Bücher mit dem Tag "zähne"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zähne" gekennzeichnet haben.

29 Bücher

  1. Cover des Buches Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen (ISBN: 9783453275058)
    Jennifer L. Armentrout

    Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen

    (1.022)
    Aktuelle Rezension von: NinaReads

    Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen ist ein fesselnder Auftakt, der von der ersten Seite an in eine opulente, atmosphärisch dichte Fantasywelt entführt. Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen vereint alles, was das Herz von Romantasy-Fans höherschlagen lässt: große Gefühle, prickelnde Spannung, überraschende Wendungen und eine Heldin, die man sofort ins Herz schließt.

    Poppy ist eine beeindruckend vielschichtige Protagonistin – stark, neugierig und mutig, zugleich verletzlich und voller Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Wunsch nach einem selbstgewählten Leben verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Besonders die Dynamik zwischen ihr und Hawke sorgt für elektrisierende Momente: Schlagfertige Dialoge, knisternde Anziehung und ein ständiges Spiel aus Nähe und Geheimnissen machen ihre Beziehung absolut mitreißend.

    Die Weltgestaltung ist detailreich und bildgewaltig. Armentrout schafft es, Mythologie, Politik und düstere Bedrohungen organisch in die Handlung einzubetten, sodass man Stück für Stück immer tiefer in die Geheimnisse dieser Welt hineingezogen wird. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und entlädt sich in Wendungen, die gleichermaßen überraschen wie begeistern.

    Besonders hervorzuheben ist der flüssige, lebendige Schreibstil. Die Mischung aus Humor, Leidenschaft und dramatischer Intensität sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Jede Szene wirkt durchdacht, jede emotionale Entwicklung authentisch.

    Insgesamt ist Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen ein leidenschaftlicher, packender Fantasyroman, der große Gefühle mit epischer Spannung verbindet – ein absolutes Highlight für alle, die starke Heldinnen, komplexe Liebesgeschichten und mitreißende Fantasywelten lieben.

  2. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

    (1.343)
    Aktuelle Rezension von: Tigerlillysbooks

    »Once upon a time, an angel and a devil fell in love. 

    It did not end well.«


    Manchmal reicht ein einziger Satz, um zu wissen: Diese Geschichte hier wird bleiben.

    Dieser Satz war so ein Moment. 

    Ein Versprechen. Und es wurde gehalten. 💙


    Ich habe Daughter of Smoke and Bone vor sechs Jahren abgöttisch geliebt. Und jetzt, mit der deutschen Neuauflage und den neuen Covern, durfte ich zurückkehren. Nicht aus Nostalgie, sondern aus Gewissheit. Manche Geschichten altern nicht. 

    Sie vertiefen sich. Sie setzen sich fest. Sie meißeln sich in die Knochen. In dein Herz. 


    Karou lebt in Prag. Sie spricht 26 Sprachen, zeichnet, ist schlagfertig, trägt Narben, Geheimnisse und wurde von Chimären großgezogen. 

    Von Monstern, wie man zunächst glaubt. Doch schnell wird klar: In dieser Geschichte sind Monster nie das, was sie zu sein scheinen. Hoffnung auch nicht.

    Denn Hoffnung hat ihre eigene Magie. Sie ist nicht laut. Sie wohnt im Herzen oder nirgendwo.


    Karou, deren Name Hoffnung bedeutet, ist geboren aus zwei liebenden Seelen. In ihr eine Liebe, die nicht nur eine Welt verband, sondern sie zerstörte. Diese muss nun neu erschaffen werden muss, um einen Krieg zu beenden. Zwei Mal finden sich diese Seelen. Zwei Mal reicht es aus, um etwas Unumkehrbares zu schaffen. Etwas, das mir bis heute Gänsehaut bereitet.


    Und dann ist da Akiva. Ein Engel. Mit Malen auf seinem Fingerknöcheln und ein Schmerz im Herzen. 

    Diese Wahrheit. Dieses Fleckchen Sonnenlicht.

    Die Anziehung zwischen ihnen ist nicht kitschig, nicht bequem. Sie ist schmerzhaft, unausweichlich, ehrlich. Ihre Liebe als Kraft, nicht als Schmuck.


    Was diese Reihe so außergewöhnlich macht, ist nicht allein die Urban Fantasy mit Parallelwelten, Engeln, Menschen und einem Magiesystem, das aus Schmerz, Hoffnung und Liebe geboren wird. Es sind die Chimären, die man so kaum irgendwo liest. Es ist der Mut, Märchen zu erzählen, ohne sie weichzuspülen. Und vor allem: der Stil.


    Laini Taylor schreibt poetisch, emotional, liebevoll – wie eine Geschichtenerzählerin am Lagerfeuer einer anderen Welt. Man stockt nie. Man sinkt. Wie in Treibsand. Und man will nicht gerettet werden.


    Heute besitze ich drei Ausgaben dieser Reihe. Darunter die Schmuckausgabe von Chest of Fandoms. Und trotzdem, oder gerade deshalb, freue ich mich für jede einzelne Person, die diese Geschichte jetzt zum ersten Mal entdecken darf. Im Regal. Im neuen Kleid. 


    ___


    🕯️


    Sie war damals ein Highlight.

    Sie ist es heute.

    Und sie wird es immer sein.


    Ein Märchen über Engel und Teufel.

    Über Hoffnung.

    Und über die Liebe, die Welten kostet  und vielleicht rettet. 

    Karou und Akiva. Und auch alle anderen. 

    Brimstone, die Schlangenmütter, Liraz und Zuzana. 

    Ich liebe sie alle. 


    Ps : Ich habe vor einigen Jahren auch die Strange the Dreamer-Reihe beendet, und sie ist für mich nicht unwichtig im Kontext dieser Geschichte. Wer sie kennt, erkennt die Handschrift sofort. Um wer sie mochte, sollte auch diese hier nicht verpassen. Es ist ein Muss. 

  3. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783596032020)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

    (814)
    Aktuelle Rezension von: katha84

    Camille arbeitet in Chicago als Reporterin und hat ihre Vergangenheit so gut es geht hinter sich gelassen. Doch ihr Chef hat einen neuen Auftrag für sie und der führt sie ausgerechnet zurück nach Wind Gap, ihre Heimatstadt. Denn dort wurden zwei Mädchen entführt und ihr Chef wittert eine aufsehenerregende Story. Für Camille gleicht die Rückkehr einem Alptraum, denn sie hat kein gutes Verhältnis zu ihrer Familie. Trotzdem nimmt sie den Auftrag an und macht sich auf die Suche nach Spuren - und findet sich dabei mehr und mehr auf einem persönlichen Höllentrip wieder.

    Das Buch ist wirklich toll geschrieben und zieht einen auch wie magisch sofort in seinen Bann. Und auch wenn ich Camille bis zum Ende hin nicht wirklich mochte (wie auch keinen der anderen Charaktere) hat mich ihre Story sehr berührt. Was sie als Kind alles mitmachen musste und wie sich das bis in ihr Erwachsenenleben ausgewirkt hat, ist einfach nur ganz schrecklich. Die Vorstellung, dass man sich ganze Worte in den kompletten Körper ritzt, ist einfach nur mega gruselig. Aber auch der Rest der Story ist ziemlich harter Toback. Für das Benehmen ihrer kleinen Schwester finde ich keine Worte und ihre Mutter... unfassbar. Und auch wenn das Buch fesselnd war, fand ich Gone Girl um längen besser.

  4. Cover des Buches Days of Blood and Starlight (ISBN: 9783596191994)
    Laini Taylor

    Days of Blood and Starlight

    (543)
    Aktuelle Rezension von: AyemiRose

    Days of Blood and Starlight führt die herzzerreißende Geschichte von Karou fort. Nachdem Ende des ersten Teils war ich unfassbar gespannt auf den nächsten Band. 

    Laini Taylor führt uns weiter durch diese magische und einzigartige Welt. Der Schreibstil ist wie gewohnt bildhaft und absolut einzigartig. 

    Die Welt die hier erschaffen wurde ist seltsam, manchmal etwas verstörend, doch auch wunderschön und fantastisch.

    Das gleiche gilt für die Charaktere. Jeder hat hier seine Macken und Eigenheiten, manche sind etwas verrückt, manche einfach nur seltsam. Aber jeder Charakter ist einzigartig.

    Besonders Karou und Zusanna habe ich sehr ins Herz geschlossen. 

    Laini Taylor erzählt hier eine grausame Geschichte über Krieg und Verlust, doch sie zeigt einem auch das es egal wie schlimm die Situation ist, immer Hoffnung gibt. Sie zeigt einem das es in jeder schrecklichen Situation auch etwas schönes gibt. 

    Ich habe gelacht, geweint, war wütend, bin verzweifelt und habe gehofft. 

    Diese Geschichte ist meiner Meinung nach absolut einzigartig. 

    Auch dieser Teil hatte wie bereits der erste ein paar kleine Längen, doch ich mochte die Geschichte weiterhin sehr gerne🫶🏻

  5. Cover des Buches Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1) (ISBN: 9783551584052)
    Margaret Owen

    Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)

    (185)
    Aktuelle Rezension von: Silvi-liest

    Ansich gefiel mir am Buch vieles. Vorallem Schreibstil und Handlung waren gut durchdacht, nur mir den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Viele blieben oberflächlich und gerade Jasimir war sehr naiv und anstrengend..

    Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen, fand mich dann aber gut zurecht.

    Insgesamt 3,5/5

  6. Cover des Buches NIGHT – Nacht der Angst (ISBN: 9783423220293)
    Riley Sager

    NIGHT – Nacht der Angst

    (194)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    🚙 Buch-Rezension 🚙

    zu "Night - Nacht der Angst" von Riley Sager

    ☆ Thriller ☆ 368 Seiten ☆ DTV ☆

    🔹 Zur Geschichte ️🔹

    1991. George W. Bush sitzt im Weißen Haus, im Kassettendeck läuft Nirvana, und die filmbegeisterte Studentin Charlie fährt mit einem Mann durch die Nacht, der vielleicht ein Serienkiller ist. Es war nur eine Mitfahrgelegenheit. Josh behauptet, er wolle zu seinem kranken Vater in Ohio. Aber etwas stimmt nicht an seiner Geschichte. Während sie über leere, dunkle Highways fahren, steigt in Charlie ein furchtbarer Verdacht auf. Ist es möglich, dass Josh der Campus-Killer ist, der ihre beste Freundin ermordet hat? Sie kann nicht weg, Hilfe holen ist unmöglich. Sie ist gefangen.

    (Klappentext lt. Verlagsseite)

    ️🔸Meine Meinung ️🔸️

    Ja ja ja, ich bin mal wieder auf einen gut klingenden Klappentext hereingefallen. Oh Gott, seit langem hat mich keine Protagonistin so genervt wie Charlie. Ich habe so oft mit den Augen gerollt, das sie fast so stehen geblieben wären. Eine wahrhaft schreckliche junge Frau. Auch ihre Gedankengänge und zu Beginn, das endlose Geplauder über Filme, hat mich in den Wahnsinn getrieben. Ok, der EINE Twist war ganz gelungen, aber das ist auch das einzig positive an der ganzen Geschichte. Das Buch wird wie folgt angepriesen: Ein Thriller der Extraklasse = no. Gruselig-atmosphärisch = no. Achherje, das war nichts, lieber Herr Sager. 


  7. Cover des Buches Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 52 - Zähne putzen, Pipi machen (ISBN: 9783473328871)
    Frauke Nahrgang

    Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 52 - Zähne putzen, Pipi machen

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Diese Sachbuchreihe für die Kleinen von Wieso? Weshalb? Warum? ist einfach super und widmet sich wichtigen Themen. hier geht es eben um die Routinen im Bad mit Zähne putzen und auch Pipi machen. Ist doch gar nicht so schwer, oder? Auf jeden Fall ist es wichtig und das wird in tollen Texten beschrieben und mit schönen Bildern untermalt und deutlich gemacht. Eine super Sachbuchreihe für die Kleinen und der band 52 hat hier auch wieder einiges auf Lager.


  8. Cover des Buches Polly Schlottermotz - Ein Rüssel kommt selten allein (ISBN: 9783522505215)
    Lucy Astner

    Polly Schlottermotz - Ein Rüssel kommt selten allein

    (15)
    Aktuelle Rezension von: merle88
    Inhalt:
    Potzblitz! Als Polly mit einem schrecklichen Schwindelgefühl aufwacht, ahnt sie es schon: Sie hat einen neuen Eckzahn bekommen! Dass auch dieser Zahn Zauberkräfte hat, stellt Polly schnell fest – denn aus Versehen verwandelt sie ihren Papa in einen Elefanten … Doch das ist nicht ihr einziges elefantöses Problem: Adlerauges große Liebe, die Elefantendame Roberta, droht nach Afrika verschifft zu werden! Pollys sprechender Fledermäuserich ist völlig verzweifelt. Klar, dass Polly sich gemeinsam mit ihrem Freund Paul sofort aufmacht, um Roberta zu retten! Zum Glück ist auf Tante Winnies Hausboot noch Platz. Und wer sucht schon in einer finnischen Sauna nach einem Dickhäuter?

    Meinung:
    Potzblitz, plötzlich wächst Polly ein zweiter Vampirzahn. Allerdings weiß sie dieses Mal nicht, was für magische Fähigkeiten der Zahn hat. Doch Polly hat genug andere Probleme: Adlerauges große Liebe, die Elefantendame Roberta, soll nach einem unglücklichen Zwischenfall nach Afrika verschifft werden. Das geht doch gar nicht, finden Polly, Adlerauge und Pollys bester Freund Paul. Also entführen sie Roberta aus dem Zoo. Damit nicht genug zaubert Polly ihrem Vater ausversehen auch noch einen Rüssel ins Gesicht. Das Chaos ist perfekt.

    Nachdem mir schon Band 1 wahnsinnig gut gefallen hat, freute ich mich sehr auf das nächste Abenteuer von Polly Schlottermotz. Dank kleiner Rückblenden auf Band 1 ist man schnell wieder in der Geschichte drin und stürzt gemeinsam mit Polly in das nächste Abenteuer.
    Dabei fällt sofort auf, dass Lucy Astner ein Händchen für geniale Ideen hat. Auch in diesem Buch wird es auf keiner einzigen Seite langweilig. Viel mehr war ich ein wenig enttäuscht darüber, dass das Abenteuer von Polly und ihren Freunden so schnell schon wieder vorbei war.

    Polly ist ein aufgewecktes junges Mädchen. Super finde ich ihre mittlerweile schon legendären Wutausbrüche. Ich finde es toll, dass die Autorin dieses Thema so offen anspricht, denn schließlich ist jedes Kind (und jeder Erwachsene) einmal wütend. Besonders gelungen finde ich zudem Pollys Lieblingswort „Potzblitz“, das in Verbindung mit diversen anderen Wörtern gerne verwendet wird.
    Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Pollys Papa eine größere Rolle zugedacht bekommen hat und am Ende aus dem Ganzen sogar noch etwas lernt. Ich hoffe sehr, dass Pollys Eltern in den nächsten Bänden noch mehr in den Fokus rücken.

    Auch die Zeichnungen sind wieder sehr gelungen. Oftmals werden gerade die ulkigen Szenen in Bilder umgewandelt, was Groß und Klein einfach zum Schmunzeln bringen muss. Sowieso sticht der herrliche Humor aus diesem Buch heraus. Ich habe mich köstlich amüsiert.
    Schön fand ich es, dass in diesem zweiten Teil auch neue Freundschaften geschlossen werden und (wie oben bereits erwähnt) die Familie von Polly ihren Platz in der Geschichte findet.

    Fazit:
    Fand ich Band 1 schon potzblitz-genial, so ist Band 2 mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch einen Tick lustiger und unterhaltsamer. Band 3 ist schon bestellt und ich hoffe es wird noch so einige tolle Abenteuer rund um Polly und ihre Freunde geben. Wieder ein ganz klares Highlight für mich und somit volle 5 von 5 Hörnchen für Polly Schlottermotz!
  9. Cover des Buches Cry Baby - Scharfe Schnitte (ISBN: 9783839892527)
    Gillian Flynn

    Cry Baby - Scharfe Schnitte

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Elkes_Literaturwolke

    Inhaltsangabe:

    Von Argon Verlag: “Babydoll” steht auf ihrem Bein. “Petticoat” auf ihrer linken Hüfte. “Böse” findet sich ganz in der Nähe. “Girl” prangt über ihrem Herzen, “schädlich” ist in ihr Handgelenk geritzt. Camille Preakers Körper ist übersät mit Wörtern. Wörtern, die sie sich in die Haut geritzt hat. Das letzte Wort, das sie sich einritzte, hieß “verschwinden”. Danach stellte sie sich. Den Therapeuten, aber auch ihrer Vergangenheit.

    In ihrer alten Heimatstadt Wind Gap wurden zwei Teenager entführt und ermordet. Camille Preaker soll den Fall für ihre Zeitung vor Ort recherchieren. Dabei findet sie die Dämonen ihrer Kindheit. Und die verbreiten nicht nur Angst und Schrecken, sondern töten auch…


    Mein Fazit:

    Vor dieser Rezension habe ich mich gedrückt, buchstäblich bis zur letzten Minute. 528 Minuten und mir haben kaum zehn Minuten davon gefallen. Warum ich es bis zum Schluss hörte, weiß ich nicht wirklich, vielleicht, weil ich wissen wollte, was in der kleinen merkwürdigen Stadt wirklich passiert ist.

    Wind Gap ist ein furchtbarer Ort, eine kleine Gemeinde, die von der Schweinezucht und -schlachtung lebt. Ausgerechnet Camilles Mutter gehört der Betrieb und das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Und scheinbar haben in dieser Stadt kleine Mädchen ein erhöhtes Risiko, ernsthaft zu erkranken oder ermordet zu werden. Camille, die selbst äußerlich wie innerlich erhebliche Narben trägt und ihre innere Unruhe und Zerrissenheit stets mit Alkohol betäubt, ist die Älteste von drei Mädchen, unehelich geboren und von ihrer Mutter nie geliebt worden. Die mittlere, Mary Anne, verstarb vor einigen Jahren und diesen Verlust trägt die Familie wie ein Mantra vor sich her. Die jüngste der drei, Emma, ist mit ihren 13 Jahren ein verdorbenes Früchtchen und hat mehrere Gesichter. Sie kann bei ihrer Mutter die Unschuld vom Lande spielen und an anderen Orten schmeißt sie sich Drogen ein.

    Aber auch die anderen Figuren haben irgendwie eine deutliche Macke, in der Stadt gibt es kaum einen normalen Menschen, somit hat mich die Geschichte immer wieder abgestoßen. Camille erzählt die Geschichte aus ihrer Perspektive und sie fand ich auch nicht sympathisch. Auch sie hat ein Alkoholproblem, wie viele andere auch und sie ist sich dessen durchaus bewusst. Die Lieblosigkeit der Mutter ihr gegenüber hat sie für ihr Leben gezeichnet.

    Die Stimme von Christiane Marx ist angenehm zu hören, da kann ich nicht meckern. Sie hat einfach ihr Bestes gegeben und es an den richtigen Stellen entsprechend betont.

    Das Ende der Geschichte habe ich so nicht erwartet, das ist der einzige Pluspunkt daran. Für mich ist es ein zwei Sterne-Hörbuch, welches ich nicht empfehlen kann. Schade, der Plot klang echt interessant.

  10. Cover des Buches Krähenzauber (Die zwölf Kasten von Sabor 2) (ISBN: 9783551584069)
    Margaret Owen

    Krähenzauber (Die zwölf Kasten von Sabor 2)

    (44)
    Aktuelle Rezension von: Wortbibliothekar


    Meinung:

    Dass ich Band 1 gelesen habe, ist schon eine Weile her, um genau zu sein, ziemlich exakt 2 Jahre. Und es hat etwas gedauert, in das ganze Götter- und Wiedergeburten-System hineinzufinden. Dahingehend musste ich jede Gehirnzelle beisammennehmen, um dem Ganzen zu folgen und den Faden nicht zu verlieren. Durch den angenehmen Schreibstil fiel das aber nicht schwer und hat viel Freude gebreitet.

    Wie es nach Band 1 handlungstechnisch weitergeht, hat mir hervorragend gefallen. Und selbst die ruhigeren Stellen enthalten viel Liebe zum Detail und machen durch die tollen Dialoge sehr viel Spaß zu lesen. Gerade, weil sich das Buch und die Figuren an vielen Stellen selbst nicht zu ernst nehmen.

    Es hat mich sehr außerdem gefreut, dass in diesem Band Jasimir deutlich mehr zu sagen hat, als noch in Band eins. Seine Figur ist hat sich deutlich weiterentwickelt und seine Art muss man einfach mögen. Ebenso Stur. Wenngleich ich bei ihr den Zorn nicht ganz zu 100 % nachvollziehen kann, da eigentlich klar sein sollte, was gespielt wird. Aber ich mag ihre Zerissenheit, ihren Schmerz und ihren Drang dennoch das Richtige zu tun und Jasimir und dem Reich Sabor zu helfen.

    Und ich sage nur: Jas und Katzen.

    Die Dialoge sitzen und man spürt, wie die Dynamik zwischen den Figuren damit nur noch vertieft wird. Egal, wer mit wem interagiert, es fühlt sich lebendig an und macht Spaß.

    Das Ende hat mich gleich an mehreren Stellen überrascht und eigentlich nur noch mehr Interesse geweckt, mehr über diese Welt zu erfahren.


    Fazit:

    Ein hervorragendes Finale mit tollen Dialogen, einer kurzweiligen Handlung und einer detaillierten und schönen Welt.


  11. Cover des Buches Karius & Baktus (ISBN: 9783570159293)
    Thorbjoern Egner

    Karius & Baktus

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bekannter Stoff - Karius und Baktus zerstören die Zähne eines kleinen Jungen, der sich weigert, sein Gebiss zu pflegen. Dies war sowohl ein Kindergartenbuch als auch meine erste norwegische Lektüre. Pädagogisch sicher wertvoll, wenn lustige kleine Wesen die Notwendigkeit der Zahnpflege erklären. Wenn Mama das macht, ist es ja eher unglaubwürdig. Würde ich meinen Kindern sicher auch als Lektüre angedeihen lassen. Allerdings auf Deutsch ;)
  12. Cover des Buches Alle meine Zähne - Der ultimative Zahnkalender für alle deine Milchzähne, Wackelzähne und bleibenden Zähne (ISBN: 9783902943156)
    Caroline Oblasser

    Alle meine Zähne - Der ultimative Zahnkalender für alle deine Milchzähne, Wackelzähne und bleibenden Zähne

    (2)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh
    Wenn die Milchzähne anfangen zu wackeln und ausfallen, beginnt für die Kleinen eine aufregende Zeit. Dieses Mitmach-Buch ist ein schöner Begleiter, um die Highlights festzuhalten. Begleitet werden die kleinen Leser von Zanino, dem putzbunten Zahndrachen. Er erklärt den Aufbau der Zähne und der Gebisses, warum Milchzähne ausfallen und was der Unterschied zwischen Schneide-, Eck-, Backen-, Mahl- und Weisheitszähne ist. Jeder Zahn bekommt eine Seite, die man ausfüllen kann. Alles was man braucht sind ein paar Stifte und ggf Fotos zum Einkleben. Ich finde die Idee dieses Buches sehr gut und die Umsetzung macht auch richtig viel Spaß. Hier lassen sich alle Daten zu den einzelnen Zähnen festhalten. Eine schöne Erinnerung.
  13. Cover des Buches Schall und Rauch (ISBN: 9783752847512)
    Lyl Boyd

    Schall und Rauch

    (17)
    Aktuelle Rezension von: alupus

    Schall und Rauch – Lyl Boyd

    Man sollte doch öfter nachfragen

    Inhaltsangabe zu "Schall und Rauch"

    Nach Jahren als Manager im Zahnpflegesektor macht sich Ruben selbstständig. Sein erklärtes Ziel: ein strahlendes Lächeln für jedermann. Sein erster Schritt: ein Besuch im Baumarkt. Nur warum?

    Ein Plädoyer für gesunde Zähne, gehalten von einem Querdenker seines Faches, mit teils fragwürdigem Inhalt
    Eine Short Story mit 16.000 Zeichen.

     

    Meine Meinung:

     

    Ein jeder will ein strahlendes Lächeln haben und  dies hat sich Ruben zu Nutze gemacht. Er ist der Meinung, dass man nicht auf seinen Zahnarzt hören sollte, da er nur Produkte empfiehlt, die für seinen Geldbeutel gut sind. Er geht in den Baumarkt und kauft ein Produkt, an deren Funktion  er erklärt, was gut für den Menschen ist. Das was Ruben am Ende empfiehlt, lässt seine Zuhörer doch sehr erstaunt zurück. Das ist genau das, was Ruben erreichen will. Doch nicht alle sind seiner Meinung! Hier hat Lyl Boyd eine Shortstory geschrieben, die einen doch auch nachdenklich hinterlässt.

     

     


  14. Cover des Buches MIT ZÄHNEN UND KLAUEN (ISBN: 9783943408232)
    Craig DiLouie

    MIT ZÄHNEN UND KLAUEN

    (23)
    Aktuelle Rezension von: DreamBell

    Da ich total auf Zombiebücher stehe habe ich mir gedacht - why not? Und hier wurde ich dieses Mal nicht enttäuscht, im Gegenteil (Okay, gut. Vielleicht weil die letzten beiden Zombieromane auch echt strange waren)!


    Was ich erst einmal sehr toll fand war die Tatsache, das es aus militärischer Sicht geschrieben wurde, sprich, man hatte zwar irgendwo den Schrecken, den eine Apokalypse verbreitet, aber er wurde anders verarbeitet als von den "üblichen Zivilisten" in anderen Büchern. Hier wurde mit typischen Galgenhumor gearbeitet ohne das der Schrecken der Apokaylpse verloren geht. Die Reaktionen der Soldaten wirkten echt. Man konnte richtig gut mit ihnen fühlen und leiden und lachen. Es waren keine reinen Killermaschinen, sie waren nicht eintönig. Jeder hat seine eigene Geschichte, jeder wuchs an seinen Aufgaben. Was nur ein bisschen doof war, war die Tatsache, das erst einmal echt viele Namen auf einen einprasselten und damit auch viele Ränge. Aber an die konnte man sich nach einiger Zeit gut gewöhnen.


    Und auch, wenn man erst einmal denkt, man weiß wer die Oberhand hat, wird es doch einige Male für beide Seiten echt knapp und oftmals sind sie gleichauf - oder zumindest wirken sie so. Die Handlung ist ungeblümt, der Autor nimmt keine Hand vor den Mund. Und wenn da mal einer kotzen muss, dann kotzt er auch.


    Was ich ebenfalls unglaublich gut fand und irgendwo auch sehr mutig fand - der Autor hat Männer genommen, die den Krieg gesehen haben, die die Hölle durchgemacht haben. Und er hat sie sehen lassen, das es durchaus immer noch schlimmer kommen kann. Das Krieg nicht gleich Krieg ist, das der Krieg vor der eigenen Haustür etwas anderes ist als der Krieg in einem weit entfernten Land. Und das fand ich einfach nur wahnsinnig mutig.


    Das Ende ist genau so wie der Roman selbst - überraschend und doch so klar, das man es gar nicht anders haben wollen würde.  Und trotzdem weint und freut man sich.

  15. Cover des Buches Der Vampir aus der Flasche (ISBN: 9783570240229)
    R. L. Stine

    Der Vampir aus der Flasche

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Nachtblume

    Der Schreibstil gefiel mir auch hier wieder echt gut, weil er locker, aber auch amüsant und spannend ist. Leider war mir die Geschichte insgesamt ein wenig zu langatmig und hatte etwas repetitives an sich, was mich schnell gelangweilt hat.

    Während die Figuren typisch R.L. Stine sind - frech, furchtlos, unterhaltsam - hing mir die Stimmung zu sehr im Keller. Mir hat irgendwann der Reiz gefehlt.

    Um zwischendurch ein paar Kapitel zu lesen, eignet sich die Geschichte aber super.

  16. Cover des Buches Maxi Pixi 207: Kariesalarm! (ISBN: 9783551042422)
    Charlotte Habersack

    Maxi Pixi 207: Kariesalarm!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Thema Wackelzahn, gesunde Ernährung/ Zahngesundheit, Zähne putzen und Zahnarzt
    für Kinder ab 3 Jahren

    Zähne spielen in der Entwicklung eines Kindes eine besondere Bedeutung. Nicht nur, das man damit beißen  und kauen kann sie sind auch ein Zeichen für Wachstum. Ist man, als Eltern, stolz auf die ersten Zähne des Babys sind die kleinen selbst stolz, wenn die bleibenden Zähne kommen. Jeder Wackelzahn ist ein Meilenstein zum erwachsen werden. Zahlreiche Geschichten um Zahnfee & co begleiten diese Ereignisse.
    In diesem Buch geht es jedoch, sehr "erwachsen" um den Wackelzahn. Protagonist Emil wartet schon lange darauf endlich einen Wackelzahn zu bekommen. Sein bester Freund Karl hat bereits vier neue Zähne und darauf ist Emil ein klein wenig neidisch. Auch hier wird genau das verdeutlicht, was real im Kinderleben Thema ist. Der neue Zahn als Sinnbild fürs größer werden, etwas womit sich die Kleinen messen.
    Emils Zähne wollen einfach nicht richtig locker werden. Einer wackelt zwar schon aber so richtig raus will er dann doch noch nicht. Egal wie sehr er versucht mit Wackeln den Zahn zu lösen, er lässt sich nicht herausziehen. Beim beißen ist ein lockerer Zahn ganz schön lästig, man kann nicht mehr das essen was man gerne möchte, nicht richtig zubeißen und etwas zwicken tut es wohl auch. Emil ist sauer. Er möchte lieber heute als morgen seine Milchzähne verlieren und beschließt erst einmal keine Milche mehr zu trinken weil er das Gefühl hat, das die Milch seine Zähne so sehr stärkt, dass sie nicht herausfallen können.
    Auch das Zähneputzen gefällt Emil so gar nicht. Wieso nur muss man so oft am Tag die Zähne putzen? Seine Mutter erklärt ihm sehr anschaulich wieso das so wichtig ist und da wir die Geschichte genau verfolgen lernen wir genauso viel wie der kleine Emil. Wir erfahren von Bakterien, die die Zähne angreifen und krank machen können, vom Zucker und Säuren, die ihre Nahrung sind und den Zahn schädigen können. Dann gibt es Kariesalarm! Doch Emil lernt schnell und so zeigt er uns, unterstützt von anschaulichen , ansprechenden Illustrationen, auch ganz genau wie man die Zähne richtig putzt. Wir lernen die Kau-, Außen-, und Innenflächen kennen und wie man die Zahnbürste richtig ansetzt und bewegt um die Zähne gründlich zu reinigen.
    Doch Zähneputzen allein reicht nicht aus um gesunde Zähne zu behalten. Man muss auch regelmäßig zum Zahnarzt gehen, denn nur er kann sehen ob nicht doch ein kleines Loch entstanden ist und so begleiten wir Emil auch dort hin. Emil weiß jetzt was nötig ist um gute Zähne zu erhalten und am Ende hat auch er seinen ersten Wackelzahn in der Hand.
    Die zahlreichen farbigen Illustrationen visualisieren das Geschehen wunderbar und liefern kleine Informationen am Rande. Sehr deutlich sind die Gefühle und Stimmungen des Jungen in der Geschichte zu erkennen. Alles ist so real gezeichnet, das Kinder sich hier schnell wieder finden.
    Es ist ein Bilderbuch, das aufklärt ohne zu belehrend zu werden. Ein schönes Bilderbuch, das unsere Lesekinder sehr lieben.


  17. Cover des Buches Trinity Blood (ISBN: 9783862012497)
    Sunao Yoshida

    Trinity Blood

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    In einer fernen Zukunft: Eine feindlich gesinnte Lebensform erscheint auf der Erde. Der "Vatikan" wird zum Vorreiter im Kampf der Menschen gegen diese neue, "Vampire" genannte Lebensform. Zu den verdeckten Geheimwaffen des Vatikans in diesem Kampf zählt auch Pater Abel Nightroad, der als Agent der Spezialeinheit "Ax" im Rahmen verdeckte Operationen gefährliche Vampire dingfest macht. Sein neuster Auftrag führt Pater Nightroad in die Stadt Istvan, wo der zwielichtige Graf Gyula Kádár sein Unwesen treibt.

    Die Nonne Esther lebt in Istvan. Sie und ihr Freund Dietrich gehören einer geheimen Organisation an, die sich gegen die finsteren Machenschaften der Vampire auflehnen wollen. Schließlich sehnen sie sich alle nach Frieden und Sicherheit. An jenem Tag taucht im Ort der neue Pater auf, der fortan in Istvan leben und wirken soll. Doch Pater Abel Nightroad ist ein Schussel und scheint nur noch mehr Chaos in den Ort zu bringen. Als die Kirche in der Esther lebt, angegriffen wird, ist es Pater Abel, der sich in den Kampf stürzt und seine wahre Identität freigibt. Er ist vom Vatikan gesandt, um dem Grafen Gyula und seinen Handlangern das Handwerk zu legen. Denn es gibt ein Wesen, das auch die Vampire fürchten. Ein Wesen, welches sich vom Blut der Vampire ernährt. Ein Wesen, welches die Geheimwaffe des Vatikans ist. Esther glaubt, dass nun alles wieder gut wird. Doch dann wird ein Anschlag auf die Kirche verübt und einstige Verbündete werden zu Feinden.

    Trinity Blood ist ein wirklich wunderbarer Manga. Die Zeichnungen strotzen vor Details und die Geschichte ist spannend und logisch in ihrer Abhandlung. Die Thematik rund um die Vampire wird hier völlig neu aufgegriffen und völlige neue Aspekte zum Wesen der Vampire werden hier eingespielt. Auch die Weltordnung, die hier vorherrscht scheint noch immer stark von der Kirche geprägt zu sein, was sich von der realen Welt unterscheidet. Stimmig finde ich, dass die Figuren deutsche bzw. angedeutschte Namen haben. So wird ein stimmiges Bild in Europa geschaffen. Die detaillierten Zeichnungen bieten dem Leser immer wieder Momente, in denen man einfach die Schönheit betrachten kann und verweilt. Der spannende Hergang der Story macht definitiv Lust auf mehr und ich bin schon auf die weiteren Teile der Reihe gespannt. Von mir gibt es für diesen Manga fünf Sterne, weil er mich wirklich begeistert hat. Empfehlen möchte ich den Manga allen, die gern Mangas lesen und sich für Vampirgeschichten begeistern können.
  18. Cover des Buches Die Zahnfee (ISBN: 9783903387843)
    Monika Grasl

    Die Zahnfee

    (3)
    Aktuelle Rezension von: AliceNoWonder

    Die Zahnfee von Monika Grasl hatte mich wegen der Grundidee interessiert. "Und jeder dachte bei dem Wort Zahnfee an friedliche, kleine Wesen. Wie sehr der Schein doch trügt." Diese Prämisse fand ich besonders interessant und passt auch wunderbar zu der Geschichte.
    Was hat mir also gefallen?

    🔪 Den Schreibstil finde ich super. Den kenne ich auch schon von einigen Kurzgeschichten. Jetzt hatte ich den ersten Roman von Monika gelesen und wurde nicht enttäuscht
    🔪 Die drei (Haupt)Personen Yves, Agston und Tin sind Interessant. Besonders die Beziehung von Yves und Agston hat mir gut gefallen.
    🔪 Das Ende ist überraschend.
    🔪 Blutige Kills. Es ist immerhin ein Thriller, da kann es gerne bisschen brutaler werden und oh Boy, die Kills sind super

    Und was fand ich eher Mäh?
    ♡ Ich denke mein größter Kritikpunkt ist, dass es kaum Überraschungen gibt. Ja, dass Ende hat eine Überraschung. Ich erwarte auch keinen großartigen Plottwist. Aber so ein paar Sachen hätte man gerne für später behalten können. Gerade weil die Geschichte von Kapitel zu Kapitel primär zwischen Yves, Agston und Tin wechselt, ist gleich alles offengelegt. Jede Motivation, jede Vorgehensweise und auch die Erwartungen. Es gibt zwar auch die ein oder andere Erwartung, die der Charakter hat und dann doch enttäuscht wird. (Beispiel Tin)Aber als Leser bekommt man dass dann auch 3 Kapitel vorher mit, weil man dann ein Kapitel von eben jener Person zu lesen bekommt. Auch wenn es Primär um die drei geht, gibt es dann auch Einzelne Kapitel oder Szenen aus der Sicht von der Königin Gwenael oder den Partner Panni.
    ♡ Emotionale Bindung war mir zu wenig. Dass kann nur meine eigene individuelle Wahrnehmung sein. Es gibt Gefühle in der Geschichte, keine Frage. Trotzdem hatte ich als Leser das Gefühl eher außen vor zu sein. Wenn am Ende Gwenael und Yves Traurig sind, hat es mich leider gar nicht berührt.
    ♡ Unbeantworte Fragen

    Fazit: Alles in allen hatte ich dennoch Spaß mit dem Buch. Gerade wegen Yves und Agston Beziehung zueinander. Aber auch wegen der Beschreibung von den Kills. Die beiden Sachen haben mir am besten gefallen.

  19. Cover des Buches Auch Krokodile wollen Zähneputzen (ISBN: 9783737358491)
    Carla Häfner

    Auch Krokodile wollen Zähneputzen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Das Zähneputzens ist oft ein schwieriges Thema, besonders am Abend. Dieses Pappbilderbuch berichtet von einem Krokodil, dass wegen seiner gelben Zähne dringend zur Zahnbürste greifen sollte. Zum Glück hat er auch noch Hilfe vom Elefanten und vom Papageien. Mit Hilfe eines Schiebers an der Buchseite öffnet und schließt das Krokodil seine Maul. Warum zwischen den Zähnen ein Frosch sitzt, erschließt sich mir nicht. Da der aber nett guckt, nehme ich am er ist keine Nahrung. Dann greift der Papagei zur Bürste „Das Zähneputzen ist nicht schwer, vor zurück und hin und Her:“ Diesmal sehen wir die Bürste und den Schaum zwischen den zu öffnenden Zähnen. Der Elefant spült mit dem Wasser aus seinem Rüssel nach. „Die Zähne blitzblank und sauber, welch wunderbarer Zahnputzzauber!“ Da können wir sehen, dass sie gelben Zähne wunderbar weiß geworden sind.

    Schöne einfach gehaltene bunte Bilder, der gereimte Text und die Schieber kommen bei den Kleinen gut an. 

     

  20. Cover des Buches Das Wackelzahnbuch (ISBN: 9783815739921)
    Iwona Radünz

    Das Wackelzahnbuch

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Das Wachelzahnbuch mit der Wackelmilchzahndose
    für Kinder ab 4 Jahren

    Für alle Kinder, die gerade einen Wackelzahn haben und die, die bald welche haben werden ist dieses wunderbare Bilderbuch gedacht.
    Ein Sachbilderbuch mit vielen Klappen und Aktionsmöglichkeiten.
    Ausgearbeitet mit fachlicher Unterstützung eines Zahnarztes und einer Prophylaxe Pädagogin.

    Schlagen wir das Buch auf sehen wir auf dem Vorsatz viele kleine Milchzahnmännlein in Aktion. Sie führen uns immer wieder durch das Buch und vermitteln das nötige Sachwissen sehr anschaulich.
    Unterteilt in die Kapitel:
    "Wo sind denn die Zähne?"
    "Was sind eigentlich Milchzähne?"
    "Wann kommen welche Milchzähne?"
    "Und wie sieht das aus?"
    in denen wir erfahren wie die Babys Zähne bekommen und wie diese aussehen geht es dann etwas weiter zu den Kindern, die schon alle Milchzähne haben. 
    "Wo sitzen die Zähne?"
    Im Spiegel kann man schon genau sehen wo welche Zähne sind. Wer gerade keinen Spiegel zur Verfügung hat, der kann in den kleinen Spiegel im Buch schauen, der wirklih guten Durchblick ermöglicht.
    Wir haben verschiedene Zähne, die alle eine Funktion haben. Wie sie heißen und wofür wir sie benötigen erklärt uns dann wieder eines der Milchzahnmännlein.
    Ein Kind wächst ständig. Aber "wachsen die Milchzähne mit?" Diese Fragen können wir an einem sehr anschaulichen Beispiel mit Hilfe eines Luftballons beantworten. Das Zahnmännlein weiß wie es geht. und so können wir nicht nur das Buch entdecken sondern auch gleich einige Experimente mit machen.
    Irgendwann ist dann  die Zeit gekommen, da werden die Milchzähne von den bleibenden Zähnen, die unter den kleinen ersten Beißern bereitliegen nach oben und somit inhaus geschoben. Das dauert eine Weile und in der Zeit wackelt der Zahn. Solange bis er dann endlich hinaus fällt. Manchmal muss man auch etwas nachhelfen.
    Dies und noch einiges mehr erfahren wir in den Kapiteln:
    "Tschüss, Milchzähne!"
    "Woher kommen die bleibenden Zähne?"
    "Wieso fangen Milchzähne an zu wackeln?"
    "Wer zieht den Wackelzahn?"
    Doch
    "Was genau passiert beim Zahnwechsel?"
    "Wohin mit den Wackelzähnen?"
    und
    "Woraus besteht ein Zahn?"
    Interessante Fragen, auf die wir in diesem Buch genauso Antworten finden wie auf die Fragen
    "Können Zähne krank werden?"
    und
    "Wie bleiben deine Zähne gesund?"
    Wenn Zähne krank werden bekommen wir Zahnschmerzen. Damit dies nicht geschieht, ist es ganz wichtig regelmäßig, gründlich und mit der richtigen Technik die Zähne zu putzen.
    Schritt für Schritt und bebildert können wir dies dem kleinen Jungen, der es uns zeigt, nach machen.
    Doch was kann man außer Zähneputzen noch machen um die gesunde Zähne zu behalten?
    Unsere Bilderbuchkinder haben reichlich Tipps. Angefangen vom regelmäßigen Wechsel der Zahnbürste, über die richtige Zahncreme bis hin zum richtigen Essen ist hier alles dabei.
    Ja, und hin und wieder sollte man dann auch den Zahnarzt in seinen Mund gucken lassen damit er nach den Zähnen schauen kann. Er sieht oft mehr als wir.
    "Warum gehst du zum Zahnarzt?"
    "Was genau macht der Zahnarzt?"
    erzählt davon.
    Zum Abschluss gibt es noch die Möglichkeit einen Wackelzahnkalender zu führen und eine Wackelzahn -Fotogalerie zu bestücken. Hierzu finden wir vier leere Bilderrahmen, die wir mit unseren Wackelzahn Fotos bestücken können.
    Es ist ein tolles interaktives Bilderbuch, das leicht verständlich und unterstützt von klaren, deutlichen, Bildern, alles an Sachwissen vermittelt, was man zum Thema Zähne, Zahnwuchs, Wackelzähne und Zahnpflege sowie den Zahnarztbesuch wissen muss.
    Und damit die Wackelzähne der kleinen Leser sicher verwahrt werden können, liegt dem Buch auch noch ein Zahndöschen bei.
    So gerüstet, mit Wissen und Dose ist jedes Kind gut auf die Wackelzähne und bleibenden Zähne vorbereitet.

  21. Cover des Buches Der große Zahnputztag im Zoo (Mini-Ausgabe) (ISBN: 9783414826251)
    Sophie Schoenwald

    Der große Zahnputztag im Zoo (Mini-Ausgabe)

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Puh! Irgendwas müffelt gewaltig im Zoo!

    Weit und breit keine Besucher in Sicht.

    Alle Zoobewohner verstecken sich.

    Hier stimmt doch was nicht!


    Igel Ignaz Pfefferminz verrät dem Direktor, dass die Zootiere sich nicht mehr die Zähne putzen. Ferdi Faultier hat hierzu geraten: zu anstrengend!

    Zum Glück hat Zoodirektor Alfred Ungestüm bereits einen Plan!

    Er schickt den Igel auf eine waghalsige Mission: Ein Klecks Zahnpasta auf den Rücken und schon geht es los.

    Das kleine Kerlchen schrubbt und putzt und poliert - große, kleine, lange, kurze, spitze und harmlose Zähne ...


    Als Extra liegt ein Zahnputzposter bei.


    Altersempfehlung:

    ab 3 Jahre 


    Illustrationen:

    Die Illustrationen erstrecken sich über die ganze Doppelseite, so dass sich die Textpassagen in die Zeichnungen einfügen.

    Wir haben bereits einige Kinderbücher gelesen, die von Günther Jakobs illustriert wurden. Mir gefällt der Zeichenstil sehr gut, insbesondere seine detailverliebte Gestaltung der Tiere. 

    Igel Ignaz mit seiner roten Fliege ist herzallerliebst gezeichnet und auch die übrigen Zootiere sind ganz zauberhaft.

    Was für eine schräge Idee, den kleinen Kerl als Zahnbürste einzusetzen.

    Um Fräulein Giraffe die Zähne putzen zu können, muss sich das Igelchen in luftige Höhen schwingen. Kurzerhand ist an dieser Stelle das Bilderbuch um 90 Grad zu drehen, um die gesamte Szenerie besser darstellen zu können.


    Mein Eindruck:

    In kurzen Sätzen und mit reichlich Humor und Charme wird die turbulente Putzaktion im Zoo geschildert.

    Nach den ersten Erfolgen bei Giraffe und Löwe stehen auch die anderen Tiere Schlange. Vom Hängebauchschwein und Gorilla über Erdmännchen und Schabrackentapir und Kobra bis Biber und Ameisenbär ... Alle Tiere warten geduldig, bis sie an der Reihe sind.

    Herrlich unterhaltsam gestaltet sich die Putzaktion und Igel Ignaz gerät ordentlich ins Schwitzen. Man bekommt schon bald Mitleid mit ihm.

    So absurd der Gedanke ist, einen Igel als Zahnbürste zu nutzen, sorgen die aberwitzigen Szenen aber gleichermaßen für Lacher.

    Im Nu steckt Ignaz mittendrin im größten Abenteuer. Er traut sich sogar heldenhaft bis ins Maul von Wilhelm, dem weißen Hai!

    Eine schräg-charmante Geschichte, die kleine Zuhörende zum Schrubben der eigenen Beißerchen animiert. 

    Passend hierzu ist hinten im Buch ein Zahnputzposter enthalten, auf dem Ignaz Pfefferminz die einzelnen Schritte, die beim Zähneputzen zu beachten sind, ganz genau erklärt.

    4 von 5 Zahnbürsten für dieses witzige und lehrreiche Vorlesevergnügen!


    Fazit:

    Ein zauberhaft illustriertes Buch mit einer schräg-charmanten und sehr unterhaltsamen Geschichte.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Der große Zahnputztag im Zoo" dem Jahr 2018

  22. Cover des Buches Warum Monster Zähne putzen (ISBN: 9783280035924)
    Jessica Martinello

    Warum Monster Zähne putzen

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Floh

    Zähneputzen ist ja soooooo laaaaangweilig….! Wirklich? Nicht, wenn man es wie die Monster macht.

     

    Was kennst du für gruselige oder gemeine Monster? Kennst du das Monster im Schrank? Das kleine Monster unter deinem Bett? Oder das düstere Kellermonster? Vielleicht kennst du aber auch das Ungeheuer von Loch Ness? Welches dieser Monster ist wohl am gefährlichsten? Das haarige Monster im Badewannnenabfluss? Nein, all diese Monster sind harmlos, denn sie kennen ein Monster, was viel schlimmer und grausiger ist als sie alle zusammen. DIE KARIESMONSTER!!! Und weil alle tapferen Monster dieser Welt Angst vor den Kariesmonstern haben, putzen sie sich alle ganz brav jeden Morgen und jeden Abend die Zähne. Und wie sie das machen und was sie sich alle haben einfallen lassen, dass erlebt und erfährt man zusammen in dem tollen Bilderbuch „Warum Monster Zähne putzen“ von der Autorin und dem Illustrator Jessica Martinello und Grégoire Mabire.

    Hat man dieses Bilderbuch erst einmal entdeckt und vielleicht rein zufällig einen Blick auf das verlockende und herzallerliebste Cover mit dem zotteligen schwarzen Monster beim Zähneputzen geworfen, wird man sich sicherlich sofort angesprochen fühlen und mindestens einen Blick ins Buch werfen, um es dann einfach nicht mehr weglegen zu können.

    Eine ausgefallen kluge Geschichte, kleinen Zahnputzmuffeln das tägliche Ritual, froher und lustiger zu gestalten. Dann muss das Zähneputzen auch gar nicht mehr so doof oder laaaaaangweilig sein. Mach es wie die Monster, sie laden dich ein!

    Erschienen im orell füssli Verlag 


    Inhalt / Beschreibung (Text von der Verlagshomepage übernommen):
    "Warum Zähneputzen Sinn macht!
    Etwas vom Langweiligsten, Doofsten, ist Zähne putzen – aber das ändert sich, wenn Monster einem zeigen, wie es Spaß machen kann.
     Ein Bilderbuch voller Humor, großer Zähne und mit vielen Monstern, die Kindern das Zähneputzen schmackhaft machen."

     

    Das erwartet die Vorleser, jungen (Selbst-)Leser und Zuhörer dieser Geschichte:

    Es gibt sie in jeder Familie. Alltägliche Dinge, Rituale und Aufgaben, denen kleine und auch große Kinder mit Widerwillen oder Groll begegnen. Das sind banale Dinge, wie Haare bürsten, das Zimmer aufräumen, Schulaufgaben erledigen oder das morgendliche und abendliche Zähneputzen. Aber das so langweilige Dinge, wie das Zähneputzen richtig wichtig sind und auch richtig spannend werden können, dass beweist dieses herzlich illustrierte Bilderbuch für Kinder ab etwa 4 Jahren. Die beherzte Kinderbuchautorin und der talentierte Illustrator Jessica Martinello und Grégoire Mabire haben sich eine wunderbare Geschichte mit einem ganz speziellen Thema ausgesucht und ganz besondere (beinahe jedem Kind bekannte) Monster dafür ausgedacht und ich bin überzeugt, mit diesem Buch „Warum Monster Zähne putzen“ haben die beiden Initiatoren mehr als nur ein schönes Bilderbuch geschaffen, sondern eine kluge Lösung für das lästige Zähneputzen und ein Weg gegen die Angst vor dem Zahnarzt geschaffen. Die Autorin erzählt hier von einem kleinen Mädchen, was Zähneputzen ja so langweilig und überflüssig findet und Zahnärzte ja richtig doof sind. Bis sie einem haarigen schwarzen Monster im Badezimmer begegnet… Dieses Monster scheint wirklich lieb zu sein und es versichert ihr, dass sie keine Angst vor ihm zu haben braucht. Denn eigentlich sind all die ganzen Monster, die Kinder so kennen, gar nicht gefährlich oder böse. Das schwarze Monster beichtet dem Mädchen sogar, wovor all die Monster dieser Welt richtig Angst haben. Das Kellermonster, Nessie, das Bettmonster und sogar das Schrankmonster haben nämlich vor den gefährlichsten Monstern überhaupt richtig Angst: den Kariesmonstern. Und das zottelige Schwarze Monster erklärt weiter, warum Zähneputzen daher so wichtig ist und was sich all die anderen Monster dieser Welt dafür ausgedacht haben, sogar ganz viele Zahnreihen auf einmal zu putzen, oder einen einzigen Zahn richtig gründlich zu pflegen oder sich die Zeit beim Zähneputzen spannend und lebhaft zu gestalten. Man darf Summen und Tanzen, vielleicht putzt man sich die Zähne mal unter der Dusche oder in der Badewannde? Oder man komponiert ein Zahnputzlied? Oder man engagiert ganz viele fleißige Zwerge, die wie beim Monster von Loch Ness eifrig die Zahnreihen säubern? Oder man sammelt wie das Bettmonster feine Kinderhaare und erstellt daraus eine safte Zahnbürste zur Zahnreinigung? Und auf jeden Fall sollte man den Superhelden überhapt mindestens zweimal im Jahr besuchen: Den Zahnarzt!!!! Denn so haben die üblen Kariesmonster gar keine Chance dir zu schaden oder dir böses zu tun. Ab sofort macht das Zähneputzen wieder Spaß und man weiß nun auch, warum es so wichtig ist.

    Mit sensationellen Bildern, einem altersgerechten Text, vielen tollen Details und Pinselstrichen, bekannten Alltagssituationen und verständlichen Erklärungen findet man mit „Warum Monster Zähne putzen“ ein Buch, mit dem sich viele Leser, Vorleser und Zuhörer identifizieren können. Das macht es umso mehr zu einer Geschichte, die jeden anspricht und man sich darauf freut, diese Geschichte kennenzulernen und dieses Buch bei sich und seiner Familie einziehen zu lassen.


    Meinung:
     Manchmal sind es eben die unscheinbaren Dinge, die in vielen Familien zum Thema werden. So vielleicht auch das lästige Zähneputzen. In diesem Kinderbuch finden sich kleine und große Zahnputzmuffel und Monsterangsthasen wieder. Denn Kinder verstehen oft noch nicht, warum die Eltern es immer so wichtig finden, dass man sich gründlich die Zähne putzt. Dabei ist es doch so langweilig und öde…. Und kleine Kinder haben oft auch noch mit der Angst vor Monstern zu kämpfen. Wer nicht schlafen gehen will, hat vielleicht ein Monster unter dem Bett? Manche Kinder fürchten sich im dunklen Keller vor dem Kellermonster…. Doch es gibt ein Geheimnis: auch diese Monster sind ganz harmlos und lieb und widmen sich einer ganz wichtigen Aufgabe: dem Zähneputzen. Und so greift dieses verspielte Bilderbuch zum Vorlesen das langweilige Streitthema Zähneputzen auf und erklärt ganz nebenbei, wie wichtig die Zahnpflege ist und das man nur vor einem Monsterwirklich bang sein muss: dem Kariesmonster! Mit „Warum Monster Zähne putzen“ hat sich die italienische Kinderbuchautorin zusammen mit dem französischen Illustrator eine tolle Kinderbuchidee mit der Bearbeitung und Thematisierung einer vielen bekannten Phase der kindlichen Entwicklung und Persönlichkeit zur Aufgabe gemacht: Das Übel mit dem Zähneputzen und der Angst vor Monstern und dem Zahnarzt!!!!!. Auf diesen 32 vollfarbig bebilderten Seiten erlebt man eine tolle Geschichte, die für Jungen und Mädchen ab etwa 4 Jahren gleichermaßen unterhaltsam ist. … Mit lustigem Text, pfiffigen Namen, interessanten Begebenheiten und Ideen, wird die ganze Wirkung und Botschaft des Buches ergänzt durch absolut stimmigen Illustrationen passend zum gelesenen Text in einer runden und sehr unterhaltsamen Kinderbuchgeschichte mit AHA- und OHO-Effekt zum Ausdruck gebracht.

    Das Buch liest sich sehr flüssig und flott. Es gibt auf den Seiten unglaublich viel zu entdecken, zu finden, zu sehen, zu bestaunen, zu schmunzeln, zu erläutern, zu erfahren und zu besprechen. Mit dem Buch darf man es sich vor oder nach dem Zähneputzen richtig gemütlich machen und lange auf den Seiten und Inhalten verweilen. Die Schrift ist angenehm groß, die Sätze altersgerecht und der Satzbau ganz leicht und überhaupt nicht kompliziert. Die Textbausteine des Monsters sind fett gedruckt und die Stimme des Kindes in normalem Druck. Ebenfalls ein gutes Buch für Erstleser. Ein gutes Buch zum Vorlesen und gemeinsam Lesen mit  gemeinschaftlicher Zahnpflege hinterher oder vorher und immer wieder….

    Die Figuren im Buch sind toll beschrieben, vor allem die verschiedenen Monster erobern die Herzen im Sturm, das Kariesmonster natürlich ausgeschlossen… . Da reicht schon ein einziger Blick auf das Cover und ein weiterer Blick ins Buch ergibt den Rest und schon ist man den herzlichen Figuren im Buch ganz und gar verfallen. Die Illustrationen passen wunderbar zu den gelesenen Passagen und die Farbgestaltung ist wunderbar ansprechend und satt.

    Für mich und meine Familie ist dieses sehr ideenreiche und lustige Buch eine bezaubernde Geschenkidee für kleine Leseratten und Geschichtenliebhaber, für kleine Angsthasen und Zahnputzmuffel, und für jeden, der niedliche Monster liebt. Meine beiden Kinder (Tochter 6 Jahre alt, Sohnemann 5 Jahre alt) haben sich in dieses Buch vom ersten Moment an verliebt und ab sofort wird bei uns ganz musikalisch und eifrig die Zahnbürste benutzt. Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet, der Einband fest und robust, die Seiten sind angenehm griffig, und ein bequemes Lesen und Vorlesen ist garantiert. Und vielleicht wartet bei dir im Bad auch ein zotteliges schwarzes haariges Monster und lädt dich zum Zähneputzen ein?


    Die Autorin (Text von der Verlagshomepage übernommen):
     " Jessica Martinello wurde 1988 im italienischen Bassano del Grappa (VI) geboren und lebt heute in Rossano Veneto (Vi), Italien. Sie studierte bildende und darstellende Kunst an der Universität von Venedig und spezialisierte sich auf Illustration und Entertainment Design an der Nemo NT Academy in Florenz. Sie arbeitet derzeit als freiberufliche Grafikdesignerin und schreibt und illustriert auch ihre eigenen Geschichten."

    Der Illustrator (Text von der Verlagshomepage übernommen):

    „Grégoire Mabire, geboren 1975 in Frankreich in der Nähe von Nantes. Studierte Kunst am Institut St. Luc in Brüssel und hat bereits einige Bilderbücher auch im deutschsprachigen Raum veröffentlicht.“


    Fazit:
     „Warum Monster Zähne putzen“  ist ein sehr ideenreiches, herzallerliebstes, sympathisches und erklärendes Bilderbuch, welches ein manchmal schwieriges Thema geschickt behandelt und noch geschickter löst: Die tägliche Zahnpflege!!!! 5 Sterne von uns allen für dieses absolut überraschend schöne und liebevolle Buch. DANKE!

     

     

     

  23. Cover des Buches Victor, der mutige Vampir (ISBN: 9783401082912)
    Ingrid Kellner

    Victor, der mutige Vampir

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Victor ist nicht wie alle anderen Vampire. Er mag kein Blut, er ist nicht so fies wie seine Familie. Als er auf ein Menschenmädchen trifft, als er aus dem Schloß geflohen ist, bemerkt Victor, dass er z.B. gern Milch trinkt und sich außerordentlich gut mit dem Menschenmädchen versteht. Sogar vor seiner Familie beschützt er sie.

    Dieses Büchlein ist mir eher zufällig in die Hände gefallen und ich fand es sehr interessant, da es sich hier um ein Buch für Erstleser handelt. Die Sätze sind recht einfach gehalten und werden durch Bilder begleitet. Außerdem sind bestimmte Wörter im Buch durch sich immer wiederholende Bilder dargestellt, die man hinten im Bilderverzeichnis nachschlagen kann. Scheinbar sollen die Kinder dadurch besser lesen lernen und so etwas ähnliches kenne ich noch aus der Fiebel in der Grundschule. Jedoch muss ich sagen, dass es mir schleierhaft ist, wie ein Erstleser die schweren Wörter lesen soll, die hier zeitweise verwendet werden. Ich finde die Bilder zwischendrin verwirren mehr, als das sie zu einem Leseverständnis führen könnten. Auch gefällt mir die Geschichte nicht sonderlich gut. Nachdem der kleine Vampir das Menschenmädchen gegen seine Familie verteidigt hat, geht die Sonne auf und er scheint ohnmächtig zu werden. Darauf fragt das Mädchen, ob es mit ihm zu Ende geht.... also bitte. So was kann man doch nicht in einem Kinderbuch so (!) schreiben. Das ging meiner Meinung nach gehörig in die Hose. Auch muss ich sagen, dass ich bei dem Buch mehr so das Gefühl hatte, dass man auf Gedeih und Verderb versucht hat eine bebilderte Erstlesergeschichte zu schaffen. In meinen Augen fehlt der Geschichte ein gewisser Charme. Sie ist weder sonderlich spannend, noch niedlich. Irgendwie unpassend in meinen Augen. Schade.
  24. Cover des Buches Jakob und seine Zahnbürste (ISBN: 9783551170309)
    Nele Banser

    Jakob und seine Zahnbürste

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Der ein oder andere wird Jakob, den kleinen Bruder von Conni schon kennen.

    Wie seine größere Schwester entdeckt auch Jakob die Welt um ihn herum. Hier nun geht es um die Zahnbürste, das Zähneputzen im Allgemeinen und einen Besuch bei der Zahnärztin.

    Das Hartpappenbilderbuch im handlichen Format erklärt zwar nicht im Detail, wie genau die Zähne geputzt werden sollen, aber geht darauf ein, wieso man die Zähne putzen muss und wie oft. Auch der Besuch bei der Zahnärztin wird thematisiert. Hier erleben die Kinder nicht nur die Atmosphäre einer Zahnarztpraxis, sondern auch etwas über die Werkzeuge und Gerätschaften.

    Alles in allem ist es ein schönes Hartpappenbilderbuch, in dem die Kinder sich wiederfinden können. Mit Liebe zum Detail illustriert und mit einigen Klappen, hinter denen es noch etwas zu entdecken gibt. Besonders witzig fanden die Kinder die Klappe, mit der die Zeitung des Vaters heruntergeklappt werden konnte und so der Vater hinter der Zeitung hervorschaute. 


    Auch witzig fanden die Kinder die letzte Seite mit einer großen Duschvorhang-Klappe hinter der Connie in der Badewanne zu sehen ist, wie sie Zähne putzt.

    Wie wichtig das regelmäßige Zähneputzen ist, verstehen die Kinder mit Hilfe von Jakob. 

    Für die Eltern gibt es auch dem Rückwertigen Coverteil noch ein paar Informationen.


    Ein wenig Schade fanden die Eltern, dass es keine bildliche Anleitung zum Zähneputzen gibt.

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