Bücher mit dem Tag "worms"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "worms" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783426513491)
    Thomas Finn

    Schwarze Tränen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Die Idee für "Schwarze Tränen" gefällt mir sehr gut: In der Hölle ist selbige buchstäblich los, denn es gibt einen Aufstand. Der Teufel holt sich in Gestalt des schwarzen Pudels Mephistopheles Beistand in der irdischen Welt, nämlich beim Nachfahren des "Doktor Faust", dem jungen Zauberer und Trickbetrüger Lukas Faust. Sie müssen drei Adamanten, Edelsteine aus den Teufelstränen vor ihren Widersachern finden. Zu diesen gehört auch ausgerechnet Lukas' Vorfahre. Geomant Abraham von Worms und Millepertia die Hexe unterstützen die Suche.

    Leider konnte mich die Umsetzung dieser Idee nicht richtig fesseln. Mein Wille, unbedingt weiterzulesen, wurde nicht geweckt.

    Ich fand die Handlung schon zu Beginn sehr verworren und insgesamt sehr hektisch. Die "Action" steht klar im Vordergrund, die Szenenwechsel sind sehr rasant. So sehr, dass ich beim Nachvollziehen und Mitdenken bisweilen scheiterte. Ich könnte jetzt nach dem Lesen nicht mehr sagen, ob sie die Teufelstränen zerstören oder retten mussten. 

    Die sprunghafte Handlung führte mich an einige sagenhafte Orte in Deutschland, vom Rosengarten zu Worms bis zum Kyffhäuser. Dieser Aspekt gefiel mir gut. Die Einbeziehung diverser Sagen und Legenden und die Verbindung zu den Teufelstränen ist dem Autor größtenteils gelungen. Auch andere positive Passagen konnten mich zumindest phasenweise zum Weiterlesen animieren, zum Beispiel der Diebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden oder Luzifers Rede in der Hölle. Ansonsten aber musste ich mich meist zum Durchhalten aufraffen. 

    Was mich auch störte, war die unsachgemäße Darstellung des Johanniskrauts oder Hartheus. Diese Pflanze rankt nicht! 

    Die Dialoge und der Schreibstil sind salopp und schlicht. Sie erinnerten mich mit ihren kurzen Sätzen auch an Actionfilm-Dialoge.

    Die Charaktere waren okay, Lukas war mir aber vor allem zu Anfang eher unsympathisch.

    "Schwarze Tränen" war für mich ein eher durchschnittliches Fantasy-Abenteuer.

  2. Cover des Buches Dornengrab (ISBN: 9783746005935)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Dornengrab

     (58)
    Aktuelle Rezension von: katy_and_her_books

    Hallo Leseeulen,


    meine erste historische Misterynovelle und mein zweites Buch der Autorin. 

    Dieses Buch ist perfekt für Zwischendurch, man ist in einem Rutsch durch und kommt gar nicht raus aus der Geschichte, man will einfach dran bleiben und verfolgen was passiert. Mir hat die Story gut gefallen. Alles war sehr detailliert beschrieben, somit konnte man sich alles wirklich gut vorstellen.

    Im Verlauf des Buches verliert die Hauptfigur langsam seinen Verstand und wird paranoid. Er sieht hinter Allem und Jedem Gefahr. Doch ist es real oder bildet er sich das alles nur ein?! 

    Es packt einen und man wartet auf das nächste weiße Rosenblatt, ohne zu wissen woher es auftauchen wird. Der Tiefgang der Gefühle, sowie die Beschreibung des Wahns sind der Autorin wirklich gut gelungen. Auf jeden Fall eine empfehlenswerte Geschichte für jeden der Spannung mag.

    Ich wünsche allen Lesern viel Spaß.

    Für mich wird es ganz klar nicht das letzte Buch von Aikaterini bleiben. 


    Eure Katy

  3. Cover des Buches Sommerfrost (ISBN: 9783401063058)
    Manuela Martini

    Sommerfrost

     (131)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz netter, wenn auch durchschnittlicher Jugend-Thriller über die Schülerin Lyra, die mit ihrer Mutter in Spanien lebt und gerade ihre Sommerferien genießt als ihre Mitschülerin Pia ermordet aufgefunden wird. Aus Neugier hat sie mit ihren Freunden begonnen, über Pias Tod Nachforschungen anzustellen, doch dann trifft sie dabei plötzlich jemanden, der ein überraschendes Geheimnis über ihre eigene Familie kennt. Lyra weiß nicht, ob sie ihm trauen kann und wer nun wirklich Pia ermordet hat, dennoch lässt sie sich auf etwas gefährliches ein, das sogar tödlich enden könnte. Die Story geht relativ schnell voran und wenn auch nicht so viel passiert, rätselt man durchaus gerne mit, wer wohl Pia ermordet hat und wie auch sonst alles zusammen hängt. Das spanische Setting bietet dabei mal eine coole Abwechslung, wenn es auch nicht soo viele Ortsbeschreibungen gibt, und die Auflösung ist auch relativ okay und ganz spannend inszeniert, wenn die meisten Leser - besonders die älteren - da leider schon ziemlich genau ahnen, wer wie hinter allem steckt. Die Charaktere sind dabei ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht super tief ausgearbeitet, und der Schreibstil ist angenehm einfach und in der Erzähler-Perspektive verfasst. Insgesamt eine ganz nette und kurzweilige Geschichte, die einen zugegeben ganz gut unterhält, sich aber vielleicht nicht für jeden lohnt, da doch vieles recht offensichtlich ist.

  4. Cover des Buches Die heimliche Heilerin und die Toten (ISBN: 9781477824436)
    Ellin Carsta

    Die heimliche Heilerin und die Toten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Köln 1402: Es sind ein paar Jahre ins Land gezogen seit dem letzten Abenteuer der heimlichen Heilerin, und inzwischen lebt Madlen mit ihrer kleinen Familie glücklich in Köln. Eines Tages jedoch klopft es an der Tür und Madlen wird dringend gebeten, einer Frau in den Wehen beizustehen. Der Bote scheint vom Erzbischof zu kommen, und so lässt sich Madlen, die eigentlich nicht mehr als Hebamme oder Heilerin arbeitet, darauf ein und geht mit. Kaum jedoch hat sie der Frau geholfen, ihr Kind auf die Welt zu bringen, stürzen bewaffnete Männer ins Zimmer und entreißen das Neugeborene der Mutter und nehmen es mit. Was hat das zu bedeuten?

    Mein Leseeindruck:

    Wie auch schon die beiden Bände zuvor, hat mich auch dieser dritte Band rund um die heimliche Heilerin Madlen sehr fesseln können. Die Handlung ist auch hier so spannend und mitreißend, dass ich die Geschichte am liebsten am Stück gelesen hätte.

    Das Buch ist ein historischer Roman mit Krimi-Elementen und auch ein wenig Romantik. Dramatische Ereignisse gibt es auch und wieder sehr viel Spannung. Für mich eine perfekte Mischung!

    Zudem sind die Protagonisten alle sehr liebenswert. Besonders Madlen und ihre Tante habe ich nach drei Büchern nun schon sehr ins Herz geschlossen.

    Ich bin sehr froh, dass es noch einen vierten Band gibt, den ich hoffentlich auch recht bald werde lesen können!

  5. Cover des Buches Die heimliche Heilerin (ISBN: 9783548289359)
    Ellin Carsta

    Die heimliche Heilerin

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    5 von 5 Sternen.
    Ich liebe die Bücher von Petra alias Ellin Carsta, nach der "Hansen- Saga" und der "Falkenbach- Saga" ist dies also die 3. Reihe, die ich von der lieben Autorin beginne. (Ich hoffe sie auch mal persönlich treffen zu können, um meine Bücher signieren zu lassen).
    Dieses Buch habe ich innerhalb eines Tages gelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
    Für mich wird hier sehr gut die damalige Zeit dargestellt, in der Frauen einfach keinen Platz haben, denn dies ist mir bei einem historischen Roman immer sehr wichtig; dass die Zeit auch wirklich authenthisch dargestellt wird. Madlen finde ich eine bemerkenswerte Persönlichkeit, die in diesem BUch so gut dargestellt wurde, dass man beim Lesen das Gefühl hatte, einer guten Freundin beistehen zu müssen. Erstaunlich, wie sie sich von allen Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lässt und nun endlich glücklich zu sein scheint.
    Für mich ein gelungener Reihenauftakt und ich freue mich sehr auf Band 2 "Die heimliche Heilerin und der Medicus", denn ich wünsche mir so sehr, dass sie ihrem Traum, Medizin zu studieren näher kommt.

    "Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will"~ Victor Hugo 

  6. Cover des Buches Die heimliche Heilerin und der Medicus (ISBN: 9781503939356)
    Ellin Carsta

    Die heimliche Heilerin und der Medicus

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Jadesternchen

    Inhalt:

    Madlen lebt mit ihren Kindern und ihrem Mann, Johannes, in Köln. Als sie erfahren, dass es um Johannes sein Vater nicht gut steht, brechen sie von Köln auf und reisen wieder zurück nach Worms. Dort steht Johannes vor der Aufgabe den Kontor seines Vater wieder erblühen zu lassen und Madlen versucht sich um ihren Schwiegervater, der erblindet ist, zu kümmern. Durch eine Freundin erhält sie Kontakt zu einem Medicus, der sie später dazu einlädt ihn nach Heidelberg zu begleiten um dort seinen Vorlesungen zu lauschen. Johannes wird mittlerweile wieder nach Köln gerufen, da er dort rätselhafte Morde aufklären muss. Madlen begleitet den Medicus nach Heidelberg und nimmt dort an den Vorlesungen teil. Johannes ist einer Verschwörung auf der Spur und muss bald selbst um sein Leben bangen.


    Inhalt:

    Auch in diesem Buch wurde ich schnell in das Jahr 1395 katapultiert. Der Schreibstil dieser Autorin ist dieser Epoche mehr als gerecht. Das Buch lässt sich schön und flüssig lesen. Ich fand es spannend, immer wieder zwischen der Geschichte von Johannes und Madlen zu springen. Das war sehr erfrischend. Madlen hat sich kaum zum vorherigen Buch entwickelt. Auch alle anderen Charaktere haben keine große Wandlung durchlebt. Bei wem man doch noch eine Wandlung bemerkt, ist Madlens Bruder Kilian.

    Durch den Titel erhoffte ich mir, dass man mehr von der Arbeit des Medicus teilhaben kann. Leider war dies nicht der Fall. Mehr erfährt man, dass Madlen die Vorlesungen besucht, aber über den Inhalt der Vorlesungen erfährt man fast nichts. In der Tat hat man den Eindruck, dass Madlen die beste Schülerin ist und sogar den älteren Studenten noch etwas beibringen kann. Das fand ich in der Tat etwas Schade. Damit hat man den Eindruck, dass sie ohne Ecken und Kanten und allwissend ist. Die Vorlesungen waren sogar eher eine Nebensache in dem Buch. Durch den Titel hatte ich gehofft, dass der Medicus mehr im Vordergrund steht.

    Die Geschichte von Johannes fand ich in diesem Buch viel spannender. Es erinnerte mich an einen kleinen historischen Krimi. Das hat die etwas langweilige Rolle von Madlen, in diesem Buch, wett gemacht. Wäre dieser "Krimi" nicht gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich aus Langeweile durch dieses Buch gequält .

    Ich fand den ersten Teil besser, aber kann mir vorstellen, dass diese Geschichte vielleicht eher das Fundament ist, auf dass das nächste Buch aufbaut. Ich fand wie gesagt Madlens Rolle in diesem Buch eher langweilig und hoffe, dass es sich im nächsten Teil bessert. Dennoch würde ich dieses Buch wieder lesen, wenn ich die Reihe erneut beginnen würde. Ich kann diese Reihe allen Fans von historischen Romanen empfehlen.

  7. Cover des Buches Rheingold (ISBN: 9783596124640)
    Stephan Grundy

    Rheingold

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    „Rheingold“ erzählt von Göttern, Menschen, Zwergen und anderen Fabelwesen, von der Gier nach Gold, von Liebe und Verrat, Schicksal und Kampf. Stephan Grundy orientierte sich an der „Völsunga Saga“, die auch Tolkien und Richard Wagner inspirierte und hat die Geschichte der Wälsungen und der Nibelungen für unsere Zeit in Prosa gefasst.


    Anders als im Nibelungenlied wird die Erzählung auf die Geschichte des Schatzes und auf Sigfrids Vorfahren ausgeweitet. Mir gefiel vor allem ersteres sehr gut: wie die Brüder Fafnir und Regin sich vor Gier nach dem Gold entzweien und Fafnir schließlich durch eine Tarnkappe zum Drachen wird, der den Schatz in einer Höhle bewacht – im Berg, den man später als den Drachenfels bezeichnet. Es folgt die Geschichte der Wälsungen-Geschwister Sigmund und Siglind, die ich etwas langatmig fand. Im ersten Teil der Geschichte greifen die Götter Wotan und Loki noch sehr oft in die Geschicke der Menschen ein, später, im Nibelungen-Teil nur noch wenig. Dementsprechend fantastischer ist der erste Teil. Die christlichen Elemente fallen beinahe gänzlich weg.


    Schließlich wendet sich die Handlung Sigfrid zu, der Tötung des Drachens und der schicksalhaften Begegnung mit Brünhild und den Burgundern. In einigen Punkten weicht die Völsunga Saga von der mittelhochdeutschen Fassung ab, der Autor verbindet wiederum manches und erschafft so eine stimmige, spannende Fassung. So ist Hagen in der nordischen Fassung Gunters Bruder, Krimhild ist die Mutter und Gudrun die Tochter, die Sigfrid heiratet. 


    Stephan Grundy schafft es, die Sage plausibel zu erzählen, die Handlung liegt dabei etwas im 4.- 5. Jahrhundert n. Chr. Römer spielen eine Rolle und die germanischen Stämme. Man kann sich alles gut vorstellen.Lediglich ein Glossar hätte ich mir noch gewünscht, um einige Begriffe besser erklärt zu bekommen. 


    Für diese hervorragende und stimmige Nacherzählung der „Völsunga Saga“ vergebe ich 4,5 Sterne. Ein paar kleine Schwächen waren vorhanden. Doch der Autor schafft es, die Sage wertfrei wiederzuerzählen. Grundy zeigt, dass Kampf, Tod und Gemetzel nichts Verehrenswertes sind und dass auch vermeintliche Helden irgendwann dieses Schicksal ereilt. Dies finde ich vor allem wichtig, da Elemente der nordischen Mythologie und des Nibelungenlieds leider bis heute in nationalistischen Kreisen verehrt werden. 

  8. Cover des Buches Das Erbe der Nibelungen (ISBN: 9783453533332)
    Torsten Dewi

    Das Erbe der Nibelungen

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Nibelungengold (ISBN: 9783404157013)
    Kai Meyer

    Nibelungengold

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr schön geschrieben, nur zu empfehlen.
  10. Cover des Buches Der Ring der Nibelungen (ISBN: 9783570304037)
    Wolfgang Hohlbein

    Der Ring der Nibelungen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: ewigewelten
    Hohlbeins und Dewis Nacherzählung des Nibelungenlieds bringt viel Spannung, Abwechslung und interessante, vielschichtige Charaktere in die doch eher flache Überlieferung. Siegfried wird als der rechtmäßige Nachkomme des Xantener Königpaares geboren, welches stirbt und sein Reich verliert, während der Junge in einer geheimen Schmiede bei Regin in Odins Wald aufwächst. Irgendwann begegnet er bei seinen Ausflügen Brunhilde, der Prinzessin von Island und beide versprechen sich eine spätere Heirat. Doch wie immer kommt alles völlig anders. Siegfried reist mit seinem 'Vater' an den Hof von Worms, um Waren zu verkaufen, doch von nun an ist sein Schicksal nicht mehr aufzuhalten. Er verliebt sich in Kriemhild, die Tochter des Königs und erfährt schließlich auch von seinem königlichen Erbe. Ohne zu zögern zieht er aus, um den Drachen Fafnir zu erlegen, der schon so viel Unglück über das Land Burgund brachte und den König und seinen ersten Sohn das Leben kostete. Doch Siegfried stellt das Ungeheuer und stiehlt den Schatz der Nibelungen, den Fafnir bewachte.Doch damit lädt er sich ihren Fluch auf. Unverwundbar geworden und mit einem Tarnhelm ausgestattet, erobert er sich mit seinem Heer zwar das Land Xanten zurück und freit Kriemhild als seine rechtmäßige Königin, doch diese Rechnung hat er ohne Brunhilde gemacht. Nach langem Warten auf Siegfried, ihren versprochenen Ehemann und zahlreichen Prüfungen, in denen ihre Freier starben, kommt sie an den Hof als die Königin Gunters, der seine politische Position gegen seinen Rivalen Siegfried zu festigen versucht, der noch vor kurzem sein bester Freund war. Schon bald drängt sein Berater Hagen darauf, Siegfried zu ermorden, um ihn aus dem Weg zu räumen, und auch Brunhilde fordert als Rache dieses Opfer von ihrem Gemahl. Siegfried stirbt durch eine List, doch Kriemhild erfährt von der Intrige und bis zum Ende des ersten Teils fließt mehr und mehr Blut. Am Schluss scheint die Blutgier der Nibelungen gestillt und ihr Schatz kehrt zu ihnen in den Wald zurück, während Sigfried, das neu geborene Kind der toten Königin mit Gernot und Elsa, den letzten übrigen des Königshauses, nach Island reist, um in stiller Abgeschiedenheit und fern von Burgund die Herrschaft Brunhildes fortzusetzen. Ein tragisches Ende, das auf Besseres im zweiten Teil hoffen lässt. Doch auch hier findet sich leider Bedrohung, Grausamkeit und die Missgunst der Götter, um dem jungen Siegfried das Leben schwer zu machen. Durchweg spannend und interessant, fällt die Fortsetzung allerdings noch drückender aus und die wenigen glücklichen Momente im Leben des Prinzen werden schon bald aufgewogen mit noch größerem Übel und Leid. Nichts desto trotz kann man sich den Schluss gar nicht so schlimm vorstellen, wie er ist, und es bleibt lediglich zu hoffen, dass mit dem Ende der Saga auch ein Ende des Nibelungenfluchs zu erwarten ist. Ein weiterer Teil könnte kaum noch dramatischer ausfallen! Der Vergleich mit dem Herrn der Ringe (wird auf dem Cover angeführt) ist diskutierbar, weil es sich hier einfach um etwas völlig Anderes handelt, aber die Saga ist wahnsinnig spannend mit sehr interessanten Charakteren und unzähligen unerwarteten Wendungen und verrät dabei viel über die europäische Geschichte, das höfische Leben und die Hintergründe des Nibelungenlieds, bei dem in der Schule wahrscheinlich niemand so richtig durchsah. Also für Mittelalter-Freaks und Freunde von spannenden Fantasy-Büchern mit viel Leidenschaft, großen Schlachten und vielschichtigen Figuren in jedem Fall zu empfehlen, an vielen Stellen allerdings alles andere als jugendfrei!
  11. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783492228824)
    Michael Köhlmeier

    Die Nibelungen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Karla_die_Freie

    Das Buch war sehr verständlich und interessant.

  12. Cover des Buches Die Verschwörung der Fürsten (ISBN: 9783442464845)
    Susanne Eder

    Die Verschwörung der Fürsten

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Von Anfang an hat es mir besonders die Domkatze Penelope, mit der dieser Roman auch beginnt, angetan. Penelope sieht, wer den Anschlag auf den Bischof verübt, aber da Katzen nun mal nicht sprechen können, obliegt es Ihrem Herrn, dem Burggrafen Bandolf, den Anschlag, dem zwei weitere Morde folgen, die zunächst scheinbar in keinem Verhältnis zu dem Anschlag stehen, aufzuklären. Susanne Eder lässt ihren Krimi während der Hoftage zu Worms spielen und wir lernen hier auch historische Personen wie König Heinrich IV. und Bischof Anno von Köln kennen. Es ist wirklich kein rasanter Krimi, den der Leser hier vor sich hat, aber es ist ein Krimi mit absolut sympathischen, schön gezeichneten Protagonisten und einer Geschichte, die zum Miträtseln einlädt und am Ende eine überraschende Wendung nimmt. Die Auflösung ist nicht vorhersehbar und die Gründe für den Anschlag und die Morde sitzen viel tiefer, als der Leser zuerst annimmt. Susanne Eders Schreibstil ist klar und dennoch bildreich und detailliert. Ich habe beim Lesen nie den Faden verloren sondern fühlte mich immer im Fluss der Geschichte, war mit Bandolf und Garsende unterwegs oder begleitete die von mir so liebgewonnene Domkatze Penelope auf ihren Streifzügen. Susanne Eders Art zu erzählen vermittelt etwas heimeliges, behagliches, trotz der Tatsache, dass es sich um einen Krimi handelt. Ich freue mich jedenfalls schon auf ein Wiedersehen mit Bandolf und Garsende.
  13. Cover des Buches Hagen von Tronje (ISBN: 9783453530249)
    Wolfgang Hohlbein

    Hagen von Tronje

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Tudde
    Beeindruckendes Buch. Es hat mich sehr positiv überrascht. Hagen von Tronje - den man sonst als desn Bösewicht im Nibelungenlied kennt, wird hier als aufrechter Mann dargestellt. Sein Gegenüber Siegfried dagegen, als aufgeblasener Bösewicht. Die Version hat mir gefallen. Es war ganz was anderes, und dennoch spannend.
  14. Cover des Buches Das Nibelungenlied (ISBN: 9783938484043)
    N.N.

    Das Nibelungenlied

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der germanische Heldenepos, der um 1200 entstanden ist, dessen Wurzeln jedoch weit nach vor in das heroische Zeitalter der Völkerwanderung zurückreichen, ist ein einmaliges Dokument europäischer Geschichte. Nicht umsonst wurde es zum UNESCO Weltdokumentenerbe erklärt. Man folgt den mittelalterlichen Vorstellungen vom Rollenbild der Frau und des Mannes und fragt sich zurecht: hat sich wirklich bis in die Neuzeit vieles verändert? Noch dazu faszinieren die Orts- und Landesangaben. Österreichische, deutsche, ungarische Orts- sowie Flussnamen finden Erwähnung. Es macht Spaß, neben dem Lesen des Textes auch ein wenig zu recherchieren. Welche Ortschaften umfasste das Burgundenland? Welcher Weg wurde eingeschlagen, als Kriemhild zu ihrem zweiten Mann König Attila reist? Welche Stationen kommen im Text vor? Auch interessant dazu sind die Bilder, die zum Stichwort "Nibelungenlied" im Netz zu finden sind. Die zwei schönsten Bilder jedoch habe ich hier gefunden: Kriemhilde´s Revenge: http://www.howarddavidjohnson.com/Z43.htm The Coming of Brunhilde: http://www.howarddavidjohnson.com/Z24.htm Im Epos finden sich aber auch viele Märchen, wie beispielsweise die weissagenden Meerfrauen, die Hagen an der Donau trifft. Auch über den Aberglauben des Mittelalters erfährt man einiges. Wer weiß schon, was die Bahrprobe war? Wer weiß, was die Nibelungen eigentlich sind? Besonderen Stellenwert im Epos nimmt nicht nur der Drachentöter Siegfried ein, sondern der Markgraf Rüdiger, der sich im Endkampf entscheiden muss zwischen seinen zukünftigen Verwandten und der Königstreue. Er entscheidet sich für Letzteres, aber tut dies so geschickt, das es den Burgunden Hagen von Tronje so tief beeindruckt, dass er ihn nicht angreift. Letzten Endes fällt aber auch Rüdiger. Und dann noch der fulminante Schluss, mit dem wohl kein Mann des Mittelalters gerechnet hatte. Eine Frau verlässt das ihr zugeteilte Rollenbild und tötet einen großen Helden. Was mag wohl letzten Endes mit ihr geschehen? Ein spannendes Zeitdokument und noch immer eines der meistgelesenen Bücher im Deutschunterricht. Ein Teil europäischer Allgemeinbildung. Ich vergebe die fünf Sterne nicht, weil es eine sprachliche Meisterleistung, sondern weil es ein Fenster in die damalige Welt des Mittelalters ist.
  15. Cover des Buches Die Nibelungensage (ISBN: 9783872911360)

    Die Nibelungensage

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Hikari
    Nach Beowulf ist das mein 2. Heldenepos. Dieses Heldenlied entstand vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts, auch wenn die Sage wesentlich älter ist und aus der Völkerwanderungszeit stammt.

    Was mir gut gefallen hat ist, dass es wirklich gut zu lesen ist. Aus dem mittelalterlichen Text hat es in den Hamburger Leseheften Alfred Carl Groeger ins modernere Deutsch übersetzt.

    Obwohl das Epos in dieser Form recht kurz ist und über Jahrzehnte berichtet werden, ist die Zeit doch so gut dargestellt, dass es gut vorstellbar und nachvollziehbar für den Leser ist. Mit wenigen Worten wird hier eine umfangreiche Geschichte skizziert, die von Rache und Schuld spricht, und von dem was daraus schreckliches passiert.

    Die einzelnen Taten können beim heutigen Leser nur Kopfschüttelb verursachen - ich denke mal, das sollen sie auch. Denn die Rache und die bösen Gedanken enden in einem fürchterlichen Gemetzel, das weit von ehrenwert entfernt ist und traurig und schockiert stimmt.

    In dem Sinne ist es definitiv lesenswert und man findet in diesen Zeilen eine Menge Gedanken wieder, die einen zum Nachdenken anregen und über die Geschehnisse grübeln lassen.
  16. Cover des Buches Die Gehilfin des Buchdruckers (ISBN: 9783775155144)
    Stephanie Rapp

    Die Gehilfin des Buchdruckers

     (17)
    Aktuelle Rezension von: SeilerSeite
     Unter den vielen Büchern, die aktuell zum Reformationsjubiläum erscheinen und Luther und andere wichtige Persönlichkeiten in den Blick nehmen, erzählt dieser Roman die Geschehnisse aus einer etwas anderen Perspektive. Der Leser nimmt die Auswirkungen der neuen Lehre Luthers aus den Augen der einfachen Bauern wahr. Im Vordergrund steht dabei das Schicksal der Familie von Lisbeth und Lucas Strom, die als Leibeigene im fiktiven Laubenheim in der Pfalz leben.

    Beginnend im Jahr 1496, wird zunächst die Beziehung von Lisbeth und Lucas geschildert. Erst im dritten Teil, nach gut 300 Seiten, beginnt der Handlungsstrang, den der Titel verheißt. Die Tochter von Lisbeth und Lucas, Lena, wird die Magd des Buchdruckers Peter Schöffer. Nun folgt die Geschichte Lenas Verbleib an ihrer neuen Arbeitsstelle in Worms. Dabei kreuzen sich immer wieder die Wege der Familie Strom und ihrer adeligen Grundherren. Im Jahr 1525 eskaliert die angespannte Lage von Altgläubigen und Anhängern der neuen Lehre und die Bauernaufstände beginnen. Detailreich wird das Mitwirken von Lenas Vater und Bruder in den Kämpfen beschrieben. Doch Lena trägt selbst ein großes Geheimnis mit sich herum, das ihr als unverzeihliche Sünde erscheint. Schließlich kommen Vater und Sohn gesund zur Familie zurück, Lena beichtet ihr Vergehen und erfährt Vergebung und sie leben, so könnte man überspitzt sagen, glücklich bis an ihr Lebensende.

    Wie bereits gesagt, befasst sich der Roman aus einer spannenden und nicht allzu häufig anzutreffenden Perspektive mit den Ereignissen der Reformation. Wie erfuhren die einfachen Bauern von der neuen Lehre und wie wurde dadurch ihr Weltbild beeinflusst? Man erfährt viel über den Glauben der damaligen Zeit, die allgegenwärtige Angst vor dem Tod und der Hölle und wie diese Furcht das Alltagsleben beeinflusste. Auch das Handwerk des Druckens wird mit vielen Fakten beschrieben.

    Doch hat man von Beginn an den Eindruck, dass den Protagonisten eigentlich nicht wirklich etwas Schlimmes geschehen kann. Sie entkommen stets größerem Unglück und am Ende ist die ganze Familie glücklich vereint. Die Gehilfin des Buchdruckers erscheint erst im letzten Drittel des Buches und erfährt nach ausführlicher, über mehrere Kapitel reichender Beschreibung ihrer großen Schuld, in wenigen Worten Absolution. Damit werden die Spannungsfäden in einem etwas seichten Happy End aufgelöst.

    Seitenzahl: 544
    Format: 13,8 x 19,2 cm, gebunden
    Verlag: SCM Hänssler
  17. Cover des Buches Die Nibelungen (ISBN: 9783702237042)
    Auguste Lechner

    Die Nibelungen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Wortverzauberte
    Inhalt 
    Siegfried ist ein echter Heißsporn wie er im Buche steht. Er will wie alle anderen Recken im Reich seines Vaters Abenteuer erleben. Dazu hat er auch bald Gelegenheit. Nachdem sein Temperament ihn zu dem berühmten Schmied Mimir gebracht hatte und dieser ebenfalls mit dem jungen Prinzen nicht fertig wird, schickt dieser ihn auf die Suche nach dem Lindwurm - einem Drachen -, der in der Umgebung sein Unwesen treibt. Siegfried stellt sich dem Drachen und geht als Sieger hervor. Nach einem weiteren Intermezzo in Island mit der starken Brunhild und dem Erbeuten des Nibelungenschatzes gelangt er endlich nach Burgund an den Hof von Gunther und dessen Familie. 

    Hier in Burgund kann er das Herz der schönen Kriemhild erobern. Er wird zu einem engen Vertrauten Gunthers, weil er diesem geholfen hatte, Brunhild nach Burgund zu holen. Doch wegen der Missgunst der isländischen Königin gerät Siegfried in eine Intrige, die ihm das Leben kostet. Obwohl er nach dem Sieg über den Drachen in dessen Blut gebadet hatte, war er trotzdem an einer Stelle seines Körpers nicht unverwundbar. Diesen Vorteil nutzten Hagen und Brunhild aus und ermordeten den Drachentöter feige. 

    Für Kriemhild beginnt nach dem Tod ihres Geliebten eine lange Zeit des Trauers und des Schmerzes. Erst das Heiratsangebot des Hunnenkönig Etzel gibt ihr wieder Kraft und Mut. Mit den Hunnen in der Hinterhand will sie sich endlich an den Mördern ihres Gatten rächen....

    Mein Eindruck 
    Dieser Mythos hat - finde ich - alles, was eine gute Geschichte haben sollte: Liebe, Verzweiflung, Rache, Eifersucht, Mord. Naja, die meisten Mythen haben diese Themen als Leitfaden  Doch das Besondere hier ist, dass Hauptfigur nun mal eine Frau ist, nämlich Kriemhild. Kriemhild ist nicht nur schön, sondern auch intelligent. Sie weiß, was sie will und kann auch geduldig abwarten, bis sie ihr Ziel in die Tat umsetzen kann. Wie heißt es so schön: Jeder sollte sich vor rachsüchtigen Frauen in Acht nehmen. Auch hier in dieser Geschichte gilt diese Devise. Hagen von Tronje ist so überheblich und von sich und seinen Entscheidungen überzeugt hat, dass er dabei die burgundische Königin und ihren Zorn und Hass auf ihn unterschätzt. Ich war hin und weg. 

    Normalerweise ist die altdeutsche Sprache nicht so mein Fall, aber diese Aufbereitung hier war ein echter Lesegenuss. Auch der Aufbau hat mir gut gefallen. Eigentlich kenne ich die Sage - in der Schule musste ich das schon einmal lesen und es hat mich da nicht so vom Hocker gehauen - so, dass die Jugend von Siegfried rückblickend in dem Lied vorkommt, daher war es schön, dass diese an den Anfang des Liedes gestellt worden ist. Das hat die Geschichte wirklich rund gemacht. 

     
    Fazit 
    Auguste Lechner hat den Mythos um die Nibelungen gut neu aufbereitet. Das Lesen hat Spass gemacht. Besonders das Sprachbild - zeitgemäß, statt althochdeutsch - trugen dazu bei, dass man dem roten Faden der Geschichte leicht folgen konnte. Die Autorin hat es verstanden, den Mythos dem Leser lebhaft und spannend näher zu bringen. Auch ist sie der Thematik treu geblieben und hat nicht versucht, eine neue Interpretation des Stoffes zu bieten.  Für mich ein absolut gelungenes Buch und eine Geschichte, die man immer wieder lesen kann. 
  18. Cover des Buches Die Weltenbaumler (ISBN: 9783453523999)
    Gerd Scherm

    Die Weltenbaumler

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Kristin84
    *Leider ein schwaches Buch* _Zum Inhalt:_ Sie kennen ihn noch nicht? GON, den kleinen kurzsichtigen und überaus toleranten Gott, der die Welt der Mythen bereits mehrmals kräftig aufgemischt hat? Nun, wenn in Asgard ein Gott ermordet wird, wenn die mythischen Tiere die Flucht ergreifen und eine Selbsthilfegruppe gründen und wenn der Drache den jungen Siegfried erlegt, kann das nur eines bedeuten - GON und sein Prophet wandern weiter durch die Weltgeschichte: Diesmal landen Sie bei den germanischen Göttern und singen das Nibelungenlied... (Umschlagtext) _Meine Meinung_: Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten (und wohl letzten Teil) der Nomadengott-Saga von Gerd Scherm. Und leider muss ich sagen, dass es in meinen Augen auch das schlechteste Buch von allen war. Die Geschichte zog sich wie Kaugummi und nicht mal der sonst so viel von mir gelobte Schreibstil des Autors konnte da noch irgendwas retten. So zwischen Seite 100 und 150 habe ich echt überlegt, ob ich das Buch abbrechen soll. Doch ich war einfach zu neugierig und wollte unbedingt wissen wie das Buch ausgeht. Außerdem habe ich gehofft, dass das Buch vielleicht noch spannend wird. Leider wurde ich für mein Durchhaltevermögen nicht belohnt. Es gab in meinen Augen überhaupt keine Spannung und das witzigste an dem ganzen Buch war der Umschlagtext. Wirklich schade, dass die Serie doch von Buch zu Buch an Witz und Unterhaltung verloren hat. _Mein Fazit:_ Das Buch war leider in meinen Augen eine Enttäuschung im Vergleich zu den anderen zwei Teilen. Dieser Teil ist leider nur was für wirklich eingefleischte Fans.
  19. Cover des Buches Deutsche Heldensagen (ISBN: 9783458320456)
    Gretel Hecht

    Deutsche Heldensagen

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Deutsche Heldensagen (ISBN: 9783800054848)
    Gerhard Aick

    Deutsche Heldensagen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Stella85
    Wer hat nicht schonmal von ihnen gehört oder sie gelesen? Über: Gudrun, Walther und Hildegunde, DIE NIBELUNGEN (mein Favorit), Wieland der Schmied, Dietrich von Bern und seine Gesellen, Die Wälsungen, Der gehörnte Siegfried, Der Wormser Rosengarten, Virginal die Zwergkönigin von Tirol, Dach Eckenlied, Alpharts Tod und König Rother. All das beinhaltet dieses Buch. Und ich habe es schon mehrfach verschlungen. Ich denke, dass jeder die Nibelungen davon kennt. Ich finde man kann sich einfach wunder darin verlieren und den Helden und Bösewichten von den Sagen "zuschauen". Wer gerne Sagen liest, für den ist dieses Buch genau richtig. Es ist natürlich in einem "älteren" Deutsch geschrieben. Aber für jeden verständlich!
  21. Cover des Buches Das zerbrochene Siegel (ISBN: 9783442464852)
    Susanne Eder

    Das zerbrochene Siegel

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Auch in ihrem zweiten Roman um Bandolf, Burggraf von Worms und Garsende, der Heilerin, verknüpft Susanne Eder wieder einen fiktiven Kriminalfall mit historischen Ereignissen und auch im zweiten Roman gelingt ihr wieder eine perfekte Symbiose von Historie und Fiktion. Der Tod des Edelmannes Ulbert von Flonheim, dessen Leiche vor Bandolfs Haustür liegt, entpuppt sich bald als Puzzelstück eines Ränkespiels um den jungen König Heinrich IV. der sich mit seinem Hof in der Nähe von Worms aufhält. Nichts ist, wie es scheint, Verdächtige gibt es viele und als sich am Ende der Nebel um die Geschehnisse lichtet, erlebt der Leser noch so manche Überraschung. Neben den bereits aus dem ersten Roman bekannten und liebgewonnenen Protagonisten führt Susanne Eder im zweiten Buch weitere Figuren ein, die ich in den nächsten Bänden gerne wiedersehen würde, so z. B. Bandolfs verschrobenen Onkel auf seiner Burg und selbst Mathäas nervige Tante Eltrudis, die den Haushalt des Burggrafen mit ihrer Anwesenheit ordentlich auf Trap bringt. Den zweiten Band zu lesen war wie ein Heimkommen. Die Protagonisten sind einem so vertraut, dass man sich beim Lesen schon fast wie ein Familienmitglied fühlt. Man wird Teil des Bandolfschen Haushaltes, möchte Mathäa trösten und Bandolf so maches Mal schütteln. Gleichzeitig fiebert man mit Garsende mit, die hier in diesem Roman ihren Geliebten wiedersieht. Eine Liebe, die unter keinem guten Stern steht. Susanne Eder schreibt Krimis, die nichts an Spannung vermissen lassen aber die doch zeitgleich eine Wohlfühlatmosphäre schaffen und das ist etwas wirklich Seltenes. Hier fließt kein Blut in Strömen, und genau das gefällt mir. Statt dessen bekommt der Leser einen intelligenten historischen Kriminalroman mit einem wirklich gut ausgearbeiteten Plot, der zum Miträtseln einlädt. Ich freue mich auf weitere Fälle von Garsende und Bandolf.
  22. Cover des Buches Willi und das Grab des Drachentöters (ISBN: 9783839116456)
    Micha Krämer

    Willi und das Grab des Drachentöters

     (20)
    Aktuelle Rezension von: LeseeuleNatascha
    Hallo ihr :) 
    Dieses Buch hat mir Micha Krämer zugeschickt.  Vielen Dank nochmal :) 

    ==Willi und das Grab des Drachentöters==
    Autor: Micha Krämer

    ==Buchrückentext==
    Endlich Ferien. Willi und seine Freunde haben sich seit Wochen auf diesen Tag gefreut. Dummerweise muss er sich aber auch um seine gleichaltrige Kusine kümmern, die ihre Ferien in dem schönen Rheinstädtchen Biebesheim verbringt und nun mal gar nicht so sein Fall ist. Gemeinsam mit Professor König, einem Paläontologen, der den Beweis für die Existenz von echten Drachen zu finden hofft, suchen sie nach den Spuren des Drachentöters Siegfried aus der Nibelungensage. Hat es ihn und somit den Drachen aus der Sage wirklich gegeben? Und wenn ja, sind da noch andere interessiert? Wem gehört der schwarze Wagen? Gibt es zauberei ? Ein tolles Abenteuer, mitten in Deutschland, für Jugendliche von 9-14 Jahren

    ==Leseeindrücke==
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen und hat von mir 5 Sterne bekommen.

    Ich hab es in einem Rutsch weggelesen :) 

    Willi und seiene Freunde waren mir sympathisch und der Schreibstill war flüssig zu lesen.

    Es würde nicht langweilig. 

    Auch mit der Kombination mit Kinderbuch und Fantasy ist ihm super gelungen. 

    Am liebsten würde ich mir gleich den zweiten Teil in die Hand nehmen und grade weiterlesen :-D

    Ganz lieben Dank das ich das Buch lesen durfte  :)

    Write 
    By LeseeuleNatascha 
  23. Cover des Buches Riemenschneider (ISBN: 9783492950749)
    Tilman Röhrig

    Riemenschneider

     (46)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Ich hatte mich sehr auf das Werken und Wirken sowie das Leben von Tilmann Riemenschneider gefreut und wurde auch zu Anfang nicht enttäuscht. Mit viel Gespür und Gefühl für die damalige Zeit schafft der Autor spielend dem Leser genau dieses Gefühl zu vermitteln. Mit viel Liebe zum Detail lässt er ihn teilhaben am Leben im Mittelalter. Doch dann beginnt er meiner Meinung nach sich ein wenig zu verzetteln. Zu viele Schauplätze sollen in diesem Buch Platz finden, zu viele Personen Gehör. Er schweift ab vom eigentlichen Thema und verliert sich in endlosen Fehden, Affären und Intrigen, reist mit dem Leser nach Italien und quer durch Deutschland und verliert den Anschluss an die eigentliche Geschichte. Schade, aber nach guten zwei Dritteln hatte ich keine Lust mehr und habe abgebrochen. Es war mir einfach zu mühselig geworden. 

    Witzig finde ich aber, dass der Autor und der Hauptprotagonist den gleichen Vornamen tragen … ob ihn das dazu bewogen hat, den Künstler als Romanfigur zu wählen?

  24. Cover des Buches Wodans Fluch (ISBN: 9783596137633)
    Stephan Grundy

    Wodans Fluch

     (18)
    Noch keine Rezension vorhanden

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