Bücher mit dem Tag "yale"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "yale" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Someone New (ISBN: 9783736308299)
    Laura Kneidl

    Someone New

     (1.473)
    Aktuelle Rezension von: Christina_Unrau

    In diesem Roman werden ernste und super wichtige Themen aufgegriffen: LGBTQ+, Selbstverwirklichung, Ausgrenzung und Diskriminierung sowie frühe Mutterschaft. Mit der Protagonistin Micah konnte ich leider nicht so warm werden, da sie mir oftmals etwas unsympathisch war. Aber Julian ist ein toller Charakter, und auch ein paar Nebenfiguren können mit ihrer Persönlichkeit überzeugen. Die Beziehung zwischen Micah und Julian erlebt einige Höhen und Tiefen, ist dabei jedoch überhaupt nicht toxisch, sondern entwickelt sich trotz Schwierigkeiten richtig schön. Der Fokus liegt zwar auf den beiden, aber auch die Nebencharaktere haben ihre eigenen, kleinen Geschichten, die am Rande miterzählt werden. Zum Ende hin gibt es eine Wendung, die sich erst einige Seiten zuvor erahnen lässt und absolut gelungen ist - denn durch diesen Plottwist nimmt man die Geschichte in einem völlig neuen Licht wahr. Das Thema, um das es sich bei dieser Offenbarung handelt, wird sehr authentisch dargestellt und hinterlässt dadurch einen bleibenden Eindruck. Auch das Nachwort sollte man sich nicht entgehen lassen. Insgesamt hat "Someone New" auf jeden Fall eine Leseempfehlung verdient! Aus diesem Buch kann garantiert jede/r was mitnehmen und ich kann es euch nur ans Herz legen.

    Kleiner Tipp: Die gesamte Reihe gibt's als Hörbuch auf Spotify.

  2. Cover des Buches Das neunte Haus (ISBN: 9783426227176)
    Leigh Bardugo

    Das neunte Haus

     (299)
    Aktuelle Rezension von: lara2609

    Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …

    Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.


    Zuerst fand ich die ganzen Zeitsprünge ziemlich verwirrend. Mehr als einmal musste ich zurückblättern und nachsehen, wann genau dieses Kapitel jetzt stattfindet. Auch das Magiesystem (das ich hervorragend ausgearbeitet finde) sowie die Unterteilung der Häuser fand ich zu Beginn etwas schwer zu verstehen.
    Sobald ich jedoch einmal in das Buch und die Geschichte hineingefunden hatte, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt herausfinden, wie es weitergehen würde.

    Leigh Bardugo hat kontinuierlich eine düstere Stimmung aufgebaut und auch aufrecht erhalten, die fantastisch zum Setting und zur Handlung passt.

    Mit Abstand am Besten haben mit jedoch zwei wichtige Aspekte gefallen:
    Erstens, die Art und Weise wie sich am Ende alle Fäden miteinander verwoben und verknüpft haben, sodass endlich ein schlüssiges Bild enstand, und
    zweitens, wie die Kapitelabfolge zwischen Vergangenheit und Gegenwart harmonisierte und sich gegenseitig perfekt ergänzte, sodass man über vergangene Ereignisse die gegenwärtigen verstehen konnte.

    Die Protagonistin Galaxy "Alex" Stern finde ich hervorragend ausgearbeitet, mit ganz eigenen Motiven und Antrieben, die sie vom Rest der Studenten an der Yale abhob. Von Darlington hätte ich dagegen gerne noch etwas mehr gehört.

    Meiner Meinung nach für jeden zu empfehlen, der Fantasy mag und auch von komplizierteren Systemen sowie düsterem Setting nicht sofort abgeschreckt wird.

  3. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

     (853)
    Aktuelle Rezension von: Ramona-Paul

    Habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Definitiv eines meiner Lieblingsbücher. 

  4. Cover des Buches Crazy in Love (ISBN: 9783864931284)
    Emma Winter

    Crazy in Love

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Skully

    Ein Buch mit einer guten Idee, aber einer nicht so guten Umsetzung.


    Worum geht es aber überhaupt?

    Sasha zieht zu der Familie ihres Vaters, um sie besser kennen zu lernen und um an einer Privatschule einen guten Abschluss zu machen, um an ihre Traumuniversität zu kommen in Yale.

    An der Privatschule sind die reichen und arroganten Kids. Genau das Gegenteil von Sasha und das was sie an Menschen mag. Um neben ihrer Leidenschaft zu Cupcakes noch ein wenig Geld zu verdienen fängt sie an in einem Café zu arbeiten. Sie arbeitet extra weiter außerhalb, um niemanden über den Weg zu laufen. Doch ausgerechnet der heißeste/ beliebteste Typ von der Weston High taucht in dem Café auf. Ben. Sasha passt das gar nicht, denn ihre Gefühle stehen Kopf. Und sie muss sich auf Yale konzentrieren, da darf sie sich erst recht nicht verlieben. Doch Ben ruft bei ihre Gefühle hervor, die sie nicht kontrollieren kann.

    Kann sie sich von Ben fern halten? Und wenn nicht, können sie zusammen sein, obwohl sie aus so unterschiedlichen Welten kommen?


    Die Autorin schreibt das Buch aus der Perspektive von Sasha und Ben. Sie schreibt den Protagonisten entsprechend. Leider nutzt sie extreme Sprünge in der Thematik. Zum Beispiel schreibt sie auf ein Treffen hin und man ist total gespannt und im nächsten Moment wird es einfach nur zusammen gefasst von einem der Charaktere. Mir fehlen dadurch unglaublich die Emotionen. Die Gefühle(die wahrscheinlich rüber gebracht werden sollen) gehen durch die extremen Zeitsprünge total verloren. Zudem hatte ich dadurch auch wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen und habe es dadurch manchmal zur Seite gelegt. Ich hätte es mir einfach ein bisschen gefühlvoller und detaillierter beschrieben gewünscht, um richtig gefesselt zu werden.

    Ich finde das sehr schade, da ich schon finde, dass die Geschichte gutes potenzial hat. Die Idee dahinter gefällt mir und werde auch deswegen das zweite Buch lesen, in der Hoffnung, dass es eine Verbesserung gibt. Aber ich muss mich schon ein wenig dazu aufraffen, dass zweite Buch anzufangen. Auch wenn es sozusagen ein Cliffhanger hat. Aber auch der konnte mich leider nicht so sehr packen, dass ich jetzt unbedingt das zweite Buch angefangen musste.


    Zu den Charakteren:

    Sasha wirkt von außen wie ein sehr selbstsicherer Mensch. Aber aus ihrer Perspektive beschrieben, ist sie sehr unsicher. Das merkt man daran, dass sie sich zum Beispiel zu allem eine Liste macht oder durch ihre Gedankengänge, die viel beschrieben werden. Sie wirkt im Vergleich zu allen anderen sehr sonderbar. Das kann aber auch durch Ben's Sicht beeinflusst sein. Trotz ihres Schicksals und der Beziehung zur Familie ihres Vaters, lässt sie sich nicht unterkriegen. Das macht sie zu einer starken Persönlichkeit.

    Ben ist ebenfalls eigentlich ein sehr unsicherer Mensch. Von außen zeigt er das jedoch niemanden, da er der angesagteste Typ an der Weston high ist. Wie in vielen rich kids Familien hat es auch Ben nicht einfach. Sein Vater sieht seine Zukunft in seiner Firma, aber Ben möchte eigentlich in einer ganz anderen Branche arbeiten. Er leidet sehr an der familiären Situation Zuhause und deswegen tut ihm Sasha sehr gut. Er fühlt sich verstanden und kann sich endlich so verhalten, wie er eigentlich sein möchte/ist.

    Für einen Aufreger kann die Autorin trotz meiner Kritik sehr gut sorgen. Denn der Vater von Ben kann einen einfach nur aggressiv machen. Ich glaube der wird ein noch über die anderen beiden Teile ganz schön aufregen.^^


    Insgesamt finde ich, dass die Charaktere (für mich) ein bisschen zu sehr pubertär beschrieben sind, für das Alter und ich deswegen einige Verhaltensmuster etwas anstrengend fand.

    Auch dieses super schnelle Verzeihen, weil sie so verliebt in einander sind, finde ich persönlich nicht sehr realistisch.


    Deswegen kann ich leider nur 2 Sterne geben. Die extremen Lücken durch Zeitsprünge/ Zusammenfassen der Gespräche, machen die Emotionen für mich unglaublich kaputt und deswegen kann mich dieses Buch nicht wirklich erreichen. Mir hat das wirklich viel kaputt gemacht.

    Deshalb werde ich auch erstmal den zweiten Band pausieren und später weiter lesen, da ich ihn angefangen habe und die gleiche Problematik bleibt. So habe ich leider wenig Anreiz den zweiten Teil weiter zu lesen.

    (Kurz ein Beispiel: Es wird auf ein sehr ernstes Gespräch mit dem Vater von Ben hingeschrieben und man ist super gespannt auf den Konflikt. In der nächsten Zeile wird das Gespräch einfach in 3 Sätzen zusammen gefasst. Das hat mir echt die ganze Spannung kaputt gemacht. Vielleicht bin ich da auch einfach zu pingelig, aber ich brauche ein bisschen mehr Emotionen und details.)


    Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der:

    - keine Probleme damit hat, dass er viele Dialoge zusammen gefasst werden

    - kleine  Aufreger mag

    - gerne Liebesgeschichten liest

    - es sogar vielleicht eher mag nicht so viele Emotionen/ Details vermittelt zu bekommen


  5. Cover des Buches Uns gehört die Nacht (ISBN: 9783257300727)
    Jardine Libaire

    Uns gehört die Nacht

     (111)
    Aktuelle Rezension von: BirPet

    “Uns gehört die Nacht” von Jardine Libaire erschien in der Übersetzung (aus dem Amerikanischen) von Sophie Zeitz im März 2020 als Taschenbuch im Diogenesverlag.


    Elise Perez und Jamey Hyde könnten unterschiedlicher kaum sein. Die halb Puerto-Ricanerin Elise, die weder Schulabschluss, Geld oder intaktes Elternhaus hat trifft auf den reichen Yale-Studenten aus sehr gutem Haus. Die Geschichte der beiden beginnt an einem Winternachmittag in New Haven und es scheint fast als hätte das Schicksal dies so gewollt und die beiden auserkoren. Zunächst beginnen sie eine Affäre, aber die Intensität ihrer Gefühle nimmt rasch zu und steigert sich in eine Obsession, die alles auf den Kopf stellt.


    Das Buch beginnt im Juni 1987 in einem Motel in Wyoming. Elise kniet mit einem Gewehr in den Händen auf dem Boden und richtet den Lauf auf Jamey’s Brust, der in der Mitte des Raumes auf einem Stuhl sitzt. Ich dachte “Wow, starker Start”, jedoch blieb es für mich auch bei diesem Gefühl. Die erste Szene ist kurz und endet damit, dass das Gewehr entsichert wird und wechselt dann nach Connecticut in den Januar 1986, in das Jahr als Elise und Jamey sich begegnen und ihre Geschichte beginnt. In diesen beiden Jahren, 1986 und 1987 spielt der Roman. Nach dem starken Start, dieser bedrückenden Atmosphäre, folgte für mich nichts vergleichbares mehr. Julia und Romeo in den 80’ern des 20. Jahrhundert, aber ganz weit von Shakespeares Meisterwerk entfernt. Die Sprache teilweise voller Potential und toller Formulierungen, aber die Metaphern stellenweise zu abstrakt. Obgleich mir die Sprache gefallen hat wurde ich nicht warm, weder bekam ich einen Bezug zu den Protagonisten, noch zu der Story. Die Gefühle, die Intensität waren für mich nur in den verwendeten Worten lesbar, aber nicht spürbar. Die Geschichte wird sehr dicht und intensiv zwischen den beiden, die Idee ist zwar nicht neu, aber dennoch in den Ansätzen gut, insbesondere sprachlich konnte der Roman mich bewegen diese 455 Seiten komplett zu lesen, aber leider wurden wir bis zur letzten Seiten nicht warm miteinander. 

    Ich denke ich bin nicht Zielgruppe, vermutlich für junge Menschen deutlich packender und interessanter. Prinzipiell lese ich keine Liebesromane, zumindest äußerst selten, wollte aber mal einen Versuch wagen, denn die Leseprobe fand ich gut und war neugierig. Sollte die Autorin ein weiteres Buch veröffentlichen, werde ich sicherlich einen Blick rein werfen, denn der Sprachstil hatte etwas und hat mich schließlich animiert nicht die Flinte ins Korn zu werfen.

  6. Cover des Buches Hopelessly in Love (ISBN: 9783864931277)
    Emma Winter

    Hopelessly in Love

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Maddies_buecherwelt

    Mich hatte Band 1 überzeugen können, trotz kleinerer Sachen die mir gefehlt hatten eine spannende Geschichte und nach dem Cliffhanger wollte ich auch unbedingt  wissen wie es weitergeht mit Sacha & Ben.

    Leider schleppte sich Band 2 dann nur so dahin, ich dachte erst vielleicht lese ich es einfach nach ein paar anderen Büchern weiter , aber die Geschichte fesselte mich einfach nicht. Sie war mir zu Oberfläche und leider auch nicht spannend genug. Dann wurden teile auch noch von June erzählt, was für mich völlig unnötig war, das hätte man besser in ein eigenes Buch gepackt. Ich hab zum Schluss die Seiten nur noch überflogen, Band 3 hatte ich mir zwar leider schon gekauft,  aber lesen werde ich ihn nicht mehr.

    Die Protagonisten konnten mich leider auch nicht überzeugen . Sascha geht immer vom schlimmsten aus und will immer gleich aufgeben, was sie und Ben  haben. Das ewige hin und her wurde irgendwann einfach nervig und vorhersehbar.Ich hatte das Gefühl sie glaubt nie wirklich an die Beziehung.

    Das positive an den Büchern sind die Cover - sie erinnern mich an die Cupcakes die  Sacha backt. Sie fügen sich auch gut zusammen farblich. Der Schreibstil war auch flüssig wie beim ersten Band. 

    Leider nicht meine Geschichte, daher werde ich die Bücher nicht beenden.

  7. Cover des Buches Das Gegenteil von Einsamkeit (ISBN: 9783596521692)
    Marina Keegan

    Das Gegenteil von Einsamkeit

     (169)
    Aktuelle Rezension von: dean_winchester
    Das Buch war insgesamt sehr schön geschrieben. Der Grund der Veröffentlichung aller Essays von Marina Keegan hat mich sehr berührt. Nicht alle Geschichten waren mein Fall, aber der Großteil war überragend und packend geschrieben und hat mich sehr fasziniert! Es ist unfassbar schade, das so ein Talent nicht mehr unter uns weilt, dennoch ist Ihr Buch eine schöne Erinnerung an Sie und auf jeden Fall lesenswert!
  8. Cover des Buches Beware That Girl (ISBN: 9783733504205)
    Teresa Toten

    Beware That Girl

     (34)
    Aktuelle Rezension von: YaBiaLina

    Ich dachte,das sich hinter dem wirklich ansprechenden Klappentext,ein tolles und spannendes Buch verbirgt,womit ich schöne Lesestunden verbringen kann.Leider war aber das Gegenteil der Fall.

    Die Story konnte mich überhaupt nicht packen,geschweige denn mitreißen oder fesseln.Erst zum Ende hin,kam ein wenig Spannung auf,was irgendwie im Sande verlief,da ich nach dem zuklappen des Buches,mit Fragezeichen über dem Kopf da saß.Der Schreibstil wirkte oft verwirrend auf mich,so das ich selbst in den unterteilten Kapitel zwischen Kate und Olivia durcheinander kam.Das ist mir noch nie passiert...Einzig allein interessant fand ich,was sich in der jeweiligen Vergangenheit der beiden abgespielt hat und warum sie um jeden Preis verhindern wollen,das es ans Licht kommt.

    In der Gegenwart störte mich oft,der Umgang zwischen den beiden Hauptprotagonistinnen.Teilweise schlichen die beiden um sich herum,dachten das schlimmste voneinander und verheimlichten sich Sachen.Was daran eine Freundschaft gewesen sein sollte,weiß ich bis jetzt noch nicht...

  9. Cover des Buches Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick (ISBN: 9783551582737)
    Jennifer E. Smith

    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick

     (513)
    Aktuelle Rezension von: hatschivy

    Klappentext:

    Hadley könnte sich wirklich etwas Schöneres vorstellen, als auf der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer zu spielen. Dass sie dann allerdings ihr Flugzeug verpasst und erst einmal auf dem überfüllten New Yorker Flughafen festsitzt, hat sie dann doch nicht gewollt. Und genauso wenig hatte sie vor, sich ausgerechnet hier unsterblich zu verlieben: in den Jungen mit den verwuschelten Haaren und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London muss. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen ...


    Meinung:

    Hadley ist eine Teenagerin, die einfach Null-Bock auf ihren Vater geschweige denn seine Hochzeit hat, zumal er sie und ihre Mutter dafür verlassen hat. Wir können uns also vorstellen, wie viel Spaß ihr dann der Flug nach London macht (den sie unabsichtlich oder nicht verpasst hat). Sie lernt auf dem Flughafen/im Flugezeug einen Jungen namens Oliver kennen, der auch eine Familienangelegenheit in London hat. Die beiden verstehen sich blendend, auch wenn jeder seine eigenen Geister der Vergangenheit hat und nicht preisgibt, so können sie nicht umhin aber ihre Anziehung zu einander spüren. 

    Oliver ist ein guter Zuhörer und ohne weg sympathisch durch seine offene Art und Weise. Auch er ist nicht gut auf seinen Vater zu sprechen ein weiterer Punkt den die beiden gemeinsam haben. Auf dem Flughafen in London scheinen sich ihre Wege zu trennen (auch wenn ich insgeheim gehofft hat, dass Oliver aus irgendeinem Grund auch auf die selbe Hochzeit geht wie Hadley). Doch Hadley wird klar, dass sie die Gelegenheit nutzen muss um den Jungen ihrer Träume wieder zu sehen....

    Die Lektüre war lockerflockig und ich habe sie zwischendurch in meinem hektischen Alltag genossen.


    Fazit:

    Was nettes für zwischendurch, was uns etwas über Vergebung und Liebe lehrt!

  10. Cover des Buches Tender Bar (ISBN: 9783596176151)
    J.R. Moehringer

    Tender Bar

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil mich die Biographie von Andre Agassi, Open, begeistert hat. Sie stammt vom selben Autor.

    In beiden Büchern zieht Moehringer den Leser in eine dichte, intensive Atmosphäre. Im Weiteren konzentriere ich mich nur auf Tender Bar, dem Ort, der einen prägt, zu dem man immer zurückkehrt, der einem eine wichtige Stütze ist - und der gerade deswegen seine negativen Seiten verschleiert.

    Tender Bar ist vor den in den 1970er und 80er vaterlos aufwachsenden JR so ein Ort. Er sucht nach Orientierung und Identifikationsfigur, er bewundert und verehrt alle Männer - einfach weil sie Männer sind, und es im Leben keine gab.

    In gewisser Weise lebt er den amerikanischen Traum, denn obwohl er aus sehr armen Verhältnissen stammt, gelingt es ihm, ein Voll-stipendium für Yale zu bekommen. Doch dort, genau wie in seinem Volontariat bei der Times, fehlt ihm der nötige Biss, um "durchzustarten". Ihm fällt alles schwer, alles gelingt alles spät, aber doch.

    Tender Bar besticht vor allem durch den tiefgründigen, vielschichtigen JR, Moehringer selbst, durch die ergreifende und zugleich unaufdringliche Sprache - bis auf winzige Stellen meisterhaft von B. Jakobeit übersetzt. 

    Von mir eine klare Empfehlung, ein Muss für alle, die in einem Buch, einer Geschichte, in Figuren abtauchen wollten.


  11. Cover des Buches Gossip Girl 2 (ISBN: 9783570302095)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl 2

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Blair ist am Boden zerstört. Ihre einst beste Freundin Serena ist wieder zurück und prompt fliegen ihr wieder sämtliche Herzen dazu. Dabei war das Leben ohne Serena doch so schön. Blair wurde von allen Seiten angehimmelt, nun spielt sie wieder die zweite Geige. Sie ignoriert Serena, doch diese scheint wieder mal das Glück magisch anzuziehen. Selbst beim Videowettbewerb ist das Glück auf Serenas Seite.

    Blairs Leben hingegen ist momentan das totale Trümmerfeld. Ihre Mutter hat kurzfristig entschlossen ihren Freund zu heiraten und das am entscheidensten Tag in Blairs Leben. Schlimmer noch: Eines der Brautjungfern soll ausgerechnet ihre Erzfeindin Serena sein. Und dann wäre da noch das katastophale Gespräch an einer renommierten Universität, bei der sich die sonst so perfektionistische und organisierte Blair total zum Affen gemacht hat. Anstatt ihre auswendig gelernten Sätze herunterzuspulen, hat sie einem wildfremden Menschen ihr Herz ausgeschüttet. Und dann erwischt sie noch eine große Liebe mit einer anderen. Als das Chaos immer größer wird, bekommt Blair unverhofft Hilfe - und dass von der Person, von der sie es am wenigsten erwartet hätte.

    Wieder mal ein spannender Band um die Highclass der New Yorker City :) Schön fand ich auch, dass man mehr von Blair erfahren hat und sie nun jetzt nicht mehr wie eine kalte Puppe wirkt ;D

  12. Cover des Buches The Opposite of Loneliness (ISBN: 9781471139628)
    Marina Keegan

    The Opposite of Loneliness

     (18)
    Aktuelle Rezension von: BloodyBigMess
    Meine Meinung:

    Ich denke, es fällt ein klein wenig schwer, für dieses Buch eine Rezension zu schreiben, wenn man die Umstände betrachtet und weshalb und wann es veröffentlicht wurde.

    Insbesondere weil die Geschichten von Marina für mich kein "triumph" waren, wie es die New York Times groß auf dem Cover beschreibt.

    Marina hatte durchaus ein Talent - aber ein Talent, dass noch hätte wachsen und geschliffen werden müssen.

    In den Geschichten wurde gut mit einer Vielfalt an Emotionen hantiert. Es wurden Situationen geschaffen und Themen angesprochen, die durchaus in unserer aktuellen Zeit relevant und von Bedeutung sind. Manche ihrer Geschichten und Figuren haben mich berührt (wie z.B. die Kurzgeschichte "Reading Aloud"), andere wiederum haben mich kalt gelassen.
    Dies lag unter anderem daran, dass ihnen manchmal Tiefe gefehlt hat oder sie bei mir einfach keine Sympathien ausgelöst haben, weil sie recht unnahbar schienen.
    Zudem fand ich, dass sich einige Themen sehr oft wiederholten: wie die Handhabung von Drogen oder Untreue sowie, ich schätze, nicht "völlige Ehrlichkeit" in einer Beziehung.
    Hierdurch wirkte das Ganze zu repetitiv, aber dann wiederum, waren die Stories und Essays vermutlich nicht dafür gedacht, sie hintereinander in einem Rutsch zu lesen.

    Ich mochte Marina's Geschichten und Essays, aber sie waren für mich noch nicht großartig. Ich stimme zu, dass sie Enthusiasmus und Ambition hatte. Ich hätte gern irgendwann mehr von ihr gelesen, wenn sie ihre Stimme gefunden und ihre Stories gereift hätte und ich denke, dass dies nicht geschehen wird ist eine Tragödie.


  13. Cover des Buches Franny und Zooey (ISBN: 9783499245589)
    J. D. Salinger

    Franny und Zooey

     (127)
    Aktuelle Rezension von: CarolinHafen

    Franny hat einen Nervenzusammenbruch.

    Nein, eigentlich ist es mehr. Ein Weltzusammenbruch. Franny ist 21, auf der Uni, dabei sich selbst kennen zu lernen, und das Leben überhaupt. Doch ihr ist alles zuwider. Die Professoren sind ihr zu langweilig, zu dumm, die Schauspiel-Kollegen zu egoistisch, zu eitel. Ihr Freund, meine Güte… Sie trifft ihn zum essen, sie planen das Wochenende zusammen zu verbringen, sie reden über Semesterarbeiten und wollen zu einem Football-Spiel. Aus ihrer Sicht ist Lane ein ziemlicher Schwachkopf. Ein Klugscheißer, der von seiner Freundin bewundert werden will. Aber es liegt nicht an Lane oder den Studenten, dem Alkohol, den Menschen aller Couleur, die sich darstellen… es ist die Sichtweise.

    Franny bricht zusammen, sie kotzt und weint und wird immer wieder ohnmächtig. So sehr ist ihr alles zuwider. Erschöpft kehrt sie nach Hause zurück, macht ihre Eltern und die Geschwister völlig verrückt. Franny hat insgesamt 6 Geschwister, sie ist das Nesthäkchen und zwei Brüder sind schon tot. Der eine hat Selbstmord begangen, der andere fiel im Krieg. Die Mutter bittet ihren Sohn Zooey mit Franny zu sprechen, ihr zu helfen, heraus zu finden, was sie so plagt.

    Die Geschwister wurden als Wunderkinder erzogen. Und Franny tut das, was Wunderkindern eigen ist: Sie meint die Welt zu kennen, sie glaubt schon alles zu wissen. Und da irrt sie sich gewaltig. Zooey ist nur drei Jahre älter, aber er kennt ihr Problem, es ist ihm vertraut. Es ist schon ironisch, wie gut er sich damit auskennt, und die Lösung parat hat – für seine Schwester, nicht für sich. Er kann auch nicht aus seiner Haut…

    Zooey hält seiner Schwester einen langen Vortrag, mit vielen Wiederholungen. Ich verstehe das. Man kann jemandem nicht einfach eine Erkenntnis vor den Latz knallen und meinen, damit sei alles erledigt. Es dauert, bis das Begreifen einsetzt, bis man die Botschaft annehmen kann, umwandeln. Zooey nimmt seine Schwester auseinander, Stück für Stück, wie eine kaputte Uhr. Ihre Muster, ihre Glaubenssätze, und er kann das, weil er sie schon als Kind kannte. Am Schluss setzt er sie wieder zusammen, alles an seinen Platz. Uhrwerk und Zeiger und Zahnräder. Bis wieder alles funktioniert. Ich bin überrascht wie viel die Geschichte mit mir zu tun hat, wie sehr sie mich berührt. Einen wunden Punkt berührt. Als Künstler muss man eine Vollkommenheit für sein eigenes Wirken anstreben, etwas, dass man für richtig und wichtig hält. Und die Maßstäbe dafür bestimmt man selbst. Vielleicht begreife ich das irgendwann auch.

    Zooey ist Schauspieler, offenbar auch ein guter, da er sehr gefragt ist. Franny möchte Schauspielerin werden, doch sie ist verunsichert von Leuten in der fünften Reihe, die an der falschen Stelle lachen. Sie findet ihre Kollegen zu aufgeblasen, zu eitel, so will sie nicht sein und wirft alles hin. Zooey stand vor einem ähnlichen Dilemma: Selbstdarstellung oder Kunst? Er erhielt einen Brief von seinem Bruder Buddy (bei 7 Geschwistern ist der Altersunterschied entsprechend groß). Ich glaube, der Brief von Buddy an Zooey bedeutet genau das: Zooey hatte die selbe Krise und Buddy hat ihn auseinander genommen und wieder zusammen gesetzt. Deshalb kann Zooey seiner Schwester diesen ellenlangen Vortrag halten. Ich müsste das Buch noch einmal lesen um meine Theorie zu beweisen. Ich werde es auch noch mal lesen, aber nicht jetzt, nicht gleich. Ich muss es sacken lassen und darüber nachdenken. Und dann werde ich es noch einmal lesen. Ich bin kein religiöser Mensch im Sinne von „Jesus ist super“. Franny sucht nach ihrem Glauben, aber es ist, meiner Meinung nach egal, ob man seine Gebete an Gott richtet, ans Universum oder an Zooeys „dicke Frau“. Das Ergebnis ist das gleiche. Sich zu zeigen und zuzulassen gesehen zu werden. Zooey hat das, mit seinem Vortrag schöner, drastischer, brutaler und zärtlicher erklärt als ich es jetzt zusammen fasse. Das ist auch eine Kunst: Voller Liebe zuhauen (verbal). Meine Fresse.

    Das Buch lag nun ewig auf meinem SUB und nun bin ich sehr froh es endlich entdeckt zu haben.

  14. Cover des Buches Gossip Girl 3 - Alles ist mir nicht genug (ISBN: 9783570303818)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl 3 - Alles ist mir nicht genug

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Vorbei sind die Zickerein zwischen Blair und Serena. Sie sind nun wieder best friends - und mal ganz ehrlich zusammen macht es doch viel mehr Spaß Party zu machen. Während die Abschlussprüfungen bei dem oder anderen nicht so gut verlaufen, genießen Blair, Serena und Co. die prüfungsfreie Zeit in vollen Zügen. Es werden wilde Parties geschmissen und anscheinend hat Serena wieder mal einen sehr hartnäckigen Verehrer an der Backe, der sich einfach nicht abschütteln lässt. Blair hat hingegen mit anderen Problemen zu kämpfen: Ihr Stiefbruder benimmt sich seltsam und dann erwartet ihre Mutter auch noch ein weiteres Kind.

    Leider hat mir der dritte Band der Gossip Girl Reihe überhaupt nicht gefallen. Bei den Hauptcharakteren habe ich kaum eine Entwicklung vernommen. Anscheinend dreht sich das Leben von reichen Teenies nur um Drogen, Alkohol und Parties. Einzig allein die Nebencharaktere konnten mich überzeugen..
  15. Cover des Buches Das neunte Haus (ISBN: B084P4NN9G)
    Leigh Bardugo

    Das neunte Haus

     (7)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Dass an den amerikanischen Universitäten Studentenverbindungen die Fäden ziehen, ist allseits bekannt. Egal ob Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft in den USA - sie sind von Verbindungen der Elite-Unis geprägt. Ein Geheimnis ist allerdings, dass die gezogenen Fäden im wahrsten Sinne des Wortes magisch sind. 

    Am Campus von Yale sind neun Häuser an der Macht. Acht Studenten-Verbindungen halten das amerikanische Geschehen in der Hand, während das neunte Haus über das mächtige Treiben wacht. Denn es ist Magie in allen Formen und Varianten im Spiel. Das Haus 'Skull & Bones' hat seine Finger in der Wall Street drin, indem sie aus dem Inneren lebendiger Opfer lesen. Weniger grausig und dennoch blutig geht es im Hause 'Aurelian' zu, denn durch ihre Wortmagie erhält mancher Bestseller den entscheidenden Schliff. 

    Als ich von diesem Buch erfahren haben, war ich zuerst skeptisch. Ich lese sehr, sehr selten Fantasy. Für meinen Geschmack dürfen entworfene Welten nicht zu fantastisch sein. Ich brauche immer einen greifbaren Bezug zu unserer Realität, damit mich eine Geschichte unterhält.

    Jedoch haben mich viele begeisterte Rezensionen dazu bewegt, dass ich "Das neunte Haus" kennenlernen wollte. Negative Aspekte waren mir bekannt, und so konnte ich mich von Beginn an vollends auf diese magische Story einlassen - und ich schließe mich eindeutig den enthusiastischen Stimmen an!

    Zuerst ist es einmal der Entwurf der Universität Yale, der mich sofort für sich gewonnen hat. Obwohl der Campus und das Treiben an der Uni dem bekannten Stil aus Vorlesungen, Lernen, Professoren und Studierenden entspricht, legt Leigh Bardugo dem Geschehen einen magischen Anstrich an. Sie hat hinter den Kulissen von Yale eine geheimnisvolle Welt entworfen, die an der Grenze zwischen Realität und Fantasy bleibt. Es gibt Geister, blutige Rituale, Beschwörungen und verzauberte Häuser - über dem das neunte Haus als Wächter steht. 

    Allein dieses Setting hat mich bezaubert, schon bevor die Geschichte richtig angefangen hat. 

    Protagonistin Alex passt eigentlich nicht in diese Welt. Das liegt jetzt nicht an der Magie oder dem übernatürlichen Gebaren, sondern sie hätte es unter normalen Umständen niemals an eine Elite-Universität geschafft. Sie hat eine raue Vergangenheit, die sie eher mit einer Überdosis in der Notaufnahme als in einem Tempel des Wissens vermuten lässt. Trotzdem hatte sie Glück, weil sie - aufgrund einer speziellen Gabe - ein Angebot vom neunten Haus erhalten hat. 

    Und so landet dieses rohe Mädchen mit Straßenslang mitten unter der Elite Landes. In ihrer neuen Funktion dient sie dem magischen Treiben und hält ein wachendes Auge darauf. Obwohl Alex schwer mit ihrer Herkunft und den gewöhnungsbedürftigen Umständen kämpft, bleiben ihr weitere Herausforderungen nicht erspart. Ein Freund verschwindet, und ein Mord geschieht. 

    Meiner Meinung nach ist dieser Reihenauftakt umwerfend. Das Setting ist mysteriös, mächtig und geheimnisvoll. Geister, Verschwörungen und Zauber peppen das Uni-Treiben auf, während ein brutaler Mord passiert, und die Handlung kriminalistische Züge annimmt. 

    Es dauert zwar seine Zeit bis man die Regeln der magischen Version von Yale versteht, doch man gleitet relativ sanft mit Alex in die Situation hinein. Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses geheimnisvolle Gefüge hinter den Kulissen zu verstehen. Leigh Bardugo punktet hier mit logischen Verstrickungen und einem historischen Hintergrund, der die magischen Auswirkungen erklärt. 

    Die Krimihandlung ist spannend und bringt Protagonistin Alex an ihre Grenzen, wobei die schon sehr elastisch sind. Gefallen hat mir, dass Alex kein zartbesaitetes Mädchen ist, das sich die Butter vom Brot nehmen lässt. Sie ist tough, knallhart und tut einem trotzdem immer wieder leid.

    Auf die Erzählweise muss man sich einlassen. Die Autorin springt episodenhaft in der Zeit hin und her. Alex blickt auf ihre Ankunft in Yale, die Kindheit, Jugend und allgemein ihr bisheriges Leben zurück. Dabei folgt sie keiner chronologischen Reihenfolge, sondern vergangene Ereignisse tauchen wie Erinnerungen blitzartig in der Geschichte auf. So lernt man sie Schritt für Schritt besser kennen, und merkt schnell, dass es das unscheinbare Mädchen faustdick hinter den Ohren hat. 

    Zuerst dachte ich, dass diese Zeitsprünge das Hörvergnügen hemmen, und ich war skeptisch, als ich zur Audioversion gegriffen habe. Anders als befürchtet, konnte ich dem Geschehen an jeder Stelle ausgezeichnet folgen, und hatte dabei großen Spaß.

    Magische Verbindungen, weltliche Macht, das Leben am Campus und mittendrin ein normales Mädchen, das gegen Verschwörungen der Elite kracht - das hat meiner Meinung nach absoluten Charme und mir auf vergnügliche Weise die dunkle Magie von Yale näher gebracht. 

  16. Cover des Buches Der Anwalt (ISBN: 9783453435377)
    John Grisham

    Der Anwalt

     (131)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Eine Anwaltsstory, was sonst! Buch war gut und flüssig zu lesen. Leider aber für mich nicht wirklich überraschend,  wer schon ein paar Grisham - Bücher gelesen hat, wird es glaub ich nicht wirklich spannend finden. Mir erging es so, hatte die ganze Zeit das Gefühl ich kenn das, die Wendung war klar usw. Auch das Ende hat mich so gar nicht vom Hocker gehauen. Schade
  17. Cover des Buches Fegefeuer der Eitelkeiten (ISBN: 9783499236747)
    Tom Wolfe

    Fegefeuer der Eitelkeiten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Sherman McCoy ist leitender Rentenhändler bei einer Investmentfirma an der Wall Street. Wohnung in der Park Avenue, Ferienhaus in den Hamptons, geschätztes und gut vernetztes Mitglied der Upper East Side Manhattans, dekadent, narzisstisch, schicke Ehefrau und wohlgeratene Tochter. Ein echter Gunner also, ein selbsternannter Master of the Universe.  

    Bis er eines Abends seine junge Geliebte am Flughafen abholt, mit seinem Sportwagen die Ausfahrt verpasst und sich nach einer Odyssee durch New York zuletzt in den düsteren Straßen der Bronx festfährt. Hier kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem die beiden einen schwarzen Jugendlichen überfahren und lebensgefährlich verletzen. Die darauf folgende Fahrerflucht setzt sodann eine Maschinerie in Gang, deren einziges Ziel Shermans vollständige Vernichtung ist.

    Wolfe seziert in seinem bereits in der 80ern geschriebenen Debütroman scharfzüngig, absolut respektlos und mit genialem Verständnis menschlicher Unzulänglichkeiten und Charakterschwächen die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders aller Schichten, die diese amerikanische Großstadtmetropole am Laufen halten und legt dabei mal unterschwellig, mal plakativ, den Finger in jede denkbare Wunde amerikanischer Lebensrealität. Nicht nur seine Hauptfigur, auch ungezählte andere Protagonisten dieses Monumentalwerks werden dabei genüsslich und gekonnt so lange durch die Mangel gedreht, bis man sich als Leser nur noch schaudernd abwenden kann ob der geschilderten Abgründe aller Art. 

    Ein zeitloser, unbedingt lesenswerter Klassiker, eine offene und unverändert gültige Gesellschaftskritik. 

  18. Cover des Buches Gossip Girl 4 (ISBN: 9783570304303)
    Cecily von Ziegesar

    Gossip Girl 4

     (164)
    Aktuelle Rezension von: slowly
    __Meine Meinung:__ 
    Vorneweg: Viel Spannung darf man hier nicht erwarten aber vielleicht genau deshalb mag ich diese Bücher so gerne.

    Das Buch lässt sich wie immer locker und leicht lesen. Ich war ziemlich schnell durch. Es ist halt auch kein schriftstellerisches Meisterwerk wie zum Beispiel die Kai Meyer Bücher. Großen Horizont darf man gar nicht erst erwarten. Manchmal kommen mir die Figuren etwas dümmlich vor. Und ich denke mir dann schon manchmal wieso das sein muss. Aber gut, irgendwie macht es die Charaktere dann auch wieder einzigartig und besonders. 

    Ganz ehrlich: Ich habe den vierten Band nur so durchgelesen. Ich fand ihn im Gegensatz zu den vorigen Bänden, nicht so dramatisch. Es war alles ziemlich lasch. Die Geschichte nicht so wirklich der Burner. Es war irgendwie alles so wie in einer rosaroten Wolke. Kaum gezicke und wenig Drama. 

    Auch empfand ich kaum Weiterentwicklung bei den Figuren. In diesem Band schien mir alles so ein wenig stillgestanden zu bleiben. Nicht das dies irgendwie schlecht wäre. Aber ich hätte mir dann doch gerne eine Überraschung erhofft. Irgendwas wo man sagen kann: Hey, die Seite an Person X kannte ich ja noch gar nicht. 

    Auch hier konnte ich während des Lachens das eine oder andere Lächeln mir ganz und gar nicht verkneifen und vielleicht ist es ja genau das, weshalb ich diese Bücher so gerne lese. Die Geschichte ist einfach aber eben der Schreibstil. Locker, frisch und mit ein wenig Humor versetzt. Das macht auch diesen 4. Band wieder zu einem kleinen Highlight. 

    Nichts desto trotz bleibt irgendwie der Nachgeschmack, dass sich in diesem Band nicht so viel tut wie in den vorigen. Ich finde ihn nicht schlecht, nein ganz und gar nicht. Aber mir fehlt was. Das gewisse etwas, welches in den vorigen Bänden immer da war. Hier fehlt es. Ganz sicher sind es die wenigen dramatisch, zickigen Szenen, die weshalb man die Bücher liest. 

    Unterm Strich ein solider vierter Band und deshalb fällt mein ... 

    __Fazit:__ 
    ... wie folgt aus: 

    Ich vergebe drei Sterne. Mir hat noch das gewisse etwas gefehlt. Keine Frage, ein guter vierter Band. Aber ich fand einfach, dass in diesem Band die Geschichte ein wenig lasch war. Es war wenig Dramatik vorhanden und insgesamt konnte ich dem ganzen nicht viel abgewinnen. Der locker-flockige Schreibstil von Cecily von Ziegesar punktet bei mir wieder am meisten. 

  19. Cover des Buches Als der Himmel fiel (ISBN: 9783499273940)
    Julie von Kessel

    Als der Himmel fiel

     (16)
    Aktuelle Rezension von: eulenmatz

    INHALT:

    Die Cousinen Ophelia und Franka wachsen zusammen am Rhein auf, seit ihrer Kindheit sind sie beste Freundinnen. Bei aller geteilten Freude verbindet sie ein dunkles Geheimnis, das Franka nur Ophelia anvertraut hat und keinem anderen Menschen auf der Welt.
    Nach der Schule erhält Ophelia die Chance, in Yale Violine zu studieren. Franka hingegen hangelt sich von Praktikum zu Praktikum, von Affäre zu Affäre. Immer wieder braucht sie Ophelias Trost. Als sie einen Job in einer New Yorker Galerie findet, ist sie froh, endlich wieder in ihrer Nähe zu sein.
    In New York überschlagen sich die Ereignisse. Ophelia hat einen schweren Unfall. Zur gleichen Zeit fliegen Attentäter gekaperte Flugzeuge ins World Trade Center. Und zwischen den rauchenden Türmen häufen sich die Anzeichen dafür, dass Ophelia Frankas Geheimnis verraten hat...

    MEINUNG:

    Als der Himmel fiel ist mein erster Roman von Julie von Kessel gewesen. Ich war besonders neugierig darauf, weil es hier einen Bezug zu den Ereignissen von 9/11 gibt.

    Franka und Ophelia sind Cousinen und seit ihrer Kindheit unzertrennlich. So folgt Franka Ophelia auf die andere Seite des Atlantiks als Ophelia das Angebot bekommt in Yale von einem sehr bekannten Musiker in Violine unterrichtet zu werden. Die beiden Cousinen sind sehr unterschiedlich: Franka, die Wilde, die nichts wirklich durchhält, extrovertiert und sehr sprunghaft ist und Ophelia, die eher introvertiert und sehr zielstrebig ist und mit viel Ernst an ihrer Karriere als Violinistin arbeitet. Trotzdem verbindet die beiden sehr viel und sie verstehen sich auf einer Ebene, auf der es nur sie beide gibt.

    In Neuengland suchen nur beide ihr Glück. Franke geht Ophelia eher nach und bei Ophelia spürt, dass sie sich eigentlich eher endlich mal von Franka abnabeln möchte, denn gefühlt geht es immer nur nach Frankas Willen. Ophelia wirkt nicht vollends untergraben, aber sie ist sich dessen bewusst und auch nicht so recht glücklich über dieses Ungleichgewicht. Ophelias Glück ist es, dass New York und New Haven ein paar Zugstunden trennt, so dass sich beide erst einmal ein eigenes neues Leben aufbauen können. Über allem schwebt ein Geheimnis von Franka, welches Ophelia kennt, aber nicht der Rest der Familie. Ich muss sagen, dass mich das Geheimnis diesmal nicht sonderlich interessiert hat und eigentlich auch erstmal keinen großen Stellenwert hat. Am Ende ist natürlich klar, dass Franka davon vielleicht genau so ist, wie sie ist, aber die Handlung hätte für mich auch ohne dieses Geheimnis funktioniert.

    In der Geschichte passieren zwei große prägende Ereignisse. Für Ophelia ist es ein schwerer Unfall, der sie fast das Leben gekostet hat und für Franka ist 9/11, dass sie hautnah miterlebt. Beide Frauen machen durch diese beiden einschneidenden Erlebnisse eine enorme Entwicklung durch, auch ein stückweit durch die Traumatisierung, was vor allem für Franka gilt. Franka, die mir manchmal fast ein wenig zu viel des Guten war und die ihren Platz im Leben noch nicht so richtig gefunden hat, sieht die Welt plötzlich anders und wird reifer, ja auch nachdenklicher. Züge, die eigentlich eher Ophelia innehat.

    Die Beziehung zwischen Ophelia und Franka läuft auch nicht ganz konfliktfrei ab und man entzweit sich, was zu erwarten war. Ich finde diese Entwicklung zu beobachten eigentlich das wirkliche Schöne an diesem doch sonst recht ruhigen Roman. Das Geheimnis hätte es nach meinem Empfinden gar nicht geben müssen.

     FAZIT:

    Als der Himmel fiel ist für mich die Geschichte zweier Cousinen auf dem Weg zu sich selbst zu finden und dabei diesen Weg gemeinsam zu gehen, auch wenn das nicht immer reibungslos läuft. Manchmal wirkte die Geschichte nicht ganz rund, aber ich habe sie sehr gerne gelesen und mochte auch den Schreibstil der Autorin sehr.

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen.



     

  20. Cover des Buches Küssen erlaubt (ISBN: 9783802536199)
    Carina Martinez

    Küssen erlaubt

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Mein Leben (ISBN: 9783548367910)
    Bill Clinton

    Mein Leben

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Intervention (ISBN: 9783651000575)
    Jonathan Freedland

    Intervention

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel
    Der Thriller von Jonathan Freedland „Intervention“ hat es in sich. Die in der Zeit 1936 und 1940 spielende Geschichte besticht durch seine vielen belegten Zitate und Begebenheiten dieser Kriegsjahre.

    Aber nun erst mal zum Inhalt. Ein während des Spanienkrieges schwer verwundeter Wissenschaftler aus Oxford vermisst Frau und Kind. Wo sind sie hin, hat sie ihn wirklich verlassen? Und warum? Fiel sie einem Verbrechen zum Opfer? Aber warum hinterlässt sie einen Brief mit den einzigen drei Worten „Ich liebe Dich“? James Zennor, Wissenschaftler und ehemaliger Teilnehmer bei der alternativen Olympiade in Spanien, versucht alles, um seine Frau und seinen Sohn wiederzufinden. Zennor, der durch sein Kriegstrauma und seine nicht mehr voll einsetzbaren Schulter Dienstuntauglich ist, macht sich Vorwürfe, dass er durch sein Verhalten Frau und Sohn vertrieben haben könnte. Doch wo sind sie? Für ihn kommt es gar nicht infrage, England zu verlassen, wo doch die Truppen Hitlers vor der Tür stehen und er nicht mehr als Soldat dagegen ankämpfen kann. Je verzweifelter er sucht, umso näher kommt er Geheimnissen auf die Spur, die er sich nicht im Traum vorstellen konnte. Als er erfährt, dass um ihn herum eine Intrige gesponnen wurde, damit seine Familie von ihm fortkommt, macht er sich auf den Weg, sie zu finden. Für die damalige Zeit sehr schnell, ist er dann dennoch auf einem der letzten Schiffe Richtung Amerika, dem eigentlich verbündeten jungen Bruder Englands, der doch hoffentlich bald eingreifen wird, um England und den Rest der westlichen Welt im Krieg gegen Hitler zu unterstützen, oder? Und so findet er sich plötzlich in Yale wieder, der Eliteuniversität mit vielen Geheimbünden und ebensolchen Gedankenwelten.
    Der Autor nutzt viele Informationen der damaligen Zeit, verbindet die traumatischen Veränderungen, die einem Mensch widerfahren, um einen sehr spannenden Thriller zu schreiben. Absolut lesenswert!

  23. Cover des Buches Veganerin, siebzehn, Jungfrau, sucht... (ISBN: 9783551581358)
    Carolyn Mackler

    Veganerin, siebzehn, Jungfrau, sucht...

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Queenelyza
    Mara ist 17, und seit sie sich von ihrem Freund Travis getrennt hat, Veganerin. Aus guten Grund - das Lesen der ellenlangen Zutatenliste von Lebensmitteln lenkt sie von ihrem Liebeskummer ab. Travis wollte zu viel zu schnell - wie sie halt nun mal sind, die gleichaltrigen Teenagerjungs. Dann gibt es da aber auch noch James. Er ist der Eigentümer des Cafés, in dem Mara neben der High School arbeitet. Er ist zweiundzwanzig, und ausgerechnet Maras Kollegin Claudia ist in ihn verliebt...

    Und dann ist da noch Maras Nichte Viv, die Tochter ihrer wesentlich älteren Schwester, die zu ihnen zieht, weil ihre Mutter auf Reisen ist. Die beiden sind fast gleich alt, nur ist Viv erheblich cooler und hat in vielen Dingen schon viel mehr Erfahrung. Auch hier ist Konfliktpotential genug vorhanden.

    Ich habe diesen inteliigenten Teenagerroman förmlich verschlungen, obwohl ich nun wahrlich nicht mehr zur Zielgruppe gehöre. Er ist authentisch, mit grandiosen Charakteren, die glaubwürdige Ecken und Kanten aufweisen. Mara und Viv versuchen, ihren Weg ins Leben und Richtung Erwachsensein zu finden und schlagen sich dabei grandios. Auch Maras Eltern sind treffend und nicht allzu unmenschlich dargestellt. Und so machen das Buch und die ganzen Dinge, die man selbst aus seiner Teenagerzeit so kennt - das erste Verliebtsein, die "Darf-man-einer Freundin-den Mann-wegnehmen-Zwickmühle", Pickel und schlimme Sprüche auf dem Schulklo Spaß, als wäre man selbst mittendrin in diesem Szenario. Wie gerne hätte ich ein derartiges Buch in meiner Sturm-und-Drang Zeit gehabt - vielleicht hätte es mir viel Chaos erspart!
  24. Cover des Buches Ein perfektes Paar (ISBN: 9783802536205)
    Carina Martinez

    Ein perfektes Paar

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden

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