Bücher mit dem Tag "wolfgang hohlbein"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wolfgang hohlbein" gekennzeichnet haben.

68 Bücher

  1. Cover des Buches Das Buch (ISBN: 9783570306420)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Buch

    (431)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Insgesamt eine gutes Buch, das alles beinhaltet. Kein Bock zu arbeiten, keine Lust das Erbe anzutreten, die Erkenntnis, das Phantastische, gut erfasste Antagonisten, der Schleichende Abgrund mancher Protagonisten und letztlich der Endkampf gegen das Böse. Ein schönes Gefühl, ein Buch mal eben nicht so einfach zur Seite legen zu können. Angangs hat mich die Seitenzahl etwas abgeschreckt, aber die Seiten war gut gefüllt und wenig langatmig.
    Wie auch immer: Hohlbein kann's halt!

  2. Cover des Buches Mörderhotel (ISBN: 9783785725481)
    Wolfgang Hohlbein

    Mörderhotel

    (93)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt.

    Meinung:

    Der Anfang der Geschichte war sehr stark, aber zwischendurch hatte es leider auch einige Schwächen, weshalb das Buch teilweise sogar etwas langweilig war. Aber beginnen wir von vorne.

    Hermann Webster Mudgett war ein Serienmörder, der in der USA aufgrund seiner Morde erhängt wurde. Wolfgang Hohlbein hat diesen Serienmörder zum Hauptcharakter seines Buches gemacht und mit seiner Fantasie angereichert. Das heißt, nicht alles, was hier umschrieben wurde, ist tatsächlich damals so passiert. Irgendwie doch ein beruhigender Gedanke.

    Die Idee des Mörderhotels war für mich der Grund nach dem Buch zu greifen, denn es klang unheimlich interessant aber auch enorm gruselig. Leider wurde darüber sehr wenig erzählt und auch die einzelnen Räume wurden kaum näher beleuchtet. Aufgrund des Klappentextes hätte ich diesbezüglich viel mehr erwartet. Ich wollte mittels Falltür in die düsteren Gefilde hinabfallen, durch die grässlichen Räume wandern und sehen, welche Foltervorrichtungen sich Mudgett in seinem kranken Hirn ausgedacht hat. Leider wurde davon nur sehr wenig vermittelt. Stattdessen wird teils langatmig und zäh die Lebensgeschichte von Mudgett erzählt und kapitelweise immer wieder aufgegriffen und weitererzählt. Die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart waren für mich manchmal etwas verwirrend und auch anstrengend, da man oft aus dem Lesefluss gerissen wird. Dadurch gab es auch Längen im Buch, die man meiner Meinung nach hätte kürzen können – insbesondere, wenn man auch die Wiederholungen bedenkt.

    Der Schreibstil ist sehr lebendig und bildhaft, weshalb das Buch wohl eher nichts für Zartbesaitete ist. Die Mordbeschreibungen im Buch sind brutal, blutig, schmerzhaft und sehr ausführlich & lebendig beschrieben. Ich möchte mir die Höllenqualen überhaupt nicht ausmalen, es hat mir völlig ausgereicht, dies zu lesen. Jedoch ist es gerade das lebendige und bildhafte, dass dem Leser das Gefühl gibt mittendrin im Geschehen zu sein.

    Über die Charaktere kann ich durchweg nur Positives berichten. Sie waren allesamt authentisch und wurden gut beschrieben, sodass man sich ein angemessenes Bild machen konnte. Besonders faszinierend war Mudgett – nicht, weil er ein spannender, angenehmer und sympathischer Zeitgenosse ist, sondern weil seine Psyche intensiv und gut durchleuchtet wurde. Diesem Menschen möchte ich nicht mal in meinem schlimmsten Albtraum begegnen. 

    Fazit/Empfehlung:

    Das Buch hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, jedoch hatte es einige Längen zu verzeichnen. Meiner Meinung nach hätte es dem Buch gutgetan, wenn einiges gekürzt worden wäre. 

    Die Charaktere und der Schreibstil des Autors haben mich hingegen sehr begeistert, auch wenn es manchmal sehr brutal und blutig war. 

  3. Cover des Buches Märchenmond (Märchenmond, Bd. 1) (ISBN: 9783764170912)
    Wolfgang und Heike Hohlbein

    Märchenmond (Märchenmond, Bd. 1)

    (817)
    Aktuelle Rezension von: Kraszentia

    Märchenmond ist zweifellos ein Klassiker der deutschen Fantasy, und Hohlbeins Welt voller Magie, sprechender Tiere und fantastischer Landschaften ist lebhaft und kreativ gestaltet. Dennoch fiel es mir beim Lesen etwas schwer, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Die Handlung wirkt stellenweise etwas langatmig, und manche Dialoge oder Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, was das Tempo verlangsamt.
    Die Charaktere sind liebenswert, aber nicht immer besonders gut ausgearbeitet. Vor allem der Protagonist wirkt oft eher wie ein Mittel zum Vorantreiben der Handlung als wie eine Figur mit eigenen Facetten. Außerdem sind einige Wendungen vorhersehbar, wodurch ein Teil der Spannung verloren geht.
    Wer detailreiche Welten und klassische Fantasy mag, wird an Märchenmond sicherlich Freude haben. Für mich persönlich war es jedoch eine eher gemischte Leseerfahrung: interessante Ideen, aber nicht ganz überzeugend umgesetzt.

  4. Cover des Buches Am Abgrund (ISBN: 9783802581267)
    Wolfgang Hohlbein

    Am Abgrund

    (381)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Der Protagonist ist von Anfang an interessant und weiß nicht einmal selber, was er genau ist. Er gerät unfreiwillig in ein Abenteuer.


    Inhalt: Andrej will in das Dorf seiner Kindheit zurück kehren. Er möchte seinen Sohn wiedersehen und die Trauer um seine Frau verarbeiten. Doch im Dorf angekommen sieht er nur noch eine menschenleere Siedlung und im großen Wehrturm findet er die Leichen all jener, die er eben noch vermisst hat.

    Einzig ein Junge, ein Familienmitglied, aber eben nicht sein Sohn, hat überlebt und kann ihm erzählen, was passiert ist.

    Frederic und Andrej machen sich an die Verfolgung der Entführer und der Dorfbewohner, welche sie mitgenommen haben. Dabei stoßen sie auf ihre Widersacher und Andrej seine Weichheit sorgt später dafür, dass unschuldige Gasthausbesucher in einem höllischen Flammenmeer umkommen müssen.

    In Constanta angekommen, scheinen Frederic und Andrej so ziemlich an ihrem Ziel zu sein. Doch sie haben sich mit ziemlich zwielichtigen Leuten eingelassen, die Andrej jetzt in die Pfanne hauen.

    Andrej gerät in Gefangenschaft und in den Strudel von Machenschaften mächtiger Leute. Und er lernt etwas wichtiges über sich und seine Familie.


    Fazit: Oh man, schon wieder eine Reihe. Ich kann aber auch machen, was ich will. Jedes, aber auch jedes Buch, was mich in irgendeiner Form anmacht, was ich gern lesen wollen würde, ist Teil einer Reihe. - So auch hier. Einziger Vorteil: In diesem Fall handelt es sich um den ersten Band eben dieser Reihe. Und eins ist mal klar, wenn mich der Band hier überzeugt, dann werde ich mir wohl auch die folgenden noch irgendwie holen müssen. Da führt wohl kein Weg daran vorbei *seufz - Kann nicht mal jemand das Erschaffen von immer und immer wieder neuen Reihen einfach verbieten…. das wäre doch mal was. - Alles klar, es werden wohl die die nächsten 9 Folgebände auch noch werden.

    Der Start in die Reihe war spannend und authentisch. Hohlbein hat hier kein langes Vorgeplänkel gemacht und ist gleich voll in die Handlung eingestiegen. Gleich zu Anfang bin ich auf den Protagonisten neugierig geworden. Dass er nicht ganz “normal” ist, war mir von Anfang an klar und dass er so auffällig wenig über sich selber wusste, hat die Handlung nur noch zusätzlich aufgepeppt.

    Alles an der Handlung war so beschrieben, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam oder die Handlung gestoppt hätte. Ich hatte die ganze Zeit diesen Andrej vor meinem geistigen Auge, wie er mit seinen langen schwarzen Haaren den Schwarm aller Frauen verkörpert, gleichzeitig aber auch irgendwie naiv und unwissend durch die Welt tappt. - Ich bin wirklich klasse unterhalten worden und bereue die Lektüre in keiner Weise.


    Wie schon einmal gesagt, müssen hier unbedingt die Folgebände ran. Mich interessiert einfach, wie es mit diesem seltsamen jungen Mann weiter geht. Was er noch über sich lernt, wie sich sein Körper noch weiter verändert und was mit Frederic, sein kleiner Verwandter, noch wird.


    Ich kann dieses Buch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen. Es ist zwar schon etwas älter, wenn man nach dem Erscheinungsdatum geht, aber der Leser wird gut unterhalten. Es hat Spannung, es hat Drama und es hat Mystik. Wolfgang Hohlbein hat hier ein Werk abgeliefert, was durchaus mit zu seinen besten gezählt werden kann.

    Aber Vorsicht, es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Reihe. Ihr lauft Gefahr, da in eine wirklich spannende und umfangreiche Geschichte hinein zu geraten.

  5. Cover des Buches Anubis (ISBN: 9783404270705)
    Wolfgang Hohlbein

    Anubis

    (237)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Die Geschichte dreht sich um den gescheiterten Professor für Archäologie Mogens VanAndt, der eines Tages von ausgerechnet dem Mann, den er für sein Unglück verantwortlich macht, zur größten archäologische Entdeckung Amerikas gerufen wird. Die dynamische Handlung mit dem originellen Thema weist eine dichte Atmosphäre auf, die das Thema sehr gut widerspiegelt.
    Bei den Protagonisten steht Mogens klar im Mittelpunkt der Handlung und wird glaubwürdig und nahbar dargestellt wird. Nebenprotagonisten tragen zum Facettenreichtum der Handlung bei, bleiben aber eher im Hintergrund.
    Wer atmosphärisch dichte und bildreiche Fantasy-Geschichten mit einem originellen Thema mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft und der Haupttreiber für die Atmosphäre des Buches.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  6. Cover des Buches Das Druidentor (ISBN: 9783492280785)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Druidentor

    (416)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Beim Bau eines Eisenbahntunnels im Tessin geschehen mysteriöse und unerklärliche Dige, die bei der Jungfernfahrt eines ICE in einer Katastrophe gipfeln. Daraufhin stellt der Architekt Frank Warstein Untersuchungen an und macht eine schauerliche Entdeckung. Die dynamische und bildreiche Handlung ist von einer mystischen Atmosphäre durchzogen, die an einigen Stellen sehr konstruiert wirkt.
    Bei den Protagonisten steht Frank Warstein im Mittelpunkt der Handlung, der glaubwürdig und nahbar dargestellt wird. Nebenprotagonisten sorgen für Facettenreichtum in der Handlung, bleiben aber eher im Hintergrund.
    Wer bildreiche Fantasy-Geschichten mit einem Hauch düsterer Mythologie mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildreich und detailliert, was der Haupttreiber für die Atmosphäre des Buches darstellt.
    Einziger Minuspunkt: An einigen Stellen wirkt die Handlung ein wenig konstruiert, was den Lesespaß mindert.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  7. Cover des Buches Wir sind die Nacht (ISBN: 9783453533653)
    Wolfgang Hohlbein

    Wir sind die Nacht

    (210)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Lena ist vorbestraft, ihre Mutter hat was mit ihrem Bewährungshelfer und sie hält sich mit kleinen Diebstählen über Wasser. Das Leben meint es nicht gut mit ihr. Durch Zufall trifft sie auf den Polizist Tom und ist fasziniert und er auch, aber das darf nicht sein. In einer Nacht, findet sie den Zugang zu einem seltsamen Club und wird dann eingelassen von Louise. Diese schöne Blondine, ist irgendwie anders findet Lena und wird noch in der Nacht heraus finden, dass sie ein Vampir ist. Dann geht alles ganz schnell und auch Lena wird verwandelt und plötzlich ändert sich ihr Leben. Sie ist schön, unsterblich, kann feiern, saufen, essen so viel sie will und Männer finden sie faszinierend. Aber es wird auch langweilig, weil es sich immer wiederholt und dann taucht Tom wieder in ihrem Leben auf und bringt alles, wirklich alles durcheinander und ins wanken. Wolfgang Hohlbein hat den Roman, nach einem Drehbuch von Dennis Gansel und Jan Berger, geschrieben. Es ist spannend und aufregend und weil mir der Film so sehr gefallen hat, habe ich auch das Buch gelesen.

  8. Cover des Buches Dunkel: Roman (ISBN: B004ROTA88)
    Wolfgang Hohlbein

    Dunkel: Roman

    (447)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Handlung steht der Fotograf Jan Feller, der einen Herzanfall überlebt. Seitdem sieht er Schatten in seiner Nähe, die ihn bedrohen. Als daraufhin die geheimnisvolle Vera in Erscheinung tritt, gerät sein Leben vollends durcheinander. Die spannende Handlung ist geprägt von einer düsteren Atmosphäre, die an manchen Stellen ein wenig detailüberladen wirkt, was die Dynamik des Buches ausbremst.
    Bei den Protagonisten steht Jan im Mittelpunkt der Geschichte und wird glaubwürdig du nahbar dargestellt. Relevante Nebenprotagonisten wie z.B. Vera bringen ein angenehmes Facettenreichtum in die Geschichte mit ein und treiben die Geschichte voran.
    Wer bildhafte und atmosphärisch dichte Fantasy-Geschichten mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft, detailliert und trägt maßgeblich zur Atmosphäre des Buches bei.
    Einziger Minuspunkt: Der Detailreichtum wirkt an manchen Stellen überladen und bremst die Dynamik der Handlung ein wenig aus.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  9. Cover des Buches Der Ruf der Tiefen (ISBN: 9783492280273)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Ruf der Tiefen

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Annabel
    Figuren: 
    Janice ist eine junge Frau der Oberschicht, gut betucht und das zeigt sich auch in ihren Ansprüchen und Verhaltensweisen, die sie manchmal wirklich putzig erscheinen lassen. Egal unter welchen Umständen, sie lässt nie außer Acht, wer sie ist. Da sie gut behütet vor allem Schlechten lebt, kann sie nicht wirklich damit umgehen, dass ihr Leben nun aus den Fugen gerät. Und genauso wenig akzeptiert sie ein Nein als eine Antwort, und das muss sie als Frau in dieser Welt leider oft hören. Zwar beschließt Janice kurzerhand, loszuziehen um ihren Verlobten zu suchen, doch ist sie trotzdem keine selbstständige Person. Hätte sie Steve oder die Hilfe anderer nicht, wäre sie in einigen Momenten verloren gewesen. Durch ihre schnippische, anspruchsvolle Art und ihren für mich zu flachen Charakter, ist sie nicht unbedingt eine sympathische Figur, aber passt (vielleicht gerade deshalb) gut in die Welt und das Abenteuer, welches Hohlbein für sie geschaffen hat.

    Steve mochte ich etwas mehr. Er ist ganz offensichtlich hinter Janice her, kommt ihr aber mit großem Respekt entgegen und zögert auch nicht, ihr dabei zu helfen, Joffrey, ihr Verlobter und sein bester Freund, wiederzufinden. 


    Schreibstil: 
    Wolfgang Hohlbein war einer der ersten Autoren, deren Bücher ich lieben gelernt habe. Umso enttäuschter bin ich von diesem. Keine Frage, er schafft eine bildreiche Geschichte und eine wunderbar düstere Atmosphäre, allerdings entwickelt sich die Story unheimlich langsam, scheint sich manchmal im Kreis zu drehen und wirkliche Spannung habe ich beim Lesen auch nie verspürt; Ein bisschen Neugier, aber nicht den Hunger auf mehr.


    Inhalt: 
    Während sonst niemand mehr auf eine Rückkehr hofft, will Janice ihren Verlobten nicht aufgeben, welcher vor knapp einem Jahr verschwunden ist. Tatsächlich stößt sie auf eine Spur, eine Karte, von der sie glaubt, dass sie ihr den Weg zu ihm zeigt. Fast zeitgleich beginnt allerdings etwas damit, sie zu verfolgen. Ein Wesen, mehr wabernde Masse als lebendiger Mensch oder wirkliches Tier, folgt ihr im Wasser und Janice begreift nach und nach, dass sie nicht mehr in Sicherheit ist, denn auch ein grauer Mann hat die Verfolgung aufgenommen. Sie reist los und bleibt wegen eines Sturms in einem kleinen Dorf hängen. Nach dem Unwetter, das die folgende Nacht tobt, ist alles anders geworden. Die Welt scheint zwielichtiger und auch Janice bemerkt das. Selbst Steve, bester Freund ihres Verlobten und ein treuer Begleiter, scheint etwas zu verbergen. Die Krone setzt dem Ganzen ein Geisterschiff auf, dass nur Janice in der Nacht gesehen zu haben scheint. Sie beginnt, nicht nur an dem Überleben ihres Geliebten, sondern auch an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zu zweifeln.

    Das alles mag für jemanden, der dieses Buch nicht kennt, nach recht viel zu klingen, doch liefert die Story erst nach 200 Seiten wirklich Substanz. Janice und Steve landen nämlich nun in einer Hafenstadt, in der Janice angegriffen wird. Tatsächlich besteht der Großteil der Handlung von „Ruf der Tiefe“ daraus, dass Janice für verrückt gehalten wird, um Antworten und ihren Verstand kämpft, oder einfach von einer Frage zur anderen stolpert.
    Janice setzt immer wieder neue Prioritäten, wenngleich es immer dabei ihr Ziel ist, Joffrey näher zu kommen.
    Dem gesamten Buch wären weniger Geheimniskrämerei und mehr Details zugute gekommen. Selbst mit einem überraschen gefühlvollem Ende konnte Hohlbein das Leseerlebnis für mich rückblickend nicht besser machen.
  10. Cover des Buches Von Hexen und Drachen (ISBN: 9783404205547)
    Wolfgang Hohlbein

    Von Hexen und Drachen

    (13)
    Aktuelle Rezension von: chubby
    Hier handelt es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten ( Kurzromane). Ein Buch wie ich glaube nur für Fans von W. Hohlbein.
  11. Cover des Buches Märchenmonds Kinder (ISBN: 9783800052622)
    Wolfgang Hohlbein

    Märchenmonds Kinder

    (373)
    Aktuelle Rezension von: June

    An sich eine gute Story aber Holbein wiederholt sich in seinen Bildern und Ideen leider immer wieder enorm. Daher nicht wirklich besonders oder mitreißend. Eben solide Fantasy Kost.

  12. Cover des Buches Killer City (ISBN: 9783404179121)
    Wolfgang Hohlbein

    Killer City

    (28)
    Aktuelle Rezension von: priyatoxin83

    Hier stimmt der Klappentext nur teilweise, denn meines Erachtens hat die Weltausstellung nicht viel damit zu tun und auch nicht, dass er im Dunkeln tötet. Ich habe es mehr als Rachesucht empfunden bei dem er sich das ein oder andere Opfer, was seinen Weg kreuzte und ihm unangenehm wurde bei seinen Plänen, entledigt. Anfangs empfand ich den Protagonisten als noch recht menschlich, doch zum Schluss hin muss ich sagen, sah ich nur noch den "Irren". Es war spannend, blutig (mit ein paar ziemlich ekelhaft Morden), doch mich störten die Abschnitte in die Vergangenheit. Sie waren wichtig für die Story, aber zu kappten jedesmal den aufgebauten Spannungsbogen der Gegenwart. Das Ende hatte ich erwartet (auch wenn ich mir ein anderes erwartet hätte), allerdings war die Art und Weise wie es zum Ende kam dann noch mal richtig schön ekelhaft!

  13. Cover des Buches Fantastische Weihnachten (ISBN: 9783800052271)
    Wolfgang Hohlbein

    Fantastische Weihnachten

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Favole

    Ich lese gern Wolfgang Hohlbein und noch mehr Fantasy und ich liebe Weihnachten. Daher war klar, dass ich das Buch lesen muss, nachdem ich etwas davon gesehen hatte. Leider habe ich ein gebrauchtes Exemplar mit Stockflecken erwischt. 😩 Aber lesen ließ es sich jetzt dennoch. 😉

    Statt der klassischen Rezension folgt hier eine Auflistung aller Geschichten und Autoren. Bis auf Hohlbeins Story hatten alle Geschichten eine Länge von 15-25 Seiten.

    Christoph Marzi: Der Krähenengel. Urban Fantasy von einem der bekanntesten deutschen Fantasyautoren. Engel, Wärme, Dunkelheit, Licht, Hoffnung. Wirklich schön. 😍😍😍😍

    Brigitte Melzer: Der Turm der Zauberer. Wenig weihnachtlich, obwohl sie an Weihnachten spielt. Erinnert mich an Pratchetts Scheibenwelt, mit groteskem Humor. 😃😃😃😃

    Sabine Streufert: Moorwinter. Eine atmosphärisch eher winterliche Geistergeschichte im Moor. 😃😃😃😃

    Katja Brandis: Bethanior. Eine fantastische Geschichte, mit ein wenig Grusel, tollem Humor und sehr überraschendem Twist. 😍😍😍😍😍

    Zoran Drvenkar: Das Messer. Eher eine Horrorgeschichte, die an Weihnachten spielt. Nicht ohne. Und Mit der Namensgebung des Autors hatte ich wirklich Schwierigkeiten. 🙂🙂🙂

    Monika Felten: Trollnächte. Magischer Norden. Weihnachtlich. Und das Ende dennoch überraschend. 😍😍😍😍😍 

    Nina Blazon: Das Fest. Fantastische, eher mittelalterliche Welt. Eine weihnachtsähnliches Fest. Oft nur vage Andeutungen. Insgesamt wenig weihnachtlich, eher gruselig. 🙂🙂🙂 

    Susanne Rauchhaus. Verfluchter Schnee. Einsame Weihnachten. Eine Hexe, ein Fluch, Rache. Leider auch nicht so ganz weihnachtlich. 🙂🙂🙂 

    Reinhold Ziegler: Verzauberte Zeit. Eine Art Zeitreisegeschichte. Fluch, Erinnern, Hoffnung. Wirklich schön. 😍😍😍😍😍 

    Florian Weigand: Chrissa. Eine weitere Grusel- eher Horrorgeschichte, die nur an Weihnachten spielt. Intensiv. 🙂🙂🙂 

    Susanne Gerdom: Das Elfenauge. Wie der Titel schon andeutet, eine Elfengeschichte, die in den Raunächten spielt. Sehr treffend. 😃😃😃😃

    Wolfgang Hohlbein: Eine Weihnachtsgeschichte. Eine seltsame Geschichte. Weihnachtlich und doch ein wenig horrormäßig. Hier hatte ich doch etwas anderes, mehr erwartet, da es auch mit 70 Seiten mit Abstand die längste Geschichte ist. 🙂🙂🙂 

    Am Ende des Buches findet sich zu jedem der Autor*innen ein Kurzbiografie. 

    (Es gibt wohl auch das gleiche Buch mit 14 Storys, wobei die Seitenzahl die gleiche ist. Also keine Ahnung, wie es sich damit verhält.)

    Fazit: Eine sehr bunte Mischung von weihnachtlichen Geschichten und welchen, die an Weihnachten spielen. Vor allem letztere haben nicht immer meine Weihnachtsstimmung getroffen. Manches ist wohl eher für Raunächte. Insgesamt sind sie dennoch alle lesenswert.

  14. Cover des Buches Laurin (ISBN: 9783764170585)
    Wolfgang Hohlbein

    Laurin

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Kraszentia

    Laurin’ ist eine Fantasy-Geschichte, die sich in den Tiefen unter der Erde abspielt – voller Magie, Zwerge, geheimnisvoller Gänge und seltsamer Wesen. Auf dem Papier klingt das nach einem spannenden Abenteuer, aber beim Lesen stolpert man leider öfter über altbekannte Klischees. Die Figuren wirken manchmal wie Abziehbilder: Laurin selbst ist mutig, doch ihre Persönlichkeit kommt kaum richtig zum Vorschein, und ihr Begleiter wirkt gelegentlich eher wie ein Sidekick aus dem Fantasy-Baukasten.

    Die Handlung hat einige spannende Momente, vor allem die unterirdischen Schauplätze sind atmosphärisch beschrieben, aber die Geschichte verliert zwischendurch den Fokus. Wendungen wirken oft vorhersehbar.

    Kurz gesagt: Für Fans klassischer Jugend‑Fantasy mag das Buch ein netter Zeitvertreib sein, aber wer ein originelles oder tiefgründiges Abenteuer erwartet, könnte ebenso enttäuscht aus dem Bergwerk auftauchen wie ich.

  15. Cover des Buches anders 4 - Der Gott der Elder (ISBN: 9783570307823)
    Wolfgang Hohlbein

    anders 4 - Der Gott der Elder

    (109)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Noch immer befindet sich Anders in der abgesperrten Militärzone, in der er nicht mit rechten Dingen zu geht. Die Tiermenschen sollen ausgelöscht werden, doch Anders sieht das anders, da er Katt, das Katzenmädchen, noch immer liebt. Doch was hat sein Vater mit all dem zu tun? Erst am Ende löst er das Rätsel um dieses Tal... . Leider ist dieser Band nicht so gut wie der dritte, doch das Ende hat jedoch auch seinen Respekt verdient. Kaum zu glauben, was wirklich rauskommt. Ein anderes Ende hätte besser gepasst, denn allem Anschein nach ist dieses Buch kein Science-Fiction, sondern mit Fantasy vermischt, was nicht unbedingt passt, wenn ihr mich fragt. Aber trotz allem ist es ein gutes Buch und ein gutes Ende.
  16. Cover des Buches Wolfsherz (ISBN: 9783404166572)
    Wolfgang Hohlbein

    Wolfsherz

    (250)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet!!

    Das Buch war zu langatmig und langweilig, eigentlich hatte ich schon überlegt es weg zu packen. Die Charakters waren zum Teil nervig und ihre Handlungen nicht nachvollziehbar. Bei dem Schreibstil hätte man vieles kürzen können. Was mich vor allem genervt hat war der Mann, Stefan.

    Seine Handlungen waren nicht nachvollziehbar, sowie auch seine Frau. Am Ende sollte es einen großen Kampf geben, ich bin enttäuscht. Der Kampf war einfach nur unrealistisch.

    Ich hoffe, die anderen Bücher von diesem Autor sind besser als dieses Buch.

  17. Cover des Buches Der Vampyr (ISBN: 9783802581335)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Vampyr

    (285)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Mittelpunkt der Handlung steht Andrej Delany, der gemeinsam mit seinem Gefährten Frederic erfolglos das Sklavenschiff des Piraten Abu Dun verfolgt, der ihre Angehörigen verschleppt hat. Daraufhin geraten sie an den grausamen Fürsten Vlad Tepesch, der Andrej und Abu Dun zwingt in das türkische Heerlager einzudringen und den Sultan zu töten, was in einem Massaker endet. Die atmosphärische und düstere Handlung ist voller Dynamik und Spannung, was an manchen Stellen zu unruhig/überladen wirkt.
    Bei den Protagonisten steht Andrej im Mittelpunkt der Handlung, der durch seine inneren Konflikte sehr glaubwürdig dargestellt wird. Relevante Nebenprotagonisten wie Abu Dun, Vlad oder Frederic sind ebenfalls interessante Charaktere und tragen wesentlich zum Facettenreichtum der Geschichte bei.
    Wer düstere und dynamische Fantasy-Geschichten mit historischen Aspekten mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist rasant und sehr bildreich, was wesentlich zur Atmosphäre des Buches beiträgt.
    Einziger Minuspunkt: Die erwähnte hohe Handlungsdynamik wirkt an manchen Stellen unruhig, was zu Lasten der Tiefe geht.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

  18. Cover des Buches Die Spur des Hexers (ISBN: 9783404207602)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Spur des Hexers

    (32)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Heute mit lesen begonnen - und direkt in einem durch gelesen, mit wenigen Pausen. Ich war um 23:59 Uhr fertig ;)

    Kann man echt so runterlesen und es hat mich irgendwie sofort in seinen Bann gezogen. Trotzdem keine volle Sterne Bewertung, irgendwas hat mir gefehlt, bisschen an Tiefgang vielleicht?! Ich kann das oft nicht so greifen, es ist eher ein Gefühl. War aber schöne Fantasy, man musste nicht viel nachdenken und es war spannend.
    Auf Wikipedia sieht man dann auch die Buchreihenfolge, denn es gibt da anscheinend zwei verschiedene Handlungsstränge / Geschichten und ich hab hier die Weltbild Sammler Edition und ich hab noch ein anderes Buch aus der Reihe hier, aber mit einem ganz anderen Cover... Ich blick da noch nicht ganz durch und hab das "andere" jetzt erstmal hinten an gestellt und mir von dieser Sammleredition mehrere Folgebände gebraucht gekauft.

  19. Cover des Buches Der wandernde Wald - Enwor 1 (ISBN: 9783734162060)
    Wolfgang Hohlbein

    Der wandernde Wald - Enwor 1

    (117)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Skar und Del sind in die Wüste geraten. Diese bringt nur Tod, an der Grenze zu diesem machen die beiden eine Entdeckung und ohne es zu wollen geraten sie in einen Konflikt der älter ist als sie selbst.

    Ich mochte den Auftakt. Dafür das ich die alte Ausgabe gelesen habe, die 360 Seiten beinhaltet passierte recht viel. Wir lernen gemeinsam mit Skar eine unbekannte Zivilisation kennen und unbekannte Gegner. Die Charaktere bleiben teilweise flach aber das ist denke ich der Seitenzahl und dem Alter der Bände geschuldet. Dafür das das Buch so alt ist lies es sich sehr gut lesen. Das Ende ist offen und erzeugt Spannung 

  20. Cover des Buches Die Chroniken der Elfen – Elfenzorn (Die Chroniken der Elfen, Bd. 2) (ISBN: 9783800095148)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chroniken der Elfen – Elfenzorn (Die Chroniken der Elfen, Bd. 2)

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Nazurka
    Die Chroniken der Elfen 02. Elfenzorn - Wolfgang Hohlbein Eine zwiespaltige Fortsetzung des ersten Bandes. Elfenzorn Klappentext: "Pia ist zurück in Rio auf dieser Seite der Albträume, wie sich rasch zeigt. Denn nach ihren Abenteuern in der fantastischen Welt WeißWalds beginnen sich auch hier die Ereignisse zu überschlagen: Mafia-Boss Peralta nimmt Pia gefangen und will sie nun büßen lassen. Doch plötzlich tauchen mitten in Rio Wesen wie aus einer anderen Welt auf und in Pia regt sich eine uralte Kraft In höchster Not gelingt ihr die Flucht auf die andere Seite. Dort hat ihr Todfeind Hernandez sowohl die Barbarenstämme als auch die Orks hinter sich versammelt und ist drauf und dran, die Welt der Elfen und Zwerge dem Erdboden gleichzumachen." Zum Autor: Wolfgang Hohlbein ist der erfolgreichste und meistgelesene deutschsprachige Fantasy-Autor. Seit seinem Überraschungserfolg "Märchenmond", den er zusammen mit seiner Frau Heike schrieb, konnte sich die wachsende Fangemeinde auf zahlreiche weitere Bestseller freuen. (Aus: Elfenblut, Informationen zum Autor) Zum Roman: Pia ist wieder in Rio de Janeiro, wo sie sich nicht nur mit einigen Unklarheiten und Geheimnissen um ihre Herkunft und ihren Verstand sorgen muss, sondern auch die Mafiafamilie der Peraltas, die es auf Pia abgesehen haben. Bei einer turbulenten Flucht, macht sie sich auf den Weg zu Jesus ins Krankenhaus, nachdem sie erfahren hat, dass er noch lebt. Und irgendwie schafft sie es, trotz ihrer in dieser Welt schwachen Elfenkräfte, ihn mehr oder weniger zu den Lebenden zurückzuholen, wo auch schon die nächste Verfolgungsjagd vor der Polizei auf sie wartet - bis sie wieder in Weißwald landen, oder was auch immer davon übrig geblieben ist. Und schnell wird Pia klar, dass sie genau unterscheiden muss, wer Feind und Freund ist... Fazit: Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Schon nach dem ersten Teil ging ich mit Gemischten Gefühlen aus der Geschichte raus, und diesmal ist die Diskrepanz noch größer. Zuerst einmal die Positiven Aspekte: Sowohl Pia als Hauptcharakter als auch Jesus, der vom Neben- zum Hauptcharakter wird, entwickeln sich immer mehr während des Fortlaufs der Geschichte. Vor allem die Umwandlung von Jesus Charakter fand ich sehr gut dargestellt, obwohl es doch etwas schnell vonstatten ging. Sowohl der Beginn der Geschichte als auch das Ende zeigen, welches Potenzial im Plot steckt: Spannung wie auch überraschende Elemente, sowie der tolle Humor und die detailierte Beschreibungsweise der gesamten Geschichte bieten dem Leser eine große Vielfalt und die Möglichkeit, seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Vor allem das Ende macht auch Lust auf mehr und zeigt, dass aus der Geschichte noch einiges rauszuholen ist. Doch da hört es leider eigentlich schon auf. Wobei man als neutralen Punkt den Schreibstil Hohlbeins nennen könnte, der auf einem dünnen Seil zu schwingen steigt - mal erstaunlich flüssig und gut geschrieben, manchmal ziemlich zäh und trocken. Bei knapp 800 Seiten Umfang darf man das ihm allerdings auch nicht verübeln. Wo wir auch schon bei den bei weitem überwiegenden negativen Aspekten wären, die dieses Buch "schmücken". Wie schon oft bei Hohlbein, ist auch dieses Mal wieder festzustellen, dass die Geschichte unglaublich in die Länge gezogen wurde und Hohlbein teilweise (diesmal aber nicht arg so schlimm wie im ersten Teil) unmöglich mit seinen Charakteren umgeht. Wer der Elf war, der ganz zu Beginn des ersten Teils eine wesentliche Rolle gespielt hat, wurde bis heute nicht gelüftet. Ich habe irgendwie immernoch das Gefühl, nicht zu wissen, um WAS GENAU es eigentlich in der Geschichte geht - und das nach knapp 1500 Seiten. Ein wesentliches dazu trägt sicherlich bei, dass man beim Lesen das Gefühl hat, dass Hohlbein keinem klaren Konzept folgt. Die Prophezeihung (plötzlich gibt es nämlich nicht nur eine, sondern mehrere) wirkt, als wüsste Hohlbein selbst nicht, wie die Prohezeihung laztet und was diese bewirken soll. Man hat das Gefühl, dass der Autor alles nach und nach regel und sich alles so zurechtlegt, wie er es gerade braucht, um seine Geschichte glaubenswürdig darzustellen. Zum Betrübnis des Lesers, dem dies nicht verborgen bleibt und mit Ärger erfüllt. Vor allem der mittlere Teil zog sich unglaublich in die Länge - mehrmals habe ich mir überlegt, das Buch beiseite zu legen, und was neues zu beginnen, weil es einfach unglaublich zäh war und vom Leser viel Geduld forderte. Doch richtig wütend wurde ich dann, als plötzlich Dinge aus dem Nichts herbeigegriffen und in die Geschichte ohne jedweden Sinn eingebaut wurden - da ich nicht spoilern möchte, werde ich nicht verraten, um was es hier geht, ich denke jeder, der den Roman bereits gelesen hat, weiß, wovon ich rede. Das diese Tatsache, die mit Pia etwas zu tun hat, zum Ende hin gar nicht mehr von Belang zu sein schien, weil ja plötzlich mal wieder eine andere Prophezeihung wichtig war, und weil der Autor diese Tatsache gar nicht mehr erwähnte, muss ich schon echt die Stirn runzeln. Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, etwaige Logikfehler erkannt zu haben, die wenn man sie im Gesamtbild der Geschichte betrachtet, einfach kein authentisches Gesamtbild mehr abgeben. Außerdem habe ich die Seiten runtergezählt, bis es mir endlich gelang, das Buch heute zu beenden, obwohl es zum Ende hin nochmal wirklich spannend wurde. Insgesamt muss man sagen, dass ich zwar schon meine Freude an der Geschichte hatte, es mich aber wirklich tierisch ärgert, dass Hohlbein anscheinend seine Geschichte selbst nicht durchdenkt - denn es kann nicht sein, dass man Charaktere vergisst, oder gar Gegebenheiten nicht mehr einbindet, die zuvor noch eine wesentliche Rolle gespielt zu haben schienen und auf einmal als unwesentlich abgetan wurden. Wegen dem Anfangs- und Endteil bekommt der zweite Teil um die Chroniken der Elfen noch 3/5 Sternen von mir. Gerade so. Vielen Dank an dieser Stelle an den Otherworld/Uberreuter-Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Vefügung stellte! Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Elfenblut 02. Elfenzorn 03. Elfentod Autor: Wolfgang Hohlbein Fantasyroman Verlag: Otherworld, Gebundene Ausgabe Genré: Fantasy, Roman Originaltitel: Elfenzorn Erscheinungsdatum: September 2010 (Bezieht sich auf die Ausgabe von Otherworld) ISBN/ASIN: 3800095149 Preis: 19,99 €
  21. Cover des Buches Genesis: Eis - Stein - Diamant (ISBN: 9783800055531)
    Wolfgang Hohlbein

    Genesis: Eis - Stein - Diamant

    (12)
    Aktuelle Rezension von: NoHarmony1711

    In Genesis geht es um die Verteidigung einer Gruppe Überlebender in der klaustrophobischen Atmosphäre einer Station mitten in einer eisigen Einöde gegen die Mächte der "Alten". Surreale Monster und Spinnenwesen versuchen die Menschheit zu vernichten, und Ben und seine Mutter scheinen in deren Plänen eine besondere Rolle zu spielen.

    Ben aus "Genesis", Anders aus "Anders", Eric aus "Krieg der Engel"... sie alle haben eines gemein: Sie sind typische Hohlbein- Protagonisten. Junge Halbstarke ohne echte Fähigkeiten, die durch die Handlung stolperen, dabei immer wieder mal versehentlich fast eine Zivilisation durch ihre eigene Dummheit untergehen lassen und in der Regel völlig austauschbar sind. Ben sticht vielleicht noch ein wenig dadurch heraus, dass er zwar oft Verhaltensweisen an den Tag legt, die einen als Leser den Impuls geben ihm eine gehörige Ohrfeige zu verpassen und ihn zu fragen was zur Hölle er eigentlich glaubt zu tun- aber zumindest ist er etwas aktiver und manchmal sogar hilfreich.

    Allerdings kann ich mich noch gut an eine Zeit erinnern, in der meien Meinung bei weitem nicht so kritisch war. Hohlbein weiß, wie man einen interessanten Rahmen für die Handlung schafft und dem Leser das Bedürfnis gibt, mehr erfahren zu wollen. In Genesis ist das nicht anders. Die Atmosphäre ist teilweise atemberaubend, vor allem die Mitglieder der Sölderngruppe bleiben einem durch ihre Eigenheiten gut im Gedächtnis. Die Fragen um Sasha wurden für mich nie wirklich befriedigend aufgeklärt, außerdem bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, welche Art von Beeinträchtigung sie nun wirklich hat. Sollte sie als Person vom Spektrum beabsichtigt sein bin ich recht überzeugt, dass diese Umsetzung wesentlich besser hätte gelingen können, aber hierfür bin ich kein Experte.

    Für Jugendliche und Fans von Hohlbein ist "Genesis" jedenfalls eine packende Reihe mit genug Stimmung und Monstern, um einem viele Stunden zu versüßen.

  22. Cover des Buches Der steinerne Wolf - Enwor 4 (ISBN: 9783734162275)
    Wolfgang Hohlbein

    Der steinerne Wolf - Enwor 4

    (55)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_

    Klappentext:

    Durch das Eingreifen des Wächters kann Vela mit dem Stein der Macht entkommen. Skar ist verzweifelt, er muss unbedingt verhindern, dass die Hexe die Herrschaft über Enwor an sich reißt. Die Lösung des Problems scheint nur noch im sagenhaften Elay, in der für alle Fremden verbotenen Hauptstadt der Ehrwürdigen Frauen, zu finden. Doch der Weg dorthin ist entbehrungsreich und gefährlich. Und zudem scheint Skar nicht der einzige zu sein, der die Verfolgung Velas aufgenommen hat …

    Das Cover gefällt mir wieder richtig gut, denn es ist schlicht gehalten, passt super zu den vorherigen Bänden und natürlich auch sehr gut zum Titel.

    Auch der Schreibstil konnte mich wieder überzeugen, denn er ist wie gewohnt flüssig, leicht zu lesen und auf jeden Fall spannend. Hin und wieder ging es ein bisschen schnell. Es bleibt wie schon in den vorherigen Büchern ziemlich düster und kämpferisch. Auch in diesem Teil folgt man  Skar, wodurch man ein paar seiner Entscheidungen besser verstehen kann, wenn auch nicht alle. 

    Skar ist ein Charakter, bei dem ich bis zu diesem Teil nicht sagen kann, ob ich ihn mag oder nicht. Manchmal tut er Dinge, die man nicht nachvollziehen kann und manchmal eben doch - aber das heißt nicht, dass er schlecht beschrieben ist, sondern genau das macht ihn, meiner Meinung nach, ziemlich interessant. Ein paar der Nebencharaktere spielen eine wichtige Rolle, während andere nur hin und wieder wichtig sind.

    Insgesamt ein sehr spannendes Buch, das sich schnell und leicht lesen lässt. Das Ende macht wieder neugierig auf alles, was noch kommen wird und ich bin sehr gespannt, was als nächstes passiert und was Skar als nächstes erleben wird. 

    3,5/5 Sterne

  23. Cover des Buches Das Jahr des Greifen. Gesamtausgabe (ISBN: 9783937872827)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Jahr des Greifen. Gesamtausgabe

    (105)
    Aktuelle Rezension von: priyatoxin83

    Der Sturm (Bd. 1) 

    Zu Anfang tat ich mich etwas schwer reinzukommen, da mir die Welt des DSA und Aventurien neu und unbekannt war. Ich kam auch erst mit den Namen/Charakteren und Orten nicht so klar und mir fiel recht schnell auf, dass es keine Hohlbein Feder war, die hier führte. Das alles ließ mich kurzfristig fragen, ob ich weiterlesen wollte. Doch mit fortgeschrittenem Lesen ging es schließlich um so besser und ich wurde mit den Charakteren warm und wollte wissen, wie es weitergeht. Grundsätzlich war das Buch recht gut zu lesen und wenn man erstmal drinnen war, flutscht es nur so, da es keine langen, verschnörkelten Hohlbeinsätze gab, sondern alles recht kurz, knapp und prägnant beschrieben wurde. Zum Ende hin wurden die Schlachten sehr lang und man musste sich konzentrieren, da es einige Szenenwechsel gab, wo man das Geschehene aus mehreren Blickwinkeln verschiedener Charaktere erlebte. Das Ende fand ich gut gewählt und es macht Neugierde auf den zweiten Band.

    Für mich war allerdings dieses Buch anstrengend, da ich noch nicht viele Bücher dieser tiefen Fantasy mit Orks, Elfen etc. gelesen habe und ich das Gefühl bekam, ihre Handlungen nicht verstehen zu können, weil ich zu wenig Wissen (auch DSA Wissen) hatte.


    Die Entdeckung (Bd. 2)

    Ich fand es diesmal wesentlich interessanter die verschiedenen Abenteuer der unterschiedlichen Charakter mitzuerleben, die sich aus der Stadt rausgeschlichen haben, um Hilfe zu holen. Auch wenn ich mich mittlerweile an die vielen besonderen Begriffe aus Aventurien gewohnt hatte, las es sich immer noch etwas merkwürdig teilweise. Und wieder fiel es mir schwer den verschiedenen Charakter Zuordnung zu geben - gerade auf Seiten der Orks. Ich musste immer kurz innehalten und nachdenken, wer denn nun der schon wieder war. Es gab ein paar interessante Handlungsstränge, die zum Ende irgendwie ausliefen ohne das weiter darauf einging. Das fand ich sehr schade, weil es die ganze Geschichte spannend gemacht hatte. Anstrengend zu lesen wurde für mich der Teil indem vom Geheimnis um Greifenfurt berichtet wurde. Da kam ich nicht ganz mit - zuviel Info für jemanden, der "Das schwarze Auge" nicht kennt. Gut fand ich in die Charakter wie die Elfe oder den Zwerg zu schlüpfen und einen kleinen Einblick ihrer Wesenszüge zu bekommen. Das hat mir den Geschmack gegeben, mehr über diese Wesen lesen zu wollen. Das Ende fand ich leider nicht gut gewählt, etwas langweilig, wo man doch noch auf die überraschende Wendung wie aus Band 1 wartete...

  24. Cover des Buches anders 3 - Der Thron von Tiernan (ISBN: 9783570307595)
    Wolfgang Hohlbein

    anders 3 - Der Thron von Tiernan

    (111)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Anders überlebt Oberons Prüfung und kehrt zurück zu den Eldern, jedoch ziemlich mitgenommen. Mittlerweile sind 7 Monate vergangen und er möchte unbedingt zu Katt zurück, die von den Elder zurück zu den Tiermenschen eskortiert worden ist. Jedoch, kaum dass Anders im Vorposten der Stadt ist, greifen die Wilden an und scheinen, fast zu gewinnen, doch die Drachen greifen ein und zerstören das große Heer. Doch bevor dies geschah, ist der Anführer, der die Wilden formiert hat, erschienen und macht einen Vorschlag, doch die Elder sind zu stolz. Anders konnte den Mann von den Zinnen sehen und irgendwoher kennt er ihn. Doch wer kann es sein? Und wer wird siegen, die Wilden oder die Elder? . Der bisher beste Teil der Reihe! Einfach spannend, wie die Wilden immer wieder angreifen und am Ende herauskommt, wer die Wilden formiert hat. Katt begegnen wir erst später wieder, aber sie scheint in dieser Zeit ziemlich reif geworden zu sein. Absolut empfehlenswert!

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