Bücher mit dem Tag "wunsch"
116 Bücher
- Kerstin Gier
Silber - Das erste Buch der Träume
(7.471)Aktuelle Rezension von: IgniswingEine wirklich tolle Geschichte die ich immer wieder gerne lese oder höre. Es verliert nie die Leichtigkeit und Witz und ist trotzdem spannend und macht neugierig. Liv Silber ist erst 15 und ich finde es toll, dass man das auch merkt.
Was mich in vielen Jugendbücher heutzutage stört, ist dass man mit 15 oder jünger plötzlich bereits die Welt retten muss, super dramatische Handlungen bekommt und oft so viel klüger als die Erwachsenen ist. Und dann auch oft bereits "so erwachsen" sein soll. In diesem Buch findet Liv erst heraus, dass die Liebe vielleicht doch nicht so doof ist, wie sie gedacht hat. Ihre Gedanken sind nicht hochkomplex oder feinstes literarisches Meisterwerkt, schließlich denk keine 15-jährige so, aber dennoch ist es wunderschön geschrieben und wirklich toll zum lesen. Kompliment an Kerstin Gier hier den, aus meiner Sicht, Balance-Akt zu halten.
Die Silber-Triologie sind Bücher die ich immer wieder gerne lese oder mir das (sehr gelungene) Hörbuch anhöre.
Absolute Empfehlung für Jung und Alt
- Mona Kasten
Begin Again
(3.476)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Michael Ende
Die unendliche Geschichte
(7.084)Aktuelle Rezension von: Cat78Den Anfang des Buches kannte ich durch den Film. Dennoch war es was gänzlich anderes das Buch zu lesen den einiges unterscheidet sich und im Film fehlt natürlich auch einiges.
Was mich wunderte, dass ich irgendwann nahe am Ende des Films war aber noch so viel Buch über hatte. Mein Mann klärte mich dann auf, es gab einen zweiten Film. Den hatte ich jedoch nie gesehen. Also könnte ich den zweiten Teil völlig neu entdecken. Anfangs fand ich es etwas langatmig. Gerade die Beschreibungen fand ich gelegentlich etwas zu umfangreich. Doch als Bastian sich veränderte müsste ich einfach wissen. Ob er wieder der alte wird und auch ob er den Weg aus Phantasien heraus findet.
Auch wenn der Protagonist zwischenzeitlich zum Antagonisten würde könnte ich irgendwann das Buch. Ur noch schwer zur Seite legen. Das Ende war dann wieder versöhnlich und hat mir sehr gut gefallen.
Ein wenig genervt war ich vom Satz: "Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden."
Er wurde einfach zu inflationär verwendet.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte wohl eins, der interessantesten die ich je gelesen habe. Am liebsten würde ich danach selber nach Phantasien reisen und wenn es nur ist um Fuchur mit eigenen Augen zu s
ehen.
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(858)Aktuelle Rezension von: hackenoh„Der letzte Wunsch“ ist kein klassischer Roman, sondern eine Sammlung miteinander verbundener Kurzgeschichten. Gerade das macht den Einstieg in die Witcher Welt so besonders. Stück für Stück lernt man Geralt von Riva kennen und bekommt einen Eindruck davon, wie diese Welt funktioniert.
Düsterer Ton und moralische Grauzonen
Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton der Geschichten. Die Welt ist rau, oft brutal und selten eindeutig. Entscheidungen sind selten klar richtig oder falsch. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Geschichten so interessant und unterscheiden sie deutlich von vielen anderen Fantasybüchern.
Märchen neu erzählt
Viele Geschichten greifen bekannte Märchen auf und drehen sie in eine deutlich düstere Richtung. Dadurch entstehen sehr originelle Episoden, die gleichzeitig vertraut und völlig neu wirken.
Fazit
„Der letzte Wunsch“ ist ein faszinierender Einstieg in die Witcher Reihe. Die Geschichten sind atmosphärisch, klug geschrieben und zeigen sofort, warum diese Welt so viele Leser begeistert. Ein sehr starker Beginn einer der bekanntesten modernen Fantasyreihen.
- Stephanie Garber
Caraval
(1.191)Aktuelle Rezension von: heidiamlesenTatsächlich bin ich von dem Einstieg in die Trilogie nicht ganz überzeugt.
Zuallererst ist das Spiel mehr als verwirrend. Es ist absolut nicht klar, wie genau das Spiel aufgebaut ist und wer überhaupt mitspielt. Auch gibt es keine Gegner außer dem Spielleiter selbst. Ich denke, wenn man von Seite 1 an davon ausgeht, dass es um eine Art Liverollenspiel geht, ist es schon besser verständlich.
Sämtliche Hintergrundgeschichten helfen am Anfang auch nicht, um mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Zum Glück sind alle Hauptfiguren überzeugend und sympathisch, sodass man doch wissen möchte, wie es weitergeht. Das Ende ist rasant und erhellend und hat einen ordentlichen Cliffhanger.
Daher werde ich den zweiten Band wohl doch auch
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
(1.891)Aktuelle Rezension von: asomeOpposition – Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ist der fünfte und letzte Band ihrer Obsidian-Reihe. Auch dieser Teil ließ sich, wie schon die vorherigen, schnell und flüssig lesen und hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung knüpft nahtlos an Band vier an und schafft zu Beginn eine angenehm düstere Atmosphäre. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und nach einigen Wendungen findet die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotzdem bin ich froh, nun endgültig Abschied von Katy, Daemon und den anderen zu nehmen. Als Mittvierzigerin gehöre ich einfach nicht ganz zur Zielgruppe dieser Romantasy-Reihe, und einige Passagen haben mich manchmal etwas genervt. Insgesamt ist die Reihe aber sehr gelungen – und mit Außerirdischen auch mal eine erfrischende Abwechslung zu den momentan allgegenwärtigen Drachen.
Für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen Mitte zwanzig ist die Obsidian-Reihe ein absolutes Must-Read, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da die romantischen Szenen nicht allzu spicy oder ausführlich beschrieben sind, hatte ich keinerlei Bedenken, sie meinem fast zwölfjährigen Sohn anhören zu lassen – und er war absolut begeistert. Das zeigt, dass die Reihe nicht nur für Mädchen geeignet ist, sondern auch Jungs ihren Spaß daran haben.
Band fünf erhält von mir solide vier Sterne und ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Reihe.
- Laini Taylor
Daughter Of Smoke And Bone
(1.346)Aktuelle Rezension von: JbambiMFür mich war Band 1 wahnsinnig verwirrend. Ich musste mir am Ende nochmal eine kurze Zusammenfassung durchlesen und eine Charakter-Übersicht. Auf der einen Seite, finde ich die Story rückwirkend sehr interessant und mal was anderes, vor allem im Bezug auf die Magie und den Zähnen. Aber bevor ich diese Zusammenfassung gelesen habe und es noch nicht richtig verstanden hatte, fand ich das aber auch irgendwie total seltsam alles. Auch der Perspektivenwechsel, der nicht immer sofort ersichtlich war, hat meiner Verwirrung noch beigetragen. Ich habe aber jetzt öfter gelesen, das es wohl vielen Leser und Leserinnen so erging, das es aber auch viele ab Band 2 deutlich besser fanden. Daher werde ich Band 2 eine Chance geben
- Colleen Hoover
Was perfekt war
(637)Aktuelle Rezension von: ErdbaerchenQuinn und Graham lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen. Doch wie es das Schicksal manchmal so möchte, führen sie schon bald eine Ehe. Eine PERFEKTE Ehe. 8 Jahre lang.
Doch Quinn wünscht sich nichts sehnlicher, als Mutter zu werden. Nur klappt das leider nicht. Werden sie diese Herausforderung gemeinsam überwinden? Oder wird ihre Ehe daran zu Grunde gehen?
Was kann eine Ehe alles ertragen?
Diese Frage stellt sich wohl jedes Paar einmal. Früher oder später. Wenn man frisch verheiratet ist, ist es noch ein leichtes zu sagen, man ist immer füreinander da. Man geht GEMEINSAM durch schwierige Zeiten. Doch sind diese Zeiten dann tatsächlich da, zeigt sich erst, wie ernst man diese Worte gemeint hat.
"Du sagst das so, als wäre eine Ehe so was wie ein Hurrikan der Stärke fünf."
"Nicht die ganze Zeit über, das nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass es in jeder Ehe Zeiten gibt, die sich sehr gut mit einem Hurrikan vergleichen lassen. Und ja, ich glaube nicht, dass Ethan und ich diese Zeiten überlebt hätten."
Quinn hat eine sehr realistische Einstellung. Sowohl was ihre Gefühle betrifft, als auch was die von Graham betrifft. Sie schätzt Situationen immer sehr gut ein. In jedem Moment beschreibt sie nicht nur ihre Gefühle dazu, sondern argumentiert auch, warum sie so fühlt. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Deswegen hat mich die gesamte Geschichte auch total emotional abgeholt und zurück gelassen. Gott sei Dank kenne ich persönlich das Thema "Ungewollter Kinderwunsch" nicht. Wenn das so wäre, hätte ich dieses Buch mit Sicherheit nicht lesen können. Gerade deshalb fehlte mir hier eine Triggerwarnung.
Graham fand ich an manchen Stellen etwas komisch. Ein Mann ohne viele Worte, total unsympathisch. Lässt seine Frau einfach angelehnt stehen. Und am Ende plötzlich die 180 Grad Drehung. Passte für mich überhaupt nicht zusammen.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass ER um die Ehe kämpfen würde.
Trotzdem nahm ich einen seiner Briefe als Inspiration für meinen eigenen Trauspruch.
Fazit: Eine herzzerreissende Liebesgeschichte über die Hochs und Tiefs einer jeden Ehe. - Lena Kiefer
Westwell - Bright & Dark
(547)Aktuelle Rezension von: SchnudlAchtung Spoileralarm, da Band Zwei einer Reihe ‼️
Nach dem Cliffhanger vom ersten Teil geht es nun 2 Monate danach weiter. Helena und Jessiah vermissen sich nach der Trennung gegenseitig. Doch Helenas Entscheidung musste so sein. Sie stürzt sich dadurch nur noch mehr in die Ermittlungen rund um den Tod von ihrer Schwester und dessen Freund. Doch dann erhält sie eine Information, die sie nicht vor Jess geheim halten kann und nimmt wieder Kontakt mit ihm auf. Er will ihr helfen, doch es ist unmöglich die Gefühle zu ignorieren. Doch sie dürfen nicht zusammen sein.
Band Zwei war für mich, was die Liebesgeschichte der beiden angeht, noch emotionaler und intensiver. Es gab viele bewegende Momente, die das Herz höher schlagen lassen aber es gab auch viele Wiederholungen, die man hätte lassen können. Gerade Helenes Entwicklung hat mir richtig gut gefallen, sie kommt viel mehr aus sich raus und versucht mehr für sich einzustehen.
Auch der Krimiteil konnte mich überzeugen, gerade weil er unvorhersehbar war und immer wieder neue Aspekte auftauchen, die einen selbst verwirren. Jedoch geschieht alles in einem langsamen Tempo, damit eben einfach drei Bücher voll werden.
Der Cliffhanger war Mega und hat mich echt von den Socken gehauen, sodass ich jetzt auch unbedingt mit dem letzten Teil starten muss und ich bin gespannt, was die Autorin, hoffentlich, noch alles raus haut.
- Anne Freytag
Mein bester letzter Sommer
(876)Aktuelle Rezension von: gimmis_lebenWow. Einfach nur wow! Durch “Mein bester letzter Sommer“ haben mir so oft Tränen in den Augen gestanden, wie bei kaum einem anderen Buch -und damit habe ich nicht gerechnet ❤️🩹
Ein durch und durch berührendes Buch.
Da es nicht mein erstes Buch der Autorin ist, war ich mit dem Schreibstil bereits vertraut und er gefällt mir auch hier wieder. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist einfach zu verstehen.
Das Tempo der Handlung ist recht zügig, besonders am Anfang -da ging es mir ehrlich gesagt etwas zu zügig voran, denn die Verbindung zwischen Tessa & Oskar war plötzlich einfach da. Im Verlauf des Buches war die Geschwindigkeit aber völlig angemessen und passend, gerade was die Reise der Protagonisten betrifft -denn ihre Zeit ist nunmal leider begrenzt.
Die Beschreibung der Charaktere ist ebenfalls absolut gelungen.
Anfangs wirkt es vielleicht so als wären sie oberflächlich gehalten, aber im Verlauf steckt die Tiefgründigkeit und die Emotionen, sowie die Entwicklung einzelner Charaktere -dieser Aufbau gefällt mir sehr gut und hat wunderbar zur Handlung gepasst.
Dass die Darstellung der verschiedenen Umgebungen während der Reise zu kurz kam, war für mich gar kein Problem in diesem Buch. Normalerweise ist das etwas, was mich stört, aber auch hier war das angemessen und für die Situation passend.
Dieses Werk von Anne Freytag ist einfach ein in sich stimmiges Buch und Aspekte, die ich sonst als störend oder zu wenig ausgearbeitet empfinde, wurden hier gut zusammengefügt -so macht alles Sinn und schadet der Geschichte ganz und gar nicht 🎧
- Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(700)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im Mai lautet: „Lies eine queere Geschichte.“ Es ist ein großartiges Motto, denn hier kann man frei wählen, welche queere Repräsentation man bei der Lektüre wählen möchte. Mir ist sofort ein Buch in den Sinn gekommen, das ich im August 2021 während meines Urlaubs im Dussmann Berlin gekauft habe: „Den Mund voll ungesagter Dinge“ von Anne Freytag. Bereits vor zwei Jahren habe ich „Mein bester letzter Sommer“ von der Autorin gelesen, was ich sehr mochte. Nun ist also ein weiteres Jugendbuch von ihr an der Reihe. Es erschien 2017 und handelt von einer Teenagerin, die schleichend erkennt, dass sie vielleicht gar nicht heterosexuell ist. Warum das Buch mit dem Thema aber manchmal nicht gut umgeht, verrate ich euch in dieser Rezension.
Die 17-jährige Sophie Richter zieht 2016 mit ihrem alleinerziehenden Vater Christian von Hamburg nach München, um mit seiner Freundin Lena und ihren beiden Söhnen Valentin und Leon eine Patchwork-Familie zu gründen. Obwohl sie von ihren neuen Familienmitgliedern liebevoll empfangen wird und ein riesiges Zimmer für sich bekommt, fühlt sie sich nicht heimisch und vermisst ihr Leben in Hamburg mit ihrem besten Freund Lukas. Doch dann beobachtet sie durch ihr Fenster das blonde Nachbarmädchen mit der Zahnlücke und fühlt sich auf merkwürdige Weise zu ihr hingezogen. Als sie erfährt, dass sie mit ihr in dieselbe Jahrgangsstufe des Gymnasiums geht, gibt es für Sophie vielleicht doch einen Grund, sich auf ihr neues Leben in München zu freuen.
„Es schüttet.“, ist der erste, knappe Satz des Prologs „Und vor mir das Nichts“. Der starke Regen soll hier die Gefühlslage der Protagonistin Sophie widerspiegeln, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens erzählt. Spannend ist: Dieser Prolog ist auch ein späteres Kapitel. Auf Seite 362 steht exakt derselbe Text. Nur die letzten vier Sätze des Prologs sind anders, während später noch zwei Absätze folgen. In der Erzähltheorie ist das ein ganz typischer Einsteig: Im Prolog wird ein kleiner Schnipsel präsentiert, der zukünftige Ereignisse im linearen Handlungsverlauf vorzeitig präsentiert. Germanisten nennen das eine Prolepse, falls ihr mal ein bisschen angeben möchtet. Auf fast 400 Seiten arbeitet sich die Leserschaft also kontinuierlich in kleinen Schritten auf den Handlungszeitpunkt im Prolog hin. Sophies Geschichte beginnt dabei im März 2016 und endet im September desselben Jahres.
Protagonistin ist die 17-jährige Sophie, die dunkle Haare hat, schlank und laut ihres besten Freundes Lukas „fast schon absurd schön“ (S. 184) ist. Innerlich ist sie aber unsicher und verletzlich. Ihre Mutter hat sie nach ihrer Geburt verlassen, und so wuchs Sophie bei ihrem alleinerziehenden Vater auf. Sie ist nachdenklich und authentisch. In vielerlei Hinsicht habe ich mich bei ihr selbst zurückversetzt gefühlt in die Zeit meiner Teenager-Jahre. Womit ich jedoch meine Schwierigkeiten hatte, war dass sie mit ihren jungen 17 Jahren schon mehrfach betrunken Sex auf Partys hatte. Sie war noch nie in einen Jungen verliebt, hatte noch keinen festen Freund, aber hat sich im Suff dann doch einfach mal flachlegen lassen. Schlimmer noch, ihr bester Freund Lukas nennt sie ständig bei ihrem Spitznamen „Flittchen“ (S. 22), der daher rühren soll, dass Sophie mal eine Phase gehabt haben soll, in der sie roten Lippenstift getragen hat und in Kombination mit ihren dunklen Haaren wie Schneewittchen ausgesehen haben soll. Und natürlich, dass sie in Hamburg den Schlampenruf weg hatte. Grundsätzlich fand ich die Dynamik zwischen Lukas und Sophie schwierig. Sie sind zwar Kindheitsfreunde, aber dass sie sich auf die Wange küssen, gemeinsam kuschelnd in einem Bett schlafen oder auf einer Party so tun, als hätten sie im Badezimmer Sex gehabt, fand ich absolut schräg. Gerade weil Lukas eine feste Freundin hat, die wohl nicht ganz grundlos eifersüchtig ist. Auf mich wirkte Lukas grenzüberschreitend, wie er jeden verzweifelten Versuch unternimmt, aus der Friendzone zu kommen. Auch wenn ich Sophie meistens sympathisch finde, merkt man, dass sie noch in einer Selbstfindungsphase steckt und sich für Anerkennung zu sehr an Typen anbiedert, die es eigentlich nicht gut mit ihr meinen. Sie muss noch lernen, Grenzen zu setzen und sich nicht zu sehr als Pick me-Girl zu inszenieren.
Freytags Schreibstil ist modern, direkt und stellenweise metaphorisch. Dabei ist die Sprache jugendlich, intensiv und trotzdem unaufgeregt. Das Tempo ist perfekt ausgewogen und man kommt schnell in einen Lesefluss. Der Schreibstil ist wirklich die größte Stärke des Jugendbuchs: Er wirkt mühelos atmosphärisch und wunderschön. Schon bei „Mein bester letzter Sommer“ war ich von der zarten und warmen Atmosphäre begeistert, und auch hier gibt es trotz Streitigkeiten ein wunderbar wohliges Gefühl, das Anne Freytags Bücher zu etwas ganz Besonderem macht. Die Konflikte wirken nachvollziehbar und nicht aufgesetzt. Außerdem gibt es keine Längen, sondern jedes Kapitel ist sprachlich rund und bereitet große Freunde beim Lesen. Auf stilistischer Ebene habe ich also absolut nichts zu kritisieren.
Dennoch gibt es auch zwei unübersehbare Schwachpunkte in „Den Mund voll ungesagter Dinge“. Einmal sind das medizinische Ungenauigkeiten, die mir bereits bei „Mein bester letzter Sommer“ aufgefallen sind. Hier ist die Protagonistin zwar nicht sterbenskrank, doch sie hat einmalig starkes Fieber und liegt mehrere Tage flach. Laut Lena hat Sophie bis zu 41,8°C Fieber. Einmal zur Einordnung: ab etwa 41°C spricht man von einem lebensgefährlichen Zustand, 42°C sind mit dem Leben kaum noch vereinbar. Bei extrem hohem Fieber steigt das Risiko für Kreislaufversagen, neurologische Schäden oder Krampfanfälle. Sophie beschreibt sogar tagelange Bewusstlosigkeit. Dennoch bringen weder Christian noch Lena sie ins Krankenhaus, um Laborwerte messen, Infusionen geben oder lebensbedrohliche Erkrankungen wie Sepsis oder eine Hirnhautentzündung ausschließen zu lassen. Und das alles, obwohl beide Ärzte sind und ihnen die zwingend notwendige Einweisung bewusst sein sollte. Stattdessen duschen sie Sophie fälschlicherweise kalt ab und lassen sie im Bett liegen. Ich verstehe, dass Sophies Erkrankung auch eine symbolische Bedeutung hat und mit einem inneren Konflikt einhergeht. Aber man hätte sie wenigstens realistischer schreiben können, z.B. mit 39,8°C Fieber. Besonders weil sie mit Ärzten zusammen lebt, fällt diese Szene auseinander wie morsches Holz. Ausreichende Recherchen im medizinischem Bereich sind definitiv Freytags Kryptonit.
Außerdem ist der Umgang mit Homo- bzw. Bisexualität und dem Coming Out hier stellenweise schwierig. Aus dem Klappentext geht bereits hervor, dass Sophie und Alex anfangen, sich sexuell näher zu kommen. Allerdings hat Alex bereits einen festen Freund: Clemens. Und den verlässt Alex auch nicht, sondern betrügt ihn mit Sophie. Das wird zwar auch thematisiert, aber viel zu lange wird einfach ignoriert, dass eine von ihnen nicht single ist. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Coming Out von einem der beiden und dessen Folgen näher beleuchtet werden. Zwar erfährt Sophie teilweise Unverständnis, aber die Folgen scheinen für sie banal und tendenziell positiv zu sein, obwohl negative Reaktionen wie Ablehnung, Mobbing oder Kontaktabbrüche für viele Jugendliche leider sehr real sind. Da hätte ich mir eine differenziertere Auseinandersetzung gewünscht.
Das Ende hat mir dagegen sehr gut gefallen. Konflikte schaukeln hier noch einmal hoch, und auch, wenn Freytag in der Danksagung geschrieben hat, dass ihr die Streitdialoge sehr schwer gefallen sind, finde ich sie doch gelungen. Beide Positionen sind irgendwo nachvollziehbar, auch wenn Alex für mich unsympathisch bleibt. Lena habe ich dagegen sehr ins Herz geschlossen und sie wird mir als liebste Figur in diesem Buch in Erinnerung bleiben. Auch die Playlists, die im hinteren Buchdeckel zu finden sind, sind typisch für Freytags Jugendbücher. Ich habe sie leicht abgewandelt auf Spotify gehört, und sie war wirklich der perfekte Soundtrack zur Lektüre und ein kleiner, süßer Bonus. Insgesamt kann ich euch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ also ans Herz legen.
Anne Freytags atmosphärischer, wunderschöner und müheloser Schreibstil trägt „Den Mund voll ungesagter Dinge“ und macht die Geschichte über weite Strecken zu einem echten Lesevergnügen. Alle Figuren wirken glaubwürdig und Sophie ist eine authentische Jugendliche in einer Selbstfindungsphase. Kritisch ist dagegen mal wieder die unrealistische medizinische Darstellung, hier von Sophies Fieber, sowie die etwas oberflächliche Behandlung von Fremdgehen, einem Coming Out und den Folgen. Trotz dieser Schwächen habe ich das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 sehr gerne gelesen, weshalb ich ihm vier von fünf Federn gebe. Von Freytag habe ich noch den Thriller „Aus schwarzem Wasser“ auf dem SuB, den ich gerne nächstes Jahr lesen möchte.
- Nina MacKay
Plötzlich Banshee
(530)Aktuelle Rezension von: RabeaDas Thema hat mich sofort angesprochen, da Fantasy eins meiner absoluten Lieblingsgenre ist – und ein Buch rund um das Thema Banshee hatte ich zuvor noch nie gelesen. Gerade diese frische Idee und Herangehensweise im Fantasy-Genre fand ich besonders spannend und gelungen umgesetzt.
Die Geschichte ist total kurzweilig, fesselnd und sehr unterhaltsam geschrieben. Ich hatte einige richtig tolle Lesestunden damit. Besonders gut gefallen hat mir, dass im Verlauf der Handlung noch weitere Wesen aus der keltischen Mythologie auftauchen. Deren Gaben und Hintergründe werden angenehm flüssig in die Geschichte eingebunden und erklärt, sodass man der Erzählung jederzeit problemlos folgen kann – auch wenn man sich mit dieser Mythologie bisher nicht auskennt.
Es gab einige Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, die aber trotzdem absolut nachvollziehbar waren. Das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Lediglich das Ende ist für meinen Geschmack etwas kurz und abrupt geraten – da hätten 50 Seiten mehr wirklich nicht geschadet.
Insgesamt ist es ein sehr gelungenes Werk mit hohem Unterhaltungswert. Auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig Luft nach oben gewesen wäre, hat mir der Fantasyroman wirklich gut gefallen. Besonders geeignet ist er für Jugendliche oder für Leserinnen und Leser, die zwischendurch gerne eine leichtere, humorvolle Fantasygeschichte genießen möchten.
- Ava Reed
Wir fliegen, wenn wir fallen
(636)Aktuelle Rezension von: AlenaxplsIch fand das Buch wirklich schön und an vielen Stellen auch berührend und besonders der Einstieg mit Phil hat mich emotional direkt gepackt. Besonders mochte ich, wie Yara und Noel durch die Erlebnisse, die sie gemeinsam von ihrer Liste abhaken, immer mehr zusammenwachsen. Dabei reisen sie an verschiedene Orte auf der Welt, was der Geschichte viel Abwechslung und Spannung verleiht. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mit vielen besonderen Momenten gefüllt ist. Allerdings ist es eher für ein jugendliches Publikum geschrieben. Man kann das Buch gut mal zwischendurch lesen. Von mir bekommt es drei Sterne😊 Für zwischendurch ist es auf jeden Fall eine unterhaltsame Lektüre. Auch wenn es nicht mein absolutes Highlight war, hat es mich durch die interessante Idee und die gefühlvolle Umsetzung dennoch überzeugt.
- Anna Savas
Four Houses of Oxford – Brich die Regeln
(341)Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau"Four houses of Oxford" stand solange ungelesen in meinem Regal, da musste ich es endlich befreien. Denn dieses Cover hat mich immer wieder angelächelt und ich wurde immer neugieriger, was hinter diesem wunderschönem Cover steckt. Es ist tatsächlich auch mein erstes Buch der Autorin gewesen, aber mit ihrem einfachen und leichtem Schreibstil konnte sie mich direkt abholen und ich brauche unbedingt mehr Bücher von ihr!
Ich finde Bücher, die an Schulen, Internaten oder Universitäten spielen, haben immer das gewisse Etwas, was das Buch mich nur noch mehr in den Bann zieht. Und hier war es nicht anders. Wirklich ab der ersten Seite an, konnte mich das Buch catchen und ich bin selten aus dem Staunen rausgekommen. Die Autorin hat da wirklich ein sehr sehr schönes und spannendes Buch geschrieben, welches definitiv mehr Aufmerksamkeit brauchen tut!
Die Charaktere, das Setting, die Geheimnisse und die Spiele der vier Farben - alles hat so gut miteinander gepasst, sodass sich die Geschichte ganz einfach und schnell weg lesen lassen hat. Ich bin definitiv begeistert und kann es kaum abwarten den nächsten Teil zu lesen!
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Ruby Braun
Vengeance
(402)Aktuelle Rezension von: InariNemesis kommt an die geheime Akademie für Traumanalysen eigentlich mit der Mission, ihren Bruder zu rächen. Dabei findet sie Freunde und vor allem Mercy, der aus der Familie stammt, an der Nemesis sie sich rächen will. Trotzdem verlieben sie sich. Beide haben eine gebrochene Psyche und die Schule hat so manches dunkle Geheimnis. Es herrscht allgemein ein düstere Atmosphäre, bis hin zu Horror-Elementen. Zwar fand ich Nemesis Verlangen etwas übertrieben ( daher 4 statt 5 Sterne, obwohl ich lange überlegt habe, 4 oder5?) aber insgesamt ist das Verhältnis der Erzählstränge gut ausgewogen. Die Perspektive wechselt zwischen den beiden Hauptcharakteren. Vielleicht sollte man es eher im Winter lesen, da es im Norden Finnlands spielt. Für Leser, die sich für Träume interessieren. Ich würde sagen ab 16 oder vielleicht 15 Jahren ist es empfehlenswert, aber nicht eher.
Das Ende lässt eine spannende Fortführung erhoffen… - Jackson Pearce
Drei Wünsche hast du frei
(627)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Als Viola von ihrem Freund verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie wünscht sich nichts mehr, als wieder glücklich zu werden - und beschwört so versehentlich einen Dschinn herbei. Er ist jung, er sieht gut aus ... und er ist furchtbar schlecht gelaunt, denn er hält Menschen für ungemein nervtötend. Aber bevor er in seine Heimat zurückkehren kann, muss er Viola drei Wünsche erfüllen. Und das ist nicht so einfach, wie es sich anhört ...
~ AUTORIN ~
Die amerikanische Autorin Jackson Pearce, geboren 1984 in Noth Carolina, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie und arbeitet als Tanzcoach an einer High-School. 2009 wurden ihre ersten beiden Romane bei renommierten amerikanischen Verlagen veröffentlicht.
~ MEINUNG/ FAZIT ~
Was soll ich groß sagen? Ich bin immer noch ein wenig benommen von der Geschichte. Anfangs ging mir dieser Dschinn mit seiner schlechten Laune total auf die Nerven und kam mir so eingebildet vor. Und ich habe mich gefragt, ob Viola nicht auch langsam genervt ist. Im nachhinein war er doch ganz anders als gedacht. Und es entwickelte sich auch ganz anders als erwartet. Eine schöne Geschichte aus der Richtung Fantasy. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch gefallen. Einzelne Figuren wurden auch gut beschrieben, sodass man sich auch in deren Lage versetzen konnte. Auch die emotionale Seite aller beteiligten wurde zum Schluss noch gut hervorgehoben, dennoch ging mir das Ende persönlich wieder zu schnell vorüber und die Emotionen wurden am Ende auch wieder so schnell schnell dahin geschrieben. Das fand ich dann auch eher wieder schade.
Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen.
- Kai Meyer
Die Sturmkönige - Wunschkrieg
(285)Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer4.5 Sterne
Ich liebe den Schreibstil von Kai Meyer. Ich liebe seine Settings, seine Figuren und die ganze Handlung, die er mit dieser Trilogie erschafft.
Allein dadurch dass seine Figuren nicht perfekt sind, macht er sie für mich so lebensnah. Auch schafft er es immer wieder mich zu überraschen.
Die Fantasyelemente und das ganze Setting ist in dieser Triologie einmalig.
Schon auf der ersten Seite war ich wieder in der Geschichte drin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist spannend, berührend und phantasievoll. Ich liebe einfach die ganze Welt, die er mit dieser Triologie erschaffen hat. Jetzt bin ich gespannt wie er die Triologie enden lassen wird.
- Soman Chainani
The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen
(153)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeBand 2
Es ist sicher möglich diese Fortsetzung ohne Vorkenntnis des ersten Bandes zu lesen, jedoch empfehle ich die Reihenfolge einzuhalten, da auf einige nebensächlich erscheinende Details in Band 1 eingegangen wird, deren in diesem Buch vorausgesetzt werden.
Als Agatha und Sophie an „Die Schule von Gut und Böse“ zurückkehren, ist sie sehr verändert: Es gibt nun eine Mädchen- und eine Jungenschule, die gegeneinander einen erbitterten Kampf führen. Und es liegt an Agatha und Sophie das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Die Übersichtskarte der Schule und Umgebung im Bucheinband ist identisch mit der aus Band 1, obwohl nur wenig davon mit der „neuen“ Schule übereinstimmt. Auch fand keine Fehlerkorrektur statt.
Mich langweilt das ständige Hin und Her zwischen Sophie und Agatha: Sie vertrauen einander, Sophie ist jetzt eine der Guten, sie wollen gemeinsam zurück in ihr Dorf, sie arbeiten zusammen. Aber könnte Sophie nicht doch eine Hexe sein, die Agatha ihr Glück nicht gönnt?
Die Nebenfiguren sind mir in diesem Buch deutlich sympathischer als die ständig unentschlossenen Protagonistinnen.
Auch die Fehler werden kaum weniger (jemand stürzt zur Tür, sieht aber etwas aus dem Fenster; Missdeutungen der Schulbewertungen)
Ich bekam beim Lesen immerhin eine Vermutung, dass zumindest der männliche Protagonist circa 14-15 Jahre alt sein dürfte. Genaue Altersangaben fehlen leider vollständig.Fazit: Liest sich gut, inhaltlich schwächer als Band 1, ständiges Hin und Her in der Geschichte verwirrt bis hin zum Finale inklusive Cliffhanger. Ich beende die Reihe damit, habe kein Interesse an den Fortsetzungen
- Kyra Groh
The Iced Caramel Coffee Agreement
(314)Aktuelle Rezension von: DeBuetNachdem ich bereits sehr begeistert vom 1. Teil dieser Serie aus Lower Whilby war, wollte ich nun auch den 2. Teil, indem es um Eleanore und Dex geht, kennenlernen. Und was soll ich sagen? Ich bin noch begeisterter, da Kyra Groh es schafft, die Figuren so menschlich und so realitätsnah darzustellen, so als gäbe es sie wirklich. Man taucht direkt ein in die Geschichte und fühlt sich mittendrin, einfach wunderschön!
Worum geht es?Diesmal lernen wir Eleanore näher kennen, sie ist der Typ Overthinker und kommt zu Beginn sehr unsicher rüber. Sie kann schlecht Nein sagen, hat das Gefühl viele Erfahrungen im Leben versäumt zu haben und wird in Lower Whilby als hilfsbereite, höfliche und liebenswerte Person von allen sehr geschätzt.
Ebenfalls lernt man Dex kennen, der als Musiker seine eigenen Wege gehen möchte, mehr in den Tag hinein lebt als ihn zu planen und an morgen zu denken und dementsprechend von vielen eher als der typische „Bad Boy“ angesehen wird, der ständig neue Frauen um sich herum hat und nicht auf der Suche nach etwas Ernstem ist.
Beide treffen aufeinander und das in dieser schönen Kleinstadt-Atmosphäre von Lower Whilby und es kommt anders, als alle anfangs gedacht haben.
Meine Meinung:Eleanore als auch Dex waren mir beide auf Anhieb sympathisch. Als Leserin habe ich im Laufe der Geschichte aufgrund ihrer geschilderten Erlebnisse aus der Vergangenheit, der Lebensumstände und durch die Erwartungshaltung ihrer Mitmenschen total nachvollziehen können warum sie so sind, wie sie sind. Besonders schön fand ich es dann mitzuerleben, wie sie sich im Laufe des Buches beide weiterentwickeln und auch einander besser verstehen, näher kommen. Wie aus dem Leben gegriffen, einfach eine wunderschöne RomCom!
Kyra Groh hat meiner Meinung nach einen ganz besonderen Schreibstil, den ich direkt wiedererkannt habe und der einfach für ein wohliges Lesegefühl gesorgt hat. Ich habe mich selbst in Lower Whilby gesehen und vor allem die verschiedenen Nebencharaktere und witzigen Lebenssituationen (die es durchaus auch mal in z.B. Cafés bei mir um die Ecke geben könnte), machen dieses Buch so authentisch und verleihen die schöne „cozy“-Atmosphäre.
Ich empfand Band 2 sogar ein kleines bisschen besser als Band 1, weil ich diesmal mit den Charakteren noch wärmer geworden bin und die humorvollen, tiefgründigen sowie die spicy Szenen genau richtig und passend empfunden habe. Die Gedankengänge sowie die Dialoge der beiden Hauptfiguren waren das i-Tüpfelchen für mich in dieser Story. Daher gibt es eine ganz klare Leseempfehlung von mir!
Es soll noch einen 3. Teil dieser Serie geben und ich freue mich bereits schon sehr darauf!
- Jessica Khoury
Ein Kuss aus Sternenstaub
(188)Aktuelle Rezension von: ViiivianDies ist meine persönliche Meinung. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Ich mag die Farben und das Glitzer. Den Klappentext habe ich gelesen und fand ihn sehr spannend und wollte dadurch mehr wissen.
In der Geschichte geht es um eine Dshinny genannt Zahra. Dschinny ist set Jahrtausende in der Lampe und wird von einem jungen Mann namens Aladin gesucht. Sie spürt, das er kommt. Er berührt die Lampe und sie verwandelt sich in die Freundin Rosana, die sie getötet hat damals.
Dschinny sagt die Wahrheit, das die Steine den Jungen töten würde, also muss er sich was wünschen. Er wünscht sich was und Dschin und er kommen ins Gespräch. Er hat noch nie eine Dschinny und das es sehr wütende Dschinny, Ghulen und andere Kreaturen gibr.
zudem wird Aladin von König Darian gefangen gehalten und die Dschinny retetet die beiden lebend daraus. Dschiny beschützt ihn und komm nicht in das Tor hinein. Denn die Wachen stehen davor und bewachen, dass Dschinny nicht reinkommen. Also muss Dschinny sich als gebärende Frau ausgeben, um dir reinzukommen.
Aladin will König werden und sich in dem Reich einschleusen, um zu rächen. Dschinny muss ihn dabei helfen. Sie darf sich nicht als Dschinny kleiden, denn dort nehmen sie Dschinny in die Gefangenschaft fest. Zudem hat Dschinny ebenfalls eine Aufgabe von ihrem Meister bekommen. Zian zu suchen und ihn zu befreien. Und gemeinsam stürzen sie sich ins Abenteuer.
Das Buch ist aus der Ich – Perspektive geschrieben von Zian eine Dschinny und ist leicht wie ein Honig geschrieben. Auch manche Dinge wurden sehr spannend beschrieben. Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch und wurde nicht enttäuscht. Es gab auch einige bösen Charakteren, die Dschinny fangen wollten oder feststellten.
- Adena Halpern
Wünsch dir was
(83)Aktuelle Rezension von: Gulsen_KocWar nett zum lesen aber muss ich nicht nochmal machen zu weit weg von der Realität fantasiert. Ich fand es komisch wie sehr Eli darauf aus war wieder 29 Jahre alt zu sein und dann depressiv wurde als sie in ihr normales Alter 75 zurück kehrte. Lucy fand ich als Charakter sehr nett und ihre quirlige Art.
- T. M. Frazier
King - Er wird dich besitzen
(194)Aktuelle Rezension von: isis_bookshelfIch bin gerade durch mit dem Buch und muss erstmal versuchen meine Gedanken zu sortieren. Ich war während des Lesens immer wieder hin und her gerissen zwischen "mag ich es oder mag ich es nicht", aber schneller als ich gucken konnte hing in an den Seiten und das Ende hat mich extrem überrascht.
Schreibstil:
Vorweg: Die Story wird sehr ungemütlich und der Schreibstil ist auch eher derb, abschätzig etc. Ich liebe Dark Romance Romane, daher habe ich damit eigentlich kein Problem, aber anfangs wusste ich nicht so richtig, was ich davon halten sollte. Es kam zu Beginn zu aufgesetzt rüber, aber irgendwann habe ich darüber garnicht mehr nachgedacht. Desto näher man King und sein Umfeld kennenlernt desto besser passt es. Erzählt wird die Story aus der Sicht von King und Doe.Das Setting, die Welt, die Vergangenheiten und die grundsätzliche Stimmung im Buch sind düster, hart und erbarmungslos. Und doch hat der/die Autor*in es geschafft, dass ich dort bleiben wollte. Durch Preppy (Kings Kumpel) hat die Story auch echt eine gute Prise Humor, die alles nochmal aufpeppt.
Zum Inhalt
Durch den Klappentext habe ich mich ein bisschen in die Irre leiten lassen, da ich dachte, dass es viel um den MC gehen wird bzw. King ein Teil davon ist, ist er nicht kann ich an dieser Stelle sagen. Ein MC spielt eher eine untergeordnete Rolle und es ist auch kein Club der symphatischen Art (soweit ein MC das sein kann).
Das Buch hat mich zwischendurch echt in meiner Meinung schwanken lassen, aber irgendwie konnten Doe, King und Preppy mich von sich überzeugen. Auch, wenn ich alle drei an verschiedenen Stellen immer mal fragen wollte, was mit ihnen eigentlich nicht stimmt :DZurückblickend passiert so viel innerhalb der Handlung, dass es mir gerade echt schwer fällt alles gut, präzise und ohne Spoiler zusammenzufassen. Es ist irgendwie eine Mischung aus allem: heiß, spannend, faszinierend, verwirrend, zum verzweifeln, überraschend.
Zu den Protas
Zu allen Charakteren kriegen wir Hintergrundstory, zu Does natürlich am wenigsten, da ihre Herkunft bis kurz vor Ende unbekannt bleibt.
King: ...ist gefährlich, heiß, verschlossen, beschützerisch, skrupellos, missverstanden, dominant, fürsorglich und ehrgeizig. Er ist ein Bad Boy durch und durch, was nicht heißt. dass er nicht fähig ist zu lieben. Denn es gibt zwei Menschen, die ihm besonders wichtig sind in seinem Leben und für die er alles tun würde. Doch irgendwann muss er sich zwischen einen von ihnen entscheiden ;)
Wie viele männliche DR Prota, hat auch King eine beschissene Kindheit. Doch eins wusste er schon immer, er wollte immer sein eigener Boss & als er Preppy trifft hat er den perfekten Partner gefunden.Doe: ...ist geheimnisvoll, redet ohne nachzudenken, ist temperamentvoll, verzweifelt, verwirrt und ohne King verloren. Sie ist die Frau ohne Gedächtnis. Durch ihren Gedächtnisverlust lebt sie auf der Straße und hat es nicht leicht. Was ihr häufig zum Verhängnis wird ist vorallem ihr Vorlauter Mund. Sie wurde mir von Kapitel zu Kapitel immer symphatischer, auch wenn ich am Anfang nicht so sicher war, ob ich mit ihr warm werden würde. Und, wenn sie sich von ihrer selbstbewussten Art zeigt, mag ich sie echt am liebsten.
Preppy: ...ist für mich der heimliche Star der Geschichte und ich liebe diesen verrückten Kerl, auch wenn er an einigen Stellen sehr drüber sein kann :D Auch, wenn er echt besseres in der Storyline verdient hätte. Über diesen einen gewissen Punkt bin ich immer noch sauer und schmolle (manche werden es verstehen).
Entwicklung der Beziehung
Besonders zum Anfang war ich sehr überrascht über ein, zwei Wendungen zwischen den beiden. Danach wachsen die beiden mit Höhen und Tiefen nach und nach zusammen. Also nach sehr unangenehmen Höhe und tiefen, es ist nicht so rosa rot, wie es sich anhört :D Und das Ende hat mich dann nochmal aus der Bahn geworfen. Ich hasse King immer noch dafür.
Fazit:
Das Buch konnte mich doch besser packen als ich erwartet hatte. Das Ende hat mich tatsächlich sehr überrascht. Der Schreibstil war nicht schlecht, aber ich glaube ich habe mich eher daran gewöhnt :D ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. - Alexandra Potter
Der Wunschzettel
(442)Aktuelle Rezension von: HonoriaIch kann die vielen positiven Bewertungen absolut nicht nachvollziehen. Die Heldin erscheint mir durch ihr ewiges Gestammel, ihre Handlungen und die Gedanken eher ziemlich dämlich. Ich konnte leider keine Sympathie für sie aufbringen und fand die Story auch sehr langweilig und fad, Keine Spannung und keine positiven Gefühle.























