Bücher mit dem Tag "wolfenbüttel"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wolfenbüttel" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Aberglaube und Geschäfte (ISBN: 9783839222232)
    Susanne Gantert

    Aberglaube und Geschäfte

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Tanpopo
    Im Winter 1582 findet man in der Gegend des Rammelsbergs die Leiche einer jungen Frau, eines Säuglings und eines Jungen an drei unterschiedlichen Orten. Haben die Todesfälle etwas gemeinsam oder handelt es sich lediglich um Zufälle?
    Der Jurist Konrad von Velten wird mit der Ermittlung betraut. Dies ist nicht sein erster Fall. Und im Verlaufe der Ermittlungen wird ersichtlich, dass die Ereignisse in einem Zusammenhang mit ihm, seiner Familie und dem Herzog von Braunschweig stehen. Und immer ist der Täter Konrad einen Schritt voraus.

    Die Autorin gestaltet den Handlungsablauf angenehm dynamisch und es blieb mir viel Raum für eigene Spekulationen, denn man erhält beim Lesen auch nur die Informationen, die dem Ermittler zur Verfügung stehen. Es fließen so alle Informationen aus der gegenwärtigen Handlung sowie der Vergangenheit der beteiligten Personen gut ineinander.
    Zudem gibt Susanne Gantert sehr schön sprachlich geschrieben Einblick in gesellschaftliche Entwicklungen der Wolfenbütteler Region am Ende des 16. Jahrhunderts. Die Autorin hat für den Roman gründlich recherchiert und gibt in einem abschließenden Kapitel auch Informationen zu Wahrheit und Fiktion. Man kann durchaus auch geschichtlich noch so Einiges dazu lernen.

    Ich habe den Roman gelesen, ohne die vorhergehenden Bände „Das Fürstenlied“ und „Der Mädchenreigen“ gelesen zu haben. Es viel mir jedoch zu keinem Zeitpunkt schwer in das aktuelle Geschehen einzusteigen. Ich bin im Gegenteil neugierig auf die vorhergehenden Episoden geworden und werde sicherlich die fehlenden Romane lesen.

    Auch diesen Roman kann ich allen Lesern historischer Romane empfehlen.
  2. Cover des Buches Literaturwissen Gotthold Ephraim Lessing (ISBN: 9783150152065)
  3. Cover des Buches Der Mädchenreigen (ISBN: 9783839219072)
    Susanne Gantert

    Der Mädchenreigen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Braunschweig im Jahre 1580. Immer wieder verschwinden junge Mädchen, doch erst als auch die Tochter des Kaufmanns Lorenz Kale angeblich auch von einem feuerspeienden Drachen entführt wird, beginnen die Ermittlungen.

    Konrad von Velten erhält den Auftrag, die Tochter des Kaufmanns zu suchen. Unterwegs trifft er auf den jungen Burschen Laurenz, eigentlich allerdings Laura, die vom Mädchenreigen fliehen konnte, sich aber nur bruchstückhaft erinnert, was mit ihr geschehen ist und sich zur Sicherheit als Junge ausgeben muss. Sie bzw. Er wird noch eine große Hilfe bei der Suche nach den Mädchen sein.

    Die Mädchen sollen den „Mädchenreigen“ bilden und werden dafür entführt und „ausgebildet“. Dieser Mädchenreigen ist allerdings nicht einfach nur Tanzen, sondern auch alten schmierigen reichen Männern dienen und das auf übelste Weise.

    Die teilweise komplizierten Verwandtschaftsverhältnisse der Protagonisten waren gut zu verstehen. Man kann aber auch „Das Fürstenlied“, den Vorgänger, lesen.

    Für jeden Fan des Historischen Krimis sehr zu empfehlen. Spannend und kurzweilig, gut recherchiert und mit 4 Sternen belohnt.

  4. Cover des Buches Bestseller. Das Beispiel Charlotte Link (ISBN: 9783929622461)
    Olaf Kutzmutz

    Bestseller. Das Beispiel Charlotte Link

     (3)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeL
    Klappentext In diesem Tagungsband fragen wir, was ein Buch zum Bestseller macht, aber wir suchen weniger nach Rezepturen für Erfolgsliteratur, sondern schauen vor allem darauf, wie sich der literarische Betrieb in den Höhen des Verkaufs darstellt und was das in unserem Fall für die Autorin Charlotte Link und ihr Umfeld bedeutet. Wer folglich nach einer Bestseller-Formel sucht, wird sie in diesem Tagungsband nicht finden. Dafür jedoch jede Menge guter Gedanken, die sich um das Traumbild Bestseller und die (typisch deutsche) Grenze zwischen unterhaltender und ernster Literatur ranken: aus Sicht eines Verlegers, einer Agentin, eines Bestsellerforschers, einer Journalistin und eines Schriftstellers. Meine Meinung Der Sammelband, Dokumentation einer Tagung 2009, nähert sich dem Phänomen "Bestseller" aus unterschiedlichen Perspektiven und für Autorinnen und Autoren interessant und einsichtsreich. Herausgeber ist Olaf Kutzmutz, Programmleiter Literatur der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Werner Faulstich, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Lüneburg, fragt in seinem Beitrag: "Was macht ein Buch zum Bestseller?" Nach einer knappen Einführung in die Bestsellerforschung verdeutlicht Werner Faulstich seinen Ansatz am Beispiel der Bestseller Love Storyvon Erich Segal, Der Pate von Mario Puzo sowie Und Jimmy ging zum Regenbogen, indem er das Gemeinsame der drei Romane aufzeigt. In sechs Thesen nähert er sich dem Phänomen Bestseller am Beispiel der Romane Charlotte Links. Man muss die wissenschaftliche Sprache mögen. So lautet These 4: "Die Romane rekurrieren auf eine historische Konstante der letzten zwanzig Jahre: den Pluralismus von Lebensstilen und die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der Geschlechterrollen." (S. 22). Zwei Interviews mit Charlotte Link, die Olaf Kutzmutz führte, geben Einblicke in die Anfänge der Autorin, die Rolle des Verlagsteams (nach einem Wechsel der Ansprechpartnerinnen ihres ersten Verlags wechselte Charlotte Link ebenfalls den Verlag) sowie Anforderungen und Auswüchse der Medien- und Pressearbeit. Im ersten Interview kommt Doris Brohn, die Entdeckerin Charlotte Links, zu Wort. Mein persönlicher Favorit ist der Beitrag von Franziska Wolffheim, Journalistin und Brigitte-Autorin, die die Frage "Hat der Erfolg ein Rezept?" kenntnisreich in sechs Thesen nähert, die sie mit Beispielen unterlegt. Franziska Wolffheim geht unter anderem auf die Rolle des Marketings ein, unter der Überschrift "Bestseller wollen gemacht werden!" "Lieber gute Unterhaltung als schlechte Literatur. Wie eine Agentin auf dem Unterhaltungsmarkt arbeitet" hat Petra Hermanns von der Agentur scripts for sale ihren Beitrag überschrieben. Amüsant und eindrücklich schildert sie die Arbeitsweise einer Agentur und die Anforderungen, mit denen Unterhaltungsautorinnen und -autoren konfrontiert werden: Der Verlag wünscht, dass du den Schauplatz des fertigen Romans von Irland nach Australien verlegst. Nach einem Einstieg, der sprachlich anforderungsreicher als der Wissenschaftstext war, entwickelte sich "Reine Glückssache?", der Beitrag von Georg Reuchlein, Verleger bei Goldmann, btb und Luchterhand, zu einem spannenden Einblick ins Verlagsgeschäft. Neben harten Zahlen, die Autorinnen und Autoren wahrscheinlich deprimieren, zeichnet Georg Reuchlein den Weg von Charlotte Link nach. Für mich sehr lehrreich waren die Hinweise auf die unterschiedlichen Vermarktungsstrategien, die sich aus dem Verlagswechsel ergaben, und deren Folgen. Der letzte Beitrag von Burkhard Spinnen "Ey, das ist doch U. Oder: Gibt es einen Mauerfall zwischen unterhaltender und ernster Literatur?" nähert sich der Bestseller-Frage aus eher literaturwissenschaftlicher Sicht und zeichnet die Entwicklung des Literaturbetriebs in den letzen zwanzig Jahren nach. Mein Fazit: Unbedingt lesenswert! Nicht durch den Titel, der Charlotte Link so sehr in den Mittelpunkt stellt, ablenken lassen. Der Sammelband widmet sich - wie versprochen - der Frage, was ein Buch zum Bestseller macht. Dabei gehen die Beiträge unterschiedlich stark auf das Beispiel Charlotte Link ein. Für mich eines der besten Bücher über das Schreiben und Veröffentlichen.
  5. Cover des Buches Das Fürstenlied (ISBN: 9783839217306)
    Susanne Gantert

    Das Fürstenlied

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wie bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein absoluter Historienfan. Ich liebe es, in vergangene Zeiten abzutauchen und Land und Leute von damals kennenzulernen.

    So war auch schnell klar, dass mich dieses Buch sehr interessieren könnte. Als ich dann auch noch das Glück hatte, dieses Buch vom Verlag zu erhalten, konnte ich es kaum erwarten zu lesen.

    Dieses bunte Cover, das einem Wandgemälde gleicht in Verbindung mit einer Person. Sehr einfallsreich. Und vorallem ... in Verbindung mit dem Titel...sehr interessant. Da gab es nur noch eines ...lesen.

    Der erste Satz: In freudiger Erwartung wich die Menge gerade so weit auseinander, um Platz für den Durchzug der Hexen zu machen.

    Nun kurz zum Inhalt: Der Prolog spielt im Jahr 1565, in dem mehrere Frauen der Hexerei bezichtigt wurden und auf dem Scheiterhaufen landeten. Danach landet der Leser im Jahr 1579. Ein Junge findet eine weibliche Leiche, die seltsam entstellt darlegt. Die Nase wurde gespalten und durch Klammern fixiert. Auch die Hände waren seltsam drapiert. Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand waren wie zum Meineid gekreuzt. Die nackten Füße waren gekreuzt. Was das wohl zu bedeuten hätte?

    Kurze Zeit später wird eine zweite Leiche gefunden. Hier war eine Spaltung des Mundes zu erkennen, die ebenfalls von einer Klammer zusammengehalten wurde. Aber auch hier waren die Hände so seltsam drapiert worden. Beide Leichen hatten jeweils noch ein Zettelchen neben sich liegen. Bei der Frau: "der nase schnüffelei" und bei dem Mann "des munnes gered"

    Der junge Konrad von Velten (frisch von der Universität) soll nun den Fall übernehmen und stößt dabei nach uns nach auf schier unglaubliches.

    Soweit zum Inhalt, den ich natürlich nicht vollständig weitergeben möchte, da es sich wirklich lohnt, diesen historischen Kriminalroman selbst zu lesen.

    Mit der Figur des Konrad von Velten ist der Autorin ein hervorragender Protagonist gelungen. Einfühlsam und mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn. Dennoch fand ich ihn stellenweise zu sehr im Hintergrund, so dass er oftmals sehr farblos wirkte. Dabei hätte er meiner Meinung nach, wirklich viel Zeit und Raum in Anspruch nehmen dürfen. Aber klar, er ist eben noch der Assistent. Somit ist meine Hoffnung, dass er bei einer Fortsetzung, einfach mehr zur Geltung kommt.

    Sehr gelungen fand ich zum Ende des Buches die Seiten über Wahres und Unwahres der Geschichte. Klar, dass die Autorin ihre eigenen Gedanken hat einfließen lassen. Für mich war die Story jedoch absolut glaubwürdig und könnte genauso geschehen sein. Denn überall auf der Welt und zu jeder Zeit gibt/gab es Menschen, die einen falsch verstandenen Glauben hatten/haben. Sie wirken dann fanatische und sprechen ihr eigenes Recht.

    Das Register der handelnden Personen befindet sich ebenfalls im Anhang. Mir persönlich gefällt es zu Beginn der Geschichte besser, jedoch ist dieses Wohl auch eine Verlagsentscheidung und fließt somit nicht in meine Bewertung ein.

    Auch das Glossar möchte ich nicht unerwähnt lassen. Es ist zwar nicht sehr ausführlich, aber dennoch finde ich es immer schön, die alten Begriffe erklärt zu haben.

    Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten hat und ich sehr über die Fortsetzung freue, die in den nächsten Tagen erscheinen wird
  6. Cover des Buches Machiavellis letzter Brief (ISBN: 9783203760193)
    Peter O. Chotjewitz

    Machiavellis letzter Brief

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Camposolensis
    Das war für mich eine echte Entdeckung. Ich hatte es mal irgendwo mit dazubestellt und nun als Lektüre für eine längere Bahnfahrt eingepackt. Es geht um ein Manuskript aus der Hand Niccolo Macchiavellis, das die letzte Nachfahrin dem Herzog August dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel 1663 zum Kauf für seine Bibliothek anbot. Der Herzog kriegt das Manuskript nicht und zum Ende stellt sich heraus, daß es wohl auch nur eine Fiktion war. Der Reisebericht, den der Beauftragte des Herzogs verfaßt, und der das Manuskript und Teile eines (ebenfalls fiktiven) Tagebuchs von Macchiavelli zitiert, ist aber sehr spannend und detailfreudig geschrieben. Das Nachwort des Autors gibt noch einige Aufschlüsse zur Einordnung der Geschichte - für einen historischen Roman eher ungewöhnlich, aber mir gefällt so etwas.
  7. Cover des Buches Das Sommerkleid der Schauspielerin: Historischer Roman (ISBN: B086126WHD)
    Anna Maria Brandi

    Das Sommerkleid der Schauspielerin: Historischer Roman

     (16)
    Aktuelle Rezension von: kimono_nero

    Bei dem Sommerkleid der Schauspielerin handelt es sich um ein Buch, was mir wahrscheinlich nie selbst gekauft hätte, Mich aber sehr positiv überrascht hat.

    Es geht um fanny, ein Mittzwanzigern, die in Westfalen des 19. Jahrhundert noch nicht verheiratet ist und bei ihrer Schwester mit Mann lebt. Fanny lebt unbeschwert und hält Kontakt zu ihrem Bruder, der zum studieren nach Heidelberg gegangen ist. Doch fannys unbeschwertes Leben Hört auf, als ihr Schwager ihr in Aussicht stellt, in ein Heim für „alte Jungfern“ zu ziehen, insofern sie keinen Mann findet. Da muss schnell ein Plan mit dem Bruder her, da Fanny auf gar keinen Fall heiraten möchte, wem auch? Fanny und ihr Bruder träumen vom auswandern und sich in der Ferne wieder zu treffen. Dabei nimmt fanny durch ein Schlüsselerlebnis mit einem Schauspieler eine andere Identität an und macht diese ihrem Bruder glaubhaft in ihren Briefen. Der Bruder jedoch bricht nicht nur sein Studium ab und unterstützt hier und da Kriegs Schlachten, sondern macht sich auch auf die Suche nach seiner Schwester. Durch ihre aufgebaute Scheinwelt merkt Fanny nicht, was in der Realität passiert. Schließlich gibt es da noch den örtlichen Buchhändler und das Hausmädchen... 

    die Geschichte endet in einem großen Drama und Fanny merkt zu spät, dass man manche Dinge nicht aufhalten kann, sobald man sie einmal in Gang gesetzt hat. Aber kann sie trotzdem noch glücklich werden? 


    Ein Großteil des Buches besteht aus dem Briefverkehr der Geschwister. Der Schreibstil wechselt zwischen indirekter, direkter Rede und ist ziemlich hoch. Die Charaktere waren sehr gut ausgebildet und man kann alle Beteiligten stets aus ihrer Perspektive verstehen. Allerdings kann ich das Buch nicht jedem empfehlen, durch den hohen schreibstil. Aber wer sich auf das Buch einlösst wird nicht enttäuscht!

  8. Cover des Buches Erläuterungen und Dokumente zu Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise (ISBN: 9783150081181)

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