Bücher mit dem Tag "wunderland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wunderland" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.383)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Mit Plötzlich Fee hat Julie Kagawa eine tolle Reihe geschaffen, die mich noch immer begeistern konnte. Trotz des stolzen Alters hat das Buch eine Aktualität, die mir sehr gut gefallen hat. Die Protagonisten waren mir sympathisch und die Welt wieder total magisch.


    Ich wusste schon zuvor, dass Julie Kagawas Schreibstil genau meinem Geschmack entspricht. Mit Talon hat sie eine meiner absoluten Lieblingsreihen geschaffen, die ich auch schon mehrmals gelesen habe. Auch Plötzlich Fee und die Spin-off Reihen habe ich vor mehreren Jahren bereits einmal gelesen. Umso gespannter war ich, ob mich die Geschichte noch immer so fesseln kann wie damals. Mein Lesegeschmack und meine Kritikpunkte haben sich auf jeden Fall verändert und trotzdem mochte ich Sommernacht dieses Mal noch immer sehr gerne.


    Was mir als erstes aufgefallen ist, war das Alter der Protagonistin. Ich hatte nicht mehr in Erinnerung, dass Meghan erst junge 16 Jahre alt war. Glücklicherweise ist sie dafür sehr reif und es hat mich nicht gestört. Ich konnte mich trotzdem in sie hineinversetzen und ihre Handlungsweise nachvollziehen. Meghan mochte ich nämlich wirklich gerne. Obwohl sie teilweise etwas naiv war, hat sie eine mutige und kämpferische Seite. Besonders ihre Empathie hat dazu geführt, dass sie wirklich alles für ihre Liebsten und besonders für ihren Bruder Ethan tun würde. Ich habe sie sehr gerne begleitet und kann sagen, dass sie eine sehr sympathische Hauptprotagonistin ist.

    Auch die weiteren Protagonisten mochte ich wieder unglaublich gerne. Dies sind zum einen der lustige und lockere Puck und natürlich der verschlossene Eisprinz Ash. Die Einwicklungen, die alle durchmachen werden, kann ich teilweise noch benennen, worauf ich mich sehr freue. Meine Sympathien haben sie trotz fragwürdiger Aktionen trotzdem und mein Herz sowieso für sich gewonnen.


    Was ich zudem sehr gut gelungen fand, war der Weltaufbau. Die Verbindung zwischen realer Welt und Feenwelt wurde sehr gut geknüpft. Es war magisch, verspielt und hatte dennoch einen ordentlichen Anteil an Urban Fantasy. Zudem konnte ich trotz kritischer Betrachtung keine Logikfehler ausmachen. Es war alles nachvollziehbar und gut durchdacht.


    Obwohl man die Ereignisse teilweise schon etwas vorhersehen konnte, war die Spannung über das ganze Buch verteilt da. Es ist immer etwas passiert und es wurde sich auf wichtige Ereignisse beschränkt. Durch das, dass die Autorin sich nicht in unnötigen Details verrannt hat, wurde es nicht langweilig und ich habe das Buch hier als Reread wirklich gerne und gespannt verfolgt.


    Insgesamt hat mir Plötzlich Fee wirklich gut gefallen. Ich mag das Konzept der Geschichte und der Schreibstil von Julie Kagawa unglaublich gerne, sodass ich tolle 4 Sterne vergeben kann. Es ist eine Reihe, die fesselt und überrascht und die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.


  2. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (422)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Buchreihe wurde mir von einer lieben, buchbegeisterten Freundin empfohlen. Ohne Zweifel eine Geschichte, welche so komplett anders ist als alles, was ich bisher zu dem Thema gesehen habe, aber dennoch absolut empfehlenswert!

    Das Setting und gleichzeitig auch das Feeling des Buches ist wirklich skurril und düster. Alles, was ich vorher vom Wunderland wusste, wurde hier kurzerhand nochmal auf links gedreht und heraus kam ein Wunderland, welches absolut nichts für kleine Kinder ist, welches gefährlich, geheimnisvoll und voller faszinierenden Bewohnern ist. Ich habe eine Weile gebraucht, um mich an die Düsternis in dem Buch zu gewöhnen, aber anschließend fand ich es einfach nur noch unglaublich. Es gab einfach so viele Dinge, welche ich entdecken konnte, welche mich vollkommen überraschen konnten. 

    Nicht nur das Setting war vielschichtig, die Charaktere waren es auch. Zugegeben, Alyssa mochte ich nicht von Beginn an, hier baute sich während des Lesens erst eine Bindung auf. Am Anfang schien sie mir etwas unreif, einen Tick zu stur und zu bockig. Doch fand ich ihre Entwicklung wirklich toll, zum Schluss konnte sie mich durch Mut und Entschlossenheit, aber auch durch ein aufopferungsvolles Herz begeistern. Mit Jeb war das auch so eine Sache… durch den Klapptext wusste ich ja bereits, dass es hier wohl eine romantische Nebenhandlung mit Alyssen geben wird, allerdings konnte ich ihn durch seine Art, durch seine Handlungen einfach nicht so sehen. Für mich war er praktisch wie eine Art großer Bruder, oder eben doch nur der platonische, beste Freund von ihr. Zwar spürte ich mit der Zeit, dass diese Gefühle ihm gegenüber etwas nachließen, doch so ganz einverstanden war ich bis zum Schluss nicht. Vielleicht kann er mich in den nachfolgenden Bänden von sich überzeugen. Meine Wahrnehmung ihm gegenüber kann aber auch daran liegen, dass in dieser Geschichte ein anderer Mann mein Herz im Sturm erobert hat. Morpheus war einfach nur unglaublich. Bei ihm hatte ich keine Chance, hinter die Fassade zu blicken, ich weiß bis jetzt noch nicht, was genau in ihm vorgeht. Seine geheimnisvolle Art wurde hier wirklich so gut umgesetzt, so etwas habe ich wirklich bisher noch nicht gesehen. Immer wieder konnte er mich überraschen, ich hatte so oft das Bedürfnis, ihn zu schütteln! Dazu sieht er einfach nur unglaublich aus und konnte mich zum Ende zumindest von seiner liebevollen Seite überzeugen. 

    In die Handlung bin ich nicht direkt reingekommen, wie bereits erwähnt musste ich erst mal mit dem Feeling zurecht kommen. Jedoch legte sich das ziemlich schnell und spätestens nachdem Alyssa im Wunderland angekommen war, war ich Feuer und Flamme. Die Handlung war spannend, emotionsvoll mit einer guten Prise Humor. Immer wieder gab es Wendungen, mit welchen ich absolut nicht gerechnet hätte, welche der Handlung aber nochmal einen Spannungsaufschwung gaben. Das Ende war eine große Überraschung und auch, wenn es hier auf einmal wirklich etwas schnell ging und ich einen Moment gebraucht habe, bis ich das Geschehende verstanden habe, so fand ich es klasse. Die Abwandlung von Alice im Wunderland fand ich auch sehr gelungen und vor allem sehr glaubhaft dargestellt. Ich war wirklich einfach nur begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band, welcher bestimmt schnell bei mir einziehen wird.

    Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm. Es war ein gutes Wortbuilding und ich konnte einen tollen Lesefluss aufbauen. 

    Mein Fazit:

    Noch nie war ich so froh, auf eine Buchempfehlung gehört zu haben, wie bei diesem Buch. Denn hier hatte ich wirklich ein unglaubliches Lesevergnügen, welches ich so auch noch nie hatte. Das Setting und auch das Feeling der Geschichte waren sehr skurril und düster, sodass ich einen Moment gebraucht hatte, bis ich mich daran gewöhnen konnte. Aber schnell konnte ich mich in das Setting gewöhnen, welches wirklich für einige Überraschung gut war. Alles, was ich bisher vom Wunderland kannte, wurde kurzerhand, aber auch sehr glaubwürdig auf Links gedreht. Mit Alyssa wurde ich nicht gleich zu Anfang warm, vorerst war sie mir etwas zu unreif, stur und etwas bockig. Hier passierte aber eine wirklich große Wendung und gerade zum Schluss konnte sie mich durch Mut, Entschlossenheit und ein aufopferungsvolles Herz überzeugen. Auch Jeb konnte mich nicht zu 100% überzeugen, zumindest nicht in der Rolle, welche ihm hier zugeschrieben wurde. Für mich ist er einfach mehr wie ein Bruder oder wie ein platonischer bester Freund von Alyssa. Jedoch legten sich mit der Zeit meine Gedanken darüber und ich denke, ich kann im Laufe der weiteren Geschichte komplett Frieden finden. Wer mich allerdings im Sturm erobern konnte, war Morpheus. So einen Charakter wie ihn habe ich bisher selten erlebt. Bis jetzt kann ich noch nicht vollkommen genau sagen, auf welcher Seite er denn eigentlich steht, was seine Pläne betrifft. Auch die Handlung fand ich sehr gelungen. Es gab so viele Überraschungen, so viele Wendungen, welche ich nicht vorhersehen konnte. Die Geschichte war einfach so skurril und faszinierend. Spannung, Emotionen und eine gute Prise Humor bildeten die perfekte Mischung. Das Ende fand ich wirklich sehr gelungen, auch wenn auf einmal alles etwas schnell ging und ich einen Moment brauchte, um das Geschehene zu begreifen. Auf jedenfall bin ich schon sehr auf den zweiten Band gespannt, bestimmt wird es nicht lange dauern, bis er bei mir einziehen wird. 


  3. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

     (449)
    Aktuelle Rezension von: juliesleseecke

    TW: Gewalt, Sexuelle Gewalt

    Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital eingesperrt, denn alle halten sie seit ihrem Verschwinden für verrückt. Sie wurde mishandelt und erinnert sich an nichts, nur an das weiße Kaninchen, welches ihr Leben für immer zerstört hat. Niemand glaubt ihr, außer dem Insassen der Nachbarzelle: Hatcher, ein Mann, der viele Menschen mit seiner Axt tötete. Als ein Feuer in der Anstalt ausbricht, schaffen die beiden es zu entkommen, doch auch etwas anderes, Dunkles ist entkommen und droht alles und jeden zu verschlingen. 

    Diese Interpretation von »Alice im Wunderland« hat mich direkt zu Beginn sehr schockiert. Sie ist brutal, blutig und düster, aber auch genial und spannend geschrieben. Alice macht eine unglaubliche Entwicklung durch und beginnt für sich und viele andere einzustehen. Vom alten Wunderland, wie wir es aus unseren Kindertagen kennen, ist nicht viel übrig, Charaktere wie das weiße Kaninchen, die Raupe und die Grinsekatze sind hier böse Schurken, die mit Menschen handeln und mit Blut und Gewalt regieren. Also nichts für schwache Nerven!

  4. Cover des Buches Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (ISBN: 9783959919890)
    Nina MacKay

    Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    In "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf" wird eine  spannende Geschichte über die Prinzessin erzählt, welche auf der Suche nach ihren Märchenprinzen über sich hinaus wachsen.  Auch Red versucht von ihrer Wolfsphobie Abstand zu nehmen, wobei ihr der Werwolf Ever unbewusst hilft.

    Die ganze Märchenwelt wird von einer ganz anderen Seite gezeigt.  Die lustigen Charaktere haben mir viele schöne Stunden gebraucht  :) 

  5. Cover des Buches Alice im Zombieland (ISBN: 9783862789863)
    Gena Showalter

    Alice im Zombieland

     (451)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    „Alice im Zombieland“ fristet jetzt schon eine halbe Ewigkeit sein Dasein in meinem Regal. 7 Jahre? 8? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich es endlich davon befreit, weil ich wahnsinnig große Lust auf eine Zombie-Geschichte hatte. Dementsprechend bin ich nun leider etwas enttäuscht, denn die Geschichte ist so gar nicht das, was ich erwartet und mir erhofft habe.

     

    Wer eine dystopisch angehauchte Geschichte mit Zombies lesen möchte, ist hier falsch, denn von einer Dystopie bzw. einer Zombieapokalypse kann man hier nicht sprechen. Es ist viel eher … Fantasy, denn die Zombies sind keine verwesenden Körper, sondern infizierte Seelen, die auch nur dem Geist bzw. der Seele eines Menschen Schaden zufügen können (und so dann auch dem Körper des Menschen). Auch von "Alice im Wunderland" findet man hier nahezu nichts, von dem Vornamen der Protagonistin und einer Kaninchenwolke abgesehen. Das war wirklich etwas enttäuschend, weil ich etwas anderes erwartet habe.

     

    Zudem hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass manches nicht wirklich Sinn ergibt – und wenn der Autorin das selbst aufgefallen ist, hat sie sich die Fakten einfach so zurechtgebogen, wie sie wollte. Dadurch hatte ich mehr als einmal ein Gefühl von Willkürlichkeit, von Unlogik. Allem voran: Warum müssen die Zombies überhaupt vernichtet werden, wenn sie nur Seelen gefährlich werden können? Gut, okay, natürlich sind das keine schönen Aussichten, nach dem Tod zu einem hirnlosen Untoten zu werden, sollte man von diesen infiziert werden, aber zu den eigenen Lebzeiten hat man eigentlich nichts zu befürchten, weil diese einen nur angreifen können, wenn man sich selbst in Geistform befindet – warum machen sich dann alle Figuren solche Gedanken? Warum stellen sie es so hin, als würden sich alle in Gefahr befinden? Ich verstehe das irgendwie nicht und das frustriert mich. Vielleicht erschließt sich mir hier auch etwas Entscheidendes nicht und anderen Lesern schon?

     

    Zu Beginn hat mir, trotz des Dämpfers, dass es sich nicht wirklich um Zombies handelt, die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, weil ich Alice und Cole mochte und mir gefallen hat, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegt. Da konnte ich auch darüber hinwegsehen, dass mir die Geschichte gelegentlich zu „teeniemäßig“ geschrieben war (mit dem Geschmachte für den coolsten Typen der Schule, einer viel zu schnell geknüpften besten Freundschaft und dem typischen Zickenkrieg zwischen der Protagonistin und der Exfreundin des erwähnten Typen). Die Liebesgeschichte gefällt mir trotz Klischeehaftigkeit eigentlich auch nach wie vor gut, jedoch hapert es für mich am Plot. Während zu Beginn Spannung aufgebaut wird, weil man als Leser natürlich mehr über die Zombies, über Alice und über Cole und seine Truppe erfahren möchte, ist die Handlung schließlich relativ „zahm“ – mögliche Twists werden recht unbedeutend durch Ahnungen einiger Figuren vorweggenommen, sodass sich hier keine Überraschungen ergeben können, und Hindernisse, die Spannung bringen könnten, sind schnell aus dem Weg geschafft (ein Hindernis im Besonderen sogar erstaunlich unspektakulär, obwohl man daraus eine riesige Sache hätte machen können).

     

    All das dämpft meine anfangs sehr positive Meinung von dem Buch, sodass ich auf den letzten Seiten leider nur noch fertig werden wollte. Ich war mir erst sicher, dass ich die Folgebände unbedingt lesen möchte, jetzt sind doch Zweifel aufgekommen, weil ich nicht weiß, ob die konzipierte Welt für mich genug Sogwirkung aufweist. Letztendlich finde ich diese Art von Zombies und die Jäger … relativ lahm, weil von ersteren, wie gesagt, keine richtige Gefahr ausgehen würde, wenn sich alle Menschen einfach nur nicht in ihre „Geistform“ begeben würden. Das im Interview von der Autorin angedeutete Liebesdreieck im zweiten Band wäre das Einzige, was mich derzeit zum Lesen animieren könnte. Mal schauen.

     

    Fazit

    „Alice im Zombieland“ fängt eigentlich gut an, enttäuscht dann aber damit, dass es hier nicht wirklich um Zombies, sondern mehr um Geister geht, die für Lebende anscheinend nicht mal eine richtige Bedrohung darstellen. Die fehlende Spannung angesichts vorweggenommener Twists und unspektakulär überwundener Hindernisse und die gelegentliche Unlogik und Willkürlichkeit der Handlung haben meine Lesefreude leider etwas gedämpft. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band aber nochmal eine Chance. Von mir gibt es 3,5 Sterne, weil ich mich die erste Hälfte gut unterhalten fühlte.

  6. Cover des Buches Hazel Wood (ISBN: 9783791500850)
    Melissa Albert

    Hazel Wood

     (265)
    Aktuelle Rezension von: herbalecca

    Das Positive vorweg: der Schreibstil von Melissa Albert hat mich komplett überzeugt. Die Ich-Perspektive ist sarkastisch, fresch und humorvoll - genau so, wie ich es liebe. Außerdem ist die Protagonsitin Alice kein stilles Mäuschen, sondern eine aktive Prota, die sagt, was sie will. 

    Soweit so gut, leider konnte mich die Story besonders zum Ende hin dann aber doch nicht wirklich mitreißen. Der Anfang ist vielversprechend - ein bisschen Highschool, New Girl - Klischee, aber das hält sich zum Glück in Grenzen. 

    Was zur Bewertung von nur drei Sternen geführt hat, ist für mich das letzte Drittel des Buches. Der Erzählstil wechselt von einer sehr nahen und introspektiven Perspektive zu einer fast schon teleskopartigen Betrachtung der Ereignisse. Da ging für mich echt die Spannung verloren und ich habe es nur noch zu Ende gelesen, um zu wissen, wie es ausgeht. Die sich aufbauende Lovestory verläuft völlig abrupt im Sande, was vermutlich einem klischee-Happy-End entgegenwirken soll, für mich aber doch etwas hart daherkam. 

    Insgesamt kein schlechtes Buch und der Schreibstil ist wirklich unterhaltsam, die Story aber leider nicht wirklich mitreißend.

  7. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Nikki_Habelitz

    Die Reise geht weiter. 🪓🪓🪓

    Mҽιɳυɳɠ

    Nachdem ich nun Band 1 gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit Alice und Hatcher weiter geht. Finden sie Jenny, Hatchers Tochter? Was hat das mit der weißen Königin auf sich und wer ist die schwarze Königin? 

    Da ich nun den Schreibstill der Autorin kannte und Alice und Hatcher bereits kennen lernen konnte, habe ich gleich von Beginn an mit den beiden mitgefiebert. Was ich sehr gut fand war, dass ein kurzer Rückblick der Autorin, in Form eines Prologs auf Band 1 folgte. Kurz und knapp auf 3,5 Seiten und nicht zu lang. Was ich allerdings nicht so gut fand war, dass es keine Kapitel gibt. Nach einer Unterbrechung musste ich immer noch mal kurz ein paar Sätze vom Vortag lesen um wieder rein zu kommen. Dafür ziehe ich einen Stern ab, weil ich nie wusste wann ich aufhören kann mit lesen. Also war es oft mitten im Geschehen. Das Buch ist stattdessen in 2 Teile gegliedert. Teil 1: DER WALD und Teil 2: DER BERG. 

    Der Charakterentwicklung von Alice war zwar ganz leicht zu erkennen, jedoch hätte ich sie am liebsten das eine oder andere mal kräftig durchschütteln wollen. Sie hatte von Anfang an diese Art alles in Frage zu stellen und konnte nie etwas annehmen. Das hat mich teilweise echt gestört. 

    Die Geschichte an sich ist rund und stimmig und wieder sehr düster. Ich mochte die Figuren die dieses Mal drin vorkamen genau so, wie die im Band 1. 

    Fazit: Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich gern. Sie konnte mich auf ihrer Reise mitnehmen. Man wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und die Figuren haben alle genau die richtige Tiefe und auch das Setting war super. Die Geschichte gefällt mir gut, reicht aber dennoch nicht an Band 1 heran. 


    4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

  8. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

     „Die Stille war das Schlimmste an dem Ganzen, denn ich hatte das Gefühl, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Gedanken hören konnte.“             

    Eckdaten

    Verlag: Drachenmond Verlag (zur Verlagsseite)

    Erscheinungsdatum: 12.10.2017

    Preis: Taschenbuch 14,90€, eBook 4,99€

    Seitenzahl: ca.312

    ISBN: 978-3959911153

    Genre: Fantasy, Romantasy          


    Cover/Gestaltung

    Wow! Das war wohl mein erster Gedanke bei dem Cover. Überraschend ist die ausgefallene, fantastische Gestaltung bei Drachenmond nicht. Denn die Cover sind so gut wie alle wunderschön gestaltet. In meinem Alice-im-Wunderland-Fieber sprach mich der Titel als erstes an. Das musste ich einfach haben! Es ist detailliert und auffallend, passt zur Story und sticht einfach ins Auge! Auch die innere Gestaltung a la Drachenmond hat mich wieder positiv begeistert. Schönes Cover, tolle Buchgestaltung.

                                       

    Klappentext

    „Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
    Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
    Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
    Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

                                       

    Meine Meinung

    Juhu! Noch eine Alice-im-Wunderland-Story! Im Moment kann ich im Fantasy-Bereich gar nicht genug davon bekommen.

    Ich denke, für Märchen-Neuerzählungs-Fans ist dieses Buch ein Must-Have, aber allerdings für welche die die Kernelemente nicht so reizend finden, vielleicht eher auch nichts. Man braucht für diese Geschichte Fantasie! Denn die Geschichte ist durch und durch unglaublich kreativ und komplex beschrieben, detailreich und einfach fantastisch. Für verrückte Köpfe eine echte Wohltat, man kommt aus den Vorstellungen gar nicht mehr raus.

    Ich bin ziemlich gut und schnell in die Story reingekommen und der Schreibstil sorgte dafür, dass mich die Geschichte jederzeit fesselnd konnte. Es ist angenehm geschrieben, aber auch einfach extrem viel Input für den Kopf. Nicht, dass man das Gefühl bekommt: Ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist, aber es ist einfach Komplex! Das liegt aber auch daran, dass wir hier vom Wunderland reden und nichts so ist, wie es in der stinknormalen Welt eigentlich ist. Die Informationen die man bekommt sind logisch für die Hauptstory und wichtig für das Verständnis.

     


    „Dieser Augenblick hatte sich wie pure Magie angefühlt. In einer Welt, die von Technik und Mechanik beherrscht wurde, in der jeder Zinken eines Zahnrads einwandfrei zu dem anderen passt, hatte ich es nicht für möglich gehalten, so etwas wie Zauberei und Wundern zu begegen.

    Die Charaktere waren alle sehr feinfühlig ausgearbeitet und ich empfand die Persönlichkeiten als sehr sympathisch beschrieben. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, aber man schließt sie ins Leserherz und freut sich aufs Weiterlesen. Zwar konnte ich nicht immer alle Handlungentscheidungen vor allem von Alice nachvollziehen, aber es störte mich jetzt auch nicht weiter. Langweilig wäre vielleicht auch gewesen, wenn sie eine perfekte Heldenrolle gehabt hätte. Man darf in dieser Geschichte einfach nicht vergessen wer oder was sie ist: Ein Teenie!

    Und da auch die Romantik nach und nach mehr dringt, kann so manch einer ja schon mal den Kopf verlieren … vor allem im Wunderland!

    Mein Favorit war tatsächlich der Hutmacher. Schön verrückt, aber eigentlich auch ein normaler Kerl. Die Handlungsstränge zwischen den beiden entwickelten sich meiner Meinung nach eigentlich ganz gut, allerdings fehlte mir ein bisschen die Tiefe. Generell hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan. Manche Handlungen kamen mir hier und da zu „rasch“ vor. Vor allem die Liebesgeschichte war realistisch gesehen, nicht so ganz nachvollziehbar für mich, weil der Zeitraum einfach zu engmaschig war.

    Im ganzen aber eine sehr kreative, schöne Geschichte, die viel mehr Potenzial gehabt hätte, bzw. woraus man auch einen guten Mehrteiler machen hätte können.

    Wer hier allerdings eine kunterbunte Wunderland Story erwartet ist falsch, es ist etwas düsterer, trauriger und Steampunk!

  9. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzbube (ISBN: 9783570163740)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzbube

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Hello meine lieben bookies!

    Endlich habe ich den zweiten Teil der Dark Wonderland Trilogie gelesen!

    Und ich wurde nicht enttäuscht!

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    Dieses Mal spielt sich die Geschichte nicht in Wunderland ab, sondern in der realen Welt. Alyssa denkt, dass sie endlich ein normales Leben führen kann. Aber Morpheus und sämtliche Bewohner Wunderlands machen ihr da einen Strich durch die Rechnung als sie in der echten Welt auftauchen und Alyssa in ein neues Abenteuer ziehen. 

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    Der Schreibstil war wie im ersten Band fantastisch! Man fliegt nur so durch die Seiten und lernt immer wieder neue Wesen oder Orte kennen. 

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    Es gab viele kleine Geheimnisse die entdeckt wurden und Alyssa und ihre Freunde werden von einer spannenden Situation in die nächste verfrachtet. Natürlich gabs auch die ein oder andere Erinnerung die wir zusammen mit Alyssa erfahren durften. 

    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. 

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    In diesem Teil lernt man viel mehr über die anderen Charaktere und Alyssa steht nicht alleine im Mittelpunkt. Das fand ich großartig!

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    Am Ende gab es auch einen Cliffhanger, weswegen ich sofort mit dem dritten und letzten Teil begonnen habe. 

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    Eine klare Leseempfehlung von mir!

  10. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492281676)
    Stephanie Garber

    Caraval

     (733)
    Aktuelle Rezension von: Mileam

    Die Story von Caraval hat mir im Grunde sehr gut gefallen, jedoch war es hier weniger ein Spiel als eine Schnitzeljagd und in gewisser Weise hätte ich mir in Bezug auf das Spiel noch etwas mehr gewünscht.

    Scarlett als Charakter hat mich am Anfang sehr gestört, vor allem ihre unendliche Naivität und dass in jedem Satz den sie gesprochen oder gedacht hat "Tella" vorkam. Das hat sich jedoch zum Glück im Laufe des Buches verbessert. 

    Julian hingegen fand ich als Charakter super, spannend und geheimnisvoll und ein gutes Gegengewicht zu Scarlett.


    Spoiler!

    Was mich jedoch gestört hat war, dass alle anderen Mitspieler*innen in dem Spiel im Grunde völlig unnötig waren. Das Spiel war nur auf Scarlett und Tella ausgerichtet und es schien als hätte kein anderer eine Chance die Hinweise zu finden oder zu verstehen. Dadurch war es kein Spiel mehr sondern nur noch eine Schnitzeljagd für Scarlett.

    Auch, dass Julian ein Darsteller war und für Legend gearbeitet hat, hat mich an der Stelle des Buches gestört. Auch wenn es in Hinsicht auf das Ende Sinn ergeben hat, war es für mich an der Stelle der Auflösung zu einfach und irgendwie enttäuschend.

  11. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönig (ISBN: 9783570164334)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönig

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Hello meine lieben bookies!

    Endlich habe ich den dritten und letzten Teil der Dark Wonderland Reihe gelesen. 

    Was für ein Finale! 

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    Ich mochte es sehr, dass man nochmal mit jedem Charakter etwas Zeit verbringen durfte und es gab auch ein paar neue Wesen die man kennen gelernt hat. 

    Für mich war es bis zum Schluss sehr schwierig mich für einen der beiden Jungs zu entscheiden. 

    Aber tief in meinem Inneren weiß ich, dass ich mich wahrscheinlich für Morpheus entschieden hätte. 🙈

    Seid ihr Team Jeb oder Team Morpheus? (@janine.... bei dir kenne ich die Antwort 😂)

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    Die Handlung spielt diesmal hauptsächlich im IrgendWoanders. Ein Land, dass genau wie Wunderland seine Eigenheiten hat und sehr besonders ist. Hier stößt Alyssa auf eine neue Regentin und muss sich ihr in den Weg stellen. 

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    Die Geschichte war, wie auch die beiden davor, sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Alyssa muss sich viel mit der Vergangenheit (nicht nur ihrer eigenen) auseinander setzen. Man erfährt einiges über die rote Königin und über die Familie von Alyssas Vater. 

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    Insgesamt hat mir die Reihe durchweg gut gefallen und ich würde sie jedem Alice in Wunderland Fan empfehlen!

    Wir haben interessante Charaktere, eine phantasievoll gestaltete Welt (Menschenwelt, Wunderland, IrgendWoanders), eine spannende Handlung und eine super guten Schreibstil. 

    Was will man mehr?


  12. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Fuchs2017

    “Who did you pass on the road?” The king went on, holding out his hand to the messenger for some more hay.⁣⁣

    “Nobody,” said the messenger. ⁣⁣

    “Quite right,” said the king: “this young lady saw him too. So of course Nobody walks slower than you.”⁣⁣

    “I do my best,” the messenger said in a sulky tone. “I’m sure nobody walks faster than I do!”⁣⁣

    “He can’t do that,” said the king, “or else he’d have been here first”⁣⁣

    ⁣⁣

    I read “through the looking glass” a few weeks back and had such a great time! It’s so witty and entertaining!!

  13. Cover des Buches Fegoria (ISBN: 9783947115082)
    Annika Kastner

    Fegoria

     (99)
    Aktuelle Rezension von: mein_lesestoff

    Fegoria ist magisch, spannend & fesselnd. Man erlebt eine außergewöhnlichen Reise. 

    Von der ersten Seite an hat mich diese Geschichte gepackt. Durchgehend. Der Schreibstil ist so toll & flüssig und die Handlungen so toll erzählt, dass die Seiten einfach dahin flogen. 

    Nicht nur Alice, als einer der Hauptfiguren hat mich verzaubert, auch alle anderen Figuren konnten mich begeistern. Vor allem Crispin. Wer wünscht sich keinen Crispin? Oder einen Topas?

    Die Welt Fegoria und ihre Bewohner sind einfach nur zauberhaft. So bildlich umschrieben, dass ich dachte ich wäre selbst vor Ort und mitten im Geschehen.

    Ich kann diese süße magische Geschichte wirklich jedem ans Herz legen ♡.

  14. Cover des Buches Der Atem einer anderen Welt (ISBN: 9783596298846)
    Seanan McGuire

    Der Atem einer anderen Welt

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Laubblatt

    Ich habe mich entschieden, dieses Buch zu lesen, obwohl ich sicher war, dass ich es nicht mögen werde. Diese Vorahnung hat sich leider bestätigt. 

    Das Buch besteht aus drei Teilen, die in der englischen Originalfassung jeweils ein Buch ausmachen. Ich hätte es besser gefunden, wenn die einzelnen Teile zu einer einzigen Geschichte verknüpft worden wären, statt klinisch voneinander getrennt werden. 

    Die drei Geschichten unterscheiden sich von der Handlung her völlig. In der ersten geht es um einen Serienmörder, in der zweiten wird die Vergangenheit zweier Figuren aus dem ersten Band genauer beschrieben und im dritten Band macht sich  eine Gruppe von Kindern auf den Weg in verschiedenen Welten um eine Tote zu den Lebenden zurückzuholen. Es ist unmöglich, diesen Geschichten ein einzelne Genre zuzuordnen und der Klappentext hilft auch nicht, sich auf das einzustellen, was man lesen wird. 

    Punkte die mich gestört haben:

    - Es gibt grosse Logikfehler

    - Die Erwachsenen benehmen sich wie Kinder

    - Da die Bücher sehr dünn sind, wird alles nur sehr oberflächlich gestreift

    - Themen wie Sexualität, Body-Shaming und Rassismus werden sehr plakativ und ungeschickt behandelt

    - Der Schreibstil ist zum grössten Teil sehr holprig

    - Der erste Teil findet vor allem in der Schule statt, trotzdem habe ich von der Schule keine wirkliche Vorstellung. Der zweite und der dritte Teil spielen komplett abseits von der Schule.

    Während allen drei Geschichten geschahen sehr grausame Dinge, dennoch wirkte der  Erzählstil sehr unreif und naiv. Die Welten wirken erzwungen und die Erklärungen, wie das ganze mit den verschiedenen Welten funktioniert werden mit jedem neuen Satz verwirrender. 

    Die zweite Geschichte hat mir eigentlich recht gut gefallen, jedoch hat sie mehr wie ein Prolog für die Geschichte zweier Geschwister gewirkt und gerade als es interessant wurde, war sie zu Ende. Jack war auch der einzige Charakter, der einigermassen dreidimensional auf mich gewirkt hat. 

    Diese Rezension ist wahrscheinlich genauso wirr und klotzig wie das Buch, also solltet ihr es lesen, wenn sie euch gefallen hat.


  15. Cover des Buches One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) (ISBN: 9783473585991)
    Jennifer Benkau

    One True Queen, Band 1: Von Sternen gekrönt (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)

     (705)
    Aktuelle Rezension von: zauber_seiten

    Schon lange habe ich kein Buch mehr so verschlungen, weil es mich so sehr in den Bann gezogen hat!

    Jennifer Benkaus Schreibstil lässt einen so tief in die Geschichte eintauchen, dass man fast denken könnte, man schaut einen Film. Sie erzählt detailgetreu, lässt einen mit ihren Figuren mitfühlen und trennt Wichtiges von Unwichtigem. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass keine zu langen Beschreibungen der Welt erfolgen. Es wird also nicht seitenlang erklärt, wie ein Gebirge aussieht, aber es wird genug angerissen, sodass man sich die Welt Lyaskye gut vorstellen kann.

    Die Protagonistin ist eine Jugendliche bzw. junge Erwachsene, was sich natürlich in ihren Charakterzügen widerspiegelt. Damit meine ich nicht, dass sie kindisch ist, sondern dass dieser sich innerhalb der Geschichte stark weiterentwickelt. Anfangs, in ihrer (oder unserer) Welt ist sie noch schüchtern und zurückhaltend, doch nach einiger Zeit in Lyaskye wandelt sie sich nach und nach zu einer starken, mutigen Protagonistin, die ich sehr gerne mochte. Allerdings war sie teilweise zu nett zu gewissen Personen, die sie unfair behandelt haben. Dies hat mich zwar wütend gemacht, aber werte ich nicht als Kritikpunkt, da es wohl einfach Teil ihres Charakters ist.

    Der Protagonist ist... geheimnisvoll? Er gibt lange Zeit nicht viel von sich Preis, weder seinen Namen noch seine Gefühle, er spinnt Lügen über sich selbst und spinnt auch sein Umfeld in seine Lügen mit ein. Und dennoch fängt man an, ihn gern zu haben. Vielleicht gerade weil es ihn so besonders macht, dass man ihn nicht direkt durchblicken kann, sondern sich stets fragt: ist er nun diese Person, von der ich glaube, dass er sie ist?

    Die Handlung war fast durchweg spannend und anziehend, ich habe das Buch wirklich schnell durchgelesen. Immer wieder hat man als Leser irgendetwas erfahren, das neu und bedeutsam war. Man lernte wie Mailin nach und nach Lyaskye kennen - und lieben. 

    Ich habe es geliebt, nach Lyaskye zu reisen und war stets gespannt darauf, was die Welt zu bieten hat und was als nächstes passiert. Ich habe den Charakteren gerne bei ihrer Entwicklung zugesehen und habe mit ihnen gebangt und gelitten. "One True Queen": Von Sternen gekrönt" ist ein tolles Fantasy-Buch mit einer besonderen Liebesbeziehung, das ich jedem empfehlen kann!

  16. Cover des Buches Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch (ISBN: 9783961880126)
    Jonathan Green

    Alice im Düsterland - Ein Fantasy-Spielbuch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kleine_welle

    In diesem Spielbuch wird man zu Alice, die vor längerer Zeit im Wunderland war. Doch seitdem hat sich einiges verändert dort, denn überall lauern die Tick-Tack-Männer. Nun muss man als Leser*in entscheiden welchen Weg Alice nehmen wird um dem weißen Kaninchen und ihren Freunden dort zu helfen. 

     

    Als Kind habe ich wahnsinnig gerne die Zeit mit Spielbüchern verbracht, denn ich mochte es aktiv in die Geschichte eingreifen zu können. Wobei ich nicht besonders gut darin bin zu überleben, irgendwie wähle ich immer den falschen Weg. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich auch in diesem Buch manchmal falsch abgebogen bin und nochmal von vorne starten musste. 

    Aber zunächst war mir das Buch wegen seinem Cover aufgefallen, denn diese Grinsekatze verspricht doch schon gruslige Atmosphäre und die bekommt man auch geboten. 

    Dafür sorgt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Illustrationen innerhalb des Buches. Die ich wirklich sehr gut finde. Das hat so gar nichts mehr von dem zauberhaften Wunderland von Carroll, aber wir befinden uns ja auch im Düsterland. ;)

    Das Buch selber ist gut aufgebaut, zunächst gibt es da eine Einleitung mit Erklärungen rund um Alices‘ Eigenschaften und Fähigkeiten. Hier habe ich mir schon ein paar wenige Notizen gemacht, damit ich nicht immer wieder zum Anfang blättern musste. Und dann kann es auch schon direkt losgehen. 

    Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und die Kämpfe gegen die bösen Wesen im Wunderland sind nicht zu kompliziert gestaltet, sodass man einfach so durch die Seiten fliegen kann. Naja, wenn man den richtigen Weg findet. ;)

    Ich habe mein Abenteuer glaub ich 4 oder 5 Mal neu anfangen müssen bevor ich es wohlbehalten beenden konnte. Wen verwundert es, ich bin vorher natürlich jedes Mal gestorben. 

    Und auch wenn ich mir Notizen zum Labyrinth gemacht habe (was mir selber empfohlen wurde und ich auch jedem empfehlen kann), habe ich mich ab und zu dort verirrt. Naja, passiert. ;)

    Was mich allerdings etwas gestört hat ist, dass man die Geschichte nur gut beenden kann, wenn man ein bestimmtes Rätsel im Buch löst. Ich werde jetzt nicht verraten welches, denn da müsst ihr schon selber drauf kommen. 

    Also, wie gesagt ohne dieses Rätsel kann man es drehen und wenden, man stirbt an einer bestimmten Stelle. Nachdem ich das dann herausgefunden habe, war ich so gefrustet, dass ich ein klein wenig gepfuscht habe. Ich habe das Rätsel gesucht und gelöst ohne auf einem regulären Weg dorthin zu gelangen, denn ich habe leider keine Ahnung wie das geht. Okay, langer Rede, ich habe deshalb das Buch glücklich beenden können und irgendwie fühle ich mich nicht gut dabei. Obwohl ich wirklich wie gesagt sehr gefrustet darüber war, dass es keinen anderen Weg zu geben scheint als über dieses eine Rätsel. 

    Ansonsten waren die Rätsel sehr gut und auch recht knifflig, ich habe schon bei dem ein oder anderen etwas länger gesessen und überlegen müssen, wie die Lösung sein könnte. Das hat mir sehr gut gefallen. Und auch das Ende war sehr cool. 

     

    Mein Fazit: Auch wenn ich nicht ganz ehrlich die Geschichte abgeschlossen habe, hatte ich sehr viel Spaß bei dem Buch. Es ist nicht zu kompliziert und gut erklärt. Einzig hat mich gestört, dass man an einer bestimmten Stelle nur mit einem bestimmten Rätsel weiterkommt. Das fand ich sehr frustrierend. Hätte es da mehrere Möglichkeiten gegeben, wäre ich vielleicht glücklicher gewesen, aber so habe ich später immer mal noch die Chance ein neues Abenteuer zu starten, denn noch sind nicht alle Wege gegangen. ;) 

  17. Cover des Buches Der Wortschatz (ISBN: 9783000609312)
    Elias Vorpahl

    Der Wortschatz

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    "Das Wort" verliert zu Beginn des Buchs seine Bedeutung und macht sich auf die Reise, um seinen Sinn und sich selbst wieder zu finden. Es weiß nichts mehr über sich, lernt seine Welt völlig und viele andere Leute neu kennen.

    Dafür erschafft der Autor eine fantastische Welt der Wörter, nimmt auch den Leser mit auf Reisen und zeigt einem eine völlig neue Bedeutung für die Sprache.


    Meinung

    Ich wusste zuerst nicht so recht, was mich erwartet, ob das was für mich ist und ob ich gut durch das Buch kommen würde. Ich habe es angefangen und wurde direkt richtig überrascht! Es hat mir super gefallen, ich war ständig überrascht, welche Fantasie Elias Vorpahl hat, welche Ideen er hatte und welche wahnsinnig klugen Gedanken er sich zur Sprache gemacht hat.

    Es war super schön erzählt, ganz kurzweilig und leicht. Es hat einfach Spaß gemacht mal etwas ganz anderes zu lesen und kann ich nur jedem empfehlen es in die Hand zu nehmen und sich auf die Reise einzulassen!

  18. Cover des Buches Etwas endet, etwas beginnt (ISBN: 9783423213530)
    Andrzej Sapkowski

    Etwas endet, etwas beginnt

     (62)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Von Fantasy über Horror bis hin zu Dystopie und magischer Liebesgeschichte ist manches dabei. Mit dem Hexer-Universum sind lediglich zwei Erzählungen verbunden, weshalb sich manche Fans bei dem optisch gut zur Reihe passenden Band vielleicht zu Recht über einen gewissen Etikettenschwindel aufregen.

    Lässt man sich jedoch auf den Inhalt ein, wünscht man sich fast, noch mehr davon lesen zu können. Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Beiträge grenzt fast an die schier endlose Erzählwut eines Stephen King, egal ob Katzenhorror, ein modernes Märchen über Minnesang, eine alternative Realität in einem fiktiven polnischen Bombenkrieg irgendwann Anfang der Neunziger oder eine sarkastische bis zynische Nacherzählung von "Alice im Wunderland" - aus Sicht der Grinsekatze - im Mittelpunkt steht.

    Zugegeben: Sapkowskis Stil ist nicht immer gleich zugänglich, gerade wenn es mal nicht um Fantasy geht. Immer wieder wird erst nach mehreren Seiten klar, welche Figuren und Zusammenhänge tatsächlich wichtig sind oder worauf das Ganze hinausläuft. Nicht jede Geschichte ist das klassische geradlinige Abenteuer, viele Beiträge spielen mit ironischer Brechung oder akuten Übertreibungen, auf die der klassische "Hexer"-Fan vielleicht nicht vorbereitet sein mag.

    Bonusmaterial: Einführung des Autors zu jeder Geschichte

  19. Cover des Buches Alice (Chronicles of Alice 1) (ISBN: 9781785653308)
    Christina Henry

    Alice (Chronicles of Alice 1)

     (31)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>A deeply unsettling vision that works...<<
    „Alice“ von Christina Henry ist ein Buch was die zuckrige Welt von Alice im Wunderland auf eine ganz andere Art und Weise zeigt. Es ist ein Buch voller Horror! Blut, Leid, Schmerz, Qualen und Angst werden hier ausgiebig zelebriert und jeder Horror-Fan kommt hier denke ich sehr sehr gut auf seine Kosten! Aber auch die speziellen Charakterzeichnungen haben mir hier sehr gut gefallen und eben diese bekannte Welt der „Alice aus dem Wunderland“ ordentlich auf den Kopf gestellt. Ich habe mir dieses Buch in der englischen Fassung zu Gemüte geführt (die deutsche Übersetzung erscheint soweit ich gesehen habe im März 2020) und war überrascht wie gut ich doch zurecht kam, obwohl es echt recht lang her ist, als ich das letzte Mal ein Buch auf Englisch gelesen habe!
    Insgesamt hat mich das Buch wirklich sehr begeistert, auch wenn das Ende mir irgendwie sehr gehetzt vorkam. Wer sich nicht scheut fremdsprachige Bücher zu lesen und blutrünstigen Horror mag, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen! Es ist ein echter Pageturner und lässt sich auch mit eher mittelmäßigen Sprachkenntnissen gut lesen!

    Inhalt zu „Alice von Christina Henry:
    Seit nunmehr 10 Jahren sitzt Alice in einer Psychatrie fest. Ihr einziger Kontakt besteht zu Hatcher, einem Massenmörder, mit dem sie durch ein Mauseloch, dass ihre beiden Zellen verbindet kommuniziert. Durch einen Brand der Anstalt gelingt es Hatcher und Alice zu fliehen, doch auch etwas noch grausameres kann fliehen. Etwas, was sich von der Angst ernährt und dabei ist Old City zu verschlingen. Old City steht hier im starken Kontrast zu New City. Old City ist ziemlich heruntergekommen, sowohl was die Stadt als auch seine Bewohner in diversen und den grausamsten Formen betrifft! Gemeinsam kämpfen sich Hatcher und Alice durch diesen furchtbaren Ort, immer mit dem alles verzehrenden Monster im Nacken, dass es zu vernichten gilt...

  20. Cover des Buches Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte (ISBN: 9783499217142)
    Catherynne M. Valente

    Die wundersame Geschichte von September, die sich ein Schiff baute und das Feenland umsegelte

     (53)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Die Geschichte von September ist eine wirklich schön geschriebene Geschichte, für junger hat sie sicher etwas sehr fesselndes. Ich für meinen Teil muss sagen ich gehöre wahrscheinlich nicht in die Zielgruppe. 


    Trotzdem musste ich hin und wieder bei ihnen Abenteuer schmunzeln. 

    Achtung Spoiler!!!!! 

    Meine Lieblingszitate :

    *"[...] Iss, was du magst, liebes Kirschenkind!"

    *Viele trugen Glitzetmasken in Schwarz, Gold, Rot und Silber.

    *"Ich weiß, Wölfchen. Und ich weise dir deinen Weg. " 

  21. Cover des Buches Asche (ISBN: 9783802584909)
    Lori Handeland

    Asche

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Es war ganz okay. Ich muss ehrlich sagen, dass es wohl keine allzu gute Idee war das Buch vor dem Fernseher während der Werbepause zu starten, denn ich bin nie richtig reingekommen und habe mich danach auch nicht mehr bemüht in die Geschichte zu tauchen, dazu kommt die lange Pause zwischen dem Lesen und der Rezension (sie wurde auf Wunsch eines Mitglieds des Aminos noch später geschrieben). Vieles weiss ich dadurch auch gar nicht mehr, denn ich habe die Seiten wirklich nur durchgescannt.

    Das Buch wäre wohl sicher nicht allzu schlecht, wenn ich nur konzentrierter gewesen wäre, aber bildet euch bitte eine eigene Meinung dazu!

    Ich selbst bin nicht ganz so begeistert von der Sache. Wie gesagt, ich bin von Anfang an nicht gerade gut mitgekommen und so ist mir auch nicht viel Positives aufgefallen. Die Geschichte entspricht eigentlich einem Bereich den ich mag: Fantasy mit einigen erotischen Seiten, aber in diesem Genre habe ich definitiv schon besseres gesehen. Wenn es mich trotz schlechtem Start nicht packen kann, ist es einfach nicht so gut.

    Auch Negatives gibt es durch dieses „nicht-viel-Mitbekommen“ nicht viel zu bemerken. Ich bin mir nur ziemlich sicher, dass der Titel nicht viel aussagt. Es gibt Gestaltwandler in dem Buch, die sich in Tiere verwandeln, aber keinen der sich in einen Phönix verwandelt. Dieser ganze Phönix und Ascheaspekt wird allgemein viel zu wenig aufgegriffen. Sogar in den „GrimmChroniken“ wird der Phönix besser beschrieben und dort ist sie nur eine von vielen Charakteren. Ich hatte wirklich etwas mehr darauf gehofft.

    Wie bereis gesagt, ich habe das Buch zu einem blöden Zeitpunkt gestartet und war so nicht richtig reingekommen und hatte danach auch keine Lust mehr und so ging die Geschichte einfach an mir vorbei. Bildet euch bitte eine eigene Meinung dazu. Ich werde noch Bücher von der Autorin lesen und wenn mir diese gefallen, werde ich dem Ganzen sicher noch eine Chance geben. Von mir reicht es in diesem Falle aber nur für drei Sterne.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  22. Cover des Buches Coraline (ISBN: 9783401507460)
    Neil Gaiman

    Coraline

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Jagusch

    Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite total überzeugt. Ein richtig schönes aber auch teilweise echt gruseliges Abenteuer, dass wir zusammen mit Coraline erleben dürfen. Es hat sich super schnell lesen lassen, nicht nur weil es ein kurzes Buch war, sondern auch weil es wirklich so unheimlich schön geschrieben war, dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

    Ich kann das Buch wirklich nur total empfehlen, obwohl ich fast annehme, dass es eigentlich schon jeder gelesen hat??? Für mich wird es auf jeden Fall eines der Bücher sein, die ich immer wieder mal in die Hand nehme um es zu lesen.

  23. Cover des Buches Alice = Alice (ISBN: 9783959623391)
    Maxi Schilonka

    Alice = Alice

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Ich habe dieses Buch über Free Your Stuff in einer großen Kiste dabei gehabt. Im ersten Moment stand es nur im Schrank, bis ich mal ein Buch für "zwischendurch" benötigte. Es hat nur 300 Seiten, also dacht ich mir los gehts. Es handelt sich um Zwillinge welche auf Grund der Trennung der Eltern jeder bei einem Elternteil lebt. Alles ist soweit ok bis Scarlett aus dem Fenster stürzt und im Koma liegt. Da ihre Schwester Alice nicht an Selbstmord glaubt, nimmt sie ihre Rolle an der ihrer Schule als Scarlett an. Das Buch ist schlüssig geschrieben und liest sich nur so weg. Das Ende kam für mich überraschend und erst ganz am Schluss klärt sich alles auf! Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!

  24. Cover des Buches Die Erfindung von Alice im Wunderland (ISBN: 9783806242645)
    Peter Hunt

    Die Erfindung von Alice im Wunderland

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Sago68

    Zwei Männer und drei Mädchen in einem Boot - so nahm die berühmte Geschichte um "Alice im Wunderland" einst ihren Anfang. Obwohl ich das Buch und seinen Nachfolger "Alice hinter den Spiegeln" seit meiner Kindheit kenne und schätze, war mir sein Ursprung doch bisher völlig unbekannt. Ich ahnte ebenso wenig, dass ein Mädchen namens Alice Liddell reales Vorbild war, noch das Lewis Carroll lediglich der Künstlername des Autors und Mathematikdozenten Charles Dodgson war. Während einer Bootspartie mit den Töchtern seines Dekans fand die Idee zu diesem für die damalige Zeit völlig neuartigen Kinderbuch ihren Ursprung.

    Der Autor und Literaturprofessor Peter Hunt folgt von dort aus der Entstehung, Illustration und Veröffentlichung von "Alice". Mit den zahlreichen Hinweisen zu mir bisher verborgenen Anspielungen auf zeitgenössische Literatur, historische Vorbilder der Protagonisten aber auch auf mathematische Regeln, hat mir Hunt förmlich eine neue Tür in dieses Wunderland aufgestoßen.

    Ausgestattet ist das großformatige Buch mit Fotos von früheren Illustrationen sowie des Autors und seiner Inspirationsquellen. Mir persönlichen hat besonderen Spaß gemacht, dass ich von heutiger Fantasy-Literatur einen Bogen zurückschlagen konnte zu "Alice". Dass Joanne K. Rowlings Vorbild des Schnatz aus Harry Potter anscheinend aus "Alice" stammt, ist mir erst jetzt aufgefallen, wodurch sich für mich ein Kries geschlossen hat.

    Ein wahres Kunststück vollbringt Hunt bei der Auseinandersetzung mit der Frage, ob irgend etwas Unziemliches an der Faszination von Dodgson durch die junge Alice war. Dies bleibt letztendlich der Fantasie der Leser überlassen.



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