Bücher mit dem Tag "zahlen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zahlen" gekennzeichnet haben.

161 Bücher

  1. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Mimi

    Ein Krimi, der mich mit einem ungewohnt heftigeren Einstieg, als die bisher gelesenen bereits überraschte.
    Eine Frau wird in ihrem eigenen Haus zu Tode gefoltert, die kleine Tochter bleibt unter dem Bett unentdeckt. Eine Nachricht des Täters, die nur aus Zahlen besteht, können die Polizisten nicht entschlüsseln. Umso wichtiger ist, was das Kind gesehen hat. Als das Mädchen unter Aufsicht der Psychologin Freyja befragt werden soll, erlebt Kommissar Huldar eine unangenehme Überraschung, denn er kennt die Psychologin schon - er hat sich nach einem One Night Stand heimlich aus ihrem Schlafzimmer geschlichen und nie wieder gemeldet, nachdem er ihr eine falsche Identität vorgelogen hatte.
    Mit sympathischen Hauptfiguren steigt man direkt in den ersten Mord mit ein. Der Hauptkomissar Huldar bei seinem ersten Mordfall und der Psychologin Freya.
    Leider hat die Geschichte einige Längen, man schweift weg und es lässt sich nur noch stockend lesen… Oft schweifte mir die Autorin zu tief in Details ab, was somit mit fehlender Spannung einbüssen musste.
    Durch die verblüffende Wendung zum Schluss des Buches und mit detailreichen Erklärungen zu den Rätseln und der Auflösung der drei Mordfälle konnte mich das Buch noch einmal fesseln.

  2. Cover des Buches Ausgerechnet wir (ISBN: 9783462049398)
    Monika Peetz

    Ausgerechnet wir

     (113)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In dem Buch geht es um Tom, der auf einem mathematischen Dating Portal seine große Liebe sucht. Dabei wird ihm Lisa vorgeschlagen, von der er sofort begeistert ist. Er nimmt sich vor, 28 Tage lang anderen Menschen Gefallen zu tun, um damit vielleicht auch Glück bei seiner Lisa zu haben.

    Ich finde das Cover, ein Herz aus Blütenblättern, romantisch; Der Schreibstil liest sich angenehm. Die Geschichte selbst hat einige humorvolle Stellen zum Schmunzeln. Tom, der sein Leben nach der Mathematik lebt, wird zu schubkasten-klischeemäßig vorgestellt und durchläuft nicht wirklich eine Verwandlung. Ich war überrascht, dass sich die Geschichte hauptsächlich um Tom´s missglückte Eroberungsversuche handelt. Durch zahlreiche Nebenhandlungen verliert die Geschichte leider ihren roten Faden. Es gab überraschende Wendungen, die ich überhaupt nicht so kommen gesehen habe und ich als gelungen empfand. Dennoch war manches Verhalten der Charaktere sehr plötzlich und unlogisch im Hinblick auf den zuvor gelesenen Informationen. Aus diesen Gründen habe ich dann nur noch jede 2. Seite überfliegend gelesen. Das letzte Kapitel bzw. Ende fand ich letztendlich sehr gut gelungen, da dies alles enthielt, was dem restlichen Buch fehlte.

    Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.

  3. Cover des Buches Wintermädchen (ISBN: 9783473584048)
    Laurie Halse Anderson

    Wintermädchen

     (431)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…

    Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.

    Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!

    Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.

    Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig. 

    Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...

    ,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!

  4. Cover des Buches Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5) (ISBN: 9783864931215)
    Stefan Ahnhem

    Die Rückkehr des Würfelmörders (Ein Fabian-Risk-Krimi 5)

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Also der zweite Teil der Reihe in der Reihe fand ich echt spannend und ging auch echt gut weiter. Allgemein sind aber die Bücher in der Fabian Risk Reihe einfach anstrengend, weil es so viele Namen sind und da einfach der Überblick über jeden zu halten, einfach schwer ist.

  5. Cover des Buches Monstärker und der Kristall des Zweifels (ISBN: 9781533455550)
    Hubert Wiest

    Monstärker und der Kristall des Zweifels

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Zum Inhalt:

    Loona sitzt zuhause an ihrem Schreibtisch und bereitet sich auf ihren bevorstehenden Mathetest vor. Dabei schweift sie allerdings ab, verrechntet sich und ehe sie sich versieht hat ein Transportnebel sie nach Makah-Uhbien gebracht, das Land der Dinge-Erfinder.
    Doch die Makah-Uhbas sehen schweren Zeiten entgegen. Ihr Präsident Göhrkin hat beschlossen, dass fortan Schluss sein soll mit dem Dinge-Erfinden, da es doch recht mühsam sein kann, immer wieder neue Dinge zu erfinden. In Zukunft sollen die Dinge in Fabriken hergestellt werden.

    Monstärker, ein junger Makah-Uhba, will sich damit nicht abfinden und beschließt, gegen den Päsidenten und seine graunen Wächter zu kämpfen. Ob das gut geht?

    Meine Meinung:

    Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich recht selten Bücher lese, die in Fantasiewelten spielen. Hubert Wiest schaffte es jedoch mit seiner Geschichte von Loona und Monstärker, mich zu überzeugen.

    Das Buch vereint mehrere Komponenten, die es für mich als empfehlenswertes Kinderbuch auszeichnen.

    - Loona ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich anfangs ein wenig schwer tut, weil sie nicht gerne rechnet und ihr das auch nicht leicht fällt. Sie wächst jedoch im Laufe der Erzählung immer mehr über sich hinaus und zeigt dem Leser, dass man nicht kämpfen muss, um an sein Ziel zu gelangen, sondern dass man durchaus aus mit Cleverness und einer guten Portion Selbstvertrauen vieles erreichen kann.

    - Die Thematik des Dinge-Erfindens spricht mit Sicherheit jeden Leser an. Ich habe mich während der Lektüre mehrmals dabei erwischt, mir Dinge zu überlegen, die die Protagonisten erfinden könnten, um sich in verschiedenen Situationen zu helfen. Allerdings wäre bei mir wohl öfter der Klingelton ertönt. Dennoch wird die Fantasie des Lesers angeregt und genau das sollte ein Kinderbuch erreichen.

    - Loonas Angst vor der Mathematik ist ebenfalls ein Thema mit dem der Autor sehr klug umgeht. Die Makha-Uhbas tun sich allesamt sehr schwer mit den einfachsten Rechnungen doch ihr Präsident erwartet von ihnen, dass sie genau dies erlernen und effizienter arbeiten. Loona und ihr Freund Tim schaffen es jedoch, einen Weg zu finden, auf dem auch die Makha-Ubahs und das Volk der Vokaren das Rechnen erlernen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch das Potenzial dazu hat, so manche, jungen Leser die Angst vor der Mathematik zu nehmen.

    - Schlussendlich ist das Buch auch ein Plädoyer für die Freundschaft und zeigt, dass man gemeinsam sehr viel erreichen kann.

    Etwas verwirrend waren für mich all die vielen ungewöhnlichen Namen... ich musste da dann doch öfter zurückblättern und nachschlagen, wie die einzelnen Makha-Ubahs, Vokaren, ... nun wirklich heißen.

    Dennoch möchte ich dieses Buch weiterempfehlen. Sowohl erwachsene (Vor-)Leser als junge Leser werden ihre Freude daran haben!
  6. Cover des Buches 'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna' (ISBN: 9783596812752)
    Fynn

    'Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna'

     (543)
    Aktuelle Rezension von: AQua

    Anna scheint wie der kleine Prinz vom Himmel gefallen zu sein. Und wie der kleine Prinz hat sie lauter Fragen an das Leben, an den Tod, an die Wahrnehmung und die Wirklichkeit, an die großen Zusammenhänge. Sie ist eine Forscherin, die wir gerne begleiten und zum Glück schon von Beginn an wissen, dass ihre Zeit begrenzt ist. So ist der Schock nicht so groß. Denn wie der kleine Prinz muss auch sie die Welt viel zu früh verlassen.

    Dem Erzähler dieser besonderen Begegnung gelingt es leider nicht so gut, klare Bilder und Parabeln für Annas Erkenntnisse zu finden. So bleiben ihre genialen Einfälle manchmal konfus und etwas zusammenhanglos im Raum stehen. 

    Bereichernd wäre auch eine kommentierte Ausgabe, die Annas Entdeckungen physikalisch und philosophisch einordnet!

  7. Cover des Buches In Liebe und Tod (ISBN: 9783442370474)
    J. D. Robb

    In Liebe und Tod

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Eigentlich steckt Eve Dallas bereits bis über beide Ohren in den Ermittlungen zu einem Doppelmord – doch eine Bitte ihrer besten Freundin Mavis kann sie einfach nicht abschlagen. Schon gar nicht wo diese kurz vor der Geburt ihres Kindes steht und durch das plötzliche Verschwinden der werdenden Mutter Tandy Willowby aus ihrem Geburtsvorbereitungskurs völlig aus dem Häuschen ist. So pendelt Eve zwischen den Morden in Buchhalterkreisen, verschwundenen Schwangeren in ganz Europa und dem Schrecken bei Mavis Geburt anwesend sein zu müssen.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    „Eve war sich nicht sicher, was es über sie aussagte, dass es ihr im Leichenschauhaus besser als in einem Geschäft mit Babysachen ging.“

     

    Das klassische J. D. Robb-Cover mit der Andenbeere wirkt durch die starken Orangetöne, die jedoch leider keine Verbindung zur Geschichte und auch nicht zum winterlichen Setting des Romans herstellen.

    Die Erzählung beginnt mit den Mordfällen eines jungen Paares aus Buchhalterkreisen und erschien mir dabei eher trocken und unaufgeregt. Die Hintergrunddetails der zahlenbasierten Berufe konnten mich genauso wenig mitreißen wie die vielen Namen an Verdächtigen, Zeugen und beteiligten Firmen, denen man folgen sollte.

    Der Moment von Tandys Verschwinden und einem größeren Fokus auf die Handlung um Mavis war dann regelrecht erfrischend und dabei auch spannend. Die Ermittlungsarbeit nahm, mit der Verschmelzung der Themen, an Fahrt auf und führten zu aufregenden Situationen, Verhören, Final-Elementen sowie an feinhumorigen Situationen mit Eves Kollegen/-innen.

    Besonders begeistern, rühren und mein Herz erwärmen konnten jedoch die wundervollen Momente um die Schwangerschaft von Mavis und die Geburt ihres 1. Kindes. Hier hatte ich wirklich Tränen in den Augen und alle lieben Nebencharaktere waren an genau der richtigen Stelle. Als Tüpfelchen auf dem i wäre ich danach gerne noch mit Eve und Roarke in den Urlaub gereist, da ihre Liebe und die dazugehörige Leidenschaft in diesem Teil einfach wunderbar waren.

     

    》FAZIT:

    Der Buchalter-Part der Geschichte konnte mich weniger begeistern. Der Vermisstenfall schon mehr. Und alles was mit Mavis und ihrer Schwangerschaft zu tun hatte traf mich auf direktem Wege mitten ins Herz!

  8. Cover des Buches Falsch (ISBN: 9783455403855)
    Gerd Schilddorfer

    Falsch

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Falsch" ist der erste Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Ein alter Mann wird im kolumbianischen Dschungel in seiner Hütte überfallen. In letzter Minute schickt er drei Brieftauben in den Himmel und richtet sich selbst bevor er ein Geheimnis ausplaudern kann. Die Tauben erreichen mit ihren drei Hinweisen Bogota, Medellin und Sao Gabriel, wo drei Freunde aus alter Zeit ihre Heimat fanden. Zur gleichen Zeit am Münchner Flughafen als eine Diamantenraub gerade noch vereitelt wird. Warum interessieren sich die Yakuza, MI5 und weitere dubiose Personen für all dies? Es scheint, dass der Ursprung des Geheimnis weit in der Vergangenheit liegt. Der alternde Pilot und Abenteurer John Finch wird in Südamerika von einem der Freunde für eine horrende Summe engagiert, um die beiden anderen Hinweisträger zu ihm zu bringen. Denn nur gemeinsam können sie das Geheimnis lüften. Und alle sind verbunden durch ein gemeinsames Kriegsschicksal. Doch bevor Finch's Auftrag erfüllt ist, überschlagen sich die Ereignisse. Es beginnt ein Wettlauf rund um den Globus. Gerd Schilddorfer erzählt diese Story über drei verschiedene Zeitebenen und Orten total verstreut über die Welt. Was anfangs noch ein großes Fragezeichen für den Leser ist, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenführen könnten, wird im Laufe der Geschichte immer klarer. Dabei verwebt er reale historische Ereignisse wie das Ende des Zarenreichs, die Geldfälschaktion "Operation Bernhard" der Nazis oder das Flugzeugunglück in Mir 2009 mit der fiktiven Story rund um das Geheimnis der vier Auswanderer in Südamerika. John Finch ist dabei Pilot eines Wasserflugzeugs, der viele Jahre schon in Nordafrika und anderswo in diversen gefährlichen Missionen unterwegs war. Derzeit hat ihn das Schicksal nach Südamerika verschlagen. Für mich hat er ein wenig etwas von Indiana Jones. Deswegen ist dieses Buch auch nicht nur ein Thriller für mich, sondern hat auch einen Touch von Abenteuerroman. Aber diese Mischung gefällt mir extrem gut. Von Anfang bis Ende empfand ich es sehr spannend, flüssig zu lesen und als rasanten Pageturner. Mir hat es sehr gut gefallen und definitiv werde ich die Folgebände des Whisky trinkenden Abenteurer und Piloten John Finch lesen.

  9. Cover des Buches Auch die Liebe hat drei Seiten (ISBN: 9783548284880)
    Susann Rehlein

    Auch die Liebe hat drei Seiten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: FrauWoelkchen
    Inhalt

    Lisbeth stammt vom Land und hat sich dort auch bisher sehr wohlgefühlt. Behütet und umsorgt von ihrer Tante und ihrem Schaf Paul, hätte sie sich kein anderes Leben vorstellen können. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Tante gemacht, welche Sie nach Berlin verfrachtet, ohne Paul, ohne Tante, sondern auf sich allein gestellt. Mit 23,7 Jahren sollte das für Lisbeth an sich kein Problem sein, wären da nicht ihr Zahlenproblem und andere Macken die ihr das Leben erschweren. So begleitet man Lisbeths Leben und ihre Erlebnisse in Berlin und erlebt ihre Entwicklung mit.

    Meine Meinung

    Ehrlich gesagt wusste ich zu Beginn gar nicht so richtig was mich bei diesem Buch erwarten würde. Vom Klappentext her, dachte ich an eine leichte Liebesgeschichte. Lediglich der Buchtitel hatte mich wirklich neugierig gemacht, sodass ich es mir gewünscht hatte. Vorweg kann ich schon einmal sagen, dass ich es wirklich interessant fand mal ein Buch zu lesen, welches in der eigenen Stadt spielt.
    Die Hauptprotagonistin Lisbeth sticht als Protagonistin ganz klar hervor, nicht nur wegen des etwas altbackenen Namens. Lisbeth ist einfach herrlich unperfekt, sogar sehr unperfekt. Nicht nur, dass Sie keine menschliche Nähe mag, sie hat auch noch einen ausgeprägten Zahlenfimmel, der dazu führt, dass sie alles und jeden durchzählen muss. Ich muss gestehen, dass ich befürchtet hatte, dass mir das ständige Gezähle im Buch nach einer Weile auf die Nerven gehen würde, allerdings war das überhaupt nicht der Fall. Es hat den Lesefluss nicht gestört und später hat es mir sogar etwas gefehlt. Lisbeth ist als Protagonistin durch ihre manchmal merkwürdige Art eine interessante und liebenswürdige Person, welche man gerne auf Ihren holprigen Weg durch Berlin begleitet. Auch die anderen schrägen Nebencharaktere waren allesamt sehr unterhaltsam, aber meiner Meinung nach auch ab und an etwas überzogen. Denn, man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich auch einige "normale" Leute in meiner Heimatstadt Berlin. ;-) Auch wenn es an sich authentisch für Berlin ist, dass es hier einige schräge und verrückte Vögel gibt - von denen es in dem Buch nur so wimmelt.
    Was die Handlung betrifft muss ich ganz klar sagen, dass ich doch etwas anderes erwartet hatte. Der Klappentext und der Titel haben mich an eine leichte Liebesgeschichte denken lassen, allerdings hatte das Buch für mich eher am Rande damit zu tun. Man hat tatsächlich mehr Lisbeths Entwicklung begleitet und ihr Leben in Berlin, welches zwar auch die Liebe zum Thema hatte, aber eben nicht so intensiv wie ich das dachte. Ich fand es schön und unterhaltsam ihren Weg zu begleiten und auch den der Nebencharaktere, aber dennoch hat mir doch sehr die gewisse Würze in der Handlung gefehlt. Es hat manchmal gefühlt nur so vor sich hin geplätschert, oft wurde lang auf Dinge eingegangen, die man durchaus hätte kürzer halten können. Dennoch hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich konnte auch manchmal schmunzeln.

    Mir hat es gefallen, dass man ganz klar eine Entwicklung bei Lisbeth mit erleben konnte - als Person und auch ihren Zahelnfimmel betreffend. Ihr Problem mit der menschlichen Nähe war für mich allerdings nicht so gut umgesetzt, für mich war dies nicht wirklich glaubwürdig rüber gebracht. Sie dachte zwar immer das ihr irgendetwas unangenehm war, aber es hat sich nie in ihren Handlungen wieder gespiegelt. Hier saß sie eng neben jemanden, da wurde sie umarmt - wenn ich ein Problem mit menschlicher Nähe habe, ziehe ich mich doch aus solchen Situationen zurück, denke ich zumindest.

    Das Ende war an sich tatsächlich eher unspektakulär, aber es hat gepasst, da die Handlung ja auch nicht extrem spannungsgeladen war. Versteht mich nicht falsch, deswegen war das Ende aber nicht schlecht. Es wurde zum Ende hin sogar etwas emotional, sodass ich auch ein Tränchen unterdrücken musste.

    Im Großen und Ganzen hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen, die Handlung haut einen zwar nicht aus den Latschen, aber gerade wenn man selbst in Berlin wohnt ist es eher unterhaltsam.

    Fazit

    Bei "Auch die Liebe hat drei Seiten" handelt es sich meiner Meinung nach um ein gutes, kurzweiliges Buch für Zwischendurch. Gerade nach einen sehr intensiven Geschichte ist dies denke ich eine leichte Lektüre um wieder runter zukommen.
  10. Cover des Buches Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2) (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)

     (958)
    Aktuelle Rezension von: Nemia

    Ich hatte das Buch innerhalb weniger Tagen durchgelesen. Das Ende hat mich sehr überrascht und die Morde waren ziemlich beeindruckend. Es waren nicht die Typischen Morde die man aus anderen Büchern kennt. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten was ich persönlich sehr mag. Der Schreibstil ist einfach zu lesen. 

  11. Cover des Buches Die Einsamkeit der Primzahlen (ISBN: 9783499291289)
    Paolo Giordano

    Die Einsamkeit der Primzahlen

     (801)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Viele der Handlungen der beiden Hauptprotagonisten - Alice und Mattia - sind grenzwertig und verstörend. Beide sind seit der Kindheit traumatisiert. Das ist wohl der Grund, warum sie gegenseitig eine Nähe empfinden, die sonst mit keinem anderen Menschen eingegangen wird.

    Alice arbeitet später in einem Fotoladen und Mattia ist ein absolutes Rechengenie. Ihre Wege trennen sich und das Leben legt ihnen viele Hindernisse in den Weg

    Für mich als Leser war es eine unbekannte und verstörende Welt. Vieles konnte ich gar nicht nachvollziehen. Am Ende hatte ich mit den Beiden großes Mitgefühl, wegen eines Lebens, dass sie nicht genießen konnten und das doch so schön sein kann !!

  12. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (547)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    In Deutschland und der Schweiz tauchen grausam verstümmelte Leichen mit in die Haut eingeritzten Zeichen aufgefunden. Scheinbar gibt es keinen Zusammenhang, doch als Sabine Nemez genau hinschaut, entdeckt sie zwei Zusammenhänge: Märchenmotive und Maarten S. Sneijder. Und der hat jeden Grund, Sabine Nemez nicht alles zu sagen, denn dieser Fall, triff Sneijder sehr persönlich. Die Jagd nach dem Mörder führt die beiden von Wien bis ganz in den Norden Deutschlands, wo eine seltsame Anstalt für psychopatische Mörder ist und eine junge Psychologin, die eigene Ziele verfolgt.

      Auch im dritten Band von Andreas Gruber ist spannungsgeladen. Diese Spannung überträgt sich dieses Mal vor allem auf Sneijder, der dieses Mal auch seine verletzliche Seite zeigen muss. Die Handlung ist rasant, die Ermittlungsarbeit gewohnt kreativ, so dass auch Nemez‘ und Sneijders Vorgesetzte viel toben. Die Spannung hält bis zum Finale und wenn man denkt, man kann durchschnaufen, setzt Gruber noch einen drauf und lässt einen mit offenem Mund zurück. 

    Auch im dritten Band schafft es Gruber, alle Fäden der verwickelten Handlung in den Händen zu halten und diese am Ende aufzulösen. So kann der dritte Band das hohe Niveau der Vorgänger klar fortsetzen – und man darf gespannt sein, was jetzt noch kommen mag.  

  13. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (739)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  14. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (603)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  15. Cover des Buches Das Geheimnis der Eulerschen Formel (ISBN: 9783746637631)
    Yoko Ogawa

    Das Geheimnis der Eulerschen Formel

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Jamii
    Ich ging die Zahlenreihen durch, die der Professur und ich notiert hatten und die ineinanderflossen, als würden sich Millionen von funkelnden Sternen am Nachthimmel vereinen.

    Dieses Buch ist so eine angenehme Mischund aus Mathematik, Poesie und Charakterentwicklung, dass ich es wortwörtlich nicht aus der Hand legen konnte. 

    Die Beziehung zwischen der neuen Haushälterin und des Mathematikprofessors, um den sie sich kümmert ist unglaublich berührend. Der Professor verliert alle 80 Minuten sein Gedächtnis, aber an Zahlen erinnert er sich, er hat ein Gefühl und eine Liebe für sie. Zur Begrüßung fragt er nicht nach dem Namen, sondern der Schuhgröße und zu jeder Zahl, die ihm genannt wird, hat er eine Geschichte, eine Besonderheit.

    Die Haushälterin kennt sich zwar mit Mathematik nicht wirklich gut aus, aber lernt sehr gerne und nimmt den Professor, wie er ist und schnell entwickeln die beiden eine sehr große Zuneigung zu einander, die fern von jeglicher romantischen Anziehung ist und vielleicht gerade deshalb so wohltuend zu lesen.
    Diese Zuneigung ist allerdigns nichts gegen die, die der Professor für den Sohn der Haushälterin empfindet, den er aufgrund seines flachen Kopfel kurzerhand Root, wie das Wurzelzeichen, tauft. Ich glaube, dass wenige Beziehungen in Büchern das Herz mehr erwärmen, als die eines alten Mannes zu einem Kind. Wenn diese dann noch so brilliant geschrieben ist, wie von Ogawa bleibt nichts zu wünschen übrig. 

    Dieses Buch ist definitiv ein must-read!

  16. Cover des Buches The Curious Incident of the Dog in the Night-time (ISBN: 9781782953463)
    Mark Haddon

    The Curious Incident of the Dog in the Night-time

     (450)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Christopher findet im Garten der Nachbarin einen toten Hund. Er beschließt rauszufinden, wer den Hund getötet hat und darüber ein Buch zu schreiben.

    Bewertung:
    Ich bin um dieses Buch sehr lange geschlichen, weil so ein Hype drumherum entstanden ist, dass ich es irgendwie gar nicht lesen wollte. Ich bin aber zufrieden, dass ich es getan habe.
    Der Stil des Buches ist ungewöhnlich, was natürlich dem Erzähler geschuldet ist, ein ungewöhnlicher Junge, kann nicht in einem gewöhnlichen Stil schreiben. Ich finde es aber sehr authentisch und auch sehr gut gelungen, man kann sich schon durch den Stil in die Welt des Protagonisten reinversetzen. Dadurch wird es dem Leser sehr viel leichter gemacht.
    Dadurch dass es ein Jugendbuch ist, ist die englische Sprache auch nicht komplex und gut lesbar. Ich hatte wirklich keine Probleme und ich würde sagen, dass es auch ein durchdchnittlicher Jugendlicher mit normalen englischen Wortsachtz schaffen kann.
    Die Geschichte ist auch sehr interessant, man denkt am Anfang, dass es langweil ist, es entwickelt sich aber zu etwas anderen, als man erwartet hat. Und das im positiven Sinne.
    Was mich etwas eingeschränkt hat, war dass die Perspektive teilweise sehr einschränkt, einige Sachen wären mit einem anderen Erzähler etwas klarer und verständlicher, aber darum schien es in diesem Buch nicht wirklich zu gehen.
    Eine Empfehlung von mir!
  17. Cover des Buches Die Küsse des Marquis (ISBN: 9781503901025)
    Christi Caldwell

    Die Küsse des Marquis

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Laura_M

    Bei "Die Küsse des Marquis" von Christi Caldwell handelt es sich um den ersten Teil der "Hell&Sinn"- Reihe.

    Robert Dennington, Marquis von Westfield, genießt sein Leben in vollen Zügen. Heiraten? Nichts für ihn. Der junge Lord treibt sich lieber in Clubs und Spielhöllen rum. Helena Bradbury lebt in einer solchen, nachdem sie ihrer schwere Kindheit entflohen ist. Unter dem Schutz ihrer Brüder geht sie der Tätigkeit als Buchhalterin nach. Bis sich eines Nacht die Wege der beidem kreuzen und der Ärger beginnt ...

    Bücher, die in der Regency Ära spielen, interessieren mich und auch dieses Buch konnte mich gut unterhalten. Es umfasst keine historischen Ereignisse oder bringt einem neue Erkenntnisse. Es ist einfach eine nette Liebesgeschichte in der damaligen Zeit.

    Robert und Helena haben beide in der Vergangenheit Dinge durchgemacht, die ihr Verhalten bis heute prägen. Wenn sie auch unterschiedlichen Schichten entstammen so tragen beide ihre Dämonen mit sich rum. 

    Die Wortgefechte waren amüsant zu lesen. Keiner der beiden ist auf den Mund gefallen. Beide Charaktere sind stark, was mir gut gefallen hat. Auch die Chemie zwischen den beiden stimmt und ihr Verhalten zueinander ist nachvollziehbar. Wir haben hier außerdem keine kleine schutzbedürftige Lady. Wir haben eine Frau, die sich selbst behaupten kann (soweit es die Männer in ihrem Leben zulassen).

    Fazit: Die perfekte Mischung aus romantisch und ein wenig spannend. Ein unterhaltsames Buch.


    Auch Helenas Brüder bekommen ihre eigene Geschichte:

    2.Ryker - Die Leidenschaft des Viscounts

    3.Niall - Die Lady und ihr Leibwächter

    4.Calum - Die Erbin und der Spieler

    5.Adair - Eine unerschrockene Lady

  18. Cover des Buches Die Zahlen der Toten (ISBN: 9783596512416)
    Linda Castillo

    Die Zahlen der Toten

     (773)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Toller Charakteren und das Setting inklusive der ganzen "Amish People" fand ich ziemlich interessant. Super fesselnd und wirklich sehr mitreißend geschrieben. 


    Nur das Ende war für mich zu schnell abgehandelt, aber die Reihe geht ja noch weiter. Da freue ich mich darauf.

  19. Cover des Buches Nebelfäden (ISBN: 9783985952519)
    C. Greene

    Nebelfäden

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Rabena

    Die neun Kurzgeschichten der Autorin Carolina Greene sind sehr unterschiedlich und abwechslungsreich, und doch haben sie eines gemeinsam: Wie, und aus welchen Gründen treffen wir Entscheidungen? Aus freiem Willen? Die Storys können eigentlich keinem bestimmten Genre zugeordnet werden, sie spielen teils in der Zukunft, manche sind gruselig, berührend oder mystisch. Man  bekommt es mit unsympathischen Protagonisten zu tun, und die Psychologie spielt auch eine Rolle. Zu jeder der Geschichten gibt es noch kurze 'Story Notes' der Autorin.

    Meine Meinung:

    Diese spannend und flüssig geschriebene Anthologie hat mich teilweise zu Nachdenken angeregt. Wie hätte ich mich wohl in einer bestimmten Situation entschieden? Die Geschichten sind abwechslungsreich, das hat mir gut gefallen.

  20. Cover des Buches Die Zahl (ISBN: 9783596182411)
    Daniela Larcher

    Die Zahl

     (104)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    „Und sein Hemd war so zerknittert wie der Hintern von Liz Taylor“ – Das ist ein Satz, bei dem ich nicht ganz verstanden habe, wieso er überhaupt im Buch war. Also habe ich nach Liz Taylor gegoogelt und entdeckt, dass sie mal wunderschön war und genauso wie jeder Mensch das Opfer der Zeit wurde. Jeder altert, jeder kriegt Falten, jeder Hintern wird mal zerknittert sein, aber nein, die Autorin macht sich über die Schauspielerin lustig, während ihr eigenes Buch dem Erfolg dieser Schauspielerin nicht das Wasser reichen kann.

    Es beginnt mit einer Leiche. Das tut jeder Kriminalroman. Der Fundort und die Umstände waren interessant, das hat für eine gewisse Spannung gesorgt, doch zwei Seiten später zerbrach der Spannungsbogen schnell an der schrecklichen Erzählweise.

    Ihr Stil ist nüchtern, eiskalt und wird nur dann belebt, wenn sie über Nahrung redet. Mir ist klar, dass Essen wichtig für das eigentliche Leben ist, aber das ist etwas, worüber ich ungern lese. Schließlich gehört der Gang zum Klo auch zum Leben und das ist definitiv etwas, worüber ich nicht lesen möchte. In jedem Abschnitt wird gegessen, irgendein Tee getrunken, kein Fleisch, allesamt Vegetarier und der Kommissar ein wahrer Kochkünstler, der die tollsten Gerichte zubereiten kann. Was hat das mit der Handlung zu tun? Wenn es als Charakterentwicklung eingestuft werden soll, ist das eine sehr schlechte Methode. Gefühle bilden den Charakter, Gefühle formen eine Seele und nicht, dass er ungern Fleisch frisst und liebendgern diese eine Teesorte trinkt. Das hat den Kommissar in meinen Augen sofort unsympathisch gemacht. Er kam mir wie ein Snob vor, der mich als Untermenschen abstempelt, weil ich Fleisch esse.

    Der Kommissar hat keine Ahnung, wie er den Fall bearbeiten soll und seine Ahnungslosigkeit schlägt auf den Text über und macht die Handlung schnell zäh. Bei den ersten Befragungen weiß man sofort, dass diese Figuren Platzfüller sind, den Text unnötig aufbauschen, und doch zieht uns die Autorin zu diesen Vernehmungen, erzählt alles ganz breit und lang und sorgt dafür, dass der Mord langweilig wird. Der Spannungsbogen leidet darunter, er verschwindet in dem ganzen Textkram.

    Die Gerichtsmedizinerin versteht sich ganz schnell sehr gut mit dem Kommissar. Ihr Urlaub wird ruiniert, sie sitzt fest, aber kaum wechseln die beiden zwei Worte miteinander, droht daraus eine Liebesgeschichte zu entwickeln. Kein Konflikt zwischen den beiden, rein gar nichts. Ich wäre wütend auf ihn, weil er mir den langverdienten Urlaub ruiniert hat. Wenn nicht laut, dann aber unterschwellig, wenn nicht mit Absicht, dann aus dem Unterbewusstsein heraus. Sie aber hat keine solchen Gefühle. Sogar als sie wütend deshalb wird, gibt sie ihm keinen Moment lang die Schuld.

    Schließlich merkt man, dass die Handlung erst eine Entwicklung machen wird, wenn der nächste Mord passiert, aber bis dahin wurde das Lesen schnell zu einer Arbeit. Ich wollte nicht mehr und es wurde mir alles egal. Von mir aus kann Liz Taylor die Serienmörderin sein.

  21. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.677)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist klasse! Sobald ich ein Buch von Dan Brown gelesen hatte, musste ich auch alle anderen lesen! Denn Dan Brown weiß, wie man gute Geschichten erzählt!

  22. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

     (526)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich mochte die Geschichte wirklich gern, es war spannend, die Welt war interessant. Allerdings war mir die Protagonistin, dafür dass sie so intelligent sein sollte, stellenweise etwas zu naiv und hat sehr dumme Entscheidungen getroffen. Außerdem gab es im Mittelteil sehr viel unnötiges Drama. 

    Aber mit dem Ende hat die Autorin sich wieder meinen Respekt verdient. Nicht nur das es unerwartet war, solch ein Ende hätte ich in einem Jugendbuch definitiv nicht erwartet, daher Respekt. 

    Ein guter Jugendthriller mit Dystopieanteil der auf jeden Fall einen näheren Blick wert ist.

  23. Cover des Buches Null (ISBN: 9783499256486)
    Adam Fawer

    Null

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Tea_Loewe

    "Null" ist ein Thriller, den ich bis heute wärmsten all jenen weiterempfehle, von denen ich denke, dass sie dieses Genre lesen. Es ist kein klassischer Thriller, sondern vielmehr ein wissenschaftsgestütztes Szenario, das mehr und mehr ins Übersinnliche abdriftet, ohne dabei abgedroschen oder wirr zu werden.

    Für mich als Fan von Fantasyromanen ein gelungener Genrewechsel. Ganz nebenbei habe ich gelernt, was es heißt, auf einen Variablenwechsel zu setzen. Ich mochte das Buch wirklich gern, die Story war actionreich, strebte vorwärts, hatte spannende Wendungen in sich und eben das Fünkchen Übersinnliche.

    Klare Empfehlung!

  24. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596034307)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (438)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Der Einstieg in dieses Buch war für mich das perfekte „Show don’t tell“. Obwohl es ein paar Monate her war seitdem ich das vorherige Buch gelesen hatte war ich sofort wieder back und brauchte kein Exposition-Dumping. Der Schreibstil von Kai Meyer ist detailreich und verpackt Ortsbeschreibungen in elegante Sätze. Dieses und die natürlich klingenden Dialoge gefielen mir und machten mir Lust auf weitere Bücher von Kai Meyer.

    Die Charaktere hatten für mich alle ihren Charm. Besonders ein treuherziger Südstaatler brachte mich hin und wieder zum auflachen … In einer sonst ziemlich ernsten, zum Teil tragischen (Cat), Geschichte.

    Die Hauptperson Furia mochte ich hier im Reihen-Finale besonders gern. Sie ist keine glatt geschliffene Heldin, sondern eine nachdenkliche Person die versucht mit ihrem Leben klarzukommen.

    Die Handlung baut auf die vorherigen Bände auf und ist wie immer komplex. Ich fand wirklich jeden Aspekt der Geschichte interessant. Man wird echt von einer tollen Szenerie ins nächste spannende Szenario geworfen. Von der Durchbrechung der vierten Wand, großen Plot-Twists und der Philosophie über die Allmacht ist alles dabei. Generell kann man sagen das es wohl der düsterste Teil ist.

    Ich habe meist erst gemerkt das ein Kapitel vorbei war als ich schon wieder im nächsten steckte.

    Kurzum: Ich bin begeistert, kann diese Trilogie jedem empfehlen der schönen Sprache und komplexere Fantasy mag, und gebe klare 100/100!

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