Bücher mit dem Tag "zamonien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zamonien" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    (3.492)
    Aktuelle Rezension von: Lucie

    Dieses Buch ist durch und durch fiktiv und trotzdem extrem gelungen!

    Hildegunst von Mythenmetz erhält von seinem Dichtpaten auf dem Sterbebett ein Manuskript welches ihn nach Buchhaim führt, eine Stadt voller Bücher. Dort erlebt er so einiges, nicht ganz ungefährliches, was er manchmal nur knapp überlebt....

    Ich fand diese Geschichte wirklich gut, da sie, obwohl sie durch und durch erfunden ist, doch einige Wahrheiten enthält und wirklich unterhaltsam geschrieben ist. Außerdem ist es wahrscheinlich das fantasievollste was ich je gelesen habe!

    Einzig und allein, dass alles immer mit Zerstörung enden muss, stört mich an diesem Buch ein wenig.

    Für alle, die mal wieder etwas fantasievolles gebrauchen können, um aus der Realität zu fliehen!

  2. Cover des Buches Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär (ISBN: 9783328107682)
    Walter Moers

    Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär

    (2.261)
    Aktuelle Rezension von: Nefina

    Dieses Buch hat mich einfach weggeblasen – ehrlich, Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär ist das beste Buch, das ich je gelesen habe! 🤯✨ Walter Moers ist für mich ein Genie, einer meiner absoluten Lieblingsautoren, und Zamonien ist die Welt, in die ich mich immer wieder kopfüber verlieben könnte. 🐉💙

    Käpt’n Blaubär nimmt uns mit auf seine ersten 13½ Leben – und jedes einzelne ist verrückt, wild, fantasievoll und voller Abenteuer. Von Zwergpiraten über sprechende Wellen bis hin zu denkendem Sand und finsteren Katakomben – man stolpert von einer unglaublichen Idee in die nächste. Gerade diese Episodenhaftigkeit macht das Buch so besonders: Jede Geschichte ist einzigartig, und doch hängt alles wie durch unsichtbare Fäden zusammen.

    Blaubär selbst ist so ein charmanter Erzähler. Abenteuerlustig, witzig, manchmal naiv – und dabei absolut liebenswert. Man begleitet ihn beim Wachsen, Scheitern, Staunen und Kämpfen. Und genau das macht ihn menschlich (oder bärlich 😉) und so nahbar.

    Ein Kapitel, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die Zeit mit den Stollentrollen. Diese merkwürdigen Wesen, mit ihrem ganz eigenen Humor, ihrer Wildheit und ihrer derben Art, waren für mich ein Paradebeispiel dafür, wie Moers Charaktere erschafft, die gleichzeitig grotesk, witzig und tiefgründig wirken. Sie waren laut, gefährlich, manchmal sogar etwas nervenaufreibend – aber absolut unvergesslich. Gerade diese Mischung aus Skurrilität und unterschwelliger Bedrohung ist typisch für Zamonien.

    Moers’ Worldbuilding ist einfach next level. Zamonien sprüht nur so vor Ideen, Kreaturen, Schauplätzen und verrückten Details. Manchmal musste ich einfach lachen über seine Wortschöpfungen, manchmal stockte mir der Atem, und dann wieder war ich einfach sprachlos vor Staunen. Kein Autor jongliert so mit Sprache, Humor und Fantasie wie er.

    Und dann dieses Cover! 😍 Schon von außen schreit das Buch nach Abenteuer – und im Inneren warten unzählige Illustrationen, die die skurrilen Wesen und Landschaften zum Leben erwecken. Sie sind ein echtes Highlight und machen die Lektüre noch besonderer.

    700 Seiten pure Lesefreude – und jede einzelne war es wert. Seitdem habe ich viele Bücher gelesen, aber keins hat mir je wieder dieses Gefühl gegeben, so vollkommen in einer Geschichte aufzugehen. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär ist für mich nicht nur ein Buch, sondern ein Erlebnis. Absolute Leseempfehlung – und ein Stück Literatur, das ich für immer vergöttern werde. 

  3. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328102991)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Jenado

    Ich habe das Buch mittlerweile mehrfach gelesen und finde es immer wieder spannend in diese skurrile Welt einzutauchen. Der Ideenreichtum von Moers ist spitze und die Welt fühlt sich stimmig an und es wird gefühlt nie langweilig.
    Die Illustrationen sind so liebevoll und helfen noch mehr in die Geschichte zu finden. Ich würde das Buch immer wieder wärmstens empfehlen 🧡

  4. Cover des Buches Rumo & die Wunder im Dunkeln (ISBN: 9783328601906)
    Walter Moers

    Rumo & die Wunder im Dunkeln

    (1.424)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Rumo & die Wunder im Dunkeln“ ist Teil der großen Zamonien-Reihe von Walter Moers....einer Sammlung von Romanen, die alle in derselben fantastischen Welt spielen, aber jeweils eigene Geschichten erzählen. (Später mehr davon 😅)

    "Rumo und die Wunder im Dunkeln“ ist kein gewöhnliches Fantasybuch. Es ist ein seltsam schönes Abenteuer voller skurriler Wesen, sprachlicher Genialität und überraschender Tiefe. Zwischen all dem Witz, dem Wahnsinn und den wunderlichen Ideen steckt auch viel Dunkelheit... aber auf diese ehrliche, fast tröstliche Art, die einen noch lange nachdenken lässt.

    Walter Moers schreibt, als hätte er die Fantasie persönlich gefrühstückt.

    Wer ihn nur vom Kleinen Arschloch kennt, wird hier feststellen:  Moers kann nicht nur derb, sondern auch tief, klug und richtig, richtig schön. 😄

    Unbedingt auch lesen:

    ❤️ Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ 

    – Das erste Zamonien-Buch. Eine irrwitzige Lebensgeschichte voller Abenteuer, Absurditäten und Wortwitz. (Hier taucht Rumo übrigens das erste Mal als Nebenfigur auf!)

    ❤️ „Ensel und Krete“ 

    – Eine zamonische Version von Hänsel und Gretel, aber mit Moers’schem Tiefgang und Humor. Erzählt vom Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz.

    ❤️  „Die Stadt der träumenden Bücher“ 

    – Ein Meisterwerk für Buchliebhaber! Hildegunst von Mythenmetz sucht in der Stadt Buchhaim nach einem mysteriösen Autor.

    ❤️  „Der Schrecksenmeister“ 

    – Eine düstere, skurrile und berührende Geschichte, inspiriert von Gottfried Keller.

    ❤️ „Das Labyrinth der träumenden Bücher“ 

    – Die Fortsetzung zu „Die Stadt der träumenden Bücher“. 

    💔 Die Insel der tausend Leuchttürme“ 

    – hab ich leider noch nicht gelesen. Schande über's Wuschelhaupt 🙈

  5. Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783328107507)
    Walter Moers

    Der Schrecksenmeister

    (1.219)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 

    Walter Moers entführt erneut in das skurrile und verrückte Zamonien. Diesmal allerdings mit einer deutlich düsteren Note. 


    Die Geschichte rund um das sympathische Krätzchen Echo, welches einen Pakt mit dem mysteriösen Alchemisten Succubius eingeht, ist definitiv kreativ, hat sich aber für mich stellenweise in die Länge gezogen. 


    Der Funke für die Geschichte ist bei mir leider erst ab dem Mittelteil übergesprungen, obwohl das Buch mit dem gewohnten Wortwitz und den fantasievollen Beschreibungen für unterhaltsame Momente sorgte. 


    Insgesamt konnte mich diese Reise ins Zamonien-Abenteuer leider nicht ganz überzeugen.


    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 

    Ein solides, aber für mich nicht überragendes Zamonien-Abenteuer. 


    ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 

    3 / 5 ⭐️


    Liebste Grüße 📚📖,

    Jeanette.

  6. Cover des Buches Die Insel der Tausend Leuchttürme (ISBN: 9783328112167)
    Walter Moers

    Die Insel der Tausend Leuchttürme

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Nachdem ich fast alle Zamonien-Romane abgebrochen hatte, wollte ich frustriert aufgeben. Diese Welt war wohl nichts für mich und "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" ein One-Hit-Wonder. Aber dann kam "Die Insel der tausend Leuchttürme" und natürlich musste ich das lesen oder hören. Insel! Leuchttürme! Aber 42 Euro??? In der Stadtbücherei hatte ich dann zufällig Glück und lieh mir das Hörbuch aus.

    Briefromane finde ich grundsätzlich schwierig. Durch die vorliegenden Briefe weiß man, dass der Protagonist das Abenteuer überlebt, das nimmt ihm komplett die Spannung. Die vielen Floskeln in Anrede usw. ziehen die Geschichte unnötig in die Länge. Hinzu kommen hier ewige Aufzählungsreihen und ausführliche Beschreibungen von einfach allem. Eine gekürzte Fassung gibt es leider nicht. 

    Die Handlung ist eh relativ dünn. Erst eiert der Protagonist eine Weile über die Insel und entdeckt ungeahnte Talente, von denen man als Leser'in ahnt, dass sie am Ende bei der Lösung des Problems behilflich sein werden. Dann taucht endlich das Problem auf und wird Stück für Stück beseitigt. Es gibt einen Showdown und noch einen, dann noch einen und dann noch einen. Nacheinander werden die besonderen Talente abgehakt. Es hat mich so gelangweilt. Kreativ wäre gewesen, diesen selbstgefälligen, unsympathischen Protagonisten heldenhaft oder auch tolpatschig sterben zu lassen.

    Die Figuren sind fast alle männlich: Hoteliers, Küstengnome, der Arzt sowie seine Brüder und Vorfahren, Kraakenfieker, Kellner, Leuchtturmwärter,... Die weiblichen sind eine empathielose Krankenschwester, eine Schreckse und eine Eidetin. Wenn man noch das grammatikalische Geschlecht berücksichtigt, sind die böse Wolke und die Spinnen weiblich. Klar, das ultimative Böse, das sich beliebig vermehrt, ist natürlich weiblich. Ansonsten gibt es noch die Hummdudel, die ständig ihr Geschlecht wechseln und sich auch unkontrolliert vermehren. Klar, sobald weibliche Wesen auftreten, geht es um Fortpflanzung. Wie kann jemand, der sich so großartige Welten ausdenkt, so eindimensional sein?

  7. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    (327)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Prinzessin Dylia, die sich selbst »Prinzessin Insomnia« nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von dem alptraumfarbenen Nachtmahr Havarius Opal: Der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom kündigt an, sie in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereithält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen ...


    Ich habe sehr lange überlegt, ob ich dieses Zamonienbuch überhaupt lesen möchte, da es extrem gemischte Meinungen hervorgebracht hat. Da ich aber unbedingt mal wieder nach Zamonien wollte und mir so langsam die neuen Abenteuer dort ausgehen, habe ich dann doch mal zugegriffen, um mir selbst ein Bild machen zu können.

    Es fällt sofort auf, dass Moers dieses Mal nicht selber für die Illustrationen gesorgt hat. Das Bunte ist für Zamonien total ungewöhnlich, aber wirklich schön.
    Allerdings konnte mich die Geschichte kaum packen.

    Obwohl wir schon von der ersten Seite an mit jeder Menge Wortakrobatik konfrontiert werden, hatte ich dieses Mal wirklich Mühe am Ball zu bleiben und fand  sowohl Dylia als auch ihre Wortspielereien meist eher ermüdend. (Ernsthaft, wenn Dylia so sehr unter Schlaflosigkeit leidet, kann ich ihr dieses Buch wärmstens empfehlen, denn ich habe selten mehr als ein Kapitel geschafft, ohne eine Pause einlegen zu müssen, weil ich es dermaßen ermüdend fand.)

    Dabei wird es im Verlaufe der Geschichte theoretisch wieder sehr abenteuerlich und gefährlich, aber ich habe mich trotzdem eher gelangweilt, da sich absolut alles immer so extrem in die Länge gezogen angefühlt hat. 

    Ich weiß nicht, ob es vielleicht daran lag, dass Moers wohl ursprünglich nur eine Kurzgeschichte über Prinzessin Dylia verfassen wollte und das Ganze dann zu sehr aufplustern musste, aber dass ich von den meisten Wortspielen eher irgendwann genervt war und nur noch ans Ende des jeweiligen Kapitels kommen wollte, habe ich bei keinem anderen Moers bzw. Zamonienroman bisher erlebt.
    Kürzer wäre hier definitiv einmal besser gewesen.


    Fazit: Ich tue mich wirklich ein wenig schwer dieses Buch zu bewerten, denn der Einfallsreichtum, die Wortakrobatik und auch die Illustrationen sind im Grunde wieder grandios, aber es hat sich auch extrem angestrengt und auch anstrengend angefühlt, sodass ich es meist kaum erwarten konnte das Ende eines jeden Kapitels endlich zu erreichen, was ich so noch nie bei einem Zamonienabenteuer erlebt habe. Daher muss ich meine eigentlich 3,5 Sterne ab- statt aufrunden.

  8. Cover des Buches Der Bücherdrache (ISBN: 9783328107118)
    Walter Moers

    Der Bücherdrache

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Mein Fazit:
    Der Bücherdrache ist eine unterhaltsame und tiefgründige Erzählung über den Buchling Hildegunst Zwei, der mehr sein möchte als nur ein bloßer Rezipient von Literatur. Die Begegnung mit dem Bücherdrachen Nathaviel führt zu einem ebenso witzigen wie philosophischen Dialog über das Wesen von Geschichten, Inspiration und die Kraft des geschriebenen Wortes.

    Walter Moers gelingt es, mit seinem charakteristischen Stil und liebevoll gestalteten Illustrationen eine faszinierende Welt zu erschaffen, die sowohl langjährige Zamonien-Fans als auch Neueinsteiger begeistert. Die Geschichte ist in sich geschlossen und dennoch reich an Anspielungen und Tiefe, was sie zu einem besonderen Leseerlebnis macht.

    Für alle, die sich auf eine fantasievolle Reise begeben möchten, ist Der Bücherdrache eine klare Empfehlung. Dennoch sei gesagt, dass das Lesevergnügen ein sehr kurzes ist.

     

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    Eckdaten zum Buch:
    Titel: Der Bücherdrache
    Autor: Walter Moers
    Verlag: Penguin Verlag
    Erscheinungsjahr: 2019
    Seitenzahl: 192
    Genre: Phantastischer Roman / Zamonien-Reihe

    Sprache: Deutsch

    Meine Bewertung: 4/5 Sterne

    Preis: 14-20 € (abhängig davon ob es als Taschenbuch oder als gebundenes Buch erworben wird)

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    Meine Lieblingszitate:

    „Im letzten Fall erzählte ich dann einfach irgendwelchen rätselhaften Stuss. Wie etwa Eine Schnecke ohne Haus ist wie ein Tiger ohne Streifen. Ich überließ es den armen Ratsuchenden, sich darüber den Rest ihres Lebens den Kopf zu zerbrechen. [...] Ausschlaggebend war, dass ich nie eine Antwort schuldig blieb. Verstehst du? Nie um einen Rat verlegen sein! Nur so gerät man in den Ruf der absoluten Unfehlbarkeit. Frechheit siegt.“

     

    „Alles, was wir seh’n und schau’n, ist nur ein Traum in einem Traum …“
     – Perla La Gadeon

     

    „Ich schreibe keine Bücher, weil ich kein Dichter sein will! […]
    Das ist die Antwort! Ich könnte es auch anders ausdrücken: Ich schreibe nicht, weil ich nicht bescheuert bin!“
    […]
     „Na ja, ich schreibe aus denselben Gründen nicht, aus denen die meisten Leute nicht schreiben. Weil sie keine Lust haben, jahrelang mit ein paar fixen Ideen im Kopf herumzulaufen, die vielleicht irgendwann mal einen Roman ergeben könnten. Pfff … Wer will das schon? Nur Schriftsteller. Nur Dichter. […] Genau das ist es, was Dichter eigentlich tun. Sie drehen durch, ganz langsam und systematisch. Satz für Satz, Seite für Seite, Kapitel für Kapitel, Buch für Buch, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Bis sie endlich aus Papier und Buchstaben ihre ganz eigene Irrenanstalt gebaut haben, in der sie alleine hausen dürfen. Wer will denn so was? Nur Bekloppte! Ich jedenfalls nicht.“

  9. Cover des Buches Ensel & Krete (ISBN: 9783328602064)
    Walter Moers

    Ensel & Krete

    (1.139)
    Aktuelle Rezension von: Buchlandhuhn

    Walter Moers oder besser gesagt Hildegunst von Mythenmetz sorgt für humorvolle und geistreiche Stunden. Das kurzweilige Märchen von Ensel und Krete ist eine wunderbare Parodie auf grimmische Märchen. Man trifft wie immer bei Moers auf fantasievolle Figuren, überwältigende Wortspiele und Wortneuschöpfungen und einen ganz besonderen Charme. Ein Highlight sind die Einschübe von Hildegunst persönlich, welche die vierte Wand zum Leser durchbrechen.

    Das ist bereits mein 3. Moers und ich bin nach wie vor begeistert. 

    Dringende Leseempfehlung vor allem für Freunde des feinen Humors.

  10. Cover des Buches Zamonien (ISBN: 9783813505306)
    Walter Moers

    Zamonien

    (77)
    Aktuelle Rezension von: Nefina

    Wow, was für eine Schatzkiste für alle, die Zamonien genauso lieben wie ich! Schon das Cover mit seinen verschnörkelten Illustrationen und die hochwertige Aufmachung mit Lesebändchen machen sofort Lust, das Buch aufzuschlagen. Und innen geht es genauso weiter: über 150 Artikel, von A wie Anagrom Ataf bis Z wie Zamomin, jedes Mal mit Illustrationen, Zitaten und diesem typischen Moers-Humor, der immer zwischen augenzwinkerndem Ernst und völligem Wahnsinn changiert.

    Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, auf eine echte Forschungsreise durch diesen verrückten Kontinent zu gehen – egal ob es um Kakertratten, Buchlinge, Orm, die Untenwelt oder andere Wesen, Orte und Phänomene ging. Genau das macht den Charme von Moers aus: selbst die skurrilsten Einträge bekommen eine solche Lebendigkeit, dass man sie sich sofort bildlich vorstellen kann.

    Natürlich ist es kein Roman, sondern ein Lexikon – und das ist auch gut so. Man kann es wunderbar nebenbei lesen, beim Schmökern in anderen Zamonien-Romanen oder einfach, wenn man mal wieder Lust hat, in dieser Welt abzutauchen. Ich habe mich ständig dabei ertappt, wie ich von einem Artikel zum nächsten gesprungen bin, quer gelesen, dann wieder zurück – wie bei einer echten Entdeckungsreise.

    Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Detailfülle und Verspieltheit: doppelte Spalten, kleine Illustrationen am Rand, manchmal trocken-sachlich, dann wieder herrlich absurd. Es liest sich fast so, als hätte Prof. Dr. Abdul Nachtigaller persönlich seine Finger im Spiel gehabt. Und ja – Spoilergefahr besteht, wenn man die ersten fünf Romane noch nicht kennt. Aber für alle Fans ist es eine perfekte Ergänzung, die das Moers-Universum noch reicher macht.

    Für mich ist „Zamonien – Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent“ mehr als ein Lexikon: es ist ein literarisches Kunstwerk, ein Kompendium voller Fantasie, Humor und Wissen, das zeigt, warum Walter Moers einzigartig ist. Kein anderes Nachschlagewerk habe ich mit so viel Freude gelesen. Absolute Empfehlung für Fans – und für alle, die sich wie ich manchmal fragen: „Wie knolft man eigentlich mit den Zähnen?“ 😉

  11. Cover des Buches Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Zamonien 3 (ISBN: B0BTZ4TSMD)
    Walter Moers

    Rumo & Die Wunder im Dunkeln: Zamonien 3

    (127)
    Aktuelle Rezension von: komisches_kind

    Wer die Geschichten von Walter Moers kennt, weiß um seine brillante Sprache. Hier hat er sich nochmal selbst übertroffen. 


    Rumo, der kleine Wolpertinger, der gar nicht begreift, wie toll er ist. Ein großes Abenteuer, das ihn ganz schön in Zamoniens Ober- und Unterwelt herumkommen lässt. Die Suche nach sich selbst und einem zuhause. Dabei ist er so herrlich bescheiden und macht halt einfach das, was nötig ist. Egal, welche Konsequenzen es haben könnte. Rumo hab ich als Charakter sehr ins Herz geschlossen. 


    Es wird zeitweise eine völlig neue Sprache erfunden. Man muss sich konzentrieren, aber wer sich drauf einlässt, bereut es nicht.


    Dazu gesprochen von Dirk Bach, der die sprachliche Vielfalt von Moers perfekt vertont. Und das Blutlied wird sogar gesungen.


    Ich bin maximal beeindruckt. 

  12. Cover des Buches Weihnachten auf der Lindwurmfeste (ISBN: 9783328105107)
    Walter Moers

    Weihnachten auf der Lindwurmfeste

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Inhaltsangabe Verlag:
    Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch.

    Meine Inhaltsangabe: 
    Auf 51 Seiten plaudert Hildegunst von Mythenmetz in Briefen an Hachmed Ben Kibitzer über das Fest Hamoulimepp auf der Lindwurmfeste, erörtert Gebräuche und lässt sich eher abfällig über dieses große, 3 Tage andauernde Fest aus. Begleitet werden die Briefe von kleinen Illustrationen, die auf die letzten 33 Seiten mit Taxonomischen Tafeln verweisen und dort bildlich in all ihren Variationen dargestellt sind. 

    Erster Satz: »Hamouli, Hamouli, Mepp Mepp Mepp!«

    Mein Eindruck:
    Hamoulimepp erinnert stark an unser Weihnachten, was auch den Titel des Buches erklärt. In gewohnt witzigen, teils bissigen und immer herrlich fantasievoll ausgeschmückten Briefen lässt sich mein Lieblings-Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz über das Fest der (Lindwurm-)Feste aus, regt sich über die Gebräuche auf, schwadroniert über Lieder, Gedichte, Essen und den Brauch der Geschenke und lässt irgendwie kein gutes Haar übrig, nur um am Ende doch irgendwie fast sentimental zu werden. Ich mag Moers Schreibstil sehr, die irren Wortkreationen, diese Ideen, mal schräg und skurril, dann wieder zum Schmunzeln und Grübeln. Die Optik des Buchs gefällt mir sehr gut. Das gelbliche Briefpapier, auf schwarzem Hintergrund, die rotbraune Schrift, die vielen Illustrationen, all das lädt zum Schmökern ein und ich war ratzfatz fertig mit dem Briefwechsel. Sehr unterhaltsam und völlig zamonisch. Ein kleiner Ausflug ins festliche Zamonien, kein Roman, kein dickes Meisterwerk, einfach ein kleines, nettes und sehr unterhaltsames Büchlein über Weihnachten auf der Lindwurmfeste.  Die Taxonomischen Tafeln hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, da sie eigentlich nichts erklären, aber sie stören mich auch nicht. Ich mags, daher 4/5 Sterne. 

  13. Cover des Buches Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär - das Original (ISBN: 9783844551396)
    Walter Moers

    Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär - das Original

    (108)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Walter Moers entführt uns mit Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär in eine Welt voller Fantasie, skurriler Figuren und überraschender Wendungen.

    Inhalt

    Käpt’n Blaubär erzählt in autobiografischer Manier von den ersten 13 ½ Leben seines außergewöhnlichen Daseins. Die Handlung spielt in der fantastischen Welt Zamoniens, einem Kontinent voller bizarrer Kreaturen, magischer Orte und absurder Gesetze.

    Blaubär beginnt sein Leben als winziges Findelkind in einer Nussschale, wird von Zwergpiraten aufgezogen, strandet in einem gefährlichen Malmstrom, begegnet Intelligenzbestien und erlebt weitere unglaubliche Abenteuer. Jede Station seines Lebens ist einzigartig, humorvoll und oft überraschend philosophisch.

    Stil und Sprache

    Moers’ Schreibstil ist unverkennbar: wortgewandt, bildhaft und mit einem feinen Gespür für Humor. Der Autor versteht es meisterhaft, skurrile und fantastische Elemente mit Tiefgang zu verbinden. Die unzähligen erfundenen Begriffe, die Zamonien-Enzyklopädie und die Illustrationen, die das Buch ergänzen, machen das Werk zu einem Gesamtkunstwerk.

    Charaktere

    Käpt’n Blaubär ist ein charmanter Erzähler, der mit seiner Mischung aus Mut, Gerissenheit und Naivität sofort Sympathie weckt. Die Nebenfiguren – von den Professoren der Unsichtbarkeit bis hin zu den Klabautergeistern – sind originell und prägen die Geschichte mit ihrer Eigenwilligkeit. Jede Figur trägt zur Verrücktheit und Tiefe dieser Welt bei.

    Genre

    Es vereint Elemente von Fantasy, Abenteuer, Humor und Märchen, durchsetzt mit einer Prise Satire und philosophischen Reflexionen.

    Zielgruppe

    Kinder und Jugendliche, die Spaß an fantastischen Welten, skurrilen Figuren und abenteuerlichen Geschichten haben.

    Erwachsene, die die feinsinnigen humorvollen Anspielungen, den philosophischen Tiefgang und die Satire schätzen.

    Fans von fantastischer Literatur wie die Werke von Terry Pratchett oder Douglas Adams, die ebenfalls mit Sprachwitz und kreativen Welten punkten.

    Leser, die Illustrationen lieben, da Moers’ Zeichnungen das Leseerlebnis bereichern und die Fantasiewelt greifbarer machen.

     

    Fazit

    Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär ist ein Meisterwerk der Fantasyliteratur und ein Paradebeispiel für die kreative Kraft des Geschichtenerzählens. Es ist ein Buch für alle, die sich von konventionellen Erzählstrukturen lösen und in eine Welt voller Wunder, Humor und überraschender Einsichten eintauchen möchten. Dennoch finde ich, dass das erste Buch von Walter Moers noch eines seiner am schwierigsten zu lesen ist, was das Eintauchen in Zamonien betrifft.

  14. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) (ISBN: 9783328601784)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

    (118)
    Aktuelle Rezension von: MarcoL

    Wie toll bitte ist diese Graphic Novel
    Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege zusammen mit dem Autor des Buches eine sensationelle Graphic Novel in zwei Teilen. Dies ist nun der zweite Teil „Die Katakomben“. Im ersten Teil ging es mit unserem lieben Protagonisten nach Buchhaim, das Mekka der Bücher in Zamonien schlechthin, und in allerhöchste Gefahr.
    Hildegunst von Mythenmetz wurde verraten und in die gefährlichen Katakomben verbannt. Die Buchlinge fanden und retteten ihn. Sie brachten ihn in ihre Stadt. Er war fasziniert vom Leben dieser kleinen Zyklopen, die sich alle nach einem der Dichter Zamoniens nannten, und auch dessen komplettes Werk auswendig rezitieren konnten. Die bösen Bücherjäger, skrupellos und gemein, stürmten eines Tages diese wohlige Stätte gepflegten Bücherschmökerns und waren drauf und dran, alles zu zerstören und töten. Hildegunst konnte flüchten, sein Weg führte ihn tiefer hinab in die Unterwelt, bis er in das Reich des berüchtigten Schattenkönigs kam. (Mehr wird nicht verraten, denn die Grundgeschichte ist megaspannend).
    Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
    Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Im Anhang gibt es noch ein sehr interessantes „Making Of“, was diese beiden Bände wunderbar abrundet.
    Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdient.

  15. Cover des Buches Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte (ISBN: 9783328603429)
    Walter Moers

    Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte

    (73)
    Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks

    So wie jede Reise nach Zamonien, auf die Walter Moers mich bisher mitgenommen hat, war auch diese wieder eine ganz Besondere. Der größte Dichter des phantastischen Kontinents - Hildegunst von Mythenmetz - hat eine Sammlung von Lachfabeln (kurz Flabeln) hinterlassen, die Moers für uns übersetzt hat. Dabei wird besonders hervorgehoben, dass die Technik des Übersetzens von literarischen Texten nicht nur die wortgetreue, sondern vor allem die sinngetreue Übertragung in eine andere Sprache bedeutet und eine eigene, viel zu wenig beachtete Kunstform ist. Wörter übersetzen ist eine erlernbare Fertigkeit, den Sinn – und ganz besonders den Humor - zu erfassen und wiederzugeben eine Aufgabe, die nicht jedem gelingt.

     

    Und so entführen uns Mythemmetz und Moers in eine Welt von philosophierenden Einhörnchen und Ubufanten, über eine fleischfressende Pflanze in einer Ernährungs- und einem Trollbluthund in Identitäskrise bis zu meinen geliebten Buchlingen, wovon einer auf eine ganz besondere Mission geht. Gekonnt werden aktuelle Themen der Gesellschaft in dieser bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Phantasiewelt übertragen und uns Leser*innen der Spiegel vorgehalten. Bei der Beschreibung Zamoniens brennt der Wunsch, tatsächlich dorthin reisen zu können, auch wenn ich bestimmt nicht jeder Daseinsform oder Naturgewalt dort begegnen möchte: Aber von Moers lasse ich mich immer wieder gerne in diese atemberaubende Welt entführen.

  16. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783869523224)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

    (153)
    Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooks

    Die Stadt der träumenden Bücher war mein erstes Werk von Walter Moers – und was für ein Erlebnis! Zuerst war ich etwas skeptisch, ob ich Dirk Bach als Sprecher auf Dauer ertragen könnte, doch schon nach kurzer Zeit war ich begeistert. Seine Art zu erzählen passt einfach perfekt zu dem außergewöhnlichen Stil von Walter Moers. Er verleiht den Figuren Leben, Witz und Tiefe, und man merkt, wie viel Freude er selbst beim Erzählen hatte.

    Das Buch selbst ist unglaublich poetisch, voller Humor und Fantasie. Moers hat eine erstaunliche Gabe, Welten zu erschaffen, die so lebendig, skurril und detailreich sind, dass man völlig eintaucht. Ich war regelrecht überwältigt von der Fülle seiner Ideen – man fragt sich unweigerlich, woher er all diese geistreichen, witzigen und originellen Einfälle nimmt. Er scheint sich seine kindliche Fantasie bewahrt zu haben und kombiniert sie mit enormer Intelligenz und Sprachwitz – einfach beeindruckend!

    Zugegeben, Moers neigt dazu, sich in langen Beschreibungen zu verlieren. Als Buch hätte mich das wahrscheinlich irgendwann ermüdet. Doch als Hörbuch – mit Dirk Bach als Erzähler – wird genau das zu einer Stärke. Seine Stimme trägt einen durch die verschlungenen Erzählungen, macht das Ganze rund und wunderbar lebendig.

    Ein außergewöhnliches, intensives Hör-Erlebnis, das mich nachhaltig beeindruckt hat. 🌟

  17. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783844510058)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

    (48)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    So will ich aus meiner eigenen giftigen Gasse zischen. Bitte stellt Euch das auch noch mit der Stimme von Marcel Reich Ranicki vor. Und nein, wir befinden uns nicht im fiktionalen Buchheim, wo das sehr witzig wäre, sondern bedauerlicherweise in der Realität.

    Dieses uninspirierte Zwischenwerk von Moers, das eigentlich nur eine grausliche Fan-Abzocke ist und mich mehr als 50 Euro gekostet hat, ist im Ganzen eine totale Frechheit. Es wird dem Leser als Fortsetzung von Die Stadt der träumenden Bücher Die Stadt der träumenden Bücher verkauft, aber das ist es nicht, sondern nur eine lahme Zusammenfassung vom ersten Teil voll mit Redundanzen und nervigen Aufzählungen. Am schlimmsten dabei ist die Einfügung des Puppentheaters genannt Puppetismus in die Handlung des Buchs, das tatsächlich im Rahmen einer Aufführung den gesamten Vorgängerroman in einer Nacherzählung wiederholen lässt.

    Selbst die drei bis vier noch nicht bekannten Mini-Szenen im ganzen Machwerk sind so uninspiriert und vorhersehbar, dass ich viele Szenen und Dialoge sofort antizipieren konnte.

    Fassungslos und wütend macht noch zusätzlich das Ende, denn der Autor hat auch noch die Chuzpe, das Publikum zu verhöhnen und ihm erneut die Karotte einer echten Fortsetzung vor die Nase zu halten. Es lautet nach 12 CDs und neben dem Geld auch noch nach unzähligen vergeudeten Stunden meiner kostbaren Lebenszeit: „Und die Geschichte fängt jetzt an“ Dann wird im Nachwort noch auf den nächsten Band verwiesen, der angeblich wieder Inhalt hat und nicht eine Zusammenfassung von der Stadt der träumenden Bücher sein soll. Der letzte Taschenspielertrick ist dann ja auch der Umstand, dass, die Fortsetzung noch immer nicht erschienen ist, obwohl mich dieses Werk alleine schon mehr als zwei Jahre gequält hat. So unverblümt und rotzfrech hat sich noch nie ein Autor mit Etiketten-Betrug seine Schreibblockade von den Fans vergolden lassen.

    Zum Sprecher, der ja sonst für das Buch nix dafür kann, muss ich auch noch eine Kleinigkeit anmerken. Sehr schmerzlich vermisse ich seinen Vorgänger Dirk Bach, der ja mittlerweile gestorben ist. Der neue Erzähler overperformt ordentlich, spricht ziemlich überkandidelt unglaubwürdig - und kann sogar Eloge nicht richtig aussprechen, aber irgendwann gewöhnt man sich an ihn, er musste ja auch in riesengroße Fußstapfen treten. Seufz! 😭😭 Dirk ich schick Dir ein Bussi, wo immer Du Dich auch aufhalten magst: Himmel, Hölle, Erde als Wurmfutter oder anderes Viecherl durch Seelenwanderung, Paralleluniversum, Buchheim oder sonstwo.

    Fazit: Ein Geschichtenerzähler weigert sich, seinen Fans eine Geschichte zu erzählen und macht stattdessen mit Schrott und Täuschung der Leser ordentlich Kasse. So etwas wird von mir abgestraft, am liebsten würde ich Null Sterne geben, aber das geht ja nicht. Für mich jedenfalls ist Moers jetzt gestorben, denn so dreist lasse ich mich nicht bescheißen.

  18. Cover des Buches Weihnachten auf der Lindwurmfeste (ISBN: 9783844530841)
    Walter Moers

    Weihnachten auf der Lindwurmfeste

    (21)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Eigentlich könnte ich schreiben, dass dieses Buch sich eigentlich nur für Fans eignet. Für meinen 12jährigen Sohn war es aber der Einstieg in die zamonische Welt und er hat das Hörbuch auch sehr gerne gehört. Vermutlich ist es wichtig, dass man hier weiß, was einen erwartet. Es gibt keine Geschichte, sondern viele kleine "Fakten" und Anekdoten, wie die Lindwürmer ihr "Hamoulimepp" feiern, das auf erstaunliche Weise an vielen Stellen unserem Weihnachtsfest ähnelt. An anderen wieder nicht, und das macht den Reiz des Ganzen aus.

    Moers Erzähler Hildegunst von Mythenmetz hält mit seiner Abneigung gegen das Hamoulimepp nicht hinter den Lindwurmfesteberg. Seiner Arroganz höre ich dabei meist gerne zu, ein Teil der Konsumkritik an Weihnachten etc. lässt sich ja auch gerne teilen. Allerdings kommt er dabei nicht ganz ohne ableistische Begriffe aus.

    Als Zamonienfan hört sich das ganz nett nebenbei. Das Hörbuch ist ja auch nur eine gute Stunde lang. Wir schwanken zwischen 3 und 4 Sternen und runden auf 4 auf.

  19. Cover des Buches Das Schloss der Träumenden Bücher (ISBN: 9783813505894)
  20. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic) (ISBN: 9783328601333)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher (Comic)

    (177)
    Aktuelle Rezension von: MarcoL

    Wie toll bitte ist diese Graphic Novel
    Auf der Grundlage des Buches „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers – eines meiner Lieblingsbücher für immer – erschuf hier Florian Biege eine sensationelle Graphic Novel. Dies ist der erste Teil „Buchhaim“. Im zweiten Teil geht es mit unserem lieben Protagonisten in die äußerst gefährlichen Katakomben.
    Hildegunst von Mythenmetz trauert in der Lindwurmfeste um seinen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler. Auf dem Sterbebett vermachte dieser Hildegunst ein Manuskript eines unbekannten Autors. Dieses Manuskript ist perfekt, einzigartig. Und so macht sich Hildegunst, der zu dieser Zeit noch kein Dichter ist, in die legendäre Bücherstadt Buchhaim. Dort möchte er nicht nur das Orm, jene Kraft, die einen beflügelt, die richtigen Worte aufs Papier zu bringen, finden, sondern auch den Verfasser jenes perfekten Manuskriptes. Dabei begibt er sich in allerhöchste Gefahr …
    Die Aufmachung dieses Bandes ist einfach nur wunderbar. Die Zeichnungen sind voller Phantasie und Details, beinahe schon in 3D. Man wird regelrecht in diese zamonische Welt hinein gesogen. Und es bleibt auch nicht beim einmaligen Schmökern. Immer wieder gibt es in den Bildern etwas Neues zu entdecken. - Ganz große Kunst!
    Moers hat den Text für diese Graphic Novel meisterhaft adaptiert. Ich bin erstaunt, wie es ihm gelang, mit wenigen Worten die Handlung derart treffend und spannend wiederzugeben. Ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen rundet den Band perfekt ab.
    Absolute Leseempfehlung für dieses herrliche Werk. Es hätte eigentlich 10 Sterne verdien

  21. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783844532562)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    (41)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ich habe schon einiges von Walter Moers gelesen oder mir erzählen lassen. So ist mir sein Stil bereits gut vertraut. Bei diesem Hörbuch tat ich mich aber schwer mit dem Einstieg. Die bekannte Wortverspieltheit fing an, mich zu nerven, ebenso die endlosen Aufzähl-Reihen. Ich würde mal sagen, die „Einleitung“ hätte man gut kürzen können. Als dann der Nachtmahr Opal ins Spiel kommt und die Reise durch das Gehirn von Prinzessin Insomnia beginnt, nimmt die Handlung an Fahrt auf und plötzlich wurde ich von diesem Sog mitgerissen.

     Die Phantasie des Autors ist einmal mehr nahezu unerschöpflich und die Botschaft der Geschichte herzerwärmend. Ein schönes Märchen für Erwachsene.

    Bei der Hörbuchfassung handelt es sich um eine vollständige Lesung mit über 11 Stunden. Zu Andreas Fröhlich muss man wohl nichts mehr sagen. Er ist Meister seines Fachs.

    Fazit: selten so eine große Wandlung bei mir erlebt, von: ach ne, nicht schon wieder – bis hin zu: wow, amazing, fast hätte es für den 5 Stern gereicht


  22. Cover des Buches Der Bücherdrache (ISBN: 9783844532296)
    Walter Moers

    Der Bücherdrache

    (27)
    Aktuelle Rezension von: LooneyTunes

    Das beste Sache ist, dass Buch dich zu nachdenken führt, über das Leben mit einem vollen tollen Abenteuer. Als ich den Titel erstmal gesehen habe, dachte ich es sei eher für Kinder geeignet , aber muss sagen, dass nicht kindisch ist. Ich mag dieser Autor sehr!ihr könnt hier viele Arten von Character-klischees finden, und am Ende wartet dich ein plottwist😁. Im Buch geht es auch darum, wie unsere Freundschaften wichtig und wertvoll sind. Abschließend schreibe hier darunter meine Lieblingszitate:

    „-Dann weiß ich einen: Ich weiß, dass ich nichts weiß.”

    „Der Sinn und Schönheit deiner schriftstellerischen Arbeit liegt doch darin, bloße Gedächtniskraft durch etwas anderes zu setzen.”

    Wünsche viel Lust zum lesen🤗

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