Bücher mit dem Tag "wünsche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wünsche" gekennzeichnet haben.

641 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.157)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    ~~~

    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

    ~~~

    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.495)
    Aktuelle Rezension von: xbooksaremypassion

    Inhalt:
    Nach dem Tod ihrer Mutter, erwarten Brett und ihre beiden Brüder die Verkündigung des Testaments. Anders als erwartet, erbt Brett nicht den Geschäftsführerposten ihrer Mutter, sondern muss erst eine Liste mit 10 Wünschen/Aufgaben abarbeiten, bis sie ihr Erbe erhält. Diese Liste jedoch stellt ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf und sie ist oft nicht sicher, was sich ihre Mutter dabei gedacht hat ... doch mit der Zeit stellt sie fest, dass ihre Mutter sie scheinbar besser kennt als sie sich selbst ...

    👩👦:
    Brett muss nach dem Tod ihrer Mutter feststellen, dass nichts so kommt, wie sie es erwartet. Ihre Mutter stellt ihr eine Reihe von Aufgaben, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen. Trotzdem bleibt sie ihrer Mutter treu und versucht, alle Punkte der Liste abzuhaken. Leider waren Bretts Handlungen dennoch oft nicht nachvollziehbar für mich, da sie häufig einfach den Weg des geringsten Widerstandes geht. Ab einem gewissen Zeitpunkt vertritt sie scheinbar die Ansicht, dass sie unbedingt einen Mann braucht und steht demnach kurzzeitig auf jeden Mann, der ihr begegnet, so nach dem Motto "egal welcher, hauptsache ein Mann". Diese Eigenschaft hat mich eher an eine heranwachsende Teenagerin erinnert als an eine erwachsene Frau und hat es mir erschwert, mich mit ihr zu identifizieren.


    Meine Meinung:
    Das Buch enthält eine der Geschichten, die das Leben genau so schreibt. Daher hat mich das Thema des Romans sehr interessiert und durchaus überzeugt. Da mir Brett mit ihrer oft kindlichen Art aber zeitweise einfach zu naiv und zu anstrengend war, vergebe ich hier nur 3,5/5 🌟

  3. Cover des Buches Über uns der Himmel, unter uns das Meer (ISBN: 9783499267338)
    Jojo Moyes

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

     (616)
    Aktuelle Rezension von: Rabenseele

    "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" war mein erster Roman von Jojo Moyes. Mir fehlt also der Vergleich mit anderen Werken der Autorin. Schreibt sie immer so? Ist dies eine für sie typische oder eher untypische Geschichte? Dies werde ich sicher in naher Zukunft noch herausfinden, denn dieses Buch hier hat mir richtig gut gefallen und ich möchte nun auch unbedingt ihre anderen Romane kennen lernen.

    Mir hat nicht nur der Schreibstil zugesagt - der sehr flüssig, ja, fast bildhaft beschreibend und im Erzählton durch die Story führt - sondern auch der Aufbau harmoniert sehr mit meinem üblichen Beuteschema.

    Ich mag Geschichten, die über zwei verschiedene Zeitebenen verfügen. Das ist hier der Fall, wenn auch nur ganz dezent ausgeprägt. 

    Die Protagonistin im Prolog sinniert im Jahre 2002 über ihre Erlebnisse während der Schiffüberfahrt von Australien nach England im Jahre 1946. Ohne dass der Leser zu dieser Zeit weiß, um welche der vier Frauen in dem es in der Story überwiegend geht, es sich überhaupt handelt. 

    Dies wird auch im Hauptteil noch nicht offensichtlich, in dem man sich gedanklich zusammen mit besagter Frau bei den Geschehnissen vor und während der Überfahrt befindet.

    Erst im dritten und letzten Teil des Romans wird das Geheimnis gelüftet und man erfährt ihren Namen.

    Diese Übersiedlungen der sog. Kriegsbräute nach Kriegsende per Schiff Richtung England, gab es wirklich und jedem Kapitel wurde ein Zeitzeugnis als Einleitung voran gestellt. Das verleiht dieser ansonsten fiktiven Geschichte einen Hauch Realität. Der Hinweis der Autorin im Vorwort trägt ebenfalls zu dieser Illusion bei, denn eine ihrer eigenen Großmütter gelangte auf eben jenem Weg ebenfalls nach England. 

    Empfehlen möchte ich diesen Roman Lesern, die ruhig erzählte und eher langwierige Storys mögen. Zwar kam bei mir während des Lesens zu keiner Zeit so etwas wie Langeweile auf, aber für den ein oder anderen geht es möglicherweise etwas zu schleppend voran.

    Auch wer eine ausufernde Liebesgeschichte erwartet, dürfte hier nicht ganz auf seine Kosten kommen. Die Romanze der Hauptfigur spielt nur ganz dezent, und dann auch nur im letzten Drittel der Geschichte überhaupt eine Rolle.

    Wer jedoch hervorragend erzählte Frauenschicksale mag, der sollte diesem Buch definitiv eine Chance geben.

  4. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783764170721)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

     (583)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16
    Wir fliegen wenn wir fallen war das letzte Buch im Jahr 2020, welches ich gelesen habe. Ich konnte das Buch in den letzten 2 Tagen noch wunderbar lesen. 


    Das Cover ist wunderschön. Die vielen Ornamente auf dem Cover, die auch Bestandteile der Geschichte sind, gefallen mir total gut. 


    Der Schreibstil von Ava Reed in diesem Buch ist sehr leicht und das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Die Autorin legte in der Geschichte nicht so Wert, auf elend lange Beschreibungen und auf jedes kleinste Detail, was auf irgend eine Weise abwechslungsreich ist. Es gab dadurch einfach keine überflüssigen Szenen oder langatmige Passagen. 


    Die beiden Charaktere Noel und Yara waren mir sehr sympathisch, auch wenn es etwas gebraucht hat, bis ich mit Noel warm wurde. Seine Abneigung gegenüber Yana fand ich ziemlich gemein. 
    Die Idee, mit Phil, welcher vor seinem Tod eine Liste erstellt hat, mit all den Dingen, die er in seinem Leben machen wollte, war so wunderschön und gleichzeitig so berührend. 
    Es machte wirklich sehr Spaß, Yana und Noels Geschichte zu lesen. Sie war sehr humorvoll. 
    Leider ging mir alles ein wenig zu schnell, damit meine ich vor allem die Beziehung von Yara und Noel. Die Gefühle kamen irgendwie überhaupt nicht rüber, was ich sehr schade fand. 


    Insgesamt ein gutes Buch für zwischendurch, konnte mich aber nicht ganz von sich überzeugen 🤔❤


  5. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (962)
    Aktuelle Rezension von: Florian850

    Der Nachtzirkus ist ein Fantasyroman der Autorin Erin Morgenstern, der im Ullstein Verlag erschien ist. Die Softcoverausgabe ist in der dritten Auflage am 11. Oktober 2013 erschien.

    Inhalt:
     Der Nachtzirkus öffnet nur nachts und er kommt ohne Ankündigung. Der Mittelpunkt des Zirkus ist das geheimnisvolle Freudenfeuer, um dessen herum sich die verschiedenen Zelte scharen und jedes für sich eine eigene Welt bilden. Doch was keiner weiß, dass im Hintergrund ein Wettbewerb zweier verfeindeter Magier stattfindet. Ihre Kinder sollen darauf vorbereitet werden, dass zu beenden, was sie nie geschafft haben, nämlich den Kampf zwischen Leben und Tod zu entscheiden. Doch es kommt alles anders als vorgesehen, denn Celia und Marco verlieben sich ineinander.

     

    Meinung:

    Der Fantasyroman erscheint als Taschenbuch mit 484 Seiten. Das Cover des Buchs zeigt den Nachtzirkus, einer der Zaubermeister Celia und den Titel in Weiß auf schwarzen Hintergrund, ergänzt durch rote Striche, was ich zwar sehr passend, aber nicht so passend, wie das Design des Hardcovers finde. Auch wenn sich die vielen kleinen Episoden zum Ende hin zu einem Ganzen fügen, fand ich das Hin und Her doch ein bisschen anstrengend. Der Roman an sich ließ sich aber flüssig lesen und hat es geschafft, den Leser mit seiner Atmosphäre mitzunehmen. Die Hauptprotagonisten fand ich beide sehr unsympathisch, da gab es Nebendarsteller, dich ich sympathischer fand. Abschließend kann ich trotzdem sagen, dass es ein Fantasyroman war, der einem zum Träumen eingeladen hat.

    Fazit:

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich für Fantasyromane oder auch Bücher mit Zirkus als Handlungsort interessiert.


  6. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.669)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes

    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben worden und man kommt sehr gut in die Geschichte hinein. Persönlich fand ich es teilweise sehr langatmig, hätte etwas verkürzt werden können.

    Die Protagonisten waren alle sehr gut beschrieben worden und man lernte sie im Verlauf des Buches besser kennen.

    Das sich Lou zu einer positiveren Person entwickelt hat, finde ich sehr gut, schade finde ich nur, dass Will seine Meinung nicht geändert hat, obwohl er auch Lou liebt. Sie ist eine starke Frau, ich hätte das nicht geschafft, was sie alles durchgestanden hat.
    Ein sehr gefühlvolles Buch, das mich am Ende auch zum weinen gebracht hat.

  7. Cover des Buches Liebe findet uns (ISBN: 9783548289557)
    J. P. Monninger

    Liebe findet uns

     (393)
    Aktuelle Rezension von: summerfeeling9

    Nach erfolgreichem College Abschluss geht es für Heather mit ihren zwei besten Freundinnen Amy und Constance durch Europa - sie wollen den letzten gemeinsamen Sommer genießen. 

    Im Zug nach Amsterdam lernt Heather Jack kennen, der den Spuren seines Großvaters folgt und alle Orte besuchen will, die dieser in seinem Tagebuch beschrieben hat.

    Heather und Jack kommen sich näher und es entwickelt sich eine ganz besondere Liebe zwischen den beiden. An den unglaublichsten Orten in Europa - teilweise abseits der Touristenattraktionen - erleben sie unvergessliche Momente.

    Doch das Ende der Reise ist unausweichlich und Jack möchte Heather von Paris aus zurück nach New York begleiten. Doch dann verschwindet er plötzlich am Flughafen und ist wie vom Erdboden verschluckt.

    Warum ist Jack verschwunden? Diese Frage lässt Heather nicht los. Sie kann Jack einfach nicht vergessen und macht sich auf die Suche nach ihm und wird so mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Liebesgeschichte zwischen Heather und Jack ist toll herausgearbeitet und man mag die beiden. Auch bekommt man richtiges Reisefeeling beim Lesen. Das Ende ist offen und sehr traurig, aber macht das Buch auch besonders und es bleicht einem lange in Erinnerung. 

  8. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.169)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Kronprinz von Illéa sucht eine Braut. Wie es die Tradition verlangt, wird die zukünftige Königin aus Volk mittels einer Fernsehshow erwählt. America nimmt an dem Casting eigentlich nur teil, um ihrer Familie einen Gefallen zu tun und um etwas mehr Geld zu verdienen. Sie träumt heimlichdavon sich eine Zukunft mit Aspen, ihrer großen Liebe, aufzubauen. Doch dieser macht plötzlich mit America Schluss und sie kommt in die nächste Runde der Selection. Zusammen mit 34 anderen Mädchen wird sie von Prinz Maxon in den Palast eingeladen. Mit gebrochenem Herzen nimmt America die Reise auf sich. Doch will sie wirklich vor den Kameras um die Gunst eines Mannes kämpfen, den sie gar nicht begehrt?

    Ich liebe die Selection-Reihe und weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Bücher schon gelesen habe. Das Konzept kann man sich ein wenig wie "Der Bachelor" vorstellen (von dem ich allerdings noch nie eine Folge gesehen habe). Allerdings geht es nicht nur um die Fernsehshow und Americas Beziehung zu Aspen und Maxon, sondern auch um die Politik in Illéa. Das Kastensystem sorgt nämlich für einigen Unmut in der Bevölkerung und spielt im Laufe der Bücher eine immer wichtigere Rolle.

  9. Cover des Buches All in - Zwei Versprechen (ISBN: 9783736308350)
    Emma Scott

    All in - Zwei Versprechen

     (519)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    Durch Band 1 hatte ich mir eine Menge erhofft, wurde aber stellenweise mehr als enttäuscht.

    Kacey ist nicht mehr die Prota, die ich in Band 1 geliebt habe (teilweise auch wirklich nachvollziehbar) und zu Theo konnte ich keinen Draht aufbauen. In Band 1 war das deutlich einfacher.

    Dieses Buch war sehr, sehr emotional für mich, was aber vor allem an Jonah & nicht der Handlung an sich lag.

    Diese ganze Handlung zog sich für mich am Anfang wirklich viel zu lange. Die Trauerphase ist wichtig, ja. Aber bis Seite 200 - 250 ist dann durchaus etwas... heftig zu lesen. Dann aber plötzlich 2 Monate zu skippen & Happy Life zu machen finde ich mehr als falsch. Entweder ich entscheide mich dafür, die Trauerphase echt erscheinen zu lassen, oder aber ich möchte verdeutlichen, dass das Leben weitergeht. Und das finde ich sollte, meiner Meinung nach, auch mit demjenigen im Herzen geschehen & nicht ... na ja, runter spielen, was man gehabt hatte & dann ohne Probleme weiterleben können. Es ist hart. Und das sollte nicht erst so erscheinen & dann völlig in den Hintergrund rücken.

    Genauso finde ich es unverantwortlich, dass man die Protagonistin anfangs in ein Loch fallen lässt, in dem sie 6 Monate nur mit Alkohol überleben konnte & dann nach 3 Tagen *SELBSTentzug* raus kommt. Die Autorin hat es hinten geschrieben, aber ich finde es dennoch unverantwortlich ein ernsthaftes Alkohol-Abhängigkeits-Problem so runter zu spielen. Man braucht an diesem Punkt professionelle Hilfe & nicht einen Freund, der einem beim kotzen das Haar zurück hält. Das ist kein Entzug.

    Handlung hatte es nur wenig, aber es hatte dennoch diesen Faktor, dass man weiterlesen möchte. Teils fand ich die neu entstandene Beziehung wirklich süß, teils echt - aber auch hier hatte ich immer diese gewisse Distanz zu den Charakteren.

    Das Ende war für mich etwas zu klischeehaft und überstürzt, aber ich wünsche es den Charakteren wirklich von Herzen ♥️

    Die 3 Sterne sind teils verdient und teils, weil ich mich nicht dazu überwinden konnte, 2 zu geben ♥️

    ♡♡♡

    Fazit: Ich wusste, dass es nur so ein "Zusatzband" zum 1. ist, aber wenn man überlegt, welches Univserum, welche tausende von Augenblicken in Band 1 explodiert sind, finde ich es wirklich traurig, dass Band 2 so sehr nachgelassen hat.

  10. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

     (393)
    Aktuelle Rezension von: KerstinR

    Die dreizehnte Fee – Entschlafen von Julia Adrian aus dem Drachenmondverlag.

    OMG, dieser Plottwist in Teil 3. Damit hätte ich nicht gerechnet.
    Die ganze Geschichte ist so toll und fesselnd. Es hat richtig spaß gemacht in Pandora einzutauchen und all die Charaktere und Geschichten zu erleben.

    Beidem Ende könnte man fast hoffen, das es irgendwann weitergeht. Aus der Sicht eines anderen Charakter vielleicht? Es fällt mich fast schon schwer die Welt zu verlassen. Diese Geschichte werde ich bestimmt noch einmal lesen.

    Wenn ihr Märchen mögt, ist die Reihe ganz sicher was für euch.

  11. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.288)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Wow, was für ein Buch. Anfangs dachte ich noch „wo bin ich denn hier gelandet...?“ aber die Autorin hat eine fantastische Welt mit faszinierenden Wesen und einnehmenden Charakteren geschaffen.

  12. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.896)
    Aktuelle Rezension von: missbooklover

    Auf dieses Buch war ich super neugierig, da ich vorher schon sehr viele positive Meinungen gehört habe und es mir auch ein paar Mal persönlich empfohlen wurde.

    Das Cover ist leider gar nicht mein Fall und ich finde, dass diese Geschichte auch ein besseres verdient hat, wenigstens als Neuauflage. Denn der Inhalt, der hier dahintersteckt, ist so gut.

    Ich muss sagen, dass der Schreibstil sicherlich nicht jedem zusagt. Er ist sehr direkt und ehrlich, aber meiner Meinung nach macht er gerade diesen speziellen Charakter des Buches aus. Es wird nichts beschönigt, teilweise auch mit sehr interessanten Aussagen, die einige Lesern:innen wahrscheinlich dazu veranlassen, sich an den Kopf fassen zu lassen. Ich saß teilweise vor dem Buch und habe den Mund verzogen (Alle die das Buch gelesen haben, können sich vielleicht an die Szene mit dem Vogel erinnern). Damit möchte ich keineswegs sagen, dass ich das Buch schlecht fand oder diese Art kritisieren möchte, man sollte sich nur bewusst sein, dass dieses Buch ein wenig anders ist. Die Hauptprotagonistin Tessa hat Krebs und das Buch begleitet sie dabei, wie sie die Dinge erledigt und erlebt, welche sie unbedingt noch vor ihrem Tod machen möchte. Ich mochte den Verlauf der Handlung sehr, da es auch so unvorhersehbar war. Vor allem auch, wie sich der Schreibstil dem Ende des Buches anpasste, war sehr interessant. Ich denke, dass gerade in dieser speziellen Schreibweise die Stärke des Buches liegt und die eine wahnsinnige Authentizität erschafft. Ich kann hier nur die Autorin bewundern. An manchen Stellen schien mir die Hauptprotagonistin doch zu weit entfernt und diese Distanz machte es schwer, alles nachzuvollziehen, was sie dachte und mich mit ihr zu identifizieren. Trotzdem ein empfehlenswertes Buch, was ich guten Gewissens weiterempfehlen kann, gerade wegen dem großartigen Schreibstil.

  13. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.172)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Meinung: Im zweiten Teil, alle sieben Wellen, geht es zum Glück weiter mit den beiden. Vom Aufbau hat er mir wieder gut gefallen und ich habe gespannt verfolgt, was sich zwischen den beiden entwickelt, ob sie sich nun endlich treffen, ob Emmi noch verheiratet ist, usw. Alle offenen Fragen vom ersten Teil werden hier aufgeklärt und das Ende hat mir auch sehr gefallen. Insgesamt fand ich das Buch jedoch nicht so gut wie den ersten Teil. Mir hat das gewisse Etwas gefehlt und manche Situationen haben sich einfach gezwungen angefühlt.

  14. Cover des Buches Wie die Erde um die Sonne (ISBN: 9783736305700)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Erde um die Sonne

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Eine Liebe wie nicht von dieser Welt

    Graham und Lucy könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist voller Emotionen, er eiskalt. Sie hat Träume, während er versucht seinen Albträumen zu entkommen. Und doch sind sie miteinander verbunden. Trotzdem wird es immer nur sie beide füreinander geben. Zusammen werden sie sich ineinander verlieren. Gemeinsam werden sie fallen, auch wenn nichts als der Abgrund auf sie warten wird.

    „Wie die Erde um die Sonne“ ist ein schöner Abschluss der „Romance Elements“- Reihe von Brittainy C. Cherry. Die Geschichte von Lucy &‘ Graham, die sich unter etwas sonderbaren Umständen kennen &‘ lieben lernen, hat mich wirklich berührt. Besonders gut hat mir gefallen, wie die beiden, nach ihren anfänglichen Schwierigkeiten, eine Hürde nach der anderen bewältigt &‘ zueinander gefunden haben.

  15. Cover des Buches Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (ISBN: 9783551315854)
    Lauren Oliver

    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

     (1.385)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    7 Kapitel. 7 Tage aus dem Leben von Samantha Kingston. 7 Mal der 12. Februar.
    Meiner Meinung nach sind Sams Freundinnen ziemliche Zicken. Lindsay, die den Ton in der Gruppe angibt und wohl schon immer beliebt war, hat die wohl schlimmste und rüchsichtsloseste Art, die man sich nur vorstellen kann. Im Umgang mit anderen und auch im Straßenverkehr. Aber wie sollte es anders sein? Niemand hält diese Zicke auf. Elody und Ally sind auch nicht viel besser. Ich würde sie jedoch vielmehr als Mitläuferinnen bezeichnen.
    Zu dieser Erkenntnis kommt auch Sam irgendwann. Aber sie liebt ihre Freundinnen dennoch. Und weiß auch, dass sie sie lieben.
    Dann wäre da noch der “perfekte” Freund. Doch bereits im ersten Kapitel (dem ersten 12. Februar) gesteht sich Sam ein, dass er es nicht ist. Und das sie ihn auch nicht liebt. Gut so, er ist wirklich ein Arschloch. Das zeigt er dann auch zum Ende des Buches mehr als deutlich. Aber hier fand ich es gerade witzig, wie Sam ihn hereingelegt hat. Unschlagbar 😀
    Es gibt in diesem Buch so viele Verzwickungen. Was ist mit der Dreiecksbziehung zwischen Alex, Kathi und Brianna – von der übrigens nur zwei wissen? Was ist mit Kent – Sams Freund aus Kindertagen, den sie heute nicht mal mehr mit dem … ansehen würde? Und was hat Juliet – von allen gequält und als Psycho bezeichnet – mit allem zu tun?
    Ich will hier nicht zu viel verraten, aber ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war in den letzten Wochen ständig dabei und hat auch ein wenig gelitten. Ich sollte wohl mal meine Handtasche waschen 😀
    Anfangs machte mich Sams Verhalten noch kirre. Aber ihr Entwicklungssprung von Kapitel zu Kapitel war erstaunlich. Natürlich war auch mal ein Rebellentag dabei. Mir gefiel der Tag am Besten als sie begriff was wirklich wichtig ist.
    So ganz war es nicht wie bei Bill Murray und “Täglich grüßt das Murmeltier”. Er durchlebte den Tag oft genug, um perfekt Klavier spielen zu lernen. Sam dagegen musste nur 7 Mal durch den selben Tag durch, um zu begreifen, wie sie aus dieser Endlosschleife ausbrechen konnte. Das Ende war für mich überraschend. Sehr überraschen sogar…

  16. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.642)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Ich habe ja in letzter Zeit sehr viele, schöne Bücher gelesen. An das Buch habe ich mich erst gar nicht rangewagt, weil der Film schon so schön traurig war. Dann habe ich es doch gemacht und bin froh, dass ich es gelesen habe.

    Das Buch ist so schön flüssig und mit so viel Gefühl geschrieben, dass man sich sogar ein bis zwei Tränen verkneifen muss.

    Die Protagonisten sind so schön beschrieben worden und wirken auf einen sehr sympathisch.

    Das Ende fand ich sehr traurig und emotional. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570164990)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

     (225)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Okay, es ist noch etwas hin bis Weihnachten,  trotzdem wollte ich gerne dieses Buch vorstellen. 

    Wir haben es letztes Jahr gelesen und es ist eines der schönsten Weihnachtsbücher welches ich kenne . Die Geschichte ist so wundervoll erzählt und die verschiedenen Buchseiten ganz liebevoll Illustriert.Es hat unheimlichen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und die Freude auf Band 2 im Dezember ist jetzt schon riesen groß. 😍📖


  18. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (703)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein

    In gewohnter Haruki Murakami-Manier wird sicher wieder sehr viel Zeit für die einzelnen Charaktere und deren Geschichten genommen. Wer gerne liest und sich von dicken Büchern nicht abschrecken lässt, kommt hier wieder voll auf seine Kosten. Es macht einfach einen Unterscheid, wenn man sich Zeit lässt für die Details und völlig unaufgeregt durchs Buch wandert. Auch wenn die Thematik einer Fiktion und unrealistischen Geschichte normalerweise nicht meinem Geschmack entspricht, feiere ich dieses Buch wieder hart! Wie Haruki Murakami den Leser in Geschichten zieht, ist einmalig. Da wurde ich auch hier wieder nicht enttäuscht, sodass ich im Anschluss direkt in die Fortsetzung gestartet bin.

  19. Cover des Buches Ein Kuss aus Sternenstaub (ISBN: 9783570403532)
    Jessica Khoury

    Ein Kuss aus Sternenstaub

     (183)
    Aktuelle Rezension von: BGirlKitty

    Inhalt: 

    Der kluge Dieb Aladdin findet eine Wunderlampe, an die die mächtige Dschinny Zhara gebunden ist. Er möchte sich an dem Mörder seiner Eltern rächen und lässt sich von ihr davon überzeugen, dass die beste Möglichkeit dafür in einer Heirat mit der Prinzessin liegt. Dafür muss er sich allerdings als Prinz ausgeben. Zahra dagegen hat ihre eigenen Plänen und wünscht sich nichts sehnlicher als die Freiheit, wofür sie einen dunklen Handel eingeht. 

    Meine Meinung:

    Zunächst muss ich gestehen, dass ich das Buch wegen des atemberaubenden Covers gekauft habe. Als ich dann aber mit dem Lesen begann, konnte auch die Geschichte selbst mich voll und ganz überzeugen.

    Von Anfang an hat mich der Schreibstil von Jessica Khoury verzaubert und sehr beeindruckt. Und auch die Geschichte war über alle Seiten hinweg spannend und besonders. Es war ein tolles Leseerlebnis. Besonders gefallen hat mir, dass keine künstlichen Probleme aufgetaucht sind, es ergab sich alles aus der Handlung oder den Charakteren selbst. Auch der Showdown wurde interessant aufgebaut und hat mich nicht enttäuscht. 

    Die Charaktere, insbesondere die 3 wichtigsten, waren sehr authentisch und hatten einzigartige Persönlichkeiten. Es hat süchtig gemacht, mehr über sie und ihre Geschichten zu erfahren. Das hat nochmal mehr dazu beitragen, dass ich bei der  Handlung mitgefiebert und mit den Charakteren gelitten und gehofft habe. Ebenso konnte mich die Liebesgeschichte voll überzeugen, da sie sich mit der Zeit aufbaut und sehr glaubwürdig erzählt wird.

    Für alle, die Fantasy, Magie und Dschinnys mögen eine absolute Empfehlung!

  20. Cover des Buches Der verwunschene Gott (ISBN: 9783959913348)
    Laura Labas

    Der verwunschene Gott

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Cutexpsych

    Bevor ich von meinem Leseerlebnis berichte möchte ich anmerken, dass ich dieses Buch auf den letzten 100 Seiten abgebrochen habe, weshalb ich nicht über das Ende urteilen kann.

    Der verwunschene Gott von Laura Labas hat interessant angefangen und sowohl der Klappentext, als auch das Cover haben mich zum Kauf des Buches getrieben. Allerdings ging das Buch von da an stetig bergab beziehungsweise ging es eigentlich nirgendswohin. Und das ist mein größter Kritikpunkt an der Handlung: Es gibt keine.

    Zwar erlebt die Protagonistin einige Dinge, doch nichts, was den Plot oder die Spannung vorantreibt. Ich musste mit fast 200 Seiten lang durchlesen, wie Morgan in einem Camp festsitzt und über einen Prinzen schwärmt, den sie zuvor unausstehlich gefunden hat. Oder wie sie zum gefühlt 50-Mal mit Personen trainiert, die nicht richtig ausgearbeitet schienen und leider ziemlich blass blieben.

    Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist, dass die Protagonistin Morgan keine feste Persönlichkeit hat. Zu Beginn der Geschichte war sie die starke Wölfin, die nichts aus der Ruhe bringen konnte und an die sich auch niemand einfach so heranschleicht. Wenige Seiten später erschrack sie sich vor jeder herankommenden Person, die sich ihr von hinten näherte. Und solche Beispiele gibt es verteilt im ganzen Buch. Mal abgesehen davon, dass sich ihr Ziel im Verlauf der Geschichte um die fünf Mal ändert. Als könnte sie sich selbst nicht entscheiden, was sie eigentlich möchte. Im einen Moment möchte sie aus dem Camp fliehen, dann möchte sie dem Prinzen helfen und der letzte Stand der Dinge war, dass sie den Prinzen hintergehen wollte...

    Doch kann ich auch zwei positive Dinge anmerken. Und zwar zum einen der Schreibstil der Autorin, welcher mich dieses Buch fast bis zum Ende hat durchlesen lassen. Wäre der nicht gewesen hätte ich wohl schon nach den ersten 100 Seiten aufgehört. Und zum anderen die kurzen Kapitel aus der Sicht zweier "Nebencharaktere", von denen ich mir mehr gewünscht hätte, als nur eines alle 100 Seiten.

    Alles in einem ist dieses Buch ein Fall von gute Idee, aber miserabel umgesetzt. (möglicher Spoiler: wie ich erfahren habe, passiert das im Klappentext genannte ebenfalls erst auf den letzten paar Seiten.)

    Nichtsdestotrotz möchte ich die Autorin nicht gänzlich aus meinen Bücherregal verbannen und bin tatsächlich sogar sehr gespannt auf ihre neue Reihe, welche noch in diesem Jahr erscheinen wird :)

  21. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.393)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    4 Menschen treffen sich in der Sylvesternacht auf einem Hochhaus, um Selbstmord zu begehen. Wechselseitig erzählt jeder aus der Ich-Perspektive über die Beweggründe und über das, was nach dieser Nacht passiert. Die Figuren werden gut eingeführt, jeder hat seinen eigenen sprachlichen Ton. Flüche und Beleidigungen reihen sich später in einer Dosierung aneinander, dass ich das Gefühl hatte, nur noch durch sprachlichen Müll zu waten. Auch beim Überblättern hatte ich den Eindruck, dass es nicht wirklich besser wird, so dass ich es letztendlich einfach entnervt zur Seite gelegt habe. 

  22. Cover des Buches Gwendys Wunschkasten (ISBN: 9783453439252)
    Stephen King

    Gwendys Wunschkasten

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Kademlia

    Gwendy begegnet im Alter von 12 Jahren ein mysteriöser Mann, der ihr eine hölzerne Box mit Hebeln und Knöpfen schenkt. Von da an verläuft ihr Leben um ein vielfaches besser und irgendwann merkt sie, was für eine Auswirkung diese Box haben könnte. Denn dahinter verbirgt sich eine Macht, die so unglaublich scheint, dass Gwendy sie testen muss. Gegen Ende hin spitzt sich die Lage zu, bis sie beschließt, dass sie die Box nicht mehr braucht.

    Zunächst möchte ich anmerken, dass ich es beeindruckend finde, Gwendys Leben innerhalb von nicht einmal 150 Seiten zusammengefasst wurde. Alles scheinbar wichtige wurde erwähnt und man konnte sich ein gutes Bild davon machen. Ihre Handlungen waren nachvollziehbar und ich war letzten Endes froh, dass sie nicht jeden Knopf und jeden Hebel ausprobiert hat. (Ich, bei meiner Neugierde, hätte es wahrscheinlich getan)

    Die Geschichte an sich fand ich ziemlich gut. Wer wünscht sich schließlich nicht so eine besondere Wunschbox? Und Schokolade, die schlanker macht...
    Ich finde es gut, dass Gwendy nicht mit ihrem Geheimnis prahlt und ein bodenständiger, wenn auch ein wenig extravaganter Charakter zu sein scheint. Den mysteriösen Mann finde ich jedoch ganz sympathisch, nur leider wurde hier versucht, aus ihm ein Sinnbild zu machen, welches der Protagonistin Angst machen soll. Leider hat das absolut nicht auf mich gewirkt und ich konnte ihre Angst nicht nachvollziehen, da der Mann keinen besonders großen Druck auf sie ausübte. Er hat ihr ja schließlich nur eine Box geschenkt, mit der sie die ganze Welt auslöschen könnte. 

    Im letzten Drittel gab es eine Szene, die jedoch wirklich etwas mit Horror zu tun hatte. Sie wurde gut beschrieben und war auch nachvollziehbar - also nichts, was den Logikfluss stört.
    Was mich jedoch ein wenig gestört hat - was aber auf Grund der Kürze des Buchs nicht wirklich umzusetzen war - ist, dass mir die Bindung zu anderen Charakteren gefehlt hat. Hier und da wusste man nur über böse Typen bescheid, aber nie wurde deutlich, wie ihre Eltern als Charakter sind. Sie waren für mich nur schmückendes Beiwerk der Geschichte und wer weiß, vielleicht war das auch so gewollt. Aber manche Charaktere wirkten wirklich fade und beinahe so, als könne man sie genauso gut nie erwähnt haben. 


    Da dies mein erstes Buch von King war (Schande über mein Haupt), kann ich den Schreibstil leider nicht mit anderen Werken vergleichen. Bisher habe ich nur alle Filme zu "ES" gesehen - das Buch wird auch noch folgen. Daher möchte ich keine Empfehlung an ambitionierte King-Fans aussprechen, da ich nicht weiß, wie es sich zu den anderen Werken verhält.
    An sich kann ich sagen, dass dieses Buch dennoch eine Empfehlung wert ist, allein schon dadurch, dass es schnell zu lesen und eine gute Geschichte ist, um vom Alltag mal weg zu kommen. 

  23. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Hector lebt ein ganz normales Leben mit seiner Freundin Clara in einer europäischen Hauptstadt. Er ist Psychiater, verdient relativ gut und kann sich eigentlich nicht beschweren. Neuerdings plagt ihn aber eine Sorge; er fühlt sich nach den Sitzungen mit seinen Patienten immer erschöpfter und unzufriedener. Noch dazu hat er das Gefühl seinen Patienten zwar helfen aber sie jedoch nicht glücklich machen zu können. Aber wenn er seinen Patienten zu ihrem Glück verhelfen möchte, muss er erst einmal wissen, was Glück überhaupt bedeutet. Also beschließt er sich auf Reisen zu begeben um dabei herauszufinden was Menschen in verschiedenen Ländern glücklich oder unglücklich macht. Dabei gerät er auch in die ein oder andere unvorhergesehene und sogar gefährliche Situation, aus der er aber immer wieder seine Lehren zum Glück ziehen kann und sie sich in seinem Glücksnotizbüchlein aufschreibt📖


    Nachdem ich neulich mal wieder zufällig einen kurzen Teil der Verfilmung gesehen und mich ganz gut unterhalten gefühlt hatte, dachte ich, vielleicht sollte ich doch endlich mal das Buch dazu lesen, welches seit gefühlten Ewigkeiten bereits im Regal steht. Und es hat sich doch auch gelohnt.

    Es war eine recht nette kurze Geschichte.

    Hector weiß, dass es für ihn eigentlich keinen triftigen Grund gibt bedrückt zu sein. Ja, er müsste eigentlich sogar permanent glücklich sein, denn es fehlt ihm im Grunde an nichts. Und dennoch ist das nicht der Fall und er möchte herausfinden wieso es ihm und auch seinen Patienten so ergeht. Seine Notizbucheinträge umschreiben den Weg zum Glück eigentlich ganz gut und regen auch einen selbst etwas an mal über sein eigenes Glück nachzudenken oder auch wie man ihm ein wenig auf die Sprünge helfen könnte. Seine Erlebnisse sind unterhaltsam und schön zu lesen. Es ist wirklich ein kurzweiliges Büchlein. Jedoch die Tatsache, dass er eigentlich eine feste Freundin Zuhause an seiner Seite weiß, die er offenbar auch liebt, aber während der Reise gleich zwei andere Frauen "näher kennenlernt" fand ich etwas befremdlich.

    An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen. Die Geschichte fängt an mit "Es war einmal..." und in dem Stil geht sie auch weiter. Das erinnerte mich etwas an naive Malerei oder eine Märchenerzählung für Erwachsene. Es ist alles recht oberflächlich, geht nicht wirklich in die Tiefe. Es liest sich ziemlich schnell weg.

    Trotz des einfachen Erzählstils ist es eine ganz nette Geschichte, die einen für ein paar Stunden gut unterhält und doch auch etwas zum Nachdenken über sein eigenes Glück bringt.

  24. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (270)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Mein erstes Buch von Meike Werkmeister war „Über dem Meer tanzt das Licht“. Da dort etwas von einem vorherigen Band stand, habe ich mich natürlich erkundigt und dieses Buch entdeckt. Es ist zwar eine gesonderte Geschichte, doch einige Charaktere tauchen in beiden Büchern auf, daher wäre es schon sinnvoll sie nacheinander zu lesen, da sie auch zeitlich nacheinander spielen. 

    In diesem Buch lernen wir Anni kennen, die mit Thies in Bremen lebt, Game-Designerin und vermeintlich glücklich ist. Doch dann soll sie in Berlin eine Filiale leiten und Thies macht ihr einen Antrag. Und zu diesem Zeitpunkt kommt Post von Maria. Maria, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

    Da ich Maria und auch Anni schon kannte, war es für mich nur noch ein genaueres Kennenlernen, denn ich wusste ja warum die beiden sich zerstritten hatten und was noch so grob passiert. Doch das Drumherum ist wundervoll geschrieben, Meike Werkmeister hat einen angenehmen Stil bei dem die Seiten nur so vorbeifliegen. Es macht Spaß in ihre Geschichten einzutauchen, auch wenn es ein paar Längen gab. Teilweise kamen auch die Gefühle nicht richtig an und ich habe es nur als stiller Beobachter verfolgt ohne eine richtige Bindung aufzubauen. Es fehlt dann die Tiefe und doch hat mich die Geschichte gut unterhalten.

     

    Ein unterhaltsamer Roman, der am Meer spielt. Etwas oberflächlich stellenweise und doch mit Gefühl.

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