Bücher mit dem Tag "wundervoll illustriert"
116 Bücher
- Vivian Rosberg
Die kleine Elfe
(9)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhMit diesem Buch kam die Fantasie zu uns nach Hause. So liebevoll, zart und bezaubernd das Hover dieses Buches auch aussieht, im Innern verbirgt sich eine ganz besondere kleine Geschichte, die ganz herzerwärmend ist.
Wir lernen eine kleine Elfe kennen, die schüchtern ist und beim Spielen immer allein ist. Als die Regenbogendiamanten und damit auch die Magie der Elfen langsam verschwinden, weiß niemand Rat. Nur in der Diamantenen Stadt kann den Elfen geholfen werden, doch die Reise dorthin ist mit vielen Gefahren verbunden. Als die kleine Elfe eine zerbrochene Walnuss findet, macht sie sich kurzentschlossen auf, die Magie und ihr Volk zu retten. Auf dem Bach schwimmend stellt sich die Elfe ihrer eigenen Angst und wächst auf ihrer Expedition über sich hinaus.
Diese zauberhafte Geschichte lässt sich nicht nur sehr gut vorlesen, sie ist auch dank der wunderschönen Illustrationen ein ganz besonderer Bilderbuchschatz. Ich finde die Botschaft dieser Geschichte sehr schön und denke das sich viele kleine Zuhörer mit der kleinen Elfe identifizieren können. Hierbei gibt es auch ein kleines Highlight zu diesem märchenhaften Abenteuer: eine Hörversion des Buches (und von der Autorin selbst vorgelesen)!
Für uns sorgte dieses Buch zudem für ganz viele neue Spielideen. Wir haben die kleine Elfe im Freispiel über den Bach in die Diamantene Stadt begleitet, sie auf Einhörnern reiten lassen und Enten und Gänse, als mentale Unterstützung, an ihre Seite gestellt. Was für eine zauberhafte Geschichte! - Sven Gerhardt
Der OktoBus auf großer Fahrt
(45)Aktuelle Rezension von: BoniOmiAls ich die Leseprobe geöffnet habe, ist mir sofort ein Wort eingefallen: " Freundlichkeit".
Alle Zeichnungen im Buch schauen freundlich aus. Alle Tiere und selbst der Bus namens Oktobus haben ein Lächeln im Gesicht.
Wie schön, wenn es mal freundlich zu gut. Ohne Stress und mit Freude gehen Sie auf eine kleine Abenteuerreise.
Die Erzählung ist in Reimform gehalten. Das ermöglicht Kindern schon sehr bald einige Wörter geschickt miteinander zu verbinden.
Es fördert die Freude am Lesen, da sie so nach einigen Lesewiederholungen einzelne Wörter eigenständig einfügen können.
Ich finde dieses Buch sehr gelungen. Es ist in freundlichen hellen Farben gestaltet. Die Tiere sind einfach und schlicht gezeichnet, man kann sie aber dennoch direkt benennen. Die Erzählung ist auf einige wenige Sätze beschränkt. Genau das richtige für Kleinstkinder zum Vorlesen. - Jule Wellerdiek
Holgers Haus
(10)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine einfühlsame, warmherzige Geschichte über Freundschaft und Zusammenleben
für Kinder ab 4 Jahren
Holger und Stein sind gute Freunde und leben zusammen in einem kleinen Haus, doch das Zusammenleben ist nicht immer ganz leicht, denn Stein und Holger sind sehr verschieden. Holger ist der ordentliche, der ruhigere, der sich gern in aller Ruhe zum Lesen in seinen Sessel setzt, oder Musik hört. Stein hingegen hat ständig neue Pläne, ist leicht chaotisch und etwas tollpatschig obendrein.
Als Stein eines Tages aus Versehen ein Farbeimer in der Küche umkippt wird es Holger zu viel. Er brüllt Stein an:" Du Tollpatsch! Immer machst du Lärm und Unordnung....."(Zitat)
Stein zieht bedröppelt von dannen und Holger beginnt das Chaos aufzuräumen. Während er so aufräumt, sinniert er vor sich hin.
"Wie schön wäre es, hier ganz allein zu wohnen."(Zitat)
Seufzend stellt er sich das schöne Alleinsein vor, was Jule Wellerdiek in einem herrlichen Bild einfängt. Und dann hat plötzlich eine Idee. Er packt das Haus auf den Fahrradanhänger und radelt einfach davon. An einer schönen Stelle lässt er sich nieder und genießt erst einmal die Ruhe. Er liest endlich in seinen Büchern und….
Doch dann irgendwann bemerkt er, dass das Alleinsein irgendwie keinen Spaß macht. Alleine Tanzen macht genauso wenig Spaß wie allein Essen.
Und obwohl er Stein schon irgendwie vermisst, freut er sich allein zu sein. Endlich einmal in Ruhe schlafen können und niemanden Schnarchen zu hören ist ein verlockender Gedanke, doch als er dann eingekuschelt im Bett liegt stellt sich kein schönes Gefühl ein. Vielmehr bemerkt er erneut, dass Alleinsein doch nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hatte. Und noch etwas ist seltsam. Er ist in seinem Haus, aber es fühlt sich nicht wie zuhause an. Allein in dem Haus fühlt sich alles fremd an und irgendwie auch nicht so sicher. Holger bekommt Angst.
So allein in einem Haus, das ist vielleicht ruhiger, aber schöner ist es, wenn man es mit jemandem teilen kann. Also packt er das Haus schnell wieder auf den Fahrradanhänger und fährt zurück.
Was dann geschieht verrate ich noch nicht.
Ihr erlebt eine wundervolle Geschichte voller unterschiedlicher Gefühle und Gedanken, die einmal mehr zeigt, wie schön ein Leben ist, wenn man es mit jemandem teilt.
Es gibt immer mal Streit oder Reibungspunkte, aber das schöne Gefühl der Zweisamkeit macht das alles wieder wett.
Jeder ist anders und das ist gut so, doch das heißt nicht, dass man allein leben muss, um glücklich zu sein. Kompromisse, Verständnis und Akzeptanz sind die Zauberwörter.
Sehr anschaulich vermittelt Jule Wellerdiek ein Gefühl für Stimmungen und Situationen. Oftmals muss man sehr schmunzeln, mal fühlt man mit dem ein oder anderen Protagonisten mit, und oftmals muss man etwas länger in die Bilderwelt eintauchen, um alles genau zu erfassen. Jule Wellerdieks Zeichnungen sind fantasievoll, originell, ausdrucksstark und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Selbst beim wiederholten Betrachten findet man noch kleine Details, die einem zuvor nicht aufgefallen sind. Aber am allertollsten sind Holger und Stein. Die beiden erobern die Herzen der Leser im Sturm und schnell bilden sich Vorlieben, für die an oder andere Figur.
Manche fühlen mit Stein mit und finden es ungerecht wie er von Holger beschimpft und behandelt wird, manche positionieren sich aber auch bei Holger und sagen:" Geschieht Stein recht!"
Hier kann man nach dem Vorlesen wunderbar über die einzelnen Verhaltensweisen, Gefühle und Eindrücke sprechen.
Geschichte und Bilder stammen von Jule Wellerdiek, was sie fantastisch genutzt hat, um bestimmtem Eindrucke in die erzählende Geschichte zu packen und andere wiederum in die Zeichnungen. Besonders die ausdrucksvolle Mimik der Figuren spielt bei der Bildsprache eine große Rolle. So erleben wir wie sich Holger vor Angst unter die Decke verkriecht genauso intensiv wie das Wieder-Zusammenfinden der beiden.
Holger entschuldigt sich im Verlauf der Geschichte bei Stein: "Tut mir leid, dass ich so gemein zu dir war......."(Zitat) auch das ist eine wichtige Botschaft an die Kinder, sich entschuldigen (können) ist so wichtig, genauso wie das Verzeihen, oder wie in diesem Fall sich gegenseitig entschuldigen.
Stein und Holger, Holger und Stein, können ohneeinander gar nicht sein.
Das zu erkennen war ein Prozess, den wir in dieser Geschichte miterleben durften und wer die beiden so ins Herz geschlossen hat, wie wir, der wird sich bestimmt freuen, wenn ich sage, dass es noch eine zweite Geschichte von ihnen gibt, und da feiern die beiden Steins Geburtstag.
Freut euch auf tiefgründigen Lesespaß mit viel Situationskomik und fantasievollen Charakteren. Langweilig wird es mit den beiden bestimmt nicht! - Robert Scheffner
Rufus ist sauer
(11)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhMit "Rufus ist sauer" erwartet einen eine phantasievolle Geschichte, die nicht nur zu Halloween gerne vorgelesen werden darf.
Der kleine Rufus ist sauer. Denn der Kürbis hat ein Problem. Halloween naht und Rufus ist süß. Zu süß! So wird das nichts mit dem Gruseln. Rufus setzt alles daran nicht mehr süß zu sein, doch nichts will helfen. Als der kleine Kürbis schon aufgeben will, begegnet ihm der kopflose Reiter und mit ihm entspinnt sich eine ganz besondere Gemeinschaft.
Diese Geschichte ist einfach toll. Nicht nur zur gruseligen Halloween Zeit - diese Geschichte kann man immer wieder vorlesen. Rufus Geschichte ist das ganze Jahr über aktuell. Besonders schön sind auch die Illustrationen, die die Handlung perfekt untermalen. Rufus wird besonders ausdrucksstark dargestellt und man kann mit dem kleinen Kürbis richtig mitfühlen. Süß zu sein ist besonders für ihn nicht schön. Da wundert es nicht das er traurig wird. Aber auch seine kreativen Ideen, um endlich gruselig zu sein, scheitern. Eine Lösung seines Problems zeigt sich in Form der kopflosen Reiters. Mit ihm zusammen können sie ihre beiden Probleme mit einem Schlag lösen.
Auch wenn das Bilderbuch sehr viel Halloween Stimmung bereit hält, ist es nicht zu gruselig. Besonders altersgerecht wartet hier eine einzigartige Geschichte für Kinder ab 4 Jahre darauf vorgelesen zu werden. Ich mochte sowohl die schöne Geschichte als auch die tollen Illustrationen. Rufus ist einem sofort sympathisch - was für ein bezaubernder Kürbis er doch ist. - Aisha Saeed
Der Freunde-Baum
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine gefühlvolle, wachrüttelnde Geschichte über Mobbing.
Über neu in einer Klasse sein, Ausgrenzung,
Anderssein, über die, die mobben und die, die zusehen.
Über aufeinander zugehen und Freundschaft.
Über Mitgefühl, Mut und ganz viel mehr.
- nach einer wahren Begebenheit-
für Kinder ab 4 Jahren
An einem der ersten Frühlingstage kommt Rumi in seine neue Klasse und damit beginnt ein langer, schwerer Weg für ihn, bis er in der Klasse angenommen wird und ankommen und sich auch wohlfühlen kann. Obwohl die Lehrerin die Klasse bittet, Rumi herzlich aufzunehmen und nett zu ihm zu sein, spürt Rumi sofort, dass es wohl nicht leicht wird, sich hier wohlzufühlen. Er selbst fühlt sich fremd und noch dazu starren die Kinder ihn an. In der Pause verkriecht er sich unter eine große Weide mit tief herunterhängenden Ästen, die ihm ein Gefühl von Schutz geben, während die anderen sich auf dem Spielplatz vergnügen. Doch Rumi bleibt nicht unentdeckt. Drei Kinder schauen von der Schaukel aus rüber. Paul macht sich über Rumis Schuhe lustig, was Ella zum Kichern veranlasst, während der Dritten im Bunde einfach nur dabeisteht. Schaut man auf sein Gesicht, dann erkennt man sehr gut, dass Han, das Verhalten seiner Freunde ärgert, doch er sagt nichts.
Einfühlsam beschreibt Aisha Saeed, was in Rumi vorgeht und wie sehr er sich nach seinen alten Freunden sehnt.
Einige Tage später hat sich an Rumis Situation immer noch nichts verändert. Und wieder gibt es einen Vorfall, bei dem Paul der Rädelsführer ist, Ella kichert und Han nur bedröppelt zuschaut.
Wir wissen nicht, was Paul bewegt Rumi immer wieder zu ärgern, zu mobben, über ihn zu lachen etc. Doch als er dann in einer Pause draußen zu einem Stein greift und ihn in Richtung Rumi wirft und der Stein Rumis Knie streift, lacht keiner. Ella, Han und auch Paul selbst sind erschrocken.
Und dieses Mal schaut Han nicht einfach zu, er geht auf Rumi zu fragt, ob er mit ihm spielen möchte. In dem Moment sieht Han auch, was Rumi unter der Weide auf dem Boden gemacht hat, doch was das genau ist, verrate ich noch nicht. Nur so viel, dieser Vorfall bringt die Wende, Rumi freundet sich mit Han an und auch die anderen Kinder der Klasse gesellen sich zu den beiden. Selbst Ella fragt, ob sie mitspielen darf und Paul, ja was ist mit Paul? Ihm tut die ganze Sache auch sehr leid. Selbst zu Rumi zu gehen und sich entschuldigen, traut er sich noch nicht, aber er steckt Rumi einen Entschuldigungszettel zu.
Am nächsten Tag sehen wir Rumi im Kreis seiner neuen Freunde, nur Paul hat sich abgekapselt, spielt allein. Nun ist es Rumi, der auf ihn zugeht und….
Besorgt euch das Buch und verfolgt selbst, wie genau was passiert.
Es ist eine Geschichte, die aus dem Leben gegriffen ist. Die sich überall, ob im Kindergarten, der Schule oder im Freizeitbereich abspielen könnte. Überall, wo Kinder neu in eine bestehende Gruppe kommen, könnten wir dies in ähnlicher Form erleben und so verwundert es uns auch nicht, dass die Autorin uns von ihrem Sohn erzählt, den es ähnlich ergangen ist wie Rumi, der neu hinzukam und gemobbt wurde, und Anlass für sie war, die Geschichte von Rumi zu erzählen. Kinder können sehr gemein sein. Damit es gar nicht so weit kommt, bedarf es Gesprächen und Geschichten wie dieser, die zum Anlass genommen werden kann, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Wer weitergehen mag, kann mit seiner Gruppe sehr gut die Situationen nachspielen und dabei vielleicht die Kinder, die sich gern mal über andere lustig machen, in Rumis Position bringen.
Selbst zu fühlen, wie es ist, nicht zur Gruppe zu gehören, sich auszugrenzen oder ausgegrenzt zu werden, ist eine wertvolle Erfahrung, die Verhalten ändern oder zumindest einen Denkprozess auslösen kann.
Wir erleben in der Geschichte die drei Haupt-Persönlichkeits-Verhaltensweisen. Einmal den Aggressor in der Figur von Paul, dann die Mitläufer, die sowohl von Ella als auch Han verkörpert werden, wobei hier dann noch unterschieden wird zwischen bewundernden Mitmachern, wie Ella und schweigenden wie Han. Man sieht ganz genau, wie unwohl sich Han bei allem fühlt, sich aber (vermutlich aus Angst nicht mehr zu Pauls Gruppe gehören zu dürfen) entgegen seinem Gefühl handelt, bis es ihm zu viel wird. Mutig stellt er sich dann auf Rumis Seite und gegen Paul. Genau dies erleben wir häufig in Gruppen. Anstifter, Mitläufer, bewundernde Mitläufer und Skeptiker, die mit schlechtem Gefühl und Gewissen stillhalten.
Aisha Saeed erzählt zu jeder Zeit einfühlsam, realistisch und so, dass die Kinder mitfühlen, mitempfinden können und ein Denkprozess in Gang setzt, der zu vielen Kommentaren und Gedanken inspiriert. Das alles so intensiv bei den Kindern ankommt und man deutlich die Gefühle aller Beteiligten erkennt liegt an den extrem ausdrucksstarken Zeichnungen der Illustratorin Leuten Pham, die nicht nur die Mienenspiele der Kinder im Kontext der Handlung perfekt spiegelt, sondern auch viel über die Körperhaltung der Figuren zum Ausdruck bringt. Gleichzeitig fängt sie auch die Stimmungen drum herum detailreich ein, sodass es viel zu entdecken und erleben gibt. Liegt der Fokus beim ersten Betrachten mehr auf den direkt beteiligten Figuren, rückt der Hintergrund beim mehrmaligen Betrachten immer mehr mit ins Blickfeld und verschmilzt dann zu einem Bild, in dem alles gleichzeitig wahrgenommen werden kann. Und dann erkennt man auch die Interaktionen der anderen, die unausgesprochene Geschichten erzählen, die die Kinder selbst erzählen bzw. interpretieren und kommentieren können.
Zum Ende erleben wir ein wundervolles Miteinander, das einmal mehr erleben lässt, dass es doch am schönsten ist, wenn man in einer Gemeinschaft etwas zusammen erschafft, gemeinsam Spaß hat.
Das Bilderbuch ist ein wichtiger Beitrag zum Thema Miteinander und Mobbing.
Von hier gibt es eine gaaaanz große 💗Herzensempfehlung.
Das Buch sollte nirgendwo fehlen, wo Kinder zusammen sind.
P.S. Zum Ende des Buches erzählt Aisha Saeed von ihrem Erlebnis, von ihrem Sohn, wie es zu dieser Geschichte kam und was sie allen mit auf den Weg geben möchte bzw. wieso sie diese Geschichte erzählt hat.
- Dieter Böge
Solche Freunde
(4)Aktuelle Rezension von: sternenstaubhhDieses Buch ist ein ganz außergewöhnliches Bilderbuch zu einem wichtigen Thema: Freundschaft.
Umgesetzt wird das durch phantasievolle Illustrationen, die einen zum Träumen und Nachdenken anregen. In dieser fantastischen Geschichte lernen wir ein Kind kennen, dessen Freunde unsichtbar sind. Niemand kann sie sehen, doch sie sind immer da. Sie begleiten das Kind und sind bei Wind und Wetter immer bereit für ein Spiel. Da kann man sich vertrauensvoll in ein magisch schönes Abenteuer stürzten. Da wird geflogen, ein Baumhaus bewohnt oder ein Wolkenschiff betreten. Mit den Freunden ist man nie allein und während Mama und Papa nichts ahnen, erlebt das Kind schon das nächste phantasievolle Abenteuer.
Ich finde dieses Buch wunderschön. Die Illustrationen passen sehr gut zur Handlung des Buches und verleihen der Thematik eine zusätzliche Tiefe. An manchen Stellen hatte ich den Eindruck, dass das Kind (trotz seiner unsichtbaren Freunde) doch recht einsam ist. Da kam ein kleines Gefühl der Nostalgie und leichten Trauer auf. Insgesamt finde ich dieses Buch sehr berührend und unglaublich kreativ. Da kommt man selbst als Erwachsener noch zum Tagträumen. Die Illustrationen regen auf jeden Fall dazu an.
Diese zauberhaft schöne Geschichte ist auf jeden Fall eine Bereicherung im Kinderbuchregal und sorgt für einige kreative Beschäftigung. Ich finde es sehr inspirierend und kann es daher nur weiterempfehlen. - Kai Lüftner
Der Verwechsling
(30)Aktuelle Rezension von: JennysKinderbuchweltDie Geschichte:
Am Ende des Murmelpfades wohnen die Per und Tove in einem von der Natur gezeichneten kleinen Haus. Es ist so im Einklang mit dem Wald, dass man es erst beim zweiten Blick richtig erkennen kann. Eines Tages findet das alte Ehepaar einen kleinen Jungen im Wald. Doch Vilma, so haben sie ihn genannt, ist nicht wie die anderen Jungen.
Nachdem Vilmar ein besonderes Buch gelesen hat, passiert etwas, womit niemand zuvor gerechnet hat.
Fazit:
Kai Lüftner und Emilia Dzuibak haben ein wunderschönes Leseerlebnis mit diesem Buch gezaubert. Hier entsteht beim Lesen eine wunderbare muckelige Atmosphäre, das können wirklich nur wenige Bücher.
Ein Märchen, das so viel Wärme, Fürsorge und Liebe ausstrahlt und wo die Genügsamkeit im Vordergrund steht, ist mir noch nie begegnet.
Unsere Kinder (6 und 8 Jahre) und ich sind wirklich begeistert.
Dieses Buch hat nicht nur einen Platz in unserem Bücherregal, sondern auch in unseren Herzen erhalten.
- Gerda Wagener
Konstantin
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine zauberhafte, verzaubernde Geschichte über die Kraft der Musik, die Herzen öffnet und Seelen so sehr berührt, dass vieles in den Hintergrund tritt und danach auch anders gesehen wird.
Es ist aber auch eine Geschichte vom Anderssein,
über Schüchternheit, Ausgrenzung/Selbstausgrenzung und
Ich- Findung
Für alle, die Geschichten lieben
ab etwa 3,5 Jahren
Bestimmt kennt der ein oder andere dieses wundervolle Bilderbuch schon und vielleicht sind einige ja mit ihm aufgewachsen, denn die Geschichte von Krokodil Konstantin ist ein echter Bilderbuchschatz, der erstmals 1988 erschien. Seither hat er viele kleine und große Leserherzen höherschlagen lassen und verzaubert.
Leider gab es das Buch lange Zeit nur noch gebraucht zu kaufen.
Umso schöner ist es, dass der Bohem Verlag Gerda Wageners Geschichte überarbeitet und neuaufgelegt hat. Besonders gefreut hat mich, dass eigentlich alles beim Alten geblieben ist.
Oftmals werden Neuauflagen neu illustriert oder textlich stark verändert. Das ist hier nicht der Fall. Und so könnt ihr hier Gerda Wageners wundervoll beschreibenden, gefühlvollen Erzählstil und die absolut bezaubernden, sehr stimmungs- und gefühlvollen Zeichnungen von Vlasta Barankova genauso erleben wie damals.Konstantins Geschichte ist zeitlos schön und wird selbst in 100 Jahren noch jeden, der sie erlebt, in den Bann ziehen und verzaubern.
Konstantin ist etwas anders als die anderen Krokodile.Er ist schüchtern und einfach ein Stiller, jemand, dem der Trubel oft zu viel wird, jemand, der lieber für sich ist als mitten im Getümmel, was ja eigentlich nicht schlimm ist. Wenn er gefragt wird, was er macht, sagt er oft so etwas wie: "Ich muss nachdenken!" Die Älteren sagen: "Last ihn nur nachdenken. Wer weiß, wozu es gut ist!" (Zitat) Doch gerade die Jüngeren machen sich lustig über ihn. Sie wollen wissen, worüber er nachdenkt und zweifeln an, dass er überhaupt nachdenkt, und das verunsichert ihn immer wieder. Es verunsichert ihn, weil er keine Antwort darauf hatte. Er konnte es einfach nicht in Worte fassen, was ihn beschäftigte. Und so kam es, dass er sich irgendwann ganz zurückzog und nicht mehr zu den anderen ging. Er war lieber ganz allein und noch schlimmer, er zweifelte an sich selbst.War er wirklich zu nichts nütze, wie es die anderen sagten?
Eines Tages macht er einen kleinen Ausflug und entdeckte dabei in einem Pavillon ein Waldhorn. Niemand war zu sehen. Das Waldhorn lag einfach da, als hätte es jemand vergessen. Er fragte sich, wer es vielleicht vergessen haben könnte, und malte sich aus, wie es wohlklingen könnte. Er war sich sicher, dass jemand kommen würde, um es zu holen. Doch auch nach Tagen lag das Waldhorn noch da. Und da beschloss Konstantin es mitzunehmen. Es ist so wundervoll wie Gerda Wagener Konstantins vorsichtige, liebevolle, behutsame Annäherung an das Instrument beschreibt. Wie er zum Morgengrauen beginnt, dem Waldhorn einen Ton zu entlocken und wie er jeden Tag virtuoser wird. Wenn er spielt, ist er völlig in seiner Welt. Mit geschlossenen Augen spielt er erst Töne und mit der Zeit reiht sich Ton an Ton zu wundervollen Melodien. Damit verzaubert er nicht nur sich selbst, sondern auch andere.Über das Spielen kann er ausdrücken, wie er sich fühlt, was ihn bewegt. "Wenn Konstantin traurig ist, weint das Waldhorn, und es lacht, wenn er sich freut." (Zitat) Da er beim Spielen die Augen geschlossen hält, bekommt er nicht mit, was um ihn herum passiert. Es spricht sich schnell herum, wie wundervoll er spielt und so kommen immer mehr Tiere und lauschen heimlich den wundervollen Klängen. Wenn er sein Konzert beendet, verschwinden sie schnell unbemerkt.Und das wäre bestimmt noch heute so, hätte da nicht irgendwann jemand...
Ja, was da passiert ist, verrate ich noch nicht. Das müsst ihr selbst entdecken und vor allem erleben, denn dank Gerad Wageners wundervoller Erzählweise ist es fast so, als könnten wir Konstantins Spiel hören und den Zauber seiner Melodien fühlen. Bezaubernd verzaubernd und voller Magie ist das, was die Tiere und wir Leser: innen spüren, was zugegebenermaßen auch an der verzaubernden Erzählweise mit dem besonderen Zauber liegt, der beim Vorlesen sofort auf den Vorleser und die Zuhörer übergeht. Und nicht zuletzt sind es die stimmungsvollen, wunderschönen Illustrationen von Vlasta Barankova, die einen einfangen und fesseln. Ihre Zeichnungen spiegeln Konstantins Gefühle, den Zauber des Waldhorns und des Spielens genauso fantastisch, wie Gerda Wagener es beschreibt. So ist eine perfekte Symbiose von Bild und Text zu erleben, die uns einfängt und mit Wärme umhüllt. In dieser magischen Stimmung können die Kinder wundervoll der Stimme des Vorlesenden lauschen, sich in den Bildern verlieren und auch schon mal vergessen, dass es "nur" eine Zeichnung ist.
Es ist eine Geschichte, die wie ein Seelenwärmer ist. Eine Geschichte, die Herzen berührt, in die man völlig abtauchen wird und für eine Weile alles um sich herum vergisst, so wie es auch bei Konstantin und all den anderen Tieren war.
Die Grundstimmung der Geschichte ist ruhig, der Handlungsverlauf von etwas traurig und sehr mitfühlend, berührend, zu freudig mitfühlend mit Happy End, sodass es auch ein schönes Bilderbuch ist, um den Tag ausklingen zu lassen.
Konstantin findet einen(seinen) Sinn im Leben. Mit dem Spiel des Waldhorns macht er sich und andere sehr, sehr glücklich. Unnütz ist er wahrlich nicht, sondern sehr, sehr wertvoll und das vermitteln ihm auch die anderen.
Seinen Platz im Leben zu finden, herauszufinden, was die eigene Passion ist, das ist oft schwer, was die Geschichte von Konstantin zeigt. Aber sie zeigt auch, dass es manchmal Zeit und Geduld braucht und dass man seinem Herzen folgen sollte.
"Konstantin hat alles richtig gemacht!" sagte ein Kind und ein anders sagte:" Ich freu mich so für ihn. Er hat es ja gar nicht leicht gehabt." Wenn man mit Kindern ins Gespräch kommt, merkt man schnell, wie sehr sie mit Konstantin mitgefühlt haben und wie sehr seine Geschichte sie berührt hat. Und wer weiß, vielleicht macht sie dem ein oder anderem Kind, das schüchtern ist oder sich fragt, wozu es "nütze" ist ja Mut.
Neben Konstantins Geschichte ist es auch eine Geschichte über die Wirkung von Musik. Musik kann Herzen berühren und Herzen öffnen. Musik kann Gefühle ausdrücken und transportieren und Seelen verzaubern. Musik kann einen mit Wärme umhüllen, Geborgenheit schenken. Musik kann "Menschen" verbinden und soooo viel mehr. Auch das ist ein wundervolles Gesprächsthema, das man mit vielen musikalischen Klangerlebnissen selbst erspüren kann. Probiert es doch einfach einmal aus und vielleicht ja sogar mit der Musik eines Waldhorns.
Mein Tipp:Diese 2 Stücke gespielt von Felix Klieser haben die Kinder sehr gerne als Hintergrundmusik gehört: Cantique des Noel oder auch Veni, Veni EmmanuelUnd wenn ihr ein Kind mit Förderbedarf oder einer sichtbaren Beeinträchtigung habt, dann könnt ihr dem Kind (den Kindern) ganz wunderbar Felix Klieser vorstellen. Der Hornist füllt Konzerthallen und verzaubert jeden mit seinem Spiel. Er spielt sein Instrument nicht wie die meisten mit den Händen, sondern mit den Füßen, da er keine Arme hat.
- Martin Ebbertz
Ebemibil der Nasenbär
(3)Aktuelle Rezension von: TanzmausIn Tims Kleiderschrank wohnt ein merkwürdiges Wesen. Ein kleiner Nasenbär, der aber doch mehr an eine Kreuzung aus Waschbär und Kurznasenbär erinnert. Das aber wirklich seltsamste an dem Tier ist, dass es mit Tim spricht. Doch ganz so einfach zu verstehen ist Ebemibil, so heißt das kleine Tier, nicht. Es spricht eine ganz besondere Sprache, eine B-Sprache, die wohl den Nasenbären zugeschrieben wird. Mit Ebemibil erlebt Tim so einige Abenteuer.
Das Buch ist für Kinder ab 5 Jahren gedacht und kann eigentlich auch von jungen Lesern gelesen werden. Die Schrift ist recht groß, die Sätze einfach gehalten. Als einzige Hürde stellt sich die Nasenbärensprache in den Weg. Zwar wird die Sprache gleich zu Beginn erklärt, meine kleine Tochter (9) hatte allerdings dennoch ihre Probleme damit.
Die Geschichten und Abenteuer von Tim und Ebemibil sind sehr authentisch und finden in Tims Alltag statt. So geht Tim einkaufen und plötzlich ist Ebemibil in der Jackentasche. Oder sie gehen auf den Spielplatz, Tim liest Ebemibil vor. Es sind Alltagssituationen, die meine kleine Leserin wunderbar nachvollziehen konnte.
Sehr gefallen haben uns auch die Illustrationen von Wenke Kramp. Diese sind nicht nur passend zum Text, sondern unterstreichen ihn auf eine ganz besondere Weise. Farbenfroh, detailverliebt und manchmal auch sehr witzig, so dass man manchmal eigentlich nur die Bilder betrachten möchte.
Fazit:
Meiner kleinen Leserin fand das Buch super, nur die Nasenbärensprache stellte sie vor eine Herausforderung, die sie mit meiner Hilfe jedoch lösen konnte.
- Victoria Cassanell
Oh wie schön, ein Pinguin!
(9)Aktuelle Rezension von: JulianedosSantosEin Haustier hätte der Eisbär gern. Dann wäre er weniger allein. Kurzerhand bestellt er sich einen Pinguin, den er sofort in sein Herz schließt. Doch mit der Zeit wirkt sein Pinguin immer trauriger. Eisbär gibt alles, um seinen Freund wieder glücklich zu sehen. Doch nichts scheint zu helfen. Bis Eisbär eines nachts Pinguins Abdrücken im Schnee folgt und unter den Nordlichtern entdeckt, was Pinguin wirklich fehlt: Seine Familie.
Selbstlos begibt sich Eisbär mit Pinguin auf eine Reise. Ob er Pinguin in seine Heimat zurückbringen kann? Und wird er es übers Herz bringen, seinen Freund loszulassen?
Eine in wunderschönen Bildern und Farben illustrierte warmherzige Geschichte, die uns hier zu Hause alle sehr verzaubert hat. Allein die magischen und zuckersüßen Illustrationen zaubern ein kuschelwarmes Gefühl ins Herz.
Die Geschichte schenkt Kindern das Vertrauen, dass wahre Freunde immer verstehen und ihnen den Freiraum geben werden, das zu tun, was sie aus tiefstem Herzen brauchen.
- Ingo Blum
Das Wuschelmonster - The Fluffy Monster
(23)Aktuelle Rezension von: zuppiWuschel lebt hoch oben auf einem Baum, ganz allein. Doch aus Sorge um ihren Freund klettern ein paar Eichhörnchen bis zu Wuschel hinauf. Und sie erfahren, weshalb Wuschel alleine lebt. Mit Mut und Freundschaft schaffen die Nager es nicht nur Wuschel von seiner Einsamkeit zu befreien sondern auch dem Rest des Waldes zu zeigen, dass er gar kein Monster ist!
Der Text ist in einfacher Sprache verfasst, bestens zum Vorlesen für kleine Kinder geeignet!
Die Illustrationen sind einfach gehalten, aber hübsch.
Eine Freundin möchte das Buch auf Französisch für Ihre Tochter kaufen - das sagt alles, oder? ;)
- Madlen Ottenschläger
Baldur hat Riesenangst - Ein Mutmachbuch
(6)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 3
📖 Ueberreuter Verlag, annette betz @ueberreuterverlag #ueberreuterverlag
🖊️ Madlen Ottenschläger @madlen.ottenschlaeger
🎨 Dorothea Blankenhagen @dorotheablankenhagen
⁉️ Buch über Angst und Freundschaft
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um den Riesen Baldur, der wie ein normaler Junge war, außer das er Angst hatte, Angst vor der Höhe. Und das, ist, wie ihr Euch sicher auch denken könnt, für einen Riesen ein großes Problem. Er bekam schlotternde Knie sobald er nach unten sah und deswegen setzte er sich am liebsten an einen See und lies darin seine Beine baumeln. Die anderen Kinder machten sich bereits über ihn lustig und fragten sich warum er ständig seine Füße in das Wasser hält. Doch gefragt wurde Baldur deswegen nicht. Als plötzlich eine Fledermaus zu Baldur kam, sollte sich so einiges ändern.🦌Mein Eindruck:🦌
Dieses Buch über Ängst, soll und wird ängstlichen Kindern ein wenig Mut geben. Mut über den eigenen Schatten zu springen und sich den Ängsten zu stellen. Denn eigentlich entstehen Ängste nur in unserem Kopf und können in diesem auch besiegt werden. Schön ist es, wenn man Freunde hat, die ebenfalls Ängste habe und man so gemeinsam den Weg gehen kann. Auch wir alle haben Kinder die vor irgendetwas Angst haben. Nehmen wir sie doch an die Hand und zeigen ihnen, dass die Ängste gut sind, aber, dass es nichts geben sollte, vor dem man Angst haben muss. Die Illustrationen sind unglaublich schön und kommen mit wenigen Farben aus. Sie zeigen den Lesenden die Baldurs Gefühlslage und jeder kann sich ihn den Riesen hineinversetzen.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Jule Wellerdiek
Holger und Stein machen Ferien
(3)Aktuelle Rezension von: RamgardiaDer Fuchs Holger und sein Freund Stein mach zusammen Urlaub in den Bergen, dort besuchen sie Steins kleine Schwester Kiesel. Nach der Zugfahrt meint Stein „Ferien sind die schönste Zeit des Jahres.“ Er liebt die Berge und findet alles, was da zugehört wundervoll. Doch Holger findet es zu Hause viel gemütlicher, er hat lieber den Wald vor dem Fenster. Da erinnert mich total an meine Mutter, die auch nicht gerne vereiste. Als dann Stein und Kiesel noch viele Sachen gemeinsam machen, die ihnen viel Spaß machen und die Holger gar nicht gefallen, ist die Stimmung sehr schlecht. So fängt Holger an Blumen zu pflücken und Kränze daraus zu machen. Daran hat Kiesel auch Spaß und so bleibt Stein allein im Wasser zurück. Nun ist Holger wieder besser gelaunt, aber sein Freund Stein fühlt sich ganz allein. Doch dann denken alle über eine Gemeinsamkeit nach und finden die in einem Lagerfeuer.
Es ist nicht immer einfach sich auf eine neue Umgebung einzustellen und diese schön zu finden. Ein wenig Heimweh ist ja immer mit dabei, wenn man in den Urlaub fährt. Doch hier kommt noch hinzu, dass Stein Spaß mit Kiesel hat und sein Freund außen vor bleibt. Wie schön, wenn man dann in der Lage ist dieses Problem zu erkennen und eine Lösung zu finden.
Der Text ist schon etwas lang und schwierig für ganz Kleine, ich würde die Leseempfehlung etwas älter einschätzen. Die Bilder, auch wenn mir der schwanzlose Fuchs immer noch nicht so gut gefällt, sind wieder sehr schön gestaltet, die Gefühle kommen sehr gut heraus und am Ende ist ganz klar „Freunde sein.“ Das wollen alle drei gerne.
- Leonie Lord
Die Super Duper Pinguin Rutsche
(6)Aktuelle Rezension von: MsChiliSchon das Cover mit der Rutsche ist einladend und wir haben die Geschichte jetzt schon häufiger gelesen und die Kinder greifen immer wieder gerne zum Buch, um es sich auch mal alleine anzusehen, denn die Bilder erzählen die Geschichte auch super ohne Worte.
Pinguine sind sehr zielstrebig und wenn sie ein Ziel erreichen wollen, dann mit allen Mitteln und Wegen. Die Pinguine wollen zur Super-Duper-Pinguin-Rutsche und machen sie gemeinsam auf den Weg. Zuerst lernt man jeden der Pinguine mit Namen kennen und kann sich dann mit den kleinen und großen Watschlern auf den Weg machen. Da wird mal gewartet, mal müssen sie sich beeilen und sich auch mal alternative Wege suchen. Dabei wird es nie langweilig und ich muss sagen, auch das Vorlesen hat mir großen Spaß bereitet. Da bekommt man richtig Lust auch rutschen zu gehen. Der Großteil des Buches wird normal gelesen, doch die Sause über die Rutsche nach unten liest man hochkant. Gerade das ist zauberhaft, denn man kommt an allen vorbei, die man schon auf dem Weg nach oben kennenlernen durfte. Wir mussten immer wieder schmunzeln und lachen. Das Buch zeigt, dass man nicht so leicht aufgeben sollte und erzählt eine lustige, unterhaltsame Geschichte über viele kleine Pinguine. Es gibt vieles zu entdecken und es macht einfach Spaß den Pinguinen auf ihrem Weg zu folgen mit Bus, Bahn, zu Fuß. Egal, was kommt, die Pinguine bleiben am Ball.
Eine unterhaltsame, lebendige Geschichte, die man immer und immer wieder lesen kann.
- Kathrin Lena Orso
Bei Kinderärztin Dr. Bär, - Ein Arztbesuch ist gar nicht schwer
(5)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🐰 ab 2
📄 18 Seiten
💶 11,00 Euro
📖 Penguin Junior Verlag @penguinkinderbuch @penguinbuecher
🖊️ Kathrin Lena Orso @kathrin_lena_orso
🎨 Tessa Rath @tessaraht
⁉️ Pappbilderbuch über einen Arztbesuch
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um die Geschwister Lina und Finn, die einen Arztbesuch bei Fr. Dr. Bär haben. Doch was bedeutet ein Arzttermin eigentlich und was beinhaltet dieser? Erlebt, wie eine große Untersuchung mit Sehtest und Impfung bei Finn gemacht wird und wie untersucht wird ob Lina gesund ist.🦌Mein Eindruck:🦌
Ein süßes und gereimtes Pappbilderbuch über einen Arztbesuch, dass viele Punkte aus der Realität aufnimmt. Das ist leider nicht immer so. Wir als Eltern würden sagen, dass dies die Wunschvorstellung ist, denn oft geht es nicht ohne Tränen. Die Illustrationen sind farbenfroh, voller Inklusion und vor allem auch mit dem Hang zum Witz, denn wenn man sich viele Illustrationen anschaut, muss man grinsen oder gar lachen. Eine tolle Umsetzung, die sich nicht nur für Arztpraxen eignet!
Bewertung: 🐰🐰🐰🐰🐰
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🐰
- Alla Hutnichenko
Ich werde mal
(5)Aktuelle Rezension von: GelincikIn dem Buch "Ich werde mal" von Alla Hutnichenko geht es um Juri, der nicht genau weiß was er später mal werden möchte. Dabei haben alle aus seiner Familie so tolle Berufe...
Man lernt in diesem Kinderbuch verschiedene Berufe kennen und was man dafür benötigt. Somit wird nicht nur der Beruf genannt, sondern auch wichtige Details.
Da meine Tochter sich gerade sehr für Berufe interessiert und gerne darüber redet als was ihre Eltern arbeiten, was sie später werden möchte usw. findet sie das Buch wirklich toll.
Bei den Illustrationen gibt es auch viele kleinere Details, über die man sprechen kann. Dies finde ich ebenso gut.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
- Christelle Saquet
Uhuwe liest vor
(5)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um den Uhu Uwe, den den Waldtieren jeden Abend auf seinem Baum etwas vorliest. Das schätzen die Tiere sehr, doch irgendwann möchte Uwe den anderen Tieren das Lesen beibringen was ein großes Gelächter zur Folge hatte. Und dann wird Uwe auch noch krank.🦌Mein Eindruck:🦌
Eine wunderbare Geschichte zum Thema Leseförderung mit ganz viel Fantasie. Die Geschichte zeigt uns, dass es ein wunderbares Ritual ist anderen regelmäßig vorzulesen und das andere auch davon profitieren. Noch schöner ist es aber, anderen beizubringen wie sie selbst lesen. Hier fungiert Uwe sozusagen als Lehrkraft für die anderen Tiere. Da diese es aber nicht für notwendig erachten, setzt Uwe eine kleine List ein um die Tiere zu Vernunft zu bringen. Wunderbar. Manchmal, so wie hier, ist eine kleine Notlüge und ein wenig schauspielerisches Können nicht verkehrt. Einzig und allein die Tatsache, dass die Tiere denken, sie könnten innerhalb von sehr kurzer Zeit selbst lesen, ist etwas illusorisch. Auch die Illustrationen sind wunderbar und das Buch reiht sich perfekt in die Bücherreihen zur Leseförderung des Bohem Verlags ein.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Alicia Klepeis
Tiergeschichten zum Träumen. Zauber des Waldes
(8)Aktuelle Rezension von: kleine_buecherwuermchenIn diesem 160-seitigen Buch erwarten euch 15 eindrucksvolle Geschichten aus dem Leben verschiedener Tiere – realistisch, naturnah und auf wissenschaftlichen Fakten basierend.
Nach jeder Geschichte gibt es eine Doppelseite mit spannenden Informationen über das jeweilige Tier. Direkt nach dem Inhaltsverzeichnis zeigt eine Weltkarte, wo die tierischen Protagonist*innen leben. Ein Glossar und ein übersichtliches Register am Ende machen das Buch komplett.
Meine Meinung:
Mich hat das Buch sofort begeistert – das hochwertige Cover mit goldenen Verzierungen ist ein echter Blickfang.
Die Geschichten sind spannend und realitätsnah erzählt, ohne die Tiere zu vermenschlichen. Es geht darum, wie vielfältig, herausfordernd und beeindruckend das Leben in der Natur ist. Etwa wenn ein Eichhörnchen plötzlich einem Greifvogel entkommen muss oder eine Otterfamilie sich ein neues Revier suchen muss, weil ihr Fluss „verschwunden“ ist.
Besonders wertvoll finde ich, dass neben dem Staunen über die Tierwelt auch Aspekte wie Lebensraumverlust und Bedrohung einzelner Arten einfließen – kindgerecht, aber ehrlich.
Ein starkes Buch für neugierige Kinder, naturinteressierte Familien und alle, die Tiere einfach faszinierend finden! - Fiona Barker
Winter find ich gar nicht toll
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine wundervolle wundervolle Geschichte über
die Akzeptanz von Gegensätzen und Freundschaft
auch wenn man unterschiedlich ist kann man beste Freunde sein
eine wundervolle Freundschaftsgeschichte, eine stimmungsvolle Jahreszeitengeschichte und herzerwärmende Gefühlsgeschichte
für Kinder ab 3 Jahren
Hanno und Hugo sind beste Freunde.
Sie liegen gemeinsam in der Sonne und schlürfen kühle Getränke im Schatten......"(Zitat)
Mit wunderschön beschreibenden Worten erzählt Fiona Baker von alledem, was Hanno und Hugo den Sommer über so alles zusammen erleben und einem wird ganz warm ums Herz, doch dann wird es Herbst. Die ersten Blätter fallen von den Bäumen und Hannos Laune schlägt sofort um. Während Hugo sich auf den Winter freut, an die gemütliche Zeit mit raschelendem Blättertoben, gemütlichen Lesestunden und einem Winterwunderland aus Eis und Schnee freut grault es Hanno vor dieser Zeit, vor stürmischen Winden und Kälte. Er kann überhaupt nicht verstehen, dass Hugo sich über so eine Jahreszeit freuen kann.
Und während es sich Hugo in seinem Zuhause so richtig gemütlich macht, verkriecht Hanno sich, so als wolle er von alle dem nichts mitbekommen. Der Herbst geht, der Winter kommt und es wird ganz genau so, wie die beiden es sich zum Ende des Sommers vorgestellt hatten.
Hugo genoss es mit dem Schlitten durch den Schnee zu sausen, alles für Weihnachten zu schmücken. Er war glücklich und ihm war feierlich zumute, während Hugo immer schlechtere Laune bekommt und alles dafür möglichst nicht hinauszumüssen.
Die Zeit, in der sie unzertrennlich alles zusammen erlebten, war eindeutig zu Ende, was nicht heißt, dass Hugo nicht versuchte Hanno zu besuchen oder ihn zu einem schönen Schneespaziergang einzuladen, doch Hanno lässt seinen Freund gar nicht erst herein. Ein Schneespaziergang? Wie kann man an so etwas Furchtbarem überhaupt Spaß haben?
Hugo wusste, dass Hanno den Winter nicht mochte, und es tat ihm weh seinen Freund so schlechtgelaunt zu sehen. Und Hanno wusste wie sehr Hugo den Winter liebte und er war traurig, dass sie so unterschiedlich waren, was den Winter anging. Die beiden vermissten einander sehr und beide spürten, dass sie auf den anderen zugehen sollten, schließlich waren sie doch beste Freunde. Was dann passiert fängt die Illustratorin Christine Pym in einem ganz wundervollem Herzensbild ein, dass nicht nur wegen der besonders warmen Farben beim Leser das Herz wärmt.
"Es kann schwer sein, den ersten Schritt zu tun" (Zitat) hier haben beide zur gleichen Zeit, die gleiche Idee. Hanno überwindet seine Abneigung für die kalte Welt da draußen, um mit einer Kanne Tee seinen Freund Hugo zu besuchen und Hugo schnappt sich eine Kanne Tee um Hanno zu Besuchen. Man muss ja nicht immer draußen herumtollen. Und so kommt es wie es kommen muss, die beiden treffen sich in der Mitte und stellen etwas Wundervolles fest, was Christine Pym ebenfalls in einem wundervollen Abschlussbild festhält.
Diese Wintergeschichte ist wirklich etwas Besonderes. Es ist eine Freundschaftsgeschichte, die deutlich zeigt, dass jeder anders ist und auch anders sein darf. Jeder wird vom anderen so gemocht, wie er ist. Man muss nicht alles zusammen machen, muss sich selbst nicht für den anderen aufgeben. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern ganz viel dazwischen. Nur eins ist klar, zusammen ist es einfach am aller Schönsten. So schön, dass einem warm wird. Freunde können sich gegenseitig wärmen.
Als ich die Geschichte das erste Mal vorgelesen habe, bemerkte ein Kind:" Wieso wohnen die beiden nicht einfach zusammen? Dann wären sie zusammen und Hugo könnte ja trotzdem allein in den Schnee gehen. Wenn man zusammenwohnt, ist man nicht allein und alles ist schöner."
Ja, der Gedanke kommt einem gleich und ich glaube, auch Hugo und Hanno hatten ihn, wenn gleich ein klein wenig anders.
Den Freund so nehmen, wie er ist und manchmal auch dem Freund zuliebe über seinen Schatten springen, aber auch so sein dürfen, wie man ist, dass ist die große Kunst der Freundschaft, des Zusammenlebens, egal in welcher Form.
Die Geschichte mit ihren unglaublich schönen, stimmungsvollen, lebendigen Bildern vermittelt ganz viel von dem Gefühl, was Hugos und Hannos Freundschaft ausmacht und von dem, was die beiden, so unterschiedlich es auch ist, verbindet.
Gleichzeitig ist ihre Geschichte aber auch eine ganz zauberhafte Jahreszeitengeschichte. Sommer, Herbst und Winter mit all ihrer Schönheit, aber auch dem, was einige vielleicht nicht so schön finden, wird über die ausdrucksstarken Illustrationen fantastisch transportiert.
Beim Blick auf die großartigen Bilder zittert und bibbert man mit Hanno mit und genießt die Gemütlichkeit und den Spaß, den Hugo in der kalten Jahreszeit empfindet. Und auch wenn wir beide nur zu gut verstehen können, lässt die Geschichte auch Fragen aufkommen. Es ist keine Geschichte, bei der man das Buch schließt und sie ist zu Ende. Sie regt die Fantasie an, sie weiter zu erzählen. Sie setzt Gedankenprozesse in Gang, die sich mit dem Gehörten und Erlebten auseinandersetzten und genau das ist dann auch das Schöne an der Geschichte. Sie macht etwas mit einem. Die Kinder können hier wunderbar reflektieren und für sich etwas mitnehmen.
Wir sind ganz verliebt in die Geschichte, in die beiden Protagonisten und die absolut wundervollen, wunderschönen farbigen Illustrationen. Dieses unglaubliche Orange und Rot, dieses wundervolle Weiß, dieses....
Ja, auch die Farben machen etwas mit einem.
Schaut es euch selbst an. Ihr werdet es spüren.
In diesem Sinne, freut euch auf eine wundervolle Freundschaftsgeschichte, eine stimmungsvolle Jahreszeitengeschichte und herzerwärmende Gefühlsgeschichte. - John Condon
Wie man einen Bären findet: Ausgezeichnet mit dem Leipziger Lesekompass 2024
(6)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 ab 4
📖 Ueberreuter Verlag, annette betz @ueberreuterverlag #ueberreuterverlag
🖊️ John Condon @john_condon_author
🎨 Julia Christians @juliachristiansart
🇩🇪 Bernd Stratthaus
⁉️ Buch über Abenteuer mit Humor
🦌Worum geht es?🦌
Im Buch geht es um die kleine Bärenfinderin, die mit Hilfe einer eigens angelegten Checkliste und Bärenfinderegeln versucht einen ganz besonderen Bären zu finden. Auf Ihrem Weg wird sie von echten Bären begleitet, was die kleine Spurenleserin jedoch nicht bemerkt.Wir sie alle Bärenfinderegeln befolgen und am Ende den Bären finden?
🦌Mein Eindruck:🦌
Dies ist ein Buch mit einem ganz besonderen Charme. Es besticht aber auch durch sein Ideenreichtum und Witzigkeit. Ich bin fest davon überzeugt, dass Eure Kinder dieses Buch lieben werden und der Bärenfinderin zurufen wollen, dass doch hinter ihr ein echter Bär ist. Doch das Mädchen sieht diese nicht, da sie sich komplett auf die Spurensuche und die Regeln konzentriert. Das man das Buch so unglaublich schön. Die Illustrationen stehen der Witzigkeit in nichts nach, denn auch diese sind sehr fröhlich und liebevoll gestaltet. Ein Buch ohne eine Moral, aber mit der gewissen Note an Schabernack.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Pauline Oud
Ich brauche jetzt eine Brille
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet ein tolles Bilderbuch zum Thema Brille
Hier trifft eine liebevoll und einfühlsam erzählte Geschichte auf ganz viele Informationen, die Kinder die Angst nehmen kann und sie gut auf den Augenarztbesuch und das Erlebnis beim Optiker vorbereiten
für Kinder ab 3 Jahren
ch habe euch ja schon einige Bilderbücher aus der Reihe
"Ich bin schon groß,
das weiß ich schon"
vorgestellt.
Hier nun geht es um das Thema
"Ich brauche eine Brille"
Und wie immer trifft hier eine Kinder-Geschichte auf ganz viel Information.
Die Geschichte beginnt im Kindergarten, wo Lukas, Tom und Hanna Ketten basteln möchten. Während Tom und Lukas schnell und zielsicher die kleinen Perlen auf den Faden fädeln ist Hanna total gefrustet, keine einzige Perle findet den Weg auf den Faden. Das macht Hanna so wütend, dass sie das Schälchen mit den Perlen umstößt und laut schimpft: "Perlen sind doof!"(Zitat)
Als ihr Vater sie später abholt bemerkt er schon, dass Hanna anders ist als sonst. Liebevoll und auch ein wenig witzig bemüht er sich Zugang zu seiner Kleinen zu bekommen, die wirklich traurig aussieht. Als sie ihm dann erzählt was passiert ist, ahnt er schon was der Grund dafür ist, dass Hanna so Schwierigkeiten hatte die Perlen aufzufädeln.
Nach einer kleine Teestunde mit Gebäck schnappt er sich eine Lupe und geht mit Hanna nach draußen. Dort gibt es viel zu entdecken. Darunter auch ganz kleine Tierchen, die man mit bloßem Auge zwar erkennen kann, aber wenn die Augen nicht so gut sind, dann sieht man so wie Hanna vielleicht statt eines Marienkäfers nur einen roten Punkt. Doch als der Vater ihr die Lupe gibt, kann Hanna sich die kleinen Wesen ganz genau ansehen. Mit Hilfe der Lupe kann sie sogar die kleinen Beinchen der Käfer erkennen. Wieder findet der Vater die richtigen Worte und erklärt Hanna, dass die Augen einfach manchmal etwas Hilfe brauchen. Und damit beginnt dann der Teil der Geschichte, in der Hanna zur Augenärztin geht, die jede Menge Tests mit ihr macht. Was das genau ist, wird nicht nur kindgerecht erklärt, Pauline Oud fängt alles in wundervollen, sehr realen Bildern ein, die Kinder wirklich gut auf einen Augenarztbesuch vorbereiten und ihnen so die Angst nehmen können. Hanna ist als Identifikationsfigur so nah an den Lesern, dass all das, was sie erlebt, schnell von den Kindern verinnerlicht wird. Der Wiedererkennungswert bei einem eigenen Besuch ist hier deutlich gegeben.
Nach dem Besuch bei der Augenärztin steht fest, Hanna braucht eine Brille. Und so sehen wir Hanna und ihre Eltern dann natürlich auch noch beim Optiker. Auch hier gibt es viel zu entdecken. Das ein Besuch beim Optiker richtig lustig sein kann, das erleben wir auch wieder in den Bildern, die Lust machen, selbst Brillen auszuprobieren. Kinder erfahren aber auch wie man mit einer Brille richtig umgehen sollte. Natürlich dürfen auch Hannas Erlebnisse mit der neuen Brille nicht fehlen und so sehen wir Hanna und ihren Papa wieder auf der Wiese, die Tierchen beobachten, nur dieses Mal ohne Lupe.
Aber auch das Thema Brille im Kindergarten ist zu entdecken.
Und wie war das noch mit den Perlen und der Perlenkette?
Dank der Zauberbrille kann Hanna jetzt auch tolle Ketten basteln. Und mit ihrer Brille ist sie nicht allein. Lukas z.B. hat auch eine.
Welch Vielfalt an Brillen es gibt, zeigt das Vorsatzbild, das auch wunderbar zum Spielen genutzt werden kann. Wie genau, dass erfahrt ihr zum Ende des Buches.
freut euch auf ein toll illustriertes und sehr kindgerecht erzähltes BilderSachbuch, dass schon 3- Jährige verstehen, aber auch 6-Jährige noch interessant finden. - Walko
Der wilde Räuber Donnerpups (Bd. 6)
(2)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 Dieses Bilderbuch - ab 3 - des Coppenrath Verlag @coppenrathverlag, geschrieben und illustriert von Walko, ist ein Buch über ein räuberisches Abenteuer.
Im Buch geht es um den Räuber Donnerpups und seine Gefolgschaft. Eines Morgens hat es heftig geschneit. Der ganze Wald liegt unter einer Schneedecke. Das brachte die Bande auf die Idee, zur Hexe Simsibim zu gehen, da sie dachten, dass die Hexe Kekse gebacken hat. Doch leider mussten sie feststellen, dass die Hexe nicht da war, konnten jedoch den Zettel der an der Tür hing nicht mehr lesen, da diese feucht geworden war. Also machte sich Donnerpups auf dem Weg, um nach der Hexe zu suchen. Diese Rettungsaktion sollte aber zu einer echten Herausforderung werden.
Eigener Eindruck:
Eine abenteuerliche Geschichte, die auf einem Missverständnis beruht. Die Rettungsaktion sorgt für eine spätere weitere Rettungsaktion, die minder aufregend ist. Dieses Buch mit herzlichen und farbenfrohen Illustrationen sorgt bei den Kindern für Gelächter und viel Aufregung, denn dieses Buch ist spannend geschrieben und leicht verständlich. Für alle die auf Klamauk, Räuber und Pupsen stehen, ist diese Geschichte auf jeden Fall ein Muss. Ich persönlich finde es ein minimal to much, so dass ich für dieses Buch ein Fuchs abziehen werde.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊
Geht mit Euren Kindern auf eine abenteuerliche Rettungsmission.
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Jane Clarke
Träum schön, Tara Tiger
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteHelft ihr Tara Tiger?
Entdeckt mit Tara,
Tiere und begleitet sie durch die Nacht
Eine hinreißende, liebevoll erzählte interaktive Einschlaf-GuteNachtGeschichte
für alle kleinen nimmermüden Tiger*innen ab 2,5 Jahren
Hier darf gebrüllt, gegähnt, gezählt, geflattert und geflüstert werden.
Jane Clarke und Britta Teckentrup haben ihre Leser bereits 2017 schon einmal mit einem Neon Buch überrascht. Nach "Neon Leon", in dem die interaktive Geschichte des Chamäleons Leon erzählt wird, dass mit seiner Neon Farbe anders ist als die anderen und ständig auffällt, erzählen sie nun gemeinsam die Geschichte von Tara Tiger, ebenfalls mit Neon farbigen Elementen.
Im Gegensatz zur Geschichte von Leon, dem neonfarbigen Chamäleon spielt in der Geschichte von Tara Tiger das neon-orangene Fell keine Rolle, sondern Tara selbst, die nicht einschlafen kann und auf die Suche nach Spielkammeraden geht.
Wieder ist es eine interaktive Geschichte, was heißt, dass die kleinen Leser mit in die Handlung eingebunden werden. Sie begleiten den kleinen Tiger, stehend ihm helfend zu Seite und dürfen sich auch sonst auf die ein oder andere Art aktiv betätigen. Mal werden sie gebeten Tatra leise zuzuflüstern: "Taps leise, Tara Tiger", mal sollen sie die Arme wie Schmetterlingsflügel flattern lassen, gähnen oder brüllen wie ein Tiger oder raten welches Tier gerade seinen Schwanz am Baum herunter Baumeln lässt. Langweilig wird hier niemandem, und dennoch trägt die nächtliche Stimmung viel dazu bei, dass die kleinen Leser in eine ruhige Einschlafstimmung versetzt werden.
"Gute Nacht, kleiner Tiger. Träum schön!" flüstern wir dem kleinen Tiger zu und irgendwie hat man gleich das Bedürfnis sich auch einzukuscheln und vielleicht (wer weiß) auch die Augen zu schließen.
Jane Clarkes liebevolle und mitreißende Gute Nacht Geschichte macht einfach Spaß. Britta Teckentrups, wieder einmal, wundervollen Illustrationen im Collagenstil, sind wie immer einfach wundervoll. Egal ob die Figur des kleinen Tigers oder die vielen anderen Tiere in der Geschichte, alle sind mit so viel Liebe zu einem Gesamtbild zusammengefügt und in einen Kontext gebracht, dass man manchmal gar nicht weiß so man als erstes hingucken soll. Natürlich schaut man auf Tara Tiger mit ihren neugierigen Blicken, aber auch die Schmetterlinge, Eulen oder das Krokodil begeistern die kleinen Leser.
"Soooo süüüß!" hört man die Kinder sagen und ja die Bilder sind wirklich extrem niedlich, trotzdem ist es das Zusammenspiel von interaktiver Geschichte und den hinreißenden Illustrationen, das "Träum schön, Tara Tiger" zu einem Lieblingsbuch macht, das wir Erwachsenen bestimmt oft vorlesen müssen
- Jan Kaiser
Was Neues ist nicht schwer, Herr Bär!
(7)Aktuelle Rezension von: KinderbuchliebhaberWas Neues ist nicht schwer, Herr Bär! 🐻
In diesem Buch geht es um Baldur den Braunbären.
Baldur liebt die Struktur und hat jeden Tag einen geregelten Tagesablauf.
Für ihn darf gerne immer alles gleich bleiben, Veränderungen mag er überhaupt nicht.
Er ist sehr zufrieden mit seinem Leben.
Allerdings sehnt er sich nach einem Freund.
Als sich Baldur wieder seinem Tagesablauf widmet und auf einem Ameisenhaufen sein Brot isst, wird er auf einmal gekniffen.
Wer war das?
Dideldum!
Dideldum ist ein kleines, lilanes Kerlchen, das Baldur's Leben komplett über den Haufen wirft.
Ob sich der Braunbär darauf einlassen kann?
Lasst euch überraschen und freut euch auf Baldur und Dideldum! 🩷
Ein zuckersüßes Kinderbuch mit herrlichen Illustrationen, die kunterbunt und lebensfroh die Augen der Kinder erstrahlen lassen.
Wir haben Baldur und Dideldum total in unser Herz geschlossen!
Der Text ist in Reimform geschrieben, was ich sehr liebe.
Es ist von der Länge und dem Verständnis für Kinder ab ca. drei Jahren gut geeignet.
Gerade für Kinder diesen Alters sind Reime förderlich in allen Bereichen ihrer Entwicklung.
Das Buch ist ein wahrer Bücherschatz und ein absoluter Kindermagnet!
Kinderbuchliebhaber ♥️























