Bücher mit dem Tag "worte"
63 Bücher
- Markus Zusak
Die Bücherdiebin
(4.693)Aktuelle Rezension von: LisaKIch muss gestehen, es hat ein wenig gedauert bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Die kurzen Einwürfe von Gedanken oder der Zukunft war gewöhnungsbedürftig und anfangs irritierend. Dennoch hat mich die Geschichte sofort gefesselt: ein Mädchen das in jungen Jahren schon mit Verlust, Tot und dem alleingelassen werden zu kämpfen hat und dennoch so viel Mut, Weisheit und Liebe in sich trägt.
- Pascal Mercier
Nachtzug nach Lissabon
(1.390)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht der introvertierte Altphilologe Raimund Gregorius dessen Alltag aus Ritualen, Büchern und seiner Tätigkeit als Lehrer besteht. Ein zufälliges Treffen mit einer geheimnisvollen Frau auf dem Weg zur Schule und ein portugiesisches Buch voller existenzieller Gedanken, die er zufällig in einer Buchhandlung entdeckt, reißen ihn aus dieser Ordnung heraus und er begibt sich auf die Spuren des Autors ebendieses Buches, was ihn nach Lissabon führt. Die Handlung liest sich wie eine Reise durch Lissabon mit seinen Stationen, die einzeln für sich eine weitere neue Facette sowohl des Autos Prado als auch Gregorius‘ freilegen. Hierbei wechseln sich Passagen mit Schilderungen Nahestehender Prados über ebendiesen, Passagen seines Buches und innerer Empfindungen und Gedanken Gregorius‘ ab. Die stille und langsame Handlung lebt vor allem von der Atmosphäre, den inneren Bewegungen und den Begegnungen.
Bei den Protagonisten stehen sowohl Gregorius als auch Prado klar im Mittelpunkt. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung, die die beiden im Verlauf des Buches vollziehen. Aber auch relevante Nebenprotagonisten erleben eine nachvollziehbare und schöne Entwicklung, die der Geschichte eine zusätzliche Facette und Tiefe verleiht. Wer stille und tiefgründige Romane mit philosophischem Tiefgang und existenziellen Fragestellungen mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist philosophisch, klar und teils anspruchsvoll, was gut zur Handlung passt.
Minuspunkte: Das bereits erwähnte langsame Handlungstempo war an einigen Stellen sehr zäh und der philosophische Einschlag war mancherorts ein wenig zu anspruchsvoll.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Rebecca F. Kuang
Babel
(456)Aktuelle Rezension von: DHarwardtRebecca Kuang hat hier ein aus meiner Sicht sehr beeindruckendes Buch geschrieben. Die Handlung spielt im phantastisch umgedeuteten akademischen Setting von Oxford, die ProtagonistInnen erleben den akademischen Alltag zwischen Faszination und Frust, Freundschaften und Prüfungsstress in einer magischen Schule. Im Gegensatz zu Hogwarts in Harry Potter ist Babel aber der realen Welt nicht entrückt und in einem seltsamen Paralleluniversum angesiedelt, sondern in jeder Hinsicht mit der realen Welt und ihrer düsteren Geschichte verknüpft. Der Schreibstil ist detailverliebt, intellektuell, symbolisch und ausschmückend und dabei dennoch flüssig, die Liebe zur Sprache im gesamten Buch sichtbar. Ein Buch, dass nicht nur die ProtagonistInnen, sondern auch mich sehr zum Nachdenken gebracht hat mit einer sich fulminant entfaltenden Geschichte. Großartig!
- Cornelia Funke
Tintenwelt 3. Tintentod
(2.956)Aktuelle Rezension von: AnnikaSDie Tintenwelttrilogie findet mit Tintentod ihren Abschluss. In diesem Band gibt es ein erneutes Wiedersehen mit allen Charakteren, die wir im Laufe der Zeit so ins Herz- oder eben auch nicht! ;) - geschlossen haben. Obwohl das Lesen von Band 2 ein Jahr zurücklag, hatte ich nur wenig Mühe in Band 3 zurück in die Tintenwelt zu finden. Die Autorin fährt hier noch einmal alles auf, was die magische Welt zu bieten hat und sorgt für die ein oder andere Überraschung. Interessant fand ich den Ansatz der verwandelten Persönlichkeit Mos, das Verschmelzen mit der fiktiven Person des Eichlhähers- hier habe ich mir sogar noch weitergehende Entwicklung gewünscht. Es gibt viel Dramatik, Wendungen, Unwägbarkeiten und immer wieder kommt die Frage auf- wem kann man trauen? Das Ende kam dann doch recht schnell daher, nachdem sich Cornelia Funke soviel Zeit mit dem Aufbau des letzten Teils nahm. Dennoch wurden für mich alle Fragen geklärt und ich denke, dass die Trilogie einen würdigen Abschluss gefunden hat. Ich mochte auch, die Andeutung am Ende über die Gefühlswelt von Meggies Geschwisterchen- die so sehr Meggies ist, aber eben genau gegensätzlich. Wäre das Gegenstand von Band 4, fänd ich es, denk ich, ganz toll- aber nach allem was ich bisher zur Zusatzgeschichte gelesen habe, bin ich mir nicht sicher, ob es diese wirklich für mich braucht.. Bd 3 ist für mich eigentlich Abschluss genug ♡
- Erin Watt
Paper Prince
(1.540)Aktuelle Rezension von: SandrawittIch musste die Reihe in eins durchlesen so packend war die Reihe von Erin Watt. Mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren. Wunderbarer Schreibstil spannend und prickelnd! Für jeden der die Kingsreihe mag auf jeden fall eine Leseempfehlung! Ich habe mich sofort in die Brüder verliebt und die Protagonistin beneidet, auch wen sie einen schweren start hatte. Ich Lese die Reihe immer wieder zwischendurch und sie ist immer noch mitreißend.
- Christina Dalcher
Vox
(427)Aktuelle Rezension von: BuchstabenZauber"Vox" von Christina Dalcher wollte ich eigentlich schon vor einigen Jahren lesen, doch irgendwie sind dann doch immer wieder andere Bücher in den Fokus gerutscht.
Mittlerweile gibt es schon zahlreiche Rezensionen und Bewertungen zu dem Buch, in denen die Geschichte nur durchschnittlich abschneidet und hinter den Erwartungen vieler Leser zurückbleibt.
Ich bin also voller Neugier in die Welt eingetaucht, in denen Frauen um ihre Worte beschnitten werden.
"Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringen könnt ihr uns nicht!"
Zitat Klappentext
Insgesamt war das Buch gut zu lesen. Oft empfand ich gerade zum Ende hin die Story als zu schnell abgehandelt und oberflächlich. Einige Szenen und Situationen ergaben nicht wirklich Sinn, bzw. hätte ich mir hier eine tiefere Ausarbeitung gewünscht.
Da ich vor kurzem erst die Serie "The Handmaid´s Tale" nach der Romanvorlage von Margaret Atwood gesehen habe, hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, eine Kopie dessen zu lesen.
Zwar ist die Geschichte der Wissenschaftlerin Jean McClellan eine Andere, doch tauchen in meinen Augen zu viele Parallelen zu der umfeierten TV-Serie auf. Sei es nun die Gründung eines neuen Amerikas aufgrund religiöser Fanatiker, die Unterdrückung und Beschneidung der Frauen, pastellfarbene Twinsets oder eine Rebellin, die durch ihren Liebhaber Unterstützung findet, um das System zu stürzen.
Hier hatte ich tatsächlich häufig den Eindruck eine Fanfiction zu lesen.
Im Ganzen nett zu lesen, aber die Geschichte begleitet leider einen faden Beigeschmack, wenn man die preisgekrönte Dramaserie um die Protagonistin June Osborne kennt.
- John Strelecky
Wiedersehen im Café am Rande der Welt
(263)Aktuelle Rezension von: Liselotte91Ich habe bereits vor einiger Zeit die Geschichte von „Café am Rande der Welt“ gelesen, welche ich ganz gut fand. Jedoch konnte ich schon damals den starken Hype um das Buch nicht ganz nachempfinden. Trotzdem wollte ich dem zweiten Teil eine Chance geben.
Der Schreibstil ist einfach gehalten, und man kann das Buch extrem schnell lesen. Es ist schön illustriert und hat eine gute Länge.
Ich verstehe die Kernaussagen des Buches. Jedoch sind diese für mich keine neuen Erkenntnisse, und im Gegensatz zum Protagonisten hatte ich hier keine Aha-Momente. Oft sind mir die Ansichten, die vermittelt werden sollen, zu einfach und realitätsfremd.
Das Buch wirkt für mich an einigen Momenten wie eine kitschige Seifenoper oder ein Disney-Happy-End, ist sehr vorhersehbar und zum Ende hin für mich sehr zäh geworden, denn ich hatte das Gefühl, man wollte nach dem Erfolg des ersten Buches einfach noch eines hinterherhängen und kaut nun noch einmal einige Themen durch.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Buch ganz nett finde, es mich jedoch nicht vom Hocker haut. Der erste Teil war meiner Meinung nach deutlich besser.
- Rosie Walsh
Ohne ein einziges Wort
(598)Aktuelle Rezension von: rikke1721Ohne ein einziges Wort...🍃
.
Irgendwie anders als erwartet, Cover und Titel und die für mich bis dato unbekannte Schriftstellerin...
.
Ich hatte es mitbestellt, weil es gerade günstig war, ab und zu landen so auch mal Bücher bei mir, die ich sonst nicht unbedingt so ausgewählt hätte.
.
Das war ein absoluter Glückstreffer! 🍀🎉
.
Die Zeitsprünge sind vorallem zu Beginn ein weeeenig verwirrend, aber man kann sich trotzdem gut durchfuchsen. 🤝
.
Man ist anfangs erstmal verwundert, stellt seine eigenen Vermutungen auf, hat immer wieder eine Idee, was denn hier passiert ist...💭
.
Aber den Plottwist... den hab ich nicht kommen sehen... tatsächlich war ich als der Plot kam wirklich überrascht, vorallem, dass ich es tatsächlich mal nicht schon zu Beginn wusste, wie es endet! 💪
.
Man leidet mit der Prota mit, aber am Ende auch mit dem zweiten Part...🥺
.
Rosie Walsh hat einen krassen Schreibstil in diesem Buch hingelegt, Wendungen mit denen man nicht rechnet und eine Storyline die einen emotional mitgenommen hat und beschäftigt hat.
.
Ich habe noch einige Tage über das Buch nachgedacht... eigentlich ist es mir bis heute - Wochen - Monate später noch immer gut im Gedächtnis. 💭 Auf positive Art. 😊
.
Ein super Buch, was einem auf jeden Fall im Gedächtnis bleibt. Von mir absolute Empfehlung. 💚
- Daniel Glattauer
Gut gegen Nordwind
(5.618)Aktuelle Rezension von: kristinaliestIch habe das ein oder andere Buch des Autors schon gelesen und wollte nun auch endlich dieses Buch hier lesen. Ich fand es spritzig und erfrischen, aber leider waren die E-Mails teilweise such sehr anstrengend zu lesen. Das Ende fand ich, salopp gesagt echt blöd und mocht es so gar nicht. Glaube die Verfilmung könnte ganz gut sein.
- Ulla Hahn
Das verborgene Wort
(177)Aktuelle Rezension von: la_vieIch war wirklich sehr gespannt auf "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn. Ein Mädchen, das im Nachkriegsdeutschland um ihr Recht auf Bildung kämpft. Die Idee fand ich wirklich gut und wichtig. Leider konnte mich die Autorin gar nicht erreichen. Die Geschichte war eine Aneinanderreihung von völlig unzusammenhängenden Momentaufnahmen. Erst geht es um ein verschwundenes Kaninchen, das dann auf dem Essenstisch landet, dann wird von einem Besuch eines Glasbläsers in der Schule erzählt, im nächsten Moment geht es um die Erfahrungen der Menschen im Nationalsozialismus. Ich habe einfach nicht verstanden, was mir die Autorin sagen wollte.
Was aber das Lesen noch viel anstrengender gemacht hat, war der ständige Wechsel zwischen Hochdeutsch und rheinischem Platt. Es fiel mir total schwer, den Dialekt zu verstehen. Teilweise kam ich mir richtig doof vor, weil ich ständig in den Fußnoten nachlesen musste, was das bedeuten soll. Hat den Lesefluss leider total kaputt gemacht.
Ich breche wirklich selten Bücher ab. Aber bei diesem könnte ich nach 100 Seiten nicht mehr.
- Amy Harmon
Bird and Sword
(414)Aktuelle Rezension von: nikes_buchpalastLark musste als kleines Kind mitansehen, wie ihre Mutter hingerichtet wurde. Mit ihrem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Tiras nimmt die stumme Lark als Geisel mit sich. Beim Lesen wird schnell klar, dass die Geschichte der beiden schon lange vorher beginnt!
Die Liebesgeschichte ist intensiv und zärtlich zugleich. Lark fürchtet Tiras und lernt doch sehr schnell, dass er ebenso wenig frei ist wie sie. Politische Intrigen, Krieg, Flüche und verbotene Magie spielen eine wichtige Rolle in dem Leben der beiden 😍
Lark und Trias waren mir beide sofort sympathisch🤭 Sie sind starke Protagonisten, die versuchen ihre Wünsche zu erfüllen, auch wenn deren Pflichtbewusstsein versucht es zu verhindern. Beide wachsen über sich hinaus und ich habe ihre Gespräche abgöttisch geliebt! Stumm und Gespräche? Ihr werdet sehen, dass Buch lebt von Larks anregenden Gedanken!! 😁 Die Geschichte gleicht einem Märchen und die Wendungen zum Ende hin haben mich umgehauen!
Das Buch ist ein in sich abschließender Roman was ich fantastisch fand! Der Schreibstil war sehr bildlich, wodurch man das Gefühl hatte Jeru selbst gesehen zu haben. Ich freue mich schon wahnsinnig euch den zweiten Teil vorzustellen, denn da geht es dann um Kjell 😍 der mürrischer und äußerst loyaler Bruder von Tiras 🤭
- Matt Haig
Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
(295)Aktuelle Rezension von: bibliofuechschenMatt Haig schreibt in seinem Buch autobiografisch über seine Depression und Angstzuständen. In kurzen Kapiteln spricht er über den Tiefpunkt seines Lebens, über das Gefühl nie mehr aus der Dunkelheit entkommen zu können und über die langsame Schritt-für-Schritt-Rückkehr ins Leben.
Mir gefallen seine Ausführungen zu den Auswirkungen der psychischen Krankheit. Man hat direkt das Gefühl nicht allein zu sein. Leider wirkt das Buch in manchen Teilen in die länge gezogen, außerdem wiederholen sich einige Passagen.
Trotz allem empfehle ich das Buch für alle Betroffenen und Angehörigen. Es bietet einen guten Rundumblick mit möglichen Symptomen und mutmachenden Überlegungen.
- Marie-Sabine Roger
Das Labyrinth der Wörter
(642)Aktuelle Rezension von: MLS„Das Labyrinth der Wörter“ ist eine liebevolle, warmherzige Geschichte mit einem sehr einfühlsamen Schreibstil. Besonders schön fand ich die Entwicklung der Charaktere – sie wurden mit viel Tiefe und Menschlichkeit gezeichnet.
Trotzdem hat mir persönlich etwas gefehlt: Die Handlung war für meinen Geschmack zu ruhig und spannungsarm, sodass es mir schwerfiel, wirklich dranzubleiben. Es fehlte einfach ein gewisser Zug oder Wendepunkt, der mich neugierig gemacht hätte, wie es weitergeht.
Nichtsdestotrotz ist es ein schön geschriebenes Buch, das leise berührt – besonders für Leser*innen, die eher ruhige, charaktergetriebene Geschichten mögen.
- Nicole Böhm
Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
(322)Aktuelle Rezension von: Roland_P__BayerEhrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass mich Märchen noch einmal so packen können.
Ich habe bereits einige Adaptionen gelesen, doch Das Vermächtnis der Grimms von Nicole Böhm geht einen deutlich anderen Weg.
Die Geschichte fühlt sich weniger wie ein klassisches Märchenbuch an, sondern eher wie eine düstere, moderne Serienadaption mit starkem Sog. Besonders überzeugend ist die Hauptfigur Kristin. Sie ist keine typische „Auserwählte“, die sofort alles versteht, sondern bleibt lange skeptisch und wächst erst nach und nach in ihre Rolle innerhalb der Special Task Force hinein. Genau das macht sie glaubwürdig.
Nicole Böhm nimmt die bekannten Grimm-Märchen, befreit sie von ihrer Märchenhaftigkeit und verbindet sie mit einer spannenden Crime-Handlung. Die Geschichte ist düster, temporeich und stellenweise überraschend intensiv.
Sehr gelungen ist auch der Weltenbau: Das moderne New York wirkt vertraut, und doch bleibt ständig das Gefühl, dass sich hinter jeder Ecke etwas Verborgendes verbergen könnte. Wer Urban Fantasy mag, die nicht an der Oberfläche bleibt, sondern Atmosphäre und Tiefe entwickelt, wird hier definitiv fündig.
Ein Buch, das zeigt, dass Märchen keineswegs veraltet sind – wenn man sie mutig und zeitgemäß neu erzählt. - Elias Vorpahl
Der Wortschatz
(255)Aktuelle Rezension von: BuechervorhersageIn "Der Wortschatz" begleiten wir ein Wort, das vergessen hat, wie es heißt und das sich auf die Suche nach seinem Sinn gemacht hat. Es ist auf sich allein gestellt und reist durch die fantastische Welt der Sprache.
Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da es so anders ist als das, was ich sonst lese und weil ich neugierig darauf war, was mich erwartet. Laut Klappentext geht es um die Suche nach dem eigenen Sinn, ich muss jedoch zugeben, dass ich vor allem nach dem Sinn der Geschichte gesucht habe. Die Geschichte war ganz unterhaltsam im Märchenstil geschrieben und ich fühlte mich etwas wie Alice im Wunderland, doch während des Lesens habe ich mich immer gefragt, wo die Geschichte hinführen wird und ob für mich alles am Ende einen Sinn ergibt. Für mich ist das Ergebnis leider, dass sich mir der Sinn des Buches nicht erschlossen hat. Vielleicht ist es nur für mich nicht die richtige Art von Roman gewesen, vielleicht geht es auch anderen Lesenden so. Ich kann als Fazit feststellen, dass ich die Grundidee und den Ideenreichtum der Geschichte gut fand, ich jedoch den Sinn der Geschichte und somit die Lehre für meinen eigenen Sinn in diesem Buch leider nicht gefunden habe.
- Wolfgang Schmitz
Schneller lesen - besser verstehen
(26)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch hat 241 Seiten und ist im Rowolth Verlag erschienen.
Zum Inhalt:
Hier stellt Wolfgang Schmitz sehr gut beschriebene Hilfestellungen dar, die mir persönlich sehr geholfen haben.
Am Ende findet man einen praktischen Teil zum Üben, den ich auch klasse finde.
Mein Fazit:
Ich bin froh, das Buch gefunden zu haben, denn es hat mir wirklich sehr geholfen. Die Hilfestellungen sind einfach beschrieben und auch um zu setzen. Sehr interessant finde ich auch den Part, dass das Gehirn nur 15 Minuten voll beansprucht werden kann, danach braucht man eine kurze Pause. Und immer schnell lesen, nie langsam. Das fällt mir jetzt leichter.
Und die Praxisübungen haben mir sehr gefallen, da habe ich mich allerdings etwas unter Druck gesetzt gefühlt, da man die Zeit stoppen muss.
- Pip Williams
Die Sammlerin der verlorenen Wörter
(123)Aktuelle Rezension von: AnnKatDer Roman ist ruhig erzählt und ich bin sehr gut reingekommen, was für mich vor allem an dem angenehmen Schreib- und Erzählstil lag. Obwohl nicht viel passiert, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie lebt nicht von Spannung, oder unerwarteter Wendungen, sondern von den wirklich liebenswerten Charakteren. Unsere Protagonistin lernt im Verlauf ihres Lebens die verschiedensten Personen, jeglichen Alters und gesellschaftlicher Stellung kennen und die meisten davon schließt man direkt ins Herz. Zudem konnte ich die Figuren in ihrem Denken und Handeln sehr gut verstehen, auch wenn sich meine Lebensrealität stark von ihrer unterscheidet. In ihrem Leben steht Esme vor schwierigen Entscheidungen und sie muss auch den ein oder anderen Schicksalsschlag verkraften, wo ich kurz schlucken musste, weil ich insgeheim auf glücklichere Wendungen gehofft hatte. Aber gerade das hat Esme und ihrer Geschichte mehr emotionale Tiefe gegeben und sie authentisch gemacht. Interessant fand ich auch die verschiedensten Wörter und deren Definitionen, die immer wieder eingesträut wurden.
Einen Stern ziehe ich ab, da Esme und ihr Leben recht romantisiert dargestellt werden. Esme kommt aus priviligierten Verhältnissen, wird in kein gesellschaftliches Korsett gepresst, darf ihr Leben mehr oder weniger frei gestalten und auch die Männer, die in ihr Leben treten sind für damalige Verhältnisse sehr fortschrittlich in ihrem Denken. Das eher schwierige Leben als Frau zu diesen Zeiten bekommen wir eigentlich nur durch andere Charaktere mit, was ich teilweise schade finde.
- Kathrin Lange
Die Fabelmacht-Chroniken / Die Fabelmacht-Chroniken (1). Flammende Zeichen
(186)Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinkenFabelmacht... das klingt nach einer praktischen Fähigkeit. Alles was man aufschreibt geschieht. Man kann Ereignisse umschreiben, Dinge ungeschehen machen, die Realität verändern. Aber so einfach ist es natürlich nicht. Wie so oft hat die Sache einen Haken.
Es hat etwas gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war. Es werden Ereignisse erwähnt, die vor Beginn des Buches stattgefunden haben und ich brauchte etwas, um mir einiges zusammenzureimen. Danach gab es aber kein Halten mehr und ich habe das Buch verschlungen.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Mit ihren wunderbaren Beschreibungen hat die Autorin es geschafft, dass ich das Gefühl hatte, ich wäre bei Mila und Nicholas in Paris. (Außerdem ist mein Wunsch, diese Stadt zu besuchen, um ein vielfaches gewachsen. 😉)
Die Geschichte ist spannend und rasant und man kommt kaum zu Atem. Es gibt überraschende Wendungen und das Ende war wirklich unerwartet.
ABER... die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt und ich bin schon auf den zweiten Teil gespannt! - Pascal Mercier
Das Gewicht der Worte
(59)Aktuelle Rezension von: Schmuck_GuggerinHier ist dem Autoren ein Buch gelungen, das alle Lesenden so ganz fordert. Schon im Titel wird dem „Wort“ eine große Bedeutung gegeben. Auch in der Handlung kann es das Leben des Protagonisten entscheidend beeinflussen. Immer wieder kehren seine Gedanken zu dem an ihn gerichteten „Wort“. Wie anders hätte sein Leben verlaufen können, wäre es nicht an ihn adressiert. Das Leben verläuft seitdem in Abhängigkeit zu einer Situation, die zudem ein Irrtum war.
Der Roman handelt aber auch von Chancen, die entstanden sind und die der Protagonist nutzen kann.
Mich hat das Buch sehr begeistert. Es erzählt von einer Schwere, die Zufälle in das Leben bringen können, denen wir nur schwer entkommen. Für mich eindeutig ein Buch mit „Gewicht“, das ich gerne weiterempfehle.
- Lucy Inglis
Worte für die Ewigkeit
(173)Aktuelle Rezension von: Kallisto92Das Buch, " Worte für die Ewigkeit", der Autorin Lucy Inglis, handelt abwechselnd von Hope´s und Cal´s , sowie Emiliy´s und Nate´s Geschichte. Hope´s Geschichte spielt in der Gegenwart und Emily´s Geschichte in der Vergangenheit im Jahr 1867. Beide Mädchen sind zum Zeitpunkt der Erzählung sechzehn Jahre alt. Emily soll im Jahr 1867 verheiratet werden. Sie kennt ihren zukünftigen Ehemann nicht. Auf ihrer Reise verunglückt ihre Kutsche. Nate rettet Emily und beide entwickeln starke Gefühle füreinander. Wie wird Emily´s Leben verlaufen und was verbindet ihre Geschichte mit der von Hope?
Hope verbringt einen Monat mit ihrer Mutter auf einer Pferderanch in Montana, dabei lernt sie den Sohn der Ranch- Inhaber kennen. Cal und Hope genießen die gemeinsame Zeit und lernen sich besser kennen. Wird es nur ein Sommerflirt werden?
Das Buch ist in Kapiteln unterteilt. Es ist in der Ich-Perspektive aus Emily´s und Hope´s Sichtweise geschrieben.
Mein Fazit:
Ich musste mich erst einmal in den abwechselnden Schreibstil und die Schreibweise der Geschichte hineinlesen. Die Geschichte fand ich sehr spannend aufgebaut. Die Entwicklung war sehr emotional und zum Teil sehr traurig. Die Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Das Ende gefiel mir sehr gut und war für mich ein runder Abschluss.
- Cath Crowley
Das tiefe Blau der Worte
(173)Aktuelle Rezension von: Gilraen96Die Autorin Cath Crowley entführt die Leser in eine kleine Stadt und erzählt die Geschichte von Rachel Sweetie und Henry Jones, zwei alten Freunden, die nach Jahren der Trennung wieder zueinander finden.
Die Geschichte beginnt mit Rachels Rückkehr in die Stadt nach dem Tod ihres Bruders Cal. Rachel ist von Trauer überwältigt und sucht Trost in Henrys Buchhandlung, einem besonderen Ort, an dem die Menschen Botschaften und Briefe in Büchern hinterlassen. Die Buchhandlung selbst ist ein wunderschön gestalteter Schauplatz, der die Liebe zur Literatur und die Bedeutung von Geschichten feiert.
Henry, der immer noch in der Buchhandlung seiner Familie arbeitet, ist ein sympathischer Charakter, der mit eigenen Herausforderungen zu kämpfen hat. Seine Beziehung zu Rachel ist komplex und vielschichtig, geprägt von vergangener Freundschaft, verpassten Chancen und unausgesprochenen Gefühlen. Crowley gelingt es meisterhaft, die Emotionen und Gedanken ihrer Protagonisten einzufangen und ihnen Tiefe zu verleihen.
Ein zentrales Thema des Romans ist der Umgang mit Verlust und Trauer. Sowohl Rachel als auch Henry müssen lernen, mit ihren Schmerzen umzugehen und einen Weg nach vorne zu finden. Die Buchhandlung und die darin enthaltenen Nachrichten dienen als Metapher für die Heilung und die Möglichkeit, durch Worte Trost zu finden.
Crowleys Schreibstil ist poetisch und einfühlsam, voller schöner Beschreibungen und tiefgründiger Dialoge. Sie schafft es, die Leser von der ersten Seite an zu fesseln und sie in die Welt der Bücher und der Gefühle ihrer Charaktere eintauchen zu lassen. Die Erzählweise wechselt zwischen den Perspektiven von Rachel und Henry, was die Geschichte noch lebendiger und intensiver macht.
"Das tiefe Blau der Worte" ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine Hommage an die Literatur, eine Erforschung von Trauer und Verlust und eine Feier der Freundschaft und Liebe. Cath Crowley hat einen wunderbaren Roman geschaffen, der sowohl jugendliche als auch erwachsene Leser berühren und inspirieren wird.
Fazit: Ein wunderschönes und bewegendes Buch, das die Kraft der Worte und die Magie der Bücher feiert. Absolut empfehlenswert!
- Carsten Sebastian Henn
Die Goldene Schreibmaschine
(198)Aktuelle Rezension von: BookLove_3Verliebt in das Cover anders geht es ja gar nicht, so schön wie es ist. 🤩
Aber leider hat mich das Buch nicht überzeugt. Die Geschichte hat mich überhaupt nicht gefesselt.
Es geht um Emily die in der Bibliothek ihrer Oma eine zweite geheime Bibliothek entdeckt. Dort ist auch die goldenen Schreibmaschine die Emilys Leben auf den Kopf stellt. Die Schreibmaschine ist besonders weil sie Bücher verändern kann und somit auch die ganze Welt. Das große Problem fängt aber erst so richtig an als Emilys Lehrer Dr. Dresskau heraus findet was die Schreibmaschine kann. Bloß er hat gar nichts Gutes damit vor. Jetzt liegt es an Emily kann sie ihn stoppen und somit auch die Welt retten?
Es klingt erstmal alles sehr spannend, das dachte ich zumindest am Anfang. Doch dann war alles nur sehr langweilig und nicht gut geschrieben ich habe mich nur gezwungen das Buch zu beenden.
- Akram El-Bahay
Wortwächter - Broschur
(76)Aktuelle Rezension von: BookwuermchenTom verbringt sechs Wochen bei Onkel David, während seine Eltern ihre Flitterwochen nachholen. In der ersten Nacht erlebt er Unglaubliches! 🪄 Ein Blatt Papier schreibt von selbst Worte und Geheimnissvolle Hinweise führen zu Big Ben 🕰️, fliegenden Wasserspeiern und berühmten Autoren vergangener Zeiten. Wer oder was ist nur Napoleons „Heitere“? Die Geschichte ist spannend und fantasievoll, mit starken Ideen und vielen Figuren, hätte aber gerne noch mehr Tiefe haben können.
Lieblingszitat :
" Mon Dieu! Ihr seid wahnsinnig.
Nein, entgegnete Will. Nur sehr mutig.
Oder verzweifelt, fügte Tom hinzu.
Joséphines Tante musterte ihn einen Moment. Nun, wo ist da der Unterschied? “
- Tamara Ireland Stone
Mit anderen Worten: ich
(110)Aktuelle Rezension von: Athene05Tolle Geschichte und Umgang mit den Zwangsgedanken und -handlungen der Protagonistin.
Interessante und unerwartete Wendung der Geschichte























