Bücher mit dem Tag "wurmlöcher"
7 Bücher
- Becky Chambers
Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
(267)Aktuelle Rezension von: HannahsHobbyChaos“Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” spielt auf dem Raumschiff Wayfarer und handelt von den Abenteuern, die seine diverse Crew in dem Standardjahr erleben, in dem sie sich auf die namensgebende Reise machen. Dabei liest sich das Buch nicht wie eine klassische Held:innenreise, bei der die Crewmitglieder zum Beispiel die Galaktische Union oder gar die Galaxis retten müssen. Nein, sie gehen einfach nur ihrem Job als Tunnler nach und haben den Auftrag ein Wurmloch bei besagtem kleinen Planeten zu bohren und ihn mit dem Rest der GU zu verbinden.
Diesen Auftrag holt Raumschiffkapitän Ashby nur an Bord, da er zuletzt die Verwaltungsangestellte Rosemary eingestellt hat, die seine bunt zusammengewürfelte Crew ergänzt. Neben insgesamt fünf Menschen Ashby, Rosemary, Jenks, Corbin und Kizzy, die alle an unterschiedlichen Orten im All geboren worden sind, ergänzen die Aandrisk Sissix (Pilotin), der Grum Dr. Koch (Arzt & Schiffskoch), die Schiffs-KI Lovey und das Sianatpaar Ohan (Navigator) die Crew.
Natürlich kommt es bei so einer durchmischten Crew zu einigen Reibungen, aber dabei kristallisiert sich die große Stärke der Crew heraus: ihr Zusammenhalt in brenzligen Situationen. Und von denen gibt es wirklich nicht zu knapp egal, ob zwischenmenschlich, wenn Rosemary der Crew von ihrer Vergangenheit erzählen muss oder in Krisensituationen, wie einem Überfall von intergalaktischen Piraten. Es fühlt sich an, als würde die Wayfarer-Crew mit jeder Hürde wachsen.
Ein weiterer Pluspunkt für die Story sind die gut ausgearbeiteten unterschiedlichen Lebensformen, die die Galaxis von Chambers bevölkern. Jede Spezies hat seine eigene Hintergrundgeschichte, sein eigenes Aussehen, seine eigenen Beziehungen untereinander. Allerdings sind es so viele unterschiedliche Spezies, dass ich mir zwischendurch ein Glossar gewünscht habe, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau.
Wer auf SciFi und den Trope “Found Family” steht, wird hier auf jeden Fall auf deren Kosten kommen - und obwohl sich “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” in sich abgeschlossen ist, spielen noch drei weitere Bände in Chambers Welt(en), und der zweite Band scheint nahtlos an einen der Handlungsstränge auf der Wayfarer anzuknüpfen.
- Michio Kaku
Die Physik der unsichtbaren Dimensionen
(17)Aktuelle Rezension von: paulsbooks"Michio Kaku - wer?", höre ich viele Leute sagen, selbst solche, denen Niels Bohr, Erwin Schrödinger oder Albert Einstein gängige Namen sind. Dabei hat dieser geniale Wissenschaftler sicherlich einen Platz verdient, der ihn neben den omnipräsenten Stephen Hawking stellt. Und das eben nicht nur, was Fachwissen angeht, sondern auch was die Fähigkeit betrifft, dem interessierten Laien in diesem Buch die spannendsten kosmologischen Konzepte wissenschaftlich näherzubringen.
Das Buch ist sicherlich nicht einfach zu lesen, denn der Mann geht erheblich tiefer in die Materie hinein als Mr. Hawking. Ich wüsste aber nicht, wie man die dargestellten Konzepte von Mehrdimensionalität einfacher darstellen sollte, als es hier geschieht, ohne wichtige Aspekte wegzulassen.
Fazit: Gelungener Ausflug in die Welt der Kosmologie und Relativitäten wie auch in die Stringtheorien (ja, es sind mehrere). Vielen Dank! - Phillip P. Peterson
Transport
(89)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinEin schönes Abendteuer, sehr guter Schreibstill man kann das Buch gut durchlesen. Es ist alles sehr einleuchtend erklärt worden, auch wurde versucht die Technologie gut zu erklären. Das Setting spielt in Amerika (wo auch sonst xD). Neuer Präsident deshalb wurde das Strafsystem revolutioniert. Die Todesstrafe wird schneller verhängt und dann auch ausgeführt, aus den Todestrakt werden 10 Menschen geholt die sollen eine gefährliche Mission antreten unter diesen Personen ist eine Frau, Liebe und Streit sind damit vorprogrammiert. Es werden verschiedene Planet besucht und die Erkenntnis das man jeder Zeit sterben kann ist gegenwärtig.
- Tea Loewe
Die Macht des Avain
(18)Aktuelle Rezension von: Koala_11Das Buch „Die Macht des Avain“ von Tea Loewe spielt im Jahre 2247 auf der Erde. Die gesamte menschliche Bevölkerung wurde von dem fortschrittlichen Volk der Shaterra unterdrückt, dezimiert und versklavt. Auch Jü befand sich jahrelang in Gefangenschaft, bis ihr die Flucht gelang. Jahre später möchte sie nun wieder auf die Erde zurück. Dabei ist ihr Unterfangen nicht ohne Risiko, denn die Shaterra unterdrücken die Menschheit noch immer. Unerwartet wird Jü direkt in das in das Zentrum der Geschehnisse auf der Erde gezogen und sieht sich unerwarteten Gefahren gegenüber. Wird sie diese meistern können?
Insgesamt finde ich das Buch sehr gut gelungen und es hat mir viel Spaß gemacht, es zu lesen. Es entführt einen in eine andere Zeit und regt zum Fantasieren an. Außerdem fehlt es nicht an Action und Spannung.
Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen.
- Harriet Reuter Hapgood
Ein bisschen wie Unendlichkeit
(142)Aktuelle Rezension von: MaggieCandaDie Geschichte und besonders der Schreibstil hat mich von Anfang an fasziniert. Auch wenn die Handlung zwischendurch verwirrend zu sein scheint, fesselt sie gleichzeitig auch durch ihre Unberechenbarkeit und macht neugierig auf die Lösung. Was zunächst als Teenie-Drama beginnt, verändert sich schon bald zu einer Geschichte rund um liebevolle Ereignisse, Merkwürdigkeiten, Zeitreisen (?), Wurmlöcher und Gedanken zur Weltschmerz-Theorie. Für mich war das Buch absolut einzigartig und auch sehr berührend, da es sich auf abstrakte Weise auch mit Trauer auseinandersetzt. Dabei sollte man bei dieser besonderen Geschichte lieber nicht alles genau hinterfragen.
- Phillip P. Peterson
Paradox 2
(52)Aktuelle Rezension von: Moni2506„Paradox 2 - Jenseits der Ewigkeit“ von Phillip P. Peterson ist wie man unschwer erkennen kann, der zweite Teil der Paradox-Reihe. Die Crew der Helios soll das Universum umrunden. Erschienen ist der Science Fiction Roman im Selfpublishing bei BOD im November 2017.
Die Expedition der Helios ist gescheitert. David, Ed, Grace und Wendy sollten eigentlich tot sein, doch sie wachen am Ende von Zeit und Raum wieder auf. Sie wurden von einer fremden Intelligenz dorthin geschickt und sie sollen einen gefährlichen Auftrag ausführen: Wenn sie es schaffen, das Universum zu umrunden, erwartet sie eine neue Perspektive für die Menschheit. Die Crew tritt die Reise mit einem Nachbau der Helios an, doch der Rand des Universums entpuppt sich als noch deutlich gefährlicher als gedacht.
Für mich sind Science-Fiction Romane oftmals tolle Gedankenspiele und das Gedankenspiel aus dem ersten Teil hat mir so gut gefallen, dass ich wissen wollte, wie diese Geschichte weitergehen kann.
Auch wenn es schon länger her war, bin ich gut in die Geschichte wieder reingekommen. Die Bücher hängen zusammen, ich denke, man könnte diesen Teil dennoch ohne den Vorgänger lesen. Die wichtigsten Informationen sind in die Geschichte eingewoben und es ist eine komplett neue Reise.
Für mich war die Geschichte gut und unterhaltsam aufgebaut. Das einzige Manko war für mich die Motivation der Crew diese Reise überhaupt anzutreten. Ich konnte darüber hinwegsehen und wurde auf dieser Reise das Universum zu umrunden mit einem wilden Mix an wissenschaftlichen Theorien belohnt.
Hier ist wirklich alles dabei, was die Science-Fiction so zu bieten hat: Quantenphysik, Albert Einsteins Relativitätstheorie, Vakuumzerfall, etc. Zu allen Phänomenen, die ich in diesem Buch gefunden habe, kann etwas im Internet gefunden werden. Es sind Theorien, die nicht bewiesen sind, aber mir hat es sehr viel Spaß gemacht, mir das vorzustellen. Es ist „Was wäre wenn“ pur. Phillip P. Peterson versteht es sehr gut diese Dinge verständlich und vorstellbar zu erklären. Ich bin keine Wissenschaftlerin. Ich war auch nie ein Crack in Physik oder Chemie in der Schule und dennoch konnte ich allem gut folgen. Es ist nicht nötig, dass wissenschaftlich 100% zu verstehen, es geht einfach darum, sich das vorstellen zu können.
Die Crew der Helios bin ich gerne gefolgt. Das Leben auf engstem Raum bringt die ein oder andere Tücke mit sich. Ed ist sehr sarkastisch unterwegs und neigt zu Wutausbrüchen. David hat einen enormen wissenschaftlichen Ehrgeiz, ist ansonsten aber eher ruhig und in gewisser Weise auch schüchtern. Jetzt, wo ich die Rezension schreibe, merke ich allerdings, dass die Frauen so ein bisschen im Hintergrund geblieben sind. Wendy und Grace haben wichtige Aufgaben auf dem Schiff und die beiden werden von Ed und David geschätzt.
Erwähnenswert ist noch, dass es sich um ein eher kurzes Buch mit gerade mal 300 Seiten handelt. Dennoch hat es der Autor geschafft, für mich persönlich, eine völlig unnötige Szene reinzubringen, die nichts zum Fortschreiten der Geschichte beiträgt. Das hätte auch in wenigen Sätzen abgehakt werden können. Am Ende des Buches gibt es einen kurzes Nachwort, das nochmal einen kurzen Abriss über die Theorien gibt und auf welchen wissenschaftlichen Erkenntnissen diese beruhen.
Fazit: Ein kurzweiliger Roman, der einen auf eine Reise an den Rand des Universums mitnimmt und mit allerlei wissenschaftlichen Theorien zu diesem Thema aufwartet, die sehr gut vorstellbar erklärt werden. Die Motivation der Crew ist nicht ganz logisch für mich, darüber konnte ich allerdings hinwegsehen. Empfehlenswert für alle, die sich gerne wissenschaftlich fundierte „Was wäre wenn“-Szenarien vorstellen.
- Keigo Higashino
Kleine Wunder um Mitternacht
(6)Aktuelle Rezension von: JorokaDrei perspektivlose junge Männer brechen in einen Gemischtwarenladen ein. Vor über 30 Jahren hat dort der Besitzer Hilfesuchenden Ratschläge erteilt. Was damals als Gag begann, wurde bald zu einer ernsthaften Angelegenheit. Briefe, die durch den Türschlitz eingeworfen wurden, beantwortete er und steckte diese Antworten in den Milchkasten hinter dem Haus….
Ich konnte gar nicht aufhören mit dem Zuhören. Eine tolle Grundidee, gut umgesetzt und mit japanischem Touch. Die Verflechtung der verschiedenen Zeitebenen und Lebensschicksalen gelingt gut und ich gierte nach dem nächsten Brief und nach der nächsten Geschichte. Das alles fußt natürlich nicht auf dem Boden der Realität, sondern ist eindeutig dem Genre ‚Mystery‘ zuzuordnen.
Es handelt sich um eine ungekürzte Originalfassung mit ca. 10,5 Stunden, routiniert gelesen von David Nathan.
Fazit: Phantastische Reise in Verbindung mit Lebensweisheit






