuhr Collin fort, der nach wie vor nicht zu frieren schien, >dann gibt es nur einen Weg: Du musst wieder aufstehen. Egal, wie oft, und egal, wie viel Kraft es Dich kostet. Du darfst niemals liegen bleiben. Sonst verlierst Du. <" - 167 Collin

    " Menschen sehen oft nur das, was ein anderer tut, aber nicht, warum er es tut. "- S. 274 Jana

    "Nachtblumen" ist ein wahres Highlight für mich.

    Es ist verdammt tiefgründig, verdammt emotional und verdammt schön.

    Sowohl Jana als auch Collin sind schwer belastet und machen es sich nicht leicht, sowohl sich selbst als auch einander.

    Die ganze Geschichte hat so viel Realität in der Hand und gibt tiefe Einblicke, in das Leben von Menschen die schlimme Dinger hinter sich haben, Dinge die sie belasten dinge die sie geprägt und verändert haben und nicht mehr los lassen. Umso begeisterter war ich das auch Situationen mit Thea gab die Janas Psychologin ist. Denn Traumata und Ängste überwinden ohne Hilfe ist kaum möglich.

    Die tiefsinnigen Gespräche zwischen Collin und Jana haben mich jedes Mal auf eine berührt und manche Sachen hab ich mir sehr zu Herzen genommen.

    Die Geschichte hat auch einfach so so weh getan und sich in meinen Kopf gebohrt hat.

    Ich kann gar nicht wirklich in Worte fassen, wie sehr mich dieses Buch begeistert hat und wie viel es mir bedeutet.

  3. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Marie Kondo ist meine Aufräum- und Ordnungskünstlerin. Nachdem ich ihre beiden Bücher zum Thema Magic Cleaning gelesen habe und die Tipps und Tricks aus den Büchern umgesetzt hatte, was harte und lange Arbeit war (!!), konnte ich endlich durchatmen.

    Bei der KonMari Methode die im Buch vorgestellt wird geht es darum, Sachen auszumisten nach Kategorien. Es wird von nicht so schwer (Kleidung) bis hin zu emotional belasteten Sachen (Fotos) vorgegangen. Das bedeutet zu Anfang ALLE Kleidungsstücke auf einen Haufen zu werfen (also auch die Jacken aus der Garderobe, auch die Unterwäsche und Socken aus dem extra Schub, sowie alle Handschuhe und Mützen, usw.). Es darf nicht geschummelt werden, "vergisst" man Sachen, dann können sie nicht so wichtig sein und man muss sie sofort Aussortieren, wenn man sie wieder findet. Das System lässt einen erst einmal schockiert über den IST Zustand sein, wenn man alles an einem Fleck sieht. Aber genau deswegen liebe ich diese Methode und mit der KonMari Falttechnik für Klamotten habe ich seit einigen Jahren jederzeit einen ordentlichen Kleiderschrank - dass dieses System so gut funktioniert hatte ich nicht gedacht und wollte die Methode eigentlich nur zeitweise testen.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der alten Ballast loswerden möchte und wieder Raum zum Atmen braucht! Auch die zugehörige Serie mit Marie Kondo kann ich jedem wärmstens ans Herzen legen.

  4. Cover des Buches Winter People - Wer die Toten weckt (ISBN: 9783548286099)
    Jennifer McMahon

    Winter People - Wer die Toten weckt

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Kerty-L

    Die Inhaltsangabe beschreibt das Buch sehr gut. Es geht Grudnsätzlich darum, dass man nach dem Tod eines geliebten Menschen, diesen für einige wenige Tage nochmals zum "Leben" erwecken kann. Viel mehr möchte ich auch nicht verraten, da der Grad in dem Fall zu schmal ist, etwas zu verraten.

    Allgemein gibt es laufend Zeitsprünge, welche zum Verständnis der aktuellen Zeit auch notwenig sind. Die Vergangenheit wird schön detailiert beschrieben, da es sich um ein Tagebuch handelt, doch genau dies fehlt in der aktuellen Zeit. Es gibt gleich mehr wie einen Handlungsstrang und zu Anfang war ich lediglich irrietiert, da mir der Zusammenhang nicht klar wurde und die Charakter keine Einführung bekommen. Dies hebt sich in der weiteren Geschichte zwar auf, verdirbt einem den Anfang jedoch.  

    Die Story selbst ist nicht schlecht, allerdings hatte ich wesentlich mehr erwartet. Spannend wurde es, jedenfalls ein bisschen, erst im letzten drittel. 

    Alles in allem demnach ein nettes Buch, von welchem man allerdings nicht zu viel erwarten sollte.

  5. Cover des Buches King of New York (ISBN: 9783736306929)
    Louise Bay

    King of New York

     (216)
    Aktuelle Rezension von: lulu_liest

    Das Buch spielt, wie könnte es auch anders sein, in New York City und erzählt die Geschichte von Harper Jayne, die nach Abschluss ihres Studiums frisch in die Stadt gezogen ist und dort Fuß zu fassen versucht. 


    Max King, ihr Chef und der Mann, den sie schon von der Uni aus auf den Covern des Forbes Magazine bewunderte und dessen Erfolge mit seinem Unternehmen King & Associates sie dazu anstachelten ihren Wirtschaftsabschluss zu absolvieren um für ihn zu arbeiten und erste Schritte an der Wall Street machen zu können ist jedoch gar nicht der charmante Mann für den sie ihn aus der Ferne immer hielt, sondern ein richtiges Arschloch - zumindest ihr gegenüber. 

    Doch das hat einen ganz bestimmten Grund.


    Die Idee für den Plot finde ich ziemlich gut. Louise Bay schreibt in der Ich-Form und es gibt immer abwechselnd Kapitel aus Harpers sowie aus Max’ Sicht, sodass einem als Leser keine Gedanken & Emotionen verborgen bleiben.

    Was mich aber doch ein bisschen gestört hat ist die teilweise unrealistisch schnelle Entwicklung der Story.


    Zusammenfassend bietet das Buch eine emotionale Achterbahnfahrt von Hass über Wut, sexuelle Spannungen, Sympathie und Trauer bis zur großen Liebe. Trotz der schnellen Plotentwicklung hat es mich gut abgeholt.


    Achtung: Wer Schwierigkeiten mit expliziten Darstellungen sexueller Handlungen hat sollte dieses Buch nicht lesen.


  6. Cover des Buches Das Glücksbüro (ISBN: 9783832162252)
    Andreas Izquierdo

    Das Glücksbüro

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Albert Glück arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheiten und liebt seinen Beruf. Die klaren Verordnungen, Dienstvorschriften und Regeln, die Ordnung und Anordnung der Formulare sind für ihn wunderschön. Er fühlt sich in dieser Welt so wohl und sicher, dass er - unbemerkt von allen anderen - schon seit über dreißig Jahren das Amt für Verwaltungsangelegenheiten nicht mehr verlassen hat und heimlich im Keller wohnt.
    Sein immer gleicher Tagesrhythmus geben ihm Geborgenheit und seine Arbeit führt er so gewissenhaft aus, dass er pünktlich zum Ende eines jeden Arbeitstages alle Anträge, die ihm vorgelegt werden auch bearbeitet hat.
    Doch eines Tages landet ein Antrag auf seinem Schreibtisch, der ihm große Probleme bereitet. Nicht nur ist ihm das Formular vollkommen unbekannt, auch was er beantragen will, wird aus ihm nicht ersichtlich und alle Versuche Alberts, den Antrag loszuwerden, scheitern.
    So ist er schließlich gezwungen, seine vertraute Welt zu verlassen und die Antragstellerin, Anna Sugus, aufzusuchen, um herauszufinden, was es mit dem Antrag auf sich hat. Durch diesen Schritt wird sich Alberts Leben jedoch vollkommen verändern.

    Die Idee hinter diesem Buch, klang für mich bezaubernd und auch dass im Buch immer wieder ein wenig damit gespielt wird, Realität und Fiktion zu vermischen und man sich manchmal nicht mehr sicher sein kann, was Vorstellung/Einbildung und was Wahrheit ist, erscheint ein wenig magisch und hat mich stellenweise an „Mr. Widows Katzenverleih“ von Antonia Michaelis erinnert; ein Buch, das mich restlos verzaubern konnte.
    Hier allerdings habe ich mich sehr schwer damit getan, überhaupt einen Zugang zu dem Buch zu finden und dabei kann ich nicht einmal sagen, woran es für mich gehakt hat.
    Wie schon erwähnt, mochte ich die Idee von Anfang an und auch die Figuren fand ich gut erarbeitet, konnten mich aber schlussendlich einfach nicht wirklich berühren. Auch Schreibstil und Verlauf der Geschichte konnten keinen klaren Anhaltspunkt für mich liefern, warum ich einfach keine richtige Verbindung zu dem Buch aufbauen konnte.
    Aber trotzdem war es so: irgendwie konnte mich das Buch einfach nicht erreichen und seltsamerweise kann ich leider nicht einmal sagen, woran es gelegen hat.
    So bleibe ich also ein wenig ratlos und unbefriedigt zurück und werde mal schauen, wem ich mit dem Buch vielleicht doch noch eine Freude machen kann.


    Fazit: Eine Geschichte, die eigentlich das Zeug zu einer fast schon magischen Erzählung liefert, die mich aber leider  überhaupt nicht berühren und gewiss nicht verzaubern konnte.

  7. Cover des Buches Perfectly Broken (ISBN: B07PVP2Q91)
    Sarah Stankewitz

    Perfectly Broken

     (424)
    Aktuelle Rezension von: lxy_and_more

    In Perfectly Broken geht es um Brookly Parker, die sich aufgrund des kürzlichen Todes ihres Freundes der Welt gegenüber verschlossen hat und Chase Graham, der alles versucht, um ihr die verlorene Lebensfreude wieder zu geben.

    Ein Jahr nach dem tragischen Unfall ihres Freundes Thomas wagt Brooke mit dem Umzug von Manchester nach Bedford einen Neuanfang. Die Tochter der Freundin ihrer Mutter (Molly) leitet dort ein kleines Café wo Brooke sich auf einen Job bewirbt. Die beiden Mädels finden direkt einen Draht zueinander und werden gute Freundinnen. Da sie aber auch eine dauerhafte Bleibe benötigt, geht sie auf Wohnungssuche. Die beste und für die bezahlbarste Wohnung hat den Nachteil, dass ihr Schlafzimmer durch eine verschlossene Zwischentür mit einer anderen Wohnung verbunden ist.

    Über die verschlossene Zwischentür lernt sie ihren Nachbarn Chase kennen. Obwohl die Tür eine Distanz zwischen ihnen schafft, kommen sie sich immer näher. Brooke fühlt sich in einem Zwiespalt gefangen. Einerseits fühlt sie die immer stärker werdenden Gefühle für Chase, andereseits fühlt sie sich Thomas immer noch verpflichtet. C. schafft es aber durch seine herzliche, offene Art Brooke stückchenweise aus ihrem Tief zu holen. 

    Leider stellt sich im letzten Drittel heraus, dass Chase in den Unfall von Thomas verwickelt war, was wieder zu einer großen Distanz zw. den Beiden führt. Da ihre Gefühle füreinander zu groß geworden sind, scheint die Trennung überwindbar.

    Für mich war das eine sehr moderne Geschichte, die so auch in Wirklichkeit stattfinden könnte. Durch ihren Schreibstil lies sie sich realtiv gut und zügig lesen. Chase hat mir als Charakter etwas besser gefallen als Brooke. Ich vergebe für das Buch 4,,5 - 5 Sterne.


  8. Cover des Buches Ohne Wenn und Abfall (ISBN: 9783462050196)
    Milena Glimbovski

    Ohne Wenn und Abfall

     (37)
    Aktuelle Rezension von: JaneyCooper

    Endlich geschafft. 

    Ich wollte erst nur 1 Stern geben, weil manche Punkte aber durchaus brauchbar sind jetzt 2 Sterne. 


    Ich habe das Buch gekauft, weil in vielen Zero Waste Youtube Videos immer wieder das Gleiche kommt, und ich geballte Tipps an einer Stelle wollte. Wenn man noch nicht wie ich zig Videos darüber gesehen hat, könnte das Buch vll noch hilfreich sein. Der Anfang mit der Firmengründung war noch richtig gut und interessant. Danach kam *für mich* nur noch wenig nützliches, und der Schreibstil gefällt mir oftmals nicht. Ich habe dieses Buch öfter gelangweilt zur Seite gelegt als Studiumsskripte. Ich mein, das Buch hat auch gute Stellen, die Küchen-Tipps find ich super obwohl viele nicht zu mir passen,  warum kann das nicht übers ganze Buch so sein? Hier steckt wirklich viel Potential drin, das leider großteils nicht genutzt wird. 


    Viele Kapitel sind nur furchtbar oberflächlich gehalten, viele Tipps sind ganz nett aber mehr nicht. Sobald sie aber anfängt, über Kosmetik zu reden, frag ich mich, ob ihre Recherchequelle Facebookkommentare sind. Wenn man sich die Tipps wirklich durchlesen möchte, soll man bitte bitte auf @incipedia oder anderen seriösen Quellen bitte alles gegenchecken. In diesem Buch wird gefährliches Halbwissen in Kaffeeklatsch-Manier verbreitet. 


  9. Cover des Buches Wir tun es für Geld (ISBN: 9783548281445)
    Matthias Sachau

    Wir tun es für Geld

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel88

    Das Buch sollte eine schnelle und lustige Lektüre zwischen zwei ernsten Wälzern sein. Dass das Buch dann allerdings so schnell zu Ende gelesen sein würde, hatte ich dann doch nicht erwartet. Innerhalb eines Abends hatte ich das Buch durch und das, obwohl ich gerade erst den ersten dicken Wälzer beendet und eigentlich irgendwie schon genug für den Tag gelesen hatte, dachte ich.

    Ich musste mich schon zwingen, das Buch zur Seite zu legen, denn es ist wirklich witzig und unterhaltsam geschrieben. Auch wenn man kein HiFi und Jazz Freak ist, sind die Ausführungen dazu nicht zu ermüdend. Es ist gut geschrieben und einfach zu lesen. Kleine "Tagebucheindrücke" vom neuen Nachbarn geben immer wieder eine andere Sicht auf das Geschehene, ohne aber zu viel zu verraten. Das finde ich eine sehr witzige und auflockernde Idee.

    Es war auch nie so übertrieben "lustig", dass ich das Gefühl hatte, mich fremdschämen zu müssen. Gerade bei Filmen geht es mir öfter so, dass ich bei zu übertriebenen Szenen "Pause" drücke, weil ich mir denke, dass das jetzt nicht wahr sein kann. Das hatte ich bei dem Buch nie, auch wenn ich bei dem Titel fast schon so etwas erwartet hätte.

  10. Cover des Buches Die Farm (ISBN: 9783453873940)
    John Grisham

    Die Farm

     (200)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Süden der USA währen der 50er Jahre: Auf einer kleinen Baumwollfarm in Arkansas lebt der siebenjährige Luke mit seiner Familie. Als die Erntezeit bevorsteht muss auch er mithelfen, die Baumwolle zu ernten. Um die Arbeit zu schaffen hat die Familie noch Gastarbeiter aus Mexiko und eine Wanderarbeiterfamilie aus den Bergen eingestellt. Während des heißen Sommers beobachtet Luke die Erwachsenen genau und so erfährt er recht schnell so manches Geheimnis und auch ihre Liebschaften können die Erwachsenen nicht vor ihm verheimlichen. Doch als er einen Mord beobachtet scheint es zu viel für ihn. Aus Angst, der Mörder könnte sich an ihm und seiner Familie rächen schweigt Luke dazu in der Hoffnung, dass die restlichen Sommermonate schnell vorüberziehen mögen. 

    Grundsätzlich braucht man für dieses Buch einen langen Atem und etwas Geduld. Zwar ist die Geschichte sehr atmosphärisch und der Schreibstil Grishams wirklich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Allerdings weicht diese Geschichte stark von dem ab, was man sonst so von Grisham präsentiert bekommt. Kein Anwalt und kein Gerichtsprozess stehen im Mittelpunkt. Vielmehr hat dieser Roman starke autobiographische Züge. So ist Grisham beispielsweise in der selben Region Arkansas aufgewachsen, in der die Geschichte handelt. Auch war er in seiner Kindheit ein ebenso großer Baseballfanatiker wie es auch Lukas aus dem Buch ist. Kurz gesagt geht Grisham dieses Buch sehr ruhig an. Ich empfinde es sogar als Art von Sittenbild der ländlichen Bevölkerung der damaligen Südstaaten. Einerseits hat man eine recht homogene, weiß geprägte Gesellschaft und viel dreht sich darum, was als sittsam und artig erachtet wurde. Auf der anderen Seite erfahren die Leserinnen und Leser aber auch sehr viel über den Baumwollanbau, der in den 50er Jahren in den USA krisengebeutelt war und schon an der Schwelle zum modernen großlandwirtschaftlichem Anbau stand. Gerade diese Beschreibungen der Gesellschaft, deren Rieten und dem ganz alltäglichem Leben konnte mich sehr für sich einnehmen, da ich mich persönlich sehr für die Gesellschaft der Vereinigten Staaten interessiere. Bei mir konnte Grisham auch mit der Charakterzeichnung der Protagonisten punkten. Luke habe ich mit seiner offenen, ehrlichen und vor allem unschuldigen Art sofort ins Herz geschlossen. Auch die anderen Protagonisten fügen sich besonders authentisch in das Gesamtbild der ländlichen Kleinstadt ein. Ich hatte nie das Gefühl, dass die Personen nicht genau so in diese und jene Situation passen würden. Für mich interessant mitzuverfolgen war auch, wie sich die unterschiedlichen Generationen von einander unterschieden. Vor allem an Lukes Familie sieht man, wie sich die Gesellschaft - wenn auch nur langsam - begann aufzulockern. John Grisham hat sowohl bei der Ausarbeitung der Geschichte, als auch bei den Protagonisten sehr detailreich gearbeitet, wobei ich stellenweise fand, dass der Ausschmückungen zu viel des Guten war, da die Geschichte von selbst zeitenwiese nicht besonders viel Spannung aufwies, und diese Stellen noch ein wenig langatmiger wurden. Andererseits gab es auch zu Hauf Stellen, an denen ich nur so durch die Seiten flog, da mich die Handlung so fesselte. 

    Abschließend kann ich sagen, dass sich das Buch durchaus lohnt gelesen zu werden, gerade für Menschen, die sich mit den USA in den 50ern abseits von Glamour und Glanz auseinandersetzen wollen. Allerdings benötigt der Leser hier wirklich die Muse, sich dieser Geschichte anzunehmen.  

  11. Cover des Buches Melody of Eden Blutgefährten (ISBN: 9783551300911)
    Sabine Schulter

    Melody of Eden Blutgefährten

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Lilayunicorn

    Ich habe mal wieder geschafft ein Buch komplett zu lesen. Dieses Mal war es Melody of Eden - Blutgefährten von Sabine Schulter welches im DARK Diamond Verlag vom Carlsen Verlag erschienen ist. 

    Gibt es Vampire wirklich oder sind sie nur ein Mythos? 

    Diese Frage stellt sich Melody schon länger. Als sie versucht der Antwort etwas Nähr zu kommen, macht sie bekanntschaft mit einer unheimlichen Kreatur dir sie plötzlich in dir Tiefe zieht. Aber zum Glück wird sie von einem gut aussehenden starken Mann mit übernatürlichen Reflexen gerettet. Kommt Melody ihrer Antwort nun Nähr? 


    Ich war begeistert von dem leichten und lockerem Schreibstil der sich durch das gesamte Buch zog. Die Charaktere waren so wunderbar beschrieben das man der Meinung war man kannte sie genau. Schnell hatte mich diese Geschichte in den Bann gezogen und ich konnte gar nicht mehr auf. Die Ereignisse der Geschichte gingen mir am Anfang etwas zu schnell was sich aber zur Mitte hin dann legte. Immer wieder wurde man überrascht und hat mit andern Handlungen gerechnet was ich sehr toll fand. Auch das bas Buch eigentlich mitten in der Geschichte endet hat mich nicht gestört ich denke es wird ein leichter Übergang zum 2ten Teil, da es keinen bösen Cliffhanger gab, sondern ein passender cut. 

    Da auch die romantik nicht allzu kurz kommt ist dieses Buch für alle Vampir und Romantasy Fans geeignet. Ich kann es euch ohne Bedenken empfehlen und gebe diesem Buch auch ohne Probleme ⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐. Ich freue mich darauf die Geschichte weiter zu lesen 🥰


  12. Cover des Buches The Hollow - Wahre Liebe ist unsterblich (ISBN: 9783401504612)
    Jessica Verday

    The Hollow - Wahre Liebe ist unsterblich

     (214)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden und es wird angenommen, dass sie tot ist. Abbey trauert sehr um ihre Freundin und verbringt nun die meiste Zeit alleine. Sie lenkt sich mit ihren Hobby ab und besucht den Friedhof oft. Eines Tages trifft sie den geheimnisvollen Caspian mit dem sie sich von nun öfters treffen will. Doch sie ahnt nicht, dass Caspian nicht der ist den er zu sein scheint.


    Irgendwann hab ich das Buch auf Youtube gesehen und später ist es mir dann in die Hände gefallen. Ich bin relativ schnell durch das Buch gekommen, aber überzeugt hat es mich nicht. Die Geschichte geht ziemlich schleppend voran.  Anfangs fragt Abbey sich ob etwas am Tod ihrer Freundin nicht stimmt, aber der Faden verliert sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Die Handlung konzentriert sich auf Einkäufe, Parfumherstellungen oder Verwandte, was die Geschichte nicht vorantreibt und man die Lust an der Geschichte verliert. Abbey soll 16 sein, sie kam mir aber manchmal jünger und manchmal älter vor. Sie wurde so oft rot, verlor die Nerven oder handelte total unlogisch, dass ich mich gefragt habe, was mit dem Mädchen nicht stimmt. Ich hab keinen Bezug zu Abbey aufbauen können und auch Caspian blieb durchscheinend. Als der etwas interessanter Teil am Ende kam, hat der mich auch nicht mehr mitgerissen weil mir ziemlich egal war, was mit den Personen geschieht.

    Insgesamt war es ein Buch das sich leicht lesen lässt, mich aber nicht in seinen Bann gezogen hat. 

  13. Cover des Buches Asoziales Wohnen (ISBN: 9783453676718)
    Dirk Bernemann

    Asoziales Wohnen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: rallus

    "Literatur muss die Schippe sein, mit der du Scheiße von A nach B beförderst, und da, wo B ist, muss die Scheiße immer noch genauso stinken, wie da, wo sie herkommt."

    Und genau diese Scheiße beschreibt Dirk Bernemann in dem plakativ aufgesetzten Roman 'Asoziales Wohnen'. Ein hässlicher Betonklotz, 8 Wohnungen, 8 Schicksale hinter den Türen, jeder hat sein Päckchen oder gleich mehrere zu tragen. Mancher wohnt allein, mancher in der Familie, das Leben fickt sie aber alle, eine Gemeinschaft gibt es nicht, untereinander sind die Bewohner nicht bekannt, anonym.

    Da ist das alte Ehepaar, das seit Jahrzehnten dort wohnt und jeder Ehepartner einsam vor sich hin vegetiert. Man denkt an die ungenutzte Zeit in seinem Leben."Die ungenutzte Zeit ist der schnellste Zug der Welt." Da ist die Familie mit den drei Kindern, in der jeder funktioniert, keine Liebe zwischen den Menschen besteht und auch niemand weiß, was den anderen bewegt. Lisa, die Fünfjährige, die von ihrer Mutter so lange nicht geliebt und getrietzt wird, bis es ihr die Sprache verschlägt. Die brutale Realität erfasst sie alle.

    Dabei sind es keine asozialen Menschen, eben nur Menschen, die die kleinen Rädchen im Kapitalismus darstellen, die, die man leicht austauschen kann, so wie Sybille.

    "Am Ende vermeintlich großer Gefühle stand Sybille zum wiederholten Mal alleine da, und ihre Hinweise verdichteten sich, dass es bei ihr um eine deutlich zu uninteressante Frau ging, eine Frau, die nicht in einer Masse erkennbar ist, eine, die man anschaut und drei Sekunden später wieder vergessen hat, weil es irgendwo Eis gibt, oder Dokumentationen über Eichhörnschen, Einhörner oder Weltkriege über weitaus Wichtigeres informieren."

    Jeder versucht, einzigartig zu sein. Sören ist 38 und lebt mit seiner Mutter zusammen. In Facebook ist er der große MC$, der mit der 13-jährigen Marie anbandelt, die ihn vor seinem Leben retten soll. Marie verzweifelt in ihrer Familie und sucht auch einen Retter. Jeder betrügt sich, so gut er kann, der weiße Prinz erscheint aber nirgends.

    "Das Leben ist ein verseuchter Fluss, und trotzdem stehen alle am Rand und angeln wie die Doofen. Sonst hat man ja nichts. Da ist sonst nichts, wovon man sich ernähren könnte. Und das Leben hat es eilig. Die ganze Kacke die wir uns aus dem Fluss ziehen, die bereiten wir uns schönstmöglich auf, aber die Dinge bleiben, was sie sind, marinierte, getunte, aufbereitete Scheiße."

    Werden Konflikte mal ausgetragen, kommt es zu einem Waffenstillstand, im Untergrund lauert weiterhin das Scheitern.

    "Da sitzt die Familie am Tisch. Irgendwie fühlt sich hier niemand verwandt oder verantwortlich, aber alle tun, als sei nichts, und das Radio soundtrackt die angebliche Idylle voll und verströmt überhebliche und unpassende Fröhlichkeit."

    So endet dieses Buch mit den acht Wohnungen auch in den meisten Fällen krass und rigoros, nur Weicheier und Schönredner würden hier von tragisch sprechen. Bernemann hat sich in satirischer Weise selbst in dieses Wohnhaus gesteckt, als der Autor, der säuft, kifft und hurt und so seine besten Ideen entwickelt. Ob sein Leben tatsächlich so aussieht, kann ich nicht beurteilen; das Leben der anderen sieben Mietparteien habe ich so oder so ähnlich schon erlebt. Ein Poetry-Slam-Buch über die deutsche Mittelmäßigkeit.

     

  14. Cover des Buches Wo sich die Sterne spiegeln (ISBN: 9783959675635)
    Susan Mallery

    Wo sich die Sterne spiegeln

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Buffy2108

    Ich mag den Schreibstil der Autorin einfach gerne und so konnte ich an dem neuen Buch von ihr natürlich nicht vorbei gehen. 


    Die drei Halbgeschwister Malcolm, Callie und Keira finden erst durch ihren Großvater zusammen. Anfangs war es besonders für Malcolm sehr schwer ein Verhältnis zu seinen Schwestern aufzubauen. Aber auch Keira und Callie haben ihr Päckchen zu tragen und sind ständig auf der Hut, ob nicht alles nur ein Traum ist. 

    Mit der Zeit wachsen sie jedoch zu einer richtigen tollen Familie zusammen und das kann man wunderschön beobachten. 


    Natürlich darf die Liebe in diesem Buch nicht zu kurz kommen. Allerdings ist auch da nicht alles eitler Sonnenschein und verläuft keinesfalls immer reibungslos. Jeder hat so seine Baustellen und bringt eigene Probleme mit in die Beziehung und das macht es nicht gerade leichter. 


    Das Buch hat mir gut gefallen und ließ sich wunderbar lesen.

    Übrigens gibt es das Buch auch als Hörbuch.

  15. Cover des Buches Ein Jahr in New York (ISBN: 9783451069147)
    Nadine Sieger

    Ein Jahr in New York

     (52)
    Aktuelle Rezension von: MissRose1989

    Das Cover ist total schön gemacht, es zeigt eine typische Häuserfassade in New York, wie man es sich vorstellt und natürlich einen sofort an New York erinnert. 

    Nadine Sieger zieht für ein Jahr von Hamburg in die Millionenstadt New York, man begleitet sie als Leser, wie sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet, neue Leute kennen lernt und sich dann langsam in der Millionenstadt zurecht findet. Zudem findet man immer wieder die kleinen Eigenheiten der Stadt und erlebt, wie man das sich die Gesichter der Menschen in der U-Bahn immer wieder verändern, wie sich die Menschen im Sommer unter der Dunst der Stadt verhalten oder auch wie sich die Gefühle in der Stadt immer wieder verändern. Ein toller Blick auf eine grosse Stadt, die so viel zu bieten hat und die immer wieder neues entdecken lässt. 

    Ein kleiner Kritikpunkt an dem Buch muss aber gelassen werden, weil Nadine Sieger schreibt vieles positives und schönes über New York und dessen Bewohner, aber man hat beim Lesen den leichten Eindruck einer Schönfärberei, also es gibt irgendwie keine negativen Seiten an der Stadt und das passt nicht so ganz zu dem Bild von New York. 


    Fazit:

    Nadine Sieger erzählt sehr viel über New York, auch über die Besonderheiten der Stadt und über die Menschen, die in der Stadt leben, man kann zusammen mit der Autorin in das Leben der Stadt eintauchen. Ein kleiner Punktabzug gibt es aber, weil das Thema der hohen Kriminalität in der Stadt ausgespart wird, das ist natürlich auch Teil des Lebens in der Stadt.

  16. Cover des Buches Räume für Menschen, die Bücher lieben (ISBN: 9783421038173)
    Leslie Geddes-Brown

    Räume für Menschen, die Bücher lieben

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer
    Leslie Geddes-Brown präsentiert in ihrem Buch dem begeisterten Buchliebhaber und -sammler  gelungene Lösungen für die Gestaltung des Wohnraumes mit Büchern. Dazu hat sie Fotos namhafter Fotografen aus der ganzen Welt zusammengetragen. 
    Bei der Gestaltung von Wohnräumen gibt es die unterschiedlichsten Gestaltungsideen. Absolut ungewöhnlich und genial finde ich den Bücherturm, der den ungenutzten Raum in einem Treppenschacht nutzt. Die Bücher sind mit einem an einer Kette befestigten Bootsmannsstuhl zu erreichen. Damit wird garantiert jedes Kind zum Bücherwurm. Absätze in schmalen Fluren lassen sich wunderbar als Bücherregal nutzen, und durchaus auch Garderoben, die kleinsten Nischen, Küchen und Badezimmer. Viele der gezeigten Ideen sind erfrischend unkonventionell, pfiffig und oft auch verrückt.
    Aber die Autorin stellt auch das Wohnen mit Büchern in herrschaftlichen Häusern, Villen und Schlössern vor, wie sie wohl die aller wenigsten von uns ihr eigen nennen können. Es macht aber unheimlich Spaß, Mäuschen zu spielen.
    Beim Durchblättern dieses Fotobuches komme ich jedes Mal ins Träumen. Da wird aus meinem kleinen Reihenhäuschen ein Büchertempel par excellence . Und genau das erwarte ich von einem Buch wie diesem. Das es mich inspiriert und mein kreatives Talent aus mir rauskitzelt. Well done :-)
  17. Cover des Buches The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben (ISBN: 9783791386416)
    Marion Hellweg

    The Green Life: Der Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Arh

     Das Buchcover und der Klappentext haben mich sofort neugierig gemacht.

    Nachhaltig wohnen, zurück zur Natur ist das umfassende Thema des Buches. Verschiedene Personen/Familien laden den Leser zu sich nach Hause ein und stellen ihre Häuser/Wohnräume vor. Es geht ua. nach Australien und Dänemark. Die vielen Fotos sind sehr schön, die Texte nicht zu lang und aufs Wesentliche beschränkt.

    Alle Einrichtungen ähneln sich irgendwie, viel weiß, viel Holz. Die Richtung geht ins Minimalistische, je weniger "Krempel" desto besser. Die Ideen sind teils sehr gut, aber auch etwas teuer. Nicht jeder kann sich einen selbstgeschreinerten Tisch leisten. Man bekommt tolle Anregungen, alte Dinge wiederzuverwenden, selber zu basteln, zu häkeln... Es gibt eine Materialkunde, DIY Projekte, eine Liste der onlineshops/Händler.

    Das Buch bietet auf jeden Fall eine Menge Anregungen und macht Lust sein Zuhause mal zu entrümpeln und umzugestalten...weniger ist mehr. Wem das nötige Kleingeld fehlt, der muss selber handwerklich tätig werden. Wobei ich einige Dinge aus dem schwedischen Möbelhaus in den Räumen gesehen habe, die sich jeder leisten kann.

    Ein schöner Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen und sich inspirieren lassen kann.

  18. Cover des Buches Papa ante Palma (ISBN: 9783548373744)
    Stefan Keller

    Papa ante Palma

     (22)
    Aktuelle Rezension von: SelmaNentwig
    Was interessiert mich Papa Palma in der Mandelblüte?
    Wäre Papa ante Panama nicht vielleicht exotischer? Spannender ?

    Es spielt keine Rolle ob Geschichten wie diese am Sambesi, im Sauerland, dem Tibet oder eben auf Mallorca spielen. Ob Alltag oder Abenteuer, mit oder ohne Zwillingen, Drillingen oder Reinhold Messner...Interessant und unterhaltsam wird ein Buch allein dadurch, dass jemand wirklich gut erzählen kann und die Sachen auf den Punkt bringt.

    Ich bin der Meinung das ist hier absolut gelungen. Ich könnte hier endlos viele meiner Lieblingsstellen aufzählen, genau so erlebt, ironisch und ohne Zeigefinger wunderbar unkompliziert formuliert. Aber im Grunde ist es wie mit Musik oder Wein. Sollte zur Stimmung passen oder den ganz persönlichen Geschmack treffen. Also einfach selbst lesen! Die sympathische natürliche und humorvolle Art des Autors die Dinge gut zu beobachten und wiederzugeben macht das Buch für mich zum echten Vergnügen und ich empfehle es gern weiter.
  19. Cover des Buches Eine Villa zum Verlieben (ISBN: 9783426517109)
    Gabriella Engelmann

    Eine Villa zum Verlieben

     (101)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    Diesen Sommer habe ich ganz unverhofft den dritten Band dieser Reihe von Gabrielle Engelmann vom Verlag zugeschickt bekommen. Da ich Buchreihen lieber nacheinander lese, habe ich versucht die ersten beiden Bände gebraucht zu bekommen. Doch dann gab es diese plötzlich in meiner Bücherei und so griff ich sofort zum ersten Band, der sich um eine alte Villa und drei ungleichen Frauen dreht.



    Floristin Nina, Innenarchitektin Stella und Reisebürofachfrau Leonie stehen alle vor  beruflichen oder privaten Veränderungen in ihrem Leben.
    Nina muss sich einen neuen Job suchen, denn ihre Chefin schließt den Blumenladen, in den sie arbeitet und zieht weg. Die allseits beliebte Florstin gibt zusätzlich per Mail und ihrem Blog Auskunft über Blumenpflege, wobei sich ein sehr intensiver Mailkontakt mit einem Mann namens "Asterdivaricatus" ergibt.
    Die erfolgsverwöhnte Stella liebt einen verheirateten Mann und steht beruflich kurz vor einem Burn-Out. Leonie ist unglücklich in ihrem Job als Reisebüroassistentin. Sie kommt ursprünglich aus dem Alten Land und wird von ihrer Chefin gemobbt. Die Romantikerin träumt von einer großen Familie, doch mit ihren 39 Jahren tickt die Uhr immer lauter.
    Alle drei sehen die Zeitungsannonce über eine Villa im Hamburger Stadtteil Emsbüttel. Der Besitzer sucht Bewohner, die sich um Haus, Garten und die zwei Katzen kümmern sollen. Die drei Frauen bekommen den Zuschlag und sind begeistert von der renovierungsbedürftigen Villa, die mit ihrem eigenwilligen Charme glänzt. Nina will sich um den Garten kümmern und Leonie um die beiden Katzen, Stella soll die Renovierungsarbeiten überwachen. Ein perfektes Trio - doch während sich Leonie und Nina auf Anhieb verstehen, werden die beiden mit der erfolgsverwöhnten und "aufgetackelten" Stella nicht wirklich warm.

    Der luftig leichte Roman hat mich sehr gut unterhalten. Ich bekam genau das, was ich mir erwartet hatte: einen süßen Roman zum Entspannen und Wohlfühlen mit drei interessanten Hauptprotagonistinnen, unterhaltsamen Dialogen und einem schönen Setting. ..einfach perfekt zum Abschalten.
    Es machte Spaß die drei Protagonistinnen zu begleiten. Wider Erwarten werden die Frauen doch noch sehr gute Freundinnen und erleben das eine oder andere Abenteuer und so einige Turbulenzen. Und in die schöne Stadtvilla würde ich am liebsten selbst sofort einziehen.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Leonie, Stella und Nina erzählt. So erlebt man immer hautnah ihre Gefühle und Gedankengänge mit.
    Ein Auge zudrücken sollte man, wenn aus der gelernten Floristin plötzlich eine großartige Antiquitätenverkäuferin wird, die den Laden fast alleine schupft oder aus der Reisebürofachfrau eine Restaurantsfachfrau wird, die für ihren neuen Chef in dessen Abwesenheit das Nobellolkal leitet. Hier schrammt die Autorin an der Grenze vorbei, die ich noch akzeptieren kann.
    Den zweiten Band dieser Reihe habe ich auch schon gelesen...die Rezi dazu folgt in den nächsten Tagen.

    Fazit:
    Ein romantischer Wohlfühlroman, der sich bestens zum Entspannen und Wohlfühlen eignet. Ein bisschen Dramatik und Romantik geben der Geschichte, die mich gut unterhalten hat, noch etwas Pfeffer.

  20. Cover des Buches Der Nachbar (ISBN: 9783442457151)
    Minette Walters

    Der Nachbar

     (134)
    Aktuelle Rezension von: buechertraumzeiten

    Das Buch startet sehr spannend und lässt hoffen auf einen super Thriller! Leider sind ab circa der Hälfte des Buch so viele verschiedene Handlungen am laufen, sodass es sehr schwer fällt einen guten Durchblick zu behalten. Es wirkt für mich auch sehr langatmig. Das Ende wird schnell auf wenigen Seiten beschrieben und ist für mich enttäuschend, auch weil eine wichtige Handlung offen bleibt und man somit mit Fragen zurück gelassen wird. Von der Idee her eigentlich super, aber für mich nicht gut umgesetzt. 

  21. Cover des Buches Ein Jahr in London (ISBN: 9783451333545)
    Anna Regeniter

    Ein Jahr in London

     (85)
    Aktuelle Rezension von: nef
    Inhalt:
    Anna Regeniter hat sich ihren großen Traum erfüllt: Sie ist nach England ausgewandert. Als Grundschullehrerin hat sie es geschafft an einer Schule in London ein Vorstellungsgespräch zu erhalten. Sie hofft nur, dass es auch klappt.
    Tatsächlich lief es gut, sie brauchte jetzt allerdings noch dringend eine Wohnung. Sie hatte nicht so viel Erspartes um sich im Hotel einzuquartieren und so beginnt die Odyssee nach einer bezahlbaren Wohnung, die weder Schimmel an den Wänden hat noch einer Nussschale gleicht. Sie ist der Verzweiflung nahe, als sie beschließt - egal wie die nächste Wohnung aussieht, sie wird sie nehmen. Das ist ein echter Glücksfall. Das wunderschöne Haus in Primrose macht von außen einiges her, was es von innen nicht ganz halten kann. Doch es ist halbwegs sauber, bezahlbar und eigentlich eh ihre letzte Chance. Sie nimmt die winzige Wohnung und lernt bald darauf ihre Nachbarn kennen. Zusammen sind sie ein bunter kultureller Mix, die sich blendend verstehen.

    Doch etwas nagt an ihr. Da ist sie extra nach London gefahren, hat sich eine Arbeit gesucht und eine Wohnung und lernt keinen einzigen waschechten Londoner kennen. Das kann doch nicht wahr sein. Zwar hat sie am ersten Abend im Pub Jake kennen, aber mit ihm kommt irgendwie kein richtiges Treffen zu Stande. Ist er überhaupt an ihr interessiert?
    Ihre Arbeit lenkt sie ein wenig ab, auch wenn ihre Klasse alles andere als einfach ist. Offenbar sind die englischen Kinder nicht so sehr darauf erpicht Deutsch zu lernen. Doch Anna gibt sich alle Mühe und ein paar Lichtblicke lassen sie dann auch die Streiche vergessen.

    Aber Anna kämpft nicht nur mit Job, Wohnung und Liebesleben - London hält viele Überraschungen parat für Neuankömmlinge und nicht alles ist einfach zu verstehen. Wer hätte gedacht, dass man seinen eigenen Beutel nicht mit den Lebensmittelladen nehmen sollte? Und was passiert, wenn es doch einmal in London schneit?

    Meinung:
    Anna Regeniter berichtet sehr anschaulich in 'Ein Jahr in London: Reise in den Alltag' über ihre Ankunft in London und das Fußfassen in der Metropole. Sie hat Humor und das muss man wohl auch haben. Gerade die anschaulichen Beschreibungen der Wohnungen haben mich etwas abgeschreckt.
    Ich bin ein großer London-Fan und habe schon einige Urlaube dort verbracht. Somit kenne ich natürlich einige der Plätze und habe es sehr genossen im Gedanken die Straßen lang zu laufen.
    Anna ist eine sehr sympathische Frau und ich habe das ganze Buch durchweg mit ihr mitgefiebert ob sie alles schafft. Nicht jeder Auswanderer schafft es und die meisten gehen in südliche Länder, nicht aber ins graue England. Somit stößt Anna bei vielen Verwandten und Bekannten auf Unverständnis. Aber allein die Art der Engländer entschädigt vieles.
  22. Cover des Buches Und morgen die Welt (ISBN: 9783959102087)
    Samira Mousa

    Und morgen die Welt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Leadezember

    Inhaltsangabe:

    In dem Buch und morgen die Welt erzählt die Autorin Samira Mousa wie sie ihr Leben lebt mit der Diagnostik Multipler Sklerose.

    Mit Anfang zwanzig hat Sie die Diagnose bekommen das sie an MS erkrankt ist. Acht Jahre lang arbeitet Samira in der Techno Szene in Berlin. Einige Jahre bleib sie verschont von der Krankheit bis der Krankheitsschub kam und die Autorin aufweckte. Mit 27 Jahren faste Samira Mousa einen Entschluss, sie kündigte ihren Job und verabschiedete sich von ihrem Freund, Freunde und Familie um eine Weltreise zu starten. 


    Die Autorin beschreibt verschiedene Orte die sie bereist, wie sie neben bei an einem Buch schreibt und wie Sie mit ihrer Krankheit lebt, umgeht. 

    Persönliche Meinung: 

    Ich finde das Buch ist spannend geschrieben. Die Autorin beschreibt die verschiedenen Städte und Länder gut. Ich habe in dem Buch mehr über die Krankheit MS erfahren und wie Personen die von der Krankheit betroffen sind mit der Krankheit leben. 

    Die Autorin entwickelt sich in dem Buch zu einer starken Frau die den Leser mit nimmt bei ihrem Abenteuer die Welt zu bereisen. 

    Fazit: 

    Eine starke Autorin, die den Leser mit nimmt auf eine tolle Reise. 

  23. Cover des Buches Nie wieder New York: 2 Jahre New York City von Wolfgang Ga(e)bler (ISBN: B01KY78S1Q)
    Wolfgang Gabler

    Nie wieder New York: 2 Jahre New York City von Wolfgang Ga(e)bler

     (9)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Der Titel ist leicht irreführend, denn ich bin ein Fan von New York und habe das Buch sehr gerne gelesen.
    Allerdings wollte ich auch schon vor der Lektüre des Buches nicht unbedingt im Big Apple wohnen.
    Wolfgang Gaebler erzählt, meistens, mit einem zwinkernden Auge von der alltäglichen Begebenheiten, die ein Neu-Bewohner der schillerndsten Stadt der Welt so zu ertragen hat.
    Besonders in der ersten Hälfte des Buches musste ich oft laut lachen und habe ganz Kapitel komplett meinem Mann vorlesen müssen. Wir hatten viel Spaß damit.

    Viele Situationen und Begebenheiten konnten wir sehr gut nachvollziehen.
    Entweder als Eltern oder als Besucher New Yorks.
    Besonders beeindruckend sind die Fotos, da hat der Autor echt ein beeindruckendes Talent.
    Wunderschöne Aufnahmen. Tolle Perspektiven. Das ist auf jeden Fall ein Teil der auch New-York-Fans beeindrucken wird.
    Das Buch ist in unterschiedlich lange Kapital aufgeteilt.
    Auch schön, um hin- und wieder reinzulesen oder nur die tollen Fotos zu betrachten.

    Leider wurden die Themengebiete in der 2. Hälfte etwas spezieller.
    Dadurch wird der Lesegenuss geringfügig "eingeschränkt".
    Ich musste leider nicht mehr ganz so häufig lachen und brauchte auch meinem Mann nichts mehr vorlesen.
    Aber Themen über den ominösen Umlaut im Nachnamen Gaebler, der von den US-Behörden einfach gekürzt wurde, sind für uns einfach viel interessanter, da wir auch einen Umlaut im Nachnamen haben. Und schon bei unseren Urlauben wurde aus einem "ü" im Nachnamen kurzerhand ein "ue".
    Das finden wir natürlich viel spannender, als Tennisplatzbuchungen im Morgengrauen in Manhattan.
    Auch eine faszinierende Story, aber eben anders.

    Daher gebe ich nur 4 Sterne, da der Autor es nicht geschafft hat, den "Spannungsbogen" gleichmässig hoch zu halten.
    Trotzdem würde ich jederzeit einen Nachfolger lesen, der dann in Miami spilet. Auch diese Stadt haben wir schon besucht und interessieren uns sehr dafür.
    Und allein auf Wolfgang Gaeblers tolle Fotos würde ich mich sehr freuen.
    Auch kann man so mehr über die USA erfahren, denn auch, oder gerade, dort gibt es die verrücktesten Gesetze und Verbote.
    Und das finde ich sehr interessant.
    Also gerne weiter so...
  24. Cover des Buches The Phaidon Atlas of Contemporary World Architecture (ISBN: 0714844500)

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