Bücher mit dem Tag "wurmloch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wurmloch" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (198)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was ist ein kleiner, zorniger Planet? Der Titel hat bei diesem ScienceFiction-Roman zuerst neugierig gemacht. Und dann die (wenn z.T. auch durchwachsenen) Rezensionen. Aber irgendwie habe ich gar nicht abgespeichert, was für ein Vielzahl an diversen und wundervollen Charakteren mich erwarten wird, die an Bord des Raumschiffes Wayfarer Wurmlöcher ins All bohren.

    Zunächst bin ich nämlich etwas gebremst gestartet. Chambers hat sich zwar ihren Weltenbau sehr genau überlegt und viele spannende und utopische Aspekte eingeflochten, die mir total gut gefallen. In dieser Welt ist längst nicht alles in Ordnung, aber wir bekommen ein Gefühl dafür, wie Respekt und friedliches Zusammenleben der Völker gelingen könnte und eine Überwindung von Rassismus, Sexismus, Ableismus und anderen -ismen machbar wäre. Die Zusammenhänge sind leider, gerade, aber nicht nur, am Anfang, sehr im Erklärduktus ausgebreitet und nicht so eher über Handlungen und die Charaktere. Und so dachte ich mir oft: komm mal zu spotte. Dabei hat mich – zum Glück – das Ensemble, das Chambers sehr ausgewogen schildert, früh „gekriegt“. Zum Glück, weil sonst hätte ich vielleicht abgebrochen. Fürs Durchhalten der Erklärpassagen wurde ich mit wundervollen Charakteren belohnt, für deren Diversität Chambers tolle Entsprechungen in der ScienceFiction findet. Der Wayfarer-Crew bin ich von Herzen gerne gefolgt und ich finde schön, wie die Freundschaft zum Ende hin sogar noch mehr gewachsen ist. Das große Showdown wurde mir dann leider wieder etwas zu schnell abgehandelt. Der Titelgebende Planet - und damit auch meine Ausgangsfrage - wurde zudem auch nicht wirklich behandelt. Vielleicht war ich auch enttäuscht, dass sich die positiven Aspekte von klein und zornig, die der Titel bei mir auslöste, dann doch nur ein Trugbild waren.

    Schwächen im Plot wurmen mich leider immer sehr. Ich rate allerdings allen, die diverse Literatur und liebevoll ausgestaltete Charakter schätzen, die Durststrecken durchzustehen. Ich habe diesen Roman wirklich sehr gerne gelesen und habe mich nur sehr ungern von der Wayfarer-Crew verabschiedet. Da ich von einem Stand-Alone ausgegangen war, war ich umso erfreuter, dass es noch drei weitere Bände gibt (zwei davon bislang auf deutsch erschienen, der vierte Teil der Reihe nun 2021 auf englisch). So freue ich mich schon jetzt, wenn ich zur Wayfarer Crew zurückkehren kann. 4 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Pheromon 1: Pheromon (ISBN: 9783522505536)
    Rainer Wekwerth

    Pheromon 1: Pheromon

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ein frischer Wind geht durchs Jugend-Fantasy-Regal! Hier ist eine coole Science-Fiction Geschichte für die Teenies! Ab 14 Jahren kann man dieses Exemplar in die Hand nehmen und dich in der Geschichte, die zwischen Gegenwart und 100 Jahre in der Zukunft spielt, verlieren. Ich war völlig getrieben, weil ich unbedingt wissen wollte, wie diese Zeitebenen zusammengehören und ob sich die Menschen in der Zukunft von Wekwerth & Thariot in Superinsekten verwandeln. So viel sei verraten: Das tun sie nicht ;-) Ich war begeistert und völlig am Ende, als ich merkte, dass es sich um den ersten Band einer Reihe handelte.

  3. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Vor langer Zeit hatte ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen, war mir aber unschlüssig, ob ich diesen zweiten Band überhaupt noch lesen möchte, da die Reihe leider nicht weiter ins Deutsche übersetzt wird. Aber nun habe ich es dennoch gelesen und muss sagen, dass nach diesem Band sowieso Schluss für mich gewesen wäre.


    Die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas Besonderes, das muss ich zugeben, aber das hat auch Nachteile, denn manchmal bin ich einfach nicht mehr mitgekommen. Wie auch in normalen Akten und Aufzeichnungen aus Chats, gibt es hier keine durchgehende Geschichte im üblichen Sinne, sondern man muss sich diese anhand der ganzen Dokumente selbst zusammen denken. Und auch die ganzen technischen Begriffe haben es mir teilweise echt nicht leicht gemacht. Dennoch ist das Buch, obwohl es mit knapp siebenhundert Seiten recht dick ist, schnell durchgelesen. 


    Die Geschehnisse, die hier wiedergegeben werden, haben mich auch nur eher mittelmäßig unterhalten. Gerade der Anfang war ziemlich zäh und ich brauchte eine ganze Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Mit der Zeit wurde es dann aber besser und es geschehen einige richtig coole, verstörende und spannende Dinge. Zudem gibt es auch hier und da sehr tolle und vor allem unvorhersehbare Wendungen. Auch das Setting fand ich einfach großartig und gut beschrieben. Diese Raumstation im All, ich würde sie als Verkehrsknotenpunkt bezeichnen, welche als langweilig beschrieben wird, war für mich alles anderes als das. Dazu gibt es außerdem eine kleine Liebesgeschichte, welche aber keine allzu große Rolle spielt. Das Ende hat mich dann auch noch einmal so richtig überrascht, aber leider muss ich auch sagen, dass es ein bisschen offen ist. Trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Nachfolgeband lesen, weil die wichtigsten Fragen aufgeklärt werden.


    Was die Charaktere angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Einerseits sind sie wirklich interessant, andererseits lernt man sie eben auch ganz anders kennen, als in einer normal geschriebenen Geschichte. Hanna ist wirklich tough und ein starkes Mädchen. Das sie verwöhnt sein soll, kam bei mir überhaupt nicht so rüber. Dann ist da noch Nik, bei dem ich erst dachte, ich würde ihn gar nicht so richtig kennenlernen, da er anfangs noch mehr wie eine Nebenfigur wirkte. Das änderte sich aber ziemlich schnell und der scheinbar weniger wichtige BadBoy und Drogendealer entpuppte sich als ein sehr robuster und kämpferischer Typ. Zudem gibt es noch einige andere Charaktere, welche aber nur Nebencharaktere sind. Selbst der große Antagonist spielt eigentlich gar keine allzu große Rolle, agiert eher im Hintergrund.


    Insgesamt finde ich die Idee hinter den Büchern dieser Reihe wirklich großartig und wenn man mal ehrlich ist, sind sie auch einfach nur großartig gestaltet. Bei diesem Band hat mich die Geschichte aber leider nicht vollkommen packen können und ich hatte ein manches Mal meine Probleme mitzukommen, weil alles so verwirrend ist. 

  4. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (322)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  5. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  6. Cover des Buches Wir beide, irgendwann (ISBN: 9783570309384)
    Jay Asher

    Wir beide, irgendwann

     (1.067)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist durchschnittlich und sticht durch seine Farben hervor.
    Der Schreibstil ist wunderschön und locker leicht gehalten. Man fühlt sich direkt in der Geschichte wohl und hofft mit den Protagonisten gemeinsam auf ein Happy End.
    Die Idee hinter der Geschichte ist mal etwas anderes. Dadurch, dass Facebook, Netflix und Co für uns zur Normalität gehören, ist es toll zu sehen, was Menschen, die nichts damit anzufangen wissen, davon halten.

    Alles in allem also ein locker leichter Roman für Zwischendurch.

  7. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Dieses Buch ist fantastisch, was die vermittelten Fakten angeht. Obwohl es teilweise etwas schwierig ist, Hawkings Erklärungen zu folgen, sofern man nicht viel Ahnung von Physik hat, sind seine Erklärungen so anschaulich, dass man trotzdem mitdenken kann. Ich bin ein unglaublich großer Fan davon, wie er es schafft, seine Meinung klar auszudrücken, jedoch aber keinem damit auf die Füße tritt - und das auch immer wieder erwähnt, wie wichtig ihm das ist. Es ist grandios geschrieben und ich habe das Gefühl, so viel mehr über ihn als Menschen herausgelesen zu haben, als ich es erwartet hätte. 

    Ich habe nur einen einzigen Kritikpunkt: Sofern man das Buch ziemlich zügig durchliest, dann fallen einem ziemlich schnell kleine Wiederholungen auf. Bei manchen Erklärungen werden genau die gleichen Sätze verwendet, wie ein paar Kapitel vorher, was auf Dauer - wenn man den gleichen Satz zum dritten Mal liest - etwas nerven kann. Doch dabei handelt es sich immer nur um ein bis zwei Sätze, sodass man gleich wieder neugierig ist, wie seine Antwort weitergeht. 

    Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch, sowohl für Laien als auch für Experten!

  8. Cover des Buches Paradox 2 (ISBN: 9783746016559)
    Phillip P. Peterson

    Paradox 2

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Paradox 2 - Jenseits der Ewigkeit ist ein Science-Fiction-Roman von Phillip P. Peterson und Band zwei der Paradox-Trilogie. Die Hauptcharaktere sind die aus dem ersten Band bekannten Astronauten Ed Walker, Wendy Michaels, Grace Cooper und David Holmes.

    Nach ihren Erlebnissen am Ende von Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit bekommen die vier eine neue Mission von den Fremden, die, wie man ihnen mitteilt, von entscheidender Bedeutung für das Gelingen des Plans der Fremden ist und sie tief in die unendlichen (?) Weiten des Weltalls führt. 

    Dafür wird ihnen ein neues Raumschiff mit einem noch fortschrittlicheren Antrieb sowie ein fünftes Crewmitglied als Berater zur Verfügung gestellt, das so ziemlich allen Lesern bekannt vorkommen dürfte, da es auf einer realen Person basiert.

    Zunächst läuft alles glatt, aber nach dem Erreichen des ersten Missionsziels häufen sich die unerwarteten Ereignisse und das neue Crewmitglied scheint mehr zu wissen, als es sagen will. Am Ende stellt sich wieder heraus, dass nicht alles so ist, wie es anfangs scheint.

    Die Handlung wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Ed und David erzählt. Deren Gedanken und Gefühle werden in den aus ihrer Sicht erzählten Kapiteln ebenfalls wieder gut beschrieben, so dass ich ihre Handlungen erneut gut nachvollziehen  konnte. Die Sache zwischen David und Grace fand ich aber etwas unpassend.

    Der Schreibstil ist wie im Vorgänger flüssig und sehr angenehm zu lesen. Dadurch und weil ich diesmal die Handlung von Anfang an sehr spannend fand, auch durch die für mich oft unerwarteten Wendungen, bin ich geradezu durch die Seiten geflogen.

    Wie in Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit werden in die Handlung eingebunden physikalische Fakten sowie tatsächlich existierende physikalische Theorien und Hypothesen genannt, die das Szenario auf mich erneut glaubhaft haben wirken lassen.

    Ein paar Mal dachte ich erst, dass etwas im Widerspruch zu vorher Geschehenem oder Gesagtem steht, aber das wurde dann immer von einem der Charaktere angesprochen und eine für mich zufriedenstellende Erklärung geliefert.

    Der wieder auf der Erde spielende Epilog wirft ein neues Licht auf die Ereignisse des Epilogs in Band eins. Danach kommt wieder ein Nachwort, in dem Peterson seine Quellen für die erwähnten physikalischen Konzepte und anderes nennt.

    Das wieder recht schlichte, an ein Schwarzes Loch oder eine Galaxie erinnernde Titelbild passt gut zu einem im Weltall spielenden Science-Fiction-Roman. Diesmal hat es jedoch keinen wirklichen Bezug zur Handlung.

    Insgesamt hat mir Paradox 2 - Jenseits der Ewigkeit besser gefallen als der Vorgänger und ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

  9. Cover des Buches Alien Biosphere (ISBN: 9783426215647)
    Roland Enders

    Alien Biosphere

     (21)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Die Physiker haben in den letzten Jahrzehnten so manche Überraschung erfunden oder zumindest in der Theorie entwickelt. Ein spannendes Thema aus diesem Bereich ist das Wurmloch. Eine Verbindung zwischen zwei extrem weit entfernten Punkten, welche mehrere Lichtjahre überwinden kann. Das klingt alles nach Humbug und doch hat ein Wissenschaftler sich dieser Thematik gewidmet und er findet einen Weg dies in die Realität umzusetzen. Von allen belächelt, zieht er sich auf eine kleine Insel zurück. Ab jetzt wird es etwas undurchsichtig, denn wo er all das Geld und weitere Mittel herbekommen hat bleibt weitestgehend ein Rätsel.

    Zumindest verändert sich diese Insel. Eine riesige Kuppel wird errichtet und in einigen Jahrzehnten entsteht hier etwas, was die Welt noch nicht gesehen hat – Die „Alien Biosphere“. Mit dem Wurmlochtor haben die Wissenschaftler eine kleine Welt im Sternbild Schwan entdeckt, auf der anderen Leben vermutet wird. Dieses wird auch gefunden und jetzt auf diese Insel transportiert und ein Themenpark entsteht. Richtig gelesen, hier wird nicht etwa mit dem Tor weitergeforscht, sondern fremde Wesen eines Planeten werden in einen Zoo gesteckt, so dass wir Menschen sie uns anschauen können. Ganz nach der Manier von Jurassic Park. Vor der Eröffnung des Themenparks wird eine Gruppe von Gästen durch das sechsstöckige Habitat geführt.

    Jede Ebene ist dabei mehrere Kilometer groß und wird durch verschiedene Mechanismen gesichert. Alles klingt so gemütlich und faszinierend, bis eine Gruppe von Terroristen das Unheil heraufbeschwört. Wo man noch auf den ersten Seiten von der Idee überrascht ist, was die Menschen hier geschaffen haben, fragt man sich später immer mehr, warum und wieso eine Biosphäre? Wäre es nicht sinnvoller gewesen durch das Wurmloch zu reisen und sich die Wesen in freier Wildbahn anzuschauen? Der Autor versucht zu erklären welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, aber mal ganz ehrlich, keiner wusste was da die letzten Jahre wirklich vor sich ging und keiner hat an so einen Zwischenfall gedacht?

    Die einzelnen Gruppen von Menschen fliehen nun durch die Ebenen, wobei man so manch seltsames Wesen kennenlernt. Nett beschrieben und mit anschaulichen Worten dargestellt, erinnern viele Wesen eher an Mutationen unserer heimischen Tiere, aber es gibt eben doch kleine Unterschiede. Das Ende wirkt leider auch recht abrupt, auch wenn es die Geschichte an sich schön abschließt. Es wird gestorben, gerannt, entschärft, gebetet und gestaunt. Eine Flucht, die eigentlich nicht hätte sein müssen und doch hat der Mensch mal wieder mehr Fehler gemacht als gute Ideen gehabt.

    Fazit:
    Leben gibt es überall und es gehört frei, nicht eingesperrt! Bücher, Filme und Geschichten sagen es voraus und doch machen die Menschen hier wieder gleiche Fehler. Das fremde Leben eines Planeten fangen, hier auf unserer Erde einsperren und bestaunen lassen… Es gibt kein Beispiel, ob in der Fiktion, noch in der Realität wo dies ungestraft funktioniert hat und auch hier schlägt das Schicksal zu. Roland Enders bringt neue Ideen des Lebens mit, vergisst aber dabei seine handelnden Figuren. Viele sind recht farblos und wenn es den ein oder anderen erwischt – es gibt genug. Selbst die Idee der Biosphäre klingt nach Jurassic Park und endet auch so. Eine leider in sich nicht gänzlich durchdachte Geschichte, aber mit vielen seltsamen neuen Wesen.

    Matthias Göbel

    Autor: Roland Enders
    Taschenbuch: 406 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    ISBN: 9783426215647

  10. Cover des Buches Gefangen zwischen den Welten (ISBN: 9783473585328)
    Sara Oliver

    Gefangen zwischen den Welten

     (195)
    Aktuelle Rezension von: bookwormceli

    „Gefangen zwischen den Welten“ ist der erste Band der Welten-Trilogie. Veronika, Ve genannt, soll die Ferien bei ihrem Vater in Deutschland verbringen, weil ihre Mutter beruflich verreisen muss. Als sie genervt dort ankommt, weiß sie noch nicht, dass sie ein großes Abenteuer erwarten wird. 


    Die Idee der Geschichte fand ich super und sie war durchaus auch spannend zu lesen. Man merkt am Schreibstil, dass die Geschichte eher für Jugendliche geschrieben ist, aber ich finde, dass sie auch für Erwachsene ganz süß und spannend ist. 


    Ve hat aufgrund der beruflichen Situation ihrer Mutter keine wirklichen Freunde, da sie nach kurzer Zeit immer wieder umziehen. Sowohl ihre Mutter, als auch ihr Vater sind sehr in ihre Arbeit vertieft, sodass beide kaum Zeit für Ve haben. 


    Die Idee der Geschichte fand ich, wie oben schon erwähnt, total cool und gut umgesetzt. Die Charaktere waren super ausgearbeitet und die Geschichte trotz dem, dass es ein Jugendbuch ist und ich so gesehen zu alt dafür bin, sehr spannend zu lesen. 

    Der Schreibstil war total flüssig, sodass man nur so durch das Buch fliegt. 


    Ich persönlich finde, dass das eine nette Geschichte für zwischendurch ist, die ich sowohl Jugendlichen, als auch Erwachsenen empfehlen kann!

  11. Cover des Buches WARP (Band 3) - Die Katzenhexe (ISBN: 9783785582619)
    Eoin Colfer

    WARP (Band 3) - Die Katzenhexe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit „Die Katzenhexe“ kommt die WARP-Trilogie zu ihrem Ende. Leider kam dieses Buch nicht ganz an den Vorgänger „Der Klunkerfischer“ heran, aber ich bin recht zufrieden damit.

    Nach der üblichen „Was bisher geschah“-Einleitung, die übrigens eher wenig von den bisherigen Erlebnissen erzählt, sondern eher Allgemeines aufzeigt, sind wir genau an dem Punkt, wo Band 2 aufgehört hat und starten von da.
    Die Handlung verläuft schnell und abwechslungsreich und wir treffen auf jede Menge alte und neue Charaktere, die von glaubwürdig über verwirrend und lustig bis hin zu unangenehm und nervend alles sein können.

    Colfers Stil ist von winzigen Details geprägt, die witzig und liebenswert sind, einen aber auch schnell mal den Überblick verlieren lassen können. Auch nach dem dritten Buch frage ich mich, ob es nicht ein bisschen unkomplizierter gegangen wäre. Allerdings habe ich aufgegeben, alles in dem Buch mit Logik erfassen zu wollen. Das machte das Lesen einfach leichter.

    Chevies Teil der Geschichte war dieses mal zwar wichtig für die Handlung, aber sie selbst macht nicht viel, was ich ein bisschen enttäuschend fand. Wir haben viel mit Zeitreisen, Quantenschaum und Paradoxen zu tun, was Spaß macht, mir an manchen Punkten jedoch ein wenig unnötig vorkam.

    In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Leser das Ende bittersüß fanden, was ich allerdings nicht bestätigen kann. Mir gefiel das Ende so wie das restliche Buch ganz gut, so wie es war, und „Die Katzenhexe“ bildet meiner Meinung nach einen gelungenen Abschluss zu dieser Trilogie.

  12. Cover des Buches Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis (ISBN: B074CCVXTX)
    Joshua Tree

    Behemoth 2333 - Das Jupiter Ereignis

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Der-Lesefuchs
    "Behemoth 2233: Das Jupiter Ereignis" ist der Auftakt zu einer Science Fiction Bücherreihe aus der Feder des jungen Autors Joshua Tree. Ich hatte das Vergnügen, das Buch als E-Book lesen zu dürfen (vielen Dank an den Autor). Jeden Monat erscheint ein weiterer Roman zu der Reihe und zweimonatlich fasst Joshua Tree die dann veröffentlichten beiden Einzel-E-Books als Taschenbuchausgabe zusammen.

    Der Auftakt in dem Buch ist erst einmal packend. Es geschieht einiges und man wird gleich in die Welt des zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Captains Jeremy Brandt und seiner zusammengewürfelten Crew gestoßen. Es geht gleich um das Überleben und für die Bücherreihe ist es die Grundlage allen Handelns.

    Joshua Tree hat sich eine Welt erschaffen, die sehr visionär ist. Menschen, die sich mit implantierten Transmittern ins "SenseNet" einklinken und von dort aus ihre "virtuellen" Handlungen steuern, die allerdings im realen Leben geschehen (wie z.B. die Steuerung von Raumschiffen o.ä.), ist heute noch undenkbar, aber im Jahr 2333 könnte dies durchaus Realität sein.

    Die Welt selbst, der technische Fortschritt, aber auch das Selbstverständnis, mit welchem die Menschen in der Geschichte mit allem umgehen, sind für mich realistisch und interessant beschrieben. Die technischen und medizinischen Begebenheiten könnte ich mir in 316 Jahren durchaus so vorstellen, wie sie geschildert sind - somit für mich sehr authentisch.

    Es gibt verschiedene Handlungstränge, die sich durch das Buch ziehen und die sehr gut behandelt werden (teilweise auch nur angerissen). Da ist zum einen der Angriff auf die Menschen in einem weit entfernten System, zum anderen das Verschwinden von Millionen von Menschen aus verschiedenen Kolonien und letztlich jemand, der im Hintergrund versteckte Fäden zieht und manipuliert. Das ist, auf die doch recht wenigen Seiten bezogen, recht komplex, zeigt aber auch, dass, es nicht immer die Tiefe sein muss, um zu unterhalten. Wobei ich hier einschränken muss, dass Joshua Tree bei den Charakteren ein gewisses Maß an Tiefe wichtig war, was man merkt und die Protagonisten somit noch lebendiger macht.

    Der Plot war für mich gut zu und flüssig zu lesen und mir kamen beim Lesen keine Ungereimtheiten unter (was bei solchen Zukunftsthemen schnell einmal passieren kann). Gleichzeitig wurde ich in die Geschichte hineingezogen und konnte mich in den Situationen gut wiederfinden.

    Fazit:
    Ein hervorragender Auftakt zu einer Science Fiction-Reihe, die mich sicherlich noch eine Weile begleiten wird. Tolle Charaktere, spannende Begegnungen und komplexe Handlungsstränge begleiten ein Buch, das Lust auf mehr macht. Man hat immer wieder mitgefiebert und es war für mich eine Freunde, mal wieder auf eine Reise mit einem Raumschiff zu gehen. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!!
  13. Cover des Buches Universum (ISBN: 9783596700868)
    Phillip P. Peterson

    Universum

     (14)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    Im 22. Jahrhundert hat die Menschheit das intergalaktische Reisen perfektioniert. Weder Überlichtgeschwindigkeit, noch die Galaxie an sich stellt ein Problem dar – eigentlich. Denn als Kommandantin Christine Dillinger mitsamt Raumschiff und Crew auf dem Weg ans andere Ende der Galaxie im Hyperraum verschwindet, ändert sich für sie alles. Während den Verunglückten die Zeit im Hyperraum völlig normal vorkommt, vergehen in der Realität mehrere tausend Jahre – und in ihr altes Leben kann so keines der Crewmitglied jemals zurückkehren.


    Meine Meinung

    Auch wenn ich mich mittlerweile vermutlich tatsächlich als Science Fiction Fan bezeichnen würde, gibt es doch immer mal wieder Bücher, bei denen ich vor dem Lesen fast ein wenig zu viel Respekt habe. Auch über diese Geschichte hatte ich zwar schon ein paar positive Stimmen gehört, zu enthusiastisch wollte ich an das Buch dann aber doch nicht herangehen.

    Was mich zu Anfang ein kleines bisschen beim Lesen gestört hat, waren die vielen technischen Details, die kaum zum Fortgang der Handlung beigetragen haben. So schwerfällig wie die Geschichte dabei in Gang gekommen ist, hatte ich zeitweise wirklich die Sorge, das Buch irgendwann aus der Hand legen zu müssen.

    Auch mit den Charakteren habe ich mich zeitweise schwer getan. An sich hatte die Situation so viel Potenzial, aber nichtsdestotrotz hatte ich zeitweise einfach das Gefühl, dass nicht jeder Figur ausreichend Tiefe verliehen wurde, was es mir sehr schwer gemacht hat, eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen.

    Ausgesprochen gut gefallen hat mir dafür die Atmosphäre, die gemeinsam mit dem Spannungsbogen ab dem eigentlichen Unfall wirklich gelungen aufgebaut wurde. Das Setting an sich ist ja schon irgendwie ein wenig beklemmend, aber sobald die Spannung erst einmal an Fahrt aufgenommen hat, konnte ich das Buch definitiv nicht mehr zur Seite legen und musste trotz kleinerer Anfangsschwierigkeiten einfach bis zum Schluss weiterlesen.


    Fazit

    Science Fiction Fans werden an diesem mitunter etwas speziellen Buch definitiv ihre Freude haben. Aber auch, wer nicht ganz so verrückt nach technischen Details ist, kann hier eine wirklich spannend gemachte Geschichte genießen, die gelungene Ansätze präsentiert und an einem Stück verschlungen werden will.

    Dafür gibt es von mir vier Bücherstapel.

  14. Cover des Buches Solarian. Tage der Stille (ISBN: B01D1XO06M)
    Thariot

    Solarian. Tage der Stille

     (13)
    Aktuelle Rezension von: ghost88
    Wie konnte ich nur durchs Leben gehen, so viele Bücher lesen ohne diese Reihe oder nur diesen geniale Autor zu kennen. Ich habe viele Mainstream und auch Indie Fantasy, Sci-Fi Werke gelesen, die meisten werden überall beworben und haben fast schon einen Filmstar Bekanntheits grad... Doch so gut die meisten dieser Werke auch waren, kommt doch keines an die Genesys und Solarion Reihen von Thariot getan. Science-Fiction-Endzeit- Thriller, so spannend und genial komplex haben ich noch nichts vergleichbares entdeckt!!! Absolute lese und kauf Empfehlung
  15. Cover des Buches WARP (Band 1) - Der Quantenzauberer (ISBN: 9783785582855)
    Eoin Colfer

    WARP (Band 1) - Der Quantenzauberer

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg

    Eoin Colfer arbeitet gerne mit außergewöhnlichen Charakteren. Sehr bekannt ist seine Artemis Fowl-Reihe. Warp - Der Quantenzauberer ist der Auftakt einer neuen Zeitreisegeschichte. Diesmal ist die Heldin die jugendliche Native American und Jung-FBI-Agent Chevron Savano. Die 17jährige wurde bis zur Aufklärung ihres letzten Desasters nach London strafversetzt. Hier soll sie in einem alten viktorianischem Haus eine seltsame Kammer bewachen. Das FBI hat hier ein interessantes Projekt: Ein Zeugenschutzprogramm, dass ihre Schutzbefohlenen in der Vergangenheit versteckt. Aber Agent Savano soll eigentlich ihre Finger davon lassen....

    Wenn nur alles glatt gehen würde! Doch dann erscheinen in dieser Kammer ein Junge und ein Mann, ihr Chef und ihre Einheit werden getötet und Agent Savano muss sich und den Jungen vor einem Gangsterzauber retten, der teuflischerweise auf seiner Zeitreise das Wissen von heute und damals in sich vereinen konnte. Es folgt eine spannende und höchst amüsante Verfolgungsjagd, die tief in die Londoner Elendsviertel führt und das Leben vor 100 Jahren sehr deutlich vor Augen führt.

    Die Charaktere von Colfer zeichnen sich wie gewohnt durch Einfallsreichtum, Intelligenz und ungewöhnlichem Verhalten aus. Auch die Geschichte hat einige Twists, sodass es nie langweilig wird. Trotzdem kann der erste Teil der Reihe noch nicht an die Artemis Fowl-Reihe heranreichen. Aber ich bin auf die Fortsetzungen gespannt.

    Vier Sterne sind aber auf jeden Fall zu vergeben!

  16. Cover des Buches Solarian. Tage der Rache (ISBN: B01KEB5XIS)
    Thariot

    Solarian. Tage der Rache

     (11)
    Aktuelle Rezension von: ghost88
    Wie konnte ich nur durchs Leben gehen, so viele Bücher lesen ohne diese Reihe oder nur diesen geniale Autor zu kennen. Ich habe viele Mainstream und auch Indie Fantasy, Sci-Fi Werke gelesen, die meisten werden überall beworben und haben fast schon einen Filmstar Bekanntheits grad... Doch so gut die meisten dieser Werke auch waren, kommt doch keines an die Genesys und Solarion Reihen von Thariot getan. Science-Fiction-Endzeit- Thriller, so spannend und genial komplex haben ich noch nichts vergleichbares entdeckt!!! Absolute lese und kauf Empfehlung
  17. Cover des Buches Solarian. Tage der Suche (ISBN: B06Y3Q3HCT)
    Thariot

    Solarian. Tage der Suche

     (10)
    Aktuelle Rezension von: ghost88
    Wie konnte ich nur durchs Leben gehen, so viele Bücher lesen ohne diese Reihe oder nur diesen geniale Autor zu kennen. Ich habe viele Mainstream und auch Indie Fantasy, Sci-Fi Werke gelesen, die meisten werden überall beworben und haben fast schon einen Filmstar Bekanntheits grad... Doch so gut die meisten dieser Werke auch waren, kommt doch keines an die Genesys und Solarion Reihen von Thariot getan. Science-Fiction-Endzeit- Thriller, so spannend und genial komplex haben ich noch nichts vergleichbares entdeckt!!! Absolute lese und kauf Empfehlung
  18. Cover des Buches Die neue Zukunft – Band 1 – Unruhe (ISBN: 9783748218364)
    Chester Rock

    Die neue Zukunft – Band 1 – Unruhe

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Das Buch hat ein tolles Cover. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut zu lesen und bildhaft. Ich war von Beginn an gefesselt und die Spannung bleibt im gesamten Buch erhalten. Ich bin sehr gespannt auf Teil 2.

  19. Cover des Buches Solarian. Tage der Ewigkeit (ISBN: B0733838W4)
    Thariot

    Solarian. Tage der Ewigkeit

     (9)
    Aktuelle Rezension von: ghost88
    Wie konnte ich nur durchs Leben gehen, so viele Bücher lesen ohne diese Reihe oder nur diesen geniale Autor zu kennen. Ich habe viele Mainstream und auch Indie Fantasy, Sci-Fi Werke gelesen, die meisten werden überall beworben und haben fast schon einen Filmstar Bekanntheits grad... Doch so gut die meisten dieser Werke auch waren, kommt doch keines an die Genesys und Solarion Reihen von Thariot getan. Science-Fiction-Endzeit- Thriller, so spannend und genial komplex haben ich noch nichts vergleichbares entdeckt!!! Absolute lese und kauf Empfehlung
  20. Cover des Buches Ohne. Ende. Leben. (ISBN: 9783423248792)
    Libba Bray

    Ohne. Ende. Leben.

     (45)
    Aktuelle Rezension von: CabotCove
    ameron Smith ist mit seinen 16 Jahren ein eher unbedarfter Teenie, der einem für ihn unerreichten Mädchen hinterher schmachtet und sich auch sonst nicht großartig von anderen Teenagern in seinem Alter unterscheidet: Er macht sich nicht viele Gedanken um Familie, Schule und Ähnliches und lebt mehr in den Tag hinein.

    Dann erkrankt er an der Kreuzfeldt-Jacob-Krankheit. Im Krankenhaus trifft er auf Gonzo, einen astmatischen Kleinwüchsigen, und die beiden freunden sich an.

    Plötzlich erscheint ihm dort Dulcie, ein Engel, wie man sich ihn nun wahrlich nicht vorstellt: mit Springerstiefeln, pinken Haaren und karierten Flügeln. Dulcie erklärt Cameron, er sei dazu ausersehen, die Welt zu retten... Da die Ärzte ihm keine Chance geben, denkt sich Cameron, was habe ich schon zu verlieren ?

    Libba Bray hat es mir anfangs echt schwergemacht, den Roman zu mögen... Die jugendliche Sprache hatte ich bei einem Jugendbuch irgendwie natürlich fast erwartet, aber sie überspitzt diese meiner Meinung nach recht heftig teilweise, so dass ich fast abgeschreckt war. Da ich aber eine Leseprobe ab Seite 45 kannte, die ich sehr gut fand, blieb ich dran und das lohnte sich auch ! Nicht, dass Libba Bray ihren Stil ändert im Laufe des Buches, aber der Roman nimmt an Fahrt auf, wird spannend und dann passt das auch irgendwie ins Gesamtbild. Gefallen hat mir, dass man nicht wusste, träumt Cameron das jetzt alles nur oder ist das Realität ? Wenn, dann jedenfalls eine sehr abgedrehte...

    Das macht das Buch auch gerade gut: die abgedrehte Idee. Ich hatte gleich „Per Anhalter durch die Galaxis“ im Hinterkopf beim Lesen. „Ohne.Ende.Leben“ ist ähnlich abgedreht und war für mich ein kurzweiliger, lustiger Lesespass.

  21. Cover des Buches Jenseits GmbH - Einmal Tod ist nicht genug (ISBN: 9783802581670)
    Amber Benson

    Jenseits GmbH - Einmal Tod ist nicht genug

     (25)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
    Nach dem ersten Band wollte ich unbedingt wissen, wie die Geschichte zwischen Callie und Daniel weitergeht - und wie die JENSEITS GmbH so tickt. Da dieses Buch nicht mehr im Handel erhältlich ist und auch bei der Bücherei nicht verfügbar war, habe ich es mir gebraucht besorgt, denn ich wollte unbedingt weiterlesen. Da die Handlung aufbauend ist, sollte unbedingt der erste Band zuerst gelesen werden.

    Der erste Band hat mich überzeugt und ich wollte tiefer in die jenseitige Welt mit ihren alten Mythen und Callie eintauchen - was der zweite Band auch versprach, sollte es doch um Zerberus Gefallen und um die Suche nach Daniel gehen.

    Der Klappentext spoilert mehr als die Hälfte der Handlung - wer das Buch lesen möchte, sollte vom Klappentext lieber die Finger lassen und selber in die Geschichte eintauchen.

    Im zweiten Band bin ich nicht auf meine Kosten gekommen - denn weder der Tod selbst noch überwiegend Daniel kommen in diesem Werk vor - dafür aber geben sich die alten ägyptischen Gottheiten in diesem Band die Klinke in die Hand - und Zerberus scheint da auch irgendwie seine Pfoten mit im Spiel zu haben.

    Auch diese Geschichte ist wieder witzig und locker erzählt, jedoch nicht das, was ich mir erwartet habe. Da auch 6 Jahre nach dem Erscheinen des Buches kein Nachfolgeroman erschienen ist, finde ich es schade, dass für mich so viele Fragen am Ende des Lesens offen bleiben, da für mich die Handlung noch nicht richtig abgeschlossen ist und auch noch mindestens ein Gefallen aussteht.

    Fazit: So habe ich das nicht erwartet, und offen bleibt mir auch zu viel. Schade!
  22. Cover des Buches Die Physik der unsichtbaren Dimensionen (ISBN: 9783499615092)
    Michio Kaku

    Die Physik der unsichtbaren Dimensionen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: paulsbooks
    "Michio Kaku - wer?", höre ich viele Leute sagen, selbst solche, denen Niels Bohr, Erwin Schrödinger oder Albert Einstein gängige Namen sind. Dabei hat dieser geniale Wissenschaftler sicherlich einen Platz verdient, der ihn neben den omnipräsenten Stephen Hawking stellt. Und das eben nicht nur, was Fachwissen angeht, sondern auch was die Fähigkeit betrifft, dem interessierten Laien in diesem Buch die spannendsten kosmologischen Konzepte wissenschaftlich näherzubringen.

    Das Buch ist sicherlich nicht einfach zu lesen, denn der Mann geht erheblich tiefer in die Materie hinein als Mr. Hawking. Ich wüsste aber nicht, wie man die dargestellten Konzepte von Mehrdimensionalität einfacher darstellen sollte, als es hier geschieht, ohne wichtige Aspekte wegzulassen.

    Fazit: Gelungener Ausflug in die Welt der Kosmologie und Relativitäten wie auch in die Stringtheorien (ja, es sind mehrere). Vielen Dank!
  23. Cover des Buches Behemoth 2333 - Der Hyperraum Krieg (ISBN: B0754JCBPC)
    Joshua Tree

    Behemoth 2333 - Der Hyperraum Krieg

     (6)
    Aktuelle Rezension von: dia78
    Das Buch "Behemoth 2333: Der Hyperraum Krieg" ist der 2. Band der Behemoth 2333 - Serie, welche monatlich erscheint, wurde von Joshua Tree verfasst und erschien 2017.


    Das die Bände nahtlos ineinander übergreifen, möchte ich bei dieser Serie auf eine Inhaltsangabe verzichten, um nicht Neuleser zu spoilern.


    Dem Autor gelingt es durch seine flüssigen, spannenden und mitreißenden Erzählstil einem in eine Welt mitzunehmen, die einem in einem Kopfkino zurücklässt, welches seinesgleichen sucht. Es sind wieder meine Lieblingsprotagonisten, Jeremy Brandt und Pascal Takashi mit an Bord, die mit viel Spannung und unerwarteten Wendungen durch den Band fegen. Sie sind wie beim letzten Mal wieder sehr lebendig und greifbar und die Geschichte voller Emotionen und auch Gefühlen, denen man sich als Leser nicht entziehen kann. Alleine die letzte Szene in diesem Buch hat es in sich und man freut sich bereits auf den nächsten Teil.


    Jeder der auf spannende Science-fiction steht, ist mit dieser Serien wirklich gut beraten und man will eigentlich sofort den nächsten Teil in Händen halten.
  24. Cover des Buches Kelch und Schwert (ISBN: 9783442352272)
    Glenna McReynolds

    Kelch und Schwert

     (80)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Der erste Abschnitt des Buches hat mir sehr gut gefallen, es war sogar spannend. Der mittlere Teil ist dann leider wahnsinnig langatmig, um dann im dritten Abschnitt wird es leider auch noch ziemlich verworren. Es hat mich sosehr abgeschreckt, daß ich den 2. Teil immer noch ungelesen im Regal stehen habe.

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