Bücher mit dem Tag "zarin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "zarin" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.043)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  2. Cover des Buches Grischa - Goldene Flammen (ISBN: 9783551582850)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Goldene Flammen

     (981)
    Aktuelle Rezension von: Bedoesque

    Wo soll ich nur anfangen?


    Charaktere.

    Kein einziger Charakter liest sich sauber ausgearbeitet. Sie sind flach, es gibt eigentlich keine Entwicklung bei irgendwem, die nennenswert wäre. Und selbst wenn sich eine potentielle Veränderung andeutet, wird sie in unter zwei Kapiteln wieder über den Haufen geworfen. Die Protagonistin ist anstrengend. So unfassbar anstrengend. Erst will sie nicht oberflächlich sein, dann ist sie es nur noch. Sie kann sich zu keinem Zeitpunkt wirklich entscheiden, was sie überhaupt will. Will sie dazugehören oder hervorstechen? Mag sie die anderen Grisha oder mag sie sie nicht? Und egal wann sie diese Entscheidungen trifft, es gibt selten einen Grund für ihre Entscheidung bzw. die Meinungsänderung. Es macht mich so wütend. Sie soll angeblich ca. 18 sein, liest sich aber wie das 15 Jährige Mädchen, das sich selbst nicht hübsch findet und deshalb eine Geschichte erfindet, in der sie die Heldin ist, plötzlich doch so hübsch sein soll und jeder Typ auf sie steht. Nicht zu vergessen, dass sie eine so große Macht besitzen soll. Aber gleichzeitig macht sie immer wieder die gleichen dummen Fehler. Sie lernt einfach nicht dazu. Ugh. Es ist unglaublich frustrierend. 

    Auch Mal ist nur ein 0815 Typ. Nichts aber auch wirklich nichts definiert die beiden wirklich. Es gibt keine besonderen Charakteristika. Und über den Dunklen will und kann ich nicht reden, weil ich sonst einen Spoiler nach dem anderen liefern würde.


    Handlung.

    Neben den so schlecht ausgearbeiteten Figuren steht die Handlung dem Ganzen in nichts nach. Es fühlt sich nicht durchdacht an. Nichts hat wirklich Tiefe und eigentlich passiert alles zufällig oder weil andere Charaktere die Protagonistin darauf stumpen. Es ist einfach ermüdend.


    World-Building.

    Ich hatte gehofft, dass das wenigstens etwas rausreißt, aber leider ist das nicht der Fall. Die Regierungsstrukturen werden grob angerissen, die Hierarchie innerhalb der Grisha grob dargestellt und ansonsten fühlt sich neben der Schattenflur alles an, als ob wir uns im 18. oder 19. Jahrhundert befinden. Die Feste, die vier oder so die in der Zeit stattfinden, werden zwar angerissen, aber ihnen keine große Bedeutung gegeben. Warum heißt die Butterwoche Butterwoche? Warum ausgerechnet Butter? Und warum erwähne ich sie dann überhaupt als Autor?! 


    Um auf den Punkt zu kommen. Ich glaube, einiges hängt hier auch an der Übersetzung. Ich kann und will mir nicht eingestehen, dass jemand, der den ersten Band auf englisch gelesen hat, den zweiten gekauft hat, wenn es so auch im Englischen klingt. Einfach nein. Ansonsten liest sich das wie die Fanfiction einer 15 Jährigen, die gerade den ersten oder zweiten Entwurf des Buches fertig geschrieben hat. Es hätte einfach so viel besser werden können. Und sowas ärgert mich immer zutiefst. Ich glaube, allein die Erzählstruktur aus der Ich-Perspektive hat es dem ganzen so schwer gemacht. Ich bin einfach mit fast 30 zu alt, diesen anstrengenden und unglaublich naiven Gedanken einer 15/18 Jährigen zu folgen, die null Substanz hat. Außer dass sie auf alles steht, was ihr Aufmerksamkeit schenkt. So ein Egozentrismus ist mir zu wider. Jede andere Erzählweise wäre besser gewesen. 


    Ich würde die Reihe eigentlich hier abbrechen, aber da mir von so vielen gesagt wurde, dass der dritte Band so viel besser sein soll... Und ich die beiden Bände hier liegen habe... Auf zum zweiten Band, der angeblich noch schlechter sein soll. Mir graut es. 

  3. Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551582966)
    Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen

     (577)
    Aktuelle Rezension von: LiveReadLove

    Rezension vom 19. September 2020


    INHALT

    Nach dem Kampf gegen den „Dunklen“, den ältesten und mächtigsten aller Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch auch jenseits der Wahren See sind die beiden nicht sicher, denn „der Dunkle“ hat überlebt und ist fest entschlossen sich Alina zu sich zu holen, um ihre besonderen Fähigkeiten für sich nutzen zu können. Nur mit ihrer Hilfe, kann er den Thron Ravkas an sich reißen.
    Alina bleibt keine Wahl als den Freibeuter Sturmhond um Hilfe zu bitten und schließlich macht sie sich bereit, die Armee der Grisha anzuführen.

    Direkt nach dem ersten Teil „Goldene Flammen“ habe ich mir „Eisige Wellen“ gegriffen. Ich mochte den ersten Teil recht gerne, war aber nicht in Begeisterungstürme ausgebrochen. Mit der Fortsetzung habe ich mir deshalb wieder mehr erhofft, auch wenn es mit zweiten Teilen ja oftmals so seine Tücken hat. Doch so viele schwärmen nur so von dieser Reihe, da muss doch auch etwas dahinterstecken. Dachte ich.

    Die Geschichte setzt sich fast nahtlos fort, was für mich kein Problem war, da ich ja gerade erst aus Band 1 kam und deshalb keinerlei Schwierigkeiten hatte mich wieder zurecht zu finden. Alina und Maljen waren gezwungen Ravka hinter sich zu lassen und zu fliehen. So viele Menschen kennen Alina und wollen sie für ihre Zwecke einspannen, sie selbst will aber eigentlich nur in Ruhe gelassen werden. Ihre Magie kann sie in der Öffentlichkeit natürlich nicht anwenden, denn damit würde sie sich sofort verraten. Dies schlägt sich jedoch sehr auf ihre Gesundheit aus. Sie kann sich kaum auf den Beinen halten, wirkt unterernährt und kraftlos. Doch sie kann und möchte sich der Macht nicht hingeben, solange sie und Mal nicht in Sicherheit sind. Die Frage ist nur, wo sie diese Sicherheit finden sollen.
    Ich fand die Anfangsszenen sehr anstrengend und langweilig zu lesen. Mit Alina habe ich schon in Teil 1 so meine Schwierigkeiten gehabt, das hat sich nicht geändert. Sie ist, in meinen Augen, eine anstrengende Person, die sich leicht beeinflussen lässt und oft unbedachte und impulsive Entscheidungen trifft. Ich mag Mal und seine besonnene, ruhige Art, kann jedoch überhaupt nicht verstehen, was die Anziehung zwischen den beiden ausmacht. Für mich wäre da viel mehr Gefühl nötig gewesen, denn eine so starke Liebe, wie sie teilweise dargestellt wurde, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

    Als die beiden dann auf den berühmten Freibeuter Sturmhond treffen war meine Liebe für ihn sofort entfacht. Er ist ungestüm, lustig, ehrlich und entschlossen. Dass hinter ihm sehr viel mehr steckt, als man zunächst annimmt, war auch sehr schnell klar. Leigh Bardugo schafft es hier einfach nicht, ein richtiges Geheimins daraus zu machen und für mich, die wirklich schon sehr viele Jugendfantasy Geschichten gelesen hat, war es wirklich keine Überraschung.
    Auch die erneute Begegnung mit dem „Dunklen“ kam nicht überraschend. Dass er den Angriff der Volkras erfolgreich überlebte, war auch nicht weiter verwunderlich, schließlich ist er der mächtigste Grisha auf Erden und sollte sich aus einer solchen Situation gut befreien können.

    Wobei ich schon bei meinem nächsten Kritikpunkt bin: die Welt der Grisha. Ich habe mir so viel davon erhofft mehr von der Welt zu sehen, solange Alina und Mal unterwegs sind. Ich wollte erfahren, wie die Welt aufgebaut ist, was es genau mit den Grisha auf sich hat. Ich kann nämlich auch nach Band 2 noch immer nicht sagen, welche Kefta zu welcher Art Grisha gehört und welche Fähigkeiten genau zu welcher Art von Grisha gehört. Ohne die kurze Beschreibung vorne im Buch wäre ich weiterhin völlig aufgeschmissen. Das finde ich unglaublich schade, denn natürlich wissen die Charaktere dieser Welt sehr genau wer wohin gehört, doch ich als Leserin muss dies doch erst neu lernen. Nur funktioniert das eben nicht, wenn es mir niemand erklärt. Gleichzeitig ist mir weiterhin ein Rätsel wieso Ravka und die anderen Länder immer wieder in Kriege geraten. Schließlich braucht es die Erste Armee und auch die Zweite Armee um das Land zu schützen. Doch wofür und weshalb? Das bleibt alles weiter im Dunkeln.
    Nun, da Alina dem Dunklen erneut knapp entrinnen konnte, bahnt sich auch noch ein Bürgerkrieg in Ravka an, den niemand aufzuhalten vermag, doch die Kriege der einzelnen Länder sind aus diesem Grund doch nicht ausgesetzt.

    Alina muss sich also nun auf einen Bürgerkrieg einstellen, den sie, wohl oder übel, anführen wird. Ihre Macht ist mittlerweile so groß, dass sie die einzige zu sein scheint, die es wirklich mit dem „Dunklen“ aufnehmen kann. Und gerade das scheint ihr überhaupt nicht gut zu tun. Sie ist mir von Seite zu Seite immer mehr auf die Nerven gegangen. Ich kann es nicht an einzelnen Aktionen fest machen, doch die Gesamtheit ihres Verhaltens hat bei mir nur noch Augenrollen hervorgerufen. Ihre brüchige Beziehung zu Mal wird nun auch noch von ihr selbst torpediert und das aus Gründen, die ich überhaupt nicht greifen konnte. Ja, eine Verbindung mit dem Zarensohn könnte für den Bürgerkrieg und Ravka gut und wichtig sein. Ja, ich verstehe die Beweggründe für eine solche politische Entscheidung. Doch Alina ist eine so starke Grisha, muss sie sich wirklich dem Willen eines Zarensohnes beugen, nur um politisch eine starke Position zu vertreten, wenn sie das auch ohne eine Heirat schaffen könnte? Und überhaupt, kann es nicht mal eine Protagonistin geben, die ohne einen Mann genauso erfolgreich und stark ist, wie mit? Letztlich ist die unscheinbare, überhaupt nicht so hübsche, Alina die beliebteste Frau ganz Ravkas, denn alle männlichen Wesen scheinen sich nach ihr zu verzehren. Ihr merkt schon, ich bin damit wirklich nur schwer zurecht gekommen. Vor allem, weil Bardugo dann noch eine Person eingebunden hat, die nur dazu da war, um in zwei Szenen aufzutauchen und dann qualvoll zu sterben. Für mich ohne Sinn und Verstand, denn es hätte auch ohne diese Person wunderbar funktioniert.

    Gegen Ende des Buches wurde die Spannung dann doch noch aufgebaut und es kam erneut zu Kämpfen. Für mich kamen die Kämpfe jedoch viel zu spät und waren eindeutig zu kurz. Hier hätte man sehr viel mehr Zeit nutzen können, um intensivere Kampfszenen zu integrieren. Schließlich bereitet sich Alina fast das gesamte Buch auf genau eine solche Situation vor und doch sind die Szenen sehr kurz und das Buch dann auch zu ende.

    FAZIT

    Für mich war der zweite Teil der Grisha Trilogie ein Flop. Die Handlung plätscherte einfach nur so dahin, die Spannung konzentrierte sich ganz auf das Ende, welches in meinen Augen dann viel zu schnell abgehandelt wurde. Alina ist mir leider weiterhin sehr auf die Nerven gegangen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nie richtig warm mit ihr werde. Das Worldbuilding hat mir immer noch sehr gefehlt und ich kann mittlerweile sagen, dass diese Buchreihe dem Hype um sie nicht gerecht wird.

  4. Cover des Buches Der Winterpalast (ISBN: 9783458359708)
    Eva Stachniak

    Der Winterpalast

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Der Winterpalast ist eine große Geschichte rund um die russische Zarenfamilie. Die Geschichte wird aus der Sicht der Buchbindertochter Warwara (Barbara) erzählt und zeigt die private Seite des Palastes. Die Regentin ist mürrisch, launisch, klug und nachtragend, sie ist machtbesessen und hat nur wenig für ihre Schwiegertochter Sophie von Anhalt-Zerbst (später Großfürstin Katharina) übrig.

    Der Großfürst Peter, ist ein kleiner schmächtiger Mann, der es nicht schafft, sich Respekt und Achtung zu verschaffen. Er spielt lieber mit den Zinnsoldaten Krieg als im wirklichen Leben anzukommen. Seine Ehefrau Großfürstin Katharina ist der klügere Part. Sie lernt schnell und viel und muss so manche Schmach und böse Worte aushalten. Sie wird erniedrigt und abgeschoben und doch wird ihre Zeit kommen. Warwara ist im Palast stets an der Seite der Zarin und der Großfürstin. Sie ist Spionin, Seelsorgerin und Strategieberaterin. Ihren Augen und Ohren entgeht nichts und trotzdem muss auch sie sich in Acht nehmen – vor den bösen Zungen und den falschen Freunden.

    Es ist eine sehr umfassende Geschichte, die bis ins kleinste Detail das Leben im Palast beschreibt. Der Schreibstil ist gut und dadurch hält man auch die 761 Seiten durch. Man lernt ein wenig die russische Geschichte kennen und erhält dadurch einen kleinen Einblick in die russische Seele.

  5. Cover des Buches Die flammende Welt (ISBN: 9783404208449)
    Genevieve Cogman

    Die flammende Welt

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Nach Kais Entführung muss Irene und ihr Assistent riskante Buchholaufträge auf Befehl der Bibliothek als Strafe durchführen. Doch das Bücher stehlen wird noch schwieriger, wenn plötzlich der magische Rückweg in die Bibliothek versperrt ist und in Flammen aufgeht. Für Irene und Kai steht schnell fest, dass es jemand auf sie abgesehen hat und dabei die Bibliothek in grösster Gefahr ist.

    Die Reise mit Irene und Kai geht auch im dritten Band weiter. Gewohnt flott geschrieben ist man gleich in der Geschichte, die an ihren Vorgänger anschliesst. Es war nie langweilig. Man verweilt gerne an Irenes Seite, um mitzuverfolgen, wohin es sie treibt. Die Charaktere bekommen durch ihre Weiterentwicklung wieder mehr Substanz und das feurigen Finale verleihte mir eine Vorfreude auf die weitere Fortsetzung.

    Wer die Welt der Bibliothekare schon kennt, wird diese Geschichte lieben. 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Die Zarin (ISBN: 9783453878075)
    Ellen Alpsten

    Die Zarin

     (41)
    Aktuelle Rezension von: vipfoto

    Mein neuester Roman „Die Zarin“ von Elen Alpsten lässt mich lesetechnisch tief in die russische Geschichte eintauchen. Mit einem süffigen Vodka/O-Saft sitze ich gemütlich, mit meinem Lieblingsmenschen Karsten, auf dem Sofa und plaudere ein wenig. Großfürstin Anastasia von Russland sowie die Legendenbildung um sie fand ich schon als junges Mädchen faszinierend. Um so spannender ist jetzt für mich, den Auftakt zur historischen/fiktiven Saga um „Die Zarin“ rund zweihundert Jahre zuvor zu erhaschen. Das Cover sieht ansprechend und hübsch gestaltet aus. Man sieht die Rückensicht einer vornehmen Dame in einem roten Kleid, mit übergeworfenem Pelzmantel. Unter dem Ärmel kann man Teile eines Palastes mit vorgelagerten Springbrunnen erahnen. Geheimnisvoll wird das Ganze dadurch, das der Kopf der Trägerin nicht im Bild ist. Neugierig fange ich an zu lesen. Der gut recherchierte Plot hat es in sich. Das flächenmäßig größte Land der Erde steht damals entwicklungstechnisch noch ganz am Anfang quasi in den Kinderschuhen. Die Tundra, riesige Waldgebiete, Sümpfe und mitten drin Zar Peter der Große, der mit Hilfe von Zwangsarbeitern Sankt Petersburg sowie der barocken Winterpalast erbauen lässt. Ob die Arbeiter wohl auch schon aus Deutschland kamen? Leider steht das nirgendwo. Großes Leid bei den einen, Verschwendung und Luxus bei den anderen. Das Gefälle arm/reich wird nach und nach besonders deutlich. Der Adel hatte alle Vorrechte, wie zum Beispiel die Aufhebung des Standes, was wie ich finde, auch gut in diesem Roman deutlich wird. Die Autorin hat die zweite Ehefrau des Zaren (Katharina I., den Zaren Peter I. sowie die zahlreichen Nebenprotagonisten, wie zum Beispiel: Anna, Elisabeth I., Menschikow, Darja Arsentjewa oder Warwara eindrucksvoll und detailreich beschrieben. Auch von der ersten Ehefrau, Ewdokia sowie deren Sohn Alexej I. erfährt der Leser schockierendes. In meiner Fantasie könnten sie so tatsächlich gelebt haben. Toll finde ich auch die große Übersichtskarte von St. Petersburg zu Beginn der Lektüre, aber auch den Stammbaum zur Übersicht am Ende des dicken Wälzers, das ist bei so vielen Personen und so einem großen Land sehr hilfreich. Schillernd, extravagant, rücksichtslos der Zar und sein Gefolge. Arm und unterdrückt, ohne Rechte die Bevölkerung. Der Spagat wird fantastisch von Ellen Alpsten beschrieben. Der Schreibstil, der mir vorher unbekannten Autorin, ist flüssig und die Wortwahl treffend. Man lernt nach und nach sogar ein paar russische Begriffe, was ich ganz nett finde. Ich mag das Buch kaum aus der Hand legen. Die über 700 Seiten fliegen vor meinen Augen nur so dahin. Eine starke Frau, die für das was sie möchte kämpft und es auch bekommt. Jedenfalls fast immer. Grins , an Schlaf ist kaum zu denken. Auch in diesem Buch gibt es - ähnlich wie auch schon bei „Paracelus – auf der Suche nach der unsterblichen Seele“ - wieder einige Sexszenen. Allerdings fühle ich mich lesetechnisch hier nicht mehr so gestört. Und daher tue ich der anderen Autorin nun innerlich Abbitte, denn historisch-fiktives auf so vielen Seiten spannend zu halten, ist schon eine Kunst. Und „Sex sells“, das ist auch in diesen Romanen zu merken. Ich fiebere mit Marta/Katharina bis zur letzten Seite mit und bewundere ihren grenzenlosen Mut und auch ihre Energie, all das was sie sich vorgenommen hat, umzusetzen. Diese Erzählung hat mich nach und nach in den Bann gezogen und wie ein Strudel seine Sogwirkung entwickelt. Ich warte nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung dieser melodramatischen Geschichte, die mich gedanklich eine spannende Zeitreise antreten lassen hat.

    Zum Inhalt:

    Leibeigene, Liebende, Zarin - der bewegende Aufstieg von Zarin Katharina I.

    Sankt Petersburg, 1725. Es ist eine stürmische Nacht, in der Peter I. stirbt. Für seine Frau Katharina I. steht alles auf dem Spiel: Wird sie durch die korrupte Hand ihrer Gegner ihr Leben verlieren oder zur ersten Zarin in der Geschichte Russlands erklärt? Sie hält Totenwache und reist in Gedanken zurück. Zu den zwölf Kindern, die sie Peter schenkte, und von denen die meisten starben. Zur Ehe mit dem Zaren, den sie geliebt und verachtet, gefürchtet und umworben hat. Zu dieser Stadt, Sankt Petersburg, Peters Stadt, die sie zusammengebaut haben. Und in die Zeit, als sie noch Marta hieß und die uneheliche Tochter eines Leibeigenen war – bevor ihr unaufhaltsamer Aufstieg an die Spitze der russischen Gesellschaft begann.

    Mehr über die Autorin:

    Ellen Alpsten wurde 1971 in Kenia geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend dort und studierte dann in Köln und Paris. Sie arbeitete in der Entwicklungshilfe an der Deutschen Botschaft Nairobi und als Moderatorin bei Bloomberg TV. Heute ist sie freie Schriftstellerin und Journalistin, u.a. für die FAZ, Vogue und Spiegel Online. "Die Zarin" - erstmals 2002 in Deutschland erschienen - ist ihr Debüt. Heute ein internationaler Bestseller, liegt der erste und einzige Roman über Katharina I. nun in überarbeiteter Neuausgabe vor.

    Weitere Bücher:

    Die Tochter der Zarin

    Fazit: 4 Sterne**** Der Roman „Die Zarin-Saga, Band 1“ ist im Heyne Verlag erschienen. Er hat 736 Seiten, die den rasanten Aufstieg von Katharina der I sehr unterhaltsam in Szene setzen.

  7. Cover des Buches Die Zarin der Nacht (ISBN: 9783458360582)
    Eva Stachniak

    Die Zarin der Nacht

     (104)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf
    2 Teil von 2 Teilen

    Inhalt:

    In diesem Buch begleiten wir Katharina die Große. Wir sind in zwei Zeitstränge. 
    Am Anfang begleiten wir Katharina die Große, in einem etwas höheren Alter. Sie denkt an ihre Jugend zurück und wie sie sich immer wieder beweisen musste in der Anfangszeit.

    Die schüchterne Sophie von Sachsen-Anhalt kommt am Hofe um den nächsten Zaren zu heiraten und ihr wird schnell klar, dass sie Spione braucht, denn sonst ist man am russischen Hofe aufgeschmissen. Sie spinnt Intrigen und gewinnt so alle für sich, auch die Zarin selbst, indem Sophie zur Katharina wird. Doch nach und nach bricht die Fassade und  Katharina muss mit ansehen, wie ihr Mann sie verachtet, ihr kein Kind schenken will, die Zarin Liebhaber für Katharina aussucht um die nächsten Thronfolger zu sichern und ihr später ihr Kind weggenommen wird. 
    Katharina zettelt einen Aufstand an und wird später Zarin Katharina die Große.

    Protagonistin:

    Ich konnte mich in Katharina nicht hineinversetzten. Ich fand sie nicht sehr sympatisch und ihre Männergeschichten gefiel mir auch nicht. Sie fand scheinbar nie wirklich die wahre Liebe, denn sie hatte nur junge Männer und sie war später nie mehr verheiratet. 
    Alle ihre Entscheidungen traf sie für ihr Volk und für Russland, aber an ihre eigene Familie dachte sie wenig. Was ihr später zum Verhängnis wurde.

    Schreibstil:

    Die ersten 120 Seiten war eine Zusammenfassung vom 1 Teil, diesmal jedoch aus der Sicht von Katharina. In dem Buch ging es nur um die Liebschaften der größten Königin des Russischen Reiches, aber viel erfährt man nicht wie es in dieser Zeit war, zu leben.
    Das Ende gefiel mir gut, aber ich möchte nicht Spoiler deshalb schreibe ich nicht mehr.

    Über die betagte Katharina zu lesen fand ich am schönsten, denn da kamen immer wieder Gefühle rüber, was bei der anderen Zeit nicht wirklich bei mir ankam.

    Cover:

    Das Buch ist ein reiner Cover kauf gewesen. Das schöne blaue  Schloss im Hintergrund und die junge Frau im Vordergrund hat mich einfach angesprochen. Deshalb landete der erste Teil bei mir und dann auch der zweite

    Fazit:

    Die Geschichte war mau, ich konnte die Protagonistin nicht leiden und ein wirkliches Bild von Katharina die Große konnte ich mir auch nicht machen. 
    Ich gebe wegen den Cover und dem Ende 2 Sterne.  
  8. Cover des Buches Rache der Zarin 1 (ISBN: 9783744893046)
    Tatana Fedorovna

    Rache der Zarin 1

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Zarin und der Philosoph (ISBN: 9783471351789)
    Martina Sahler

    Die Zarin und der Philosoph

     (98)
    Aktuelle Rezension von: AlinaOberem16

    Katharina und ihr Spion
    Meine Meinung zur Autorin und Buch Martina Sahler, hat mich mit ihrem 2. Band der Russland Triologie, wieder begeistert. Auch wenn es der 2. Band ist, muss man nicht den 1.Teil gelesen haben. Hier geht es um die junge Zarin Katharina , die Zar Peter Idee , Russland dem Westen zu öffnen fortsetzen will. Mit ihrem Schreibstil, versteht sie es einem in die Geschichte hineinzuversetzen, man wird eins mit den Personen, lacht und weint mit Ihnen. Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis Ende sehr hoch. Auch das Historische ist korrekt wiedergegeben, und man erfährt so einiges Neues über Katharina und das Leben am Hof. Wir begegnen großen historischen Persönlichkeiten, auch hat sie Fiktives und Wirklichkeit gut miteinander verwoben. Alles ist Bildhaft wiedergegeben, es war ein Vergnügen in diesem Roman zu versinken. Er ist ein sehr spannender Roman, der die Politischen Probleme in Russland zur damaligen Zeit wiedergibt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Ich habe Katharina schon bewundert, für ihre Kraft und Stärke dieses Land, das voller Unruhen und Missmut ist, zu regieren. Sie war schon geschickt und sehr diplomatisch, mit dem Umgang ihrer Soldaten . Aber auch mit ihren Liebhabern. Das ausgerechnet der Preußenkönig Friedrich der Große ihr einen Spion an den Zarenhof schickte verwunderte mich nicht, ausgerechnet der Philosoph Stephan Mervier und seine junge Frau Johanna, hat er dafür ausersehen. Mich hat es nicht gewundert, das sie die ganze Scharade durchschaut, sich aber nichts anmerken lies. Sehr berührend fand ich wie sie die kleine 5 Jährige Sonja, von ihrer Mutter ausgesetzt annimmt, sie ist geradezu vernarrt in ihre Ziehtochter. Das Mädchen, ist wirklich mehr als intelligent, in zunehmendem Alter entwickelt sie sich zu einer regelrechten Rebellin, sie weiß wie sich durchsetzen muss. Aber das es ihr zum Verhängnis wird, habe ich geahnt, und um sie gebangt. Den in ihrem Zorn kann Katharina gnadenlos sein. Auch Stephan begibt sich auf Abwege, er tritt einem literarischen Zirkel bei, dem so manches von Katharina Politik im Auge ist. Auch hier muss man bangen und beten. Das Stephan seine Frau Johanna, eine begnadete Malerin, so schmählich, vernachlässigte, tat mir schon sehr leid. Aber ich fand es tröstlich, das sie in Boris Albrecht, einem Schriftsteller, einen Seelenverwandten fand. So manches Abenteuer ist zu bestehen, der Aufstand und die Rebellion, den im Land brodelt es. Ein Buch voller unvorhersehbarer Wandlungen, die einem oft den Atem anhalten lassen. Den Katharina möchte großartiges bewegen, Schulbildung, neue Gesetze, und vieles mehr. Eine Geschichte mit einem großen Emotionalen Ende. „ Ein Facettenreicher Roman, vor großen historischen Hintergrund „

  10. Cover des Buches Die Zarentochter (ISBN: 9783548282787)
    Petra Durst-Benning

    Die Zarentochter

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Die junge Großfürstin Olga, die zweite Tochter des Zaren, muss den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden und einen Mann von guter Partie heiraten. Ihr Herz möchte etwas anderes und führt sie schlussendlich an den württembergischen Hof von König Wilhelm I.

    Das Buch umfasst 432 Seiten und erschien am 08.09.2010 bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

    Es handelt sich um den ersten Teil der Reihe. Der Zar möchte seine Töchter politisch klug verheiraten, um die Macht Russlands in Europa zu stärken. Olga merkt jedoch relativ schnell, dass ihr der goldene Käfig nicht genug ist und sie nicht der Spielball ihres Vaters sein möchte. 

    Das Buch basiert auf wahren Ereignissen, die mit Fiktion gemischt sind. Die Hauptperson im Buch ist Olga. 

    Die Geschichte startet, als Olga und ihre Geschwister noch sehr jung sind. Man merkt relativ schnell, dass sehr viel Wert auf die Bildung der Zarenkinder gelegt wird und was von ihnen erwartet wird. Olgas älterer Bruder wird als zukünftiger Zar von Russland ausgebildet. Die Mädchen sollen die Macht Russland durch ihre Heirat sichern. Als Olgas ältere Schwester weit unter ihrem Rang heiratet, ruht die Hoffnung der Eltern auf Olga. Doch sie möchte aus Liebe heiraten und nicht aus politischen Zwecken.

    Schade finde ich, dass Olga erst ganz zum Schluss an den Hof vom König von Württemberg gelangt. Ich hatte mir anhand des Klappentextes gedacht, dass man viel mehr von Olgas Zeit am Hof von Württemberg erfährt. Leider gelangt Olga erst auf den letzten Seiten nach Württemberg und man erfährt so gar nichts mehr von ihrer Zeit dort. Dies wird man dann wohl im nächsten Band erfahren. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich diesen lesen werde.

    Auch kommt mir das Historische doch etwas zu kurz. Es dreht sich sehr viel um die Zarenfamilie, deren Leben sowie der Prunk und die Schönheit der Mädchen. Obwohl der Fokus hier sehr auf die Zarenfamilie gelegt ist, lernt man den Zar und Olgas jüngere Geschwister (bis auf Alexandra) kaum kennen. Die allgemeinen Umstände im Land kommen dabei zu kurz. Da bin ich leider etwas enttäuscht worden.

    Deshalb erhält das Buch von mir 3 Sterne.

     

  11. Cover des Buches Weiße Nächte, weites Land (ISBN: 9783955696429)
    Martina Sahler

    Weiße Nächte, weites Land

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hat mir gut gefallen stellenweise doch etwas unglaubwürdig 

  12. Cover des Buches Anastasias Album (ISBN: 9783784425962)
    Hugh Brewster

    Anastasias Album

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Little Mother of Russia: A Biography of Empress Marie Feodorovna (ISBN: 9780856831775)
  14. Cover des Buches Elisabeth von Russland. (ISBN: 9783701400447)
    Daria Olivier

    Elisabeth von Russland.

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Katharina (ISBN: 9783473980888)
    Nina Blazon

    Katharina

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Jasemin
    Ich finde dieses Buch empfehlenswert! Nina Blazon beschreibt das Leben am russischen Hofe so lebendig und einfühlsam als wäre man selber dort. Man erfährt sehr viel über die Grossfürstin Katharina und ihren Aufstieg zur Zarin und bekommt auch vielerlei andere Eindrücke.
  16. Cover des Buches Katharina Und Die Russische Seele - Die Lebensgeschichte Katharinas Ii. Von Russland (ISBN: B0011CZHEA)
  17. Cover des Buches Born to Rule (ISBN: 0312324243)
    Julia P. Gelardi

    Born to Rule

     (1)
    Aktuelle Rezension von: realSandy
    5 Biographien in einem Buch. Die Leben der 5 Enkelinnen Queen Victorias die auf verschiedenen Throne Europas geheiratet haben. Sophie von Preußen, Königin von Greichenland Maud von Großbriannien, Königin von Norwegen Marie von Sachsen-Coburg und Gotha, Königin von Rumänien Alix von Hessen und bei Rhein, Zarin von Russland Victoria Eugenie von Battenberg, Königin von Spanien Von diesen 5 Frauen wurden zwei ins Exil vertrieben (Sophie & Victoria Eugenie), eine ermordet (Alix), einer weiteren wurde das Leben von ihrem exzentrischen Sohn verdorben (Marie) und nur Maud hattte ein relativ ruhiges Leben. Dazu kam das Alix & Victoria Eugenie Überträgerinnen der Bluterkrankheit waren und diese in die Königshäuser Russlands und Spaniens brachten. Was bei der Zarin Alix dazu führte, dass Rasputin an die Macht kam und sie schließlich ihre Krone verlor und ihr Leben und das ihrer Kinder von einem Bolschewikischem Erschiessungskommande endete. Sehr informatives Buch, über die letzte Zarin ist ja schon viel bekannt, aber über Maud und Sophie fast nichts. Leider gibt es solche Bücher wie dieses nur auf Englisch, was wirklich Schade ist.
  18. Cover des Buches Katharina die Große und Fürst Potemkin (ISBN: 9783104007991)
    Simon Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    Nach "Stalin. Der Hof des roten Zaren" war dies das zweite Buch von Simon Sebag Montefiore, das ich gelesen habe. Katharina die Große ist ja leider ein beliebter Gegenstand der historischen Trivialliteratur. Diesem Genre ist auch das vorliegende Buch zuzuordnen (Die breite Quellengrundlage ändert daran nichts, denn es kommt nicht auf die Zahl der Quellen an, sondern darauf, was man mit den Quellen anfängt). Die Zarin und ihr langjähriger Liebhaber und Mitregent Fürst Grigori Potjomkin stehen im Mittelpunkt von Montefiores Erstlingswerk, dessen englische Originalausgabe bereits im Jahr 2000 erschienen ist. Das Buch ist ein "typischer" Montefiore: Zu lang und zu detailliert; reißerisch, geschwätzig und boulevardesk. Es besteht zur Hälfte aus wörtlichen Zitaten aus Briefen und sonstigen Dokumenten, die dem Leser eine unmittelbare Nähe zu den Akteuren des Buches suggerieren sollen. Montefiore ist im Grunde kein Erzähler, sondern nur ein Zitate-Arrangeur. Die letzten zwölf, dreizehn Kapitel habe ich nur noch überflogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das Buch ist sehr weitschweifig, langatmig und ermüdend. Jedes Kapitel ist mit einem Wust von Informationen aller Art überfrachtet. Schon in der englischen Ausgabe hätte auf manche Kapitel komplett verzichtet werden können.

    Eine von Montefiores Hauptschwächen besteht darin, daß er Wichtiges nicht von Unwichtigem, Interessantes nicht von Banalem trennen kann. Die Annahme, alle Informationen, die man im Laufe der Recherchen zusammengetragen hat, seien gleichermaßen wichtig und mitteilenswert, führt unweigerlich dazu, daß ein mühsam zu lesendes Buch entsteht. Die Könnerschaft eines Autors zeigt sich auch darin, wie er aus seinem Material auswählt. Montefiore hat sich von seinem Material völlig überwältigen lassen. Er findet einfach kein Ende und breitet gnadenlos jeden Informationsfetzen, jede noch so obskure Anekdote und Klatschgeschichte vor dem Leser aus. Paradoxerweise bleibt beim Leser wenig hängen, nachdem diese Faktenlawine über ihn hinweggegangen ist. Ähnlich wie das Stalin-Buch wirkt auch dieses Werk über die Zarin Katharina und den Fürsten Potjomkin billig und vulgär, nicht zuletzt deshalb, weil Montefiore seine eigenartige Obsession für alles Schlüpfrige und Obszöne, für schmierige, oftmals nur durch Hörensagen verbürgte Sex-Geschichten einfach nicht zügeln kann. Von einem kritischen, reflektierten Umgang mit Quellen scheint der Mann noch nichts gehört zu haben. Um wieviel besser wäre das Buch, wenn Montefiore auf diese billige Effekthascherei verzichtet hätte! Viele Personen, die im Buch auftauchen, werden nicht porträtiert, sondern lediglich karikiert (z.B. ein österreichischer Botschafter, der angeblich in Damenkleidern vorm Spiegel steht und Opern-Arien trällert). Die Lektüre läßt sich vergleichen mit dem Genuß einer exotischen, übermäßig gewürzten Speise: Anfangs ist sie interessant, aber man wird ihrer umso schneller überdrüssig, je mehr man von ihr ißt. Es ist unverständlich, warum solcher Kitsch ins Deutsche übersetzt wurde. 

    (Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im Januar 2012 bei Amazon gepostet)

  19. Cover des Buches Katharina (ISBN: 9783833718106)
    Nina Blazon

    Katharina

     (10)
    Aktuelle Rezension von: cecilyherondale9
    Dieses Buch war das erste von Nina Blazon, das ich gelesen habe, und es gefiel mir so gut, dass viele weitere Bücher von ihr folgten.
    Ich habe das Buch gelesen und nicht gehört, aber das Cover ist dasgleiche. Durch die Holzfigur um Katharina macht das ganze erst einen Japanischen Eindruck.
    Das Buch gibt gute Einblicke in die Zeit von Katharina der Großen. Die Geschichte hat mich gefesselt, auch wenn mich die damaligen Verhältnisse ein wenig schockiert haben.
  20. Cover des Buches Katharina die Große (ISBN: 9783644406049)
    Reinhold Neumann-Hoditz

    Katharina die Große

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die Intrigen und Rücksichtslosigkeiten der heutigen Politik - und Geschäftswelt sind ein Fliegenschiss gegen Katharinas Wirken. Ein schönes Blitzlicht auf sie.
  21. Cover des Buches Katharina die Große (ISBN: 9783926642738)
    Isabel de Madariaga

    Katharina die Große

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches The Fetch (ISBN: 9780618891313)
    Laura Whitcomb

    The Fetch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Eltragalibros
    Schon die ersten Seiten zeigen viel von Laura Whitcombs literarischem Können. Sie schreibt wortgewandt und wundervoll, womit sie schon nach wenigen Sätzen jeden Leser in ihren Bann zieht. Dennoch blieben die ersten hundert Seiten für mich anstrengend zu lesen. Whitcomb beschreibt zwar wunderschön die Aisle of Unearthening, aber dennoch hat sich der Plot nicht richtig entfalten können. Nachdem Calder erkennt, dass er einen großen Fehler gemacht hat, beginnt die Geschichte für mich erst richtig. Er trifft auf Ana und Alexis, mit denen er gemeinsam den Schlüssel wiederfinden will, der sie aus der menschlichen Welt transportieren kann. Aber dies stellt sie vor größere Probleme, denn der Schlüssel befindet sich wahrscheinlich in Amerika und so beginnt eine Reise um die Welt. Mit der Hauptfigur Calder bin ich nicht richtig warm geworden. Das konnte das schriftstellerische Können der Autorin auch nicht wirklich wegmachen, vielmehr fand ich, dass sich die meistern Ereignisse gezogen haben und teilweise sogar viel zu einfache Lösungen für bestimmte Probleme gestellt wurden. Auch hatte ich mich weit mehr unter dem historischen Hintergrund vorgestellt, da ich von der Zarenfamilie und Rasputin sehr fasziniert bin. Diese spielen aber eine sehr geringe Rolle im Buch.
  23. Cover des Buches Der Kuss der Krähe 1: Zarenthron (ISBN: 9783646301748)
    Isabel Clivia

    Der Kuss der Krähe 1: Zarenthron

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung
    zu
    Der Kuss der Krähe: Zarenthron

    Was tun wenn du alleine stehst?
    Alleine gegen dunkle Magie, Ungerechtigkeit und nur einen Weg hast eventuell das Blatt zu wenden?

    Wir sind in Russland bei der 20-jährigen Zarentochter Vasilisa, die das Erbe des Thrones antreten soll.
    Diese Aufgabe allerdings wird vereitelt von einer jungen Frau, die sich als Vasilisas angebliche Schwester tarnt und ihr mit ihrer Magie ihre Identität raubt.
    Vasilisa wird ins Gefängnis geworfen und kann dabei nur auf eine Hilfe hoffen. Die von dem Schatten Juran. Der schlägt ihr einen Deal vor, auf den sie sich einlassen muss um zu entkommen.

    .

    Mein erster Eindruck

    Sehr interssant wie die Story hier ihren Anfang nimmt.
    Man wird mitgenommen zu einem Tausch der alles verändert.
    Sehr cool.

    .

    Meine Meinung
    zu
    Der Kuss der Krähe: Zarenthron

    Hier lernt man eine junge Frau kennen, die Zweifel und auch Ängste hat ihrem Ruf gerecht zu werden eine gute Zarin zu sein.
    Dabei ist es noch ein langer Weg. Denn zuvor verschafft sich eine Fremde Eintritt zu Vasilisa wie die Zarentochter heißt und tauscht mit Hilfe von Magie ihre Identität.
    Sehr cool, auch wie die falsche Schwester in den Palast gelangt und dann einfach so mir nichts dir nichts die Zarentochter darstellt.
    Erschreckend, aber auch irgendwie cool.

    Dazu Juran der als Krähe Vasilisa die ganze Zeit beobachtet hat und ihr dann hilft gefallen mir.
    Verschiedene Wege und für mich zeigt es auf, dass Vasilisa sich durch diese falsche Identität die sie hier aufgezwungen bekommt weiterentwickelt und sehr viel lernt.
    Hier gefällt mir der Einstieg mit den interessanten Protas und dem Setting sehr gut.

  24. Cover des Buches Die Zarinnen Russlands (ISBN: 9783791716527)
    Detlef Jena

    Die Zarinnen Russlands

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden

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