Bücher mit dem Tag "yoga"
207 Bücher
- Elizabeth Gilbert
Eat, Pray, Love
(927)Aktuelle Rezension von: BuchBoxBirgitEin Road Movie zum Lesen, heute würde man sagen: ein Travel Vlog zum lesen. Die Autorin ist auf jeden Fall sympathisch, sie macht eine Reise, wie viele von uns sie (in ihren Träumen) unternehmen möchten und lässt uns an ihren Erlebnissen und Gedanken Teil haben. Sie findet sich selbst, und viele neue Freunde. Unterhaltsam
- Mona Kasten
Dream Again
(804)Aktuelle Rezension von: Lea_geb01Ich muss sagen, als krönender Abschluss der Reihe hat mir Dream Again wirklich gut gefallen 💕 Besonders dieses Second-Chance-Thema mochte ich total, weil die Protagonisten ja schon einmal zusammen waren und sich nun erneut annähern. Dieses kleine Hin und Her zwischen den beiden war stellenweise schmerzhaft, aber auch irgendwie süß 🥹💭
Es hat sich einfach richtig schön angefühlt, all die bekannten Charaktere noch einmal wiederzusehen. Dieses Gefühl von „nach Hause kommen“ war sofort wieder da ✨ Gerade auch die Nebenhandlungen, zum Beispiel rund um ihren Bruder und die sich entwickelnde Beziehung, fand ich unglaublich süß und emotional 💛
Der Schreibstil von Mona Kasten war wie immer wunderbar. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen 📖✨ Die Welt, die sie geschaffen hat, liebe ich einfach sehr, und genau deshalb macht es mich auch ein bisschen traurig, dass die Reihe jetzt vorbei ist. Trotzdem freue ich mich schon darauf, noch weitere Bücher von ihr zu lesen und bin gespannt, ob eine andere Reihe diese hier irgendwann toppen kann 🫶
Inhaltlich gab es viele intensive Momente – schöne, traurige und auch solche, die richtig wehgetan haben. Ich habe sehr mitgefühlt, vor allem bei den emotionalen Konflikten und dem Plot-Twist, der mich echt getroffen hat 😔💥 Ich fand das, was passiert ist, wirklich nicht schön, aber umso erleichterter war ich, dass sich am Ende vieles geklärt hat.
Ein kleiner Punkt, den ich mir vielleicht noch gewünscht hätte, wäre etwas mehr Einblick in ihren Schauspiel-Alltag 🎬, aber das hat meinen Gesamteindruck nicht wirklich geschmälert. Dream Again ist für mich ein sehr emotionaler, runder und würdiger Abschluss einer Reihe, die ich sehr ins Herz geschlossen habe 💖
- Lilly Lucas
This could be forever
(198)Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooksInhalt:
Er ist Big Wave Surfer und ihr Ex. Sie wollte ihn nie wiedersehen. Aber jetzt soll sie einen Film über ihn drehen.
Millie kann ihr Glück kaum fassen, als sie ihren ersten Job als Regisseurin ergattert. Aber ihre Euphorie hält nur kurz an, denn im Mittelpunkt der geplanten Netflix-Doku steht ausgerechnet Griffin »Chip« Chipman – Shootingstar der Surfszene und Millies erste große Liebe. Sie hat ihn nicht mehr gesehen, seit ein tödlicher Surfunfall ihrer beider Leben erschütterte und sie ihre Heimat Hawaii verließ. Als Millie Chip nun wiederbegegnet, wird sie von einer Welle an Gefühlen und Erinnerungen überrollt …
Rezension zu This could be forever von Lilly Lucas
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, normal bin ich kein Fan von second Chance, aber diese hat mich wirklich gefesseltes ich konnte die Geschichte nicht aus der Hand legen, da ich mich in diesen Ort so verliebt habe! Ich habe mit Milli und Chip gelacht, geweint, mitgefiebert und pure Liebe empfunden. Ich bin so unglaublich traurig dass es jetzt vorbei ist und freue mich auf alle weiteren Projekte die noch kommen werden. - Audrey Carlan
Lotus House - Lustvolles Erwachen (Die Lotus House-Serie 1)
(251)Aktuelle Rezension von: Gina_1234„Lustvolles Erwachen“ von Audrey Carlan hat mich von der ersten Seite an begeistert. Der Schreibstil ist leicht, fließend und gleichzeitig sehr emotional – genau die richtige Mischung aus Leidenschaft, Tiefe und Unterhaltung. Besonders gut gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen Genevieve und Trent, die den Figuren Glaubwürdigkeit und Nähe verleihen und das Lesen unglaublich lebendig machen.
Trotz fehlender Yoga-Erfahrung war alles verständlich und hervorragend erklärt: Die Kombination aus spirituellen Elementen, körperlichem Ausdruck und emotionaler Heilung ist so bildlich beschrieben, dass sie Lust macht, selbst Yoga auszuprobieren.
Carlan schafft es, prickelnde Erotik mit einer authentischen, warmherzigen Liebesgeschichte zu verweben – und gleichzeitig inspirierende Gedanken über Selbstvertrauen und körperliches Bewusstsein einzubringen. Ein leidenschaftlicher Wohlfühlroman, der die Sinne anspricht und Lust auf mehr aus der Lotus House-Reihe weckt – von mir klare 5 von 5 Sternen
- Jackie Thomae
Brüder
(64)Aktuelle Rezension von: leseleaParty, durchgemachte Nächte, Alkohol, Drogen, Techno. Micks Leben findet in der Nacht statt, der Tag dient ihm zur Erholung für den nächsten Exzess und für den notdürftigen Verdienst seines Lebensunterhalts. Irgendetwas findet sich immer, um Miete, Auto und Essen zu bezahlen, doch Mick lebt nicht, um zu arbeiten, sondern um zu feiern. Im freiheitstrunkenen wiedervereinten Berlin der 1990ern findet er seine Bestimmung jenseits der Konventionen von Ausbildung, Beruf, Ehe und Kindern. Dass dabei Menschen und persönliche Entwicklungen auf der Strecke bleiben, erkennt er erst später; im Moment des Rausches fühlt sich jede einzelne Nacht perfekt und richtig an.
Auch Gabriel kennt den Rausch: Wenn die Wochen mit 70 Stunden Arbeit am Stück aneinander vorbeirasen, wenn das Großprojekt bereits vor der Deadline erfolgreich beendet wurde, wenn er für den nächsten Megaauftrag im Flieger um den halben Globus jettet. Sweet life of a workaholic, der sich mit Fleiß, Ehrgeiz und Talent dahin gebracht hat, wo er immer hinwollte – ein schönes Haus in London, ein eigens Architekturbüro, Frau und Kind. Zeit für Erinnerungen bleiben kaum: an seine Kindheit in der DDR, an sein Aufwachsen bei den Großeltern, an seine verstorbene Mutter und seinen abwesenden Vater, der ihm nichts hinterlassen hat außer seiner Hautfarbe. Erst der Burnout zwingt Gabriel zur Vollbremsung, die nicht ohne Kollateralschäden erfolgt.
Hedonist vs. Highperformer. Westjugend nach dem Rübermachen vs. Sozialisation im Arbeiter- und Bauernstaat. Muttersöhnchen vs. Halbwaise. Träumer vs. Durchplaner. Antimonogamist vs. Loyaler Ehemann. Jackie Thomae erzählt in ihrem Roman Brüder die Leben zweier komplett unterschiedlicher Brüder, die nichts voneinander wissen und deren einzige Gemeinsamkeit scheinbar darin besteht, vom gleichen Vater abzustammen – einem senegalesischen Austauschstudenten – und dessen Abwesenheit in ihrem Leben zwar immer gespürt, aber wenig darunter gelitten zu haben. Doch beim genauen Lesen wird deutlich, dass Mick und Gabriel sich ähnlicher sind als man denkt, insbesondere, was ihr Hang zum Extremen angeht. Und damit ist Jackie Thomae ganz schnell bei der ganz großen Frage, warum wir der sind, wer wir sind. Gene oder Umfeld, Natur oder Sozialisation? Was prägt uns? Warum sind wir der Mensch, der wir sind?
Es ist der große Verdienst der Autorin diese großen Fragen nicht mit der Holzhammermethode zu verhandeln, sondern im Gegenteil scheinbar im Nebenbei während sie von Clubnächten und Dienstreisen erzählt. Brüder ist ein atmosphärischer Roman, der auf über 500 Seiten die Leser:innen in die unterschiedlichen Lebenswelten von Mick und Gabriel hineinsaugt und sie dabei die Relevanz der behandelten Themen vergessen lässt. Denn natürlich kann die Identitätsfrage in Micks und Gabriels Fall nicht losgelöst von der Hautfarbe betrachtet werden: nicht in Deutschland, vor allem nicht in Ostdeutschland der 1990er Jahre. Doch Rassismus wird in Brüder nicht anhand Rostock-Lichtenhagens greifbar, sondern an den kleinen Irritationen des Alltags, an den Momenten, wo beiden Brüdern signalisiert wird, dass sie anders sind und bleiben, egal für wie angepasst sie sich halten.
Daneben besticht Brüder durch eine leichtfüßige Sprache, einen modernen Sound, Witz und interessanten Frauenfiguren, die das Buch zwar einen Männerroman bleiben lassen, ihn aber nicht darauf reduzieren. Die Lektüre geht leicht und angenehm von der Hand, der Roman ist Unterhaltung auf hohem Niveau – etwas, was mich die Buchpreisnominierung in 2019 nicht völlig verstehen lässt. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich erst zum Schluss gemerkt habe, wie sehr das Buch einen doch beschäftigt und wie sehr man das Leben der beiden Protagonisten doch schließlich durchdrungen hat. Brüder ist daher eines dieser Bücher, das man – trotz mancher Hänger zwischendurch – unbedingt zu Ende gelesen haben muss, um zu erkennen, wie sehr es wirkt und wie stark es doch jenseits der vermeintlich leichten Textur ist. 4 Sterne und eine große Empfehlung für diesen Lesespaß!
- Mithu Sanyal
Identitti
(162)Aktuelle Rezension von: GeschichtenfinderNiveditas Professorin Saraswati ist die Inspiration ihres Lebens. Sie zeigte ihr, dass man als PoC, als Frau, trotz aller Widerstände, das Leben leben kann, dass man verdient, dass man gesehen wird, dass Nivedita nicht mehr alleine ist, mit ihren Erfahrungen, ihren Zweifeln und ihrer Angst, nie irgendwo dazuzugehören. Saraswati beeinflusst den identitären Diskurs an ihrer Uni, ihrer Stadt, beeinflusst Niveditas Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein der Schwarzen Community. Umso schockierender, als sich herausstellt, dass Saraswati gar kein PoC ist, sondern Weiß. Und auf einmal sind wieder all die Fragen wieder da und Nivedita und ihre Freunde müssen sich wieder die nach Identität, "Race", "Whiteness" und Saraswati selbst stellen.
Mithu Sanyal ist bereits als Journalistin mit den Themenpunkten Feminismus, Rassismus, Popkultur und Postkolonialismus sehr bekannt, bevor sie ihren Roman "Identitti", angelehnt an den Medienskandal um Rachel Dolezal, veröffentlicht.
Niveditas Konflikt wird gut beleuchtet, sodass man ihr Dilemma versteht, auch wenn man mit diesem Konflikt sonst eher weniger Kontaktpunkte hat. Sanyal nimmt sich die Zeit alle Sichtweisen zu Wort kommen zu lassen, wodurch man sich gut selbst in diesem aktuellen Konflikt eine eigene Sichtweise bauen kann.
Da es sich hier um ein gesellschaftspolitisches Thema handelt, würde ich den Roman erst ab 12, bzw. 14 empfehlen.
- Daniel Speck
Yoga Town
(83)Aktuelle Rezension von: estherDaniel Speck nimmt uns mit in die Zeit Ende der 60er. Ein Hippie-Trail führt zwei Brüder und zwei Frauen in einen Ashram nach Indien, wo sich zeitgleich die Beatles bei ihrem Guru Maharishi aufhalten und die Songs des Weißen Albums kombinieren.
Die 4 Freunde haben eine unvergessene Zeit, aber nur zwei von ihnen kehren von dem Roadtrip zurück nach Deutschland...
Daniel Speck schafft es, historische Ereignisse spielerisch mit fiktiven Erzählungen zu verschmelzen und man hat den Eindruck, man ist mittendrin. Zumindest ging es mir so. Eine wunderbare Reise nach Indien, bei der es niemals langweilig wird und man zum weiterlesen getrieben wird, um dem dunklem Geheimnis der Freunde auf die Spur zu zu kommen.
- Gunnar Kaiser
Unter der Haut
(45)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchEin geheimnisvoller Mann, Josef Eisenstein, ist Mäzen und Verführer, nicht im sexuellen, sondern ideologischen Sinne. Eines jungen Mannes. Jonathan Rosen. Zusammen gabeln sie junge Mädels auf. Jonathan beschläft sie. Eisenstein ist Voyeur
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an wie eine Klinge berührt, die leicht über meine Haut fährt mit einem gewissen Druck..... und mir über die mehr als 500 Seiten durchweg Gänsehaut verschafft. Die unterschwellige Spannung ist grandios in drei Erzählsträngen verflochten. 1969, die beiden ungleichen Männer lernen sich kennen und ein spezieller und für Jonathan unvergesslicher Sommer in New York nimmt seinen Lauf. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als Josef Eisenstein geboren wird, und eine Kindheit einen Menschen prägt. Und dann 1990, als sich Jonathan auf den Weg macht, um die wahre Geschichte seines alten Freundes aus dem Sommer 1969 aufzudecken.
Gunnar Kaiser schafft eine so unglaubliche Atmosphäre, die in den verschiedenen Erzählsträngen durch die spezifische Sprache der Zeit und auch im Buch durch die unterschiedlichen Schriften deutlich gemacht wird.Absolut lesenswert
- Lyssa Kay Adams
The Secret Book Club – Liebesromane zum Frühstück
(297)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Noah und Alexis sind die besten Freunden. Es wird jedoch kompliziert als Noah sich eingestehen muss, dass er sich in Alexis verliebt hat. Noah will die Freundschaft mit Alexis nicht gefährden, aber zugleich wünscht er sich sehnlichst mehr. Es fällt ihm zunehmend schwerer sich seine wahren Gefühle nicht anmerken zu lassen. Zum Glück ist Noah nicht auf sich allein gestellt, denn der „Secret Book Club“ gibt sein Bestes um ihm zu helfen…
„Wir brauchen einfach jemanden, der da ist. Es gibt keine größere Geste als das.“ (S. 212)
Meine Meinung:
Noah und Alexis schließt man schnell ins Herz. Die Freundschaft und die besondere Verbundenheit zwischen den beiden ist spürbar und wird sehr gefühlvoll beschrieben. Man kann sich in beide sehr gut hineinversetzen und insbesondere Noahs gut verstehen, der Sorge hat, dass seine romantischen Gefühle der Freundschaft schaden könnten. Es ist schön zu sehen wie sich allmählich mehr zwischen Noah und Alexis entwickelt. Allerdings fand ich die Liebesgeschichte der beiden nicht ganz so mitreißend wie die von Mack & Liv (Band 2), Vlad & Elena (Band 4) oder Gavin & Thea (Band 1). Das liegt zum einen daran, dass zwischen Noah und Alexis von Beginn an schon so viel Verbundenheit und Freundschaft besteht, dass sich in dieser Hinsicht nichts mehr entwickeln muss und es nur noch eines kleinen Schrittes bedarf um daraus Liebe werden zu lassen. Die Liebesgeschichte von Noah und Alexis ist ein bisschen vorhersehbarer, wird ruhiger erzählt und es gibt weniger romantische Momente, die für Herzklopfen sorgen. Außerdem finde ich, dass Alexis und Noah – so gerne ich sie auch mochte – weniger Persönlichkeit haben als andere Protagonisten aus der Buchreihe und etwas blasser wirken.
Auch in diesem Band gibt es wieder sowohl romantische und lustige als auch dramatische und traurige Szenen. Für emotionale Momente sorgen besonders die Liebe zwischen Noah und Alexis, das damit einhergehende Gefühlswirrwarr und das eine oder andere Missverständnis zwischen den beiden. Außerdem sorgen Alexis‘ (und ein bisschen auch Noahs) familiäre Probleme für Drama. Das Thema Organspende und die damit eingehenden Herausforderungen für die Betroffenen wird sehr eindrücklich und einfühlsam behandelt. Trotzdem wird es nie zu bedrückend, weil es auch romantische und lustige Szenen gibt. Natürlich sorgen vor allem die Gespräche zwischen den Mitgliedern des „Secret Book Clubs“ wieder für lustige Momente, aber auch dank Alexis‘ Kater Beefcake – mit dem sowohl Noah als auch der arme Vlad unerfreuliche Begegnungen haben – wird es lustig.
Neben der Liebesgeschichte stehen Alexis‘ familiäre Probleme im Mittelpunk. Alexis hat ihren Vater nie kennengelernt, weshalb es für sie sehr überraschend ist als sie von ihrer Halbschwester aufgesucht wird. Es wird sehr einfühlsam beschrieben wie sich Alexis einerseits freut, dass ihr Vater und ihre Halbgeschwister in ihr Leben getreten sind, aber wie es andererseits auch alles andere als leicht ist, weil zunächst alle wie Fremde sind. Die Umstände unter denen ein Kontakt hergestellt wurde sind dramatisch und lassen die Frage aufkommen, ob wirklich ein ehrliches Interesse daran besteht Alexis kennenzulernen oder ob es nur darum geht von ihr die erhoffte Hilfe zu bekommen: Alexis‘ Vater braucht nämlich eine Spenderniere und Alexis ist die einzige aus der Familie die als Spenderin in Frage kommt. Alexis muss eine Entscheidung treffen, die ihr eine Menge abverlangt.
Die Treffen des „Secret Book Clubs“ haben mir wieder sehr gefallen. Neben Lösungsideen für Noahs Probleme wurde diesmal auch über die Stärken und Schwächen von Liebesromane gesprochen, wobei Mack & Co. ein paar schöne, aber auch lustige Gedanken hatten:
[Mack:] „Was geht dir in schlecht geschriebenen Liebesromanen am meisten auf den Sack?“ […] [Malcolm:] „Wenn ein einziges vernünftiges Gespräch zwischen zwei Figuren den Verlauf der ganzen Handlung ändern könnte.“ (S. 205)
„Weißt du, was ich am Romance-Genre am meisten liebe? […] Wie sie uns dazu bringen, mit jeder Figur mitzufiebern, solange wir nur verstehen, warum sie so handelt und nicht anders. Wir verzeihen ihnen fast alles – selbst wenn sie die Frau zurückweisen, die sie verzweifelt lieben –, solange sie ein starkes Motiv haben. Alles hängt vom Warum ab.“ (S. 205)
„Keine Geschichte ist so universell wie die von zwei Menschen, die sich durch ihren Scheiß hindurchkämpfen um das gemeinsame Glück zu finden. Aber der Weg dahin ist für jeden anders, die Hürden, die sie überwinden müssen, sind einzigartig. Jede Geschichte zeigt uns einen individuellen Weg, und daraus können wir für unser eigenes Leben etwas lernen.“ (S. 153)
Was ich an dieser Reihe besonders toll finde und mit jedem weiteren Band umso mehr schätze ist wie liebenswert die Nebencharaktere sind und wie sehr sie die Handlung bereichern. Es freut mich, dass einige von ihnen in anderen Bänden der Reihe zu Hauptcharakteren werden und man sie dann noch besser kennenlernt. Außerdem ist es schön, dass Hauptcharaktere aus vorherigen Bänden in den Folgebänden als Nebencharaktere in spätere Geschehnisse verwickelt werden. So ist es auch in diesem Band: Es gibt u.a. ein Wiedersehen Mack und Liv, die inzwischen mitten in den Hochzeitplanungen stecken. Vor allem Mack als der Romantiker von den beiden geht richtig in den Vorbereitungen für ihren großen Tag auf. So muss z. B. eine Tanznummer einstudiert werden und das Problem mit dem Sitzplan treibt Mack zur Verzweiflung. Außerdem erfährt man wie Mack und seine Freunde den Junggesellenabschied feiern.
Natürlich gibt es auch diesmal letztlich ein wunderschönes und gefühlvolles Happy End mit der obligatorischen „großen Geste“ für die selbstverständlich gerannt werden muss!:
Die Schritte des Russen klangen wie Kanonenschläge auf dem Boden. „Das ist große Geste! Wir rennen immer für große Geste!“ (S. 377)
Außerdem kommt es zu einer aufsehenerregenden Begebenheit, die klarmacht, dass Vlad im nächsten Band im Mittelpunkt stehen wird. Vlad hat zuvor auch schon an einer anderen Stelle des Buches eine Andeutung gemacht hat, die nachdenklich stimmte:
Der Russe blickte von seinem Schoß auf. Ein ernster Ausdruck verdüsterte seine kantigen Gesichtszüge. „Zusammen heißt nicht immer glücklich.“ (S. 282)
Fazit:
Es handelt sich um eine schöne Liebesgeschichte, die ich gerne gelesen habe. Neben den Geschehnissen rund um Noah und Alexis punktet dieser Band zusätzlich mit einem herzerwärmenden Wiedersehen mit Mack und Liv.
Nichtsdestotrotz ist es leider so, dass dieser Band für mich zu den schwächeren der Reihe zählt. Noah und Alexis mochte ich zwar gerne, aber ich fand, dass sie im Vergleich mit anderen Charakteren aus der Buchreihe weniger Persönlichkeit haben und etwas blasser wirken. Ich fand zudem die Liebesgeschichte der beiden etwas vorhersehbarer, geradliniger und nicht ganz so mitreißend, weil es weniger romantische Momente gab als in anderen Bänden. Das liegt wohl auch daran, dass Alexis‘ familiäre Probleme vergleichsweise viel Raum eingenommen haben.
Es lohnt sich aber auf jeden Fall die Reihe weiterzulesen! Ich habe inzwischen schon alle Bände gelesen und finde, dass der auf den vorliegenden Band folgende Band 4 (Vlad & Elena) ein Highlight der Reihe ist.
Zum Schluss noch ein paar besonders schöne Zitate:
„Ich versuche, das Beste von den Leuten zu denken, bis mir sie mir einen Grund geben, das nicht mehr zu tun.“ (S. 79)
„Wir alle haben ein Päckchen zu tragen, und ich schätze, du bist meins.“ (S. 134)
Gavin klopfte Noah auf die Schulter. „Wir sind für dich da. Wirklich für dich da. Du brauchst nur zu reden.“ (S. 151)
„Erinnerungen sind unfair, weißt du? Man erkennt erst, wenn es zu spät ist, dass es dieses eine Detail, diese eine Sache ist, an der man hätte festhalten sollen. Warum behalten wir den sonderbaren Kleinkram im Gedächtnis, aber nicht die wichtigen Dinge?“ (S. 171)
[Alexis:] „Du bist ein guter Mann, Noah Logan.“ [Noah:] „Verrat es keinem. Sonst ist mein Ruf ruiniert.“ (S. 313)
„Menschen machen Fehler. Viele Fehler. Der Schlüssel zu einer dauerhaften Beziehung ist die Fähigkeit zu verzeihen, immer wieder.“ (S. 355)
- Sophie Kinsella
Dich schickt der Himmel
(101)Aktuelle Rezension von: SchlauriFixie hat eine Macke – Sie hat einen echten Ordnungswahn. Alles muss stets ordentlich sein und an der richten Stelle stehen. Das trfft sich angesichts ihrer Anstellung im Kaufhaus ihrer Eltern gut, sie ist eine zuverlässige Hilfe für ihre Mutter, die nach dem Tod von Fixies Vater, das Kaufhaus alleine leitet. Fixies Geschwister interessieren sich für das Unternehmen nicht, generell ist Fixie als Protagonistin sehr gutmütig, fast schon naiv und will es jedem recht machen.
Gleichzeit kommt hinzu, dass es auch bei dem Thema Liebe bei Fixie nicht gerade rund läuft. Sie hängt immer noch an ihrem Teenager Schwarm und merkt nicht wie dieser sie schamlos ausnutzt. Nebenbei lernt sie unter eher zufälligen Umständen den erfolgreichen Sebastian kennen und auch dieser nimmt eine tragende Rolle in der Geschichte ein. Als dann noch Fixies Mutter krank wird und die Geschwister gemeinsam das Kaufhaus leiten soll, wird alles noch komplizierter.
Während dem Lesen möchte man überwiegend die Protagonisten wachrütteln und ihr vor Augen führen, wie stark sie sich von ihrem Umfeld beeinflussen und ausnutzen lässt. Sie tut einem auf der einen Seite leid, auf der anderen musste ich mich wirklich zusammenreißen, weil man es schon als anstrengend empfinden kann, dass Fixie nicht mal für sich selbst einsteht.
Daher ist die Geschichte Anfangs noch recht träge und schleppend, wird aber zum Ende hin immer besser, da Fixie nach und nach eine Entwicklung zum letztendlich positiven macht.
Also kurzum, macht braucht erstmal einen langen Atem aber dann wird die Geschichte doch noch recht unterhaltsam.
- Patrizia Collard
Das kleine Buch vom achtsamen Leben
(31)Aktuelle Rezension von: mymagicalbookwonderlandRezension
Buchname: Das kleine Buch vom achtsamen Leben: 10 Minuten am Tag für weniger Stress und mehr Gelassenheit
Autor: Dr. Patrizia Collard
Seiten: 96 (Print)
Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich
Verlag: Heyne Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (8. August 2016)
Sterne: 4
Cover:
Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen und dunklen bzw blaufarbenen Buchstaben im oberen Bereich. Man kann eine Pusteblume erkennen. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Wie schön wäre es, einfach ganz entspannt im Hier und Jetzt zu leben. Das endlose Gedankenkarussell für einen Moment anzuhalten und der Hektik des Alltags zu entkommen. Dafür müssen Sie nicht stundenlang auf dem Meditationskissen sitzen: Die einfachen Achtsamkeitsübungen in diesem Buch führen Sie in Minutenschnelle zu innerer Klarheit, Gelassenheit und Ruhe. Probieren Sie es aus – gönnen Sie sich kleine Auszeiten, die den Tag entschleunigen und den Kopf freimachen.
Für alle, die noch mehr Achtsamkeits-Anregungen suchen: »Sei achtsam mit dir« – das neue Buch von Patrizia Collard.
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Das kleine Buch vom achtsamen Leben: 10 Minuten am Tag für weniger Stress und mehr Gelassenheit“ von Dr. Patrizia Collard recht gut gefallen. Auf knappen 100 Seiten finden sich sehr viele Achtsamkeitsübungen. Meiner Meinung nach sind das Yoga Übungen. Die allerdings sehr einfach und leicht nachzumachen waren. Die ganzen Tipps uns Tricks konnte ich ohne großen Zeitaufwand gut in meinem Alltag integrieren. Ein paar kannte ich schon, andere waren mir neu. Was mir auch gut gefallen hat war, dass ich das Buch nicht stur von vorne nach hinten lesen musste, sondern ich konnte mir ein Kapitel aussuchen, welches ich interessant fande oder für mich passend war. Man kann da auch einfach gut nach Lust und Laune drin blättern und sich intuitiv leiten lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fande es toll, dass es so klein und handlich war, die Tipps sehr knapp aber dennoch ausreichend beschrieben und es keinen großen Zeitaufwand war.. Deshalb bekommt „Das kleine Buch vom achtsamen Leben“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:
Tolles, kleines, süßes Nachschlagewerk für Tipps für ein achtsames und stressfreies Leben.
- Brooke McAlary
Slow. Einfach leben
(10)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch habe das Buch mit der Erwartung gekauft, dass es beschreibt, wie der Minimalismus Menschen zu einem langsameren und bewussteren Leben führt. Der Inhalt des Buches ist für mich persönlich nicht sonderlich erkenntnisreich, da es mir so vorkam, dass ein paar Kernaussagen (die in sich schon hilfreich sind) sehr stark ausgeschmückt wurden, um viel im Buch stehen zu haben.
Diese Meinung ist natürlich sehr subjektiv! Es ist durchaus möglich, dass andere Menschen mit dem Buch mehr anfangen können als ich.
Zusätzlich empfand ich die Amateurfotos der Autorin in diesem Buch als unpassend und schlicht technisch schlecht, was ich ein bisschen schade fand.
Insgesamt ist es sicherlich kein schlechtes Buch. Meine Bewertung liegt meiner subjektiven Empfindung zugrunde
- Verena Roßbacher
Mon Chéri und unsere demolierten Seelen
(28)Aktuelle Rezension von: KatMaIm 1. Teil des Buches war ich noch etwas verwirrt und habe mich gefragt, ob das das schlechteste Buch wird, das ich je gelesen habe aber dann ist mir Charly Benz immer mehr ans Herz gewachsen und am Ende wollte ich gar nicht, dass die Geschichte endet. Mit Sicherheit ist das eines der schrägsten Bücher, die ich je gelesen habe und ich liebte es!
- Dr. Ulrich Ott
Meditation für Skeptiker
(15)Aktuelle Rezension von: beccyInhalt:
Meditation ist ein Instrument der Selbsterkenntnis, das jeder für sich nutzen kann. Der neben Wolf Singer bekannteste Meditationsforscher im deutschsprachigen Raum erschließt auf undogmatische Weise den Weg in die spirituelle Praxis. Ulrich Ott vereint in sich den rationalen Wissenschaftler mit dem langjährig Praktizierenden. Er vermittelt sowohl fundiertes Hintergrundwissen als auch konkrete Übungsanweisungen. In fünf Schritten lädt er den Leser zur eigenen praktischen Erfahrung ein: ein einzigartiges Meditationshandbuch von sachlicher Überzeugungskraft.
Meine Meinung:
Ich mache selbst regelmäßig Yoga, das Buch "Meditation für Skeptiker" wurde mir im Yogazentrum empfohlen.
Der Titel klingt für mich anfangs etwas verwirrend, denn wenn ich dermaßen Skeptisch zu dem Thema Meditation stehen würde, würde man sich das Buch ja nicht kaufen xD nun gut. Nun aber zum Inhalt...
Das Buch ist in 2 Teile unterteilt: Der Weg zum selbst und Wissenschaftliche Vertiefung.
In diesen Teilen werden verschiedene Themen angesprochen. Die Kapitel sind kurz und knapp gehalten.
Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen. Man erfährt welche Körperhaltungen in der Meditation wichtig sind, worauf zu achten ist und auch welche Einstellungen zum Körper förderlich sein können.
Leider habe ich immer darauf gewartet das endlich erklärt wird wie man meditieren kann. Ich habe gehört das es verschiedene Möglichkeiten gibt, die zum Teil auch kurz angesprochen wurden. An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht, um mich besser für eine Meditationstechnik entscheiden zu können.
Was mir gut gefallen hat, das zahlreiche Quellen angegeben sind und Internetseiten wo man bei Fragen nachschlagen kann.Im 2 Teil des Buches geht es um viele Fakten aus der Psychologie. Beim lesen dachte ich teilweise echt: Wow das Buch muss für psychologen warnsinnig interessant sein, als ich dann das Buch zugeschlagen habe sah ich das der Autor tatsächlich Psychologe ist xD.Für mich war der 2. Teil zeitweise etwas zu theoretisch, aber trotzdem sehr informativ. Durch die Fakten konnte der Autor natürlich bestätigen das Meditation nicht nur "Esoterischer-Blödsinn" ist, sondern wirklich eine handfeste Methode ist, sein Leben angenehmer und bewusster zu gestallten.
Ich würde das Buch besonders Personen empfehlen, die Anfangen möchten zu Meditieren aber noch nicht alzu viel Erfahrungen haben. Zudem werden alle die an der Psychologie des Menschen interessiert sind Spaß an dem Buch haben.
Fazit:"Meditation für Skeptiker" ist ein Ratgeber der einen Tipps zur praktischen Umsetzung geben kann ohne dabei "abgehoben" zu klingen.
Das Buch ist im Knaur Verlag erschienen hat 205 Seiten und kostet im HC Format 14,99€.http://www.droemer-knaur.de/buch/7739308/meditation-fuer-skeptiker - Virginia Fox
Rocky Mountain Yoga
(117)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Als Jaz ihren jetzt Exfreund bei kriminellen Machenschaften erwischt, flieht sie kurzerhand zu ihrer Oma in eine Kleinstadt bei den Rocky Mountains. Dort will sie neu anfangen und ein Yogastudio eröffnen. Sheriff Jake ist sofort von Jaz begeistert, doch diese traut keinem Polizisten mehr. Aber Jake gibt nicht so schnell auf, als dann auch noch ihr Exfreund und seine Komplizen auftauchen, überschlagen sich die Ereignisse.
Für einen Reihenauftakt war die Geschichte vollkommen in Ordnung, auch wenn die Geschichte gerade in der Mitte etwas langatmig war.
Was mir hier sehr gut gefiel, waren die ganzen Nebencharaktere und wie alle in der Kleinstadt zusammengehalten haben.
- Sadhguru
Karma
(59)Aktuelle Rezension von: Tigerluna"Karma: wie wir das eigene Schicksal beeinflussen können" ist ein Ratgeber von Sadhguru.
Das Cover ist relativ schlicht gehalten, was hervorragend zum Inhalt passt.
Sadhguru ist mir gleich ins Auge gesprungen, da ich ihn von einigen YouTube Videos kenne.
Der Schreibstil ist gut, aber etwas schwieriger. Ich habe einige Zeit zum Lesen gebraucht.
Der Inhalt ist dieses Buch sehr anspruchsvoll. Zu Beginn gibt es eine kurze Geschichte zum Karma, die einen schmunzeln lässt.
Zunächst einmal wird erläutert was Karma eigentlich ist.
Mit kurzen Geschichten wird der Text immer wieder aufgelockert und verständlicher rübergebracht.
Außerdem werden Sadhana, also Übungen und Ideen vorgeschlagen. Am Ende befindet sich auch ein Glossar, das mir sehr geholfen hat, weil enorm viele Fachbegriffe enthalten waren.
Dies ist definitiv kein Buch, dass man in einem Rutsch durchliest. Es regt zum Innehalten und Reflektieren an und weist einem neue Wege auf.
Eine Empfehlung für Fans von spirituellen Ratgebern.
- Vi Keeland
British Player
(133)Aktuelle Rezension von: zinas_buchweltIch lese die Bücher der beiden Autorinnen eigentlich immer sehr gerne. Die beiden haben einen wirklich angenehmen Schreibstil und schreiben in der Regel sehr unterhaltsame Bücher. Auch dieses Mal konnte ich wieder direkt in die Geschichte eintauchen. Es fing auf jeden Fall gleich zu Beginn sehr unterhaltsam an und ging auch entsprechend weiter.
Simon und Bridget waren mir beide sympathisch und an sich habe ich ihre Geschichte auch gerne verfolgt. Leider sind die Gefühle zwischen den beiden nicht ganz bei mir angekommen und der Funke wollte nicht so recht überspringen. Die ständigen Sprüche und Anspielungen von Simon waren mir persönlich teilweise einfach etwas zu viel den Guten und auch wenn es einige schöne Momente gab, konnte mich das Buch insgesamt leider nicht ganz abholen.
Das Ende war allerdings wirklich schön und vor allem auch Bridgets Sohn habe ich ins Herz geschlossen.
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Insgesamt war es eine nette Geschichte für zwischendurch, die sich wirklich angenehm hat lesen lassen. Und auch wenn es diesmal leider nicht so ganz meins war, hatte ich ein paar schöne Lesestunden und freue mich schon auf die nächsten Bücher der beiden Autorinnen. Von mir gibt es 2,5/5 ⭐️.
- Ellen Berg
Von Spaß war nie die Rede
(62)Aktuelle Rezension von: Mo_Na2Auch dieses Buch reiht sich optisch wunderbar in die Reihe der Romane von Ellen Berg ein. Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert und passt perfekt zu den anderen Büchern der Autorin. Zu sehen ist ein Mann, der entspannt auf einer Parkbank sitzt und Tauben füttert, während eine Frau auf einer anderen Bank scheinbar davon schwebt. Ein schönes Sinnbild für das Thema der Geschichte und für die innere Reise der Hauptfigur.
Im Mittelpunkt steht Fee, Anfang 40, Mutter von zwei Kindern und Ehefrau eines erfolgreichen, sportbegeisterten Oberarztes. Nebenbei arbeitet sie in Teilzeit als Assistentin beim Hautarzt. Ihr Alltag ist komplett durchgetaktet: Familie, Haushalt, Job – und für alle da sein. Fees größtes Problem ist, dass sie einfach nicht Nein sagen kann. Sie versucht es allen recht zu machen, kümmert sich aufopferungsvoll um alles und jeden. Nur eine Person kommt dabei viel zu kurz: sie selbst.
Doch irgendwann wird ihr alles zu viel. Fee beginnt, ihr Leben zu hinterfragen – und führt dabei einen ganz besonderen Dialog: mit ihrem inneren Kind. In Briefen und Gesprächen setzt sie sich mit ihren eigenen Bedürfnissen auseinander und beginnt langsam zu erkennen, was sie eigentlich wirklich will.
Beim Lesen gab es für mich viele Aha-Momente. Gerade das Thema Care-Arbeit steht hier stark im Fokus. Viele Frauen werden sich in Fees Situation wiedererkennen: immer funktionieren, sich um alles kümmern und die eigenen Wünsche hinten anstellen. Genau diese alltäglichen Situationen beschreibt die Autorin sehr treffend und nachvollziehbar.
Der Wendepunkt beginnt mit einem Familienurlaub, der für Fee zu einer Art Neustart wird. Während ihr Ehemann mit der „neuen“ Fee zunächst gar nicht zurechtkommt, reagieren die Kinder ganz anders. Die Veränderungen bringen Bewegung in die Familie und lassen neue Dynamiken entstehen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, leicht und sehr unterhaltsam. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und man fliegt förmlich durch die Seiten. Gleichzeitig steckt in der Geschichte überraschend viel Tiefe. Zwar spielen auch ein paar esoterische Elemente eine Rolle, die letztlich den Anstoß für Fees Veränderung geben – obwohl sie selbst damit zunächst wenig anfangen kann –, doch insgesamt wirkt die Entwicklung sehr stimmig.
Besonders gefallen hat mir, dass das Buch nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Themen wie Selbstfürsorge, Rollenbilder und persönliche Grenzen werden hier auf eine zugängliche und gleichzeitig sehr reflektierte Weise aufgegriffen.
Für mich gehört dieses Buch definitiv zu den besten, die ich bisher von Ellen Berg gelesen habe. Eine warmherzige, kluge und zugleich sehr unterhaltsame Geschichte über das eigene Leben, Mut zur Veränderung und darüber, dass es nie zu spät ist, sich selbst wieder wichtiger zu nehmen.
Insgesamt ein großartiger Roman mit viel Humor, Herz und Tiefgang – klare 5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐⭐ - Anna Trökes
Der kleine Alltags-Yogi
(4)Aktuelle Rezension von: MrsFoxxKlappentext:
Der unkomplizierte und schnelle Einstieg in ein komplexes Thema. Der klassische Yoga ist in acht Übungsschritten aufgebaut, die so konzipiert sind, dass sie uns helfen, die Anforderungen unseres Lebens besser zu bewältigen. Der kleine Alltags-Yogi vermittelt diese Übungsschritte in Kurzeinführungen und durch Übungen, die jeder in seinen Alltag einbauen kann und die ihn schnell zu eigenen Erfahrungen führen. Ob man den Vorschlägen zur bewussten Lebensführung folgt, die Yogahaltungen oder die Atemübungen macht oder meditiert - Jeder Schritt führt weiter zu wahrer innerer Gelassenheit.
Zu diesem kleinen Handtaschenbüchlein gibt es nicht viel zu sagen, die Autorin gibt ihren Lesern einen Leitfaden in die die Hand, den Alltag etwas Stressfreier gestalten zu können. Es werden die Grundpfeiler der Yoga-Kultur erklärt und die bekanntesten Übungen detailliert beschrieben, sodass man sie problemlos nachahmen kann. Für Yoga-Einsteiger und jeden, der den Alltagsstress gerne einmal für kurze Zeit in den Hintergrund rücken lassen will eine schöne Sache.
Fazit: Ein nettes Entspannungs-Handbuch für zwischendurch. - Karen Swan
Ein Sommer in den Hamptons
(57)Aktuelle Rezension von: talishaEin Sommer ohne ihren Freund - eigentlich ein ganzes Jahr, denn Rowenas Freund Matt offenbarte sich äusserst spontan, dass er auf Weltreise gehen will, bevor er sich endgültig für sie entscheidet. Rowena fliegt für einen Job nach New York und entschliesst sich an einer Party, den Sommer über in den Hamptons zu verbringen. Zuhause ist ja eh niemand, also kann sie diesen Sommer ja auch für sich selbst nutzen. Der Gastgeber der Party lädt sie quasi in die WG-Villa ein. Unter anderem aus Eigennutz, den er braucht die Miete. Rowena lässt sich darauf ein, als Fotografin kann sie an jedem Ort arbeiten.
Doch so einfach wie gedacht, wird es nicht. Es dauert, bis sie ihre ersten Kunden hat. Dass sie diese Ted, einem Typen, mit dem sie an ihrem ersten Tag aneinandergeraten ist, verdankt, passt ihr nicht. Trotzdem muss sie froh darüber sein, denn durch die neue Kundschaft und Ted lernt sie die Hamptons besser kennen. Hier erlebt sie einige Abenteuer mit ihren WG-Mitbewohnern, beginnt die Dünen zu schützen und überdenkt ihr bisheriges Leben.
Der Beginn des Romans fand ich ein wenig suspekt. Kaum in New York, schon die erste Party - ich zweifelte, ob das nach meinem Geschmack ist, wenn es so weiter geht. Einige Partys gibt es später zwar auch in den Hamptons, doch die sind dann recht gut ins Geschehen gesetzt und man merkt schnell, dass es kein Party-Roman ist wie ich anfänglich befürchtete.
Rowena lebt sich einigermassen gut ein und fühlt sich wohl in der Zufalls-WG mit Hump (der immer viele originelle Ideen hat), Bobbi, die nur an den Wochenenden vor Ort ist (und zur guten Freundin wird) und Greg, der noch seltener anwesend ist.
Ro(wena) lernt sehr einfach neue Leute kennen, gerät dann aber zwischen die Fronten - einer Naturschutz-Gruppe rund um Florence, der sich Rowena anschliesst, auf der einen Seite und Politiker, die noch mehr bauen möchten, auf der anderen Seite. Dazu Ted Connor, den Rowena an einem falschen Tag kennenlernte, dadurch beide zu Vorurteilen kamen, die nur schwerlich abzulegen sind.
Es machte Spass, "Ein Sommer in den Hamptons" zu lesen. Trotz meiner anfänglichen Skepsis wurde die Geschichte gut und blieb nicht oberflächlich. Humorige Szenen wechseln sich ab mit spannungsgeladenen und emotionalen Kapiteln.
Fazit: Wohlfühllektüre mit viel Meer, Sand, Liebe und dennoch auch ernsten Themen.
4 Punkte.
- Janina Lorenz
Der kleine Chor der großen Herzen
(27)Aktuelle Rezension von: louvre74Auch hier hat mich das Buch wieder verzaubert. Das Buchcover finde ich wie beim ersten Band wunderbar gestaltet. Idylle, Entspannung, Ruhe...so wie beim Lesen des Buches. Inzwischen weitere Male gelesen und durch eine nicht so einfache Zeit gebracht.
Am Anfang des Buches gibt es eine Karte zum Ort Herzbach und du kannst sozusagen mitlaufen und sehen wo alles ist. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Schreibstil ist sehr toll. Du fängst an zu lesen und bist mittendrin und magst nicht wieder aufhören.
Im zweiten Band möchte die Dorfgemeinschaft bei einem Chorwettbewerb mitmachen, wo es ein Preisgeld gibt. Mit diesem Geld könnte man das Gemeindehaus sanieren. Alle sind mit Elan dabei aber nicht jeder Ton stimmt am Anfang... sei mit dabei wie es die Dorfgemeinschaft ihren Weg geht. Gleichzeitig was Freundschaft und Liebe bedeutet und die Kraft der Gemeinschaft und vieles mehr.
Der zweite Band kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Ein absoluter Wohlfühlroman für entspannte Stunden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Ich mag die Reihe sehr und werde nun den dritten Band lesen. An die Autorin ein " Weiter so! ".
- Inge Schöps
Yoga for EveryBody - schmerzfrei und entspannt in Schultern und Nacken
(3)Aktuelle Rezension von: Dr_MWenn Schultern und Nacken schmerzen, dann kann das eine ähnliche Wirkung entfalten wie eine Migräne. Die Schmerzen ziehen in den Kopf, weil eine Verspannung oder Schlimmeres eben nicht nur lokal in ihren Auswirkungen bleiben. Ist erst einmal das muskuläre Gleichgewicht durcheinander, dann hat man es immer auch mit Versuchen des Körpers zu tun, einen Ausgleich herzustellen, die schließlich irgendwann zu neuen Dysbalancen führen.
Auch die besten Methoden, wie eben Yoga, können dauerhaft nicht helfen, wenn die Ursachen der Leiden nicht beseitigt werden. Bei Nacken- und Schulterproblemen sind das meistens Fehlhaltungen, von denen man gar nicht mehr weiß, wie sie eigentlich entstanden sind. Man sitzt beispielsweise einfach falsch, kann sich aber eine andere Sitzposition überhaupt nicht mehr vorstellen. Sieht man sich an, wie Betroffene stehen, dann fallen sie meistens in der Schulter etwas nach vorne. Das hat zur Folge, dass der Kopf diese unnatürliche Haltung ausgleichen muss, wenn man nicht andauernd nach unten sehen will. Damit aber kommt in der komplizierten Muskelstruktur von Schulter und Nacken eigentlich alles durcheinander.
Wer begreifen möchte, in welcher meist unbewusst katastrophalen Körperhaltung er sich wirklich befindet, sollte sich einen sogenannten Geradehalter zulegen. Solche Konstruktionen zwingen zu einem aufrechten (stolzen) Stand und helfen gelegentlich auch akute Schmerzen zu beseitigen, weil sie der Fehlhaltung entgegenwirken. Gleichzeitig schaffen sie ein Bewusstsein für die richtige Haltung.
Dehnen und Kräftigen der leidenden Muskulatur (zum Beispiel durch Yogaübungen) helfen also nur, wenn gleichzeitig die Ursachen der Probleme beseitigt werden. Dazu findet man in diesem Buch aus verständlichen Gründen nur einige kurze Bemerkungen. Um das Schmerzproblem wirklich nachhaltig zu beseitigen, müsste man sich schon sehr intensiv mit Yoga in seiner Gesamtheit befassen und dazu auch den richtigen Lehrer finden. Erst dann kann man auf eine verbesserte Körperhaltung und in der Folge auf ein Zurückfinden des Körpers zu einem natürlichen muskulären Gleichgewicht hoffen.
Dieses Buch gibt unter der Bedingung, dass man sich wirklich intensiv mit Yoga befasst, Hinweise, wie man speziell Schulter und Nacken trainiert. Der Leser findet dazu vier Praxisteile, in denen Übungen im Einzelnen vorgestellt und dann in fließenden Übergängen als eine Einheit präsentiert werden. Die Autorin bezeichnet diese Übungen gleich einmal als genial. Hilfreich hätte wohl auch genügt. Man kann sie jedem Leidenden nur empfehlen. Sie werden akute Schmerzen eher nicht sofort beseitigen, wohl aber künftige verhindern, wenn man mit ihnen nicht nachlässt.
Allerdings entstehen wenigstens in meinem Kopf mit diesem Praxisteil einige Fragen. Zum Beispiel: An wen wendet sich dieses Buch eigentlich? Menschen, die noch nie etwas mit Yoga zu tun hatten, werden wohl kaum zu ihm greifen und dann die Übungen versuchen, obwohl diese Buchreihe (Yoga for EveryBody) mit ihrem zweideutigen Titel so etwas zu suggerieren versucht. Wenn aber Yoga-Treibende die Zielgruppe sind, dann stimmt etwas nicht, denn dann sollten sie eigentlich keine Nacken und Schulterschmerzen haben. Oder sie betreiben Yoga nicht wirklich intensiv.
Bei der Darstellung der Übungen in diesem Buch gibt es noch einen anderen Kritikpunkt. Neben den Kritzeleien an einigen Stellen, die wohl als zeichnerische Darstellungen von Positionen dienen sollten, fällt die Kleidung der Vorturnerin auf einigen Fotos negativ auf. Diese Dame trägt vermutlich absichtlich dunkle Klamotten. Frauen werden schnell verstehen, warum sie das tut. Dadurch jedoch kann man bei einigen Übungen die Beinstellung nicht exakt sehen (S. 62 beispielsweise).
Yoga ist immer empfehlenswert. Und zwar als intensives Ganzes. Yoga für bestimmte Regionen oder gegen bestimmte Schmerzen besitzt hingegen einen etwas seltsamen Einschlag und geht dann eher in Richtung einer Physiotherapie für Zuhause. Das jedoch ist nicht der eigentliche Sinn und Zweck von Yoga. Empfehlenswert ist hingegen, anzufangen Yoga als Ganzes intensiv zu betreiben. Dabei kann man dann ergänzend die körperlichen Schwachstellen besonders behandeln, etwa durch die hier vorgestellten Abläufe. - Katy Colins
Lonely Hearts Travel Club - Nächster Halt: Indien
(11)Aktuelle Rezension von: SuhaniAm Anfang dieses zweiten Teils hab ich mich schon ein wenig erschrocken.
Ich habe mich gefragt wo die toughe Georgia aus dem ersten Teil geblieben ist.
Nichts mehr da von der übersprudelnden Person, die ihre Mitmenschen begeistert und mit reißt und trotzdem auch an sich selbst und ihre Wünsche denkt.
Stattdessen ein Arbeitstier, das nicht mal mehr auf sich selbst achtet, sich um alles gleichzeitig kümmert und alle ihre Freunde vernachlässigt – eine Georgia, die zu einer Workaholikerin mutiert ist!
Nein, das war nicht mehr die Georgia aus dem ersten Teil, wie ich sie kannte.
Alle ihre Erkenntnisse, die sie in Thailand über sich und das Leben gefunden hatte waren ausgelöscht.
Da war kein Platz mehr für Ben, der nun mit im Reisebüro arbeitet und auch die neue, leicht verrückte Angestellte Kell sieht sie nur als Nebenfigur.
Georgia ist diejenige die als erste im Laden ist und die letzte die geht. – Wenn sie nicht wieder wegen Erschöpfung am Schreibtisch einschläft und somit auch die Nächte im Laden verbringt.
Statt Arbeit auf die anderen zu verteilen und als Team das Reisebüro zu führen, kann Georgia nichts aus der Hand geben.
Das so was nicht ewig gut gehen kann ist wohl klar.
Als es dann auch noch schlechte Bewertungen für das neue Angebot einer Indienreise hagelt, sieht Georgia ihr Unternehmen den Bach runter gehen. Dabei war doch alles so gut geplant und die indischen Mitarbeiter mit Bedacht und Sorgfalt ausgewählt – WAS stimmte da nicht?
Um das herauszufinden entschließt sich Georgia kurzer Hand – wenn auch äußerst ungern – den Travel Club in Ben und Kells alleinige Verantwortung zu geben und schleust sich getarnt in die nächste Reisegruppe nach Indien mit ein.
Als Friseurin Louise hält sie ihre Tarnung aufrecht und nur der Hotelangestellte weiß zunächst von ihrer wahren Identität.
Bald erkennt sie woran es hapert und setzt nun alle ihre Möglichkeiten ein, damit die Indienreise wieder als Erlebnis für alle wird – und nicht als Albtraum in Erinnerung bleibt.
Wird Georgia es schaffen?
Und wer ist der undurchsichtige Chris in der Reisegruppe? Warum ist er nur am Rande dabei und macht nur Fotos und schreibt andauernd Notizen in sein Heft?
Viele Fragen, aber auf alle gibt es eine Antwort – mal mehr, mal weniger gute.
Hat mir die Georgia am Anfang so gar nicht gefallen, hat sie mich während der Geschichte doch überzeugen können. Sie boxt sich auch hier wieder durch, egal wie dick es auch kommt. Sie lässt sich nicht unterkriegen und am Ende tut ihr Indien genauso gut wie es Thailand getan hat. Sie kommt gestärkt und mit Erkenntnissen über sich selbst mit neuer Kraft wieder zurück.
Und diese Kraft braucht sie auch!
Im Travel Club Büro hat sich auch so einiges getan.
Wer ist die neue Aushilfe, die alle so toll finden und die sich anscheinend überall unentbehrlich gemacht hat? Wieso bekommt sie alles besser hin als Georgia? Was ist mit Ben?
Wie es aussieht kommt er gnadenlos gut mit der Neuen aus. Ja er ist sogar wieder fröhlich und ausgelassen. Das war er schon seit ewigen Zeiten nicht mehr …
Selbst Kell ist ganz anders und macht ein auf beste Freundin mit der Neuen.
Kaum Zuhause fühlt Georgia sich wie das fünfte Rad am Wagen und ist diesmal wirklich kurz vorm Aufgeben. Aber als dann dem Travel Club von zwei Seiten Gefahr droht, ist Georgia wieder voll da.
Das hört sich jetzt alles ziemlich dramatisch und düster an, aber es ist trotz allem wieder ein „Feelgood“ Roman.
Diesmal im bunten, turbulenten und völlig gegensätzlichen Indien. Es sind wieder Leute dabei, die an einer Liebesbeziehung gescheitert sind, ohne dass es kitschig wird – auch wenn ein paar (kleine) Klischees über Indien dabei sind (Bollywood), so passen selbst die in die Geschichte.
Georgia tankt hier neue Kraft und sieht endlich ein, das sie so nicht weitermachen kann und auch zwischen ihr und Ben gibt es endlich Klarheit.
Mein Fazit:
Eine Geschichte die Spaß macht und trotzdem die Spannung um den Travel Club hält.
Für alle die mal wieder ein Buch mit einem Feelgood-Effekt lesen möchten.
Ich würde zwar nicht in den „Lonely Hearts Travel Club“ passen, aber so eine Indienreise würde ich schon gerne mitmachen wollen. Mal sehen wohin die Reise das nächste Mal geht, denn die Geschichte von Georgia Green und ihrem Reiseunternehmen ist noch nicht vorbei. - Jillian Turecki
It Begins With You
(30)Aktuelle Rezension von: annalena12_3"It Begins with You" von Jillian Turecki hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Autorin, eine erfahrene Beziehungscoach, betreibt zudem einen Podcast, den man sich anhören kann. Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt, die jeweils eine "harte Wahrheit" behandeln. Am Ende jedes Kapitels gibt es konkrete Anleitungen zur Umsetzung dieser Erkenntnisse.
Die behandelten Themen reichen von Selbstliebe und Selbstakzeptanz über die Beziehung zu den eigenen Eltern bis hin zu Kommunikation. Obwohl diese Bereiche in vielen Ratgebern aufgegriffen werden, hatte ich hier das Gefühl, auf eine ganz neue Art angesprochen zu werden. Ich konnte mich in den Inhalten stärker wiederfinden als in vergleichbaren Büchern. Natürlich spricht nicht jedes Kapitel jeden Leser gleichermaßen an, aber es gibt für jeden etwas Wertvolles mitzunehmen.
Besonders gelungen fand ich, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen einbringt und zusätzlich Geschichten von Patienten und Klienten teilt. Dadurch wird das Buch sehr praxisnah, mit vielen greifbaren Beispielen und konkreten Handlungsschritten.























