Bücher mit dem Tag "zahlen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zahlen" gekennzeichnet haben.

160 Bücher

  1. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.282)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  2. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (505)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Der dritte Fall  für Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez ist mit Abstand bisher der beste Teil der Reihe mit vielen Überraschungen

    Auf zwei Zeitebenen erleben wir wie Maarten S. Sneijder seinen persönlichsten Fall bearbeitet …

    Einmal mehr ist es Sabine Nemez die zwischen 3 scheinbar unabhängigen Fällen eine Verbindung herstellen kann und damit beginnt wieder die Jagd nach einem Serienkiller quer durch Deutschland und in einige Nachbarländer

    Die Tötungsmethoden sind gewohnt brutal manchmal etwas skurril aber immer auch faszinierend

    Das Ende ist ein grandioses Finale der ersten Trilogie und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht denn soooo kann das doch einfach nicht enden 😱

    Ganz große Leseempfehlung für diese tolle Thriller-Reihe

  3. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

     (927)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon

    Der Vollstrecker ist der zweite Roman der Robert-Hunter-Reihe. Sie kommt weitgehend ohne Vorwissen zum "Kruzifix-Killer" aus, bis auf wenige Anspielungen, die ich doch gerne verstanden hätte. Da ich den Roman nicht gelesen habe, werde ich mir wohl diesen noch zu Gemüte führen dürfen.

    Stilistisch sicher, führt der Autor den Leser durch die Geschichte, die er dramatisch beginnt und dramatisch beendet. Die Morde an sich sind ausreichend beschrieben, um zumindest ein Gefühl von Unwohlsein zu spüren, ohne aber ernsthaft die letzte Mahlzeit mit den Cops nach oben zu würgen. Trotzdem sollte gesagt werden, dass der Vollstrecker nichts für schwache Nerven ist, denn allein sich die Qualen der Opfer vorzustellen und die Auswirkungen der Handlungen des Täters, verlangt schon einiges vom Leser.

    Besonders beeindruckend ist die Hintergrundgeschichte zu den Morden selbst, die es dem Leser eindrucksvoll leicht mag, die Beweggründe des Mörders zu verstehen. Gepeinigte Seelen gehen manchmal auf grausame Art und Weise kaputt und hinterlassen nichts als ein Monster.

    Grundsätzliche Probleme gibt es kaum mit dem Thriller. Er ist makaber, er ist intensiv, er lebt von den Figuren. Der fehlende Stern soll aber doch erklärt werden:
    Bei aller Belobigung, es ist ein wenig anstrengend, bei nahezu jedem Kapitelende in einen Cliffhanger reingesetzt zu werden, der oft mit dem nachfolgenden Kapitel schon wieder aufgelöst wird. Das baut in den einzelnen Situationen einen unnötigen Spannungsbogen im großen Spannungsbogen auf. Um es kurz zu machen, meines Empfindens nach, stört diese Art und Weise der "Effekthascherei" möchte ich es nennen.

    Zudem ist die leicht esoterische Note auch nicht zwingend notwendig, damit die Geschichte funktioniert. Zumal zwei Mörder in einem Roman doch etwas viel sind.
    Aber die letzten zwei Punkte sind mit Sicherheit Geschmackssache und deswegen sollen diese zwei Punkte, nicht die ansonsten wirklich gute Leistung des Romans schmälern. Wichtig ist am Ende, dass die Geschichte fesseln konnte, dass die Charaktere Spaß gemacht haben und die Thrilleraspekte gut durchgehalten wurden. Diese Punkte hat Chris Carter zu meiner Zufriedenheit erfüllt. Deswegen finde ich 4 Sterne doch sehr gerechtfertigt. 

  4. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (752)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Kate Burkholder, die ehemals ein "Amish People" war und nun die erste weibliche Polizeichefin in einem kleinen Ort bei Ohio lebt, wird mit brutalsten Morden, die die Handschrift des "Schlächters" trägt, konfrontiert.

    Da sie selber ein Geheimnis aus ihrer Jungenzeit mit sich trägt, von dem außer ihrem Bruder, Schwägerin und Schwester niemand etwas weiß, will sie versuchen, mit dem Fall allein mit ihren zur Verfügung stehenden Mitarbeitern fertig zu werden.  Leider glückt es ihr nicht und sie sieht nicht, wie ihr die Führung mit den Medien entgleitet.

    Das Buch war spannend bis zum Schluss geschrieben.

  5. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (725)
    Aktuelle Rezension von: Susanna_Schober

    Als ich mal wieder durch die Spiegel-Bestseller 'blätterte', fiel mir dieses Werk direkt ins Auge. Irgendwie hatten wohl auch Audibel, Amazon und Co keinen Zweifel daran, dass dieses Werk hervorragend zu mir passen würde, denn sie schlugen es mir ständig vor.

    'Na gut', dachte ich mir, wenn ihr meint, dann lese (höre) ich es eben!

    Gesagt getan und was soll ich sagen?

    Es war verwirrend humorvoll und dennoch ... anders und mit viel Herz. Ein bisschen Witz, ein bisschen Ernst und dazwischen eine Menge Mathematik, die aber so mühelos untergebracht wurde, dass es dennoch unterhaltsam war. Wer gerne wissen möchte, wie die Sicht eines Aliens auf die Emotionen der Menschen ist, ist hier richtig :D

    Um euch anzufixen, habe ich hier noch den Klappentext:

    In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

  6. Cover des Buches Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1) (ISBN: 9783551311511)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod im Blick (Numbers 1)

     (1.156)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Anfangs fand ich Jem und Spinne richtig unsympathisch und der Name „Spinne“ nervte mich richtig. Ich war sogar kurz davor das Buch abzubrechen, aber jetzt bin ich froh, dass ich es nicht getan habe. Nachdem man sich durch die ersten ungefähr 70 Seiten gequält hat, nimmt das Buch an Fahrt auf. Es entwickelt sich eine tolle, romantische Geschichte. Gegen Ende in der Kirche wird es wieder ein bisschen weniger spannend, aber trotzdem ist es noch nicht langweilig. Das Ende ist dann sehr traurig und konnte mich sehr berühren. 

  7. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  8. Cover des Buches Ausgerechnet wir (ISBN: 9783462049398)
    Monika Peetz

    Ausgerechnet wir

     (113)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In dem Buch geht es um Tom, der auf einem mathematischen Dating Portal seine große Liebe sucht. Dabei wird ihm Lisa vorgeschlagen, von der er sofort begeistert ist. Er nimmt sich vor, 28 Tage lang anderen Menschen Gefallen zu tun, um damit vielleicht auch Glück bei seiner Lisa zu haben.

    Ich finde das Cover, ein Herz aus Blütenblättern, romantisch; Der Schreibstil liest sich angenehm. Die Geschichte selbst hat einige humorvolle Stellen zum Schmunzeln. Tom, der sein Leben nach der Mathematik lebt, wird zu schubkasten-klischeemäßig vorgestellt und durchläuft nicht wirklich eine Verwandlung. Ich war überrascht, dass sich die Geschichte hauptsächlich um Tom´s missglückte Eroberungsversuche handelt. Durch zahlreiche Nebenhandlungen verliert die Geschichte leider ihren roten Faden. Es gab überraschende Wendungen, die ich überhaupt nicht so kommen gesehen habe und ich als gelungen empfand. Dennoch war manches Verhalten der Charaktere sehr plötzlich und unlogisch im Hinblick auf den zuvor gelesenen Informationen. Aus diesen Gründen habe ich dann nur noch jede 2. Seite überfliegend gelesen. Das letzte Kapitel bzw. Ende fand ich letztendlich sehr gut gelungen, da dies alles enthielt, was dem restlichen Buch fehlte.

    Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.

  9. Cover des Buches Numbers - Den Tod vor Augen (ISBN: 9783551520166)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod vor Augen

     (498)
    Aktuelle Rezension von: pezzy

    Anfangs scheint es, als sei es eine völlig neue Geschichte, aber bald schon wird die Verbindung zu Teil 1 deutlich. Charaktere aus Teil 1 spielen zwar nur indirekt mit, aber dennoch gelingt die Verbindung und man hat das Gefühl, guten Bekannten wiederzubegegnen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und fesselnd, allerdings kann die Story nicht ganz mit dem ersten Teil konkurrieren. Das Thema ist nicht mehr neu und hat dadurch etwas an Reiz verloren.

    Die Geschichte lässt sich lesen, ohne dass zwingend Teil 1 schon bekannt sein muss. Das Ende ist ein fieser Cliffhanger, der Vorfreude auf Teil 3 weckt. Alles in allem ein gutes Buch, das absolut lesenswert ist. Einen Stern ziehe ich ab, da nach meinem Empfinden schon ein Unterschied zu dem stärkeren Vorgängerband zu spüren ist.

  10. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (597)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Diese Hammerstory mit so vielen und toll ausgearbeiteten Figuren, dass ich fast selbst das Gefühl hatte, in Castle Rock zu sein, plus das geniale Ende plus all die tollen Anspielungen auf die anderen King-Geschichten insbesondere auf "Cujo" machen "In einer kleinen Stadt" zu einem Erlebnis der besonderen Art. Es gehört definitiv mit zu Stephys besten Büchern und mit Leland Gaunt bleibt einer der besten Bösewichte aller Zeiten in Erinnerung!

  11. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (425)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  12. Cover des Buches Die Rückkehr des Würfelmörders (ISBN: 9783864931215)
    Stefan Ahnhem

    Die Rückkehr des Würfelmörders

     (120)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Nicht nur die Ehe von Fabian Risk steht auf dem Spiel, auch sein Sohn Theodor sorgt für Probleme und wird verhaftet. Doch Fabian hat kaum Zeit, sich darum zu kümmern, immer noch versucht er fieberhaft, einen Zusammenhang zwischen Opfern oder Motiv zu finden. Doch als er am Tatort einen Würfel findet, dämmert ihm, dass er es scheinbar mit einem willkürlich mordenden Täter zu tun hat…

    Dass es sich bei „Die Rückkehr des Würfelmörders“ um den Nachfolger von Stefan Ahnhems „Der Würfelmörder“ handelt, lässt sich recht leicht kombinieren, der Titel ist dennoch etwas irreführen – der Täter war schließlich nie gefasst oder identifiziert, sodass es sich hier eher um eine zusammenhängende Geschichte handelt. So ist dann auch der Start in den Thriller sehr aufregend geraten und knüpft direkt an den Vorgänger an, setzt begonnene Handlungsstränge fort und damit auch Detailwissen voraus – das Lesen in einem Rutsch empfiehlt sich also dringend. Auf der privaten Ebene ist eine Verschärfung der Situation festzustellen, durch seine Ermittlungen entfernt sich Fabian Risk immer weiter von seiner Familie und kann sich anbahnende Katastrophen deswegen kaum aufhalten, was für einige aufwühlende oder emotionale Szenen mit feiner Beobachtungsgabe der Beziehungen sorgt, aber eben nicht im Vordergrund steht – eine gelungene Ergänzung zu dem eigentlichen Fall. Beziehungsweise zu den eigentlichen Fällen, da hier gleich mehrere Handlungsstränge parallel laufen, jeder von ihnen klug durchdacht und spannend aufbereitet. Es macht Spaß zu lesen, wie sich die verschiedenen Ebenen weiterentwickeln, besonders da der Autor es geschafft hat, zahlreiche spannende und packende Wendungen einzubauen und den Leser damit immer wieder zu überraschen.

    Die Idee des Würfelmörders wird dabei natürlich weitervertieft, sein Antrieb und seine Vorgehensweise formen dabei einen sehr interessanten Charakter, dessen Vorgehen immer wieder für Rätsel sorgt. Und auch die anderen Handlungen im Buch können mit markanter Stimmung und immer dichter werdender Spannung überzeugen, mehr als einmal wird es brenzlig für Risk und sein Team. Das liegt auch an der prägnanten Nutzung der Sprache und der dichten atmosphärischen Gestaltung, die gut auf den Spannungsbogen abgestimmt sind.

    „Die Rückkehr des Würfelmörders“ überzeugt mit der weiterhin faszinierenden Idee des Mordes nach dem Zufallsprinzip, aber auch mit einer spannend erzählten und temporeichen Handlung auf mehreren Erzählebenen. Das sorgt für einen dynamischen Eindruck und einen sehr flüssigen Verlauf, in der durchgängig für Spannung gesorgt ist. Sehr empfehlenswert!

  13. Cover des Buches Bis in den Tod hinein (ISBN: 9783442377985)
    Vincent Kliesch

    Bis in den Tod hinein

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Hauptkommissar Severin Boesherz stammt aus dem Rheingau und hat eine neue Stelle in Berlin angetreten. Sein erster Fall hat es wirklich in sich. Denn ein Serienkiller scheint umzugehen. Jede Leiche ist mit einer Zahl versehen, deren Logik nicht erkennbar ist. Offenbar straft der Täter seine Opfer für Verfehlungen. Denn einem Lügner wird die Zunge abgetrennt und ein Brandstifter stirbt in einem Feuer. Der Täter mordet immer schneller. Kann Severin Boesherz das Muster erkennen und den Killer stoppen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

    Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, da man mitten ins spannende Geschehen geworfen wird. Man beobachtet den Täter bei seinem gnadenlosen und perfekt organisierten Treiben und stellt sich sofort die Frage, was es damit auf sich hat. Die Polizei steht ebenfalls vor einem Rätsel. Gemeinsam mit Severin Boesherz und seinem Team versucht man dem Täter und seinem Motiv auf die Schliche zu kommen. Dabei ist man den Ermittlern recht früh einen entscheidenden Schritt voraus, denn der Täter lässt sich schnell erahnen. 

    Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet dabei nicht nur die Ermittlungen, sondern auch den Täter. Auch wenn man früh ahnt, wer hinter allem steckt, hat man dennoch das Gefühl, dass einem entscheidende Puzzlestückchen fehlen, um ein stimmiges Ganzes zu bilden. Das macht, neben den spannenden Ermittlungen, einen großen Reiz der Handlung aus. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Das Tempo ist recht hoch, da die Perspektiven oft an entscheidenden Stellen wechseln, wodurch man in den Sog der Ereignisse gerät.

    Severin Boesherz ist ein ganz besonders intelligenter Ermittler. Er ist sich dieser Tatsache stets bewusst und vermittelt das auch gerne seinem Umfeld. Dadurch ist er zwar etwas gewöhnungsbedürftig, wirkt aber dennoch sympathisch. Die anderen Charaktere wirken ebenfalls authentisch, sodass man sich gerne auf diesen Thriller einlässt. Die Spannung ist durchgehend spürbar und kann sich im Verlauf der Handlung konstant steigern. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das noch einige Überraschungen zu bieten hat. 

     

  14. Cover des Buches Numbers - Den Tod im Griff (ISBN: 9783551520371)
    Rachel Ward

    Numbers - Den Tod im Griff

     (300)
    Aktuelle Rezension von: pezzy

    Der dritte Teil der Reihe schafft das, was dem 2. Teil nicht gelungen ist. Er ist fesselnd und beantwortet einige der Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe. Allerdings ist er auch der mit Abstand düsterste und schwermütigste Teil der Reihe. Leichte Kost ist es keineswegs, es flossen ein paar Tränen bei mir. Es werden einige neue Aspekte der Reise und auch neue Talente eingeflochten, wodurch der Spagat zwischen Treue zur Story und Spannungsaufbau durch Neues gut gelingt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein sehr gelungenes Ende der Reihe ist. 

  15. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

     (517)
    Aktuelle Rezension von: kimdezordo

    Es war ein super spannendes Buch, welches ich sehr schnell zu Ende gelesen habe. Eine wirklich interessante Geschichte, auch wenn das Ende für meinen Geschmack etwas ausführlicher hätte sein können. 

  16. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.667)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Dan Brown kann einfach schreiben, auch wenn es mal kein Kirchenthriller ist.

  17. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (420)
    Aktuelle Rezension von: BiblioJess

    Das Sanktuarium wurde zerstört, doch die Ideen wüten weiter und bedrohen die gesamte Welt der Bibliomantik. Die Adamitische Akademie, der Widerstand und einige andere Personen, versuchen, dies zu verhindern – aber auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Furia und ihre Freunde wollen die Refugien retten, doch schon bald stellen sie fest, dass dafür vielleicht ein zu hoher Preis gezahlt werden muss.


    Ein grandioses Finale, wie ich finde, wieder wunderbar geschrieben, mit tollen Formulierungen und Szenen. Die Charaktere habe ich noch ein Stück mehr ins Herz geschlossen und es gab einige Stellen, die mich emotional berührt haben.

    Der Band war nicht unbedingt actionreicher oder aufgeregter als die Vorgänger, von der Atmosphäre und der Handlung her sind alle drei Bände ungefähr gleichwertig. Trotzdem merkt man, dass es hier langsam dem Ende entgegengeht. Dabei sind aber auch immer noch neue Punkte aufgetaucht. Denn in dieser Reihe ist es nicht so, dass es von Anfang an ein Problem gibt und das wird, breit aufgefächert, bis zum Ende bekämpft. Es ist mehr so, dass es viele kleine Stellschrauben gibt, und einige tauchen erst nach und nach auf, während andere dann schon abgehakt wurden. Das ist eine für mich eher unbekanntere Herangehensweise, aber sie überzeugt definitiv (ich hoffe ihr versteht grob, was ich meine).

    Die „eine“ große Bedrohung tat sich dann aber doch noch letztlich auf und um die ging es hier größtenteils. Dabei wurden aber wieder einige Geheimnisse/neue Erkenntnisse unterwegs aufgedeckt, die mich wirklich sehr überrascht haben und die dem Ganzen eine neue Wendung gegeben und gleichzeitig das Gesamtbild „Bibliomantik“ noch weiter zusammengefügt haben. Wie am Ende alles zusammengeflossen ist, erklärt wurde, wie die Welt zustande kommt, das war wirklich klasse.


    Auch mit dem Ende kann ich gut leben, ein klein wenig wehmütig, aber nicht schlecht und auf jeden Fall passend. Insgesamt ist die Reihe nichts, was mich emotional erschüttert oder besonders tief im Herzen berührt hat, aber ich habe sie geliebt, weil die Welt der Bibliomantik eine unfassbar tolle Grundidee ist, die auch noch super gut umgesetzt wurde – mit überzeugendem Schreibstil, spannender Handlung, vielen genialen Einfällen (Lesebändchen-Bäume, Tintlinge, Origami-Vögel, Leseratten und so viel mehr) und es somit einfach ein geniales Werk ist, das Kai Meyer da geschaffen hat. 4,5-5 Sterne.

  18. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  19. Cover des Buches Monstärker und der Kristall des Zweifels (ISBN: 9781533455550)
    Hubert Wiest

    Monstärker und der Kristall des Zweifels

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt:

    Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechntet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
    Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

    Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine graunen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

    Meine Meinung:

    Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

    Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen.

    - Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus aus mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.

    - Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.

    - Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, jungen Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.

    - Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

    Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen... ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, ... nun wirklich heißen.

    Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als junge Leser werden ihre Freude daran haben!
  20. Cover des Buches Wenn du dich traust (ISBN: 9783401509563)
    Kira Gembri

    Wenn du dich traust

     (509)
    Aktuelle Rezension von: __traeumerkind__

    Ich habe die Geschichte von Lea und Jay  nach nicht einmal einem Tag beendet und war begeistert!

    Eine absolut schöne Geschichte mit dem sensiblen  Thema über psychische Erkrankungen und Zwangsstörungen und darüber, dass jeder im Leben sein Päckchen zu tragen hat.

    Das Buch hat sehr viel Tiefe und wirkt damit sehr realistisch und echt. Die Charaktere wurden auch neben Lea und Jay gut beschrieben, was sie sehr lebendig hat wirken lassen. 

    Der Schreibstil ist so angenehm, dass man nur so durch die Seiten fliegt! Das Buch sowie die Autorin sind absolut empfehlenswert 

  21. Cover des Buches Cry (ISBN: 9783426637487)
    Lisa Jackson

    Cry

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Eve will ihren alten Freund Roy treffen, da dieser angeblich irgendwelche Beweise hätte. Als sie an dem vereinbarten Ort auftaucht ist Roy tot und ihr Freund versucht sie zu erschiessen. Doch damit fängt Eves Albtraum erst an.

    An sich hat mich dieser Thriller echt gut unterhalten. Die Geschichte war spannend und hatte auch ein gutes Tempo. Allerdings gab es oft Situationen die meiner Meinung nach an den Haaren herbei gezogen waren.

    Ich glaube die Autorin wollte die Spannung mit diesen Plot Twists hoch halten (was ihr auch gelungen ist), aber bei mancher Wendung habe ich mich doch eher an eine Daily Soap erinnert gefühlt. Was da alles passiert ist....

    Trotzdem werde ich in Zukunft noch weitere Werke der Autorin lesen, denn die Geschichte hat mich nunmal gut unterhalten.

  22. Cover des Buches Infinity Plus One (ISBN: 9783736314863)
    Amy Harmon

    Infinity Plus One

     (236)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Finn trifft auf Bonnie, als sie am Boden zerstört ist. Die beiden fahren eine Weile durch die Gegend und zu Beginn scheint die Sängerin Finn nur zu nerven. Jedoch beginnt kurz darauf eine gemeinsame Reise. Bei dieser Reise treffen die beiden auf viele unterschiedliche Menschen, sammeln neue Erfahrungen und kommen sich gegenseitig näher. Leider passiert das nur zum falschen Zeitpunkt.

    Nachdem ich ,,Making Faces‘‘ geliebt und verschlungen habe, musste auch der zweite Band der Reihe endlich her. Vorab möchte ich euch raten, den Klappentext vorher nicht zu lesen, denn diese führt euch nur in die Irre und die Geschichte hat recht wenig mit dem Klappentext zutun. Lasst euch auf die Geschichte ein, ohne den Klappentext vorher zu lesen. Gerade die erste Hälfte des Buches habe ich total geliebt, doch leider hat die Story ein wenig nachgelassen, was ich echt schade fand. Dennoch ist es ein tolles Buch das ich euch empfehlen würde.

    Bonnie Rae Shelby, genannt Bonnie, ist eine berühmte Sängerin, die hauptsächlich Country Lieder singt. Mit dem ist sie recht erfolgreich, aber dennoch ist sie nicht glücklich. Bonnie mochte ich total gerne. Denn trotz dessen, das sie eine sehr erfolgreiche Sängerin ist, ist sie bodenständig geblieben. Sie hat ein sehr großes Herz und hilft den Menschen wo sie nur kann. Bonnie ist eine sehr starke Protagonistin, trotzdem leidet sie an ihrer Vergangenheit.

    Infinity James Clyde, genannt Finn, ist eine Genie, besonders in dem Bereich Mathematik. Dennoch hat er eine hässliche Vergangenheit, die ihn prägt. Finn liebt seine Mathematik so sehr, dass er sich am liebsten in ihr verkriechen könnte. Er sieht alles von einer rationalen Sichtweise und ist im Gegensatz zu Bonnie ein sehr zurückhaltender und ruhiger Charakter. Jedoch als er auf Bonnie trifft, macht er eine 180 Grad Wendung und öffnet sich Bonnie gegenüber.

    Alle Charaktere bringen eine starke Tiefe mit sich und man kann gar nicht anders, als sich in sie zu verlieben und mit ihnen zu fiebern. Die Geschichte der beiden war eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Oft gab es verwirrende und unrealistische Menschen, dennoch gab es auch Momente, die einfach wunderschön sind. Gegen Ende wurde die Handlung teilweise unrealistisch. Aber wenn man sich darauf einlassen kann, stört das einen kaum und man kann der Geschichte trotzdem gut folgen.

    Der Schreibstil von Amy Harmon ist einfach wundervoll. Sie schreibt leicht, locker und vor allem fesselnd. Auch in diesem Buch wird die Geschichte wieder aus der dritten Person erzählt, aber damit hatte ich gar keine Probleme, da ich mich durch Band eins schon daran gewöhnt hatte. Jedoch hat es Amy Harmon geschafft mich von der ersten Seite an voll und ganz an ihre Geschichte zu fesseln.

    ,,Infinity Plus One‘‘ war eine echt schöne und berührende Geschichte. Bonnie und Finn sind zwei außergewöhnliche Charaktere, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Dieses Buch war eine wunderschöne und dennoch verrückte Reise der beiden und trotzdem war ich total gerne ein Teil des Ganzen. Ich kann euch dieses Buch total empfehlen, aber wie oben schon bereits gesagt, lasst euch auf die Geschichte ein, ohne den Klappentext vorher zu lesen.

  23. Cover des Buches Tausend kleine Schritte (ISBN: 9783492259637)
    Toni Jordan

    Tausend kleine Schritte

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Dieses zauberhafte kleine Büchlein habe ich bereits im Januar gelesen und irgendwie schaffe ich es erst jetzt, es euch vorzustellen. Aber besser spät, als nie, denn "Tausend kleine Schritte" ist eine tolle wenn auch ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der es darum geht, seine Mitmenschen so zu nehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Wir alle sind einzigartig und sollten uns nicht verbiegen, um ins Raster zu passen.

    Die Autorin:
    Toni Jordan (geboren 1966) ist Schriftstellerin und lebt in Melbourne. "Tausend kleine Schritte" ist ihr erster Roman und war international erfolgreich. Das Buch wurde in Australien für den Miles Franklin Award und den Barbara Jefferis Award nominiert und als Bestes Debüt des Jahres ausgezeichnet. Weitere Romane der Autorin sind "Die schönsten Dinge" und "Neun Tage". Letzterer wurde mit dem Fiction Award der unabhängigen australischen Buchhändler ausgezeichnet.

    Inhalt:
    „Grace Lisa Vandenburg zählt alles, was sie umgibt, jede Kleinigkeit: die Schritte bis zu ihrem Lieblingscafé (920), die Streusel auf ihrem Orangenkuchen (12 – 92) und die Buchstaben ihres Namens (19). Erst Seamus O’Reilly und sein unwiderstehlicher Wunsch, hinter das Geheimnis ihres Lebens zu kommen, lässt sie die Kontrolle verlieren.“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Bereits das Cover lässt darauf schließen, dass wir es hier mit einer eher ungewöhnlichen Geschichte zu tun haben. Da ist ein Stapel Orangen, teils geschält, teils nicht. Das alles auf weißem Grund und eigentlich so gar nicht zum Titel passend. Doch Orangen spielen im Buch eine Rolle, wenn auch eine kleine. Ich fand das Cover zumindest so interessant, dass ich auf dem Tisch der Mängelexemplare danach gegriffen habe. Und das ist es ja schließlich, was ein Cover erreichen sollte.

    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Er passt genau zu der Protagonistin, die zwar ihre Macken hat, dabei aber dennoch gebildet ist. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen und fühlte mich durchweg gut unterhalten.

    Zitat: "Aber ohne Zählen wäre die Welt zu groß und zu austauschbar. Eine endlose Leere. Ich wäre immerzu orientierungslos. Ich wäre überwältigt."
    (Toni Jordan: Tausend kleine Schritte, Seite 31)

    Grace‘ Tick mit den Zahlen begann schon in ihrer Kindheit. Was das Ganze ausgelöst hat, erfahren wir im Lauf der Geschichte. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema „Zwänge“ auskennt, weiß man, dass meist ein traumatisches Ereignis in der Kindheit der Grund für solche ausgeprägten ungewöhnlichen Verhaltensmuster ist. So auch bei Grace. Dennoch hat sie sich in ihrem Leben gut eingerichtet. Sie kann aufgrund ihrer Zählerei nicht mehr in ihrem gelernten Beruf als Lehrerin arbeiten und gilt nun als erwerbsunfähig. Aber selbst den für sie schwierigen Situationen, wie zum Beispiel dem Einkauf im Supermarkt, ist sie gewachsen und dabei um keine Ausrede verlegen, als es darum geht die fehlende zehnte Banane zu ergattern. So können wir neben der schwierigeren Thematik auch an einigen humorvollen Szenen teilhaben.

    Erst als Seamus O’Reilly in ihre Leben tritt, merkt sie, dass ihr etwas in ihrem Leben gefehlt hat. Er macht sie glücklich und ihr Leben ein wenig aufregender. Er ist alles, was sie braucht. Doch das scheint Seamus nicht zu merken. Sein Drang, ihr zu helfen ist groß und so nimmt die Geschichte der beiden ihren Lauf.

    Wir lernen Grace Marotten ziemlich deutlich kennen, sie zählt alles was ihr möglich ist, um sich in der Welt zurechtzufinden und Sicherheit zu verspüren. Das hat die Autorin wunderbar in Szene gesetzt und manchem Leser könnte das schon auf die Nerven gehen. Ich persönlich fand es aber sehr interessant in Grace Kopf blicken zu dürfen. Natürlich kommen wir in der Geschichte irgend wann zu der Frage , ob es sinnvoll ist, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Ticks zu überwinden. Ob es überhaupt nötig ist, sich zu verändern, um mehr der Norm zu entsprechen. Und ob es Grace glücklich macht, mithilfe von Medikamenten ein sogenanntes normales Leben zu führen, welches der eigenen Natur aber zuwider ist.

    "Tausend kleine Schritte" ist ein sehr emotionales Buch, welches uns mitnimmt in die Welt einer Zwangsneurotikerin. Wir erfahren, welche Hürden jene Menschen zu nehmen haben, um so sein zu können, wie sie selbst sein möchte und nicht, wie die Außenwelt sie sehen will. Auch wenn viele Ratschläge von Außen gut gemeint sind, so muss jeder am Ende selbst entscheiden, was für ihn das Richtige ist. Akzeptiere dich und akzeptiere dein Gegenüber. Jeder ist richtig, so wie er ist.

  24. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (539)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Wie so oft, habe ich auch dieses Buch relativ häufig in die Hand genommen und kurze Zeit später wieder ins Regal gestellt, weil ich immer dachte: Deine Zeit ist noch nicht jetzt. 

     

    Was soll ich sagen? In der Zwischenzeit war die Zeit da und ich bin begeistert! Dieses Buch ist ein kleines aber feines Meisterwerk, das bei mir zu mehr als nur einer Träne geführt hat. 

    Der Schreibstil ist auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, aber sehr authentisch und macht den besonderen Reiz des Buches aus. 

     

    Da die Handlung recht kurz ist, möchte ich inhaltlich nicht zu sehr auf die Geschichte eingehen um Spoiler zu vermeiden. 

     

    Fazit:

     

    Eines kann ich aber schnell noch sagen: Eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. 

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