Bücher mit dem Tag "wolfgang"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wolfgang" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.797)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich hab das Buch schon einmal in der Schule gelesen und fand es da nicht so gut. Weil ein Freund von mir so begeistert von dem Roman ist, habe ich ihm jetzt noch mal eine zweite Chance gegeben. Allerdings wusste ich dadurch schon, was passiert.

    Geschrieben wird das ganze in der Ich-Form. Vom Stil her ist es betont umgangssprachlich und jugendlich. Gleichzeitig kommen öfter mal Beschreibungen und Referenzen vor, die man als Jugendlicher eigentlich gar nicht versteht und die eben auch nicht der Altersgruppe entsprechen. Man merkt hier einfach, dass der Autor ein Kunstwerk schaffen wollte und keinen 'normalen' Jugendroman.
    Durch diesen komischen Schreibstil wirkte mir der Protagonist sehr fremd. Zusätzlich fehlen ihm oftmals 'normale' Gedanken. Wer mit einem geklauten Wagen durch die Gegend fährt, macht sich doch viel mehr Sorgen und was-passiert-wenn-...Gedanken. Das hat mir einfach gefehlt und dadurch wirkte der Protagonist unwirklich. Generell fühlen sich seine Gedanken einfach nicht wie die von einem Jugendlichen an.

    Die Handlung ist total skurril und abgedreht. Es ist ein Road-Trip, aber bei fast allen Sachen, die passieren, hat man das Gefühl, dass sie total unrealistisch sind und so etwas in der Realität niemals passieren würde. Besonders die erwachsenen Charaktere, die auftauchen, handeln einfach nicht wie echte Erwachsene. Ein Ereignis jagt das nächste und dabei ist eins unglaubwürdiger und abgedrehter als das vorherige..

    Trotzdem gelingt es dem Buch, eine schöne Stimmung zu erzeugen und einige Gedankengänge vom Protagonisten treffen dann doch ins Schwarze. Aber der Großteil der Charaktere und Ereignisse bleibt einfach unrealistisch-unwirklich.

    Was mir gut gefallen hat: Es gibt in dem Buch quasi ein Danach und ein Wie-es-dazu-kam. Das wird zwar nicht so benannt, aber diese beiden Zeitebenen haben es etwas interessanter gemacht.


    Fazit: Überzeugen kann mich dieser Jugendroman immer noch nicht. Man merkt einfach, dass es so ein typisches Buch ist, das in der Schule gelesen wird. Es fehlen glaubwürdige Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann und die Handlung ist skurril und unglaubwürdig.
    Stattdessen wird mit der Sprache gespielt und das ganze ist literarisch angehaucht. Charakterentwicklung wie in anderen Jugendromanen gibt es nicht und es war auch keine Geschichte, die mich wirklich in ihren Bann zieht.

    Tschick bekommt von mir 3,4 (also gerundet 3) / 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Ich habe von vielen gehört, dass dies das schlechteste Buch von Colleen Hoover sei und generell viele negative Kritiken dazu gelesen. Von daher waren meine Erwartungen nicht allzu hoch und das Buch hat mich dann positiv überrascht.

    "Das wahre Problem sind nicht die Konflikte, sondern dass keiner den Mut hat, den ersten Schritt zu tun und offen darüber zu sprechen." - Merit,

    Der Schreibstil von Colleen Hoover ist wie immer sehr schön und leicht und flüssig zu lesen. Das ganze Buch wird aus der Sicht der Protagonistin geschildert.
    Nach dem Klappentext hatte ich Angst, dass es ein Teenie-Drama ist und sich nur um Liebeskummer dreht. Tatsächlich gibt es da noch einiges mehr, was Merit belastet. Auch wenn sie oftmals wie ein Teenager gehandelt hat und sich auch zickig und unsympathisch verhalten hat, mochte ich sie dennoch. Ihre Gefühlswelt wird sehr authentisch und nachvollziehbar geschildert und ich konnte mich gut in ihre Perspektive hineinversetzen. Sie macht in dem Buch eine enorme Charakterentwicklung durch und es findet viel Selbstreflexion statt, was ich sehr stark fand.
    Allerdings verlief mir der Wandel zum Guten am Schluss zu schnell und unproblematisch. Alle Probleme lösen sich nahezu in Luft auf und es kommt zur Happy-End-Stimmung. Das war mir zu unkompliziert und hat sich nicht mehr ganz so realistisch angefühlt.

    Die Familiensituation von Merit ist sehr kompliziert und...speziell. Alles in allem war es mir etwas too much. Dieses krasse Familiengefüge, die zahlreichen Probleme und Geheimnisse. Dadurch passiert immer viel, es gibt Spannung und immer neue Enthüllungen, aber es war mir etwas zu viel. Ein Charakter wird beispielsweise anfangs als absolut unspontan und fast schon zwangsneurotisch beschrieben. Das findet sich dann aber nicht mehr im Buch wieder und wird nicht weiter aufgegriffen. Man hätte es also problemlos weglassen können, da auch so schon genug los ist.
    Außerdem weiß ich nicht wie realistisch das Szenario zum Teil war und besonders die erwachsenen Charaktere haben absolut nicht so gehandelt.

    Was ich absolut unpassend finde ist der deutsche Titel. Im Englischen heißt es "Without Merit", was viel besser zur Geschichte passt.


    Fazit: Das Buch war deutlich besser als ich bei den negativen Kritiken erwartet hätte. Die Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat deutlich erkennbare Fehler, wird aber sehr nachvollziehbar geschildert und macht einen starken Wandel mit. Dafür wirkte der Rest manchmal etwas übertreiben, da es einfach sehr viele Geheimnisse & co gibt. Andererseits bleibt es dadurch spannend und man wird immer wieder überrascht.

    Die tausend Teile meines Herzens bekommt von mir 4,4 (also gerundet 5) /5 Sterne.



    Triggerwarnung: Einerseits würde ich gerne eine Triggerwarnung abgeben, andererseits kann ich die möglichen Trigger nicht aufführen, ohne enorm zu spoilern. Das Buch hat verschiedene Themen, die Trigger sein könnten. Wer also vorbelastet ist, sollte am besten vorher mal googeln, was für Themen genau verhandelt werden, damit man beim Lesen dann nicht davon überrascht wird.

  3. Cover des Buches Das bisschen Kuchen (ISBN: 9783746628271)
    Ellen Berg

    Das bisschen Kuchen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Ellen Berg nimmt uns mit auf einen Selbstfindungstrip der lustigen Art.

    Ines möchte mit der Abnehmkur ja eigentlich ihre Ehe retten. Do da hat sie die Rechnung nicht mit Walburga, Tamara, Alexis und Leo gemacht. Jeder dieser Charaktere war mir unglaublich sympathisch und besonders die Klamotten derselben waren göttlich. 


    Natürlich ist die Geschichte vollkommen überdreht und überzogen, aber trotzdem steckt eine tolle Botschaft darin. 

    "Man sollte für das kämpfen, was man liebt. Aber man kann nicht darum kämpfen, geliebt zu werden "

    Und in erster Linie sollte man sich zuerst selbst lieben, um für andere liebenswert zu sein. Genau das möchte die Geschichte vermitteln. Aber nicht mit erhobenem Finger, sondern mit ganz viel Humor. 


    Der Schreibstil war herrlich lustig, teilweise auch etwas derb, aber immer passend zu den Personen. 


    Fazit:

    Ein unterhaltsamer Roman mit durchaus wichtiger Botschaft! 


  4. Cover des Buches Karwoche (ISBN: 9783426508596)
    Andreas Föhr

    Karwoche

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Auf dem Weg in den Urlaub kommt Kommissar Wallner sein Kollege Polizeiobermeister Kreuthner entgegen, der sich gerade ein wildes Autorennen mit einem Freund liefert. Als Wallner Kreuthner und seinen Freund Raubert zur Rede stellt bemerkt Wallner, dass Raubert in seinem Kombi eine Leiche transportiert. Es stellt sich heraus, dass es sich um Hanna Hohlwerk handelt, die in einer Kommune lebte. Diese ist bizarr zugerichtet und die Inszenierung der Toten erinnert an eine Hinrichtung bzw. Strafe. Bei den Ermittlungen und der Durchleuchtung des Umfelds der Toten liefert Kreuthner wieder so manche Panne zum Schmunzeln, aber auch zunächst unscheinbares zur Wallner. Es stellt sich heraus, dass die Tote in irgendeiner Beziehung zur Schauspielerfamilie Millruth, die am Schliersee wohnt, stand. Bei den Ermittlungen in der Familie stößt Wallner zunächst auf massives Schweigen und sehr bizarres Verhalten einzelner Mitglieder. Immer deutlicher wird für Wallner, dass die Familie ein dunkles Geheimnis hütet, das er langsam enträtseln kann, so dass er schließlich der den Täter ausfindig machen kann.

    Andreas Föhr schickt seinen berühmten Ermittler in einen neuen Fall und spart nicht mit neuen, lustigen Szenen aber auch Spannung. Dabei gelingt eine gute Mischung aus Humor, Krimihandlung und Spannung, die v.a. Durch die Gestaltung der undurchsichtigen Familie Millruth und deren Mitglieder gelingt. Die Figuren werden detailliert und lebendig beschrieben und eine gute, teils humorvolle und meist spannende Handlung geschaffen. Sprache und Stilistik sind durchschnitt und nicht die Stärke des Autors, aber bei einem Krimi nicht so gravierend, da die Handlung vieles Kompensiert. Ein guter Krimi, den ich gerne gelesen habe.

  5. Cover des Buches 3096 Tage (ISBN: 9783548375076)
    Natascha Kampusch

    3096 Tage

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Einen kurzen Einblick in die Familie zu bekommen fand ich spannend. Aber über die Stadt, wo sie herkommt, waren es mir definitiv zu viele Fakten, die sie aufgeführt hat. Das hat mich gebremst aus ihrer Geschichte.

    Ich fand krass, was für ein Bild sie damals von ihren Eltern hatte. Hätte mir auch dazu noch positivere Ereignisse gewünscht vom Mutter-Tochter Verhältnis.

    An sich sind es echt interessante Fakten darin. Dennoch liest es sich anfangs erschwerlich, dadurch das gar nicht so auf der emotionalen Ebene geschrieben wurde. Später wurde es definitiv besser und ich kam echt gut durch das Buch durch.
    Was ich schön fand, war, dass sie Bezug als Erwachsene zu den Situationen genommen hat, die sie durchleben musste. Was sie gedacht hat bzw. wie sie es aus heutiger Sicht sieht.

    Ich finde, dass trotz fehlender emotionaler Ebene, Natascha Kampusch sich treu geblieben ist. Denn sie selbst beschreibt, das sie nicht auf emotionaler Ebene ihre Geschichte schreiben kann/erzählen kann, sondern aus der Sicht einer dritten Person. Als ob sie sich selbst und dem Täter zuguckt.
    Wieso also etwas erzwungenes schreiben nur damit es dem Leser evtl. besser gefällt. Es ist ihre Geschichte, ihr Leben, ihre Bewältigung und ich finde es unglaublich mutig und stark, dass sie selbst ihre Geschichte aufgeschrieben hat und uns, der Welt, erzählt.

    Tatsächlich sind einige Dinge darin, wie die Misshandlungen, die ich nicht so krass erwartet hatte und ich immer wieder schockiert war, was sie durchmachen musste und wie der Täter gedacht hat. Wie skrupellos und unvorhersehbar er werden konnte.

    Auch verstehe ich ihre Ansichten über Wolfgang Priklopil und kann diese Nachvollziehen, auch wenn ich selbst vielleicht nicht so denken würde, sondern es auf eine andere Art und Weise bewältigen/überstehen/überleben würde. Aber dies weiß man nur wirklich, wenn man selbst in so einer Situation kommen würde.

  6. Cover des Buches Das Buch (ISBN: 9783570306420)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Buch

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Firelight29
    Ich hatte immer schon das Gefühl, dass Bücher mehr können als Maschinen, und als manche Leute von Büchern halten. Hohlbeins "Das Buch" zeigt das, finde ich, wirklich gut. Die Geschichte wie alles was auf der Welt passiert, jeder einzelnen Person, akribisch niedergeschrieben wird in einer Unterirdischen Welt. Alles wird noch nach alter Manier gemacht, die Bücher alle per Hand hergestellt und alles per Hand geschrieben. In der Geschichte an sich geht es um ein bestimmtes Buch, welches aus dieser riesigen Bibliothek gestohlen wird, und immer wieder leicht umgeschrieben, was zu der Veränderung der Wirklichkeit führt. Ich habe diese Geschichte schon 2 Mal gelesen und würde es sicher nocheinmal tun.
  7. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.358)
    Aktuelle Rezension von: LeserLeserin

    Ein Buch, dass ich alle paar Jahre wieder in die Hand nehme. 

  8. Cover des Buches Der fünfte Elefant (ISBN: 9783442416585)
    Terry Pratchett

    Der fünfte Elefant

     (329)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Kommandeur Samuel Mumm der Stadtwache von Ankh-Morpork ist eine wiederkehrende Hauptfigur in Terry Pratchetts „Scheibenwelt“. Er taucht in 13 Romanen auf, ist ein Mensch in den Vierzigern und stammt von „Steingesicht“ Mumm ab, der die Stadt einst von ihrem letzten, verbrecherischen König befreite, dafür allerdings selbst hingerichtet wurde. Seiner Familie wurden alle Besitztümer aberkannt und ihr Wappen gebannt. Samuel Mumm stellte die Ehre seines Namens durch seine Verdienste in der Stadtwache wieder her. Er wurde vom Patrizier Lord Vetinari zum Ritter geschlagen und in den Stand des Herzogs von Ankh erhoben. Er trägt diesen Titel widerwillig und möchte mit Politik eigentlich nichts zu tun haben, kann es jedoch nicht immer vermeiden, wie wir im 24. Band „Der fünfte Elefant“ erfahren.

    Kommandeur Mumm versteht sich auf die Verbrecherjagd. Auf Diplomatie versteht er sich hingegen nicht, was ihn jedoch nicht daran hindert, als Herzog von Ankh gelegentlich auf wichtige Zehen zu trampeln. Nun soll er auf Geheiß des Patriziers sein entschieden undiplomatisches Geschick im Ausland einsetzen und Ankh-Morpork bei der Krönung des Niederen Königs der Zwerge in Bums vertreten. Bums liegt in Überwald, wo man das Wort „Fortschritt“ noch für eine ansteckende Krankheit hält. Trotzdem ist die Krönung ein politisches Großereignis, bei dem alle Regierungen, die etwas auf sich halten, zugegen sein werden und die ideale Gelegenheit, Ankh-Morpork lukrative Handelsverträge zu sichern. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt die Steinsemmel, das traditionelle zwergische Symbol der Königswürde, gestohlen wurde. Adelstitel hin oder her, einem ordentlichen Verbrechen kann Mumm nicht widerstehen und nimmt die Ermittlungen zwischen Zwergen, Vampiren und Werwölfen auf. Manchmal sind sich Diplomatie und Verbrecherjagd doch erstaunlich ähnlich.

    Wisst ihr, woran mich die politische Situation in „Der fünfte Elefant“ erinnerte? An die Beitrittsverhandlungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union (die aktuell brachliegen). Ich weiß natürlich nicht, ob Terry Pratchett ausgerechnet diese Assoziation vorschwebte, aber an etwas ähnliches wird er schon gedacht haben, als er den 24. „Scheibenwelt“-Band schrieb. Meiner Meinung nach sind die Parallelen auffallend: in Überwald begegnen wir einer Zwerge-Gemeinschaft, in der kulturelle Konflikte, die eng mit dem Widerspruch zwischen Tradition und Moderne zusammenhängen, zu der Ausprägung verschiedener Fraktionen führten, die auf die Unterstützung der einflussreichen und zahlenstarken Diaspora angewiesen sind. Wir erleben ein Volk, das zwischen dem Wunsch, als politische und wirtschaftliche Macht anerkannt zu werden und dem Wunsch, die religiös motivierten, traditionellen Gepflogenheiten zu ehren, hin und hergerissen ist. Demzufolge präsentiert Pratchett in „Der fünfte Elefant“ ein Szenario, das die vielen innen- und außenpolitischen Komplikationen beschreibt, die sich ergeben, wenn ein Staat plötzlich die Voraussetzungen erfüllt, am internationalen Verhandlungstisch zu sitzen. Die gestohlene Steinsemmel – im Original „Scone of Stone“, eine Anspielung auf den „Stone of Scone“, der in der britischen Krönungszeremonie bis heute eine Rolle spielt – vereint all diese Komplikationen in sich, denn dabei handelt es sich um ein Objekt, das für die Zwerge einen rein symbolischen, emotionalen Wert hat, ohne das der nächste Niedere König („nieder“ im Sinne von „unten“, Zwerge sind ein Höhlenvolk) den Thron aber nicht besteigen darf. Die Semmel beeinflusst seine Fähigkeit zu regieren nicht im Geringsten, doch ohne geht es eben nicht, weil es einfach immer so war. Die Überwald-Zwerge können die Zukunft nicht ohne dieses Symbol der Vergangenheit willkommen heißen, was bei den Repräsentant_innen anderer Nationen auf eher zurückhaltendes Verständnis trifft. Daraus ergibt sich eine verzwickte Handlung, die zwischen Kriminalermittlung und politischer Satire changiert. Persönlich fand ich „Der fünfte Elefant“ nicht so mühelos elegant, wie ich es sonst von Pratchett kenne. Die Komplexität ließ sich aufgrund der zahlreichen involvierten Parteien, die alle eigene Interessen verfolgen, nicht vermeiden, ich hatte jedoch meine Schwierigkeiten damit, Pratchetts subtile Hinweise einzuordnen und daraus das Gesamtbild zusammenzusetzen. Er deutete vieles nur an und erwartete von seinen Leser_innen eine Menge eigenständige Schlussfolgerungen, weil sein Held Kommandeur Mumm die Ereignisse eher still für sich analysiert, statt offen darüber zu spekulieren, was in Überwald vor sich geht und darüber hinaus den Blickwinkel eines Polizisten einnimmt, nicht den eines Diplomaten. Dadurch eignet er sich überraschenderweise hervorragend, die Lage unter Kontrolle zu bringen, aber eine große Hilfe bei der Interpretation ist er nicht. Aufgrund dieser Hindernisse zählt „Der fünfte Elefant“ nicht zu meinen besten Ausflügen in die „Scheibenwelt“.

    Halte ich mir vor Augen, was für eine komplizierte politische Situation „Der fünfte Elefant“ abbildet, muss ich Terry Pratchett dafür applaudieren, dass es ihm gelang, diesen „Scheibenwelt“-Roman dennoch locker und amüsant zu konzipieren. Trotz des ernsten und tendenziell trockenen Kernthemas bot mir die Geschichte diverse Gelegenheiten, zu feixen und mich an Details zu erfreuen, so zum Beispiel die Integration des sprechenden Hundes Gaspode und der irrwitzig rasante Verfall der Wache in Ankh-Morpork, nachdem Mumm die Stadt verlassen hat. Ich hatte Spaß an der Lektüre und fand besonders die Mischung aus Zwergen, Vampiren und Werwölfen verblüffend sinnvoll, aber insgesamt holte mich „Der fünfte Elefant“ nicht mit derselben Nachdrücklichkeit ab, die ich sonst gewohnt bin. Wahrscheinlich liegt es in der Natur dieser sehr umfangreichen Reihe, dass mir nicht alle Bände gleich gut gefallen können. Macht also nichts, der nächste Pratchett kommt bestimmt.

  9. Cover des Buches Wolfsfährte (ISBN: 9783404158959)
    Craig Russell

    Wolfsfährte

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Inhalt:

    In dem zweiten Fall von Jan Fabel geht es um ein ermordetes Mädchen, das in Pose gesetzt wurde und den Beginn einer brutalen Reihe von Morden bildet. Schon bald stellt sich heraus, dass sich der Serienmörder offenbar von den Märchen der Brüder Grimm inspirieren lässt.


    Meine Meinung:

    Auch wenn der erste Band nicht ganz mein Fall war, wollte ich dem zweiten noch eine Chance geben, da ich ihn sowieso schon da hatte und alles was mit Märchen zu tun hat, liebe.

    Das Cover ist ähnlich wie beim ersten Band aufgebaut, wodurch man erkennt, dass die Bücher zur selben Reihe gehören. Ich finde das Motiv mit dem Blatt und dem Auge des Wolfes im Hintergrund sehr passend zum Inhalt.

    Der Schreibstil von Craig Russell hat mir wieder einige Probleme bereitet. Ich würde nicht sagen, dass er schlecht ist, aber definitiv gewöhnungsbedürftig. Manchmal war er mir ein bisschen zu ausschweifend, was die Spannung reduziert und auch dafür gesorgt hat, dass ich relativ lange zum Lesen brauchte. Außerdem hat Craig Russell eine besondere Art seine Charaktere darzustellen, an die ich mich auch erst gewöhnen musste.

    Jan Fabel finde ich weiterhin toll. In diesem Band hat man mehr über sein persönliches Leben erfahren, was mir wirklich gut gefallen hat. Er ist bodenständig und hat viel Wissen über einzelne Themengebiete. Am Besten finde ich aber, dass man mitbekommt, wie nahe ihm seine Arbeit geht und wie schwer es ihm teilweise fällt, sein Berufsleben von seinem Privatleben zu trennen. Das und seine Persönlichkeit im Allgemeinen macht den Thriller viel realistischer. Man hat auch einen näheren Einblick in das Leben der anderen Ermittler bekommen, wobei ich immer noch darauf hoffe, mehr über sie zu erfahren. Da es ja noch einige Bände gibt, wird das bestimmt noch passieren.

    Dadurch, dass mir der erste Teil nicht so gut gefallen hat, hatte ich keine großen Erwartungen, was “Wolfsfährte“ anbelangt. Ich denke, dass war vielleicht auch ein Grund, warum mir dieser Band besser gefallen hat.

    Am Anfang hatte ich, wie schon erwähnt, wieder einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, sodass ich nicht sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Allerdings habe ich bald darüber hinwegsehen können, weil die Story wirklich interessant ist. Die Art wie die Opfer in Pose gelegt, wie die einzelnen Morde verbunden werden und natürlich der Fokus auf Märchen finde ich einfach großartig. Man konnte sehr viel über die Entstehung und verschiedenen Versionen der Märchen lernen, was mir wirklich Spaß gemacht hat.

    Die Ermittlungen selbst waren auch sehr spannend. Ich finde es interessant zu sehen, wie vorgegangen wird und wie alle Spuren sich langsam zusammensetzen. Besonders toll in diesem Band ist der Aspekt, dass es unterschiedliche Verdächtige gibt. Das hat das ganze nochmal aufgepeppt. Je nachdem wie der Ermittlungsstand war, ist ein anderer zu den Hauptverdächtigen geworden und man wusste bis zum Schluss nicht so richtig, wer denn jetzt der Täter ist.

    Dennoch gab es auch ein paar Dinge die mich gestört haben. Dazu gehören zum Beispiel die Zeitabstände. Der Thriller ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut, wo die einzelnen Kapitel jeweils verschiedene Tage und Uhrzeiten als Überschrift haben. Das ist beim ersten Teil auch der Fall und eigentlich finde ich das sogar gut. Hier ist es aber so, dass teilweise zwischen den Kapiteln Wochen vergehen. Das hat mich stutzig gemacht, weil ich wissen wollte, was in diesen Zeiträumen passiert ist. Auf der anderen Seite macht es die ganze Sache aber auch ein Stück weit realistischer, weil dadurch gezeigt wird, dass es nicht immer schnell geht und es sich manchmal längere Zeit keine neuen Spuren ergeben.

    Eine weitere Sache, wo ich mir unsicher bin, was ich davon halte, sind die Ausschweifungen. Craig Russell geht gerne auch auf andere Themen länger ein, die vielleicht nur am Rande für die Handlung wichtig sind, aber meiner Meinung nach nicht in diesem Ausmaß notwendig wären. Dazu gehören zum Beispiel die Geschichte Hamburgs und die Architektur. An sich finde ich die Themen sehr interessant und habe absolut nichts dagegen, darüber mehr zu lesen. Aber leider geht dadurch die Spannung ein bisschen verloren und das Buch zieht sich zwischendurch deshalb ein wenig.

    Das Ende finde ich in gewisser Weise auch sehr realistisch. Das liegt an dem Fakt, dass sie den Täter nur bekommen haben, weil dieser es "zugelassen" hat. Es war interessant, seine Sichtweise erklärt zu bekommen.

    Insgesamt hat mir dieser Thriller viel Spaß gemacht. Der Handlungsort Hamburg, die relativ realistische Handlung und die gute Recherche sind auch bei diesem Band wieder die ausschlaggebenden Punkte, warum ich ihn so gut finde. Der Bezug zu den Märchen der Brüder Grimm und die vielen Informationen, die ich dadurch erhalten habe, sorgen dafür, dass ich dieses Buch viel besser als den ersten Teil finde und die Reihe weiterverfolgen werde.


    Fazit:

    “Wolfsfährte“ ist für mich um einiges besser als sein Vorgänger, obwohl ich immer noch kleine Probleme mit den Schreibstil habe. Der starke Bezug zu den Märchen, die realistische Handlung und interessante Verbindung der Morde sind einige Punkte, die diesen Thriller für mich so gut gemacht haben. Allerdings gibt es teilweise zu ausschweifende Erklärungen, wodurch die Spannung ein bisschen auf der Strecke bleibt.

  10. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Der schwarze Tod (ISBN: 9783802590962)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Der schwarze Tod

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Haddon

    Wolfgang Hohlbein schafft es, Orte, Personen und Gefühle wundervoll zu beschreiben. 

    Ich habe aber das Gefühl, dass sich die Geschichten wiederholen. Und Andrej ist doch älter als mehrere Menschen gemeinsam - warum ist da noch so naiv?! Leider muss ich zugestehen, dass ich keine Charakterentwicklung erkenne. In dem einen Moment besiegen sie Besten und starke, uralte Vampire - und in dem anderen Moment werden sie von paar Fischern überwältigt. 

    Ich konnte diesen Teil nur zu Ende lesen, weil ich die ganze Reihe durchlesen möchte. Schade.



  11. Cover des Buches Wir töten Stella / Das fünfte Jahr (ISBN: 9783548603315)
    Marlen Haushofer

    Wir töten Stella / Das fünfte Jahr

     (28)
    Aktuelle Rezension von: WildRose

    Bislang las ich von Marlen Haushofer "Die Wand", "Himmel, der nirgendwo endet" und "Die Mansarde". Von diesen drei Büchern war ich von "Die Wand" (fast) restlos begeistert - ein ganz großes Werk, meiner Ansicht nach. "Himmel, der nirgendwo endet" empfand ich als recht interessante Lektüre, aber wirklich umgehauen hat mich dieses Buch nicht. "Die Mansarde" empfand ich dann als eher schwach.

    Ihre Novellen, "Wir töten Stella/Das fünfte Jahr" waren nun meine nächste Portion Marlen Haushofer. Wie immer zeichnen sich die Novellen aus durch Haushofers schlichten, ganz eigenen Schreibstil, den man wohl sowohl lieben als auch hassen kann. Bis auf "Die Wand" wurde ich mit diesem Schreibstil bislang nicht warm, und dies änderte sich auch bei Lektüre der beiden Novellen nicht.

    "Wir töten Stella" konnte mich von der Handlung her nicht besonders fesseln; ja, an und für sich hatte die Grundidee Potenzial, aber die Umsetzung war mir persönlich ein wenig zu dürftig und auch oberflächlich. Zudem erinnerte die Beschreibung der Familie der Protagonistin mich sehr stark an "Die Mansarde"; und auch die deprimierende, trostlose Stimmung war in beiden Büchern fast dieselbe.

    "Das fünfte Jahr" hingegen ist die Erzählung über ein kleines Mädchen, Marili, das bei seinen Großeltern in einem Bauernhaus aufwächst. Beschrieben wird quasi das fünfte Lebensjahr des Mädchens mit den kleinen Entdeckungen und "Abenteuern" sowie all den Überlegungen eines kleinen Kindes. Grundsätzlich ganz interessant, ich fand die Novelle nur leider relativ monoton und es fehlte für mich der Anreiz, weiterzulesen, da der Spannungsbogen gänzlich fehlte.

    Marlen Haushofer ist als Schriftstellerin auf jeden Fall ein Kapitel für sich - die beiden Novellen konnten mich leider wieder nicht wirklich überzeugen.

  12. Cover des Buches Horus (ISBN: 9783404162680)
    Wolfgang Hohlbein

    Horus

     (123)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    ... trifft man in diesem Fall. Eine wirklich sehr interessante Mischung aus den Taten von Jack the Ripper und den Göttern aus dem alten Ägypten ergeben hier eine spannende und fantastische Story.

    Es ist im Jahre 1888, als eine wirklich sehr hoch gewachsene, dunkelhäutige Frau von Bord eines Schiffes geht. Sie hat vom Kapitän des Schiffes eine Pension empfohlen bekommen, in der sie sich einquartiert und neben dem Kapitän der einzige Gast ist.
    Die Frau nennt sich "Bast", ist aber eigentlich die Katzengöttin Bastet aus dem alten Ägypten. Sie sucht in London ihre Schwester Isis, um sie vor Horus zu warnen, welcher ebenfalls in London weilt.
    Bastet findet ihre Schwester. Allerdings in einem Viertel, in dem sie sie gar nicht vermutet hätte. Und durch ihr seltsames Erscheinungsbild, welches sie erst einmal nicht verändert mit ihren Kräften, ruft sie einiges Aufsehen hervor. So ist es fas logisch, dass sie der Morde bezichtigt wird, die in diesen Virteln seit einiger Zeit geschehen. Leichte Mädchen werden mit einem Schnitt durch die Kehle ums Leben gebracht und liegen gelassen. Der Mörder hat sogar die Frechheit und schreibt Briefe an die Presse, in denen er sich mit seinen Taten brüstet und sich selber denen Namen "Jack the Ripper" gibt.
    Bastet hat alle Hände voll zu tun, will sie ihre Mission zu einem erfolgreichen Ende bringen. Dabei wird sie aber durch tiefere Beziehungen zu den "sterblichen" Verwundbar, was ihre Feinde auch ausnutzen.
    Am Ende hat es dann ein Blutbad, eine Bastet ohne Kleider und einen Ripper, den man in der Form auch nicht erwartet hätte.

    Herr Hohlbein hat hier in seiner typischen Art geschrieben. Er hohlt weit aus, bei seinen Erklärungen, beschreibt alles haargenau und minutiös genau und schafft doch eine unterschwellige Spannung, die mich an das Buch förmlich gefesselt hat.
    Ich hatte mich fest gelesen und habe nicht aufgehört, bis ich das Buch endlich durch hatte. Eine wirklich spannende Geschichte.
  13. Cover des Buches Die Chronik der Unsterblichen - Der Machdi (ISBN: 9783802584947)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Chronik der Unsterblichen - Der Machdi

     (38)
    Aktuelle Rezension von: °bluemoon°
    Der 13. Teil der Chronik der Unsterblichen erzählt von Andrejs und Abu Duns Abenteuern in Konstantinopel. Dort halten sie sich noch gar nicht allzu lange auf, als sie schon wieder in Schwierigkeiten kommen.
    Die beiden Protagonisten sehen auf der Straße zwei Anhänger einer Art Sekte. Einer davon ist eine junge Frau, die Andrej direkt ins Auge fällt. Allerdings entlarvt Abu Dun die beiden und deren Trick, mit dem sie Aufmerksamkeit und Anhänger für ihre Sekte gewinnen wollen. Die Zuschauer sind sehr entrüstet über den Betrug und die Situation droht zu eskalieren. Damit der Frau keine Gewalt angetan wird, stellt sich Andrej schützend vor sie, doch das wird ihm nicht gedankt. Die Frau kann sehr gut auf sich aufpassen und will keine Hilfe von ihm.

    Soldaten kommen hinzu und lösen die Anspannungen. Dabei drohen sie den Vampyren, sich nicht für die falsche Seite zu entscheiden. 

    Da es immer heißt, dass man sich zwei Mal im Leben sieht, treffen die Protagonisten erneut mit den Soldaten zusammen. Sie werden nämlich von ihnen zum Sultan verschleppt. Überraschenderweise möchte dieser sie jedoch nicht bestrafen oder ähnliches, sondern will sie in seine Dienste nehmen. Er versucht, den Machdi, den Anführer der Sekte, zu erwischen, da dieser mit seiner Rebellion gefährlich wird für den Sultan und seine Politik. Die beiden sollen sich mit einer Person aus seinen Diensten zusammen tun und die Sekte unterwandern. Diese Person stellt sich als die junge Frau Murida vor, die die beiden Unsterblichen  bereits getroffen haben. Da sich Andrej und Abu Dun nicht in Politik der Sterblichen einmischen wollen, verneinen sie die Anfrage. Man gibt ihnen daraufhin eine Nacht Bedenkzeit.

    In dieser Nacht fällt allerdings auf, dass Abu Dun mit einer Droge namens Kat vergiftet wurde, dessen einzige Aufhebung nur der Machdi kennen könnte, da er die Droge seinen  Anhängern gibt. Gegen die Folgen des Gifts und der Droge hilft nur weiterer Konsum, der letztendlich allerdings zum Tod führt. Da ihnen nun nicht mehr wirklich eine andere Wahl bleibt, entschließen sich die Vampyre, den Auftrag des Sultans widerwillig anzunehmen. 

    Insgesamt ergeben sich daraus  viele Schlachten zwischen den Janitscharen des Sultans und den Anhängern des Machdi. Da diese allerdings als Selbstmordattentäter nichts zu befürchten haben, was sie nicht  ohnehin schon bereit sind einzusetzen, und aufgrund ihrer schieren Masse, ist es ein großes Sterben auf beiden Seiten. 

    Wie wird die Geschichte ausgehen? Wird Abu Dun der gefährlichen, giftigen Droge entkommen? Und wie viele müssen noch für die politischen Ränkespiele sterben?


    Die Handlung war an sich ganz okay und die Auflösung auch. Allerdings zieht sich nun schon seit mehreren Teilen der Reihe eine unterschwellige Spannung und Aggressivität der beiden Protagonisten hin. Auch in diesem Band wieder, die dann nach und nach auf die Folgen des Kat geschoben werden . Woher die Stimmung ursprünglich kommt, weiß der Leser allerdings noch immer nicht und das nervt langsam. 
    Was jedoch echt ein gravierender Fehler war: Ein Dialog zwischen Abu Dun, Andrej und Murida wird -bis auf 2,3 winzige Änderungen - 200 Seiten später komplett wiederholt. Da es sich dabei um ganze 2,5 Seiten handelt, von denen man als Leser weiß, dass man sie so schon mal gelesen hat, ist das echt ein starkes Stück. Wie ich schon mal in einer Rezension zu einem anderen Band der Reihe geschrieben habe, hat man echt das Gefühl, dass niemand die Bücher noch mal anschaut, bevor sie wirklich in Druck gegeben werden. Als Leser komme ich mir hier - sorry für die Wortwahl, aber was anderes trifft es nicht so gut - echt verarscht vor. Daher noch  nette drei Sterne..... 
  14. Cover des Buches anders 3 - Der Thron von Tiernan (ISBN: 9783570307595)
    Wolfgang Hohlbein

    anders 3 - Der Thron von Tiernan

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    Anders überlebt Oberons Prüfung und kehrt zurück zu den Eldern, jedoch ziemlich mitgenommen. Mittlerweile sind 7 Monate vergangen und er möchte unbedingt zu Katt zurück, die von den Elder zurück zu den Tiermenschen eskortiert worden ist. Jedoch, kaum dass Anders im Vorposten der Stadt ist, greifen die Wilden an und scheinen, fast zu gewinnen, doch die Drachen greifen ein und zerstören das große Heer. Doch bevor dies geschah, ist der Anführer, der die Wilden formiert hat, erschienen und macht einen Vorschlag, doch die Elder sind zu stolz. Anders konnte den Mann von den Zinnen sehen und irgendwoher kennt er ihn. Doch wer kann es sein? Und wer wird siegen, die Wilden oder die Elder? . Der bisher beste Teil der Reihe! Einfach spannend, wie die Wilden immer wieder angreifen und am Ende herauskommt, wer die Wilden formiert hat. Katt begegnen wir erst später wieder, aber sie scheint in dieser Zeit ziemlich reif geworden zu sein. Absolut empfehlenswert!
  15. Cover des Buches Und im Zweifel für dich selbst (ISBN: 9783518461433)
    Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mir fällt es sehr schwer, zu diesem Buch etwas zu sagen und es somit zu bewerten.

    Auffällig ist für mich u. a. der Schreibstil und Sprachgebrauch der Figuren. Er ist… anders. Ja, ich weiß, das ist keine Beschreibung, doch mir fällt gerade keine andere, und passende, Formulierung ein. Diese Formulierungen sind es, die zum einen herausstechen und damit auch etwas Besonderes sind. Es klingt auch ein wenig… poetisch?

    Der Kern dieser 200 Seiten ist für mich, so hart und abgedroschen es auch klingt, dass die Zeit alle Wunden heilt und egal, was einem geschieht, man nach vorne sehen, weiterlaufen, muss. Man kann nicht stehen bleiben und das Leben dreht sich immer weiter.

    Die Bindung zwischen den beiden jungen Frauen, die besten Freundinnen, ist groß- und einzigartig. Tonia versucht Lene bei dem Verlust beizustehen, doch es ist logisch, dass es ihr auf der anderen Seite auch zu heftig und zu viel wird. Das Ende, das bleibt offen. Man kann sich selbst seine Gedanken dazu machen.

  16. Cover des Buches Der letzte Tag der Schöpfung (ISBN: 9783453521216)
    Wolfgang Jeschke

    Der letzte Tag der Schöpfung

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Der Roman „Der letzte Tag der Schöpfung“, geschrieben von Wolfgang Jeschke, gehört nach meinen Recherchen zu den Zeitreise-Klassikern, im Klappentext wird er sowohl von Andreas Eschbach als auch von Frank Schätzung sehr gelobt. Die Grundidee besteht darin, dass man Millionen Jahre in die Zeit zurückreist, um das arabische Erdöl mit Pipelines abzupumpen und so die Vormachtstellung der USA stärkt. Als Handlungskontext wählt Jeschke das Zeitalter der Messinischen Salinitätskrise, also einen Zeitpunkt als das Mittelmeer nahezu ausgetrocknet war. Ein Setting also, das viel verspricht.

     

    Es dauert dann aber recht lange, bis der Inhalt des Buchs „Fahrt aufnimmt“. Zu Beginn liest sich der Text wie ein Geschichtssachbuch, der Stil ist hölzern und trocken, es rückt kein Protagonist in den Mittelpunkt, der die Handlung trägt, stattdessen werden historische Ereignisse aneinandergereiht, um zu verdeutlichen, dass Artefakte gefunden wurden, die es so eigentlich nicht geben dürfte: ein gerippter Schlauch einer Atemmaske, ein stark korrodierter Jeep sowie der Prototyp eines eigentlich noch in der Entwicklung befindlichen Atomgranatenwerfers (Erinnerungen an das „Jesus-Video“ von Eschbach drängen sich auf). Die Handlung entwickelt erst dann eine Dynamik, als nach knapp mehr als 100 Seiten endlich das Unternehmen Westsenke vorgestellt wird und die Piloten Steve Stanley sowie Jerome Bannister als Figuren ins Zentrum rücken. Beide lassen sich auf eine Reise zurück in die Zeit ein, finden dann aber eine anderer Vergangenheit vor, als im Vorfeld gedacht, nämlich eine hart umkämpfte. Schon unmittelbar nach ihrer Landung werden beide mit einem Funkspruch überrascht. Und sie realisieren schnell, dass die Veränderung der Vergangenheit ungeahnte Konsequenzen für die Zukunft nach sich zieht. Denn jedes Eingreifen in die Zeit bewirkt neuartige, parallel existierende Zukunftszeitlinien, so dass die in der Vergangenheit gestrandeten Soldaten jeweils aus anderen Zukünften stammen. 

     

    Die vielen klugen Ideen, vor denen der Roman nur so strotzt, haben mich durchaus überzeugt, immer wieder wurde ich während des Lesens zum Nachdenken über verschiedene Zeitparadoxa angeregt und die politische Botschaft des Buchs hat ja immer noch nicht an Aktualität verloren. Allerdings ist es erzählerisch betrachtet, keine leichte Kost, die einem als Leser hier präsentiert wird. Man findet als Leser keinen richtigen „Draht“ zu den Figuren, stattdessen fühlt man sich eher in die Rolle eines Beobachters versetzt, der das Treiben nüchtern und sachlich von Distanz aus verfolgt. Spannung will nicht so recht aufkommen, die Charaktere bleiben blass und den Einbezug der Menschenaffen als Protagonisten, die sogar sprechen können, fand ich deplatziert und unrealistisch. Stattdessen hätte ich es spannender gefunden, wenn der Fokus mehr auf dem Duo Steve und Jerome gelegen hätte, die zusammen das ein oder andere Abenteuer hätten erleben und auch ein gemeinsames Ziel hätten verfolgen können. Auch hätte man als weiteren Handlungsstrang die möglichen Rettungsversuche aus der Gegenwart noch integrieren können. 

     

    Fazit: Ein interessantes Zeitreise-Szenario mit einem vielversprechenden Setting und klugen Ideen, aber erzählerisch schwach, weil über weite Stellen einfach keine Spannung aufkommen will und das Duo Steve und Jerome zu wenig Handlungsspielraum zugestanden bekommt. 

  17. Cover des Buches Dein Blut für ewig (ISBN: 9783499254956)
    Michaela F. Hammesfahr

    Dein Blut für ewig

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Sommerleser
    Das Erste, was mir nach dem Lesen einfiel: Ein kitschiger Titel für das tolle Buch. Die ersten ca. 200 Seiten fand ich jetzt nicht sooo überragend. Die Geschichte zieht sich ein bisschen in die Länge. Aber dann... . Kilian, der Sanguisorbier, und Anna, die menschliche, lassen sich auf ein Liebeswochenende ein. Tja, und von da ab passiert alles Schlag auf Schlag und man liest gespannt weiter. Man erfährt die ganzen Zusammenhänge und plötzlich ist das Buch auch schon zu Ende. Ich war von der Idee der Parasiten gefesselt. Eine etwas andere Vampirgeschichte - Klasse ! Da ich nichts gefunden habe, was absehbar macht, dass es einen 2. Teil des Buches gibt, habe ich "nur" 4 Sterne vergeben. Denn das Ende war mir für ein abgeschlossenes Buch viel zu offen. Schade!!!! PS: Anton hat mir pers. aber viel besser gefallen ;-)
  18. Cover des Buches Krieg der Engel (ISBN: 9783570303825)
    Wolfgang Hohlbein

    Krieg der Engel

     (300)
    Aktuelle Rezension von: VeraFrost
    Ich liebe dieses Buch. Ehrlich, ich liebe es. Großartiger Schreibstil, packende Geschichte, der Weltuntergang, klassische Fantasy trifft Gegenwart - und Engel. Mit diesem Buch hat vor Jahren mein Lesewahn begonnen.
  19. Cover des Buches NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land (ISBN: 9783958246911)
    Wolfgang Hohlbein

    NORG - Erster Roman: Im verbotenen Land

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Silliv
    Für mich waren die Verfolgungsszene im Haus und der große Kampf zu langatmig, aber sonst ein nettes Buch, das auch die Verwüstung des Waldes durch Menschenhand aufzeigt.
    Fazit: Zusammenhalten, dadurch kann man viel erreichen.

  20. Cover des Buches NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers (ISBN: 9783958246928)
    Wolfgang Hohlbein

    NORG - Zweiter Roman: Im Tal des Ungeheuers

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Silliv
    Jetzt kennt man schon die einzelnen Charaktere und hat sie lieb gewonnen. Schön wie ein Fahrrad in Norgs Augen beschrieben wird. Wieder wurden Menschen benötigt, um dem kleinen Volk zu helfen.
    Kurzweilig und nett.
  21. Cover des Buches Nach dem großen Feuer (ISBN: 9783404242320)
    Wolfgang Hohlbein

    Nach dem großen Feuer

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Thomas fliegt zusammen mit seinem Vater, einem Mathematikprofessor, nach Washington zu einer Tagung. Dort angekommen sieht er ein Ufo von seinem Hotelfenster aus, dessen Bestätigung von einem der anderen Wissenschaftler der Tagung gegeben wird. Als sein Vater noch zu Besprechungen unterwegs ist und Thomas sich eigentlich zum Schlafen hinlegen will, erscheint das Ufo vor seinem Fenster. Thomas steigt ein und wird von den Galaktikern zu einem Planeten gebracht, den diese "Tombstone" nennen. Eigentlich sollten er und die anderen entführten Kinder, insgesamt sechzehn, vor den Rat der Galaktiker gebracht werden, doch durch einen Unfall müssen sie auf dem Planeten notlanden. Zwar gibt es eine Rettungsstation dort, doch die Rettungskapsel, in der vier Kinder gesessen haben, stürzt rund 200 Meilen entfernt ab, so dass sich Thomas, Stephen, Boris und Tai Lin unter Gefahren auf den Weg machen, um sich dort abholen zu lassen. Sie treffen auf ungewöhnliche Tiere, eine teilweise aggressive Fauna und Mutanten, die sich gegenseitig bekämpfen. Als sie die Rettungstation endlich erreichen, erwartet sie eine unangenehme Überraschung. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Die Handlung ist spannend, wenn auch teilweise vorhersehbar. Für einen ruhigen Lesenachmittag gut geeignet.
  22. Cover des Buches Geschichte des modernen Staates (ISBN: 9783406692680)
    Wolfgang Reinhard

    Geschichte des modernen Staates

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Äxl
    „Offensichtlich ist es höchste Zeit, sich vom unrealistischen Modell des Nationalstaates zu verabschieden.“1 Dies ist eines der am stärksten hängen bleibenden Zitate beim Lesen von Wolfgang Reinhards Werk „Geschichte des Modernen Staates“. Um es zu verstehen muss es ganz und gar in seinem argumentativen Kontext betrachtet werden. Diesen strickt Reinhard nachvollziehbar und gut durchdacht, indem er sein Werk in 3 wesentliche Teile untergliedert. Im ersten beschäftigt er sich mit den grundlegenden staatstheoretischen Fragestellungen. Darauf folgend vollzieht er die Entstehung des „modernen Staates“, klärt Fragen, warum dies ausgerechnet in Europa stattfand und welche Rolle die Monarchie dabei spielte. In seinem dritten Teil erläutert er dann den seiner Meinung nach zu beobachtenden „Niedergang des modernen Staates“. Zu der Grundfrage, was ein Staat sei, kommt Reinhard zu dem Schluss, dass 3 wesentliche Eigenschaften gäbe, die einen Staat ausmachen. Diese wären zum ersten das Staatsgebiet, zum zweiten das Staatsvolk und zum dritten die Staatsgewalt bzw. Souveränität, die er zudem noch unterteilt in das Monopol der legitimen physischen Gewalt nach innen, durch die Justiz und die Polizei, und nach außen. Zu diesen 3 wesentlichen Eigenschaften des Staates formuliert er 3 weitere Eigenschaften, die einen „modernen Staat“ ausmachen, den Rechts- und Verfassungsstaat, den Nationalstaat und die Demokratie. Neben diesen und weiteren politiktheoretischen Fragen behandelt er weiterhin die Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft, Staat und dem Recht und die Problematik der politischen Kultur, des „Theaterstaates“. In den Beziehungen zwischen Staat und Gesellschaft stellt er fest, dass es 3 grundlegende Gesellschaftsebenen (Wirtschaft, Politik, Kommunikation), sowie 3 weiterführende Ebenen, die Expression, die Kultur und die Geselligkeit, gibt, die jedoch alle von der Wirtschaft und dem Staat kontrolliert werden. Er fordert dabei dazu auf, Organisationsformen zu suchen und zu finden, die diese Kontrolle reduzieren. Im Verhältnis des Staates zum Recht stellt er fest, dass alle Rechte nur im Rahmen einer Verfassung gelten, die sich der Staat zur Selbstbeschränkung gibt, ihn im Ernstfall aber niemand daran hindern könnte eben diese Verfassung aufzuheben. „Politiker die an der Macht bleiben wollen, müssen eben ihre Wähler bei Laune halten, …“² Dieses Zitat sagt alles nun noch alles darüber aus, was Wolfgang Reinhard unter dem „Theaterstaat“ und der „politischen Kultur“ versteht, und zwar, dass es nicht darum geht eine möglichst gute, der Allgemeinheit dienende Politik zu machen, sondern darum sich selbst möglich gut zu verkaufen um wiedergewählt zu werden. Schon diese einleitenden Untersuchungen Reinhards lassen einem eine Vorstellung von der Bedeutung des eingangs erwähnten Zitats und seine anscheinend recht negative Auffassung vom modernen Staat erahnen. Im nun folgenden Teil des Buches erläutert Reinhard Schritt für Schritt den „Aufstieg des modernen Staates“, den er zum Ende hin immer weiter zerlegt. Er beginnt mit den günstigen Voraussetzungen Europas zur Staatenbildung. Aufgrund seiner räumlich vielschichtigen Untergliederung auf relativ kleinem Raum schuf der Kontinent somit eine Voraussetzung für kulturellen und politischen Pluralismus, den man in dieser Form auf dem Rest der Erde so nicht findet. Zudem führe „Der Weg zum Machtstaat … in Europa in jedem Fall über die Monarchie.“³. Das „neu geschaffene Konzept der ‚Souveränität’“4 wurde von der Gesetzgebung gestützt, durch die der Staat nun als „Zweck seiner selbst gedacht werden“5 konnte. Im Verlauf des 18.Jahrhunderts bildete sich jetzt eine neue Institutionskultur hierarchisch organisierter Behörden, einer Verwaltungsordnung, heraus, die Reinhard mit dem vergleicht, was später in den europäischen Kolonien „indirekte Herrschaft“ genannt wird. Neben der zunehmenden Verwaltung lief die Staatsbildung durch die Verschriftlichung des Rechts und der daraus folgenden „modernen Rechtseinheit“ mit staatlichem Rechtsmonopol und durch Kriege voran. Laut Reinhard sind der Soldat und der Steuereinnehmer die Grundlagen des modernen Staates. Im untergliederten zweiten Teil seines Hauptteils kommt Reinhard nun nach den abstrakten, verallgemeinerten Ausführungen zu konkreteren Bereichen, dem Ancien Regime, der Revolution von 1789 und der Bildung von Ideologien. Die französische Revolution von 1789 sieht er hierbei nur oberflächlich als Bruch mit der Vergangenheit, tiefgründiger betrachtet sei sie nur ein enormer Wachstumsschub für die Staatsgewalt gewesen. Folgend beginnt er erstmalig mit seiner direkten Argumentation gegen den „modernen Staat“, in dem er die „Lebenslüge des Nationalismus“6 darstellt. Diese sei die Vorstellung, dass Nationen natürliche und uranfängliche Gebilde seien, die wie der Staat angeblich schon immer da waren. Er dementiert dies und stellt Nationen demgegenüber als Konstrukte dar, die an gemeinsame Sprache, Abstammung, Religion, Territorium, Geschichte und der sich daraus ergebenden Gefühle anknüpfen. In Folge dessen spricht er kurz die Sonderwegsdiskussion (Deutschland und Italien) an und führt dann weiter zu dem eingangs wiedergegebenen Zitat. Folgend erläutert er die dreifache Grundlage des modernen Staates und seiner Staatsgewalt, die allgemeine Steuerpflicht, die allgemeine Wehrpflicht (zur Verinnerlichung nationaler Werte) und die allgemeine Schulpflicht (zur Vermittlung des Selbstbildes der Sprache und Geschichte der Nation). Er kommt dabei zu dem Schluss, dass „totale Staaten“, wie z.B. das „Dritte Reich“, die höchstmögliche Steigerung der Staatsgewalt und damit die Extremformen von Staaten sind. Der dritte Gliederungspunkt des Buches beschäftigt sich mit dem Niedergang des zuvor beschriebenen, „entstandenen“ Staates. „Der moderne Staat …“, in seiner hier definierten Form, „ … hat bereits aufgehört zu existieren.“7 Dies begründet Reinhard in dem er die These aufstellt, die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik eines Staates haben nur noch so viel Einfluss, wie ihnen die „Global Players“ der Wirtschaft gewähren würden. Auch spricht er einigen internationalen Organisationen, allen voran der EU, Eigenschaften von Staatlichkeit zu, die auf Kosten der Souveränität der Nationalstaaten gehen. Diese Souveränitäten seien den Nationalstaaten aber nicht grundsätzlich aberkannt. Auch glaubt er nicht an einen totalen Niedergang des Staates, sondern viel eher daran, dass dieser in „reduzierter Gestalt und in Konkurrenz mit anderen Instanzen weiterleben“8 wird. Wenn man Wolfgang Reinhards Buch „Geschichte des modernen Staates“ liest, bekommt man nicht ganz das, was man zunächst erwartet. Anstatt einer reinen „objektiven“ Darstellung des Sachverhaltes erhält man eher ein Werk, das sich in weiten Zügen wie eine Anklage gegenüber dem „modernen Staat“ liest und dessen Geschichte wie eine argumentative Grundlage dieser „Anklage“ rüberkommt. Allerdings ist von einem Geschichtswissenschaftler auch nicht zu erwarten, dass er einen reinen Sachverhalt wieder gibt, schon nicht auf Grund der Geschichtstheoretischen Annahme, dass es einen feststehenden historischen Sachverhalt in diesem Sinne nicht gäbe, sondern alles in einer gewissen Weise im Auge des Betrachters liegt. So legt Reinhard in diesem Werk seine Interpretation des Werdegangs des „modernen Staates“ dar und tut dies zudem in einer logisch angeordneten, leicht verständlichen und nachvollziehbaren Art und Weise.
  23. Cover des Buches Die Blaue Grotte (ISBN: 9783492957465)
    Sergio Bambaren

    Die Blaue Grotte

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Autor Sergio Bambaren begibt sich auf eine vierwöchige, von seinem Verlag organisierte Lesereise quer durch Europa und lässt den Leser in einer Art Tagebuch an den Begebenheiten, Geschehnissen und seinen Gedanken während dieser Zeit teilhaben.

    Zeitgleich ist dies Buch auch eine Hommage an den heiligen Franziskus von Assisi, auf dessen Spuren seines längst vergangenen Lebens Bambaren mehr als einmal wandelt.

    Sehr treffend schreibt Sergio Bambaren: "Das Leben ist eine Frage der Wahrnehmung."
    Und dies ist auch schon eine der Kernaussagen des nur 128 Seiten zählenden, aber dennoch so gewichtigen Büchleins.

    Es geht darum, sich selbst zu finden und seinen Weg zu gehen. Dabei den tieferen Sinn des Lebens zu entdecken und - ganz im Sinne Assisis - ein guter Mensch zu werden. Zu erkennen, dass es keine Zufälle im Leben gibt, sondern dass das, was wir dafür halten, einfach nur Hinweise auf unserem Weg sind, die uns Erkenntnisse bringen. Und zwar genau dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten. Es geht darum, seinem Herzen zu vertrauen und ihm zu folgen. Nicht der hat am Ende ein erfolgreiches Leben gelebt, der viele materiellen Reichtümer angehäuft hat, sondern der, der viele kostbare Momente gelebt hat ♥ 
  24. Cover des Buches Mordverdacht (ISBN: 9783360012449)
    Wolfgang Mittmann

    Mordverdacht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wolfgang Mittmann hat mich überzeugt. Seine Art zu schreiben, und das Geschehene ins genaue Blickfeld zu richten. Man konnte die Taten gut nachvollziehen.

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