Bücher mit dem Tag "wolle"
30 Bücher
- Susanne Oswald
Schneezauber im kleinen Strickladen in den Highlands
(35)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeIch war mir bewusst, dass ich hier in eine Reihe reinfalle und das war beim Lesen eigentlich auch kein Problem, es gab regelmäßig „Erinnerungen“ bzw. Einwürfe die sich auf die Vergangenheit bezogen, um auch Neulinge einzubinden und z.B. zu erklären, wer diese Person ist oder was damals passiert ist.
Leider wurde ich trotzdem (wortwörtlich) nicht warm mit der Geschichte. Und das, obwohl Scott als Partner wirklich herzerwärmend war und absolutes Boyfriendpotential hat. Aber mir waren es zu viele Personen und das ganze Babythema stand mir zu sehr im Vordergrund.
Vielleicht gefällt einem das Buch besser, wenn man die Vorgänger gelesen hat und wirklich ein Teil dieser Gemeinschaft ist - denn hinterher habe ich (unbewusst) Band zwei gelesen und das war für mich gar kein Vergleich, da war ich total into it und habe sehr mitgefühlt.
- Susanne Oswald
Der kleine Strickladen in den Highlands
(146)Aktuelle Rezension von: TiffitDieses Buch hat mich leider nicht überzeugt, weil die Geschichte doch sehr vorhersehbar war. Die Dramatik zum Ende, mit all dem Herzschmerz war dann doch etwas zu viel. Die Story an sich war ansonsten aber sehr süß, einfach zu lesen, tolle Gegend in der die Geschichte spielt und einfach mal eine Abwechslung für eine Sofaauszeit. Mir war es einfach zu viel von allem und zu vorhersehbar, darum leider nur zwei Sterne, aber alle anderen dürfen das gerne anders sehen und dieses Buch zu lesen ist ganz sicher keine schlechte Idee.
- Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.
- Manuela Inusa
Das wunderbare Wollparadies
(181)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als vierte im Bunde Susan und ihren süßen Hund Terry mit ihrem Wollladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück.
Susan ist die erste der fünf Freundinnen, die an sich erstmal gar nicht weiter auf der Suche nach der Liebe ist, sondern ganz im Gegenteil, anscheinend gar keine Ambitionen mehr hat, sich verlieben zu wollen. Teilweise kommt sie einem sogar etwas verschlossen vor Gefühlen zu Männern vor, in diesem Teil erfährt man dann aber auch endlich die Hintergründe.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung!
- Liane Mars
Seelentraum - Das schlafende Wolkenvolk
(55)Aktuelle Rezension von: anscha1402Leseeindruck zu
Seelentraum - Das schlafende Wolkenvolk von Liane Mars
323 Seiten
2020 im Drachenmondverlag erschienen.
Das Setting der Geschichte ist bezaubernd. Ein Erdenvolk und ein Wolkenvolk, Wolkenschafe die auf Wolken grasen und Aya Teufelsbraut als Schafhirtin natürluch auch auf den Wolken. Die Geschichte wird aus Aya's Sicht erzählt. Man erlebt mit ihr gemeinsam einen schweren Verrat, Verlust und Lügen. Dann droht die Wolkenwelt einzustürzen. Gibt es noch Rettung? Aber was hat Aya damit zu tun?
Es gibt auch richtig nette und süße Szenen. Im großen und ganzen ein wirklich nettes Magisches Buch. Leider zieht es sich stellenweise sehr. Der drang unbedingt zu erfahren wie es weitergeht ist nicht so groß. Von daher ist man schon eher versucht das Buch zur Seite zur legen. Ein Grund warum ich auch recht lange für das Buch gebraucht habe. Die Figuren waren für mich etwas blass mit wenig Tiefe. Aber die Schafe waren wirklich bezaubernd jedes einzelne für sich.
Insgesamt würde ich tatsächlich nur 3½⭐️ von 5 ⭐️geben. So wirklich konnte mich das Buch nicht abholen.
Beschreibung:
Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt: Hoch oben am Himmel hütet sie eine Herde Wolkenschafe. Das fliegende Volk gilt als ausgestorben, die Himmelsstädte sind verwaist. Einzig die Schafe erinnern an die vergangene Welt. Doch dann erweckt Aya versehentlich den mächtigen Wolkenkrieger Enron zum Leben und löst damit den Untergang des Erdenvolkes aus. Um ihre Familie zu retten, muss Aya herausfinden, warum das Wolkenvolk vom Himmel fiel. Das jedoch ist eine Mission, die ihr ganzes Leben infrage stellt.
- Susanne Oswald
Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands
(64)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreativeFür mich waren die ganzen Charaktere und ihr Umgang miteinander absolut herzerwärmend - egal ob es Scott war, der sich nach seinen Schichten noch ins Auto gesetzt hat oder Gwendolyn, die ihrer Enkelin etwas zurückgeben möchte und gleichzeitig noch trauert oder Maighred, die nicht nur die beste Freundin sondern auch Strickladenbesitzerin ist und.. Ach, es war einfach schön, auch wenn die Ausgangslage für diese Gemeinschaft nicht die beste war haben sie gemeinsam so viel daraus gemacht und erreicht, das war einfach schön.
Ich musste auch wirklich mehr als einmal schmunzeln und mich vielleicht auch ein paar Mal zusammenreißen, weil es mich so sehr gerührt hat, auch, wie Gwendolyn zum Beispiel noch mit Padrig spricht und viele Entscheidungen mit ihm zusammentrifft bzw. ihn nach seiner Meinung fragt.
Und vor allem, dass das Buch ohne den klassischen überdramatisierten Third Act Breakup auskommt - ich habe mich zwar bei einer Sache auch gefragt, wieso das niemand sieht und wollte verschiedene Leute dafür mehr als einmal schütteln, aber auch das wurde nicht so unnötig überdramatisiert und künstlich in die Länge gezögert, sondern nachdem es auf den Tisch kam angemessen geklärt.
Das sage ich bei Weihnachtsbüchern selten - aber dieses Buch war einfach rundum toll und herzerwärmend!
- Susanne Oswald
Neubeginn im kleinen Strickladen in den Highlands
(89)Aktuelle Rezension von: Lesefieber22Amely hat sich nach dem Wollfestival am Loch Lomond in das Städtchen und in Peter, den Inhaber einer Whiskeydestillerie verliebt. Sie träumt von einer eigenen Alpakafarm und einem Leben gemeinsam mit Peter. Als sich die Möglichkeit ergibt, einen alten Bauernhof zu kaufen, scheint die Erfüllung dieses Traums plötzlich ganz nah zu sein...
Auch der vierte Band der Reihe rund um den kleinen Strickladen konnte mich begeistern. Amely fand ich eine sehr vielschichtige, interessante Figur, welche jedoch perfekt zu den schon bekannten Personen aus den ersten Bänden passt. Auch Peter konnte man in diesem Band noch einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Die Geschichte hat mich mit der perfekten Mischung aus Liebe, Freundschaft, Gefühlen und grossen Träumen überzeugt.
Ein schönes Hörbuch für entspannte Hörstunden, welches einem dazu bringt, wieder mehr an die eigenen Träume zu glauben.
- Thomas Jaenisch
myboshi Häkel-Street-Style
(29)Aktuelle Rezension von: sommerleseIm Becker Joest Volk Verlag erscheint "myboshi Häkel-Street-Style" von Thomas Jaenisch und Felix Rohland.
"Häkeln ist das neue Yoga", so lautet der Leitsatz der beiden Erfinder dieses Labels. Weil die junge Generation mit online-Aktivitäten eher keine vorzeigbaren Ergebnisse vorweisen kann, ist Häkeln eine wunderbare Alternative, die mit einer fertigen Mütze auch Erfolgserlebnisse mit sich bringt. Bunte Mützen sind jetzt ein positiver Trend und auch Männer greifen inzwischen zu Wolle und Häkelnadel.
Früher häkelten nur Frauen und besonders die Omas, heute ist es ein Trend und nennt sich gleich DIY, der junge Leute schon fast yogamäßig beschäftigt und damit zur Ruhe kommen lässt. Häkeln hat sich mittlerweile wieder etabliert und es macht Spaß, selbstkreierte Mützen etc. zu tragen. Die Modelle sind einfach und Häkeln ist schnell zu lernen. Die Beispiele im Buch zeigen einen wunderbar lässigen Streetstyle, der Mode individueller und sehr persönlich werden lässt. Ob Mützen, Schals, Loops, BuLoops, Stirnbänder oder Taschen, hier kann jeder seine eigene Mode häkeln und hat mit den Farben und Mustern freie Auswahl.
Die einzelnen Modelle werden mit Foto vorgestellt, dazu gibt es Infos zu den Farbmöglichkeiten der Wolle, zur Fertigstellungszeit und die genaue Häkelanleitung und den Schwierigkeitsgrad.
Bei der Boshi Ena sorgen einfache halbe Stäbchen und eine tolle Farbe für einen gelungenen Effekt. Das Modell ist in den Größen M und L erklärt, die Wolle ist natürlich von myboshi, wenn man die Nadelstärke beachtet, kann man aber auch andere Wolle verwenden.
Es gibt Outfit-Tipps für Office- oder Citiy-Look und durch die Kombination mit Accessoires kann man verschiedene Tragebeispiele entdecken.
Egal, ob Mütze, Loop, Schal, Häkelwesten, Stirnbänder oder Taschen, hier findet man sein Lieblingshäkelteil und dank der genauen Anleitung ist es auch gar nicht so schwer.
Für mich sehen die BuLoops etwas gewöhnungsbedürftig aus und auch die Häkelwesten und Stirnbänder treffen nicht meinen Geschmack. Die Mützen finde ich sehr trendig.
Am Ende des Buches werden alle Häkel-Basics mit Grafiken erklärt. Hier sieht man, wie feste Maschen, verschiedene Stäbchen, Flachnoppen und Farbwechsel gearbeitet werden. Für alle diejenigen, die damit immer noch Probleme haben, bringt die App von Myboshi Nachhilfe.
Für Häkelfans gibt es hier reichlich unterschiedliche Modelle, etwas Häkel-Übung sollte man vielleicht aber schon haben. Wer einmal ein Teil fertig gestellt hat, wird vom Häkelfieber gepackt werden.
- Kate Bruning
Happy Holiday Häkeln
(2)Aktuelle Rezension von: YoyomausAls Patentante bin ich immer auf der Suche nach besonderem Spielzeug, was nicht jedes Kind hat. Da kam mir dieses kleine Büchlein natürlich gerade recht, denn hier kann ich mein Hobby mit Spiel und Spaß für mein Patenkind verbinden und weiß, dass auch die Eltern zu schätzen wissen, dass man sich besonders viel mühe gegeben hat. In diesem kleinen Buch findet man jede Menge Vorlagen für Zelte, Tipis, Wohnwagen samt Inhalt, Kanus, ein Eiswagen, ein Schiff, Körbe, Geschirr, Blumen und Bäume, selbst niedliche Kostüme für Playmobilfiguren. Damit ist den Kindern viel Möglichkeit für fantasievolles Spielen gegeben.
Die Anleitungen sind sehr detailliert und leicht verständlich, sodass man mit Geduld und Übung schnell eine zauberhafte Ferienwelt entstehen lassen kann. Für die Wollauswahl lässt die Autorin freie Wahl, einzig gibt sie Tipps, welche Garne sich für die Verarbeitung eigenen und welche Häkelnadeln man dafür nehmen sollte.
Dieses kleine buch kann ich allen Häkelfans wärmstens empfehlen, wenn sie ein besonders Geschenk für Kinder suchen. Die Knirpse werden sich definitiv freuen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass auch die Erwachsenen von dem einen oder anderen Häkelstück ganz begeistert sind! Wirklich ein ganz tolles Buch, welches auch zu weiteren Modellen in Eigenregie verleitet. - SUZANN THOMPSON
Meine kleine Häkelwelt
(1)Aktuelle Rezension von: YoyomausMit Suzann Thomsons kleine Häkelwelt habe ich mir eine Applikationensammlung ins Haus geholt. Die Häkelmotive sind alle in 2D. Zu Beginn des Buches werden die verschiedenen Häkeltechniken und das Material sowie die Häkelsprache sehr einfach und darstellend erklärt, sodass für den Leser und Hobbybastler keine Fragen offen bleiben. Aus verschiedenen Motiven, welche alle sehr detailliert erklärt sind, kann sich der Häkelsuchti von Heute eine bunte Mischung an Applikationen zusammen stellen. Sei es für Rucksäcke, Flicken oder Klamotten, die es zu verschönern gilt, die Motive lassen sich super aufnähen, machen echt was her und peppen besonders Kinderklamotten auf. Was sich mir dann doch etwas entzogen hat sind jedoch Applikationen die sich schwerer realisieren lassen können und meiner Meinung nach etwas unschön umgesetzt sind. Besonders die Familie, die man hier nachhäkeln kann finde ich nicht schön, sogar überflüssig. Es ist Geschmackssache, wenn es um die Wahl der Motive geht, aber ich würde mir eine Familie nie als Brosche oder als Kindermotiv auswählen. Trotzdem ist die Auswahl sehr nett und besonders der Cupcake und der Regenschirm gefallen mir sehr gut. Weniger gut gefallen mir die Muschel und der Blumenkorb, das ist nicht so meins. Das Buch ist von den Motiven her gut durchwachsen, jedoch würde ich dafür nicht so viel Geld ausgeben, wie das Buch einmal im Weltbildverlag gekostet hat - das ist für die simplen Anleitungen dann doch ein bisschen übertrieben. Im Summersale habe ich das Buch für ca. 2 € erstanden, das war okay ;-) - James Rebanks
Mein Leben als Schäfer
(15)Aktuelle Rezension von: PostboteImmer wenn ich viel Stress in der Arbeit hatte, dachte ich, ich werde im nächsten Leben Schafhüterin. Da gehts sicherlich ruhiger zu.
Pfeiffendeckele. Nachdem ich Rebanks Buch gelesen hatte, bin ich anderer Meinung.
Der Lebensbericht eines Schäfers hat mich sehr neugierig gemacht, vor allem weil ich Schafe über alles mag.
James Rebanks, ein traditioneller Schäfer aus dem Lake District, England, erzählt hier wunderbar, echt und tief verbunden zur Natur über sein Leben und seine Arbeit mit den Tieren. Nicht zu vergessen die getreuen Hirtenhunde, die einer der wichtigsten Rollen spielen.
Der Lake District (auch die Fells genannt) sind seit Jahrhunderten reines Schafzuchtrevier. Mittlerweile hat sich der Tourismus dort Nischen eingerichtet, nicht immer zur Freude der Schäfer.
Doch man hat sich arangiert.
Wenn man die Geschichten von James liest, meint man gar man ist mit ihm Mittendrin beim Schafe zählen, scheren, füttern und einfach mal bei einer lieben Streicheleinheit. Er erzählt wer die meisten Schafe schert, und vor allem wie man die Tiere dabei anpackt. Vor allem war ich beeindruckt auf was man alles acht geben muss, wenn die Weiblein ihre Lämmer werfen. Hier beginnt für den Schäfer ein reiner Spiesrutenlauf. Ganz wichtig dabei, wie ist das Wetter, wie stabil ist die Mutter und vor allem können sich beide sofort selbst versorgen nach der Geburt. Oft gehts um Minuten.
Interessant war zu lesen, wie man einen guten Hirtenhund hinbekommt. Hier hat sich James mal einen Fehler erlaubt, doch das war ihm eine Lehre.
Super toll fand ich, geschrieben im schönen Erzählstil, des Autors, wer ist hier DER oder Die schönste im ganzen Land.
Gemeint sind Zuchtschafe, Böcke und Weiblein, die auf Prämierungen Schönheitspreise gewinnen. Nicht nur das, gemeint sind Charakter, Aussehen, Stabilität der Verfassung, gute Zähne, Fell und gar die Klauen müssen stimmen. Solche Gewinner bringen Geld und vor allem gute Gene in die nächste Zucht.
James erzählt zu dem von seinen Ahnen, seinen Eltern und plaudert auch über seine eigene Familie, die alle eins waren. Schafzüchter.
Schön fand ich das er die Liebe zu Büchern fand und er sich zu einem Studium in Oxford entschied.
Doch seine größte Leidenschaft, die Schafzucht, würde er mit nichts auf der Welt tauschen.
Mit so viel authentischkeit hat er auch sein Buch geschrieben.
Volle Leseempfehlung
5 Punkte
- Anne Becker
Luftmaschentage
(33)Aktuelle Rezension von: Laurin_tanztCover:
Das Titelbild ist sehr farbenfroh und das sonderbare Bild eines umhäkelten Baumes mit zwei herunterhängenden Beinpaaren und den farbigen Schnüren weckt gleich die Neugierde. Irgendwie gefällt es mir, dass man bewusst die Gesichter der Mädchen weggelassen hat und so mehr Raum für die Vorstellung gibt.
Inhalt:
Matea, von allen Mats genannt, ist die Tochter der Pfarrerin und wird daher als neu hinzugezogenes Mädchen besonders oft angesprochen. Dies ist ihr sehr unangenehm, weswegen sie aus Schüchternheit so gut wie nie mit Menschen spricht. Ausnahme: Ihre Familie und ihre Freundin Charlotte. Und die alte Frau Loose, die ihrer Schüchternheit das erste Mal einen Namen gab: Madame Schüchtern. Sie ist eine Riesenkrake, die sich immer verknotet, wenn sich Mats nicht wohlfühlt und daher nicht sprechen kann. Frau Loose hat Mats auch das Häkeln beigebracht. Seitdem häkelt sie gerne und oft, weil sie dies beruhigt. Und dann kommt Ricci neu in die Klasse. Sie ist das genaue Gegenteil von Mats: laut und sie kümmert sich nicht um Regeln. Aber sie setzt sich für Mats ein, wenn andere sie ärgern und lässt Mats sie selbst sein. Doch Ricci hat ein Geheimnis und ihr eigenen Probleme und eines Tages ist sie verschwunden.
Mein Eindruck:
"Ich antwortete nicht. Natürlich nicht. Das lag an Madame Schüchtern, der Tiefseekrake in meinem Bauch. Sie hatte sich vor Schreck zu einem großen, harten Ball zusammengerollt. Schon klar, dass es die nicht in echt gab. Aber der riesige Kloß, der von unten gegen meinen Hals drückte, fühlte sich genau so an - Antworten unmöglich."
Ein kleines Buch, das es in sich hat. Die Geschichte ist vollständig aus Mats Sicht geschildert. Besonders gut gefallen hat mir das Bild einer Krake als Symbol für Mats Schüchternheit. Das führte bei mir zu Kopfkino und oft musste ich schmunzeln. So konnte man ihre Gefühle viel besser nachvollziehen.
Die Geschichte erzählt abwechselnd vom ersten Tag des Kennenlernens die Tage der gemeinsamen Zeit MIT Ricci, immer unterbrochen von den einzelnen Tagen OHNE Ricci, also nach Riccis Verschwinden. Durch diese besondere Art von Countdown wird permanente Spannung erzeugt und das Geheimnis von Ricci enthüllt sich nach und nach. Bei der Entstehung der Freundschaft zwischen den ungleichen Mädchen und der dabei entstehenden positiven persönlichen Entwicklung der beiden habe ich richtig mitgefiebert. Schön finde ich auch, dass Mats in ihrer Familie in Form ihrer Eltern und des älteren Bruders so viel Rückhalt erfährt."Ich häkelte weiter. Das beruhigte. Die gleichmäßigen Bewegungen der Hände. Der Wollfaden, der weich durch die Finger rutschte. In jede Masche häkelte ich ein bisschen Traurigkeit über Riccis Schweigen. Und ein bisschen Angst vor Montag. Und ein bisschen Wut auf Fabienne und Charlotte. Bis nichts mehr von allem da war."
Die Idee, die Verbindung der beiden Mädchen über die Häkelprojekte zu gestalten, war mal was Besonderes. Auch das Ende gefiel mir sehr gut. Schade fand ich nur, dass die Hintergründe von Riccis Umfeld nicht vollständig aufgelöst waren und ihre Mutter keine aktive Rolle spielte. Da hätte ich mir zum Ende hin etwas mehr Klarheit gewünscht.
Fazit:
Eine außergewöhnliche Geschichte über Freundschaft, Toleranz und wie man über sich selbst hinauswachsen kann.
- Susanne Oswald
Sternenfunkeln im kleinen Strickladen in den Highlands
(15)Aktuelle Rezension von: MelaMEndlich Band 7 der Strickladen Reihe.
Kann ich stricken? Nein. Liebe ich die Reihe trotzdem? Ganz klares JA.
Ich habe tatsächlich schon auf einen neuen Band gewartet. Diese Reihe passt so perfekt zu gemütlichen Tagen im Winter.
Susanne Oswald transportiert wie keine andere die Gemütlichkeit des Ladens in mein Wohnzimmer.
Jedes Mal habe ich das Gefühl, als würde ich zu der Clique gehören. Und jedes Mal wünschte ich mir ich könnte Stricken.
Es gibt an diesem Band nichts was ich negativ hervorheben möchte (oder könnte).
Deswegen lest diese Reihe wenn ihr etwas Gemütlichkeit benötigt.
Eine klare Empfehlung von mir.
- Susanne Oswald
Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands
(37)Aktuelle Rezension von: MartinchenEs ist ruhig in Callwell, viel zu ruhig für Maighread und Chloe. Deshalb planen sie ein Handarbeitsfestival mit Wollhändlern, Spinnern, Färbern und Designern, mit Wettbewerben und Kursen. Die Vorbereitungen laufen nahezu problemlos, bis einige Tage vor dem geplanten Wochenende Regen und Sturm aufkommen, die nicht nur den Festplatz beschädigen, sondern auch Joshua in Gefahr bringen.
Es ist schon länger her, dass ich einen Roman aus dieser wunderbaren Reihe gelesen habe. Sofort war ich wieder in den Highlands und fühlte mich fast wie zu Hause. Die Protagonisten sind bekannt, hinzu kommt hier Amely, von der ich annehme, dass sie in den Folgebänden möglicherweise eine Rolle spielen wird. Sie ist, genau wie alle anderen auch, authentisch beschrieben und ausgesprochen sympathisch.
Susanne Oswald hat einen Schreibstil, der sowohl die Szenarien als auch die Figuren so bildhaft beschreibt, dass ich mitgelacht, mitgefühlt und mitgelitten habe.
Ein wunderbarer Wohlfühlroman für die kleine Auszeit, insbesondere an trüben Novembertagen.
- Debbie Macomber
Die Farben der Herzen
(18)Aktuelle Rezension von: peedeeBlossom Street, Band 4: Lydia Goetz, wie sie nun nach der Hochzeit mit Brad heisst, freut sich, dass mit „Susannahs Garden“ neue Nachbarn in die Blossom Street gekommen sind. Susannah Nelsons Angestellte Colette Blake ist ziemlich schweigsam – was verbirgt sie? Doch bevor Lydia mehr darüber herausfinden kann, verändert ein Überfall das Leben ihrer Familie. Auch bei Alix Townsend und ihrem Verlobten Jordan Turner läuft nicht alles nach Plan…
Erster Eindruck: Wiederum ein sehr schönes Cover mit den verschiedenfarbigen gestapelten Strickstücken vor einem Fenster – gefällt mir sehr gut.
Dies ist Band 4 einer Reihe, aber die Geschichte lässt sich auch ohne Vorwissen aus den Vorgängerbänden lesen. Nichtsdestotrotz empfehle ich, die Reihe mit Band 1 zu beginnen.
Im neusten Strickkurs lehrt Lydia den Teilnehmern, einen Gebetsschal zu stricken. Ich habe noch nie von einem Gebetsschal (ausser von dem, den die Juden tragen) gehört, finde es aber eine sehr schöne Idee. Ein Gebetsschal steht für Behaglichkeit und Wärme, emotional und auch körperlich.
Lydia ist glücklich mit Brad verheiratet und so zu einem neunjährigen Sohn, Cody, gekommen. Für sie ist Cody ihr Sohn, auch wenn sie ihn nicht geboren hat. Ihr Geschäft läuft gut; sie und Margaret kommen gut miteinander aus. Ein Überfall auf Margarets Tochter Julia verändert alles, nicht nur das Leben von Julia selbst, sondern auch von ihrer Familie.
Colette ist eine junge Witwe; ihr Mann war Polizist und starb zu Hause beim Reparieren des Daches. Bei einer Firmenfeier kam es zu einer folgenschweren Nacht mit ihrem Chef Christian Dempsey – sie ist schwanger! Da sie Unerfreuliches über ihn herausgefunden hat, kündigt sie und bricht alle Brücken zu ihrem alten Leben ab. Aber kann sie der Vergangenheit davonlaufen?
Alix kann es noch gar nicht so richtig fassen, dass sie tatsächlich Jordan heiraten und somit die Frau eines Pfarrers werden würde. Aber die Hochzeitsvorbereitungen laufen so gar nicht nach ihren Wünschen; Jordan ist dabei auch keine Hilfe...
Von den Nebenfiguren haben mir am besten Grandma Turner sowie Christians Grosstante Elizabeth gefallen. Zwei tolle ältere Damen! Wie von der Autorin gewohnt, lässt sie uns ein Stück des Weges mit den Frauen gehen. Es geht um die Familie, Liebe, Überfall, Hass, Verlust, Erwartungen und auch um das Altwerden der eigenen Eltern, das Abschiednehmen. Ich würde gerne einige Stellen aufzählen, die mir gut gefallen haben, aber ich will keine Lesefreude vorwegnehmen. Ein kleines Plus am Ende des Buches: es gibt eine Strickanleitung für ein dreieckiges Schultertuch – sehr schön.
Mir hat das Buch wiederum sehr gut gefallen: ich habe gelacht, geweint, mich gefreut und mitgefiebert – ich wurde einfach gut unterhalten. Was will man mehr? 5 Sterne. - Alexandra Zöbeli
Der Himmel über den Black Mountains
(45)Aktuelle Rezension von: laraundlucaInhalt:
Seit Jahren hatte Emma keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante Milly. Jetzt ist Milly tot und hinterlässt ihrer einzigen Nichte nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ihre Farm am Fuße der Black Mountains an der Grenze zu Wales. Allerdings darf Emma ihr Erbe erst antreten, nachdem sie ein Jahr zur Probe auf der Farm gelebt hat. Ihr Job in London erfüllt sie nicht wirklich, und in letzter Zeit hat sie mehr und mehr das Gefühl ihr Freund wird niemals diese eine Frage stellen. Also wagt Emma das Abenteuer und haucht der alten Farm neues Leben ein. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von den Nachbarn und dem gutaussehenden Tierarzt Ben, sondern auch dem smarten Polizisten Jack. Bald schon sprühen die Funken zwischen den beiden. Doch Jack hütet ein Geheimnis, dass sie beide in größte Gefahr bringen könnte…
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht verständlich, aber nicht banal, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen.
Die Handlung und deren Fortgang haben mir gut gefallen. Vor allem der Anfang konnte mich vollkommen mitreißen, allerdings hat meine Euphorie im Verlauf etwas nachgelassen.
Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich, es spielen viele Handlungsstränge ein und sorgen für Unterhaltung, Drama und Action.
Das Setting hat mir als Cornwall-Fan sehr gut gefallen. Von Beginn an habe ich mich auf der kleinen Farm und dem Örtchen wohlgefühlt.
Etwas gestört hat mich die etwas zu extreme und unnachgiebige Einstellung von Emma in Bezug auf das Nichtessen von Fleisch und die Tiere. Tierschutz in allen Ehren (ich habe selbst Tiere, auch bei uns war schon der Fuchs zu Besuch), aber sie hatte keinerlei Verständnis für die Farmer. Das fand ich etwas schade. Sie wollte jeden von ihrer Einstellung überzeugen und auf ihre Seite bringen, stand den Argumenten und Sorgen der anderen aber kein bisschen aufgeschlossen gegenüber. Diese Szenen empfand ich etwas als anstrengend.
Das Buch hat mich in mancher Hinsicht überrascht, mit einigen Wendungen habe ich zuvor nicht gerechnet, eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die mir eine angenehme Lesezeit beschert hat. Ein Wohlfühlroman über einen Neubeginn mit einer Portion Action.
Fazit:
Spannend und unterhaltsam. Leseempfehlung. - Marja de Haan
Öland stricken
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteTraditionelle Strickmuster inspiriert von Schwedens schöner Insel
Hier eines meiner absoluten Lieblingsbücher
Um des gleich vor weg zu sagen, man muss kein Strickprofi sein um die Muster zu verstehen und um zu setzen. Alles ist wunderbar klar beschrieben und das Musterschema sehr groß dargestellt, so dass es hier auch für interessierte, ambitionierte Anfänger möglich ist etwas nach zu arbeiten! Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Buch mit Strickmustern, diese Buch ist Inspiration pur und eine wunderbare Reise auf diese bezaubernde Insel, die Insel der Farben, die Insel der Wolle, die Insel des traditionellen Kunsthandwerks.Beim Anschauen des Buches wird einem warm uns Herz, man verliert sich in den herrlichen Fotografien und weiß zum Schluss nur noch eins, ich muss anfangen. Anfangen zu stricken. Gleich darauf stellt sich die quälende Frage mit welchem Modell man beginnen sollte. Wohl dem der schon Wolle zuhause liegen hat. Ansonsten gibt es Gott sei Dank Lieferhinweise.Hier erst einmal der Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis, das der Verlag auf seiner Internetseite so darstellt:Inhaltsverzeichnis
Über Öland und seine Schafe | Die Wolle vom Ullcentrum Öland | Muster: Persnäs | Schals | Jacken | Pulswärmer | Fäustlinge | iPad-Hülle | Laptop-Tasche | Kissenbezüge | Babydecke | Musterdiagramme | Adressen und Tipps.
Hinter dieser sehr nüchternen Darstellung verbergen sich traumhaft schöne Projekte, Tolle Landschaftsaufnahmen und Erklärungen, die einem ein Gefühl für die Insel und das Lebensgefühl vermitteln. Wir erfahren etwas über die Schafe, die Wolle und wie sie zu dem wird, was wir dann verstricken dürfen. Wir Lernen die traditionellen Muster kennen, die Insel und wie der Zauber Ölands die Autorin zu ihren neuen Mustern inspirierte. Besonders schön die Beschreibung des Musters Öland in dem sie all das was sie an Eindrücken aufgefangen hat in dieser Musterfolge wiedergibt. Zu sehen ist es auf dem Titelbild.
Der Rand wird von kleinen Fischen, die für das Wasser um die Insel stehen. Gefolgt von Möwen am Himmel, Windmühlen, Bäume, rote Häuser. Sie erklärt das so poetisch und eindrucksvoll, das man am liebsten gleich die Koffer packen möchte um hin zu fahren.
Gut das kann nicht jeder, aber sich mit diese traumhaft schönen Tuch ein Stück Öland nach Hause bzw. an den Körper zu holen, sich darin einzuhüllen, das könnte etwas geübten Strickverrrückten sehr wohl gelingen.
Pernäs ein traditionelles Muster aus Öland ( unten zu sehen an der roten Strickjacke)wirkt sowohl als Tuch, Decke, Jacke oder Pulli egal ob in Blau weiß oder Rot weiß immer wunderbar ( übrigens auch in Grün und.....).
Auch das Muster verkörpert eine Geschichte die die Insel beschreibt.
Ja, und dann gibt es da die vielen Schafe, die für die wunderbare Wolle sorgen, die dürfen auch im Muster nicht fehlen.
"Schafe im Nebel", "Frühlingsschafe", "Sommerschafe", "Herbstschafe",
"Winterschafe"
Je nach Farbwahl entstehen hier die schönsten Bilder. Gerade wenn man mit Verlaufsgarn arbeitet.
In der unmittelbaren Nachbarschaft zu Öland liegt Estland und so wundert es nicht, das auch diese Einflüsse auf unsere Insel kamen. Wie genau und welche Bedeutung z.B. das Muster Estonia hat erzählt uns Marja de Haan.
Egal ob Kissen, Pulswärmer, Jacke, Stola oder anderes die Muster machen aus jedem Projekt ein Lebensgefühl, das einen innerlich wie äußerlich wärmt und einfach nur glücklich macht.
Eine genaue Lister der Wolle und Farben, die bei den einzelnen Kostbarkeiten verwendet wurden findet ihr im Anhang und auch wenn es mittlerweile gerade im Internet deutsche Shops gibt die die Ullcentrum Garne vertreiben rate ich doch mal einen Blick auf die Homepage vor Ort zu werfen
https://www.ullcentrum.com/
Hier gibt des, für all diejenigen, die wenig Zeit haben oder weitere Inspiration suchen jede Menge Auswahl fertiger Strickmode und natürlich alle Garne.
*
In diesem Sinne wünsche ich euch erst einmal genauso viel Spaß mit dem Buch wie ich es habe und dann, ganz klar beim Stricken, denn selbst gemacht ist doch immer am schöööönsten!
- Ronda Rasmus
Wolles Hundehotel
(12)Aktuelle Rezension von: manuk23
Mischlingshund Wolle führt seit fünf Jahren ein Hundehotel direkt am Strand von Wangerooge. Seine Angestellten sind wie eine Familie für ihn. Doch die Idylle wird eines Tages jäh zerstört, durch das Auffinden eines Kothaufens vor dem Frühstücksbuffet. Wer steckt dahinter? Weitere gemeine Anschläge folgen. Wolles Lebenstraum und der gute Ruf seines Hauses stehen auf dem Spiel. Wird es Wolle gelingen, zusammen mit seinen Freunden die Täter zu überführen? Ein rasanter tierischer Krimi, in dem es nicht zuletzt um Mut und die Bedeutung von Freundschaft geht. (Klappentext).
Fazit:
Ich muss sagen ich war wirklich begeistert von dieser Geschichte, mal etwas Anderes aber trotzdem gut erzählt. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Das Cover sieht sehr hübsch aus und ist mir sofort ins Auge gestochen. Ein paar Kraftausdrücke kommen darin schon vor und deshalb finde ich es für ganz kleine Kinder eher ungeeignet. Ansonsten war das Buch wirklich sehr abwechslungsreich und spannend. Ich kann diese Geschichte wirklich allen Tierfreunden und vor allem Hundefreunden weiter empfehlen. - Karla Letterman
Mörderische Masche
(82)Aktuelle Rezension von: DschessieHenri verliert bei einem tragischen Unfall seine Frau und erbt dadurch deren Handarbeitsgeschäft.
Von seinem anfänglichen Plan, den Laden so schnell es geht zu verkaufen, kommt er bald ab, da er die schrulligen Kund:innen und die Verkäuferin zu schätzen lernt und als „Häkel-Henri“ bald selbst Teil des Häkelclubs ist. Sie helfen ihm nicht nur dabei, seinen Verlust zu bearbeiten und bringen ihm das häkeln bei, sondern gemeinsam kommen sie einer üblen Machenschaft auf die Spur und erforschen, ob der Tod seiner Frau wirklich ein Unfall war!?
Beim Lesen des Buches hatte ich sehr viel Freude, da die bunten und schrulligen Protagonist:innen einfach herzallerliebst sind. Ein herrlicher Wohlfühl-Roman Rund um Handarbeit, mit einer Prise Spannung! - Felicitas Kind
Das kleine Weihnachtsboot an der Nordsee
(21)Aktuelle Rezension von: phoenixfire8Nina erbt auf der Nordseeinsel Juist ein Hausboot. Daraufhin möchte sie sich eine kleine Auszeit gönnen und die Weihnachtszeit mit Stricken bei ihren Kindheitserinnerungen verbringen. Doch mit dem Hafenmeister Morten hat sie nicht gerechnet. Und auch nicht mit seiner Schwester Tessa, die sie überschwänglich auf Juist begrüßt.
Das Cover ist der Wahnsinn! Es ist wunderschön und traumhaft!
Nina ist eine starke Frau, die weiß was sie noch alles im Leben erreichen möchte. Da war es nicht geplant nebenbei einen tollen Mann kennenzulernen.
Morgen ist ein Ostfriese durch und durch. Nicht gut mit Worten, schweigsam, Tee und Wasser liebend und brummelig. Aber dann doch sehr hilfsbereit! Er hatte sehr viel Pech in der Liebe und ist wie verzaubert von Nina.
Der Roman fing sehr schön an. Ich habe Lust auf Weihnachten bekommen und wollte mich in einem Liebesroman vertiefen. Letztendlich habe ich jedoch in der Mitte eine fast ein-Jahres-Pause eingelegt. Das Buch füllt nur die Seiten, weil die Beiden nicht über sich reden und das obwohl die Beiden doch wissen, dass Ihnen nur begrenzte Zeit zur Verfügung steht. Das hat mich Kirre gemacht und mir den Weihnachtscharme geraubt.
Alles in allem würde ich dieses Buch empfehlen, wenn man etwas süßes Leichtes in der Weihnachtszeit haben möchte. Es geht um Wolle, Liebe und das Inselleben. Man darf aber keine spannende Liebesgeschichte erwarten in der das Paar offen miteinander umgeht.























