Bücher mit dem Tag "würzburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "würzburg" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut (ISBN: 9783596031429)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut

     (296)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Können wir bitte noch kurz warten und dieses grandiose Cover feiern? I mean, das sieht doch einfach hammer aus, oder?!

    Okay, da ich das nun wenigstens einmal erwähnt habe, beginne ich einfach mal mit dem Prolog. Der ist nämlich ganz nach meinem Geschmack – mysteriös, spannend, krank, und in diesem Buch auch relativ blutig. Jedenfalls hat der Prolog mein Interesse geweckt und ich war sofort gespannt auf die eigentliche Geschichte. 

    Der Einstieg in diese hat mich dann aber zunächst ein wenig ernüchtert. Es ging tatsächlich anfangs sehr schleppend voran. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Unter anderem tragen die sehr ausführlichen Umgebungsbeschreibungen einen großen Teil der Schuld daran, aber auch ein paar winzige Logikfehler, die zum Glück nicht allzu dramatisch waren – aber trotzdem vorhanden. Zudem bin ich in den ersten Kapiteln nicht so richtig mit Emilia, einer der Protagonist*innen, warm geworden. Ich fand es nervig, wie sie sich sofort an Hauptkommissar Kessler rangemacht hat, obwohl sie ihn gerade mal wie lange kannte? Zwanzig Minuten? 

    Avram Kuyper, den anderen Protagonisten, mochte ich dagegen von Anfang an sehr gerne. Ich mochte sein Auftreten, seine Gedankengänge und sein Handeln, weil es auf mich logisch wirkte und gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn ich das schlecht einschätzen kann, weil ich schließlich noch nie Kontakt mit einem echten Profi-Killer hatte. Zum Glück.

    Spätestens ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann aber doch noch mal an Fahrt auf. Zwar war es nicht so nervenzerreißend wie ich es mir erhofft hatte, aber trotzdem spannend. Ungefähr zu dem Zeitpunkt wurde mir Emilia dann auch endlich etwas sympathischer, was den Lesefluss auf jeden Fall verbessert hat. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich auch, dass die Figuren – und insbesondere Emilia und Avram – sehr tiefgründig behandelt wurden. Ihr Privatleben hat eine für einen Thriller verhältnismäßig große Rolle gespielt, was ich jedoch nicht kritisch sehe, weil ich mich dadurch besser in sie hineinversetzen konnte und weil ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbarer wurden. 

    Der Prolog nimmt zwar in gewissem Maße schon vorweg, wer der Täter ist und was genau mit den Opfern geschieht, aber das war gar nicht so schlimm, weil Avram und Emilia ihren eigenen Spuren gefolgt sind, bis es am Ende, wo sie dann am selben Ziel angekommen sind, zum großen Showdown kommt. Dieser war gespickt mit der richtigen Menge an Dramatik, Brutalität und Action, und ich glaube, dass ich zum Ende hin immer schneller durch die Seiten geflogen bin. 

    Fazit

    Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten habe ich das Lesen von »Post Mortem – Tränen aus Blut« sehr genossen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe!

  2. Cover des Buches Novemberschokolade (ISBN: 9783453359062)
    Ulrike Sosnitza

    Novemberschokolade

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus2702

    Das Buch "Novemberschokolade" von Ulrike Sosnitza hat insgesamt 364 Seiten und teilt sich in 45 Kapitel. 

    Es geht um die junge Lea, die eine eigene Chocolaterie betreibt, in der ihr ganzes Geld und ihre ganze Energie steckt. Eines Tages im November kündigt ihr die Vermieterin und für Lea bedeutet dies eine sehr emotionale und aufregende Zeit: sie versucht die Chocolaterie zu retten, will bei einem Wettbewerb teilnehmen, trifft ihre Mutter, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur und dann ist da auch noch Alessandro, der Leas Herz zum Schlagen bringt. 

    Eine sehr turbulente aber unheimlich schöne Geschichte über den Mut, nicht aufzugeben, die Bedeutung der Familie und natürlich über die Liebe. 

    Das Buch hat mir sehr gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Meiner Meinung nach, hätte die Liebesgeschichte zwischen Lea und Alessandro etwas mehr in den Vordergrund rücken können, ist aber ansichtssache. 

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. 

  3. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (Die Henkerstochter-Saga 5) (ISBN: 9783548284484)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Teufel von Bamberg (Die Henkerstochter-Saga 5)

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem 5. Band begeben sich Jakob Kuisl, seine Tochter Magdalena und der nunmehrige Schwiegersohn, der Medicus Simon Fronwieser nach Bamberg, um die Hochzeit von Bartholomäus Kuisl zu feiern, obwohl die Brüder einander nicht wirklich grün sind.  

    Doch das bunte Familientreffen wird von einer Reihe rätselhafter Verbrechen überschattet. Zuerst verschwinden einige Einwohner, die dann brutal ermordet aufgefunden werde. Schnell machen die Gerüchte von einem Werwolf die Runde.  

    Statt auf der Hochzeit zu tanzen und zu zechen, müssen Jakob Kuisl und seine Lieben auf Mördersuche gehen.  

    Meine Meinung: 

    Auch der 5. Band dieser Reihe hat nichts von seiner Spannung verloren, auch wenn die Handlung einem bestimmten Muster folgt. Es ändern sich die Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten und der Familienclan erhält Zuwachs durch Simon Fronwieser. Der war zwar schon in den Vorgänger dabei, aber nun ist er mit Magdalena verheiratet. Ob er es manchmal bereut, mit eine Kuisl-Tochter geheiratet zu haben? Denn Magdalena kann oft stur wie zwei Esel sein. 

    Wie wir es von Oliver Pötzsch kennen, sind die historischen Details penibel recherchiert. Der Spannungsbogen ist hoch. Manchmal werden die Leser von falschen Spuren in die Irre geleitet und die Auflösung ist ein wenig unerwartet.  

    Fazit:  

    Wieder ein empfehlenswerter und spannender historischer Roman aus der Henkerstochter-Reihe, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  4. Cover des Buches Die Seelen im Feuer (ISBN: 9783596171644)
    Sabine Weigand

    Die Seelen im Feuer

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Wir befinden uns hier im 17Jh. in Bamberg. Es werden unschuldig Hexen verfolgt, gefoltert und verbrannt. Die Angst geht in der Stadt um. Johanna wurde auch festgenommen und bangt um ihr Leben.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und anschaulich. Die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen und ist sehr gut recherchiert,  so werden immer wieder Augenzeugenberichte von damals abgedruckt. Diese waren auf Grund der Sprache von damals, nicht ganz so einfach zu lesen und mein Lesefluss wurde so ein bisschen ausgebremst. Ansonsten war es eine sehr erschreckende Geschichte, da man weiss, dass es diese Hexenverbrennungen wirklich gab.

  5. Cover des Buches Die letzte Jüdin von Würzburg (ISBN: 9783499268038)
    Roman Rausch

    Die letzte Jüdin von Würzburg

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ela1993

                


     Historisch gesehen sehr interessant zu lesen. Gerade die Fakten, die zwischen einzelnen Kapiteln hervorgehoben sind und reale historische Begebenheiten darstellen, sind sehr informativ gestaltet. Als Wahl-Würzburgerin hatte ich bislang keinerlei Kentnisse zu dieser dunklen Zeit des Mittelalters. Gerade wenn man die Orte kennt, an denen das Buch spielt, macht es die Geschichte noch realer
  6. Cover des Buches Mainleid (ISBN: 9783954516568)
    Anja Mäderer

    Mainleid

     (24)
    Aktuelle Rezension von: PiaOConnell

    Als Fan der schönen Stadt habe ich mich sehr auf diesen Würzburg Krimi gefreut und wurde nicht enttäuscht. „Mainleid“ ist ein toller Titel und auch das Cover macht Lust auf mehr. 

    Dass der Kriminalfall im Studentenmilieu angesiedelt ist, hat angenehme Erinnerungen in mir geweckt und ich wünschte, ich hätte ein Glas Wein vom Stein beim Lesen gehabt. 

    Das sympathische Ermittler Duo, bestehend aus Nadja Gontscharowa und Peter Steiner, das auf eigenen Wunsch von Nürnberg nach Würzburg versetzt wurde, wird gut porträtiert. Auch in den Nebenfiguren finden sich interessante Charaktere. Besonders gefallen haben mir die spanischen Schwestern vom Stammtisch und der Rechtsmediziner Lars Nauke. Gut charakterisiert sind die beiden sehr unterschiedlichen WG-Genossinnen Sophie und Julia.

    Der Krimi ist spannend mit zahlreichen Verdächtigen und falschen Spuren und einer nicht vorhersehbaren Auflösung. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven. Die Handlung ist rätselhaft und packend. Der Krimi ist in einer lebendigen und humorvollen Sprache geschrieben, sogar der fränkische Dialekt wird ab und zu gekonnt eingesetzt. Bei ein paar Szenen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen.

    Ich freue mich auf eine Fortsetzung mit den sympathischen Ermittlern in dieser wunderschönen Stadt.

  7. Cover des Buches Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen (ISBN: 9783734850592)
    Teresa Hochmuth

    Schwestern durch die Zeit - Comtesse in Turnschuhen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: 1001Book

    Es geht um Dottie und Frieda, sie sind 2 tolle Mädchen, jede auf ihre eigene Art besonders. Beide sind 14 Jahre alt und führen komplett verschiedene Leben in unterschiedlichen Zeiten. Wärend Dottie sich im 21. Jahrhundert nach Bällen und Musselinkleidern sehnt, will Frida im 17. Jahrhundert die Welt erforschen und reisen. Durch ein besonderes antikes Schreibpult werden die beiden Brieffreunde und dann gelingt Dottie unerwartet sogar eine Zeitreise zu Frieda ins Jahr 1822.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus Dotties und Fridas Perspektive erzählt, die ich beide sehr mochte. Der Schreibstil ist sehr angenehm, ich wurde mehrmals zum Schmunzeln gebracht und insgesamt ist das Buch etwas ruhiger.

    Schwestern durch die Zeit ist eine tolle Zeitreise-Story, die vor allem auch meiner kleinen Schwester (13 Jahre alt) sehr gefallen hat. Wir wünschen uns  eine Fortsetzung. Denn nach dem Cliffhanger am Ende wollen wir wissen, wie es mit Frida und Dottie weitergeht. Vor allem wie Frieda sich in Dotties Zeit zurecht findet. Vielleicht reisen sie sogar zusammen (mit Johann?) in eine  andere Zeit.

    4,5 Sterne

  8. Cover des Buches Die Glücksschneiderin (ISBN: 9783453424890)
    Ulrike Sosnitza

    Die Glücksschneiderin

     (42)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen. Lassen doch beide auf einen interessanten Roman hoffen.

    Von der Autorin habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte, Clara ist begeisterte Schneiderin und sie beschäftigt sich mit dem Upcycling von Kleidung. Sie hat sich zusammen mit einer Freundin einen Traum erfüllt, ein Nähcafe.

    Das Cafe läuft anfangs nur schleppend. Doch Clara entdeckt auf einem Flohmarkt ein tolles Vintage Kleid. Sie probiert es zu Hause an und da steht plötzlich ihr Exfreund, der sie vor einiger Zeit einfach ohne Erklärung verlassen hat. Das Kleid gehört seiner Großmutter und er hat es gesucht. Doch das Kleid verbirgt auch ein Geheimnis, doch was es damit alles auf sich hat und wie Fin und Clara weiter miteinander umgehen, wird an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.

    Ein sehr schönes Buch, das mich gut unterhalten hat. Es hat mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich empfehle es gerne weiter.

  9. Cover des Buches Fynn (ISBN: B01LD462V2)
    Ally Snow

    Fynn

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Anka1108

    "Fynn" ist der erste Teil der Buchreihe von der jungen Autorin Ally Snow, dieser ist erschienen am 31.08.2016 und beinhaltet 215 eBook Seiten oder 260 Taschenbuchseiten.


    Inhalt:

    Leyla ist sehr schüchtern und verletzlich, als sie nach dem Tod ihres Vaters aus Frankreich nach Deutschland, in einem fremden Land, ohne Freunde zu Recht kommen muss. Der erste Tag in ihrer Schule ist der blanke Horror. Sie wird nicht sehr herzlich aufgenommen und findet ihren Sitznachbarn Fynn einfach nur mega arrogant, selbstbewusst und selbstverliebt. Mehrere Umstände tragen dazu bei, dass die beiden mehr Zeit miteinander verbringen müssen, so kommen sich die beiden immer näher. Ihr Verhältnis ändert sich im laufe des Buches langsam. Leyla merkt schnell, dass Reichtum und Oberflächlichkeit hier an der Tagesordnung stehen. Um nicht groß aufzufallen, versucht sie sich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Aber das gelingt ihr nicht immer.


    Zu den Protagonisten:

    Leyla:

    Ich finde Leyla einfach super sympathisch, auch wenn sie sehr schüchtern und wie ein unscheinbares Mauerblümchen herüber kommt, ist sie trotzdem sehr selbstbewusst. Nur weil sie Französin ist und ihr es im deutschen Unterricht etwas schwerer fällt, muss es nicht heißen, das sie deswegen dumm ist. Sie wird von allen Schülern sehr oberflächlich behandelt, gehänselt, verspottet, in eine Schublade gesteckt und als Außenseiterin behandelt. Dieses liegt auch an ihrer Kleidung, da diese zuvor ihrem Vater gehört hat. Als Erinnerung an ihn hat Leyla sie aufgehoben und zieht sie bei Gelegenheit selber an. Sie macht sich nicht viel aus Styling und kommt zudem aus ärmlichen Verhältnissen. Es fiel mir nicht schwer, mich in Leyla hineinzuversetzen und habe mit ihr Gefühlt. Natürlich kann ich auch verstehen, dass sie es nicht ausstehen kann im Mittelpunkt zu stehen, sie taut mit der Zeit auf und freundet sich mit anderen Schülern an.

    Fynn:

    Fynn war mir am Anfang etwas unsympathisch und so entwickelte ich etwas Antipathie, unter anderem auch weil er so von sich selbst überzeugt ist. Er wirkte etwas selbstverliebt, eingebildet, großspurig, oberflächlich, arrogant, sieht gut aussehend und ist übertrieben selbstbewusst. Er wird von allen Mädchen angehimmelt und wickelt sogar die Lehrer um seinen Finger. Zudem ist er der arroganteste Typ, den ich kenne. Auf gut Deutsch ist er ein verwöhnter Schnösel.
    Zum Schluss ist er mir aber dann doch ans Herz gewachsen. Er passt perfekt in die Handlung des Buches, besser hätte ich ihn auch nicht beschreiben können. Ich denke, dass genau der überhebliche Charakter den Reiz des Lesens ausgemacht hat. Wenn es nach seiner Mutter geht, ist sein Leben schon vorbestimmt, kein anderes Mädchen, bis auf Cindy hat darin einen Platz. Er soll mit seiner Mitschülerin und Nachbarin Cindy eine Familie gründen, studieren gehen und danach erfolgreich im Job sein. Andere Alternativen gibt es für ihn nicht, da er der perfekte Vorzeigesohn sein muss, damit seine Mutter glücklich wird. Ich finde es stark von Fynn das er sich seiner strengen Mutter widersetzt und das tut was er für richtig hält. Gefühle kann man schließlich nicht erzwingen.

    Es kommt im Buch sehr gut zur Geltung, dass die beiden aus zwei sehr verschiedenen Welten kommen. Es wird einem immer wieder bewusst gemacht, dass es für die beiden alles andere als einfach ist. Jedoch der Spruch "Gegenteile ziehen sich an" wird hier einmal mehr bewahrheitet.


    Nebencharaktere:

    Es gibt einige sympathische Nebencharaktere, wie Sophie, Mike, Anette und Drew, die super nett zu Leyla waren und sie nicht gleich verurteilt haben. Anette, die Leyla im Sportunterricht kennen gelernt hat und zudem noch die Schwester von Drew ist, ist hilfsbereit, sehr nett und bei allen beliebt. Auch die Französischlehrerin mochte ich von Anfang an, so eine Lehrerin kann sich jeder Schüler nur wünschen.
    Fynns Mutter und auch Cindy dagegen möchte ich noch nie. Wer die beide als Freunde hat, ist genug gestraft und brauch so keine Feinde mehr. Die beiden passen allerdings perfekt zu diesen Rollen.

    Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben, wurden mit viel Liebe herausgearbeitet, so dass man sich toll in sie hineinversetzen kann.


    Der Schreibstil:

    Der lockere, klare, fesselnde, sehr gefühlsvolle und flüssige Schreibstil, der in der Ich Perspektive geschrieben ist, abwechselnd aus Fynn's und Leyla's Sicht, finde ich super und hat mir sehr gut gefallen. Normalerweise würde so eher Langeweile entstehen, da die Situationen jedes Mal doppelt beschrieben wurden, aber das Gegenteil trifft hier zu. In diesem Buch fand ich genau diesen Erzählstil ganz besonders schön, denn ich wollte jede Situation auch unbedingt aus beiden Sichtweisen erleben. Dieses ist der Autorin hier wunderbar gelungen und ist zudem noch gut verständlich. Der Perspektivenwechsel ist klar definiert, man kann die Gefühle, Gedanken und Ansichten von beiden besser verstehen und nachvollziehen. Zudem ist auch eine Spur Humor enthalten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, deswegen war ich leider viel zu sehr schnell durch.


    Das Cover:

    Das Cover finde ich sehr schön und es ist toll ausgewählt. Die Farbauswahl passt super gut zusammen. "Fynn" wird sehr schön in dem Hintergrund zur Geltung gebracht und der Klappentext ist ebenso ansprechend. Der Titel ist kurz, dennoch passend.


    Endlich einmal ein Buch, das in meiner Heimat Würzburg spielt. Da ich ebenfalls nicht weit von Würzburg entfernt wohne, mich bestens dort auskenne, finde ich dieses Buch besonders schön, da ich mich beim Lesen heimisch fühlte. Wer liest den nicht gern Liebesgeschichten, die aus seiner Heimat spielen. Die Straßen, die Sehenswürdigkeiten und Attraktivität, die im Buch genannt wurden gibt es wirklich und kenne ich selber alle. Ein beeindruckender Jugendroman, über die erste Liebe, die nicht ganz so einfach ist und das einem das Leben auch einige Hindernisse in den Weg legt. Mit dem Buch ist Ally Snow ein sehr schönes Werk gelungen, voller Emotionen und mit ganz viel Tiefe, ohne jemals unrealistisch zu wirken. Meinetwegen hätten es auch noch ein paar mehr Seiten länger seien können. Ich bin regelrecht begeistert und freue mich schon auf die Fortsetzung.


  10. Cover des Buches Mainschatten (ISBN: 9783954519774)
    Anja Mäderer

    Mainschatten

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thea_Lehmann

    Ein gemütlicher Heimatkrimi, der niemandem den Schlaf raubt, aber dafür schöne Einblicke in die fränkische Seele und speziell Würzburg bietet. Mit viel Lust am Erzählen entführt uns die Autorin in die Gesellschaft einer Tanzschule und den Animositäten und Intrigen, die hinter den Kulissen stattfinden. Im Mittelpunkt steht Kommissarin Nadja Gontscharowa, die das K1 stellvertretend leitet. Sie und ihre Kollegen ermitteln im Fall eines toten Tanzlehrers, dessen Tod sich im Laufe der Ermittlungen als Mord herauskristallisiert. Die Kommissarin taucht als Tanzschülerin ein ins Milieu der Tänzer und Freunde der Tanzschule, um den Mörder zu entlarven. Dabei ist sie allerdings wenig erfolgreich. So liebevoll die einzelnen Szenen, vom Aussuchen eines Ballkleides bis zur Geburtstagsparty einer Tanzlehrerin geschildert werden, so wenig spannend wird die Ermittlungsarbeit beschrieben. Selbst als die Kommissarin im Zuge der verdeckten Ermittlung in Lebensgefahr kommt, als noch ein Mord passiert und als das Team zum Schluss auf der richtigen Fährte ist und dem Mörder eine Falle stellt, kommt keine echte Spannung auf. Den Fall lösen letzten Endes nicht Kommissarin Gontscharowa. und ihr Freund und Kollege Peter, sondern der beherzte Einsatz der psychisch angeschlagenen Mutter eines Verdächtigen. Interessant sind die Einblicke in die unterschiedlichen Mordmethoden, die angewendet werden. Gekonnt auch stellt Anja Mädler eine Reihe sehr unterschiedlicher Charaktere  vor, seien es Kollegen von Nadja Gontscharowa bei der Kripo, über den Staatsanwalt und  Gerichtsmediziner bis zum in seiner Freizeit tanzenden Pater. Das ist eine sehr bunte, weltoffene Mischung von Protagonisten, die viel Potential für weitere Fälle haben.

     Ich hoffe, es gibt bald mehr von dieser jungen Autorin.

     

  11. Cover des Buches Töchter der Sünde (ISBN: 9783426635247)
    Iny Lorentz

    Töchter der Sünde

     (130)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Name: Töchter der Sünde
    Autor: Iny Lorentz
    Genre: Historisch, Drama, Romantik
    Preis: € 16,97
    Seiten: 778
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsjahr: 2011
    ISBN: 978-3-426-66245-8
    Verlag: Knaur Verlag 


    Klappentext:

    Die ehemalige Wanderhure Marie lebt glücklich auf Burg Kibitzstein und könnte ihr Leben genießen.

    Ihre Kinder sind erwachsen, die Töchter bereits verheiratet, und nun soll auch ihr Sohn Falko unter die Haube. Doch Falko ist ein Heißsporn und von ungestümen Temperament, und als er sich bei einem Turnier erbitterte Feinde macht, beschließt der Fürstbeschof von Würzburg, ihn eine Zeitlang aus der Gegend zu entfernen. Er schickt ihn mit seiner Nichte Elisabeth nach Rom, wo das Mädchen Vorsteherin in einem vornehmen Nonnenkloster werden soll. 

    Zwar scheint Falko zunächst der Versuchung widerstehen zu können, die Schöne zu verführen, doch in Rom stürzt er sich in eine Affäre mit der Tochter seines Todfeindes. 

    Damit gefährdet er die Aufgabe, die dort auf ihn wartet - und die von außerordentlicher politscher Brisanz ist: Er soll den Besuch des deutschen Königs Friedrich III. und seine Kaiserkrönung vorbereiten, und die Widersacher lauern schon ... 


    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Über das Buch denke ich gemischt, aber eher positiv als negativ. Klar ist es ungewohnt, ein Buch aus der Reihe zu lesen, in welcher es nicht primär um Marie selbst geht, aber daran habe ich mich beim Lesen dann doch schnell gewöhnt. Davor, zumindest hatte ich den Eindruck, hat man von ihrem Sohn Falko nicht allzuviel mitbekommen, dafür kann man ihn in diesem Band nun viel besser kennenlernen. Aber das war ja schon im Vorgängerband mit Trudi der Fall, wo es die meiste Zeit um sie ging. 

    Falko, ja er ist jung und höflich, aber auch etwas zu schnell mit der Hand am Schwertgriff oder in der Hose. Er genießt zwar das Leben, am liebsten zusammen mit seinen Freunden und einem Weib auf seinem Schoss, aber dafür ist er auch hitzköpfig und handelt lieber, bevor er darüber nachdenkt. Auch scheint er Entscheidungsschwierigkeiten zu haben und er lässt sich viel zu leicht ablenken, da er lieber zwei Frauen datet, als sich um seine Mission in Rom zu kümmern. Überhaupt kam dieser Teil im Buch sehr kurz vor und wurde auch, als es dann schließlich soweit war, ziemlich schnell und leicht verwirrend abgehandelt. In einem anderen Buch würde es ich stören, allerdings ist das Beziehungsdreieck durch die ganzen Umstände doch so interessant gewesen, dass es mich nicht gestört hat. Der Teil mit dem König war zwar dagegen die Rahmenhandlung oder ein Teil davon, aber der hat mich jetzt ehrlich gesagt weniger interessiert. Ich gebe es zu, ich habe mich dagegen eher gefragt, wie denken die beiden Frauen über Falko und mit welcher wird er am Ende glücklich werden können. Nun gut, mit dem Ausgang hatte ich nicht gerechnet, aber es hat meine Fragen, was aus den beiden Frauen am Ende sein wird, ziemlich gut beantwortet. Auch fand ich die romantische Entwicklung zwischen zwei anderen Charakteren sehr schön, auch wenn ich bei dem weiblichen Part das Geheimnis dahinter etwas "too much" fand. Aber das ist ja oft bei dieser Reihe so, dass bei dem einen oder anderen Charakter etwas übertrieben werden muss.

    Sehr interessant fand ich auch die Teile der Geschichte, die in Kibitzstein spielten, da man nicht zu 100% der Geschichte von Falko gefolgt ist, sondern das von seiner Mutter und seinen Geschwistern. Hier passiert eine kleine Geschichte, die zwar nur einen geringen bis kaum einen Einfluss auf den roten Faden von Falko hat, dennoch hatte ich auch hier viel Spaß. Überhaupt hatte ich viel Spaß beim Lesen des Buches. Es kommt sogar zu einer Handlung, bei der ich sage: Ja, das ist typisch Marie, das passt zu ihr. Gleichzeitig hatte ich auch Sorge um sie, da sie schon bereits alt ist und ich bin mir nicht sicher, ob es da noch viel dazu geben. Irgendwie traurig, der Gedanke. Auf der anderen Seite, ohne sie wäre es ja nicht wirklich die "Wanderhuren"-Reihe mehr. 


    Leseprobe:

    Kardinal Taddeo Foscarelli blieb stehen, hob den Kopf und lauschte. Hatte er nicht schon eben hastige Schritte hinter sich vernommen? Sein Herz schlug jedoch so hart und schnell, dass es in seinen Ohren widerhallte und alles andere übertönte. Weiter!, befahl er sich selbst, lief ein Stück die Ruinen entlang und schlüpfte hinter einen Vorsprung. Im nächsten Augenblick vernahm er Stimmen.

    "Dort vorne muss er sein!"

    Sie waren ihm auf der Spur! Foscarelli überlegte angestrengt, was er tun konnte. Leider schien der Mond so hell, dass man ihn sehen würde, sobald er aus dem Schatten der Mauer trat. Auch war ihm klar, dass er selbst dann in Gefahr schwebte, wenn es sich bei seinen Verfolgern nur um lumpige Räuber handelte. Allein das juwelenbesetzte Kreuz, das er unter dem Wams trug, war mehr wert, als ein Handwerker in drei Jahren ehrlicher Arbeit verdienen konnte. 

    "Nimm dich zusammen!" Hatte er das gesagt oder nur gedacht? Im Grunde war es gleichgültig, wer hinter ihm her war. Der Dolch eines Räubers war ebenso scharf wie der eines Meuchelmörders, beide brachten den Tod. 

    "Ich hätte besser aufpassen müssen!" Sich im schalen Schatten der Hauswände haltend, schlich er weiter bis zur Einmündung der nächsten Gasse. Da vernahm er vor sich hastige Schritte und bog nach links ein. 

    "Dort drüben ist er!", rief jemand.

    Foscarelli begann zu rennen. An Räuber glaubte er nicht mehr, denn so viele Banditen, wie in seiner Nähe lauern mussten, kümmerten sich gewöhnlich nicht um einen einzelnen Spaziergänger.


    Fazit:

    Das Buch ist nicht perfekt und ich kann mir vorstellen, wenn jemand vom Hauptcharakter, seinem Verhalten und/oder seinen Entscheidungen angewidert/genervt ist. Ich persönlich hatte, wie auch schon bei den vier Bänden davor, sehr viel Spaß beim Lesen und freue mich darauf, den nächsten Band der Reihe lesen zu können. Insgesamt bekommt der Band von mir 4 Rubine.

  12. Cover des Buches Zeit des Sturms (ISBN: 9783966981613)
    Mila Sommerfeld

    Zeit des Sturms

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Pfister

    Als mittleres Kind hat es Sophia nicht leicht. Während ihre Mutter ihren beiden Schwestern in den Himmel hebt, ist Sophias Ansprechpartner eher ihr Vater. Statt einer seriösen Arbeit wie ihre große Schwester, geht Sophia eher den künstlerischen Pfaden nach. Je fortgeschrittener der Nationalsozialismus in Deutschland ist, desto mehr brodelt die Situation in Sophia. Doch das Aufarbeiten ihrer Gefühle in ihren Bildern reicht ihr irgendwann nicht mehr...

    Der zweite Band der Kaufhausdynastie um die Wagner-Schwestern stellt die gleiche Zeitspanne wie Zeit des Glanzes dar. Jedoch wird das Ganze diesmal aus Sophia's Sicht dargestellt. So wirkt das Buch manchmal ergänzend, manchmal wieder aufgreifend. 

    Anders als Katharina lässt sich Sophia deutlich mehr von ihren Emotionen leiten und mag dem allgemeinen Duckmäusertum nicht folgen. Nicht nur ihr Umgang bringt sie dabei öfter in brenzlige Situationen. Doch wofür, wenn nicht für Freiheit und Gerechtigkeit, lohnt es sich sonst zu kämpfen? 

    Für Ortskundige bietet auch dieser Band wieder Bekanntes. 

    Ein Buch, für die, die sich gerne kritisch mit der damaligen Zeit auseinander setzen wollen und an jene glauben, die es damals gewagt haben den Mund aufzumachen. 

  13. Cover des Buches Zeit des Glanzes (ISBN: 9783964433657)
    Mila Sommerfeld

    Zeit des Glanzes

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Pfister

    Im Hause Wagner wird Familie groß geschrieben. Neben Vater Heinrich und der Mutter Leonore sorgen die drei Töchter Katharina, Sophia und Maria für reichlich Trubel. Doch nicht nur der Haushalt ist voller Überraschungen. Im Land gibt es politische Unruhe, die auch vor Würzburg nicht halt macht. Katharina hilft ihrer Mutter im Laden, doch schon bald zwingt die Lage im Land sie zu einer wichtigen Entscheidung, beruflich und privat. 

    Als älteste Schwester ist Katharina ein tragender Pfeiler ihrer Familie. Vernunft und Engagement sind elementare Charakterzüge. Doch auch Liebe und Wagnis sind ihr nicht fremd. "Zeit des Glanzes" zeigt die Entwicklung einer jungen Frau zwischen Zuneigung und ihren Idealen und Rationalität sowie der Sicherheit, ohne die man in den 1930er Jahren in Deutschland schnell den Boden unter den Füßen verlieren konnte. 

    Mit einigen regionalen Bezügen zeigt die Geschichte um Katharina eine kritische Auseinandersetzung mit der damaligen Zeit, mit viel Weiß, Schwarz und noch mehr Grau. Das Buch bietet eine große Bandbreite an Emotionen und Geheimnissen.

  14. Cover des Buches Der falsche Prophet (ISBN: 9783499270864)
    Roman Rausch

    Der falsche Prophet

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    1476: In einem kleinen Ort namens Niklashausen soll dem einfachen Schafhirten Hans Behem die Muttergottes erschienen sein und ihm aufgetragen haben, gegen die herrschende Macht der hohen Herren und der Geistlichen aufzubegehren. Bald strömen von überall her die Menschen zu dem neuen Wallfahrtsort und beginnen sich auf-
    zulehnen. Doch dies ist besonders den umliegenden Bischöfen ein Dorn im Auge... .
    Dem Autor Roman Rausch ist es mit diesem historischen Roman gelungen, die mir bis dahin noch unbekannte historisch belegte Person Hans Behem und deren Versuch, sich gegen die Obrigkeit zu wehren,nahe zu bringen.
    Zu Beginn des Buches man direkt mit dem Leid der Bevölkerung konfrontiert und bekommt so einen echten Einblick in das Leben der gewöhnlichen Dorfbewohner, die sich für ihre Herren zu Tode schuften und sich ihr Seelenheil teuer bei der Geistlichkeit erkaufen müssen. Dieser Hintergrund mit all den Missständen bietet den 
    Nährboden für Hans Behems revolutionäre Reden und gewissermaßen eine Erklärung für seinen Erfolg bei den 
    Menschen.
    Hans Behem ist ein Protagonist, der als einfacher und ungebildeter Schafhirte direkt aus dem einfachen Volk stammt und in Niklashausen als Spaßmacher und als Frauenheld bekannt ist. Während er mir am Anfang noch sympatisch war, entwickelt er sich im Laufe der Handlung immer mehr zu einem übermütigem und betrügerischen Menschen, der den Blick für die Realität völlig verliert.
    Die Handlung selbst war für mich interessant und spannend. Besonders gut fand ich, dass der Autor immer wieder an den passenden Stellen Erklärungen zu bestimmten Dingen wie z.B dem Handel mit angeblich religiösen Gegenständen aufführt. 
    Roman Rausch schreibt flüssig und versteht es, aus vorgegebenen historischen Fakten eine unterhaltsame und spannende
    Handlung zu entwerfen. Er hat es geschafft, ein glaubhaftes Bild von Hans Behem zu konstruieren.
    Insgesamt hat mich ,, Der falsche Prophet" wunderbar unterhalten. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter.
  15. Cover des Buches Die silberne Burg (ISBN: 9783596183395)
    Sabine Weigand

    Die silberne Burg

     (41)
    Aktuelle Rezension von: november2014

    Klapptext:

    Anno 1415: Hätte der Medicus eine Frau sein dürfen?Sie ist Ärztin, sie ist Jüdin, und sie ist auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann: Sara hat viele Geheimnisse, die sie vor den Gauklern verbirgt, mit denen sie 1415 den Rhein entlang zieht. Auch der junge Ritter Ezzo schweigt über den Auftrag der ungarischen Königin, der ihn zu den Gauklern geführt hat. Und der irische Mönch Ciaran bewahrt in seiner Harfe das Vermächtnis des Ketzers John Wyclif, das die Kirche unbedingt vernichten will.Alle drei geraten auf dem Konzil von Konstanz in Machtintrigen, die sie in große Gefahr stürzen. Denn sie hüten ein Geheimnis, das die Welt von Kaiser und Papst erschüttern kann.

    Meinung:
    Ein sehr gut recharchierter historischer Roman. Trotz dessen ist mir der Einstieg recht schwer gefallen, da es sich, wie ich finde, am Anfang sehr gezogen hat. Dennoch hat gelohnt weiterzulesen, denn es wurde noch ziemlich spannend. Interessant fande ich, dass das Judentum viel hervorgehoben wurde. Auf Bräuche und Sitten wurde eingegangen und natürlich auf die schon damals bestehende Judenverfolgung. Was ich sehr erschreckend fande. Dazwischen werden immer wieder Heilanweisungen und Briefe in Original Wortlaut eingeschoben. Hat mir gut gefallen, obwohl es sich natürlich schwer lesen ließ.

    Sara als eine der Hauptprotagonisten war mir von Anfang an symphatisch. Ich habe so oft mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Ritter Ezzo mochte ich auch sehr gerne, auch wenn er am Anfang arg naiv war. Der einzige der 3 Hauptprotagonisten den ich nichts abgewinnen konnte, war Ciarian.

    Am Ende findet sich ein ausführlichen Glossar über das Judentum und das Nachwort über die Entstehung der Geschichte, die sehr interessant war.

    Fazit:
    Es war mal wieder ein sehr schöner und spannender historischer Roman. Kann man auf jeden Fall weiterempfehlen.

  16. Cover des Buches Das Antlitz der Ehre: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 2) (ISBN: 9783962153069)
    Ulrike Schweikert

    Das Antlitz der Ehre: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 2)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Leider ist mir das Buch zu langatmig, es dreht sich mir zuviel um den Vater Elisabeths.

    Ich habe nun his Kapitel 8/9 nicht in das Buch gefunden und breche es von daher ab.

    Deshalb auch nur hier eine Bewertung mit wohlwollenden 3 Sternen. 

  17. Cover des Buches Die Wanderhure und die Nonne (ISBN: 9783426515525)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure und die Nonne

     (20)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Die Wanderhure und die Nonne

    Autor*in: Iny Lorentz

    Erschienen in Deutschland: 2018

    Originaltitel: -

    Erschienen in -: -

    Übersetzer*in: -

     

    Weitere Informationen:

    Genre: Historisch, Drama, Action

    Preis: € 10,99

    Seiten: 640

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-426-65349-4

    Verlag: Kosmos

     

    Inhalt:

    Um dem neuen, herrschsüchtigen Fürstbischof von Würzburg zu entkommen, folgt die ehemalige Wanderhure Marie der Einladung des thüringischen Graf Ernst von Herrenroda. Dort angekommen, wird dessen Burg heimtückisch überfallen. Alle Bewohner bis auf Marie, ihre Tochter Trudi und eine Nonne sterben. Erst nach und nach begreift Marie das ganze Ausmaß der Katastrophe: Sie ist mitten in die erbitterte Fehde zweier Thüringer Adelsgeschlechter geraten und muss nun um ihr Leben und das ihrer Tochter kämpfen.

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Das hier ist ein weiteres Buch aus der Bibliothek, dass ich mir die Tage gegönnt habe - und auch ein weiterer Teil der Wanderhuren-Reihe. Glaube, mittlerweile dürfte es ja bekannt sein, dass ich die Reihe mag und gerne lese. Jedenfalls, als ich vor mehreren Wochen in der Bib war, hatte ich Glück und der Band war grad da. Also habe ich die Gelegenheit genutzt. 

    Dieser Band hier ist auch chronologisch nicht ganz der neueste, vor allem, da Michel lebt. Ich selbst hatte es nicht mehr in der aktiven Ernnerung, aber ich finde es cool, dass sich auch der Band wieder auf Marie konzentriert. Ihre Kinder sind alle schwer in Ordnung, aber ich finde, die Wanderhuren-Reihe steht und lebt einfach von Marie. Den einen Band mit ihrem Sohn fand ich ganz ok, den mit der Tochter ebenfalls, aber am liebsten lese ich nun mal die Abenteuer von Marie. 

    Und das Abenteuer war mal wieder richtig spannend, hat mich direkt an den anderen Band erinnert, bei dem sie am Anfang entführt und dann nach Russland (?) gebracht wird. Auch hier sitzt sie in der Fremde, wenn auch dieses Mal nicht so arg weit weg von der Heimat und muss schauen, wie sie zurechtkommt. Überhaupt ist es wieder eine typische Iny Lorentz Geschichte, man merkt, wer die Guten und wer die Bösen sind; und man weiß auch in etwa, wie es für die jeweilige Seite ausgehen wird. Aber hier finde ich das vollkommen in Ordnung, ich lese ja die Bücher weil ich weiß: Es wird am Ende alles gut ausgehen. Nur das wie, und was dabei alles passieren wird, hier erwarte ich das einfach. 

    Die Story selbst fand ich sehr interessant und mit dem Verlauf hatte ich zwar gerechnet, aber nicht komplett. Nur manchmal kam ich mit den Namen durcheinander, vor allem, wenn sie sich komplett ähnlich waren, wie bei Joachim und Johann. Die habe ich immer miteinander verwechselt und musste dann immer überlegen: Wer war jetzt nochmal wer? Das war aber das Einzige, was mich beim Lesen so richtig gestört hat. 

    Ansonsten war es so, wie man es von den Storys her gewohnt ist. Man kommt recht schnell in die beschriebene Handlung rein, es passiert viel Gutes, aber auch viel Schlechtes, eine wahre Achterbahnfahrt könnte man sagen. Und dann am Ende bekommt jeder und jede, was er oder sie verdient.

     

    Fazit:

    Ich hatte bei dem Band hier wieder sehr viel Spaß und auch wenn ich noch nicht weiß, wann ich den nächsten Band lesen werde, vermutlich erst im nächsten Jahr, so bin ich schon ziemilch gespannt darauf. Irgendwann wird die Reihe sicherlich ein Ende finden, da bin ich mir sicher, weil unendlich lang können sie die nicht machen. Ich vermute mal, dass es mit Marie's Sterbebett sein wird... mit einem hoffentlich friedlichen Ende. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sie einfach in irgendeinem Band der Spannung wegen abschlachten :/

    Jedenfalls zu dem Band hier zurück, er hat mir gut gefallen und bekommt von mir insgesamt fünf Sterne.

  18. Cover des Buches Die Dirne und der Bischof: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 1) (ISBN: 9783962153052)
    Ulrike Schweikert

    Die Dirne und der Bischof: Historischer Roman (Elisabeth-Reihe 1)

     (58)
    Aktuelle Rezension von: TanjaStroblmayr

    Ich mag Ulrike Schweikert und habe schon sehr viele ihrer Bücher gelesen. Auch dieses ist keine Ausnahme, auch wenn es durchaus Längen hat. Das scheint mir vor allem daran zu liegen, dass man viel zu lange auf die titelgebende Begegnung wartet und auch das Geheimnis um Elisabeth sich etwas langsam und unvollständig aufdröselt. Alles in allem aber eine klare Leseempfehlung.

  19. Cover des Buches Zwölf Sünden (ISBN: 9783426525883)
    Kirsten Nähle

    Zwölf Sünden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: djojo

    Victoria Stahl hat mit Daniel Freund einen neuen Partner vor die Nase gesestzt bekommen. Die Ermittlerin hat ohnehin schon einen Ruf etwas eigensinnig zu handeln und kann sehr schlecht damit umgehen, dass sie nun von einem Kölner bei den Ermittlungen begleitet wird. Entsprechend kühl ist auch der Start der beiden Ermittler, als sie zu einem vermeintlichen Selbstmord mitten im bekannten Stadtlauf „Würzburg läuft“ gerufen werden.

    Das Opfer hat sich mitten während des Laufs von der Mainbrücke gestürzt. Obwohl die wenigen und meist unbrauchbaren Zeugenaussagen keine Hinweise auf einen Mord zulassen, beginnt Victoria Stahl zu ermitteln. Irgendetwas kommt ihr komisch vor und sie setzt sich wieder einmal gegen den Willen ihres Vorgesetzten durch.

    Susanne, die Lebensgefährtin von Daniel Freund ist Journalistin. Als ein Bekennerschreiben der „Wächter“ im Postfach genau dieser Ermittlerin landet wird es für Daniel immer schwerer mit seinen Rollen als Ermittler und Lebensgefährtin von Susanne umzugehen. Er kämpft auch noch mit seiner eigenen Vergangenheit und die ersehnte Ruhe in seinem Leben durch den Wechsel nach Würzburg lässt auf sich warten

    „Er hatte gehofft, mit seinen Albträumen und Anfällen würde es in Würzburg besser werden. Neue Stadt und Dienststelle, andere Kollegen … dass alles sollte ihm helfen, über seine Erlebnisse hinwegzukommen. – Stattdessen hatte er es jetzt mit zwei Toten zu tun, die ihn nachts verfolgten und wahrscheinlich erst in Ruhe ließen, wenn er die Täter gefasst hatte. Wie viele Menschen würden die Wächter noch töten, bevor sie sie erwischten?“ (S. 148)

    Mit ihrem Krimidebüt „Zwölf Sünden“ bringt einem die Journalistin und PR-Redakteurin Kirsten Nähle Würzburg etwas näher und kritisiert gleichzeitig auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Man erhält Einblicke in diverse Veranstaltungen und Festivitäten und auch in die teils rauen Umgangsformen in Unterfranken. Das alles vor dem Hintergrund eines spannenden Kriminalromans, der sich so auch nur in Würzburg abspielen kann, da die lokalen Gegebenheiten ausschlaggebend für den Plot sind.

    Interessant fand ich die Art und Weise wie die Autorin dem Leser die Protagonisten näherbringt. Sowohl Victoria Stahl als auch Daniel Freund haben ihr Päckchen zu tragen und fast jedes Kapitel ist einem der Protagonisten, der Journalistin Susanne oder den Tätern gewidmet. Die Autorin übernimmt dann die Perspektive der jeweiligen Figur. Das hätte etwas verwirrend wirken können, da aber die jeweiligen Figuren als Überschrift die Kapitel bezeichnen ist das kein Problem, sondern ein Stilmittel welches schnell eine persönliche Nähe ermöglicht. 

    Etwas schade fand ich die Auflösung am Ende, die eine unnötige, persönliche Verstrickung enthält. Dadurch wurde das Werk mit einem Mal für mich weit aus dem Rahmen einer möglichen Realität gerissen und das hat mir ein wenig den Spaß geraubt. Trotzdem war die Geschichte durchdacht, die Hintergründe und Motive zwar etwas eigenwillig aber gut recherchiert und spannend verpackt. Wer also einen Regionalkrimi aus Unterfranken sucht ist sehr gut damit bedient, besser als mit manch anderen, die fast ausschließlich aus Mundart und kulinarischen Eskapaden der Protagonisten leben. 

  20. Cover des Buches Die Lebküchnerin (ISBN: 9783492254472)
    Sybille Schrödter

    Die Lebküchnerin

     (60)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Dieses Buch ist mir durch Zufall begegnet - und es hat mir sehr gut gefallen.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Ich bin schnell in das Buch hinein gekommen und habe nicht lange zum Lesen gebraucht. 


    Benedicta und Agnes sind gleich zwei sympathische Charaktere gewesen, mit denen ich mit gefiebert habe. Das Leben im Kloster war für beide nicht besonders schön uns so verstand ich den Wunsch zu fliehen.

    Was mir hier besonders gut gefallen hat war zuerst einmal die Beschreibung des einfachen Lebens. Die Atmosphäre der vergangenen Tage, aber auch das Leben in der Stadt sind gut gelungen. Aber auch die Liebe zum Backen wurde gut verkörpert, sodass ich natürlich direkt Lust auf Lebkuchen hatte.

    Das Buch ist durchgehend sehr spannend bis zur letzten Seite. Von daher gibt es sehr zufriedene 5 Sterne von mir!

  21. Cover des Buches Die Kinderhexe (ISBN: 9783499257100)
    Roman Rausch

    Die Kinderhexe

     (38)
    Aktuelle Rezension von: werderaner
    Würzburg zur zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Stadt ist in Hexenwahn und die Scheiterhaufen lodern.
    Als die alte Hebamme Babette sterben muss schwört die zehnjährige Kathi Rache und verdächtigt mit einer Freundin angesehene Bürger beim Hexensabbat gesehen zu haben. Man glaubt ihnen und niemand ist mehr vor ihren Urteil sicher..
    Am ende sind sie aber auch nicht mehr sicher und werden beschuldigt.
    Das Buch zeigt eindrucksvoll wie schnell man in der zeit als Hexe beschuldigt und Verbrannt wurde , eine Anklage genügte und unter Folter gestand man alles. Das ganze ist gut geschrieben und lässt sich gut lesen ,allerdings wirkt Kathi am ende etwas zu erwachsen.
    Aufjedenfall Lesenswert für alle die das Thema interessiert.
  22. Cover des Buches Zeit des Wandels (Die Schwestern der Kaufhausdynastie-Reihe 3) (ISBN: B08L6VLXTQ)
    Mila Sommerfeld

    Zeit des Wandels (Die Schwestern der Kaufhausdynastie-Reihe 3)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Pfister

    Als jüngste Wagnerschwester wurde Nesthäkchen Maria regelmäßig außen vor gelassen. Körperlich zart gebaut und ein wenig tagträumerisch wird sie häufig als nicht belastbar genug erachtet. Während ihre älteste Schwester bereits ein eigenes Kaufhaus führt, wird ihr nicht einmal zugetraut im Laden der Mutter auszuhelfen. 

    Doch je düsterer die Zeiten im Land werden desto mehr wächst in Maria der Drang belangloses hinter sich zu lassen. 

    Dabei stößt sie auch auf ein ungeöffnetes Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit, das sie mehr mit ihrer Mutter verbindet, als sie ahnt. 

    Ähnlich wie ihre Schwestern vertritt Maria ihre Meinung, manchmal auch mehr als gut für sie ist. "Zeit des Wandels" ergänzt die anderen Bücher der Reihe, deckt offene Fragen auf und schildert die Jahre im Reich aus Sicht von Maria, die gelegentlich ein neues Licht auf die Geschichte wirft.

    Dabei ist nicht nur die Angst um die Mitbürger entscheidend, sondern auch die Angst um die eigene Familie. Doch nicht nur Angst sondern auch Liebe macht Maria das Leben schwer. 

    Der letzte Band der Kaufhausdynastie stellt wieder Geschehnisse vor und während des 2. Weltkriegs dar und das Leben in einer Überwachungsgesellschaft, in der der Übergang zwischen Freund und Feind sehr fließend ist. 

    Die Kaufhausdynastie zeigt mit viel Gefühl das Leid der damaligen Zeit auf, aber bringt auch neben Glück und Liebe viel Mut und Hingabe in die Geschichte. 

    Kein Sommerroman, aber eine mahnende Erinnerung an eine dunkle Zeit, die sich nicht wiederholen darf.

  23. Cover des Buches Das Juliusspital – Wie alles begann (ISBN: 9783426458785)
    Nadja Beinert

    Das Juliusspital – Wie alles begann

     (7)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Die Liebe ihres Ehemanns war für eine Frau die oberste Priorität, ihre Aufopferung für die Familie war ihr Lohn, Der Verlust ihrer Freiheit Befreiung!...“


    Mit diesen Aussichten ist Viviana 1849 aufgewachsen. Kurz vor Weihnachten macht sie mit ihrer Tante eine Kutschfahrt durch Würzburg. Am Zeller Tor verlässt sie die Kutsche, um in den dort angelegten grünen Park zu gehen. Dabei trifft sie auf den Steinbildhauer Paul Zwanziger. Er erzählt ihr vom Leben der Steine.

    Die Autorinnen haben eine spannende Einführung in die eigentliche Geschichte geschrieben. Die Begegnung mit Paul eröffnet Viviana eine neue Welt. Seine Sätze lassen sie nicht los. So erklärt er ihr, als er über die Steine spricht:


    „...Nur weil wir manche Dinge nicht sehen können, bedeutet das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt...“


    Als Tochter eines Bankiers hatte sich Viviana an strenge Regeln zu halten. Während der Vater ihr doch das eine oder andere durchgehen ließ, achtete die Mutter streng auf die Konventionen. Hinzu kommt, dass ihre Verheiratung schon vorausschauend geplant ist.

    Heimlich trifft sie sich mit Paul. Der führt sie in die Welt der Kunst und lässt sie vieles mit anderen Augen sehen.


    „...Ein Bauwerk ist viel mehr als sein äußeres Erscheinungsbild und das Schmuckwerk in seinem Inneren...“


    Die kurze Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Jetzt bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

  24. Cover des Buches Die Tochter der Wanderhure (ISBN: 9783785743522)
    Iny Lorentz

    Die Tochter der Wanderhure

     (497)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Genre: Historischer Roman

    Erwartung: eine spannende Geschichte in toller Atmosphäre

    Meinung: 

    Der Schreibstil ist okay. 

    Ich habe vor längerer Zeit die vorherigen Bücher gelesen. Leider kam ich nicht so gut mit dem Buch klar. 

    Trudi ist mir recht sympathisch. Ich kann ihre Hoffnungen auf die Liebe gut nachvollziehen. Ihre Freundin treibt sie leider zu unüberlegten Handlungen. Was heute nicht so schlimm ist, war damals aber große Schande. ...

    Leider konnte ich mich das Buch nicht so recht überzeugen obwohl die die allgemeine Atmosphäre ganz gut beschrieben fand.

    Zu viel politisches Hin und Her. Ich konnte die handelnden Figuren und ihre offenen und verdeckten Absichten nicht auseinander halten. Leider nahmen diese Abschnitte dann doch einen zu großen Teil ein, sodass ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen habe. Mir ist tatsächlich die Leselust vergangen.

    Fazit: Enttäuschte 2 Sterne von mir

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